Zu Beginn des Jahres 2010 hat Intel offiziell die 32-nm-Fertigung vom Stapel gelassen und diverse neue Prozessoren präsentiert. Während wir uns in unserem Launch-Artikel [1] mit einem der schnellsten „Clarkdale“-Prozessoren in Form des Core i5-661 beschäftigt haben und alle Features vom Turbo-Modus über Hyper-Threading bis hin zu den neuen AES-Instruktionen und dem integrierten Grafikkern [2] näher angesehen haben, werfen wir heute den Blick auf den Einstieg in die neue Welt. Dafür haben wir uns das kleinste Modell aus dem 32-nm-Bestand von Intel ins Haus geholt, den Pentium G6950 mit 2,80 GHz. Gleichzeitig nehmen wir noch den kleinsten Core i3 mit ins Boot, das Modell 530 mit 2,93 GHz.
Intel Pentium G6950 und Core i3-530
Was auf den ersten Blick nur noch 133 MHz Taktunterschied aussieht, ist in Wahrheit viel, viel größer. Der Pentium muss auf viele Dinge verzichten, die mit dem auf 1.066 MHz reduzierten Speicherinterface anfangen, mit dem auf 3 MByte reduzierten L3-Cache weiter gehen und mit dem Streichen der Hyper-Threading-Funktion aufhören. Darüber hinaus gibt es beim kleinsten Clarkdale-Ableger keine Unterstützung für SSE4.x. Inwiefern dies alles eine Rolle spielt und wie groß dadurch der Abstand zwischen den beiden CPUs wird, werden wir uns genauer ansehen.
Wir nutzen diesen Test aber auch dazu, um die von uns im ersten Clarkdale-Test simulierten Ergebnisse für die Core i3 zu bestätigen. Große Unterschiede sind hier jedoch nicht zu erwarten, denn einzig die fehlende AES-Funktionalität wurde von uns im ersten Test nicht berücksichtigt.
Unser Dank geht heute an den Onlineshop Mindfactory [3], der uns kurzfristig und unkompliziert mit den beiden Prozessoren, die dieses Mal nicht direkt von Intel gestellt wurden, versorgt hat.
Mindfactory
Überblick
Alle Details zu den Clarkdale-Prozessoren, zu denen auch die beiden neuen Ableger gehören, haben wir bereits ausführlich in unserem ersten Artikel dargeboten [4]. Deshalb wollen wir nachfolgend nur die Unterschiede zwischen den beiden Einsteiger-Modellen genauer darlegen.
Der Pentium wurde gegenüber dem Core i3 in fast allen Punkten zurecht gestutzt. Letztendlich knabbern diese Einschränkungen aber auch am Preis sowie der Leistungsaufnahme des Prozessors, was sich am Ende als großer Vorteil heraus stellen könnte. Denn allein ein Preisunterschied von 36 US-Dollar ist im Marktsegment dieser Prozessoren bereits eine kleine Welt. Im Handel bleibt jedoch aktuell nicht mehr viel von dem großen Unterschied auf dem Papier übrig, hierzulande trennen beide CPUs gerade noch 15 Euro.
Intel Pentium G6950 Intel Core i3-530
Da es jedoch nicht nur die offensichtlichen Unterschiede gibt, sondern einige tief in den Kernen liegen, haben wir auch die Feature-Liste noch einmal zusammen getragen. Hier zeigen sich weitere kleine Differenzierungen zwischen den Core i3 und Pentium – Stichwort SSE4.x-Befehle. Auch der QPI-Takt unterscheidet sich. Während der Core i5-661 hier mit 3.200 MHz zu Werke ging, sind es beim Core i3-530 „nur“ 2.933 MHz. Der Pentium G6950 setzt nur noch auf 2.400 MHz.
Features von Intels Core i7, Core i5, Core i3 und Pentium
Um die Auswirkungen all' dieser Unterschiede genau zu betrachten, müssen gleiche Voraussetzungen geschaffen werden. Zu diesem Zweck passieren die beiden Prozessoren zuerst in ihren normalen Einstellungen den Test. Danach nehmen wir uns den Core i3 und bewegen uns mit ihm in Richtung Pentium. Dies soll heißen, dass er in einem ersten Schritt auf 2,80 GHz herunter getaktet wird, die Hyper-Threading-Funktion wird abgeschaltet. Der Arbeitsspeicher wird auf DDR3-1066 gedrosselt, der QPI-Link auf 2.400 MHz fixiert. Als Unterschiede bleiben somit der L3-Cache sowie die internen Features stehen. Im späteren Grafiktest wiederholen wir das Prozedere mit dem Takt der integrierten Grafik, während die anderen Vorzeichen nahezu identisch bleiben.
Testsystem
Fast 60 Prozessoren hat unser Testsystem im letzten Jahr gesehen; Zeit um die älteren Modelle auszusortieren und einen neuen Anfang mit einer neuen Plattform zu starten. Dabei haben wir auch auf viele Anregungen der Leser zurückgegriffen, die wir in den letzten Monaten bekommen haben. Die größte Änderung zum Vorjahr liegt deshalb in der Grafiklösung, bei der ab sofort eine Radeon HD 5870 von MSI zum Einsatz kommt. Diese Karte zeichnet sich durch einen sehr geringen Energiebedarf im Idle aus, liefert, wenn es nötig wird, aber Leistung satt.
MSI Radeon HD 5870
Neben den notwendigen Bauteilen für jede Plattform (wie unterschiedliche Mainboards) bleibt das Netzteil mit „80Plus-Silber“-Zertifizierung das gleiche. Auch wird der „Cooler Master Stacker RC-832“ weiterhin mit seinen zwei integrierten 120-mm-Lüftern verwendet, um einen möglichst fairen und realitätsnahen Vergleich zwischen den Kontrahenten zu ermöglichen.
Als Betriebssystem setzten wir in der Neuauflage auf Windows 7 in der 64-Bit-Variante. Wie die weitere verwendete Software aussieht, wird im Abschnitt Benchmarks aufgeschlüsselt. Alle sonstigen Details zum Testsystem gibt es folgend:
Komplette Aufschlüsselung des Testsystems und den verwendeten Komponenten.
Alle Athlon-II- und Phenom-II-Prozessoren wurden, sofern nicht anders angegeben, mit C&Q und C1E disabled (aus) vermessen. Eine umfassende Untersuchung zu dieser Thematik [5] hatten wir zu Beginn des Jahres 2009 im Programm. Der Speichercontroller wurde bei allen AMD-Systemen im Modus „UnGanged“ betrieben.
Der integrierte Grafikkern der Clarkdale-Prozessoren war für den Zeitraum des reinen Prozessortests deaktiviert, da die Radeon HD 5870 zum Einsatz kam. Eine Betrachtung des Prozessor inklusive der Grafikleistung liefert unsere separate Analyse.
Motherboard
AMD
Asus M4A79T Deluxe (AMD 790FX + SB750) – Sockel AM3 – Revision 1.01G – BIOS 2205 (28. Oktober 2009),
Intel
Asus P6T Deluxe (Intel X58-Chipsatz) – Sockel LGA1366 – Revision 1.02G – BIOS: 1804 (23. November 2008)
Neben dem von Grund auf neu gestalteten Testsystem haben wir auch den Benchmarkparcours einem Update unterzogen. Nach wie vor sind einige theoretische Tests mit von der Partie, da diese in der Regel einen Schritt weiter sind als jede reale Anwendung. Dort werden neue Funktionen, die in Prozessoren einen Platz gefunden haben, als erstes in ihrer Leistungsfähigkeit geprüft. Da diese theoretischen Tests dem Anwender vor dem PC aber nicht viel nutzen, ziehen wir auch viele Praxis-Anwendungen zu Rate. Dazu gehören heutzutage in erster Linie vielfältige Multimedia-Anwendungen, aber auch alltägliche Dinge wie das Packen von Dateien. Abgerundet wird der Test von einigen Spielen. Den Testparcours haben wir in diesem Punkt geteilt. Einmal bewerten wir die Spiele in geringer Auflösung bei hohen Details ohne qualitätssteigernde Mittel (AA/AF), der zweite Teil greift auf die aktuell am meisten genutzte Auflösung von 1.680 x 1.050 Bildpunkte zurück und stellt die Performance dar, wie sie im realen Einsatz mit mindestens vierfachem AA/AF an der Tagesordnung ist.
Wie bereits in der Vergangenheit üblich, wird jeder Benchmark mehrere Male durchgeführt, um auf etwaige Ausreißer in der Performance stoßen zu können. Dieses geschieht in fast allen Anwendungen leider häufiger als erwartet, sowohl in die negative als auch in die positive Richtung. Der Mittelwert aus den fünf Tests (ohne extreme Ausreißer) wird dann in die einzelnen Diagramme übernommen.
Call of Duty: Modern Warfare 2, Vollversion, Auslieferungszustand
Colin McRae: DiRT 2, Vollversion, Auslieferungszustand
Far Cry 2, Vollversion, Auslieferungszustand, integrierter Benchmark
Resident Evil 5, Benchmark-Version
weitere benötigte Tools
CPU-Z 1.53.1 Beta
Core Temp 0.99.5
Fraps 3.03
Prime95 25.11
Theoretische Tests
3DMark Vantage
Nachdem der altgediente 3DMark06 schon einige Jahre auf dem Buckel hat und somit nicht nur die Grafik mittlerweile etwas angestaubt wirkt sondern darüber hinaus das CPU-Limit bei schnellen Grafikkarten immer mehr bemerkbar wird, wurde es höchste Zeit für einen Nachfolger. Der finnische Hersteller Futuremark hat dementsprechend nach einer langen Wartezeit den 3DMark Vantage auf den Markt gebracht, der von vornherein für die Direct3D-10-API programmiert worden war. Da jedoch auch dies schon einige Monate her ist, nehmen wir den Benchmark nur mit in den Parcour, da sich die Ergebnisse auch für Jedermann daheim schnell nachvollziehen lassen.
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
16.518
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
16.225
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
14.597
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
14.573
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
14.115
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
13.767
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
13.357
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
13.225
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
13.080
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
13.071
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
12.516
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
12.429
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
12.321
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
12.122
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
12.116
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
11.666
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
11.380
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
11.050
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
10.803
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
10.580
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
10.544
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
9.647
CPU-Test:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
20.419
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
19.932
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
13.150
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
11.758
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
11.386
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
10.024
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
9.897
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
9.314
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
9.081
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
8.891
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
8.887
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8.746
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8.737
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
7.427
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
7.226
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
7.017
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
6.248
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
6.080
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
5.846
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
5.606
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
5.395
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
5.022
Angaben in Punkten
Cinebench
Das populäre, aus Deutschland stammende Maxon Cinema4D ist in unserem Benchmarkparcours in Form von Cinebench R10 vertreten. Die Software nutzt zum Raytracing bis zu 16 Prozessoren und profitiert damit von allen derzeit am Markt erhältlichen Desktop-Prozessoren von AMD oder Intel. In unserem Test präsentieren wir die Mitte 2007 veröffentlichte Version Cinebench R10. Wie üblich zeigen die Diagramme einerseits den Test mit nur einem Prozessorkern, zum anderen auch den Multi-Core-Test, der auch Hyper-Threading nutzt.
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
4.919
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
4.907
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
4.880
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
4.401
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
4.301
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
4.149
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
4.121
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
4.102
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
3.952
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
3.882
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
3.829
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
3.725
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
3.622
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
3.424
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
3.424
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
3.331
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
3.288
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
3.281
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
3.176
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
2.863
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
2.851
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
2.822
x-CPUs:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
19.223
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
19.055
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
14.501
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
14.232
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
11.970
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
11.719
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
11.022
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
10.294
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
10.148
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
9.890
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
9.855
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
9.380
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
9.358
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
8.934
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
8.401
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
8.030
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
7.559
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
7.353
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
7.257
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
7.073
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
6.683
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
6.585
Angaben in Punkten
SiSoft Sandra 2010
Egal ob es um Mainboard, Speicher, Festplatte, Peripherie, Steckkarten, Prozessor, Netzwerk, Schnittstellen, BIOS, Windows oder DirectX geht, SiSoft Sandra hat umfangreiche Antworten parat. Für einen Großteil der Hardware im PC gibt es zudem Benchmark-Tests, mit denen sich der PC auf seine Performance im Vergleich zu einigen Referenz-Rechnern testen lässt. All' diese Werte sind jedoch fast ausschließlich rein theoretischer Natur und haben wenig Bezug zur Praxis, jedoch lassen sich Prozessoren in ihren theoretischen Möglichkeiten gut vergleichen. Auch bieten Programme wie Sandra meist deutlich eher Möglichkeiten, neu integrierte Features von Prozessoren zu testen, ehe diese in Monaten oder Jahren in wirklichen Programmen integriert sind. Wir haben uns aus dem umfangreichen Repertoire für die Tests Arithmetik, Kryptografie sowie für die Speicherbandbreite entschieden. Es kommt die Version 16.11 vom 3. Dezember 2009 zum Einsatz.
Der „x264 HD Benchmark“ wurde von den Kollegen von Tech ARP entwickelt und wird dort auch zum Download bereitgestellt [12]. In mehreren wiederholten Tests wird die Performance beim Umwandeln eines qualitativ hochwertigen Videos unter Berücksichtigung des x264-Codes aufgezeigt. Der Tests spaltet sich dabei in zwei Teile auf, von denen wir mit der Version 3.01 sowohl den ersten und den zweiten Teil publizieren.
x264 HD Benchmark 3.01
Test 1:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
78,74
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
75,64
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
74,85
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
71,44
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
63,58
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
63,23
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
58,32
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
57,45
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
57,24
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
56,64
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
54,73
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
53,55
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
52,34
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
50,77
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
50,54
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
48,37
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
44,70
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
44,55
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
42,87
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
42,87
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
41,88
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
39,83
Test 2:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
30,86
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
29,91
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
22,49
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
21,58
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
18,68
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
18,26
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
17,12
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
16,19
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
15,82
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
15,67
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
14,47
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
13,94
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Seit einigen Jahren gehört SuperPi zu Tests wie das Amen in der Kirche. Leider ist der Test aufgrund seines hohen Alters für aktuelle Prozessoren nur sehr bedingt aussagekräftig, weshalb er bei uns in Zukunft keine Beachtung mehr findet. Als Alternative bieten wir wPrime an. wPrime in der Version 2.00 ist Ende September 2008 erscheinen und liefert in unseren Augen die besten Ergebnisse, da alle Prozessorkerne bzw. Threads unter Windows voll ausgelastet und genutzt werden.
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
3:55
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
4:06
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
5:45
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
6:10
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
7:01
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
7:34
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
7:39
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
8:09
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8:34
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8:56
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8:57
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
9:14
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
9:18
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
9:29
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
9:31
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
12:35
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
12:35
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
12:52
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
12:57
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
13:15
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
14:23
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
15:24
Angaben in Minuten, Sekunden
WinRAR
Obwohl 7-Zip kostenlos und in Sachen Kompressionsrate vielen Konkurrenten überlegen ist, kommt die Software in Sachen Verbreitung bei Weitem nicht an WinRAR heran, das in Form von RAR seit DOS und Windows 3.1 verfügbar ist. Mittlerweile ist WinRAR zwar in der Lage neben rar auch andere Formate wie beispielsweise 7z zu entpacken, zum Komprimieren stehen allerdings nur rar und zip zur Verfügung. Seit WinRAR 3.60 [14] bietet nun auch der beliebte Packer Multi-Core-Support. Anzumerken ist dem Programm, dass mit jeder neuen Version und schnelleren Prozessoren alles ein klein wenig schneller und besser komprimiert wird, so dass der Vorsprung von 7-Zip deutlich geringer geworden ist. Das Programm in der Version 3.91 muss in diesem Abschnitt den integrierten Test hinter sich bringen, der Teil für die praxisnahe Anwendung folgt in einem separaten Abschnitt.
Autodesk 3ds Max 2010 mit „SPECapc for 3ds Max 9“ Autodesk 3ds Max ist eine umfassende Lösung für 3D-Modellierung, -Animation und -Rendering, das von führenden Unternehmen in der Spieleentwicklung, der Film- und Fernsehindustrie und im digitalen Publishing eingesetzt wird. In unserem Test vereinen wir die aktuelle Version 3ds Max 2010 [16] mit einem Benchmark von SPEC, der Standard Performance Evaluation Corporation. SPEC stellt für 3ds Max einen separaten Teil bereit, der sich „SPECapc for 3ds Max 9“ [17] nennt. Dieses Paket beinhaltet das Projekt „Space_flyby_mentalray“, welches wir in der Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten rendern lassen und die dafür benötigte Zeit angeben.
Autodesk 3ds Max 2010 (mit SPECapc_3dsmax9)
Space_Flyby_mentalray in 1920x1200:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
3:37
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
3:47
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
5:09
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
5:20
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
5:53
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
6:17
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
6:42
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
6:42
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
6:54
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
6:59
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
7:55
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
8:02
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
8:14
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8:14
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
8:15
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
9:12
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
10:14
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
10:34
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
10:41
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
10:59
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
11:15
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
11:39
Angaben in Minuten, Sekunden
LAME
LAME [18] ist ein MP3-Encoder der Spitzenklasse, der dazu auch noch Freeware ist. Also wer immer seine beliebtesten Audio-CDs als MP3 auf dem Rechner überspielen möchte, mit diversen Einstellungen und Funktionen, der ist mit diesem Tool vollends bedient. Wir wandeln mit der Version 3.98.2 eine 700 MByte große Audio-Datei in ein MP3-Datei um, die eine Qualität von 192 kBit/s bietet. Die für das Erstellen dieser Datei benötigten Zeit mittels LAME wird von uns aufgezeichnet. Dabei wird schnell klar, dass das Programm nicht von mehreren Kernen profitiert, sondern der Takt eine wesentliche Rolle spielt.
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
2:36
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
2:37
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
2:39
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
2:44
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
2:54
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
3:01
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
3:08
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
3:09
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
3:11
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
3:12
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
3:15
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
3:17
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
3:18
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
3:25
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
3:29
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
3:37
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
3:44
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
3:52
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
3:52
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
3:54
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
3:55
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
4:09
Angaben in Minuten, Sekunden
MainConcept H.264/AVC Pro
Zum Videos bearbeiten nutzen wir das Programm MainConcept [20] in der Version 1.61 vom gleichnamigen deutschen Unternehmen. Um dem aktuellen Stand der Dinge gerecht zu werden, verwenden wir die Reference-Version inklusive des Plug-Ins für H.264/AVC Pro. Damit wandeln wir knapp 4 GByte großes Rohmaterial von einer Videokamera in ein handliches H.264-Format mit einer Größe von lediglich noch 470 MByte um und geben die dafür benötigte Zeit an.
MainConcept H.264/AVC Pro
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
7:08
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
7:22
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
8:58
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
9:01
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
10:31
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
10:49
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
11:47
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
11:48
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
11:57
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
12:12
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
12:20
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
12:57
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
13:05
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
13:29
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
13:52
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
15:16
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
15:19
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
15:28
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
16:19
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
17:08
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
17:10
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
18:43
Angaben in Minuten, Sekunden
Paint.NET
Das von Studenten der Washington State University entwickelte Paint.NET [21] war ursprünglich als Ersatz für das Windows XP integrierte Paint von Microsoft gedacht. In den letzten Monaten und Jahren ist es zu einem ausgewachsenen Programm gereift, dass sich selbst mit teuren Lösungen messen kann. Wir verwenden die etwas ältere Version 3.36, da die Variante 3.5.1 mit dem Benchmarktool PDNBench 3.20 [22] nicht zusammen arbeiten wollte. Dieses kleine Tool simuliert diverse Anwendungen, die man im Hauptprogramm vornehmen kann, und gibt am Ende die dafür benötigte Zeit aus. Per selbst erstelltem Script läuft der Test drei Mal in Folge durch, der Mittelwert landet am Ende in unserem Diagramm.
Paint.NET
PDNBench:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
13,96
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
15,06
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
21,34
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
22,97
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
23,22
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
26,39
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
26,53
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
27,43
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
27,87
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
29,56
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
29,74
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Mit SPECjvm2008 stellt die Standard Performance Evaluation Corporation (SPEC) einen von AMD, Bea, Hewlett-Packard, IBM, Intel und Sun in Zusammenarbeit mit SPEC entwickelten Benchmark für die Performance von Systemen unter Java zur Verfügung. Dabei ist sowohl der Prozessor mit allen Kernen als auch das Speicherinterface gefordert. Wir nutzen den integrierten Base-Run über fast ein Dutzend verschiedene Anwendungen, der einen Überblick über nahezu alle möglichen Funktionen schafft und am Ende ein vergleichbares Ergebnis ausliefert.
SPECjvm2008
SPECjvm2008 (Java Virtual Machine Benchmark)
Base-Run:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
150,59
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
141,95
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
112,85
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
108,50
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
94,92
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
92,17
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
87,35
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
84,44
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
81,10
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
81,03
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
76,59
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
75,95
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
75,43
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
73,86
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
73,62
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
65,02
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
59,13
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
58,53
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
57,76
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
56,65
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
53,48
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
46,16
Angaben in Operations per Minute
TrueCrypt
TrueCrypt ist ein Open-Source-Verschlüsselungstool, welches seit der Version 6.0 auch Multi-Core-Unterstützung bietet, welche dem Programm auf Dual-/Mehrkern- oder Multi-Prozessor-Systemen zu einer deutlich verbesserten Performance bei der Ver- und Entschlüsselung der Daten verhilft. Wie verwenden den integrierten AES-Benchmark-Test mit einem 100-MB-File.
Obwohl 7-Zip kostenlos und in Sachen Kompressionsrate vielen Konkurrenten überlegen ist, kommt die Software in Sachen Verbreitung bei Weitem nicht an WinRAR heran, das in Form von RAR seit DOS und Windows 3.1 verfügbar ist. Mittlerweile ist WinRAR zwar in der Lage neben rar auch andere Formate wie beispielsweise 7z zu entpacken, zum Komprimieren stehen allerdings nur rar und zip zur Verfügung. Seit WinRAR 3.60 [13] bietet nun auch der beliebte Packer Multi-Core-Support. Anzumerken ist dem Programm, dass mit jeder neuen Version und schnelleren Prozessoren alles ein klein wenig schneller und besser komprimiert wird, so dass der Vorsprung von 7-Zip deutlich geringer geworden ist. Das Programm in der Version 3.91 muss den Programmordner „tracks“ der installierten Spiels „Colin McRea: DiRT 2“, bestehend aus 2.555 Dateien und 84 Ordnern mit einer Gesamtgröße von 2,83 GByte, bei maximalen Qualitätseinstellungen in das Format .rar komprimieren.
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
6:42
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
6:59
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
7:14
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
8:37
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
9:06
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
9:30
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
9:34
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
10:33
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
10:35
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
10:40
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
11:03
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
11:06
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
11:33
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
11:44
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
11:45
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
11:54
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
12:10
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
12:41
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
13:05
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
13:29
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
13:38
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
14:04
Angaben in Minuten, Sekunden
PCMark Vantage
Etwas über zwei Jahre nach der Vorstellung des PCMark05, dem Futuremark-Benchmark zur Beurteilung der Leistung eines Rechners in verschiedensten Anwendungsszenarien, stellt der finnische Hersteller den PCMark07, „PCMark Vantage“ genannt, vor. Einmal mehr sollen Privatanwender und Firmen anhand eines kompakten Programms in der Lage sein, die Leistung eines Rechners auf Grundlage einer breiten Basis an Tests möglichst objektiv bewerten zu können. Alle Details zu dem neuen Benchmark stellt unser Artikel zu PCMark Vantage [24] bereit.
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
8.578
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
8.334
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
8.122
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
8.019
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
7.805
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
7.800
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
7.613
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
7.279
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
7.046
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
6.788
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
6.766
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
6.745
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
6.535
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
6.269
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
6.238
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
6.224
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
6.015
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
5.936
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
5.936
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
5.917
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
5.560
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
5.382
Angaben in Punkten
Spiele (800x600)
In diesem ersten Abschnitt wollen wir die Performance der Spiele bei geringer Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten mit aber hohen Details zeigen. Dies soll insbesondere die Limitierung der Grafikkarte zurückschrauben, wirklich entfernen kann man den Einfluss dieser aber natürlich nie. Um den Prozessor dennoch zu fordern, werden in jedem Spiele hohe Grafikeinstellungen gewählt, die Funktionen von Anti-Aliasing und Anisotrope Filterung sind jedoch immer deaktiviert.
Anno 1404
Anno 1404 ist der jüngste Spross aus der Anno-Serie, der eine große Aufgabe vor sich hat: Die drei sehr erfolgreichen Vorgänger zu toppen. Rein technisch scheint der Titel dies locker erfüllen zu können, da Anno 1404 ohne Zweifel aktuell das optisch schönste Strategiespiel ist – und das vielleicht bei weitem. Der Titel bietet sogar eine Direct3D-10-Unterstützung an, was bei Strategiespielen noch Seltenheitswert hat. Das Auge nimmt dies auf jeden Fall gerne zu Kenntnis, da Anno 1404 nicht nur eine wunderschöne Wasserdarstellung bietet, sondern auch darüber hinaus durchweg zu gefallen weiß. Wir nutzen eine von uns erstellte Karte in einem Endlos-Spiel mit einer Gesamtbevölkerung von knapp 82.000 Einwohnern, diversen Schifffahrtsrouten und regem Treiben auf nahezu allen Inseln der riesigen Karte. Dieses Szenario bringt selbst High-End-PCs zum Schwitzen. Da es in Anno 1404 direkt im Spiel keine Option für 800 x 600 Bildpunkte gibt, kommt hier die Auflösung von 1.024 x 786 Pixel bei hohen Details (ohne AA/AF) zum Einsatz.
Anno 1404
Anno 1404 (1024x768)
Durchschnitt:
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
44,37
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
37,96
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
37,54
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
36,75
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
35,13
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
34,45
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
32,42
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
31,75
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
31,23
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
31,00
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
29,17
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
28,58
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
28,21
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
26,09
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
26,04
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
25,50
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
23,38
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
22,92
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
22,75
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
22,54
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
19,83
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
17,21
Minimum:
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
38
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
32
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
31
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
31
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
29
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
29
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
28
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
27
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
27
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
26
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
25
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
24
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
23
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
23
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
22
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
21
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
20
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
20
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
ArmA II war im Sommer 2009 ein tragisches Beispiel dafür, wie ein zu früher Veröffentlichungstermin aus einer wahren Perle einen nur mäßigen Titel gemacht hat. Dabei hatte das Spiel ein gewaltiges Potential. Allerdings hätte es weitaus mehr Sorgfalt, also wahrscheinlich schlichtweg mehr Zeit gebraucht, um dieses zur Gänze auszuschöpfen. Nach vielen Patches läuft das Spiel heute einigermaßen, entpuppt sich nach wie vor aber als wahrer Hardwarefresser. Besonders wenn man die Sichtweite auf 10.000 Meter maximiert – dabei geht fast jeder Rechner in die Knie. Ein Grund für uns, genau dies bei hohen Details zu tun. Dafür nutzen wir die Szenario-Mission „Trial By Fire“ kurz nach der Landung mit dem Hubschrauber vor dem Dorf und nehmen mit Fraps das Aussteigen der Männer aus dem Heli, den Abflug dessen sowie das Stürmen samt Trupp auf das Dort auf. Die uns dabei zur Verfügung stehenden Bilder pro Sekunde geben wir aus.
Armed Assault 2
ArmA II (800x600)
Durchschnitt:
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
32,83
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
31,25
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
31,05
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
29,15
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
27,48
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
26,25
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
25,85
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
24,75
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
24,53
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
24,43
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
24,20
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
23,30
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
23,02
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
22,76
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
22,75
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
22,65
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
22,60
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
21,30
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
21,25
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
21,02
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
20,57
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
20,05
Minimum:
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
25
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
22
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
22
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
20
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
20
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
19
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
19
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
19
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
19
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
18
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
17
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
17
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
17
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
17
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
17
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
16
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
16
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Armed Assault 2 (ArmA II) ist kein Freund von Intels Hyper-Threading bei den Quad-Core-Prozessoren – dies hatten wir im letzten Artikel bereits klargestellt. Dies kostet beispielsweise den Core i7-870 in dieser Position mehr als 15 Prozent. Schaltet man nämlich diese Funktion ab, erreicht das besagte Vier-Kern-Modell deutlich mehr Bilder pro Sekunde, aber vor allen fallen die minimalen Frames nicht mehr so stark ab. Dies merkt man auch direkt im Spiel, kommt es einem hier und da doch einmal ruckelig vor. Die Deaktivierung von SMT umgeht dies. Dass man Hyper-Threading aber nicht komplett verteufeln sollte, zeigen die neuen Zweikerner. Dies laufen mit der Technologie durchweg schneller. Vielmehr zeigt der Benchmark deshalb eine Schwäche des Spiels auf, dass zwar für vier Kerne – egal welcher Art (real oder virtuell) – aber nicht darüber hinaus ausgelegt ist.
Call of Duty: Modern Warfare 2
Vor gut zwei Jahren setzte Infinity Ward mit „Call of Duty 4 – Modern Warfare“ (ComputerBase Test [26]) neue Genre-Standards und veröffentlichte einen echten Top-Seller, der ein breites Publikum fand und in den meisten Reviews mit extrem guten Bewertungen punkten konnte. Kein Wunder also, dass die Veröffentlichung des Nachfolgetitels schon mehrere Monate vorab riesige Wellen schlug. Insgesamt ist der Nachfolger letztendlich genau das, was man vorab erwarten durfte: Ein Spiel, dass die großen Fußstapfen gebührend gefüllt hat. Wir nutzen die erste Mission des zweiten Akts, „Wolverine!“, für eine Analyse der Leistung auf aktuellen Prozessoren.
Call of Duty: Modern Warfare 2 (800x600)
Durchschnitt:
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
175,62
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
175,43
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
162,78
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
146,33
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
129,34
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
128,32
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
128,18
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
116,63
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
116,11
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
115,93
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
115,79
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
109,82
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
109,34
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
108,44
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
105,42
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
103,35
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
99,76
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
88,66
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
86,88
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
83,54
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
83,34
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
81,88
Minimum:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
133
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
131
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
114
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
106
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
91
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
89
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
86
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
82
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
82
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Dieses neue Rennspiels zählt zu den ersten Anwendungen, die das DirectX-11-Zeitalter auf dem PC einläuten. Inhaltlich baut Codemaster auf den Vorgänger DiRT auf, legt den Schwerpunkt also eher auf Off-Road-Rennen mit unterschiedlichen Vehikeln, anstatt einer reinen Rally-Umsetzung wie bei den ursprünglichen Titeln der Serie. Dabei macht das Spiel höllisch viel Spaß und sieht dank aktuellster Grafik-Unterstützung auch noch richtig gut aus. Wir nutzen die integrierte Benchmarkfunktion in mehreren Durchgängen auf einer Strecke in der Wüste Marokkos über lange 100 Sekunden, da sich so genauer die Höhen und Tiefen eines Kurses über lange, weitläufige Sandwege voller Rauch oder auch das Innere einer Stadt mit engen Gassen darstellen lassen.
Colin McRae: DiRT 2
Colin McRae: DiRT 2 (800x600)
Durchschnitt:
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
130,76
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
129,67
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
119,05
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
112,62
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
99,45
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
95,47
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
94,51
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
90,43
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
87,26
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
86,87
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
84,69
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
84,63
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
81,95
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
78,12
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
78,03
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
73,40
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
67,75
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
62,15
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
57,23
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
57,15
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
56,47
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
56,35
Minimum:
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
116
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
110
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
105
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
94
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
83
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
80
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
80
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
77
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
74
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
74
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Auch wenn der bekannte Vorgänger Far Cry noch von dem deutschen Unternehmen Crytek (nun Crysis und Crysis Warhead) entwickelt worden ist, so hat UbiSoft die Marke Far Cry nicht fallen gelassen, sondern einen zweiten Teil entwickelt, auch wenn dieser mit dem ursprünglichen Spiel nicht mehr viel gemeinsam hat. Gleich geblieben, wenn auch auf nicht ganz so hohem Niveau, ist jedoch eine sehr gute Technik, die Afrika in frischem Glanz erscheinen lässt. Dazu hat UbiSoft mit Dunia eine neue Engine entworfen, die auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Wir verwenden von Far Cry 2 das integrierte Benchmark-Tool und testen das Spiel mit der Small-Flyby-Sequenz.
Far Cry 2 (800x600)
Durchschnitt:
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
115,26
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
114,77
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
106,62
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
87,60
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
84,73
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
78,23
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
78,19
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
78,03
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
77,19
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
72,88
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
72,79
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
72,29
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
70,87
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
70,73
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
69,76
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
68,44
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
67,56
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
65,75
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
61,04
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
58,98
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
58,96
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
57,02
Minimum:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
82,29
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
81,75
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
74,61
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
61,96
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
58,92
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
57,55
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
56,16
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
55,19
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
54,19
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
51,60
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
51,26
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
50,86
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Knapp vier Jahre nach Resident Evil 4 brachte Capcom das erste Resident Evil auf die PlayStation 3 sowie Xbox 360. Doch auch die PC-Version wurde nicht vergessen, ein zusätzlicher Benchmark mit zwei separaten Tests wurde ebenfalls bereit gestellt. Diese simulieren verschiedene Szenen in mehreren Stadtteilen, wobei es fast immer auf das gleiche hinausläuft – mehr Zombies zur Strecke zu bringen. Dies alles geschieht in doch recht ansehnlicher Grafik und guter Performance, insbesondere die Skalierung über mehrere Kerne fällt äußerst positiv auf, weshalb der Benchmark hier in Form der beiden integrierten Tests seinen Platz bekommt.
Resident Evil 5 (800x600)
Test 1:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
232,8
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
232,8
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
208,4
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
183,2
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
172,3
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
161,8
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
159,6
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
159,3
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
154,2
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
153,7
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
145,2
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
134,6
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
131,8
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
131,7
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
127,2
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
126,4
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
121,0
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
105,5
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
97,3
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
96,7
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
93,0
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
91,5
Test 2:
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
122,9
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
122,0
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
107,7
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
91,2
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
88,7
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
83,1
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
81,7
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
81,2
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Nachdem wir alle Spiele in geringer Auflösung und hohen Details betrachtet haben, wird es Zeit für die praxisgerechte Analyse. Denn niemand spielt ein aktuelles Spiel in 800 x 600, die am häufigsten genutzte Auflösung auf ComputerBase war in den letzten Monaten 1.680 x 1.050 Bildpunkte. Genau diese zeigen wir bei hohen, respektive maximalen Details einschließlich der Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung.
Anno 1404
Anno 1404
Anno 1404 (1680x1050)
Durchschnitt:
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
42,85
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
37,86
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
37,71
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
36,29
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
35,54
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
33,79
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
31,29
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
30,83
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
29,75
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
28,91
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
26,96
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
25,46
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
24,75
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
24,71
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
24,52
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
22,63
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
22,29
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
21,88
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
21,42
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
20,29
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
19,83
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
16,58
Minimum:
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
38
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
32
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
31
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
31
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
31
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
29
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
26
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
25
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
24
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
23
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
23
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Das gleiche Bild wie bei 800x600 in diesem Benchmark wird auch hier deutlich: Intels Hyper-Threading (SMT) ist bei den realen Vier-Kern-Prozessoren nicht gern gesehen. Dieses Feature hat zur Folge, dass der Core i5 vor dem Core i7 landet. Schaltet man das SMT jedoch aus, erreicht ein Core i7-870 satte 30,45 Bilder pro Sekunde mit einem Minimum von 24 FPS, was genau das Ergebnis des vorherigen Tests bestätigt. SMT kostet den Core i7 15 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit und damit in dieser Kategorie den Sieg. Dass man Hyper-Threading aber nicht komplett verteufeln sollte, zeigen wiederum die neuen Zweikerner. Dies laufen mit der Technologie durchweg schneller, als wenn man sie deaktiviert. Vielmehr zeigt der Benchmark deshalb eine Schwäche des Spiels auf, dass zwar für vier Kerne – egal welcher Art (real oder virtuell) – aber nicht darüber hinaus ausgelegt ist.
Call of Duty: Modern Warfare 2
Call of Duty: Modern Warfare 2 (1680x1050)
Durchschnitt:
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
116,92
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
112,27
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
111,49
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
111,14
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
110,97
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
110,77
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
110,72
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
108,84
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
108,81
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
106,23
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
106,14
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
105,64
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
102,33
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
101,83
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
101,65
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
99,67
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
95,75
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
85,65
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
84,37
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
82,65
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
79,62
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
78,58
Minimum:
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
96
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
95
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
95
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
94
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
89
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
88
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
87
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
82
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
81
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
80
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Da Colin McRae: DiRT 2 das neue DirectX 11 unterstützt, nutzen wir diese Funktion auch. In der typischen Auflösung für einen 22-Zoll-TFT, 1.680 x 1050 Bildpunkte, läuft das Spiel auf sehr hohen Details mit aktiviertem AA/AF mit den folgenden Frames:
Colin McRae: DiRT 2
Colin McRae: DiRT 2 (1680x1050)
Durchschnitt:
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
59,68
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
59,66
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
59,58
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
59,42
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
58,85
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
58,82
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
58,71
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
58,47
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
58,35
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
58,25
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
58,08
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
57,47
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
56,49
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
55,59
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
55,45
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
53,22
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
50,96
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
50,58
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
49,50
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
48,65
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
47,93
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
47,16
Minimum:
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
53
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
52
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
52
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
51
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
51
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
51
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
51
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
51
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
50
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
50
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
50
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
50
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
Wie klar zu erkennen ist, limitiert die schnellste Single-GPU-Grafikkarte in der Auflösung bei maximalen Details inklusive qualitätssteigernden Mittel bei knapp 60 Bildern pro Sekunde. Vsync war zu jeder Zeit deaktiviert, es handelt sich dabei schlicht um die maximale Leistung der Grafikkarte.
Far Cry 2
Far Cry 2 (1680x1050)
Durchschnitt:
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
88,25
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
85,90
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
84,67
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
84,38
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
84,11
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
83,22
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
82,53
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
82,14
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
81,59
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
80,58
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
79,79
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
79,22
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
78,03
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
76,99
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
73,49
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
72,44
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
72,41
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
63,79
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
58,55
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
57,86
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
57,32
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
55,90
Minimum:
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
63,87
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
63,79
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
63,76
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
62,65
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
62,11
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
61,83
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
61,74
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
61,55
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
60,08
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
In unserem Rating schlüsseln wir wie in den letzten Jahren nach und nach die unterschiedlichen Bereiche auf. In das abschließende Rating fließen wie üblich nur Tests aus den Bereichen Anwendung sowie Spiele (komplett ohne Anno 1404 [27]), wobei alle anderen Segmente separat ausgegeben werden. An erster Stelle präsentieren wir dabei das Ergebnis, das den höchsten Realitätsgehalt hat, also alle Anwendungen und die Spiele in einer Auflösung von 1.680 x 1.050 Bildpunkten. Parallel dazu geben wir aber auch das Rating aus, was einen Blick mehr in die Zukunft offenbart, wenn die Anwendungen nahezu gleich bleiben, Spiele aber weiterhin nicht nur auf Grafik sondern auch auf CPUs optimiert werden. Deshalb fließen dort die Games in geringer Auflösung ohne AA/AF ein. Zur guter Letzt werden alle Bereiche (Anwendungen, Spiele) in geringer und hoher Auflösung sowie die theoretischen Tests zusammengefasst und separat ausgegeben.
Abschließendes Performancerating (1680x1.050)
mit Anwendungen und Spielen (1.680 x 1.050):
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
100,0%
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
99,5%
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
89,2%
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
89,1%
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
81,1%
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
80,4%
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
79,1%
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
75,2%
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
73,2%
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
Die Leistungsaufnahme wird in unserem Testparcours immer für das gesamte System angegeben. In dieser Disziplin sind alle stromsparenden Eigenschaften der jeweiligen Plattformen aktiviert, was Cool'n'Quiet, EIST, C1E und andere Dinge einschließt. Durch die moderne 40-nm-Grafikkarte, die im Idle ebenfalls einen sehr geringen Leistungsbedarf aufweist, sind teilweise deutlich niedrigere Werte als in den Jahren zuvor ermöglicht, selbst wenn man die schnellsten Prozessoren mit der aktuell besten Single-GPU-Grafik paart. Beim Test unter voller Belastung der Prozessoren verlassen wir uns auf das gute alte Prime95 in der aktuellsten Version [28]. Was das Voltcraft-Messgerät am Ende direkt an der Steckdose anzeigt, geben wir in den folgenden Diagrammen preis.
Leistungsaufnahme (komplettes System)
Idle:
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
64
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
65
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
65
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
67
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
69
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
69
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
70
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
70
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
70
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
74
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
75
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
76
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
77
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
77
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
77
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
77
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
79
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
79
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
79
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
87
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
95
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
95
volle CPU-Last:
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
96
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
97
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
109
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
109
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
110
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
113
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
119
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
125
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
129
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
130
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
135
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
153
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
154
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
155
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
161
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
171
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
178
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
178
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
183
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
189
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
216
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
Dass Lynnfield mit den Modellen Core i5-750 und Core i7-870 und vier Kernen vor Clarkdale mit nur zwei Kernen liegt, mag im ersten Moment wie ein Fehler aussehen, lässt sich aber leicht erklären: Intel gibt dem Lynnfield noch eine geringere Idle-Spannung mit auf den Weg, die durchweg immer unter 0,9 Volt (genauer gesagt bei etwa 0,86 Volt) liegt. Die Clarkdale hingegen bewegen sich um die 0,9 Volt, meist jedoch leicht darüber – bis zu 0,93 Volt sind drin. Am Ende hat dies zur Folge, dass die Lynnfield in dieser Disziplin am besten abschneiden.
Intel Pentium G6950 im Idle Intel Core i3-530 im Idle
Über die Verteilung bei Last braucht man sich nach dem heutigen Tag keine Illusionen mehr machen. Die 32-nm-Fertigung holt gegenüber den eh schon glänzenden Vorgängern in dieser Disziplin aus gleichem Hause nochmal etwas heraus und auch wenn die Abstände zu älteren Modellen vom Zahlenwert nicht zu groß ausfallen, sollte man sich vor Augen führen, dass hier der schnellste Dual-Core-Prozessor mit der aktuell schnellsten Single-GPU-Grafiklösung bei voller Prozessorlast keine 120 Watt verbrät. Schlussendlich benötigen die neuen Core-Prozessoren auf Basis des Clarkdale weniger Energie und liefern im Gegenzug noch mehr Leistung. Core i3 und Pentium G6950 bestätigen dieses Bild, wobei letzterer unter voller CPU-Last in unserem kompletten Testsystem nicht einmal mehr 100 Watt benötigt – beeindruckend!
Temperatur
Parallel zur Messung der Leistungsaufnahme erfolgt die Bestimmung der maximalen Temperatur. Diese wird sowohl über Tools ausgelesen, als auch noch einmal mittels Infrarotthermometer überprüft.
Temperatur
maximale Kerntemperatur:
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
35
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
36
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
36
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
39
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
39
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
39
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
39
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
40
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
42
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
43
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
43
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
43
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
43
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
43
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
44
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
44
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
45
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
48
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
49
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
51
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
59
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
Eine neue Fertigung verspricht auch immer etwas Spielraum bei den Taktraten – oder? Da Intel den ersten 32-nm-Prozessoren von Haus aus bereits bis zu 3,73 GHz bescheinigt, sollten 4 GHz auch mit einer CPU, die eigentlich nur knapp 3 GHz besitzt, ein leicht zu knackendes Ziel sein. Diese Theorie konnte auch umgehend in die Tat umgesetzt werden – und danach ging der Spaß erst richtig los.
Mit einem BCLK von 205 MHz erreichten wir stabile 4,54 GHz. Hyper-Threading war weiterhin aktiviert, die Spannung auf einen festen Wert von 1,35 Volt gesetzt. Den internen QPI-Takt mussten wir bei einem derartig hohen Takt natürlich separat einstellen und auch der Arbeitsspeicher verlangt eine Korrektur, da sich beide am originalen BCLK von 133 MHz orientieren.
Waren wir in unserem Launch-Artikel schon beeindruckt [29], sind wir es am heutigen Tag noch mehr. Denn schließlich ist es heute kein Sample vom Hersteller, sondern ein Retail-Produkt direkt aus dem Onlineshop von Mindfactory [2]. Spielend macht der Core i3-530 einen BCLK von mehr als 200 MHz mit, was ihn auf einen Takt jenseits der 4,5 GHz bringt. Laut offiziellen Spezifikationen kann man dem Clarkdale auch 1,4 Volt zutrauen – es ist also noch Luft nach oben vorhanden.
Und auch der zweite Testkandidat muss sich nicht verstecken. Ein BCLK von 200 MHz ist auch hier drin, was letztendlich mehr als 4,2 GHz bedeutet. Beim Pentium kann man zudem über den gesteigerten QPI-Takt, den schnelleren Arbeitsspeicher (usw.) weitere Prozente in der Performance gewinnen.
Intel Pentium G6950 bei 4,21 GHz
Undervolting
Nachdem wir uns im letzten Artikel mit dem Offset-Modus langsam anfreunden konnten [30], nutzen wir ihn auch für die neuen Versuche beim Absenken der Eingangsspannung. Dabei haben wir die ab Werk voreingestellt Spannung zum Test direkt um 0,1 Volt abgesenkt, was sich beim Core i3-530 noch als stabil erwies. Dies heißt für den Normalbetrieb, dass die Spannung im Idle lediglich noch 0,8 Volt beträgt und unter voller Auslastung der zwei realen und zwei virtuellen Kerne in Prime95 nicht mal mehr 1 Volt als Versorgungsspannung benötigt werden.
Intel Pentium G6950 im Idle undervoltet Intel Pentium G6950 undervoltet Intel Core i3-530 im Idle undervoltet Intel Core i3-530 undervoltet
Beim Pentium ging es im Idle sogar noch etwas weiter herunter, doch hebt die CPU die Spannung unter Last selbstständig etwas weiter an als beim Core i3. Dennoch bleibt der Pentium auch mit 1,05 Volt unter der Leistungsaufnahme eines Core i3 mit unter 1 Volt.
Wir haben die aktuellen Ladenpreise für alle im Test vertretenen Prozessoren bei den günstigsten Online-Händlern herausgesucht und in einer Momentaufnahme festgehalten. Dabei wurde der Preis ausschließlich von lieferbaren Boxed-CPUs inklusive Kühler und voller Herstellergarantie berücksichtigt.
Preisliste
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
55
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
65
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
65
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
70
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
75
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
90
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
100
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
105
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
115
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
115
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
135
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
155
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
165
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
170
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
200
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
210
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
220
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
455
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
Wie üblich gilt bei der Übersicht das bekannte Motto: Fällt ein Prozessor im Preis, wandert er in dem Diagramm nach oben und sein Rating erhöht sich dadurch. Für dieses Preis-Leistungs-Verhältnis wird das Gesamtrating durch den Preis dividiert und mit 1.000 multipliziert. Das Ergebnis repräsentiert dann die Leistung, die man, kaufmännisch gerundet, aktuell für einen Euro erhält. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass sich der Preis der Prozessoren täglich ändern kann, weswegen eine dauerhafte Korrektheit der Liste nicht garantiert werden kann. (Stand der Preise: 01.03.2010)
Preis-Leistungs-Verhältnis
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
100,0%
AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
99,0%
AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
95,7%
AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
86,9%
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
71,9%
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
69,3%
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
65,2%
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
64,5%
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
60,0%
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
60,0%
AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
54,5%
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
51,2%
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
45,7%
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
44,8%
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
38,4%
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
31,9%
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
30,7%
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
20,7%
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
Traditionell wird das Feld von den günstigen Zwei-Kern-Prozessoren angeführt. Die Athlon II X2 für einen Einstiegspreis von nicht einmal 50 Euro sind wie erwartet ganz vorn dabei in dieser Kategorie, so auch die anderen beiden im Test befindlichen Athlon-II-Prozessoren. Wie so oft verdeutlicht das Diagramm, dass man eine sehr hohe Grundleistung für einen sehr niedrigen Preis bekommt. Danach geht die Spirale langsam nach oben – die Prozessoren rutschen im Rating deutlich ab. Die ersten 32-nm-Prozessoren siedeln sich im unteren Mittelfeld an, lediglich die kleinen Clarkdale für Preise um die 100 Euro können in der Disziplin relativ gut dastehen.
Performance-Leistungsaufnahme-Rating
In diesem Test werden wir erstmals ein neues Rating einführen, das von vielen Lesern in der Vergangenheit oft gewünscht wurde. Es befindet sich aktuell jedoch noch in der Testphase, da sehr viele Variablen berücksichtigt werden müssen. In diesem ersten Test kommt das Rating vorerst wie folgt zu Stande: Wir setzten die Leistung im abschließenden Performance-Rating mit dem maximalen Energieverbrauch (Prime95) ins Verhältnis.
Als Beispiel nehmen wir den Core 2 Quad Q9550, der in unserem Performancerating mit 81,1 Prozent abschließt. Auf Augenhöhe der Performance befindet sich mit 80,4 Prozent auch der Core i5-661, so dass bei der Leistung nahezu Gleichstand herrscht. Was jetzt entscheidet, ist die Leistungsaufnahme. Der Core i5-661 zieht mit maximal 119 Watt unter voller Belastung unseres Komplettsystems deutlich weniger als ein Core 2 Quad Q9550, der maximal 178 Watt verbraucht. Folglich klafft zwischen den beiden Probanden in dem neuen Rating eine große Lücke.
Performancerating zu maximaler Leistungsaufnahme (Beta-Status)
Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
100,0%
Intel Core i3-530 (simuliert), 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
99,4%
Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
99,4%
Intel Core i3-540 (simuliert), 3,06 GHz, DDR3-1333, SMT ein
98,5%
Intel Core i3-530 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus
90,4%
Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
86,9%
Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
81,9%
Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
81,0%
Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
79,9%
Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
77,9%
Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
77,2%
Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
76,7%
AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
69,1%
Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
67,4%
AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
65,9%
AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
65,6%
Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
Die 32-nm-Prozessoren liefern eine gute Leistung, der niedrige Verbrauch schiebt sie im Quotienten in Front. Die Konkurrenten sind dabei allesamt Prozessoren von Intel, erst in der zweiten Hälfte kommen die AMD-Prozessoren.
Anmerkung: Wie bereits erwähnt, befindet sich diese Abschnitt noch in der Experimentierphase. Auch wir wissen, dass es viele Variablen gibt und man die mit Prime95 ermittelte maximale Leistungsaufnahme in einem Komplettsystem nicht zwangsweise in das Verhältnis zum Gesamtergebnis, welches mit dem Komplettsystem ermittelt wurde, setzen kann. Da beispielsweise unter Cinebench bei der Auslastung aller Kerne nur ein minimal geringerer Energiebedarf der CPUs als mit Prime95 ermittelt wird, sind die Ergebnisse nicht zu 100 Prozent korrekt, sondern zeigen lediglich die Richtung. Denn es spielen in der Analyse (wie bereits bei der Leistungsaufnahme) immer auch die weiteren Komponenten wie Mainboard, Speicher & Co. eine wichtige Rolle.
Untersuchung der Grafikleistung
Mit nun drei „Clarkdale“-Prozessoren kommt man auch in „reinen Prozessortests“ nicht mehr umher, die integrierte Grafikeinheit zu untersuchen. Dafür haben wir uns in Form des P7H55-M Pro ein H55-Mainboard von Asus zur Verstärkung geholt. Mit diesem kann man sowohl im Bereich des eigentlichen Prozessors alles einstellen, man kann jedoch auch die integrierte Grafikeinheit nach den eigenen Wünschen anpassen. In erster Linie ist dieser Punkt für die Taktfrequenz der besagten Grafik wichtig. Denn der Pentium G6950 taktet den Grafikteil ab Werk nur mit 533 MHz, die Core i3 hingegen mit 733 MHz. Das Topmodell in dieser Liga ist der Core i5-661 mit einem Grafiktakt von 900 MHz [31].
Asus P7H55-M Pro
Unseren Test splitten wir deshalb ein wenig auf. Erst einmal untersuchen wir die drei Probanden in ihrer jeweiligen Referenzeinstellung. Da hier jedoch nicht nur die Grafikfrequenz eine andere ist, sondern auch der CPU-Takt, setzen wir im zweiten Teil diesen Takt auf 2,8 GHz fest. Das Vorbild ist dabei der kleinste Prozessor, der Pentium G6950. Neben dem Takt von 2,8 GHz wird auch der DDR3-Speicher auf 1.066 MHz begrenzt, der interne QPI-Link auf 2,4 GHz festgesetzt, Turbo und Hyper-Threading deaktiviert. Jetzt bleiben für den Grafiktest nur minimale Unterschiede im Bereich des Prozessors bestehen, der Takt des Grafikchips sollte der ausschlaggebende Punkt für Differenzen sein. Um dies zu überprüfen, takten wir auch die schnelleren Modelle im Bereich des Grafiktakts herunter, sprich ein Core i5 wird neben 900 MHz auch mit 733 und 533 MHz dargestellt, ein Core i3 ebenfalls mit 533 MHz. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht.
Grafiktakt der integrierten GPU bei 533 MHz Grafiktakt der integrierten GPU bei 733 MHz Grafiktakt der integrierten GPU bei 900 MHz
3DMark Vantage Entry-Preset
Gesamtergebnis:
Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, SMT ein, Turbo ein, Grafiktakt 900 MHz (default)
5.519
Core i5-661 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus, Turbo aus, Grafiktakt 900 MHz
Dank einer beeindruckenden Ruckelorgie mit teilweise einem Bild in fünf Sekunden im 3DMark Vantage im Entry-Preset mit 1.024 x 768 Bildpunkten wurde schnell klar, dass unsere normale Auflösung im CPU-Testparcours von 1.680 x 1.050 Bildpunkten nicht bedient werden kann. Deshalb zeigen wir nur das Ergebnis in 800 x 600 Pixel auf, welches aufgrund der niedrigen Frames bereits klar macht, dass richtig Spielen mit der integrierten Grafik schlichtweg nicht möglich ist.
Call of Duty: Modern Warfare 2
Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, SMT ein, Turbo ein, Grafiktakt 900 MHz (default)
16,89
Core i5-661 @ 2,80 GHz, DDR3-1066, SMT aus, Turbo aus, Grafiktakt 900 MHz
Unsere Benchmarks zeigen, dass der Grafiktakt natürlich einen direkten Einfluss auf die Performance hat. Doch ebenfalls gezeigt wird, dass man mit einem ordentlich hohen CPU-Takt die mindere Grafikleistung mitunter deutlich steigern kann. Taktet man dann CPU und GPU hoch, wird die Performance zwar immer noch nicht brauchbar, aber immerhin deutlich schneller als normal.
Schlussendlich kann man nur sagen, dass man sich vom Thema 3D mit der integrierten Intel-Grafik am besten direkt verabschieden sollte. Die 2D-Leistungen können sich hingegen sehen lassen, was wir bereits in einem separaten Artikel gezeigt haben [32]. Eine stromsparende Produktlösung für Filme und den reinen Office-Betrieb lässt die Grafik letztendlich in jeder Konstellation zu. Dort kommt es nicht auf den Takt der Grafikeinheit an, sondern die unterstützten Features sind die wichtigen Eckpunkte. Von der nochmaligen Energieersparnis – denn ein komplettes System mit dem H55-Board und jeder der drei CPUs genehmigt sich im Idle gerade noch knapp über 40 Watt – ganz zu schweigen.
Fazit und Empfehlung
Das Fazit zu ziehen am Ende dieses Tests ist nicht schwer. Der Pentium G6950 hat uns das Bild noch einmal vor Augen geführt, das uns beim ersten Test mit den Clarkdale bereits aufgefallen war: Beraubt man den neuen Prozessoren des Turbo-Modus' sowie Hyper-Threading, sind sie gleich schnell wie die bisherigen Core 2 Duo [33]. Dies führte im letzten Test dazu, dass der Core i5 mit 3,33 GHz ohne Turbo und Hyper-Threading genau so schnell war wie ein Core 2 Duo E8600 mit 3,33 GHz. Heute ist ein Pentium G6590 genau so schnell wie ein Core 2 Duo E7400 mit gleichem Takt. Zugute halten muss man dem Pentium G6950 aber, dass er nochmals ein gutes Stück günstiger und stromsparender ist als der E7400. Denn im Bereich der Leistungsaufnahme stellt der Pentium G6950 mit dem Unterschreiten der 100-Watt-Marke (wohlgemerkt unter voller Belastung unseres Komplettsystems inklusive der aktuell schnellsten Single-GPU-Grafikkarte ATi Radeon HD 5870) einen neuen Bestwert auf.
Interessant waren einmal mehr unsere Sondertests. Sie haben beispielsweise gezeigt, dass sich die Veränderung des internen QPI-Links kaum auf die reale Performance auswirkt. Darüber hinaus haben wir versucht, den Einfluss der Unterschiede zwischen Core i3 und Pentium zu ergründen. Taktet man den Core i3 auf 2,80 GHz herunter, deaktiviert die Hyper-Threading-Funktion, drosselt gleichzeitig den Arbeitsspeicher auf DDR3-1066 und fixiert den besagten QPI-Link auf 2.400 MHz, bleiben am Ende nur der L3-Cache sowie die internen Features als Unterschiede zwischen beiden CPUs bestehen. Und es zeigt sich: Der L3-Cache ist mit 3 MByte zumeist ausreichend groß und SS4.x wird nach wie vor zu selten genutzt – bemerkbar macht sich das im Alltag kaum.
Zu den Sondertests zählt bekanntlich auch das Absenken der Spannung und das Übertakten. Hier hat uns der Core i3 mehr als beeindruckt. Mit weniger als einem Volt kann der stabile Betrieb dauerhaft gewährleistet werden, was die Leistungsaufnahme unseres Komplettsystems inklusive High-End-Grafiklösung unter voller Prozessorlast nur knapp über die 100-Watt-Marke drückt. Auf der anderen Seite beim Übertakten konnte wir der CPU mehr als 50 Prozent zusätzliche Taktfrequenz entlocken. In Anbetracht dessen ist es nicht verwunderlich, dass Intel bereits in wenigen Wochen schnellere Clarkdale auf den Markt bringen wird [34]. Vom Sechs-Kern-Prozessor „Gulftown“ mit 3,33 GHz in der 32-nm-Fertigung [35], der Mitte März erwartet wird, ganz zu schweigen.
Intel Core i3
Sollte man bei der Neuanschaffung eines kleinen aber dennoch potenten Intel-Systems auf Basis des Sockels LGA1156 vor der Qual der Wahl des Prozessors stehen, dann muss man nach diesem Test eigentlich direkt zum Core i3-530 greifen. Für nicht einmal 100 Euro bietet er eine durchweg ansprechende Leistung, die im Idealfall alle alten Core 2 Duo und auch einige kleine Core 2 Quad in den Schatten stellt. Dazu verbraucht der Prozessor sehr wenig Energie, weshalb er auch für kleine HTPCs mit nicht so erwachsener Kühlleistung geeignet ist. Der Aufpreis von gut 25 Euro zum nächst schnelleren Modell Core i3-540 lohnt indessen nicht, da die Features alle identisch bleiben und der Kunde lediglich 133 MHz mehr bekommt, was am Ende in nicht spürbaren zwei, drei Prozent Performancesteigerung mündet.
Problematisch wird es für die Einsteiger-Prozessoren in der fortschrittlichen 32-nm-Fertigung von Intel aber, wenn der Blick über den Tellerrand hinaus in das Lager von AMD geht. Hier gibt es für 75 Euro, die ein Pentium G6950 kostet, bereits den ebenfalls im Test vertretenen Athlon II X4 620. Dieser taktet zwar nur mit 2,60 GHz (was ihn hier und da in Bedrängnis bringt), jedoch kann er gerade bei aktuelleren Applikationen und Spielen die Kraft der vier Kerne souverän ausspielen. Dies geht am Ende in unserem Rating sogar so weit, dass er insgesamt auf dem Niveau eines Core i3-530 agiert. Der kostet bekanntlich aber mehr als 100 Euro, und dafür gibt es schon fast den AMD-Neuling Athlon II X4 635, der nicht mehr nur 2,60 GHz wie das erste Modell sondern 2,90 GHz an den Tag legt.
Bei der Leistungsaufnahme liegen zwischen den AMD- und Intel-Prozessoren indes weiterhin Welten. Wer also den heimischen Stromzähler im Auge behalten und trotzdem eine solide Performance will, der sollte sich die Core i3 dann trotz des besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses der AMD-Prozessoren noch ein zweites Mal genauer ansehen.