Einleitung
Sapphire arbeitet seit Jahren sehr eng mit ATi zusammen. So verwundert es kaum, das mit dem Pure CrossFire A9-RD580 quasi zum Launch des ATi-Xpress-3200-Chipsatzes für den Sockel 939 ein Mainboard für den Markt zur Verfügung stand. Nur Asus war seinerzeit schneller und verteilte bereits auf dem Launch-Event in Sevilla, Spanien, einige Mainboards an die anwesende Presse. So konnten auch wir pünktlich zur Vorstellung der neuen Northbridge einen Praxistest [1] vorlegen. Immerhin stellt ATi zur Zeit als einziger Chiplieferant ganze 40 PCIe-Lanes in nur einem Chip zur Verfügung, was durchaus bemerkenswert ist.
Zum Chipsatz sollten daher bereits genügend Worte gesagt worden sein und somit konzentrieren wir uns nun ausschließlich auf das Sapphire-Mainboard. Zum Test lag uns die teurere Version vor. Eine etwas abgespeckte Version ohne weißes PCB und mit weniger Ausstattungsmerkmalen wird mit dem Zusatz „Advanced“ bei Händlern gelistet. Wieder hat Sapphire einige Besonderheiten verbaut, auf die wir im Folgenden genauer eingehen werden. Wie gewohnt wollen wir an dieser Stelle auf unsere bisher erschienen Artikel zu Sockel-939- und Sockel-754-Mainboards hinweisen.
Lesezeichen
Neben dem Vergleich der verschiedenen Chipsätze für den Sockel 939, der einen Überblick über die Ausstattung und Leistungsfähigkeit gewährt, sind auch die Grundlagen zum verwendeten Prozessor von AMD und die Anleitung für das sehr interessante Cool'n'Quiet-Feature der Athlon 64-Prozessoren lesenswert. Passend dazu sind der Energieverbrauch der Prozessoren und die Grundlagen von PCI Express einen Blick wert.
- MSI K8N Diamond Plus und ECS KN1 SLI Extreme [2]
- EPoX 8NPA SLI (Sockel 754) [3]
- Asus A8R32-MVP Deluxe mit RD580 [4]
- Sapphire PC-A9RD480 CrossFire [5]
- nForce 410/430 mit GeForce 6100/6150 [6]
- EPoX 9NPA+ Ultra/SLI und Sapphire PI A9RX480 [7]
- Asus A8N32-SLI Deluxe [8]
- ATi Xpress 200 CrossFire Edition [9]
- nVidia nForce 4 SLI vs. VIA K8T890 [10]
- Dreimal nForce 4 SLI [11]
- Sockel 939: ATi vs. nVidia vs. VIA [12]
- EPoX EP-8KDA3+ (Sockel 754) [13]
- MSI K8T Neo-FIS2R vs. Shuttle AN50R (Sockel 754) [14]
- Asus SK8N vs. MSI K8T Master1-FAR (Sockel 940) [15]
- Athlon 64 FX-55 und 4000+ [16]
- AMD Athlon 64 3500+ und 3800+ [17]
- Athlon 64 FX-51 und Athlon 64 3200+ (Grundlagen AMD Athlon 64) [18]
- Athlon 64 mit Cool'n'Quiet (Anleitung) [19]
- Energieverbrauch aktueller Prozessoren [20]
- PCI Express - Die Grundlagen [21]
Der Proband
Zuerst wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung des getesteten Mainboards geben. Als Vergleich stellen wir hier die Daten des Asus A8R32-MVP Deluxe gegenüber.
| Layout | Sapphire PC-A9RD580 | Asus A8R32-MVP Deluxe | |
|---|---|---|---|
| Features | |||
| Chipsatz | ATi RD580/SB450 | ATi RD580/ULi1575 | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 |
|
| HyperTransport-Bus | |||
| 1.600 MHz | Ja | Ja | |
| 2.000 MHz | Ja | Ja | |
| Speichertakt/-typ | |||
| 266 MHz/PC 2100 | Ja | Ja | |
| 333 MHz/PC 2700 | Ja | Ja | |
| 400 MHz/PC 3200 | Ja | Ja | |
| Dual Channel-Modus | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 4 GByte (4 Slots) | 4 GByte (4 Slots) | |
| Multi-GPU | CrossFire | CrossFire | |
| Onboardgrafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboardsound | Realtek ALC880 HD Audio 8 Kanäle |
Realtek ALC882 HD Audio 8 Kanäle |
|
| Steckplätze | 2x PCIe x16 1x PCIe x1 1x PCI |
2x PCIe x16 1x PCIe x1 3x PCI |
|
| WLAN-Fähigkeit | Nein | Nein | |
| HDD-Controller | |||
| ATA 133/100/66 | 2 Geräte | 4 Geräte | |
| Serial ATA | ATi SB450 SATA 150 4 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) 2x Silicon Image 3132 SATA 300 je 2 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) |
ULi M1575 SATA 300 4 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD) Silicon Image 3132 SATA 300 2 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) 1x intern, 1x extern |
|
| Verfügbare Anschlüsse | |||
| USB 2.0 | 4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header |
4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header |
|
| IEEE 1394 Ports | 1x über Rear- Panel 2x über Mainboard- Header |
2x über Mainboard- Header |
|
| LAN | Marvell 88E8052 PCIe (PHY) |
Marvell 88E8001 (PCI) und Marvell 88E8053 (PCIe) Dual Gigabit Ethernet |
|
| Weitere Anschlüsse | 2x PS/2 6x Audio |
1x Parallel 2x PS/2 6x Audio 1x Optical S/PDIF out 1x Coaxial S/PDIF out |
|
| Format | ATX 30x24,4 cm |
ATX 30x24,4 cm |
|
Sapphire PC-A9RD580
- Lieferumfang
- Treiber-CD für Mainboard
- Software-CD
- Sapphire Select-CD, Trial-Version
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 64 Seiten
- 1x Slotblende FireWire400, 2 Ports
- 1x Slotblende S/PDIF Cinch, in + out
- 1x SATA-Datenkabel
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Das Layout des A9RD580 ist dem des älteren Geschwisters mit RD480-Chipsatz [4] sehr ähnlich. Statt zwei PCI-Slots gibt es jetzt nur noch einen, dafür aber einen zusätzlichen PCIe x1-Slot. Auffallend sind natürlich wieder das weiße PCB und der große Aufdruck auf der Rückseite.
Der Ein- oder Ausbau von RAM-Riegeln gelingt auch bei montierter Grafikkarte, da alle unteren Verschlüsse der vier RAM-Steckplätze genügend Abstand zur Grafikkarte aufweisen. Dafür kommt die Slave-Grafikkarte jedoch bei entsprechender Kartenlänge dem PATA-Anschluss in die Quere. Sowohl North- als auch Southbridge sind mit passiven Kühlkörpern versehen. Ebenfalls passiv gekühlt sind die Spannungsstabilisierung des Prozessors und einige kleine ICs.
Insgesamt stehen drei dreipolige Lüfteranschlüsse zur Verfügung. Am unteren rechten Rand befinden sich die beiden Taster für Reset und Power. Auch die Info-LEDs sind wieder mit von der Partie. Sie geben Auskunft über Belegung der RAM-Plätze, die Stromversorgung und dienen als Kontroll-LEDs für PATA- und SATA-Laufwerke. Für den CMOS-Clear muss ein Jumper direkt neben der Batterie in bekannter Manier für ein paar Sekunden umgesteckt werden.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | ATi Xpress 3200 | ATi [22] |
| 2 | Southbridge | ATi SB450 | ATi [21] |
| 3 | SATA/RAID-Controller | SiI 3132CNU PCIe | Datenblatt (engl. PDF) [23] |
| 4 | GBit-Netzwerk | Marvell 88E8052 PCIe | Marvell [24] |
| 5 | Soundchip | Realtek ALC880 | Realtek [25] |
| 6 | FireWire 400 | VIA VT6307 PCI | VIA [26] |
| 7 | Hardware-Monitor, Super-I/O | ITE IT8712F-A | Datenblatt (engl. PDF) [27] |






BIOS
Das BIOS lag in der Version A0411_A vor, das Sapphire RAID-BIOS trug die Versionsnummer 4.2.66, das des SiI 3132 die 7.2.12.




















ACPI-Suspend
Das Sapphire-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln oder zusammen im BIOS anwählen. Aus dem Kombi-Modus lässt sich der Computer nur per Tastatur oder Ein/Aus-Schalter, aus dem S1-Modus per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus oder dem Kombi-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur respektive -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Fehlanzeige, mehr kann man dazu nicht sagen. Leider haben die Ingenieure bei Sapphire wieder auf die Implementierung verzichtet. In der heutigen Zeit eigentlich schon eine Schande. Alle angeschlossenen Lüfter können völlig ungeregelt ihren Lärmpegel verbreiten. Schon allein aufgrund dieser Tatsache hat sich das Sapphire PC-A9RD580 eine deutliche Abwertung eingehandelt!
BIOS flashen
Ein BIOS-Update ist ausschließlich per Startdiskette und dem Awardflash-Programm möglich. Scheinbar sind auch hier die Uhren bei Sapphire stehen geblieben, denn andere Hersteller bieten seit Jahren deutlich bequemere Möglichkeiten an.
Software
Folgende Inhalte werden von der Sapphire-Anwendung nach dem Autostart der CD angeboten:
- Treiber
- ATi Chipsatz-Treiber
- HD Audio-Treiber
- SiI SATA II RAID Driver
- Utility
- Trend Micro Internet Security 2004
- On-Board Device
- Marvell PCIe GLan Driver
Des Weiteren werden noch drei Symbole angezeigt. Das erste Icon listet die auf der CD vorhandenen Dateien und ihre Versionen als Text-Datei. Das zweite Symbol ruft den Dateimanager zum Durchsuchen der CD auf und mit dem dritten kann man die Sapphire-Anwendung beenden.
Teilweise liegen die Treiber auch in einer x64-Version auf der CD vor, allerdings nicht für sämtliche Komponenten. Vermisst haben wir den „AMD Prozessor“-Treiber, ohne den Cool & Quiet nicht möglich ist. Ein Tool zur Hardwareüberwachung fehlt leider auch, so dass nicht einmal die CPU-Temperatur ausgelesen werden kann. Sowohl SiSoft Sandra als auch SpeedFan brachten den Rechner beim Versuch, die Sensoren auszulesen, zum Absturz. Sapphire sollte am Umfang seiner Mainboard-CD auf jeden Fall arbeiten.
Auf einer weiteren CD befinden sich ein Backup-, ein Privacy-, ein Data-Recovery-Tool und eine Anti-Spyware-Software. Die beiden zuletzt genannten sind lediglich Trial-Versionen. Auf der dritten CD befinden sich dann noch die Trial-Versionen der folgenden Spiele:
- Brothers in Arms - Road to Hill 30
- Prince of Persia - Warrior Within
- Tony Hawk's Underground 2
- Richard Burns Rally
Testsystem
- Prozessor
- AMD Athlon 64 4000+ [15]
- CPU-Kühler
- AMD Boxed-Kühler
- Zalman CNPS7000B Cu [28]
- Motherboard
- Sapphire PC-A9RD580
- Arbeitsspeicher
- 2x512 MB OCZ PC3200 EL Platinum Rev. 2 [29]
- Grafikkarte
- MSI NX6800GT T2D256E
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Pioneer DVD-ROM DVD-105
- Iomega 250 GB USB 2.0 / FireWire 400/800 extern
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [30]
- Tagan TG480-U22-2Force-Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [31] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c
- Treiber
- ATi Catalyst 5.13
- nVidia ForceWare 77.72
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.01
- SiSoft Sandra Professional 2005SR2a
- PCI Express-Rückkanal-Bandbreite
- System-Benchmarks
- WorldBench 5
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HDTach 3.0.1.0
- RAID 1: HDTach 3.0.1.0
- RAID 5: HDTach 3.0.1.0
- Spiele
- Doom 3 1.3
- Earth 2160 1.2
- FarCry 1.32
- Half-Life 2
- Painkiller 1.64
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen. Ausnahme bilden die Multi-GPU-Chipsätze, bei denen die Spiele-Benchmarks zusätzlich mit zwei Grafikkarten gemessen werden (auch hier mit einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 und 32 Bit Farbtiefe).
Synthetische Benchmarks
PCMark05
- Offizielle Website:
www.futuremark.com [32]
- Download:
ComputerBase.de [33]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Version 1.01 Professional
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 1.01 Professional
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
|
Sandra 2005
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [34]
- Download:
ComputerBase.de [35]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Sandra Professional 2005 SR2a
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Sandra Professional 2005 SR2a
Sandra 2005 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2005 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [36] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Buses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
System-Benchmarks
WorldBench
- Offizielle Website:
www.pcworld.com [37]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 249 US-Dollar
- Was benchen wir?
- Version 5
- Kompletter Benchmark-Durchlauf
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 5
WorldBench - Gesamt
Angaben in Punkten
|
ACDSee PowerPack 5.0
WorldBench - ACDSee
Angaben in Sekunden
|
Adobe Photoshop 7.0.1
WorldBench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
|
Adobe Premiere 6.5
WorldBench - Adobe Premiere
Angaben in Sekunden
|
Nero Express 6.0.0.3
WorldBench - Nero Express
Angaben in Sekunden
|
Discreet 3ds max 5.1
WorldBench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
|
WorldBench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
|
MS Office XP SP2
WorldBench - MS Office
Angaben in Sekunden
|
MS Media Encoder 9.0
WorldBench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
|
Mozilla 1.4
WorldBench - Mozilla
Angaben in Sekunden
|
Multitasking
WorldBench - Multitasking
Angaben in Sekunden
|
Musicmatch Jukebox 7.10
WorldBench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
|
VideoWave Movie Creator 1.5
WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
|
WinZip 8.1
WorldBench - WinZip
Angaben in Sekunden
|
Schnittstellen
Netzwerk
- Offizielle Website:
www.microsoft.com [38]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 199 US-Dollar oder per MSDN-Mitgliedschaft
- Was benchen wir?
- NTttcp Windows 2000 DDK
- Server: NTttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): NTttcpr -m 4,0,‹server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000 - Besondere Einstellungen: - keine -
- NTttcp Windows 2000 DDK
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin.
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
|
Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
USB
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [39]
- Download:
ComputerBase.de [40]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones)
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
- Offizielle Website:
audio.rightmark.com [41]
- Download:
audio.rightmark.com [42]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus A8N-SLI Premium (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,71 (Durchschnitt) |
-76,2 (Durchschnitt) |
77,1 (Durchschnitt) |
0,035 (Gut) |
0,107 (Durchschnitt) |
-74,8 (Gut) |
| Asus A8N-VM CSM (ADI AD1986A) |
+0,22, -0,39 (Gut) |
-80,2 (Gut) |
79,7 (Durchschnitt) |
0,0051 (Sehr gut) |
0,057 (Gut) |
-79,4 (Sehr gut) |
| Asus A8N32-SLI Deluxe (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,83 (Durchschnitt) |
-62,2 (Schlecht) |
62,3 (Schlecht) |
0,062 (Durchschnitt) |
0,200 (Durchschnitt) |
-64,8 (Durchschnitt) |
| Asus A8R32-MVP Deluxe (Realtek ALC882) |
+0,25, -0,33 (Gut) |
-85,7 (Gut) |
85,4 (Gut) |
0,0080 (Sehr gut) |
0,030 (Gut) |
-78,9 (Sehr gut) |
| ATi Xpress 200 CF-Edition (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-88,0 (Gut) |
87,9 (Gut) |
0,0032 (Sehr gut) |
0,018 (Sehr gut) |
-87,5 (Exzellent) |
| Elitegroup KN1 SLI Extreme (Realtek ALC850) |
+0,20, -0,85 (Durchschnitt) |
-74,9 (Durchschnitt) |
74,8 (Durchschnitt) |
0,020 (Gut) |
0,071 (Gut) |
-73,2 (Gut) |
| EPoX 9HEAI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,84 (Durchschnitt) |
-73,8 (Durchschnitt) |
74,3 (Durchschnitt) |
0,021 (Gut) |
0,064 (Gut) |
-74,1 (Gut) |
| EPoX 9NPA+ SLI (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,71 (Durchschnitt) |
-68,9 (Durchschnitt) |
72,9 (Durchschnitt) |
0,032 (Gut) |
0,115 (Durchschnitt) |
-66,7 (Gut) |
| EPoX 9NPA+ Ultra (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,70 (Durchschnitt) |
-74,8 (Durchschnitt) |
77,3 (Durchschnitt) |
0,034 (Gut) |
0,103 (Durchschnitt) |
-71,8 (Gut) |
| Gigabyte GA-K8N51GMF-9 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,31 (Gut) |
-86,2 (Gut) |
86,0 (Gut) |
0,0074 (Sehr gut) |
0,029 (Gut) |
-78,1 (Sehr gut) |
| Gigabyte GA-K8N51PVMT-9 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-87,2 (Gut) |
87,0 (Gut) |
0,0063 (Sehr gut) |
0,020 (Gut) |
-78,7 (Sehr gut) |
| Gigabyte GA-K8NXP-SLI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,85 (Durchschnitt) |
-73,6 (Durchschnitt) |
73,2 (Durchschnitt) |
0,020 (Gut) |
0,064 (Gut) |
-75,0 (Durchschnitt) |
| Gigabyte GA-K8N Pro-SLI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,84 (Durchschnitt) |
-74,2 (Durchschnitt) |
72,4 (Durchschnitt) |
0,032 (Gut) |
0,077 (Gut) |
-74,3 (Gut) |
| MSI K8N Diamond (Creative CA0106) |
+0,08, -0,23 (Sehr Gut) |
-99,8 (Exzellent) |
91,2 ( Sehr gut) |
0,0067 (Sehr gut) |
0,014 (Sehr gut) |
-99,9 (Exzellent) |
| MSI K8N Diamond Plus (Creative CA0106) |
+0,08, -0,21 (Sehr Gut) |
-95,5 (Exzellent) |
90,7 ( Sehr gut) |
0,0073 (Sehr gut) |
0,034 (Gut) |
-94,5 (Exzellent) |
| Sapphire PC-A9RD480 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-86,5 (Gut) |
86,0 (Gut) |
0,0053 (Sehr gut) |
0,021 (Gut) |
-84,8 (Sehr gut) |
| Sapphire PC-A9RD580 (Realtek ALC880) | +0,25, -0,32 (Gut) |
-80,3 (Gut) |
83,9 (Gut) |
0,0058 (Sehr gut) |
0,023 (Gut) |
-83,1 (Sehr gut) |
| Sapphire PI-A9RX480 (Realtek ALC880) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-86,6 (Gut) |
86,3 (Gut) |
0,0041 (Sehr gut) |
0,024 (Gut) |
-84,9 (Sehr gut) |
Controller
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [38]
- Download:
ComputerBase.de [39]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones), nur Lesen
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit, den entsprechenden Modus auszuführen.
RAID 0
RAID 0 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 1
RAID 1 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5
RAID 5 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Spiele
Doom 3
Zwar basiert das Spiel auf der vermeintlich unterlegen geglaubten OpenGL-API, kann aber durch exzessiven Gebrauch von hochauflösenden Texturen und Bumpmapping grafisch mehr als überzeugen. Alle unsere Messungen wurden im „High Quality“-Modus vollzogen, der automatisch achtfache anisotrope Filterung aktiviert.
- Offizielle Website:
idsoftware.com [43]
- Download:
Doom3.com [44] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.3
- Besondere Einstellungen: Precache time: 1000, Graphics settings: High details, Demo: Run default demo.
- Version 1.3
Doom 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Doom 3 Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Earth 2160
Mal kein Ego-Shooter, der die Grafikkarte belastet, sondern Echtzeit-Strategie. Reichlich Licht- und Schatten-Effekte, schicke Explosionen und detaillierte Gelände-, Fahrzeug- und Gebäude-Modelle müssen hier dargestellt werden. Earth 2160 wird zur Zeit nicht von SLI unterstützt.
- Offizielle Website:
Earth2160.com [45]
- Download: noch keine Demo veröffentlicht
- Kostenpunkt: kostenlose Presse-Version des Herstellers
- Was benchen wir?
- Version 1.2
- Eingebaute Timedemo
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details
- Version 1.2
Earth 2160
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Earth 2160 Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Farcry
Es gehört zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln am Markt und macht z.B. Doom 3 harte Konkurrenz. Die Cry-Engine ist die dritte im Bunde der Top-Grafik-Engines aus dem Jahr 2004, die bisher kaum an Aktualität verloren haben.
- Offizielle Website:
FarCry.de [46]
- Download:
Farcry-theGame.com [47] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.32
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Fort-Demo.
- Version 1.32
Farcry
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Farcry Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2
Neben Doom3 und FarCry war Half-Life2 wohl das Spiel des Jahres 2004 mit der aufwändigsten Grafikengine. Riesige, mit prachtvollen Effekten versehene Außen- und Innenlevel belasten Grafikkarten dank der Source-Engine.
- Offizielle Website:
Half-Life2.com [48]
- Download: ATi.com [49]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- canals_08-Demo von Anandtech
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Reflect world.
- canals_08-Demo von Anandtech
Half-Life 2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Half-Life 2 Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Painkiller
Mit reichlich Polygonen wird die Grafikkarte zur Arbeit bewegt, dazu kommen viele Shader-Effekte in detaillierten Spiele-Leveln. Das aus Polen stammende Spiel stammt ebenfalls aus dem Jahr 2004.
- Offizielle Website:
Painkiller.com [50]
- Download: nVidia [51]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.64
- Level: City on the Water
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details.
- Version 1.64
Painkiller
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Painkiller Multi-GPU
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Lautstärke
Auch die Lautstärke spielt eine immer größere Rolle beim Arbeiten am PC. Leistungshungrige Prozessoren und Grafikkarten wollen gekühlt werden und auch die Chipsätze der Mainboards werden immer komplexer und produzieren damit auch mehr Wärme.
Diese Wärme wird in der Regel per aktiver Luftkühlung abtransportiert, was meistens mit mehr oder weniger großer Schallerzeugung verbunden ist. Genau dieser Schall wird von uns mit einem handelsüblichen Dezibel-Messgerät aufgezeichnet, wie üblich im Abstand von 40 cm. Dazu messen wir nur das Mainboard ohne alle anderen Schallquellen wie Laufwerke oder CPU-Lüfter.
Zusätzlich wird die System-Lautstärke (also alle Komponenten) bei geöffnetem Gehäuse im Idle-Modus unter dem Windows-Desktop gemessen. Dabei führen wir diese Messungen mit dem Zalman CNPS7000Cu durch. Auf die bisherigen Messungen bei geschlossenem Gehäuse verzichten wir.
Um die Übersichtlichkeit beim Diagramm der Mainboard-Lautstärke zu erhöhen, führen wir die „lautlosen“ Mainboards, also solche mit komplett passiver Kühlung, nicht mehr auf. Wird ein Mainboard im Diagramm vermisst, dann handelt es sich um ein passiv gekühltes Modell.
Lautstärke - Mainboard
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System offen (Zalman)
Angaben in Dezibel
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Stromaufnahme
Ab sofort verzichten wir auf die wenig aussagekräftigen Temperaturmessungen und messen dafür die Stromaufnahme. Zum Einen im Idle-Modus auf dem Windows-Desktop, zum Anderen unter Last, erzeugt durch Prime95 und 3DMark05. Bei beiden Messungen kommt nur eine Grafikkarte zum Einsatz. Wir geben die gesamte Stromaufnahme des Systems an (ohne Monitor!).
Stromaufnahme
Angaben in Watt (W)
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Overclocking
Trotz der durchweg hohen Leistungsfähigkeit der AMD-Athlon-64-Prozessoren ist das Thema Overclocking (OC) sehr beliebt. Immer mehr Hersteller bieten im BIOS oder per Software unter Windows die Möglichkeit, das System in verschiedenen Stufen zu übertakten. Die Möglichkeiten für den Benutzer im BIOS solche OC-Einstellungen vorzunehmen, zeigt die nächste Tabelle.
| Option | Sapphire Pure CrossFire A9RD580 | |
|---|---|---|
| Memclock Index Value | Auto, 100, 133, 166, 200, 216, 233, 250 MHz | |
| CAS Latency (Tcl) | Auto, 2,0, 2,5, 3,0 | |
| Tras | Auto, 5 bis 15 in 1er-Schritten | |
| Trcd | Auto, 2 bis 7 in 1er-Schritten | |
| Trp | Auto, 2 bis 7 in 1er-Schritten | |
| Trrd | Auto, 2 bis 4 in 1er-Schritten | |
| Trc | Auto, 7 bis 22 in 1er-Schritten | |
| Trfc | Auto, 9 bis 24 in 1er-Schritten | |
| Trwt | Auto, 1 bis 5 in 1er-Schritten | |
| Tref | Auto, 3,9, 7,8, 15,6 µs | |
| Twtr | Auto, 1, 2 | |
| Twr | Auto, 2, 3 | |
| CPU Fid Control | Startup, x4 bis x12 in 0,5er-Schritten | |
| CPU Vid Control | Startup, 0,825 bis 1,550 V in 0,025er-Schritten | |
| CPU Voltage Offset | 0,00 bis +0,60 V in 0,02er-Schritten | |
| CPU/HT Reference Clk | 200 bis 440 MHz in 1er-Schritten | |
| PCIE Graphics Clock | 100 bis 200 MHz in 1er-Schritten | |
| CrossFire Xpress 3200 | 1,22, 1,3, 1,4, 1,5 Volt | |
| HT Link Voltage | 1,22, 1,3, 1,4, 1,5 Volt | |
| PCIE Voltage | 1,22, 1,3, 1,4, 1,5 Volt | |
| SB Voltage | 1,8, 1,85, 1,9, 1,96 Volt | |
| DRAM Voltage (VDIMM) | Auto, 2,5 bis 4,0 V, in 0,05-Volt-Schritten | |
| DRAM VTT Offset | -10,2 bis +10,2% in 0,8-Prozent-Schritten | |
| Overclocking Retry Count | 0 bis 100 in 1er-Schritten | |


Die mit Prozessoren ab der Revision E4 möglichen, erweiterten RAM-Takt-Einstellungen führten zu folgendem Ergebnis:
| Takt-Vorgabe | tatsächlicher Takt | POST-Anzeige |
|---|---|---|
| 166 MHz | 160 MHz | - |
| 216 MHz | 218 MHz | - |
| 233 MHz | 218 MHz | - |
| 250 MHz | 240 MHz | - |
Nach der Auflistung der Möglichkeiten zum Overclocken haben wir auch eingeschränkte Versuche zum Übertakten unternommen. Wir wollen hier keine Rekorde aufstellen, sondern einfach die OC-Möglichkeiten zeigen und mit Screenshots von CPU-Z dokumentieren. Die maximal erreichte Höhe des Referenztaktes dient uns dabei als Vergleichswert zwischen den getesteten Mainboards. Wir geben diesen Wert im Diagramm an. Die CPU-Spannung wurde auf 1,45 Volt, die des RAMs auf 2,8 Volt angehoben. Die maximale stabile Prozessorfrequenz haben wir bei 2.700 MHz erreicht, darüber meldet Prime95 Fehler. Die RAM-Timings bleiben unangetastet.
Nun erhöhen wir den Referenztakt erst in 5-MHz-Schritten, bis die Grenzen des Mainboards erreicht sind. Danach wird in 1-MHz-Schritten der höchste Wert ermittelt. Natürlich wird dazu der Multiplikator der CPU, die Geschwindigkeit des HT-Link und der RAM-Takt gesenkt. Überprüft wird die System-Stabilität mit Prime95, das recht empfindlich auf zu hoch getaktete Systeme reagiert.
Die nachstehend gezeigten OC-Ergebnisse wurden mit folgenden Einstellungen erreicht:
- HTT auf 3x200 MHz
- RAM-Takt auf 100 MHz
- CPU-Multiplikator auf 6x



OC - Referenztakt
Angaben in MHz
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Ranking
Zu guter Letzt wollen wir die Ergebnisse der Benchmarks in unseren Rankings zusammenführen. So lässt sich recht einfach ein Überblick darüber gewinnen, in welchem Bereich welches Mainboard Stärken oder Schwächen zeigt.
In das Performance-Rating fließen die Ergebnisse von Worldbench, Sandra 2005, PCMark05 und aller Spiele ohne den Multi-GPU-Modus ein.
Performance-Rating
Angaben in Prozent
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Das Schnittstellen-Rating setzt sich aus den Werten der Messungen der PCI Express-Leistung, Netzwerk-, USB-, FireWire-Anschlüsse, sowie der Ergebnisse der Controller im RAID-0- und RAID-1-Modus zusammen. Die CPU-Last bleibt dabei unberücksichtigt.
Schnittstellen-Rating
Angaben in Prozent
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Schlechter ausgestattete Mainboards haben hier natürlich Nachteile. Die Platzierung wird daher im nächsten Diagramm ausstattungsbereinigt angegeben.
Schnittstellen-Rating (Ausstattungsbereinigt)
Angaben in Prozent
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Im letzten Rating kommen die Werte der Spiele im Multi-GPU-Modus zur Bewertung. Mainboards ohne Multi-GPU-Technik werden nicht aufgeführt. Bei den SLI-Boards kommen zwei GeForce 6800 GT, bei CrossFire-Boards zwei X850 XT zum Einsatz.
Multi-GPU-Rating
Angaben in Prozent
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Fazit
Wie die bereits von uns getesteten Sapphire-Mainboards hinterlässt auch das Pure CrossFire A9-RD580 einen bitteren Beigeschmack. Zwar ist die passive Kühlung von Chipsatz und anderen Mainboard-Komponenten höchst lobenswert. Auch das BIOS ist quasi über alle Zweifel erhaben, bietet es doch selbst für extreme Overclocker jede Menge Einstellungsmöglichkeiten und die acht SATA-Anschlüsse – mit Port-Replikatoren könnte man an den beiden SiI-3132-Controllern theoretisch bis zu 24 Laufwerke anschließen – fallen in der Theorie positiv auf. Doch wo Licht ist, da ist auch meist Schatten.
Kommen wir so zu den störenden Eigenschaften und dort an erster Stelle zum primären Allergie-Thema bei Mainboards: der Lüftersteuerung. Wieso lassen die Ingenieure von Sapphire diese elementare Funktion einfach weg? Die Hardware in Form des ITE8712F ist dazu durchaus in der Lage und seit Jahren beherrschen andere Mainboard-Hersteller die Implementierung ins BIOS. Unverständlich. Apropos BIOS: Trotz der umfangreichen Möglichkeiten war bereits viel zu früh Schluss mit dem Overclocking. Dass es auch anders geht, hat Sapphire mit dem PC A9-RD480 bewiesen. Als letzter Punkt sind noch die beiden SiI-3132-Controller zu nennen, die leider nur einzeln angesprochen werden können und übergreifende RAID-Verbände mit mehr als zwei Laufwerken nicht möglich sind.
Das Sapphire PC A9-RD580 wird laut Geizhals [52] für etwa 180 Euro gehandelt. Für das Gebotene unserer Meinung nach zu viel, denn das besser ausgestattete und schnellere Asus A8R32-MVP Deluxe kostet derweil nur noch 145 Euro.





