Einleitung
Teufel hat vor einigen Monaten neue PC-Soundsysteme vorgestellt, von denen das leistungsstärkste bereits sein Debüt auf ComputerBase [1] geben durfte. Die durchaus nicht schlechten Leistungen des Teufel Concept E 400 wollen allerdings auch gut bezahlt werden, weshalb das Lautsprechersystem mit dem mächtigen Subwoofer über 329 Euro kostet. Hinzu kommt, dass auch dieses Set nicht frei von Tadel ist und die Entscheidung für einen Kauf dadurch nicht leichter wird. Umso interessanter wird damit der heutige Test der Teufel-Soundsysteme, die zeitgleich mit dem Concept E 400 vorgestellt wurden, je nach Modell aber deutlich günstiger sind.
Im hiesigen Test finden die Systeme Concept E 100, Concept E 200 und Concept E 300 Beachtung. Sie unterscheiden sich untereinander stets nur dezent, weshalb es gar nicht so leicht ist, den womöglich passendsten Kandidaten aus der Viererreihe auszuwählen. Doch nicht nur untereinander buhlen die vier Concept-E-Systeme um die Gunst der Käufer. Noch bietet der Berliner Hersteller Teufel auch das altbekannte Concept E Magnum an, das sich auch preislich inmitten der neueren Systeme wiederfindet – von den hochklassigeren und auch hochpreisigeren Systemen der Motiv-Serie einmal abgesehen. Daneben gibt es auch Konkurrenz von anderen Herstellern, die ebenfalls bedacht werden sollte, womit die Aufgabe der drei Teufel-Systeme bedeutend schwieriger wird.
Testsystem
Die getesteten Teufel-Lautsprechersysteme können ausschließlich per 6-Kanal-Cinch-Anschlussterminal mit jedweder Quelle verbunden werden, was sie im Vergleich mit anderen Systemen – etwa von Edifier oder Logitech – nicht gerade zu Allroundtalenten macht. Für diese Qualitäten sehen die Berliner eine zusätzliche Decoderstation vor, die die 5.1-Sets auch für digitale Quellen fit macht, selbst im Bundle mit den Sets aber über 100 Euro zusätzlich kostet.
Für diesen Test wurde auf die aktuelle Decoderstation 5 verzichtet. Alle getesteten Teufel-Systeme werden demnach direkt an eine Creative X-Fi Platinum angeschlossen. Um das Wirken der kleinen Satelliten unabhängig von den internen Endstufen im Teufel-Subwoofer untersuchen zu können, werden diese auch an den Onkyo-Receiver TX-SR 606 angeschlossen. In beiden Fällen wird in der Regel auf klangbeeinflussende Maßnahmen verzichtet, was im Falle der X-Fi CMSS, EAX und Equalizereinstellungen und im Falle des Mehrkanalverstärkers speziell die Audyssey-Einmessung betrifft.
- Creative
- Edifier
- Edifier S530D [3]
- Edifier S330D [2]
- Edifier S2000 [4]
- Edifier S550 [5]
- Edifier S730 [6]
- ESI
- Logitech
- Nubert
- Nubert nuBox 311 [11]
- Razer
- Razer Mako [12]
- Scythe
- Teufel
Testumgebung
Bei dem Raum, in dem alle Tests stattgefunden haben, handelt es sich um einen etwa 25 m² großen und drei Meter hohen Raum im Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses. Die Aufstellung der Boxen wurde entsprechend der üblichen Ausrichtung vorgenommen.
Um die Klangqualität umfangreich und nicht nur anhand einer eingeschränkten Anzahl von Quellen beurteilen zu können, kamen auch in diesem Test mehrere Stereo- und Surround-Medien aus den Bereichen Musik, Filme und PC-Spiele zum Einsatz. Es werden sowohl Blu-ray-Disks als auch DVDs, CDs und MP3-Dateien verschiedener Qualität verwendet. Auf eine Auflistung aller verwendeten Titel wird aus Platzgründen verzichtet.
Technische Daten
Teufel hat mit der Vorstellung der neuen Concept-Reihe [19] gehörig für Trubel im eigenen Portfolio gesorgt. Nicht nur den alten Platzhirsch – das Concept E Magnum PE [20] – umringt man preislich, auch die vollaktiven Systeme der Motiv-Serie müssen ihren bis dato angestammten Platz in der Rangliste neu definieren. Darüber hinaus gibt es natürlich auch zahlreiche Konkurrenzsysteme anderer Hersteller, die es auf den ersten Blick schwer verständlich machen, weshalb der Berliner Hersteller nunmehr gleich sechs verschiedene vollaktive 5.1-PC-Systeme anbietet. Braucht man derart viele?
| Aspekt | Teufel Concept E 100 | Teufel Concept E 200 | Teufel Concept E 300 | Teufel Concept E 400 |
|---|---|---|---|---|
| Kanäle | 5.1 | 5.1 | 5.1 | 5.1 |
| Belastbarkeit Satelliten |
100 Watt | 100 Watt | 100 Watt | 100 Watt |
| Ausgangsleistung (gesamt) |
125 Watt Sinus | 200 Watt Sinus | 200 Watt Sinus | 325 Watt Sinus |
| Eingänge | 6x Cinch | 6x Cinch | 6x Cinch | 6x Cinch |
| Pegelsteuerung | Drehregler am Subwoofer | Drehregler am Subwoofer | Drehregler am Subwoofer | Drehregler am Subwoofer |
| Besonderheiten | Satelliten mit Breitbandchassis | Satelliten mit Breitbandchassis | Satelliten im 2-Wege-Prinzip | Satelliten im 2-Wege-Prinzip |
| Abmaße (B x H x T) | Subwoofer: 24.70 x 43.50 x 38.00 cm Satelliten 9.00 x 9.00 x 9.80 cm |
Subwoofer: 24.70 x 50.00 x 42.00 cm Satelliten 9.00 x 9.00 x 9.80 cm |
Subwoofer: 24.70 x 50.00 x 42.00 cm Satelliten 9.00 x 12.50 x 9.80 cm |
Subwoofer: 25.00 x 59.00 x 55.00 cm Satelliten 9.00 x 12.50 x 9.80 cm |
| Preis | 159 Euro [21] | 199 Euro [22] | 269 Euro [23] | 329 Euro [24] |
Zu den Unterschieden zwischen den neuen Teufel-Systeme untereinander ist schnell alles gesagt, was aber vor allem daran liegt, dass sich die Systeme jeweils nur in einem Punkt unterscheiden: Den Satelliten oder dem Subwoofer. So setzen das Concept E 100 und das Concept E 200 auf identische Satelliten, die ihrerseits auf ein Breitbandchassis vertrauen und damit kleiner ausfallen als die bisher von Teufel eingesetzten Zwei-Wege-Lautsprecher. Letztere finden sich wiederum in den Systemen Teufel Concept E 300 und Teufel Concept E 400 [25] wieder.
Eine ähnliche Evolutionsstufe vollzog Teufel bei den mitgelieferten Subwoofern. Beim kleinsten und günstigsten System der neuen Serie, dem Teufel Concept E 100, setzen die Berliner auf ein 20-cm-Chassis, das in einem noch überschaubaren Gehäuse Platz findet. Auch die Gesamtleistung des Systems fällt für Teufels Verhältnisse moderat aus. Etwas mehr soll da das Concept E 200 mit 25-cm-Bass-Chassis und 200 Watt Gesamtleistung bieten. Denselben Subwoofer und damit auch die gleiche Leistung gibt es auch beim Concept E 300, dann aber mit den besagten Zwei-Wege-Satelliten, die eng mit denen des Concept E Magnum PE verwandt sind. Die größten Leistungsreserven bietet hingegen das Teufel Concept E 400 mit einem geradezu riesigen Subwoofer inklusive 30-cm-Bass-Chassis und 325 Watt Gesamtleistung.
Da sich stets je zwei Systeme die gleichen Satelliten teilen oder mitunter auf denselben Subwoofer zurückgreifen, dann jedoch gerade über unterschiedliche Satelliten verfügen, ergeben sich interessante Vergleichsmöglichkeiten. Auf der einen Seite gibt es die eingangs beschriebene große Auswahl, auf der anderen Seite könnten sich einige der Systeme als derart überlegen herausstellen, dass andere überflüssig wirken. Auf dem Papier kann man derartiges nur bedingt ablesen, daher soll nach einer weiteren Detailbetrachtung auf den folgenden Seiten der Klangeindruck den ausschlaggebenden Faktor bilden.
Detailbetrachtung
Nicht nur der Klang eines Lautsprechersystems zählt, auch Optik, Verarbeitung und Ausstattung sollten stimmen, damit dem Klangvergnügen die optischen Reize beistehen. Auch die hier getesteten Lautsprechersysteme von Teufel müssen sich einer genaueren optischen Überprüfung hingeben.
Teufel Concept E 100
Das Teufel Concept E 100 ist das kleinste der neueren Lautsprechersysteme des Berliner Herstellers. „Klein“ ist hierbei aber relativ. So fällt der Subwoofer mit einer Höhe von 43,5 cm bereits so groß aus, dass er neben einem handelsüblichen Midi-PC-Tower nicht untergeht. Auch der Basstreiber braucht sich dank der 20-cm-Diagonalen nicht verstecken. Zwar ist dies ein Maß, das man im Teufel-Universum durchaus nur am unteren Ende der Produktskala findet, verglichen mit Konkurrenzprodukten aus anderem Haus gehört man aber auch damit noch zur oberen Mittelklasse. Das ist auch notwendig, verlangt Teufel doch selbst für das Concept E 100 bereits 159 Euro und damit durchaus eine ganze Stange Geld.
Das Teufel Concept E 100 macht so einiges anders als frühere Systeme aus Teufels Concept-Serie. Neben dem nunmehr nicht mehr als Downfire-Subwoofer ausgeführten Tieftonexperten setzt das Set auch ausschließlich auf Satelliten in Breitbandbauweise. Der Subwoofer wird dabei schmaler und höher ausgeführt als bisherige Modelle. Gleichzeitig wandert das Bass-Chassis in die rechte Seite des Gehäuses. Die Front des Subwoofers ziert schwarzer Klavierlack, der einzig durch zwei vertikale silberne Streifen unterbrochen wird. Auch der Eingang des Bass-Reflex-Kanals sowie die Steuerelemente befinden sich nunmehr auf der Vorderseite des Subwoofers.
Das Gehäuse selbst ist matt schwarz und besteht aus massiven MDF-Platten. Auf der Rückseite befindet sich ein schwarzes Anschlussterminal aus Aluminium mit entsprechendem Kühlkörper, der allerdings im Falle des Concept E 100 noch überschaubar ausfällt. Gleiches gilt für die Zahl der rückwärtigen Anschlüsse. Neben den benötigten Klemmanschlüssen für die fünf Satelliten befinden sich nur noch sechs Cinch-Eingange auf der Rückseite des Gehäuses, die als Eingänge für das analoge 5.1-Signal dienen. Weitere analoge oder digitale Eingänge sucht man vergebens. Auch ein Phasen- sowie ein Bass-Regler finden sich, anders als bei älteren Concept-Systemen, nicht mehr auf der Rückplatte. Von diesen beiden hat es einzig der dedizierte Lautstärkeregler für den Subwoofer auf die Front geschafft.







Die fünf kleinen Satelliten des Concept E 100 werden durch die Ausführung als Breitbandlautsprecher noch kompakter, da auf den sonst eingesetzten Hochtöner verzichtet wird. Je nach Qualität der Komponenten und der Abstimmung des Gehäuses sowie des Treibers ist es jedoch schwer, mit nur einem Chassis alle Frequenzen wiederzugeben, die sich zwischen und einschließlich des Tiefmittelton- und Hochtonbereichs ergeben. Äußerlich unterscheidet die Breitbänder aber noch mehr von ihren Zwei-Wege-Kollegen, die beim Concept E 300 und beim Concept E 400 gleichermaßen eingesetzt werden: So wird das Gehäuse der Satelliten in matt schwarz ausgeführt, während die bekannten Zwei-Wege-Satelliten einen klavierlackschwarzen Korpus besitzen. An der Front unterscheiden sie sich jedoch nicht mehr voneinander: Sämtliche Satelliten der neuen Serie werden mit einer silbernen Verschalung aus Plastik sowie einer abnehmbaren Stoffabdeckung ausgeliefert.




Auch auf der Rückseite der Satellitengehäuse gibt es funktionell keine Unterschiede. Neben den zwei Klemmanschlüssen für die Audio-Kabel findet sich dort auch ein Gewinde. Dieses kann für die Montage der mitgelieferten Standfüße, alternativer Lautsprecherständer oder eine Wandmontage genutzt werden.
Teufel Concept E 200
Das Concept E 200 unterscheidet sich von seinem kleineren Bruder nur durch den Subwoofer. Dieser ist insgesamt leistungsfähiger und auch größer. Insbesondere das um fünf Zentimeter gewachsene Bass-Chassis dürfte einen Unterschied ausmachen. Neben einem Midi-PC-Tower macht der Subwoofer eine sehr stämmige Figur, da er mit knapp 25 Zentimetern auch ein Stück breiter ist als normale PC-Gehäuse. Stellt man ihn allerdings unter den Tisch, liegen nun die Steuerelemente auf der Vorderseite höher als beim Concept E 100, für das man schon einen langen Arm machen muss. Eine Fernbedienung gibt es bei allen Concept-E-Systemen der neuen Serie nämlich nicht.
Trotz der unterschiedlichen Subwoofer bleibt im Großen und Ganzen alles beim Alten: Auch das Concept E 200 verfügt nur über sechs Cinch-Eingänge, über die lediglich eine 5.1-Quelle angeschlossen werden kann. Zudem begnügt sich Teufel mit einfachen Klemmanschlüssen für die Lautsprecherkabel, weshalb große Kabelquerschnitte nicht gut eingesetzt werden können. Der Kühlkörper ist im Vergleich mit dem Subwoofer des Concept 100 gewachsen. Dies ist ein Tribut an die höhere Gesamtleistung der im Subwoofer integrierten Endstufen.






Für alle hier vorgestellten Systeme, aber exemplarisch am Concept E 200 erklärt, gilt die Auswertung der Verarbeitungsqualität. Diese ist durchweg sehr gut. Die Subwoofer bestechen jeweils durch massive Gehäuse mit sehr gleichmäßig lackierter Vorderseite. Der Klavierlack macht die Systeme dabei optisch attraktiver als die alten Lautsprecher der Concept-Serie von Teufel, wenngleich man die staubanziehenden Oberfläche mögen muss. An der Verarbeitung gibt es hingegen auch objektiv nichts zu meckern: Alle Spaltmaße sind tadellos gleichmäßig, wenngleich es überhaupt nur einen Spalt beim Subwoofer gibt und dieser zwischen Frontplatte und Gehäuse verläuft. Aber auch die Rückseite des Bass-Turms wirkt qualitativ sehr hochwertig. Hinzu kommt ein gut geschützter Basstreiber, der mittels Metallgitter vor äußeren Einwirkungen bewahrt wird. Insgesamt bleibt damit festzustellen, dass die Concept-E-Systeme kaum Ausstattung mitbringen, das, was geboten wird, aber sehr akkurat umsetzen.
Teufel Concept E 300
Im Falle des Concept E 300 ist der Unterschied zu den anderen beiden Systemen erneut leicht erklärt. Das Concept E 300 teilt sich den Subwoofer mit dem Concept E 200, setzt allerdings auf andere Satelliten. Diese ähneln in Form und Größe denen des Concept E Magnum PE, sind aber deutlich leichter. Auch das Concept E 400 greift auf diese Satelliten zurück, weshalb sich das Concept E 300 einzig in der Endstufenleistung und der Größe des Subwoofers (sowie des Chassis') von dem potentesten der Teufel-Systeme unterscheidet.
Da die Satelliten das Alleinstellungsmerkmal des Teufel Concept E 300 sind, soll an dieser Stelle nur noch auf diese eingegangen werden. Es handelt sich bei ihnen um fünf identische Zwei-Wege-Lautsprecher. Auch der Center-Speaker ist nun identisch zu den restlichen Satelliten. Noch zu Zeiten des Concept E Magnum PE oder des Concept F wurde auf einen doppelt mit Tiefmitteltontreibern bestückten Center gesetzt. Der Vorteil der identischen Ausführung ist, dass auf diese Weise keine unterschiedliche Klangcharakteristik zwischen den drei vorderen Lautsprechern entstehen kann. Der Ton, der etwa von links über den Center nach rechts wandert, kann sich also nicht anders anhören, während er gerade den Center passiert. Andererseits ist es gerade bei so kleinen Satelliten, die oft eine ausgeprägte Mitteltonschwäche aufweisen, nicht der schlechteste Gedanke, den Center doppelt zu bestücken. Dieser dient in Filmen als Lautsprecher für die Stimmenwiedergabe und würde gerade deshalb durch einen zu schwachen Mittelton negativ auffallen.
Gleichwohl interessiert nicht nur der Unterschied zu älteren Teufel-Systemen sondern auch jener zwischen den hier vorgestellten. Obwohl die Breitbandsatelliten des Teufel Concept E 100 und des Teufel Concept E 200 wie oben abgeschnittene Zwei-Wege-Lautsprecher aussehen, unterscheiden sie sich doch deutlich von denen des E 300. Das Gehäuse beherbergt nämlich einen Breitbandlautsprecher, der, obwohl optisch dem Tiefmitteltontreiber der Zwei-Wege-Satelliten sehr ähnlich, ganz andere Aufgaben wahrnehmen muss. Statt „nur“ den Mitteltonbereich abzubilden, muss ein einzelnes Chassis ein sehr großes Frequenzspektrum möglichst linear abbilden. Dabei ergibt sich das Problem, dass für den Hochton- und den Mitteltonbereich eigentlich unterschiedliche Ansprüche an konventionelle Chassis gestellt werden. Während übliche Tiefmitteltontreiber relativ groß sind (größer eigentlich auch als die acht Zentimeter des Breitbandchassis und des Tiefmitteltontreibers der Zwei-Wege-Satelliten), fallen Hochtontreiber üblicherweise relativ klein aus. Eine Symbiose aus beidem ist daher nicht ohne Probleme zu bewerkstelligen.





Selbst wenn es gut geht, können sich Unterschiede in der Klangqualität ergeben. So sind Breitbandlautsprecher oft aufstellungskritischer, da sie den Hochtonbereich stärker bündeln als Mehr-Wege-Systeme mit dediziertem Hochtontreiber. Ähnliche oder andere Einschränkungen könnte man auch beim Concept E 100/200 erwarten. Teufel dürfte jedenfalls nicht grundlos die beiden teureren Systeme dieser Reihe mit Zwei-Wege-Satelliten bestückt haben, während die günstigeren Sets auf Breitbandsatelliten setzen. Genaueres soll sich jedoch im Hörtest ergeben.
Auffälligkeiten
Wie schon beim Test des Teufel Concept E 400 [26] geschehen, muss auch an dieser Stelle auf einige Eigenheiten der Lautsprechersysteme eingegangen werden. So verfügt keines der 5.1-Systeme der Concept-E-x00-Reihe über eine Kabel- oder Funkfernbedienung. Bereits eine dieser Dreingabe dürfte für den alltäglichen Einsatz genügen, beides findet man etwa bei der Konkurrenz von Edifier selbst bei deutlich günstigeren Systemen. Die Bedienung der Berliner Lautsprechersysteme kann daher ausschließlich über den Subwoofer vorgenommen werden, der dafür quasi zwingend in der Nähe des Hörers stehen muss. Während dies am Schreibtisch wohl noch möglich ist, verbietet sich eine nutzernahe Aufstellung quasi, wenn man die Teufel-Systeme als Heimkinolautsprecher verwenden will. Hierin ist definitiv ein Rückschritt gegenüber den älteren Systemen – und auch den Concept C x00 aus gleichem Hause – zu sehen.

Darüber hinaus gab es in unserem damaligen Test Probleme mit dem Grundrauschverhalten des Concept E 400. Von derartigen Problemen ist allerdings bei den nun getesteten Systemen nichts mehr zu hören.
Stromverbrauch
Der Verbrauch, vor allem auch der Standby-Verbrauch, waren ein großes Problem älterer Teufel-Lautsprechersysteme. Diese genehmigten sich gerne um und über 20 Watt im Ruhemodus. Bereits dem Concept E 400 konnten wir allerdings einen deutlich geringer ausgeprägten Appetit bescheinigen. Auch die kleineren Lautsprechersysteme schließen sich diesem Verhalten an und benötigen bei unseren Messungen mit einem Voltcraft Energy Check 3000 unter einem Watt im Standby-Modus. Bei einem derart geringen Verbrauch arbeitet der Strommesser nicht mehr exakt, was aber nicht bedeutet, dass der Standby-Verbrauch um Größenordnungen falsch ausgegeben würde. Sowohl Concept E 100, 200 als auch 300 können mit einem Ruheverbrauch in der Umgebung von einem Watt angenommen werden.
Im Betrieb bei Zimmerlautstärke benötigen die Systeme hingegen deutlich mehr. Theoretisch bedarf es bei einem Wirkungsgrad der Lautsprecher von über 80 dB (was angenommen werden kann) nicht einmal einer Verstärkerleistung von einem Watt, um Zimmerlautstärke zu erreichen und entsprechendes demonstrierte bereits das zuletzt getestete Scythe-Bundle bestehend aus BayAMP Kro und KroCraft Speakern. Teufels Concept-Systeme agieren hier jedoch anders. Bereits eingeschaltet – ohne etwas wiedergeben zu müssen – ziehen sie über 20 Watt aus der Steckdose. Bei Zimmerlautstärke verbrauchen sowohl das Concept E 200 als auch das Concept E 300 etwa 28 Watt. Das überrascht nicht, setzen beide Systeme doch auf identische Verstärkerelektronik. Das Concept E 100 begnügt sich hingegen mit etwa 21 Watt bei Zimmerlautstärke, was an sparsameren Endstufen liegen dürfte.
Wünschenswert wären geringere Verbräuche im Betrieb, Teufel bewegt sich aber durchaus im üblichen Rahmen.
Klangeindrücke
Abermals sollen in diesem Test die persönlichen Eindrücke vom Klangcharakter der getesteten Lautsprecher vermittelt werden. Dass dies niemals zu einhundert Prozent objektiv geschehen kann, sei vorweg gestellt; der geschilderte Klangeindruck spiegelt schließlich die Meinung des Testers wider. Darüber hinaus kann in diesem speziellen Fall auch der verwendete Onkyo-Receiver ein Unterscheidungsmerkmal beim Klang sein, da andere Verstärkerkomponenten möglicherweise andere Klangakzente setzen. Daher sollten die folgenden Beschreibungen nur als Empfehlung angesehen werden. Vorteilhaft ist es darüber hinaus in jedem Fall, sich die Lautsprecher stets selbst anzuhören, um ihren Klang mit den persönlichen Vorlieben abzugleichen.
Da jedoch nicht jeder die Zeit, das Geld oder die Muße hat, sich jedes interessante System selbst anzuhören, sollen in folgender Beurteilung auch Vergleiche mit bereits getesteten Boxensystemen gezogen werden.
Teufel Concept E 100
Das kleinste der neueren Teufel-Systeme, das Concept E 100, setzt sowohl auf den schwächsten Subwoofer als auch auf diejenigen Breitbandlautsprecher, die nur bei den günstigeren 5.1-Lautsprechern eingesetzt werden. Es bildet damit den Einstieg in Teufels aktuelle Riege der Mehrkanallautsprechersysteme. Dass hierbei dennoch gehobene Ansprüche gestellt werden müssen, bedingt der Preis von 159 Euro [27], der nicht mehr ganz so einsteigerfreundlich ist. Dies ist ziemlich genau der Preis, den Teufel vor der Einführung der neuen Lautsprecherreihe für ein Concept E Magnum PE verlangte, das nunmehr jedoch auf 199 Euro herauf gesetzt [28] wurde.
Dieser Unterschied ist auch nötig. So kann man ohne Umschweifen sagen, dass das Concept E 100 einem Concept E Magnum PE klanglich nicht gewachsen ist. Den größten Anteil hieran trägt der kleinere Subwoofer, der zudem eine geringere Endstufenleistung als Teufels Klassiker aufweist. Ein derart kräftiges Bassfundament wie das CEM PE kann er nicht aufbauen. Vielmehr agiert der 20-cm-Treiber beinahe hauptsächlich als Tiefmitteltonunterstützung für die Satelliten. Ausflüge in den wirklichen Bass-Bereich unternimmt der Subwoofer nicht. Oberbasstöne setzt er zwar relativ gut und impulsiv in Szene, sobald allerdings Tiefbass gefordert ist, verstummt der Kleine ganze schnell. Entsprechendes hört man etwa in Kanye Wests „Love Lockdown“, das von unterschiedlich tiefen Bassschlägen eingeläutet wird. Den vierten und anspruchsvollsten Schlag hört man dabei auf dem Concept E 100 nur noch als angedeuteten Hauch im Hintergrund.
Ähnliches gilt für den Hochtonbereich, der nicht mehr richtig präsent ist. Beim ersten Hereinhören hört sich das Concept E 100 daher sehr gedeckt an. Es macht dabei keinerlei Anstalten, einen übertriebenen Hochtonbereich zu inszenieren. Allerdings klingt es selbst im Vergleich mit dem Concept E 300 detailarm. Das E300 setzt auf die bekannten Zwei-Wege-Satelliten und kann sich mit diesen deutlich absetzen. So hört man zwischen den Satelliten etwa in Milows „Ayo Technology“ deutliche Unterschiede, die die Gitarrengriffe betreffen. Das charakteristische Unterbrechen der Saitenschwingungen der Akustikgitarre klingt auf den Breitbandsatelliten wie ein Riss im Kassettenband während die Zwei-Wege-Lautsprecher hier kratziger und hölzerner klingen, was in diesem Fall auch so sein sollte. Gleiches gilt für so ziemlich alles, was sich im Hochtonbereich abspielt, weshalb man den Breitbandlautsprechern des Concept E 100 einen insgesamt zu dumpfen Klang attestieren muss. Gleichwohl nervt ihre Wiedergabe aber auch nicht, was es angenehm macht, die Lautsprecher über längere Zeit zu hören.
Schlussendlich stellt sich allerdings die Frage, was von einem Lautsprechersystem übrig bleibt, das eigentlich eine Badewannen-Charakteristik aufweist (also im Hochton- und Bass-Bereich aufgebläht ist), gerade dort aber nicht viel zu leisten vermag. Ein solches Set ist das Concept E 100. Übrig bleibt ein recht glattes aber undifferenziertes und zurückhaltendes Klangbild, das nicht begeistern kann, aber auch nicht nervt.
Teufel Concept E 200
Da sich das Concept E 200 nur durch den Subwoofer von seinem kleineren Gegenstück unterscheidet, gelten die zuvor getroffenen Aussagen bezüglich der Satelliten des Concept E 100 auch hier. Der Subwoofer verdient allerdings eine neue und eigene Einschätzung. Mit einem Bass-Treiber mit 25 cm Durchmesser rangiert er wieder in Größenordnungen, die man etwa auch beim Concept E Magnum findet. Statt des Downfire-Systems kommt aber ein Gehäuse mit seitlich eingelassenem Chassis zum Einsatz. Dies bedeutet klanglich, dass von dem Bass mehr zu hören und etwas weniger zu fühlen ist.
Tatsächlich macht der Subwoofer des Concept E 200 schon einiges mehr her als der des Concept E 100. Er bietet deutlich mehr Reserven und steigt etwas tiefer in den Frequenzkeller hinab. Gleichzeitig ist er aber auch nicht mehr so sehr basslastig abgestimmt wie das Modell eines Concept E Magnum. Selbst bei voll aufgerissenem Bass-Regler übertönt der Subwoofer die Satelliten nicht maßlos. Das Klangbild wird hier zwar deutlich basslastiger, aber nicht unbedingt unangenehm. Teufel stimmt das Lautsprechersystem damit vergleichsweise linear ab, was aber nicht heißt, dass der Subwoofer nicht auch ordentlich zupacken könnte. Er zählt ganz klar zu den aufgeweckten Kandidaten in der Riege der PC-Subwoofer dieser und anderer Preisklassen und muss sich hinter keinem Konkurrenten verstecken. Wirklich deutlich mehr kann nur der noch einmal größere Tieftonturm des Teufel Concept E 400. Etwas potenter agieren auch die Subwoofer des Edifier S730 und des Edifier S550, wenngleich diese dezent abgestimmt sind.
Das wirkliche Problem des Concept E 200 bleiben die Satelliten, die dem soliden Eindruck des Subwoofers nicht folgen können. Im Fall des Concept E 100 mögen sie angemessen sein, das Concept E 200 ist aber tatsächlich eher ein Lückenfüller zwischen dem Concept E 100 und dem Concept E 300.
Teufel Concept E 300
Das potenteste der hier getesteten Systeme muss einiges leisten. Es steht nicht nur im Schatten des brachial agierenden Concept E 400 [29] sondern auch in dem des Urvaters in Form des Concept E Magnum PE [19]. Preislich verlangen die Berliner dabei keinen Pappenstiel vom Kunden, weshalb man sich auch noch in der direkten Umgebung eines (deutlich besser ausgestatteten) Edifier S550 [4] wiederfindet. Doch der Reihe nach.
Teufels Concept E 300 setzt, wie der nächstkleinere Kollege, auf einen Subwoofer mit einer Endstufenleistung von 200 Watt und einem 25-cm-Basschassis. Das reicht für die allermeisten Raumgrößen und Pegelansprüche mehr als aus. Hinzu kommen die vermeintlich besseren Zwei-Wege-Satelliten, die bereits in der Klangbehandlung des Concept E 100 angesprochen wurden. Die Zwei-Wege-Lautsprecher bieten einen 80-mm-Tiefmitteltontreiber nebst 19-mm-Tweeter für den Hochton, was schlicht in einer deutlich besseren Detailauflösung der Satelliten resultiert. Im Vergleich mit den Breitbandlautsprechern wirken diese wie von einem Schleier befreit und geradezu gierig danach, Höhen darstellen zu dürfen. Ein ums andere Mal wirkt der Hochtonbereich allerdings etwas überbetont, was aber auch daran liegen mag, dass der Mitteltonbereich vergleichsweise dezent ausfällt.
Hier ist nämlich erneut eines der Probleme zu suchen, die schon andere Systeme sowohl von Teufel als auch konkurrierender Hersteller plagten: Aus den vergleichsweise kleinen Gehäusen und Treibern ist kein derart präsenter und voller Mittelton zu bekommen, wie er eigentlich sein sollte. Zwar treten die neuen Satelliten des Concept E 300 etwas erwachsener auf als die älterer Teufel-Systeme, deutlich absetzen können sie sich aber nicht. Das heißt allerdings auch nicht, dass sie schlecht seien. Der Bühnenaufbau der Satelliten ist gut, sie sind relativ winkelunkritisch und damit mit einem deutlich breiteren Hochton-Sweetspot gesegnet als die Breitbandlautsprecher der kleineren Systeme und in Anbetracht ihrer Größe leisten sie durchaus Beachtliches. Vor allem die Stimmenwiedergabe wirkt plastischer als früher, was aber weniger an der Fülle der Wiedergabe denn mehr an einer besseren Tiefe der Bühne liegt. Gesang und Instrumente werden recht gut voneinander getrennt.
Die Ankopplung der Satelliten an den Subwoofer gelingt gut, ein Loch zwischen Oberbass und Tiefmittelton ist nicht direkt hörbar. Es stellt sich allerdings eine gewisse Sehnsucht in diesem Bereich ein. Das Maß der Dinge markiert in diesem Preisgefüge weiterhin das Edifier S550, das einen Tick voller und kräftiger klingt. Laut und tief können beide, hier ist jedoch ein leichter Vorteil für Teufel zu sehen, wenn man den Bass etwas dominanter einstellen will. Zwar ist dies mit den neueren Concept-E-Systemen nicht mehr in dem Rahmen möglich wie zu Zeiten eines Concept E Magnum, es ist aber noch möglich. Das wäre dann allerdings auch der einzige Vorteil des Concept E 300, wenn man ihn denn als solchen bezeichnen will. Wer nämlich einfach nur viel Bass haben möchte, kann immer noch und sollte auch auf ein deutlich günstigeres Concept E Magnum PE zurückgreifen. Ein echter klanglicher Nachteil ergibt sich mit diesem nicht, keiner jedenfalls, der den Preisunterschied von 70 Euro rechtfertigt. Selbst wenn man diese für die leicht besseren Satelliten investieren wollte, so wäre man wohl bei Edifier besser aufgehoben.
Fazit
Das Concept E 100 überzeugt durch eine solide Gesamtleistung. Die Klangqualität dürfte die allermeisten Höhrer zufrieden stellen. Nichts nervt, nichts dröhnt und die vergleichsweise geringen Abmaße machen das Concept E 100 zu einem schreibtischfreundlichen Lautsprechersystem. Wenn es dann allerdings zur Auswertung der Anschlussmöglichkeiten sowie der Bedienbarkeit kommt, steht dieses Teufel-Set – wie alle der neuen Produktreihe – nicht an vorderster Front. Nicht einmal in Sichtweite. Hier zeigen andere Hersteller, dass es deutlich besser geht.
Dies wäre sicherlich nicht so schlimm, wenn man – wie das Concept E 400 – keine klangliche Konkurrenz zu fürchten hätte. Und es wäre auch dann zu verschmerzen, wenn das Concept E 100 in preislich anderen Gefilden fischen würde. Aber dem ist nicht so. Teufel hat solide Lautsprechersysteme zu einem moderaten Preis jahrelang selbst salonfähig gemacht und arbeitet nun in die konträre Richtung. Das Concept E 100 wäre für etwas über 100 Euro ein guter Tipp, aktuell ist es aber nur eine Option für diejenigen, die genau dieses Design oder diesen Namen kaufen wollen.
- kompakte Satelliten
- geringer Standby-Verbrauch
- gute Verarbeitung
- relativ homogener Klang
- Hochtonbereich wirkt gedeckt
- Bass könnte kräftiger sein
- vergleichsweise hoher Preis
- wenig Audio-Eingänge
- keine Fernbedienung
Ähnliches gilt für das Concept E 200, das für aktuell 199 Euro geradezu herausfordernd neben dem Concept E Magnum PE aus gleichem Hause thront. Diesem Vergleich kann es akustisch nicht standhalten. So kann sich der Subwoofer des Concept E 200 nicht von dem des Concept E Magnum PE abheben, jedenfalls nicht in puncto Tiefgang, Impulstreue oder Sauberkeit. Er ist zwar weniger basslastig abgestimmt, dies kann man jedoch als kosmetische Verbesserung verbuchen. Eher schlechter präsentieren sich hingegen die Breitbandlautsprecher des Concept E 200, die mit den Zwei-Wege-Satelliten des gleich teuren Concept E Magnum PE nicht konkurrieren können. Sie klingen nicht schlecht, im Vergleich aber eben auch nicht gut, zumal das ältere Concept E Magnum PE sogar einen doppelt bestückten Center-Lautsprecher und darüber hinaus eine Fernbedienung sowie zusätzliche Funktionen (etwa ein Phasenregler am Subwoofer) bietet.
Der Vorteil des Concept E 200 liegt hingegen in der Optik, der wirklich einwandfreien Verarbeitung und des sehr geringen Strombedarfs im Standby-Modus. Hier muss man das ältere Concept E Magnum PE tadeln, das im Ruhemodus einen Verbrauch im zweistelligen Watt-Bereich aufweist. Das ist für sich genommen völlig unakzeptabel, rechtfertigt im Umkehrschluss den hohen Preis des Concept E 200 aber nicht.
- kompakte Satelliten
- geringer Standby-Verbrauch
- gute Verarbeitung
- relativ homogener Klang
- gut dimensionierter Subwoofer
- Hochtonbereich wirkt gedeckt
- relativ hoher Preis
- wenig Audio-Eingänge
- keine Fernbedienung
Klanglich dem Concept E Magnum PE mindestens ebenbürtig, optisch besser und kein Stromfresser ist das Concept E 300. Dieses Lautsprecherset macht vieles richtig, wirklich kritisiert werden müssen nur die geringe Zahl der Eingänge sowie der Mangel an Steuerungsmöglichkeiten. Um diesen Makel zu beheben, bietet Teufel das Concept E 300 Digital zu einem Setpreis von 399 Euro [30] an. Technisch lässt diese Lösung tatsächlich wenige Wünsche offen, preislich schießen die Berliner damit aber voll daneben. Ein klanglich leicht überlegenes und mit Funk- sowie Kabelfernbedienung ausgestattetes Lautsprechersystem gibt es für über 100 Euro weniger, also quasi zum Preis des normalen Concept E 300. Das Edifier S550 bietet – bis auf die digitalen Eingänge – fast all das, was Teufel mit dem Bundle aus Decoderstation 5 und Concept E 300 offeriert, nur günstiger. Hinzu kommt die Konkurrenz etwa aus dem Hause Logitech. Das Logitech Z-5500 bietet für kaum mehr als 200 Euro [31] bereits so viel wie das doppelt so teure Concept E 300 Digital. Objektiv kalkuliert kann man hier kein attraktives Angebot durch Teufel ausmachen.
- kompakte Satelliten
- geringer Standby-Verbrauch
- gute Verarbeitung
- relativ homogener Klang
- kräftiger Subwoofer
- Hochtonbereich detailliert
- Hochtonbereich manchmal etwas spitz
- hoher Preis
- wenig Audio-Eingänge
- keine Fernbedienung
Vermutlich werden sich diese Kritikpunkte in Zukunft teilweise relativieren, wenn der Preis der drei Teufel-Systeme weiter sinken sollte. Es wäre aber wünschenswert, wenn die Berliner in der weiteren Entwicklung ihrer Produkte wieder mehr auf Anschlussvielfalt und zumindest grundlegende Benutzerfreundlichkeit setzen würden. Klanglich kann Teufel zweifellos mithalten und niemand, der ein solches System kauft, wird sich damit minderwertige Produkte anschaffen. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht und bietet oftmals sogar mehr.
Tagesaktuelle Preise:
- Teufel Concept E 300 [22]
- Teufel Concept E 200 [32]
- Teufel Concept E 100 [26]
- Edifier S530D [33]
- Edifier S330D [34]
- ESI nEar 08 eXperience [35]
- ESI nEar 05 eXperience [36]
- ESI nEar 04 [37]
- Nubert nuBox 311 [38]
- Edifier S2000 [39]
- Teufel Concept E 400 [40]
- Edifier S550 [41]
- Edifier S730 [42]
- Teufel Motiv 2 [43]
- Creative GigaWorks T3 [44]
- Logitech Z Cinéma Advanced [45]
- Razer Mako [46]
Schlussbemerkung
Wir sind uns völlig darüber im Klaren, dass ohne hochwertige Messtechnik und schalloptimierte Räumlichkeiten, wie die großen Audio-Zeitschriften-Labore sie besitzen, keine absolut objektiven, messtechnisch optimierten Tests durchgeführt werden können, bilden uns aber ein, ein halbwegs geschultes Gehör zu besitzen, um ebenfalls aussagekräftig testen zu können. Unser Soundcheck soll dem geneigten PC-Audio-Freak dabei helfen, ein für ihn geeignetes Lautsprecher-System zu finden und ihn dazu einladen, eine kleine Reise in die große Welt der audiophilen Genüsse zu unternehmen. Nicht mehr und nicht weniger.









