Änderung des Speichers

Das Gute – sofern man davon überhaupt sprechen kann – ist an diesem Bildschirm die am Ende erwähnte integrierte Recovery-Funktion. Diese ermöglicht es, das BIOS direkt vom einer Diskette, CD-ROM oder in unserem Fall dem USB-Stick neu aufzuspielen. Gesagt, getan – und neuer Versuch gestartet. Zur Sicherheit haben wir jedoch den DDR3-Speicher gegen komplett neue Module ausgetauscht. Und siehe da: Erfolg.
Im Gespräch, unter anderem mit Kollegen von HardTecs4U, fanden wir zudem heraus, dass wir mit den Problemen nicht ganz allein dastehen. Viele Module laufen anscheinend nicht mit 1.600 MHz, oder wenn, dann nur mit extremer Spannungserhöhung und schlechten Timings. Mit neueren Speicherriegeln von OCZ haben wir zufällig aber wahrlich einen Glücksgriff gelandet, denn diese laufen bei 1.600 MHz mit gerade einmal 1,6 Volt und guten Timings bei 8-8-8-24-1T im UnGanged-Modus. Hingegen streikten die Dominator-Module von Corsair aus unserem Referenzsystem, die wir bei den Core i7 und allen weiteren Intel-Prozessoren verwendet hatten, bei diesem Takt.

Arbeitsspeicher – Speicherbandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Arbeitsspeicher – Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
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Arbeitsspeicher – Rating
Angaben in Prozent
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Arbeitsspeicher – Einzeltests
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DDR3-1600 bringt schlussendlich – nicht überraschend – auch nicht mehr Performance. Die Screenshots von Everest zeigen, woran es hapert. Während DDR3-1600 gegenüber DDR3-1333 beim Lesen gewinnt, verliert man beim Schreiben und Kopieren. SiSoft Sandras Speichertest kombiniert eben diese Teile und kommt zum Schluss sogar auf eine leicht schlechtere Performance im theoretischen Teil für den eigentlich schnelleren Speicher.
Der kleine Test zeigt aber auch, dass sich selbst DDR3-1066 lohnen kann. Geringe Spannungen und bessere Timings machen die Vorteile des höheren Takts wett und deshalb liegen alle drei DDR3-Sorten auch am Ende fast auf gleicher Höhe. Wie gering zudem der Unterschied zu gutem DDR2-Speicher ist, wird ebenfalls nochmals deutlich.
Änderung des HT-Link & NB-Takt
Eine der Änderungen der neuen CPUs im Vergleich zu den ersten beiden Phenom II ist die Anhebung des HyperTransport-Links sowie des Northbridge-Takts. Bei den neuen Phenom II auf Basis des Sockel AM3 arbeiten beide mit 2 GHz, während die bisherigen Modelle mit 1,8 GHz liefen. Die frühe Hoffnung auf eine weitere Steigerung auf bis zu 2,2 GHz wurde seitens AMD jedoch nicht erfüllt – was jedoch nicht heißt, dass dies später bei weiteren Modellen nicht noch kommen mag. Doch wie genau wirkt sich der Unterschied auf die Performance aus? Wir haben in einigen ausgewählten Benchmarks die Probe auf Exempel gemacht gemacht. Dafür haben wir unseren Phenom II X4 810 mit den normalen Einstellungen aus unserem Benchmark mit DDR3-1333 arbeiten lassen und den HT-Link sowie den NB-Takt im BIOS von 2,0 GHz auf 1,8 GHz herunter gestuft.
HT-Link/NB-Takt – Rating
Angaben in Prozent
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HT-Link/NB-Takt – Einzeltests
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Selbst mithilfe theoretischer Tests, aber auch in Spielen und Anwendungen, war die Änderung des HT-Links sowie der Northbridge-Frequenz quasi nicht zu bemerken. Dass selbst das Default-System mit 2,0 GHz nicht die 100 Prozent in unserem Rating erreicht, liegt schlichtweg daran, dass die Version mit 1,8 GHz manchmal sogar schneller ist. Eine Änderung allein des HT-Links macht kein Unterschied aus, einzig und allein die Frequenz der Northbridge kann hier und da einige Punkte sammeln.
