Einleitung
Vor kurzem hatten wir bereits einen ersten Blick auf den neuen nVidia-nForce-680i-SLI-Chipsatz geworfen [1]. Seinerzeit noch auf einem Vorserien-Mainboard aus dem Hause EVGA verlötet, können wir in diesem Artikel zwei Serien-Mainboards von Asus unter die Lupe nehmen. Es handelt sich um das lange erwartete Enthusiasten-Mainboard Striker Extreme und sein Mainstream-Geschwister, das P5N32-E SLI.
Bereits vor der offiziellen Einführung der 600i-Chipsätze hatte nVidia kräftig die Werbetrommel gerührt. Es gab erste Benchmarks, die dem Chipsatz ein sehr hohes Übertaktungspotenzial zuschrieben. Augenscheinlich hat nVidia weiterhin hauptsächlich die Enthusiasten als potentielle Kunden im Blickfeld, um sich nach dem AMD-Markt auch im Bereich der Intel-Systeme einen guten Ruf zu erwerben. Einerseits schließen viele Benutzer aus der Leistung von High-End-Chipsätzen oder -Systemen auch gerne auf die Leistung aller anderen Produkte eines Herstellers (dass dies keineswegs der Realität entsprechen muss, zeigen nicht nur unsere Artikel teilweise deutlich). Andererseits ist davon auszugehen, dass Intel nVidia bisher kein anderes Marktsegment zugesteht.
Um die Leistung der 680i-Mainboards besser einschätzen zu können, haben wir auch ein Mainboard mit Intels i975X-Chipsatz durch unseren Benchmark-Parcours gejagt. Als Mainboard kam das Asus P5W DH Deluxe zum Einsatz, das wir vor einiger Zeit bereits ausführlich besprochen [2] haben. Im angesprochenen Artikel kam ursprünglich eine andere CPU zum Einsatz, so dass auf Grundlage der alten Daten kein direkter Vergleich möglich gewesen wäre. Daher haben wir uns zu einem „Nachtest“ entschlossen. Wir werden nicht weiter auf das Mainboard eingehen und nur die aktuellen Messwerte in den Diagrammen aufführen.
Und noch eine kleine Änderung steht ins Haus. Da sich der eSATA-Standard langsam aber sicher durchsetzt und immer mehr Mainboards mit solch einer Schnittstelle versehen sind, werden wir auch diese in unseren Reviews betrachten. Dazu wird neben der vorhandenen externen Iomega-Festplatte ein externes Gehäuse von MacPower zum Einsatz kommen. Genauer gesagt handelt es sich dabei um das Pleiades Super S-Combo [3], das über USB, FW 400+800 und eSATA angeschlossen werden kann. Wir werden in diesem Review noch die Messwerte von beiden externen Laufwerken dokumentieren, in Zukunft werden nur noch die Werte des Pleiades Verwendung finden.
Doch genug der Vorrede. Was der nForce 680i SLI auf zwei Serien-Mainboards zu leisten im Stande ist, ob sich das versprochene Übertaktungspotenzial bewahrheitet und wie der Stromverbrauch aussieht, sind nur einige der Punkte, die im nun folgenden Artikel geklärt werden.
Lesezeichen
Sich im Laufe der Zeit angesammelte Artikel, die mit diesem Artikel in Zusammenhang stehen, wollen wir nachfolgend noch einmal in Erinnerung rufen. Da es mitunter vorkommt, dass im heutigen Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Tests und Technikerläuterungen zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte zu werfen.
- nForce 680i SLI vs. Intel P965 [4]
- Asus P5NSLI mit nForce 570 SLI [5]
- Asus P5N32-SLI Deluxe [6]
- Intel Core 2 Duo E6700 und E6600 [7]
- Asus P5W DH Deluxe und MSI P4N SLI XE [1]
- Intel Core 2 Extreme X6800 [8]
- nVidia nForce 500 [9]
Die Probanden
Zuerst wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung des getesteten Mainboards geben. Für den Ausstattungsvergleich kommt wie im letzten Test das bereits besprochene Asus P5B-E Plus mit Intels P965-Chipsatz zum Einsatz.
Asus Striker Extreme
Mit dem Asus Striker Extreme aus der „Republic of Gamers“-Reihe (R.O.G.) wendet sich Asus an alle Gamer und DIY-Enthusiasten (Do Iit Yourself). Der Karton verfügt über ein Sichtfenstern und eine komplett durchsichtige Verpackung des Mainboards. Das Zubehör findet sich größtenteils in einem extra Karton. Der Lieferumfang ist sehr umfangreich und lässt kaum Wünsche offen. Mit dem Q-Connector hat Asus endlich eine Lösung gegen das lästige Fummeln beim Aufstecken von Power-, Reset-Taster und der Kontroll-LEDs gefunden. Mit Hilfe eines Adapters kann man erst in Ruhe alle nötigen Kabel aufstecken, bevor sie auf das Mainboard gesteckt werden. Gleiches gilt für die meist losen Kabel von USB- und FireWire-Frontanschlüssen der Gehäuse.
- Lieferumfang
- Treiber-DVD für das Mainboard, incl. 3DMark 2006 Advanced Edition (Vollversion)
- Spiele-CD (Vollversion): Ghost Recon - Advanced Warfighter
- Asus Media-Launcher-CD incl. WinDVD von InterVideo
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 168 Seiten
- 1x Supreme-FX-Soundkarte
- 1x SLI-Flex-Bridge
- 1x Aufstecklüfter für Heatpipe-Kühlkörper
- 1x Q-Connector
- 1x Array-Microphone
- 3x Thermofühler
- 1x Satz Kabelbinder
- 1x Schlüsselanhänger mit R.O.G.-Logo
- 1x Slotblende, zwei USB 2.0-Ports
- 1x Slotblende FireWire400, 1 Port
- 6x SATA-Datenkabel
- 3x Stromadapter von 4-polig Molex auf 2x SATA
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x beleuchtete ATX I/O-Blende
Layout
Die aufwendige Passivkühlung mit vier Heatpipes und drei Wärmetauschern fällt beim Asus Striker Extreme als erstes ins Auge. Der sich hinter der ATX-Blende befindende Wärmetauscher kann beim Einsatz von passiven CPU-Kühlern mit einem Aufstecklüfter versehen werden. Die Steckverbindungen für Strom, Laufwerke und Frontanschlüsse sind allesamt am Rand des Mainboards platziert. Eine Besonderheit sind die SATA-Anschlüsse. Diese sind nicht nebeneinander, sondern paarweise übereinander angeordnet. Um alle sechs Anschlüsse unterzubringen, sind drei der blauen Blöcke verbaut.
Wie schon beim Crosshair, dem AM2-Bruder aus der R.O.G.-Serie, finden sich am unteren Mainboard-Rand blau beleuchtete Taster für Power-On, Reset und CMOS-Clear. Gerade Bastler (und Mainboard-Redakteure) wissen dies zu schätzen. Für Lüfter stehen acht Anschlüsse zur Verfügung, welche mit jeweils bis zu 24 Watt belastet werden dürfen. In der Summe dürfen die angeschlossenen Lüfter aber nicht mehr als 84 Watt Strom verbrauchen.
Ein echter Blickfang ist das kleine LCD („LCD Poster“) in der sanft beleuchteten ATX-Blende, welches Fehlermeldungen während des Bootens in Schriftform anzeigt – wenn auch meistens für den Benutzer unsichtbar an der Rückseite des Towers. Nach dem Booten wird anschließend entweder die Uhrzeit oder ein im BIOS festlegbarer Text angezeigt. Ebenfalls in der ATX-Blende befindet sich der Schalter für die LED-Beleuchtung des Boards und der Anschlüsse.
Oberhalb vom ATX-Stromanschluss wurde ein beleuchteter Clear-CMOS-Taster angebracht. Neben fast allen Schnittstellen sind blaue LEDs verbaut, die nach dem Drücken des Beleuchtungs-Schalters das Aufstecken von Kabeln auch im Dunkeln ermöglichen. Wer mag, kann die Beleuchtung auch dauerhaft per BIOS, wo sich auch die Beleuchtung des LCD Poster regulieren lässt, aktivieren.
Zwischen den beiden PCIe-x16-Slots sind ganze drei Slots Platz - das sollte auch für ausufernde Kühllösungen Platz genug sein. Bei Vollbestückung mit drei Grafikkarten fallen je nach verwendeter Grafikkarte beide PCI-Slots weg. Mit schmalen Fingern lassen sich die RAM-Riegel tauschen, wenn eine lange Grafikkarte im oberen PEG-Slot steckt. Der kleine Slot oberhalb des primären PEG-Slot dient der Aufnahme der SupremeFX-Soundkarte. Bei den verbauten Elkos handelt es sich durchweg um die Solid-Versionen, die eine deutlich längere Haltbarkeit und Belastbarkeit aufweisen.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | nVidia nForce 680i SPP | nVidia [10] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 680i MCP | nVidia [9] |
| 3 | GBit-Netzwerk | Marvell 88E8116 NNC | Kurz-Info [11] |
| 4 | Soundchip | ADI 1988B | Analog Devices [12] |
| 5 | FireWire 400 | VIA VT6308P | VIA [13] |
| 6 | Hardware-Monitor, Super-I/O | ITE IT8716F-S | ITE [14] |
BIOS
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version 0505 vor. Das nVidia-Media-Shield-BIOS trug die Versionsnummer 6.73, das des SiI 3132 die 7.3.13.
ACPI-Suspend
Das Asus-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „S1&S3“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Asus setzt wie gewohnt auf seine Q-Fan Lüftersteuerung. Damit können fünf der acht Lüfter gesteuert werden - Der CPU-Lüfter sowie der Chassis-Lüfter und die optionalen Lüfter eins bis drei. Der Q-Fan-Modus ist leider nicht beeinflussbar und regelt die Drehzahl nach internen Temperaturvorgaben im BIOS. Alternativ können die Drehzahlen aller Lüfter mit dem „Duty-Cycle“ zwischen 60 und 100 Prozent fest eingestellt werden. Immerhin erlaubt Asus auf diesem Weg die Regelung aller Lüfter, besser wären flexiblere Einstellmöglichkeiten (Q-Fan) für sämtliche Anschlüsse.
Crashfree BIOS
Sollten Übertaktungs-Versuche einmal fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es den Netzschalter am Netzteil auszuschalten oder den Netzstecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.
Auch missglücktes Flashen des BIOS' lässt sich wieder reparieren, indem beim Booten entweder eine CD, eine Diskette oder ein mit einem passenden BIOS versehener USB-Stick eingeschoben werden. Das Notsystem greift automatisch auf die entsprechende Quelle zu und flasht dann das dort gespeicherte BIOS zurück in das System.
Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, kann dies generell immer auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu eine Diskette, CD oder ein USB-Stick mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig. Das dabei aufgerufene Tool „EZ Flash 2“ kann auch direkt aus dem BIOS unter dem Reiter Tools aufgerufen werden.
Software
Was bei Grafikkarten seit Jahren gang und gäbe ist wird von Asus auch beim Striker Extreme durchexerziert: der Packung liegt die Vollversion von Ghost Recon - Advanced Warfighter bei. Ob solche Art von Beilagen demnächst auch bei anderen Mainboards von Asus oder anderen Herstellern Einzug hält, bleibt abzuwarten.
Die beiliegende Software-DVD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der Installation aller notwendigen Treiber an. Eine automatische Installation ist inzwischen per „InstAll Wizard“sowohl bei den Treibern als auch bei den Tools möglich.
Per „Make Disk“ können Treiber-Disketten für die Windows-Installation sowohl für 32-Bit-, als auch für 64-Bit-Systeme angefertigt werden. Wird die CD beim Booten des Rechners eingelegt können ohne Betriebssystem direkt von der CD aus dem Boot-Menü heraus die Treiber-Disketten für die Windows-Installation erstellt werden.
Neben dem bekannten Asus Update stehen auch wieder der AI Booster, AI NOS und PC Probe II zur Verfügung. Zusätzlich zu den Treibern für Windows und Linux sind auch Beta-Treiber für Vista auf der CD vorhanden. Damit bietet Asus eine sehr gute Software-Ausstattung.
Nachfolgend noch ein Blick auf nTune auf dem Asus Striker Extreme. Im Bild-Vergleich wird die unterschiedliche Unterstützung durch das Tool, je nach BIOS, deutlich. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.
Asus P5N32-E SLI
Wie von Asus gewohnt hat auch das P5N32-E SLI einen recht guten Lieferumfang. Dazu gehören natürlich ausreichend Kabel und Slotblenden. Vermisst haben wir den Aufstecklüfter für die Wärmetauscher, dieser scheint den Deluxe-Versionen der Mainboards vorbehalten zu sein. Für Bastler liegt der Q-Connector bei.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 160 Seiten
- 1x Supreme-FX-Soundkarte
- 1x SLI-Flex-Bridge
- 1x Q-Connector
- 1x Slotblende, zwei USB 2.0-Ports
- 1x Slotblende FireWire400, 1 Port
- 4x SATA-Datenkabel
- 2x Stromadapter von 4-polig Molex auf 2x SATA
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Auch beim P5N32-E SLI fallen die zwei Heatpipes und die großen Wärmetauscher auf. Die ATX-Blende weist große Lücken auf, fehlen neben den klassischen seriellen-, parallelen- doch auch die eSATA-Schnittstellen. Die Spannungsversorgung des Prozessors ist acht-phasig ausgelegt. Asus verwendet beim P5N32-E ebenfalls hauptsächlich solid-Elkos, in unkritischen Bereichen finden sich auch herkömmliche Kondensatoren. Dass es sich bei unseren Probanden um zweieiige Zwillinge handelt, zeigt nicht zuletzt auch das PCB, auf dem unter anderem noch die Aufdrucke für die Taster am unteren Mainboardrand zu sehen sind.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | nVidia nForce 680i SPP | nVidia [9] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 680i MCP | nVidia [9] |
| 3 | GBit-Netzwerk | Marvell 88E8116 NNC | Kurz-Info [10] |
| 4 | Soundchip | ADI 1988B | Analog Devices [11] |
| 5 | FireWire 400 | VIA VT6308P | VIA [12] |
| 6 | Hardware-Monitor, Super-I/O | ITE IT8716F-S | ITE [13] |
BIOS
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version 0405 vor. Das nVidia-Media-Shield-BIOS trägt die Versionsnummer 6.73.
ACPI-Suspend
Das Asus-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „Auto“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Asus setzt wie gewohnt auf seine Q-Fan Lüftersteuerung. Damit können vier von acht Lüftern gesteuert werden.
Crashfree BIOS
Sollten Übertaktungs-Versuche einmal fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es den Netzschalter am Netzteil auszuschalten oder den Netzstecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.
Auch missglücktes Flashen des BIOS' lässt sich wieder reparieren, indem beim Booten entweder eine CD, eine Diskette oder ein mit einem passenden BIOS versehener USB-Stick eingeschoben werden. Das Notsystem greift automatisch auf die Quelle zu und flasht dann das dort gespeicherte BIOS zurück ins System.
Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, kann dies generell immer auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu eine Diskette, CD oder ein USB-Stick mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig. Das dabei aufgerufene Tool „EZ Flash 2“ kann auch direkt aus dem BIOS unter dem Reiter Tools aufgerufen werden.
Software
Auch für die Software des P5N32-E SLI gilt im Endeffekt dasselbe wie für die des Striker Extreme. Die beiliegende Software-CD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der Installation aller notwendigen Treiber an. Eine automatische Installation ist inzwischen per „InstAll Wizard“sowohl bei den Treibern als auch bei den Tools möglich.
Per „Make Disk“ können Treiber-Disketten für die Windows-Installation sowohl für 32-Bit-, als auch für 64-Bit-Systeme angefertigt werden. Wird die CD beim Booten des Rechners eingelegt können ohne Betriebssystem direkt von der CD aus dem Boot-Menü heraus die Treiber-Disketten für die Windows-Installation erstellt werden.
Neben dem bekannten Asus Update stehen auch wieder der AI Booster, AI NOS und PC Probe II zur Verfügung. Zusätzlich zu den Treibern für Windows und Linux sind auch Beta-Treiber für Vista auf der CD vorhanden. Damit bietet Asus eine sehr gute Software-Ausstattung.
Hier noch ein Blick auf nTune auf dem Asus P5N32-E SLI. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.
Testsystem
- Prozessor
- Intel Core 2 Duo E6300 [6], 1,86 GHz, FSB1066
- CPU-Kühler
- Intel Boxed-Kühler
- Motherboard
- Asus Striker Extreme
- Asus P5N32-E SLI
- Asus P5W DH Deluxe
- Arbeitsspeicher
- 2x1024 MB DDR2-800 Corsair TWIN2X2048-6400C4 (DDR2-800 CL4-4-4-12)
- Grafikkarte
- nVidia 7900 GTX [15]
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Pioneer DVD-ROM DVD-105
- Iomega 250 GB USB 2.0 / FireWire 400/800 extern
- Pleiades Super S-Combo mit 74 GB WD Raptor HDD
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [16]
- Tagan TG480-U22-2Force-Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [17] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c (Juni 2006)
- Treiber
- Intel Chipsatztreiber 8.1.1.1010
- nForce 9.53 WHQL
- nVidia ForceWare 91.31 WHQL
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.1.0
- SiSoft Sandra Professional 2007
- PCI Express-Rückkanal-Bandbreite
- System-Benchmarks
- WorldBench 5
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- eSata: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HDTach 3.0.1.0
- RAID 1: HDTach 3.0.1.0
- RAID 5: HDTach 3.0.1.0
- Spiele
- Fear
- Half-Life 2 - Lost Coast
- Oblivion
- Quake 4
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen.
Synthetische Benchmarks
PCMark05
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
|
Sandra 2007
Sandra 2007 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2007 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [18] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Buses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
System-Benchmarks
Worldbench
Der Worldbench [19] ist eine Sammlung aus einem dutzend Anwendungen, die per Script automatisch ablaufen. Die dabei benötigte Zeit wird automatisch gemessen und bildet neben den Einzelwertungen dann einen Gesamtwert für das gestetete System.
Worldbench - Gesamt
Angaben in Punkten
|
ACDSee PowerPack 5.0
Worldbench - ACDSee
Angaben in Sekunden
|
Adobe Photoshop 7.0.1
WorldBench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
|
Adobe Premiere 6.5
WorldBench - Adobe Premiere
Angaben in Sekunden
|
Nero Express 6.0.0.3
WorldBench - Nero Express
Angaben in Sekunden
|
Discreet 3ds max 5.1
WorldBench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
|
WorldBench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
|
MS Office XP SP2
WorldBench - MS Office
Angaben in Sekunden
|
MS Media Encoder 9.0
WorldBench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
|
Mozilla 1.4
WorldBench - Mozilla
Angaben in Sekunden
|
Multitasking
WorldBench - Multitasking
Angaben in Sekunden
|
Musicmatch Jukebox 7.10
WorldBench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
|
VideoWave Movie Creator 1.5
WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
|
WinZip 8.1
WorldBench - WinZip
Angaben in Sekunden
|
Schnittstellen
Netzwerk
Das Messen der im Netzwerk erreichten Geschwindigkeit ist nicht ganz einfach. Wir greifen daher auf ein Tool von Microsoft zurück, das im DDK von Windows 2000 enthalten ist. Es hört auf den Namen NTttcp und hilft bei der Treiberentwicklung. Wir nutzen folgende Einstellungen:
Server: NTttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): NTttcpr -m 4,0,‹Server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin.
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
|
Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
USB
Wie in der Einleitung angekündigt werden wir in Zukunft als externes HDD-Laufwerk ein Pleiades-Super-S-Combo-Gehäuse einsetzen, das neben USB, FireWire 400 + 800 auch per eSATA angesprochen werden kann. Zum Vergleich werden wir in diesem Review im Diagramm noch die Werte der externen Iomega-Festplatte angeben. Die gemessenen Werte des Pleiades-Gehäuse werden nur in Textform angegeben. In kommenden Reviews werden wir nur noch mit dem Pleiades-Gehäuse Messungen der Schnittstellen durchführen. Da uns das EVGA 680i SLI nicht mehr zur Verfügung stand, müssen wir dessen Messwerte schuldig bleiben.
Mit einer externen Festplatte und der Software HD Tach 3.0.1.0 RW messen wir die Schnittstellengeschwindigkeiten. Wir verwenden dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“.
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
eSATA
Um einen Vergleich zum direkten Anschluss der verwendeten WD Raptor zu bieten, folgen hier in Textform die Messwerte beim Anschluss an die ICH8/R des Asus P5B-E Plus. Durchschnitt: 65,1 MB/s, Burst: 123,7 MB/s, CPU-Last: 1 Prozent.
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf eine nicht vorhandene eSATA-Schnittstelle hin.
eSATA Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
eSATA Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
eSATA Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
Mit dem RightMark Audio Analyzer messen wir den OnBoard-Sound der jeweiligen Probanden. Dazu wird mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen. Als Vergleich sind noch die Werte der X-Fi mit einem Loop-Kabel angegeben.
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus P5B-E Plus (ADI AD1988A) Wiedergabe |
+0,13, -0,07 (Sehr gut) |
-87,3 (Gut) |
86,8 (Gut) |
0,0041 (Sehr gut) |
0,059 (Gut) |
-80,2 (Sehr gut) |
| Asus P5B-E Plus (ADI AD1988A) Aufnahme |
+0,16, -0,08 (Sehr gut) |
-72,1 (Durchschnitt) |
72,3 (Durchschnitt) |
0,0097 (Sehr gut) |
0,127 (Durchschnitt) |
-71,9 (Gut) |
| Asus P5N32-E SLI (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,12, -0,07 (Sehr gut) |
-89,7 (Gut) |
88,6 (Gut) |
0,0055 (Sehr gut) |
0,048 (Gut) |
-89,5 (Exzellent) |
| Asus P5N32-E SLI (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,13, -0,11 (Sehr gut) |
-70,6 (Durchschnitt) |
70,7 (Durchschnitt) |
0,0073 (Sehr gut) |
0,155 (Durchschnitt) |
-71,2 (Gut) |
| Asus P5W DH Deluxe (Realtek ALC882M) Wiedergabe |
+0,14, -0,19 (Sehr gut) |
-85,4 (Gut) |
85,2 (Gut) |
0,0031 (Sehr gut) |
0,025 (Gut) |
-80,8 (Sehr gut) |
| Asus P5W DH Deluxe (Realtek ALC882M) Aufnahme |
+0,12, -0,27 (Sehr gut) |
-78,3 (Durchschnitt) |
77,9 (Durchschnitt) |
0,0083 (Sehr gut) |
0,076 (Gut) |
-76,2 (Sehr gut) |
| Asus Striker Extreme (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,11, -0,07 (Sehr gut) |
-86,9 (Gut) |
86,4 (Gut) |
0,0036 (Sehr gut) |
0,048 (Gut) |
-86,3 (Exzellent) |
| Asus Striker Extreme (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,13, -0,15 (Sehr gut) |
-71,2 (Durchschnitt) |
71,1 (Durchschnitt) |
0,0059 (Sehr gut) |
0,133 (Durchschnitt) |
-69,1 (Gut) |
| EVGA 680i SLI (Realtek ALC885) Wiedergabe |
+0,01, -0,05 (Exzellent) |
-87,6 (Gut) |
87,5 (Gut) |
0,0016 (Exzellent) |
0,019 (Sehr gut) |
-85,5 (Exzellent) |
| EVGA 680i SLI (Realtek ALC885) Aufnahme |
+0,06, -0,05 (Exzellent) |
-77,1 (Durchschnitt) |
77,6 (Durchschnitt) |
0,0030 (Sehr gut) |
0,089 (Gut) |
-80,3 (Sehr gut) |
| Creative SoundBlaster X-Fi Elite Pro [20] |
+0,02, -0,08 (Exzellent) |
-94,8 (Sehr gut) |
94,7 (Sehr gut) |
0,0009 (Exzellent) |
0,0054 (Exzellent) |
-94,7 (Exzellent) |
Leider hatte die FX-Supreme-Soundkarte des Striker Extreme offenbar einen Hardwarefehler. So kam es beim Aufnahme-Test ständig zum sogenannten „Interchannel Leakage“, also dem Übersprechen von einem Kanal auf den anderen. Einhergehend waren sehr schlechte Messwerte. Da uns noch das Asus Crosshair mit der identischen Soundkarte zur Verfügung stand, nutzten wir diese und haben damit die oben aufgeführten Messwerte erreicht. Diese liegen in etwa auf dem Niveau der Messungen mit dem Asus Crosshair [21].
Controller
Für die Messung der Geschwindigkeit der Festplatten nutzen wir wieder HD Tach 3.0.1.0 RW. Wir nutzen dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“ im Schreib- und Lese-Modus.
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit, den entsprechenden Modus auszuführen.
RAID 0
RAID 0 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Reichlich seltsam sind die Ergebnisse im RAID 0 bei Verwendung von mehr als zwei HDDs auf dem nForce 680i. Je nachdem welche der fünf freien SATA-Ports belegt werden, zeigt HD-Tach völlig unterschiedliche Ergebnisse an. Auch HDTune zeigte bei den Messungen quasi keinen Unterschied beim 680i mit zwei oder drei HDDs im RAID 0. Ob dies nun an den Benchmarks liegt oder am nVidia-Chipsatz müssen wir leider ungeklärt lassen.
RAID 1
RAID 1 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
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RAID 5
RAID 5 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 5 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
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Spiele
F.E.A.R.
Doom 3 bekommt Konkurrenz – und was für Eine! Die Programmierer des Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden mittlerweile für diese Zwecke die Vollversion, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt. Jene zeigt ein Gefecht sowie eine größere Explosion, die durch eine sich frei bewegende Kamera aufgenommen worden sind.
Fear
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Half-Life 2 - Lost Coast
Half-Life 2 ist wohl zweifellos aufgrund seines legendären Vorgängers eines der meist erwarteten Spiele aller Zeiten gewesen. Den Erwartungen wurde das Spiel oftmals gerecht und begeistert nicht nur in spielerischer Hinsicht, sondern auch durch seine Grafik, die unter anderem durch massiven „Shader Model 2.0“-Einsatz ermöglicht wird. Einige Monate nach der Erscheinung brachte Valve die kostenlose Technologiedemo „Lost Coast“ auf den Markt, die als Besonderheit High-Dynamic-Range-Rendering unterstützt und somit nicht nur einen deutlich höheren Lichtumfang sowie Lichtdynamik bietet, sondern auch die Hardware bis auf das Äußerste fordert.
Half-Life 2 - Lost Coast
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Oblivion
Bereits der Vorgänger „Morrorwind“ hat bei vielen Spielefans eine richtige Begeisterung hervorgerufen und bei dem Nachfolger „Oblivion“ scheint dies nicht anders zu sein. Zu kaum einem Spiel findet man derzeit mehr Diskussionen im Internet. Aber nicht nur spielerisch, auch grafisch kann Oblivion überzeugen und fährt, um dieses Ziel zu erreichen, schwere Geschütze auf. Noch niemals zuvor wurde HDRR mit dynamischem Tone-Mapping derartig realistisch eingesetzt. Darüber hinaus kann das Spiel mit schönen Schatteneffekten sowie stellenweise hoch auflösenden Texturen und Partikeleffekte glänzen. Dementsprechend ist Oblivion geradezu prädestiniert für einen guten Benchmarkparcours. Die verwendete Szene zeigt nicht nur eine aufwendige Beleuchtung, auch mehrere Sträucher und Bäume sind zu sehen, die vor allem die GPU extrem stark belasten.
Oblivion
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Quake 4
Die bekannte Quake-Reihe von ID-Software ist jedes mal ein Highlight für einen „First Person Shooter“-Fan, da die Spiele nicht nur einen hohen Unterhaltungswert bieten, sondern auch mit einer Grafikpracht daherkommen, die häufig die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Die aktuelle Version, Quake 4, wurde allerdings von Raven Software programmiert und nutzt eine leicht weiterentwickelte Doom-3-Engine. Somit liegt die Grafik auf einem hohen Niveau, kann aber keine neue Maßstäbe setzen. Nichtsdestotrotz bietet das Spiel mit aufwändigen Charaktertexturen und vielen Schattenspielen einiges fürs Auge. Die ausgesuchte Timedemo zeigt mehrere Feuergefechte sowie spektakuläre Schatten- und Farbspiele. Nach dem Patchen des Spiels auf die Version 1.2 ist auch der Bug verschwunden, dass weder die Spielerschatten noch die Waffeneffekte dargestellt werden. Somit entsprechen die ermittelten Ergebnisse nun dem „wahren“ Spielverlauf.
Quake 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Stromaufnahme
Wie gehabt messen wir die Stromaufnahme der Mainboards. Zum Einen im Idle-Modus auf dem Windows-Desktop, zum Anderen unter Last, erzeugt durch Prime95 und 3DMark06. Auch der Stromverbrauch im BIOS wird ermittelt. Wir geben die gesamte Stromaufnahme des Systems an (ohne Monitor!).
Stromaufnahme
Angaben in Watt (W)
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Temperaturen
Mit einem Infrarot-Thermometer messen wir die Oberflächen-Temperatur von North- und Southbridge beziehungsweise ihrer Kühlkörper. Auch die CPU-Stromversorgung wird mit dem Instrument überprüft.
Temperaturen Idle
Angaben in °C
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Temperaturen Last
Angaben in °C
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Overclocking
Natürlich ist auch das Thema Overclocking mit dem Sockel 775 und Core-Prozessoren weiterhin aktuell. Auf die Auflistung der vielen BIOS-Optionen verzichten wir in Zukunft, Interessierte finden in unseren Screenshots bereits viele Daten, ansonsten ist der Download des Handbuchs zu empfehlen.
Wie bereits bei den bisherigen Mainboard-Reviews haben wir auch wieder eingeschränkte Versuche zum Übertakten unternommen. Wir wollen hier keine Rekorde aufstellen, sondern einfach die OC-Möglichkeiten zeigen und mit Screenshots von CPU-Z dokumentieren. Die maximal erreichte Höhe des FSB dient uns dabei als Vergleichswert zwischen den getesteten Mainboards. Wir geben diesen Wert im Diagramm an. Die CPU-Spannung wurde auf bis zu 1,4 Volt angehoben. Die RAM-Timings (4-4-4-12) bleiben unangetastet.
Nun erhöhen wir den FSB erst in 10-MHz-Schritten, bis die Grenzen des Mainboards erreicht sind. Danach wird in 1-MHz-Schritten der höchste Wert ermittelt. Überprüft wird die System-Stabilität mit Prime95, das recht empfindlich auf zu hoch getaktete Systeme reagiert.
OC - Frontside-Bus
Angaben in MHz
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Wie schon beim 680i-Mainboard von EVGA fällt auch beim Asus Striker Extreme und beim Asus P5N32-E SLI wieder die automatische Erhöhung des VCore auf. Leider wird im Handbuch nicht auf dieses „Feature“ hingewiesen.
Ranking
Kommen wir zur Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse in den einzelnen Kategorien. Wir geben ein Ranking der getesteten Mainboards in den Bereichen „Synthetische Benchmarks“, „Anwendungen“, „Schnittstellen“ und „Spiele“. Bei den Schnittstellen berücksichtigen wir auch schwächer ausgestattete Mainboards und verzichten bei der Aufführung in der Kategorie „Ausstattungsbereinigt“ auf zusätzliche Schnittstellen in den Bereichen Netzwerk und RAID.
Performance-Rating: Synthetisch
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Anwendungen
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Spiele
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Schnittstellen
Angaben in Prozent
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Schnittstellen (Ausstattungsbereinigt)
Angaben in Prozent
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Nachdem sich der interessierte Leser seinen Favoriten in den einzelnen Kategorien aussuchen konnte, geben wir natürlich auch ein Gesamt-Rating ab, in welches die Ergebnisse aus allen Kategorien einfließen. Der Gerechtigkeit halber nutzen wir bei den „Schnittstellen“ die ausstattungsbereingte Version. Darin wird nur die FireWire-, USB-, und RAID-Performance (RAID 0,1) der jeweils primären Schnittstelle bewertet.
Performance-Rating: Gesamt
Angaben in Prozent
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Fazit
Gute Arbeit haben Asus und nVidia da abgeliefert. Sowohl das Striker Extreme als auch das P5N32-E SLI sehen nicht nur schick aus, sie zeigen auch recht gute Leistungswerte. Allerdings fehlt dem BIOS in letzter Instanz der Biss, denn dass im nVidia nForce 680i SLI mehr steckt, zeigte der Test des EVGA-680i-SLI-Mainboards vor einigen Wochen. Da Asus jedoch eine recht fleißige Entwicklungs- und Programmier-Abteilung aufweist, hoffen wir, dass diese kleinen Performance-Probleme in naher Zukunft der Vergangenheit angehören. Es ist allerdings jedes Mal nur das letzte Quäntchen Leistung, das den beiden Zwillingen im Vergleich zu den bisher getesteten Mainboards, insbesondere dem nForce 680i von EVGA, fehlt.
Dass die Werte des P5W-DH Deluxe, welches wir extra nachgetestet haben, in den Benchmarks häufig vorne liegen, sollte hingegen nicht überbewertet werden. Im Gegensatz zu allen anderen Boards hat es einen zu hohen FSB, wie die Screenshots von CPU-Z dokumentieren. Selbst solche geringen Abweichungen können schon zu leichten Vorteilen führen. Wobei das P5W gerade einmal zwei Prozent schneller als das Striker Extreme beim Spiele-Ranking ist.
Viele werden die zusätzlichen Ausstattungsmerkmale des Striker Extreme als unnütze Spielereien abtun. Eine sehr aufwendige Heatpipe-Kühlung, das Poster-LCD, die OnBoard-Beleuchtung, der Einsatz von Solid-State-Elkos und anderes. Natürlich haben alle diese Merkmale ihren Preis und das schlägt sich dann auch im zu bezahlenden Obulus beim Händler nieder. Dabei ist das Striker Extreme fast zu schade, um es in einen schnöden Blechmantel zu kleiden und darin zu verstecken. Eben ein echtes Mainboard für Enthusiasten, das neben der zurzeit nur guten Leistung bei unseren spärlichen Versuchen bereits recht ordentliche Übertaktungs-Werte an den Tag brachte.
Und der zweite der zweieiigen Zwillinge namens P5N32-E SLI? Fast namensgleich zum Vorgänger-Mainboard ohne „-E“-Zusatz mit dem nForce-4-Chipsatz, ist es marginal schlechter als sein großes Geschwister. Bei der Ausstattung wurde recht deutlich gekürzt und so finden sich in der ATX-Blende zum Beispiel auffallend wenige Öffnungen für Schnittstellen. Die Heatpipes wurden auf das notwendige Minimum reduziert, PowerOn-Taster und ähnliches wegrationalisiert. Nun könnte es sich natürlich auch um "Resteverwertung" handeln, ähnlich der bei Prozessoren. Soll heißen: Schafft das Mainboard alle Test bei der Herstellung, wird es ein Striker Extreme. Werden bestimmte Grenzwerte unterschritten, mutiert es zum P5N32-E SLI. Asus wollte sich zu dieser Vermutung nicht äußern.
Werfen wir noch kurz einen Blick auf die Preise der beiden Asus-Probanden. Das Striker Extreme für den Enthusiasten-Markt ist ab knapp 290 Euro erhältlich [22], das kleine Mainstream-Mainboard-Geschwister wird bereits ab rund 188 Euro angeboten [23]. Zum Vergleich: Das mitgetestete Asus P5W DH Deluxe, das ebenfalls dem Enthusiasten-Markt zuzuschreiben ist, kann zurzeit für knapp 180 Euro erworben [24] werden.
Somit ist der Einstieg in die SLI-Welt mit Intel-Prozessoren alleine von der Mainboard-Seite sicher nicht der günstigste. Wessen Haushalt beim geplanten Mitziehen in die eben genannte Welt jedoch am „relativ geringen Mehrpreis“ für ein Board mit dem nForce 680i scheitert, der sollte seine Finanzlage generell erst noch einmal in Ruhe überprüfen. Wer sogar drei Grafikkarten zum Einsatz bringen will, dem sollten finanzielle Hindernisse beim Hardware-Einkauf fremd sein und er kann beruhigt zum Vorzeige-Mainboard in Form des Striker Extreme greifen. Beim Übertakten ist zum jetzigen Zeitpunkt Intel noch knapp in Führung, der 680i folgt aber dicht auf.
Wir könnten noch seitenweise Vor- und Nachteile der jeweiligen Chipsätze der beiden großen Hersteller präsentieren, ohne letztendlich eine Lösung für alle zu finden. Zu unterschiedlich sind die Geschmäcker, die Ansprüche und letztendlich auch der Geldbeutel, um eine endgültige Entscheidung treffen zu können. Das Asus Striker Extreme ist sicherlich technisch ein echtes Schmankerl, bietet aber zurzeit noch nicht die entsprechende Leistung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beim Asus P5N32-E SLI klar besser, dafür sind deutliche Abstriche bei der Ausstattung zu machen. Trotzdem hoffen wir, dem einen oder anderen Leser die Entscheidung bei der Verwendung des Weihnachtsgelds in Form des Mainboard-Kaufs etwas erleichtert zu haben.














































