ComputerBase

Test: Spielen auf dem Intel Core i7 (Nehalem)

von Wolfgang Andermahr

Einleitung

Moderne Desktop-Computer müssen diverse Berechnungen durchführen und sollen dies am besten so schnell wie möglich erledigen, um den Kunden zufriedenzustellen. Ob man ein Video konvertiert, einen Quellcode kompiliert, eine 3D-Anwendung offen hat oder einfach nur den Desktop ausführt, überall muss genügend Rechenkraft vorhanden sein. Aus diesem Grund ist es in einem High-End-PC von Nöten, dass sowohl der Hauptprozessor als auch die Grafikkarte auf dem neusten Stand der Technik sind.

Während die GPUs innerhalb von recht kurzen Zeiträumen immer ein spürbares Performanceupdate erhalten, muss man sich bei den Hauptprozessoren meistens mit einer höheren Taktfrequenz oder größeren Zwischenspeichern zufriedengeben. Manchmal gibt es jedoch eine große Überarbeitung der eigentlichen Architektur, wie sie Intel bei der neuen Core-i7-CPU, Codename Nehalem, durchgeführt hat. Wie der Nehalem sich in diversen unterschiedlichen Tests schlägt, haben wir bereits in unserem großen Launch-Review untersucht [1].

Intel Nehalem
Intel Nehalem

Obwohl Prozessoren, wir bereits erwähnt, zahlreiche Einsatzgebiete haben, zählt für viele potenzielle Käufer zu einem Großteil ausschließlich die Performance in Spielen. Diese haben wir ebenfalls in unserem Test kontrolliert, wollen den aufwendigen 3D-Anwendungen auf einem Nehalem-Prozessor nun aber einen eigenen Artikel gönnen. Dabei nutzen wir High-End-Hardware, um dem Core i7 965 XE auf den Zahn zu fühlen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei Asus, ATi, Intel, Nvidia sowie Zotac bedanken, ohne deren Unterstützung dieser Artikel nicht zustande gekommen wäre. Was also nutzt einem die Nehalem-Architektur bei einer hohen Grafik-Leistung? Sowohl CrossFire X als auch 3-Way-SLI müssen auf den folgenden Seiten zeigen, ob sie von dem schnelleren Hauptprozessor profitieren können.

Testprobanden

Asus Rampage 2 Extreme

Um einen High-End-Computer mit einem Core-i7-Prozessor zu basteln, benötigt man zuerst ein entsprechendes Mainboard. Aktuell befinden sich zwei verschiedenen Varianten der üblichen Hersteller auf dem Markt: Mit zwei PCIe-x16-Slots sowie mit gleich drei PCIe-x16-Slots. Letzteres wird benötigt, wenn man sich ein 3-Way-SLI-System, sprich gleich drei Nvidia-Grafikkarten, aufbauen möchte.

Asus Rampage 2 Extreme
Asus Rampage 2 Extreme

Da genau das eines unserer Ziele ist, haben wir uns für das Rampage 2 Extreme von Asus entschieden, das wie alle anderen Nehalem-Platinen auf den X58-Chipsatz von Intel setzt. Asus verbaut auf dem Motherboard drei PCIe-x16-Slots, von denen maximal zwei mit 16 PCIe-Links der zweiten Generation angesteuert werden können. Da Asus auf einen nForce-200-Chip von Nvidia verzichtet, kann im 3-Way-SLI-Modus nur noch ein Slot mit 16 Lanes angesteuert werden. Die beiden restlichen werden mit acht PCIe-Lanes betrieben. Bei einer CrossFire-X-Konstellation von ATi gilt natürlich dieselbe Beschränkung. Da man bei den Grafikchipspezialisten aus Kanada meistens zwei Dual-GPU-Karten einsetzt (Radeon HD 4870 X2), ist diese Beschränkung für ATi aber weniger problematisch.

Rampage 2 Extreme Kühler von hinten
Rampage 2 Extreme Kühler von hinten
Rampage 2 Extreme Kühler Southbridge
Rampage 2 Extreme Kühler Southbridge
Rampage 2 Extreme IO-Blende
Rampage 2 Extreme IO-Blende

Darüber hinaus verbaut Asus noch zwei PCIe-X1- sowie einen altgedienten PCI-Slot. Sechs Speicherbänke stehen dem Käufer zur Verfügung, die mit bis zu 2.133 MHz angesprochen werden können – Übertakter können sich also austoben. Sowohl auf der North- als auch auf der Southbridge und den Spannungswandlern hat Asus passive Kühlkörper angebracht, die dieses Mal keine neuen Rekordgrößen erreichen. Das Rampage 2 Extreme bietet dem Kunden sieben SATA-II-Anschlüsse.

Rampage 2 Extreme Bedienung
Rampage 2 Extreme Bedienung
Rampage 2 Extreme Kühler Spannungswandler
Rampage 2 Extreme Kühler Spannungswandler
Rampage 2 Extreme Kühler
Rampage 2 Extreme Kühler

Mit einem alten IDE- sowie einem Diskettenlaufwerk kann das Rampage 2 Extreme ebenso umgehen. Als Sound nutzt Asus erneut die zusätzliche 7.1-Steckkarte „SupremeFX“, die mit der bekannten X-Fi-Soundkarte von Creative identisch ist und EAX bis zur Version 4.0 unterstützt. EAX 5.0 fehlt leider. Auf der Platine hat Asus spezielle Knöpfe zum Starten sowie Neustarten des Mainboards angebracht. Zudem sind diverse LEDs vorhanden, die man im BIOS glücklicherweise vollständig abschalten kann.

Rampage 2 Extreme PCIe-Slots
Rampage 2 Extreme PCIe-Slots
Rampage 2 Extreme RAM-Slots
Rampage 2 Extreme RAM-Slots
Rampage 2 Extreme Schriftzug
Rampage 2 Extreme Schriftzug

Auf der I/O-Blende des Rampage 2 Extreme kann man acht USB-2.0-, ein eSATA-, ein FireWire- und noch ein PS/2-Gerät anschließen. Zwei Ethernet-Controller sind genauso vorhanden, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.000 Mbit/s arbeiten können. Dort findet man ebenfalls einen BIOS-Reset-Knopf, den man mit einem Jumper auf dem Mainboard aktivieren muss.

Rampage 2 Extreme Sockel LGA1366
Rampage 2 Extreme Sockel LGA1366
Rampage 2 Extreme Sockel geöffnet
Rampage 2 Extreme Sockel geöffnet
Rampage 2 Extreme Aufschrift schräg
Rampage 2 Extreme Aufschrift schräg

Asus vertraut auf dem Rampage 2 Extreme auf ein sehr umfangreiches BIOS, das vor allem Übertakter anspricht. Es gibt wohl keine Frequenz, keine Timings und keine Spannungen, die man nicht manipulieren kann. Schwierigkeiten mit dem Mainboard gab es während des Betriebs keine. Jedoch hat Asus den letzten PCIe-x16-Slot unglücklicherweise sehr tief angebracht, was in manchen Gehäusen zu Problemen führen kann. So kollidierte unsere dritte Dual-Slot-Grafikkarte mit einer im Gehäuse befindlichen Blech-Stange, weswegen wir die 3-Way-SLI-Konfiguration im ausgebauten Zustand testen mussten. Das hat Asus auf älteren Mainboards schon intelligenter gelöst.

Rampage 2 Extreme Sockel schräg
Rampage 2 Extreme Sockel schräg
Rampage 2 Extreme mit CPU
Rampage 2 Extreme mit CPU
Rampage 2 Extreme mit Kühler
Rampage 2 Extreme mit Kühler

Das Rampage 2 Extreme ist aktuell noch nicht lieferbar, bei der Preissuchmaschine Geizhals aber bereits ab satten 340 Euro gelistet [2] – das teuerste LGA1366-Mainboard. Bei einer besseren Verfügbarkeit werden die Kosten sicherlich fallen.

Grafikkarten

Um dem Core-i7-Prozessor von Intel eine ausreichende Renderleistung zur Unterstützung zu geben, nutzen wir in diesem Artikel ausschließlich High-End-Hardware von ATi und Nvidia. Aus dem Hause ATi kommt dabei eine Radeon HD 4870 mit einem Gigabyte großen GDDR5-Speicher im Referenzdesign zum Einsatz, die nicht nur als Single-GPU-Karte sondern auch in Kombination mit einer Radeon HD 4870 X2 zum Einsatz kommt.

CrossFire X
CrossFire X
Asus Rampage 2 Extreme mit CrossFire X
Asus Rampage 2 Extreme mit CrossFire X

Als Dual-GPU-Konfiguration setzen wir eine Radeon HD 4870 X2 von Palit ein, die mit gleich zwei Rechenkernen ausgestattet ist und ebenfalls den Referenzvorgaben von ATi entspricht. Die drei-GPU-Konstellation setzt sich, wie bereits erwähnt, aus einer einzelnen Radeon HD 4870 1GB sowie einer Radeon HD 4870 X2 zusammen. Zu guter Letzt testen wir noch zwei Radeon-HD-4870-X2-Karten, also gleich vier Rechenkerne. Die zweite Karte stammt aus dem noch neuen Hause Force3D und ist ebenso mit dem Referenzdesign identisch.

3-Way-SLI
3-Way-SLI
Asus Rampage 2 Extreme mit 3-Way-SLI
Asus Rampage 2 Extreme mit 3-Way-SLI

Auf Seiten Nvidias setzen wir auf das aktuelle Flaggschiff, die GeForce GTX 280. Alle drei Testkandidaten wurden von Zotac hergestellt und sind somit selbst im aufgespielten BIOS identisch. Die drei Grafikkarten entsprechen den Vorgaben von Nvidia und sind nicht übertaktet. Mit den drei 3D-Beschleunigern testen wir sowohl die Performance einer einzelne GPU, die eines SLI-Systems (zwei GPUs) sowie die einer 3-Way-SLI-Konstellation (drei GPUs).

Testsystem

Testsystem:

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1680x1050, 1920x1200 sowie 2560x1600 entschieden.

Nach sorgfältiger Überlegung und mehrfacher Analyse selbst aufgenommener Spielesequenzen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Qualität der Texturfilterung auf aktuellen ATi- und Nvidia-Grafikkarten in der Standard-Einstellung in etwa vergleichbar sind (mit leichten Vorteilen für die GeForce-Produkte). Bei Nvidia verändern wir somit keinerlei Einstellungen und im ATi-Treiber belassen wir die A.I.-Funktion auf „Standard“.

Treibereinstellungen: Nvidia-Grafikkarten (G9x, GT200)

Treibereinstellungen: ATi-Grafikkarten (R(V)6x0, RV770)

Synthetische Benchmarks

3DMark Vantage

Nachdem der altgediente 3DMark06 schon einige Jahre auf dem Buckel hat und somit nicht nur die Grafik mittlerweile etwas angestaubt wirkt, sondern darüber hinaus das CPU-Limit bei schnellen Grafikkarten immer mehr bemerkbar wird, wurde es höchste Zeit für einen Nachfolger. Der finnische Hersteller Futuremark hat dementsprechend nach einer langen Wartezeit den 3DMark Vantage auf den Markt gebracht, der von vornherein für die Direct3D-10-API programmiert worden ist. Grafisch bieten die zwei Spieletests dementsprechend viel fürs Auge, wobei vor allem der zweite Test Glanzpunkte setzen kann. Mit FP16-HDR, Tiefenunschärfe, Parallax Occlusion Mapping, einer physikalische Simulation auf der GPU, diversen Shadereffekten und noch vielem mehr bringt der 3DMark Vantage die 3D-Hardware problemlos ans Leistungslimit. Wir testen das Programm (falls die Grafikkarten es zulassen) im Performance-, High- und Extreme-Preset. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel. [3]

3DMark Vantage - 1920x1200

 Extreme-Preset:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
14.133
GTX 280 3x + QX9770
13.516
ATi HD 4870 4x + i7-965
12.185
ATi HD 4870 3x + i7-965
10.569
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
10.086
ATi HD 4870 2x + i7-965
7.260
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
5.351
GTX 280 1x + QX9770
5.330
ATi HD 4870 1x + i7-965
4.040
Angaben in Punkten

Direct3D-9-Benchmarks

Call of Duty 4

Der neueste Spross aus der bekannten „Call of Duty“-Reihe ist erstmals nicht im zweiten Weltkrieg angesiedelt, sondern einige Jahrzehnte später in der Zukunft. Dem Spielspaß tut dies aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil sogar. Die Atmosphäre ist in Call of Duty 4 dermaßen realistisch, dass man ohne Probleme in die Spielwelt eintauchen kann. Doch nicht nur spielerisch weiß der First-Person-Shooter zu gefallen, auch technisch macht man im Gegensatz zum (PC)-Vorgänger Call of Duty 2 einen großen Schritt nach vorne – und das, obwohl man immer noch dieselbe Grafikengine benutzt. Optisch liegt Call of Duty 4 jedoch auf einem vollkommen anderen Niveau: Schicke Shadereffekte sowie ein intelligenter Parallax-Mapping-Einsatz vertuschen die teils etwas schwachen Texturen. Schon Call of Duty 2 konnte beim Erscheinen mit einer einzigartigen Rauchdarstellung punkten; der Nachfolger steht dem zweiten Teil der Serie diesbezüglich in nichts nach und kommt mit einer Rauchpräsentation daher, die zu beeindrucken weiß. Auf Direct3D-10-Unterstützung muss man aber verzichten: Call of Duty 4 setzt noch alleinig auf den Vorgänger Direct3D 9.

Call of Duty 4 - 1680x1050

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
222,1
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
179,0
ATi HD 4870 3x + i7-965
175,3
GTX 280 3x + QX9770
161,8
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
135,5
ATi HD 4870 2x + i7-965
117,7
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
73,5
GTX 280 1x + QX9770
72,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
67,5
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
181,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
142,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
97,5
ATi HD 4870 1x + i7-965
57,4

Call of Duty 4 - 1920x1200

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
186,5
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
154,0
ATi HD 4870 3x + i7-965
145,1
GTX 280 3x + QX9770
142,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
114,5
ATi HD 4870 2x + i7-965
97,5
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
62,3
GTX 280 1x + QX9770
62,0
ATi HD 4870 1x + i7-965
55,4
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
151,2
ATi HD 4870 3x + i7-965
118,6
ATi HD 4870 2x + i7-965
79,7
ATi HD 4870 1x + i7-965
46,9

Call of Duty 4 - 2560x1600

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
119,4
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
107,3
GTX 280 3x + QX9770
100,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
92,1
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
76,7
ATi HD 4870 2x + i7-965
61,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
40,8
GTX 280 1x + QX9770
40,8
ATi HD 4870 1x + i7-965
34,6
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
99,7
ATi HD 4870 3x + i7-965
76,7
ATi HD 4870 2x + i7-965
50,9
ATi HD 4870 1x + i7-965
29,9

Clive Barker's Jericho

Spielerisch oder technisch bemerkenswerte Spiele geraten normalerweise schnell ins Blickfeld der Presse und werden auch von den Spielern meistens sehnlich erwartet. Anders war dies merkwürdigerweise bei „Clive Barker’ Jericho“, dessen Demo mehr oder weniger aus dem Nichts aufgetaucht ist. Spielerisch wird die Vollversion zwar erst noch beweisen müssen, ob Jericho auf Dauer wird überzeugen können, technisch macht die Demo aber bereits eines klar: Die Grafikengine ist auf der Höhe der Zeit und braucht sich vor keinem anderen Konkurrenten zu verstecken. Nicht nur die Technik an sich kann mit qualitativ hochwertigen Texturen, diversen Shader- sowie Partikeleffekten und FP16-High-Dynamic-Range-Rendering punkten, auch der Grafikcontent selber, sprich die künstlerische Gestaltung, zeugt von Originalität.

Clive Barker's Jericho - 1680x1050

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
134,6
GTX 280 3x + QX9770
133,7
ATi HD 4870 3x + i7-965
108,0
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
107,1
ATi HD 4870 4x + i7-965
107,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
83,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
56,9
GTX 280 1x + QX9770
56,4
ATi HD 4870 1x + i7-965
42,3
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 3x + i7-965
83,0
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
82,2
ATi HD 4870 4x + i7-965
82,0
GTX 280 3x + QX9770
80,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
79,8
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
59,4
ATi HD 4870 1x + i7-965
42,1
GTX 280 1x + QX9770
32,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
31,9

Clive Barker's Jericho - 1920x1200

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
108,3
GTX 280 3x + QX9770
105,4
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
80,7
ATi HD 4870 3x + i7-965
71,2
ATi HD 4870 4x + i7-965
71,1
ATi HD 4870 2x + i7-965
68,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
39,2
GTX 280 1x + QX9770
39,0
ATi HD 4870 1x + i7-965
35,8
 8xAA/16xAF:
GTX 280 3x + QX9770
68,1
ATi HD 4870 3x + i7-965
68,0
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
66,7
ATi HD 4870 4x + i7-965
66,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
65,7
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
48,9
ATi HD 4870 1x + i7-965
34,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
26,4
GTX 280 1x + QX9770
26,4

Clive Barker's Jericho - 2560x1600

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
60,9
GTX 280 3x + QX9770
60,8
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
45,2
ATi HD 4870 3x + i7-965
43,4
ATi HD 4870 2x + i7-965
41,7
ATi HD 4870 4x + i7-965
29,9
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
23,5
GTX 280 1x + QX9770
23,5
ATi HD 4870 1x + i7-965
21,7
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 3x + i7-965
40,7
ATi HD 4870 2x + i7-965
39,0
ATi HD 4870 4x + i7-965
29,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
21,4
GTX 280 3x + QX9770
3,8
GTX 280 1x + QX9770
3,8
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
3,7
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
3,7
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
3,0

Race Driver Grid

Auch wenn normalerweise Actionspiele den meisten Wert auf eine gute Technik legen, gibt es glücklicherweise ab und zu immer mal wieder einige Ausnahmen. Eine davon ist das Rennspiel Race Driver Grid, was nicht nur durch das eigentliche Gameplay, sondern ebenso durch die grafische Qualität überzeugen kann. Race Driver Grid kommt mit einer großen Weitsicht, größtenteils guten Texturen, einigen Schicken Lichteffekten, einer guten Partikeldarstellung sowie einem leicht übertriebenen Blur-Effekt daher. Schönere Strecken und Duelle wurden bis jetzt auf dem PC wahrscheinlich noch nie ausgetragen. Als API kommt die Direct3D-9-Schnittstelle zum Einsatz. Zudem hat der Hersteller das Spiel gut optimiert, da dieses sogar auf langsamen Rechnern noch gut läuft und trotzdem noch akzeptabel aussieht. Wir testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes Mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Race Driver Grid [4].

Race Driver Grid - 1680x1050

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
142,1
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
134,9
ATi HD 4870 3x + i7-965
117,5
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
116,3
ATi HD 4870 2x + i7-965
110,1
GTX 280 3x + QX9770
106,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
80,6
GTX 280 1x + QX9770
80,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
80,0
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
141,1
ATi HD 4870 3x + i7-965
140,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
119,6
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
115,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
112,5
GTX 280 3x + QX9770
105,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
74,3
GTX 280 1x + QX9770
68,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
66,2
Angaben in Prozent

Race Driver Grid - 1920x1200

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
145,3
ATi HD 4870 4x + i7-965
141,2
ATi HD 4870 3x + i7-965
138,2
ATi HD 4870 2x + i7-965
114,2
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
113,0
GTX 280 3x + QX9770
102,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
69,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
68,7
GTX 280 1x + QX9770
68,5
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 3x + i7-965
137,1
ATi HD 4870 4x + i7-965
136,4
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
132,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
106,1
GTX 280 3x + QX9770
100,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
98,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
64,3
GTX 280 1x + QX9770
55,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
54,7

Race Driver Grid - 2560x1600

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
134,5
ATi HD 4870 3x + i7-965
114,3
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
107,7
GTX 280 3x + QX9770
100,9
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
83,6
ATi HD 4870 2x + i7-965
82,5
ATi HD 4870 1x + i7-965
47,8
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
43,9
GTX 280 1x + QX9770
43,8
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
126,4
ATi HD 4870 3x + i7-965
107,9
GTX 280 3x + QX9770
86,9
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
85,2
ATi HD 4870 2x + i7-965
76,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
65,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
44,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
34,5
GTX 280 1x + QX9770
34,5

In 1680x1050 scheint die Skalierung mit mehreren GPUs manchmal nicht richtig zu funktionieren. Aus diesem Grund zum Beispiel ist 3-Way-SLI langsamer als zwei Nvidia-Grafikkarten, obwohl sich in 1920x1200 das Bild wieder dreht.

Rainbow Six Vegas

Die „Rainbow Six“-Reihe umfasst schon etliche Titel und ist eine der größten PC-Spiele-Serien weltweit. Die neueste Kreation hört auf den simplen Namen „Vegas“ und verdeutlicht damit bereits, wo die Spezialeinheit diesmal im Einsatz ist. Und das die Stadt Las Vegas zu den farbenfrohesten Städten überhaupt gezählt werden kann, bezweifeln wohl nur die wenigsten. Dementsprechend bunt, aber auch sehr detailliert, ist die Grafikengine von Vegas, die zeitgleich nicht irgendeine, sondern wohlbekannt ist: Die Unreal Engine 3, die seit Ende des Jahres 2007 in „Unreal Tournament 3“ zum Einsatz kommt. Obwohl die Version in Vegas der in UT3 um einiges nachhinkt, so weiß die Grafik zu überzeugen. Sehr viele Details werden dargestellt, die man bis jetzt in keinem Spiel entdecken konnte; detaillierte Animationen runden das Ergebnis ab. Doch die Unreal Engine 3 hat einen großen Nachteil: So kommt „Deferred Shading“ (die Unreal Engine 3 an sich ist kein reiner Deffered Renderer, einzig der Schattenpart besitzt einen speziellen Algorithmus) zum Einsatz, das mit einer flotten Schatten- und Lichtberechnung zwar einige Vorteile bietet, aber unter der Direct3D-9-API Anti-Aliasing verhindert. Erst mit Direct3D 10 ist Deferred Shading und Kantenglättung möglich. Aktuelle Nvidia-Treiber ermöglichen, in dem Spiel aufgrund eines „Treiber-Hacks“ dennoch die Kantenglättung zu aktivieren.

RS Vegas - 1680x1050

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
172,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
168,0
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
134,0
GTX 280 3x + QX9770
126,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
117,4
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
94,5
ATi HD 4870 1x + i7-965
59,8
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
50,8
GTX 280 1x + QX9770
50,4
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
156,4
ATi HD 4870 3x + i7-965
152,8
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
105,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
105,3
GTX 280 3x + QX9770
103,5
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
73,4
ATi HD 4870 1x + i7-965
54,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
39,0
GTX 280 1x + QX9770
38,7

RS Vegas - 1920x1200

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
148,7
ATi HD 4870 3x + i7-965
139,8
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
114,8
GTX 280 3x + QX9770
109,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
95,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
80,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
49,0
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
42,5
GTX 280 1x + QX9770
42,4
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
135,4
ATi HD 4870 3x + i7-965
126,0
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
86,3
ATi HD 4870 2x + i7-965
85,8
GTX 280 3x + QX9770
85,2
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
59,7
ATi HD 4870 1x + i7-965
44,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
31,6
GTX 280 1x + QX9770
31,6

RS Vegas - 2560x1600

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
98,9
ATi HD 4870 3x + i7-965
84,9
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
74,2
GTX 280 3x + QX9770
73,4
ATi HD 4870 2x + i7-965
57,4
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
50,7
GTX 280 1x + QX9770
44,0
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
43,9
ATi HD 4870 1x + i7-965
29,2
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
90,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
77,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
51,9
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
39,1
GTX 280 3x + QX9770
38,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
27,2
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
26,9
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
13,9
GTX 280 1x + QX9770
13,9

Direct3D-10-Benchmarks

Assassin's Creed

Was passiert, wenn ein Konsolentitel erfolgreich ist? Man portiert ihn natürlich für den PC! Und dies ist UbiSoft mit Assassin's Creed wohl auch ohne Zweifel gelungen, da man es nicht nur bei einer reinen 1:1-Umsetzung gelassen, sondern darüber hinaus noch einige weitere Spielinhalte eingefügt hat. Doch worum geht es in Assassin's Creed überhaupt? Man spielt den Auftragsmörder Altair, der neben seinem eigentlichen Hauptberuf gerne mit Pferden reitet, Passanten umschubst, spektakuläre Kämpfe ausübt und sich vor allem gerne in schwindelerregenden Höhen, also auf sämtlichen Dächern der verschiedenen Städte, herumtreibt. Und was braucht man dazu? Eine potente Grafikengine, die Assassin's Creed auch durchaus hat. Ein Highlight sind die Charakteranimationen, die einwandfrei umgesetzt sind. Zudem gibt es noch schicke Texturen, sehr schöne Licht- und Schatten-Spiele, eine gut hervorgehobene Weitsicht und noch so einiges mehr, das Assassin's Creed zu einem Fest für die Augen macht. UbiSoft hat es sich nicht nehmen lassen, einen Direct3D-10-Renderer für die PC-Version einzubauen. Dieser soll die Performance bei gleicher Qualität gegenüber der Direct3D-9-Version erhöhen und zudem die Grafikqualität ein wenig verbessern. Dies fällt vor allem bei den Schatten auf, die in der Direct3D-9-Grafik ziemlich „verfranzt“ aussehen.

Assassin's Creed - 1680x1050

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
105,2
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
100,4
GTX 280 3x + QX9770
74,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
65,5
ATi HD 4870 3x + i7-965
65,5
ATi HD 4870 4x + i7-965
65,5
GTX 280 1x + QX9770
65,3
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
62,5
ATi HD 4870 1x + i7-965
60,9

Assassin's Creed - 1920x1200

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
104,1
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
80,6
GTX 280 3x + QX9770
74,0
ATi HD 4870 3x + i7-965
65,8
ATi HD 4870 4x + i7-965
65,4
ATi HD 4870 2x + i7-965
65,2
GTX 280 1x + QX9770
56,7
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
55,6
ATi HD 4870 1x + i7-965
54,1

Assassin's Creed - 2560x1600

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
77,2
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
73,3
GTX 280 3x + QX9770
73,2
ATi HD 4870 2x + i7-965
65,1
ATi HD 4870 3x + i7-965
65,0
ATi HD 4870 4x + i7-965
61,1
GTX 280 1x + QX9770
41,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
41,0
ATi HD 4870 1x + i7-965
39,8

Bioshock

„Bioshock“, mehr oder weniger der inoffizielle Nachfolger von „System Shock 2“, hatte es bei seinem Erscheinen wahrlich nicht leicht. Die Erwartungen waren dermaßen hoch, dass es nahezu unmöglich schien, diese allesamt zu erfüllen. Im Vorfeld sprach man davon bereits als „bestes Spiel aller Zeiten“. Mittlerweile ist BioShock erschienen – ob es tatsächlich das beste Spiel aller Zeiten ist, kann man wohl noch ewig diskutieren. Eines ist aber eindeutig: Technisch ist Bioshock nicht nur sehr weit vorne, sondern wohl derzeit allen anderen Titeln voraus. Grund dafür ist die Unreal Engine 3, die die Entwickler modifiziert haben, um diese auf die eigenen Ansprüche anzupassen. Herausgekommen ist ein Direct3D-10-Renderer, der mit bisher noch nie dagewesenen Wassereffekten punkten kann. So interagiert das Wasser physikalisch korrekt mit dem Spieler, wenn dieser beispielsweise durch einen überfluteten Raum läuft. Darüber hinaus bietet Bioshock viele weitere optische Schmankerl: Schicke Partikeleffekte, spektakuläre Feuerdarstellung, realistische Schatten, schöne Oberflächen, Physikinteraktionen mit den Gegnern sowie der Umwelt und noch vieles mehr machen Bioshock grafisch zu einem Leckerbissen. Mit der Direct3D-10-API funktioniert bisher kein Anti-Aliasing, wie zuvor bereits mehrfach erwähnt wurde. Aktuelle Nvidia-Treiber ermöglichen in dem Spiel aufgrund eines „Treiber-Hacks“, dennoch die Kantenglättung im D3D-10-Modus zu aktivieren.

Bioshock - 1680x1050

 1xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
175,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
168,4
ATi HD 4870 3x + i7-965
163,0
GTX 280 3x + QX9770
158,8
ATi HD 4870 4x + i7-965
152,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
128,7
GTX 280 1x + QX9770
104,9
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
101,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
71,5
 4xAA/16xAF:
GTX 280 3x + QX9770
106,8
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
106,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
88,4
GTX 280 1x + QX9770
48,5
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
48,1

Bioshock - 1920x1200

 1xAA/16xAF:
ATi HD 4870 3x + i7-965
147,1
GTX 280 3x + QX9770
144,9
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
144,5
ATi HD 4870 4x + i7-965
137,1
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
134,7
ATi HD 4870 2x + i7-965
110,3
GTX 280 1x + QX9770
83,1
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
82,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
65,4
 4xAA/16xAF:
GTX 280 3x + QX9770
91,0
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
90,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
70,1
GTX 280 1x + QX9770
37,7
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
37,6

Bioshock - 2560x1600

 1xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
124,8
GTX 280 3x + QX9770
112,3
ATi HD 4870 4x + i7-965
104,7
ATi HD 4870 3x + i7-965
93,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
80,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
65,5
GTX 280 1x + QX9770
49,1
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
48,9
ATi HD 4870 1x + i7-965
34,8
 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
58,4
GTX 280 3x + QX9770
58,1
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
40,0
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
21,5
GTX 280 1x + QX9770
21,5

Call of Juarez

Auch wenn der First-Person-Shooter „Call of Juarez“ ohne John Wayne auskommen muss, so ist das Programm zweifellos eines der wenigen Western-Spiele, die große Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten. Eine gut erzählte Story, zwei interessante Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, viele Pistolen-Duelle und eine Grafik, die sich vor der gesamten Konkurrenz nicht zu verstecken braucht. Wir testen das Spiel in der aktuellen Version, die mit Direct3D-10-Unterstützung daherkommt. Die Vegetation ist um 30 Prozent dichter, es gibt 30 Prozent mehr Partikeleffekte, eine um 25 Prozent gestiegene Sichtweite, höher aufgelöste Texturen, höher aufgelöste Shadowmaps, Relief-Mapping wird eingesetzt und noch vieles mehr. Wie man bereits bemerkt, ist die Anforderung an die Grafikkarte ein gutes Stück weiter gestiegen, und das, obwohl das Spiel von Grund auf eigentlich für die ältere Direct3D-9-Schnittstelle programmiert worden ist. Nichtsdestotrotz hat das Spiel noch mit einem Problem zu kämpfen: So werden Teile der Vegetation nicht richtig dargestellt, was laut Techland am Alpha-to-Coverage-Verfahren liegt. Als Testsequenz nutzen wir die aktualisierte Vollversion und eine eigene 60 sekündige Testsequenz.

Call of Juarez - 1680x1050

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
89,7
GTX 280 3x + QX9770
89,4
ATi HD 4870 4x + i7-965
86,3
ATi HD 4870 3x + i7-965
72,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
63,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
48,1
GTX 280 1x + QX9770
33,8
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
33,4
ATi HD 4870 1x + i7-965
24,3
 8xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
70,4
ATi HD 4870 4x + i7-965
64,0
GTX 280 3x + QX9770
63,9
ATi HD 4870 3x + i7-965
53,0
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
45,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
35,7
GTX 280 1x + QX9770
25,5
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
24,4
ATi HD 4870 1x + i7-965
18,1

Call of Juarez - 1920x1200

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
84,2
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
77,7
GTX 280 3x + QX9770
74,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
71,8
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
53,6
ATi HD 4870 2x + i7-965
47,4
GTX 280 1x + QX9770
28,3
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
28,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
23,6
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
63,9
GTX 280 3x + QX9770
57,4
ATi HD 4870 3x + i7-965
50,8
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
50,0
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
39,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
34,2
GTX 280 1x + QX9770
21,5
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
20,7
ATi HD 4870 1x + i7-965
17,3

Call of Juarez - 2560x1600

 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
64,1
GTX 280 3x + QX9770
53,3
ATi HD 4870 3x + i7-965
50,5
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
48,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
36,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
33,9
GTX 280 1x + QX9770
19,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
19,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
17,2
 8xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
42,0
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
37,0
GTX 280 3x + QX9770
36,9
ATi HD 4870 3x + i7-965
30,5
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
25,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
19,6
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
13,3
GTX 280 1x + QX9770
13,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
11,5

Crysis Warhead

Nachdem der First-Person-Shooter Crysis mittlerweile bereits ein Jahr auf dem Buckel hat, nichtsdestotrotz jedoch immer noch das bestaussehendste Spiel ist, schicken die in Frankfurt ansässigen Hersteller Crytek nun mit Crysis Warhead ein Addon in die Händlerregale, dass die grafische Qualität gar noch ein wenig weiter nach oben dreht. So sehen die Texturen etwas besser aus, ebenso die Explosionen. Vor allem bei der Darstellung der Gesichter hat man sich viel Mühe gegeben, die jetzt durch noch mehr Falten, Hautpigmenten und diversen weiteren Kleinigkeiten realistischer aussehen als jemals in einem anderen PC-Spiel zuvor. Die Direct3D-10-Unterstützung ist in Crysis Warhead unverändert geblieben, ebenso die restliche Technologie. Diese wurde in dem Addon primär auf eine bessere Performance getrimmt. Wir Testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Crysis Warhead [5].

Crysis Warhead - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
47,8
GTX 280 3x + QX9770
46,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
34,4
ATi HD 4870 4x + i7-965
32,9
ATi HD 4870 3x + i7-965
31,4
ATi HD 4870 2x + i7-965
23,1
GTX 280 1x + QX9770
19,0
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
18,7
ATi HD 4870 1x + i7-965
15,3
 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
42,3
GTX 280 3x + QX9770
41,2
ATi HD 4870 4x + i7-965
30,9
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
30,3
ATi HD 4870 3x + i7-965
28,2
ATi HD 4870 2x + i7-965
20,7
GTX 280 1x + QX9770
16,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
16,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
13,0

Crysis Warhead - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
40,8
GTX 280 3x + QX9770
39,3
ATi HD 4870 4x + i7-965
31,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
28,7
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
28,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
21,7
GTX 280 1x + QX9770
15,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
15,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
13,9
 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
34,4
GTX 280 3x + QX9770
34,1
ATi HD 4870 4x + i7-965
29,8
ATi HD 4870 3x + i7-965
25,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
24,6
ATi HD 4870 2x + i7-965
19,1
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
13,1
GTX 280 1x + QX9770
13,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
11,8

Crysis Warhead - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
20,3
ATi HD 4870 3x + i7-965
19,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
14,2
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
11,1
GTX 280 3x + QX9770
9,6
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
9,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
9,2
GTX 280 1x + QX9770
9,2
ATi HD 4870 1x + i7-965
8,7
 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 2x + i7-965
10,5
ATi HD 4870 4x + i7-965
9,2
ATi HD 4870 3x + i7-965
9,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
6,7
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
5,6
GTX 280 1x + QX9770
5,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
5,4
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
0,0
Hinweis: Absturz
GTX 280 3x + QX9770
0,0
Hinweis: Absturz

Far Cry 2

Auch wenn der bekannte Vorgänger Far Cry noch von dem deutschen Unternehmen Crytek (nun Crysis und Crysis Warhead) entwickelt worden ist, so hat UbiSoft die Marke Far Cry nicht fallen gelassen, sondern einen zweiten Teil entwickelt, auch wenn dieser mit dem ursprünglichen Spiel nicht mehr viel gemeinsam hat. Gleich geblieben, wenn auch auf nicht ganz so hohem Niveau, ist jedoch eine sehr gute Technik, die Afrika in frischem Glanz erscheinen lässt. Dazu hat UbiSoft mit Dunia eine völlig neue Engine entworfen, die auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Dunia ist gar ein Direct3D-10.1-Renderer, der bei GPUs von niedrigerem Technikstand auf die Direct3D-10-API umschaltet, dort dann jedoch (zumindest auf GeForce-Karten) einige Fähigkeiten nutzt, um dennoch normales MS-Anti-Aliasing darstellen zu können. Wir verwenden von Far Cry 2 das integrierte Benchmark-Tool und testen das Spiel mit der Small-Flyby-Sequenz.

Far Cry 2 - 1680x1050

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
110,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
89,3
ATi HD 4870 4x + i7-965
82,9
ATi HD 4870 3x + i7-965
77,5
GTX 280 3x + QX9770
76,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
65,9
GTX 280 1x + QX9770
52,0
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
48,2
ATi HD 4870 1x + i7-965
39,5
 8xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
101,1
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
77,8
ATi HD 4870 4x + i7-965
74,8
GTX 280 3x + QX9770
73,3
ATi HD 4870 3x + i7-965
62,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
44,9
GTX 280 1x + QX9770
43,8
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
41,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
29,0

Far Cry 2 - 1920x1200

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
104,5
ATi HD 4870 4x + i7-965
82,5
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
81,0
ATi HD 4870 3x + i7-965
77,5
GTX 280 3x + QX9770
76,6
ATi HD 4870 2x + i7-965
61,8
GTX 280 1x + QX9770
44,9
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
43,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
37,3
 8xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
89,5
GTX 280 3x + QX9770
72,7
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
66,6
ATi HD 4870 2x + i7-965
37,4
GTX 280 1x + QX9770
35,6
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
35,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
26,1
ATi HD 4870 4x + i7-965
15,1
ATi HD 4870 3x + i7-965
13,9

Far Cry 2 - 2560x1600

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
72,7
GTX 280 3x + QX9770
69,8
ATi HD 4870 4x + i7-965
67,2
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
60,4
ATi HD 4870 3x + i7-965
51,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
40,4
GTX 280 1x + QX9770
32,5
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
32,4
ATi HD 4870 1x + i7-965
26,0
 8xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
53,7
GTX 280 3x + QX9770
53,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
43,1
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
21,9
GTX 280 1x + QX9770
21,9
ATi HD 4870 3x + i7-965
7,6
ATi HD 4870 4x + i7-965
6,0
ATi HD 4870 1x + i7-965
5,7
ATi HD 4870 2x + i7-965
4,5

Lost Planet Colonies

Das Actionspiel „Lost Planet Colonies“ gibt es in zwei verschiedenen Versionen: Eine Direct3D-9- und eine Direct3D-10-Variante; Letztere hat es in unseren Parcours geschafft. Das Spiel kann technisch nicht nur durch die D3D-10-Erweiterung und somit der Nutzung des Shader-Model 4 inklusive des neuen Geometry-Shaders glänzen, auch abseits der API weiß Lost Planet Colonies zu gefallen. Mit Soft Shadows (diese sind in Lost Planet zwar an die D3D10-Version gekoppelt, mit Direct3D 10 hat diese Schattenvariante aber nichts zu tun), FP16-High-Dynamic-Range-Rendering, detaillierten Texturen, massig Partikeleffekten und noch vielem mehr ist das technisch weit fortgeschrittene Spiel ein regelrechter Augenschmaus. Dass Lost Planet Colonies dabei noch eine Menge Spaß macht, könnte man fast schon als nebensächlich bezeichnen. Die Demoversion des Spiels bietet praktischerweise eine integrierte Benchmarksequenz, die einen Kameraflug aus der Sicht des Spielers durch zwei verschiedene Levels zeigt. Wir nutzen für diesen Test die zweite Sequenz, da diese GPU-limitiert ist.

Lost Planet Colonies - 1680x1050

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
145,2
GTX 280 3x + QX9770
143,5
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
117,9
ATi HD 4870 4x + i7-965
93,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
92,3
ATi HD 4870 2x + i7-965
75,1
GTX 280 1x + QX9770
59,0
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
58,5
ATi HD 4870 1x + i7-965
39,0
 8xAA/16xAF:
GTX 280 3x + QX9770
130,7
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
124,4
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
89,3
ATi HD 4870 4x + i7-965
87,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
86,7
ATi HD 4870 2x + i7-965
68,3
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
48,1
GTX 280 1x + QX9770
47,7
ATi HD 4870 1x + i7-965
36,4

Lost Planet Colonies - 1920x1200

 4xAA/16xAF:
GTX 280 3x + QX9770
120,7
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
119,7
ATi HD 4870 3x + i7-965
79,3
ATi HD 4870 4x + i7-965
77,4
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
74,5
ATi HD 4870 2x + i7-965
60,9
GTX 280 1x + QX9770
38,5
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
38,2
ATi HD 4870 1x + i7-965
32,3
 8xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
99,2
GTX 280 3x + QX9770
97,2
ATi HD 4870 4x + i7-965
71,5
ATi HD 4870 3x + i7-965
70,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
62,0
ATi HD 4870 2x + i7-965
54,7
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
31,3
GTX 280 1x + QX9770
31,2
ATi HD 4870 1x + i7-965
31,0

Lost Planet Colonies - 2560x1600

 4xAA/16xAF:
GTX 280 3x + QX9770
74,4
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
70,8
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
50,3
ATi HD 4870 4x + i7-965
46,5
ATi HD 4870 3x + i7-965
45,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
34,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
25,1
GTX 280 1x + QX9770
25,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
18,8
 8xAA/16xAF:
GTX 280 3x + QX9770
47,3
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
45,5
ATi HD 4870 3x + i7-965
43,0
ATi HD 4870 4x + i7-965
42,6
ATi HD 4870 2x + i7-965
32,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
31,0
ATi HD 4870 1x + i7-965
17,5
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
15,7
GTX 280 1x + QX9770
15,7

Stalker Clear Sky

Und wieder geht es in das verstrahlte Gebiet rund um den Atomreaktor in Tschernobyl. Doch diesmal kann man etwas pünktlicher auf die Jagd nach Mutanten gehen, da sich die Entwicklung des Spiels nicht um Jahre verzögert hat. Das Addon zu Stalker hört auf den Namen Stalker Clear Sky, dessen Technik trotz des immer noch hübschen Vorgängers weiter aufgebohrt worden ist, weswegen das Spiel neben Crysis optisch am schönsten anzusehen ist. Die Engine unterstützt nun die Direct3D-10-API und kommt zudem mit diversen verbesserten Effekten daher. Die Sonnenunter- sowie Sonnenaufgänge waren wohl nie zuvor so schön auf einem Bildschirm anzusehen. Die ganze Beleuchtung macht einen großen Schritt nach vorne, ebenso die Schattendarstellung. Zudem kann man dank der Direct3D-10-Unterstützung nun normales Multi-Sampling-Anti-Aliasing verwenden, was aufgrund des „Deferred Shading“-Algorithmus vorher nicht möglich war. Wir Testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Stalker Clear Sky [6].

Stalker Clear Sky - 1680x1050

 1xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
57,5
GTX 280 3x + QX9770
55,9
ATi HD 4870 4x + i7-965
46,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
43,0
ATi HD 4870 3x + i7-965
39,7
ATi HD 4870 2x + i7-965
30,3
GTX 280 1x + QX9770
24,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
23,8
ATi HD 4870 1x + i7-965
17,5
 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
38,4
GTX 280 3x + QX9770
37,4
ATi HD 4870 4x + i7-965
35,0
ATi HD 4870 3x + i7-965
29,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
27,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
22,9
GTX 280 1x + QX9770
15,3
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
15,1
ATi HD 4870 1x + i7-965
12,6

Stalker Clear Sky - 1920x1200

 1xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
49,5
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
47,2
GTX 280 3x + QX9770
45,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
43,4
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
34,5
ATi HD 4870 2x + i7-965
30,1
GTX 280 1x + QX9770
20,0
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
19,9
ATi HD 4870 1x + i7-965
17,1
 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
34,9
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
30,0
GTX 280 3x + QX9770
29,4
ATi HD 4870 3x + i7-965
28,6
ATi HD 4870 2x + i7-965
22,7
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
22,5
ATi HD 4870 1x + i7-965
12,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
11,8
GTX 280 1x + QX9770
11,8

Stalker Clear Sky - 2560x1600

 1xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
31,0
ATi HD 4870 4x + i7-965
29,9
GTX 280 3x + QX9770
29,8
ATi HD 4870 3x + i7-965
25,5
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
23,4
ATi HD 4870 2x + i7-965
19,8
GTX 280 1x + QX9770
13,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
13,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
12,0
 4xAA/16xAF:
ATi HD 4870 4x + i7-965
17,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
15,1
ATi HD 4870 2x + i7-965
13,0
ATi HD 4870 1x + i7-965
6,9
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
6,2
GTX 280 3x + QX9770
6,2
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
5,6
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
4,2
GTX 280 1x + QX9770
4,2

World in Conflict

Mittlerweile sehen Strategiespiele zwar deutlich besser aus als noch vor einigen Jahren – so recht gelingen will es den Programmen aber nur selten, in die grafische Königsklasse, die meist von First-Person-Shootern besetzt wird, vorzudringen. Den Entwicklern von World in Conflict scheint dies nicht gereicht zu haben und man entwickelte eine Grafikengine, die sich vor keinem anderen Spiel zu verstecken braucht. World in Conflict unterstützt die Direct3D-10-API und hat keine Schwierigkeiten, Kantenglättung unter der neuen Programmierschnittstelle anzuwenden. Schicke Shadereffekte zieren das Spiel (so wirft die Sonne beispielsweise Lichtstrahlen durch die Wolken, welche die Umgebung darunter beleuchten), ebenso detaillierte Texturen und eine realistische Schattendarstellung. Die Animationen der Spielcharaktere sind gut gelungen, was in Kombination mit einem kinoreifen Schnitt Kinoatmosphäre in den Zwischensequenzen aufkommen lässt. Als Testsequenz benutzen wir nicht die integrierte Benchmarkfunktion, da sich diese mitunter wenig berechenbar verhält. Stattdessen verwenden wir die Introsequenz zur dritten Mission der ersten Kampagne.

World in Conflict - 1680x1050

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
157,0
ATi HD 4870 4x + i7-965
135,6
GTX 280 3x + QX9770
134,4
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
123,8
ATi HD 4870 3x + i7-965
121,2
ATi HD 4870 2x + i7-965
84,2
GTX 280 1x + QX9770
63,5
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
63,2
ATi HD 4870 1x + i7-965
47,3

World in Conflict - 1920x1200

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
143,8
ATi HD 4870 4x + i7-965
133,4
GTX 280 3x + QX9770
129,0
ATi HD 4870 3x + i7-965
116,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
107,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
80,6
GTX 280 1x + QX9770
54,8
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
54,7
ATi HD 4870 1x + i7-965
43,8

World in Conflict - 2560x1600

 4xAA/16xAF:
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
103,1
ATi HD 4870 4x + i7-965
100,2
GTX 280 3x + QX9770
99,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
81,3
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
72,2
ATi HD 4870 2x + i7-965
55,2
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
36,6
GTX 280 1x + QX9770
36,6
ATi HD 4870 1x + i7-965
31,0

Frameverläufe – CPU-Limitiert

Auch wenn die Angaben von Durchschnitts-FPS-Werten unserer Meinung nach immer noch die sinnvollste Darstellung eines Benchmarks ist, solange man nur eine simple Zahl haben möchte, ist diese Methode alles andere als ideal. So kann es durchaus vorkommen, dass zum Beispiel die zweite Hälfte einer Testsequenz deutlich schlechter ausfällt als die erste, was bei reinen Durchschnitts-FPS-Ergebnissen aber nicht zu erkennen ist.

Aus diesem Grund haben wir von den Spielen Call of Juarez, Clive Barker's Jericho, Crysis Warhead, Race Driver Grid sowie Stalker Clear Sky so genannte Frameverläufe angefertigt, die beste Methode, einen zeitlich begrenzten Benchmark für den Leser abzubilden. Bei einem Frameverlauf versuchen wir eine immer gleichbleibende, 60 sekunden lange Sequenz in einem Spiel nachzustellen und messen die FPS-Werte jeder einzelnen Sekunde. Mit diesen Informationen füttern wir daraufhin den Frameverlauf, an dem man sehr exakt erkennen kann, wie gut eine Grafikkarte das Spiel über einen längeren Zeitraum beschleunigen kann.

Frameverläufe – GPU-Limitiert

Performancerating

Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen. Da die synthetischen Benchmarks in dem Testparcours (sprich der 3DMark06 sowie der 3DMark Vantage) über keine Spiele-Engine verfügen und somit keine realistische Aussagen über die Geschwindigkeit in 3D-Titeln wiedergeben, haben wir diese Applikationen aus dem Rating herausgenommen. Da in 2560x1600 mit acht-fachem Anti-Aliasing beinahe ausschließlich nur unspielbare FPS-Raten erreicht werden und dazu viele Grafikkarten in einigen Spielen gerne abstürzen, haben wir uns dazu entschlossen, das Rating in einem Klapptext zu verstecken. Wir bitten, diese Ergebnisse nur mit äußerster Vorsicht zu beachten.

Rating - 1680x1050 4xAA(1xAA)/16xAF

Nvidia GTX 280 3x + i7-965
95,0
GTX 280 3x + QX9770
85,8
ATi HD 4870 4x + i7-965
83,4
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
78,4
ATi HD 4870 3x + i7-965
76,8
ATi HD 4870 2x + i7-965
59,6
GTX 280 1x + QX9770
44,1
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
43,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
36,2
Angaben in Prozent

Rating - 1920x1200 4xAA(1xAA)/16xAF

Nvidia GTX 280 3x + i7-965
95,4
ATi HD 4870 4x + i7-965
86,0
GTX 280 3x + QX9770
85,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
80,0
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
71,1
ATi HD 4870 2x + i7-965
61,0
GTX 280 1x + QX9770
40,0
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
39,7
ATi HD 4870 1x + i7-965
35,8
Angaben in Prozent

Rating - 2560x1600 4xAA(1xAA)/16xAF

ATi HD 4870 4x + i7-965
89,2
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
87,4
GTX 280 3x + QX9770
85,7
ATi HD 4870 3x + i7-965
78,2
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
65,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
57,6
GTX 280 1x + QX9770
38,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
38,3
ATi HD 4870 1x + i7-965
32,5
Angaben in Prozent

Performancerating Qualität

Rating - 1680x1050 8xAA(4xAA)/16xAF

Nvidia GTX 280 3x + i7-965
92,9
GTX 280 3x + QX9770
86,9
ATi HD 4870 4x + i7-965
86,9
ATi HD 4870 3x + i7-965
80,6
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
68,9
ATi HD 4870 2x + i7-965
63,0
GTX 280 1x + QX9770
38,3
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
37,5
ATi HD 4870 1x + i7-965
35,5
Angaben in Prozent

Rating - 1920x1200 8xAA(4xAA)/16xAF

Nvidia GTX 280 3x + i7-965
90,4
GTX 280 3x + QX9770
86,1
ATi HD 4870 4x + i7-965
84,0
ATi HD 4870 3x + i7-965
76,8
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
65,3
ATi HD 4870 2x + i7-965
63,5
ATi HD 4870 1x + i7-965
35,9
GTX 280 1x + QX9770
34,9
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
34,7
Angaben in Prozent
+ Rating 2560x1600 8xAA/16xAF

Rating - 2560x1600 8xAA(4xAA)/16xAF

ATi HD 4870 4x + i7-965
82,6
ATi HD 4870 3x + i7-965
77,6
ATi HD 4870 2x + i7-965
63,9
GTX 280 3x + QX9770
55,4
Nvidia GTX 280 3x + i7-965
54,9
Nvidia GTX 280 2x + i7-965
47,2
ATi HD 4870 1x + i7-965
37,0
GTX 280 1x + QX9770
29,4
Nvidia GTX 280 1x + i7-965
29,3
Angaben in Prozent

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird eine Timedemo in Crysis Warhead in einer Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Die Messung erfolgt für das gesamte Testsystem.

Lautstärke

 Idle – Windows:
ATi HD 4870 X2
43,0
ATi HD 4870 1GB
43,0
ATi HD 4870 X2 + 4870
43,5
ATi 4870 X2 CF
44,0
Nvidia GTX 280
47,5
Nvidia GTX 280 SLI
48,0
Nvidia GTX 280 3-Way-SLI
50,5
 Last:
ATi HD 4870 1GB
48,0
Nvidia GTX 280
55,5
ATi HD 4870 X2
58,0
ATi HD 4870 X2 + 4870
59,5
Nvidia GTX 280 SLI
61,0
Nvidia GTX 280 3-Way-SLI
64,0
ATi 4870 X2 CF
68,5
Angaben in Dezibel

Bei den Lautstärkemessungen haben im Idle-Modus durch die Bank die ATi-Karten die Nase vorn. Selbst das Gespann der zwei Radeon-HD-4870-X2-Karten kommt auf gerade einmal 44 Dezibel, was aus einem geschlossenen Gehäuse immer noch unhörbar ist – sehr gut! Die Nvidia-Karten siedeln sich leicht über den Ergebnissen an. Eine Einzelkarte kommt auf 47,5 Dezibel, das 3-Way-SLI-Gespann bereits auf 50,5 Dezibel und ist damit wahrnehmbar, wenn auch nicht störend.

Unter Last verrichtet die Radeon HD 4870 mit 48 Dezibel den leisesten Job, die GeForce GTX 280 kommt auf 55,5 Dezibel. Die Multi-GPU-Systeme sind dagegen lauter. So messen wir bei drei „GeForce GTX 280“-Karten 64 Dezibel, bei zwei Radeon-HD-4870-X2-Beschleuniger gar satte 68,5 Dezibel. Leise ist etwas anderes.

Leistungsaufnahme

Für die Messungen der Leistungsaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Leistungsaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung von Crysis Warhead unter der Auflösung 1920x1200 simuliert.

Leistungsaufnahme

 Idle – Windows:
Nvidia GTX 280
183
Hinweis: Treiber-Bug
ATi HD 4870 1GB
184
ATi HD 4870 X2
196
Nvidia GTX 280 SLI
203
Nvidia GTX 280 3-Way-SLI
261
Hinweis: Anderes Netzteil
ATi HD 4870 X2 + 4870
268
GTX 280 3x + QX9770
273
ATi 4870 X2 CF
289
 Last:
ATi HD 4870 1GB
270
Nvidia GTX 280
305
ATi HD 4870 X2
407
Nvidia GTX 280 SLI
496
ATi HD 4870 X2 + 4870
525
ATi 4870 X2 CF
600
GTX 280 3x + QX9770
667
Nvidia GTX 280 3-Way-SLI
712
Hinweis: Anderes Netzteil
Angaben in Watt (W)

Auf dem Nehalem-Mainboard konnten wir sowohl bei ATi als auch bei Nvidia einige Schwierigkeiten mit den Stromsparmechanismen feststellen. So funktioniert dieser auf einer einzelnen GeForce GTX 280 schlicht und ergreifend nicht, bei mehreren Karten ist das dagegen kein Problem. Nvidia konnte uns gegenüber einen Bug bestätigen. Bei sämtliche ATi-Konstellationen mit mehreren GPUs taktet sich dagegen nur eine GPU herunter, bis man in den 3D-Modus schaltet. Wechselt man daraufhin wieder zurück auf den Desktop, takten sich alle GPUs ordnungsgemäß herunter. Auch hier spricht ATi von einem Treiber-Bug, der im nächsten Catalyst-Release behoben sein soll.

Bei den Messungen der Leistungsaufnahme messen wir unter Windows eine Spanne von 183 Watt bis hinauf zu 280 Watt (gemeint ist der gesamte PC). Am meisten Strom benötigen die beiden Radeon-HD-4870-X2-Karten, das 3-Way-SLI-System ist mit 261 Watt aber nicht viel sparsamer. Der Nehalem zieht minimal weniger Strom aus der Leitung als der „alte“ Core 2 Quad.

Unter Last konnten wir logischerweise gerade zu riesige Unterschiede feststellen. Bis hinauf zu satten 712 Watt bei Nutzung des 3-Way-SLI-Systems auf dem Core-i7-Prozessor konnten wir verzeichnen. Der Core 2 Quad zeigt sich mit 667 Watt etwas genügsamer. Dabei müssen wir aber anmerken, dass wir für die 3-Way-SLI-Tests aufgrund zu weniger Anschlüsse auf ein anderes Netzteil zurückgreifen mussten und die Werte somit nicht gänzlich mit den anderen Messungen vergleichbar sind.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten Crysis Warhead abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle – Windows:
Nvidia GTX 280 SLI
51
Nvidia GTX 280 3-Way-SLI
51
Nvidia GTX 280
54
Hinweis: Treiber-Bug
ATi HD 4870 X2
62
ATi HD 4870 1GB
62
ATi HD 4870 X2 + 4870
71
ATi 4870 X2 CF
79
 Last - GPU:
Nvidia GTX 280
83
ATi HD 4870 1GB
84
Nvidia GTX 280 SLI
85
Nvidia GTX 280 3-Way-SLI
87
ATi HD 4870 X2
90
ATi HD 4870 X2 + 4870
90
ATi 4870 X2 CF
90
 Last - Chiprückseite:
Nvidia GTX 280
57
ATi HD 4870 1GB
58
Nvidia GTX 280 SLI
63
Nvidia GTX 280 3-Way-SLI
65
ATi HD 4870 X2
67
ATi HD 4870 X2 + 4870
68
ATi 4870 X2 CF
69
Angaben in °C

Bei den Temperaturmessungen unter Windows konnten wir durch die Bank Vorteile für die GeForce-Riege feststellen. Wärmer als 54 Grad Celsius werden die GPUs nicht, während zwei Radeon-HD-4870-X2-Karten gar auf 79 Grad Celsius kommen. Unter Last sind die Differenzen dagegen deutlich geringer. Die Multi-GPU-Gespanne aus dem Hause ATi kommen alle auf 90 Grad Celsius und bilden damit knapp das Schlusslicht im Testfeld. Das 3-Way-SLI-System ist mit 87 Grad aber nicht weit entfernt.

Beurteilung

Nach einigen Schwierigkeiten und diversen Benchmarks selbst in den höchsten Qualitätseinstellungen haben uns die aktuellen GPU-Geschosse in Kombination mit dem neuen Core-i7-Prozessor ohne Zweifel beeindruckt. So kann man beinahe durch die Bank in 2560x1600 noch munter die Kantenglättung hinzuschalten, ohne auch nur annähernd in einen problematischen FPS-Bereich zu gelangen. Die Tests haben aber ebenso noch etwas anderes gezeigt: Bei mehr als zwei GPUs unterscheiden sich CrossFire und SLI doch mehr als wir gedacht haben – dazu später mehr.

In 1680x1050 mit vierfacher Kantenglättung können sich die drei GeForce-GTX-280-Karten den ersten Platz erkämpfen und liegen durchschnittlich gute 14 Prozent vor zwei Radeon-HD-4870-X2-Modellen, obwohl diese auf eine GPU mehr zurückgreifen können. Unter 1920x1200 sinkt dieser Vorsprung auf elf Prozent, bleibt aber immer noch bestehen. Erst in 2560x1600 kann sich ATi den Platz an der Sonne mit einem knappen zwei prozentigen Vorsprung erobern.

Bei achtfacher Kantenglättung liegt 3-Way-SLI in der Auflösung 1680x1050 erneut vorne. Sieben Prozent schneller rendert das 3-fach Gespann aus Kalifornien. In 1920x1200 lässt man sich den Titel nicht abnehmen. Acht Prozent schneller als das CrossFire-X-System verrichtet 3-Way-SLI seine Arbeit. In 2560x1600 brechen sämtliche Nvidia-Karten stark ein, jedoch sind einige Titel dann grundsätzlich schon nicht mehr flüssig spielbar.

Intel Nehalem
Intel Nehalem

Das Problem der Mikroruckler [7] tritt ebenfalls bei 3-Way-SLI und bei CrossFire X auf. Allerdings sind die Frameraten beinahe durch die Bank dermaßen hoch, dass man von dem stockenden Spielverlauf nur selten etwas mitbekommt. In zukünftigen Spielen könnten die Mikroruckler ein größeres Problem werden, was aber nur schwer vorauszusagen ist. Bei den Tests konnten wir erneut feststellen, dass es im eigentlichen Spielfluss zwischen CrossFire und SLI nur kleine Unterschiede gibt – beide Technologien sind unserer Meinung nach gleichwertig, wenn ein gutes Multi-GPU-Profil vorhanden ist.

Anders sieht es dagegen aus, wenn man mehr als zwei Rechenkerne nutzen möchte. Dann hat 3-Way-SLI größere Vorteile, auch wenn man das in den eigentlichen FPS-Angaben nur selten bemerken kann. Denn die reinen Bilder pro Sekunde mit vier RV770-GPUs sind durchaus beeindruckend. Das, was man auf dem Bildschirm angezeigt bekommt, aber eher weniger. Mikroruckler sehen wir zwar nur selten, die Bildwiedergabe stockt in vielen Spielen vor allem in höheren Qualitätseinstellungen aber sichtbar. 3-Way-SLI hat dieses Problem dagegen so gut wie gar nicht.

Kommen wir nun auf die Core-i7-CPU von Intel zu sprechen. Ohne Zweifel, bei einer ausreichenden Grafikleistung kann sich der Nehalem von dem „alten“ Core 2 Quad leicht absetzen. So rechnet dieser im Durchschnitt etwa elf Prozent schneller als die Penryn-Architektur, solange die Grafikkarte nicht limitiert. In einigen besonders optimierten Spielen wie zum Beispiel Far Cry 2 kann der Vorsprung auf mehr als 40 Prozent steigen, was aber wirklich nur bei diesem Titel der Fall ist.

An dieser Stelle kann man uns erneut vorwerfen, dass wir doch mit niedrigen Details sowie Auflösungen kleiner als 1280x1024 hätten testen sollen. Jedoch wäre das alles andere als praxisnah und wir sehen keinen Sinn darin, mit derart unrealistischen Einstellungen zu testen, nur um krampfhaft einem Prozessor, in diesem Fall dem Core i7, einen Vorteil zu verschaffen. Die von uns in diesem gesonderten Test gewählte Auflösung 1680x1050 mit vierfacher Kantenglättung ist schlichtweg das mindeste Niveau, was ein Besitzer eines 2-Wege- oder gar 3-Wege-SLI-Systems verwendet.

Asus Rampage 2 Extreme mit 3-Way-SLI
Asus Rampage 2 Extreme mit 3-Way-SLI

Man kommt zwar in vielen Spielen weit über die 100-FPS-Marke, wirklich absetzen kann sich der Core i7 aber dennoch nur selten. Deswegen sehen wir für den Nehalem selbst bei einer Rechenkraft von drei oder vier GPUs aktuell nur einen sehr kleinen Vorteil gegenüber dem Penryn-Kern, solange die Software nicht entsprechend optimiert ist. Und das bei Frameraten (und einer CPU-Limitierung), die wohl nur die wenigsten Spieler erreichen.

Fazit

Solange man nicht mehr als zwei GPUs nutzen möchte, hat man zwischen CrossFire und SLI die freie Wahl. Beide Systeme funktionieren in etwa gleichwertig, einen Vorteil kann sich keiner der Hersteller erkämpfen. Anders dagegen bei mehr als zwei Rechenkernen. In diesem Fall gerät CrossFire X trotz der immensen Frameraten wortwörtlich gerne ins Stocken, während 3-Way-SLI munter rendert. 3-Way-SLI konnte uns diesbezüglich beeindrucken, da nun selbst Crysis in hohen Qualitätseinstellungen flüssig spielbar ist.

Allerdings muss man bei den Top-Gespannen natürlich die Nachteile wie eine hohe Lautstärke sowie eine immense Leistungsaufnahme in Kauf nehmen. Vom Kaufpreis ganz zu schweigen. Für die potenziellen Käufer dieser Systeme sind dies meistens aber nur kleine Probleme.

Unser Fazit zum Intel Core i7 ändert sich selbst bei einer immensen GPU-Leistung nur bedingt gegenüber dem Launch-Artikel [8]. In Spielen kann sich der Nehalem bei gleicher Taktfrequenz aktuell nur in ganz wenigen Ausnahmen spürbar von dem Core 2 Quad absetzen. Und das meist auch nur dann, wenn die Frameraten ohnehin auf einem so hohen Niveau sind, dass man als Kunde davon schlichtweg nichts merkt. Darüber hinaus kann man nur vermuten, welche Vorteile allein das Mainboard mit dem neuen X58-Chipsatz auf seine Kappe nimmt, so dass die theoretisch reine Mehrleistung des Core i7 gegenüber dem Core 2 Quad noch weiter zusammenschrumpfen könnte. Solange nur gespielt werden soll, kann demnach jeder Besitzer eines Quad-Core-Prozessors der Penryn-Generation weiterhin ohne Einbußen bei diesem bleiben.

Verwandte Artikel

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2008/test_intel_core_i7_920_940_965_extreme_edition/
  2. http://www.computerbase.de/preisvergleich/?cat=mbp4_1366_ddr3
  3. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/bericht_3dmark_vantage_der_performance_report/#abschnitt_einleitung
  4. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/bericht_race_driver_grid_der_performance_report/2/#abschnitt_so_testen_wir
  5. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/test_crysis_warhead/3/#abschnitt_benchmarks
  6. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/test_stalker_clear_sky/3/#abschnitt_benchmarks
  7. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_3-way-sli_triple-sli/7/#abschnitt_das_multigpuproblem_mikroruckler
  8. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2008/test_intel_core_i7_920_940_965_extreme_edition/
  9. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_geforce_gtx_280_sli/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_geforce_9800_gtx_sli/
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_geforce_9500_gt_9800_gt/
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_geforce_9600_gt_sli/
  13. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_geforce_9600_gso/
  14. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_radeon_hd_4870_x2/
  15. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_radeon_hd_4870_cf_geforce_gtx_260_sli/#abschnitt_einleitung
  16. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_radeon_hd_4850_cf_hd_4870/
  17. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_radeon_hd_4670/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/kurztest_ati_radeon_hd_4550/
  19. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_s3_chrome_430_gt/
  20. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/bericht_nvidia_cuda_physx_ueberblick/
  21. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_crossfire_x_nvidia_quad-sli/
Copyright © 1999–2013 ComputerBase GmbH