Vorwort
Intel hat es uns mal wieder nicht leicht gemacht und drängt neben neuen Prozessoren auch neue Chipsätze und eine Reihe neuer Standards in den Markt. Intel nennt dies frohen Herzens den größten Plattformwechsel seit nunmehr zehn Jahren. In diesem Artikel beleuchten wir die Performance der neuen Komponenten, die Theorie haben wir in gesonderten Berichten detailliert dargelegt (DDR2 [1], PCI Express [2], i925X und i915 [3]). Bei den neuen Prozessoren handelt es sich um den Intel Pentium 4 3,4 Extreme Edition, Intel Pentium 4 520 (2,8 GHz), 530 (3,0 GHz), 540 (3,20 GHz), 550 (3,4 GHz) und Intel Pentium 4 560 (3,6 GHz). Doch diese sind nicht etwa für den Sockel 478 ausgelegt sondern für den ebenfalls neuen Sockel 775 mit „Land Grid Array“. Dieser neue Sockel stellt jedoch nur einen kleinen Teil der Neuerungen dar, die Intel mit der Einführung der neuen Prozessoren und Chipsätze einführt. Der i925X, i915P, i915G und i915GV lösen die alten Chipsätze ab und sorgen für Wirbel auf den Hauptplatinen.
Auf den alt bewährten AGP-Steckplatz muss man bei Intel nun komplett verzichten, PCI Express x16 for Graphics (PEG) heißt hier das Zauberwort. PCI wird durch vier PCI Express x1-Steckplätze abgelöst, jedoch gibt Intel hierbei die herkömmlichen PCI-Steckplätze noch nicht komplett auf, sondern setzt vorerst auf eine Implementierung beider Standards. Am Sound, der integrierten Grafik und dem Speicherinterface hat Intel aber ebenso Hand angelegt. Beim i925X führt kein Weg mehr an DDR2 vorbei, die i915-Chipsätze ermöglichen weiterhin einen Betrieb mit DDR1. Die neue Plattform zieht auch Änderungen bei den Kühlern, Netzteilen und der Stromversorgung der Grafikkarten nach sich. Auf all diese Punkte möchten wir in diesem Artikel und in unseren weiterführenden Berichten zu den jeweiligen Themengebieten näher eingehen.
Dann nichts wie los und hinein in die schöne neue Welt des Sockel 775!
Lesezeichen
Alles neu macht dieses mal nicht der Mai sondern sein Folgemonat. Aufgrund des Umfangs der Neuvorstellung haben wir uns dazu entschlossen, die Berichterstattung zur neuen Intel-Plattform in insgesamt vier Artikel - diesen mitgerechnet - aufzuteilen. Auf den folgenden Seiten soll es in erster Linie um die Performance der neuen Plattform gehen. Natürlich wird auch an der einen oder anderen Stelle auf gewisse Feinheiten eingegangen; das nötige Grundwissen zum heutigen Thema wird jedoch vorausgesetzt.
Es ist daher sehr zu empfehlen, zuvor einen Blick in unsere zwei Grundlagen-Artikel (und die Feature-Präsentation des i925X, vormals bekannt als Alderwood, und i915, Codename Grantsdale,) zu werfen.
Grundlagenartikel:
- DDR2 - Die Grundlagen [4] - Alles wird (irgendwann) schneller!
- PCI Express - Die Grundlagen [1] - Der ICE für die Peripherie?
Intels neue Chipsätze:
- Die Theorie hinter Intels 925X und 915 Express [2] - Zu modern für das Hier und Jetzt?
Abseits dieser Produktvorstellung möchten wir außerdem jedem, für den auch die Stromrechnung beim Kauf eines neuen Systems eine Rolle spielt, unseren Blick auf den „Energieverbrauch aktueller Prozessoren [5]“ ans Herz legen. Auf den Energiebedarf der neuen Prozessoren werden wir im Rahmen dieses Artikels eingehen. Für Overclocker könnte unsere Kolumne „Übertakten und die Stromrechnung [6]“ von Interesse sein.
Werdegang des Artikels
Die Geschichte dieses und der anderen, die neue Intel-Plattform behandelnden Artikel ist eine Geschichte, in der Schlafmangel nicht allzu selten vorkommt. Das Testkit der neuen Plattform erreichte uns samt Intel Pentium 4 3,4 Extreme Edition, Intel Pentium 4 560 (3,6 GHz), Intel D925XCV-Mainboard (i925X Express) und zwei Maxtor-Festplatten am Mittwoch vergangener Woche. Das große Problem dieser Auflistung? Eine passende PCI Express for Graphics (PEG)-Grafikkarte war natürlich nicht dabei. Glücklicherweise haben unsere eigenen Bemühungen und die Intels jedoch eine nVidia GeForce PCX5900-Grafikkarte für den darauf folgenden Montag in Aussicht gestellt. Mit dieser Karte hätten auch alle unsere bisherigen Grafikmessungen der alten Plattform mit der neuen verglichen werden können. Auch bei ATi war man sehr an einem Test interessiert. Dank Fronleichnahm standen jedoch vergangenen Donnerstag die Maschinen in Teilen Deutschlands still und so natürlich auch in München, dem Sitz der ATi-Pressestelle.
In Anbetracht des Zeitdrucks - die Vorstellung sollte schließlich schon in einer Woche erfolgen - galt es also Alternativen zu suchen. Schnell wurden wir fündig und führten erste Tests mit einer Diamond Viper V330 PCI (nVidia Riva 128) und einer S3 Trio 64 durch. Letztere konnte in einer Bildschirmauflösung von 1024x768 nicht einmal 32 Bit-Farbtiefe liefern - für eine ca. 10 Jahre alte Grafikkarte alles andere als eine Schande. Über das Wochenende konnten also schon erste Tests gefahren werden. Am Montag dieser Woche erreichte uns dann endlich die lang erwartete ATi X600 XT-Grafikkarte für den PEG. Erste Messungen zeigten, dass unsere Tests mit der Diamond Viper und co. völlig nutzlos waren, da sie selbst in 2D eine starke Systembremse darstellten.
Noch am Montag erreichte uns die Versandbestätigung von nVidia. Statt der angekündigten GeForce PCX5900 war es jedoch eine GeForce PCX 6800 GT, die uns am nächsten Tag erreichen sollte. Die Ingenieure aus den USA haben kurzerhand eine Serie der NV40 Chips mit PCI Express - das Ganze nennt sich nun NV45 - ausgerüstet. Damit war klar, auch unsere alten Grafikbenchmarks müssen zum Test erneuert werden (und ein Adapter für den neuen Stromanschluss der Grafikkarte gebastelt werden) Zum Glück stand im Testlab Hamburg noch eine GeForce 6800 Ultra mit Accelerated Graphics Port (AGP) bereit, die uns freundlicherweise von Inno3D zum Test zur Verfügung gestellt wurde. Die Karte müsste also schleunigst zum Testlab nach Berlin.
Am Dienstag traf neben der GeForce PCX 6800 GT noch das Intel D915GUX (i915G Express) in Berlin ein. Am Mittwoch folgte nVidias derzeit schnellste Lösung für den AGP aus Hamburg. Auch das Asus P5GD2 mit i915P - von oben bis unten mit einem schier unglaublichen Funktionsangebot ausgestattet - sollte uns an diesem Tag erreichen. Die Wochenmitte nutzte nVidia dazu, uns neue Grafikkartentreiber der Version 61.45 zur Verfügung zu stellen, die auf das neue Interface hin optimiert und ausschließlich für einen Test auf diesem freigegeben wurden.
Mit jedem Tag häufte sich die Arbeit und die Nächte verkürzten sich zunehmend. Den Rekord stellen wir jedoch Dienstag Nacht auf, als es erst um 5:00 Uhr völlig erschöpft endlich ins Bett ging. Die drei darauf folgenden Tage waren „nur“ noch bis 3:00 Uhr angesetzt. Doch wir waren nicht die einzigen, die bis spät in die Nacht schufteten. Auch unser Ansprechpartner bei Intel Deutschland, Christian Anderka, stand uns bis 2:00 Uhr Rede und Antwort.
Im Folgenden möchten wir nun unsere Testergebnisse und gewonnenen Erkenntnisse präsentieren. Gewisse Abschnitte werden jedoch kürzer als gewohnt ausfallen. Auf die neuen Intel-Chipsätze sind wir in einem gesonderten Artikel näher eingegangen. Auch DDR2 und PCI Express wurden in gesonderten Artikeln behandelt. Die gute alte Arbeitsteilung war mal wieder die einzige Möglichkeit, diesen Kraftakt zu bewältigen. Ein Launch, der auch unter diesem Aspekt Geschichte machen wird.
Übersicht
Für alle Freunde der schnörkellosen Theorie wollen wir, bevor es an's Eingemachte geht, nochmals einen Blick auf die Eckdaten der Kontrahenten werfen.
| Merkmale | Pentium 4 | Pentium 4 | Pentium 4 Extreme Edition |
Athlon XP | Athlon 64 (FX) |
|---|---|---|---|---|---|
| Kern | Prescott | Northwood | Northwood 2M | Thoroughbred Barton |
Clawhammer Clawhammer-512 Newcastle |
| Frontside-Bus | 533 MHz QDR 800 MHz QDR |
400 MHz QDR 533 MHz QDR 800 MHz QDR |
800 MHz QDR | 266 MHz DDR 333 MHz DDR 400 MHz DDR |
entfällt (externe Anbindung über HyperTransport) |
| Fertigung | 90 nm | 0,13 µm | 0,13 µm | 0,13 µm | 0,13 µm SOI |
| Sockel | Sockel 478 Sockel 775 |
Sockel 478 | Sockel 478 Sockel 775 |
Sockel A | Sockel 754 Sockel 940 (FX) Sockel 939 |
| Taktrate oder Modellnummer |
533 MHz (S478) 2400 MHz A 2800 MHz A 800 MHz (S478) 2800 MHz E HT+ 3000 MHz E HT+ 3200 MHz E HT+ 3400 MHz E HT+ 800 MHz (S775) 520 HT+ 530 HT+ 540 HT+ 550 HT+ 560 HT+ HT+: Verbessertes Hyper-Threading |
400 MHz QDR 1600 MHz A 1800 MHz A 2000 MHz A 2200 MHz 2400 MHz 2500 MHz 2600 MHz 533 MHz QDR 2266 MHz 2400 MHz B 2533 MHz 2666 MHz 2800 MHz 3066 MHz HT 800 MHz QDR 2400 MHz C HT 2600 MHz C HT 2800 MHz C HT 3000 MHz HT 3200 MHz HT 3400 MHz HT HT: Hyper- Threading |
800 MHZ (S478) 3200 MHz HT 3400 MHz HT 800 MHZ (S775) 3400 MHz HT HT: Hyper- Threading |
266 MHz DDR 1800+ 1900+ 2000+ 2100+ 2200+ 2400+ 2600+ 333 MHz DDR 2600+ 2700+ 2800+ 333 MHz DDR 2500+ 2600+ 2800+ 3000+ 400 MHz DDR 3000+ 3200+ |
Athlon 64 (S754): 2800+* 3000+* 3200+ 3400+ 3700+ Athlon 64 (S940): FX-51 FX-53 Athlon 64 (S939) 3500+** 3800+** FX-53 * 512 kB L2-Cache ** 512 kB L2-Cache und ausschl. Newcastle |
| Transistoren | 125 Mio. | 55 Mio. | 169 Mio. | 37,5 Mio. (Tho.) 54,3 Mio. (Bar.) |
68.5 Mio. (NewC.) 105.9 Mio. |
| DIE-Size | 112 mm² | 146 mm² (nB0) 131 mm² (nC1) 131 mm² (nD1) |
240 mm² (nM0) | 80 mm² ("Tho A") 84 mm² ("Tho B") 101 mm² (Bar.) |
144 mm² (NewC.) 193 mm² |
| L1-Execution-Cache | 12.000 µ-Ops | 12.000 µ-Ops | 12.000 µ-Ops | 64 kB | 64 kB |
| L1-Daten-Cache | 16 kB | 8 kB | 8 kB | 64 kB | 64 kB |
| L1-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Cache | 1024kB | 512kB | 512kB | 256kB (Tho.) 512kB (Bar.) |
512kB 1024kB |
| L2-Anbindung | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit | 64 Bit | 128 Bit? |
| L2-Cache-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Modus | L1 inclusive | L1 inclusive | L1 inclusive | L1 exclusive | L1 exclusive |
| L3-Cache | - | - | 2048kB | - | - |
| L3-Cache-Takt | - | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L3-Modus | - | - | L2 inclusive | - | - |
| HW Data Prefetching | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| VCore | 1,250V 1,275V 1,300V 1,325V 1,350V 1,375V 1,400V |
1,475V 1,500V 1,525V 1,550V |
1,475V 1,500V 1,525V 1,550V 1,575V 1,600V |
1,50V 1,60V 1,65V |
1,50V |
| Befehlssätze | MMX SSE SSE2 SSE3 |
MMX SSE SSE2 |
MMX SSE SSE2 |
MMX 3DNow! 3DNow!+ SSE |
MMX 3DNow! 3DNow!+ SSE SSE2 AMD64 |
| Temperatur Diode | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Energiesparfunktion | - | - | - | Cool'n'Quiet | |
| NX-Bit (Win XP SP2) | - | - | - | Ja | |
| Multiprozessor-fähig | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| CPU-Architektur | 31-stufige Pipeline |
20-stufige Pipeline |
20-stufige Pipeline |
15-stufige (FPU) 10-stufige (ALU) Pipeline |
17-stufige (FPU) 12-stufige (ALU) Pipeline |
Für den neuen Sockel 775 erscheinen am heutigen Tag mit dem Pentium 4 Extreme Edition 3,4 und den Pentium 4-Modellen von 3,6 bis 2,8 GHz insgesamt sechs neue Prozessoren. In wenigen Tagen wird Gerüchten zufolge noch ein 2,8 GHz schneller Celeron folgen. Bereits im August wird es voraussichtlich erste Pentium 4-Prozessoren für diesen Sockel geben, die um eine - mit der von AMDs Athlon 64 kompatiblen - 64 Bit-Erweiterung erweitert wurden.

Die neue Extreme Edition unterscheidet sich zu den bisherigen Modellen dieser Serie nur im Sockel (und wenn man so will auch in der Verlustleistung). Die gebotenen Features sind absolut identisch. Dies trifft auch auf die neuen „normalen Pentium 4“ zu. Diese basieren auf dem in 90 nm gefertigten Prescott-Kern - der Northwood wird auf dieser Plattform nicht mehr eingesetzt werden - und bieten keine besonderen Features. Der erste Celeron für den Sockel 775 wird auch auf den Prescott-Kern basieren, dessen L2-Cache auf 256 kB geschrumpft wurde.
Mit dem Sockel 775 hält bei Intel nun auch ein neues Benennungs-Schema für die Prozessoren Einzug - Modellnummern, die wir bisher nur bei AMD (Opteron) kannten, halten nun auch beim größten Halbleiterhersteller der Welt Einzug. Bereits im April wurde dieser Richtungswechsel [7] bekannt.
Im Mobile-Segment werden die Modellnummern seit der Vorstellung des Pentium M „Dothan“ [8] Anfang Mai benutzt. Im Desktop-Segment ist es nun soweit. Entgegen erster Gerüchte wird der Pentium 4 Extreme Edition 3,4 GHz keine Modell-Nummer tragen.
| Prozessor | Frontside-Bus | Fertigungsprozess | L2-Cache | Nummer |
|---|---|---|---|---|
| Pentium 4 3,6 GHz | 800 MHz | 90 nm | 1 MB | 560 |
| Pentium 4 3,4 GHz | 800 MHz | 90 nm | 1 MB | 550 |
| Pentium 4 3,2 GHz | 800 MHz | 90 nm | 1 MB | 540 |
| Pentium 4 3,0 GHz | 800 MHz | 90 nm | 1 MB | 530 |
| Pentium 4 2,8 GHz | 800 MHz | 90 nm | 1 MB | 520 |
| Pentium 4 2,8 GHz | 533 MHz | 90 nm | 1 MB | 520 |
Die Modellnummer soll sich eigentlich aus der Architektur, Cache, Takt, Frontside-Bus und anderen Technologien zusammensetzen. Mit einer Taktsteigerung von 200 MHz gibt es, wie man unschwer erkennen kann, insgesamt 10 Punkte extra. Interessant wird die Nummer erst, wenn tatsächlich zwei Technologien aufeinander treffen. Vorerst sind es nur Zahlen, die letztendlich doch nur über den Prozessortakt Auskunft geben. Auf seiner Webseite hält Intel entsprechende Erklärungen [9] für die „Prozessor-Nummer“ bereit. Wir möchten daher im Folgenden nicht weiter darauf eingehen. Vielmehr soll es nun um die neue Plattform gehen.
Neuerungen
Neue Netzteile
Auch in Sachen Netzteile hat sich etwas getan - und zwar gleich an zwei Stellen. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, wurde noch innerhalb der ATX-Spezifikation mit der Version 2.2 ein neuer Power-Stecker eingeführt. Der alte Stecker mit 2x10 Pins weicht einem längeren Modell mit 2x12 Pins. Die damit insgesamt vier zusätzlichen Pins sollten direkt der Grafikkarte zu Gute kommen, die neuerdings über den PEG bis zu 75 Watt verbrauchen darf und das Board somit stärker in Anspruch nimmt.
Leider hat sich die PCI SIG, das Entwicklungskonsortium hinter dem PCI-, PCI-X- und PCI Express-Standard, dem auch Intel angehört, was die Entwicklung der Grafikkarten betrifft, etwas verschätzt. So reichen bei den neuen High-End-Modellen nVidia GeForce 6800 oder ATi X800 diese 75 Watt immer noch nicht aus, um einen stabilen Betrieb zu garantieren.
Da Grafikkarten mit zwei Stromsteckern wie beispielsweise die GeForce 6800 Ultra oder XGI Volria Duo V8 immer den Eindruck erwecken, wahre Stromverschwender zu sein (der Eindruck muss nicht täuschen!), wurde kurzerhand ein neuer Steckertyp entwickelt. Er bietet 2x3 Pins. Die obere Reihe liegt an Masse und die untere an +12 Volt. So kann dem Netzteil ordentlich Strom entzogen werden, ohne drei Festplatten-Stromstecker zu benötigen, die inetwa dieselbe Leistung zuführen können. Mit diesem Stecker und den 75 Watt, die der PEG liefern kann, sollte auch der Stromhunger zukünftiger Grafikkartengenerationen vorerst befriedigt werden können.
Hierzu noch ein interessantes Zitat in Bezug auf den neuen Stromstecker:
ZitatThe PCI SIG is in the process of finalizing the specification for the PCI Express High-end Graphics power connector. It is clear from their process timelines that a finalized specification will not be available until long after products have shipped.
Es handelt sich hierbei also um einen Standard, der noch nicht finalisiert ist. Dennoch haben sich die Grafikkarten-Hersteller untereinander geeinigt, diesen bereits jetzt auf ihren PCI Express-Lösungen einzusetzen. Auch die Netzteil-Produzenten sind angehalten, diesen Stromstecker bereits in ihrer Planung für zukünftige Netzteile zu berücksichtigen.
Apropos Netzteile: Derzeit wird man auf dem Markt vergebens nach Geräten, die entsprechend der ATX 2.2-Spezifikation gefertigt wurden, suchen. Die Entwicklungsarbeiten sind zwar allerorts sehr weit fortgeschritten, aber leider noch nicht abgeschlossen. Wie man uns auf Anfrage mitteilte, werden beispielsweise die be Quiet!-Netzteile voraussichtlich erst in zwei Monaten am Markt verfügbar sein.
Dies ist jedoch kein Beinbruch. Die alten ATX-Netzteile nach 1.x Spezifikation, d.h. mit dem klassischen 2x10 ATX und dem zusätzlichen 2x2 ATX12V-Stecker (erstmals mit dem Pentium 4-Prozessor eingeführt), lassen sich auch die neuen Boards betreiben. Hier ist alles miteinander kompatibel. Um den PEG mit genügend Strom zu versorgen, ist auf den Boards ein zusätzlicher Festplatten-Stromstecker aufgebracht - wirklich nötig ist auch dieser nicht. Für den neuen Grafikkarten-Stromeinspeiser stehen entsprechende Adapterkabel bereit.
Leider war das Angebot an diesem Kabel nicht besonders groß. Daher mussten wir uns einen solchen 20-Cent-Stecker zum Betrieb der mehrere Hundert Euro teuren GeForce PCX 6800 selber „basteln“. Es ist davon auszugehen, dass jede Grafikkarte, die mit diesem Stecker betrieben werden muss, auch entsprechende Adapter im Lieferumfang hat.
Neue Kühler
Mit dem neuen Sockel 775 hält auch ein neues Kühler-Referenzdesign, das Prescott FMB2, Einzug. Das bisher bekannte Rentention-Modul entfällt. Das neue Modell wird quasi frei schwebend montiert. Zwar kann auf diese Art und Weise nicht der wie bisher gewohnte Druck von bis zu 100lb (45kg) erreicht werden. Durch den neuen Sockel ist jedoch alles, was den thermischen Widerstand nicht weiter senkt, völlig überflüssig. Damit wird auch das Mainboard nicht mehr unnötigen Spannungen ausgesetzt. Der Anpressdruck des neuen Referenzkühlers ist also nicht größer als nötig.

Auch beim neuen Design hat man sich für einen Radial-Kühler mit Kupfer-Kern entschieden. Der Lüfter ist im Durchmesser deutlich gewachsen und kann so bei gleicher Drehzahl mehr Luft transportieren - effizienter arbeiten. Tatsächlich besitzen die Mainboards der neuen Generation nun auch bei Intel eine Lüftersteuerung für Prozessor- und Gehäuse-Lüfter. Ist diese aktiv und der Prozessor nicht übermäßig heiß (ca. 50°C), ist der Prozessorlüfter mit nur noch 850 Umdrehungen pro Minute nicht mehr wahrnehmbar. Der Gehäuselüfter kann in diesem Fall seine Arbeit komplett einstellen.

Der Kühlkörper setzt auf die „Bifurcated Fin Technology“, bei der sich die Kühlfinnen ab einem bestimmten Punkt aufspalten und so die Kühlfläche beinahe verdoppeln. Auch an dem Lüfter selbst ging die Weiterentwicklung nicht vorbei. Im Gegensatz zum bisherigen Referenzmodell für den Sockel 478 besitzt dieser nur noch sieben Lüfterblätter (bisher beim Referenzkühler acht, beim Boxed-Kühler sind es schon sieben). Der Lüfter hat einen Durchmesser von 90 mm, die Lüfterblätter besitzen einen Lufthub von 38 mm und eine Steigung von 30°. Letzteres wird in Hinblick auf Akustik und Luftdurchsatz als besonders effektiv eingeschätzt. Unter gleichen Bedingungen soll der neue Lüfter bei gleicher Lautstärke beinahe doppelt so leistungsfähig sein.
Durch die radiale Bauweise wird darüber hinaus auch die Umgebung mit Frischluft versorgt, so dass Spannungswandler, Northbridge (Memory Controller Hub - MCH) oder auch die Southbridge (Input/Output Controller Hub - ICH) nicht gesondert aktiv belüftet werden müssen. Problematisch wird es erst dann, wenn man für den Prozessorkühler auf Wasserkühlung setzt. Hier sollte jeder auf andere Weise für eine Kühlung der Komponenten sorgen.
Weiterhin soll auch nicht der neue Lüfterstecker unberücksichtigt bleiben. Zu den bisher drei Pins gesellt sich nun ein weiterer hinzu. Pin vier trägt dabei ein 25 kHz Steuersignal, um die Lüfterdrehzahl zu regulieren. Die entsprechende Logik ist also im Lüfter selbst enthalten. Die Pins eins bis drei bleiben in ihrer Belegung unverändert und somit ist auch eine Abwärtskompatibilität zu bisherigen Kühlern (die ohnehin nicht auf den neuen Sockel passen werden) sichergestellt. Durch den neuen Pin wird der Arbeitsbereich des Lüfters vergrößert und das Mainboard-Design minimal vereinfacht, da man jetzt auf andere, die Lüfterspannung regulierende Mittel verzichten kann. Auf dem vierten Pin wird der Lüfter direkt mit dem Temperaturwert der Prozessor Thermal Diode versorgt.
Prozessortemperatur
Angaben in °C
|
Ein Blick auf die Systemtemperaturen macht recht schnell deutlich, dass der neue Kühler tatsächlich effektiver zu Werke geht. Bei diesem Messungen wird auch schnell klar, warum Verbesserungen am Kühler nicht ganz unnötig waren: Im Vergleich zum in 0,13 µm gefertigten Northwood (respektive Gallatin beim Extreme Edition) wird der in 90 nm gefertigte Prescott einfach viel wärmer.
Neue Verlustleistung
Das Interesse an unserem „Energieverbrauch aktueller Prozessoren“ und der Kolumne „Übertakten und die Stromrechnung“ hat uns gezeigt, dass in Deutschland ganz klar ein Gewissen für die Umwelt oder zumindest für den eigenen Geldbeutel vorhanden ist. Unter all den wunderschönen Features der neuen Plattform hat der abermals gestiegene Stromverbrauch des Prozessors wohl die größte Rüge verdient. Bewegten sich schon die Pentium 4 3,2E und 3,4E GHz mit einer (thermischen) Verlustleistung von 103 Watt an den Grenzen des Vertretbaren, setzt Intel nun noch einmal 15 Watt drauf. Mit einer Steigerung von mehr als 10 Prozent konnte Intel das selbst gesteckte Ziel, die Verlustleistung nicht mehr erheblich steigen zu lassen, leider nicht einhalten.
Doch auch hier gibt es einen Lichtblick. Auf der Sockel 775-Plattform hat der Prozessorhersteller aus dem sonnigen Kalifornien die Prozessoren in zwei Verlustleistungsgruppen eingeteilt. In der „Stromsparer-Gruppe“ nach „Platform Compatibility Guide 04A“ (PCG 04A), bei der die Leistungsaufnahme typischerweise nicht mehr als 84 Watt beträgt, der maximale Strom 78 A nicht überschreitet und die maximale Prozessortemperatur (Tcase) bei 67,7 °C liegt, sind Pentium 4 520 (2,8 GHz), 530 (3,0 GHz) und 540 (3,20 GHz) Mitglied. Gerade beim letzten Mitglied ist dies erfreulich. Verbraucht der Verwandte des Sockel 478 typischerweise doch noch 103 Watt. Hier scheint durch das neue Stepping (D-0) des „Prescott“ eine Senkung der Verlustleistung möglich geworden zu sein. Auch die Modelle mit 2,8 und 3,0 GHz verbrauchen damit weniger als ihre Freunde vom Sockel 478.
Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
|
Die derzeit schnellsten Sockel 775-Prozessoren Pentium 4 550 (3,40 GHz), 560 (3,60 GHz) und Pentium 4 Extreme Edition 3,4 GHz sind aktuell nur für Mainboards nach PCG 04B (entspricht VRM 10.1) geeignet. Ihre maximale Leistungsaufnahme liegt bei 115 Watt, der Strom kann bis zu 119 A betragen. In Sachen Temperatur kann es mit 72,8 °C auch etwas heißer zugehen. Alle in der zweiten Gruppe aufgeführten Prozessoren sollen früher oder später (die Extreme Edition sei an dieser Stelle ausgenommen) auch mit technischen Eckdaten für den PCG 04A erscheinen.
Leider können Messungen den geringeren Verbrauch des Pentium 4 540 im Vergleich zu dem Sockel 478 Kollegen nicht bestätigen. Aufgrund der großen Unterschiede in den verwendeten Plattformen ist ein direkter Vergleich jedoch nur eingeschränkt möglich.
Systemverbrauch - 3DMark03
Angaben in Watt (W)
|
Systemverbrauch - BurnMax
Angaben in Watt (W)
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Systemverbrauch - Windows Desktop (Idle)
Angaben in Watt (W)
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Beim betrachten dieser Messergebnisse (gemessen mit Voltcraft Energy Check 3000) wird recht schnell klar, dass auch das neue Prescott-Stepping D-0 diesen nicht zum Stromsparwunder aufsteigen läßt. Auch der sparsame DDR2 vermag hier nicht den gewünschten Erfolg zu bringen. Vielleicht ist es die Grafikkarte, die dank neuem Stromstecker und neuem Interface etwas stärker zulangt. Auch North- und Southbridge der neuen Intel-Lösungen sind abermals komplexer geworden und könnten dementsprechend nach „mehr“ verlangen. Sparsam zeigt sich letztendlich nur der Pentium 4 Extreme Edition, der noch im 130-nm-Prozess gefertigt wird. Die komplette Prescott-Familie wird nicht nur besonders warm, sondern verschlingt auch viel Energie. Schade, dass es keine Sockel 775 mit Northwood-Kern geben wird.
An dieser Stelle sei noch ein kurzer Blick voraus gestattet: Gerüchten zufolge soll noch in diesem Jahr der Pentium 4 die 4-GHz-Marke erreichen. Auch dieser Prozessor soll noch in die Grenzen von PCG 04B gequetscht werden. Allerdings hält Intel - außer der eigenen Zielsetzung - nichts davon ab, kurzer Hand einen „Platform Compatibility Guide 04C“ zu schaffen.
Testergebnisse
Speicherperformance bei DDR2-533 und DDR2-400
Um die Speicherperformance zu ermitteln und Unterschiede in der Geschwindigkeit zwischen DDR2-Speicher und den älteren DDR-RAM-Riegeln festzustellen, bedienen wir uns auch in diesem Artikel aus einem weit gefächerten Fundus von Benchmarks. Die verschiedenen Testprogramme sollen eine, auf umfangreichen Ergebnissen basierende Schlussfolgerung ermöglichen.
Zu beachten ist jedoch, dass ein von uns mit DDR2-Speicher bestücktes, Intel D925CXV genanntes Mainboard der neuesten Generation gegen das bereits ausgereifte Asus P4C800-E Deluxe antritt. Das Testsystem besteht weiterhin aus Corsair DDR2-4200 sowie Corsair TWINX1024-3200LL-Speicherriegeln. Als Grafikkarte kam nVidias neueste GeForce-Generation in Form der GeForce 6800 GT PCI Express zum Zuge, die sich auf den Detonator der Versionsnummer 61.45 stützte.
PCMark04
Angaben in Punkten
|
Als Auswertung des PCMarks der Version 2004 ist zu sagen, dass ein klarer, wenn auch nicht überragender Vorsprung, zu Gunsten des DDR2-Gespanns zu verzeichnen ist - zumindest unter der Verwendung von geringen Speicherlatenzen. So zeigt sich ein - nicht der Messtoleranz zuzusprechender - Unterschied zwischen dem Betrieb des Testsystems mit DDR2-533 Speicher im Vergleich der Latenzen 3-3-3-12 und 5-5-5-12. Nicht punkten kann in diesem Benchmark das Gespann aus Intel Alderwood-Mainboard und DDR2-Speicher, betreibt man letzteres im Single-Channel-Modus oder nutzt man zu Vergleichszwecken DDR2-400-Module. Es scheint sich auch hier zu bestätigen, dass die DDR2-Technik ihre Vorteile erst mit höheren Taktraten ausspielen kann.
3DMark03
Angaben in Punkten
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Auch im 3DMark03 aus dem Hause Futuremark besticht das Testfeld nicht durch besondere Unterschiede in den ermittelten Werten. Weiterhin positioniert sich das Testsystem bestehend aus Intels D925CXV Mainboard und DDR2-533 Speicher an der knapp errungenen Spitze, im Gesamtscore liegt das Asus dicht auf. Ein Vergleich der ermittelten Prozessorpunktzahlen zeigt zwar das mit den Latenzen 4-4-4-12 betriebene Testgespann vor dem Asus-Vertreter mit DDR1-Speicher, der banale Unterschied kann aber der üblichen Messabweichung zugesprochen werden. Deutlicher treten Unterschiede zu Tage, vergleicht man die Ergebnisse des ausgereiften Canterwood-Vertreters mit den ermittelten Werten des Alderwood-Mainboards im Single-Channel-Betrieb oder unter Verwendung von DDR2-400-Speicher. Auch höhere Latenzzeiten scheinen der Gesamtgeschwindigkeit in einem Maße abträglich zu sein, das messbar ist.
3DMark2001SE
Angaben in Punkten
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Unreal Tournament 2003
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Comanche 4
Angaben in Punkten
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Sowohl im 3DMark der Version 2001 als auch im UT2003 Benchmark und Comanche 4 lässt sich feststellen, dass die zuvor ausgewerteten Ergebnisse in ihrer Beschreibung auch auf diese drei Testprogramme übertragen werden können. Die Spitze hält auch hier wieder das i925X-DDR2-Gespann, das sich mal mehr, mal weniger deutlich von dem aktuellen Vertreter aus dem Hause Asus samt Bestückung absetzen kann. Wieder fallen Kombinationen bestehend aus Alderwood-Mainboard und DDR2-400-Speicher sowie DDR2-533-Speicher mit langen Latenzen auf die hinteren Ränge.
Sandra 2003 Max
Angaben in Punkten
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Zu guter Letzt ergibt sich ein neues Bild im Sandra 2003 Max-Benchmark. Hier positioniert sich Asus´P4C800-E Deluxe an erster Stelle, wenn auch mit einem Vorsprung, der als solcher eigentlich gar nicht betitelt werden kann. Die im "Memory Bandwidth"-Benchmark ermittelten Punkte bestätigen jedoch im Ganzen die zuvor gewonnenen Eindrücke: Die Latenzzeiten bewirken eine deutlich messbare, wenngleich vielleicht nicht wirklich fühlbare Steigerung der Gesamtperformance. Sowohl DDR2-400-Module als auch deren DDR2-533-Pendants können sich am ehesten mit niedrigen Latenzen gegen das Asus-Gespann mit DDR1-Speicher behaupten. Weiterhin deutlich ist der Unterschied zwischen DDR2-533 und DDR2-400. So kann sich das mit DDR2-533-Modulen bestückte i925X-Mainboard deutlich von den Werten des selben Systems mit DDR2-400-Speicher absetzen. Dieser Unterschied tritt am deutlichsten im Single-Channel-Betrieb zu Tage, in dem Sandra den Vergleichsmodulen mit verschiedener Taktung eine Differenz von gut 900 Punkten bescheinigt.
Intel ICH5R vs ICH6R
Zum Leistungsvergleich der neuen ICH6/R-Southbridge haben wir die zwei Maxtor MaXLine III-Festplatten noch auf einem ASUS 4C800-E Deluxe-Mainboard getestet, nur die RAM-Ausstattung weicht natürlich ab, Prozessor und Grafikkarte waren identisch.

Als Treiber kam auf beiden Mainboards der Intel IAAR 4.0.0.6211 zum Einsatz. Getestet wurde neben den RAID-Modi 0 und 1 auch eine Festplatte als Solo-Laufwerk. Die Clustergröße im RAID0-Modus wurde mit 128k festgesetzt.
Lesen - Durchschnitt
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Lesen - Maximum
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Lesen - Minimum
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Bei der maximalen Leserate übertrifft die alte ICH5/R im RAID0-Modus trotz fehlendem AHCI und daher auch ohne NCQ um über 7 MB/s. Im Schnitt werden daraus nur noch 1,5 MB/s, scheinbar kann die ICH6/R die Maxtor Festplatten nicht so gut auslasten wie die ICH5/R. Als Solo-Laufwerk unterscheiden sich die Meßwerte kaum voneinander.
Lesen aus Cache
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Ebenfalls auffällig ist das Burst-Lesen direkt aus dem Cache. Auch hier kann die ICH5/R im RAID0-Modus immerhin rund 9 MB/s schneller arbeiten. Daraus werden im Solo-Modus schon 14 MB/s, im RAID1-Modus sogar fast 20 MB/s, hier hat Intel wohl beim ICH6/R, bzw. bei der neuen Treiberversion, etwas „verschlimmbessert“.
Schreiben - Durchschnitt
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Schreiben - Maximum
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Schreiben - Minimum
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Beim Schreiben im Low-Level-Bereich kann sich die ICH6/R knapp vor ihrem Vorgänger platzieren, wenn man den RAID0-Modus betrachtet. Im RAID1-Modus liegen zwar die Maximalwerte der ICH6/R höher, im Schnitt bleibt davon jedoch nichts übrig und beide Controller sind quasi gleich schnell. Selbiges trifft auch auf eine einzelne Maxtor-Festplatte zu.
CPU Belastung
Angaben in Prozent
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Ein Indiz für nicht ausgereifte Treiber ist die entstehende Prozessorlast bei der ICH6/R, über 10 Prozent sind nicht standesgemäß. Die ICH5/R begnügt sich mit etwa fünf Prozent, was einen sehr guten Wert für einen RAID-Verbund darstellt. Hier fällt auf, dass mit dem Einschalten des AHCI selbst bei nur einer Festplatte die Belastung der CPU mehr als verdoppelt wird.
PCMark04 1.10
Angaben in Punkten
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Im PCMark04 kann die ICH6/R endlich glänzen, der praxisnahe Benchmark bescheinigt ihr durchweg bessere Werte. Natürlich sind diese Werte höher zu bewerten als die theoretischen Low-Level-Benches, die jedoch nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Offenbar kann sich das AHC-Interface mit der NCQ der Festplatten hier durchsetzen, rund 200 Punkte mehr werden erreicht. Das entspricht beim RAID0-Modus rund drei Prozent, beim RAID1-Modus fast vier Prozent, eine noch größere Steigerung wird wohl erst eine verbesserte Treiberversion ermöglichen. Auch im Solo-Modus werden mit AHCI rund vier Prozent bessere Werte erreicht.
Graphics Media Accelerator 900
Für die folgenden Tests haben wir uns auf eine Auflösung von 1024x768 beschränkt, allerdings in 32 Bit Farbtiefe gemessen. Die integrierte Grafik des Grantsdale bietet dabei eine minimal DirectX9 erfüllende Pixelshadereinheit, während die komplette Vertexsverarbeitung von der verwendeten CPU übernommen werden muss.
Per BIOS-Einstellung kann man der integrierten Grafik verschiedene Speichergrößen zuweisen, wobei sich dank der dynamischen Abzweigung, die der Grafikkern beherrscht, und der Tatsache, dass wir mit nur 128 MB statt der maximalen 256 MB teils heftige Leistungseinbrüche verzeichnen mussten, am ehesten die Maximaleinstellung zu empfehlen wäre. Darüber hinaus dürften nur die allerwenigsten i915G-Systeme mit weniger als 256 MB ausgeliefert werden.
Aquamark 3
Angaben in Punkten
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Im Gegensatz zur bekannten Situation bei externen Grafikkarten kann hier eine Steigerung der CPU-Leistung gleich doppelt positiv zu Buche schlagen. Mehr als 1:1 schlagen die gut 21% mehr CPU-Takt sich auch auf die Grafikleistung nieder, egal ob Tri- oder GFX-Score.
3DMark03
Angaben in Punkten
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Auch wenn der Gesamtpunkteertrag hier durchaus den der als DX9-Bremse bekannten GeForce FX5200 übersteigt, dürfen die rund 1500 Punkte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der GMA900 hier nur im ersten Test Wings of Fury eine ausreichend schnelle Framerate außerhalb des einstelligen Bereiches erreichen kann. Obwohl er hier rund 30% langsamer als die zum Vergleich betrachtete GeForce FX5200 ist, kann der grafikfähige Chipsatz in den beiden Tests Battle of Proxycon und Troll's Lair eine rund 50% höhere Leistung für sich verbuchen. Der Nature-Test geht dann allerdings wieder knapp an die FX5200.
3DMark2001SE
Angaben in Punkten
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Der normalerweise recht CPU-limitierte 3DMark2001 SE zeigt ansprechend gute Leistungen der GMA900 im Rahmen dessen, was man bisher von integrierten Grafikkernen gewohnt war. Der einzige Test, der DirectX8-Shader nutzt, ist hier der Nature-Test, der auch direkt für mehr als 750 der erzielten Punkte verantwortlich zeichnet. Das von Intel höchstselbst angegebene Verhältnis von 70-80% Mehrleistung in just diesem Benchmark gegenüber dem Vorgänger Intel Extreme Graphics 2 wird hier schon um 12,5% gekürzt, da diese Punkte aus einem Test kommen, der vom i865G überhaupt nicht ausgeführt werden konnte. Der rund 25% höhere Takt von 333 MHz tut ein Übriges, um die in der Architektur verborgenen, leistungsfördernden Details auf rund die Hälfte dessen zurechtzuschrumpfen, was man rein durch zwei 3DMark2001 SE - Angaben annehmen könnte.
Quake 3 Arena
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Das in Ehren ergraute Quake III scheint ob der erreichten Werte, die ausnahmsweise auch mit der 128MB-Einstellung im BIOS knapp gehalten werden konnten, nun auch mit integrierter Grafik ordentlich spielbar zu werden. Dazu kommt, dass die Lücken in der Physik-Engine, die höhere und weitere Sprünge mit bestimmten FPS-Werten ermöglichten, mit neueren Patches behoben wurden.
Unreal Tournament 2003
Angaben in Punkten
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Auch Unreal Tournament haben wir dem pixelshaderbewehrten Chipsatz nicht erspart und sind dabei auf durchaus ansprechende Resultate im FlyBy gekommen - immer bedenkend, dass es sich um ein Anhängsel eines Chipsatzes handelt und nicht um eine eigenständige Grafikkarte. Im Botmatch macht sich allerdings schmerzlich die fehlende Vertexeinheit bemerkbar, so dass hier die CPU im wahrsten Sinne des Wortes vom Scheitel bis zu Sohle alles selbst erledigen muss, was mit Transformation, Skinning und Beleuchtung der sich hektisch bekämpfenden Bots zu tun hat.
Insgesamt kann man sagen, Intel hat mir der Integration minimaler Pixelshader nach DirectX 9 und eines CPU-emulierten Vertexshaders 2.0, der in den DirectX-Caps allerdings nicht geführt wird, das Soll im Hinblick auf Longhorn erfüllt. Zudem bot sich die Pixelshader-Architektur natürlich an, um durch möglichst viel Arbeit im Single-Pass-Verfahren Zugriffe auf den Hauptspeicher zu minimieren. Getreu diesem Motto bietet man unter OpenGL beispielsweise acht Texturschichten pro Durchgang an - mehr als ATi und nVidia derzeit erlauben. Dazu gibt es ein EarlyZ-Verfahren, das mehr als vier Pixel pro Takt und Pipeline vorzeitig verwerfen und somit unnötige Textur- und Shaderarbeit einsparen kann. Auch der Z-/Stencil-Teil des Direct3D-Treibers und der Grafikeinheit sind gelungen und sind im FableMark in etwa auf dem Niveau einer GeForce4 Ti.
Wo viel Licht, da bekanntlich auch viel Schatten und so müssen wir dem OpenGL-Teil des Treibers momentan noch eine sehr mäßige Performance bescheinigen - nicht einmal die Hälfte der theoretisch möglichen Füllrate wird erreicht. Durch fehlende Einträge der Vertexshader-Caps, so vermuten wir, starteten aber ein paar unserer DirectX9-Testprogramme nicht und so konnten wir der Shaderleistung nicht direkt auf den Zahn fühlen. Außerdem scheint, trotz PCI-Express, die Pixel-Read-Back-Performance derzeit mehr als dürftig und mit etwa 77 MB/s bei gut einem Drittel dessen zu liegen, was mit halbwegs aktuellen AGP8X-Karten problemlos möglich ist.
PCI Expess for Graphics gegen AGP
Aus dem Hause ATi erreichte uns ein Sample der X600-Karte, die auf derselben Architektur wie die bekannte Radeon 9600 XT, die ihre Vertretung hier in Form einer Sapphire Atlantis 9600 XT fand, basiert. Erfreulicherweise wurde zwar der Chiptakt bei den bekannten 500 MHz belassen, aber einer der größten Falschenhälse der Radeon 9600, der Speichertakt, auf 370MHz nach oben hin korrigiert, was der möglichen Leistungsentfaltung zugute kommen sollte. Das Problem, welches sich daraus für uns ergab: Die Radeon 9600 XT mochte auf dieser Speicherfrequenz nicht mehr fehlerfrei funktionieren, so dass wir durchgehende Vergleichswerte hier leider schuldig bleiben müssen.
Bei nVidia stellte man uns die erste verfügbare PCI Express-Karte der neuen Generation zur Verfügung, eine GeForce 6800 GT mit PCI Express-Interface. Zum Vergleich simulierten wir die AGP-Version der GT mit einer GeForce 6800 Ultra, die wir um jeweils 50 MHz in GPU- und Speichertakt drosselten.
Während die rückwärtige Ansicht außer dem PCI Express-Anschluss keine bahnbrechenden Neuerungen verrät, zeigen die beiden anderen Bilder, dass sowohl eine Single-Slot Kühlung, wie sie erste Bilder, die durchs Internet kursierten, auch schon für die Ultra vermuten ließen, als auch ein veränderter, sechspoliger Stromanschluss zum Einsatz kommen, der aber mittels Adapter aus herkömmlichen Netzteilen gewonnen werden kann. Ob die Single-Slot-Kühlung den Erwartungen entspricht, sprich, auch bei belegtem PCI-Slot 1 den Grafikprozessor noch ausreichend kühlt, werden wir bei den ersten Seriensamples sowohl von nVidia als auch von ATi sehen.
Nach der Demontage der Kühleinheit, die im Kern nur aus Aluminium besteht, sahen wir ein sehr aufgeräumt wirkendes „Printed-Circuit Bord“ (PCB), welches die komplette Spannungsversorgung in einem relativ kleinen Bereich am Ende der Karte beim Stromanschluss konzentriert. Der Rest ist für verschiedenartige und hoffentlich auch leise Kühllösungen verschiedenere Boardhersteller freigehalten, von denen wir uns eine große Vielfalt versprechen.
Hier lüftet sich das erste der Geheimnisse - der Chip, der auf unserem PCI Express-Sample der GeForce 6800 GT verbaut worden ist, trägt bereits die Bezeichnung NV45 und ist, entgegen unserer Annahme [10] nun doch nicht verworfen worden, sondern, und das bestätigte uns ein Blick in eine fast in Vergessenheit geratene Roadmap eines Boardpartners von nVidia, in die wir bereits zur CeBIT 2004 Einblick erhielten, genauso verbaut worden, wie es vorgesehen war. So wurde in dieser Roadmap vom NV40 als AGP-Version gesprochen, die PCX5950 und PCX5750 als PCI-Express Versionen mit zwei separaten Chips auf der Grafikkarte angekündigt und die NV41 und NV43 als Single-Chip Lösungen. Der NV45, mit dem wir es hier zu tun haben, war dagegen bereits in dieser Roadmap als „Multi-Chip Module“, eben das, was wir hier auf den Bildern sehen, angekündigt.
Konkurrent ATi hingegen bringt, wie angekündigt [11], nur reine PCI Express-Lösungen mit einem einzigen Chip heraus, die dann möglicherweise per Bridge-Chip als AGP-Versionen [12] noch zu verwerten sind, sollte PCI Express nicht so schnell, wie von einigen erwartet, ins Rollen kommen. Wilde Spekulationen, wie sie The Inquirer [13] in die Welt setzt, sind unserer Meinung nach erst einmal vom Tisch.
Daten in den Systemspeicher
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Hier, so scheint es, haben sowohl ATi, mit ihrem nativen PCI-E-Interface, als auch nVidia mit ihrem HSI-Chip noch lange nicht die Performance freigegeben, die möglich ist. Selbst AGP-Karten können theoretisch bis über ein Gigabyte pro Sekunde über den AGP-Port in den Hauptspeicher zurückschaufeln - PCI-Express sollte das locker schlagen.
Darüber hinaus hatten wir bereits auf der CeBIT dieses Jahres die Gelegenheit [14], hinter gar nicht mal so verschlossenen Türen eine PCI Express-Plattform mit der damals noch brandneuen GeForce PCX5750 und dem ForceWare-Treiber 60.30 zu testen. Bereits damals erreichte das System eine Rückkanalrate von gut 281 MB/s - ein deutlicher Rückschritt also im aktuellen Treiber. ATis natives PCI Express-Interface in der X600 scheint momentan jedoch in dieser Disziplin führend zu sein.
3DMark03Angaben in Punkten
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3DMark03 CPUMark
Angaben in Punkten
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3DMark2001SE
Angaben in Punkten
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In beiden 3DMark-Versionen gibt sich faktisch das gleiche Bild. Die PEG-Variante der neuen GeForce 6800 GT liegt leicht vorne. Sicherlich sind die Unterschiede marginal, aber es sind schon einnal leichte vorhanden, sogar zu Gunsten der neuen Schnittstelle. Die X600 ist hier keine direkte Konkurrenz, kommt sie doch mit zu schwachen Ausgangsbedingungen daher.
Aquamark 3 - AvgFPSSimulation
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Aquamark 3 - ScoreSimulation
Angaben in Punkten
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Aquamark 3 - TriScore
Angaben in Punkten
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Hier steht in jedem Test die AGP-Variante vor der neuen PEG-Version. Teilweise liegen die Werte doch relativ deutlich über denen der PEG-Grafikkarte.
Comanche 4 - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Quake 3 Arena - 1024x768 Max
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Serious Sam - 1024x768x32 HQ++
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Diese drei Benchmarks sollen nur einen kleiner Ausschnitt aus der umfangreichen Palette repräsentieren. So, wie hier abgebildet, sieht es auch bei Unreal Tournament, Warcraft 3, X2 und allen anderen Spielebenchmarks, die wir im Artikel verwenden, aus. Einmal führt mit minimalem Vorsprung die eine, gleich darauf wieder die andere GeForce 6800 GT. Die ATi-Karte ist wegen schlechterer Anfangsbedingungen nie wirklich eine Konkurrenz, schlägt sich in dem einen oder anderen Test aber doch recht wacker.
Spec Viewperf 7.1 ugs-03
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Ein vermeintlich kurioses Bild zeigt uns dieser Benchmark. Während alle anderen Messungen mit Spec ViewPerf das gewohnte Bild zeigten, kommt man hier zu einem deutlich anderen Ergebnis. Dieser Test ist in der Regel sehr AGP-limitiert. Genau hier schlägt ATis natives PCI-Express-Interface wieder zu und kann auch gegenüber der AGP-Version, die in dieser ATi-Domäne schon die Konkurrenz düpiert, noch einmal deutlich zulegen. Ob der Mangel an Zuwachs bei nVidia an der Bridge liegt, oder ob hier eher Unstimmigkeiten im Treiber für dieses Ergebnis, welches zu Beginn schon mal zu Gunsten von ATis Interface ausgefallen ist, sorgen, ist derzeit nicht klar. Somit kann man die alleinige Schuld derzeit sicher nicht auf die Bridge schieben, der Beta-Treiber leistet hier sicherlich einen gewissen Beitrag in bis dato unbekannter Größe.
Update: Wie uns ein aufmerksamer Leser mitteilte, besteht das „Problem“ im ugs-03-Teilbenchmark auf Seiten nVidias in fehlender Wireframe-Kantenglättung in Hardware, die den Profi-Karten der Quadro-Reihe vorbehalten ist, so daß hier auch PCI-Express nichts mehr retten könnte. Ein kurzer Gegentest mit einer QuadroFX 2000 auf einem 3GHz-Pentium4 ergab hier dann auch das befriedigende Ergebnis von 51,00 im gewichteten Mittel. Was diesen Benchmark angeht, also Entwarnung und teilweise Rehabilitation für die PCI-Express Version der GeForce 6800 GT.
Spiele-Rating
Angaben in Prozent
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Zu guter Letzt ein Blick auf das Gesamtrating. Einen Vorteil kann zwischen den beiden GeForce-Modellen im Prinzip keiner für sich verbuchen. In allen Spielebenchmarks, die man auch im Laufe des weiteren Tests noch hier zu sehen bekommt, gibt es praktisch keinen Unterschied. In dem einen Test setzt sich mal die PEG-Variante ab, danach ist die AGP-Version wieder vorne weg. Unterm Strich bleiben 0,2 Prozent zwischen den GeForce-Varianten, die eigentlich zu vernachlässigen sind. Richtig positive Ergebnisse zu Gunsten von PCI-Express wird es wohl erst in höheren Auflösungen und mit besseren Treibern geben.
i875P gegen i925X und i915P
In diesem Abschnitt möchten wir uns konkret dem Leistungsunterschied zwischen Intels nunmehr alter Generation, vertreten durch den i875P, und der neuen Generation der Express-Chipsätze, i925X und i915G, widmen. Hierfür werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Ratings unterschiedlicher Anwendungsbereiche. Doch bevor wir mit den Ergebnissen und der Auswertung starten, möchten wir erst einmal einen Überblick über die Testumgebung geben.
Wichtig sind hierbei natürlich nur die Unterschiede der beiden Testplattformen, die sich aufgrund der neuen Architektur der Intel Express-Chipsätze i925X und i915G natürlich nicht vermeiden ließen.
- i875P Plattform:
- Asus P4C800-E
- GeForce 6800 GT (AGP8x)
- Treiber: ForceWare 61.45
- Speicher: Corsair TWINX1024-3200LL DDR1-400 (Timings: 2-3-2-6)
- i925X/915G Plattform:
- Intel D925XCV bzw. D915GUX
- GeForce 6800 GT (PCI Express x16)
- Treiber: ForceWare 61.45
- Speicher: Corsair TWIN2X1024-4200 DDR2-533 (Timings: 4-4-4-12)
Ansonsten setzten wir bei beiden Plattformen auf eine absolut identische Konfiguration, um die Leistungsunterschiede lediglich auf die neue Architektur der Chipsätze reduzieren zu können. Der i925X sollte unter diesen Umständen eigentlich durch seine verbesserte „Performance-Acceleration-Technology“, über die er im Gegensatz zum i915G verfügt und die noch besser als beim i875P ausgeprägt sein soll, nun jedoch nicht mehr beworben wird und keinen eigenen Namen erhalten hat, und die höhere Bandbreite zwischen DDR2-Speicher und Memory Controller Hub, die nun immerhin 8,5 GB/s beträgt, leichte Vorteile für sich verbuchen können. Zudem ist die nVidia GeForce 6800 GT über den PCI Express x16-Slot mit dem System verbunden, der ein maximale Bandbreite von acht Gigabyte pro Sekunde mit je vier Gigabyte pro Sekunde in jede Richtung ermöglicht. Ob sich diese architektonischen Vorteile gegenüber dem i875P jedoch heute schon in einen klaren Leistungsgewinn ummünzen lassen, sollten unsere Tests zeigen.
Als weiteren Vergleichswert haben wir die i925X Plattform mit einem Pentium 4 560 (3,4 GHz) durch unseren Testparcours geschickt, um aufzuzeigen, welche Performanceunterschiede durch eine Erhöhung der CPU-Geschwindigkeit erzielt werden können.
3D/CAD-Rating
Angaben in Prozent
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Gleich im ersten Rating muss sich der i915G dem i875P geschlagen geben. Trotz höherer Speicherbandbreite und PCI Express x16-Grafikkarte kann der neue Chipsatz nicht am bisherigen Performance-König von Intel vorbeiziehen. Kann hier die „Performance-Acceleration-Technology“ des i875P die entscheidenen Prozentpunkte für den alten Chipsatz herausholen, oder sind die schlechten Latenzen des DDR2-Speichers für das Abschneiden des i915G verantwortlich?
Der i925X kann sich ganz knapp vor den i875P schieben, was für die Speicheroptimierung sprechen würde. Die schlechten Latenzen, die bei der Intel-Plattform seit jeher einen geringeren Einfluss haben als die Taktraten, scheinen hier durch die höhere Bandbreite und die verbesserte Optimierung wieder ausgeglichen zu werden. Unsere Ergebnisse im Speicherdurchsatz bescheinigen dem i925X nämlich eigentlich keinen großen Vorteil gegenüber dem i875P, soviel sei an diser Stelle vorweg genommen. PCI Express könnte ebenfalls für die marginal bessere Leistung verantwortlich sein, insgesamt lässt sich der „Schuldige“ jedoch nur schwer ausmachen, da die Plattformen zu starke Unterschiede aufweisen. Schließlich fängt der Bandbreitenunterschied schon bei der Anbindung zwischen North- und Southbridge an.
Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass der Unterschied zwischen i875P und i925X derzeit sehr gering ist und teilweise sogar in den Bereich der Messtoleranzen fällt. Ein schnellerer Prozessor, hier der Pentium 4 560 (3,6 GHz) für den Sockel 775, zeigt schon mehr Wirkung und verschafft dem i925X einen größeren Vorsprung vor dem i875P mit Pentium 4 3,4E.
Gesamt-Rating
Angaben in Prozent
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Im Gesamt-Rating zeigt sich ein identisches Bild. Bei gleicher Taktrate des Prozessors sind die Unterschiede zwischen den Chipsätzen kaum auszumachen. Weitere Verbesserungen bei den Treibern, Bios-Versionen und auch der Peripherie wie z.B. PCI Express-Grafikkarten können die Unterschiede natürlich noch vergrößern.
Media Encoding - Rating
Angaben in Prozent
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Im Media-Encoding ist der Leistungszuwachs infolge eines höheren Prozessortaktes am größten. Bei gleicher Taktfrequenz kann man bei den Chipsätzen erneut nicht von einem eindeutigen Gewinner sprechen.
Sonstige Anwendungen - Rating
Angaben in Prozent
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Bei den „Sonstigen Anwendungen“ setzt sich erstmals der i875P geringfügig von dem neuen Chipsätzen ab. Schnelle Latenzen scheinen hier einer Erhöhung der internen Bandbreiten vorzuziehen zu sein. Allerdings darf man nicht vergessen, dass wir momentan bei den Mainboards auf recht unterschiedliche Kontrahenten setzen müssen. Das Asus P4C800-E wurde im Laufe der Zeit durch neue Bios Versionen verbessert und ist durch seine sehr gute Performance bekannt. Die Mainboards aus dem Hause Intel gingen in der Vergangenheit immer etwas langsamer zu Werke, so dass sich ein gewisser Unterschied schon durch diesen Faktor nicht vermeiden lässt.
Spiele-Rating
Angaben in Prozent
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Letztes Rating, altes Bild. Die Differenzen sind zwar vorhanden und reproduzierbar, jedoch so gering, dass sie nur bei Geschwindigkeitsfanatikern relevant sein dürften. Ein schneller Prozessor beschleunigt auch bei Spielen das System mehr als der Umstieg auf Intels neue Chipsätze.
Pentium 4 Sockel 775 gegen den Rest
Da es uns aus Zeitgründen dieses Mal nicht möglich war, alle Messungen unter gleichen Bedingungen durchzuführen, beschränken wir uns im Prozessor-Vergleich ausnahmsweise nur auf die weniger von der Grafikkarte abhängigen Anwendungsbenchmarks. Auch so ist das Ergebnis recht eindeutig. Generell sollte jedoch nicht vergessen werden, dass AMDs Athlon 64 erst in Spielen seine volle Leistung entfalten kann und dementsprechend in den folgenden Graphen nicht der Überflieger ist. Für Interessierte finden sich im Anhang [15] alle von uns durchgeführten Tests.
Leistungsbewertung Audio- & Videoencoding
- Lame 3.93.1
- Ogg Vorbis
- TMPGEnc 2.520
- Windows Media Encoder 9
- XMPEG 5.0 Divx 5.1
Media Encoding - Rating
Angaben in Prozent
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Abgesehen von minimalen Unterschieden, sind die neuen Pentium 4-Prozessoren in etwa so schnell wie die Modelle im Sockel 478 mit dem selben Takt. Dabei sollte man natürlich nicht vergessen, dass der Sockel 775 hier in Form eines Intel-Mainboards antritt, wohingegen der Sockel 478 von einem Asus-Board gezogen wird. Es ist daher damit zu rechnen, dass sich dieser minimale Vorsprung mit einer Platine aus anderem Hause und etwas Feintuning etwas vergrößern lässt. Dennoch sollte man jedoch einen Aspekt nicht außer Acht lassen: Der alte, in 0,13 µm gefertigte Pentium 4 Northwood mit 3,4 GHz kommt dem 3,6 GHz Prescott bis auf ein Prozent gefährlich nahe. Die um 11 Stufen verlängerte Pipeline des Prescott macht diesem auch weiterhin zu schaffen.
Performance in sonstigen Applikationen
- 7-Zip
- Cinema 4D 8.1 - Beide Testergebnisse
- Lightwave 7.5c - 2 Thread Testergebnisse
- Seti@Home
- WinRAR3.20
Sonstige Anwendungen - Rating
Angaben in Prozent
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Durften wir beim Media-Encoding noch von einem leichten Vorsprung beim Sockel 775 sprechen, ist es bei den Anwendungen in der Kategorie „Sonstiges“ nun ein kleiner Rückstand geworden. Insbesondere beim Packen lässt sich die neue Plattform etwas mehr Zeit, obwohl sie das in Anbetracht des deutlich höheren, theoretischen Datendurchsatzes eigentlich nicht sollte.
Fazit
Was gibt es zu Intels neuer Plattform zu sagen? Jenachdem, wen man fragt, wird man vollkommen verschiedene Antworten erhalten. Intel selbst ist verständlicherweise stolz auf die eigene, neue Plattform, gibt Unlänglichkeiten wie den hohen Stromverbrauch jedoch relativ offen zu. Die Händler und Mainboard-Hersteller hört man ob des anfälligen Sockels in Erwartung einer RMA-Welle leise wimmern und der Rest befindet sich noch in der Beschnupper-Phase.
Nach anfänglichen Problemen und einer - zugegen - großen Abneigung gegenüber vielen Neuerungen, sind wir Intels neuester Errungenschaft inzwischen näher gekommen. PCI Express ist ein großartiger Nachfolger des betagten PCI. Die neuen Steckplätze sind kompakter und bieten eine deutlich höhere Leistung. Leider wird es zu Beginn - bis auf Grafikkarten, die bei ATi und nVidia vom Start weg erhältlich sein werden - wohl nur sehr wenige Lösungen für diesen Standard geben. In Sachen Grafikkarte warten wohl schon ATi Radeon X600 Pro und XT, X300 und SE sowie nVidias GeForce PCX 5750 und PCS 5900 nur darauf, verkauft zu werden. ATis X800 XT und Platinum sollen später folgen. Was High-End-Grafiklösungen des Schlages GeForce 6800 aus dem Hause nVidia betrifft, so hört man derzeit verschiedenste Gerüchte. Von offizieller Seite steht einer Verfügbarkeit im Juli zwar nichts im Wege. Es wird jedoch schon gemunkelt, dass sich die uns für diesen Test bereits zur Verfügung stehende Karte noch bis August verzögert. Das ist natürlich besonders bitter, sind es im Normalfall doch Enthusiasten die einen Plattform-Wechsel gar nicht erwarten können. Wenigstens sind High-End-Lösungen von ATi [10] in greifbarer Nähe.
In Sachen DDR2 müssen wir uns zum jetzigen Zeitpunkt noch etwas enttäuscht geben. Der Leistungszuwachs ist beinahe gleich null. Endgültige Ladenpreise konnten uns weder Kingston noch Twinmos nennen - TwinMOS schätzt die Preise für 533 MHz-Module mit 512 MB Kapazität auf 235 US-Dollar, für 1 GB sind gar 460 US-Dollar fällig . Beide haben jedoch, wie die meisten Speichersteller, DDR2 Module mit bis zu 533 MHz Takt im Handel. Doch der neue Speicherstandard ist noch ein ganzes Stück vom Massenmarkt entfernt. TakeMS, die Eigenmarke von MemorySolution, wird beispielsweise erst im vierten Quartal dieses Jahres mit eigenen DDR2-Modulen auftrumpfen. In der Zwischenzeit wird man auf Module von Infineon setzen. Diese sollen bereits im Juli verfügbar sein. Ganz anders sieht dies bei Corsair aus. Seit nunmehr fast zwei Monaten stehen uns entsprechende Module aus diesem Hause zur Verfügung. Bei DDR2-533 kam jedoch auch der für seine Highend-Module bekannte Hersteller nicht über mittlere Timings von 4-4-4-12 hinaus. Nur mit um 0,05 Volt erhöhter Speicherspannung ließen sich diese auch mit den derzeit schnellsten DDR2-533-Timings (3-3-3-12) betreiben. Ein Betrieb mit dem als Option selbst bei Intels eigenen Boards vorhandenem Takt von 667 MHz war leider nicht möglich. Grundsätzlich werden DDR2-Riegel mit einem großen Aufpreis starten, den erst steigende Verkaufszahlen drücken können. Wer beim Wechsel von einer sehr guten i875P-Plattform (wie dem von uns genutzten Asus P4C800-E Deluxe) keine Leistungseinbußen riskieren möchte, sollte auf jeden Fall zu DDR2-533 Module greifen, bei denen die Timings 4-4-4-12 oder besser garantiert werden. Eine Liste erfolgreich validierter Module [16] hält Intel bereit.
Auch über den neuen Sockel kann man geteilter Meinung sein. War ein neuer denn wirklich nötig? Befragt man Intel, so ist die Frage natürlich zu bejahen. Das neue Modell mit 775 Pins soll für eine bessere Stromversorgung und sauberere Signale sorgen. Schön und gut, doch leider fehlt die Anfälligkeit negativ ins Gewicht. Zwar kann man bei den neuen Prozessoren fast nichts mehr kaputt machen - Pins die man verbiegen könnte, gibt es ja nicht - dafür sind die feinen Federn des Land Grid Array 775 umso empfindlicher. Küssen - ähm - Anfassen verboten! Auch die Rückseite des Prozessors sollte nicht unnötigen Hautkontakt haben, da der Schweiß den Gold-Kontakten nicht gerade Gutes tut. Alles in allem gibt es jedoch absolut keine Probleme, so lange man den Prozessor nicht unachtsam in den Sockel kantet, oder man mit seinen Fingern da ist, wo sie ohnehin nichts zu suchen haben. Während unserer Testphase wurde der Prozessor ca. zehn Mal gewechselt; Ermüdungserscheinungen konnten dabei auf den ersten Blick nicht festgestellt werden.
Zu den neuen Sockel 775-Prozessoren kann man nur so viel sagen: Man wird wohl mit ihnen leben müssen. Denn den guten, alten Northwood-Kern wird es für Sockel 775 nicht geben. So haben die Prescott Sockel 775-CPUs mit einem hohen Stromverbrauch, einer hohen thermischen Verlustleistung und einer geringen Performance zu kämpfen. Ein gleichgetakteter Northwood im Sockel 478 mit i875P und DDR400 nimmt dem Prescott auf dem i925X mit DDR2-533 fast fünf Prozent ab. Aus Performance-Gründen macht ein Wechsel - zumindest beim jetzigen Prozessorportfolio - nicht unbedingt Sinn.
Zugpferd der neuen Plattform sind zweifelsohne die Features des Chipsatzes. High Definition Audio, Matrix Storage Technology, PCI Express und Wireless Connect Technology sind Funktionen, auf die wir sehnlichst gewartet haben. Die neuen Mainboards sind von oben bis unten mit Neuerungen voll gepackt und lassen selbst Enthusiasten-Herzen höher schlagen. Als Beispiel sei an dieser Stelle - stellvertretend für verschiedene Mainboards der neuesten Generation - das Asus P5GD2 Platinum genannt: Wireless LAN (Onboard), Dual Gigabit LAN, Firewire 1394 a und b, Triple RAID mit Anschluss für insgesamt 12 Geräte und 8-Kanal-Audio mit Dolby Digital Live.
Die neue Plattform will derzeit weniger aufgrund der gebotenen Performance gekauft werden. Vielmehr sind es die Features, die einem nicht an 925X, 915P oder 915G vorbei kommen lassen sollen. Die Performance-Vorteile vom 925X gegenüber dem 915P/G sind derzeit noch nicht ausgeprägt; eine Investition in 915P oder G - wenn man mit der gar nicht so schlechten Onboard-Grafiklösung GMX 900 zufrieden ist - kann also durchaus in die engere Wahl genommen werden. Leider bremsen die zu Beginn noch sehr hohen Kosten den Kaufspaß. Für eine Investition in Prozessor, Mainboard, Grafikkarte und Speicher muss man schon einiges auf der hohen Kante zu liegen haben. Da die neuen Chipsätze nur noch einen PATA-Channel bieten - was aus heutiger Sicher mehr als Sinn macht, erscheinen bald auch Laufwerke mit schnellerem SATA-Interface - muss mitunter noch der Kauf einer neuen Festplatte in Betracht gezogen werden. Suma sumarum wird es also richtig teuer.
Wer ohnehin ein sehr altes System besitzt, bei dem so ziemlich alles ausgetauscht werden müssten, um auf den aktuellen Stand der Technik zu kommen, der sollte sich Intels neue Plattform besonders genau in Augenschein nehmen. Wer eher spielt und ein Fan des Athlon 64 ist, der sollte eher noch etwas warten. Auch hier sind Lösungen mit PCI Express und High Definition Audio in der Mache. Nur DDR2 wird es hier nicht so schnell geben - eigentlich kein großer Verlust. Wer unbedingt einen Prozessor von Intel mit AMDs 64 Bit-Erweiterung haben möchte, der sollte sich noch bis August gedulden. Bis dahin sind auch die Preise gefallen und das Angebot an Speicher, Grafikkarten und Mainboards ist größer.

Abschließend noch ein Wort zu den Prozessorpreisen. Im Einzelhandel sind die neuen noch nicht gelistet, daher müssen wir uns mit Intels Großhandelspreisen zufrieden geben: Pentium 560 (3,6 GHz) 637 US-Dollar, 550 (3,4 GHz) 417 US-Dollar, 540 (3,2 GHz) 278 US-Dollar, 530 (3,0) 218 US-Dollar und 520 (2,8 GHz) 178 US-Dollar. Der Pentium 4 Extreme Edition 3,4 GHz für den Sockel 775 schlägt mit 999 US-Dollar bei der Abnahme von 1000 Stück zu Buche. Preissenkungen bei den alten Sockel 478 Prozessoren hat es im Rahmen dieser Produktvorstellung nicht gegeben.
Anhang
Testsystem
- Prozessor
- AMD Athlon 64 FX-53 (2,4 GHz, Dual Channel) - Sockel 939
- AMD Athlon 64 3800+ (2,4 GHz, Dual Channel) - Sockel 939
- AMD Athlon 64 3500+ (2,2 GHz, Dual Channel) - Sockel 939
- AMD Athlon 64 FX-53 (2,4 GHz, Dual Channel) - Sockel 940
- AMD Athlon 64 FX-51 (2,2 GHz, Dual Channel) - Sockel 940
- AMD Athlon 64 3400+ (2,2 GHz, Single Channel, 1024 KB) - Sockel 754
- AMD Athlon 64 3200+ (2,0 GHz, Single Channel, 1024 KB) - Sockel 754
- AMD Athlon 64 3000+ (2,0 GHz, Single Channel, 512 KB) - Sockel 754
- AMD Athlon 64 2800+ (1,8 GHz, Single Channel, 512 KB) - Sockel 754
- AMD Athlon XP 3200+ (FSB400) - Barton
- AMD Athlon XP 2500+ (FSB333) - Barton
- Intel Pentium 4 3,4 GHz EE (S775, FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 560 3,6 GHz (S775, FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 550 3,4 GHz (S775, FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 540 3,2 GHz (S775, FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 530 3,0 GHz (S775, FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 520 2,8 GHz (S775, FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,4 GHz EE (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,2 GHz EE (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,4E GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,2E GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,0E GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,8E GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,40 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,20 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,00 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,8C GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,4C GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Motherboard
- Athlon 64 FX (Sockel 939) Plattform:
Asus A8V (VIA K8T800 Pro) - Bios: 1003 Beta 23 - Athlon 64 (Sockel 754) Plattform:
MSI K8T Neo [17] (K8T800) - Athlon 64 FX (Sockel 940) Plattform:
Asus SK8V (VIA K8T800) - Bios: 1003 - Athlon XP Plattform:
Asus A7N8X Deluxe 2.00 [18](nForce 2 Ultra 400) - Intel Plattform Sockel 478:
Asus P4C800 Deluxe (i875P) [19] - Intel Plattform Sockel 775:
Intel D925XCV (i925X Express)
Intel D915GUX (i915G Express)
- Athlon 64 FX (Sockel 939) Plattform:
- Arbeitsspeicher
- 2x512MB DDR400 Corsair TWINX1024-3200LL [20]
- 2x512MB DDR400 Corsair CMX512RE-3200LL (Registered/ECC) [21]
- 2x 512 Corsair TWIN2X1024-4200 DDR2-533
- Grafikkarte
- Asus V9950 (GeForce FX 5900 Ultra) [20]
- ATi Radeon X600 XT
- nVidia GeForce 6800 Ultra (AGP) auf Takt der GT
- nVidia GeForce 6800 GT (PEG)
- Peripherie
- Asus CRW 4012A
- IBM IC35LC040
- Treiberversionen
- nVidia Detonator 45.23
- nVidia Detonator 61.45 (Nur GeForce 6800)
- nVidia nForce Treiberpaket 2.45
- VIA Hyperion 4.49
- Intel Inf-Treiber 5.02.1003
- Intel Inf-Treiber 6.01.1002 (9xx-Chipsatzgeneration)
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP1
- Microsoft Windows Media Player 9
- Microsoft Windows Movie Maker 2.0
- Microsoft DirectX 9.0b
Benchmarks
Wir haben die Neuvorstellung des Athlon 64 / 64 FX genutzt, um unseren Benchmarkparcours general zu überholen. Dabei haben wir insbesondere auf Anwendungen, die uns Leser auf Anfrage im Forum [22] genannt haben, Wert gelegt. Neben einer Reihe aktueller Spiele liegt der Schwerpunkt nun auf Audio- und Video-Encoding. Aber auch CAD/Render-Anwendungen haben wir nach durchweg positiver Resonanz im Sortiment behalten. Wie und was wir genau gebencht haben, steht im jeweiligen Infokasten über den Ergebnissen.
- Synthetische Benchmarks
- SiSoft Sandra 2003 Max!
- Audio-Encoding
- Lame 3.93.1
- Ogg Vorbis
- Windows Media Encoder 9
- Video-Encoding
- XMPEG 5.0 Divx 5.1
- TMPGEnc 2.520
- Windows Media Encoder 9
- CAD & 3D-Rendering
- Spec Viewperf 7.1
- Cinema 4D 8.1
- Lightwave 7.5c
- Datenkomprimierung
- WinRAR3.20
- 7-Zip
- Sonstiges
- Seti@Home
- Spiele
- 3DMark2001SE
- 3DMark03
- Aquamark 3
- Comanche 4
- Gunmetal
- Quake 3 Arena
- Serious Sam 2
- Splinter Cell
- Unreal Tournament 2003
- Warcraft 3
- X-2 The Threat
Alle Ergebnisse
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [23]
- Download:
ComputerBase.de [24]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
Sisoft Sandra 2003 MAX - Multimedia
Angaben in Megapixel pro Sekunde (MPix/s)
|
Sisoft Sandra 2003 MAX - Speicher
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Spec Viewperf 7.1 3dsmax-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Media-Encoding
- Offizielle Website:
lame.sourceforge.net [25]
- Download:
Freenet.de [26]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
- Besondere Einstellungen: bitrate 192kbit / joint stereo, optimization; quality, VBR: 320kbit, Quality 0
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
Lame 3.93.1
Angaben in Minuten, Sekunden
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Media-Encoding (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Vorbis.com [27]
- Download:
Vorbis.com [28] (Oggdrop)
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
- Besondere Einstellungen: nominal Bitrate 320 kbps (Quality 9)
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
Ogg Vorbis
Angaben in Minuten, Sekunden
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Media-Encoding (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Microsoft.com [29]
- Download:
Microsoft.com [28]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Auch hier kommt dieselbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
- Besondere Einstellungen: 320kbps VBR
- Auch hier kommt dieselbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
Windows Media Encoder 9 - Audio
Angaben in Minuten, Sekunden
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Media-Encoding (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Mp3guest.com [30]
- Download:
Download.de [31]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Als Ergebnis werden 47,35 MB geliefert.
- Besondere Einstellungen: no audio, divx 780 kbps, "home theater", disable logo, disable feedback windows, crop 720x480 auf 720x309, DivX Commandozeile: "-bv1 780 -psy 2 -key 300 -p -b -sc 50 -pq 5 -vbv 6951200,3145728,2359296 -profile 3 -nf"
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Als Ergebnis werden 47,35 MB geliefert.
XMPEG 5.02 Divx 5.1
Angaben in Minuten, Sekunden
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Media-Encoding (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
TMPGEnc.net [32]
- Download:
TMPGEnc.net [33]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Aus dem soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
- Besondere Einstellungen: Super Video-CD PAL (MPEG-2 480x576 25fps CBR 2520kbps, Layer-2 44100Hz 224kbps), fullscreen, no resize
- Aus dem soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
TMPGEnc 2.520
Angaben in Minuten, Sekunden
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Media-Encoding (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Microsoft.com [28]
- Download:
Microsoft.com [28]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat eine Grösse von 120MB.
- Besondere Einstellungen: DVD quality video (VBR), 2000Kbps, PAL 25pfs
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat eine Grösse von 120MB.
Windows Media Encoder 9 - Video
Angaben in Minuten, Sekunden
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CAD und Rendering
- Offizielle Website:
Specbench.org [34]
- Download:
Specbench.org [35]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
Spec Viewperf 7.1 3dsmax-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 drv-09
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Spec Viewperf 7.1 dx-08
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 light-06
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 proe-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 ugs-03
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf zeigt gewisse Schwankungen bei den Messergebnissen. Selbst der neue Athlon 64 3500+ kann sich von Zeit zu Zeit vor den eigentlich schnelleren 3800+ oder Athlon 64 FX-53 „schieben“. Die Unterschiede sind jedoch minimaler Natur. Weiterhin stimmt die grobe Verteilung.
CAD und Rendering (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Maxoncomputer.com [36]
- Download:
Maxoncomputer.com [37]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
- Besondere Einstellungen: caustic animated (320x240 NTSC), cloud sun (640x480 NTSC)
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
Cinema 4D 8.1 - Caustic Animated
Angaben in Minuten, Sekunden
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Cinema 4D 8.1 - Cloud Sun
Angaben in Minuten, Sekunden
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CAD und Rendering (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
NewTek.com [38]
- Download:
- keiner -
- Kostenpunkt: 1595 $ (Vollversion)
- Was benchen wir?
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
Lightwave 7.5c - Skullhead Newest
Angaben in Minuten, Sekunden
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Lightwave 7.5c - Tracer No Radiosity
Angaben in Minuten, Sekunden
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Sonstiges
- Offizielle Website:
Rarlabs.com [39]
- Download:
Rarlabs.com [40]
- Kostenpunkt: kostenlose Trialversion
- Was benchen wir?
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
- Besondere Einstellungen: best compression
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
WinRAR 3.20
Angaben in Minuten, Sekunden
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Sonstiges (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
7-zip.org [41]
- Download:
ComputerBase [42]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
- Besondere Einstellungen: compression ultra
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
7-Zip 3.09.01 Beta
Angaben in Minuten, Sekunden
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Sonstiges (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
setiathome.ssl.berkeley.edu [43]
- Download:
Seti@Home [44], ComputerBase WU1 und WU2 [45]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyper-Threading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyper-Threading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
Seti @ Home 3.03
Angaben in Stunden, Minuten
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Spiele
- Offizielle Website:
Futuremark.com [46]
- Download:
ComputerBase [47]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark2001SE
Angaben in Punkten
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Futuremark.com [48]
- Download:
ComputerBase [49]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark03
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPUMark
Angaben in Punkten
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
AquaMark3.com [50]
- Download:
AquaMark3.com [51]
- Kostenpunkt: kostenlos, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Commercial-Version mit allen Features
- Besondere Einstellungen: Default-Run
- Commercial-Version mit allen Features
- Informationen:
- Auf Basis der mittlerweile schon recht bekannten Krass-Engine entwickelten die Programmierer von Massive Developement AquaMark 3. Angereichert mit einigen schönen Effekten soll dies laut den Entwicklern der erste DirectX 9-fähige Reality-Benchmark der Welt sein. Neben einigen Pixel-Shader 2.0-Effekten unterstützt die Krass-Engine in der neuesten Version auch Partikeleffekte und Vieles mehr. Mit dabei sind auch solch innovative Techniken wie Intels HyperThreading. Anti-Aliasing und anisotrope Filterung wurden komplett im AquaMark 3 eingestellt und mussten somit nicht durch den jeweiligen Treiber erzwungen werden.
Aquamark 3 - AvgFPSSimulation
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Aquamark 3 - ScoreSimulation
Angaben in Punkten
|
Aquamark 3 - TriScore
Angaben in Punkten
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Quake3Arena.com [52]
- Download:
Guru3D.com [53] (Q3Bench)
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
- Besondere Einstellungen: Demo four.dm_76, 1024x768 Max Details, Sound aus, Text compression off
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
Quake 3 Arena - 1024x768 Max
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Novalogic.com [54]
- Download:
Novalogic.com [55]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
- Besondere Einstellungen: texture compression, disable sound, disable vsny, hardware shaders, full screen antialiasing 0
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
Comanche 4 - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Yetistudios.com [56]
- Download:
nVidia.com [57](Demo), Games Domain [58] (Benchmark)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo und Benchmark
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
Gunmetal - 1024x768x32 2xFSAA
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Serioussam.com [59]
- Download:
Fileplanet.com [60] (Demo)
- Kostenpunkt: 10,00 Euro (Amazon.de [61])
- Was benchen wir?
- Serious Sam 2 - Version 1.07
- Besondere Einstellungen: 3DCenter.org 32bit HQ++ Settings, Demo Kathedrale
- Serious Sam 2 - Version 1.07
Serious Sam - 1024x768x32 HQ++
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Serious Sam - Tiefmittel
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Splintercell.de [62]
- Download:
Splintercell.de [63] (Demo)
- Kostenpunkt: 29,85 € (Amazon.de [64]), Demo nicht zum Benchen geeignet
- Was benchen wir?
- Splinter Cell 1.2
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, no sound, shadow high, shadowresolution high, effectquality very high, shadowmode projector
- Splinter Cell 1.2
Splinter Cell - 2_2_1_Kalinatek
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
UnrealTournament2003.com [65]
- Download:
Atari.com [66]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Ur-Demo Version 2206.
- Besondere Einstellungen: 1024x768
- Ur-Demo Version 2206.
Unreal Tournament 2003 - Botmatch
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Unreal Tournament 2003 - Flyby
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Blizzard.de [67]
- Download:
- keiner -
- Kostenpunkt: 17,00 € (Amazon.de [68])
- Was benchen wir?
- In der auf Version 1.06 gepatchten Version von Warcraft III haben wir mit dem externen Tool Fraps 1.9D [69] eine Szene in einem selbsterstellten Demo gemessen. Dazu haben wir einen genau festgelegten Bildausschnitt gewählt und zur Spielzeit 10:20 vorgespult, auf einfache Geschwindigkeit reduziert und FRAPS genau zwei Minuten die Action auf dem Schirm mitloggen lassen. Alle grafischen Details waren dabei auf das Maximum eingestellt und nur auf den Umgebungssound haben wir verzichtet. Das Ergebnis ist in untenstehender Tabelle festgehalten.
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, alle Details auf 'high', sound off
- In der auf Version 1.06 gepatchten Version von Warcraft III haben wir mit dem externen Tool Fraps 1.9D [69] eine Szene in einem selbsterstellten Demo gemessen. Dazu haben wir einen genau festgelegten Bildausschnitt gewählt und zur Spielzeit 10:20 vorgespult, auf einfache Geschwindigkeit reduziert und FRAPS genau zwei Minuten die Action auf dem Schirm mitloggen lassen. Alle grafischen Details waren dabei auf das Maximum eingestellt und nur auf den Umgebungssound haben wir verzichtet. Das Ergebnis ist in untenstehender Tabelle festgehalten.
Warcraft 3 - 1024x768x32 High
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Warcraft 3 - Tiefstwert
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spiele (Fortsetzung)
- Offizielle Website:
Egosoft.com [70]
- Download:
EgoSoft.com [71]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, automatic quality, bumpmaps, fullscreen
- Default-Benchmark
X-2 The Threat - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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