Einleitung
Intels Broadwater-Chipsatz ist schon seit geraumer Zeit erhältlich und erfreut sich großer Beliebtheit, da er vor allem in Kombination mit den aktuellen Core-2-Prozessoren als effiziente und kostengünstige Basis gilt. Er kann im Gegensatz zum High-Performance-Chipsatz aus dem eigenen Hause, dem i975X, die neuere Technik aufweisen und zieht aus dieser sogar ein gutes Stück an Mehr-Performance. Zudem kommt er mit einer neueren und besseren Southbridge daher, die für ein Plus an Anschlussvielfalt sorgt. Die theoretischen Voraussetzungen für die fünf geladenen Testkandidaten lassen also einen harten Kampf untereinander und mit dem bisherigen Primus auf i975X-Basis erhoffen.
Trotz des gleichen Chipsatzes könnten die getesteten Mainboards unterschiedlicher nicht sein: Ausstattung, Leistung und Features differieren ebenso wie der Preis der jeweiligen Testkandidaten. Die Tatsache also, auf dem Broadwater-Chipsatz zu basieren, markiert nicht zwingend die Eigenheit, eine der köstlichsten aktuellen Hardware-Kreationen zu sein. So wurden die theoretischen Möglichkeiten des P965-Chipsatzes teilweise nicht ausgenutzt, teilweise wurden jedoch auch delikate Extras hinzugefügt.
Eine dem Test vorangehende Betrachtung der technischen Dokumente zum Broadwater-Chipsatz soll klären, welche Chipsatzvoraussetzungen für alle Testteilnehmer gelten, worin sich die Steppings des Chipsatzes unterscheiden und wie es mit der Zukunftssicherheit aussieht, die ungewöhnlicherweise sogar an einer Eigenschaft festgemacht werden kann: Dem Quad-Core-Support des Chipsatzes. Zudem fehlt natürlich auch die Alltagsbetrachtung der jeweiligen Mainboards ebenso wenig wie auch ein differenziertes Fazit.
Lesezeichen
Da sich im Laufe der Zeit einige Artikel angesammelt haben, die mit diesem Artikel in Zusammenhang stehen, wollen wir diese noch einmal in Erinnerung rufen. Da es mitunter vorkommt, dass im heutigen Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Tests und Technikerläuterungen zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte zu werfen.
- Zweimal nForce 680i von Asus [1]
- nForce 680i SLI vs. Intel P965 [2]
- nVidia nForce 600i-Serie [3]
- Asus P5NSLI mit nForce 570 SLI [4]
- Asus P5N32-SLI Deluxe [5]
- Intel Core 2 Duo E6700 und E6600 [6]
- Asus P5W DH Deluxe und MSI P4N SLI XE [7]
- Intel Core 2 Extreme X6800 [8]
- nVidia nForce 500 [9]
- nForce4 SLI XE und nForce4 Ultra [10]
- CrossFire auf i955X und i975X [11]
- Sockel 775 mit i945, i955X und nForce 4 [12]
- nVidia nForce 4 SLI (Intel Edition) [13]
- Intel 955X, 945P und 945G Express Chipset [14]
- Abits Sockel 775-Boards [15]
- Sockel 775-Boards von ASUS [16]
- 925X und 915 Express - Die Grundlagen [17]
- PCI Express - Die Grundlagen [18]
- DDR2 - Die Grundlagen [19]
Details zum Broadwater
Intels Broadwater-Chipsatz wurde nach dem i975X im Zuge der jährlichen Chipsatzerneuerung eingeführt und sollte die aktuelle Produktpalette für Core-2-Prozessoren im Mainstreambereich ergänzen, während die älteren Chipsätze i945 (Lakeport) und i955 (Glenwood) ohne die Unterstützung der aktuellen Intel-Prozessoren abgelöst wurden. Der verspätete Release des Chipsatzes führte jedoch dazu, dass dieser über technische Neuerungen verfügt, die den Weg nicht (mehr) in Intels Chipsatz-Speerspitze gefunden hatten. So setzt die Hälfte der Chipsatzausführungen der Broadwater-Reihe auf die neue ICH8-Southbridge von Intel. Zudem kann der verwendete Memory Controller Hub den Arbeitsspeicher offiziell mit bis zu 800 MHz RAM-Takt ansprechen, wohingegen Intels i975X-Chipsatz nur Taktraten bis 667 MHz unterstützt. Doch der Reihe nach:
Intels Broadwater-Familie besteht insgesamt aus vier Versionen mit i96X-Chipsatz und zweien mit i946-Chipsatz. Erstere (P965, G965, Q965 und Q963) lassen sich noch einmal in „für den Hausgebrauch (Stichwort: Intel ViiV [20]) vorgesehen“ (P965 und G965) und „für den Büroeinsatz (Stichwort: Intel vPro [21]) konzipiert“ (Q965 und Q963) einteilen. Die zwei Versionen mit i946-Chipsatz (946PL und 946GZ) sind für den Einsteigermarkt vorgesehen und lösen damit den Grantsdale-Chipsatz (i915) ab. Alle 965-Versionen des Broadwater-Chipsatzes setzen üblicherweise auf die ICH8-Southbridge (ICH= I/O Controller Hub), die dem Vorgängermodell ICH7 mehrere Dinge voraus hat. Statt acht bietet der neue Hub zehn USB2.0-Steckplätze. Außerdem verwaltet er bis zu sechs SATA2-Ports (ICH7: vier SATA2-Ports), unterstützt im Gegenzug aber keine IDE-Anschlüsse mehr. Alle Testkandidaten setzten daher auf IDE-Controller dritter Hersteller, die mitunter aber auch zusätzliche SATA-Ports verwalteten. Eine Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen den Chipsätzen der i96X-Ausführung:
Intels Q963 Express sowie Mainboards auf Basis der i946-Chipsätze setzen weiterhin auf den ICH7; sie sind allgemein der günstige Einstieg in die Welt der Core-2-fähigen Mainboards. Neben diesem Unterschied differiert auch die Anbindung der Northbridge an den Arbeitsspeicher im Vergleich zu den kostenintensiveren Versionen: Während P965, G965 und Q965 Speichertaktraten von bis zu 800 MHz unterstützen und damit eine theoretische Bandbreite von 12,8 GB/s zwischen (G)MCH und RAM zur Verfügung steht, setzen die Chipsätze Q963, i946PL und i946GZ auf eine maximale Speichertaktrate von bis zu 667 MHz. Der eingesetzte DDRII-Speicher kann in diesem Fall mit maximal 10,7 GB/s mit der Northbridge kommunizieren.
Die Chipsätze P965 und G965 unterscheiden sich nur in der Ausführung des Memory Controller Hubs (MCH), Intels Northbridge. Diese verfügt beim G965 – wie es der Name bereits impliziert – über eine integrierte Grafikeinheit, dem mit dem Broadwater eingeführten Graphics Media Accelerator (GMA) X3000. Intels Onboard-Grafik verfügt dabei über die Clear-Video-Technology [22], die ein besseres Bild bei Filmen gewährleisten soll. Dafür wird unter anderem ein verbesserter DeInterlacer sowie eine weiterentwickelte Farbkorrektur eingesetzt. Zudem wird die volle Unterstützung von hochaufgelösten Videos inklusive der hardwareseitigen Beschleunigung von H.264-Videomaterial geboten; die Ausgabe des Bildmaterials ist dann über den ebenfalls im Chipsatz integrierten HDMI-Ausgang möglich. Der GMA X3000 wäre wohl auch Direct3D-10-kompatibel [23] und somit fähig, Microsofts kommendes Windows Vista inklusive aller grafischen Features darzustellen. Intel scheint sich jedoch dagegen entschieden zu haben und die Direct-3D-Unterstützung dem Nachfolger des GMA X3000 vorbehalten zu wollen [24]. Leider ist auch der derzeitige Stand der Treiber ungenügend. So werden Pixel- und Vertex-Shader der Version 3.0 hardwareseitig geboten, wie aus den Technischen Dokumenten hervorgeht [25]. Der Treiber unterstützt diese Fähigkeiten jedoch noch nicht. Funktionstüchtige Treiber sollen erst im Laufe des 2. Quartals dieses Jahres erscheinen.


Intels Q965-Chipsatz ist für den Einsatz in der Büroumgebung prädestiniert und unterstützt somit Intels vPro. Als äußere Merkmale treten der verwendete GMA 3000 sowie die erweiterten technischen Sicherheitsmaßnahmen wie Intels Active Management Technologie (AMT) in Erscheinung. Intels AMT ist dabei ein Schutz des PCs vor Viren und schädlicher Software, die über das Netzwerk auf den PC zugreifen wollen und ermöglicht zudem auch die Kontrolle, Diagnose, Isolation und Reparatur des AMT-fähigen Computers über das Netzwerk. So kann unabhängig vom Status des Systems (auch unabhängig von Festplattencrashes oder Betriebssystemfehlern) eine Diagnose über die LAN-Schnittstelle gestartet sowie der PC im Falle eine Infektion vom restlichen Netzwerk isoliert werden. Zudem informiert Intels Active Management Technology den Administrator über fehlende oder nicht funktionierende Softwareteile. Der Q965-Chipsatz setzt, so er denn in einer AMT-fähigen Version verbaut werden soll, auf die ICH8-Southbridge in der DO-Version (Digital Office). Neben Intels AMT-Technologie wird auch das Alerting Standard Format (ASF) vom Q965-Chipsatz unterstützt. Dieses ermöglicht Alarmfunktionen über Netzwerk sowie grundlegende Boot- und Abschaltbefehle für den Rechner, die sich via Netzwerk steuern lassen. Mainboards mit Q965-Chipsatz können entweder auf die ASF- oder AMT-Funktionen zurückgreifen, eine parallele Ausführung ist nicht möglich. Der kostengünstigere Q963-Chipsatz beherrscht maximal ASF-Funktionalität.
Als integrierter Grafikbeschleuniger kommt bei beiden Chipsätzen der Q-Serie nur ein GMA 3000 (nicht X3000) zum Einsatz. Dieser ist deutlich leistungsschwächer und für den Office-Einsatz konzipiert. Bei ihm wurde beispielsweise auf eine hardwareseitige Unterstützung für Vertex- und Pixel-Shader der Version 3.0 verzichtet. Auch verfügt er über keine Option, Bilddaten über HDMI auszugeben. Hinzu kommt beim Q963-Chipsatz, dass kein zusätzlicher PCIe-x16-Steckplatz vorgesehen ist; alle anderen Chipsätze mit GMCH verfügen noch über einen solchen und können die integrierte Grafikeinheit mit der zusätzlich installierten Grafikkarte kombinieren und Multi-Monitor-Systeme unterstützen.


Die Einsteiger-Chipsätze der i946-Serie unterscheiden sich untereinander durch die Ausführung des MCH. Während der 946GZ über eine integrierte Grafiklösung der Form GMA 3000 verfügt, besitzt der 946PL nur eine normale Ausführung des Memory Controller Hubs. Die restlichen Eckdaten sind den beiden Chipsätzen gemein: Ein Frontside-Bus von maximal 800 MHz wird unterstützt, der DDRII-RAM mit höchstens 667 MHz angesprochen und die Verwaltung der Schnittstellen (bis auf den PCIe-x16-Steckplatz, der über die (G)MCH angesprochen wird) von Intels ICH7-Southbridge übernommen.
Unterschiede der Steppings
Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Hardwarekauf von Sachkundigen hinausgezögert wird, wenn ein neues Stepping des gewünschten Produktes ansteht. Schließlich stehen mit einer erneuerten Version womöglich auch technische Verbesserungen ins Haus. Dass einer solchen Überarbeitung aber derart viel Aufmerksamkeit durch den Hersteller zuteil kommt und man statt kleineren Bugfixes gar große Geschwindigkeitswunder erwartet, das ist ungewöhnlich. Im folgenden Artikelabschnitt soll auf die Unterschiede zwischen dem C1- und dem C2-Stepping des P965-Chipsatzes eingegangen werden. Die Ausgangslage hierfür stellt Intels eigene Übersicht über bekannte Probleme mit dem Chipsatz und deren Tilgung durch ein neues Stepping dar:
Aus dieser Tabelle geht hervor, dass nur zwei kleine Änderungen zwischen dem C1- und dem C2-Stepping vorgenommen wurden. Die beiden behobenen Fehler werden wie folgt beschrieben:
Zitat1. MCH ME ROM Initialization Hang
Problem: The C-0 MCH internal ROM programming causes two ICH8 B-0 logic devices to have conflicting resource base addresses preventing LAN initialization.
Implication: The system may not boot if the Intel ICH8 internal LAN is enabled.
Zitat2. P965 Express Chipset Platforms Intermittently Lockup after Start/Shutdown initiated from OS or from Power Button
Problem: When powering down to/from S0 to S3, S4 or S5 a P965 Express chipset-based platform with an enabled Integrated Graphics Device or PCI Express Device from either DOS or the Microsoft Windows Operating System, the system may hang if the power button or Start/Shutdown option utilized.
Implication: Powering cycling a platform from S0 to S3, S4 or S5 may cause system to hang.
Laut Intels technischen Dokumenten, in diesem Fall einem Spezifikations-Update zum Intel 965 Express Chipset Family Datasheet [26], handelt es sich bei den Änderungen, die durch das C2-Stepping des P965-Chipsatzes eingeführt werden, nur um Korrekturen von Fehlern die Stabilitätsprobleme verursachen. Verbesserungen, die die Geschwindigkeit beträfen, finden sich in keinem TechDoc. Unsere Kollegen von Anandtech [27], die ebenfalls auf der Suche nach den Gründen für die Erwartung an das C2-Stepping waren, wollen in einem Gespräch mit Technikern von Asus und Gigabyte erfahren haben, dass es bestenfalls kleinere Veränderungen in der MCH des P965 gäbe, die sich wenn überhaupt nur minimal auf die Geschwindigkeit oder gar Übertaktbarkeit des Chipsatzes auswirken. Dem folgende Messungen [28] zeigten ebenfalls, dass zwei Mainboards gleichen Typs aber mit unterschiedlichem Stepping quasi keinerlei Unterschiede in der Geschwindigkeit aufweisen.
Das Warten auf das C2-Stepping scheint also letztendlich sinnlos gewesen zu sein, zumindest aber dürfte es jetzt enden. So ist von einer fließenden Ablöse der Mainboards mit altem durch solche mit neuem Stepping auszugehen, wobei der Wechsel bereits im Oktober begann und mittlerweile größtenteils abgeschlossen sein sollte.
Unterstützung für QuadCore
Intels Quad-Core-Prozessoren sind nicht zwingend an den High-Performance-Chipsatz i975X gebunden, sie können auch auf Broadwater-Boards betrieben werden – zumindest in den meisten Fällen. Ein entsprechendes BIOS für Intels eigene Mainboards mit Namen DP965LT, DQ965GF, DG965WH und DG965OT wurde zwar erst kürzlich veröffentlicht [29], die in diesem Test vertretenen Hersteller bemühten sich aber schon länger um den Quad-Core-Support. Nicht in jedem Fall ist diese Unterstützung jedoch möglich. So ist eine potente und feinfühlige Spannungsversorgung des jeweiligen Mainboards nötig, weshalb wohl nicht alle Testkandidaten in den Genuss einen Quad-Core-fähigen BIOS' kamen. Mittlerweile ist nun in Form des Intel Core 2 Extreme QX6700 [30] ein erster Quad-Core-Prozessor im Handel erhältlich, dem bald auch weitere Modelle folgen [31] sollen, und so verwundert es nicht, dass jeder der hier getesteten Hersteller nacheinander verlauten ließ, ob und unter welchen Umständen die getesteten Mainboards Quad-Core-fähig seien.
Den Anfang machte hierbei Gigabyte. Eine Liste der Quad-Core-fähigen Mainboards [32] zeigt diejenigen Broadwater-Platinen, die nach einem BIOS-Update mit den vierkernigen Prozessoren zurecht kommen. Laut dieser sind sowohl das Gigabyte GA-965P-DS3 als auch das Gigabyte GA-965P-DQ6 für die neuen Prozessoren gerüstet.
Ähnlich sieht es bei Asus aus, was wenig verwunderlich ist, war man hier doch stets zur Stelle, ging es um die Implementierung neuester Technologie. So ist auch das hier getestete Asus P5B Deluxe nach einem BIOS-Update fähig, Vierkern-CPUs aufzunehmen. Eine entsprechende Liste [33] nennt als Voraussetzung hierfür lediglich die BIOS-Version 0709 oder neuer.
Bei den getesteten MSI-Mainboards verhält es sich etwas anders. Hier wird seit Kurzem nur das MSI P965 Platinum als Quad-Core-fähig beworben, wobei das neue BIOS der Version 1.2 genutzt werden muss. Das MSi P965 Neo hingegen ist nicht Quad-Core-fähig, ein BIOS-Update, das diesen Umstand verändern würde, ist ebenso nicht in Sicht.
Ergänzende Links zum Thema:
- Übersicht über die Chipsätze P965, G965, Q965 und Q963 [34] (Spezifikationsupdate) [35]
- Produktdetails zum Q965-Chipsatz (PDF) [36]
- Produktdetails zum G965-Chipsatz (PDF) [37]
- Produktdetails zum P965-Chipsatz (PDF) [38]
- Produktdetails zum 946PL- und 946GZ-Chipsatz (PDF) [39]
- Details zur ICH8-Southbridge [40] (Spezifikationsupdate) [41]
- Details zum GMA X3000 und GMA 3000 [24]
Die Probanden
Bevor wir zu einer Einzelbetrachtung der Mainboards kommen, wollen wir in einer Übersichtstabelle die wichtigsten Eckdaten der Testteilnehmer zusammenfassen:
| Layout | Asus P5B Deluxe | Gigabyte GA-965P-DQ6 |
Gigabyte GA-965P-DS3 |
|
|---|---|---|---|---|
| Features | ||||
| Chipsatz | Intel 965P | Intel 965P | Intel 965P | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren |
Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme |
Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme |
Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme |
|
| Revision | 1.03G | 1.0 | 1.0 | |
| Frontside-Bus | ||||
| 533 MHz | ✓ | ✓ | ✓ | |
| 800 MHz | ✓ | ✓ | ✓ | |
| 1066 MHz | ✓ | ✓ | ✓ | |
| Speichertakt/typ | ||||
| DDR2-400 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| DDR2-533 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| DDR2-667 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| DDR2-800 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| DDR2-1066 | ✓ | X | X | |
| Dual Channel Modus | verfügbar | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 8 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | |
| Multi-GPU-Fähigkeit | X | X | X | |
| Onboardgrafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboardsound | ADI AD1988 8 Kanäle |
Realtek ALC888 DD 8 Kanäle |
Realtek ALC883 8 Kanäle |
|
| Steckplätze | 2x PCIe x16* 1x PCIe x1 3x PCI |
2x PCIe x16* 3x PCIe x1 2x PCI |
1x PCIe x16 3x PCIe x1 2x PCI |
|
| * Dem zweiten PCIe-x16-Steckplatz steht beim Einsatz einer zweiten Grafikkarte nur x4-fache Bandbreite zur Verfügung. |
||||
| W-LAN Fähigkeit | ✓ (optional) IEEE 802.11b/g |
X | X | |
| HDD-Controller | ||||
| ATA 133/100/66/33 | 2 Geräte 2x Jmicron JMB363 UDMA133/100/66 |
2 Geräte 2x Gigabyte SATA2-Controller UDMA 100/66/33 |
2 Geräte 2x Gigabyte SATA2-Controller UDMA 100/66/33 |
|
| Serial ATA | 8 Geräte 6x Intel ICH8/R (RAID 0,1,5,10) 2x Jmicron JMB363 (RAID 0,1) |
8 Geräte 6x Intel ICH8/R (RAID 0,1,5,10) 2x Gigabyte SATA2-Controller (RAID 0, 1) |
8 Geräte 6x Intel ICH8/R (RAID 0,1,5,10) 2x Gigabyte SATA2-Controller (RAID 0, 1) |
|
| Anschlüsse | ||||
| USB 2.0 | 4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header |
4x über Rear- Panel 6x über Mainboard- Header |
4x über Rear- Panel 6x über Mainboard- Header |
|
| IEEE 1394 Ports | 1x über Rear- Panel 1x über Mainboard- Header |
1x über Rear- Panel 2x über Mainboard- Header |
nicht vorhanden | |
| LAN-Controller | Marvell 88E8001 Marvell 88E8056 Dual Gigabit Ethernet |
Marvell 88E8053 Gigabit Ethernet |
Marvell 88E8053 Gigabit Ethernet |
|
| Weitere Anschlüsse | 2x PS/2 1x Seriell 1x eSATA 1x WiFi-Antenne 6x Audio 1x Optical S/PDIF 1x Coaxial S/PDIF |
2x PS/2 1x Parallel 1x Seriell 6x Audio 1x Optical S/PDIF 1x Coaxial S/PDIF |
2x PS/2 1x Parallel 6x Audio 1x Coaxial S/PDIF 1x Optical S/PDIF |
|
| Layout | MSI P965 Neo | MSI P965 Platinum | |
|---|---|---|---|
| Features | |||
| Chipsatz | Intel 965P | Intel 965P | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren |
Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme |
Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme |
|
| Revision | 1.1 | / | |
| Frontside-Bus | |||
| 533 MHz | ✓ | ✓ | |
| 800 MHz | ✓ | ✓ | |
| 1066 MHz | ✓ | ✓ | |
| Speichertakt/typ | |||
| DDR2-400 | ✓ | ✓ | |
| DDR2-533 | ✓ | ✓ | |
| DDR2-667 | ✓ | ✓ | |
| DDR2-800 | ✓ | ✓ | |
| DDR2-1066 | X | X | |
| Dual Channel Modus | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 8 GByte (4 Slots)* | 8 GByte (4 Slots)** | |
| * Der maximale RAM-Ausbau von 8 GByte ist laut Handbuch nicht mit DDR2-800-Modulen möglich. Für eine derartige Be- stückung betrüge die maximale Geschwindigkeit 667 MHz. |
|||
| ** Laut Handbuch werden keine DDR2-800-Module mit einer Kapazität von 1 GByte akzeptiert. In unseren Tests lief das Mainboard in einer eben solchen Kombination jedoch stabil. |
|||
| Multi-GPU-Fähigkeit | X | X | |
| Onboardgrafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboardsound | Realtek ALC883 8 Kanäle |
Realtek ALC883 8 Kanäle |
|
| Steckplätze | 1x PCIe x16 2x PCIe x1 3x PCI |
2x PCIe x16 2x PCIe x1 2x PCI |
|
| W-LAN Fähigkeit | X | X | |
| HDD-Controller | |||
| ATA 133/100/66/33 | 2 Geräte 2x Jmicron JMB361 UDMA 100/66/33 |
2 Geräte 2x 2x Jmicron HMB361 UDMA 100/66/33 |
|
| Serial ATA | 7 Geräte 6x Intel ICH8/R (RAID 0,1,5,10) 1x JMB361 (RAID 0, 1,JBOD) |
7 Geräte 6x Intel ICH8/R (RAID 0,1,5,10) 1x JMB361 (RAID 0, 1,JBOD) |
|
| Anschlüsse | |||
| USB 2.0 | 4x über Rear- Panel 6x über Mainboard- Header |
4x über Rear- Panel 6x über Mainboard- Header |
|
| IEEE 1394 Ports | nicht vorhanden | 1x über Rear- Panel |
|
| LAN-Controller | Realtek 8110SC Gigabit Ethernet |
Realtek 8111B Gigabit Ethernet |
|
| Weitere Anschlüsse | 2x PS/2 1x Parallel 1x Seriell 6x Audio |
2x PS/2 1x Parallel 6x Audio 1x Coaxial S/PDIF 1x Optical S/PDIF |
|
Um einen besseren Überblick über die Chipsätze zu erhalten, die derzeit Core-2-Prozessoren unterstützen, sei an dieser Stelle noch einmal eine Kompatibilitätsübersicht gegeben. Es ist jedoch zu beachten, dass nicht alle Mainboards, die einen der kompatiblen Chipsätze besitzen, in jeder Revision auch Core-2-CPUs unterstützen! Ein Beispiel ist das Asus P5N32-SLI Deluxe selbst, das erst ab der Revision 2.02G die neuen Intel-Prozessoren aufnehmen kann. Auch das Asus P5W DH Deluxe benötigt zumindest ein BIOS-Update, bevor ein Core 2 Duo oder Core 2 Extreme verwendet werden kann!
| Prozessor | ATi | Intel | nVidia | SiS | VIA |
|---|---|---|---|---|---|
| Logo | ![]() |
![]() |
![]() |
||
| Core 2 Duo Core 2 Extreme |
RD600 RS600 RS485* |
i975X P965 G965 Q965 |
nForce 4 Ultra nForce 4 SLI x16 nForce 500-Serie nForce 600-Serie |
SiS671FX SiS671 SiS671DX SiS662 |
PT890 PT880 Ultra P4M890 P4M900 |
| *Unterstützt nur Core 2 Duo | |||||
| Pentium XE 9x5 | RD600 RS600 RS485 |
i975X | nForce 4 Ultra nForce 4 SLI XE nForce 4 SLI x16 nForce 500-Serie nForce 600-Serie |
? | PT890 P4M890 P4M900 |
| Pentium D 9xx | RD600 RS600 RS485 |
i945-Familie i955X i975X P965 G965 Q965 |
nForce 4 Ultra nForce 4 SLI XE nForce 4 SLI x16 nForce 500-Serie nForce 600-Serie |
SiS671FX SiS671 SiS671DX SiS662 |
PT880 Ultra PT890 PT890 P4M890 P4M900 |
| Pentium XE 840 | RD600 RS600 RS485 RX400 RS400 RD400 |
i955X i975X |
nForce 4 Ultra nForce 4 SLI nForce 4 SLI XE nForce 4 SLI nForce 4 SLI x16 nForce 500-Serie nForce 600-Serie |
SiS656 SiS656FX |
PT880 Ultra PT890 P4M890 P4M900 |
| Pentium D 8xx | RD600 RS600 RS485 RX400 RS400 RD400 |
i945-Familie i955X i975X P965 G965 Q965 |
nForce4 Ultra nForce4 SLI XE nForce 4 SLI (Ohne 820) nForce 4 SLI x16 nForce 500-Serie nForce 600-Serie |
SiS656FX SiS649FX SiS656 SiS649 |
PT880 Ultra PT890 P4M890 P4M900 |
| Pentium 4 Extreme Edition |
RD600 RS600 RS485 RS400 RD400 |
i925X/XE i945-Familie i955X i975X |
nForce4 Ultra nForce4 SLI XE nForce 4 SLI nForce 4 SLI x16 nForce 500-Serie nForce 600-Serie |
SiS656FX SiS649FX |
PT880 Ultra PT890 P4M890 P4M900 |
| Pentium 4 6xx/5xx | RD600 RS600 RS485 RS400 RD400 |
i915-Familie i925X/XE i945-Familie i955X i975X P965 G965 Q965 |
nForce4 Ultra nForce4 SLI XE nForce 4 SLI nForce 4 SLI x16 nForce 500-Serie nForce 600-Serie |
SiS661FX SiS656FX SiS649FX SiS656 SiS649 |
PT880 PT880 Ultra PT890 P4M890 P4M900 |
| RD600 = CrossFire Xpress 3200 RS600 = CrossFire Xpress 1250 RS485 = CrossFire Xpress 1100 RS400 = Radeon Xpress 200 RD400 = Radeon Xpress 200 CrossFire |
|||||
ASUS P5B Deluxe
- Lieferumfang
- Handbuch
- Treiber- und Software-CD
- InterVideo Media Launcher CD
- 1x Zweifach-USB-Modul
- 6x SATA-Datenkabel
- 3x SATA-Stromversorgungskabel
- 1x UDMA 133/100/66-Datenkabel
- 1x FDD-Kabel
- 1x Q-Connector
- 1x IEEE1394-Port-Modul
- 1x optionaler Lüfter für Heatpipe-System
- 1x omnidirektionale WiFi-Antenne
- 1x Slotblende



Das Asus-Mainboard bringt umfangreiches Zubehör mit sich. Neben der in der WiFi-AP-Edition beiliegenden WiFi-Karte samt Antenne finden sich auch Module für weitere USB- und FireWire-Steckplätze in der Verpackung. Zudem erleichtert Asus' Q-Connetor die Installation der Kabel des Frontpanels, indem diese statt direkt auf das Mainboard auf einen beschrifteten Stecker aufgesteckt werden, um dann über diesen mit dem Mainboard verbunden zu werden.
Layout
Das Asus P5B Deluxe ist vorbildlich aufgebaut: Es verfügt über zwei PCIe-x16-, einen PCIe-x1- sowie drei PCI-Steckplätze. Ein PCI- und der PCIe-x1-Steckplatz müssen geopfert werden, kommen zwei Grafikkarten mit Dual-Slot-Kühlsystem zum Einsatz. Das Mainboard verfügt zudem über sieben interne SATA-Schnittstellen, von denen sechs über die ICH8/R angesprochen werden. Der verwendete JMB363-Onboard-Chip von Jmicron steuert den letzten internen SATA-Steckplatz (zu finden neben der WiFi-Karte) sowie einen an der Slotblende befindlichen eSATA-Ausgang an. Festplatten, die an diesen beiden Ausgängen angeschlossen werden, können zudem im RAID0- oder RAID1-Array betrieben werden. Leider wird kein Stromanschluss nach außen geführt, was den Anschluss einer externen SATA-Festplatte verkompliziert. RAID-Funktionalität besitzt auch die verwendete ICH8/R-Southbridge, weshalb die sechs Festplatten, die an diese angeschlossen werden können, ebenfalls in den RAID-Modi 0, 1, 5 und 10 betrieben werden können.
Sehr vorbildlich fällt die Kühlung des Chipsatzes aus. Sowohl die P965-MCH als auch die ICH8/R des Mainboards werden komplett passiv gekühlt. Der Kühlkörper auf der Northbridge ist zudem durch ein Heatpipe-System mit dem passiven Kühlkörper der Spannungswandler verbunden. Dieser wiederum ist so konstruiert, dass auf ihm ein beiliegender optionaler Lüfter installiert werden kann. Dieser wird laut Asus dann nötig, wenn das System komplett passiv oder mit Wasser gekühlt werden soll; er soll unter diesen Umständen wichtige Komponenten aktiv kühlen. Im normalen Betrieb, also einem Aufbau mit aktiver Prozessorkühlung und Gehäuselüftern, rät Asus von dem optionalen Lüfter ab, da er nur den Luftfluss im Gehäuse stören würde. Für den Einbau mehrerer Gehäuselüfter stehen im Übrigen gleich vier 3-Pin-Stromstecker bereit. Hinzu kommt der obligatorische 4-Pin-Steckplatz für den Gehäuselüfter. Im Gegensatz zu einigen ebenfalls in diesem Test vertretenen Konkurrenz-Mainboards können die meisten, wenn nicht sogar alle, Gehäuselüfter direkt an das Mainboard angeschlossen werden, was die direkte Lüftersteuerung vereinfacht.
Ebenfalls erfreulich ist, dass das Asus P5B Deluxe nicht nur Dual-Gigabit-Ethernet bietet, sondern in der WiFi-AP-Edition auch über eine kleine WiFi-Karte verfügt, die nach 802.11b/g-Standard funken kann. Im eklatanten Gegensatz zu diesem umfangreichen Angebot steht einmal mehr das nur einfache Vorhandensein eines IDE-Steckplatzes. Obgleich die ICH8/R keine IDE-Ports per se mehr unterstützt, so hätte getrost ein Zusatzchip verbaut werden können, der nicht nur einen sondern zwei Steckplätze offeriert. Immerhin setzen die meisten der aktuellen CD- und DVD-Laufwerke noch auf den PATA-Standard und nehmen aus diesem Grunde den IDE-Steckplatz für sich ein. Der Einsatz von SATA-Festplatten ist somit ein Muss.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | Intel P965 MCH | Chipsatz-Details (PDF) [37] |
| 2 | Southbridge | Intel ICH8/R | Intel Datenblatt [39] |
| 3 | SATA-Controller | Jmicron JMB363 | Datenblatt [42] |
| 4 | FireWire-Controller | TSB43AB22A | Datenblatt [43] |
| 5 | Gbit Netzwerk | Marvell 88E8001 | Kurz-Info [44] |
| 6 | Soundchip | ADI AD1988B | Kurz-Info [45] |
| 7 | Super I/O | Winbond W83627OHG-A | - |












BIOS
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version 0804 vor.















ACPI-Suspend
Das Asus-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „Auto“. Aus diesem Modus sowie aus dem S3-Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen auch per Tastendruck und Mausklick mit USB-Peripherie wieder aufwecken.
Lüftersteuerung
Asus setzt wie gewohnt auf die Q-Fan-Lüftersteuerung. Damit können vier von fünf Lüftern gesteuert werden. Allerdings stellt Q-Fan für den CPU- und die drei Chassis-Lüfter nur drei Leistungsstufen zur Wahl: Performance, Optimal und Silent. Der CPU-Lüfter kann hierbei einzeln über diese drei Profile angesprochen werden, die Chassis-Lüfter hingegen werden im Dreierpack über ein Profil gesteuert. Eine spezifische Regelung spezieller Gehäuselüfter ist so also ebenso nicht möglich wie die direkte Änderung der Drehzahl. Auch eine Vorgabe der Temperatur für unterschiedliche Drehzahlen existiert nicht. Asus' Q-Fan-Funktion kann somit im Gegensatz zu mancher Konkurrenz zwar viele Lüfter steuern, bietet dabei im Vergleich aber wenig Optionen zur genauen Konfiguration an.
Crashfree BIOS
Sollten Übertaktungs-Versuche einmal fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es, den Netzschalter am Netzteil auszuschalten, oder den Stecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.
Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, kann dies auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu eine Diskette, CD oder ein USB-Stick mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig. Das dabei aufgerufene Tool „EZ Flash 2“ kann auch direkt aus dem BIOS unter dem Reiter Tools aufgerufen werden.
Software
Nach dem automatischen Start der Treiber- und Software-CD wird die vollständige Installation aller benötigten Treiber angeboten. Zusätzlich kann noch ein USB-2.0-Treiber installiert werden, der jedoch beim Service Pack 2 für Windows XP überflüssig wird.
Ein Install-All-Wizard steht ebenfalls für die Hilfsprogramme zur Verfügung, die auf der CD enthalten sind. Neben dem bekannten Asus Update stehen auch wieder der AI Booster, AI NOS und PC Probe II zur Verfügung. Ferner kann auf diesem Wege DirectX 9.0c installiert werden.
Über einen weiteren Reiter "Diskette erstellen" können Installationsdisketten für die Intel ICH8/R sowie den verbauten Jmicron JMB36X erstellt werden, jeweils in einer 32- und einer 64-Bit-Version. Über ein abrufbares Boot-Menü lassen sich diese Disketten auch ohne den Zugriff auf das Betriebssystem erstellen.
Gigabyte GA-965P-DQ6
- Lieferumfang
- Handbuch
- Treiber- und Software-CD
- Norton Internet Security CD
- 6x SATA-Datenkabel
- 2x SATA-Stromversorgungskabel
- 1x UDMA 133/100/66-Datenkabel
- 1x FDD-Kabel
- 1x eSata-Modul
- 1x Slotblende
Das Gigabyte GA-965P-DQ6 bietet eine umfangreiche Ausstattung, die sich auch in den Packungsbeilagen widerspiegelt. So liegt dem Mainboard ein eSATA-Modul bei, das es ermöglicht, zwei externe SATA-Festplatten komfortabel an die RAID-Controller des Mainboards anzuschließen.
Layout
Das Layout des Gigabyte GA-965P-DQ6 ist trotz der zahlreichen Anschlüsse übersichtlich. So verfügt das Mainboards über zwei PCIe-x16-, drei PCIe-x1- sowie zwei PCI-Steckplätze. Im Falle einer Bestückung mit zwei Grafikkarten, die dann auch noch durch große Kühlkörper zwei Slots besetzen, können auf dem Gigabyte-Mainboard noch ein PCI- sowie ein PCIe-x1-Steckplatz genutzt werden. Die acht verfügbaren SATA2-Steckplätze befinden sich in der Nähe der Southbridge des Mainboards. Ihre Zugehörigkeit zur ICH8/R beziehungsweise dem Gigabyte-SATA2-Controller wurde löblicherweise farblich (gelb und violett) markiert. Der Gigabyte-Controller verwaltet zusätzlich den einzigen verfügbaren IDE-Port des Mainboards. Ein zweiter IDE-Port wäre wünschenswert gewesen, da die meisten aktuellen Laufwerke für optische Datenträger noch auf die PATA-Schnittstelle setzen und somit dieser eine Steckplatz durch diese besetzt wird. Der Einsatz von SATA-Festplatten ist somit fast zwingend.
Nicht zwingend ist hingegen, dass diese Festplatten auch interne Laufwerke sein müssen. So liefert das Gigabyte GA-965P-DQ6 ein eSATA-Modul samt entsprechender Verkabelung mit. Dieses kann maximal zwei Laufwerke ansteuern, indem es innerhalb des PC-Gehäuses mit zwei SATA-Steckplätzen und dem Stromnetzwerk verbunden wird und extern Anschlüsse für SATA-Festplatten und deren Stromanschluss offeriert. Da gleich zwei Laufwerke über dieses Modul angeschlossen werden können, können die externen Festplatten gemeinsam in einem RAID-Array betrieben werden oder, im Falle des Anschlusses an die ICH8/R, in ein größeres Array eingebunden werden.
Weiterhin positiv fällt die Kühlung des gesamten Mainboards auf, die als Ganzes aus einer Heatpipe-Konstruktion besteht. Nicht nur die Spannungsversorgung für den Prozessor sondern auch die Northbridge und die Southbridge des Gigabyte-Boards werden so auf geringer Temperatur gehalten. Diese Kühlmethode scheint besonders für Freunde des hohen Taktes gedacht zu sein, da Intels MCH und ICH für gewöhnlich nicht sehr heiß werden und sich auch mit Kühllösungen geringeren Ausmaßes begnügen. In diesem Kontext missfällt, dass das Mainboard neben dem 4-Pin-Lüfteranschluss für den Prozessorlüfter nur einen weiteren 3-Pin-Steckplatz für etwaige Gehäuselüfter bietet. Zwar ließe sich das Problem mit Y-Kabeln für die Lüfter umgehen, verschiedene Geschwindigkeitsprofile für die einzelnen Gehäuselüfter lassen sich so jedoch nicht einstellen.
Schade ist außerdem, dass nur ein LAN-Controller auf dem Mainboard verbaut wurde. Ein zusätzlicher Gigabit-Ethernet-Chip oder eine WiFi-Lösung wären wünschenswert gewesen, um den modernen Ansprüchen an ein vernetztes Zuhause gerecht zu werden.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | Intel P965 MCH | Chipsatz-Details (PDF) [37] |
| 2 | Southbridge | Intel ICH8/R | Intel Datenblatt [39] |
| 3 | SATA-Controller | Gigabyte SATA2-Controller | - |
| 4 | FireWire-Controller | TSB43AB23 | Datenblatt [46] |
| 5 | Gbit Netzwerk | Marvell 8053 | Kurz-Info [43] |
| 6 | Soundchip | ALC 888 DD | Kurz-Info [47] |
| 7 | Heatpipe-Kühlung | - | - |
| 8 | Super I/O | ITE IT8718 | Kurz-Info [48] |











BIOS
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version F7 vor.


















ACPI-Suspend
Das Gigabyte GA-965P-DQ6 unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus; aus dem S1-Modus hingegen kann der PC per (USB-) Tastendruck, Mausklick oder durch Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufgeweckt werden.
Lüftersteuerung
Über das BIOS kann nur der CPU-Lüfter gesteuert werden. Über den Steuerungsmodus wird dabei definiert, ob es sich um einen 3-Pin- oder 4-Pin-Lüfteranschluss handelt und über die Fan Control Method wird die Art der Lüfterkontrolle definiert. Das GA-965P-DQ6 gehört damit leider nicht zu den Mainboards, die eine umfangreiche Verwaltung der Lüfterdrehzahlen und damit der Systemlautstärke zulassen.
Quad-BIOS
Das Gigabyte-Mainboard bietet mit dem sogenannten Quad-BIOS einen umfangreichen Schutz vor fehlgeschlagenen Flash-Vorgängen oder zu hoch gegriffenen Übertaktungsversuchen. So sind auf dem Mainboard zwei BIOS-Chips verbaut. Zudem kann auf der Festplatte oder der CD ein Image des BIOS-Files erstellt werden, das dann im Falle eines Falles geladen werden kann, um den Schaden an der BIOS-Datei zu beheben.
Software
Gigabyte bietet ebenfalls eine Treiber- und Software-CD an, mit deren Hilfe sich alle benötigten Treiber einzeln installieren lassen. Um bereits vorhandene Treiber nicht noch einmal installieren zu müssen, kann aus einer Liste aller auf der CD befindlichen Treiber jedoch auch per Hand ausgewählt werden, was installiert werden soll, wobei eine grau unterlegte Ausblendung der nicht mehr benötigten Treiber den Vorgang unterstützt.
Ferner kann über eine dem Treibermenü ähnliche Liste die Software für das Gigabyte GA-965P-DQ6 installiert werden. Neben Tools aus der Eigenentwicklung wie Gigabyte EasyTune 5, einem Programm, mit dem verschiedenste Geschwindigkeitseinstellungen vorgenommen werden können, oder dem Face-Wizard, einem Tool zum Verändern des Boot-Screens, stehen auch namhafte Programme externer Anbieter auf der CD bereit: So findet sich Nortons Internet Security bestehend aus AntiVirus, Personal Firewall, Privacy Control, AntiSpam und Parental Control ebenso auf dem Silberling wie Kasperskys Antivirus und der Adobe Reader.
Die Gigabyte-CD bietet auf Wunsch auch eine Übersicht über die verbaute Hardware sowie die installierten Treiber. Die eigentlich nebensächliche Packungsbeilage wird beim GA-965P-DQ6 also zu einem nützlichen und bequemen Instrument, das zudem auch ernstzunehmende Programme bietet.
Gigabyte GA-965P-DS3
- Lieferumfang
- Handbuch
- Treiber- und Software-CD
- Norton Internet Security CD
- 6x SATA-Datenkabel
- 2x SATA-Stromversorgungskabel
- 1x UDMA 133/100/66-Datenkabel
- 1x FDD-Kabel
- 1x Slotblende
Layout
Das Layout des kleineren Gegenstücks zum GA-965P-DQ6, dem Gigabyte GA-965P-DS3, fällt im Ganzen kompakt aus. So verfügt das Mainboard über einen PCIe-x16-, drei PCIe-x1- sowie drei PCI-Steckplätze. Nur ein PCIe-x1-Steckplatz muss im Falle der Bestückung mit einer großvolumigen Grafikkarte unbelegt bleiben. Geboten werden insgesamt sechs SATA2-Steckplätze, von denen vier Intels ICH8-Southbridge verwaltet und zwei weitere über den integrierten SATA2-Controller von Gigabyte angesteuert werden. Nur Festplatten, die an dem Gigabyte-Controller angeschlossen werden, können bei diesem Mainboard zu einem RAID-Array zusammengefasst werden. Der Verzicht auf die RAID-Version der ICH8 lässt diese die bis zu vier SATA-Festplatten lediglich ansteuern, nicht als Array verwalten. Der Gigabyte-SATA2-Controller ist abermals für die Ansteuerung des einzig verfügbaren IDE-Ports zuständig.
Die Kühlkonstruktion fällt vor allem im Vergleich zum GA-965P-DQ6 winzig aus. Auf der Northbridge thront ein kompakter rechteckiger Kühler, der durch seine geringen Abmaße weder große Prozessorkühler noch ausladende Grafikkarten stören sollte. Der minimalistische Kühler auf der ICH8 ist ebenfalls so klein, das er keiner noch so großen Grafikkarte im Wege steht. Sollte es einmal doch heiß hergehen, stellt auch das Gigabyte GA8-965P-DS3 nur zwei 4-Pin-Lüfteranschlüsse bereit, von denen einer dem Lüfter des CPU-Kühlers vorbehalten sein sollte. Mehrere Gehäuselüfter lassen sich also nur über Umwege realisieren und nicht über eine integrierte Lüftersteuerung drosseln oder beschleunigen.
Gigabyte verzichtet bei diesem Mainboard ebenfalls auf einen FireWire-Controller. Weder über die Slotblende noch über Mainboard-Header lassen sich FireWire-Geräte anschließen. Zudem verfügt das GA8-965P-DS3 über nur einen Gigabit-Ethernet-Controller. Ein weiterer LAN- oder WiFi-Chip wäre eine nette Zugabe gewesen, sein Fehlen ist in dieser Preisklasse aber verschmerzbar.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | Intel P965 MCH | Chipsatz-Details (PDF) [37] |
| 2 | Southbridge | Intel ICH8 | Intel Datenblatt [39] |
| 3 | SATA-Controller | Gigabyte SATA2-Controller | - |
| 4 | Gbit Netzwerk | Marvell 8053 | Kurz-Info [43] |
| 5 | Soundchip | ALC 883 | Kurz-Info [49] |
| 6 | Super I/O | ITE IT8718 | Kurz-Info [47] |










BIOS
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version F8 vor.



















ACPI-Suspend
Das Gigabyte GA-965P-DS3 unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus; aus dem S1-Modus hingegen kann der PC per (USB-) Tastendruck, Mausklick oder durch Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufgeweckt werden.
Lüftersteuerung
Wie beim Gigabyte GA-965P-DQ6 kann man auch beim GA-965P-DS3 über das BIOS nur der CPU-Lüfter steuern. Über den Steuerungsmodus wird dabei definiert, ob es sich um einen 3-Pin- oder 4-Pin-Lüfteranschluss handelt und über die Fan Control Method wird die Art der Lüfterkontrolle definiert. Diese leider recht begrenzte Möglichkeit der Lüftersteuerung wird bei der Konkurrenz bereits besser umgesetzt.
Virtual Dual BIOS
Gigabytes GA-965P-DS3 wird auf der Verpackung mit einem „Virtual Dual BIOS“-Feature beworben. Im Gegensatz zum GA-965P-DQ6, das in der Tat ein Dual BIOS basierend auf zwei BIOS-ROMs besitzt, verfügt die kleinere Version von Gigabyte aber mitnichten über zwei BIOS-Chips. Die Dualität ergibt sich aus der Tatsache, dass mit dem als Software beigelegten BIOS Writer die aktuelle BIOS-Datei kopiert und gesichert werden kann, um diese im Falle einer Beschädigung des eigentlichen BIOS' zu laden.
Software
Wie schon beim GA-965P-DQ6 liegt auch dem GA-965P-DS3 eine Treiber- und Software-CD bei, welche dieselbe Funktionalität wie der Silberling des Premium-Mainboards bietet. So kann auch hier aus einer Liste aller auf der CD befindlichen Treiber per Hand ausgewählt werden, was installiert werden soll, um bereits vorhandene Treiber nicht noch einmal installieren zu müssen. Eine grau unterlegte Ausblendung der nicht mehr benötigten Treiber unterstützt den Vorgang.
Auch das beigelegte Software-Angebot gleicht dem des GA-965P-DQ6. Neben Gigabyte-eigenen Tools wie EasyTune 5, zum vornehmen verschiedenster Geschwindigkeitseinstellungen, und Face-Wizard, einem Tool zum Verändern des Boot-Screens, stehen abermals auch Programme von bekannten Fremdanbietern auf der CD bereit, darunter Symantecs Norton Internet Security, Kasperskys Antivirus und Adobes Reader.
Die Gigabyte-CD bietet auf Wunsch auch eine Übersicht über die verbaute Hardware sowie die installierten Treiber. Die eigentlich nebensächliche Packungsbeilage wird also auch beim GA-965P-DS3 zu einem nützlichen und bequemen Instrument, das zudem auch ernstzunehmende Programme bietet.
MSI P965 Neo
- Lieferumfang
- Handbuch
- Treiber- und Software-CD
- 1x SATA-Datenkabel
- 1x SATA-Stromversorgungskabel
- 1x UDMA 133/100/66-Datenkabel
- 1x Slotblende
Die Ausstattung des MSI P965 Neo ist typisch für ein Mainboard der Mittelklasse. Die nötigsten Extras liegen bei, mehr aber auch nicht.
Layout
Das Layout des MSI P965 Neo ist übersichtlich, muss jedoch auch nur für Ordnung unter einer relativ geringen Anzahl an verbauten Komponenten sorgen. So verfügt das Mainboard über einen PCIe-X16-Steckplatz sowie zwei PCIe-x1- und drei PCI-Steckplätze. Im Falle der Installation einer Grafikkarte mit Dual-Slot-Kühldesign fällt ein PCIe-x1-Slot weg. Insgesamt finden sich fünf SATA-Steckplätze auf dem Mainboard wieder, vier von ihnen werden über die ICH8-Southbridge verwaltet. Da diese nicht in der RAID-Version vorliegt, können die Festplatten, die an diesen vier Steckplätzen angeschlossen sind, nicht zu einem Array zusammengefasst werden. Einzig RAID-fähig ist der verbaute JMB361-Controller von Jmicron. Dieser steuert jedoch nur einen SATA- sowie einen IDE-Steckplatz an. Würden an diesen beiden Festplatten angeschlossen werden, so könnte man hieraus ein RAID0- oder RAID1-Array erstellen. Da jedoch meist die optischen Laufwerke an den IDE-Port angeschlossen werden, ist dies eine eher selten genutzte Option. Idealer wäre hier gewesen, entweder zwei SATA-Anschlüsse über den Jmicron-Controller zu realisieren oder zwei IDE-Steckplätze bereitzustellen. Letztere Option hätte den Einsatz von IDE-Festplatten erleichtert.
Das MSI P965 Neo wird komplett passiv gekühlt und verzichtet hierbei auch auf Heatpipe-Konstruktionen. Die vergleichsweise kleinen Kühlkörper auf North- und Southbridge laden aber auch nicht gerade zum Übertakten ein. Auch die geringe Anzahl an verfügbaren Steckplätzen für etwaige Gehäuselüfter spricht nicht für einen gut gekühlten Tower: Es sind derer nämlich nur zwei vorhanden. Hinzu kommt der obligatorische 4-Pin-Lüfteranschluss für den Prozessorlüfter. Recht gefallen mag auch die Position einiger Anschlüsse nicht: So findet sich der Steckplatz für das Floppy-Laufwerk am unteren Ende der Platine, noch hinter den PCI-Steckplätzen. Es muss für den Anschluss eines FDD-Laufwerkes also nicht nur ein entsprechend langes Kabel vorhanden sein, dieses wird zudem zwangsweise über alle Steckkarten geführt, was den Aus- und Einbau und unter Umständen auch die Luftzirkulation behindert. Auch der 24-polige Stromanschluss des MSI P965 Neo befindet sich artenuntypisch inmitten des Layouts, zwischen MCH und der Slotblende. Es ist in beiden Fällen nicht ersichtlich, warum diese relativ großen Kabel quer durch das Gehäuse geführt werden sollen, wenn es bei der Konkurrenz doch auch anders geht.
Leider verfügt das MSI P965 Neo weder über einen FireWire-Controller noch über Ethernetfähigkeiten, die über eine Single-Gigabit-Ethernet-Lösung hinausgehen. Dual-LAN wäre wie immer wünschenswert und WiFi-Fähigkeit ein gern gesehenes Feature. In Anbetracht des realtiv geringen Preises und der Positionierung im Mainstream-Segment kann man über diese Einbußen jedoch hinwegsehen.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | Intel P965 MCH | Chipsatz-Details (PDF) [37] |
| 2 | Southbridge | Intel ICH8/R | Intel Datenblatt [39] |
| 3 | SATA-Controller | Jmicron JMB361 | Datenblatt [50] |
| 4 | Gbit Netzwerk | Realtek RTL8110SC | Kurz-Info [51] |
| 5 | Soundchip | Realtek ALC883 | Kurz-Info [52] |
| 6 | Super I/O | Winbond W83627EHG | - |











BIOS
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version 1.2 vor.




















ACPI-Suspend
Das MSI-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „S1&S3“. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus; aus dem S1-Modus hingegen kann der Rechner auch mit USB-Peripherie per Tastendruck, Mausklick oder durch Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufgeweckt werden.
Lüftersteuerung
MSI bietet beim P965 Neo eine Smart FAN genannte Steuerung für den CPU-Lüfter an. Bei dieser Methode wird die gewünschte Zieltemperatur des Prozessors eingegeben und das Mainboard verwaltet entsprechend der Differenz aus Soll-Temperatur und Ist-Temperatur die Drehzahl des CPU-Lüfters. Einzig die Toleranz, innerhalb derer die Temperatur des Prozessors von dem vorgegebenen Wert abweichen darf, ohne dass das MSI-Mainboard die Drehzahlen variiert, kann zusätzlich konfiguriert werden. Die Smart-FAN-Methode ist also recht komfortabel, es fehlt bei dieser Art der Konfiguration jedoch eine Unterscheidung zwischen minimaler und maximaler Temperatur. Dann nämlich könnte das Mainboard die Lüfterdrehzahlen besser verwalten, da beispielsweise im Falle einer leichten Überschreitung der Minimaltemperatur, bei der der Lüfter einsetzen soll, nur langsame Drehzahlen vonnöten sind. Andersherum macht das Näherkommen an eine definierte Maximaltemperatur hohe Drehzahlen des CPU-Lüfters nötig.
Hinzu kommt leider auch beim MSI P965 Neo, dass nur ein Lüfter über die Smart-FAN-Funktion verwaltet werden kann. Die zusätzliche Regelung von Gehäuselüftern wäre gerade in Anbetracht der Funktionsweise dieser Regelung mehr als angebracht gewesen.
Software
Auf der beiliegenden Software-CD befindet sich neben den Mainboard-Treibern, die einzeln installiert werden müssen, die MSI-typische Software: Neben dem Übertaktungsprogramm CoreCenter wird auch MSIs „Live Update 3“-Software geboten. Während das erstere durchaus zahlreiche nützliche Funktionen – von der Konfiguration des Frontside-Buses und der Vcore-Spannung bis hin zu der Drehzahl des CPU-Lüfters – bietet, vermag der Nutzer mit letzterer Software das BIOS zu flashen. Leider ist dies nur möglich, wenn der PC mit dem Internet verbunden ist. Ein Flashen direkt von einer bereits vorhandenen BIOS-Datei aus ist nicht möglich, was einen deutlichen Nachteil gegenüber den Lösungen von Gigabyte oder Asus darstellt, bei denen dies durchaus so getätigt werden kann. Nichtsdestotrotz wird auf diese Weise natürlich garantiert, dass das neue BIOS-File kompatibel zu dem Mainboard ist, da MSIs Live Update die Version vor dem Flashvorgang überprüft.
Neben den MSI-Programmen bietet die CD auch Nortons Internet Security in der Version 2005 sowie den obligatorischen Adobe Reader. Handbücher in digitaler Form wurden nicht auf der CD gespeichert. Zudem führt ein weiterer Reiter „Contact“ zu einigen Internetseiten, die beispielsweise aktuelle Grafik- oder Chipsatztreiber feil bieten. Alles in Allem umfasst MSIs Beipack-CD also nur die nötigsten Treiber und Programme.
MSI P965 Platinum
- Lieferumfang
- Handbuch
- Treiber- und Software-CD
- 4x SATA-Datenkabel
- 2x SATA-Stromversorgungskabel
- 1x UDMA 133/100/66-Rundkabel
- 1x USB-Bracket
- 1x FireWire-Bracket
- 1x Slotblende
Das MSI P965 Platinum bietet eine solide Zahl aller benötigten Kabel und zusätzlich noch zwei Brackets, die auf Wunsch zusätzliche USB- oder FireWire-Anschlüsse an die Gehäuserückseite bringen.
Layout
Das MSI P965 Platinum als größerer Bruder des MSI P965 Neo soll im Wesentlichen bieten, wofür es beim kleineren Gegenstück nicht gereicht hat. Dies zeigt so auch der erste Blick über das Layout der Platine: So werden sieben interne SATA-Anschlüsse geboten, von denen sechs über die ICH8/R-Southbridge verwaltet werden und einer über den zusätzlichen Jmicron JMB361-Chip. Dieser ist zudem auch für den einzigen IDE-Port des Mainboards zuständig. Das Plus an anschließbaren Festplatten kann bei der Platinum-Version zudem durchweg in RAID-Arrays verwaltet werden, da diesmal die RAID-Version der ICH8-Southbridge verwendet wurde. Zudem befinden sich der 24-polige Stromanschluss sowie der für das Floppy-Laufwerke wieder an sinnvoller Stelle am Rand des PCBs. Lediglich die Kabel der PATA-Laufwerke müssen ungünstig über die gesamte Länge des Mainboards verlegt werden, da sich der entsprechende Anschluss in der Nähe des Jmicron-Controllers befindet.
Das MSI P965 Platinum bietet zudem zwei PCIe-x16-Steckplätze und zwei PCIe-x1- sowie zwei PCI-Anschlüsse. Im schlimmsten Fall fallen von den letzteren jeweils einer weg, sollten zwei Grafikkarten mit Dual-Slot-Kühlung eingesetzt werden. Ferner realisiert das MSI-Mainboard über einen zusätzlichen VIA-Controller bis zu zwei FireWire-Anschlüsse, von denen einer über die Slotblende erreicht werden kann und ein weiterer über das beiliegende Bracket. Zumindest die Anschlussvielfalt positioniert das MSI P965 Platinum also in einer höherwertigen Umgebung. Dass dabei auch die Kühlung positiv ausfällt, ist sehr erfreulich. Ältere MSI-Platinen wussten mit einem kleinen Lüfter auf der Northbridge nicht so recht zu überzeugen. Nunmehr werden jedoch sowohl MCH als auch ICH passiv gekühlt, und das mit augenscheinlich probaten Mitteln. So fallen die verwendeten Kühlkörper vergleichsweise klein aus, auch auf eine Heatpipe-Kühlung wurde verzichtet. Dies könnte die Übertaktbarkeit des Mainboards gefährden; verglichen mit dem MSI P965 Neo bietet die Platinum-Version aber immerhin einen Lüfteranschluss mehr, der für ein gutes Kühlkonzept sicherlich von Vorteil ist. So befinden sich auf dem PCB insgesamt zwei 4-Pin- und drei 3-Pin-Lüfteranschlüsse, welche über das ganze Layout verteilt sind.
Was die Ausstattung und den Aufbau des MSI-Mainboards angeht, so fehlt zur vollkommenen Konkurrenzfähigkeit nur Dual-LAN oder ein zusätzlicher WiFi-Controller. Stimmt jedoch die Leistung aller Komponenten, so könnte das P965 Platinum mehr als nur einen Blick wert sein.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | Intel P965 MCH | Chipsatz-Details (PDF) [37] |
| 2 | Southbridge | Intel ICH8/R | Intel Datenblatt [39] |
| 3 | SATA-Controller | Jmicron JMB361 | Datenblatt [49] |
| 4 | Gbit Netzwerk | Realtek RTL8110SC | Kurz-Info [50] |
| 5 | Soundchip | Realtek ALC883 | Kurz-Info [51] |
| 6 | FireWire-Controller | VIA VT6307 | Hersteller-Info [53] |
| 7 | Super I/O | - | - |








BIOS
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version 1.0 vor.





















ACPI-Suspend
Das MSI-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Aus dem S1-Modus lässt sich der Computer per Tastendruck, Mausklick oder durch Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Das BIOS des MSI P965 Platinum bot, in der vorliegenden Version, keine Optionen für die Steuerung von Lüftern. Dies ist vor allem in Anbetracht der sonst löblichen Anzahl von Steckplätzen für Gehäuselüfter schade und unzeitgemäß.
Software
Auf der dem MSI P965 Platinum beiliegenden Software-CD befindet sich derselbe Inhalt wie auf der Scheibe der Neo-Version: Hinter dem Reiter „Driver“ verbergen sich die einzeln zu installierenden Treiber für das Mainboard, wobei bereits installierte Treiber grau hinterlegt sind. Ferner erreicht man über das Autostart-Menü „Utility“ verschiedene Tools, die nach MSI-Programmen (CoreCenter, Live Update 3 und DigiCell) sowie Tools (DirectX 9.0c, Norton Internet Security 2005, Adobe Acrobat Reader) getrennt sind.
Über den Reiter "Website" werden verschiedene Seiten des Internets offeriert, über die Treiber für den Chipsatz oder die Grafikkarte bezogen werden können. Auch MSIs eigene Support-Seite wird verlinkt. Ein rechter Ausgleich für den Mangel an fehlenden Handbüchern, die einige der verbauten Controller näher erklären und für gewöhnlich im pdf-Format auf den Beipack-Silberlingen bereit liegen, mag dies jedoch nicht sein. MSIs P965 Platinum ist softwareseitig also nicht umfangreicher ausgestattet als das kleinere Neo-Gegenstück.
Testsystem
- Prozessoren
- Core 2 Duo E6700
- CPU-Kühler
- Intel Boxed Kühler
- Zalman CNPS7000B Cu [54]
- Mainboards
- Asus P5B Deluxe
- Gigabyte GA-965P-DS3
- Gigabyte GA-965P-DQ6
- MSI P965 Neo
- MSI P965 Platinum
- Asus P5W DH Deluxe
- Asus P5N32-SLI Deluxe
- Arbeitsspeicher
- 2x 1024 MB Crucial Ballistix BL2KIT12864AA1005 (DDR2-RAM, PC2-8000) @ 800 MHz/4-4-4-10
- Grafikkarte
- nVidia Geforce 7900 GTX 512 MB
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Iomega 250 GB USB 2.0 / FireWire extern
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [55]
- Tagan TG480-U22-2Force Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [56] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c
- Treiber
- Intel Chipsatztreiber 7.2.1.1003
- nForce 4 Chipsatztreiber 6.86
- nVidia ForceWare 91.31
- Realtek Audio-Treiber 1.40
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.01
- SiSoft Sandra Professional 2005 SR2a
- PCI Express Rückkanal Bandbreite
- System-Benchmarks
- WorldBench 5
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HD-Tach 3.0.1.0
- RAID 1: HD-Tach 3.0.1.0
- RAID 5: HD-Tach 3.0.1.0
- Spiele
- Doom 3 1.3
- Earth 2160 1.2
- FarCry 1.32
- Half-Life 2
- Painkiller 1.64
Die Spiele-Benchmarks wurden in zwei Qualitätsstufen durchgeführt, d.h. einmal mit aktiviertem Anisotropen Filter und Anti Aliasing und einmal ohne. Dies entspricht dem Vorgehen in bisherigen Test-Parcours.
Synthetische Benchmarks
PCMark05
- Offizielle Website:
www.futuremark.com [57]
- Download:
ComputerBase.de [58]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Version 1.01 Professional
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 1.01 Professional
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
|
3DMark 06
- Offizielle Website:
www.futuremark.com [59]
- Download:
ComputerBase.de [60]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Version 1.02 Professional
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 1.02 Professional
3DMark06
Angaben in Punkten
|
Sandra 2005
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [61]
- Download:
ComputerBase.de [62]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Sandra Professional 2005 SR2a
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Sandra Professional 2005 SR2a
Sandra 2005 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2005 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [63] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt ist es so möglich, die Bandbreite des PCIe-Buses herauszubekommen.
PCI Express Rückkanalbandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
System-Benchmarks
Worldbench
- Offizielle Website:
www.pcworld.com [64]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 249 US-Dollar
- Was benchen wir?
- Version 5
- Kompletter Benchmark-Durchlauf
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 5
Worldbench - Gesamt
Angaben in Punkten
|
ACDSee PowerPack 5.0
Worldbench - ACDSee
Angaben in Sekunden
|
Adobe Photoshop 7.0.1
Worldbench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
|
Adobe Premiere 6.5
Worldbench - Adope Premiere
Angaben in Sekunden
|
Nero Express 6.0.0.3
Worldbench - Nero Express
Angaben in Sekunden
|
Discreet 3ds max 5.1
Worldbench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
|
Worldbench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
|
MS Office XP SP2
Worldbench - MS Office
Angaben in Sekunden
|
MS Media Encoder 9.0
Worldbench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
|
Mozilla 1.4
Worldbench - Mozilla
Angaben in Sekunden
|
Multitasking
Worldbench - Multitasking
Angaben in Sekunden
|
Musicmatch Jukebox 7.10
Worldbench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
|
VideoWave Movie Creator 1.5
WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
|
WinZip 8.1
Worldbench - WinZip
Angaben in Sekunden
|
Schnittstellen
Netzwerk
- Offizielle Website:
www.microsoft.com [65]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 199 US-Dollar oder per MSDN-Mitgliedschaft
- Was benchen wir?
- NTttcp Windows 2000 DDK
- Server: Ntttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): Ntttcpr -m 4,0,‹server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000 - Besondere Einstellungen: - keine -
- NTttcp Windows 2000 DDK
Netzwerk Datendurchsatz
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
Netzwerk CPU-Last
Angaben in Prozent
|
USB
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [66]
- Download:
ComputerBase.de [67]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones)
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
USB-Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB-Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB-Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire-Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire-Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire-Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
- Offizielle Website:
audio.rightmark.com [68]
- Download:
audio.rightmark.com [69]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus P5WDH Deluxe (Realtek ALC882M) |
+0,25, -0,33 (Gut) |
-82,8 (Gut) |
82,4 (Gut) |
0,0083 (Sehr gut) |
0,030 (Gut) |
-59,6 (Durchschnitt) |
| Asus P5N32-SLI SE (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,67 (Durchschnitt) |
-76,3 (Durchschnitt) |
75,9 (Durchschnitt) |
0,0016 (Gut) |
0,096 (Sehr gut) |
-72,6 (Gut) |
| Asus P5NSLI (ADI AD1986A) |
+0,21, -1,71 (Gut) |
-78,6 (Durchschnitt) |
87,8 (Gut) |
0,222 (Schlecht) |
0,028 (Gut) |
-75,3 (Durchschnitt) |
| ASUS P5B Deluxe (ADI AD1988B) |
+0,26, -2,69 (Durchschnitt) |
-91,3 (Sehr gut) |
88,5 (Gut) |
0,0084 (Sehr gut) |
0,016 (Sehr gut) |
-98,7 (Exzellent) |
| Gigabyte GA-965P-DQ6 (Realtek ALC888D) |
+0,02, -0,09 (Exzellent) |
-87,6 (Gut) |
87,3 '(Gut) |
0,014 (Gut) |
0,029 (Gut) |
-64,2 (Durchschnitt) |
| Gigabyte GA-965P-DS3 (Realtek ALC883) |
+0,25, -0,31 (Gut) |
-84,5 (Gut) |
84,8 (Gut) |
0,013 (Gut) |
0,030 (Gut) |
-83,6 (Sehr gut) |
| MSI P965 Neo (Realtek ALC883) |
+0,25, -0,31 (Gut) |
-86,9 (Gut) |
87,0 (Gut) |
0,012 (Gut) |
0,022 (Gut) |
-84,8 (Gut) |
| MSI P965 Platinum (Realtek ALC883) |
+0,25, -0,32 (Gut) |
-87,1 (Gut) |
87,2 (Gut) |
0,327 (Schlecht) |
0,299 (Durchschnitt) |
-84,5 (Sehr gut) |
Controller
RAID 0
RAID 0 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 1
RAID 1 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5
RAID 5 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Die Mainboards MSI P965 Neo und Gigabyte GA-965P-DS3 verfügen nur über Intels ICH8-Southbridge, die im Gegensatz zur ICH8/R nicht RAID-fähig ist.
* Der verbaute Jmicron JMB361-Chip ist zwar RAID-fähig, er steuert auf dem MSI P965 Neo jedoch einen SATA-Port sowie einen ATA-Steckplatz an. Aus diesen beiden lassen sich RAID-Konfigurationen erstellen. Der Testparcour sieht jedoch nur RAID-Tests mit SATA-Festplatten vor, es wurden somit keine RAID-Tests mit dem Zweit-Controller durchgeführt.
Spiele
Doom 3
Zwar basiert das Spiel auf der vermeintlich unterlegen geglaubten OpenGL-API, kann aber durch exzessiven Gebrauch von hochauflösenden Texturen und Bumpmapping grafisch überzeugen. Alle unsere Messungen wurden im „High Quality“-Modus vollzogen, der automatisch achtfache anisotrope Filterung aktiviert.
- Offizielle Website:
idsoftware.com [70]
- Download:
Doom3.com [71] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Testen genutzt
- Was testen wir?
- Version 1.3
- Besondere Einstellungen: Precache time: 1000, Graphics settings: High details, Demo: Run default demo.
- Version 1.3
Doom 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Earth 2160
Mal kein Ego-Shooter, der die Grafikkarte belastet, sondern Echtzeit-Strategie. Reichlich Licht- und Schatten-Effekte, schicke Explosionen und detaillierte Gelände-, Fahrzeug- und Gebäude-Modelle müssen hier dargestellt werden. Earth 2160 wird zur Zeit nicht von SLI unterstützt.
- Offizielle Website:
Earth2160.com [72]
- Download: noch keine Demo veröffentlicht
- Kostenpunkt: kostenlose Presse-Version des Herstellers
- Was testen wir?
- Version 1.2
- Eingebaute Timedemo
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details
- Version 1.2
Earth 2160
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Far Cry
Es gehört zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln am Markt und macht z.B. Doom 3 harte Konkurrenz. Die Cry-Engine ist die dritte im Bunde der Top-Grafik-Engines aus dem Jahr 2004, die bisher kaum an Aktualität verloren haben.
- Offizielle Website:
FarCry.de [73]
- Download:
Farcry-theGame.com [74] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Testen genutzt
- Was testen wir?
- Version 1.32
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Fort-Demo.
- Version 1.32
FarCry
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half Life 2
Neben Doom 3 und Far Cry war Half Life 2 wohl das Spiel des Jahres 2004 mit der aufwändigsten Grafikengine. Riesige, mit prachtvollen Effekten versehene Außen- und Innenlevel belasten Grafikkarten dank der Source-Engine.
- Offizielle Website:
Half-Life2.com [75]
- Download: ATi.com [76]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Testen genutzt
- Was testen wir?
- canals_08-Demo von Anandtech
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum Details, Reflect world.
- canals_08-Demo von Anandtech
Half-Life 2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Painkiller
Mit reichlich Polygonen wird die Grafikkarte zur Arbeit bewegt, dazu kommen viele Shader-Effekte in detaillierten Spiele-Leveln. Das aus Polen stammende Spiel stammt ebenfalls aus dem Jahr 2004.
- Offizielle Website:
Painkiller.com [77]
- Download: nVidia [78]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Testen genutzt
- Was testen wir?
- Version 1.64
- Level: City on the Water
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details.
- Version 1.64
Painkiller
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Ranking
Kommen wir zur Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse in den einzelnen Kategorien. Wir geben ein Ranking der getesteten Mainboards in den Bereichen „Synthetische Benchmarks“, „Anwendungen“, „Schnittstellen“ und „Spiele“. Bei den Schnittstellen berücksichtigen wir auch schwächer ausgestattete Mainboards und verzichten bei der Aufführung in der Kategorie „Ausstattungsbereinigt“ auf die Einberechnung zusätzlicher Controller. Da USB-, FireWire- sowie RAID-Funktionalität jedoch zum Standard gehören sollte, werden selbige Ergebnisse auch beim ausstattungsbereinigten Ranking einbezogen. Das Nichtvorhandensein einer solchen Funktion zerrt daher deutlich an dem jeweiligen Ergebnis.
Performance-Rating: Synthetisch
Angaben in Prozent
|
Performance-Rating: Anwendungen
Angaben in Prozent
|
Performance-Rating: Spiele
Angaben in Prozent
|
Performance-Rating: Schnittstellen
Angaben in Prozent
|
Schnittstellen (Ausstattungsbereinigt)
Angaben in Prozent
|
Nachdem sich der interessierte Leser seinen Favoriten in den einzelnen Kategorien aussuchen konnte, geben wir natürlich auch ein Gesamt-Rating ab, in welchem die Ergebnisse aus allen Kategorien einfließen. Der Gerechtigkeit halber nutzen wir bei den „Schnittstellen“ die ausstattungsbereinigte Version. Darin wird nur die FireWire-, USB-, und RAID-Performance der jeweils primären Schnittstelle bewertet.
Da diverse Mainboards jedoch weder über FireWire-Anschlüsse noch RAID-Controller verfügen, fallen diese auch in der ausstattungsbereinigten Version des Schnittstellenvergleichs zurück!
Performance-Rating: Gesamt
Angaben in Prozent
|
Fazit
Fünf Testkandidaten haben den Parcours bestritten, gleich zwei konnten den bisherigen Spitzenreiter von Asus, das P5W DH Deluxe auf Basis des i975X-Chipsatzes, vom Thron stoßen. Allein damit hat sich der Broadwater-Chipsatz insgesamt als potentes Kraftpaket mit Ausstattungsrafinessen bewiesen. Ein separates Fazit für jeden Testteilnehmer soll jedoch auch dieses Mal eine detailliertere Auswertung erlauben.
Asus P5B Deluxe – der schnelle Alleskönner

Für etwa 125 Euro (Stand 02. März 2007) [81] wird bereits das Asus P5B-E Plus [82] angeboten; dieses verfügt bereits über ein neueres Chipsatz-Stepping als das hier getestete Asus P5B Deluxe. Zudem erscheint in Kürze auch eine Premium-Version des Asus P5B [83]; sowohl das Asus P5B-E Plus als auch das Asus P5B Premium sind bald auch in einer Vista-Edition erhältlich. Zudem sollen die Asus P5B-Versionen durch ein neues BIOS ebenso fit für einen Frontside-Bus von 1333 MHz gemacht werden, um somit auch der kommenden Core-2-Generation ein Zuhause bieten zu können.
Gigabyte GA-965P-DQ6 – das rasende All-Inclusive-Paket

Gigabyte GA-965P-DS3 – die fixe Sparversion

MSI P965 Neo – der Sparfuchs

MSI P965 Platinum – der Geheimtipp












