Im September des letzten Jahres hat Intel die „Nehalem“-Architektur in den Mainstream-Markt gebracht. Doch danach herrschte eine ganze Zeit Funkstille – die drei Modelle Core i5-750, Core i7-860 und 870 sollten es vorerst richten. Erst im Juli dieses Jahres hauchte Intel dem Lynnfield zusätzliches Leben ein. Eine Preissenkung von 48 Prozent [1] für das bisher schnellste Modell Core i7-870, an dessen Stelle gleichzeitig noch ein schnellerer Ableger eingeführt wurde, brachte erstmals wieder Bewegung in das Aufgebot. Darüber hinaus gab es die Einführung des Core i5-870 mit frei wählbarem Multiplikator, des Core i7-875K [2]. Dieser bietet ohne Übertaktung zwar die gleiche Performance wie das zehn Monate alte Modell, soll aber in bestimmten Zielgruppen mit der freien Wahl des Multiplikators punkten.
Unterseite des „Lynnfield“-Prozessors Intel Core i5-760 Intel Core i5-750 (links) und 760 Intel Core i5-760
Auch bei den kleinsten „Lynnfield“ tat sich etwas: Dem Core i5-750 folgte nach fast zehn Monaten der Core i5-760. Dieser neue Prozessor taktet mit 2,80 GHz genau 133 MHz höher als der Vorgänger. Doch was im ersten Moment nur nach einer einfachen Taktsteigerung für einen Aufpreis von 9 US-Dollar gegenüber dem Core i5-750 riecht, ist bei genauerer Betrachtung eine ganze Menge mehr. Denn auch Intel hat sich im letzten dreiviertel Jahr nicht ausgeruht, sondern die Prozessorfertigung weiter optimiert. Welche Verbesserungen der Core i5-760 mit sich bringt, untersuchen wir auf den folgenden Seiten.
Intel Core i5-760 ohne Turbo-Modus Intel Core i5-760 mit Turbo (1 und 2 Kerne) Intel Core i5-760 mit Turbo (3 und 4 Kerne)
Testsystem
Fast 60 Prozessoren hat unser Testsystem im letzten Jahr gesehen; Zeit um die älteren Modelle auszusortieren und einen neuen Anfang mit einer neuen Plattform zu starten. Dabei haben wir auch auf viele Anregungen der Leser zurückgegriffen, die wir in den letzten Monaten bekommen haben. Die größte Änderung zum Vorjahr liegt deshalb in der Grafiklösung, bei der ab sofort eine Radeon HD 5870 von MSI zum Einsatz kommt. Diese Karte zeichnet sich durch einen sehr geringen Energiebedarf im Idle aus, liefert, wenn es nötig wird, aber Leistung satt.
MSI Radeon HD 5870
Neben den notwendigen Bauteilen für jede Plattform, wie unterschiedliche Mainboards, bleibt das Netzteil mit „80Plus-Silber“-Zertifizierung das gleiche. Auch wird der „Cooler Master Stacker RC-832“ weiterhin mit seinen zwei integrierten 120-mm-Lüftern verwendet, um einen möglichst fairen und realitätsnahen Vergleich zwischen den Kontrahenten zu ermöglichen und gleichzeitig auf eventuelle thermische Probleme der Kontrahenten zu stoßen.
Als Betriebssystem setzten wir in der Neuauflage auf Windows 7 in der 64-Bit-Variante, wie die weitere verwendete Software aussieht, wird im Abschnitt Benchmarks aufgeschlüsselt. Alle sonstigen Details zum Testsystem gibt es folgend:
Komplette Aufschlüsselung des Testsystems und den verwendeten Komponenten.
Alle Athlon-II- und Phenom-II-Prozessoren wurden, sofern nicht anders angegeben, mit C&Q und C1E disabled (aus) vermessen. Eine umfassende Untersuchung zu dieser Thematik [3] hatten wir zu Beginn des Jahres 2009 im Programm. Der Speichercontroller wurde bei allen AMD-Systemen im Modus „UnGanged“ betrieben.
Der integrierte Grafikkern der Clarkdale-Prozessoren war für den Zeitraum des reinen Prozessortests deaktiviert, da die Radeon HD 5870 zum Einsatz kam. Eine Betrachtung des Prozessor inklusive der Grafikleistung liefert unsere separate Analyse [4].
Motherboard
AMD
Asus M4A79T Deluxe (AMD 790FX + SB750) – Sockel AM3 – Revision 1.01G – BIOS 2205 (28. Oktober 2009), BIOS 3004 (12. März 2010) für Phenom II X6
Asus Crosshair IV Formula (AMD 890FX + SB850) – Sockel AM3 – Revision 1.02G – BIOS 0602 (9. April 2010)
Intel
Asus P6T Deluxe (Intel X58-Chipsatz) – Sockel LGA1366 – Revision 1.02G – BIOS: 2004 (28. Januar 2010)
Neben dem von Grund auf neu gestalteten Testsystem haben wir auch den Benchmarkparcours einem Update unterzogen. Nach wie vor sind einige theoretische Tests mit von der Partie, da diese in der Regel einen Schritt weiter sind als jede reale Anwendung. Dort werden neue Funktionen, die in Prozessoren einen Platz gefunden haben, als erstes in ihrer Leistungsfähigkeit geprüft. Da diese theoretischen Tests dem Anwender vor dem PC aber nicht viel nutzen, ziehen wir auch viele Praxis-Anwendungen zu Rate. Dazu gehören heutzutage in erster Linie vielfältige Multimedia-Anwendungen, aber auch alltägliche Dinge wie das Packen von Dateien. Abgerundet wird der Test von einigen Spielen. Den Testparcours haben wir in diesem Punkt geteilt. Einmal bewerten wir die Spiele in geringer Auflösung bei hohen Details ohne qualitätssteigernde Mittel (AA/AF), der zweite Teil greift auf die aktuell am meisten genutzte Auflösung von 1.680 x 1.050 Bildpunkte zurück und stellt die Performance dar, wie sie im realen Einsatz mit mindestens vierfachem AA/AF an der Tagesordnung ist.
Wie bereits in der Vergangenheit üblich, wird jeder Benchmark mehrere Male durchgeführt, um auf etwaige Ausreißer in der Performance stoßen zu können. Dieses geschieht in fast allen Anwendungen leider häufiger als erwartet, sowohl in die negative als auch in die positive Richtung. Der Mittelwert aus den fünf Tests (ohne extreme Ausreißer) wird dann in die einzelnen Diagramme übernommen.
Call of Duty: Modern Warfare 2, Vollversion, Auslieferungszustand
Colin McRae: DiRT 2, Vollversion, Auslieferungszustand
Far Cry 2, Vollversion, Auslieferungszustand, integrierter Benchmark
Resident Evil 5, Benchmark-Version
weitere benötigte Tools
CPU-Z 1.54
Core Temp 0.99.5
Fraps 3.03
Prime95 25.11
Theoretische Tests
3DMark Vantage
Nachdem der altgediente 3DMark06 schon einige Jahre auf dem Buckel hat und somit nicht nur die Grafik mittlerweile etwas angestaubt wirkt sondern darüber hinaus das CPU-Limit bei schnellen Grafikkarten immer mehr bemerkbar wird, wurde es höchste Zeit für einen Nachfolger. Der finnische Hersteller Futuremark hat dementsprechend nach einer langen Wartezeit den 3DMark Vantage auf den Markt gebracht, der von vornherein für die Direct3D-10-API programmiert worden war. Da jedoch auch dies schon einige Monate her ist, nehmen wir den Benchmark nur mit in den Parcour, da sich die Ergebnisse auch für Jedermann daheim schnell nachvollziehen lassen.
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
20.419
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
19.932
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
18.293
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
16.532
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
14.642
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
13.674
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
13.150
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
11.809
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
11.386
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
10.024
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
9.897
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
9.314
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
8.891
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
8.887
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8.737
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
7.427
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
7.226
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
7.017
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
6.248
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
5.846
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
5.606
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
5.395
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
5.022
Angaben in Punkten
Cinebench
Das populäre, aus Deutschland stammende Maxon Cinema4D ist in unserem Benchmarkparcours in Form von Cinebench R10 vertreten. Die Software nutzt zum Raytracing bis zu 16 Prozessoren und profitiert damit von allen derzeit am Markt erhältlichen Desktop-Prozessoren von AMD oder Intel. In unserem Test präsentieren wir die Mitte 2007 veröffentlichte Version Cinebench R10. Wie üblich zeigen die Diagramme einerseits den Test mit nur einem Prozessorkern, zum anderen auch den Multi-Core-Test, der auch Hyper-Threading nutzt.
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
19.223
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
19.055
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
18.642
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
17.397
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
16.827
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
15.132
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
14.438
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
14.232
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
11.970
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
11.719
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
11.022
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
10.294
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
10.148
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
9.890
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
9.380
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
8.934
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
8.401
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
8.030
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
7.353
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
7.257
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
7.073
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
6.683
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
6.585
Angaben in Punkten
SiSoft Sandra 2010
Egal ob es um Mainboard, Speicher, Festplatte, Peripherie, Steckkarten, Prozessor, Netzwerk, Schnittstellen, BIOS, Windows oder DirectX geht, SiSoft Sandra hat umfangreiche Antworten parat. Für einen Großteil der Hardware im PC gibt es zudem Benchmark-Tests, mit denen sich der PC auf seine Performance im Vergleich zu einigen Referenz-Rechnern testen lässt. All' diese Werte sind jedoch fast ausschließlich rein theoretischer Natur und haben wenig Bezug zur Praxis, jedoch lassen sich Prozessoren in ihren theoretischen Möglichkeiten gut vergleichen. Auch bieten Programme wie Sandra meist deutlich eher Möglichkeiten, neu integrierte Features von Prozessoren zu testen, ehe diese in Monaten oder Jahren in wirklichen Programmen integriert sind. Wir haben uns aus dem umfangreichen Repertoire für die Tests Arithmetik, Kryptografie sowie für die Speicherbandbreite entschieden. Es kommt die Version 16.11 vom 3. Dezember 2009 zum Einsatz.
Der „x264 HD Benchmark“ wurde von den Kollegen von Tech ARP entwickelt und wird dort auch zum Download bereitgestellt [11]. In mehreren wiederholten Tests wird die Performance beim Umwandeln eines qualitativ hochwertigen Videos unter Berücksichtigung des x264-Codes aufgezeigt. Der Tests spaltet sich dabei in zwei Teile auf, von denen wir mit der Version 3.01 sowohl den ersten und den zweiten Teil publizieren.
Seit einigen Jahren gehört SuperPi zu Tests wie das Amen in der Kirche. Leider ist der Test aufgrund seines hohen Alters für aktuelle Prozessoren nur sehr bedingt aussagekräftig, weshalb er bei uns in Zukunft keine Beachtung mehr findet. Als Alternative bieten wir wPrime an. wPrime in der Version 2.00 ist Ende September 2008 erscheinen und liefert in unseren Augen die besten Ergebnisse, da alle Prozessorkerne bzw. Threads unter Windows voll ausgelastet und genutzt werden.
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
3:55
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
4:06
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
4:06
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
4:29
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
4:46
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
5:47
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
5:53
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
6:10
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
7:01
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
7:34
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
7:39
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
8:09
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8:56
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
9:14
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
9:18
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
9:29
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
9:31
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
12:35
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
12:52
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
12:57
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
13:15
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
14:23
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
15:24
Angaben in Minuten, Sekunden
WinRAR
Obwohl 7-Zip kostenlos und in Sachen Kompressionsrate vielen Konkurrenten überlegen ist, kommt die Software in Sachen Verbreitung bei Weitem nicht an WinRAR heran, das in Form von RAR seit DOS und Windows 3.1 verfügbar ist. Mittlerweile ist WinRAR zwar in der Lage neben rar auch andere Formate wie beispielsweise 7z zu entpacken, zum Komprimieren stehen allerdings nur rar und zip zur Verfügung. Seit WinRAR 3.60 [13] bietet nun auch der beliebte Packer Multi-Core-Support. Anzumerken ist dem Programm, dass mit jeder neuen Version und schnelleren Prozessoren alles ein klein wenig schneller und besser komprimiert wird, so dass der Vorsprung von 7-Zip deutlich geringer geworden ist. Das Programm in der Version 3.91 muss in diesem Abschnitt den integrierten Test hinter sich bringen, der Teil für die praxisnahe Anwendung folgt in einem separaten Abschnitt.
Autodesk 3ds Max 2010 mit „SPECapc for 3ds Max 9“ Autodesk 3ds Max ist eine umfassende Lösung für 3D-Modellierung, -Animation und -Rendering, das von führenden Unternehmen in der Spieleentwicklung, der Film- und Fernsehindustrie und im digitalen Publishing eingesetzt wird. In unserem Test vereinen wir die aktuelle Version 3ds Max 2010 [15] mit einem Benchmark von SPEC, der Standard Performance Evaluation Corporation. SPEC stellt für 3ds Max einen separaten Teil bereit, der sich „SPECapc for 3ds Max 9“ [16] nennt. Dieses Paket beinhaltet das Projekt „Space_flyby_mentalray“, welches wir in der Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten rendern lassen und die dafür benötigte Zeit angeben.
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
3:37
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
3:40
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
3:47
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
4:07
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
4:11
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
5:04
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
5:11
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
5:20
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
5:53
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
6:17
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
6:42
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
6:42
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
6:54
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
6:59
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
8:02
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
8:14
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8:14
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
9:12
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
10:14
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
10:41
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
10:59
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
11:15
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
11:39
Angaben in Minuten, Sekunden
LAME
LAME [17] ist ein MP3-Encoder der Spitzenklasse, der dazu auch noch Freeware ist. Also wer immer seine beliebtesten Audio-CDs als MP3 auf dem Rechner überspielen möchte, mit diversen Einstellungen und Funktionen, der ist mit diesem Tool vollends bedient. Wir wandeln mit der Version 3.98.2 eine 700 MByte große Audio-Datei in eine MP3-Datei um, die eine Qualität von 192 kBit/s bietet. Die für das Erstellen dieser Datei benötigten Zeit mittels LAME wird von uns aufgezeichnet. Dabei wird schnell klar, dass das Programm nicht von mehreren Kernen profitiert, sondern der Takt eine wesentliche Rolle spielt.
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
2:36
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
2:37
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
2:39
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
2:41
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
2:44
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
2:47
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
2:54
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
3:01
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
3:08
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
3:11
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
3:12
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
3:15
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
3:17
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
3:18
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
3:25
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
3:29
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
3:37
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
3:44
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
3:52
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
3:52
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
3:54
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
3:55
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
4:09
Angaben in Minuten, Sekunden
MainConcept H.264/AVC Pro
Zum Videos bearbeiten nutzen wir das Programm MainConcept [19] in der Version 1.61 vom gleichnamigen deutschen Unternehmen. Um dem aktuellen Stand der Dinge gerecht zu werden, verwenden wir die Reference-Version inklusive des Plug-Ins für H.264/AVC Pro. Damit wandeln wir knapp 4 GByte großes Rohmaterial von einer Videokamera in ein handliches H.264-Format mit einer Größe von lediglich noch 470 MByte um und geben die dafür benötigte Zeit an.
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
7:08
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
7:22
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
7:45
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
8:08
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
8:34
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
8:43
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
8:55
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
8:58
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
10:31
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
10:49
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
11:48
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
11:57
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
12:12
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
12:57
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
13:05
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
13:29
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
13:52
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
15:19
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
15:28
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
16:19
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
17:08
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
17:10
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
18:43
Angaben in Minuten, Sekunden
Paint.NET
Das von Studenten der Washington State University entwickelte Paint.NET [20] war ursprünglich als Ersatz für das Windows XP integrierte Paint von Microsoft gedacht. In den letzten Monaten und Jahren ist es zu einem ausgewachsenen Programm gereift, dass sich selbst mit teuren Lösungen messen kann. Wir verwenden die etwas ältere Version 3.36, da die Variante 3.5.1 mit dem Benchmarktool PDNBench 3.20 [21] nicht zusammen arbeiten wollte. Dieses kleine Tool simuliert diverse Anwendungen, die man im Hauptprogramm vornehmen kann, und gibt am Ende die dafür benötigte Zeit aus. Per selbst erstelltem Script läuft der Test drei Mal in Folge durch, der Mittelwert landet am Ende in unserem Diagramm.
Mit SPECjvm2008 stellt die Standard Performance Evaluation Corporation (SPEC) einen von AMD, Bea, Hewlett-Packard, IBM, Intel und Sun in Zusammenarbeit mit SPEC entwickelten Benchmark für die Performance von Systemen unter Java zur Verfügung. Dabei ist sowohl der Prozessor mit allen Kernen als auch das Speicherinterface gefordert. Wir nutzen den integrierten Base-Run über fast ein Dutzend verschiedene Anwendungen, der einen Überblick über nahezu alle möglichen Funktionen schafft und am Ende ein vergleichbares Ergebnis ausliefert.
SPECjvm2008 SPECjvm2008 SPECjvm2008 bei Core i7-980X
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
150,59
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
146,72
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
141,95
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
133,55
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
132,91
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
112,55
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
111,48
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
108,50
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
94,92
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
92,17
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
87,35
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
84,44
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
81,10
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
81,03
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
75,95
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
75,43
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
73,62
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
65,02
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
59,13
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
58,53
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
56,65
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
53,48
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
46,16
Angaben in Operations per Minute
TrueCrypt
TrueCrypt ist ein Open-Source-Verschlüsselungstool, welches seit der Version 6.0 auch Multi-Core-Unterstützung bietet, welche dem Programm auf Dual-/Mehrkern- oder Multi-Prozessor-Systemen zu einer deutlich verbesserten Performance bei der Ver- und Entschlüsselung der Daten verhilft. Wie verwenden den integrierten AES-Benchmark-Test mit einem 100-MB-File.
Obwohl 7-Zip kostenlos und in Sachen Kompressionsrate vielen Konkurrenten überlegen ist, kommt die Software in Sachen Verbreitung bei Weitem nicht an WinRAR heran, das in Form von RAR seit DOS und Windows 3.1 verfügbar ist. Mittlerweile ist WinRAR zwar in der Lage neben rar auch andere Formate wie beispielsweise 7z zu entpacken, zum Komprimieren stehen allerdings nur rar und zip zur Verfügung. Seit WinRAR 3.60 [12] bietet nun auch der beliebte Packer Multi-Core-Support. Anzumerken ist dem Programm, dass mit jeder neuen Version und schnelleren Prozessoren alles ein klein wenig schneller und besser komprimiert wird, so dass der Vorsprung von 7-Zip deutlich geringer geworden ist. Das Programm in der Version 3.91 muss den Programmordner „tracks“ der installierten Spiels „Colin McRea: DiRT 2“, bestehend aus 2.555 Dateien und 84 Ordnern mit einer Gesamtgröße von 2,83 GByte, bei maximalen Qualitätseinstellungen in das Format .rar komprimieren.
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
6:42
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
6:55
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
6:59
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
7:14
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
7:14
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
8:37
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
9:03
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
9:06
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
9:14
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
9:16
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
9:34
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
10:33
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
10:35
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
10:40
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
11:03
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
11:06
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
11:44
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
11:54
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
12:10
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
12:41
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
13:05
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
13:38
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
14:04
Angaben in Minuten, Sekunden
PCMark Vantage
Etwas über zwei Jahre nach der Vorstellung des PCMark05, dem Futuremark-Benchmark zur Beurteilung der Leistung eines Rechners in verschiedensten Anwendungsszenarien, stellt der finnische Hersteller den PCMark07, „PCMark Vantage“ genannt, vor. Einmal mehr sollen Privatanwender und Firmen anhand eines kompakten Programms in der Lage sein, die Leistung eines Rechners auf Grundlage einer breiten Basis an Tests möglichst objektiv bewerten zu können. Alle Details zu dem neuen Benchmark stellt unser Artikel zu PCMark Vantage [23] bereit.
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
8.578
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
8.334
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
8.124
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
8.122
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
8.095
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
8.033
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
7.800
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
7.789
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
7.682
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
7.279
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
7.046
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
6.788
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
6.766
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
6.745
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
6.535
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
6.269
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
6.238
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
6.224
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
6.015
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
5.936
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
5.936
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
5.560
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
5.382
Angaben in Punkten
Spiele (800x600)
In diesem ersten Abschnitt wollen wir die Performance der Spiele bei geringer Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten mit aber hohen Details zeigen. Dies soll insbesondere die Limitierung der Grafikkarte zurückschrauben, wirklich entfernen kann man den Einfluss dieser aber natürlich nie. Um den Prozessor dennoch zu fordern, werden in jedem Spiele hohe Grafikeinstellungen gewählt, die Funktionen von Anti-Aliasing und Anisotrope Filterung sind jedoch immer deaktiviert.
Anno 1404
Anno 1404 ist der jüngste Spross aus der Anno-Serie, der eine große Aufgabe vor sich hat: Die drei sehr erfolgreichen Vorgänger zu toppen. Rein technisch scheint der Titel dies locker erfüllen zu können, da Anno 1404 ohne Zweifel aktuell das optisch schönste Strategiespiel ist – und das vielleicht bei weitem. Der Titel bietet sogar eine Direct3D-10-Unterstützung an, was bei Strategiespielen noch Seltenheitswert hat. Das Auge nimmt dies auf jeden Fall gerne zu Kenntnis, da Anno 1404 nicht nur eine wunderschöne Wasserdarstellung bietet, sondern auch darüber hinaus durchweg zu gefallen weiß. Wir nutzen eine von uns erstellte Karte in einem Endlos-Spiel mit einer Gesamtbevölkerung von knapp 82.000 Einwohnern, diversen Schifffahrtsrouten und regem Treiben auf nahezu allen Inseln der riesigen Karte. Dieses Szenario bringt selbst High-End-PCs zum Schwitzen. Da es in Anno 1404 direkt im Spiel keine Option für 800 x 600 Bildpunkte gibt, kommt hier die Auflösung von 1.024 x 786 Pixel bei hohen Details (ohne AA/AF) zum Einsatz.
ArmA II war im Sommer 2009 ein tragisches Beispiel dafür, wie ein zu früher Veröffentlichungstermin aus einer wahren Perle einen nur mäßigen Titel gemacht hat. Dabei hatte das Spiel ein gewaltiges Potential. Allerdings hätte es weitaus mehr Sorgfalt, also wahrscheinlich schlichtweg mehr Zeit gebraucht, um dieses zur Gänze auszuschöpfen. Nach vielen Patches läuft das Spiel heute einigermaßen, entpuppt sich nach wie vor aber als wahrer Hardwarefresser. Besonders wenn man die Sichtweite auf 10.000 Meter maximiert – dabei geht fast jeder Rechner in die Knie. Ein Grund für uns, genau dies bei hohen Details zu tun. Dafür nutzen wir die Szenario-Mission „Trial By Fire“ kurz nach der Landung mit dem Hubschrauber vor dem Dorf und nehmen mit Fraps das Aussteigen der Männer aus dem Heli, den Abflug dessen sowie das Stürmen samt Trupp auf das Dort auf. Die uns dabei zur Verfügung stehenden Bilder pro Sekunde geben wir aus.
Armed Assault 2 (ArmA II) ist kein Freund von Intels Hyper-Threading bei den Quad-Core-Prozessoren – dies hatten wir im letzten Artikel bereits klargestellt. Dies kostet beispielsweise den Core i7-870 in dieser Position mehr als 15 Prozent. Schaltet man nämlich diese Funktion ab, erreicht das besagte Vier-Kern-Modell deutlich mehr Bilder pro Sekunde, aber vor allen fallen die minimalen Frames nicht mehr so stark ab. Dies merkt man auch direkt im Spiel, kommt es einem hier und da doch einmal ruckelig vor. Die Deaktivierung von SMT umgeht dies. Dass man Hyper-Threading aber nicht komplett verteufeln sollte, zeigen die neuen Zweikerner. Diese laufen mit der Technologie durchweg schneller. Vielmehr zeigt der Benchmark deshalb eine Schwäche des Spiels auf, dass zwar für vier Kerne – egal welcher Art (real oder virtuell) – aber kaum darüber hinaus ausgelegt ist. Dem Sechs-Kern- und Zwölf-Thread-Prozessor Gulftown wird dies gar richtig zum Verhängnis.
Call of Duty: Modern Warfare 2
Vor gut zwei Jahren setzte Infinity Ward mit „Call of Duty 4 – Modern Warfare“ (ComputerBase Test [25]) neue Genre-Standards und veröffentlichte einen echten Top-Seller, der ein breites Publikum fand und in den meisten Reviews mit extrem guten Bewertungen punkten konnte. Kein Wunder also, dass die Veröffentlichung des Nachfolgetitels schon mehrere Monate vorab riesige Wellen schlug. Insgesamt ist der Nachfolger letztendlich genau das, was man vorab erwarten durfte: Ein Spiel, dass die großen Fußstapfen gebührend gefüllt hat. Wir nutzen die erste Mission des zweiten Akts, „Wolverine!“, für eine Analyse der Leistung auf aktuellen Prozessoren.
Dieses neue Rennspiels zählt zu den ersten Anwendungen, die das DirectX-11-Zeitalter auf dem PC einläuten. Inhaltlich baut Codemaster auf den Vorgänger DiRT auf, legt den Schwerpunkt also eher auf Off-Road-Rennen mit unterschiedlichen Vehikeln, anstatt einer reinen Rally-Umsetzung wie bei den ursprünglichen Titeln der Serie. Dabei macht das Spiel höllisch viel Spaß und sieht dank aktuellster Grafik-Unterstützung auch noch richtig gut aus. Wir nutzen die integrierte Benchmarkfunktion in mehreren Durchgängen auf einer Strecke in der Wüste Marokkos über lange 100 Sekunden, da sich so genauer die Höhen und Tiefen eines Kurses über lange, weitläufige Sandwege voller Rauch oder auch das Innere einer Stadt mit engen Gassen darstellen lassen.
Auch wenn der bekannte Vorgänger Far Cry noch von dem deutschen Unternehmen Crytek (nun Crysis und Crysis Warhead) entwickelt worden ist, so hat UbiSoft die Marke Far Cry nicht fallen gelassen, sondern einen zweiten Teil entwickelt, auch wenn dieser mit dem ursprünglichen Spiel nicht mehr viel gemeinsam hat. Gleich geblieben, wenn auch auf nicht ganz so hohem Niveau, ist jedoch eine sehr gute Technik, die Afrika in frischem Glanz erscheinen lässt. Dazu hat UbiSoft mit Dunia eine neue Engine entworfen, die auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Wir verwenden von Far Cry 2 das integrierte Benchmark-Tool und testen das Spiel mit der Small-Flyby-Sequenz.
Knapp vier Jahre nach Resident Evil 4 brachte Capcom das erste Resident Evil auf die PlayStation 3 sowie Xbox 360. Doch auch die PC-Version wurde nicht vergessen, ein zusätzlicher Benchmark mit zwei separaten Tests wurde ebenfalls bereit gestellt. Diese simulieren verschiedene Szenen in mehreren Stadtteilen, wobei es fast immer auf das gleiche hinausläuft – mehr Zombies zur Strecke zu bringen. Dies alles geschieht in doch recht ansehnlicher Grafik und guter Performance, insbesondere die Skalierung über mehrere Kerne fällt äußerst positiv auf, weshalb der Benchmark hier in Form der beiden integrierten Tests seinen Platz bekommt.
Nachdem wir alle Spiele in geringer Auflösung und hohen Details betrachtet haben, wird es Zeit für die praxisgerechte Analyse. Denn niemand spielt ein aktuelles Spiel in 800 x 600, die am häufigsten genutzte Auflösung auf ComputerBase war in den letzten Monaten 1.680 x 1.050 Bildpunkte. Genau diese zeigen wir bei hohen, respektive maximalen Details einschließlich der Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung.
Das gleiche Bild wie bei 800 x 600 in diesem Benchmark wird auch hier deutlich: Intels Hyper-Threading (SMT) ist bei den realen Vier-Kern-Prozessoren nicht gern gesehen. Dieses Feature hat zur Folge, dass der Core i5 vor dem Core i7 landet. Schaltet man das SMT jedoch aus, erreicht ein Core i7-870 satte 30,45 Bilder pro Sekunde mit einem Minimum von 24 FPS, was genau das Ergebnis des vorherigen Tests bestätigt. SMT kostet den Core i7 15 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit und damit in dieser Kategorie den Sieg. Dass man Hyper-Threading aber nicht komplett verteufeln sollte, zeigen wiederum die neuen Zweikerner. Diese laufen mit der Technologie durchweg schneller, als wenn man sie deaktiviert. Vielmehr zeigt der Benchmark deshalb eine Schwäche des Spiels auf, dass zwar für vier Kerne – egal welcher Art (real oder virtuell) – aber kaum darüber hinaus ausgelegt ist. Dem Sechs-Kern- und Zwölf-Thread-Prozessor Gulftown wird dies gar richtig zum Verhängnis.
Da Colin McRae: DiRT 2 das neue DirectX 11 unterstützt, nutzen wir diese Funktion auch. In der typischen Auflösung für einen 22-Zoll-TFT, 1.680 x 1050 Bildpunkte, läuft das Spiel auf sehr hohen Details mit aktiviertem AA/AF mit den folgenden Frames:
Wie klar zu erkennen ist, limitiert die schnellste Single-GPU-Grafikkarte in der Auflösung bei maximalen Details inklusive qualitätssteigernden Mittel bei knapp 60 Bildern pro Sekunde. Vsync war zu jeder Zeit deaktiviert, es handelt sich dabei schlicht um die maximale Leistung der Grafikkarte.
In unserem Rating schlüsseln wir wie in den letzten Jahren nach und nach die unterschiedlichen Bereiche auf. In das abschließende Rating fließen wie üblich nur Tests aus den Bereichen Anwendung sowie Spiele (komplett ohne Anno 1404 [26]), wobei alle anderen Segmente separat ausgegeben werden. An erster Stelle präsentieren wir dabei das Ergebnis, das den höchsten Realitätsgehalt hat, also alle Anwendungen und die Spiele in einer Auflösung von 1.680 x 1.050 Bildpunkten. Parallel dazu geben wir aber auch das Rating aus, was einen Blick mehr in die Zukunft offenbart, wenn die Anwendungen nahezu gleich bleiben, Spiele aber weiterhin nicht nur auf Grafik sondern auch auf CPUs optimiert werden. Deshalb fließen dort die Games in geringer Auflösung ohne AA/AF ein. Zur guter Letzt werden alle Bereiche (Anwendungen, Spiele) in geringer und hoher Auflösung sowie die theoretischen Tests zusammengefasst und separat ausgegeben.
Die Leistungsaufnahme wird in unserem Testparcours immer für das gesamte System angegeben. In dieser Disziplin sind alle stromsparenden Eigenschaften der jeweiligen Plattformen aktiviert, was Cool'n'Quiet, EIST, C1E und andere Dinge einschließt. Durch die moderne 40-nm-Grafikkarte, die im Idle ebenfalls einen sehr geringen Leistungsbedarf aufweist, sind teilweise deutlich niedrigere Werte als in den Jahren zuvor ermöglicht, selbst wenn man die schnellsten Prozessoren mit der aktuell besten Single-GPU-Grafik paart. Beim Test unter voller Belastung der Prozessoren verlassen wir uns auf das gute alte Prime95 in der aktuellsten Version [27]. Was das Voltcraft-Messgerät am Ende direkt an der Steckdose anzeigt, geben wir in den folgenden Diagrammen preis.
Intel Core i5-760 im Idle Intel Core i5-760 mit Turbo (1 und 2 Kerne) Intel Core i5-760 mit Turbo (3 und 4 Kerne)
Leistungsaufnahme (komplettes System)
Idle:
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
64
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
64
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
64
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
65
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
65
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
70
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
70
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
70
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
71
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
74
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
74
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
74
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
75
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
76
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
77
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
77
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
77
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
79
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
79
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
79
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
87
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
Auch wenn der Phenom II X4 965 BE in diesem Duell bereits vom neuen Chipsatzgespann 890FX + SB850 profitiert, das bekanntlich 30 Watt einspart [28], sind die schnelleren Lynnfield nicht zu schlagen. Und weil unser Core i5-760 sogar noch weniger verbraucht als der Vorgänger, wird die Differenz sogar größer. Allerdings sei angemerkt: Ein aktuell erworbener Core i5-750 dürfte jedoch auf ähnliche Verbrauchswerte wie der „neue“ 760 kommen, da er auf dieselben Optimierungen in der Fertigung zurückgreifen kann. Unsere Werte stammen jedoch noch von einem Modell aus 2009.
Temperatur
Parallel zur Messung der Leistungsaufnahme erfolgt die Bestimmung der maximalen Temperatur. Diese wird sowohl über Tools ausgelesen, als auch noch einmal mittels Infrarotthermometer überprüft.
Temperatur
maximale Kerntemperatur:
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
35
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
36
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
36
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
39
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
39
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
39
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
40
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
42
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
42
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
42
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
43
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
43
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
43
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
43
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
44
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
44
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
45
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
47
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
48
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
51
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
51
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
59
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
Wie üblich gestaltet sich das Übertakten bei den neuen Intel-Prozessoren dank hohem Multiplikator sehr einfach. Der BCLK wird so lange angehoben, bis das System nicht mehr stabil in Prime95 zu betreiben ist. Da mit dem Anheben des BCLK auch der interne QPI-Takt sowie die Speicherfrequenz angehoben werden, muss man diese manuell um eine oder gar zwei Stufen zurückdrehen. Mit unserem BCLK von 191 MHz (mit deaktiviertem Turbo) erreichten wir glatte und stabile 4 GHz.
Intel Core i5-760 übertaktet ohne Turbo
Alternativ kann man den Turbo aber auch aktiviert lassen, muss dann aber ein wenig mehr rechnen, da man die fünf Schritte des Turbos bei deutlich höherem Takt einbeziehen muss. In unserem Fall haben wir dafür den BCLK wieder um 20 auf 171 MHz gesenkt, was in einem Basis-Takt von 3,59 GHz mündete. Für Anwendungen mit drei und vier Kernen heißt das aber bereits ein Takt von 3,77 GHz, ein und zwei Kerne bieten gar 4,28 GHz. Welche Variante lohnt mehr?
Wie üblich wird ein höherer Prozessortakt in erster Linie von theoretischen Tests und Anwendungen honoriert, während Spiele in erster Linie von der Grafikkarte abhängen. Eine kleine Auswahl an Tests verdeutlicht dieses Bild:
Nicht vergessen sollte man beim Übertakten allerdings: Gibt man dem Prozessor ordentlich Spannung, kann man mal eben 100 Watt mehr aus der Steckdose ziehen.
Rechtfertigt eine 20 Prozent höhere Leistung in Anwendungen und keinerlei Gewinn in Spielen eine deutlich erhöhte Leistungsaufnahme der CPU? Diese Frage ist mit einem klaren Nein zu beantworten. Das Übertakten von bereits sehr hoch gezüchteten CPUs ist und bleibt in unseren Augen nicht sinnvoll.
Undervolting
Der Core i5-760 verbraucht schon Ab Werks zweifelsohne relativ wenig Energie für die gebotene Leistung, doch mit ein paar manuellen Eingriffen lässt sich die Effizienz der CPU noch weiter steigern. Denn die Hersteller geben bei der Spannung in der Regel sehr viel Spielraum, um so eventuelle Serienstreuungen ausgleichen zu können. So kam es beispielsweise, dass wir unseren „Lynnfield“ über den bekannten Offset-Modus [29] bis zu 0,14 Volt unter der normalen Spannung betreiben konnten.
Im Leerlauf lässt sich bei aktuellen Intel-CPUs zwar nicht mehr viel aus den CPUs heraus holen, immerhin kann man den Wert des gesamten Testsystems unter voller Prozessorlast aber um sieben Prozent auf knapp über 140 Watt drücken.
Preis-Leistungs-Rating
Hinweis: Wir haben die aktuellen Ladenpreise für alle im Test vertretenen Prozessoren bei den günstigsten Online-Händlern herausgesucht und in einer Momentaufnahme festgehalten. Dabei wurde der Preis ausschließlich von lieferbaren Boxed-CPUs inklusive Kühler und voller Herstellergarantie berücksichtigt.
Preisliste
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
55
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
65
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
80
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
80
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
80
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
95
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
100
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
105
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
115
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
120
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
145
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
160
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
165
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
175
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
175
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
175
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
175
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
230
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
240
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
250
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
255
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
265
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
Wie üblich gilt bei der Übersicht das bekannte Motto: Fällt ein Prozessor im Preis, wandert er in dem Diagramm nach oben und sein Rating erhöht sich dadurch. Für dieses Preis-Leistungs-Verhältnis wird das Gesamtrating durch den Preis dividiert und mit 1.000 multipliziert. Das Ergebnis repräsentiert dann die Leistung, die man, kaufmännisch gerundet, aktuell für einen Euro erhält. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass sich der Preis der Prozessoren täglich ändern kann, weswegen eine dauerhafte Korrektheit der Liste nicht garantiert werden kann. (Stand der Preise: 05.08.2010)
Preis-Leistungs-Verhältnis
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
100,0%
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
96,4%
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
85,9%
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
73,8%
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
71,2%
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
68,1%
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
64,7%
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
64,7%
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
57,5%
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
54,6%
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
51,4%
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
48,6%
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
47,8%
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
47,8%
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
43,8%
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
43,3%
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
40,9%
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
37,1%
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
34,9%
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
34,7%
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
33,3%
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
27,2%
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo & SMT ein
Traditionell wird das Feld von den günstigen Zwei-Kern-Prozessoren angeführt, die sich in den letzten Wochen jedoch Gesellschaft mit drei und vier Kernen dazu geholt haben: Die Athlon II mit zwei, drei oder vier Kernen und für Einstiegspreise von 50 bis 70 Euro führen die Statistik souverän an. Wie so oft verdeutlicht das Diagramm, dass man eine sehr hohe Grundleistung für einen sehr niedrigen Preis bekommt. Danach geht die Spirale langsam nach oben, die Prozessoren rutschen im Rating deutlich ab. Der neue Intel Core i5-760 liegt dank gleichem Preis aber etwas besserer Gesamtleistung als AMDs zweitschnellster Sechs-Kern-Prozessor, der Phenom II X6 1055T, in diesem Rating leicht vor dem Konkurrenzmodell.
Performance-Leistungsaufnahme-Rating
Unser Performance-Leistungsaufnahme-Rating befindet sich auch weiterhin im Erprobungsstatus. Vorerst haben wir uns als Leistungs-Input für das abschließende Performancerating entschieden. Da dies unter entsprechender Last passiert, setzen wir die maximale Leistungsaufnahme als Bezugspunkt an, auch wenn sie nicht bei allen Anwendungen zum Tragen kommen mag.
Als Beispiel nehmen wir den Core 2 Quad Q9550, der in unserem Performancerating mit 70,1 Prozent abschließt. Auf Augenhöhe der Performance befindet sich mit 70,3 Prozent auch der Core i5-661, so dass in diesem Punkt nahezu Gleichstand herrscht. Was im Performance-Leistungsaufnahme-Rating jedoch entscheidet, ist die Leistungsaufnahme. Der Core i5-661 zieht mit maximal 119 Watt unter voller Belastung unseres Komplettsystems deutlich weniger als ein Core 2 Quad Q9550, der maximal 178 Watt verbraucht. Folglich klafft zwischen den beiden Probanden in dem folgenden Rating eine große Lücke.
Performancerating zu maximaler Leistungsaufnahme (Beta-Status)
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
100,0%
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
99,8%
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
87,1%
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
86,9%
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
81,5%
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
81,2%
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
80,6%
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
79,2%
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
77,8%
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
77,0%
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
Die 32-nm-Prozessoren liefern eine gute Leistung und der niedrige Verbrauch schiebt sie in der Disziplin in Front. Auch die Konkurrenten sind allesamt Prozessoren von Intel, erst in der zweiten Hälfte kommen die AMD-Prozessoren in den Blickpunkt.
Auf Wunsch geben wir heute auch die maximale Performance im Vergleich zum Idle-Wert an. Dort ist jedoch die Fehleranfälligkeit deutlich höher, da sich beispielsweise das gewählte Mainboard viel mehr auswirkt. Sind es beispielsweise fünf Watt Unterschied, macht das unter voller Belastung bei 150 Watt nur einen vernachlässigbaren Bruchteil aus. Im Idle bei lediglich 60 Watt spielt dieser Aspekt hingegen eine deutlich größere Rolle.
Performancerating zu minimaler Leistungsaufnahme (Beta-Status)
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
100,0%
Intel Core i7-860, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
99,4%
Intel Core i5-760, 2,80 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
97,5%
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
95,9%
AMD Phenom II X6 1090T BE, 3,20 GHz, Turbo ein
92,1%
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
90,6%
AMD Phenom II X6 1055T, 2,80 GHz, Turbo ein
89,4%
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo & SMT ein
Anmerkung: Wie bereits erwähnt, befindet sich diese Abschnitt noch in der Experimentierphase. Auch wir wissen, dass es viele Variablen gibt und man die mit Prime95 ermittelte maximale Leistungsaufnahme in einem Komplettsystem nicht zwangsweise in das Verhältnis zum Gesamtergebnis, welches mit dem Komplettsystem ermittelt wurde, setzen kann.
Fazit und Empfehlung
Was auf den ersten Blick nur nach einer Taktsteigerung von 133 MHz aussieht, ist hinter den Kulissen doch deutlich mehr. Der Core i5-760 ist nicht nur schneller geworden, er verbraucht dabei auch noch weniger Energie als die ersten Chargen des Core i5-750. Zieht man dann noch den gegenüber dem Vorgänger quasi unveränderten Preis hinzu, ergibt sich ein nahezu unschlagbares Produkt in seiner Klasse.
Schnell waren die „Lynnfield“ auf Basis der „Nehalem“-Architektur bekanntlich schon immer, doch bisher stand ihnen der Preis ein wenig im Weg. Deshalb gefiel uns im Gesamtpaket zum Start dieser Prozessoren im September 2009 der Core i5-750 am besten [30], vereinte er eine gute Leistung und einen akzeptablen Preis. Und genau an dieser Stelle macht der Core i5-760 weiter. Er übernimmt den Preis des Vorgängers, legt in der Performance aber eine Schippe drauf. Dies reicht um alle Vier-Kern-Prozessoren und selbst das zweitschnellste Hexa-Core-Modell der Konkurrenz zu schlagen. Hier und da kommt die CPU gar dem Core i7-860 aus eigenem Hause gefährlich nahe, kann ihn ab und an sogar übertrumpfen. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Geht eine Anwendung nur nach reinem Takt und profitiert maximal von vier Kernen, sind die beiden Modelle dank des Taktes von 2,80 GHz plus Turbo nahezu identisch.
Unterseite des „Lynnfield“-Prozessors
Dass Intel in dem dreiviertel Jahr seit Start der Lynnfield nicht geschlafen hat, zeigt sich bei der Leistungsaufnahme. Auch wenn die Revision und das Stepping gleich geblieben sind, wurde die bereits lange genutzte 45-nm-Fertigungstechnologie noch weiter optimiert. Heraus gekommen sind schnellere Prozessoren, die weniger Strom benötigen als ihre langsameren Vorgänger. Ein aktuell erworbener Core i5-750 dürfte im Übrigen auf ähnliche Verbrauchswerte wie der 760 kommen, da er mittlerweile auf dieselben Optimierungen in der Fertigung zurückgreifen kann. Da dieses Feld aber ohnehin schon die Paraderolle der „Lynnfield“ und „Clarkdale“ ist, sieht es für die Konkurrenz von AMD noch düsterer aus als zuvor. Die nicht einmal gleich schnellen Modelle genehmigen sich selbst mit neuestem Unterbau auf Basis des 890FX-Chipsatzes 20 Prozent mehr Leistung in unserem Komplettsystems.
So steht am Ende dieses Tests ein Quad-Core-Prozessor, der in Spielen nach den 1.000 US-Dollar teuren „Extreme Edition“-CPUs die beste Leistung abliefert, sich in Programmen keine nennenswerte Schwäche leistet und auch in der Leistungsaufnahme punkten kann. Dafür hat sich der Intel Core i5-760 die Empfehlung der ComputerBase-Redaktion redlich verdient.