Vorwort
Sockel wechsel dich! Bereits zur Präsentation der Athlon 64-Produktfamilie war klar, dass hier den Kunden in nicht all zu ferner Zukunft ein neuer Unterbau erwarten würde und jetzt ist es - nach einer Verzögerung von mehr als zwei Monaten - endlich soweit. Die Beweggründe sind dabei mehr als einleuchtend: Im Vorfeld der Vorstellung der lang ersehnten „Hammer“-Familie wurde AMD, dem Prozessorhersteller aus dem sonnigen Kalifornien, recht schnell klar, dass es im Desktop-Segement mehr als nur einem integrierten Speichercontroller und dem Zauberwort „64 Bit“ bedarf, um sich deutlich vor den Prozessoren der Konkurrenz zu positionieren. Ein schnelleres Produkt musste her; ein Produkt, dem die Speedkrone ohne Zweifel gewiss sein würde - der Athlon 64 FX war geschaffen! Beheimatet auf dem Sockel, der im Server- und Workstation-Bereich angestammten Opterons, konnte dieser mit allen Vorzügen, aber leider auch den damit verbundenen Nachteilen, aufwarten. Ein duales Speicherinterface steht auf der Haben-Seite dieser Plattform. Der Zwang nach teuerem, gepuffertem (Registered) Arbeitsspeicher leider auch. Auch musste der gewillte Käufer eines „FX“ auf Cool“n“Quiet, eine recht interessante Errungenschaft der normalern Athlon 64, um den Stromverbrauch bei Nichtbelastung zu senken, verzichten.
Es steht außer Frage, dass die Präsentation des Athlon 64 FX etwas unglücklich verlief. Doch es blieb einfach nicht genügend Zeit, um Hals über Kopf ein neues Platinenlayout aus der Taufe zu heben. Die meisten Hersteller hatten ihre Sockel 754-Platinen für den Athlon 64 schon lange fertig und damit begonnen die Lager zu füllen. Ein „Dual Channel“-Speicherinterface war und ist mit diesem Sockel aber einfach nicht zu realisieren. So blieb AMD nichts anderes übrig, als in den sauren „Sockel 940“-Apfel zu beißen. Entsprechende Boards für den Opteron - leider auch mit der Peripherie für den Worksation-Einsatz und dem damit verbundenen Preis - waren ohnehin am Markt verfügbar.
Gut acht Monate später, genauer gesagt am heutigen 1. Juni, erhält der Athlon 64 FX nun endlich die für ihn maßgeschneiderte Plattform. Auch der normale Athlon 64 zieht mit um und kann so ebenfalls von den Eigenheiten des neuen Sockels profitieren.
Auf den folgenden Seiten wollen wir auf die neuen Athlon 64 näher eingehen, um uns dann im weiteren Verlauf mit der Performance des Athlon 64 FX-53 für den Sockel 939 eingehend zu beschäftigen.
Lesezeichen
Da es möglich ist, dass in diesem Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Prozessortests zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte (Ausschnitt) zu werfen.
- Intel Pentium 4 3,40E GHz "Prescott" [1]
- AMD Athlon 64 FX-53 mit 2,4 GHz [2]
- Intel Pentium 4 3,40 GHz "Northwood" [3]
- Intel Pentium 4 3,20E "Prescott" [4]
- AMD Athlon 64 3400+ [5]
- AMD Athlon 64 3000+ [6]
- Intel Pentium 4 Extreme Edition mit 2 MB Cache [7]
- Athlon 64 FX-51 und Athlon 64 3200+ [8]
- Intel Pentium 4 mit 3,2 GHz und HyperThreading [9]
- Intel Pentium 4 2,40C GHz schlägt Athlon XP 2800+ [10]
- AMD kontert mit Athlon XP 3000+ und 3200+ [11]
Wer mehr über den Athlon 64 und dessen Architektur erfahren möchte, der sollte sich insbesondere unseren sehr umfangreichen Testbericht "Athlon 64 FX-51 und Athlon 64 3200+ [7]" nicht entgehen lassen. Als ganz besonderen Artikel möchten wir außerdem unseren Blick auf den „Energieverbrauch aktueller Prozessoren [12]“ jedem ans Herz legen, für den auch die Stromrechnung beim Kauf eines neuen Systems eine Rolle spielt. Auf den Energiebedarf der neuen Prozessoren werden wir im Rahmen dieses Artikels eingehen.
Übersicht
Für alle Freunde der schnörkellosen Theorie wollen wir, bevor es an's Eingemachte geht, nochmals einen Blick auf die Eckdaten der Kontrahenten werfen.
| Merkmale | Pentium 4 | Pentium 4 | Pentium 4 Extreme Edition |
Athlon XP | Athlon 64 (FX) |
|---|---|---|---|---|---|
| Kern | Prescott | Northwood | Northwood 2M | Thoroughbred Barton |
Clawhammer Clawhammer-512 Newcastle |
| Frontside-Bus | 533 MHz QDR 800 MHz QDR |
400 MHz QDR 533 MHz QDR 800 MHz QDR |
800 MHz QDR | 266 MHz DDR 333 MHz DDR 400 MHz DDR |
entfällt (externe Anbindung über 2000 MHz HyperTransport) |
| Fertigung | 0,09µm | 0,13 µm | 0,13 µm | 0,13 µm | 0,13 µm SOI |
| Sockel | Sockel 478 | Sockel 478 | Sockel 478 | Sockel A | Sockel 754 Sockel 940 (FX) Sockel 939 |
| Taktrate oder Modellnummer |
533 MHz QDR 2400 MHz A 2800 MHz A 800 MHz QDR 2800 MHz E HT+ 3000 MHz E HT+ 3200 MHz E HT+ 3400 MHz E HT+ HT+: Verbessertes Hyper-Threading |
400 MHz QDR 1600 MHz A 1800 MHz A 2000 MHz A 2200 MHz 2400 MHz 2500 MHz 2600 MHz 533 MHz QDR 2266 MHz 2400 MHz B 2533 MHz 2666 MHz 2800 MHz 3066 MHz HT 800 MHz QDR 2400 MHz C HT 2600 MHz C HT 2800 MHz C HT 3000 MHz HT 3200 MHz HT 3400 MHz HT HT: Hyper- Threading |
800 MHZ QDR 3200 MHz HT 3400 MHz HT HT: Hyper- Threading |
266 MHz DDR 1800+ 1900+ 2000+ 2100+ 2200+ 2400+ 2600+ 333 MHz DDR 2600+ 2700+ 2800+ 333 MHz DDR 2500+ 2600+ 2800+ 3000+ 400 MHz DDR 3000+ 3200+ |
Athlon 64 (S754): 2800+* 3000+* 3200+ 3400+ 3700+ Athlon 64 (S940): FX-51 FX-53 Athlon 64 (S939) 3500+** 3800+** FX-53 * 512 kB L2-Cache ** 512 kB L2-Cache und ausschl. Newcastle |
| Transistoren | 125 Mio. | 55 Mio. | 169 Mio. | 37,5 Mio. (Tho.) 54,3 Mio. (Bar.) |
68.5 Mio. (NewC.) 105.9 Mio. |
| DIE-Size | 112 mm² | 146 mm² (nB0) 131 mm² (nC1) 131 mm² (nD1) |
240 mm² (nM0) | 80 mm² ("Tho A") 84 mm² ("Tho B") 101 mm² (Bar.) |
144 mm² (NewC.) 193 mm² |
| L1-Execution-Cache | 12.000 µ-Ops | 12.000 µ-Ops | 12.000 µ-Ops | 64 kB | 64 kB |
| L1-Daten-Cache | 16 kB | 8 kB | 8 kB | 64 kB | 64 kB |
| L1-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Cache | 1024kB | 512kB | 512kB | 256kB (Tho.) 512kB (Bar.) |
512kB 1024kB |
| L2-Anbindung | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit | 64 Bit | 128 Bit? |
| L2-Cache-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Modus | L1 inclusive | L1 inclusive | L1 inclusive | L1 exclusive | L1 exclusive |
| L3-Cache | - | - | 2048kB | - | - |
| L3-Cache-Takt | - | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L3-Modus | - | - | L2 inclusive | - | - |
| HW Data Prefetching | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| VCore | 1,250V 1,275V 1,300V 1,325V 1,350V 1,375V 1,400V |
1,475V 1,500V 1,525V 1,550V |
1,475V 1,500V 1,525V 1,550V 1,575V 1,600V |
1,50V 1,60V 1,65V |
1,50V |
| Befehlssätze | MMX SSE SSE2 SSE3 |
MMX SSE SSE2 |
MMX SSE SSE2 |
MMX 3DNow! 3DNow!+ SSE |
MMX 3DNow! 3DNow!+ SSE SSE2 AMD64 |
| Temperatur Diode | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Energiesparfunktion | - | - | - | Cool'n'Quiet | |
| NX-Bit (Win XP SP2) | - | - | - | Ja | |
| Multiprozessor-fähig | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| CPU-Architektur | 31-stufige Pipeline |
20-stufige Pipeline |
20-stufige Pipeline |
15-stufige (FPU) 10-stufige (ALU) Pipeline |
17-stufige (FPU) 12-stufige (ALU) Pipeline |


Am heutigen Tage stellt AMD insgesamt vier neue Prozessoren vor. Zum Athlon 64 FX-53 für den Sockel 939 gesellen sich der Athlon 64 3800+ und 3500+. Für den altbekannten Sockel 754 geht der Athlon 64 3700+ neu ins Rennen. Mit einem Takt von 2,40 GHz kommen FX-53, 3800+ und 3700+ nach Hause, der 3500+ wird mit einem Takt von 2,2 GHz betrieben. In Sachen Cache kann der FX-53 und der 3700+ mit jeweils 1 MB Level 2 Cache aufwarten, Athlon 64 3800+ und 3500+ müssen sich mit Hälfe, also 512 kB, begnügen.


Um die Vorstellung der neuen Boliden möglichst kompakt zu halten: Der A64 3700+ kommt mit dem Clawhammer-Kern daher. Er bringt außer dem gestiegenen Prozessortakt und einem auf 1,2 GHz angehobenen niedrigsten Cool“n“Quiet-Takt (bisher 800 MHz bzw. 1 GHz) keine weiteren Neuerungen mit sich. Auch die maximale thermische Verlustleistung gibt AMD weiterhin mit 89 Watt an. Bisherige Kühler können also auch weiterhin verwendet werden.


Die neuen Sockel 939-Prozessoren können allesamt mit einem Dual Channel DDR400-Speicherinterface aufwarten und können darüber hinaus auf einen schnelleren HyperTransport-Bus mit nunmehr 1 GHz zurückgreifen. Bisher war hier 800 MHz das Maß der Dinge. Außerdem wird im Sockel 939 nun ebenfalls das Cool“n“Quiet-Feature unterstützt. Der FX-53 setzt weiterhin auf den bewährten Clawhammer-Kern, bei den anderen kommt der neue Newcastle-Kern zum Einsatz. Beide unterscheiden sich ausschließlich in der Größe des Caches, den AMD nun auserkoren hat, um sein bestes Stück von den übrigen abzugrenzen, da man nun das bisher dazu genutzte Dual Channel Speicherinterface den Athlon 64-CPUs nicht länger verweigern möchte.
Mit der Vorstellung des Athlon64 3800+ und 3500+ nennt AMD nun zum ersten Mal Fakten zum Newcastle-Kern. Dieser besitzt eine auf 144 mm² geschrumpfte Chipfläche (Clawhammer: 192 mm²) und muss sich mit 69 Mio. Transistoren (Clawhammer: 105.9 Mio.) begnügen.


Der neue Athlon 64 FX wird erstmals wie seine Athlon 64 Kollegen mit einem Organic Pin Grid Array (OPGA) ausgeliefert, welches in der Fertigung günstiger ist und bessere thermische Eigenschaften als das bisherige Ceramic Pin Grid Array (CPGA) [13] besitzt.
Neuer Sockel, neue Boards, neue Chipsätze
Der neue Sockel mag zwar große Ähnlichkeit mit dem bisherigen Sockel 940 haben - tatsächlich fehlt augenscheinlich nur ein Pin - , unter der Haube hat sich jedoch einiges getan. Das komplette Pin-Layout wurde geändert, um ein Dual Channel Speicherinterface-mit einem günstigen 4-Layer-Mainboard-Layout realisieren zu können. Dieser Maßnahme sind zwei Pin-raubende HyperTransport-Kanäle des Sockel 940 zum Opfer gefallen, die für den Dual Prozessor- und Mehr-Wege-Betrieb benötigt werden.


Mit der Einführung des neuen Sockels erwarten uns auch zahlreichen neue Chipsätze, die mit dem auf 1 GHz beschleunigten HyperTransport (HTT) umgehen können. VIA hat hierfür den K8T800 Pro [14] im Angebot, der alle Features des K8T800 bietet, zusätzlich jedoch mit dem verbesserten HTT umgehen kann. Bei nVidia heißt das neue Produkt nForce 3 Ultra und auch hier gibt es außer dem Support des schnelleren Busses im Vergleich zum nForce 3 250Gb keine Neuerungen zu vermelden. Ein neues nVidia-Feature "Auto Tuning" [15] wird es demnächst für alle aktuellen nForce 3 Platinen geben. Im Lager von SiS schickt man den SiS755FX [16] ins Rennen, der demnächst von dem SiS756 mit PCI Express [17]-Support abgelöst werden soll. Generell ist PCI Express ein Thema, an dem alle arbeiten. VIA entwickelt hierfür eine neue Southbridge, die auf den Namen VT8251 hören wird. Bei nVidia erwartet uns dagegen ein komplett neuer Chipsatz - handelt es sich beim nForce 3 doch um eine Single Chip Lösung, bei der nicht einfach nur die Southbridge ausgetauscht werden muss, um den neuen Peripheriestandard zu unterstützen. Das Produkt befindet sich derzeit mit dem Codenamen K8-04 [18] in der Entwicklung.




Alles in allem können noch gut und gerne mehrere Wochen ins Land gehen, bis vollends ausgereifte Boards im Handel erhältlich sind. Übrigens: Mit dem Sockel 939 legt auch AMD das Fundament dafür, auch den steigenden Stromverbrauch von Athlon 64 FX-57 und Athlon 64 4200+ bändigen zu können. Die für das nächste Jahr erwarteten Prozessoren sollen mit einer thermischen Verlustleistung von 104 Watt daher kommen.
Neues Speicherinterface
Fehlte dem Athlon 64 in irgendeinem Bereich ein ordentliches Stück Performance, so wurde in der Vergangenheit häufig der Speichercontroller dafür verantwortlich gemacht. Der Athlon 64 3400+ im Sockel 754 konnte in gängigen Benchmarks einen Speicherdurchsatz von 3 GB/s vorweisen; beim voll ausgewachsenen Athlon 64 FX-53 im Sockel 940 fiel dieser mit unschlagbaren 5,9 GB/s fast doppelt so hoch aus. Leider wurde diese Leistung bislang mit exotischen Registered Speichermodulen erkauft. Der normale A64 wiederum konnte zwar mit normalen Speichermodulen, wollte dafür ein um's andere Mal bei einer bestimmten Speicherkonstellation nicht stabil oder mit voller Performance arbeiten. Die erste Auflistung der möglichen Bestückung der drei zur Verfügung stehenden Speicherslots des Sockel 754 las sich wie folgt:
| DIMM 1 | DIMM 2 | DIMM 3 | Max Speed |
|---|---|---|---|
| Beim Einsatz von einem Modul | |||
| x8 Single Sided or x16 | - | - | DDR400 |
| - | x8 Single Sided or x16 | - | DDR400 |
| - | - | x8 Single Sided or x16 | DDR400 |
| x8 Double Sided | - | - | DDR400 |
| - | x8 Double Sided | - | DDR400 |
| - | - | x8 Double Sided | DDR400 |
| Beim Einsatz von zwei Modulen | |||
| x8 Single Sided or x16 | x8 Single Sided or x16 | - | DDR400 |
| x8 Single Sided or x16 | x8 Double Sided | - | DDR400 |
| x8 Single Sided or x16 | - | x8 Single Sided or x16 | DDR400 |
| x8 Single Sided or x16 | - | x8 Double Sided | DDR400 |
| x8 Double Sided | x8 Single Sided or x16 | - | DDR400 |
| x8 Double Sided | x8 Double Sided | - | DDR400 |
| x8 Double Sided | - | x8 Single Sided or x16 | DDR400 |
| - | x8 Single Sided or x16 | x8 Single Sided or x16 | DDR333 |
| - | x8 Single Sided or x16 | x8 Double Sided | DDR200 |
| - | x8 Double Sided | x8 Single Sided or x16 | DDR200 |
| - | x8 Double Sided | x8 Double Sided | DDR200 |
| x8 Double Sided | - | x8 Double Sided | DDR400 |
| Beim Einsatz von drei Modulen | |||
| x8 Single Sided or x16 | x8 Single Sided or x16 | x8 Single Sided or x16 | DDR333 |
| x8 Single Sided or x16 | x8 Single Sided or x16 | x8 Double Sided | DDR200 |
| x8 Single Sided or x16 | x8 Double Sided | x8 Single Sided or x16 | DDR200 |
| x8 Single Sided or x16 | x8 Double Sided | x8 Double Sided | DDR200 |
| x8 Double Sided | x8 Single Sided or x16 | x8 Single Sided or x16 | DDR333 |
| x8 Double Sided | x8 Single Sided or x16 | x8 Double Sided | DDR200 |
| x8 Double Sided | x8 Double Sided | x8 Single Sided or x16 | DDR200 |
| x8 Double Sided | x8 Double Sided | x8 Double Sided | DDR200 |
Allerdings scheint man im weiteren Verlauf festgestellt haben zu müssen, dass es insbesondere beim Einsatz von Double Sided-Modulen dennoch zu Problemen kommen kann, wenn diese mit einem Takt von 200 MHz betrieben werden. Aus diesem Grund wurde diese mögliche Konstellation kurzerhand aus den internen Dokumenten - diese Informationen waren fortan nicht mehr für die Öffentlichkeit bestimmt - gestrichen. Auch beim neuen Sockel 939 wollte uns AMD keine entsprechende Liste zur Verfügung stellen, dennoch ist uns entsprechendes Material aus heiterem Himmel in die Hände gefallen.
Am Speichercontroller der Athlon 64 Prozessoren im Sockel 939 hat sich insofern etwas verbessert, als dass nun eine Bestückung mit zwei DDR400 Double Sided-Speichermodulen im Dual Channel-Betrieb ohne Probleme möglich ist. Hier leistet der neue Speichercontroller ganze Arbeit. Im Single Channel-Modus führt der Einsatz von zwei DDR400 Double Sided-Modulen - was ob des zweiten Speichercontrollers ohnehin nicht besonders sinnvoll ist - weiterhin nicht zum Erfolg.
| Channel 1 | Channel 2 | Timing | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Slot 1 | Slot 2 | Slot 3 | Slot 4 | 1T | 2T |
| Single Channel | |||||
| Single Sided | N/A | N/A | N/A | DDR400 | DDR400 |
| Double Sided | N/A | N/A | N/A | DDR400 | DDR400 |
| N/A | N/A | Single Sided | N/A | DDR400 | DDR400 |
| N/A | N/A | Double Sided | N/A | DDR400 | DDR400 |
| Single Sided | N/A | Single Sided | N/A | DDR333 | DDR400 |
| Single Sided | N/A | Double Sided | N/A | DDR200 | DDR400 |
| Double Sided | N/A | Single Sided | N/A | DDR200 | DDR400 |
| Double Sided | N/A | Double Sided | N/A | DDR200 | DDR333 |
| Dual Channel | |||||
| Single Sided | Single Sided | N/A | N/A | DDR400 | DDR400 |
| Double Sided | Double Sided | N/A | N/A | DDR400 | DDR400 |
| N/A | N/A | Single Sided | Single Sided | DDR400 | DDR400 |
| N/A | N/A | Double Sided | Double Sided | DDR400 | DDR400 |
| Single Sided | Single Sided | Single Sided | Single Sided | DDR333 | DDR400 |
| Single Sided | Single Sided | Double Sided | Double Sided | DDR200 | DDR400 |
| Double Sided | Double Sided | Single Sided | Single Sided | DDR200 | DDR400 |
| Double Sided | Double Sided | Double Sided | Double Sided | DDR200 | DDR333 |
Wie schlägt sich der neue Speichercontroller nun in Sachen Performance? Hierfür wollen wir an dieser Stelle einen kleinen Vergleich ziehen. In Sachen Geschwindigkeit spielen neben dem Speicherdurchsatz auch die Latenzzeiten, also die Verzögerungen, die beim Zugriff auf den Speicher hingenommen werden müssen, eine Rolle. Die Vorteile zum alten Sockel 940 mit Registered Speicher werden in Sachen Latenzzeiten recht schnell deutlich.
Science Mark - Latenzen
Angaben in Nanosekunden
|


Ein wiederholter Speicherzugriff ist mit dem neuen Sockel dank dem Einsatz normaler DDR400-Module 7 ns (oder umgerechnet knapp 20 Taktzyklen) schneller möglich als bisher. Damit liegt nun auch der Athlon 64 FX auf dem sensationell niedrigen Niveau der normalen Athlon 64 im Sockel 754.
Auch in Sachen Speicherdurchsatz stellt der Sockel 939 neue Rekorde auf. Der Athlon 64 FX-53 im Sockel 940 war schon schnell? Der neue Athlon 64 FX-53 im Sockel 939 ist noch schneller!
Sisoft Sandra 2003 MAX - Speicher
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
Die theoretischen Messungen sprechen eine eindeutige Sprache. Doch wieviel bleibt davon in Anwendungen tatsachlich übrig? Ganz besonders interessant ist hier die Frage nach dem Vorsprung zum Sockel 754 mit Single Channel-Interface. Um dieser Frage nachzugehen, wurde der uns zur Verfügung stehende FX-53 mit einem auf 2,2 GHz gedrosselten Prozessortakt und einem 800 MHz schnellen HyperTransport-Bus durch unseren Benchmark-Parcours gejagt. Die so gewonnenen Messergebnisse können unter Berücksichtigung der Messtolleranzen direkt mit den Daten des Athlon 64 3400+ verglichen werden.
Media Encoding - Rating
Angaben in Prozent
|
Sonstige Anwendungen - Rating
Angaben in Prozent
|
3D/CAD-Rating
Angaben in Prozent
|
Spiele-Rating
Angaben in Prozent
|
Gesamt-Rating
Angaben in Prozent
|
Das Ergebnis ist eindeutig. Das neue Dual Channel-Speicherinterface hat auf jeden Fall Vorteile aufzuweisen. Beim Packen (Sonstiges Rating) kommt es ganz offensichtlich am stärksten auf den Speicherdurchsatz an. Zwar muss sich hier der Sockel 939 noch dem Vorgänger geschlagen geben, ein Bios-Update sollte jedoch auch hier dem neuen Sockel zum Sieg verhelfen. Insgesamt schwanken die Ergebnisse je nach Anwendungsbereich stark. Beim Media Encoding oder beim Spielen spielt die Bandbreite beispielsweise keine durchschlagende Rolle; wirken hier doch andere Komponenten (Prozessor, Grafikkarte) limitierend.
Höherer Busspeed
Ebenfalls ein Novum des Sockel 939 ist der auf 1 GHz beschleunigte HyperTransport-Bus der ersten Generation. Durch die Taktsteigerung von 800 MHz auf 1 GHz steigert sich die theoretische Busbandbreite von 6,4 GB/s auf nunmehr 8,0 GB/s. Über HyperTransport (HTT) sind alle externen Schnittstellen, darunter natürlich auch der Chipsatz, an den Prozessor angeschlossen. Es handelt sich hierbei um ein recht geschicktes Interface [19], bei dem mehrere Gerät seriell hintereinander angeschlossen werden können. Auf den ersten Blick scheint die Bandbreite gigantisch und irgendwie sinnlos. Sicherlich ist aktuelle Peripherie (PCI, AGP, USB, PATA, SATA) nicht annährend in der Lage, diesen Bus mit Daten auszulasten. Letztendlich können die genannten Komponenten nicht mehr als 3 GB/s über den Bus schaufeln. Mit PCI Express steht die nächste große Wachablösung allerdings bereits vor der Tür. PCI Express ist ein serieller Bus, der mit einem Takt von 2,5 GHz betrieben wird. Die größte Ausbaustufe von PCI Express (x16), die bei Grafikkarten zum Einsatz kommen wird, erreicht eine theoretische Bandbreite von 4 GB/s in eine, und 8 GB/s in beide Richtungen. Diese Zahlen sind es, die dem schnelleren HTT seine Daseinsberechtigung geben. Welche Vorteile sich zum jetzigen Zeitpunkt ergeben, haben wir nachgemessen.
Media Encoding - Rating
Angaben in Prozent
|
Sonstige Anwendungen - Rating
Angaben in Prozent
|
3D/CAD-Rating
Angaben in Prozent
|
Spiele-Rating
Angaben in Prozent
|
Gesamt-Rating
Angaben in Prozent
|
Alles in allem kann man im Rahmen von Messtoleranzen nicht wirklich von Vorteilen sprechen. Einzig und allein beim Media Encoding und im 3D/CAD-Bereich ist ein kleines Plus auszumachen.
Jetzt auch Cool'n'Quiet
Es hat lange gedauert, doch endlich kann sich auch der Athlon 64 FX - nur auf dem Sockel 939 versteht sich - über AMDs „Cool“n“Quiet“ freuen. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich eine interessante Stromspartechnik, welche in der gleichen Form schon seit längerem in Notebooks unter dem Begriff „PowerNow!“ zum Einsatz kommt. Hat der Prozessor nichts zu tun, wird dessen Prozessortakt automatisch reduziert und die ihn treibende Spannung gesenkt. Dadurch sinkt der Energieverbrauch und ein Betrieb mittels passivem Kühler wird möglich. Im niedrigsten „Cool“n“Quiet“-Zustand wird der Prozessor mit einem Takt von 1,2 GHz und einer Spannung von 1,1 Volt betrieben. Dies trifft auch auf den Athlon 64 3800+ und 3700+ zu. Der Athlon 64 3500+ senkt seinen Takt auf bis zu 1 GHz.
Systemverbrauch - Windows Desktop (Idle)
Angaben in Watt (W)
|
Systemverbrauch - Seti@Home
Angaben in Watt (W)
|
Systemverbrauch - 3DMark03
Angaben in Watt (W)
|
Überraschend niedrig fällt der Energiebedarf des kompletten Athlon 64 FX-53 Systemes aus. Dank Cool“n“Quiet und dem neuem CG-Stepping verbraucht er im Idle-Mode nicht mehr als der von uns getestete Athlon 64 2800+, welcher allerdings noch im C0-Stepping gefertigt wurde. Auch bei Belastung können sich die Ergebnisse sehen lassen. Doch Obacht: Generell sind die Ergebnisse der hier aufgeführten Prozessoren nicht 100-prozentig miteinander vergleichbar, da verschiedene Mainboards eingesetzt wurden. Zur groben Orientierung können sie dennoch zweifelsohne dienen. Weitere Informationen zu den gemessenen Verlustleistungen finden sich in einem gesonderten Artikel [11].
Testsystem
- Prozessor
- Athlon 64 FX-53 (2,4 GHz, Dual Channel) - Sockel 939
- Athlon 64 FX-53 (2,4 GHz, Dual Channel) - Sockel 940
- Athlon 64 FX-51 (2,2 GHz, Dual Channel) - Sockel 940
- Athlon 64 3400+ (2,2 GHz, Single Channel, 1024 KB) - Sockel 754
- Athlon 64 3200+ (2,0 GHz, Single Channel, 1024 KB) - Sockel 754
- Athlon 64 3000+ (2,0 GHz, Single Channel, 512 KB) - Sockel 754
- Athlon 64 2800+ (1,8 GHz, Single Channel, 512 KB) - Sockel 754
- Athlon XP 3200+ (FSB400) - Barton
- Athlon XP 2500+ (FSB333) - Barton
- Intel Pentium 4 3,4 GHz EE (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,2 GHz EE (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,4E GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,2E GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,0E GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,8E GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,40 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,20 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,00 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,8C GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,4C GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Motherboard
- Athlon 64 FX (Sockel 939) Plattform:
Asus A8V (VIA K8T800 Pro) - Bios: 1003 Beta 23 - Athlon 64 (Sockel 754) Plattform:
MSI K8T Neo [20] (K8T800) - Athlon 64 FX (Sockel 940) Plattform:
Asus SK8V (VIA K8T800) - Bios: 1003 - Athlon XP Plattform:
Asus A7N8X Deluxe 2.00 [21](nForce 2 Ultra 400) - Intel Plattform FSB800:
Asus P4C800 Deluxe (i875P) [22]
- Athlon 64 FX (Sockel 939) Plattform:
- Arbeitsspeicher
- 2x512MB DDR400 Corsair TWINX1024-3200LL
- 2x512MB DDR400 Corsair CMX512RE-3200LL (Registered/ECC)
- Grafikkarte
- Asus V9950 (GeForce FX 5900 Ultra)
- Peripherie
- Asus CRW 4012A
- IBM IC35LC040
- Treiberversionen
- nVidia Detonator 45.23
- nVidia nForce Treiberpaket 2.45
- VIA Hyperion 4.49
- Intel Inf-Treiber 5.02.1003 (Intel)
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP1
- Microsoft Windows Media Player 9
- Microsoft Windows Movie Maker 2.0
- Microsoft DirectX 9.0b
Benchmarks
Wir haben die Neuvorstellung des Athlon 64 / 64 FX genutzt, um unseren Benchmarkparcours general zu überholen. Dabei haben wir insbesondere auf Anwendungen, die uns Leser auf Anfrage im Forum [23] genannt haben, Wert gelegt. Neben einer Reihe aktueller Spiele liegt der Schwerpunkt nun auf Audio- und Video-Encoding. Aber auch CAD/Render-Anwendungen haben wir nach durchweg positiver Resonanz im Sortiment behalten. Wie und was wir genau gebencht haben, steht im jeweiligen Infokasten über den Ergebnissen.
- Synthetische Benchmarks
- SiSoft Sandra 2003 Max!
- Audio-Encoding
- Lame 3.93.1
- Ogg Vorbis
- Windows Media Encoder 9
- Video-Encoding
- XMPEG 5.0 Divx 5.1
- TMPGEnc 2.520
- Windows Media Encoder 9
- CAD & 3D-Rendering
- Spec Viewperf 7.1
- Cinema 4D 8.1
- Lightwave 7.5c
- Datenkomprimierung
- WinRAR3.20
- 7-Zip
- Sonstiges
- Seti@Home
- Spiele
- 3DMark2001SE
- 3DMark03
- Aquamark 3
- Comanche 4
- Gunmetal
- Quake 3 Arena
- Serious Sam 2
- Splinter Cell
- Unreal Tournament 2003
- Warcraft 3
- X-2 The Threat
SiSoft Sandra 2003 Max
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [24]
- Download:
ComputerBase.de [25]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
Sisoft Sandra 2003 MAX - Arithmetic
Angaben in Punkten
|
Sisoft Sandra 2003 MAX - Multimedia
Angaben in Megapixel pro Sekunde (MPix/s)
|
Sisoft Sandra 2003 MAX - Speicher
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Audio-Encoding
Lame 3.93.1
- Offizielle Website:
lame.sourceforge.net [26]
- Download:
Freenet.de [27]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
- Besondere Einstellungen: bitrate 192kbit / joint stereo, optimization; quality, VBR: 320kbit, Quality 0
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
Lame 3.93.1
Angaben in Minuten, Sekunden
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Ogg Vorbis
- Offizielle Website:
Vorbis.com [28]
- Download:
Vorbis.com [29] (Oggdrop)
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
- Besondere Einstellungen: nominal Bitrate 320 kbps (Quality 9)
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
Ogg Vorbis
Angaben in Minuten, Sekunden
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Windows Media Encoder 9
- Offizielle Website:
Microsoft.com [30]
- Download:
Microsoft.com [29]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Auch hier kommt dieselbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
- Besondere Einstellungen: 320kbps VBR
- Auch hier kommt dieselbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
Windows Media Encoder 9 - Audio
Angaben in Minuten, Sekunden
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Video-Encoding
XMPEG 5.02 Divx 5.1
- Offizielle Website:
Mp3guest.com [31]
- Download:
Download.de [32]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Als Ergebnis werden 47,35 MB geliefert.
- Besondere Einstellungen: no audio, divx 780 kbps, "home theater", disable logo, disable feedback windows, crop 720x480 auf 720x309, DivX Commandozeile: "-bv1 780 -psy 2 -key 300 -p -b -sc 50 -pq 5 -vbv 6951200,3145728,2359296 -profile 3 -nf"
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Als Ergebnis werden 47,35 MB geliefert.
XMPEG 5.02 Divx 5.1
Angaben in Minuten, Sekunden
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TMPEGEnc 2.520
- Offizielle Website:
TMPGEnc.net [33]
- Download:
TMPGEnc.net [34]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Aus dem soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
- Besondere Einstellungen: Super Video-CD PAL (MPEG-2 480x576 25fps CBR 2520kbps, Layer-2 44100Hz 224kbps), fullscreen, no resize
- Aus dem soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
TMPGEnc 2.520
Angaben in Minuten, Sekunden
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Windows Media Encoder 9
- Offizielle Website:
Microsoft.com [29]
- Download:
Microsoft.com [29]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat eine Grösse von 120MB.
- Besondere Einstellungen: DVD quality video (VBR), 2000Kbps, PAL 25pfs
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat eine Grösse von 120MB.
Windows Media Encoder 9 - Video
Angaben in Minuten, Sekunden
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CAD & 3D-Rendering
Spec Viewperf 7.1
- Offizielle Website:
Specbench.org [35]
- Download:
Specbench.org [36]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
Spec Viewperf 7.1 3dsmax-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 drv-09
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 dx-08
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 light-06
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 proe-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 ugs-03
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Cinema 4D 8.1
- Offizielle Website:
Maxoncomputer.com [37]
- Download:
Maxoncomputer.com [38]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
- Besondere Einstellungen: caustic animated (320x240 NTSC), cloud sun (640x480 NTSC)
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
Cinema 4D 8.1 - Caustic Animated
Angaben in Minuten, Sekunden
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Cinema 4D 8.1 - Cloud Sun
Angaben in Minuten, Sekunden
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Lightwave 7.5c
- Offizielle Website:
NewTek.com [39]
- Download:
- keiner -
- Kostenpunkt: 1595 $ (Vollversion)
- Was benchen wir?
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
Lightwave 7.5c - Skullhead Newest
Angaben in Minuten, Sekunden
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Lightwave 7.5c - Tracer No Radiosity
Angaben in Minuten, Sekunden
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Datenkomprimierung
WinRAR 3.20
- Offizielle Website:
Rarlabs.com [40]
- Download:
Rarlabs.com [41]
- Kostenpunkt: kostenlose Trialversion
- Was benchen wir?
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
- Besondere Einstellungen: best compression
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
WinRAR 3.20
Angaben in Minuten, Sekunden
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7-Zip
- Offizielle Website:
7-zip.org [42]
- Download:
ComputerBase [43]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
- Besondere Einstellungen: compression ultra
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
7-Zip 3.09.01 Beta
Angaben in Minuten, Sekunden
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Sonstiges
Seti@Home
- Offizielle Website:
setiathome.ssl.berkeley.edu [44]
- Download:
Seti@Home [45], ComputerBase WU1 und WU2 [46]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyper-Threading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyper-Threading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
Seti @ Home 3.03
Angaben in Stunden, Minuten
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Spiele
3DMark2001SE
- Offizielle Website:
Futuremark.com [47]
- Download:
ComputerBase [48]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark2001SE
Angaben in Punkten
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3DMark03
- Offizielle Website:
Futuremark.com [49]
- Download:
ComputerBase [50]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark03
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPUMark
Angaben in Punkten
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Aquamark 3
- Offizielle Website:
AquaMark3.com [51]
- Download:
AquaMark3.com [52]
- Kostenpunkt: kostenlos, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Commercial-Version mit allen Features
- Besondere Einstellungen: Default-Run
- Commercial-Version mit allen Features
- Informationen:
- Auf Basis der mittlerweile schon recht bekannten Krass-Engine entwickelten die Programmierer von Massive Developement AquaMark 3. Angereichert mit einigen schönen Effekten soll dies laut den Entwicklern der erste DirectX 9-fähige Reality-Benchmark der Welt sein. Neben einigen Pixel-Shader 2.0-Effekten unterstützt die Krass-Engine in der neuesten Version auch Partikeleffekte und Vieles mehr. Mit dabei sind auch solch innovative Techniken wie Intels HyperThreading. Anti-Aliasing und anisotrope Filterung wurden komplett im AquaMark 3 eingestellt und mussten somit nicht durch den jeweiligen Treiber erzwungen werden.
Aquamark 3 - AvgFPSSimulation
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Aquamark 3 - ScoreSimulation
Angaben in Punkten
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Aquamark 3 - TriScore
Angaben in Punkten
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Quake3Arena
- Offizielle Website:
Quake3Arena.com [53]
- Download:
Guru3D.com [54] (Q3Bench)
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
- Besondere Einstellungen: Demo four.dm_76, 1024x768 Max Details, Sound aus, Text compression off
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
Quake 3 Arena - 1024x768 Max
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Comanche 4
- Offizielle Website:
Novalogic.com [55]
- Download:
Novalogic.com [56]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
- Besondere Einstellungen: texture compression, disable sound, disable vsny, hardware shaders, full screen antialiasing 0
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
Comanche 4 - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Gunmetal
- Offizielle Website:
Yetistudios.com [57]
- Download:
nVidia.com [58](Demo), Games Domain [59] (Benchmark)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo und Benchmark
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
Gunmetal - 1024x768x32 2xFSAA
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Serious Sam - The Second Encounter
- Offizielle Website:
Serioussam.com [60]
- Download:
Fileplanet.com [61] (Demo)
- Kostenpunkt: 10,00 Euro (Amazon.de [62])
- Was benchen wir?
- Serious Sam 2 - Version 1.07
- Besondere Einstellungen: 3DCenter.org 32bit HQ++ Settings, Demo Kathedrale
- Serious Sam 2 - Version 1.07
Serious Sam - 1024x768x32 HQ++
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Serious Sam - Tiefmittel
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Splinter Cell
- Offizielle Website:
Splintercell.de [63]
- Download:
Splintercell.de [64] (Demo)
- Kostenpunkt: 29,85 € (Amazon.de [65]), Demo nicht zum Benchen geeignet
- Was benchen wir?
- Splinter Cell 1.2
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, no sound, shadow high, shadowresolution high, effectquality very high, shadowmode projector
- Splinter Cell 1.2
Splinter Cell - 2_2_1_Kalinatek
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Unreal Tournament 2003
- Offizielle Website:
UnrealTournament2003.com [66]
- Download:
Atari.com [67]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Ur-Demo Version 2206.
- Besondere Einstellungen: 1024x768
- Ur-Demo Version 2206.
Unreal Tournament 2003 - Botmatch
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Unreal Tournament 2003 - Flyby
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Warcraft 3
- Offizielle Website:
Blizzard.de [68]
- Download:
- keiner -
- Kostenpunkt: 17,00 € (Amazon.de [69])
- Was benchen wir?
- In der auf Version 1.06 gepatchten Version von Warcraft III haben wir mit dem externen Tool Fraps 1.9D [70] eine Szene in einem selbsterstellten Demo gemessen. Dazu haben wir einen genau festgelegten Bildausschnitt gewählt und zur Spielzeit 10:20 vorgespult, auf einfache Geschwindigkeit reduziert und FRAPS genau zwei Minuten die Action auf dem Schirm mitloggen lassen. Alle grafischen Details waren dabei auf das Maximum eingestellt und nur auf den Umgebungssound haben wir verzichtet. Das Ergebnis ist in untenstehender Tabelle festgehalten.
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, alle Details auf 'high', sound off
- In der auf Version 1.06 gepatchten Version von Warcraft III haben wir mit dem externen Tool Fraps 1.9D [70] eine Szene in einem selbsterstellten Demo gemessen. Dazu haben wir einen genau festgelegten Bildausschnitt gewählt und zur Spielzeit 10:20 vorgespult, auf einfache Geschwindigkeit reduziert und FRAPS genau zwei Minuten die Action auf dem Schirm mitloggen lassen. Alle grafischen Details waren dabei auf das Maximum eingestellt und nur auf den Umgebungssound haben wir verzichtet. Das Ergebnis ist in untenstehender Tabelle festgehalten.
Warcraft 3 - 1024x768x32 High
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Warcraft 3 - Tiefstwert
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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X-2 The Threat
- Offizielle Website:
Egosoft.com [71]
- Download:
EgoSoft.com [72]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, automatic quality, bumpmaps, fullscreen
- Default-Benchmark
X-2 The Threat - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Leistungsrating
Im Folgenden möchten wir nun die von uns im Detail durchgeführten Benchmarks wie immer in vier, nach Kategorien geordnete Leistungsratings und einem abschließenden Gesamtrating mitteln.
Leistungsbewertung Audio- & Videoencoding
- Lame 3.93.1
- Ogg Vorbis
- TMPGEnc 2.520
- Windows Media Encoder 9
- XMPEG 5.0 Divx 5.1
Media Encoding - Rating
Angaben in Prozent
|
Bereits das erste Ergebnis unserer Ratings spricht für den neuen Sockel. Bei gleichem Prozessortakt kann das neue Gespann einen Leistungsvorsprung von drei Prozent für sich verbuchen. An der Übermacht der Pentium 4 mit Hyper-Threading kommt jedoch auch das schnellste Mitglied der Athlon 64-Familie nicht vorbei. Der Athlon 64 3500+ sollte hier rein rechnerisch etwa 85 Prozentpunkte erreichen. Beim 3700+ sollten es ca. 88 und beim 3800+ ungefähr 91 Prozent sein.
Performance in sonstigen Applikationen
- 7-Zip
- Seti@Home
- WinRAR3.20
Sonstige Anwendungen - Rating
Angaben in Prozent
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In diesem Anwendungsgebiet gibt es für den Sockel insgesamt gesehen keine Vorteile zu vermelden. Allerdings könnte in Sachen Komprimierungsgeschwindigkeit im weiteren Verlauf noch ein Bios-Update zum Erfolg führen. Zumindest geht hier eine Sockel 939-Platine aus dem Hause MSI schneller zu Werke. Zu den Prozessoren, die wir leider nicht testen konnten: 3500+ schätzen wir auf 81 Prozent, 3700+ auf 84 und 3800+ auf 87 Prozent.
Leistungsbewertung in 3D/CAD
- Cinema 4D 8.1 - Beide Testergebnisse
- Lightwave 7.5c - 2 Thread Testergebnisse
- Spec Viewperf 7.1 - Alle Testergebnisse
3D/CAD-Rating
Angaben in Prozent
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Im Einsatzgebiet 3D/CAD übernimmt der neue Athlon 64 die Führung. Zum alten Sockel 940 FX-53 ergibt sich ein solider Abstand von ca. zwei Prozent. Der Athlon 64 3500+ sollte mit 88 Prozent aus dem Rennen gehen, der 3700+ dürfte 90 Prozent verdienen und der 3800+ könnte sich Berechnungen zu Folge über 93 Prozent freuen.
Leistungsrating (Fortsetzung)
Eines der interessantesten Ergebnisse ist sicherlich das Leistungsrating für Spiele. Wer die Einzeltests betrachtet hat, dem dürfte das Ergebnis eigentlich schon klar sein.
Leistungsbewertung Spieleperformance
- 3DMark2001SE - Nur Gesamtergebnis
- 3DMark03 - Nur Gesamtergebnis
- Aquamark 3 - Nur TriScore
- Comanche 4
- Gunmetal
- Quake 3 Arena
- Serious Sam TSE
- Splinter Cell
- Unreal Tournament 2003 - Nur Botmatch
- Warcraft 3
- X-2 The Threat
Spiele-Rating
Angaben in Prozent
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In Sachen Computerspiele führt an AMDs Athlon 64-Prozessoren so schnell kein Weg vorbei. Erwartungsgemäß setzt sich der neue Athlon 64 FX an die Spitze des Testfeldes. Allein der neue Speichercontroller wirkt hier wahre Wunder. Hohe Bandbreiten gepaart mit niedrigen Latenzen zahlen sich in Spielen aus. Der neue Athlon 64 3500+ könnte gar 95 Prozentpunkte erreichen. Beim 3700+ sind 96 und beim 3800+ gar 98 Prozent drin.
Gesamtleistung
- Audio- & Videoencoding
- Sonstigen Applikationen
- Spieleperformance
Gesamt-Rating
Angaben in Prozent
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Der neue Athlon 64 FX-53 geht als Sieger aus diesem Test hervor. Der Abstand zum schnellsten Pentium 4 Prozessor mag zwar nicht sonderlich groß sein, doch hat der neue Athlon nicht nur die Performance sondern auch den Preis auf seiner Seite. Den 3500+ vermuten wir mit 90 Prozent im oberen Mittelfeld, der 3700+ sollte mit 92 Prozent mit dem 3,2 GHz Pentium 4 Extreme Edition gleich auf liegen und am 3800+ ist mit rechnerischen 94 Prozent nur ein Prozessor der Konkurrenz vorbei gekommen.
Fazit
An dieser Stelle gilt es nun unsere abschließenden Worte aufzuteilen. Dabei soll es zum einen um den neuen Sockel und zum anderen um die eigens dafür gezimmerten Prozessoren gehen.
Der Sockel 939 als solches will als Ergänzung des bisherigen Portfolios gesehen werden. So wird es auch nach der heutigen Vorstellung Prozessoren für den Sockel 754 geben. Der Sockel 940 wird mit neuen Opterons auch in Zukunft mit Material versorgt werden. Als Besitzer einer der beiden genannten Plattformen muss man sich also vorerst keine Sorgen machen. Auf lange Sicht wird sich jedoch die Ausrichtung der jeweiligen Sockel etwas ändern.
So handelt es sich beim Sockel 939 nun endlich um die Highend-Plattform des Athlon 64 im Consumer-Bereich, für die bislang notgedrungen der Sockel 940 herhalten musste. Alle Sockel 939-Platinen wurden von Anfang an für diesen Einsatz zugeschnitten, sind für die Verlustleistungen der kommenden Prozessoren (104 Watt) gerüstet und können mit einem reichhaltigen Funktionsangebot aufwarten. Alles, was derzeit angesagt ist, muss auf den Boards nicht vergebens gesucht werden - und auch Lösungen mit Support für den kommenden seriellen Schnittstellenstandard PCI Express sind bereits am Horizont auszumachen. All diese Features haben allerdings auch ihren Preis. Der Preis der neuen Sockel 939 Board-Generation ist jedenfalls über dem der aktuellen Sockel 754-Platinen angesiedelt. Diese Mehrinvestition kann sich jedoch auszahlen. Während der Sockel 754 nach und nach zum Value-Sockel degradiert und den Athlon XP-Prozessoren der nächsten Generation eine Heimat geben wird, ist der Sockel 939 entwickelt worden, um den Athlon 64 4200+ (vermutlich mit 2,8 GHz) oder den Athlon 64 FX-57 mit dem gleichen Takt zu beherbergen.
An Prozessoren hat AMD heute ein „reichhaltiges“ Angebot vorgestellt, von dem wir leider nur den Athlon 64 FX-53 eingehend beleuchten konnten. Generell machen die Preise der neuen Boliden deutlich, dass der Prozessorhersteller hier eine Hochpreis-Politik verfolgt. So sollen die Sockel 939 Prozessoren zu Großhandelskonditionen von 799 US-Dollar (FX-53), 720 US-Dollar (3800+) und 500 US-Dollar (3500+) zu Buche schlagen. Für den 3700+ müssen 710 US-Dollar auf den Tisch gelegt werden.
Anstatt die Preise der bereits verfügbaren Modelle zu senken, nutzt AMD die Gelegenheit, um den Athlon 64 zunehmend als Luxusgut zu etablieren. Der neue Athlon 64 FX-53 kostet im Vergleich zum bereits am Markt befindlichen Sockel 940-Derivat - dieser wird derzeit für 733 US-Dollar angeboten - neun Prozent mehr, kann dabei aber insgesamt gesehen nur mit drei Prozent höheren Leistungswerten aufwarten. AMD lässt sich also nicht nur das „Mehr“ an Leistung bezahlen, sondern langt auch für zusätzliche Features wie Cool“n“Quiet zu. Nun gut, möchte man meinen, schließlich war man beim „FX“ schon einen hohen Preis gewöhnt. Doch bewegen sich nun auch Athlon 64 3800+ und 3700+ in astronomischen Preisregionen. Wie kann man diesen Schritt zum jetzigen Zeitpunkt rechtfertigen?
Auch wenn wir die Leistung des 3800+ und 3700+ nur vermuten können, sollten sie - je nach Anwendung wohlbemerkt - mit Intels Pentium 4 Extreme Edition konkurrieren. Diese wiederum hinterlässt jedoch mit einem Großhandelspreis von 999 US-Dollar (Intel Preisliste vom 30.5. [73]) für die Version mit 3,4 GHz noch ein viel größeres Loch im Geldbeutel. Insofern rechtfertigen sie ihren Preis direkt mit der gebotenen Leistung und Features wie Cool“n“Quiet oder dem 64 Bit-Support. Darüber hinaus erweisen sie sich als äußerst energieeffizient, was sich positiv auf die jährliche Stromrechnung [11] auswirkt.
Beim Media-Encoding oder generell bei Anwendungen, die für mehrere Prozessoren programmiert wurden, laufen die Intel Pentium 4 mit Hyper-Threading auch den neuen Sockel 939-Prozessoren noch davon. Wer häufig mit dieser Art von Anwendungen zu tun hat, für den bleiben die Pentium 4 Prozessoren die erste Wahl. Für alle anderen, bei denen auch der Geldbeutel groß genug ist und das aktuelle System nicht mehr auf der Höhe der Zeit, könnte sich die Investition in die neue Sockel 939-Plattform lohnen.
Vor einer größeren Investition sollte man noch auf Intels Antwort warten, mit der bekanntlich in diesem Monat zu rechnen ist. Hier erwartet uns neben einem neuen Prozessorsockel auch die breite Einführung von PCI Express und DDR2. Beide Verkörpern den neuesten und teuersten Stand der Technik und lösen die alten Standards - PCI und DDR - ab. Beides wird im Athlon 64-Lager zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht unterstützt.


