16.09.2002 18:33

Test: Athlon XP 2400+ und 2600+ (14/17)

Der nächste Schritt der Athlon-Evolution
Autor: Thomas Hübner

Leistungsrating

Sicherlich sind die vielen Zahlen nicht auf den ersten Blick komplett überschaubar. Aus diesem Grund setzen wir auch in diesem Artikel wieder auf das zuletzt eingeführte Leistungsrating der Prozessoren. Hierbei soll es nicht um einen Wert gehen, der mit einer bestimmten Taktfrequenz irgendeines Prozessors äquivalent ist. Unser Leistungsrating stellt eine prozentuelle Leistungsabstufung dar. Ein Prozessor, der in allen Benchmarks der Spitzenreiter war, erhält eine Wertung von genau 100 Punkten. Für jeden Benchmark wird diese Wertung einzeln berechnet. In das Leistungs-Rating fließt aus jedem Benchmark nur ein Wert ein, auch wenn im Rahmen des Tests mehrere Ergebnisse veröffentlicht wurden. Dies trifft beispielsweise auf Quake 3 zu, wo in zwei Auflösungen getestet wurde. Die Ergebnisse von Sandra 2002 haben keinen Einfluss auf die Bewertung.

Leistungsrating v1.4

Pentium 4 2,80 GHz - PC4200
99,16
Pentium 4 2,80 GHz - DDR333
96,27
Pentium 4 2,66 GHz - PC4200
95,34
Pentium 4 2,80 GHz - PC3200
94,66
Pentium 4 2,66 GHz - DDR333
92,60
Pentium 4 2,53 GHz - PC4200
91,49
Pentium 4 2,53 GHz - DDR333
89,02
Pentium 4 2,60 GHz - PC3200
88,77
Pentium 4 2,4B GHz - PC4200
87,60
Athlon XP 2600+ - DDR333
86,78
Pentium 4 2,50 GHz - PC3200
86,41
Pentium 4 2,26A GHz - PC4200
84,64
Pentium 4 2,40 GHz - PC3200
84,09
Athlon XP 2400+ - DDR333
83,25
Pentium 4 2,20 GHz - PC3200
78,60
Athlon XP 2200+ - DDR333
77,78
Athlon XP 2100+ - DDR333
75,96
Athlon XP 2000+ - DDR333
73,87
Pentium 4 2,0A GHz - PC3200
73,48
Athlon XP 1900+ - DDR333
71,83
Athlon XP 1800+ - DDR333
69,77
Pentium 4 1,8A GHz - PC3200
67,95
Athlon XP 1700+ - DDR333
67,75
Athlon XP 1600+ - DDR333
65,38
Athlon 1,4 GHz - DDR333
61,71
Angaben in Prozent

Unangefochten an der Spitze dreht der Pentium 4 mit 2,8 GHz und PC4200 seine Runden. Der Athlon XP 2600+ ist mit seiner Leistung nicht in der Lage gewesen einen P4 mit 2,53 GHz mit gleicher Speicherkonfiguration in die Schranken zu weisen. Seine Leistung liegt insgesamt "nur" auf dem Niveau eines 2,4 GHz Pentium mit sehr schnellem Rambus. Der XP 2400+ ist gut drei Prozent langsamer. Demnach kann der Taktvorteil von 6,5 Prozent nicht völlig in Leistung umgewandelt werden. Sicherlich macht sich hier auch die schlechte Anbindung des Prozessors an den Speicherkontroller bemerkbar. Mit seinen 2,1 GB/s kann man DDR333 mit 2,7 GB/s eben nicht wirklich ausnutzen.

Der derzeit schnellste Athlon ist somit alles in allem ungefähr 13 Prozent langsamer als die schnellste Intel-Kombination, bestehend aus P4 2,8 und PC4200.