Am 27. Juli 2006 startet der Verkauf der Intel Core 2 Duo und Core 2 Extreme Prozessoren. Sie basieren auf der neuen Core-Mikroarchitektur die Gutes der Netburst-Architektur des Pentium 4 und der Banias-Architektur des Pentium M ineinander vereint.
Die neuen „Core 2 Duo“- und „Core 2 Extreme“-Prozessoren wurden unter dem Codenamen „Conroe“ entwickelt und haben unter diesem bereits in der Vergangenheit für viel Aufsehen gesorgt. Bereits im August 2005 standen – der Gerüchteküche nach [1] – lauffähige Muster im A0-Stepping zur Verfügung. Noch im selben Monat präsentierte Intel im Rahmen des Intel Developer Forum Fall 2005 erste Eckdaten [2] (Übersicht [3]) zu seiner – damals noch namenlosen – Core-Mikroarchitektur und versprach eine deutliche Reduktion im Stromverbrauch und eine drastische Steigerung der Performance pro Watt [4].
Intel Core 2 Extreme
Schon damals war klar, dass die Core-Architektur ein sehr enger Verwandter und stark weiterentwickelter Ableger der für Notebooks entwickelten „Pentium M“-Prozessoren ist und diesem – so die Schätzungen – bei gleichem Prozessortakt um bis zu 33 Prozent davon zieht.
Im Laufe der Zeit folgten viele weitere Meldungen und Einblicke in die neue Core-Mikroarchitektur. Schließlich im Juni hatten wir die Gelegenheit einem Core 2 Duo E6700 mit 2,66 GHz Prozessortakt auf einem von Intel bereitgestellten System mit ausgewählten Anwendungen auf den Zahn zu fühlen [5].
Inzwischen stehen uns Testmuster des Core 2 Duo E6700 und der neuen Extreme Edition Core 2 Extreme X6800 zur Verfügung. Unsere Berichterstattung zu diesen neuen Boliden möchten wir in mehrere Abschnitte unterteilen.
Der bisher kaum in Erscheinung getretene Core 2 X6800 wird im Rahmen dieses Artikels behandelt. Benchmarks des Core 2 Duo E6600 (2,40 GHz) und Core 2 Duo E6700 (2,66 GHz) werden, ebenso wie die technische Vorstellung der neuen Architektur, im Rahmen gesonderter Berichte durchgeführt.
Lesezeichen
Aufgrund der Komplexität des Themas „Prozessoren“ ist es uns leider nicht möglich auf sämtliche Feinheiten wiederholt einzugehen. An dieser Stelle soll dabei auf interessante themenverwandte Veröffentlichungen hingewiesen werden.
Intels neue, beim Core 2 Duo/Extreme eingesetzte Prozessorarchitektur unterscheidet sich außerordentlich stark von dem, was uns beim Pentium 4 und dessen Dual-Core-Version Pentium D vertraut ist. Im Folgenden wird auf die neue Architektur nur sehr oberflächlich eingegangen, da zu diesem Zeitpunkt die Performance im Vordergrund stehen soll. Eine detaillierte Abhandlung der Core-Architektur wird in einem gesonderten Artikel erfolgen.
Ausgesuchte Funktionen der Prozessoren im Überblick
Merkmale
Athlon 64 X2 Athlon 64 FX-62
Athlon 64 Sempron 64
Athlon 64 X2 Athlon 64 FX-60
Athlon 64 Athlon 64 FX
Logo
Energiesparfunktion
Cool'n'Quiet
Cool'n'Quiet
Cool'n'Quiet
Cool'n'Quiet
Date Execution Prevention (NX-Bit)
✓
✓
✓
✓
64-Bit-Technologie
✓ (AMD64)
✓ (AMD64)
✓ (AMD64)
✓ (AMD64)
Virtualisierungs- Technologie
✓ (Pacifica)
✓ (Pacifica) (Sempron nicht)
X
X
CPU-Architektur
17-stufige (FPU) 12-stufige (ALU) Pipeline
17-stufige (FPU) 12-stufige (ALU) Pipeline
17-stufige (FPU) 12-stufige (ALU) Pipeline
17-stufige (FPU) 12-stufige (ALU) Pipeline
Befehlssätze
MMX 3DNow! 3DNow!+ SSE SSE2 SSE3
MMX 3DNow! 3DNow!+ SSE SSE2 SSE3
MMX 3DNow! 3DNow!+ SSE SSE2 SSE3
MMX 3DNow! 3DNow!+ SSE SSE2 SSE3
CPU-Z auf Intel Core 2 Extreme X6800 B1-Stepping Core 2 Extreme unterstützt C1E - bei 1,6 GHz verbraucht er nur 22 Watt Wir testen auf Intel D975XBX (Bad Axe) der Revision 304 Core 2 Extreme - 4 MB L2-Cache, der von beiden Kernen gemeinsam genutzt werden kann
Auch wenn die Core-Mikroarchitektur Gegenstand eines gesonderten Artikels werden soll, darf ein kurzer Überblick über die fünf Eckpfeiler nicht fehlen:
Die Länge der Out-of-Order-Execution-Pipeline wurde drastisch verkürzt und ist mit 14 Stufen im Vergleich zu der des Pentium 4 „Prescott“ mit 31 Stages weniger als halb so lang. Außerdem ist die Core-Architektur 4-fach-skalar und erlaubt damit jedem Kern bis zu vier Befehle (bisher drei) gleichzeitig zu beenden. Die neuen Prozessoren führen damit mehr Befehle pro Taktzyklus aus. Intel fasst diese Eigenschaft unter der Bezeichnung „Wide Dynamic Execution“ zusammen.
„Intel Intelligent Power Capability“ dagegen beinhaltet Funktionen, die den Stromverbrauch weiter senken, indem sie auf intelligente Art und Weise einzelne logische Subsysteme des Prozessors nur dann einschaltet, wenn diese benötigt werden. Bei den Pentium M-Prozessoren vergangener Tage konnten beispielsweise Teile des L2-Caches deaktiviert werden. Wie weit der Gedanke mit der Core-Architektur getrieben wurde, hat der Halbleiterriese noch nicht bekanntgegeben.
Wie der aktuelle Notebook-Prozessor Core Duo (Codename „Yonah“) beinhaltet auch die neue Architektur einen gemeinsam genutzten L2-Cache zur Senkung des Strombedarfs durch Minimieren von Datenverkehr zum Speicher und steigert die Leistung, indem ein Kern den gesamten Cache dynamisch nutzen kann, wenn der andere Kern untätig ist. Das Ganze hört auf die Bezeichnung „Advanced Smart Cache“.
„Intel Smart Memory Access“ ist ein weiteres Merkmal, das die Systemleistung verbessern soll, indem die Latenzzeit des Speichers optimal genutzt und dadurch die Bandbreite des Memory Subsystems optimiert wird.
Mit „Advanced Digital Media Boost“ werden alle 128 Bit SSE-, SSE2- und SSE3-Befehle nun innerhalb eines einzigen Taktzyklus ausgeführt. Praktisch bedeutet dies eine Verdopplung der Ausführungsgeschwindigkeit dieser Befehle, die häufig in multimedialen und grafischen Anwendungen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus bietet die neue Architektur 16 neue Befehle, die unter der Bezeichnung Merom New Instructions entwickelt wurden. Es wurde spekuliert, dass diese den Namen SSE4 erhalten werden. Dem ist jedoch nicht so. Der Prozessorhersteller verzichtet zum jetzigen Zeitpunkt auf eine gesonderte Vermarktung.
Die-Shot des Core 2 Duo
Aufgrund der neuen Architektur und Änderung an der Stromversorgung werden für Core 2 Duo und Core 2 Extreme bis auf wenige Ausnahmen neue Mainboards benötigt. Diesem Thema werden wir uns auf der folgenden Seite widmen. Vor dem Performance-Test werden außerdem Preis, Stromverbrauch und Overclocking begutachtet.
Chipsatz-Support
Die Zeiten, in denen ein Prozessor einzig und allein aufgrund seiner Leistung gekauft wurde, sind vorbei. Heute zählt neben der Performance oder dem Stromverbrauch auch das Gesamtpaket, das man nach der Grundsatzentscheidung „AMD oder Intel“ erhält. Im Folgenden soll es um die Chipsätze gehen, die für den Core 2 zur Verfügung stehen. Aufgrund der tiefgreifenden Neuerungen sind im Regelfall neue Mainboards und/oder Chipsätze notwendig.
Chipsatzunterstützung für Intel-Prozessoren im Überblick
Der Support für Intels Prozessoren insgesamt ist sehr vom jeweiligen Mainboard abhängig. Nur weil ein Chipsatz hier aufgelistet ist, muss ein darauf basierendes Mainboard nicht jede CPU unterstützen. Die Prozessor-Unterstützung ist vom Layout der Platine und vom BIOS selbst abhängig. Der Support durch den Chipsatz kann dabei nur als gegebene Grundvoraussetzung hingenommen werden.
Nur selten findet man auf den Seiten der Chipsatz-Produzenten so übersichtliche und vollständige Listen wie bei nVidia [15], die bereits die nForce 500-Chipsatz-Serie führen, die August 2006 offiziell mit Produkten vorgestellt werden wird. Bei ATi, SiS und ULi tappen wir ab den Dual-Core-Prozessoren größtenteils im Dunkeln, könnten den Support der VIA-Chipsätze für den Core 2 jedoch indirekt über die Asus-Webseite [16] in Erfahrung bringen.
Intel P965-Blockdiagramm (Broadwater-Chipsatz) - wie geschaffen für Core 2
Im Intel-Lager wird der Core 2 Duo und Core 2 Extreme vom Highend-Chipsatz i975X und den neuen Broadwater-Chipsätzen, unter anderem vom P965, G965 und Q965, unterstützt. Die Ankündigung weiterer, günstiger Chipsatzvarianten wird für August 2006 erwartet. Während grundsätzlich alle Mainboards mit 965-Chipsatz die Core-2-Prozessoren unterstützten, ist dies bei Platinen mit i975X von der Versionsnummer abhängig. Intels D975XBX (Bad Axe) ist erst mit Revision 304 fit für Core 2, Asus stellt mit dem P5W DH Deluxe [17] eine neue i975X-Platine vor und MSI beispielsweise führt die 975X Platinum PowerUp Edition für die neuen CPUs ins Rennen.
Stromverbrauch und Temperatur
Performance ist nicht alles, wie Halbleiterriese Intel mit der Vorstellung des in 90 nm gefertigten Pentium 4 [18] „eindrucksvoll“ unter Beweis stellte. Der Prozessor machte gar solche Probleme, dass zwar ein 3,4 GHz schnelles Modell vorgestellt wurde, zum Testen jedoch nur die etwas sparsamere 3,2-GHz-Variante zur Verfügung stand. Vorbei waren die Zeiten eines schnellen und „stromsparenden“ Desktop-Prozessors aus dem Hause Intel.
Intel Developer Forum Fall 2005: Drastische Steigerung der Performance pro Watt
Zusammen mit der Ankündigung der neuen Core-Mikroarchitektur wollte der Halbleiterriese den Weg zurück auf den stromsparenden Pfad finden. Eine Milliarde US-Dollar Energiekosten soll mit Hilfe der neuen Prozessoren weltweit jährlich eingespart werden, so die vielsprechende Ankündigung [19]. Außerdem sollte die Leistung-pro-Watt im Vergleich zum „Smithfield“ (Pentium D 8xx) um den Faktor fünf erhöht werden. Was ist daraus geworden?
Zum Einstieg in die Thematik „Stromverbrauch“sollen uns die offiziellen Angaben der Hersteller dienen. Dabei ist zu beachten, dass Intel und AMD diese Zahlen auf unterschiedlichem Wege ermitteln. AMD gibt den maximalen Verbrauch an. Intel dagegen nennt Zahlen der „Thermal Design Power“, also die Leistung, die eine Kühllösung in gewöhnlichen Anwendungsszenarien zu bändigen hat. Der tatsächliche Maximalverbrauch kann höher liegen.
Mit 65 und 75 Watt Thermal Design Power (TDP) wollen die neuen Prozessoren überzeugen. Alle Modelle der „Core 2 Duo“-Familie liegen damit 30 Watt unter dem Verbrauch der sparsamsten Dual-Core-Pentium D-Prozessoren (mit dem D0-Stepping werden alle Pentium D900-Varianten der 95-Watt-Gruppe angehören [20]). Der Unterschied zwischen neuer Extreme Edition und den alten Pentium-XE-Modellen fällt mit 55 Watt noch stärker aus. Die Voraussetzungen für ein stromsparendes, leises System auf Core-2-Basis sind gelegt.
Wie sich die Ergebnisse in der Praxis bestätigen, zeigen unsere nun folgenden Messungen mit einem handelsüblichen Voltcraft-Energy-Check-3000-Messgerät. Bei keinem der Prozessoren wurden besondere Einstellungen vorgenommen. Das Windows-XP-Powermanagement wurde auf das Profil „Desktop“ eingestellt. AMDs Cool'n'Quiet war damit nicht aktiv, da hierfür das Profil „Minimaler Energieverbrauch“ geladen werden müsste. Tests mit aktiviertem Cool'n'Quiet haben jedoch gezeigt, dass hierdurch der Stromverbrauch im Idle-Zustand um weitere 10 Watt gesenkt werden kann. Vereinzelt können hier je nach Mainboard jedoch Instabilitäten auftreten (z.B. Asus A8V).
Intels Stromsparfunktion C1E (nicht jedoch Enhanced Speedstep, EIST) war aktiv, da sie betriebssystemtransparent arbeitet, indem der Prozessortakt automatisch auf bis zu 2,8 GHz beim Pentium 4/D/XE und 1,6 GHz beim Core 2 Duo/Extreme herabgesenkt wird. Dies trifft in unserem Fall konkret auf den Pentium 4 670, Pentium XE 965 und alle Core 2 zu. Die Extreme Edition 840 bietet kein C1E oder EIST und beim XE 955 ist dieses Feature aufgrund eines Defekts nicht vorhanden.
Der Athlon 64 X2 5000+ wurde mit einer Default-Spannung von 1,35 Volt betrieben. Zur Simulation der „Energy Efficient“- und „Energy Efficient Small Form Factor“-Prozessoren wurde die Spannung auf 1,20 Volt und der Takt auf 2,4 GHz herabgesenkt (entspricht X2 4600+ EE). Auch die Spannung des X2 3800+ EE SFF von 1,025 konnten wir – zu unserer eigenen Überraschung – mit dem 5000+ problemlos einstellen und stabil betreiben. Der Prozessor wurde hier mit 2,0 GHz betrieben.
Die Messungen wurden beim Pentium XE 955 und Pentium XE 965 mit einer Betriebsspannung von 1,3375 Volt und 1,3000 Volt durchgeführt. Bei beiden handelt es sich um die Standardwerte der jeweiligen Prozessoren, die von unserem Mainboard erkannt wurden. Die Spannung der zum Vergleich eingetragenen „Athlon 64“-Prozessoren im Sockel 939 betrug 1,35 Volt. Der Core 2 Extreme X6800 wurde mit 1,275 Volt betrieben (im Hardware-Monitor wird 1,277 Volt angezeigt, was der Einstellung 1,275 Volt entspricht; das BIOS selbst gibt 1,325 Volt als Default-Spannungs-VID des X6800 an, setzt diese Einstellung jedoch nicht um), der Core 2 Duo E6700 vermutlich mit 1,225 Volt (das BIOS meldet im Hardware-Monitor 1,23 Volt, zeigt den Wert aufgrund eingeschränkter Option im Vergleich zum Extreme jedoch nicht an).
Therma Power Specification des Core 2 Duo und Core 2 Extreme
Beim realen Stromverbrauch (ohne Belastung der Grafikkarte) ziehen Intels neue Prozessoren mit dem stromsparensten Athlon 64 X2 3800+ EE SSF mit einem maximalen Verbrauch von 35 Watt [21] gleich, wenn man die Stromverbrauchsmessung auf einen nVidia nForce 590 SLI-Chipsatz durchführt. Unter Volllast verbraucht der kleine Athlon 64 X2 3800+ dagegen 25 Watt weniger und trägt damit in etwa den unterschiedlichen Verbrauchsangaben der Hersteller Rechnung. Der Athlon 64 X2 5000+ scheint auf den ersten Blick stromhungriger zu sein, diese Aussage trifft aber nur zum Teil zu. Kommt eine Platine mit „ATi Radeon Xpress 3200“-Chipsatz zum Einsatz, so verbraucht diese CPU nur noch 106 Watt im Idle, und 172 Watt unter Volllast (siehe Testbericht [22]). Je nach eingesetztem Mainboard können bei AMD also 20 Watt Verlustleistung abgezogen werden, da diese auf das Konto des Chipsatzes gehen.
In Sachen Temperatur und damit Lautstärke zeigen sich die neue Boliden dagegen von einer wenig schönen Seite. So liegt die Idle-Temperatur beim E6700/X6800 im BIOS bei 56 °C zwar unter dem Pentium Extreme Edition [23] 965 (ca. 60°C), kommt aber nicht an den 52 °C kühlen Athlon 64 FX-60 heran – der von Haus aus niedrigere Stromverbrauch wirkt sich auf die Temperaturen überraschenderweise nicht aus. Erschwerend kommt hinzu, dass Core 2 Duo (4 MB Cache: 60,1 °C; 2 MB Cache: 61,4 °C) und Core 2 Extreme (60,4 °C) bei Weitem nicht so heiß werden dürften, wie das 65-nm-Pentium D-Silizium (68,6 °C) der Netburst-Architektur oder bis zu 70 °C beim Athlon 64 X2. Bei Last arbeitet unser Kühler für den Core 2 damit immer unter Volllast und hält ihn dabei in der Sommerhitze auf ca. 66/67°C (Duo/Extreme).
Die Umstände der hohen Temperatur sind noch nicht vollständig geklärt, obwohl wir den Intel-Boxed-Kühler für den Pentium XE 965 als Fehlerquelle ausschließen möchten. Fragwürdig ist möglicherweise die Temperatur-Messung des Mainboards, obwohl das direkte Auslesen der nun digitalen Temperatur-Dioden die Messwerte bestätigt. Insofern bleibt das Temperaturverhalten ein bis zur Verfügbarkeit des Core 2 Ende Juli unbedingt zu klärendes Problem. Andere Mainboards sind bereits auf dem Weg in die Redaktion.
Overclocking
Wie seit dem Pentium Extreme Edition 840 üblich, besitzt auch der Core 2 Extreme einen nach oben hin freien Multiplikator. Ein Übertakten des Prozessors wird dadurch besonderes einfach möglich, ohne andere Systemkomponenten außerhalb der Spezifikation betreiben zu müssen. Darüber hinaus kann mit einem kleinen Multiplikator mit dem Ziel eines besonders hohen Frontside-Bus-Takts gearbeitet werden.
Core 2 Extreme auf 3,46 GHz bei 1,4 Volt Core 2 Extreme auf 3,2 GHz bei Standardspannung (1,275 Volt)
Um die Taktgrenzen des Prozessors zu ermitteln, haben wir uns für den direkten Weg über den Multiplikator entschieden. Ohne Erhöhung der Prozessorspannung (1,275 Volt) war ein Arbeiten bei 3,2 GHz (und damit auf Niveau des für Ende 2006 angekündigten Nachfolgers des X6800) problemlos möglich. Bei einer Spannung von 1,400 Volt wurden 3,46 GHz stabil erreicht – die Prozessortemperatur mit Boxed-Kühler bewegte sich unter Volllast jedoch nicht mehr zulässigen Bereich.
Overclocking: PCMark05
Gesamtergebnis:
X6800, 3,46 GHz, 1,400 Volt
8.106
X6800, 3,20 GHz, 1,275 Volt
7.801
X6800, 2,93 GHz, 1,275 Volt
7.350
Prozessortest:
X6800, 3,46 GHz, 1,400 Volt
8.834
X6800, 3,20 GHz, 1,275 Volt
8.144
X6800, 2,93 GHz, 1,275 Volt
7.483
Angaben in Punkten
Die Performance-Messungen sprechen für sich. Einen Takt von 3,73 GHz – und damit das Taktniveau des bisher schnellsten Pentium Extreme Edition – konnten wir bei einer ungesunden Prozessorspannung von 1,5 Volt erreichen. Windows quittierte den Bootvorgang aufgrund unzureichender Kühlung jedoch mit einem Bluescreen.
Core 2 Extreme auf 3,73 GHz bei 1,5 Volt - Windows bootet nicht mehr
Testsysteme
Um einen möglichst fairen Vergleich zwischen den Kontrahenten zu ermöglichen, wurden sämtliche Tests in einem geschlossenen Midi-Tower mit vollständiger Lüfterbestückung (zwei rückseitig saugend, einer beim Festplattenkäfig seitlich blasend) durchgeführt, um so auch auf thermische Probleme bei den Boliden aufmerksam zu werden.
Da bis auf Intels Mobil-Prozessoren „Core Duo“ und „Core Solo“ alle Neuvorstellungen mit 64-Bit-Support ausgestattet sein werden, haben wir uns dazu entschlossen, sämtliche Messungen auf Microsofts Windows XP Professional x64 durchzuführen, um auch hier Vor- und Nachteile der Implementierung aufdecken zu können. Alles in Allem hielten sich die Probleme in Grenzen. Nur Aquamark 3 verweigerte die Zusammenarbeit gänzlich und der PCMark05 störte sich an der 64-Bit-Version des Windows Media Encoder 9. Hier darf ausschließlich die 32-Bit-Version installiert werden. Weitere Einzelheiten folgen im Abschnitt „Benchmarks“.
Der Athlon 64 X2 4600+ mit E4-Stepping wollte diesen Test nicht mit schneller 1T-Command-Rate bestehen. Aus diesem Grund wurde ausschließlich für den Speichertest von PCMark05 auf 2T umgeschaltet.
PCMark05 Grafikkartentest
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
6.223
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
6.219
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
6.213
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
6.156
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
6.143
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
6.087
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
6.059
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
6.059
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
6.015
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
6.006
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
5.810
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
5.758
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
5.706
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
5.645
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
5.628
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
5.601
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
5.567
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
5.499
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
5.435
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
5.407
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
5.316
Angaben in Punkten
System
Sysmark 2004 SE
Bei SYSmark 2004 SE handelt es sich um eine Benchmark-Suite, die aus diversen Einzelanwendungen besteht, die zu zwei Obergruppen zusammengefasst wurden:
Internet Content Creation (ICC)
Adobe After Effects 5.5
Abode Photoshop 7.01
Adobe Premiere 6.5
Discreet 3ds max 5.1
Macromedia Dreamweaver MX
Macromedia Flash MX
Microsoft Windows Media Encoder 9 Series
Network Associates McAfee VirusScan 7.0
WinZip Computing WinZip 8.1
Office Productivity (OP)
Adobe Acrobat 5.0.5
Microsoft Access 2002
Microsoft Excel 2002
Microsoft Internet Explorer 6
Microsoft Outlook 2002
Microsoft PowerPoint 2002
Microsoft Word 2002
Network Associates McAfee VirusScan 7.0
ScanSoft Dragon NaturallySpeaking 6 Preferred
WinZip Computing WinZip 8.1
Das Ergebnis des Internet Content Creation und Office Productivity beruht wiederum aus den unter drei verschiedenen Prämissen zusammengefassten Einzeltests:
Internet Content Creation (ICC)
3D Creation (3DC)
2D Creation (2DC)
Web Publishing (WP)
Office Productivity (OP)
Communication (C)
Document Creation (DC)
Data Analysis (DA)
Das SYSmark2004-Gesamtergebnis ist jeweils der gerundete Durchschnitt der Einzelergebnisse. Als Basis-System dient ein 2,0-GHz-Intel-Pentium-4 mit Intel-i845-Chipsatz, 512 MB DDR266-Speicher (CL 2.5), Creative Labs SoundBlaster Audigy PCI, ATi-Radeon-9700-Pro-Grafikkarte mit 64 MB und einer 80-GB-IBM-Festplatte. Dieses System erreicht eine Wertung von 100 Punkten. Erreicht ein Computer 200 Punkte im SYSmark2004, so ist dieser doppelt so schnell wie das Basis-System.
Bapco Sysmark 2004 SE - Gesamt
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
351
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
345
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
256
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
256
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
253
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
251
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
247
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
242
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
241
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
240
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
239
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
228
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
228
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
226
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
220
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
219
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
214
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
211
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
208
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
208
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
198
Angaben in Punkten
Bapco Sysmark 2004 SE - ICC
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
459
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
455
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
344
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
337
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
335
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
327
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
326
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
321
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
316
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
307
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
297
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
296
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
296
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
282
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
281
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
273
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
267
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
252
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
243
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
236
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
224
Angaben in Punkten
Bapco Sysmark 2004 SE - 3DC
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
424
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
423
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
322
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
312
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
310
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
307
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
306
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
299
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
289
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
286
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
277
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
274
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
268
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
260
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
258
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
249
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
245
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
234
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
231
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
215
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
191
Angaben in Punkten
Bapco Sysmark 2004 SE - 2DC
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
524
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
515
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
384
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
383
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
381
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
376
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
375
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
363
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
360
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
354
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
340
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
339
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
338
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
327
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
323
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
314
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
309
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
292
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
291
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
284
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
271
Angaben in Punkten
Bapco Sysmark 2004 SE - WP
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
434
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
431
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
328
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
319
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
317
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
305
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
305
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
302
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
299
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
285
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
279
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
278
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
276
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
266
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
263
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
259
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
252
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
238
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
225
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
211
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
206
Angaben in Punkten
Bapco Sysmark 2004 SE - OP
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
269
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
261
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
201
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
196
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
194
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
193
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
190
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
189
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
189
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
187
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
185
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
183
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
182
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
180
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
180
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
175
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
172
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
172
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
169
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
166
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
163
Angaben in Punkten
Bapco Sysmark 2004 SE - C
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
201
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
199
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
176
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
175
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
174
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
173
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
173
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
173
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
171
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
171
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
171
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
168
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
167
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
166
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
166
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
163
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
162
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
159
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
159
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
156
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
153
Angaben in Punkten
Bapco Sysmark 2004 SE - DC
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
328
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
325
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
241
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
236
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
230
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
228
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
223
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
222
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
220
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
215
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
215
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
214
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
211
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
208
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
206
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
201
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
197
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
191
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
189
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
183
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
180
Angaben in Punkten
Bapco Sysmark 2004 SE - DA
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
296
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
276
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
209
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
201
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
195
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
194
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
192
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
186
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
182
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
176
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
175
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
174
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
167
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
164
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
162
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
159
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
159
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
156
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
150
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
148
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
143
Angaben in Punkten
Photoshop
Adobe Photoshop ist das Standardwerkzeug für Web-Designer, Grafiker und Photographen und sucht in Sachen Funktionsumfang seines Gleichen. Das Angebot an Bildfiltern ist umfangreich und Multi-Prozessor-Support eine Selbstverständlichkeit. Diese Filter wenden wir mit Photoshop CS2 auf verschiedene als TIF vorliegende Bilder an. Es wird die Gesamtzeit gemessen, die für alle Filteroperationen verstreicht. Leider schwanken die Messwerte bei wiederholtem Durchlauf um bis zu 4 Sekunden. Dies sollte beim Studium der Messwerte berücksichtigt werden.
Photoshop CS2
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
2:42
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
2:46
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
3:06
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
3:08
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
3:15
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
3:23
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
3:27
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
3:29
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
3:34
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
3:36
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:37
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
3:40
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
3:42
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
3:42
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:45
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
3:56
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
3:56
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
4:04
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
4:04
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
4:17
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
4:20
Angaben in Minuten, Sekunden
7-Zip
Die Datenkompressionssoftware 7-Zip hat in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen. Hierzu trug nicht nur die im Vergleich zu anderen Packern bessere Kompressionsrate bei ZIP und GZIP oder dem hauseigenen Format 7z bei. Im Vergleich zur Konkurrenz ist die Software kostenlos und werbefrei und steht darüber hinaus in einer 64-Bit-Version für Windows XP x64 zur Verfügung. Wir testen mit der Version 4.32 und komprimieren den Ordner von Half-Life 2 in höchster Qualitätsstufe.
7-Zip (32-Bit)
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
1:55
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
2:06
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
2:52
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
2:58
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:05
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
3:08
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
3:09
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
3:10
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
3:13
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
3:14
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:18
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
3:20
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
3:25
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
3:26
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
3:32
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:34
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
3:42
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
3:42
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:44
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
3:53
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
3:54
Angaben in Minuten, Sekunden
7-Zip (64-Bit)
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
1:50
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
2:01
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
2:32
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
2:33
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
2:43
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:48
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
2:50
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:52
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
2:57
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
2:57
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
3:03
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
3:04
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:07
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
3:10
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
3:13
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:15
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
3:18
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
3:28
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
3:30
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
3:40
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
3:40
Angaben in Minuten, Sekunden
WinRAR
Obwohl 7-Zip kostenlos und in Sachen Kompressionsrate vielen Konkurrenten überlegen ist, kommt die Software in Sachen Verbreitung bei Weitem nicht an WinRAR heran, das in Form von RAR seit DOS und Windows 3.1 verfügbar ist. Mittlerweile ist WinRAR zwar in der Lage neben rar auch andere Formate wie beispielsweise 7z zu entpacken, zum Komprimieren stehen allerdings nur rar und zip zur Verfügung. In der Version 3.51 unterstützt WinRAR noch keine Mehr-Prozessorsysteme. WinRAR 3.60 [24] befindet sich derzeit im Beta-Test und wird Multi-Core-Support bieten. WinRAR muss (wie 7-Zip) den Programmordner von Half-Life 2 bei maximalen Qualitätseinstellungen in die Formate rar und zip komprimieren.
WinRAR 3.51
RAR:
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
1:09
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
1:13
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
1:27
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
1:32
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
1:34
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
1:39
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
1:40
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
1:41
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
1:41
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
1:42
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
1:44
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:46
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:47
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
1:50
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
1:50
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
1:50
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
1:54
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:56
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
1:58
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
1:58
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:01
ZIP:
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
0:33
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
0:33
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
0:36
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
0:39
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
0:40
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
0:40
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
0:41
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
0:42
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
0:42
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
0:43
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
0:44
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
0:44
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
0:44
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
0:45
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
0:47
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
0:49
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
0:49
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
0:50
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
0:50
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
0:54
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
0:56
Angaben in Minuten, Sekunden
Rendering
Cinema4D
Das populäre, aus Deutschland stammende Maxon Cinema4D ist in unserem Benchmarkparcours in Form von Cinebench 2003 vertreten. Die Software nutzt zum Raytracing bis zu 16 Prozessoren und profitiert damit von allen derzeit am Markt erhältlichen Desktop-Prozessoren von AMD oder Intel. Neben dem Rendering, das komplett über Software erfolgt, ermittelt der von Cinema4D abstammende Cinebench ein Software- und Hardware-Shading. Bei diesen weniger bedeutenden Tests fehlt Multi-Prozessor-Support, so dass wir auf eine Veröffentlichung im Gegensatz zu früheren Artikeln [25] verzichten.
Maxon Cinebench 2003 (32-Bit)
Rendering (1 CPU):
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
507
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
507
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
396
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
368
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
368
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
368
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
343
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
343
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
326
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
323
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
316
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
316
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
314
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
313
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
299
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
298
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
285
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
281
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
278
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
263
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
246
Rendering (x CPU):
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
935
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
935
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
692
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
692
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
691
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
685
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
673
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
641
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
639
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
635
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
588
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
585
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
582
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
572
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
534
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
533
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
504
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
471
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
440
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
396
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
375
Angaben in Punkten
Maxon Cinebench 2003 (64-Bit)
Rendering (1 CPU):
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
603
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
600
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
518
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
481
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
480
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
479
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
445
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
445
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
406
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
405
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
404
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
403
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
390
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
387
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
374
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
372
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
371
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
348
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
344
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
325
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
306
Rendering (x CPU):
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
1.105
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
1.091
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
897
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
897
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
893
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
833
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
832
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
823
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
805
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
757
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
755
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
737
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
702
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
694
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
694
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
657
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
617
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
578
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
537
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
518
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
448
Angaben in Punkten
Lightwave
NewTek Lightwave 3D [26] kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und wurde unter anderem für Spezialeffekte bei Kinofilmen wie Jurassic Park, Titanic, X-Men, Spidermen oder Star Wars: Angriff der Klonkrieger eingesetzt. Auch bei der TV-Serie Stargate SG-1 wird auf die Fähigkeiten der Raytracing-Software zurückgegriffen. Die offizielle Liste an Filmen [27] ist eindrucksvoller und vor allem länger. Auch bei Computerspielen [28] wie Quake 4 oder Serious Sam 2 führte kein Weg an Lightwave vorbei.
Die aktuelle Version trägt die Versionsnummer 8.5, Version 9.0 befindet sich seit Februar 2006 im offenen Beta-Test [29] und verspricht zahlreiche Performance-Verbesserungen. Bis zur Fertigstellung setzen wir weiterhin auf die 32-Bit-Ausgabe von 8.5 und Rendern die Szene Skullhead Newest.
Newtek Lightwave 8.5 (32-Bit)
2 Threads:
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
1:06
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
1:06
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
1:55
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
1:56
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
1:56
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
2:02
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
2:05
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
2:10
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
2:10
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
2:15
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
2:19
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
2:28
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:34
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
2:34
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
2:34
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
2:46
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:46
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
2:47
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
3:00
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:01
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:19
4 Threads:
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
0:50
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
0:51
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
1:20
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
1:21
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
1:27
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
1:29
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
1:34
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
1:34
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
1:40
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
1:48
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
1:52
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
1:54
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:54
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
1:54
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
2:02
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:03
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
2:04
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
2:14
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:15
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:28
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
2:50
8 Threads:
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
0:46
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
0:46
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
1:14
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
1:14
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
1:20
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
1:22
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
1:26
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
1:27
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
1:32
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
1:38
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
1:42
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
1:42
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:42
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
1:45
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
1:50
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:50
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
1:59
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:00
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
2:01
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
2:12
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
2:51
Angaben in Minuten, Sekunden
Videoencoding mit Nero Recode, Tsunami Video, Quicktime und Windows Movie Maker
DVD zu DVD5
Auch wenn sich mit der Blu-ray Disk (BD) und High Density DVD (HD-DVD) bereits die Nachfolger der DVD für den Startschuss rüsten, wird die marktbeherrschende Stellung der DVD auf absehbare Zeit nicht gebrochen werden. Dafür wird nicht zuletzt die breite Basis an installierten DVD-Playern und –Recodern sowie der zum Start hohe Preis der Neulinge sorgen.
Die DVD ist und bleibt damit vorerst das Medium der ersten Wahl, insbesondere wenn es um die Veröffentlichung neuer Filme geht. Ebenso bedeutend ist damit die Duplizierung (nicht kopiergeschützter) Medien zur Datensicherung. Da Filme üblicherweise auf einer DVD-9 (zweilagig) mit einer Kapazität von 8,5 GB ausgeliefert werden, müssen diese neu codiert werden, damit sie auf einer handelsüblichen DVD-5 mit 4,7 GB Fassungsvermögen passen. Damit dies gelingt, wird die Qualität des als MPEG2 vorliegenden Videos entsprechend reduziert. Software zum Verkleinern einer DVD-Video profitiert im Allgemeinen von mehreren Prozessorkernen.
In unserem Test wird mit Hilfe von Nero Recode 2 der Hauptfilm von Star Wars Episode 3 neu berechnet. Als Tonspuren werden dabei Deutsch 5.1 und Englisch 2.0 unverändert übernommen. Das Ergebnis ist eine regulär im DVD-Player spielbare Version von Star Wars Episode 3 mit Menü. Die konkreten Programmparameter setzt Nero automatisch. Für Nero Recode haben wir uns entschieden, da die Anwendung von Prozessoren mit mehr als einem Kern profitiert und Teil der weit verbreiteten „Nero 7.0“-Suite ist.
Nero Recode DVD zu DVD-5
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
8:26
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
8:35
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
10:37
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
10:50
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
12:12
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
12:41
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
12:55
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
13:00
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
13:00
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
13:51
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
14:08
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
14:19
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
15:04
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
15:05
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
15:26
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
15:51
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
16:11
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
16:54
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
18:09
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
21:47
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
23:41
Angaben in Minuten, Sekunden
H.264
H.264 ist der Videostandard der Zukunft und ist alternativ als MPEG-4/AVC (Advanced Video Coding) oder MPEG-4/Part 10 bekannt und wurde gemeinsam von ITU und MPEG entwickelt. Dieser Standard unterschiedet sich deutlich von DivX oder XviD, bei dem es sich um Implementierungen des MPEG-4/ASP (Advanced Simple Profile) handelt. Er bietet höhere Kompressionsraten bei besserer Videoqualität bei gleicher Bitrate, ist dafür im En- und Decode jedoch wesentlich aufwendiger. H.264 ist das obligatorische Videokompressionsverfahren der „HD-DVD“- und „Blu-ray Disc“-Standards und kommt darüber hinaus für HD-Übertragungen über DVB-S2 zum Einsatz.
Für H.264 existiert ein reichhaltiges Angebot [30] an Codecs mit unterschiedlicher Qualität und Performance. Für unsere Tests haben uns für die Implementierung „Nero Digital“ in Nero Recode 2 von Ateme (30 Tage Testversion verfügbar), Apple Quicktime 7.0x (Encoder kostenpflichtig) und den freien Codec X.264 entschieden. Gerne hätten wir mit Mainconcept gearbeitet, doch blieben die Ergebnisse hinter unseren Erwartungen zurück und konnten nicht mit dem Windows Media Player oder QuickTime abgespielt werden. Microsofts Interpretation von H.264, Windows Media Video High Definition oder VC-1, testen wir dagegen gesondert.
Im Test werden als Video-Quellen eingesetzt: Digital Video (DV) mit Audio in der Aulösung 720 × 480 Bildpunkten (NTSC), wie es üblicherweise von einer digitalen Videokamera geliefert wird. Tests mit einem DVB-T-Videomitschnitt (MPEG2) in PAL-Auflösung und 2-Kanal-Audio haben ein ähnliches Verhalten gezeigt, so dass diese Ergebnisse nicht länger publiziert werden. In älteren Artikeln sind sie dagegen nach wie vor zu finden [31]. Beim Encoden einer DVD in den H.264-Standard darf dementsprechend mit vergleichbaren Performance-Ergebnissen gerechnet werden.
Nero Redcode 2
Mit Nero Recode 2 wurde das DV-Video in H.264 umgewandelt. Als Encoding-Profil wurde Portable AVC von Nero Digital gewählt, um als Ergebnis ein Video zu erhalten, das auf dem iPod Video abgespielt werden kann. Tatsächlich erfüllt das Ergebnis nicht alle Anforderungen für den iPod Video, lässt sich jedoch wenigstens in Sonys PlayStation Portable abspielen. Erst die Version 2.2.8.5 von Nero Recode 2 [32] unterstützt Apples Musikplayer vollständig, die Messergebnisse sind dennoch repräsentativ.
Nero Recode DV zu H.264
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
3:03
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
3:03
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
3:55
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
3:56
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:56
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
4:04
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
4:13
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
4:14
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
4:37
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
4:40
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
5:00
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
5:03
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
5:04
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
5:06
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
5:19
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
5:24
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
5:24
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
5:44
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
5:50
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
6:06
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
6:31
Angaben in Minuten, Sekunden
TMPGEnc 3.0 XPress 3.3.7.116
In Kombination mit dem freien H.264-Codec x.264 wurde das DV-Ausgangsmaterial in H.264 konvertiert, ohne die Auflösung zu verändern. Die Tonspur wurde im MP3-Format mit 44.000 kHz Abtastfrequenz und 128 kBits Datenrate abgespeichert.
DV zu H.264
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
3:40
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
3:44
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
4:30
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
4:37
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
4:40
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
4:40
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
4:59
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
5:00
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
5:34
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
5:34
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
5:36
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
5:36
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
5:40
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
5:44
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
5:55
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
5:57
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
6:04
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
6:25
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
6:26
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
6:50
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
7:44
Angaben in Minuten, Sekunden
Apple Quicktime 7.0 Pro
Da Quicktime 7.0 ohne Plug-In keine MPEG2-Videos verarbeiten kann, wurde mit dieser Software der 1080p-Trailer von The Chronicles of Narnia [33] in das Video-Format des Apple iPod Video mit Hilfe des in der Software vorhanden iPod-Profiles konvertiert.
H.264 nach H.264 (iPod)
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
10:07
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
10:13
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
14:20
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
14:41
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
15:16
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
15:38
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
15:40
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
15:42
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
16:03
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
16:06
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
16:41
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
16:47
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
16:54
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
18:04
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
18:12
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
18:39
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
18:39
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
18:55
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
19:15
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
19:24
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
19:42
Angaben in Minuten, Sekunden
Divx 6.1
Seit Divx 6.1 (Codename Helium) [34] unterstützt der für Videos sehr beliebte MPEG-4/ASP-Codec auch Dual-Core-Prozessoren und erreicht je nach Konfiguration eine Steigerung der Encoding-Rate um mehr als 150 Prozent. Die Leistungsunterschiede sind dabei umso stärker ausgeprägt, je höher die gewählte Qualitätsstufe ist. Bei früheren Prozessortests wurde DV- und MPEG2-Videomaterial mit unterschiedlichen Qualitätseinstellungen nach Divx 6.1 encodiert. Tendentiell waren auch hier die Ergebnisse gleich. Die bei DV gewählten, niedrigen Qualitätseinstellungen für Audio- und Video-Encoding ließen Single-Core-Prozessoren ein wenig besser abschneiden. Aufgrund des größeren Praxisbezugs werden fortan nur noch die Ergebnisse des MPEG2-Encodings veröffentlicht.
Das aktuelle Divx 6.2 bietet über Divx 6.1 hinaus weitere Performance-Optimierungen [35] für Dual-Core-Prozessoren. Wir werden alsbald möglich auf die neue Version umsteigen.
MPEG2 zu DivX 6.1
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
7:55
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
8:13
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
11:18
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
11:28
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
12:01
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
12:02
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
12:03
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
12:14
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
12:45
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
12:54
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
12:55
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
13:24
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
13:39
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
13:40
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
13:54
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
14:20
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
14:53
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
15:15
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
16:10
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
16:17
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
16:34
Angaben in Minuten, Sekunden
MPEG2
Das Zielformat für alle Hobby-Filmer ist (zumindest vorerst) nach wie vor die DVD und damit ein Film im MPEG2-Standard. Das Videomaterial selbst liegt dabei üblicherweise als Digital Video (DV) vor. Für den Test haben wir erneut auf TMPGEnc 3.0 XPress 3.3.7.116 vertraut. Wie die Ergebnisse jedoch zeigen, scheint die Software ein Problem mit den Dual-Core-Prozessoren von AMD zu haben, so dass wir bei zukünftigen Artikeln auf eine andere Software setzen werden. Für diesen Test blieb aufgrund der späten Bereitstellung des Testsystems keine Zeit die Messungen mit einer anderen Software zu wiederholen.
DV zu MPEG2
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
2:10
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
2:11
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
2:15
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
2:16
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
2:25
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
2:49
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
2:54
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
3:02
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
3:03
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:03
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
3:03
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:12
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
3:13
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
3:14
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
3:24
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
3:27
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:28
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
3:38
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
3:42
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
4:10
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
5:28
Angaben in Minuten, Sekunden
WMV
Soll es einmal schnell gehen, greift der eine oder andere vielleicht doch auf den mit Windows XP (x64) ausgelieferten bzw. separat als Update verfügbaren Windows Movie Maker in der Version 2.0 zurück. Aufgrund der wahrscheinlich gar nicht so geringen User-Basis wurde dieser Benchmark in den Parcours aufgenommen. Das zuvor bereits mehrfach genutzte DV-Material wird mit der 1,7 Mbps Bitrate nach WMV konvertiert.
DV zu WMV
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
0:44
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
0:47
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
0:59
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
1:00
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
1:04
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
1:06
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
1:07
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:09
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
1:09
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
1:10
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:12
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
1:12
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
1:14
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
1:14
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
1:16
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:17
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
1:18
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
1:22
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
1:22
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
1:38
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
1:51
Angaben in Minuten, Sekunden
WMV Adv. Prof.
Windows Media Video Advanced Profile, auch bekannt unter dem Namen VC-1, ist ein Videocodec von Microsoft mit den H.264-Standard nachahmenden Features. Als Codec kam die 32-Bit-Version des Microsoft Windows Encoder Video 9 zum Einsatz. Die parallele Nutzung der ebenfalls verfügbaren 64-Bit-Version ist leider nicht möglich und hatte im Test darüber hinaus Probleme mit Futuremark PCMark05. Einmal mehr zeigen DV- und MPEG2-Videoquellen selbst bei unterschiedlichen Qualitätseinstellungen daselbe Verhalten. Aus diesem Grund werden die Ergebnisse MPEG2 nach WMV Adv. Profile nicht länger veröffentlicht. Sie sind in älteren Artikeln [36] noch verfügbar.
DV zu WMV AVC
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
4:21
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
4:25
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
5:22
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
5:28
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
5:43
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
5:47
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
5:47
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
5:48
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
6:03
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
6:06
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
6:06
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
6:26
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
6:35
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
6:49
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
6:49
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
7:07
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
7:08
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
7:41
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
8:05
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
8:54
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
8:56
Angaben in Minuten, Sekunden
Audioencoding mit iTunes, Lame und Oggdrop
MP3
Das 1985 entwickelte Audiokompressionverfahren MP3 ist das heute vorherrschende Format für Musik. Es wird von einer breiten Palette an Endgeräten unterstützt und bietet in der letzten Weiterentwicklung sogar Support für 5.1 Mehrkanal-Audio [37]. Das Spektrum an Encodern für MP3 ist manigfaltig. Für unseren Test haben wir uns zwei Vertreter herausgegriffen.
Besonders populär ist die kostenlose Software Lame [38], die von verschiedenen Programmen eingesetzt wird. Wir testen mit Beta 2 von Lame 3.97. Hierbei handelt es sich um eine 32-Bit-Applikation, die Performance auf Niveau der letzten finalen Version 396.1 liefert und keinen Gebrauch von mehreren Prozessorkernen macht. Somit profitieren Dual-Core-Prozessoren nur dann, wenn mehrere Dateien parallel umgewandelt werden. Neben dieser Version existiert eine Machbarkeitsstudie [39] (Dokumentation [40]), die zeigt, dass Lame in begrenztem Maße für Multi-Prozessor-Systeme optimiert werden kann. Von dieser experimentellen Alpha-Version stehen Versionen mit Intel- und Microsoft-Compiler für Windows x32 und x64 zur Verfügung. Aufgrund der Performance testen wir die Version mit Intel Compiler. Auf Benchmarks der x64-Version verzichten wir, da diese, wie die Vergangenheit gezeigt hat [41], nicht an die Performance der 32-Bit-Version heranreicht. Hier wäre weitere Optimierungsarbeit erforderlich.
Dem aufmerksamen Leser sind diese Messungen bereits im Abschnitt Sysmark 2004 SE begegnet, aufgrund ihrer Bedeutung sollen sie an dieser Stelle noch einmal gesondert betrachtet werden. Was macht sie so wichtig? Bei nahezu allen vorangegangen Messungen wurde mit einem klinisch sauberen System ohne Hintergrundapplikationen gearbeitet. Das ist jedoch nicht die Art und Weise wie ein PC für gewöhnlich genutzt wird. Üblicherweise sind Virenscanner im Betrieb, Microsoft Outlook ist offen und im Vordergrund läuft ein Computerspiel oder es wird mit Applikationen wie Word oder Photoshop gearbeitet.
Hier kommt Sysmark 2004 SE ins Spiel, insbesondere die Benchmarks im Teil „Internet Content Creation“, denn sie besitzen ein hohes Maß an Multitasking. Dabei wird auf folgende Anwendungen zurückgegriffen:
Adobe After Effects 5.5
Abode Photoshop 7.01
Adobe Premiere 6.5
Discreet 3ds max 5.1
Macromedia Dreamweaver MX
Macromedia Flash MX
Microsoft Windows Media Encoder 9 Series
Network Associates McAfee VirusScan 7.0
WinZip Computing WinZip 8.1
In den folgenden drei Diagrammen sind jeweils die Anwendungen aufgelistet, mit denen beim jeweiligen Test parallel gearbeitet wurde. Prozessoren mit mehr als einem Kern haben hier verständlicherweise klare Vorteile. Doch gerade diese Überlegenheit von Dual-Core-Prozessoren beim Multitasking ist es, die beim Arbeiten als erstes positiv auffällt.
3D Studio Max 5.1 + Dreamweaver MX
Bapco Sysmark 2004 SE - 3DC
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
424
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
423
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
322
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
312
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
310
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
307
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
306
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
299
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
289
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
286
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
277
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
274
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
268
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
260
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
258
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
249
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
245
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
234
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
231
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
215
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
191
Angaben in Punkten
Premiere 6.5 + Photoshop 7.01
Bapco Sysmark 2004 SE - 2DC
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
524
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
515
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
384
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
383
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
381
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
376
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
375
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
363
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
360
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
354
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
340
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
339
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
338
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
327
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
323
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
314
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
309
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
292
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
291
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
284
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
271
Angaben in Punkten
WinZip 8.1 + Flash MX + Windows Media Encoder + Dreamweaver MX + VirusScan
Bapco Sysmark 2004 SE - WP
Core 2 Extreme X6800 DDR2-800 CL4
434
Core 2 Extreme X6800 DDR2-667 CL5
431
Athlon 64 FX-60 S939 DDR400 CL2
328
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-800 CL4
319
Athlon 64 X2 5000+ SAM2 DDR2-667 CL5
317
Athlon 64 X2 4800+ S939 DDR400 CL2
305
Pentium XE 965 S775 DDR2-800 CL4
305
Pentium XE 965 S775 DDR2-667 CL5
302
Athlon 64 X2 4600+ SAM2 DDR2-800 CL4
299
Pentium XE 955 S775 DDR2-667 CL5
285
Pentium D 960 S775 DDR2-667 CL5
279
Athlon 64 X2 4400+ S939 DDR400 CL2
278
Athlon 64 X2 4200+ SAM2 DDR2-800 CL4
276
Pentium D 950 S775 DDR2-667 CL5
266
Pentium XE 840 S775 DDR2-667 CL5
263
Athlon 64 X2 3800+ SAM2 DDR2-800 CL4
259
Pentium D 940 S775 DDR2-667 CL5
252
Pentium D 930 S775 DDR2-667 CL5
238
Pentium D 920 S775 DDR2-667 CL5
225
Pentium 4 670 S775 DDR2-667 CL5
211
Athlon 64 FX-57 S939 DDR400 CL2
206
Angaben in Punkten
Performance-Rating
Auch in diesem Artikel soll nicht auf unser Performance-Rating als übersichtliche Zusammenfassung der Leistung verzichtet werden. Die folgenden Ratings werden errechnet:
Gesamt
Spiele
Office
Packen
Multimedia
Rendering/Raytracing
Das Gesamtrating setzt sich dabei zu gleichen Teilen aus den einzelnen Ratings Office, Spiele, Multimedia und Rendering zusammen. Datenkompression fließt somit nicht in die Bewertung ein, da eine entsprechende Anwendung im Office-Rating vertreten ist.
Das Multimedia-Rating setzt sich aus sämtlichen Video- und Audioencoding-Tests zusammen. Bei der Umwandlung einer WAV-Datei ins MP3-Format mit Lame kommt das Ergebnis der Version 3.97a Alpha 2 (32-Bit) zum Tragen, bei Ogg die Ergebnisse, die mit der P4-Version ermittelt wurden.
Das Office-Rating setzt sich vollständig aus den Einzelergebnissen von Sysmark 2004 SE zusammen. Ein Verrechnen mit unseren Photoshop-CS2-Werten oder dem Rating der Datenkompression hielten wir für wenig sinnvoll.
Beim Rating der Datenkompression fließen die gemittelten Ergebnisse von 7-Zip (32-Bit und 64-Bit) und die Einzelergebnisse von WinRAR (Rar, Zip) mit gleicher Gewichtung ein.
Beim Rendering/Raytracing wurden die Ergebnisse von Lightwave (nur 8 Threads) und die gemittelten Werte von Cinebench 2003 (32- und 64-Bit jeweils der Wert für das Rendern mit sämtlichen vorhandenen Prozessoren) miteinander verrechnet.
Im Spiele-Rating finden sich sämtliche Spiele wieder. Sofern bei einer Anwendung Ergebnisse einer 32-Bit- und 64-Bit-Version vorlangen, wurde zuvor ein Mittelwert berechnet. Die Prozessortests von 3DMark03, 05 und 06 fanden keine Berücksichtigung.
Ohne Belang in den Ratings bleiben damit die Ergebnisse von Adobe Photoshop CS2, SiSoft Sandra 2007 Professional, Futuremark PCMark05 sowie die Prozessortests von 3DMark03, 05 und 06. Wer besonderen Wert auf diese Ergebnisse legt, sollte einen genauen Blick in unsere Messungen werfen.
Fazit und Preise
Beeindruckend was am 27. Juli 2006 im Handel erhältich sein wird! Intel scheint mit der Core-Mikroarchitektur alles richtig gemacht zu haben und deklassiert in Sachen Performance nicht nur die eigenen Prozessoren, sondern auch das Aufgebot der Konkurrenz mehr als deutlich. Intels Core 2 Extreme X6800 mit 2,93 GHz Prozessortakt, der im Übrigen ohne Probleme mit Luftkühlung und Standardspannungen auf 3,2 GHz betrieben werden kann, liegt im Durchschnitt aller Benchmarks 24 Prozent über einem gleichteuren Pentium Extreme Edition 965 (3,73 GHz) oder dem etwas günstigeren Athlon 64 FX-60. Gerne hätten wir den FX-62 in diesem Test präsentiert, leider standen von AMD keine Testmuster zur Verfügung. Erfahrungsgemäß sollte dieses Modell ca. 18 Prozent hinter dem X6800 einzuordnen sein. Im vierten Quartal 2006 wird mit dem FX-64 zwar ein 3,0 GHz schnelles Modell den Abstand verkleinern, doch wird dann bereits ein Core 2 Extreme X6900 mit 3,2 GHz im Aufgebot Intels sein.
Intel Core 2 Extreme
Neben der Leistung kann auch der Stromverbrauch der neuen Prozessoren zufriedenstellen. Je nach dem, welches Mainboard bei AMD zum Einsatz kommt, liegen Intels neuen Boliden leicht oder deutlich vor einem Athlon 64 X2 5000+. Mit dem Energiesparmodell Athlon 64 X2 4800+ EE liegen sie bestenfalls gleich auf und der 35 Watt sparsame, dafür aber etwas teurere Athlon 64 X2 3800+ EE SFF ist tatsächlich 20 Watt sparsamer und damit auch kühler.
Gerade in Sachen Temperatur konnte uns der Core 2 Extreme und der in einem späteren Artikel zu behandelnde Core 2 Duo nicht gefallen. Zwar sind die CPUs kühler als Silizium der Pentium-D/XE-Familie, dafür dürfen sie aber nur etwas mehr als 60 °C warm werden – einem Wert den wir unter sommerlichen Temperaturen im Test unter Belastung permanent überschritten und die Lüftersteuerung entsprechend veranlasste, auf vollen Touren zu arbeiten. Diesem Problem werden wir im Laufe der kommenden Wochen noch auf den Zahn fühlen, denn ansonsten macht Core 2 nur halb so viel Spaß.
Intel Core 2 Extreme
Im Rahmen dieses Artikels haben wir die schnellsten, uns zur Verfügung stehenden Prozessoren mit DDR2-Support mit Highspeed-Modulen von Corsair (CMS2X512-8500, für bis zu DDR2-1066) und günstigeren, älteren Crucial-Riegeln (Ballistix DDR2-667) antreten lassen, um in dieser Richtung eine Empfehlung geben zu können. Trotz der Welten zwischen DDR2-800 CL4-4-4-12 und DDR2-667 CL5-5-5-12 wird deutlich, dass die Mehrinvestition in Highspeed-DDR2-800 zumindest beim Athlon 64 5000+ (der aufgrund unglücklicher Teiler in beiden Fällen nicht den vollen Speichertakt ausnutzen kann) nicht lohnt – um weniger als 1 Prozent steigert sich die Performance, obwohl der Speicher direkt an den Prozessor angebunden ist. Beim i975X-Chipsatz (der DDR2-800 offiziell nicht unterstützt, aber dennoch bei jedem Board zur Auswahl steht), steigt die Performance beim Pentium XE 965 um 1,6 Prozent, beim Core 2 Extreme sind es 1,7 Prozent. Das erscheint zwar wenig zu sein, entspricht jedoch dem Performance-Unterschied zwischen z.B. Athlon 4800+ und 4600+.
Zusammen mit der Vorstellung des Core 2 purzeln, wie vorab berichtet, die Preise von Pentium D, Pentium 4 und Celeron D [42]. Auch AMD reagiert auf Intels neue Produkte. Die folgenden Prozessorpreise werden zum 23./24. Juli – und damit vor der geplanten Laden-Verfügbarkeit des Core 2 gültig:
Prozessorpreise im Überblick
Intel-CPU
Preis ab 23. Juli
AMD-CPU
Preis ab 23. Mai '06
Preis ab 24. Juli '06
Core 2 Extreme X6800
$999
Athlon 64 FX-62
$1031
$1031
Core 2 Duo E6700
$530
Athlon 64 X2 5000+
$696
$403
Core 2 Duo E6600
$316
Athlon 64 X2 4600+
$558
$301
Core 2 Duo E6400
$224
Athlon 64 X2 4200+
$365
$240
Core 2 Duo E6300
$183
Athlon 64 X2 3800+
$303
$169
Die Preise der Pentium D verändern sich folgendermaßen. Dabei ist zu beachten, dass Intel bei den „alten“ Extreme Edition keine Preissenkung vollzieht und die Prozessoren auslaufen lässt. Selbiges trifft auf die nicht mehr aufgelisteten Pentium D 800 zu. Der in der Tabelle bereits gelistete Pentium D 925 wird erst im vierten Quartal für 133 US-Dollar angeboten werden; der Pentium D 915 fällt auf 113 US-Dollar. Die Preise der anderen Prozessoren bleiben größtenteils unverändert. Details hierzu können einer älteren Meldung entnommen werden [41].
CPU
Preis ab 4. Juni
Preis ab 23. Juli
Pentium EE 965
$999
-
Pentium EE 955
-
-
Pentium D 960
$530
$316
Pentium D 950
$316
$224
Pentium D 945
-
$163
Pentium D 940
$224
$183
Pentium D 930
$178
-
Pentium D 925
-
-
Pentium D 920
$178
-
Pentium D 915
-
$133
Pentium D 820
$178
$113
Pentium D 805
-
$93
Wie bereits Eingangs erwähnt, werden wir die Mainstream-Prozessoren Core 2 E6700 und E6600 in einem gesonderten Artikel vorstellen. Selbiges trifft auf die Abhandlung zur neuen Architektur zu. Darüber hinaus sind mit der GeForce 7800 GTX 512 stärkere Grafikkarten im Zulauf, um das Potential der neuen Prozessoren ohne Limitierung durch die Grafikkarte in Augenschein nehmen zu können. Einen ersten Vorgeschmack darauf vermag Unreal Tournament 2004 [43] zu geben, das für moderne Grafikkarten keine Herausforderung mehr darstellt.