Vorwort
Intel hat gut Lachen: Der vor etwas mehr als zwei Monaten vorgestellte AMD Athlon XP 3000+ mit Barton-Kern konnte sich mit seiner Leistung nur hinter den bis heute schnellsten Pentium 4 einordnen und dabei ist das Modell mit 3,066 GHz und HyperThreading-Support mittlerweile schon fast ein halbes Jahr verfügbar. Für Intel gibt es also augenscheinlich kaum einen Grund, weiter an der Taktschraube zu drehen.
Doch heute nun präsentiert man ein Gesamtpaket, wie es so nicht alle Tage vorkommt: Ein höherer Frontside-Bus für den Prozessor bei gleichem bzw. sogar leicht reduzierten Prozessortakt, ein neuer Chipsatz und Support für schnelleren Arbeitsspeicher - der Präventivschlag gegen den Athlon 64? Während wir der Leistung des neuen Chipsatzes, welcher bisher auf den Codenamen „Canterwood“ hörte und nun in i875P umgetauft wurde, in einem anderen Artikel auf den Zahn fühlen möchten, soll es in diesem Artikel um die Performance des neuen Pentium 4 mit 3,0 GHz, HyperThreading-Support und einem 800 MHz Frontside-Bus (quad pumped) im Vergleich zur Konkurrenz aus dem eigenen und dem konkurrierenden Lager gehen. Beflügelt die nun auf 6,4 GB/s angestiegene, theoretische Busbandbreite (FSB533 bringt es nur auf 4,2 GB/s) den Pentium 4?


Meilensteine
Im November 2000 präsentierte Intel den ersten Pentium 4 auf einer i850 Plattform mit Rambus-Unterstützung. Seither hat man die Leistung des Pentium 4 durch höhere Taktraten und andere Optimierungen kontinuierlich gesteigert. So wurde neben dem Prozessor-Kern auch der Sockel sowie der Systembus (Frontside-Bus) verändert. Auch der neue Pentium 4 passt in dieses Schema.
- 14.04.2003 - P4 3,0C GHz | FSB800, Sockel 478, 0,13µm Northwood, HyperThreading
- 14.11.2002 - P4 3,06 GHz | FSB533, Sockel 478, 0,13µm Northwood, HyperThreading
- 06.05.2002 - P4 2,53 GHz | FSB533, Sockel 478, 0,13µm Northwood
- 02.04.2002 - P4 2,40 GHz | FSB400, Sockel 478, 0,13µm Northwood
- 20.11.2000 - P4 1,50 GHz | FSB400, Sockel 423, 0,18µm Willamette
Mit einem 800 MHz Frontside-Bus und einem realen Takt von 3,0C GHz verkörpert er das schnellste Stück Technik, das Intel derzeit zu bieten hat.
Lesezeichen
Da es möglich ist, dass in diesem Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Prozessortests zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas "mehr" wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte (Ausschnitt) zu werfen.
- (Rating) Was leistet der Athlon XP 3000+? - Der neue Kern mit 2500+, 2800+ und 3000+ im Test [1]
(AthlonXP 2400+ bis 3000+, Pentium 4 2,53 bis 3,06 GHz) - (Rating) Intel Pentium 4 3066 MHz im Test - HyperThreading-Support für den Desktop [2]
(AthlonXP 2400+ bis 2800+, Pentium 4 2,53 bis 3,06 GHz) - (Rating) Celeron mit 2.0 GHz im Test - Übertaktet auf 3.0 GHz ein Pentium 4 Konkurrent? [3]
(Athlon 1600+ bis 1700+ , Pentium 4 2,53 bis 2,8 GHz) - (Rating) Der Athlon XP 2700+ und 2800+ im Test - Zurück an die Spitze dank FSB166? [4]
(Athlon 2200+ bis 2800+ , Pentium 4 2,4 bis 2,8 GHz) - (Rating) Der nächste Schritt der Athlon-Evolution - Athlon XP 2400+ und 2600+ im Test [5]
(Athlon 2200+ bis 2600+ , Pentium 4 2,4 bis 2,8 GHz) - (Rating) Mit Vollgas in Richtung 3 GHz - Intel Pentium 4 mit 2,8 GHz im Test [6]
(Athlon „C“ 1,4 GHz, Athlon XP 1600+ bis 2200+, Pentium 4 1,8 bis 2,8 GHz)
Wer darüber hinaus noch an der Prozessoren-Geschichte von AMD und Intel interessiert ist, wird an den Artikeln „Intels Prozessor History - Der Weg vom Intel 4004 bis zum Pentium 4 [7]“ und „AMD Prozessor History - Ein Überblick vom K5 bis zum Athlon XP [8]“ seine wahre Freude haben.
Prozessoren im Vergleich
Für alle Freunde der schnörkellosen Theorie wollen wir, bevor es ans Eingemachte geht, nochmals einen Blick auf die Eckdaten der Kontrahenten werfen.


| Merkmale | Pentium 4 | Celeron | Athlon XP | Athlon XP |
|---|---|---|---|---|
| Kern | Northwood | Northwood-128 | Thoroughbred "A/B" | Barton |
| Frontside-Bus | 400 MHz QDR 533 MHz QDR 800 MHz QDR |
400 MHz QDR | 266 MHz DDR 333 MHz DDR |
333 MHz DDR |
| Fertigung | 0,13µm | 0,13µm | 0,13µm | 0,13µm |
| Sockel | Sockel 478 | Sockel 478 | Sockel A | Sockel A |
| Taktrate o. Modellnummer |
400 MHz QDR 1600 MHz A 1800 MHz A 2000 MHz A 2200 MHz 2400 MHz 2500 MHz 2600 MHz 533 MHz QDR 2266 MHz 2400 MHz B 2533 MHz 2666 MHz 2800 MHz 3066 MHz HT 800 MHz QDR 3000 MHz C HT HT: HyperThreading |
400 MHz QDR 2000 MHz 2100 MHz 2200 MHz 2300 MHz 2400 MHz |
266 MHz DDR 1800+ 1900+ 2000+ 2100+ 2200+ 2400+ 2600+ 333 MHz DDR 2600+ 2700+ 2800+ |
2500+ 2800+ 3000+ |
| Transistoren | 55 Millionen | unbekannt | 37,5 Millionen | 54,3 Millionen |
| DIE-Size | 146mm² (nB0 Step) 131mm² (nC1 Step) |
unbekannt | 80 mm² ("A") 84 mm² ("B") |
101 mm² |
| L1-Execution-Cache | 12.000 µ-Ops | 12.000 µ-Ops | 64 kB | 64 kB |
| L1-Daten-Cache | 8 KB | 8 KB | 64 kB | 64 kB |
| L1-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Cache | 512kB | 128kB | 256kB | 512kB |
| L2-Anbindung | 256 Bit | 256 Bit | 64 Bit | 64 Bit |
| L2-Cache-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Modus | L1 inclusive | L1 inclusive | L1 exclusive | L1 exclusive |
| HW Data Prefetching | Ja | Ja | Ja | Ja |
| VCore | 1,475V 1,500V 1,525V 1,550V |
1,475 V 1,500V 1,525V |
1,50V 1,60V 1,65V |
1,65V |
| Befehlssätze | MMX SSE / SSE2 |
MMX SSE / SSE2 |
MMX / 3DNow! 3DNow!+ / SSE |
MMX / 3DNow! 3DNow!+ / SSE |
| Temperatur Diode | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Multiprozessor-fähig | Nein | Nein | Nein | Nein |
| CPU-Architektur | 20-stufige Pipeline | 20-stufige Pipeline | 15-stufige (FPU) 10-stufige (ALU) Pipeline |
15-stufige (FPU) 10-stufige (ALU) Pipeline |


Welche Neuerungen bringt der neue Pentium 4 "C" nun mit sich? Auf den ersten Blick recht wenige. Schließlich wurde HyperThreading als herausragende Neuerung bereits beim letzten Pentium 4 mit 3,066 GHz eingeführt.
Somit bleibt nur die Erhöhung des Frontside-Bus auf 800 MHz, welche eine ganze Reihe anderer Neuerungen nach sich zieht. So kommt der 3C GHz Pentium 4 mit einem neuen Stepping des Prozessorkerns daher, welches die Grundlagen für einen stabilen Betrieb bei FSB800 gewährleisten soll. Ob Intel darüber hinaus mit dem neuen Stepping auch bekannte Prozessorfehler beseitigt hat, ist zwar wahrscheinlich, aber derzeit noch nicht bekannt. Da mit dem i850E, i845PE oder i845GE aktuell kein Chipsatz für einen Frontside-Bus von 800 MHz gerüstet ist, reicht Intel mit dem i875P (ehemals Codename Canterwood) ein entsprechendes Produkt nach.



Auf Seite des Prozessors gibt es bis auf einen höheren Frontside-Bus und allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen keine bedeutenden Veränderungen, zumal man mit 3,0 GHz den Prozessortakt sogar um 66 MHz gesenkt hat.
Somit basiert auch der neue Pentium 4 auf der so langsam aber sicher doch bewährte Netburst-Architektur, die mit folgenden Grundelementen umrissen werden kann.
- Hyper Pipelined Technology [9]
- Rapid Execution Engine [10]
- Advanced Dynamic Execution [11]
- Execution Trace Cache [12]
- Quadspeed System Bus [13]
- Streaming SIMD Extensions 2 (SSE2) [14]
Da alle diese Punkte bereits in einem älteren Artikel ausgiebig behandelt wurden, möchten wir an dieser Stelle nicht noch einmal näher darauf eingehen.
HyperThreading, virtuelles Paar
Durch die HyperThreading-Technologie, die beim 3,0C GHz Pentium 4 nun ein zweites Mal im Bereich der Desktop-Prozessoren von Intel aktiviert wurde, ist der Prozessor nun in der Lage, auf zwei virtuellen Prozessoren effektiv zwei Aufgaben (Threads) parallel zu bearbeiten. Als Betriebssystem ist hierbei Windows XP Professional oder Home Edition sowie Windows 2000 oder Linux ab Kernel-Version 2.4.18 geeignet. Da wir uns an dieser Stelle nicht in den Tiefen der komplizierten Prozessor-Theorie verlieren wollen, soll eine kleine Grafik an dieser Stelle verdeutlichen, wie bei ein- und demselben Prozessortakt ohne Hyper-Threading ein bzw. mit Hyper-Threading zwei Threads verarbeitet werden. Näheres HyperThreading gibt es in unserem Grundlagen-Artikel über HyperThreading [15].
Beide CPUs haben dieselbe Aufgabe: Thread 1 (blau) und Thread 2 (ocker) sollen berechnet werden. Während eine CPU ohne Hyper-Threading in der angegebenen Anzahl an Arbeitschritten nur einen Thread abarbeiten kann, ist der Prozessor mit Hyper-Threading in der Lage, einen zweiten Thread durch die von Thread 1 nicht ausgelasteten Bauteile der CPU zu jagen. Beide Threads werden (in diesem optimalen) Beispiel somit exakt genauso schnell berechnet, wie der erste auf dem herkömmlichen Prozessor.
Kompatibilität und Chipsätze
Intel hat seit der Vorstellung des ersten Pentium 4 den Frontside-Bus kontinuierlich gesteigert. Dies bedeutet jedoch auch, dass bei jeder Evolutionsstufe des Pentium 4 Busses ein neuer Chipsatz für den Support des jeweiligen Taktes bereit gestellt werden musste. Dies ist leider auch beim 800 MHz Frontside-Bus nicht anders. Und da Intel bislang noch nicht mit der Lizensierung des neuen Busses begonnen hat, ist man bei der Wahl eines kompatiblen Mainboards sehr eingeschränkt. Derzeit ist der i875P das einzige auf dem Markt verfügbare Produkt für den Pentium 3,0C GHz. Allerdings hat man bereits angekündigt, dass in Kürze weitere Chipsätze für einen Bustakt von 800 MHz eintreffen werden, die sich leistungsmäßig unter dem i875P einordnen werden und die Gerüchten zufolge unter den Produktnamen i865PE und i865GE in den Ring steigen werden. Offiziell ist derzeit nur der Codename: Springdale.


Doch außer Mainboards mit i875 und i865-Chipsatz, die den neuen Prozessor von Intel von Anfang an offiziell unterstützen werden, scheinen einige Hersteller das Potential entdeckt zu haben, welches bereits im Vorgängerchip, dem i845PE, steckt. Mit etwas Glück lässt sich ein solches Mainboard mit einem Frontside-Bus von effektiv 800 MHz betreiben - außerhalb der Chipsatz-Spezifikationen von Intel, versteht sich. Allerdings bleibt hier ein gehöriges Maß an Leistung auf der Strecke. Dies scheint übrigens nicht nur bei Intels eigenen Chipsätzen der Fall zu sein.
Denn während Intel mit dem i875 und dem i865 eine komplett neue Produktfamilie vorgestellt hat, handelt es sich beim PT400, dem Chipsatz aus dem Hause VIA, nüchtern betrachtet nur um eine übertaktete Version des P4X400, welcher den Support von FSB800 vermissen lässt. Somit kommt auch der PT400 [16] nur mit einem Single-Channel-Speicherinterface daher, welches dem Dual-Channel-Speicherinterface des i875/i865 in der Theorie natürlich klar unterlegen ist. Erst mit dem Nachfolger des PT400, dem PT600, wird auch VIA den Speicher zweikanalig ansteuern. Doch bis dieser Chipsatz marktreif ist, kann noch eine Weile vergehen.


Während sowohl SiS als auch ALi im Besitz einer Pentium 4 Buslizenz für einen Takt von 400 und 533 MHz sind, mangelt es, wie bereits Eingangs erwähnt, noch an einer entsprechenden Lizenzerweiterung für 800 MHz. Hier hat man das Problem geschickt umgangen. Denn offiziell verkauft man die Chipsatz nur als FSB533+ tauglich.
| Name | Support | Fertigung | FSB800 Lizenz |
|---|---|---|---|
| VIA PT400 | 800MHz FSB Single-Channel |
Samples: Ende Januar 2003 Produktion: Ende März 2003 |
Ja |
| VIA PT600 | 800MHz FSB Dual-Channel |
Samples: Unbekannt Produktion: Unbekannt |
Ja |
| SiS648FX | 533MHz+ FSB Single-Channel |
Samples: Februar 2003 Produktion: März/April 2003 |
Nein |
| SiS655FX | 533MHz+ FSB Dual-Channel |
Samples: Unbekannt Produktion: Unbekannt |
Nein |
| ALi M1681 | 533MHz+ FSB Single-Channel |
Samples: 1. Quartal 2003 Produktion: 2. Quartal 2003 |
Nein |
Wenn man das Geld für einen 3,0C GHz Pentium 4 hat, sollte man ihm der Performance zu Liebe auf jeden Fall zum jetzigen Zeitpunkt ein Mainboard mit i875 oder i865 zur Seite stellen, auch wenn sich der Chipsatzvorgänger als billige Alternative anzubieten scheint. Somit sollte mit dem neuen Pentium 4 auch ein neues Mainboard in das Gehäuse wandern.
Leistungsaufnahme auf höchstem Niveau
Höhere Taktraten sind ja schön und gut, wenn da nur nicht das Problem mit der ebenfalls zunehmenden Leistungsaufnahme wäre. Denn was die Prozessoren an Strom durch ihre Schaltkreise laufen lassen, wird unweigerlich in Wärme umgewandelt. Wäre die Welt nicht schön, wenn es keine Verlustleistung (hervorgerufen durch den ohmschen Widerstand der Leitungen) gäbe? Leider sind wir noch nicht so weit und so müssen die Prozessor-Hersteller mit allen Mitteln verhindern, dass ihr nächster Bolide ein 100 Watt fressendes Monster wird. Wie sieht es mit dem neuen Produkt aus dem Hause Intel aus?
Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
|
Keine Frage, Intels neuester Pentium 4 gehört keinesfalls zu den sparsamsten Vertreten des aktuellen Produktportfolios. Einzig und allein der alte Pentium 4 mit Willamette-Kern, welcher noch in 0,18µm gefertigt wurde, konnte mit seinem Höchsttakt von 2,0 GHz einen höheren Stromverbrauch aufweisen. Allerdings spiegelt die als „Thermal Design Power“ (TDP) veröffentlichte Angabe nicht den maximalen Stromverbrauch wider. Bei Intel ergibt sich dieser Wert aus aufwendigen Betriebstests, aus denen der durchschnittliche Verbrauch hervorgeht und anhand derer festgelegt wird, welche Leistung eine Kühllösung kontinuierlich abführen muss. Daher sind die TDPs von Intel und AMD auch nicht ohne weiteres miteinander vergleichbar.
Bei normaler Büroarbeit verbraucht der Prozessor daher deutlich weniger Strom. Auch hier sind es insbesondere die Computer-Spiele, die dem Prozessor alles abverlangen. Doch auch Bildbearbeitungs-, Encoding- oder Renderprogramme verlangen der CPU in etwa die TDP ab. Übrigens existieren auch Bildschirmschoner, die den Prozessor zum Schwitzen bringen. Dazu zählt beispielsweise der "Fishes" Bildschirmschoner aus dem Windows XP Plus Paket. Doch dass es kein Problem ist, mehr als die TDP aus dem Prozessor zu quetschen, zeigt ein kleines Programm namens Burn P6 [17]. Hier verschlingt die CPU ganz schnell 100 Watt.
Kühlerproblematik, Kupfer ist Trumpf
Damit der neue Pentium 4 auch im Sommer einen kühlen Kopf bewahrt, hat Intel mit diesem Prozessor das Kühlerdesign leicht modifiziert. Das neue Intel Referenz-Design besteht hierbei aus radial zu einem massiven Kupferkern angeordneten Lamellen. Aufgrund des besseren Wärmeleitkoeffizienten von Kupfer wird die Wärme schneller vom Heat-Spreader des Pentium 4 abgeführt und anschließend über die Kühlrippen verteilt. Ein darüberliegender Lüfter sorgt für genügend Frischluft. Allerdings war dieser Referenzkühler, der in dieser Form von EKL und Sunon angeboten wird, alles andere als leise. Erst bei 50 Prozent der ursprunglichen Lüfterdrehzahl war ein einigermaßen angenehmes Arbeiten möglich.






Vermutlich legt Intel gerade deshalb seinen Boxed-Prozessoren einen völlig anderen Kühler bei, der von oben betrachtet noch große Ähnlichkeit mit seinem Vorgänger hat. Während Intel beim alten Boxed-Kühler noch gänzlich auf Alumium setzte, kommt nun jedoch eine Kombination aus Kufper-Grundplatte und deutlich feineren Aluminium-Kühlrippen zum Einsatz. Insgesamt hat sich die Oberfläche der Kühlrippen nahezu verdoppelt. Eine Eigenschaft, die der neue mit dem alten Boxed-Kühler übrigens noch teilt, ist die Laufruhe des Lüfters. Insofern gibt es hier trotz der gestiegenen Verlustleistung keine negative Entwicklung zu beobachten.
Bandbreitenfrage
Der Pentium 4 ist über einen 64 Bit breiten Bus, den Frontside-Bus, mit der Northbridge, bei Intel dem Memory Controller Hub (MCH), verbunden. Intel ist in der Lage, auf diesem Bus pro Takt insgesamt vier Dateninformationen zu übertragen. Je höher der Takt, desto mehr Daten können übertragen werden und umso mehr Aufgaben stehen für den Prozessor einfach ausgedrückt zum Abarbeiten bereit. Denn schließlich kann der Prozessor nur die Daten verarbeiten, die er irgendwann erhalten hat. Dies gilt im gleichen Maße für die im Prozessornahen-Speicher (L1 und L2 Cache) abgelegten Informationen.
Wenn die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Prozessors steigt, er also pro Sekunde mehr Daten verarbeiten kann, sollte sich idealerweise auch die Umgebung entsprechend weiterentwickeln. Der schnellste Prozessor wird niemandem etwas nützen, wenn er auf Daten zur Verarbeitung warten muss. Aus diesem Grund hat sich Intel zu Gunsten der Systemleistung dazu entschieden, den Takt des Frontside-Bus zu erhöhen.
Werfen wir kurz einen Blick auf die Bandbreite des Pentium 4 [18] FSB bei den derzeit verfügbaren Taktraten:
- FSB400: 64 Bit Busbreite * 100 MHz Bustakt * 4 Datenpakete / 8 = 3200 MB/s
- FSB533: 64 Bit Busbreite * 133 MHz Bustakt * 4 Datenpakete / 8 = 4200 MB/s
- FSB800: 64 Bit Busbreite * 200 MHz Bustakt * 4 Datenpakete / 8 = 6400 MB/s
Im Falle eines Falles kann der neue Pentium 4 doppelt so viel Daten zur Northbridge schaufeln, wie noch die ersten Pentium 4 Modelle [19]. Doch der Frontside-Bus ist nicht alles. Auch die Anbindung des Arbeitsspeichers spielt eine wichtige Rolle. Dazu jedoch mehr im nächsten Abschnitt.
Speicherproblematik
Da man üblicher Weise mit den vom Prozessor verarbeiteten Daten auch etwas anfangen möchte, ist es erforderlich, diese entsprechend abzulegen. Was könnte dafür besser geeignet sein, als der Arbeitsspeicher? Vom technischen Standpunkt her gesehen eigentlich nur ein Cache, der mit vollem Prozessortakt betrieben wird und nahezu latenzfrei angesprochen werden kann. Beide Elemente, Bandbreite und Latenz, sind hierbei nicht vernachläßigbar. Denn schließlich möchte man auf möglichst viele Daten (Bandbreite) möglichst schnell, also ohne große Wartezeiten (Latenz), zugreifen.
Die Bandbreite kann hierbei ganz einfach durch den Takt des Arbeitsspeichers beeinflusst werden. Je höher der Takt, desto mehr Daten können übertragen werden. Darüber hinaus lässt sich die Bandbreite auch durch das parallele Schreiben und Lesen von und auf zwei Modulen, dem sogenannten Dual Channel Modus, steigern:
- gle Channel DDR SDRAM
- DDR266: 64 Bit Busbreite * 133 MHz Bustakt * 2 Datenpakete / 8 = 2128 MB/s
- DDR333: 64 Bit Busbreite * 166 MHz Bustakt * 2 Datenpakete / 8 = 2666 MB/s
- DDR400: 64 Bit Busbreite * 200 MHz Bustakt * 2 Datenpakete / 8 = 3200 MB/s
Dual Channel DDR SDRAM - DDR266: 2x 64 Bit Busbreite * 133 MHz Bustakt * 2 Datenpakete / 8 = 4256 MB/s
- DDR333: 2x 64 Bit Busbreite * 166 MHz Bustakt * 2 Datenpakete / 8 = 5332 MB/s
- DDR400: 2x 64 Bit Busbreite * 200 MHz Bustakt * 2 Datenpakete / 8 = 6400 MB/s
Mit dem neu vorgestellten i875 Chipsatz hat Intel sowohl den Takt von bisher real 166 MHz (DDR333, DDR SDRAM) auf 400 (DDR400) angehoben, als auch den Dual Channel Modus für den Arbeitsspeicher integriert.
Speicher - Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
In ersten Tests erzielt der neue Pentium 4 mit Dual Channel DDR400 die höchste jemals bei uns erreichte Bandbreite. Pro Sekunde konnten wir bisher noch nie 4,8 GB übertragen. Beim Betrieb im Single Channel Modus bricht die Bandbreite ein.
Speicher - Latenz
Angaben in Taktzyklen
|
Auch bei den gemessenen Latenzzeiten weiß der neue Pentium 4 in Verbindung mit Dual Channel DDR400 und i875P Chipsatz zu überzeugen. Für Dual Channel DDR400 konnte die niedrigste Wartezeit ermittelt werden. Für dieses Ergebnis können wir insbesondere bei der Performance Acceleration Technology (PAT) bedanken, welche beim Einsatz von FSB800 Prozessoren und Dual Channel DDR400 Speicher aktiv wird. Sie sorgt für einen beschleunigten Speicherzugriff, ohne dabei den Speicher außerhalb der Spezifikationen zu betreiben. Alles über PAT ist in unserem Testbericht über den i875P [20] zu finden.
Speicher - 3DMark03
Angaben in Punkten
|
Speicher - 3DMark03 Detail
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
In der Praxis ergeben sich durch den höheren Frontside-Bus, den höheren Speichertakt, den Dual Channel Modus und den niedrigen Latenzzeiten klare Performance-Vorteile, wie der CPU-Test von 3DMark03 recht schön verdeutlicht.
Performance
Mit der Vorstellung des neuen Pentium 4 möchten wir erstmals mehr Gewichtung auf unser Performance-Rating legen, welches die in jedem Einzeltest erreichte Leistung übersichtlich zusammenfasst. Wir sind der Meinung, dass sich dadurch die Performance eines Prozessors besser beurteilen lässt, als ein einzelnes, konkretes Benchmark-Ergebnis.
Für die Anwendungsperformance wurden folgende Ergebnisse heran gezogen:
- Anwendungen 1024x768x32
- FlaskMPEG
- Lame 3.91
- MP3 Maker Platinum
- PCMark2002 (CPU)
- Seti@Home
- Sysmark 2002
- WinACE 2.11
- WinRAR 3.11
Bei Spielen sind folgende Ergebnisse in die Endbewertung eingeflossen:
- Spiele 1024x768x32
- 3DMark2001 SE
- 3DMark03
- Comanche 4
- Quake 3 Arena
- Unreal Tournament
- Unreal Tournament 2003 (Botmatch)
Dementsprechend fließen in die Gesamtbewertung alle Ergebnisse der oben genannten Tests ein. Alle Einzelergebnisse sind im Anhang dieses Artikels [21] in voller Ausführung und ohne Beschränkung einsehbar.
Spieleleistung
Angaben in Prozent
|
Beim Spielen erreicht der neue Pentium 4 ca. 3,3 Prozent höhere Frame-Raten als sein Vorgänger auf der selben Plattform, welcher mit 3,06 GHz sogar 2 Prozent höher getaktet ist. Jedes von uns getestete Spiel konnte hierbei im großen Maße vom gestiegenden Frontside-Bus in Kombination mit DDR400 Speicher profitieren. Obwohl der Takt um 66MHz gesunken ist. Die um 50 Prozent gestiegene Bandbreite (4,2 GB/s gegen 6,4 GB/s) kann ihre theoretischen Vorzüge jedoch nicht voll auspielen.
Besonders stark profitieren 3DMark2001 [22], Unreal Tournament [23] und Quake 3 Arena [24].
Anwendungsleistung
Angaben in Prozent
|
In Anwendungen lässt sich eine Erhöhung der Systemleistung von etwas mehr als 2 Prozent ausmachen. Kein besonders tolles Ergebnis, möchte man auf den ersten Blick meinen, doch der Schein trügt. Beim Wechsel von 2,66 GHz Pentium 4 auf das 2,8 GHz Modell steigt die Systemleistung um etwa 3,3 Prozent, beim Upgrade von einem 3,06 GHz Pentium 4 mit FSB533 auf den Boliden mit 3 GHz und FSB800 sind es dagegen immerhin 2,1 Prozent. Der 3,0C GHz Pentium 4 hat somit bei Anwendungen die Performance eines 3,15 GHz FSB533 Prozessors.
Gesamtleistung
Angaben in Prozent
|
Ganz klar, der neue Pentium 4 ist der derzeit schnellste Prozessor auf dem Markt. Der Leistungszuwachs durch den höheren Frontside-Bus ist in etwa mit dem Wechsel von 2,66 GHz Pentium 4 auf das Modell mit 2,8 GHz zu vergleichen. Den derzeit schnellen AMD Athlon XP 3000+ Prozessor kann der 3,0C GHz Pentium 4 mit durchschnittlich 11 Prozent mehr Leistung hinter sich lassen. Allerdings steht auch hier in Kürze die Vorstellung neuer Prozessoren bevor, bei denen der Takt des Frontside-Bus ebenfalls angehoben werden wird. Welche Vorteile sich hierdurch für den Athlon XP ergeben, haben wir bereits in einem vorangegangenen Artikel ausführlich beleuchtet [25].
Endkundenpreise
Ein entscheidendes Kriterium für den Kauf eines neuen Prozessors ist neben der Leistung sicherlich der Preis. Hierbei muss man natürlich zwischen den Großhandelspreisen und den Preisen im Laden um die Ecke entscheiden. In der Vergangenheit konnten Intels Prozessoren zwar auf der Preisliste für Großkunden mit den Preisen für AMDs Boliden konkurrieren, im Einzelhandel schockte den gewillten Käufer jedoch ein gänzlich anderes Bild. Während Athlon XP Prozessoren zumeist unter Listenpreis unter's Volk geworfen wurden, musste man beim Pentium 4 allein schon für den Namen und seinen Ruf als "teure CPU" deutlich mehr bezahlen.
| Intel Pentium 4 | AMD Athlon XP | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Takt | Preis | Modelnr. | Preis | ||
| Seit 24.2.03 | Ab 14.4.03 | Seit 24.2.03 | Ab 22.4.03 | ||
| 3,0C GHz | - | $417 | |||
| 3,06 GHz | $589 | $401 | 3000+ | $588 | $347 |
| 2,80 GHz | $375 | $375 | 2800+ | $375 | $233 |
| 2,66 GHz | $241 | $241 | 2700+ | $267 | - |
| 2,60 GHz | $241 | $241 | 2600+ | $241 | $159 |
| 2,53 GHz | $193 | $193 | 2500+ | - | - |
| 2,40 GHz | $163 | $163 | 2400+ | $141 | $104 |
| 2,26 GHz | $163 | $163 | 2200+ | $107 | $82 |
| - Nicht gelistet | |||||
Mit der effektiven Preissenkung vom 14. April sind Intels schnellste Prozessoren mit 3,0/3,06 GHz vorläufig im Einkauf deutlich günstiger als AMDs schnellster Läufer. Allerdings könnte dies nur von kurzer Dauer sein, denn die Gerüchteküche brodelt und schon wird für den 22. April eine Preissenkung bei AMD heraufbeschworen. Für's Erste ist auf dem Papier jedoch Intel preiswerter für den Großhändler.
Letztendlich zählen jedoch nur die Preise im Einzelhandel. Die folgenden Preise haben wir hierbei aus der Preisliste vom 13. April 2003 eines Computerladens entnommen und mit denen vom 1. März dieses Jahres verglichen. Da wir uns auf einen Anbieter beschränkt haben, wird es unter Garantie Anbieter geben, bei denen einige Prozessoren, die sich vielleicht gerade im Angebot befinden, etwas günstiger zu haben sind.
| Intel Pentium 4 | AMD Athlon XP | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Takt | Preis | Modelnr. | Preis | ||
| 1. März 2003 | 13. April 2003 | 1. März 2003 | 13. April 2003 | ||
| 3.0C GHz | - | - | |||
| 3,06 GHz | €689 | €599 | 3000+ | €699 | €469 |
| 2,80 GHz | €444 | €399 | 2800+ | €459 | €299 |
| 2,66 GHz | €289 | €279 | 2700+ | €319 | €249 |
| 2,60 GHz* | €309 | €299* | 2600+ | €299* | €219* |
| 2,53 GHz | €239 | €229 | 2500+ | €229 | €169 |
| 2,40 GHz | €209* | €189* | 2400+ | €179* | €149* |
| 2,26 GHz | - | - | 2200+ | €134* | €109* |
| 2,00 GHz | €199* | €184 | 2000+ | €104* | €89* |
| - Nicht im Angebot * inkl. Kühler | |||||
Seit dem 1. März sind die Prozessoren aus dem Hause AMD und Intel im Preis gefallen. Hierbei muss man jedoch ganz klar feststellen, dass die schnellsten Athlon XP Prozessoren preislich deutlich attraktivier geworden sind. Während Intels 3,06 GHz Pentium 4 „nur“ um 100 Euro im Preis gefallen ist, purzelte der Preis für AMDs Topmodell um satte 230 Euro. Der Athlon XP 3000+ ist somit deutlich günstiger zu haben, als der 3,06 GHz Pentium 4. Allerdings konnte es AMDs Rechenknecht in der Leistung nur mit einem Pentium 4 2,8 GHz aufnehmen - gefährlich, die Taktfrequenz des P4 mit Modellnummer gleichzusetzen.
Ungeachtet dessen ist der neue 3,0C GHz Pentium 4 mit einem Frontside-Bus von 800 MHz noch nicht in den Listen der Shops zu finden. Dies liegt jedoch schlicht und ergreifend daran, dass er am 13. April noch nicht existent war. Auch die effektive Prozessor-Preissenkung bei der Abnahme von 1000 Stück scheint in den Preisen noch nicht berücksichtigt zu sein. Sobald gelistet, werden wir unsere Preistabelle entsprechend ergänzen.
Fazit
Ganz klar, der neue Pentium 4 ist in Verbindung mit dem richtigen Mainboard schnell - richtig schnell. Doch diese Geschwindigkeit hat - oh Wunder - auch ihren Preis. Wer immer das Schnellste in seinem Tower beherbergen möchte, muss eben etwas tiefer in die Tasche greifen. Dennoch stellt sich die Frage, wer wirklich so viel Leistung benötigt.
Allgemein heißt es immer, die Spiele sind es, die den Rechner alles abverlangen und dementsprechend diese Leistung benötigen. Doch gerade hier ist die Grafikkarte besonders wichtig und ein Prozessor alleine kann Mängel bei der Grafikkarte durch stures Rechnen nicht wett machen. Schon gar nicht bei heutigen Grafikkrachern oder zukünftigen Spielen wie Doom 3. Hier tritt der Prozessor in den Hintergrund und die Grafikkarte trägt die Hauptlast. Auf die gesunde Mischung kommt es bekanntlich an. Deshalb wollen wir unser Fazit hier auf eine Reihe von potentiellen Käufertypen differenzieren.


Wer bereits mit einem FSB533 Pentium 4 Prozessor ab 2,4 GHz oder einem Athlon XP Prozessor ab 2400+ bestückt ist, der sollte im Falle eines Falles eher ein Upgrade der Grafikkarte durchführen, als auf Intels neueste Schöpfung zu setzen. Zumal in diesem Fall neben dem Kauf des Prozessors auch eine Investition in neuen Arbeitsspeicher (DDR400) und neues Mainboard mit FSB800 Support anstehen - zu Schade für FSB533-CPU und Mainboard.
Wer als Besitzer eines schnellen FSB533 Prozessors mit i850E Mainboard dann doch mit dem Kauf einer neuen i875P-Platine liebäugelt, der sollte dies nicht aufgrund der vermuteten Performance-Vorteile tun. Denn so groß sind diese nicht. In Anwendungen ist die Intel Platine mit i875P und recht frühem Bios sogar dem i850E mit PC1066 Rambus unterlegen. Allerdings könnten hier gegebenfalls die neuen Features einen Kaufgrund darstellen. Dazu jedoch mehr in unserem i875P Testbericht [19].
Wer einen etwas älteren Computer besitzt und zu einem "rundum Frühjahrsputz" ansetzen möchte, der sollte überprüfen, ob er sich nicht zunächst durch den Kauf einer neuen Grafikkarte über Wasser halten kann, denn andernfalls ist eine größere Investition kaum vermeidbar: neue Grafikkarte, neuer Prozessor, neues Mainboard und neuer Arbeitsspeicher. Wer sich dessen bewusst ist, hat jedoch vermutlich ohnehin schon entsprechende Ausgaben lange im Haushaltsplan berücksichtigt und es wurde nur noch auf die neuen Produkte gewartet. Mit dem 3,0C GHz Pentium 4 und einem i875P Mainboard würde man auf jeden Fall das derzeit schnellste Gespann kaufen und für die Zukunft eine solide Basis setzen. Für eine komplette Neuanschaffung also mehr als einen Blick wert.


Wer auf dem letzten Stand der Informationen ist, wird sicherlich ohnehin den Start weiterer Prozessoren mit einem Frontside-Bus von 800 MHz und noch nicht offiziell bestätigten Taktraten von 2,4, 2,6 und 2,8 GHz abwarten wollen. Außerdem wird sich diese Person erst nach der Beurteilung der Performance des Springdale-Chipsatzes (große Ähnlichkeit mit i875P jedoch ohne Performance Acceleration Technology) endgültig festlegen. Dies ist übrigens auch unsere Empfehlung.
Wer derzeit keine weitere Investitionen in seinen Rechner plant, dem sei mitgeteilt, dass, ohne die, die sich ein Upgrade fest vorgenommen haben verunsichern zu wollen, im nächsten Jahr mit abermals neuen Chipsätzen (Codename Grantsdale) nicht nur der Wechsel der Speichertechnologie (DDR2) bevor steht, sondern vielmehr Gerüchten zufolge auch ein neuer Prozessorsockel eingeführt werden soll. Auch der Nachfolger des AGP und PCI soll dann den Start gehen. Natürlich wird es dann auch neue Prozessoren geben.
Anhang
Testsystem
Als Betriebssystem kam, wie bei uns üblich, Windows XP Professional mit Service Pack1 in der englischen Original-Version zum Einsatz, welche auf den jeweiligen Plattformen nach der Installation aktiviert wurde. Als Grafikkarte kam unsere sehr zuverlässige Asus V8460 mit GeForce4 Ti4600 zum Einsatz.
Um etwaigen Fragen vorzubeugen, hier eine komplette Auflistung unseres Testsystems:
- Prozessor
- Intel Pentium 4 3,0C GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,06 GHz (FSB533) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,80 GHz (FSB533)
- Intel Pentium 4 2,66 GHz (FSB533)
- Intel Pentium 4 2,53 GHz (FSB533)
- AMD Athlon XP 3000+ FSB333 Barton
- AMD Athlon XP 2800+ FSB333 Barton
- AMD Athlon XP 2500+ FSB333 Barton
- AMD Athlon XP 2800+ FSB333
- AMD Athlon XP 2700+ FSB333
- AMD Athlon XP 2600+ FSB333
- Motherboard
- AMD Plattform FSB333: EPoX 8RDA+ (nForce 2) [26]
- Intel Plattform FSB533: Asus P4T533 (i850E) [27]
- Intel Plattform FSB800: Intel D875PBZ (i875P)
- Arbeitsspeicher
- 2x256MB DDR400 Corsair Twinx512 3200 C2
- 1x512MB RIMM4200 Samsung Rambus
- Grafikkarte
- Asus V8460 Ultra (GeForce4 Ti4600)
- Peripherie
- Asus CRW 4012A
- IBM IC35LC040
- Treiberversionen
- nVidia Detonator 41.09
- nVidia nForce Treiberpaket 2.03 (AMD)
- Intel Inf-Treiber 5.00.1009 (Intel)
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP1
- Microsoft DirectX 9.0



Benchmarks
Auch bei diesem Test haben wir keine Mühen gescheut, um die Leistung der neuen Prozessoren von möglichst vielen Seiten zu beleuchten.
Nachfolgend eine kleine Übersicht:
- Synthetische Benchmarks
- Sisoft Sandra 2003 Pro
- Futuremark PCMark2002
- Futuremark 3DMark 2001 SE
- Futuremark 3DMark 2003
- Games
- Epic Games Unreal Tournament
- Epic Games Unreal Tournament 2003
- NovaLogic Comanche 4
- id Software Quake 3 Arena
- Anwendungen
- BAPCo Sysmark 2002
- WinACE 2.11
- WinRAR 3.11
- Lame 3.91
- Magix MP3 Maker Platinum 3.04
- FlaskMPEG 0.78.39 mit DiVX 5.03
- Seti@Home
- 3D Render Performance
- Maxon Cinema 4D XL R8
- Newtek Lightwave 7.5
Wer die Benchmarks bei sich zu Hause selbst einmal nachvollziehen möchte, der findet einen Großteil der oben aufgelisteten Testprogramme bei uns in der Downloadsektion [28].
Synthetische Benchmarks
Sandra 2003 Pro
- SiSoft Sandra bietet Informationen über das System in Hülle und Fülle und ist zudem in der Lage, die wichtigsten Bestandteile des PCs auf ihre Geschwindigkeit hin zu überprüfen. Für unseren Prozessorvergleich sind jedoch drei Messungen besonders interessant:
- Sandra Prozessor-Test
Hierbei kommt zum einen der Dhrystone Benchmark zum Einsatz, der ursprünglich von Siemens entwickelt wurde, um die Leistung des Hauptprozessors zu messen. Zum anderen wird über den Whetstone Benchmark die Leistung des Co-Prozessors bestimmt. Beide Tests erfolgen ohne die Berücksichtigung der erweiterten Multimedia-Befehlssätze. - Sandra Multimedia-Test
Beim Multimedia-Test von Sandra 2002 wird ein Algorithmus eingesetzt, der unter anderem auch beim Generieren von realistischen Naturobjekten wie Bergen oder Wolken zum Einsatz kommt. Die Rede ist hier von der Chaostheorie, die von Mandelbrot aufgestellt wurde. Bei diesem Benchmark werden auch die erweiterten Befehlssätze des Pentium 4 oder die des Athlon XP berücksichtigt. Da die Implementierung von SSE1 in diesem Teiltest besser als die von 3DNow! ist, haben wir den Athlon XP mit seiner SSE1 Einheit (d.h. 3DNow! Professional) arbeiten lassen. Beim Pentium 4 kam dagegen SSE2 zum Einsatz. - Sandra Speicher-Test
Der Memory-Benchmark bietet einen perfekten Überblick über das Zusammenspiel von CPU, Frontside Bus, Northbridge und Speicher. Da die Daten nicht nur vom Speicher zur Northbridge sondern darüber hinaus auch zum Prozessor geschickt werden, sind beide Bus-Systeme für die Performance von entscheidender Rolle. Ein alter Athlon XP, der zwar mit DDR333 (166MHz) theoretisch 2,7GB Daten aus dem RAM erhalten kann, wird hier durch seinen FSB von nur 133MHz auf 2,1GB/s limitiert.
- Sandra Prozessor-Test
- Weitere Informationen: SiSoftware.demon.co.uk [29]
- Download: ComputerBase.de [30]
Sandra 2003 Arithmetic
Angaben in Punkten
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Sandra 2003 Multimedia
Angaben in Punkten
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Sandra 2003 Speicherdurchsatz
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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PCMark2002
- Der PCMark 2002 ist ein vergleichsweise neuer Benchmark, der, wie der Name schon sagt, zur Messung der gesamten Systemleistung entwickelt wurde. Hierfür führt er eine Reihe von Tests durch, die primär den Prozessor und den Arbeitsspeicher fordern. Auch die Festplatte wird auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft. Auf die Veröffentlichung des Teilergebnisses haben wir jedoch verzichtet. Somit liefert uns der PCMark 2002 lediglich eine Punktzahl für die Prozessorleistung und den Arbeitspeicher.
- Weitere Informationen: Futuremark.com [31]
- Download: Futuremark.com [32]
PCMark 2002
Angaben in Punkten
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3DMark2001 SE
- Der 3DMark 2001SE ist ohne Frage das beliebteste Programm zur Bewertung eines "Gamer-PCs". In einer Reihe synthetischer, aber recht praxisnaher Einzeltests (zum Teil basierend auf der Max Payne Engine) wird vor allem der Grafikkarte alles abverlangt. Neben der Grafikkarte werden hier CPU und Speicher bzw. deren reibungslose Kooperation besonders in den Vordergrund gestellt. Allerdings ist der Benchmark in den letzten Monaten immer öfter in die Kritik geraten, weil man ihm parteiische Messungen zu Gunsten nVidia oder andere Manipulationen zu Gunsten eines Hersteller nachweisen konnte.
- Weitere Informationen: Futuremark.com [33]
- Download: ComputerBase.de [34]
3DMark 2001 SE
Angaben in Punkten
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3DMark 2001 SE Detail
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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3DMark03
- Der 3DMark03, der neueste Spross der 3DMark-Familie, ist auf dem besten Wege, das beliebteste Programm zur Bewertung eines "Gamer-PCs" zu werden. In einer Reihe synthetischer, aber recht praxisnaher Einzeltests wird vor allem der Grafikkarte alles abverlangt. Im 3DMark03 CPU Mark dürfen sich im Anschluss an den Haupttest der Prozessor samt Arbeitsspeicher voll austoben. Näheres zum 3DMark03 gibt es in unserer 3DMark03 Performance Analyse [35].
- Weitere Informationen: Futuremark.com [36]
- Download: ComputerBase.de [37]
3DMark03
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPU Mark
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPU Mark Detail
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Games
Unreal Tournament
- Wie Quake3 Arena oder der 3DMark 2000 gehört auch Unreal Tournament sicherlich nicht mehr zu den taufrischen Programmen. Da es uns hier jedoch nicht um die Bewertung einer aktuellen Grafikkarte geht, können wir von diesem Umstand nur profitieren, denn CPU und Speicherauslastung sind auch bei UT nicht zu verachten. Der sog. UTBench setzt hier noch einen drauf. Die Demo, die international als Grundlage für Benchmarks genutzt wird, simuliert ein Deathmatch gegen 16 Bots und ist enorm Prozessorlimitiert, d.h., die Grafikkarte spielt (fast) keine Rolle.
- Weitere Informationen: 3DCenter.de [38]
- Download: UTBench [37] (3DCenter.de)
Unreal Tournament
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Unreal Tournament 2003
- In einem Report [39] hatten wir uns bereits den Hardwareanforderungen der Demo angenommen und ein fast perfektes Umfeld für einen CPU-Test vorgefunden. Denn wie schon UT (1) ist auch UT2003 stark von Prozessor und Speicher-Anbindung, also auch dem FSB, abghängig.
- Weitere Informationen: ComputerBase.de [38]
- Download: UnrealTournament2003.com (Demoversion) [40]
Unreal Tournament 2003
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Comanche 4
- Comanche 4 ist ein recht neues Spiel, welches exzessiven Einsatz von den Pixelshadern moderner Grafikkarten zur Darstellung der detaillierten Landschaft, sowie des schön animierten Wassers und reflektierender Flächen macht. Bei durchschnittlichen 30 fps beträgt der Polygondurchsatz runde 6 Millionen pro Sekunde. Bei uns im Test konnten teilweise über 10 Millionen Polygone pro Sekunde dargestellt werden, was natürlich auf die starke Unterstützung der Grafikkarte durch den Prozessor zurückzuführen ist.
- Weitere Informationen: Novalogic.com [41]
- Download: Novalogic.com [42]
Comanche 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Quake 3 Arena
- Quake3Arena und auf dieser Engine basierende Programme gelten als die speicherabhängigsten Spiele überhaupt. Neben den Latenzzeiten spielt hier vor allem die reine Bandbreite eine entscheidende Rolle, weshalb Rambus mit seinen bis zu 4,2 GB/s hier zumeist die Führung übernimmt. Ein nützliches Tool, dass das Benchmarken mit dieser Software enorm erleichtert, ist der Q3Bench. Hier können vordefinierte Configs sowie die gewünschten Auflösungen und Detailsstufen gewählt werden. Das Protokollieren der Ergebnisse übernimmt der fleißige Helfer ebenfalls.
- Weitere Informationen: guru3d.com [43]
- Download: G256.com [44]
Quake 3 Arena
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Anwendungen
Sysmark 2002
- Auch die neue Version des Benchmarks gliedert sich in zwei Bereiche auf. Im ersten Bereich wird die Arbeitsumgebung eines "Webmasters" bzw. "Webdesigners" simuliert, der den Namen Internet Content Creation trägt. In diesem Testabschnitt werden folgende reale Anwendungen mit einer Scriptsprache gesteuert:
- Macromedia Dreamweaver 5
- Adobe Photoshop 6.0.1
- Adobe Premiere 6.0
- Microsoft Windows Media Encoder 7.1
- Macromedia Flash 5.0
Im zweiten Bereich von Sysmark 2002 wird der Büroalltag (Office Content Creation) mit einer ganzen Reihe von Anwendungen gemessen, die parallel zueinander via Multitasking angesprochen werden. Zu diesen Anwendungen gehören Microsoft Office 2002, Dragon Naturally Speaking, Netscape Communicator 6.0, WinZip 8.0 und McAfee VirusScan 5.13. Die jeweiligen Teilergebnisse, die sich aus der Internet Content Creation und Office Content Creationen ergeben, gehen jeweils zu 50 Prozent in das Endergebnis ein.
Kritker werfen dem Sysmark ab der Version 2002 ein parteiisches Verhalten zu Gunsten Intel vor. Die Veränderung der Gewichtung der Einzeltest habe gegenüber der Version 2001 den Schwerpunkt auf CPUs dieses Herstellers gelegt. Wir werden den Test jedoch weiterhin unter Vorbehalt in unserem Parcours belassen.
- Weitere Informationen: Futuremark.com [45]
- Download: - keine Demo verfügbar -
Sysmark 2002
Angaben in Punkten
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Sysmark 2002 Detail
Angaben in Punkten
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WinACE 2.11
- Neben dem wohl verbreitetsten Packformat *.zip dürfte das *.ace-Format sicherlich das beliebteste sein. Erstellt wird es in erster Linie durch den grafisch übersichtlichen und recht flinken Packer WinACE. Neben der Performance der Festplatte spielt auch beim Encoden einer gepackten Datei die Rechenleistung der CPU und erneut das Zusammenspiel aus Speicher und CPU eine wichtige Rolle. In unserem Test gilt es, mit WinACE 2.11 eine Wave-Datei (200MB) bei maximaler Kompressionsstufe zu komprimieren.
- Weitere Informationen: WinAce.com [46]
- Download: ComputerBase.de [47]
WinACE 2.11
Angaben in Minuten, Sekunden
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WinRAR 3.11
- Bereits in Zeiten von Dos konnte sich RAR einen ausgezeichneten Namen erarbeiten. Mit dem Wechsel zu Windows hat auch RAR ein neues Gewandt bekommen. Neben der Performance der Festplatte spielt auch beim Komprimieren einer Datei die Rechenleistung der CPU und erneut das Zusammenspiel aus Speicher und CPU eine wichtige Rolle. In diesem Test gilt es, mit WinRAR 3.11 eine Wave-Datei (200MB) bei maximaler Kompressionsstufe zu komprimieren. Im Vergleich zu WinACE ist WinRAR deutlich schneller, da es unter anderem auch von SSE1 oder SSE2 gebaucht macht. Allerdings ist die gepackte Datei auch ein wenig größer.
- Weitere Informationen: Rarsoft.com [48]
- Download: ComputerBase.de [49]
WinRAR 3.11
Angaben in Minuten, Sekunden
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LAME 3.91
- Die zweite Disziplin, die beim Encoding anstand, war das dynamische Umwandeln einer 100 MB WAV-Datei in das MP3 Audioformat. Hierfür kam das Programm Lame 3.91 zum Einsatz, das lediglich MMX unterstützt. Das Programm wurde mit den Parametern -v -V 0 gestartet. Dadurch wird eine MP3-Datei mit variabler Bitrate zwischen 160 kbps und 320 kbps erstellt.
- Weitere Informationen: mp3dev.org [50]
- Download: riphelp.com [51]
Lame 3.91
Angaben in Minuten, Sekunden
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MP3 Maker Platinum 3.04
- Um das Audio-Encoden nicht zu einseitig zu betrachten, kam in diesem Vergleichstest noch der Magic Music Maker zum Einsatz. Zum Glück des Pentium 4 bietet dieser volle SS2 Unterstützung. Wir haben auch hier die 100 MB WAV-Datei gewählt, die bereits bei Lame zum Einsatz kam.
- Weitere Informationen: Magix.com [52]
- Download: Magix.com [53] (eingeschränkte Demoversion)
Magix MP3 Maker Platinum
Angaben in Punkten
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FlaskMPEG mit DiVX
- Natürlich durften die Prozessoren auch zeigen, was beim Encoden von Videos in ihnen steckt. Hierfür durfte jeder der Kontrahenten ein 451MB großes MPEG1 Video mittels Flask in das DiVX (MPEG4) Format bringen. Die im Durchschnitt erreichte Framerate wurde auf Papier festgehalten. Es wurde mit High Quality Bikubischer Filterung gearbeitet, wobei lediglich der Video-Stream bearbeitet wurde. Der Audiostream blieb dagegen unverarbeitet. Als iDCT kam DVD2AVI SSE/MMX zum Einsatz, da alle Testkandidaten diese Multimedia Befehlserweiterung voll unterstützen.
- Weitere Informationen: FlaskMPEG.net [54]
- Download: FlaskMPEG.net [55]
Flask - MPEG4 Encoding
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Seti@Home
- Besonders stolz bei unserem Vergleichtest sind wir natürlich auf die Einbeziehung des Textclienten von Seti@Home (3.03). Aufgrund der langen Laufzeit sollte sich hier ein klares Bild über die Leistung der einzelnen Prozessoren ergeben. Um die Ergebnisse vergleichbar zu halten, kam immer die gleiche Work Unit mit einer Angle Range von 0,417 zum Einsatz.
- Weitere Informationen: ComputerBaseTeam.de [56]
- Download: berkeley.edu [57]
Seti@Home
Angaben in Stunden, Minuten
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3D Rendering
Cinema 4D XL R8
- Cinema 4D XL8 gehört zu den ausgewachsenen Rendering-Programmen à la 3D Studio Max. Für den Privatanwender praktisch unerschwinglich, bietet es dem Profi unendliche Möglichkeiten in den Welten des 3D-Renderings und der Animation. Auch hier spielt das Zusammenspiel zwischen Prozessor, Northbridge (Chipsatz) und Speicher erneut eine übergeordnete Rolle.
- Weitere Informationen: Maxon.de [58]
- Download: Maxon.de [57] (eingeschränkte Demoversion)
Cinema4D XL R8 - 3DRendering
Angaben in Minuten, Sekunden
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Newtek Lightwave 7.5
- LightWave in der Version 7.5 schlägt in dieselbe Bresche wie Cinema 4D XL8. Allerdings haben die Entwickler den Kernel um den Befehlssatz SSE2 erweitert und somit für den Intel Pentium 4 optimiert. Neben Cinema 4D ermöglicht uns LightWave also eine zweite, aussagekräftige Benchmarkplattform.
- Weitere Informationen: LightWave3D.com [59]
- Download: - keine Demo verfügbar -
Lightwave 7.5 - 3DRendering
Angaben in Sekunden
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