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Test: Mionix Saiph 1800 und Saiph 3200

von Martin Eckardt

Einleitung

Spielermäuse schießen derzeit wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Abseits der jahrelang etablierten Größen des Geschäftes versuchen dabei immer mehr Neulinge oder Quereinsteiger, ein Stück vom wachsenden Gaming-Markt abzuschneiden. Dass daraus im Einzelfall sehr gute Produkte für den Endkunden entstehen können, zeigte jüngst Gigabyte mit der hervorragenden „GM-M8000 Lasermaus [1]“, die sich sogar unsere ComputerBase-Empfehlung sichern konnte.

Mionix Mäuseduo
Mionix Mäuseduo

In ähnlich erfolgreiche Fußstapfen möchte nun der 2007 gegründete, schwedische Hersteller „Mionix [2]“ treten und präsentiert mit der „Saiph 1800“ sowie der „Saiph 3200“ zwei Rechtshänder-ergonomische Spielermäuse für den gehobenen Anspruch. Wir haben uns die kabelgebundenen Neulinge ins Haus geholt und einem kurzen Check unterzogen.

Mionix Saiph 1800

Technische Eckpunkte

Maus im Detail

Ohne jedwedes Zubehör schickt Mionix das erste Mauspärchen auf den Markt. Sowohl eine schriftliche Dokumentation als auch eine Software-Mitgabe sucht man in den Verpackungen der Saiph-Geschwister vergebens. Dafür hält der Internetauftritt [2] des Herstellers die entsprechend vermissten Informationen respektive Daten bereit, sodass ein Besuch der Mionix-Homepage nach Erwerb einer der Mäuse beinahe zum Pflichtprogramm wird.

Saiph 1800 – ohne weiteren Lieferumfang
Saiph 1800 – ohne weiteren Lieferumfang
Saiph 1800
Saiph 1800
Rechtshänderdesign
Rechtshänderdesign

Aus ergonomischer Sicht geht der Neuling zunächst möglichen Risiken aus dem Weg und vertraut größtenteils bekannt-etablierten und vor allem erfolgreichen Formen. So erinnert das exklusive Rechtshänderdesign der Saiph-Kreationen auf den ersten Blick stark an die angepassten Konkurrenten aus den Häusern von Logitech, Roccat und Co. . Erst beim Auflegen der Führungshand werden die feinen Differenzen spürbar. So zeigt sich der Körper der Saiph 1800 insgesamt etwas flacher und im leicht nach rechts abschüssigen Frontbereich weniger stark absinkend als dies beispielsweise bei einer Logitech G5 der Fall ist. Auch die Heckpartie ist etwas weniger gekrümmt, sodass der Hand ein nicht ganz so präsentes Volumen entgegengesetzt und in der Summe eine eher gestreckte, leicht nach rechts abkippende, aber nach wie vor gut unterstützte Auflagesituation geboten wird. Mit ihrer dominanten und nach unten hin ausgesprochen weit auslaufenden Daumenmulde bietet die Mionix Saiph 1800 dem stärksten der fünf Finger eine angenehm bequeme Verweilposition. Auch auf der gegenüberliegenden Saiph-Seite haben die Entwickler versucht, durch eine ausgeprägte „Hüftpartie“ den Ring- sowie den kleinen Finger in ihrer Lage zu unterstützen. Dies fühlt sich im ersten Moment etwas seltsam an, aufgrund des Verzichtes auf haltungsdefinierende Rillen oder Mulden finden die beiden arbeitslosen Finger allerdings schnell zu einer spezifisch bequemen Stellung. Allerdings leidet trotz der vorhandenen Taillierung die Griffigkeit und Umsetzbarkeit der etwa 142 Gramm schweren Rechtshändermaus etwas unter ihrer Breite. Während daumenseitig durch die Navigationstasten etwas für Halt gesorgt wird, bleibt auf der anderen Seite nur die stark abgerundete Kante der rechten Haupttaste, weshalb die hecklastig ausbalancierte Maus beim Anheben gerne nach hinten ausbricht.

Flaches, kleines Mausrad und Navigationstasten
Flaches, kleines Mausrad und Navigationstasten
Breite Hüfte zur Fingerablage
Breite Hüfte zur Fingerablage
Vier DPI-Modi mit entsprechender Beleuchtung
Vier DPI-Modi mit entsprechender Beleuchtung

Mit fünf programmierbaren Tasten inklusive Mausrad entfernt sich die Mionix Saiph 1800 nicht vom gängigen Standard. Einen sehr guten Eindruck vermitteln dabei zunächst die beiden der Oberschale entspringenden Haupttasten, die mit einer sensiblen, aber nicht zu leichten Auslösung versehen wurden und ein angenehm dumpfes, Wertigkeit suggerierendes Klickgeräusch erzeugen. Aufgrund leichter Mulden liegen Zeige- und Ringfinger darüber hinaus sicher auf ihren Positionen und fühlen sich pudelwohl. Einen etwas helleren, aber ebenfalls gefälligen Bedienton sowie einen gelungenen dezenten Anschlagscharakter weisen die beiden Navigationstasten auf, die bei mittelgroßen Händen sehr gut erreichbar knapp über dem Daumen platziert wurden. Leider sind sie nicht komplett ohne Horizontalspiel eingefasst, weshalb sich unter Umständen ein minimales Klappern ergeben könnte. Bombenfest in seiner Mechanik sitzt hingegen das sehr gute 2-Wege-Mausrad. Das extrem griffige Milchgummi-Scrollutensil mit etwa 20 mm Durchmesser schaut nur drei Millimeter aus dem Mausschwung hinaus, lässt sich leise durch das knackig gewählte Raster schalten und fungiert per wohl definiertem Druck ideal als mittlere Maustaste. Leider sitzt das Mausrad nicht 100%ig mittig in seiner Aussparung, was seiner tadellosen Bedienbarkeit und Genauigkeit allerdings keinen Abbruch tut. Abgerundet wird das Tastenangebot von zwei DPI-Tasten unterhalb des Mausrades, die sich leider nicht mit alternativen Funktionen belegen lassen. Die DPI-Wahl ist in vier Stufen unterteilt, wobei die aktuelle Einstellung durch entsprechende LED-Beleuchtung des Mausrades signalisiert wird.

Schwungvoll und einheitlich gestaltet
Schwungvoll und einheitlich gestaltet
142 Gramm Mauschassis
142 Gramm Mauschassis
1800-DPI-Sensor und Gleitfüße
1800-DPI-Sensor und Gleitfüße

Qualitativ hinterlässt die optisch eher zurückhaltend gestaltete Saiph 1800 eine sehr solide Figur. Die Maus fühlt sich durchaus robust und wertig an, alle Teile sind passgenau gefertigt und die Spaltmaße bis auf das nicht exakt mittig sitzende Scrollrad sehr gleichmäßig. Die Oberflächengestaltung der schwarzen Saiph ist mit einem matten Kunststoff einheitlich und bietet wenig Abwechslung oder Entdeckungsspielraum für die aufliegende Hand. Das vermittelte Oberflächengefühl ist dennoch relativ weich und angenehm.

Drei Teflonfüße sorgen für die Agilität der am 190-cm-Kabel hängenden Spielermaus. Dabei ist das Gleitvermögen leider nicht ganz auf Höhe der Top-Referenzen von Logitech oder gar Razer angesiedelt, bietet allerdings noch genügend Reibungsarmut für ein ermüdungsfreies, langes Bewegen des Nagers über die gängigen Untergründen. Dabei werden auch vom verbauten Lasersensor keine Steine in den Weg gelegt, der mit Abtastungen von 400 bis 1800 DPI seine Unterlagen scannt sowie verzögerungsfrei und zuverlässig digitalisiert. Insgesamt überzeugt die Saiph 1800 im 2D-Alltag sowie im Spiel durch präzise Führung und hoffe Treffsicherheit von der ersten Sekunde an. Dass in ihr „nur“ ein 1800-DPI-Sensor werkelt, fällt dabei kaum negativ ins Gewicht.

Software im Überblick

Grundlegend arbeitet die Saiph 1800 problemlos per Plug-&-Play mit den Windows-Standardtreibern. Allen Tasten werden sofort die herkömmlichen Funktionen zugeordnet und selbst die DPI-Umschalter arbeiten tadellos. Um den Funktionsumfang zu erweitern, muss sich der Mionix-Kunde die entsprechende Treiber-Software von der Internetseite des Herstellers besorgen. Das knapp zwei Megabyte schmale File legt dann die sehr spartanischen Erweiterungen zur Maus frei.

Spartanische Treibersoftware
Spartanische Treibersoftware
Spartanische Treibersoftware

Spartanische Treibersoftware
Spartanische Treibersoftware

So gibt es für eine Spielermaus erstaunlich wenig einzustellen. Zunächst lassen sich lediglich vier der sieben Tasten mit relativ beliebigen Funktionen belegen. Für den Office-Betrieb sticht dabei noch das so genannte „Roller Menü“ am meisten heraus, lässt sich dabei per Tastendruck ein Minifenster mit wählbaren Programm-Shortcuts aufrufen, um diese schnell öffnen zu können. In der Praxis stößt man aufgrund der geringen Tastenanzahl aber schnell an die Grenzen der Umkonfigurierung und Neubelegung.

Schade ist zudem, dass einige wirklich brauchbare Funktionen komplett unterschlagen wurden. So hat der Anwender keinen Einfluss auf das DPI-Setup im Treiber, die vier möglichen und per Tastendruck umschaltbaren DPI-Einstellungen sind vorkonfiguriert und können nicht weiter feinjustiert werden. Im direkten Zusammenhang damit steht die Mausrad-Beleuchtung als DPI-Indikator, die ebenfalls nicht angepasst werden kann, sodass das Scrollrad im Alltag wohl meist nur in einer Farbe erstrahlen wird, nämlich türkis für 1800 DPI. Auch die Makro-Funktion hat ihren Namen kaum verdient; es kann lediglich eine einzige Tastenkombination aus maximal fünf Elementen abgespeichert werden. Wozu die Saiph 1800 einen internen 8-KB-Speicher besitzt, auf dem die Konkurrenz zum Teil bis zu fünf umfangreiche Profile schreiben kann, bleibt unterm Strich ebenfalls ein Rätsel. Die Mionix-Entwickler haben sich, im Hinblick auf die Software-Unterstützung, also noch durchaus Luft nach oben gelassen.

Mionix Saiph 3200

Technische Eckpunkte

Maus im Detail

Auch im deutlichen größeren Karton der knapp 45 Euro teuren Saiph 3200 sucht der Käufer ergänzende Lieferbeigaben vergebens. Stattdessen ist auch hier nur die Spielermaus aus der sicheren Verpackung zu schälen und die nützliche Softwarebegleitung von der Mionix-Homepage [2] zu beziehen.

190 cm Kabel für die Saiph 3200
190 cm Kabel für die Saiph 3200
Mittiges Mausrad mit deutlichen Schwächen
Mittiges Mausrad mit deutlichen Schwächen
Mit Wippe als Navigation
Mit Wippe als Navigation

Auch aus ergonomischer Sicht unterscheiden sich beide Mionix-Modelle kaum. Die Saiph 3200 ist allerdings etwas voluminöser und bulliger als ihre kleine Schwester und eignet sich damit vornehmlich für große und mittelgroße Hände. Die gelungene Rechtshänderpassform mit ihren im Abschnitt der Saiph 1800 beschriebenen Charakteristika macht ab dem ersten Handauflegen Spaß, sofern die persönlichen Präferenzen auf eine angepasste Mausform abzielen. Eine Eingewöhnungsphase ist dabei kaum von Nöten. Natürlich ist die recht schwere Saiph 3200 ein Nager, der mit der ganzen Hand geführt werden will – fingerbasierendes Führen ist aufgrund der Größe und des Gewichts nur bedingt möglich. Apropos Gewicht: Ausgehend von der 142 Gramm schweren Grundlage kann der Anwender je nach Geschmack noch mit Hilfe von neun Zusatzgewichten à drei Gramm aufstocken und damit das Handling leicht verbessern. In der Praxis werden es die meisten Anwender wohl zu Gunsten maximaler Agilität beim Minimalgewicht belassen.

Rückenlogo mit grüner Beleuchtung
Rückenlogo mit grüner Beleuchtung
Bullige Anmutung
Bullige Anmutung
Zusatzgewichte für die 142-Gramm-Maus
Zusatzgewichte für die 142-Gramm-Maus

Das Tastenangebot der Saiph 3200 entspricht zunächst dem der Saiph 1800. Allerdings hat Mionix einige Änderungen an den Umsetzungen vorgenommen, die sich nicht unbedingt als Verbesserungen entpuppen. Unangetastet davon überzeugen zuerst die beiden gut definierten Haupttasten mit ihrer soliden Drucktechnik und dem angenehm vollen Bediengeräusch. Die Navigationstasten über der Ruheposition des Daumens wurden als Wippe realisiert. Damit kann der Daumen, der idealerweise mittig auf der Wippe sitzt, die entsprechende Auslösung durch geschickte Wellenbewegung erwirken. Der Druckwiderstand ist sehr niedrig und das Klickgeräusch etwas grell. Ob an der Navigationsposition zwei unabhängige Tasten oder eine zusammenhängende Wippe besser sind, fällt unter die Kategorie „Geschmackssache“. Einen in mehrerlei Hinsicht faden Beigeschmack hinterlässt das etwa 25 mm durchmessende Gummiscrollrad. Es sitzt in einer deutlich wackligeren Mechanik als das der Saiph 1800, weist deutliches Seitenspiel und einen schwammigen Druckpunkt auf. Das Scrollraster wirkt etwas ruppig, schwergängig und zu grob abgestimmt und der kratzig-brummige Betätigungston erweckt keine sonderlichen Wertigkeitsgefühle. Warum Mionix bei der großen Schwester beim Mausrad nicht die Qualität des 1800er Pendants umsetzen konnte, ist fraglich. Auch bei den DPI-Umschaltern hat man offenbar Veränderungsdrang gespürt, sodass bei der Saiph 3200 zwei wohlgängige Tasten mit rundlicher statt flacher Form hinter dem Mausrad zum Zwecke der Abtastratenjustierung platziert wurden.

Unterseite mit Gewichtemagazin
Unterseite mit Gewichtemagazin
Liegt gut in mittelgroßen Händen
Liegt gut in mittelgroßen Händen
Sieben DPI-Positionen und Beleuchtungen
Sieben DPI-Positionen und Beleuchtungen

Die optisch wenig progressive Gestalt wurde auch bei der größeren Saiph übernommen. Zur Auflockerung des schwarzen Einheitslooks dient neben dem beleuchteten Scrollrad in insgesamt sieben verschiedenen Farbversionen allerdings auch noch das grün illuminierte Mionix-Rückenlogo. Ferner verfügt auch das schwedische Flaggschiff über die matte Kunststoffoberfläche, die der Hand ein angenehmes, warmes Betriebsgefühl vermitteln kann. Um etwas mehr Abwechslung bieten zu können, hat Mionix die Daumenmulde zusätzlich mit einer strukturierten Weichgummierung versehen, die den Daumen auf Entdeckungsreise schickt. Diese sollte allerdings vor der Übergangskante zum Kunststoff beendet werden, denn gerade im unteren Bereich ist die Verklebung der Gummierung etwas nachlässig vorgenommen worden, sodass sich der Daumen gerne unter weiterer Verschlechterung der Lage am sich langsam ablösenden Gummirand verfängt. Insgesamt hinterlässt die Saiph 3200 trotz solider Basis in Anbetracht des wackeligen Mausrades sowie der Verarbeitungsgüte der Gummimulde einen nicht ganz so wertigen Eindruck wie ihre günstigere Schwester. Auch das bei forschen Richtungswechseln minimal klappernde Gewichtemagazin unterstreicht diese Zwischenbilanz.

Vier Teflonfüße sorgen bei der Saiph 3200 für ordentliches Gleitvermögen auf textilem oder hartem Untergrund. Der sehr präzise und zuverlässig arbeitende Laser-Sensor bietet ob seiner maximalen 3200 DPI etwas mehr Dynamikumfang als das 1800 DPI Pendant der kleinen Schwester, digitalisiert in erster Linie aber auch auf kritischen, unebenen Unterlagen verzögerungsfrei und exakt, wie man es von einem Produkt dieser Preisklasse erwarten darf.

Software im Überblick

Spartanische Treibersoftware
Spartanische Treibersoftware
Spartanische Treibersoftware
Spartanische Treibersoftware

DPI-Setting hier wenigstens möglich
DPI-Setting hier wenigstens möglich
Spartanische Treibersoftware
Spartanische Treibersoftware

Wenig überraschend unterscheidet sich das Treibermenü der Saiph 3200 kaum von jenem der Saiph 1800. Dem Verzicht des „Roller Menüs“ stehen bei der großen Schwester aber wenigstens die freie Konfigurierbarkeit der sieben DPI-Stufen (von 400 bis 3200 in ganzen Zahlen) entgegen. Damit einhergehend kann sich der Anwender auch seine präferierte Abtastrate auf die Lieblings-Mausrad-Beleuchtung legen und somit zumindest etwas individualisierend agieren. Auch die Makro-Eingabe ist etwas erweitert und kann nun zwischen „Taste-Drücken“ und „Taste-Loslassen“ unterscheiden, sodass auch eine verschachtelte Kombination justierbar ist. Die Limitierung „ein Makro mit maximal fünf verschiedenen Tasten“ bleibt allerdings bestehen und scheint den internen 16-KB-Speicher in Kombination mit der DPI-Vergabe tatsächlich komplett auszufüllen, denn darüber hinaus bietet der Treiber keine weiteren Einstellmöglichkeiten.

Bewertung

In unserer bepunktenden Bewertung stellen wir die Mionix-Machwerke anhand möglichst breit aufgestellter, objektiv einschätzbarer Kriterien gegen bisher getestete Referenzen dar. Dabei ist zu beachten, dass die Punktevergabe nach wie vor lediglich als grober, vergleichsbildender Richtwert angesehen werden darf und je nach individuellem Empfinden anders gewichtet werden würde.

Bewertungsübersicht Mionix-Mäuse
Bewertungsübersicht Mionix-Mäuse

Gemäß unseren Bewertungskriterien schneiden beide Mäuse mit ordentlicher Bepunktung ab, ohne die Referenzen des Maussegmentes ernsthaft zu gefährden. Dabei vereiltelt speziell die schwache Softwareunterstützung eine bessere Platzierung der im 2D- und Spielealltag ansonsten sehr überzeugenden Schweden.

Fazit

Mionix liefert mit den Saiph-Geschwistern einen soliden Einstand ins Mausgeschäft. Beide Nager punkten in erster Linie durch die präzise arbeitende Sensorik, die hohe Geschwindigkeit und die im Rahmen der persönlichen Präferenzen gelungene Ergonomie. Qualitativ kann auch die Saiph 1800 durch ihre robuste Machart, exakt arbeitende Mechanik und ordentliche, wenngleich auch nicht spektakuläre Haptik überzeugen, während überraschenderweise die Saiph 3200 Abstriche im Hinblick auf das schwammige Mausrad und die sich partiell lösende Daumengummierung hinnehmen muss.

Nachholbedarf gibt es neben dem verbesserungswürdigen Lieferumfang vor allem bei der Softwareunterstützung. Beide Mäuse funktionieren zwar problemlos per Plug-&-Play und ohne zusätzlichen Treiber, dennoch erhofft man sich von einem solchen, auch wenn man ihn erst von der Herstellerhomepage beziehen muss, doch ein paar nützliche Zusatzfunktionen. Speziell Dinge wie das DPI-Setting, der Makro-Manager und die Beleuchtungskonfiguration sollten noch einmal aufgegriffen werden. Von ablegbaren Profilen oder einer freien Belegung der DPI-Tasten, wie man sie von ausgereiften Spielermäusen kennt, möchten wir dabei gar absehen.

Saiph 1800 und Saiph 3200
Saiph 1800 und Saiph 3200
Saiph 1800 und Saiph 3200
Saiph 1800 und Saiph 3200

Insgesamt hinterlässt das Schweden-Duo also einen ordentlichen Eindruck, ohne auf ganzer Linie zu überzeugen. Bei aktuellen Verkaufspreisen von 34,90 Euro [6] für die Saiph 1800 respektive 44,90 Euro [7] für die Saiph 3200 werden es die beiden Nager angesichts der hohen Konkurrenz sicher nicht einfach haben, sich am Markt durchzusetzen.

Aktuelle Preise und Verfügbarkeit:

Weiterführende Links

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/peripherie/2009/test_gigabyte_gm-m8000_gaming-laser-maus/
  2. http://mionix.net/
  3. http://www.mionix.net/
  4. http://www.caseking.de/shop/catalog/Media-PC/Maeuse/Mionix-Saiph-1800-Gaming-Mouse::11815.html?ref=35
  5. http://www.caseking.de/shop/catalog/Media-PC/Maeuse/Mionix-Saiph-3200-Gaming-Mouse::11816.html?ref=35
  6. http://www.caseking.de/shop/catalog/Media-PC/Maeuse/Mionix-Saiph-1800-Gaming-Mouse::11815.html
  7. http://www.caseking.de/shop/catalog/Media-PC/Maeuse/Mionix-Saiph-3200-Gaming-Mouse::11816.html
  8. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a402265.html
  9. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a402267.html
  10. http://www.mionix.net
  11. http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=219463
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