Einleitung
Lange hat das Warten gedauert, aber jetzt kommen endlich die ersten CrossFire-Mainboards auf den Markt. Allerdings steht bereits die nächste Chipsatz-Generation in den Startlöchern und soll wohl noch diesen Monat ihr Erscheinen zelebrieren. ATi hat augenscheinlich doch einige Probleme mit der neuen Technik, wären passende Mainboards mit dem passenden Chipsatz sonst doch bereits viel früher erschienen. Immerhin wurde CrossFire endgültig am 26.09.2005 vorgestellt, nachdem die Vor-Vorstellung bereits Ende Mai 2005 stattgefunden hatte.
Bereits vor gut zwei Monaten durften wir die Multi-GPU-Technik von ATi auf einem Referenz-Mainboard unter die Lupe nehmen. Inzwischen listen einige Internet-Händler laut Geizhals die CrossFire-Masterkarten auch als lieferbar. Aber was für den Chipsatz nach wie vor gilt, galt genauso für die Grafikkarten, bei denen sich bereits ein erneuter „Wechsel“ vollzogen hat. Die X1800XT CrossFire-Masterkarten sind erst kurze Zeit erhältlich, da hat ATi bereits die X1900 CrossFire-Edition vorgestellt [1], welche teilweise sogar schon im Handel verfügbar ist [2].
Somit stellt sich natürlich die Frage nach dem Sinn einer solchen momentan verfügbaren CrossFire-Technik mit Chipsätzen auf dem Mainboard, die bald schon wieder von ihren Nachfolgern abgelöst werden. Diese Frage können und wollen wir aber gar nicht beantworten. Wie leistungsfähig zwei X850 [3]-, zwei X1800 [4]- oder gar X1900 [5]-Karten sein können, haben wir in unseren Artikel bereits gezeigt. In diesem Artikel wollen wir uns mit dem Mainboard befassen – der Basis der CrossFire-Technik. Denn ohne passendes Mainboard klappt es bei ATi und CrossFire ebenso wenig wie bei nVidia und SLI. Wer sich über die technischen Gegebenheiten des RD480 informieren möchte, kann diese im CrossFire-Artikel [6] nachlesen.
Wie der ATi Xpress 200-Chipsatz für den Sockel 939 sich gegen die Konkurrenz von nVidia und VIA behaupten kann, werden wir auf den folgenden Seiten klären.
Lesezeichen
Neben dem Vergleich der verschiedenen Chipsätze für den Sockel 939, der einen Überblick über die Ausstattung und Leistungsfähigkeit gewährt, sind auch die Grundlagen zum verwendeten Prozessor von AMD lesenswert, genauso wie die Anleitung für das sehr interessante Cool'n'Quiet-Feature der Athlon 64-Prozessoren. Passend dazu sind auch der Energieverbrauch der Prozessoren und die Grundlagen von PCI Express einen Blick wert.
- nForce 410/430 mit GeForce 6100/6150 [7]
- EPoX 9NPA+ Ultra/SLI und Sapphire PI A9RX480 [8]
- Asus A8N32-SLI Deluxe [9]
- ATi Xpress 200 CrossFire Edition [10]
- nVidia nForce 4 SLI vs. VIA K8T890 [11]
- Dreimal nForce 4 SLI [12]
- Sockel 939: ATi vs. nVidia vs. VIA [13]
- EPoX EP-8KDA3+ (Sockel 754) [14]
- MSI K8T Neo-FIS2R vs. Shuttle AN50R (Sockel 754) [15]
- Asus SK8N vs. MSI K8T Master1-FAR (Sockel 940) [16]
- Athlon 64 FX-55 und 4000+ [17]
- AMD Athlon 64 3500+ und 3800+ [18]
- Athlon 64 FX-51 und Athlon 64 3200+ (Grundlagen AMD Athlon 64) [19]
- Athlon 64 mit Cool'n'Quiet (Anleitung) [20]
- Energieverbrauch aktueller Prozessoren [21]
- PCI Express - Die Grundlagen [22]
Der Proband
Zuerst wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung des getesteten Mainboards geben. Als Vergleich stellen wir hier die Daten des Sapphire PI-A9RX480 gegenüber.
| Layout | Sapphire PC-A9RD480 | Sapphire PI-A9RX480 | |
|---|---|---|---|
| Features | |||
| Chipsatz | ATi RD480 | ATi RX480 | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 |
|
| HyperTransport-Bus | |||
| 1.600 MHz | Ja | Ja | |
| 2.000 MHz | Ja | Ja | |
| Speichertakt/-typ | |||
| 266 MHz/PC 2100 | Ja | Ja | |
| 333 MHz/PC 2700 | Ja | Ja | |
| 400 MHz/PC 3200 | Ja | Ja | |
| Dual Channel-Modus | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 4 GByte (4 Slots) | 4 GByte (4 Slots) | |
| Multi-GPU | CrossFire | Nicht vorhanden | |
| Onboardgrafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboardsound | Realtek ALC880 HD Audio 8 Kanäle |
Realtek ALC880 HD Audio 8 Kanäle |
|
| Steckplätze | 2x PCIe x16 2x PCI |
1x PCIe x16 2x PCIe x1 2x PCI |
|
| WLAN-Fähigkeit | Nein | Nein | |
| HDD-Controller | |||
| ATA 133/100/66 | 4 Geräte | 4 Geräte | |
| Serial ATA | ATi SB450 SATA 150 4 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) Silicon Image 3132 SATA 300 2 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) |
ATi SB450 SATA 150 4 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) Silicon Image 3132 SATA 300 2 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) |
|
| Verfügbare Anschlüsse | |||
| USB 2.0 | 4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header |
4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header |
|
| IEEE 1394 Ports | 1x über Rear- Panel 2x über Mainboard- Header |
1x über Rear- Panel 2x über Mainboard- Header |
|
| LAN | Marvell 88E8052 PCIe (PHY) |
Marvell 88E8052 PCIe (PHY) |
|
| Weitere Anschlüsse | 2x PS/2 6x Audio |
2x PS/2 6x Audio |
|
Sapphire PC-A9RD480
Der im schicken Silber gehaltene Karton weist auf der Vorderseite ein großes Sichtfenster auf, durch den das in Weiß und Rot gehaltene Mainboard in seinem durchsichtigen Kunststoffhalter sichtbar ist. Hat man das Mainboard dann entnommen, fällt einem die verbleibende Leere auf. Zwei Slotblenden langweilen sich in den quasi nicht vorhandenen Beilagen. Viel zu wenig für das Top-Mainboard von Sapphire.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für Mainboard
- Software-CD
- Sapphire Select-CD, Trial-Version
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 60 Seiten
- 1x Slotblende FireWire400, 2 Ports
- 1x Slotblende S/PDIF Cinch, in + out
- 1x SATA-Datenkabel
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Das Layout des A9RD480 ist quasi identisch mit dem Vorserienmodell des Xpress 200 CrossFire-Mainboards, das wir bereits getestet [9] haben. Es fehlen aber einige Ausstattungsmerkmale gegenüber dem Referenz-Board. Auffallend ist natürlich das weiße PCB und der große Aufdruck auf der Rückseite.
Der Ein- oder Ausbau von RAM-Riegeln gelingt auch bei montierter Grafikkarte, da alle unteren Verschlüsse der vier RAM-Steckplätze genügend Abstand zur Grafikkarte aufweisen. Dafür kommen die Grafikkarten jedoch den PATA- und den SATA-Anschlüssen in die Quere. Sowohl North- als auch Southbridge sind mit passiven Kühlkörpern versehen. Ebenfalls passiv gekühlt ist die Spannungsstabilisierung des Prozessors und einige kleine ICs.
Insgesamt stehen drei dreipolige und drei zweipolige Lüfteranschlüsse zur Verfügung. Am unteren rechten Rand befinden sich die beiden Taster für Reset und Power. Auch die Info-LEDs wurden angebracht. Sie geben Auskunft über Belegung der RAM-Plätze, Stromversorgung und dienen als Kontroll-LEDs für PATA- und SATA-Laufwerke. Für den CMOS-Clear muss ein Jumper direkt neben der Batterie in bekannter Manier für ein paar Sekunden umgesteckt werden.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | ATi Xpress 200 | ATi [23] |
| 2 | Southbridge | ATi SB450 | ATi [22] |
| 3 | SATA/RAID-Controller | SiI 3132CNU PCIe | Datenblatt (engl. PDF) [24] |
| 4 | GBit-Netzwerk | Marvell 88E8052 PCIe | Marvell [25] |
| 5 | Soundchip | Realtek ALC880 | Realtek [26] |
| 6 | FireWire 400 | VIA VT6307 PCI | VIA [27] |
| 7 | Hardware-Monitor, Super-I/O | ITE IT8712F-A | Datenblatt (engl. PDF) [28] |







BIOS
Das BIOS lag in der Version A1027 vor, das Sapphire RAID-BIOS trägt die Versionsnummer 4.2.61., das des SiI 3132 die 7.2.12.



















ACPI-Suspend
Das Sapphire-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln oder zusammen im BIOS anwählen. Aus dem Kombi-Modus lässt sich der Computer nur per Tastatur oder Ein/Aus-Schalter, aus dem S1-Modus per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich. Probleme machte beim Aufwachen aus dem S3-Modus die GeForce 6800-GT-Grafikkarte, die kein Bild anzeigte.
Lüftersteuerung
Genau wie bereits beim PI-A9RX480 [7] fehlt auch dem PC-A9RD480 die eigentlich obligatorische Lüftersteuerung. Trotz des ITE IT8712F-A-Chips mit Hardware-Monitoring und Steuerung hat Sapphire es nicht geschafft, diese Funktion in ihr BIOS zu integrieren. Hier besteht deutlicher Nachholbedarf!
CPU Auto-Overclocking
Mit dieser Funktion bietet das Sapphire-Board eine dynamische Übertaktung in Abhängig der CPU-Temperatur an. So kann die CPU in einem vorgegebenen Temperatur-Bereich um ein bis fünfzehn Prozent übertaktet werden. Leider schweigt sich das Handbuch völlig über die Funktion aus. Uns war es darüber hinaus nicht möglich, einen Effekt per CPU-Z nachzuweisen.
Software
Folgende Inhalte werden von der Sapphire-Anwendung nach dem Autostart der CD angeboten:
- Treiber
- ATi Chipsatz-Treiber
- HD Audio-Treiber
- ATi System Manager
- Utility
- Trend Micro Internet Security 2004
- On-Board Device
- SiI SATA II RAID Driver
- Marvell PCIe GLan Driver
Des Weiteren werden noch drei Symbole angezeigt. Das erste Icon listet die auf der CD vorhandenen Dateien und ihre Versionen als Text-Datei. Das zweite Symbol ruft den Dateimanager zum Durchsuchen der CD auf und mit dem dritten kann man die Sapphire-Anwendung beenden.
Teilweise liegen die Treiber auch in einer x64-Version auf der CD vor, allerdings nicht für sämtliche Komponenten. Vermisst haben wir den „AMD Prozessor“-Treiber, ohne den Cool & Quiet nicht möglich ist. Ein Tool zur Hardwareüberwachung fehlt leider auch, so dass nicht einmal die CPU-Temperatur ausgelesen werden kann. Sowohl SiSoft Sandra als auch SpeedFan brachten den Rechner beim Versuch, die Sensoren auszulesen, zum Absturz. Sapphire sollte am Umfang seiner Mainboard-CD auf jeden Fall arbeiten.
Auf einer weiteren CD befinden sich ein Backup-, ein Privacy-, ein Data-Recovery-Tool und eine Anti-Spyware-Software. Die beiden zuletzt genannten sind lediglich Trial-Versionen. Auf der dritten CD befinden sich dann noch die Trial-Versionen der folgenden Spiele:
- Brothers in Arms - Road to Hill 30
- Prince of Persia - Warrior Within
- Tony Hawk's Underground 2
- Richard Burns Rally
Testsystem
- Prozessor
- AMD Athlon 64 4000+ [16]
- CPU-Kühler
- AMD Boxed-Kühler
- Zalman CNPS7000B Cu [29]
- Motherboard
- Sapphire Pure CrossFire A9RD480
- Arbeitsspeicher
- 2x512 MB OCZ PC3200 EL Platinum Rev. 2 [30]
- Grafikkarte
- MSI NX6800GT T2D256E
- Sapphire X850 CrossFire-Edition
- Sapphire X850XT
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Pioneer DVD-ROM DVD-105
- Iomega 250 GB USB 2.0 / FireWire 400/800 extern
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [31]
- Tagan TG480-U22-2Force-Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [32] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c
- Treiber
- ATi Catalyst 5.13
- nVidia ForceWare 77.72
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.01
- SiSoft Sandra Professional 2005SR2a
- PCI Express-Rückkanal-Bandbreite
- System-Benchmarks
- WorldBench 5
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HDTach 3.0.1.0
- RAID 1: HDTach 3.0.1.0
- RAID 5: HDTach 3.0.1.0
- Spiele
- Doom 3 1.3
- Earth 2160 1.2
- FarCry 1.32
- Half-Life 2
- Painkiller 1.64
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen. Ausnahme bilden die Multi-GPU-Chipsätze, bei denen die Spiele-Benchmarks zusätzlich mit zwei Grafikkarten gemessen werden (auch hier mit einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 und 32 Bit Farbtiefe).
Synthetische Benchmarks
PCMark05
- Offizielle Website:
www.futuremark.com [33]
- Download:
ComputerBase.de [34]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Version 1.01 Professional
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 1.01 Professional
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
|
Sandra 2005
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [35]
- Download:
ComputerBase.de [36]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Sandra Professional 2005 SR2a
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Sandra Professional 2005 SR2a
Sandra 2005 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2005 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [37] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Busses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
System-Benchmarks
WorldBench
- Offizielle Website:
www.pcworld.com [38]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 249 US-Dollar
- Was benchen wir?
- Version 5
- Kompletter Benchmark-Durchlauf
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 5
WorldBench - Gesamt
Angaben in Punkten
|
ACDSee PowerPack 5.0
WorldBench - ACDSee
Angaben in Sekunden
|
Adobe Photoshop 7.0.1
WorldBench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
|
Adobe Premiere 6.5
WorldBench - Adobe Premiere
Angaben in Sekunden
|
Nero Express 6.0.0.3
WorldBench - Nero Express
Angaben in Sekunden
|
Discreet 3ds max 5.1
WorldBench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
|
WorldBench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
|
MS Office XP SP2
WorldBench - MS Office
Angaben in Sekunden
|
MS Media Encoder 9.0
WorldBench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
|
Mozilla 1.4
WorldBench - Mozilla
Angaben in Sekunden
|
Multitasking
WorldBench - Multitasking
Angaben in Sekunden
|
Musicmatch Jukebox 7.10
WorldBench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
|
VideoWave Movie Creator 1.5
WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
|
WinZip 8.1
WorldBench - WinZip
Angaben in Sekunden
|
Schnittstellen
Netzwerk
- Offizielle Website:
www.microsoft.com [39]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 199 US-Dollar oder per MSDN-Mitgliedschaft
- Was benchen wir?
- NTttcp Windows 2000 DDK
- Server: Ntttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): Ntttcpr -m 4,0,‹server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000 - Besondere Einstellungen: - keine -
- NTttcp Windows 2000 DDK
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
|
Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
USB
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [40]
- Download:
ComputerBase.de [41]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones)
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
- Offizielle Website:
audio.rightmark.com [42]
- Download:
audio.rightmark.com [43]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus A8N-SLI Premium (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,71 (Durchschnitt) |
-76,2 (Durchschnitt) |
77,1 (Durchschnitt) |
0,035 (Gut) |
0,107 (Durchschnitt) |
-74,8 (Gut) |
| Asus A8N-VM CSM (ADI AD1986A) |
+0,22, -0,39 (Gut) |
-80,2 (Gut) |
79,7 (Durchschnitt) |
0,0051 (Sehr gut) |
0,057 (Gut) |
-79,4 (Sehr gut) |
| Asus A8N32-SLI Deluxe (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,83 (Durchschnitt) |
-62,2 (Schlecht) |
62,3 (Schlecht) |
0,062 (Durchschnitt) |
0,200 (Durchschnitt) |
-64,8 (Durchschnitt) |
| ATi Xpress 200 CF-Edition (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-88,0 (Gut) |
87,9 (Gut) |
0,0032 (Sehr gut) |
0,018 (Sehr gut) |
-87,5 (Exzellent) |
| EPoX 9HEAI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,84 (Durchschnitt) |
-73,8 (Durchschnitt) |
74,3 (Durchschnitt) |
0,021 (Gut) |
0,064 (Gut) |
-74,1 (Gut) |
| EPoX 9NPA+ SLI (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,71 (Durchschnitt) |
-68,9 (Durchschnitt) |
72,9 (Durchschnitt) |
0,032 (Gut) |
0,115 (Durchschnitt) |
-66,7 (Gut) |
| EPoX 9NPA+ Ultra (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,70 (Durchschnitt) |
-74,8 (Durchschnitt) |
77,3 (Durchschnitt) |
0,034 (Gut) |
0,103 (Durchschnitt) |
-71,8 (Gut) |
| Gigabyte GA-K8N51GMF-9 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,31 (Gut) |
-86,2 (Gut) |
86,0 (Gut) |
0,0074 (Sehr gut) |
0,029 (Gut) |
-78,1 (Sehr gut) |
| Gigabyte GA-K8N51PVMT-9 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-87,2 (Gut) |
87,0 (Gut) |
0,0063 (Sehr gut) |
0,020 (Gut) |
-78,7 (Sehr gut) |
| Gigabyte GA-K8NXP-SLI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,85 (Durchschnitt) |
-73,6 (Durchschnitt) |
73,2 (Durchschnitt) |
0,020 (Gut) |
0,064 (Gut) |
-75,0 (Durchschnitt) |
| Gigabyte GA-K8N Pro-SLI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,84 (Durchschnitt) |
-74,2 (Durchschnitt) |
72,4 (Durchschnitt) |
0,032 (Gut) |
0,077 (Gut) |
-74,3 (Gut) |
| MSI K8N Diamond (Creative CA0106) |
+0,08, -0,23 (Sehr Gut) |
-99,8 (Exzellent) |
91,2 ( Sehr gut) |
0,0067 (Sehr gut) |
0,014 (Sehr gut) |
-99,9 (Exzellent) |
| Sapphire PC-A9RD480 (Realtek ALC880) | +0,25, -0,32 (Gut) |
-86,5 (Gut) |
86,0 (Gut) |
0,0053 (Sehr gut) |
0,021 (Gut) |
-84,8 (Sehr gut) |
| Sapphire PI-A9RX480 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-86,6 (Gut) |
86,3 (Gut) |
0,0041 (Sehr gut) |
0,024 (Gut) |
-84,9 (Sehr gut) |
Controller
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [39]
- Download:
ComputerBase.de [40]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones), nur Lesen
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit, den entsprechenden Modus auszuführen.
RAID 0
RAID 0 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 1
RAID 1 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5
RAID 5 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Spiele
Doom 3
Zwar basiert das Spiel auf der vermeintlich unterlegen geglaubten OpenGL-API, kann aber durch exzessiven Gebrauch von hochauflösenden Texturen und Bumpmapping grafisch mehr als überzeugen. Alle unsere Messungen wurden im „High Quality“-Modus vollzogen, der automatisch achtfache anisotrope Filterung aktiviert.
- Offizielle Website:
idsoftware.com [44]
- Download:
Doom3.com [45] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.3
- Besondere Einstellungen: Precache time: 1000, Graphics settings: High details, Demo: Run default demo.
- Version 1.3
Doom 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Doom 3 Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Earth 2160
Mal kein Ego-Shooter, der die Grafikkarte belastet, sondern Echtzeit-Strategie. Reichlich Licht- und Schatten-Effekte, schicke Explosionen und detaillierte Gelände-, Fahrzeug- und Gebäude-Modelle müssen hier dargestellt werden. Earth 2160 wird zur Zeit nicht von SLI unterstützt.
- Offizielle Website:
Earth2160.com [46]
- Download: noch keine Demo veröffentlicht
- Kostenpunkt: kostenlose Presse-Version des Herstellers
- Was benchen wir?
- Version 1.2
- Eingebaute Timedemo
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details
- Version 1.2
Earth 2160
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Earth 2160 Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Farcry
Es gehört zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln am Markt und macht z.B. Doom 3 harte Konkurrenz. Die Cry-Engine ist die dritte im Bunde der Top-Grafik-Engines aus dem Jahr 2004, die bisher kaum an Aktualität verloren haben.
- Offizielle Website:
FarCry.de [47]
- Download:
Farcry-theGame.com [48] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.32
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Fort-Demo.
- Version 1.32
Farcry
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Farcry Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2
Neben Doom3 und FarCry war Half-Life 2 wohl das Spiel des Jahres 2004 mit der aufwendigsten Grafikengine. Riesige, mit prachtvollen Effekten versehene Außen- und Innenlevel belasten Grafikkarten dank der Source-Engine.
- Offizielle Website:
Half-Life2.com [49]
- Download: ATi.com [50]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- canals_08-Demo von Anandtech
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Reflect world.
- canals_08-Demo von Anandtech
Half-Life 2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2 Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Painkiller
Mit reichlich Polygonen wird die Grafikkarte zur Arbeit bewegt, dazu kommen viele Shader-Effekte in detaillierten Spiele-Leveln. Das aus Polen stammende Spiel stammt ebenfalls aus dem Jahr 2004.
- Offizielle Website:
Painkiller.com [51]
- Download: nVidia [52]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.64
- Level: City on the Water
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details.
- Version 1.64
Painkiller
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Painkiller Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Lautstärke
Auch die Lautstärke spielt eine immer größere Rolle beim Arbeiten am PC. Leistungshungrige Prozessoren und Grafikkarten wollen gekühlt werden und auch die Chipsätze der Mainboards werden immer komplexer und produzieren damit auch mehr Wärme.
Diese Wärme wird in der Regel per aktiver Luftkühlung abtransportiert, was meistens mit mehr oder weniger großer Schallerzeugung verbunden ist. Genau dieser Schall wird von uns mit einem handelsüblichen Dezibel-Messgerät aufgezeichnet – wie üblich im Abstand von 40 cm. Dazu messen wir nur das Mainboard ohne alle anderen Schallquellen wie Laufwerke oder CPU-Lüfter.
Zusätzlich wird die System-Lautstärke (also alle Komponenten) bei geöffnetem Gehäuse im Idle-Modus unter dem Windows-Desktop gemessen. Dabei führen wir diese Messungen mit dem Zalman CNPS7000Cu durch. Auf die bisherigen Messungen bei geschlossenem Gehäuse verzichten wir.
Um die Übersichtlichkeit beim Diagramm der Mainboard-Lautstärke zu erhöhen, führen wir die „lautlosen“ Mainboards, also solche mit komplett passiver Kühlung, nicht mehr auf. Wird ein Mainboard im Diagramm vermisst, dann handelt es sich um ein passiv gekühltes Modell.
Lautstärke - Mainboard
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System offen (Zalman)
Angaben in Dezibel
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Stromaufnahme
Ab sofort verzichten wir auf die wenig aussagekräftigen Temperaturmessungen und messen dafür die Stromaufnahme. Zum Einen im Idle-Modus auf dem Windows-Desktop, zum Anderen unter Last, erzeugt durch Prime95 und 3DMark05. Bei beiden Messungen kommt nur eine Grafikkarte zum Einsatz. Wir geben die gesamte Stromaufnahme des Systems an (ohne Monitor!).
Stromaufnahme
Angaben in Watt (W)
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Overclocking
Trotz der durchweg hohen Leistungsfähigkeit der AMD Athlon 64-Prozessoren ist das Thema Overclocking (OC) sehr beliebt. Immer mehr Hersteller bieten im BIOS oder per Software unter Windows die Möglichkeit, das System in verschiedenen Stufen zu übertakten. Die Möglichkeiten für den Benutzer im BIOS solche OC-Einstellungen vorzunehmen, zeigt die nächste Tabelle.
Sapphire Pure CrossFire A9RD480
| Option | Sapphire Pure CrossFire A9RD480 | |
|---|---|---|
| Memclock Index Value | Auto, 100, 133, 166, 183, 200, 216, 233, 250 MHz | |
| CAS Latency (Tcl) | Auto, 2,0, 2,5, 3,0 | |
| Tras | Auto, 5 bis 15 in 1er-Schritten | |
| Trcd | Auto, 2 bis 7 in 1er-Schritten | |
| Trp | Auto, 2 bis 6 in 1er-Schritten | |
| Trrd | Auto, 2 bis 4 in 1er-Schritten | |
| Trc | Auto, 7 bis 22 in 1er-Schritten | |
| Trfc | Auto, 9 bis 24 in 1er-Schritten | |
| Trwt | Auto, 1 bis 5 in 1er-Schritten | |
| Twtr | Auto, 1, 2 | |
| Twr | Auto, 2, 3 | |
| DRAM Voltage (VDIMM) | Auto, 2,5 bis 4,0 V, in 0,05-Volt-Schritten | |
| CPU Fid Control | Startup, x4 bis x12 in 0,5er-Schritten | |
| CPU Vid Control | Startup, 0,825 bis 1,550 V in 0,025er-Schritten | |
| CPU Vid Offset | 0,00 bis +0,60 V in 0,02er-Schritten | |
| CPU/HT Reference Clock | 200 bis 440 MHz in 1er-Schritten | |
| PCIe Clock | 100 bis 200 MHz in 1er-Schritten | |
| Radeon Xpress 200 Voltage | 1,22, 1,32, 1,4, 1,5 Volt | |
| HT Link Voltage | 1,22, 1,29, 1,39, 1,5 Volt | |
| PCI-E 1.2 Voltage | 1,22, 1,29, 1,39, 1,5 Volt | |
| PCI-E 1.8 Voltage | 1,8, 1,9 Volt | |
| CPU Tuning Frequency | 1 bis 15 Prozent in 1er-Schritten | |
| T Start Tuning | 25 bis 99°C in 1er-Schritten | |
| T Stop Tuning | 0 bis 99°C in 1er-Schritten | |
| Overclocking Retry Count | 0 bis 100 in 1er Schritten | |


Die mit Prozessoren ab der Revision E4 möglichen, erweiterten RAM-Takt-Einstellungen führten zu folgendem Ergebnis:
| Takt-Vorgabe | tatsächlicher Takt | POST-Anzeige |
|---|---|---|
| 166 MHz | 161 MHz | DDR 333 |
| 183 MHz | 172 MHz | DDR 200 |
| 216 MHz | 100 MHz | DDR 433 |
| 233 MHz | 141 MHz | DDR 466 |
| 250 MHz | 133 MHz | DDR 500 |
Nach der Auflistung der Möglichkeiten zum Overclocken haben wir auch eingeschränkte Versuche zum Übertakten unternommen. Wir wollen hier keine Rekorde aufstellen, sondern einfach die OC-Möglichkeiten zeigen und mit Screenshots von CPU-Z dokumentieren. Die maximal erreichte Höhe des Referenztaktes dient uns dabei als Vergleichswert zwischen den getesteten Mainboards. Wir geben diesen Wert im Diagramm an. Die CPU-Spannung wurde auf 1,45 Volt, die des RAMs auf 2,8 Volt angehoben. Die maximale stabile Prozessorfrequenz haben wir bei 2.700 MHz erreicht, darüber meldet Prime95 Fehler. Die RAM-Timings bleiben unangetastet.
Nun erhöhen wir den Referenztakt erst in 5-MHz-Schritten, bis die Grenzen des Mainboards erreicht sind, danach wird in 1-MHz-Schritten der höchste Wert ermittelt. Natürlich wird dazu der Multiplikator der CPU, die Geschwindigkeit des HT-Link und der RAM-Takt gesenkt. Überprüft wird die System-Stabilität mit Prime95, das recht empfindlich auf zu hoch getaktete Systeme reagiert.
Die nachstehend gezeigten OC-Ergebnisse wurden mit folgenden Einstellungen erreicht:
- HTT auf 3x200 MHz
- RAM-Takt auf 100 MHz
- CPU-Multiplikator auf 6x



OC - Referenztakt
Angaben in MHz
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Ranking
Zu guter Letzt wollen wir die Ergebnisse der Benchmarks in unseren Rankings zusammenführen. So lässt sich recht einfach ein Überblick darüber gewinnen, in welchem Bereich welches Mainboard Stärken oder Schwächen zeigt.
In das Performance-Rating fließen die Ergebnisse von Worldbench, Sandra 2005, PCMark05 und aller Spiele ohne den Multi-GPU-Modus ein.
Performance-Rating
Angaben in Prozent
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Das Schnittstellen-Rating setzt sich aus den Werten der Messungen der PCI Express-Leistung, Netzwerk-, USB-, FireWire-Anschlüsse, sowie der Ergebnisse der Controller im RAID-0- und RAID-1-Modus zusammen. Die CPU-Last bleibt dabei unberücksichtigt.
Schnittstellen-Rating
Angaben in Prozent
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Schlechter ausgestattete Mainboards haben hier natürlich Nachteile. Die Platzierung wird daher im nächsten Diagramm ausstattungsbereinigt angegeben.
Schnittstellen-Rating (Ausstattungsbereinigt)
Angaben in Prozent
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Im letzten Rating kommen die Werte der Spiele im Multi-GPU-Modus zur Bewertung. Mainboards ohne Multi-GPU-Technik werden nicht aufgeführt. Bei den SLI-Boards kommen zwei GeForce 6800 GT, bei CrossFire-Boards zwei X850 XT zum Einsatz.
Multi-GPU-Rating
Angaben in Prozent
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Fazit
Sapphire stellt mit dem A9RD480 ein solides Mainboard für den Sockel 939 bereit. Das BIOS ist bis auf eine mittlerweile obligatorische Lüftersteuerung weitgehend komplett und gut programmiert. Leider krankt auch dieses Board an der mangelnden Leistung der Southbridge SB450, die bereits auf dem CrossFire-Referenzboard [9] von uns bemängelt wurde. Die kleinen Layout-Mängel stören wenig und positiv fallen die komplett passive Kühlung und die zahlreichen Status-LEDs ebenso wie der HD-Audio-Codec auf. Das gänzliche Fehlen einer Lüftersteuerung und einer Software zur Hardware-Überwachung disqualifiziert das Sapphire-Board jedoch deutlich. Auch der Lieferumfang hätte deutlich umfangreicher ausfallen können und müssen, spricht man mit der CrossFire-Architektur doch hauptsächlich Kunden an, die auch hier Wert auf Vielfalt legen.
Die Multi-GPU-Technik „CrossFire“ funktioniert in erwarteter Weise. Der durch die beiden ATi-Grafikkarten entstehende Schallpegel erscheint uns allerdings höher als bei zwei GeForce 6800 GT-Karten. Das Ein- und Ausschalten des CrossFire-Modus per BIOS und Treiber ist praktisch, denn so muss man nicht erst das Gehäuse öffnen und am Mainboard fummelige Umsteckarbeiten vornehmen.
Ähnlich wie bereits beim PI-A9RX480 schweigen sich auch beim jetzigen CrossFire-Probanden die meisten Händler und Preisvergleicher aus. Das Sapphire Pure CrossFire A9RD480 ist derzeit offenbar nicht verfügbar. Geizhals.at listet [53] lediglich das anders ausgestattete Sapphire Pure CrossFire Advantage PC-A9RD480Adv [54], welches für rund 110 Euro erstanden werden kann.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verfügbarkeit des nahenden RD580 entwickeln wird. Aber selbst der RD580 muss zunächst mit der SB450 zusammenarbeiten, es sei denn, die Mainboard-Hersteller kaufen bei ULi die leistungsfähigere M1575-Southbridge. ATi arbeitet inzwischen mit Hochdruck an der neuen SB600, ein Startdatum dafür lassen sich die Kanadier allerdings nicht entlocken. Wer derzeit auf AMD und CrossFire setzen möchte, dem bleibt nur der Griff zum RD480. Sapphire hat mit dem PC-A9RD480 seinen nicht ganz fehlerfreien Teil hierzu beigetragen.





