Einleitung
Die Multi-Grafikkartentechnologie SLI ist und bleibt einer der Technologie- und Werbeträger für nVidia. Mit leistungsfähigen Prozessoren vom Schlage eines Intel Core 2 Extreme QX6800 kann die Grafikkarte in hohen Auflösungen und unter Zuhilfenahme von Anti-Aliasing oder anisotropen Filtern zum Nadelöhr werden und die angezogene Handbremse mimen. Um die volle Leistung ausschöpfen zu können, bietet sich für Enthusiasten der Einsatz einer zweiten Grafikkarte an. Die SLI-Technik hat inzwischen ihre Kinderkrankheiten, sofern es Windows XP betrifft, abgelegt und bietet gerade auch für große TFT-Displays genügend Leistungsreserven.
Gerade im Bereich der Intel-Prozessoren versucht der Hersteller, sich eine breite Basis auf dem Chipsatzsektor zu schaffen und seinen Marktanteil zu vergrößern. Kein Wunder, dürfte der Markt für AMD-Prozessoren auf absehbare Zeit eher ATi bzw. der neuen Chipsatzsparte von AMD vorbehalten sein. Neben dem sündhaft teuren High-End-Chipsatz nForce 680i SLI und seinem leicht abgespeckten Sidekick nForce 680i LT SLI sind es vorallem die etwas günstigeren Chipsätze, die nach einer hohen Kundenakzeptanz streben.
Beim nForce-650i-SLI-Chipsatz handelt es sich um einen solchen Mittelklassevertreter. Er liefert mit seiner doppelten, lediglich zwei Mal x8 breiten PCIe-Anbindung der Grafikkarten auf dem Papier zwar nicht die Spitzenleistung wie die 680er-Kollegen, dürfte in der Praxis der teuren Konkurrenz im Haus aber kaum nachstehen – und das zu einem äußerst attraktiven Preis. Wie sich ein Serien-Mainboard, in diesem Fall das MSI P6N SLI Platinum, gegenüber den bereits getesteten Familien-Mitglieder schlägt, wollen wir in diesem Artikel klären.
Lesezeichen
Sich im Laufe der Zeit angesammelte Artikel, die mit diesem Artikel in Zusammenhang stehen, wollen wir nachfolgend noch einmal in Erinnerung rufen. Da es mitunter vorkommt, dass im heutigen Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Tests und Technikerläuterungen zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte zu werfen.
- nVidia nForce 680i LT SLI [1]
- Zweimal nForce 680i von Asus [2]
- nForce 680i SLI vs. Intel P965 [3]
- nVidia nForce 600i-Serie [4]
nForce 650i SLI
Für einen schnellen Überblick über die Ausstattungsmerkmale der verschiedenen nForce-600i-Chipsätze dient die folgende Tabelle.
| nForce 680i SLI | nForce 680i LT SLI | nForce 650i SLI | nForce 650i Ultra | |
|---|---|---|---|---|
| Segment | Enthusiast SLI | Hochleistung SLI | Leistung SLI | Mainstream |
| CPU | Sockel 775 Core 2 Extreme (Dual & Quad Core) Core 2 Quad Core 2 Duo Celeron D Pentium 4 Pentium D 9XX Pentium D 8XX |
Sockel 775 Core 2 Extreme (Dual & Quad Core) Core 2 Quad Core 2 Duo Celeron D Pentium 4 Pentium D 9XX Pentium D 8XX |
Sockel 775 Core 2 Extreme (Dual & Quad Core) Core 2 Quad Core 2 Duo Celeron D Pentium 4 Pentium D 9XX Pentium D 8XX |
Sockel 775 Core 2 Extreme (Dual & Quad Core) Core 2 Quad Core 2 Duo Celeron D Pentium 4 Pentium D 9XX Pentium D 8XX |
| SLI | ja, 2x x16 | ja, 2x x16 | ja, 1x x16, 2x x8 | nein |
| Dritter PEG-Slot | √ | X | X | X |
| FSB | 1.333 | 1.333 | 1.333 | 1.333 |
| SLI-Ready Memory EPP | ja, bis 1.200 MHz | ja, bis 800 MHz | X | X |
| FirstPacket | √ | √ | √ | √ |
| DualNet | √ | X | X | X |
| natives GigaBit LAN | ja, 2x | ja, 2x | ja, 1x | ja, 1x |
| LAN Teaming | √ | √ | X | X |
| TCP/IP Beschleunigung | √ | √ | X | X |
| MediaShield | √ | √ | √ | √ |
| SATA/PATA | 6/2 | 6/2 | 4/4 | 4/4 |
| SATA 3GB/s | √ | √ | √ | √ |
| RAID-Modi | 0, 1, 0+1, 5 | 0, 1, 0+1, 5 | 0, 1, 0+1, 5 | 0, 1, 0+1, 5 |
| nTune 5.0 | √ | √ | √ | √ |
| PCIe-Lanes/Kanäle | 46/9 | 46/9 | 18/4 | 18/3 |
| Aufteilung | 16, 16, 8, 1, 1, 1, 1, 1, 1 |
16, 16, 8, 1, 1, 1, 1, 1, 1 |
16, 1, 1 oder 8, 8, 1, 1 |
16, 1, 1 |
| USB 2.0 | 10 | 10 | 8 | 8 |
| PCI-Plätze | 5 | 5 | 5 | 5 |
| Audio | HD Audio (Azalia) | HD Audio (Azalia) | HD Audio (Azalia) | HD Audio (Azalia) |
Gegenüber den beiden High-End-Chipsätzen nForce 680i SLI und nForce 680i LT SLI liegen die größten Einschnitte des nForce 650i SLI in der Anbindung der beiden Grafikkarten im SLI-Betrieb, dem maximal unterstützten Frontside-Bus sowie dem Wegfall der EPP- und erweiterter LAN-Funktionen.
Der Proband
Zuerst wollen wir einen Überblick über die Ausstattung des getesteten Mainboards sowie zweier Vergleichsprodukte geben.
MSI P6N SLI Platinum
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 137 Seiten
- 1x SLI-Bridge
- 1x Slotblenden-Halter für SLI-Bridge
- 1x Aufstecklüfter für Heatpipe-Kühlkörper
- 1x Slotblende FireWire400, 1 Port
- 1x Kombi-Slotblende (D-Bracket 2) mit vier Status-LEDs und zwei USB 2.0-Ports
- 4x SATA-Datenkabel
- 2x Stromadapter von 4-polig Molex auf 1x SATA
- 1x IDE-Rundkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Rundkabel
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Ungewöhnlich für den relativ niedrigen Preis des MSI P6N SLI Platinum ist die aufwendige Passivkühlung per Heatpipe. Schön in Kupfer gehalten, werden South-, Northbridge und die Spannungsversorgung des Prozessors über massive Kupferkühlung auf Temperatur gehalten. Die beiden großen Wärmetauscher sind über zwei Heatpipes miteinander verbunden.
Ist der 24-polige ATX-Hauptstecker noch vorbildlich am rechten Mainboard-Rand platziert, liegt der acht-polig ausgeführte Stecker für die CPU ungünstig zwischen Heatpipe und Prozessorkühler. So behindert das Versorgungskabel leider den Luftstrom zur und von der CPU.
Nahezu unüblich in heutigen Zeiten sind die beiden IDE-Steckplätze, an die bis zu vier Geräte angeschlossen werden können. Besitzer alter Laufwerke wird es freuen. Die vier SATA-Anschlüsse liegen unterhalb des ersten PEG-Slots und behindern selbst sehr lange Grafikkarten nicht. Ebenso wenig verhindert die Grafikkarte den Ein- oder Ausbau der RAM-Riegel. Die Anschlüsse für Power- und Resettaster sowie Statusleuchten liegen gut zugänglich am rechten Rand des Mainboards.
Alle Anschlüsse sind deutlich gekennzeichnet und teilweise farbig markiert, was das Aufstecken der Kabel erleichtert. Zur Info über anliegende Spannungen sind zwei sehr helle SMD-LEDs vorhanden. Eine orange neben den SATA-Anschlüssen, die über die anliegende Spannung Auskunft gibt und vor dem Wechsel von Komponenten warnt, und eine grüne zwischen den beiden unteren PCI-Slots, die über Power-On informiert. Auch der eSATA-Controller von Silicon Image zeigt seine Funktion über eine sehr helle blaue LED an. Diese sitzt direkt hinter der ATX-Blende hinter dem eSATA-Anschluss.
Ebenfalls inzwischen ungewohnt ist das Umschalten zwischen Single- und Multi-Grafikkarte per Steckkarte. Diese liegt direkt neben dem primären PEG-Slot. Wie bekannt, werden damit die vorhandenen 16 Leitungen des ersten Slots auf zwei Mal acht Leitungen für beide PEG-Slots verteilt. Auf die kostenintensive, automatische Umschaltung innerhalb des Chipsatzes hat nVidia beim 650i SLI verzichtet. Zum problemlosen Umstecken der SLI-Karte sollte die primäre Grafikkarte ausgebaut werden.
MSI setzt beim P6N SLI Platinum vollständig auf „Solid State“-Kondensatoren. Diese sind zwar teurer, weisen aber eine deutlich höhere Lebensdauer auf als herkömmliche Elkos (Elektrokondensatoren). Zum Übertakten hat MSI dem Board einen kleinen Lüfter zur Beschleunigung des Wärmeaustausches an der Northbridge beigelegt. Er ist aufgrund seines kleinen Durchmessers allerdings recht laut (etwa 53 dB(A), gemessen in 40 cm Abstand) und nicht für den Einsatz in leisen Systemen geeignet.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | nVidia nForce 650i SLI SPP | nVidia [5] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 650i SLI MCP | nVidia [4] |
| 3 | eSATA-Controller | SiI3531 | Silicon Image [6] |
| 4 | GBit-Netzwerk | Realtek RTL8211BL | Realtek [7] |
| 5 | Soundchip | Realtek ALC888 | Realtek [8] |
| 6 | FireWire 400 | VIA VT6308P | VIA [9] |
| 7 | Hardware-Monitor, Super-I/O | Fintek F71822FG | Fintek [10] |
BIOS
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version 1.1 vor. Das nVidia-Media-Shield-BIOS trug die Versionsnummer 6.70.
ACPI-Suspend
Das MSI-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Aus dem S1-Modus lässt sich der Computer per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Per „Smart Fan“ kann nur der CPU-Lüfter gesteuert werden. Der CPU-Lüfter kann temperaturabhängig geregelt werden. Lediglich die Mindestdrehzahl lässt sich prozentual regeln. Nur zwei der restlichen drei Anschlüsse können überwacht werden. Eine sehr schwache Leistung für diese Preisklasse!
Overclocking und Flashen
Sollte es der Benutzer bei den Übertaktungsversuchen einmal übertreiben, so soll man das System viermal per Power-Taster aus- und wieder einschalten, jeweils mit einem Abstand von mindestens zehn Sekunden. Beim vierten Start erkennt das BIOS die zu hohen Werte und bootet automatisch mit den Standardwerten. Das BIOS gibt auch eine Warnmeldung aus und fordert den Benutzer zur Reduzierung der zu hohen Werte auf. Die Gefahr von Schäden an der kostspieligen Hardware wird so etwas reduziert.
Das mitgelieferte Programm Live Update 3 bietet neben der Aktualisierung des BIOS' unter Windows inklusive automatischem Download der aktuellen Version auch die Versionsüberwachung von Treibern und MSI-Tools. Sie läuft automatisch im Hintergrund ab, oder kann per Mausklick durch den Benutzer initiiert werden.
Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, ist beim P6N SLI Platinum leider auf die gute alte Diskette angewiesen. Eine integrierte Flash-Funktion im BIOS, wie bei vielen anderen Herstellern üblich, bietet MSI nicht an.
Software
Nachfolgend noch ein Blick auf nTune (Version 5.05.25.00) auf dem MSI P6N SLI Platinum. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.
Testsystem
- Prozessor
- Intel Core 2 Duo E6300 [11], 1,86 GHz, FSB1066
- CPU-Kühler
- Intel Boxed-Kühler
- Motherboard
- MSI P6N SLI Platinum
- Arbeitsspeicher
- Grafikkarte
- nVidia 7900 GTX [13]
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Pioneer DVD-ROM DVD-105
- Pleiades Super S-Combo mit 74 GB WD Raptor HDD [14]
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [15]
- Tagan TG480-U22-2Force-Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [16] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c (Juni 2006)
- Treiber
- nForce 8.44 WHQL
- nVidia ForceWare 91.31 WHQL
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.1.0
- SiSoft Sandra Professional 2007
- PCI Express-Rückkanal-Bandbreite
- System-Benchmarks
- WorldBench 5
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- eSata: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HDTach 3.0.1.0
- RAID 1: HDTach 3.0.1.0
- RAID 5: HDTach 3.0.1.0
- Spiele
- Fear
- Half-Life 2 - Lost Coast
- Oblivion
- Quake 4
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen.
Synthetische Benchmarks
PCMark05
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
|
Sandra 2007
Sandra 2007 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2007 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [17] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Buses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
System-Benchmarks
Worldbench
Der Worldbench [18] ist eine Sammlung aus einem dutzend Anwendungen, die per Script automatisch ablaufen. Die dabei benötigte Zeit wird automatisch gemessen und bildet neben den Einzelwertungen dann einen Gesamtwert für das gestetete System.
Worldbench - Gesamt
Angaben in Punkten
|
ACDSee PowerPack 5.0
Worldbench - ACDSee
Angaben in Sekunden
|
Adobe Photoshop 7.0.1
WorldBench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
|
Adobe Premiere 6.5
WorldBench - Adobe Premiere
Angaben in Sekunden
|
Nero Express 6.0.0.3
WorldBench - Nero Express
Angaben in Sekunden
|
Discreet 3ds max 5.1
WorldBench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
|
WorldBench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
|
MS Office XP SP2
WorldBench - MS Office
Angaben in Sekunden
|
MS Media Encoder 9.0
WorldBench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
|
Mozilla 1.4
WorldBench - Mozilla
Angaben in Sekunden
|
Multitasking
WorldBench - Multitasking
Angaben in Sekunden
|
Musicmatch Jukebox 7.10
WorldBench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
|
VideoWave Movie Creator 1.5
WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
|
WinZip 8.1
WorldBench - WinZip
Angaben in Sekunden
|
Schnittstellen
Netzwerk
Das Messen der im Netzwerk erreichten Geschwindigkeit ist nicht ganz einfach. Wir greifen daher auf ein Tool von Microsoft zurück, das im DDK von Windows 2000 enthalten ist. Es hört auf den Namen NTttcp und hilft bei der Treiberentwicklung. Wir nutzen folgende Einstellungen:
Server: NTttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): NTttcpr -m 4,0,‹Server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin.
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
|
Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
USB
Mit einer externen Festplatte und der Software HD Tach 3.0.1.0 RW messen wir die Schnittstellengeschwindigkeiten. Wir verwenden dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“.
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
eSATA
Um einen Vergleich zum direkten Anschluss der verwendeten WD Raptor zu bieten, folgen hier in Textform die Messwerte beim Anschluss an die ICH8/R des Asus P5B-E Plus. Durchschnitt: 65,1 MB/s, Burst: 123,7 MB/s, CPU-Last: 1 Prozent.
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf eine nicht vorhandene eSATA-Schnittstelle hin.
eSATA Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
eSATA Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
eSATA Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
Mit dem RightMark Audio Analyzer messen wir den OnBoard-Sound der jeweiligen Probanden. Dazu wird mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen. Als Vergleich sind noch die Werte der X-Fi mit einem Loop-Kabel angegeben.
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus P5B-E Plus (ADI AD1988A) Wiedergabe |
+0,13, -0,07 (Sehr gut) |
-87,3 (Gut) |
86,8 (Gut) |
0,0041 (Sehr gut) |
0,059 (Gut) |
-80,2 (Sehr gut) |
| Asus P5B-E Plus (ADI AD1988A) Aufnahme |
+0,16, -0,08 (Sehr gut) |
-72,1 (Durchschnitt) |
72,3 (Durchschnitt) |
0,0097 (Sehr gut) |
0,127 (Durchschnitt) |
-71,9 (Gut) |
| Asus P5N32-E SLI (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,12, -0,07 (Sehr gut) |
-89,7 (Gut) |
88,6 (Gut) |
0,0055 (Sehr gut) |
0,048 (Gut) |
-89,5 (Exzellent) |
| Asus P5N32-E SLI (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,13, -0,11 (Sehr gut) |
-70,6 (Durchschnitt) |
70,7 (Durchschnitt) |
0,0073 (Sehr gut) |
0,155 (Durchschnitt) |
-71,2 (Gut) |
| Asus P5W DH Deluxe (Realtek ALC882M) Wiedergabe |
+0,14, -0,19 (Sehr gut) |
-85,4 (Gut) |
85,2 (Gut) |
0,0031 (Sehr gut) |
0,025 (Gut) |
-80,8 (Sehr gut) |
| Asus P5W DH Deluxe (Realtek ALC882M) Aufnahme |
+0,12, -0,27 (Sehr gut) |
-78,3 (Durchschnitt) |
77,9 (Durchschnitt) |
0,0083 (Sehr gut) |
0,076 (Gut) |
-76,2 (Sehr gut) |
| Asus Striker Extreme (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,11, -0,07 (Sehr gut) |
-86,9 (Gut) |
86,4 (Gut) |
0,0036 (Sehr gut) |
0,048 (Gut) |
-86,3 (Exzellent) |
| Asus Striker Extreme (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,13, -0,15 (Sehr gut) |
-71,2 (Durchschnitt) |
71,1 (Durchschnitt) |
0,0059 (Sehr gut) |
0,133 (Durchschnitt) |
-69,1 (Gut) |
| Creative SoundBlaster X-Fi Elite Pro [19] |
+0,02, -0,08 (Exzellent) |
-94,8 (Sehr gut) |
94,7 (Sehr gut) |
0,0009 (Exzellent) |
0,0054 (Exzellent) |
-94,7 (Exzellent) |
| EVGA 122-CK-NF66 (Realtek ALC885) Wiedergabe |
+0,02, -0,15 (Sehr gut) |
-93,2 (Sehr gut) |
93,2 (Sehr gut) |
0,0017 (Exzellent) |
0,066 (Exzellent) |
-92,3 (Exzellent) |
| EVGA 122-CK-NF66 (Realtek ALC885) Aufnahme |
+0,04, -0,06 (Exzellent) |
-69,1 (Durchschnitt) |
69,5 (Durchschnitt) |
0,0073 (Sehr gut) |
0,235 (Durchschnitt) |
-70,6 (Gut) |
| EVGA 122-CK-NF67 (Realtek ALC885) Wiedergabe |
+0,01, -0,05 (Exzellent) |
-87,6 (Gut) |
87,5 (Gut) |
0,0016 (Exzellent) |
0,019 (Sehr gut) |
-85,5 (Exzellent) |
| EVGA 122-CK-NF67 (Realtek ALC885) Aufnahme |
+0,01, -0,06 (Exzellent) |
-75,1 (Durchschnitt) |
74,7 (Durchschnitt) |
0,0033 (Sehr gut) |
0,075 (Gut) |
-74,0 (Gut) |
| EVGA 680i SLI (Realtek ALC885) Wiedergabe |
+0,02, -0,11 (Exzellent) |
-89,2 (Gut) |
88,9 (Gut) |
0,0021 (Exzellent) |
0,011 (Sehr gut) |
-86,7 (Exzellent) |
| EVGA 680i SLI (Realtek ALC885) Aufnahme |
+0,06, -0,05 (Exzellent) |
-77,1 (Durchschnitt) |
77,6 (Durchschnitt) |
0,0030 (Sehr gut) |
0,089 (Gut) |
-80,3 (Sehr gut) |
| MSI P6N SLI Platinum (Realtek ALC888) Wiedergabe |
+0,04, -0,22 (Sehr gut) |
-92,3 (Sehr gut) |
92,3 (Sehr gut) |
0,0019 (Exzellent) |
0,079 (Exzellent) |
-92,3 (Exzellent) |
| MSI K6N SLI Platinum (Realtek ALC888) Aufnahme |
+0,05, -0,29 (Sehr gut) |
-99,3 (Exzellent) |
78,8 (Durchschnitt) |
0,0042 (Sehr gut) |
0,053 (Gut) |
-98,9 (Exzellent) |
Controller
Für die Messung der Geschwindigkeit der Festplatten nutzen wir wieder HD Tach 3.0.1.0 RW. Wir nutzen dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“ im Schreib- und Lese-Modus.
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit, den entsprechenden Modus auszuführen.
RAID 0
RAID 0 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Reichlich seltsam sind die Ergebnisse im RAID 0 bei Verwendung von mehr als zwei HDDs auf dem nForce 680i. Je nachdem welche der fünf freien SATA-Ports belegt werden, zeigt HD-Tach völlig unterschiedliche Ergebnisse an. Auch HDTune zeigte bei den Messungen quasi keinen Unterschied beim 680i mit zwei oder drei HDDs im RAID 0. Ob dies nun an den Benchmarks liegt oder am nVidia-Chipsatz müssen wir leider ungeklärt lassen.
RAID 1
RAID 1 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5
RAID 5 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Spiele
F.E.A.R.
Doom 3 bekommt Konkurrenz – und was für Eine! Die Programmierer des Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden mittlerweile für diese Zwecke die Vollversion, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt. Jene zeigt ein Gefecht sowie eine größere Explosion, die durch eine sich frei bewegende Kamera aufgenommen worden sind.
Fear
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2 - Lost Coast
Half-Life 2 ist wohl zweifellos aufgrund seines legendären Vorgängers eines der meist erwarteten Spiele aller Zeiten gewesen. Den Erwartungen wurde das Spiel oftmals gerecht und begeistert nicht nur in spielerischer Hinsicht, sondern auch durch seine Grafik, die unter anderem durch massiven „Shader Model 2.0“-Einsatz ermöglicht wird. Einige Monate nach der Erscheinung brachte Valve die kostenlose Technologiedemo „Lost Coast“ auf den Markt, die als Besonderheit High-Dynamic-Range-Rendering unterstützt und somit nicht nur einen deutlich höheren Lichtumfang sowie Lichtdynamik bietet, sondern auch die Hardware bis auf das Äußerste fordert.
Half-Life 2 - Lost Coast
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Oblivion
Bereits der Vorgänger „Morrorwind“ hat bei vielen Spielefans eine richtige Begeisterung hervorgerufen und bei dem Nachfolger „Oblivion“ scheint dies nicht anders zu sein. Zu kaum einem Spiel findet man derzeit mehr Diskussionen im Internet. Aber nicht nur spielerisch, auch grafisch kann Oblivion überzeugen und fährt, um dieses Ziel zu erreichen, schwere Geschütze auf. Noch niemals zuvor wurde HDRR mit dynamischem Tone-Mapping derartig realistisch eingesetzt. Darüber hinaus kann das Spiel mit schönen Schatteneffekten sowie stellenweise hoch auflösenden Texturen und Partikeleffekte glänzen. Dementsprechend ist Oblivion geradezu prädestiniert für einen guten Benchmarkparcours. Die verwendete Szene zeigt nicht nur eine aufwendige Beleuchtung, auch mehrere Sträucher und Bäume sind zu sehen, die vor allem die GPU extrem stark belasten.
Oblivion
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Quake 4
Die bekannte Quake-Reihe von ID-Software ist jedes mal ein Highlight für einen „First Person Shooter“-Fan, da die Spiele nicht nur einen hohen Unterhaltungswert bieten, sondern auch mit einer Grafikpracht daherkommen, die häufig die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Die aktuelle Version, Quake 4, wurde allerdings von Raven Software programmiert und nutzt eine leicht weiterentwickelte Doom-3-Engine. Somit liegt die Grafik auf einem hohen Niveau, kann aber keine neue Maßstäbe setzen. Nichtsdestotrotz bietet das Spiel mit aufwändigen Charaktertexturen und vielen Schattenspielen einiges fürs Auge. Die ausgesuchte Timedemo zeigt mehrere Feuergefechte sowie spektakuläre Schatten- und Farbspiele. Nach dem Patchen des Spiels auf die Version 1.2 ist auch der Bug verschwunden, dass weder die Spielerschatten noch die Waffeneffekte dargestellt werden. Somit entsprechen die ermittelten Ergebnisse nun dem „wahren“ Spielverlauf.
Quake 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Stromaufnahme
Wie gehabt messen wir die Stromaufnahme der Mainboards. Zum Einen im Idle-Modus auf dem Windows-Desktop, zum Anderen unter Last, erzeugt durch Prime95 und 3DMark06. Auch der Stromverbrauch im BIOS wird ermittelt. Wir geben die gesamte Stromaufnahme des Systems an (ohne Monitor!).
Stromaufnahme
Angaben in Watt (W)
|
Temperaturen
Mit einem Infrarot-Thermometer messen wir die Oberflächen-Temperatur von North- und Southbridge beziehungsweise ihrer Kühlkörper. Auch die CPU-Stromversorgung wird mit dem Instrument überprüft.
Temperaturen Idle
Angaben in °C
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Temperaturen Last
Angaben in °C
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Overclocking
Natürlich ist auch das Thema Overclocking mit dem Sockel 775 und Core-Prozessoren weiterhin aktuell. Auf die Auflistung der vielen BIOS-Optionen verzichten wir in Zukunft, Interessierte finden in unseren Screenshots bereits viele Daten, ansonsten ist der Download des Handbuchs zu empfehlen.
Wie bereits bei den bisherigen Mainboard-Reviews haben wir auch wieder eingeschränkte Versuche zum Übertakten unternommen. Wir wollen hier keine Rekorde aufstellen, sondern einfach die OC-Möglichkeiten zeigen und mit Screenshots von CPU-Z dokumentieren. Die maximal erreichte Höhe des FSB dient uns dabei als Vergleichswert zwischen den getesteten Mainboards. Wir geben diesen Wert im Diagramm an. Die CPU-Spannung wurde auf bis zu 1,4 Volt angehoben. Die RAM-Timings (4-4-4-12) bleiben unangetastet.
Nun erhöhen wir den FSB erst in 10-MHz-Schritten, bis die Grenzen des Mainboards erreicht sind. Danach wird in 1-MHz-Schritten der höchste Wert ermittelt. Überprüft wird die System-Stabilität mit Orthos (Prime95), das recht empfindlich auf zu hoch getaktete Systeme reagiert.
OC - Frontside-Bus
Angaben in MHz
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Ranking
Kommen wir zur Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse in den einzelnen Kategorien. Wir geben ein Ranking der getesteten Mainboards in den Bereichen „Synthetische Benchmarks“, „Anwendungen“, „Schnittstellen“ und „Spiele“. Bei den Schnittstellen berücksichtigen wir auch schwächer ausgestattete Mainboards und verzichten bei der Aufführung in der Kategorie „Ausstattungsbereinigt“ auf zusätzliche Schnittstellen in den Bereichen Netzwerk und RAID.
Performance-Rating: Synthetisch
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Anwendungen
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Spiele
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Schnittstellen
Angaben in Prozent
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Schnittstellen (Ausstattungsbereinigt)
Angaben in Prozent
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Nachdem sich der interessierte Leser seinen Favoriten in den einzelnen Kategorien aussuchen konnte, geben wir natürlich auch ein Gesamt-Rating ab, in welches die Ergebnisse aus allen Kategorien einfließen. Der Gerechtigkeit halber nutzen wir bei den „Schnittstellen“ die ausstattungsbereingte Version. Darin wird nur die FireWire-, USB-, und RAID-Performance (RAID 0,1) der jeweils primären Schnittstelle bewertet.
Performance-Rating: Gesamt
Angaben in Prozent
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Fazit
Für Gold reicht es nicht, vielleicht auch daher die kupferne Heatpipe auf dem MSI P6N SLI Platinum. So gut das Layout und die SLI-Technik auch sein mögen, in der Leistung hapert es beim SLI-Einsteiger-Board für Intel-Prozessoren leider doch. Wobei auch dies zu relativieren ist, denn in der reinen Spiele-Leistung liegt das MSI-Board auf dem zweiten Platz und zeigt sich von seiner besten Seite.
Positiv ist bei MSIs P6N SLI Platinum auf jeden Fall die lautlose Heatpipe-Kühlung hervorzuheben. Der zusätzliche Aufstecklüfter sollte in der Verpackung bleiben, ein guter Gehäuselüfter erzeugt auf leiserem Wege ebenfalls einen kühlenden Luftstrom. Die farbigen Markierungen der Anschlüsse erleichtern auch unbedarften Benutzern das Anstecken der Kabel. Auch die ausschließliche Verwendung von Solid-State-Kondensatoren ist für die Lebensdauer durchaus vorteilhaft.
Aber es gibt auch dunkle Flecken, beginnend bei der Lüftersteuerung im BIOS. Nur zwei Lüfteranschlüsse sind regelbar, nur bei zwei weiteren kann die Drehzahl der angeschlossenen Lüfter überwacht werden. Viel zu wenig, denn der Fintek-Controller kann vier Lüfteranschlüsse überwachen und steuern. Da wurde im BIOS ganz klar gespart. Um beim BIOS zu bleiben, so stabil wie es ist, so lässt es doch mögliche Leistungsreserven ungenutzt. Bei den synthetischen Tests erhält das P6N SLI Platinum die rote Schlussleuchte, auch bei den Anwendungen reicht es gerade mal in das Mittelfeld. Hier kann man nur hoffen, dass die Ingenieure bei MSI in kommenden BIOS-Revisionen etwas an der Leistungsschraube drehen.
Enttäuscht waren wir von den Übertaktungs-Ergebnissen. Lediglich 375 MHz, sprich 1.500 MHz rated FSB, waren zu erreichen. Auch wenn der POST-Bildschirm bei wesentlich höheren Frequenzen durchlief, kam es spätestens beim Booten von Windows zu System-Hängern und Abstürzen. Auch in diesem Bereich hatten wir eigentlich mehr erwartet.
Das MSI P6N SLI Platinum [20] ist bereits erhältlich und wird zur Zeit ab 135,- Euro verkauft.




















