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Test: Asus M68Ne mit 1,8 GHz Dothan

von Christoph Becker

Einleitung

Seit Intel vor einigen Jahren erstmals die Centrino-Plattform vorstellte, ist viel Wasser den Bach heruntergelaufen. Für den Chiphersteller entwickelte sich Centrino zu einem wahren Verkaufsschlager und dies wohl nicht zuletzt durch den Pentium M-Prozessor auf Basis des Banias-Kerns. Dieser verband zeitlebens die Pro-MHz-Leistung eines Pentium 3s mit höheren Taktfrequenzen und einem sehr niedrigen Stromverbrauch, der natürlich der Akkuleistung eines Notebooks zugute kommt. Doch irgend wann stieß der Banias an seine Grenzen und ein Nachfolger musste her. Diesen fand man im in 90 nm breiten Strukturen gefertigten Dothan, den wir heute zusammen mit dem Asus M68Ne vorstellen möchten.

Asus M68Ne

Der in diesem Notebook verbaute Pentium M „Dothan“ taktet dabei mit 1,8 GHz. Ihm stehen neben 512 MB DDR333-RAM auch eine 60 GB große Festplatte und ein 15.4" großes Display zur Seite. Für graphische Höchstleistungen sorgt eine ATi Mobility Radeon 9600 mit 64 MB Texturspeicher. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass die Ladenversion des M68Ne etwas anders aussehen wird. So soll diese einen 2 GHz schnellen Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher und eine Mobility Radeon 9700 Grafikkarten besitzen. Dass aber auch die von uns getestete Version schnell ist, wollen wir im nun folgenden Artikel klarstellen.

Asus M68Ne

Technische Daten

Dass das Asus M68N ein Centrino-Notebook der Spitzenklasse ist, wird schon auf den ersten Blick klar. Neben einem ansprechenden Design bietet es technische Innereien vom Allerfeinsten, die sich allerdings im Preis niederschlagen. Wenn das neueste Notebook der M68N-Serie von Asus in den Handel kommt, wird es über folgende Komponenten verfügen.

Technische Daten Asus M68Ne (Handel)
Typ Two-Spindle
Display 15.1" TFT SXGA+-Display mit 1400x1050 Pixeln ebenfalls erhältlich
Prozessor Intel Pentium M „Dothan“ 2000 MHz
Chipsatz Intel i855PM Chipsatz, ICH4-M Southbridge
Arbeitsspeicher 2x 512 MB PC2700 DDR SDRAM CL2.5 von Samsung
Grafikkarte ATi Mobility Radeon 9700 (M11) mit 64 MB (128 MB möglich) Speicher
Soundkarte C-Media AC97
Boxen zwei (unter der Front des Geräts)
Festplatte Hitachi Travelstar HDD mit DMA 100, 80 GB, 5400 U/min, 2 MB Cache
Optisches Laufwerk Toshiba 2X(2.4X)/4X/24X/24X/8X/24x DVD-Brenner
Kommunikation 10/100/ 1000 Base T PCI LAN, 56k Modem, 54 MBit/s WLAN 802.11BG
Mausersatz Touchpad
Anschlüsse VGA, TV-Out (SVHS/Cinch), 4x USB 2.0, Firewire (4 pol.),
Infrarot, parallel, Kopfhörer, Mikrofon,
1x PCMCIA Typ II, 4 in 1 Kartenleser (SD/MMC/MS/MS PRO)
Akku Li-Ion 8 cells, 14.8 V, 4400 mAh, 65 Watt battery pack
Gewicht 2,6 kg mit Tasche
Gewicht Ladegerät 0,25 kg
Abmessungen 354 x 273 x 22-34 mm
Betriebssystem Windows XP Professional im Lieferumfang enthalten
Garantie 2 Jahre

Mit einer Taktfrequenz von 2,0 GHz und einer Mobility Radeon 9700 gehört die Ladenversion des M68Ne wohl zu den derzeit schnellsten Notebooks am Markt, kostet allerdings auch eine ganze Stange Geld, die vielleicht nicht für jedermann erschwinglich ist. Satte 2799 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) veranschlagt Asus für das Gerät und bewegt sich somit in Dimensionen, die für das Gros der Käufer sicher ein Traum bleiben dürften. Laut Asus sind aber auch Varianten mit 1,7 (Intel Pentium M 735) und 1,8 GHz (745) geplant, die weitaus weniger kosten dürften.

Das von uns heute getestete Notebook wurde allerdings noch nicht in der vollen, oben genannten Konfiguration ausgeliefert und beinhaltet die folgenden Komponenten, die bis auf den Prozessor noch der aktuellen Version der M68N-Serie entsprechen. Der Dothan-Prozessor mit 1,8 GHz wurde nachträglich von Intel bereitgestellt und zeigt, dass man auch in Notebooks mehr oder weniger einfach den Prozessor austauschen kann. Zuvor kam hier noch ein Intel Pentium M „Banias“ mit 1,7 GHz zum Einsatz.

Technische Daten Asus M68Ne (Test)
Typ Two-Spindle
Display 15.4" TFT WXGA-Display mit einer Auflösung von 1280x800 Pixeln
Prozessor Intel Pentium M „Dothan“ 1800 MHz
Chipsatz Intel i855PM Chipsatz, ICH4-M Southbridge
Arbeitsspeicher 1x 512 MB PC2700 DDR SDRAM CL2.5 von Samsung
Grafikkarte ATi Mobility Radeon 9600 (M10) mit 64 MB Speicher
(200 MHz Chiptakt, 350 MHz Speichertakt)
Soundkarte C-Media AC97
Boxen vier (zwei unter dem Gerät und zwei am Display)
Festplatte Hitachi Travelstar IDE HDD mit DMA 100, 60GB, 5400 U/min, 2 MB Cache
Optisches Laufwerk Toshiba 2X(2.4X)/4X/24X/24X/8X/24x DVD-Brenner
Kommunikation 10/100/ 1000 Base T PCI LAN, 56k Modem, 54 MBit WLAN nach 802.11g
Mausersatz Touchpad
Anschlüsse VGA, TV-Out (SVHS/Cinch), 4x USB 2.0, Firewire (4 pol.),
Infrarot, parallel, Kopfhörer, Mikrofon,
1x PCMCIA Typ II, 4 in 1 Kartenleser (SD/MMC/MS/MS PRO)
Akku Li-Ion 8 cells, 14.8 V, 4400 mAh, 65 Watt battery pack
Gewicht 2,6 kg mit Tasche
Gewicht Ladegerät 0,25 kg
Abmessungen 354 x 273 x 22-34 mm
Betriebssystem Windows XP Professional im Lieferumfang enthalten
Garantie 2 Jahre

Im Großen und Ganzen nichts wirklich besonders, läßt man einmal den Prozessor außer Acht. Dieser ist natürlich mit 1,8 GHz Taktfrequenz und zwei MB Level-2-Cache von der schnelleren Sorte und sollte dem Testkandidaten zu neuen Höchstleistungen bei sparsamen Verbrauch verhelfen. Die Mobility Radeon 9600 ist mit 64 MB Texturspeicher ausgerüstet, was für Notebooks sicherlich genug ist. Die Festplatte ist mit einer Kapazität von 60 GB auch nicht als klein zu bezeichnen und dürfte auch anspruchsvolle Anwender zufrieden stellen. Der verbaute DVD-Brenner vom Toshiba kann übrigens sowohl + als auch - Rohlinge brennen und sollte daher nochmals extra erwähnt werden. Das Display ist mit seinen 1280x800 Pixeln durchaus ausreichend dimensioniert und kann vor allem beim Betrachten von DVDs dank 16:10-Format überzeugen. Die Serienversion des Asus M68N gibt es aber auch mit einem 4:3-Display in 15.1" Größe mit 1400x1050 Pixeln.

Der Pentium M "Dothan"

Am 10. Mai dieses Jahres war es endlich soweit und Prozessorhersteller Intel läutete die nächste Generation der Pentium-M-CPUs ein. Der neue, an diesem Tag vorgestellte Prozessorkern hört auf den Namen „Dothan“ und bietet gegenüber seinem Vorgänger, dem „Banias“, zwar keine revolutionären Neuerungen, aber dennoch einige evolutionäre Fortschritte, auf die wir nun einmal kurz eingehen wollen. Beginnen wollen wir dabei mit einem Die-Shot, der im wahrsten Sinne des Wortes die Eingeweide des Prozessors offenlegt.

Intel Pentium M Dothan

Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass gut und gerne 60 % der Die-Fläche vom Level-2-Cache eingenommen werden. Dieser ist gegenüber dem des Vorgängers auf nun zwei MB angewachsen und belegt dementsprechend einen Großteil der insgesamt 140 Mio. Transistoren. Beim „Banias“ waren es noch ca. 77 Mio. bei einer ungefähr gleichgroßen Fläche. Der Rest der Architektur blieb derweil so gut wie unangetastet, so dass neben der Verdopplung des Caches eigentlich nur noch die geringere benötigte Spannung angesprochen werden kann. Genehmigte sich der Banias noch 1,388 - 1,484 Volt, sind es beim Dothan nur noch 1,276 - 1,340.

Modell Intel Pentium M
(Banias)
Intel Celeron M
(Banias)
Intel Pentium M
(Dothan)
Sockel 479 479 479
Taktfrequenz 1,30 - 1,7 GHz 1,20 - 1,50 GHz 1,5 - 2,0 GHz
Frontside-Bus 400 MHz 400 MHz 400 MHz
Fertigungsprozess 130 nm 130 nm 90 nm
Transistoren 77 Millionen 77 Millionen 140 Millionen
CPU-Kern Banias Banias Dothan
DIE-Größe 82,8 mm² 82,8 mm² 83,6 mm²
L1-Cache 2 x 32 KB 2 x 32 KB 2 x 32 KB
L2-Cache 1 MB 512 KB 2 MB
VCore 1,388 - 1,484 Volt 1,356 Volt 1,276 - 1,340

Durch die feineren Fertigungsstrukturen, die Intel beim „Dothan“ einsetzt, konnte die Chipgröße insgesamt konstant gehalten werden. Der Neue misst 83,6 mm², der Vorgänger war mit 82,8 mm² nur unerheblich kleiner. Trotz des deutlich größeren L2 Cache, der gestiegenen Anzahl an Transistoren und höherer Taktfrequenz soll der neue Prozessor weniger Strom verbrauchen als der alte „Banias“. 21 Watt stehen für das 2 GHz-Modell vom „Dothan“ auf dem Papier, beim höchstgetakteten „Banias“ mit 1,7 GHz waren es noch 24,5 Watt. Trotzt weniger Verlustleistung werden, so sagt es selbst Intel, die Akkulaufzeiten der „Banias“-Notebooks bei gleicher Taktung um wenige Minuten unterschritten. Im Akkubetrieb, oder natürlich auch im Stromsparmodus, takten sich die Modelle dank SpeedStep dynamisch auf bis zu 600 MHz herunter, wo sie laut Intel 7,5 Watt Verlustleistung nicht überschreiten.

Wie schon in der Vergangenheit berichtet, wird beim neuen Prozessor der Frontside-Bus nicht angetastet, er bleibt bei seinen 400 MHz. Erst mit der Ende dieses Jahres erscheinenden „Sonoma“-Plattform wird Intel auch hier an der Taktschraube drehen. Eine wichtige Neuerung beim „Dothan“ ist die endgültige Einführung der Modelnummer. Nachfolgend alle wichtigen Daten in der Übersicht, inklusive des Preises, der sich wie immer auf eine Abnahme von 1000 Stück bezieht.

Prozessor Core Frontside-Bus Prozess L2-Cache Preis
Pentium M 755 (2,00 GHz) Dothan 400 MHz 90 nm 2 MB $637
Pentium M 745 (1,80 GHz) Dothan 400 MHz 90 nm 2 MB $423
Pentium M 735 (1,70 GHz) Dothan 400 MHz 90 nm 2 MB $294
Pentium M 725 (1,60 GHz) Dothan 400 MHz 90 nm 2 MB $241
Pentium M 715 (1,50 GHz) Dothan 400 MHz 90 nm 2 MB $209
Pentium M 1,70 GHz Banias 400 MHz 130 nm 1 MB $294

Lieferumfang

Asus-typisch ist der Lieferumfang der hauseigenen Notebooks trotz eines fairen Preises als durchaus üppig zu bezeichnen. So fanden wir im großen Karton des M68N neben dem Notebook auch noch folgende Artikel, die das Gesamtbild natürlich positiv beeinflussen:

LieferumfangNetzteilStromkabelPlastik-Dummy
Modem-KabelLogitech-MausLogitech-Maus

Besonders erfreut waren wir über die Beigabe einer durchaus qualitativ hochwertigen Notebook-Tasche (eine solche befindet sich beim Tester schon seit einem halben Jahr im täglichen Einsatz) und einer handlichen Notebook-Maus mit optischem Sensor. Diese wird von Logitech produziert und verfügt über einen USB-Anschluss. Im Alltagstest erwies sich diese als überaus nützlich, navigiert es sich mit einer solchen doch weitaus besser als mit dem Touch-Pad des Notebooks. Dass bei einem Notebook sich Spiele mit im Lieferumfang befinden, haben wir auch noch nicht alle Tage gesehen. Auf der ebenfalls mitgelieferten Treiber-CD findet man alle wichtigen, zum Einsatz des Notebooks notwendigen Treiber, so dass einem reibungslosen Betrieb Nichts im Wege stehen dürfte.

Design, Ergonomie, Haptik

Wählt der Kunde das Modell mit einer Taktfrequenz von 2,0 GHz, muss er sich auf den happigen Preis von knapp 2800 Euro gefasst machen. In solch einer Preisklasse muss das gekaufte Notebook schon einiges bieten und so legt Hersteller Asus viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres und eine gute Verarbeitung. So ist das Notebook durchweg in einem Anthrazit mit Metallic-Effekt gehalten und passt sich somit dem aktuellen Trend zum Nicht-Grauen an. Alles in allem macht das Design des Asus M68Ne schon auf den ersten Blick einen durchaus interessanten Eindruck. Als nützlich entpuppten sich zudem die insgesamt fünf Status-LEDs an der Außenseite, die auch im zugeklappten Zustand den jeweiligen Status des Notebooks anzeigen.

Asus M68Ne Asus M68Ne: Status-LEDs Asus M68Ne: Verschlussmechanismus

Hat man das Notebook aufgeklappt, präsentiert es sich in den gleichen Farben, in denen wir auch schon das Äußere bewundern konnten. Das 15.4" große Display ist dabei sehr gut in den Rahmen eingearbeitet und liefert mit einer Auflösung von 1280x800 Pixeln eine annehmbare Auflösung, die auch zum Arbeiten tauglich sein sollte. Die Tastatur hat einen angenehmen Druckpunkt und führt auch bei längerem Gebrauch nicht zu Ermüdungserscheinungen. Auch bei diesem Notebook sind die Tasten leicht transparent und hinterließen - genau wie das Touchpad, das allerdings manchmal etwas schwammig reagiert - einen sehr guten Eindruck. Die Schaniere, die das Display am Notebook halten, machten ebenfalls einen guten Eindruck und waren auch nicht durch leichte Anwendung von Gewalt aus der Fassung zu bringen. Der Power-Schalter des M68Ne befindet sich über der Tastatur und wird im Betrieb blau illuminiert. Neben diesem befinden sich einige weitere Tasten, die diverse Funktionen übernehmen. So kann man über diese z.B. schnell das WLAN und das Touchpad deaktivieren oder den E-Mail-Client öffnen. Drei weitere LEDs zeigen den aktuellen Zustand des Notebooks.

Asus M68Ne Asus M68Ne: Touchpad Asus M68Ne: Tastatur und Touchpad
Asus M68Ne: Schaniere und obere Boxen Asus M68Ne: Bedienelemente

Auch an der Unterseite hat das Asus M68Ne einiges zu bieten. So kann man dort durch einfaches Lösen von zwei Schrauben einen Schacht offenlegen, der den Ausbau des Arbeitsspeichers erlaubt. Zudem kann man den Laufwerksschacht der Festplatte öffnen und diese gegebenenfalls austauschen. Bei der in unserem Testgerät verbauten HDD handelt es sich um eine Hitachi Travelstar mit 60 GB Speicherplatz und 5400 U/min. Des Weiteren befinden sich an der Unterseite des Notebooks zwei der insgesamt vier Boxen, die allerdings notebooktypisch einen eher blechernen Klang von sich geben.

Asus M68Ne: Arbeitsspeicher erweiterbar Asus M68Ne: HDD einfach auswechselbar Asus M68Ne: HDD einfach auswechselbar Asus M68Ne: Boxen an der Unterseite
Asus M68Ne Hitachi Travelstar HDD Hitachi Travelstar HDD

Sämtliche Schnittstellen des M68Ne befinden sich an der linken und an der Rückseite. Während an der rechten Seite nur der DVD-Brenner platziert wurde, findet man auf der linken gleich einen LAN-Anschluss, den Stecker für das eingebaute Modem, einen vierpoligen Firewire- und den Infrarot-Port sowie einen PCMCIA- und einen SD-Slot. Des Weiteren befinden sich auf der linken Seite auch Anschlüsse für Kopfhöhrer und Mikrofon sowie die Steuerungstasten für den eingebauten CD-Player, der ein Abspielen von Musik-CDs auch außerhalb der Windowsoberfläche ohne Zuhilfenahme des Displays erlaubt. Alle vier USB-Anschlüsse befinden sich derweil auf der Rückseite des Notebooks. Dort findet man auch den Druckerport, den VGA- und S-Video-Ausgang sowie den Anschluss für das Netzteil. Der Lithium-Ionen-Akku wurde derweil platzsparend an der Unterseite des Notebooks platziert.

Asus M68Ne: CD-Player-Tasten Asus M68Ne: Netzwerk- und Modemanschluss Asus M68Ne: Status-LEDs und Kopfhöhreranschluss
Lithium-Ionen-Akku Optisches Laufwerk von Toshiba

Im Betrieb zeichnete sich das Asus M68Ne vor allem durch seinen niedrigen Geräuschpegel aus. Wenn der eingebaute Lüfter überhaupt einmal ansprang, dann nur, wenn man gerade eine Partie Unreal Tournament oder Enemy Territory spielte. Beschränkte sich der Tester auf reine Office-Arbeiten, verrichtete das Notebook seinen Dienst lautlos. Unter diesen Umständen taktet die CPU nicht mit den vollen 1,8 GHz, was eine aktive Kühlung nicht nötig macht. Auch der von Toshiba hergestellte DVD-Brenner gefiel uns sehr gut. Zwar gehört er - gemessen an seinen Desktop-Konkurrenten - nicht zu den schnellsten, verrichtete aber seinen Dienst durchaus geräuscharm und fabrizierte keine sonderlich lauten Zugriffsgeräusche. Einzig der etwas hakelige Öffnungsmechanismus störte uns während der Testphase etwas. So musste man gelegentlich die Taste zum Öffnen des Laufwerks mehrfach betätigen, bis dieses Unternehmen endlich mit Erfolg gekrönt wurde. Ein Manko, mit dem wohl so gut wie alle Notebooks zu leben haben, sind die verbauten Boxen. Diese sind mit zwei Watt Leistung leider etwas schmalbrüstig und geben einen eher kläglichen Sound von sich. Zum kurzen Musikgenuss unterwegs reicht es aber allemal. Wer mehr möchte, muss schon einen Kopfhöhrer an das M68Ne anschließen.

Asus M68Ne: Tastatur und Touchpad Asus M68Ne

Leistungswerte

Synthetische u. Applikationsbenchmarks

Doch nun genug der faden Vorworte; Schreiten wir zu den nackten Tatsachen in Form von Benchmarkergebnissen, die uns vor allem über die Geschwindigkeit des neuen Pentium M-Prozessors mit 1,8 GHz aufklären sollen.

Sisoft Sandra 2004 SP1 - Arithmetic

 Drystone ALU:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
7.675
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
7.052
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
7.051
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
5.926
Yakumo Q8M Power 64 Akku
3.458
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
3.412
 Whetstone FPU:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
2.846
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
2.508
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
2.508
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
2.091
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
2.090
Yakumo Q8M Power 64 Akku
1.261
 Whetstone SSE2:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
3.660
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
3.209
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
3.208
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
2.675
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
2.674
Yakumo Q8M Power 64 Akku
1.650
Angaben in Punkten

Im Arithmetic-Benchmark macht das Asus M68Ne eine durchaus gute Figur und vermag das alte Modell mit 1,5 GHz hinter sich zu lassen. Betreibt man das Yakumo-Notebook, ausgestattet mit einem Athlon 64 Mobile 3000+, am Netzstecker, kann dieses dem heutigen Testkandidaten allerdings den Rang ablaufen und sich auf den ersten Platz setzen. Im rein mobilen Vergleich ohne Saft aus der Dose ist der Intel Pentium M „Dothan“ mit 1,8 GHz unangefochtene Nummer eins und kann alle Konkurrenten auf die Plätze verdrängen. Bei gleicher Taktfrequenz ist der Athlon 64 also noch etwas schneller.

Sisoft Sandra 2004 SP1 - Multimedia

 Integer:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
17.185
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
17.153
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
17.152
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
14.224
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
9.856
Yakumo Q8M Power 64 Akku
7.619
 Floating-Point:
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
18.939
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
18.933
Yakumo Q8M Power 64 Netz
18.479
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
15.795
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
15.791
Yakumo Q8M Power 64 Akku
8.193
Angaben in Punkten

Im Multimedia-Benchmark lässt das Asus M68Ne dann so richtig die Muskeln spielen und verdrängt den mobilen Athlon 64 in der Floating-Point-Messung locker vom ersten Platz. In der Integer-Messung muss man sich allerdings knapp geschlagen geben. Hier ist die Pro-MHz-Leistung des Pentium M also erstmals besser als die des Athlon 64. Stöpselt man alle Stecker vom Notebook ab, kann sich das M6800Ne einsam und alleine an die Spitze setzen. Wirklich beeindruckend, was ein Pentium M mit 1,8 GHz zu leisten vermag.

Sisoft Sandra 2004 SP1 - Speicher

 Int Buffered (SSE2):
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
2.283
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
2.279
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
2.200
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
2.199
Yakumo Q8M Power 64 Akku
2.025
Yakumo Q8M Power 64 Netz
2.025
 Float Buffered (SSE2):
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
2.282
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
2.282
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
2.194
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
2.193
Yakumo Q8M Power 64 Akku
2.013
Yakumo Q8M Power 64 Netz
2.011

Auch den Speichertest kann das neuere Asus M68Ne für sich entscheiden und hängt den Konkurrenten mit 1,5 GHz um gut 100 MB/s ab. Dies liegt allerdings viel weniger am verbauten Speicher, als vielmehr an den 300 MHz mehr Taktfrequenz, die der Dothan gegenüber dem Banias besitzt. Der Athlon 64 im Yakumo Q8M-Notebook wirkt an dieser Stelle etwas gehandicapt, stellte man ihm doch nur DDR333-RAM zur Seite, obwohl er auch DDR400-Speicher ansprechen kann.

Synthetische u. Applikationsbenchmarks (Fortsetzung)

Weiter geht es mit dem PC Mark04 in der Version 1.10. Dieses Benchmarkprogramm aus dem Hause Futuremark misst die Leistung eines Systems in verschiedenen Untergruppen und ist somit besonders gut für das Testen von Komplettrechnern, wie zum Beispiel Notebooks, geeignet.

PC Mark 04

 System Overall:
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
3.588
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
3.576
Yakumo Q8M Power 64 Netz
3.391
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
2.956
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
2.956
Yakumo Q8M Power 64 Akku
1.725
 CPU:
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
3.509
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
3.486
Yakumo Q8M Power 64 Netz
3.334
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
2.391
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
2.391
Yakumo Q8M Power 64 Akku
1.537
 Memory:
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
2.797
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
2.785
Yakumo Q8M Power 64 Netz
2.583
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
2.391
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
2.391
Yakumo Q8M Power 64 Akku
1.908
 Graphics:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
2.119
Yakumo Q8M Power 64 Akku
2.042
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
2.026
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
2.024
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
1.940
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
1.937
 HDD:
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
2.971
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
2.964
Yakumo Q8M Power 64 Akku
2.618
Yakumo Q8M Power 64 Netz
2.602
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
2.470
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
2.467
Angaben in Punkten

Hier kann der heutige Testkandidat endgültig das Ruder ansich reißen und vermag jede Einzeldisziplin bis auf die der Grafikkarte zu gewinnen. Diese verliert es allerdings nur denkbar knapp und hinterlässt einen durchweg guten Eindruck, der auch im Betrieb ohne Netzstecker aufrecht erhalten wird. Besonders beeindruckend ist der Vorsprung in der Kategorie „HDD“, die das Asus M68Ne dank schneller Hitachi-Platte mit 5400 U/min mit großem Abstand gegenüber der Konkurrenz für sich entscheiden kann.

3DMark 03

 800x600x32:
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
3.724
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
3.721
Yakumo Q8M Power 64 Netz
3.615
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
3.333
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
3.333
Yakumo Q8M Power 64 Akku
3.310
 1024x768x32:
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
2.774
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
2.773
Yakumo Q8M Power 64 Netz
2.688
Yakumo Q8M Power 64 Akku
2.550
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
2.505
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
2.505
 1280x1024x32:
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
1.936
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
1.934
Yakumo Q8M Power 64 Netz
1.884
Yakumo Q8M Power 64 Akku
1.820
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
1.778
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
1.778
Angaben in Punkten

Da alle drei Konkurrenten exakt den gleichen Grafikchip aus der Platine verlötet hatten, zogen wir auch in diesem Test wieder den umstrittenen 3DMark03 zu Rate. Auch hier kann sich das Asus M68Ne an die Spitze des Dreigestirns setzen und die Konkurrenz durchweg mit 50 bis 100 Punkten abhängen. Was dies für die wirkliche Spieleleistung bedeutet, wollen wir auf den nachfolgenden Seiten nochmals genauer anhand zweier Beispiele klären.

Ziff Davis BatteryMark

 Life Test:
Yakumo Q8M Power 64
3:19
Dell Inspiron 8600
3:34
Asus M6800N
4:17
Asus M68Ne 1,8 GHz
4:26
Angaben in Stunden, Minuten

Dass man sehr gute Leistung auch mit sehr guter Batterielaufzeit verbinden kann, beweist das heute getestete Asus M68Ne eindrucksvoll. Trotz 1,8 GHz Taktfrequenz, schneller Festplatte und großem Display bringt es das Gerät auf satte 4:26 Stunden im Testdurchlauf mit Ziff Davis' BatteryMark. Dem Vorgänger, das 300 MHz langsamer getaktete M6800N, konnte man nochmals neun Minuten abnehmen.

Spielebenchmarks

Beliebt bei Jung und Alt, gehören natürlich auch Spiele zum Testrepertoire. Bei den Leistungsdaten heutiger Notebooks dürften sie kein großes Problem darstellen, vermag doch auch eine ATi Mobility Radeon 9600 genug Bilder pro Sekunde zu zaubern, um auch neue Spiele einigermaßen spielen zu können. Wir testeten jeweils in drei Auflösungen, wobei die höchste - 1280x1024(960) - auf dem Asus- und Yakumo-Notebook leider nicht darstellbar ist. Hier bedienten wir uns eines einfachen Tricks und schlossen über den VGA-Ausgang ein externes Display an. Um den RAMDAC der Grafikkarte nicht zu überfordern, deaktivierten wir das Display des Notebooks.

Unreal Tournament 2003 - Flyby

 800x600x32:
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
207,85
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
207,60
Yakumo Q8M Power 64 Netz
203,21
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
175,40
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
175,39
Yakumo Q8M Power 64 Akku
125,77
 1024x768x32:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
138,82
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
136,38
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
136,29
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
122,01
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
122,00
Yakumo Q8M Power 64 Akku
118,13
 1280x960x32:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
87,18
Yakumo Q8M Power 64 Akku
86,33
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
85,22
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
85,22
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
77,01
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
76,99

Unreal Tournament 2003 - Botmatch

 800x600x32:
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
72,79
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
72,78
Yakumo Q8M Power 64 Netz
70,93
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
59,15
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
59,15
Yakumo Q8M Power 64 Akku
39,79
 1024x768x32:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
65,42
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
62,15
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
62,13
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
55,00
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
54,90
Yakumo Q8M Power 64 Akku
39,03
 1280x960x32:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
53,06
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
48,56
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
48,55
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
45,55
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
45,53
Yakumo Q8M Power 64 Akku
39,01

Den Anfang macht Unreal Tournament 2003, ein mittlerweile altbekanntes Spiel, dessen Nachfolger vor einigen Monaten erschienen ist. Die bereits eingebaute Benchmarkfunktion zeigt dabei anhand zwei verschiedener Tests gut die Leistungsdaten des jeweiligen Prüflinges auf. Besonders der Flyby-Benchmark belastet vor allem in niedrigen Auflösungen den Prozessor, in höheren Auflösungen limitiert die Grafikkarte. Das Botmatch simuliert hingegen ein Deathmatch mit Computergegnern und ist sehr CPU-lastig - ein starker Prozessor ist also ungemein wichtig. Und so zeigt sich auch hier wieder, dass es der Dothan-Prozessor auch mit einem Athlon 64 3000+ durchaus aufnehmen kann. In der niedrigsten Auflösung im Flyby-Modus kann man diesen sogar schlagen und ist in den übrigen Auflösungen nur kurz dahinter. Im Botmatch - schon immer eine Stärke der AMD-Prozessoren - muss man sich zunächst deutlicher geschlagen geben, kann aber mit zunehmender Auflösung immer weiter aufholen. Für die eine oder andere Spielepartie zwischendurch hat also auch das Asus M6800Ne genug Pferdestärken unter der Haube.

RtCW - Enemy Territory

 800x600x32:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
64,4
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
59,3
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
59,1
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
52,0
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
52,0
Yakumo Q8M Power 64 Akku
34,1
 1024x768x32:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
49,7
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
46,0
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
45,9
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
42,8
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
42,8
Yakumo Q8M Power 64 Akku
34,1
 1280x1024x32:
Yakumo Q8M Power 64 Netz
33,7
Asus M68Ne 1,8 GHz Akku
32,9
Asus M68Ne 1,8 GHz Netz
32,8
Yakumo Q8M Power 64 Akku
31,4
Asus M6800N 1,5 GHz Akku
30,8
Asus M6800N 1,5 GHz Netz
30,8

Fällt das Asus M6800Ne in niedrigeren Auflösungen noch etwas weiter hinter das Yakumo-Notebook zurück, holt dieses in höheren Auflösungen immer weiter auf und kann seine eigenen Stärken weiter ausspielen. Im mobilen Modus belegt es eh unangefochten den ersten Platz. In der höchsten Auflösung setzt eine aktive Limitierung durch die Grafikkarte ein.

Fazit

Da wir heute neben dem Asus M68Ne auch den neuen Pentium M auf Basis des Dothan-Kerns vorgestellt haben, wollen wir das Fazit in zwei gesonderten Teilen ziehen.

Asus M68Ne Notebook:
Asus M68NeDen Anfang macht das Notebook, das den Dothan-Prozessor beherbergte. Und so können wir nach einer Woche intensivem Alltagstest ein durchaus positives Fazit ziehen. Uns überzeugte dabei nicht nur das ansprechende Design sondern auch die gute Verarbeitungsqualität des Notebooks. Zum positiven Gesamteindruck tragen weiterhin die mobile Grafikeinheit von ATi (Mobility Radeon 9600 mit 64 MB Speicher) sowie die schnelle Festplatte mit einer Kapazität von 60 GB bei. Vor allem diese beiden Komponenten dürften in Zusammenarbeit mit der CPU einem Spieleerlebnis auf Reisen und unterwegs nicht im Wege stehen, was unsere Benchmarks bewiesen haben. Doch nicht nur in Computerspielen spielte das Asus M68Ne durchweg eine gute Rolle. Auch Office-Anwendungen liegen dem Alleskönner dank guter Tastatur, einem ordentlichen Display und einer langen Akku-Laufzeit von knapp 4 1/2 Stunden.

Lobenswert ist ebenfalls, dass das Notebook sehr modular aufgebaut ist. Dadurch kann der Käufer leicht Teile nachrüsten (Arbeitsspeicher) oder binnen weniger Minuten die Festplatte austauschen. Ganz mutige können sogar durch Herauslösen der Tastatur den Prozessor auswechseln und durch einen anderen ersetzen. Dies setzt allerdings voraus, dass man einen der spärlich frei erhältlichen Pentium M- oder Celeron M-Prozessoren für den mobilen Sockel 479 ergattert hat. Der Preis für das Straßenmodell mit 2-GHz-CPU ist allerdings nicht von schlechten Eltern. Menschen mit weniger Geld in der Portokasse sollten nach Modellen mit Dothan-Prozessor mit 1,7 oder 1,8 GHz Ausschau halten. Diese dürften mehrere hundert Euro günstiger sein, trotzdem aber noch genug Leistung bringen. Und: Es muss ja nicht immer das schnellste und beste Modell sein. Alles in allem hat sich das M68Ne unseren Hardware-Hammer redlich verdient.

Hardware-Hammer

Intel Pentium M „Dothan“:
Als zweites wollen wir nun dem Dothan-Prozessor ein paar Zeilen widmen. Und so können wir auch über diesen ein durchweg positives Fazit ziehen. Hatte Intel beim Pentium 4-Prozessor beim Übergang von 130 nm großen Strukturen zu 90 nm großen doch seine lieben Probleme (Stichwort: Prescott und Verlustleistung von 115 Watt), meisterte man diesen Schritt beim Dothan offensichtlich weitaus besser. Dieser verbraucht trotz größerem Cache in etwa immer noch „die gleichen Watts“ wie sein Vorgänger, der Banias. Dank der feineren Strukturen konnten man nun auch die Taktfrequenz auf 2,0 GHz anheben, was zusammen mit dem bereits erwähnten, auf zwei MB vergrößerten Cache zu einem erneuten Leistungsschub führte.

Ende dieses Jahres wird man den Pentium M nochmals beschleunigen, denn dann soll mit der Sonoma-Plattform der Frontside-Bus von 400 auf 533 MHz erhöht werden. Dass man zu diesem Zeitpunkt auch höher getaktete Prozessoren vorstellen wird, kann man als gesichert ansehen. Schon jetzt kann man aber sagen, dass es ein Dothan mit 1,8 GHz durchaus mit einem Athlon 64 2800+ bis 3000+ (je nach Umgebung und Speicher) aufnehmen kann. Und so resümieren wir, dass der Centrino-Plattform wohl auch 2004 die Welt zufüßen liegen wird. Rosige Zeiten für Intel, zumindest im Notebook-Sektor.

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