Einleitung
Gerade im Office-Bereich sind so genannte IGP-Chipsätze, also Mainboard-Chipsätze mit integrierter Grafikeinheit, sehr beliebt. Hier wird quasi nur der 2D-Bereich genutzt und selbst die langsamste aktuelle Grafikkarte ist durchaus in der Lage, mehr als ein paar Fenster auf dem Desktop darzustellen, ohne dabei ins Stocken zu geraten.
Nach über zwei Jahren Pause will auch nVidia in diesem Markt-Segment wieder Fuß fassen. Zusätzlich ist auch der Bereich der Home Theater-PCs (HTPC) anvisiert, unterstützt die Top-Version des neuen Chipsatzes doch auch HDTV-Wiedergabe. nVidia musste dazu zwar von seinem geliebten One-Chip-Design abweichen und auf zwei Bridges setzen. Allerdings kann der Hersteller inzwischen auf eine Art Baukasten zurückgreifen, sind viele seiner Chips doch ähnlich und können unterschiedlich eingesetzt werden.
Der neue Chipsatz hört auf den Code-Namen C51G und wird offiziell mit GeForce 6100 oder 6150 bezeichnet. Die passende Southbridge hört auf die Bezeichnung nForce 410 bzw. 430. Von den möglichen vier Kombinationen dieser beiden Chips bietet nVidia offiziell nur drei an: 6100/410, 6100/430 und 6150/430. Was es genau mit den Bezeichnungen und ihren Spezifikationen auf sich hat, klären wir zwei Kapitel weiter.
Auch der Hauptkonkurrent ATi war nicht untätig und hat bereits vor einiger Zeit seinen IGP-Chipsatz RS480 [1] vorgestellt. Neben unseren drei Probanden aus dem Hause Asus und Gigabyte haben wir bei den IGP-Messungen auch das uns vorliegende ATi Referenz-Mainboard benutzt. Wegen dem Vorserien-Status des ATi-Boards sollte man seine Ergebnisse nicht all zu sehr auf die Goldwaage legen.
Lesezeichen
Neben dem Vergleich der verschiedenen Chipsätze für den Sockel 939, der einen Überblick über die Ausstattung und Leistungsfähigkeit gewährt, sind auch die Grundlagen zum verwendeten Prozessor von AMD lesenswert, genauso wie die Anleitung für das sehr interessante Cool'n'Quiet-Feature der Athlon 64-Prozessoren. Passend dazu sind der Energieverbrauch der Prozessoren und die Grundlagen von PCI Express einen Blick wert.
- EPoX 9NPA+ Ultra/SLI und Sapphire PI A9RX480 [2]
- Asus A8N32-SLI Deluxe [3]
- ATi Xpress 200 CrossFire Edition [4]
- nVidia nForce 4 SLI vs. VIA K8T890 [5]
- Dreimal nForce 4 SLI [6]
- Sockel 939: ATi vs. nVidia vs. VIA [7]
- EPoX EP-8KDA3+ (Sockel 754) [8]
- MSI K8T Neo-FIS2R vs. Shuttle AN50R (Sockel 754) [9]
- Asus SK8N vs. MSI K8T Master1-FAR (Sockel 940) [10]
- Athlon 64 FX-55 und 4000+ [11]
- AMD Athlon 64 3500+ und 3800+ [12]
- Athlon 64 FX-51 und Athlon 64 3200+ (Grundlagen AMD Athlon 64) [13]
- Athlon 64 mit Cool'n'Quiet (Anleitung) [14]
- Energieverbrauch aktueller Prozessoren [15]
- PCI Express - Die Grundlagen [16]
Chipsatz im Detail
Bevor wir uns um die Probanden im Einzelnen kümmern, wollen wir einen allgemeinen Blick auf den neuen Chipsatz werfen. Wie bereits erwähnt, basiert der GeForce 6100/6150 und der nForce 410/430 auf einem Zwei-Chip-Design. Das folgende Diagramm zeigt bereits die meisten Leistungsmerkmale:
Durchaus ein vollwertiger Chipsatz, den nVidia kreiert hat. Für den Heim-, SOHO- und Small Business-Bereich sind die beiden Kombinationen 6100/410 und 6100/430 angedacht, der Media Center- und Media-PC-Bereich wird alleine von der Top-Version 6150/430 bedient. Deutlich wird auch hier wieder, dass der neue Chipsatz von den Mainboard-Herstellern sehr flexibel eingesetzt werden kann. Für einfache Büro-Rechner reichen zwei SATA-Schnittstellen sicher aus, der RAID 5-Modus des nForce 430 passt schon eher zu einer Workstation. Wir haben die Merkmale in einer Tabelle zusammengefasst:
| GeForce 6150 nForce 430 |
GeForce 6100 nForce 430 |
GeForce 6100 nForce 410 |
|
|---|---|---|---|
| DirectX 9.0 mit SM3.0 | Ja | Ja | Ja |
| TV Encoder | Ja | Nein | Nein |
| DVI | Ja | Nein | Nein |
| Takt Grafikkern | 475 MHz | 425 MHz | 425 MHz |
| PCIe | 1x x16 2x x1 |
1x x16 1x x1 |
1x x16 1x x1 |
| Pure Video | Ja | Nein | Nein |
| MPEG2/HDTV | HD 1080p | SD 720p, 1080i | SD 720p, 1080i |
| Audio | HD Azalia und AC97 | HD Azalia und AC97 | HD Azalia und AC97 |
| SATA/PATA | 4/4 | 4/4 | 2/4 |
| SATA II (3 GBit/s) | Ja | Ja | Ja |
| RAID | 0, 1, 0+1, 5 | 0, 1, 0+1, 5 | 0, 1 |
| Media Shield | Ja | Ja | Ja |
| Active Armor Firewall | Ja | Ja | Nein |
| LAN | 10/100/1000 | 10/100/1000 | 10/100 |
| USB-Anschlüsse | Acht | Acht | Acht |
Gerade im Einsatzbereich für HTPCs spielt die Hardware-beschleunigte Wiedergabe von MPEG2- und WMV9-Inhalten eine große Rolle. Mit der Unterstützung des HD-Audio-Standards ist auch eine qualitativ gute Klang-Wiedergabe möglich, allerdings fehlt die interne Decodierung von Dolby- oder DTS-Signalen. Die uns vorliegenden Mainboards weisen alle das µ-ATX-Format auf – auch dies ist wichtig für kleine Media-PCs, die im HiFi-Regal eine gute Figur machen.
Da nVidia bei der Produktion der 6100/6150- und 410/430-Chipsätze bereits die 90-nm-Technik verwendet, hält sich auch die Wärmeentwicklung in Grenzen und alle unsere Probanden sind mit einer passiven Kühlung der Chipsätze versehen. Mit der Unterstützung von DirectX 9.0 und dem Shader-Model 3.0 stellen auch aktuelle Spiele keine Probleme dar, die relativ geringe 3D-Leistung des 6150/6100 dagegen schon eher.
Die zwischen South- und Northbridge bestehende HyperTransport-Verbindung wird mit 800 MHz und einer Bandbreite von 8 Bit betrieben. Der integrierte RAMDAC im 6100/6150 taktet mit 300 MHz, der Auflösungen von bis zu 1920x1440 Punkten bei 75 Hz ermöglicht. Der DVI-Ausgang beim 6150 ist ein Single-Link-Ausgang, der nur Auflösungen bis 1600x1200 Punkten erlaubt.
Die Probanden
Zuerst wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung der getesteten Mainboards geben.
| Layout | Asus A8N-VM CSM | Gigabyte GA- K8N51GMF-9 |
Gigabyte GA- K8N51PVMT-9 |
|
|---|---|---|---|---|
| Features | ||||
| Chipsatz | nVidia 6150/430 | nVidia 6100/430 | nVidia 6150/430 | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 Sempron |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 Sempron |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 Sempron |
|
| HyperTransport-Bus | ||||
| 1.600 MHz | Ja | Ja | Ja | |
| 2.000 MHz | Ja | Ja | Ja | |
| Speichertakt/-typ | ||||
| 266 MHz/PC 2100 | Ja | Ja | Ja | |
| 333 MHz/PC 2700 | Ja | Ja | Ja | |
| 400 MHz/PC 3200 | Ja | Ja | Ja | |
| Dual Channel-Modus | verfügbar | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 4 GByte (4 Slots) | 4 GByte (4 Slots) | 4 GByte (4 Slots) | |
| OnBoard-Grafik | GeForce 6150 Kern 475 MHz VGA-out DVI-D |
GeForce 6100 Kern 425 MHz VGA-out |
GeForce 6150 Kern 475 MHz VGA-out TV-out (S-Video) |
|
| OnBoard-Sound | ADI AD1986A AC97 Audio 6 Kanäle |
Realtek ALC880 HD Audio 8 Kanäle |
Realtek ALC880 HD Audio 8 Kanäle |
|
| Steckplätze | 1x PCIe x16 1x PCIe x1 2x PCI |
1x PCIe x16 1x PCIe x1 2x PCI |
1x PCIe x16 1x PCIe x1 2x PCI |
|
| WLAN-Fähigkeit | Nein | Nein | Nein | |
| HDD-Controller | ||||
| ATA 133/100/66 | 4 Geräte | 4 Geräte | 4 Geräte | |
| Serial ATA | nForce 430 SATA II 4 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD) |
nForce 430 SATA II 4 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD) |
nForce 430 SATA II 4 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD) |
|
| Verfügbare Anschlüsse | ||||
| USB 2.0 | 4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header |
4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header |
4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header |
|
| IEEE 1394 Ports | 1x über Rear- Panel 1x über Mainboard- Header |
1x über Rear- Panel 1x über Mainboard- Header |
1x über Rear- Panel 1x über Mainboard- Header |
|
| LAN | Marvell 88E1111 (PHY) | Vitesse VSC8201 (PHY) | Vitesse VSC8201 (PHY) | |
| Weitere Anschlüsse | 2x PS/2 1x Parallel 3x Audio |
2x PS/2 1x Parallel 6x Audio |
2x PS/2 1x Parallel 6x Audio |
|
| Format | Micro-ATX 24,4 x 24,4 cm |
Micro-ATX 24,4 x 24,4 cm |
Micro-ATX 24,4 x 24,4 cm |
|
Asus A8N-VM CSM
Recht mager erscheint der Lieferumfang beim Asus Mainboard. Eine Slot-Blende mit einem FireWire-Port liegt bei, USB-, S/PDIF- oder TV-Out-Blenden müssen dagegen bei Bedarf im Fachhandel gesondert gekauft werden. Damit ist der Leistungsumfang des Mainboards ohne dieses Zubehör leider nur eingeschränkt nutzbar.
- Lieferumfang
- Treiber- und Software-CD für Mainboard
- User Guide, engl. Handbuch, ca. 88 Seiten
- 1x Slot-Blende FireWire400, 1 Port
- 2x SATA-Datenkabel
- 1x Stromadapter von 4-polig Molex auf 2x SATA
- 2x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Bedingt durch das µ-ATX-Format herrscht auf dem Asus-Board relative Enge. Die meisten Grafikkarten blockieren die Verschlüsse der RAM-Steckplätze, können aber nicht mit den PATA-Schnittstellen aneinander geraten. Stromanschlüsse sowie Floppy- und IDE-Schnittstellen sind wie von Asus gewohnt am Rand des Mainboards platziert.
Am unteren Rand befindet sich eine grüne LED, die über anliegende Spannung informiert. Sowohl PS/2-, als auch USB-Schnittstellen lassen sich auf 5VSB umjumpern, um den PC per Tastatur oder Maus aufwecken zu können. Für Lüfter stehen zwei dreipolige Anschlüsse zur Verfügung. Der Halter am PEG-Slot ist zwar recht lang, allerdings lässt er sich bei ausladenden Kühlerkonstruktionen der Grafikkarte trotzdem nur schwierig öffnen.
Die vier SATA-Anschlüsse befinden sich unten rechts. Der direkt daneben liegende Jumper für den CMOS-Clear lässt sich bei eingesteckten SATA-Kabeln etwas kniffelig umstecken. Auf der Northbridge befindet sich ein großer passiver Aluminium-Kühlkörper, die Southbridge kommt komplett ohne Kühlung aus.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | nVidia GeForce 6100 | nVidia [17] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 430 | nVidia [16] |
| 3 | GBit-Netzwerk-PHY | Marvell 88E1111-RCJ | Kurz-Info, engl. [18] |
| 4 | Soundchip | AD1986A | Analog Devices [19] |
| 5 | FireWire 400 | VIA VT6307 PCI | VIA [20] |
| 6 | Hardware-Monitor / Super-I/O | Winbond W83627EHG-A | Dokumentation (engl. PDF) [21] |






BIOS
Das BIOS lag in der Version 05.06 vor, das nVidia Media-Shield-BIOS trägt die Versionsnummer 5.50.
























ACPI-Suspend
Das Asus A8N-VM CSM unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln oder zusammen im BIOS anwählen. Aus dem S1-Modus kann der Rechner per Tastendruck, Mausklick oder Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufgeweckt werden. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man trotz korrekt gesetztem Jumper auf dem Mainboard den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich. Wählt man „Auto“ aus, lässt sich der PC aus dem Stand-by-Modus ebenfalls nur per PS/2-Tastatur oder Ein/Aus-Schalter wieder aufwecken.
Lüftersteuerung
Wie bei fast allen bisher getesteten Mainboards mit Sockel 939 ist der Begriff Lüftersteuerung eigentlich völlig falsch gewählt. Lediglich der CPU-Lüfter lässt sich durch das BIOS abhängig von der CPU-Temperatur regeln. Dieses Manko ist jedoch keineswegs in der Hardware begründet, denn der eingesetzte Chip ist durchaus in der Lage, mehr als einen Lüfter zu regeln. Vielmehr ist hier die Schuld bei den Kunden und den Ingenieuren zu suchen, die keinen Wert auf solch eine sinnvolle Funktion legen. Als positives Beispiel seien hier aktuelle Intel-Mainboards zu nennen, die alle angeschlossenen Lüfter temperaturabhängig regeln, was letztendlich auch dem Geräuschpegel zu Gute kommt.
Crashfree BIOS
Sollten Übertaktungs-Versuche fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es den Netzschalter am Netzteil auszuschalten oder den Stecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.
Auch missglücktes Flashen des BIOS' lässt sich wieder reparieren, indem beim Booten entweder die Mainboard-CD oder eine mit einem BIOS versehene Diskette eingeschoben werden. Das Notsystem greift automatisch auf diese zu und spielt dann das dort gespeicherte BIOS ein.
Wer sein BIOS regulär nicht unter Windows flashen möchte, kann dies auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu noch eine Diskette mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig.
Software
Nach dem Autostart der beiliegenden Treiber-CD stellt die Asus-Anwendung dem Benutzer eine manuelle Treiberinstallation zur Verfügung. Die zusätzliche Hersteller-Software muss manuell installiert werden.
Asus Update
Mit „Asus Update“ kann man sich per Internet mit einem BIOS-Update für das Mainboard versorgen und dieses auch gleich unter Windows im laufenden Betrieb einspielen. Zu Asus Update gehört noch „MyLogo“, mit dem das Vollbild-Logo, das normalerweise beim Einschalten während des POST gezeigt wird, mit einem eigenen Logo ausgetauscht werden kann. Dazu befinden sich auf der CD bereits einige fertige Vorlagen.
Asus PC Probe II
Ein Hardware-Überwachungstool, das jetzt in der zweiten Ausführung vorliegt. Neben der Anzeige der Spannungen, Temperaturen und Lüfterdrehzahlen beherbergt das Programm einen DMI-, PCI- und WMI-Browser. Diese geben genaue Auskunft über die verbaute Hardware und die benötigten Ressourcen.
Gigabyte GA-K8N51GMF-9
Auch beim Gigabyte liegt nicht viel Zubehör bei, auf Slot-Blenden, die zusätzlich Schnittstellen nach außen führen, hat man ganz verzichtet. Auch wer noch ein Netzteil ohne SATA-Stromanschluss besitzt, schaut beim Einsatz einer SATA-Festplatte beim Gigabyte in die Röhre und muss sich erst einen Stromadapter im Fachhandel kaufen.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für Mainboard
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 80 Seiten
- 1x SATA-Datenkabel
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Auch auf dem Gigabyte GA-K8N51GMF-9 herrscht relative Enge, verursacht durch das Micro-ATX-Format. Wenn eine Grafikkarte in dem PEG-Slot steckt, ist der Ein- oder Ausbau der RAM-Riegel nicht möglich. Sonstige Hindernisse gibt es für die Grafikkarte nicht. Beide ICs vom Chipsatz sind passiv gekühlt, die Spannungsstabilisierung des Prozessors muss ohne Kühlkörper auskommen.
Die Anschlüsse für PATA- und Floppy-Laufwerke befinden sich am rechten Rand. Etwas tiefer befinden sich die vier SATA-Anschlüsse, darunter befinden sich dann die leider nicht farbig markierten Anschlüsse für das Frontpanel. Das Board verfügt über zwei dreipolige Lüfteranschlüsse. Sehr gut ist der Verschluss am PEG-Slot. Dieser lässt sich auch von oben bedienen und so entfällt das nervige Gefummel beim Ausbau der Grafikkarte.
Für den CMOS-Clear muss ein Jumper direkt neben der Batterie für ein paar Sekunden umgesteckt werden. Ärgerlich war die beiliegende ATX-Blende, aus der vor dem Einbau des Mainboards erst einmal einige scharfe Teile per Hand heraus gebrochen werden mussten. Das kann nicht nur zu Verletzungen führen. Möglicherweise kann es gar zu Schäden am Mainboard kommen, wenn diese überflüssigen Blendenteile einen Kurzschluss verursachen.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | nVidia GeForce 6100 | nVidia [16] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 430 | nVidia [16] |
| 3 | GBit-Netzwerk-PHY | Vitesse VSC8201RX | Kurz-Info, engl. [22] |
| 4 | Soundchip | Realtek ALC880 | Realtek [23] |
| 5 | FireWire 400 | VIA VT6307 PCI | VIA [19] |
| 6 | Hardware-Monitor / Super-I/O | Winbond W83627THF | Dokumentation (engl. PDF) [20] |






BIOS
Das BIOS lag in der Version F2 vor, das nVidia Media-Shield-BIOS trägt die Versionsnummer 6.21.











ACPI-Suspend
Das Gigabyte-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln oder zusammen im BIOS anwählen. Aus dem Kombi-Modus lässt sich der Computer nur per Tastatur oder Ein/Aus-Schalter, aus dem S1-Modus per Tastendruck, Mausklick oder Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufgeweckt werden. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Immerhin lässt sich der CPU-Lüfter vom BIOS temperaturabhängig regeln. Eine genaue Einstellung ist allerdings nur unter Windows mit Easytune5 möglich, wobei sich die untere Grenztemperatur zwar anheben, aber nicht wieder absenken lässt. Der anschließbare Gehäuselüfter darf drehzahlüberwacht aber ungeregelt seine Arbeit verrichten.
Robust Graphics Booster R.G.B.
In der Stellung „Auto“ ist die Funktion nicht aktiv. Ähnlich dem „PEG Link Mode“ bei Asus wird auch beim R.G.B. die Grafikkarte übertaktet. Der R.G.B. arbeitet beim GA-K8N51GMF-9 nur mit zusätzlichen Grafikkarten, beim IGP ist keine Änderung feststellbar.
| Einstellung | GPU-Kern-Frequenz | GPU-Speicher-Frequenz |
|---|---|---|
| Auto | 351 | 1002 |
| Fast | 369 | 1033 |
| Turbo | 385 | 1053 |
Das sind immerhin zehn Prozent Übertaktung beim Grafikkern und fünf Prozent beim Speicher. Diese Übertaktung greift übrigens sowohl für den 2D-, als auch für 3D-Betrieb der Grafikkarte.
Q-Flash
Aus dem BIOS heraus kann man per „F8“ das integrierte Flash-Programm starten. Benötigt wird nur eine Diskette, auf der das neue BIOS gespeichert ist. Der eigentliche Flash-Vorgang läuft automatisch ab. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig.
Wer es mit dem Übertakten übertreibt, braucht sich keine großen Sorgen machen. Das Gigabyte-Board erkennt misslungene Startversuche und lädt automatisch Standardwerte für CPU und RAM und zeigt dies auch mit einer Meldung im POST-Bildschirm.
Software
Um die Treiber-Installation zu erleichtern, hat Gigabyte ein Tool namens „Xpress Install“ in den Autostart der CD gelegt. Dieses überprüft die vorhandene Hardware und bietet dann die Möglichkeit, die entsprechenden Treiber zu installieren. Über die Versionen der Treiber schweigt sich das Programm aus. Die eigentliche Installation der Treiber geschieht im Silent-Mode und nach einem automatischen Neustart des Systems kommt nur eine kleine Meldung der „Xpress Install“-Software. Leider erkennt das Programm installierte Treiber nur dann, wenn sie über die Anwendung von der CD installiert wurden.
Gigabyte C.O.M.
Bei der Installation verlangt das Programm zuerst nach der Installation des SNMP (Simple Network Management Protokoll) aus dem Windows-Setup bei den „Verwaltungs- und Überwachungsprogrammen“. Danach lässt sich das Setup erneut starten und bietet die Möglichkeit als Server oder Client installiert zu werden. Nach der Installation muss der Rechner neu gestartet werden.
Was bringt C.O.M. nun? Es ist ein Systemüberwachungstool in Form einer aktiven Webseite, die im Browser geöffnet wird und unter anderem JavaScript nutzt. Es zeigt alle wichtigen Daten der Hardware und von Windows - auch die Sensoren lassen sich anzeigen. Das Tool arbeitet dabei auch über das Netzwerk.
Easytune5
Auf der CD findet sich die Version B2005.05.11. Easytune dient dem Overclocken und dem Einstellen der Lüftersteuerung unter Windows. Im „Easy Mode“ wird einfach per Schieber eingestellt, um wieviel Prozent das System übertaktet werden soll. Für Fortgeschrittene bietet sich der Advanced Mode an, der Zugriff auf die einzelnen Taktraten und Spannungen gewährt. Ebenfalls enthalten ist eine Alarm-Funktion für die Lüfterüberwachung, die sich optisch und akustisch melden kann.
Mit dem Easy-Mode, der lediglich den HT-Takt anhebt, war es uns möglich, bis zu vier Prozent zu übertakten. Bei höheren Werten kam es zu Fehlern bei Prime95 oder zu Abstürzen. Die Einstellungen des Easy-Mode kann man nicht speichern, nur im Advanced-Mode kann man Profile anlegen.
Face-Wizard
Mit diesem Tool lässt sich statt des Standard-Gigabyte-Bildes beim Booten des Rechners ein eigenes Bild in das BIOS einbinden. Möglich sind die Format „BMP“ und „PCX“ mit einer Größe von bis zu 640x480 Punkten.
Gigabyte GA-K8N51PVMT-9
Da sich die beiden getesteten Gigabyte-Mainboards sehr stark ähneln, verzichten wir auf die doppelte Aufführung einiger Daten und verweisen auf das Gigabyte GA-K8N51GMF-9.
Da der GeForce 6150 auch über einen S-Video-Ausgang verfügt, liegt dem Mainboard eine passende Break-out-Box bei, die neben dem S-Video-Anschluss auch einen Komponenten-Ausgang bietet.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für Mainboard
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 80 Seiten
- 1x Komponenten-Break-out-Box (für TV-Out)
- 1x SATA-Datenkabel
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende



Layout
Wie bereits erwähnt, ähneln sich die beiden Mainboards von Gigabyte sehr, wer Genaueres lesen möchte, sollte zum GA-K8N51GMF-9 zurück blättern.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | nVidia GeForce 6150 | nVidia [24] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 430 | nVidia [23] |
| 3 | GBit-Netzwerk-PHY | Vitesse VSC8201RX | Kurz-Info, engl. [21] |
| 4 | Soundchip | Realtek ALC880 | Realtek [22] |
| 5 | FireWire 400 | VIA VT6307 PCI | VIA [19] |
| 6 | Hardware-Monitor / Super-I/O | Winbond W83627THF | Dokumentation (engl. PDF) [20] |






BIOS
Das BIOS lag in der Version F1 vor, das nVidia Media-Shield-BIOS trägt die Versionsnummer 6.21.












ACPI-Suspend
Das Gigabyte-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln oder zusammen im BIOS anwählen. Aus dem Kombi-Modus lässt sich der Computer nur per Tastatur oder Ein/Aus-Schalter, aus dem S1-Modus per Tastendruck, Mausklick oder Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufgeweckt werden. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Immerhin lässt sich der CPU-Lüfter vom BIOS temperaturabhängig regeln. Eine genaue Einstellung ist allerdings nur unter Windows mit Easytune5 möglich, wobei sich die untere Grenz-Temperatur zwar anheben, aber nicht wieder absenken lässt. Der anschließbare Gehäuselüfter darf drehzahlüberwacht aber ungeregelt seine Arbeit verrichten.
Robust Graphics Booster R.G.B.
In der Stellung „Auto“ ist die Funktion nicht aktiv. Ähnlich dem „PEG Link Mode“ bei Asus wird auch beim R.G.B. die Grafikkarte übertaktet. Der R.G.B. arbeitet beim GA-K8N51PVMT-9 nur mit zusätzlichen Grafikkarten, beim IGP ist keine Änderung feststellbar.
| Einstellung | GPU-Kern-Frequenz | GPU-Speicher-Frequenz |
|---|---|---|
| Auto | 351 | 1002 |
| Fast | 369 | 1033 |
| Turbo | 385 | 1053 |
Das sind immerhin zehn Prozent Übertaktung beim Grafikkern und fünf Prozent beim Speicher. Diese Übertaktung greift übrigens sowohl für den 2D-, als auch für 3D-Betrieb der Grafikkarte.
Q-Flash
Aus dem BIOS heraus kann man per „F8“ das integrierte Flash-Programm starten. Benötigt wird nur eine Diskette, auf der das neue BIOS gespeichert ist. Der eigentliche Flash-Vorgang läuft automatisch ab. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig.
Wer es mit dem Übertakten übertreibt, braucht sich keine großen Sorgen machen. Das Gigabyte-Board erkennt misslungene Startversuche und lädt automatisch Standardwerte für CPU und RAM und zeigt dies auch mit einer Meldung im POST-Bildschirm.
Software
Um die Treiber-Installation zu erleichtern, hat Gigabyte ein Tool namens „Xpress Install“ in den Autostart der CD gelegt. Dieses überprüft die vorhandene Hardware und bietet dann die Möglichkeit, die entsprechenden Treiber zu installieren. Über die Versionen der Treiber schweigt sich das Programm aus. Die eigentliche Installation der Treiber geschieht im Silent-Mode und nach einem automatischen Neustart des Systems kommt nur eine kleine Meldung der „Xpress Install“-Software. Leider erkennt das Programm installierte Treiber nur dann, wenn sie über die Anwendung von der CD installiert wurden.
Gigabyte C.O.M.
Bei der Installation verlangt das Programm zuerst nach der Installation des SNMP (Simple Network Management Protokoll) aus dem Windows-Setup bei den „Verwaltungs- und Überwachungsprogrammen“. Danach lässt sich das Setup erneut starten und bietet die Möglichkeit als Server oder Client installiert zu werden. Nach der Installation muss der Rechner neu gestartet werden.
Was bringt C.O.M. nun? Es ist ein Systemüberwachungstool in Form einer aktiven Webseite, die im Browser geöffnet wird und unter anderem JavaScript nutzt. Es zeigt alle wichtigen Daten der Hardware und von Windows - auch die Sensoren lassen sich anzeigen. Das Tool arbeitet dabei auch über das Netzwerk.
Easytune5
Auf der CD findet sich die Version B2005.05.11. Easytune dient dem Overclocken und dem Einstellen der Lüftersteuerung unter Windows. Im „Easy Mode“ wird einfach per Schieber eingestellt, um wieviel Prozent das System übertaktet werden soll. Für Fortgeschrittene bietet sich der Advanced Mode an, der Zugriff auf die einzelnen Taktraten und Spannungen gewährt. Ebenfalls enthalten ist eine Alarm-Funktion für die Lüfterüberwachung, die sich optisch und akustisch melden kann.
Mit dem Easy-Mode, der lediglich den HT-Takt anhebt, war es uns möglich, bis zu vier Prozent zu übertakten. Bei höheren Werten kam es zu Fehlern bei Prime95 oder zu Abstürzen. Die Einstellungen des Easy-Mode kann man nicht speichern, nur im Advanced-Mode kann man Profile anlegen.
Face-Wizard
Mit diesem Tool lässt sich statt des Standard-Gigabyte-Bildes beim Booten des Rechners ein eigenes Bild in das BIOS einbinden. Möglich sind die Format „BMP“ und „PCX“ mit einer Größe von bis zu 640x480 Punkten.
Testsystem
- Prozessor
- AMD Athlon 64 4000+ [10]
- CPU-Kühler
- AMD Boxed-Kühler
- Zalman CNPS7000B Cu [25]
- Motherboard
- Asus A8N-VM CSM
- Gigabyte GA-K8N51GMF-9
- Gigabyte GA-K8N51PVMT-9
- ATi Xpress200 Referenzboard RS480
- Arbeitsspeicher
- 2x512 MB OCZ PC3200 EL Platinum Rev. 2 [26]
- Grafikkarte
- MSI NX6800GT T2D256E
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Pioneer DVD-ROM DVD-105
- Iomega 250 GB USB 2.0 / FireWire 400/800 extern
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [27]
- Tagan TG480-U22-2Force-Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [28] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c
- Treiber
- nVidia nForce 8.22
- ATi Catalyst 5.13
- nVidia ForceWare 77.72
- nVidia ForceWare 81.95
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.01
- SiSoft Sandra Professional 2005SR2a
- PCI Express-Rückkanal-Bandbreite
- System-Benchmarks
- WorldBench 5
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HDTach 3.0.1.0
- RAID 1: HDTach 3.0.1.0
- RAID 5: HDTach 3.0.1.0
- Spiele
- Doom 3 1.3
- Earth 2160 1.2
- FarCry 1.32
- Half-Life 2
- Painkiller 1.64
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen. Ausnahme bilden die Multi-GPU-Chipsätze, bei denen die Spiele-Benchmarks zusätzlich mit zwei Grafikkarten gemessen werden (auch hier mit einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 und 32 Bit Farbtiefe).
Die IGP-Messungen werden bei den nVidia-Boards mit dem ForceWare 81.95, auf dem ATi-Board mit dem Catalyst 5.13 durchgeführt.
Synthetische Benchmarks
PCMark05
- Offizielle Website:
www.futuremark.com [29]
- Download:
ComputerBase.de [30]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Version 1.01 Professional
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 1.01 Professional
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Gesamt IGP
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Grafikkarte IGP
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
|
Sandra 2005
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [31]
- Download:
ComputerBase.de [32]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Sandra Professional 2005 SR2a
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Sandra Professional 2005 SR2a
Sandra 2005 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2005 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [33] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Buses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express Rückkanal Bandbreite IGP
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
System-Benchmarks
WorldBench
- Offizielle Website:
www.pcworld.com [34]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 249 US-Dollar
- Was benchen wir?
- Version 5
- Kompletter Benchmark-Durchlauf
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 5
WorldBench - Gesamt
Angaben in Punkten
|
ACDSee PowerPack 5.0
WorldBench - ACDSee
Angaben in Sekunden
|
Adobe Photoshop 7.0.1
WorldBench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
|
Adobe Premiere 6.5
WorldBench - Adobe Premiere
Angaben in Sekunden
|
Nero Express 6.0.0.3
WorldBench - Nero Express
Angaben in Sekunden
|
Discreet 3ds max 5.1
WorldBench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
|
WorldBench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
|
MS Office XP SP2
WorldBench - MS Office
Angaben in Sekunden
|
MS Media Encoder 9.0
WorldBench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
|
Mozilla 1.4
WorldBench - Mozilla
Angaben in Sekunden
|
Multitasking
WorldBench - Multitasking
Angaben in Sekunden
|
Musicmatch Jukebox 7.10
WorldBench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
|
VideoWave Movie Creator 1.5
WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
|
WinZip 8.1
WorldBench - WinZip
Angaben in Sekunden
|
Schnittstellen
Netzwerk
- Offizielle Website:
www.microsoft.com [35]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 199 US-Dollar oder per MSDN-Mitgliedschaft
- Was benchen wir?
- NTttcp Windows 2000 DDK
- Server: Ntttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): Ntttcpr -m 4,0,‹server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000 - Besondere Einstellungen: - keine -
- NTttcp Windows 2000 DDK
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
|
Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
USB
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [36]
- Download:
ComputerBase.de [37]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones)
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
- Offizielle Website:
audio.rightmark.com [38]
- Download:
audio.rightmark.com [39]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus A8N-SLI Premium (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,71 (Durchschnitt) |
-76,2 (Durchschnitt) |
77,1 (Durchschnitt) |
0,035 (Gut) |
0,107 (Durchschnitt) |
-74,8 (Gut) |
| Asus A8N-VM CSM (ADI AD1986A) |
+0,22, -0,39 (Gut) |
-80,2 (Gut) |
79,7 (Durchschnitt) |
0,0051 (Sehr gut) |
0,057 (Gut) |
-79,4 (Sehr gut) |
| Asus A8N32-SLI Deluxe (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,83 (Durchschnitt) |
-62,2 (Schlecht) |
62,3 (Schlecht) |
0,062 (Durchschnitt) |
0,200 (Durchschnitt) |
-64,8 (Durchschnitt) |
| ATi Xpress 200 CF-Edition (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-88,0 (Gut) |
87,9 (Gut) |
0,0032 (Sehr gut) |
0,018 (Sehr gut) |
-87,5 (Exzellent) |
| EPoX 9HEAI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,84 (Durchschnitt) |
-73,8 (Durchschnitt) |
74,3 (Durchschnitt) |
0,021 (Gut) |
0,064 (Gut) |
-74,1 (Gut) |
| EPoX 9NPA+ SLI (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,71 (Durchschnitt) |
-68,9 (Durchschnitt) |
72,9 (Durchschnitt) |
0,032 (Gut) |
0,115 (Durchschnitt) |
-66,7 (Gut) |
| EPoX 9NPA+ Ultra (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,70 (Durchschnitt) |
-74,8 (Durchschnitt) |
77,3 (Durchschnitt) |
0,034 (Gut) |
0,103 (Durchschnitt) |
-71,8 (Gut) |
| Gigabyte GA-K8N51GMF-9 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,31 (Gut) |
-86,2 (Gut) |
86,0 (Gut) |
0,0074 (Sehr gut) |
0,029 (Gut) |
-78,1 (Sehr gut) |
| Gigabyte GA-K8N51PVMT-9 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-87,2 (Gut) |
87,0 (Gut) |
0,0063 (Sehr gut) |
0,020 (Gut) |
-78,7 (Sehr gut) |
| Gigabyte GA-K8NXP-SLI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,85 (Durchschnitt) |
-73,6 (Durchschnitt) |
73,2 (Durchschnitt) |
0,020 (Gut) |
0,064 (Gut) |
-75,0 (Durchschnitt) |
| Gigabyte GA-K8N Pro-SLI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,84 (Durchschnitt) |
-74,2 (Durchschnitt) |
72,4 (Durchschnitt) |
0,032 (Gut) |
0,077 (Gut) |
-74,3 (Gut) |
| MSI K8N Diamond (Creative CA0106) |
+0,08, -0,23 (Sehr Gut) |
-99,8 (Exzellent) |
91,2 ( Sehr gut) |
0,0067 (Sehr gut) |
0,014 (Sehr gut) |
-99,9 (Exzellent) |
| Sapphire PI A9RX480 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-86,6 (Gut) |
86,3 (Gut) |
0,0041 (Sehr gut) |
0,024 (Gut) |
-84,9 (Sehr gut) |
Controller
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [35]
- Download:
ComputerBase.de [36]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones), nur Lesen
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit, den entsprechenden Modus auszuführen.
RAID 0
RAID 0 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 1
RAID 1 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5
RAID 5 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Spiele
Doom 3
Zwar basiert das Spiel auf der vermeintlich unterlegen geglaubten OpenGL-API, kann aber durch exzessiven Gebrauch von hochauflösenden Texturen und Bumpmapping grafisch mehr als überzeugen. Alle unsere Messungen wurden im „High Quality“-Modus vollzogen, der automatisch achtfache anisotrope Filterung aktiviert.
- Offizielle Website:
idsoftware.com [40]
- Download:
Doom3.com [41] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.3
- Besondere Einstellungen: Precache time: 1000, Graphics settings: High details, Demo: Run default demo.
- Version 1.3
Doom 3
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Doom 3 IGP
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Earth 2160
Mal kein Ego-Shooter, der die Grafikkarte belastet, sondern Echtzeit-Strategie. Reichlich Licht- und Schatten-Effekte, schicke Explosionen und detaillierte Gelände-, Fahrzeug- und Gebäude-Modelle müssen hier dargestellt werden. Earth 2160 wird zur Zeit nicht von SLI unterstützt.
- Offizielle Website:
Earth2160.com [42]
- Download: noch keine Demo veröffentlicht
- Kostenpunkt: kostenlose Presse-Version des Herstellers
- Was benchen wir?
- Version 1.2
- Eingebaute Timedemo
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details
- Version 1.2
Earth 2160
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Earth 2160 IGP
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Farcry
Es gehört zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln am Markt und macht z.B. Doom 3 harte Konkurrenz. Die Cry-Engine ist die dritte im Bunde der Top-Grafik-Engines aus dem Jahr 2004, die bisher kaum an Aktualität verloren haben.
- Offizielle Website:
FarCry.de [43]
- Download:
Farcry-theGame.com [44] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.32
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Fort-Demo.
- Version 1.32
Farcry
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Farcry IGP
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2
Neben Doom3 und FarCry war Half-Life2 wohl das Spiel des Jahres 2004 mit der aufwändigsten Grafikengine. Riesige, mit prachtvollen Effekten versehene Außen- und Innenlevel belasten Grafikkarten dank der Source-Engine.
- Offizielle Website:
Half-Life2.com [45]
- Download: ATi.com [46]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- canals_08-Demo von Anandtech
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Reflect world.
- canals_08-Demo von Anandtech
Half-Life 2
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2 IGP
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Painkiller
Mit reichlich Polygonen wird die Grafikkarte zur Arbeit bewegt, dazu kommen viele Shader-Effekte in detaillierten Spiele-Leveln. Das aus Polen stammende Spiel stammt ebenfalls aus dem Jahr 2004.
- Offizielle Website:
Painkiller.com [47]
- Download: nVidia [48]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.64
- Level: City on the Water
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details.
- Version 1.64
Painkiller
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Painkiller IGP
Angaben in Bilder pro Sekunde (FPS)
|
Lautstärke
Auch die Lautstärke spielt eine immer größere Rolle beim Arbeiten am PC. Leistungshungrige Prozessoren und Grafikkarten wollen gekühlt werden und auch die Chipsätze der Mainboards werden immer komplexer und produzieren damit auch mehr Wärme.
Diese Wärme wird in der Regel per aktiver Luftkühlung abtransportiert, was meistens mit mehr oder weniger großer Schallerzeugung verbunden ist. Genau dieser Schall wird von uns mit einem handelsüblichen Dezibel-Messgerät aufgezeichnet, wie üblich im Abstand von 40 cm. Dazu messen wir nur das Mainboard ohne alle anderen Schallquellen wie Laufwerke oder CPU-Lüfter.
Zusätzlich wird die System-Lautstärke (also alle Komponenten) bei geöffnetem Gehäuse im Idle-Modus unter dem Windows-Desktop gemessen. Dabei führen wir diese Messungen mit dem Zalman CNPS7000Cu durch. Auf die bisherigen Messungen bei geschlossenem Gehäuse verzichten wir.
Um die Übersichtlichkeit beim Diagramm der Mainboard-Lautstärke zu erhöhen, führen wir die „lautlosen“ Mainboards, also solche mit komplett passiver Kühlung, nicht mehr auf. Wird ein Mainboard im Diagramm vermisst, dann handelt es sich um ein passiv gekühltes Modell.
Lautstärke - Mainboard
Angaben in Dezibel
|
Lautstärke - System offen (Zalman)
Angaben in Dezibel
|
Lautstärke - System offen (Zalman) IGP
Angaben in Dezibel
|
Stromaufnahme
Ab sofort verzichten wir auf die wenig aussagekräftigen Temperaturmessungen und messen dafür die Stromaufnahme. Zum Einen im Idle-Modus auf dem Windows-Desktop, zum Anderen unter Last, erzeugt durch Prime95 und 3DMark05. Bei beiden Messungen kommt nur eine Grafikkarte zum Einsatz. Wir geben die gesamte Stromaufnahme des Systems an (ohne Monitor!).
Stromaufnahme
Angaben in Watt (W)
|
Stromaufnahme IGP
Angaben in Watt (W)
|
HDTV-Wiedergabe
Zum Einsatz in dieser Disziplin kam der schon altbekannte Film-Trailer namens „Step into Liquid“, der eine Länge von einer Minute und 56 Sekunden hat und in der Auflösung von 1920x1080 Pixel (1080p) vorliegt. Wer unseren Test auf seinem System nachahmen möchte, kann das Video direkt bei Microsoft herunterladen [49] (Direktlink - 114 MB), benötigt aber zusätzlich jeweils die neuesten Treiber aus dem Hause nVidia [50] und ATi [51], den Media Player in der Version 10 [52] und ein spezielles Hotfix [53], damit der Player die HDTV-Beschleunigung auch unterstützt. Die CPU-Last wurde während des Abspielens von uns mittels ThrottleWatch und einem selbst geschriebenen Skript aufgezeichnet.
Overclocking
Trotz der durchweg hohen Leistungsfähigkeit der AMD Athlon 64-Prozessoren ist das Thema Overclocking (OC) sehr beliebt. Immer mehr Hersteller bieten im BIOS oder per Software unter Windows die Möglichkeit, das System in verschiedenen Stufen zu übertakten. Die Möglichkeiten für den Benutzer im BIOS solche OC-Einstellungen vorzunehmen, zeigen die nächsten Tabellen.
Asus A8N-VM CSM
| Option | Asus A8N-VM CSM | |
|---|---|---|
| AI Overclocking | 200 bis 240 MHz in 1er-Schritten | |
| Memclock Value | Auto, 100, 133, 166, 183, 200 MHz | |
| CAS# Latency (Tcl) | Auto, 2,0, 2,5, 3,0 | |
| Min RAS# Active Time (Tras) | Auto, 5 bis 15 in 1er-Schritten | |
| Row precharge Time (Trp) | Auto, 2 bis 6 in 1er-Schritten | |
| RAS# to CAS# Delay (Trcd) | Auto, 2 bis 6 in 1er-Schritten | |
| Row to Row Delay (Trrd) | Auto, 2 bis 4 in 1er-Schritten | |
| Row Cycle Time (Trc) | Auto, 7 bis 21 in 1er-Schritten | |
| Row Refresh Cycle Time (Trfc) | Auto, 9 bis 23 in 1er-Schritten | |
| Read to Write Time(Trwt) | Auto, 1 bis 6 in 1er-Schritten | |


Die mit Prozessoren ab der Revision E4 möglichen, erweiterten RAM-Takt-Einstellungen führten zu folgendem Ergebnis:
| Takt-Vorgabe | tatsächlicher Takt | POST-Anzeige |
|---|---|---|
| 166 MHz | 161 MHz | DRAM Clocking = 333 MHz |
| 183 MHz | 172 MHz | DRAM Clocking = Unknown |
Gigabyte GA-K8N51GMF-9 / GA-K8N51PVMT-9
| Option | Gigabyte GA-K8N51GMF-9 Gigabyte GA-K8N51PVMT-9 |
|
|---|---|---|
| CPU Frequency | 200 bis 300 MHz in 1er-Schritten | |
| PCIe Clock | 100 bis 145 MHz in 1er-Schritten | |
| K8 CPU Clock Ratio | Default, x5 bis x12 in 1er-Schritten | |
| Memclock Index Value | Auto, 100, 133, 166, 200, 216, 233, 250 MHz | |
| CAS Latency (Tcl) | Auto, 1,5, 2,0, 2,5, 3,0 | |
| Tras | Auto, 5 bis 15 in 1er-Schritten | |
| Trcd | Auto, 2 bis 7 in 1er-Schritten | |
| Trp | Auto, 2 bis 7 in 1er-Schritten | |
| Trrd | Auto, 2 bis 4 in 1er-Schritten | |




Die mit Prozessoren ab der Revision E4 möglichen, erweiterten RAM-Takt-Einstellungen führten zu folgendem Ergebnis:
| Takt-Vorgabe | tatsächlicher Takt | POST-Anzeige |
|---|---|---|
| 166 MHz | 161 MHz | - |
| 216 MHz | 100 MHz | - |
| 233 MHz | 142 MHz | - |
| 250 MHz | 134 MHz | - |
Nach der Auflistung der Möglichkeiten zum Overclocken haben wir auch eingeschränkte Versuche zum Übertakten unternommen. Wir wollen hier keine Rekorde aufstellen, sondern einfach die OC-Möglichkeiten zeigen und mit Screenshots von CPU-Z dokumentieren. Die maximal erreichte Höhe des Referenztaktes dient uns dabei als Vergleichswert zwischen den getesteten Mainboards. Wir geben diesen Wert im Diagramm an. Die CPU-Spannung wurde auf 1,45 Volt, die des RAMs auf 2,8 Volt angehoben. Die maximale stabile Prozessorfrequenz haben wir bei 2.700 MHz erreicht, darüber meldet Prime95 Fehler. Die RAM-Timings bleiben unangetastet.
Nun erhöhen wir den Referenztakt erst in 5-MHz-Schritten, bis die Grenzen des Mainboards erreicht sind, danach wird in 1-MHz-Schritten der höchste Wert ermittelt. Natürlich wird dazu der Multiplikator der CPU, die Geschwindigkeit des HT-Link und der RAM-Takt gesenkt. Überprüft wird die System-Stabilität mit Prime95, das recht empfindlich auf zu hoch getaktete Systeme reagiert.
Da jedoch bei allen Probanden mit nVidia-Chipsatz das BIOS stark eingeschränkt ist, was das Overclocking angeht, mussten wir dieses Mal von unserem gewohnten Prozedere abweichen. Das Asus-Board kann nur über den CPU-Takt übertaktet werden, Änderungen an den Spannungen von Prozessor, RAM oder Chipsatz sind ebenfalls nicht möglich. Daher sind die Ergebnisse nur sehr eingeschränkt mit denen anderer Mainboards vergleichbar. Auf eine Auflistung des Asus-Boards verzichten wir ganz, da der Prozessormultiplikator nicht abgesenkt werden konnte. Beim AI Overclocking erreichten wir 205 MHz. Bei den zwei Vertretern von Gigabyte waren Spannungsveränderungen nicht möglich. Insofern sind auch diese Ergebnisse nicht mit den anderen Probanden vergleichbar.
Die nachstehend gezeigten OC-Ergebnisse wurden mit folgenden Einstellungen erreicht (Ausnahmen s.o.):
- HTT auf 3x200 MHz
- RAM-Takt auf 100 MHz
- CPU-Multiplikator auf 6x









OC - Referenztakt
Angaben in MHz
|
Auch nur unter Einsatz des IGP haben wir dieselben OC-Versuche unternommen, mit folgenden Ergebnissen:









OC - Referenztakt IGP
Angaben in MHz
|
Ranking
Zu guter Letzt wollen wir die Ergebnisse der Benchmarks in unseren Rankings zusammenführen. So lässt sich recht einfach ein Überblick darüber gewinnen, in welchem Bereich welches Mainboard Stärken oder Schwächen zeigt.
In das Performance-Rating fließen die Ergebnisse von Worldbench, Sandra 2005, PCMark05 und aller Spiele ohne den SLI-Modus ein.
Performance-Rating
Angaben in Prozent
|
Das Schnittstellen-Rating setzt sich aus den Werten der Messungen der PCI Express-Leistung, Netzwerk-, USB-, FireWire-Anschlüsse, sowie der Ergebnisse der Controller im RAID-0- und RAID-1-Modus zusammen. Die CPU-Last bleibt dabei unberücksichtigt.
Schnittstellen-Rating
Angaben in Prozent
|
Schlechter ausgestattete Mainboards haben hier natürlich Nachteile. Die Platzierung wird daher im nächsten Diagramm ausstattungsbereinigt angegeben.
Schnittstellen-Rating (Ausstattungsbereinigt)
Angaben in Prozent
|
Fazit
Sieht ganz so aus, als hätte nVidia seine Hausaufgaben gemacht. Unabhängig vom Hersteller weisen unsere Probanden eine völlig ausreichende Ausstattung auf. Immerhin ist die neue Southbridge nForce 410/430 HD-Audio-fähig und beherrscht den RAID 5-Modus, Fähigkeiten, die wohl viele Käufer beim wesentlich teureren nForce 4 vermissen. Nur das Top-Modell nForce 4 SLI x16 kann zumindest mit RAID 5 aufwarten.
Aber auch die Leistung kann sich sehen lassen. In Zusammenarbeit mit einer GeForce 6800 GT-Grafikkarte liegen alle drei Probanden im mittleren Bereich. Sehr positiv ist sicher die CPU-Auslastung bei der HDTV-WMV9-Wiedergabe zu werten. Ob die Hardware-Firewall des nForce 410/430 auch Probleme beim Datentransfer produziert haben wir nicht weiter überprüft, auf den Testsystemen wird die Netzwerk-Verwaltungssoftware generell nicht installiert.
Für den Büro- oder Heim-Bereich außerhalb moderner Spiele sind das Gigabyte GA-K8N51GMF-9 und das Asus A8N-VM CSM sehr gut geeignet. Leider stellt der Markt noch keine Sempron-Prozessoren für den Sockel 939 bereit, sonst wären sehr günstige, leise und sparsame Internet- oder Büro-PCs im Selbstbau kein Problem. Schade ist auch, dass Gigabyte auf einen DVI-Anschluss für die inzwischen gängigen TFT-Bildschirme verzichtet hat.
Direkt auf den Bereich HTPC zielt das Gigabyte GA-K8N51PVMT-9 mit seiner TV-Break-out-Box. Durch die Komponenten-Ausgänge und den S-VHS-Anschluss ist eine TV-Wiedergabe auf fast allen gängigen Geräten möglich. Auf eine Wiedergabe per DVI muss man trotz GeForce 6150-Northbridge leider verzichten.
Dennoch haben auch die modernen IGP-Chipsätze ihre Schattenseiten: Die 3D-Leistung ist noch immer viel zu gering. Selbst in geringen Auflösungen ist flüssiges Spielen halbwegs moderner Spiele quasi unmöglich. Hier hilft nur der Einsatz einer PCIe-Grafikkarte, die dann für die nötige Pixelbeschleunigung sorgt.
Die Preise für unsere Probanden lagen zum Testzeitpunkt zwischen etwa 70 Euro (GA-K8NGMF-9) und zirka 80 Euro (GA-K8N51PVMT-9 und A8N-VM CSM). Ginge es nach der Preis-Leistung der Mainboards, dann lägen sie sicher ganz vorne in der Auflistung der bisher von uns getesteten Platinen. Würden die Hersteller jetzt noch vernünftige Lüftersteuerungen für alle anschließbaren Lüfter integrieren und würde nVidia die Leistungsfähigkeit der Grafikeinheit deutlich erhöhen, könnte man fast von einem perfekten Mainboard sprechen.
















