Einleitung
Jahr für Jahr bringen die großen drei Chipsatz-Hersteller AMD/ATi, Intel und Nvidia in schöner Regelmäßigkeit neue Mainboard-Produkte auf den Markt. Darunter finden sich auch die so genannten „Integrated Graphics Processor“-Chipsätze (IGP) wieder, die über einen integrierten Grafikkern verfügen. Intel ist auf diesem Gebiet Klassenprimus [1] und verkauft als Resultat, ohne überhaupt für sich stehende Grafikkarten anzubieten, mehr „Grafikkerne“ als AMD/ATi oder Nvidia.
Intel beschränkt sich allerdings auf Chipsätze für die eigenen Prozessoren und belässt es bei der Spieleperformance eindeutig bei der schnellen Runde älterer Spiele zwischendurch, während die Konkurrenz dem Kunden neben der Unterstützung für AMD durchaus auch etwas mehr an Leistung bieten will. Platz für den Wettbewerb ist also da. Doch wird er auch genutzt? Wir wollen in diesem Artikel nach der Core-2-Duo-Schwemme der letzten Monate zur Klärung dieser Frage wieder einmal die AMD-Basis ins Licht rücken und werfen einen Blick auf die Chipsätze AMD 690G und Nvidia nForce 7050.
Mit dem AMD 690G kam zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder ein Mainboard-Chipsatz unter dem Dach von AMD auf den Markt. Der Chipsatz beruht auf dem Vorgänger XPress1150 (RS485) mit ATi-Kern und sollte ursprünglich als RS690 erscheinen, doch als Ergebnis der Übernahme von ATi durch AMD, die zu einer kompletten Assimilation der Chipsatzgeschäfte geführt hat, prangt nun das AMD-Logo auf dem Silizium-Chip. Als Gegenspieler kommt in diesem Test der nForce 7050 aus dem Hause Nvidia zum Einsatz. Er stellt die Weiterentwicklung des GeForce-6100-Chipsatzes dar, den wir seinerzeit ausführlich unter die Lupe genommen haben (Testbericht [2]).
In Kürze sollen bereits erste DirectX-10-IGP-Chipsätze von Nvidia auf den Markt kommen, schenkt man der Gerüchteküche glauben. Zeit also, den beiden inzwischen gereiften Probanden unter die Kühlkörper zu schauen.
Lesezeichen
Nach Einführung des AMD Sockel AM2 sind ab sofort nur noch einig Verweise für weiterführende Recherchen zu diesem Artikel relevant:
- Asus M2R32-MVP [3]
- Fünf Mainboards mit Sockel AM2 [4]
- Marktüberblick Sockel AM2 Mainboards [5]
- Nvidia nForce 500 [6]
Rückblickend wollen wir den Sockel 939 aber dennoch nicht aus den Augen verlieren:
Auch die Arbeit unser Foren-Mitglieder wollen wir nicht unerwähnt lassen. Neben unserem umfangreichen FAQ-Forum [10] mit Themenstellungen rund um Chipsätze und Mainboards gibt es auch in anderen Bereichen interessante Threads, die eine Erwähnung wert sind. Im Bereich AM2-Mainboards ist das beispielsweise die Marktübersicht [AM2 Guide]Mainboards mit nForce 5xx [11]. Zur Zeit zwar nur auf nVidia-nForce-Chipsätze bezogen, bietet der Thread auf die Schnelle durchaus einen guten Überblick über die aktuelle Marktsituation.
Die Chipsätze
AMD 690G
Der AMD 690G basiert auf dem Grafikkern der X700-Serie und wird oftmals auch als X1250 bezeichnet. Technisch bietet er DirectX 9.0 mit Shader-2.0b-Unterstützung und vier Pixelpipelines. Der Grafikkern wird mit 400 MHz getaktet und kann bis zu einem Gigabyte Speicher ansprechen. Die maximale Auflösung beträgt 2048x1536. Darüber hinaus verfügt der 690G über HDMI 1.2 mit HDCP. Weitere Daten enthüllt das Blockdiagramm.
Nvidia GeForce 7050+nForce 630a
Im Gegensatz zum 690G kann der GeForce 7050 bei der DirectX-9.0-Unterstützung mit der Implementierung von Shader 3.0 aufwarten. Er unterstützt die Nvidia-eigene PureVideo-Technik und besitzt eine in Hardware beschleunigte HD-Wiedergabe. Ebenfalls dabei sind HDMI 1.2 und HDCP. Weiteres auch hier im Blockdiagramm.
Die Probanden
An dieser Stelle wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung der getesteten Mainboards geben. Als Vergleich dient das bereits besprochene MSI K9A Platinum [12].
Biostar TF7050-M2
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard
- User's Manual, mehrsprachig, ca. 70 Seiten
- 1x HDMI-DVI-Adapter
- 1x SATA-Datenkabel
- 1x Stromadapter von 4-polig Molex auf 1x SATA
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Trotz seiner durch das Micro-ATX-Format bedingten Größe macht das Biostar TF7050-M2 einen aufgeräumten Eindruck. Interessant und zugleich Geschmackssache ist sicherlich die Farbgebung. Zum dunkelblauen PCB gesellen sich orange und lindgrüne Kunststoffteile. Alle Steckplätze lassen sich so gut erkennen und zuordnen. Ein genauer Blick verrät, dass den Ingenieuren beim Layout dann aber doch Einiges misslungen ist. Besonders ärgerlicher ist die sehr schlechte Platzierung des 24-poligen ATX-Steckers, der sich hinter den Audio-Anschlüssen der ATX-Blende versteckt. So muss das recht dicke Stromkabel quer über das Mainboard geführt werden und kann recht schnell zu Problemen bei der Kühlung führen. Auch die beiliegende ATX-Blende passt nicht recht zum Board, so müssen teilweise noch Blechteile heraus gebrochen werden.
Sehr positiv für Hardware-Tester ist die Anbringung von Power- und Reset-Taster unten rechts am Mainboard. Über anliegende Spannungen und den Boot-Zustand geben zwei rote LEDs Auskunft, die sich über dem Super-IO-Chip befinden. Auch haben es ganze vier RAM-Slots auf das Board geschafft (diese können jedoch nur mit insgesamt vier Gigabyte Speicher bestückt werden). Ebenfalls positiv fällt die Ausstattung der 3-Phasen-Spannungsversorgung der CPU mit Aluminium-Polymer-Elkos auf. Die passive Kühlung des Chipsatzes, der immerhin North- und Southbridge in einem Chip vereinigt, ist ebenfalls lobenswert.
Über zwei kleine Mankos gilt es noch zu berichten. Zum Einen werden angeschlossen SATA-HDDs auch bei einem Warmstart des Rechners (Windows neu starten) gestoppt und wieder hoch gefahren (ein unnötiger Bug im BIOS). Zum Anderen funktioniert die Lüftersteuerung unter Windows ausschließlich mit vier-poligen CPU-Lüftern. So lief unser drei-poliger Boxed-Lüfter ständig auf vollen Touren. Ebenfalls ein ärgerlicher BIOS-Bug.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Chipsatz | Nvidia Geforce7050+nForce630 | Nvidia [13] |
| 2 | GBit-Netzwerk | Realtek 8111B PCIe | Realtek [14] |
| 3 | Soundchip | Realtek ALC888 | Realtek [15] |
| 4 | Hardware-Monitor, Super-I/O | ITE IT8716-5 | ITE [16] |
BIOS
Das BIOS lag in der Version 0502 vor. Das Nvidia-MediaShield-BIOS trug die Versionsnummer 10.0.0.5.
ACPI-Suspend
Das Biostar-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln oder zusammen im BIOS anwählen. Aus dem S1-Modus lässt sich der Computer per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3- oder dem Kombi-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter! Weder mit USB-Tastatur oder -Maus, noch mit einer PS/2-Tastatur war ein Aufwecken möglich.
Lüftersteuerung
Leider ließ sich bei unserem Testexemplar keinerlei Lüftersteuerung im BIOS finden. Zwar wurde wenigstens die Drehzahl unseres drei-poligen CPU-Lüfters angezeigt, die anderen drei Lüfteranschlüsse zeigten keine Reaktion auf angeschlossene Lüfter. Die Erklärung: Nur wenn ein vier-poliger CPU-Lüfter verbaut ist, lässt sich die Lüftersteuerung aktivieren. Und dann auch für den System-Fan. Hier hat die Endkontrolle der BIOS-Funktionen versagt!
BIOS flashen
Das mitgelieferte Live-Update-Tool bietet BIOS-Aktualisierungen unter Windows mit automatischem Download der aktuellsten Version. Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, ist auch beim TF7050-M2 leider auf die gute alte Diskette angewiesen. Allerdings besitzt das BIOS eine integrierte Flash-Funktion (die nicht auf USB-Laufwerke zugreifen kann).
Software
Die beiliegende Software-CD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der Installation aller notwendigen Treiber an. Eine automatische Installation ist nicht möglich. Biostar bietet neben einem Hardwareüberwachungs-Tool auch ein Programm, mit dem unter Windows das BIOS geflasht werden kann. Ärgerlich ist der FanConditioner, der ausschließlich mit vier-poligen CPU-Lüftern zusammen arbeitet. Ist ein drei-poliger Lüfter angeschlossen, liefert das Tool nur die Drehzahl, eine Regelung ist nicht möglich. Mit dem Overclock-Tool können unter Windows unter anderem die CPU und der Speicher übertaktet werden. Auf der CD befinden sich auch Vista-Treiber. Biostar kann somit eine gute Software-Ausstattung attestiert werden.
MSI K9AGM2
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard
- Multilinguales Manual (englisch, deutsch, französisch, russisch), je ca. 25 Seiten
- Quick Installation Guide
- 1x SATA-Datenkabel
- 1x Stromadapter von 4-polig Molex auf 1x SATA
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Das MSI K9AGM2 kommt im roten PCB-Kleid daher. Von den Abmessungen ist es noch etwas schmaler als sein Gegenspieler, daher hat MSI auch nur zwei RAM-Slots verbaut. Trotz Platzmangel ist das Layout besser gelungen als bei Biostar und sogar FireWire ist vorhanden. Floppy-, IDE- und ATX-Anschluss sind an der rechten Seite untereinander platziert. Nur der vier-polige Stecker für die CPU-Versorgung liegt ungeschickt mittig auf dem Mainboard. Ausufernde Grafikkarten blockieren schnell alle SATA-Anschlüsse.
Positiv ist neben der Anbringung eines OnBoard-Lautsprechers die passive Kühlung der North- und Southbridge. Fast alle Anschlüsse sind farbig markiert und erleichtern so das Aufstecken. Bei der Bauteile-Bestückung setzt MSI komplett auf herkömmliche Elkos. Die beiliegende ATX-Blende passt auch hier nicht recht zum Board, so müssen teilweise noch Blechteile heraus gebrochen werden.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | AMD 690G (RS690) | AMD [17] |
| 2 | Southbridge | ATi SB600 | AMD [18] |
| 3 | GBit-Netzwerk | Realtek 8111B PCIe | Realtek [19] |
| 4 | Soundchip | Realtek ALC888 | Realtek [20] |
| 5 | FireWire 400 | VIA VT6308P | VIA [21] |
| 6 | Hardware-Monitor, Super-I/O | Fintek F71822FG | Fintek [22] |
BIOS
Das BIOS lag in der Version 1.5 vor. Das ATi-RAID/AHCI-BIOS trägt die Versionsnummer 2.5.1540.37.
ACPI-Suspend
Das MSI-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Aus dem S1-Modus lässt sich der Computer per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine USB- oder PS/2-Tastatur.
Lüftersteuerung
Per Smart-Fan lässt sich nur der CPU-Fan steuern, der zweite Lüfteranschluss bleibt unbewacht und -geregelt. Das ist unterdurchschnittliches Niveau. Zur Regelung wird eine Zieltemperatur vorgegeben. Zusätzlich kann die minimale Lüfterdrehzahl prozentual angegeben werden.
BIOS flashen
Das mitgelieferte Live-Update-3-Tool bietet neben der BIOS-Aktualisierung unter Windows mit automatischem Download der aktualisierten Version auch die Versions-Überwachung von Treibern und MSI-Tools. Dies kann automatisch im Hintergrund passieren, oder per Mausklick durch den Benutzer initiiert werden.
Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, ist beim K9AGM2 leider auf die gute alte DOS Start-Diskette angewiesen. Eine integrierte Flash-Funktion bietet MSI nicht an.
Software
Die beiliegende Software-CD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der Installation aller notwendigen Treiber an. Eine automatische Installation ist allerdings nicht möglich. Tools wie „MakeDisk“ für die Installation von Windows XP oder Vista-Treiber fehlen. Neben dem bekannten MSI Live Update 3 steht auch wieder PC Alert 4 zur Verfügung. Damit bietet MSI nur eine ausreichende Software-Ausstattung.
Testsystem
- Prozessor
- AMD Athlon 64 X2 3800+, Sockel AM2
- CPU-Kühler
- AMD Boxed-Kühler
- Motherboard
- Biostar TF7050-M2, BIOS 0502
- MSI K9AGM2, BIOS 1.5
- Arbeitsspeicher
- Grafikkarte
- Nvidia 7900 GTX [24]
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Pioneer DVD-ROM DVD-105
- Pleiades Super S-Combo mit 74 GB WD Raptor HDD [25]
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [26]
- Tagan TG480-U22-2Force-Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [27] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c (Juni 2006)
- DirectX 9.0c (August 2007) (nur IGP)
- Treiber
- nForce 14.10 WHQL (incl. ForceWare 101.17) (nur IGP)
- Nvidia ForceWare 162.18 WHQL
- AMD/ATi Catalyst 7.9
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.1.0
- SiSoft Sandra Professional 2007
- PCI Express-Rückkanal-Bandbreite
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HDTach 3.0.1.0
- RAID 1: HDTach 3.0.1.0
- RAID 5: HDTach 3.0.1.0
- Spiele
- Fear 1.08
- Half-Life 2 – Lost Coast
- Oblivion 1.1
- Quake 4 1.3
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1.280x1.024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen.
IGP
Die Benchmarks werden mit 128 MB Grafik-Speicher, der vom Hauptspeicher abgezweigt wird, bei einer Auflösung von 1.280x1.024 durchgeführt. Lediglich bei den Spiele-Benchmarks wird die Auflösung auf 800x600 Bildpunkte reduziert und die weiteren Spiele-Einstellungen ohne Änderung vom Spiel übernommen (kein HDRR etc.).
Synthetische Benchmarks
3DMark06
3DMark06
Angaben in Punkten
|
PCMark05
PCMark05 – Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 – Gesamt – IGP
Angaben in Punkten
|
PCMark05 – Festplatte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 – Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 – Grafikkarte – IGP
Angaben in Punkten
|
PCMark05 – Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 – Speicher
Angaben in Punkten
|
Sandra 2007
Sandra 2007 – Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2007 – Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
Sciencemark 2.0
ScienceMark 2.0 – Speicherlatenz
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
Lavalys Everest
Biostar TF7050-M2
MSI K9AGM2
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [28] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Buses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express Rückkanal Bandbreite – IGP
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
Schnittstellen
Netzwerk
Das Messen der im Netzwerk erreichten Geschwindigkeit ist nicht ganz einfach. Wir greifen daher auf ein Tool von Microsoft zurück, das im DDK von Windows 2000 enthalten ist. Es hört auf den Namen NTttcp und hilft bei der Treiberentwicklung. Wir nutzen folgende Einstellungen:
Server: NTttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): NTttcpr -m 4,0,‹Server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin.
Netzwerk – Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
|
Netzwerk – CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Netzwerk – Daten-Durchsatz (TCP/IP Beschl.)
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
Netzwerk – CPU-Last (TCP/IP Beschl.)
Angaben in Prozent
|
USB
Mit einer externen Festplatte und der Software HD Tach 3.0.1.0 RW messen wir die Schnittstellengeschwindigkeiten. Wir verwenden dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“.
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire Schnittstelle – Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle – Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle – CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
Mit dem RightMark Audio Analyzer messen wir den Onboard-Sound der jeweiligen Probanden. Dazu wird mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System die Qualität des Audioeingangs und -ausgangs gemessen. Als Vergleich sind noch die Werte der X-Fi mit einem Loop-Kabel angegeben.
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus Crosshair (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,02, -0,04 (Exzellent) |
-88,2 (Gut) |
88,0 (Gut) |
0,0041 (Sehr gut) |
0,021 (Gut) |
-85,1 (Exzellent) |
| Asus Crosshair (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,13, -0,07 (Sehr gut) |
-72,5 (Durchschnitt) |
72,3 (Durchschnitt) |
0,0076 (Sehr gut) |
0,149 (Durchschnitt) |
-70,7 (Sehr gut) |
| Asus M2N32-SLI Deluxe (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,02, -0,05 (Exzellent) |
-86,9 (Gut) |
87,1 (Gut) |
0,0042 (Sehr gut) |
0,026 (Gut) |
-86,4 (Exzellent) |
| Asus M2N32-SLI Deluxe (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,11, -0,15 (Sehr gut) |
-71,8 (Durchschnitt) |
71,7 (Durchschnitt) |
0,0083 (Sehr gut) |
0,145 (Durchschnitt) |
-75,3 (Sehr gut) |
| Asus M2R32-MVP (ADI AD1988A) Wiedergabe |
+0,14, -0,08 (Sehr gut) |
-88,7 (Gut) |
87,9 (Gut) |
0,0048 (Sehr gut) |
0,049 (Gut) |
-87,7 (Exzellent) |
| Asus M2R32-MVP (ADI AD1988A) Aufnahme |
+0,15, -0,10 (Sehr gut) |
-70,0 (Durchschnitt) |
69,9 (Durchschnitt) |
0,0072 (Sehr gut) |
0,180 (Durchschnitt) |
-69,7 (Sehr gut) |
| Biostar TF7050-M2 (Realtek ALC888) Wiedergabe |
+0,02, -0,08 (Exzellent) |
-74,8 (Durchschnitt) |
76,4 (Durchschnitt) |
0,052 (Durchschnitt) |
0,064 (Gut) |
-77,0 (Sehr gut) |
| Biostar TF7050-M2 (Realtek ALC888) Aufnahme |
+0,02, -0,26 (Sehr gut) |
-63,5 (Schwach) |
64,4 (Schwach) |
0,021 (Gut) |
0,296 (Durchschnitt) |
-64,8 (Durchschnitt) |
| Creative SoundBlaster X-Fi Elite Pro [29] |
+0,02, -0,08 (Exzellent) |
-94,8 (Sehr gut) |
94,7 (Sehr gut) |
0,0009 (Exzellent) |
0,0054 (Exzellent) |
-94,7 (Exzellent) |
| MSI K9AGM2 (Realtek ALC888) Wiedergabe |
+0,02, -0,1 (Exzellent) |
-89,2 (Gut) |
89 (Gut) |
0,0017 (Exzellent) |
0,0095 (Sehr gut) |
-89,3 (Exzellent) |
| MSI K9AGM2 (Realtek ALC888) Aufnahme |
+0,02, -0,06 (Exzellent) |
-71,9 (Durchschnitt) |
71,8 (Durchschnitt) |
0,0074 (Sehr gut) |
0,108 (Durchschnitt) |
-71,5 (Gut) |
| MSI K9A Platinum (Realtek ALC883) Wiedergabe |
+0,14, -0,16 (Sehr gut) |
-87,5 (Gut) |
87,5 (Gut) |
0,0061 (Sehr gut) |
0,020 (Sehr gut) |
-84,7 (Sehr gut) |
| MSI K9A Platinum (Realtek ALC883) Aufnahme |
+0,12, -0,15 (Sehr gut) |
-86,5 (Gut) |
86,2 (Gut) |
0,010 (Gut) |
0,044 (Gut) |
-84,9 (Sehr gut) |
| MSI K9N SLI Platinum (Realtek ALC883) Wiedergabe |
+0,14, -0,17 (Sehr gut) |
-86,4 (Gut) |
86,6 (Gut) |
0,0063 (Sehr gut) |
0,018 (Sehr gut) |
-83,4 (Sehr gut) |
| MSI K9N SLI Platinum (Realtek ALC883) Aufnahme |
+0,14, -0,15 (Sehr gut) |
-84,8 (Gut) |
84,4 (Gut) |
0,011 (Gut) |
0,029 (Gut) |
-81,9 (Sehr gut) |
Controller
Für die Messung der Geschwindigkeit der Festplatten nutzen wir wieder HD Tach 3.0.1.0 RW. Wir nutzen dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“ im Schreib- und Lese-Modus.
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit zum Ausführen des entsprechenden Modus' hin.
RAID 0
RAID 0 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 1
RAID 1 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5
RAID 5 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Spiele
F.E.A.R.
Doom 3 bekommt Konkurrenz – und was für Eine! Die Programmierer des Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden mittlerweile für diese Zwecke die Vollversion, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt. Jene zeigt ein Gefecht sowie eine größere Explosion, die durch eine sich frei bewegende Kamera aufgenommen worden sind.
Fear
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Fear – IGP
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2 - Lost Coast
Half-Life 2 ist wohl zweifellos aufgrund seines legendären Vorgängers eines der meist erwarteten Spiele aller Zeiten gewesen. Den Erwartungen wurde das Spiel oftmals gerecht und begeistert nicht nur in spielerischer Hinsicht, sondern auch durch seine Grafik, die unter anderem durch massiven „Shader Model 2.0“-Einsatz ermöglicht wird. Einige Monate nach der Erscheinung brachte Valve die kostenlose Technologiedemo „Lost Coast“ auf den Markt, die als Besonderheit High-Dynamic-Range-Rendering unterstützt und somit nicht nur einen deutlich höheren Lichtumfang sowie Lichtdynamik bietet, sondern auch die Hardware bis auf das Äußerste fordert.
Half-Life 2 – Lost Coast
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2 – Lost Coast – IGP
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Oblivion
Bereits der Vorgänger „Morrorwind“ hat bei vielen Spielefans eine richtige Begeisterung hervorgerufen und bei dem Nachfolger „Oblivion“ scheint dies nicht anders zu sein. Zu kaum einem Spiel findet man derzeit mehr Diskussionen im Internet. Aber nicht nur spielerisch, auch grafisch kann Oblivion überzeugen und fährt, um dieses Ziel zu erreichen, schwere Geschütze auf. Noch niemals zuvor wurde HDRR mit dynamischem Tone-Mapping derartig realistisch eingesetzt. Darüber hinaus kann das Spiel mit schönen Schatteneffekten sowie stellenweise hoch auflösenden Texturen und Partikeleffekte glänzen. Dementsprechend ist Oblivion geradezu prädestiniert für einen guten Benchmarkparcours. Die verwendete Szene zeigt nicht nur eine aufwendige Beleuchtung, auch mehrere Sträucher und Bäume sind zu sehen, die vor allem die GPU extrem stark belasten.
Oblivion
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Oblivion – IGP
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Quake 4
Die bekannte Quake-Reihe von ID-Software ist jedes mal ein Highlight für einen „First Person Shooter“-Fan, da die Spiele nicht nur einen hohen Unterhaltungswert bieten, sondern auch mit einer Grafikpracht daherkommen, die häufig die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Die aktuelle Version, Quake 4, wurde allerdings von Raven Software programmiert und nutzt eine leicht weiterentwickelte Doom-3-Engine. Somit liegt die Grafik auf einem hohen Niveau, kann aber keine neue Maßstäbe setzen. Nichtsdestotrotz bietet das Spiel mit aufwändigen Charaktertexturen und vielen Schattenspielen einiges fürs Auge. Die ausgesuchte Timedemo zeigt mehrere Feuergefechte sowie spektakuläre Schatten- und Farbspiele. Nach dem Patchen des Spiels auf die Version 1.2 ist auch der Bug verschwunden, dass weder die Spielerschatten noch die Waffeneffekte dargestellt werden. Somit entsprechen die ermittelten Ergebnisse nun dem „wahren“ Spielverlauf.
Quake 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Quake 4 – IGP
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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HDTV-Wiedergabe (H.264)
Zum Einsatz in dieser Disziplin kommt der Trailer des bekannten Films „Children of Men“, der in der Auflösung 1920x1080 (Vollbilder, 1080p) und 1280x720 (Vollbilder, 720p), sprich die Bedingung für so genanntes FullHD, vorliegt. Da alle aktuellen HD-Videos in H.264 codiert sind, ist natürlich auch Children of Men in demselben Format gespeichert. Als Abspielsoftware verwenden wir „PowerDVD 7“ von CyberLink, weil das Programm problemlos auf die Video-Beschleunigung von aktuellen AMD/ATi- und Nvidia-Grafikkarten zugreifen kann. Weitere Modifikationen für die Video-Beschleunigung des HD-Videos sind nicht notwendig. Die CPU-Last wird während des Abspielens von uns mittels ThrottleWatch und einem selbst geschriebenen Skript aufgezeichnet.
Während bei der 720p-Wiedergabe eine maximale Bandbreite von etwa 12 Mbps zu beobachten ist, fallen bei 1080p bereits etwa 26 Mbps an. Insgesamt kommt der Nvidia-Chipsatz auf dem Biostar-Mainboard mit deutlich weniger CPU-Last aus. Betrachtet man die maximalen und die durchschnittlichen Werte der CPU-Last, ergeben sich folgende Ergebnisse:
| Biostar T7050-M2 | MSI K9AGM2 | |
|---|---|---|
| Chipsatz | Nvidia 7050 | AMD 690G |
| max. CPU-Last 720p | 36 % | 46 % |
| Ø CPU-Last 720p | 18 % | 26 % |
| max. CPU-Last 1080p | 76 % | 81% |
| Ø CPU-Last 1080p | 46 % | 57 % |
HD-DVD-Wiedergabe (VC1)
Natürlich wollten wir auch die „echte“ HDTV-Wiedergabe von HD-Medien überprüfen. Die Hersteller werben schließlich mit deren breiten Unterstützung. Zum Einsatz kam der Film „King Kong“, genauer gesagt eine kurze Sequenz von 1,5 Minuten Länge, die eine hohe Bandbreite von bis zu etwa 30 Mbps aufweist. Der Film liegt auf der HD-DVD ausschließlich in 1080p vor. Die CPU-Last wurde dabei mit ThrottleWatch aufgezeichnet. Als Abspielsoftware wurde erneut „PowerDVD 7“ verwendet.
Wie bei der H.264-Wiedergabe zeigt sich der Nvidia-Chipsatz deutlich potenter als das Pendant von AMD. Das Diagramm zeigt klare Unterschiede im Bereich von etwa 15 Prozentpunkten. Auch hier eine kleine Tabelle zur Verdeutlichung der Leistungsfähigkeit.
| Biostar T7050-M2 | MSI K9AGM2 | |
|---|---|---|
| Chipsatz | Nvidia 7050 | AMD 690G |
| max. CPU-Last 1080p | 84 % | 92% |
| Ø CPU-Last 1080p | 60 % | 73 % |
Leistungsaufnahme
Wie gehabt messen wir die Leistungsaufnahme der Mainboards. Zum Einen im Idle-Modus auf dem Windows-Desktop, zum Anderen unter Last, erzeugt durch Prime95 und 3DMark05. Auch die Leistungsaufnahme im BIOS wird ermittelt. Wir geben die Leitungsaufnahme des gesamten Systems (ohne Monitor!) an.
Die ersten Messungen der Leitungsaufnahmen verstehen sich unter Einsatz der im Testsystem zeitweise verbauten Nvidia 7900 GTX [23].
Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
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Weitere Messungen der Leitungsaufnahmen haben wir nach dem Entfernen der Stand-Alone-Grafikkarte aus dem System unter Verwendung der verbauten Grafikchips in den Chipsätzen durchgeführt.
Leistungsaufnahme – IGP
Angaben in Watt (W)
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Temperaturen
Mit einem Infrarotthermometer messen wir die Oberflächentemperatur von North- und Southbridge beziehungsweise ihrer Kühlkörper. Auch die CPU-Stromversorgung wird mit dem Instrument überprüft. Dabei achten wir auch auf so genannte „Hot Spots“ (Bauteile, die zum Teil sehr hohe Temperaturen aufweisen).
Legende
- Blau – 0 °C bis 30 °C
- Grün – 30 °C bis 40 °C
- Gelb – 40 °C bis 50 °C
- Orange – 50 °C bis 60 °C
- Rot – 60 °C bis 70 °C
- Lila – 70 °C bis ...
Overclocking
Allzu gerne hätten wir auch bei den beiden IGP-Probanden unsere Overclocking-Versuche gestartet, doch leider war es uns nicht vergönnt. Beim MSI gibt es außer einiger weniger RAM-Werte kaum Einstellmöglichkeiten, was das Übertakten angeht. Beim Biostar sieht die Sache zwar schon anders aus, denn neben Einstellungen zum Grafikkern alleine beherrscht das BIOS auch viele Einstellmöglichkeiten rund um das Übertakten. Leider war es uns – unabhängig von der BIOS-Revision – nicht möglich, beim TF7050-M2 den Multiplikator für die CPU zu senken. Somit waren keine vergleichbaren Versuche möglich. Lediglich den Grafikkern konnten wir per BIOS-Einstellung von 425 MHz Standard-Takt auf immerhin stabile 530 MHz übertakten. Bei höheren Taktraten zeigte der Artefakt-Scanner vom ATiTool schnell Fehler an. Bei 530 MHz GPU-Takt erreichte das Biostar TF7050-M2 immerhin 515 Punkte im 3DMark06.
Ranking
Kommen wir zur Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse in den einzelnen Kategorien. Wir geben ein Ranking der getesteten Mainboards in den Bereichen „Synthetische Benchmarks“, „Anwendungen“, „Schnittstellen“ und „Spiele“. Bei den Schnittstellen berücksichtigen wir auch schwächer ausgestattete Mainboards und verzichten bei der Aufführung in der Kategorie „Ausstattungsbereinigt“ auf zusätzliche Schnittstellen in den Bereichen Netzwerk und RAID.
Performance-Rating: Synthetisch
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Spiele
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Schnittstellen
Angaben in Prozent
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Schnittstellen (Ausstattungsbereinigt)
Angaben in Prozent
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Nachdem sich der interessierte Leser seinen Favoriten in den einzelnen Kategorien aussuchen konnte, geben wir natürlich auch ein Gesamt-Rating ab, in welches die Ergebnisse aus allen Kategorien einfließen. Der Gerechtigkeit halber nutzen wir bei den „Schnittstellen“ die ausstattungsbereingte Version. Darin wird nur die FireWire-, USB-, und RAID-Performance (RAID 0,1) der jeweils primären Schnittstelle bewertet.
Performance-Rating: Gesamt
Angaben in Prozent
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Zu guter Letzt noch das IGP-Ranking der beiden Probanden bei Spielen.
Performance-Rating: Spiele – IGP
Angaben in Prozent
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Fazit
Klein, passiv und trotzdem schnell genug für den PC-Alltag, das kann man den beiden Probanden Biostar TF7050-M2 und MSI K9AGM2 bestätigen, auch wenn jeder der beiden Kandidaten seine persönlichen Höhen und Tiefen im Test gezeigt hat.
Beiden gemein ist, dass man sie nur als sehr eingeschränkt spieletauglich bezeichnen kann. Selbst bei lediglich 800 x 600 Bildpunkten sind Nvidia GeForce 7050 und AMD 690G zumeist völlig überfordert, die Frameraten liegen auch bei den von uns verwendeten, bereits etwas älteren Spieletiteln kaum auf einem annehmbaren Niveau. Da hilft auch das Werben mit der DirectX-9.0-Fähigkeit nicht, zu sehr sind beide bei der 3D-Ausstattung beschnitten. Grundsätzlich ist der AMD 690G laut Benchmarks zwar noch die bessere Wahl (gut 20 Prozent schneller), allerdings fehlt auch ihm der Zugriff auf das Shader-Model 3.0 und außer in Fear liegen die Frameraten im Schnitt unter der 30-Fps-Marke. Übertakten lassen sich übrigens beide Grafikkerne. Der des AMD 690G allerdings nur unter Windows mit entsprechenden Tools.
Im 2D-Bereich zeigen beide Chipsätze zuerst keine Blöße und lassen selbst hohe Auflösungen zu. Mit Blick auf das Thema Home-Theater-PC (HTPC) offenbaren sich dann aber doch teils deutliche Unterschiede. So liegt beispielsweise die beworbene HDMI-Schnittstelle in unterschiedlichen Versionen vor. Bei der HD-Wiedergabe kann sich der GeForce 7050 dank PureVideo absetzen. Sowohl bei der H.264-Wiedergabe als auch beim Abspielen einer HD-DVD (VC1) entlastet der Nvidia-Chipsatz die CPU mehr als sein Gegenspieler von AMD. Dies bedeutet eine weniger Hitze produzierende CPU, die somit nicht so stark (laut) gekühlt werden muss.
Apropos Temperaturen: An dieser Stelle muss Nvidia und Biostar ein Lob ausgesprochen werden. Selbst unter Last bleibt das System überraschend kühl. Eine kleine Einschränkung nötigt uns die nur mit vier-poligen CPU-Lüftern funktionierende Lüftersteuerung aber doch ab. So arbeitete der Boxed-Lüfter immer mit voller Drehzahl, was sicherlich einen gewissen zusätzlichen, wenn auch kleinen Kühleffekt während der Messungen hervorrief. Wenn allerdings der GeForce 7050, der, wohl bemerkt, North- und Southbridge in einem Chip vereint und nicht im Luftstrom lag, mit seinem kleinen Aluminium-Kühlkörper gerade einmal 36,5 Grad Celsius unter Last erreicht, dann ist das dennoch ein Lob wert!
Letztendlich lässt sich zusammenfassen, dass beide Mainboards in bestimmten Bereichen Stärken und Schwächen aufweisen. Ist das MSI K9AGM2 eher für's Büro und als Mainboard im Starter-PC für Kinder und Jugendliche geeignet, lässt sich das Biostar TF7050-M2 sehr gut in einen HTPC integrieren. Beide Mainboards sind bereits einige Zeit auf dem Markt erhältlich. Das Biostar TF7050-M2 [30] wird zum Testzeitpunkt ab etwa 60 Euro gehandelt. Für das MSI K9AGM2 [31] geht es bereits bei etwa 55 Euro los.

















































