Vorwort
Mit dem i875P Chipsatz beendete Intel vor etwas mehr als einem Monat die Rambus-Ära und leitete sogleich, zusammen mit der Vorstellung des 3,00 GHz Pentium 4, den Wechsel zu einem höherer getakteten Frontside-Bus ein. Dieser taktet nun effektiv mit 800 MHz und ermöglicht somit Bandbreiten von bis zu 6,4 GB/s auf dem Systembus zwischen Prozessor und Speichercontroller. Um diese Errungenschaft auch den weniger großen Geldbeutel zugänglich zu machen - ein 3,00 GHz Prozessor ist auch in der heutigen Zeit noch weit davon entfernt ein Schnäppchen zu sein - gehen am heutigen Tag drei weitere Prozessoren mit einem 800 MHz FSB an den Start. Die neuen Boliden starten bei 2,4 GHz, erreichen 2,6 GHz mühelos und schließen mit 2,8 GHz die aktuelle Lücke zum Topmodell. Die "Kleinen" haben allerdings noch eine weitere Besonderheit außer dem höheren FSB, denn sie unterstützen die Hyper-Threading Technologie, welche von Intel erstmals mit dem 3,06 GHz Pentium 4 präsentiert wurde und auch in das Modell mit 3,00 GHz Einzug hielt.
Verglichen mit den aktuellen 2,4 sowie 2,6 und 2,8 GHz Prozessoren gibt es also trotz der gleichen Taktfrequenz teils erhebliche Unterschiede. Wie sich diese letztendlich in der Gesamtleistung niederschlagen, möchten wir auf den folgenden Seiten klären.
Lesezeichen
Da es möglich ist, dass in diesem Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Prozessortests zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas "mehr" wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte (Ausschnitt) zu werfen.
- (Rating) AMD kontert mit Athlon XP 3000+ und 3200+ - Jetzt auch mit 400 MHz FSB [1]
(AthlonXP 2700+ bis 3200+, Pentium 4 2,40C bis 3,06 GHz) - (Rating) Pentium 4 mit 3,0 GHz und 800 MHz Frontside-Bus - Was bringt der höhere Bus? [2]
(AthlonXP 2400+ bis 3000+, Pentium 4 2,53 bis 3,06 GHz) - (Rating) Was leistet der Athlon XP 3000+? - Der neue Kern mit 2500+, 2800+ und 3000+ im Test [3]
(AthlonXP 2400+ bis 3000+, Pentium 4 2,53 bis 3,06 GHz) - (Rating) Intel Pentium 4 3066 MHz im Test - HyperThreading-Support für den Desktop [4]
(AthlonXP 2400+ bis 2800+, Pentium 4 2,53 bis 3,06 GHz) - (Rating) Celeron mit 2.0 GHz im Test - Übertaktet auf 3.0 GHz ein Pentium 4 Konkurrent? [5]
(Athlon 1600+ bis 1700+ , Pentium 4 2,53 bis 2,8 GHz) - (Rating) Der Athlon XP 2700+ und 2800+ im Test - Zurück an die Spitze dank FSB166? [6]
(Athlon 2200+ bis 2800+ , Pentium 4 2,4 bis 2,8 GHz) - (Rating) Der nächste Schritt der Athlon-Evolution - Athlon XP 2400+ und 2600+ im Test [7]
(Athlon 2200+ bis 2600+ , Pentium 4 2,4 bis 2,8 GHz)
Wer darüber hinaus noch an der Prozessoren-Geschichte von AMD und Intel interessiert ist, wird an den Artikeln „Intels Prozessor History - Der Weg vom Intel 4004 bis zum Pentium 4 [8]“ und „AMD Prozessor History - Ein Überblick vom K5 bis zum Athlon XP [9]“ seine wahre Freude haben.
Übersicht
Für alle Freunde der schnörkellosen Theorie wollen wir, bevor es ans Eingemachte geht, nochmals einen Blick auf die Eckdaten der Kontrahenten werfen.
| Merkmale | Pentium 4 | Celeron | Athlon XP | Athlon XP |
|---|---|---|---|---|
| Kern | Northwood | Northwood-128 | Thoroughbred "A/B" | Barton |
| Frontside-Bus | 400 MHz QDR 533 MHz QDR 800 MHz QDR |
400 MHz QDR | 266 MHz DDR 333 MHz DDR |
333 MHz DDR 400 MHz DDR |
| Fertigung | 0,13µm | 0,13µm | 0,13µm | 0,13µm |
| Sockel | Sockel 478 | Sockel 478 | Sockel A | Sockel A |
| Taktrate o. Modellnummer |
400 MHz QDR 1600 MHz A 1800 MHz A 2000 MHz A 2200 MHz 2400 MHz 2500 MHz 2600 MHz 533 MHz QDR 2266 MHz 2400 MHz B 2533 MHz 2666 MHz 2800 MHz 3066 MHz HT 800 MHz QDR 2400 MHz C HT 2600 MHz C HT 2800 MHz C HT 3000 MHz HT HT: Hyper-Threading |
400 MHz QDR 2000 MHz 2100 MHz 2200 MHz 2300 MHz 2400 MHz |
266 MHz DDR 1800+ 1900+ 2000+ 2100+ 2200+ 2400+ 2600+ 333 MHz DDR 2600+ 2700+ 2800+ |
333 MHz DDR 2500+ 2800+ 3000+ 400 MHz DDR 3000+ 3200+ |
| Transistoren | 55 Millionen | unbekannt | 37,5 Millionen | 54,3 Millionen |
| DIE-Size | 146mm² (nB0 Step) 131mm² (nC1 Step) 131mm² (nD1 Step) |
unbekannt | 80 mm² ("A") 84 mm² ("B") |
101 mm² |
| L1-Execution-Cache | 12.000 µ-Ops | 12.000 µ-Ops | 64 kB | 64 kB |
| L1-Daten-Cache | 8 KB | 8 KB | 64 kB | 64 kB |
| L1-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Cache | 512kB | 128kB | 256kB | 512kB |
| L2-Anbindung | 256 Bit | 256 Bit | 64 Bit | 64 Bit |
| L2-Cache-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Modus | L1 inclusive | L1 inclusive | L1 exclusive | L1 exclusive |
| HW Data Prefetching | Ja | Ja | Ja | Ja |
| VCore | 1,475V 1,500V 1,525V 1,550V |
1,475V 1,500V 1,525V |
1,50V 1,60V 1,65V |
1,65V |
| Befehlssätze | MMX SSE / SSE2 |
MMX SSE / SSE2 |
MMX / 3DNow! 3DNow!+ / SSE |
MMX / 3DNow! 3DNow!+ / SSE |
| Temperatur Diode | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Multiprozessor-fähig | Nein | Nein | Nein | Nein |
| CPU-Architektur | 20-stufige Pipeline | 20-stufige Pipeline | 15-stufige (FPU) 10-stufige (ALU) Pipeline |
15-stufige (FPU) 10-stufige (ALU) Pipeline |
Da sich die drei neuen Prozessoren voll in die bestehende Produktpalette einreihen und sich nicht großartig von den 3,00C GHz Pentium 4 unterscheiden, möchten wir an dieser Stelle auf Hyper-Threading, Kompatibilität, Kühlung und Leistungsaufnahme nicht näher eingehen und weisen daher auf unseren 3,00C GHz Testbericht [1], in dem diese Punkte ausführlich behandelt wurden.
Performance
Unser Performance-Rating hat sich in der Vergangenheit mehr als bewährt und dies ist auch der Grund dafür, weshalb wir seit der Vorstellung des neuen Pentium 4 mit 3,00 GHz und einem 800 MHz schnellen Frontside-Bus [1] verstärkt darauf setzen. Wir haben das Performance-Rating in Anwendungs-, Spiele- und Gesamtleistung unterteilt.
Alle Einzelergebnisse sind im Anhang dieses Artikels [10] in voller Ausführung und ohne Einschränkung einsehbar.
Spieleleistung
Bei Spielen sind folgende Ergebnisse für die Berechnung in die Endbewertung eingeflossen:
- Spiele 1024x768x32
- 3DMark2001 SE
- 3DMark03
- Comanche 4
- Quake 3 Arena
- Unreal Tournament
- Unreal Tournament 2003 (Botmatch)
Spieleleistung
Angaben in Prozent
|
Betrachtet man den oberen Teil des Diagrammes, so sollte unweigerlich auffallen, dass die Verbindung aus höherem Frontside-Bus, schnellerem Arbeitsspeicher und aktiviertem Hyper-Threading einen Taktunterschied von gut 200 MHz beim Pentium 4 zu kompensieren weiß. Pentium 4 2,60C GHz und Pentium 4 2,80 erbringen nahezu die gleiche Leistung, obwohl ihr realer Prozessortakt doch erheblich voneinander abweicht. Grundsätzlich können die drei neuen Pentium 4 Prozessoren den jeweils schnelleren, auf dem Markt erhältlichen Prozessor mit einem 533 MHz FSB hinter sich lassen.
Verglichen mit der Konkurrenz kann es der Pentium 4 2,6C GHz sogar gut mit dem neu vorgestellten Athlon XP 3200+ aufnehmen und erreicht im Durchschnitt sogar eine höhere Leistung - der Pentium 4 2,4C GHz kann es immerhin noch mit einem Athlon XP 2800+ aufnehmen. Voraussetzung hierfür ist allerdings der Einsatz eines Mainboards mit i875P ('Canterwood').
Anwendungsleistung
Für die Berechnung der Anwendungsperformance wurden folgende Ergebnisse heran gezogen:
- Anwendungen 1024x768x32
- FlaskMPEG
- Lame 3.91
- MP3 Maker Platinum
- PCMark2002 (CPU)
- Seti@Home (1WU)
- Sysmark 2002
- WinACE 2.11
- WinRAR 3.11
Anwendungsleistung
Angaben in Prozent
|
Während sich der Pentium 4 2,4C GHz in Spielen noch mit dem Athlon XP 2800+ um den besseren Platz in der Hitliste streiten musste, ergibt sich in der Anwendungsleistung ein gänzlich anderes Bild. Hier können die neuen Pentium 4 Prozessoren mit einem auf 800 MHz beschleunigten Frontside-Bus voll auftrumpfen und so ist sogar der kleinste Neuankömmling von Intel in der Lage, AMDs schnellsten Boliden auf dem nForce 2 Ultra 400 den Rang abzulaufen. Hier scheint vor allem Hyper-Threading für einen Leistungssprung gesorgt zu haben, denn während ein Pentium 4 2,4C GHz schon beinahe mit dem 2,8 GHz Modell ohne Hyper-Threading konkurriert, kann der Pentium 2,8C GHz das Modell mit 3,06 GHz, welches ebenfalls über Hyper-Threading verfügt, nicht überholen.
Update 17.06.2003: Offensichtlich ist uns bei der Berechnung des Anwendungs-Rating ein Fehler unterlaufen, den wir uns nicht erklären können und welcher uns leider erst jetzt aufgefallen ist. Der neue Intel Pentium 4 2,4C GHz liegt nur noch knapp vor dem Athlon XP 2800+. Dadurch verändert sich natürlich auch das Rating der Gesamtleistung.
Gesamtleistung
Die Gesamtleistung errechnet sich aus allen Ergebnissen, die für die Berechnung der Leistung in Spielen und Anwendungen herangezogen wurden. Nur der Prozessor, der sowohl in Spielen als auch in Anwendungen die beste Leistung liefert, erreicht auch in der Gesamtleistung eine Bewertung von 100 Prozent.
Gesamtleistung
Angaben in Prozent
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Fügt man das Ergebnis der Spiele- und Anwendungsleistung zusammen, so dürften klar sein, dass es für AMDs Prozessoren nicht all zu rosig aussieht. Die neuen Prozessoren von Intel harmonieren einfach ausgezeichnet mit dem i875P Chipsatz und laufen wahrlich zur Höchstform auf. Insgesamt kann der Athlon XP 3200 zwar seinen sechsten Platz noch retten (den 3,06 GHz Pentium 4 auf dem i850E System nicht mitgerechnet) und den Pentium 4 2,4C GHz knapp schlagen. Doch diese 0,6 Prozent sind kein Ergebnis, dessen sich AMD rühmen kann - Warten auf den Athlon 64.
Update 17.06.2003: Offensichtlich ist uns bei der Berechnung des Anwendungs-Ratings ein Fehler unterlaufen, den wir uns nicht erklären können und welcher uns leider erst jetzt aufgefallen ist. Der aktuell schnellste Athlon XP findet sich nun auf dem fünfen Platz wieder. Der Pentium 4 2,4C GHz ist alles in allem so schnell wie ein Athlon XP 2800+.
Preisfrage
Ein entscheidendes Kriterium für den Kauf eines neuen Prozessors ist neben der Leistung sicherlich der Preis. Hierbei muss man natürlich zwischen den Großhandelspreisen und den Preisen im Laden um die Ecke unterscheiden. In der Vergangenheit konnten Intels Prozessoren zwar auf der Preisliste für Großkunden mit den Preisen für AMDs Boliden konkurrieren, im Einzelhandel schockte den gewillten Käufer jedoch ein gänzlich anderes Bild. Während Athlon XP Prozessoren zumeist unter Listenpreis unter's Volk geworfen wurden, musste man beim Pentium 4 allein schon für den Namen und seinen Ruf als "teure CPU" deutlich mehr bezahlen.
| Intel Pentium 4 | AMD Athlon XP | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Takt | Preis | Modelnr. | Preis | ||
| Seit 11.5.03 | Ab 21.5.03 | Seit 6.5.03 | Ab 13.5.03 | ||
| 3,00 GHz | $417 | $417 | 3200+ | - | $464 |
| 3,06 GHz | $401 | $401 | 3000+ | $325 | $325 |
| 2,80C GHz | - | $278 | |||
| 2,80 GHz | $262 | $262 | 2800+ | $225 | $225 |
| 2,66 GHz | $193 | $193 | 2700+ | $180 | $180 |
| 2,60C GHz | - | $218 | |||
| 2,60 GHz | $193 | $193 | 2600+ | $151 | $151 |
| 2,53 GHz | $193 | $193 | 2500+ | $124 | $124 |
| 2,40C GHz | - | $178 | |||
| 2,40B GHz | $163 | $163 | 2400+ | $103 | $103 |
| 2,26 GHz | $163 | $163 | 2200+ | $81 | $81 |
| - Nicht gelistet | |||||
In Anbetracht der gebotenen Leistung hat sich Intel für eine recht moderate Preispolitik bei den drei neuen Prozessoren mit 2,4 GHz, 2,6 GHz und 2,8 GHz entschieden. Bei der Abnahme von 1000 Stück müssen die Großhändler nicht mehr als 25 US-Dollar draufzahlen, um dem Kunden doch erheblich mehr Leistung liefern zu können. Doch zu welchen Preisen werden die drei neuen Prozessoren von Intel an den Endanwender abgeben?
Die folgenden Preise haben wir hierbei aus der Preisliste vom 18. Mai 2003 eines Computerladens entnommen und mit denen vom 10. Mai dieses Jahres (kurz vor der Vorstellung des Athlon XP 3200+) verglichen. Da wir uns auf einen Anbieter beschränkt haben, wird es unter Garantie Anbieter geben, bei denen einige Prozessoren, die sich vielleicht gerade im Angebot befinden, etwas günstiger zu haben sind.
| Intel Pentium 4 | AMD Athlon XP | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Takt | Preis | Modelnr. | Preis | ||
| 10. Mai 2003 | 18. Mai 2003 | 13. April 2003 | 10. Mai 2003 | ||
| 3.00C GHz | €499 | €459/€499* | 3200+ | - | - |
| 3,06 GHz | €429 | €409/€429* | 3000+ | €389 | €389/€399* |
| 2,80C GHz | - | €329* | |||
| 2,80 GHz | €369 | €289/€299* | 2800+ | €269 | €269/€279* |
| 2,60C GHz | - | €259* | 2700+ | €209 | €209/€219* |
| 2,66 GHz | €279 | €214/€229* | 2600+ | €184* | €184* |
| 2,53 GHz | €229 | €204/€214* | 2500+ | €149 | €149/€159* |
| 2,40C GHz | - | €219* | |||
| 2,40B GHz | €189* | €199* | 2400+ | €129* | €129* |
| 2,26 GHz | - | - | 2200+ | €109* | €109* |
| 2,00 GHz | €194* | €194* | 2000+ | €84* | €84* |
| - Nicht im Angebot * inkl. Kühler | |||||
Am 11. Mai (effektiv am 10. Mai) hat Intel die Preise für den Pentium 4 2,6/2,66 GHz und 2,8 GHz mit 30 Prozent doch erheblich gesenkt und auch die Händler haben mitgezogen. Bei den AMD Athlon XP Prozessoren gabs es dagegen offensichtlich keinen Grund für eine Preissenkung; hier ging es mit den Preisen weder rauf noch runter. Der vor gut einer Woche angekündigte Athlon XP 3200+ scheint übrigens noch nicht flächendeckend lieferbar zu sein, jedenfalls wurde eben dieser bei dem von uns ausgewählten Shop nicht gelistet.
Hält man sich das Ergebnis unserer Leistungsbewertung noch einmal vor Augen, und vergleicht den Preis des Pentium 4 2,4C GHz mit dem des Athlon XP 3000+, so lassen sich mit dem Griff zum Intel Prozessor genau 180 Euro sparen und man erhält (nach unserer Gesamtleistungsbewertung) sogar noch einen schnelleren Prozessor. Gut, die Kosten für die Gesamtplattform sind hier noch nicht mit eingerechnet. Da jedoch Canterwood und nForce 2 keine Schnäppchen sind und bei beiden Boards DDR400 zum Einsatz kommt, dürften die Unterschiede bedeutend geringer als in der Vergangenheit ausfallen.
Update 17.06.2003: Offensichtlich ist uns bei der Berechnung des Anwendungs-Rating ein Fehler unterlaufen, den wir uns nicht erklären können und welcher uns leider erst jetzt aufgefallen ist. Der Pentium 4 2,4C GHz ist nunmehr in der Leistung mit einem Athlon XP 2800+ zu vergleichen.
Fazit

Die Auswertung der Ladenpreise sagt eigentlich schon alles. Die kleinen Pentium 4 Prozessoren mit aktiviertem HyperThreading und 800 MHz Frontside-Bus liefern eine ausgezeichnete Leistung. In der Gesamtbewertung ist ein 2,4C GHz Pentium 4 sogar in der Lage, mit dem Athlon XP 3200+ gleichzuziehen und kann sich klar vor dem Athlon XP 3000+ positionieren. Preislich fährt man mit diesem Pentium 4 180 Euro günstiger und kriegst somit sein neues Mainboard quasi kostenlos dazu.
Hierbei stellt sich natürlich die Frage der Ausgangssituation, denn wer im Besitz eines Athlon XP 2800+ mit adäquatem Mainboard ist, für den macht eine komplette Neuanschaffung wohl wenig Sinn.
Wer im Besitz einer Plattform unter einem 1 GHz ist, die für die Anforderungen des täglichen Bedarfs nicht mehr gerüstet ist, dem können wir nur zum Wechsel auf ein Mainboard mit i875P/i865PE Chipsatz und dem 2,4C GHz Pentium 4 raten, der ein ausgezeichneten Preis/Leistungs-Verhältnis bietet.
Wer sich "noch" mit einem Pentium 4 System der ersten Generation (Willamette Prozessor-Kern) herumplagen muss, der sollte ebenfalls die Gelegenheit beim Schopfe packen und auf Intels neue Plattform wechseln. Auch hier steht eine komplette Neuanschaffung an, da nicht einmal der Arbeitsspeicher aus den ersten Pentium 4 Prozessor Systemen (meistens SDR SDRAM) auf niedrigem Takt für eine gewisse Übergangszeit genutzt werden kann.
Wer im Besitz eines gut gepflegtem Athlon und Athlon XP Systems bis 2000+ ist, für den besteht eigentlich kein zwingender Grund für ein Update. Wer dennoch etwas mehr Leistung möchte, sollte jetzt die Gelegenheit nutzen. Es wird zwar im zweiten Quartal dieses Jahres noch ein Pentium 4 mit 3,2 GHz erscheinen und auch von einem Athlon XP 3400+ ist vor dem Verkaufsstart des Athlon 64 im September die Rede, wir erwarten jedoch keine erheblichen Preissenkungen, da Intels Top-Modell derzeit für unter 500 US-Dollar im Einkauf mehr als günstig ist (vergleichen mit den üblichen Preisen für Intels Top-Modelle) und die Vorstellung des 3,2 GHz Prozessors keine Preislawinen auslösen wird.
Wer meint, noch etwas länger warten zu können, müssen oder wollen, den erwartet im September dieses Jahres mit dem Athlon 64 der erste 64 bit Prozessor aus dem Hause AMD für den Desktop-Markt, der aufgrund eines neuen Sockels und einer völlig anderen Architektur zwingend ein neues Mainboard und gegebenenfalls sogar neuen Arbeitsspeicher verlangen wird. Im vierten Quartal soll Intels Prescott Prozessor an den Start gehen, der mit vielen Neuerungen, unter anderem einer besseren Fertigungstechnologie und einem auf 1 MB verdoppelten L2-Cache, daher kommen wird. Alle Platinen mit dem aktuellen i875P und i865PE/G Chipsätzen werden diesen unterstützen. Er wird - wie der Athlon 64 - aber zur Markteinführung entsprechend teuer sein. Irgendwann im nächsten Jahr wird sich dann nochmals einiges ändern. Es wird neue Chipsätze, neue Speichertechnologien und auch einen neuen Prozessorsockel für Intel geben. Aber bis dahin kann noch gut ein Jahr vergehen.
Abschließend können wir nur sagen, dass wir grünes Licht für die drei neuen Pentium 4 Prozessoren geben können und unserer Meinung nach das Modell mit 2,40C GHz, nicht zuletzt aufgrund seines Overclocking-Potentials, auf jeden Fall eine richtige Investition darstellt.
Update 17.06.2003: Offensichtlich ist uns bei der Berechnung des Anwendungs-Rating ein Fehler unterlaufen, den wir uns nicht erklären können und welcher uns leider erst jetzt aufgefallen ist. Der Pentium 4 2,4C GHz liegt in der Leistung alles in allem leicht vor dem Athlon XP 2800+. Dies ändert jedoch nichts daran, dass es sich hierbei um eine ausgezeichnete CPU handelt, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Anhang
Testsystem
Als Betriebssystem kam, wie bei uns üblich, Windows XP Professional mit Service Pack1 in der englischen Original-Version zum Einsatz, welche auf den jeweiligen Plattformen nach der Installation aktiviert wurde. Als Grafikkarte kam unsere sehr zuverlässige Asus V8460 mit GeForce4 Ti4600 zum Einsatz.
Um etwaigen Fragen vorzubeugen, hier eine komplette Auflistung unseres Testsystems:
- Prozessor
- Intel Pentium 4 3,0C GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,06 GHz (FSB533) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,80 GHz (FSB533)
- Intel Pentium 4 2,80 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,66 GHz (FSB533)
- Intel Pentium 4 2,60 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,53 GHz (FSB533)
- Intel Pentium 4 2,40 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- AMD Athlon XP 3200+ FSB400 Barton
- AMD Athlon XP 3000+ FSB400 Barton
- AMD Athlon XP 3000+ FSB333 Barton
- AMD Athlon XP 2800+ FSB333 Barton
- AMD Athlon XP 2700+ FSB333
- Motherboard
- AMD Plattform FSB333: EPoX 8RDA+ Rev. 1.0 (nForce 2) - Bios 17.1.03 [11]
- AMD Plattform FSB400: Asus A7N8X Deluxe Rev. 2.0 (nForce 2 400 Ultra) - Bios 1004
- Intel Plattform FSB533: Asus P4T533 (i850E) [12]
- Intel Plattform FSB800: Asus P4C800 (i875P) [13]
- Arbeitsspeicher
- 2x256MB DDR400 Corsair Twinx512 3200 C2
- 1x512MB RIMM4200 Samsung Rambus
- Grafikkarte
- Asus V8460 Ultra (GeForce4 Ti4600)
- Peripherie
- Asus CRW 4012A
- IBM IC35LC040
- Treiberversionen
- nVidia Detonator 41.09
- nVidia nForce Treiberpaket 2.03 (AMD)
- Intel Inf-Treiber 5.00.1009 (Intel)
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP1
- Microsoft DirectX 9.0
Benchmarks
Auch bei diesem Test haben wir keine Mühen gescheut, um die Leistung der neuen Prozessoren von möglichst vielen Seiten zu beleuchten.
Nachfolgend eine kleine Übersicht:
- Synthetische Benchmarks
- Sisoft Sandra 2003 Pro
- Futuremark PCMark2002
- Futuremark 3DMark 2001 SE
- Futuremark 3DMark 2003
- Games
- Epic Games Unreal Tournament
- Epic Games Unreal Tournament 2003
- NovaLogic Comanche 4
- id Software Quake 3 Arena
- Anwendungen
- BAPCo Sysmark 2002
- WinACE 2.11
- WinRAR 3.11
- Lame 3.91
- Magix MP3 Maker Platinum 3.04
- FlaskMPEG 0.78.39 mit DiVX 5.03
- Seti@Home
- 3D Render Performance
- Maxon Cinema 4D XL R8
- Newtek Lightwave 7.5
Wer die Benchmarks bei sich zu Hause selbst einmal nachvollziehen möchte, der findet einen Großteil der oben aufgelisteten Testprogramme bei uns in der Downloadsektion [14].
Synthetische Benchmarks
Sandra 2003 Pro
- SiSoft Sandra bietet Informationen über das System in Hülle und Fülle und ist zudem in der Lage, die wichtigsten Bestandteile des PCs auf ihre Geschwindigkeit hin zu überprüfen. Für unseren Prozessorvergleich sind jedoch drei Messungen besonders interessant:
- Sandra Prozessor-Test
Hierbei kommt zum einen der Dhrystone Benchmark zum Einsatz, der ursprünglich von Siemens entwickelt wurde, um die Leistung des Hauptprozessors zu messen. Zum anderen wird über den Whetstone Benchmark die Leistung des Co-Prozessors bestimmt. Beide Tests erfolgen ohne die Berücksichtigung der erweiterten Multimedia-Befehlssätze. - Sandra Multimedia-Test
Beim Multimedia-Test von Sandra 2002 wird ein Algorithmus eingesetzt, der unter anderem auch beim Generieren von realistischen Naturobjekten wie Bergen oder Wolken zum Einsatz kommt. Die Rede ist hier von der Chaostheorie, die von Mandelbrot aufgestellt wurde. Bei diesem Benchmark werden auch die erweiterten Befehlssätze des Pentium 4 oder die des Athlon XP berücksichtigt. Da die Implementierung von SSE1 in diesem Teiltest besser als die von 3DNow! ist, haben wir den Athlon XP mit seiner SSE1 Einheit (d.h. 3DNow! Professional) arbeiten lassen. Beim Pentium 4 kam dagegen SSE2 zum Einsatz. - Sandra Speicher-Test
Der Memory-Benchmark bietet einen perfekten Überblick über das Zusammenspiel von CPU, Frontside Bus, Northbridge und Speicher. Da die Daten nicht nur vom Speicher zur Northbridge sondern darüber hinaus auch zum Prozessor geschickt werden, sind beide Bus-Systeme für die Performance von entscheidender Rolle. Ein alter Athlon XP, der zwar mit DDR333 (166MHz) theoretisch 2,7GB Daten aus dem RAM erhalten kann, wird hier durch seinen FSB von nur 133MHz auf 2,1GB/s limitiert.
- Sandra Prozessor-Test
- Weitere Informationen: SiSoftware.demon.co.uk [15]
- Download: ComputerBase.de [16]
Sandra 2003 Arithmetic
Angaben in Punkten
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Sandra 2003 Multimedia
Angaben in Punkten
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Sandra 2003 Speicherdurchsatz
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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PCMark2002
- Der PCMark 2002 ist ein vergleichsweise neuer Benchmark, der, wie der Name schon sagt, zur Messung der gesamten Systemleistung entwickelt wurde. Hierfür führt er eine Reihe von Tests durch, die primär den Prozessor und den Arbeitsspeicher fordern. Auch die Festplatte wird auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft. Auf die Veröffentlichung des Teilergebnisses haben wir jedoch verzichtet. Somit liefert uns der PCMark 2002 lediglich eine Punktzahl für die Prozessorleistung und den Arbeitspeicher.
- Weitere Informationen: Futuremark.com [17]
- Download: Futuremark.com [18]
PCMark 2002
Angaben in Punkten
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3DMark2001 SE
- Der 3DMark 2001SE ist ohne Frage das beliebteste Programm zur Bewertung eines "Gamer-PCs". In einer Reihe synthetischer, aber recht praxisnaher Einzeltests (zum Teil basierend auf der Max Payne Engine) wird vor allem der Grafikkarte alles abverlangt. Neben der Grafikkarte werden hier CPU und Speicher bzw. deren reibungslose Kooperation besonders in den Vordergrund gestellt. Allerdings ist der Benchmark in den letzten Monaten immer öfter in die Kritik geraten, weil man ihm parteiische Messungen zu Gunsten nVidia oder andere Manipulationen zu Gunsten eines Hersteller nachweisen konnte.
- Weitere Informationen: Futuremark.com [19]
- Download: ComputerBase.de [20]
3DMark 2001 SE
Angaben in Punkten
|
3DMark 2001 SE Detail
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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3DMark03
- Der 3DMark03, der neueste Spross der 3DMark-Familie, ist auf dem besten Wege, das beliebteste Programm zur Bewertung eines "Gamer-PCs" zu werden. In einer Reihe synthetischer, aber recht praxisnaher Einzeltests wird vor allem der Grafikkarte alles abverlangt. Im 3DMark03 CPU Mark dürfen sich im Anschluss an den Haupttest der Prozessor samt Arbeitsspeicher voll austoben. Näheres zum 3DMark03 gibt es in unserer 3DMark03 Performance Analyse [21].
- Weitere Informationen: Futuremark.com [22]
- Download: ComputerBase.de [23]
3DMark03
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPU Mark
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPU Mark Detail
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Games
Unreal Tournament
- Wie Quake3 Arena oder der 3DMark 2000 gehört auch Unreal Tournament sicherlich nicht mehr zu den taufrischen Programmen. Da es uns hier jedoch nicht um die Bewertung einer aktuellen Grafikkarte geht, können wir von diesem Umstand nur profitieren, denn CPU und Speicherauslastung sind auch bei UT nicht zu verachten. Der sog. UTBench setzt hier noch einen drauf. Die Demo, die international als Grundlage für Benchmarks genutzt wird, simuliert ein Deathmatch gegen 16 Bots und ist enorm Prozessorlimitiert, d.h., die Grafikkarte spielt (fast) keine Rolle.
- Weitere Informationen: 3DCenter.de [24]
- Download: UTBench [23] (3DCenter.de)
Unreal Tournament
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Unreal Tournament 2003
- In einem Report [25] hatten wir uns bereits den Hardwareanforderungen der Demo angenommen und ein fast perfektes Umfeld für einen CPU-Test vorgefunden. Denn wie schon UT (1) ist auch UT2003 stark von Prozessor und Speicher-Anbindung, also auch dem FSB, abghängig.
- Weitere Informationen: ComputerBase.de [24]
- Download: UnrealTournament2003.com (Demoversion) [26]
Unreal Tournament 2003
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Comanche 4
- Comanche 4 ist ein recht neues Spiel, welches exzessiven Einsatz von den Pixelshadern moderner Grafikkarten zur Darstellung der detaillierten Landschaft, sowie des schön animierten Wassers und reflektierender Flächen macht. Bei durchschnittlichen 30 fps beträgt der Polygondurchsatz runde 6 Millionen pro Sekunde. Bei uns im Test konnten teilweise über 10 Millionen Polygone pro Sekunde dargestellt werden, was natürlich auf die starke Unterstützung der Grafikkarte durch den Prozessor zurückzuführen ist.
- Weitere Informationen: Novalogic.com [27]
- Download: Novalogic.com [28]
Comanche 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Quake 3 Arena
- Quake3Arena und auf dieser Engine basierende Programme gelten als die speicherabhängigsten Spiele überhaupt. Neben den Latenzzeiten spielt hier vor allem die reine Bandbreite eine entscheidende Rolle, weshalb Rambus mit seinen bis zu 4,2 GB/s hier zumeist die Führung übernimmt. Ein nützliches Tool, dass das Benchmarken mit dieser Software enorm erleichtert, ist der Q3Bench. Hier können vordefinierte Configs sowie die gewünschten Auflösungen und Detailsstufen gewählt werden. Das Protokollieren der Ergebnisse übernimmt der fleißige Helfer ebenfalls.
- Weitere Informationen: guru3d.com [29]
- Download: G256.com [30]
Quake 3 Arena
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Anwendungen
Sysmark 2002
- Auch die neue Version des Benchmarks gliedert sich in zwei Bereiche auf. Im ersten Bereich wird die Arbeitsumgebung eines "Webmasters" bzw. "Webdesigners" simuliert, der den Namen Internet Content Creation trägt. In diesem Testabschnitt werden folgende reale Anwendungen mit einer Scriptsprache gesteuert:
- Macromedia Dreamweaver 5
- Adobe Photoshop 6.0.1
- Adobe Premiere 6.0
- Microsoft Windows Media Encoder 7.1
- Macromedia Flash 5.0
Im zweiten Bereich von Sysmark 2002 wird der Büroalltag (Office Content Creation) mit einer ganzen Reihe von Anwendungen gemessen, die parallel zueinander via Multitasking angesprochen werden. Zu diesen Anwendungen gehören Microsoft Office 2002, Dragon Naturally Speaking, Netscape Communicator 6.0, WinZip 8.0 und McAfee VirusScan 5.13. Die jeweiligen Teilergebnisse, die sich aus der Internet Content Creation und Office Content Creationen ergeben, gehen jeweils zu 50 Prozent in das Endergebnis ein.
Kritker werfen dem Sysmark ab der Version 2002 ein parteiisches Verhalten zu Gunsten Intel vor. Die Veränderung der Gewichtung der Einzeltest habe gegenüber der Version 2001 den Schwerpunkt auf CPUs dieses Herstellers gelegt. Wir werden den Test jedoch weiterhin unter Vorbehalt in unserem Parcours belassen.
- Weitere Informationen: Futuremark.com [31]
- Download: - keine Demo verfügbar -
Sysmark 2002
Angaben in Punkten
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Sysmark 2002 Detail
Angaben in Punkten
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WinACE 2.11
- Neben dem wohl verbreitetsten Packformat *.zip dürfte das *.ace-Format sicherlich das beliebteste sein. Erstellt wird es in erster Linie durch den grafisch übersichtlichen und recht flinken Packer WinACE. Neben der Performance der Festplatte spielt auch beim Encoden einer gepackten Datei die Rechenleistung der CPU und erneut das Zusammenspiel aus Speicher und CPU eine wichtige Rolle. In unserem Test gilt es, mit WinACE 2.11 eine Wave-Datei (200MB) bei maximaler Kompressionsstufe zu komprimieren.
- Weitere Informationen: WinAce.com [32]
- Download: ComputerBase.de [33]
WinACE 2.11
Angaben in Minuten, Sekunden
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WinRAR 3.11
- Bereits in Zeiten von Dos konnte sich RAR einen ausgezeichneten Namen erarbeiten. Mit dem Wechsel zu Windows hat auch RAR ein neues Gewandt bekommen. Neben der Performance der Festplatte spielt auch beim Komprimieren einer Datei die Rechenleistung der CPU und erneut das Zusammenspiel aus Speicher und CPU eine wichtige Rolle. In diesem Test gilt es, mit WinRAR 3.11 eine Wave-Datei (200MB) bei maximaler Kompressionsstufe zu komprimieren. Im Vergleich zu WinACE ist WinRAR deutlich schneller, da es unter anderem auch von SSE1 oder SSE2 gebaucht macht. Allerdings ist die gepackte Datei auch ein wenig größer.
- Weitere Informationen: Rarsoft.com [34]
- Download: ComputerBase.de [35]
WinRAR 3.11
Angaben in Minuten, Sekunden
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LAME 3.91
- Die zweite Disziplin, die beim Encoding anstand, war das dynamische Umwandeln einer 100 MB WAV-Datei in das MP3 Audioformat. Hierfür kam das Programm Lame 3.91 zum Einsatz, das lediglich MMX unterstützt. Das Programm wurde mit den Parametern -v -V 0 gestartet. Dadurch wird eine MP3-Datei mit variabler Bitrate zwischen 160 kbps und 320 kbps erstellt.
- Weitere Informationen: mp3dev.org [36]
- Download: riphelp.com [37]
Lame 3.91
Angaben in Minuten, Sekunden
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MP3 Maker Platinum 3.04
- Um das Audio-Encoden nicht zu einseitig zu betrachten, kam in diesem Vergleichstest noch der Magic Music Maker zum Einsatz. Zum Glück des Pentium 4 bietet dieser volle SS2 Unterstützung. Wir haben auch hier die 100 MB WAV-Datei gewählt, die bereits bei Lame zum Einsatz kam.
- Weitere Informationen: Magix.com [38]
- Download: Magix.com [39] (eingeschränkte Demoversion)
Magix MP3 Maker Platinum
Angaben in Punkten
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FlaskMPEG mit DiVX
- Natürlich durften die Prozessoren auch zeigen, was beim Encoden von Videos in ihnen steckt. Hierfür durfte jeder der Kontrahenten ein 451MB großes MPEG1 Video mittels Flask in das DiVX (MPEG4) Format bringen. Die im Durchschnitt erreichte Framerate wurde auf Papier festgehalten. Es wurde mit High Quality Bikubischer Filterung gearbeitet, wobei lediglich der Video-Stream bearbeitet wurde. Der Audiostream blieb dagegen unverarbeitet. Als iDCT kam DVD2AVI SSE/MMX zum Einsatz, da alle Testkandidaten diese Multimedia Befehlserweiterung voll unterstützen.
- Weitere Informationen: FlaskMPEG.net [40]
- Download: FlaskMPEG.net [41]
Flask - MPEG4 Encoding
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Seti@Home
- Besonders stolz bei unserem Vergleichtest sind wir natürlich auf die Einbeziehung des Textclienten von Seti@Home (3.03). Aufgrund der langen Laufzeit sollte sich hier ein klares Bild über die Leistung der einzelnen Prozessoren ergeben. Um die Ergebnisse vergleichbar zu halten, kam immer die gleiche Work Unit mit einer Angle Range von 0,417 zum Einsatz.
- Weitere Informationen: ComputerBaseTeam.de [42]
- Download: berkeley.edu [43]
Seti@Home
Angaben in Stunden, Minuten
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3D Rendering
Cinema 4D XL R8
- Cinema 4D XL8 gehört zu den ausgewachsenen Rendering-Programmen à la 3D Studio Max. Für den Privatanwender praktisch unerschwinglich, bietet es dem Profi unendliche Möglichkeiten in den Welten des 3D-Renderings und der Animation. Auch hier spielt das Zusammenspiel zwischen Prozessor, Northbridge (Chipsatz) und Speicher erneut eine übergeordnete Rolle.
- Weitere Informationen: Maxon.de [44]
- Download: Maxon.de [43] (eingeschränkte Demoversion)
Cinema4D XL R8 - 3DRendering
Angaben in Minuten, Sekunden
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Lightwave 7.5
- LightWave in der Version 7.5 schlägt in dieselbe Bresche wie Cinema 4D XL8. Allerdings haben die Entwickler den Kernel um den Befehlssatz SSE2 erweitert und somit für den Intel Pentium 4 optimiert. Neben Cinema 4D ermöglicht uns LightWave also eine zweite, aussagekräftige Benchmarkplattform.
- Weitere Informationen: LightWave3D.com [45]
- Download: - keine Demo verfügbar -
Lightwave 7.5 - 3DRendering
Angaben in Sekunden
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