Es weihnachtet
Nachdem wir bereits in den zwei vergangenen Jahren in der Vorweihnachtszeit einen kleinen Einblick in die Welt der Weihnachtswünsche des ComputerBase-Teams gegeben haben, möchten wir auch im Jahr 2005 – eventuell ja gar als kleine Anregung für den persönlichen Wunschzettel - pünktlich zum Nikolaus nicht auf den Blick hinter die Kulissen verzichten.
Was wünscht sich ein Redakteur, der Tag ein Tag aus mit Hardware der neuesten Machart konfrontiert wird, ganz privat zum Fest? Darf es da überhaupt noch die greifbare Computerware sein, oder ist unterm Tannenbaum Enthaltsamkeit angesagt? Erstmals mitvertreten sind in diesem Jahr auch einige bekannte Gesichter aus unserem Moderatorenteam, die Antworten auf die Fragen „Was wünscht sich der Mod, der immer meine Signatur editiert“ und „Worüber würde sich dieser Thread-Schließer denn bitte zu Weihnachten freuen“ geben.
Uns bleibt an dieser Stelle nichts weiter, als unseren Lesern eine besinnliche Adventszeit und viel Freude bei der Lektüre der folgenden Seiten zu wünschen!
ComputerBase
Alexander
Nun ist es wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür. Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen und es ist viel passiert. Windows Codename „Longhorn“ hat einen offiziellen Namen [1] bekommen, Mozilla Firefox ist bei Version 1.5 [2] angekommen, nVidia hat die siebenten Generation [3] seiner Geforce-Grafikkarten veröffentlicht und „Wir sind Papst [4]“ – um hier nur ein paar Höhepunkte anzusprechen. Nun gut. Was könnte man sich unter den Weihnachtsbaum legen? Jedes Jahr auf's Neue eine spannende Frage.
Da ich zur Zeit hardwareseitig nicht meckern kann – beziehungsweise ich einfach nicht mehr brauche (Ja, so etwas gibt es wirklich!) – wird sich dieses Jahr keine Computerhardware auf den Wunschzettel verirren. So bleibt computerseitig nur Software übrig. Da ich über meine Universität Zugang zur MSDNAA [5] habe und somit mit Betriebssystemen und Entwicklertools nur so überhäuft werde, kann sich der Weihnachtsmann auf Computerspiele konzentrieren. Als Gelegenheitsspieler und Liebhaber ruhiger Spieler stehen bei mir dieses Jahr Adventures auf dem Zettel. Nachdem ich mir dieses Jahr The Moment of Silence [6] – ein graphisch ansprechendes Science Fiction Adventure – und die Klassiker Baphomets Fluch 1 [7] und 2 [8] (die dank ScummVM [9] auch ordentlich unter Windows XP laufen) gegönnt habe, gibt es eine Adventure Box [10], die ich empfehlen kann und welche hoffentlich unter dem Weihnachtsbaum liegen wird. Enthalten sind die Spiele Runaway, Tony Tough, Das Geheimnis der Druiden, Sherlock Holmes und das Geheimnis der Mumie, The Westerner und Gilbert Goodmate – viele Stunden pure Gehirnakrobatik sind somit vorprogrammiert. Da sollte dann für jeden etwas dabei sein.







Als Queen [11]-Fan kann ich den Wunschzettelschreibern auch die Neuauflage des Albums „A Night At The Opera [12]“ in der „30th Anniversary Collectors Edition [13]“ ans Herz legen. Enthalten sind dabei eine remastered Version als CD-Audio und eine DVD, die das ganze Album in 5.1 DTS wiedergibt – dazu wurden die 30 Jahre alten Magnetbänder wieder rausgesucht, ordentlich digitalisiert und abgemischt. Als nettes Feature kann man die Lyrics als Untertitel einblenden. Es wird ein wahres Vergnügen sein, „Bohemian Rhapsody“ in 5.1 zu hören: bombastisch, glasklar, einfach gut. Und letztendlich tut man der Musikindustrie einen Gefallen.


Andreas
Einer meiner größten Wünsche wäre es, die Zeit anhalten zu können, alle anfallenden Arbeiten und Pflichten zu erledigen, um darauf hin ohne weiteres im normalen Trott fortzufahren. Da dieser Wunsch wohl auf Ewig reine Utopie bleiben wird, muss wie in jedem Jahr zur Weihnachtszeit zumindest auf diesem Wunschzettel etwas Materielles her - man will schließlich noch lange Zeit nach dem Fest etwas haben, das einen an die besinnlichen Tage erinnert.
Da der Wunsch des letzten Jahres in Form eines Coolmaster Stacker [14] aufgrund eines sommerlichen Spanienurlaubs geopfert werden musste, werde ich dieses Jahr von Anfang an kleinere Brötchen backen. Ein Headset soll es werden, da mein altes, LAN-erprobtes „Sidewinder Game Voice“ von Microsoft leider nach mehreren Jahren treuen Dienst diesen dann doch quittierte.
Damit das neue Gerät nicht nur Ersatz, sondern auch einen technischen Fortschritt darstellt, fiel meine Wahl auf das „Medusa 5.1 USB [15]“-Headset von Speedlink. Durch den Surround-Sound wird es mir zukünftig auch auf LAN-Partys möglich sein, die Kontrahenten aus allen Himmelsrichtungen orten zu können. Den bequemen Ohrmuscheln steht allerdings das recht hohe Gewicht (350 g) gegenüber, welches bislang mein einziger Kritikpunkt wäre.


Meine beiden größten Wünsche für dieses Weihnachten, die Spiele „Gothic 3 [16]“ von Piranha Bytes und „The Elder Scrolls 4: Oblivion [17]“ von Bethesda Softworks, haben es leider nicht pünktlich unter den Weihnachtsbaum geschafft, auch wenn die Entwickler dies zumindest für letzteren Titel noch vor geraumer Zeit ankündigt haben. Somit bleibt mir nichts anderes übrig, als zu warten und zu hoffen, dass die Spiele möglichst noch zu Beginn des kommenden Jahres erscheinen und ich bei hoffentlich schlechtem Wetter keinerlei Motivation verspüre, meinen Computersessel zu verlassen, bis ich die Titel erfolgreich gemeistert habe.
Arne
Bei mir werden in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum eher mehrere kleine statt einem großen Geschenk liegen. Abgesehen von dem, was sich meine Familie so alles ausdenken wird, werde ich mir unter anderem einen USB-Stick [18] und einen MemoryStick Duo Pro [19] mit jeweils 512 MB Kapazität gönnen. Der USB-Stick wird in den vielen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen, in denen ich bisher, belächelt von Freunden und Informatiklehrern, noch Disketten und CD-RWs benutzt habe, während der MemoryStick in meinem Sony Ericsson K750i [20] unterwegs für Musik sorgen wird.
Ansonsten werde ich eher einen modernen Weg gehen und mich einfach mit dem schnöden Mammon beschenken lassen, der sich dann wahrscheinlich zusammen mit weiteren, über die Zeit verteilten finanziellen Zuwendungen zum Sommer 2006 entweder in ein gebrauchtes Motorrad oder ein Notebook umwandeln wird – das hängt vor allem vom Verlauf meines Führerscheinerwerbs und natürlich von den Spritpreisen ab. Sollte ich jedoch nach Weihnachten wider Erwarten in Geld schwimmen, werde ich sicher auch über die Anschaffung eines Snowboards für den im Februar geplanten Winterurlaub am Kitzsteinhorn [21] in Österreich nachdenken.
Wozu das Geld mit Sicherheit nicht reichen wird, steht leider auch schon fest: Der Opteron 146 auf einem Abit AN8 SLI samt passender PCI-Express-Grafikkarte wird wohl im Händlerregal stehen gelassen. Höchstens den Ersatz der langsam altersschwachen, auf 9700-Niveau modifizierten ATi Radeon 9500 zugunsten einer GeForce 6800GT [22] oder ATi X800XT [23] ziehe ich noch in Betracht.
Christoph
Da ist er wieder, Gevatter Dezember. Dass die Tage bereits kurz geworden sind und dass sich die Temperaturen mittlerweile landläufig und bundesweit im Keller bewegen, dürfte auch jedem Hinterwäldler aufgefallen sein. Mit dem Monat Dezember geht – so dann auch in diesem Jahr – unweigerlich das Weihnachtsfest einher. Und was macht man an diesen drei Tagen am liebsten? Richtig, sich beschenken lassen – natürlich möglichst üppig.
Unter meinem Weihnachtsbaum wird dann hoffentlich eine kleine schwarze Schachtel liegen, dessen Inhalt sich als ein iPod nano von Apple definiert. Am liebsten in Schwarz, denn irgendwie mag ich diese Farbe. Und dies der Tradition zum Trotz, ein iPod müsse weiß sein, sonst sei es eben kein solcher. Wieso gerade diesen MP3-Player? Ganz einfach. Ich hatte kürzlich die Ehre, den iPod nano zwei Wochen ausführlich in meinem Alltag zwischen Universität und Freizeit zu testen.
Und was soll ich sagen? Eigentlich wird alles erst in dem in Kürze erscheinenden Artikel zu diesem Stück Technik gesagt werden. Aber hier schon einmal kurz eine Zusammenfassung: Der iPod nano mag vielleicht nicht der beste MP3-Player auf dieser Welt sein, aber zumindest gehört er zu den schönsten und den am leichtesten zu bedienenden und ist daher meiner Meinung nach auch jeden einzelnen Euro wert. Und wenn selbst meiner werten Freundin dieses Gerät gefällt, kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Wer Wert darauf legt, auch mobil über eine riesige Musiksammlung verfügen zu können, sollte sich vielleicht lieber einen MP3-Player mit Festplatte besorgen, denn die Speicherkapazität des nano beträgt maximal vier Gigabyte. Da ich diesen aber meist nur zum Laufen benutze (ich werde zum Misanthrop, wenn es um debilen Smalltalk beim Joggen geht; deshalb kann ich grundsätzlich nur alleine Laufsport betreiben) und deshalb eher auf das Gewicht und die Größe achte, reichen aber auch die zwei GB Speicherplatz des kleinen iPod nano. 199,– Euro verlangt Apple [24] dafür, Amazon [25] nur 188,–. Also, lieber Weihnachtsmann, auch wenn ich dieses Jahr nicht immer brav war, würde ich es doch toll von dir finden, wenn du mir einen solchen Player schenken könntest. All unseren Lesern möchte ich an dieser Stelle noch eine schöne Vor-Weihnachtszeit und besinnliche Feiertage wünschen.
Frank
Aufgrund eines nicht vorhandenen, dauerhaft eingeschalteten Servers und der Ermangelung eines Druckerports am Router besteht in meinen vier Wänden seit jeher das Problem der Abstinenz eines zentralen Druckers, der gut in das Netzwerk eingebunden ist. Ein neues Modell, welches den in die Tage gekommenen Veteranen ersetzen soll, steht deshalb ganz oben auf Wunschliste. Selbst bei vorhandenem Druckerport am Router würde ein Drucker recht schlecht ins Wohnzimmer passen. Bisher wird deshalb immer munter umgesteckt und stets das Notebook zum Drucker getragen. Damit sämtliche PCs im Netzwerk jederzeit auf den Drucker zugreifen können, liegt es nahe, zu einem der wenigen Modelle mit Wireless Lan zu greifen, was darüber hinaus auch die Wahl des Standortes sehr vereinfacht.
Und wenn es schon ein neuer Drucker sein soll, bietet es sich geradezu an, den alten durch ein Multifunktionsgerät zu ersetzen, um auch endlich einen Scanner und Kopierer im eigenen Heim verzeichnen zu können. Neben dem eigentlichen Drucker, der stets zu Semesteranfang hunderte Seiten Skripte und zu Semesterende unzählige Klausuren und Lösungen drucken darf, wird auch die Kopierfunktion sich reger Benutzung erfreuen, muss man doch stets eine Kopie versandter Briefe in die Akten einheften.
Doch welches Modell soll es denn nun sein? Die Wahl fiel schlussendlich auf den Photosmart 3310 von Hewlett Packard [26]. Er scheint fast alles zu bieten, was benötigt wird, auch wenn er eine Duplexeinheit [27] zum beidseitigen Druck von Hause aus leider schmerzlich vermissen lässt. Sollte diese aber doch noch unbedingt benötigt werden, kann man sie glücklicherweise einigermaßen preiswert nachkaufen. Doch obwohl der HP Photosmart 3310 bereits im August angekündigt wurde, sieht es um die Verfügbarkeit [28] des Modells noch sehr schlecht aus. Ab Mitte Dezember sollte er bei einigen Händlern verfügbar sein. Wollen wir hoffen, dass es der Weihnachtsmann dann noch rechtzeitig schafft, ein Modell für mich zu ergattern!
Heilig Abend wird dieses Jahr lediglich mit Frau und Kind vollzogen, wobei der traditionell geschmückte Weihnachtsbaum, auf den nicht verzichtet werden soll, hoffentlich die immer ausgeprägteren Gehversuche, die bis dahin weiter vollendet sein dürften, des kleinen Sohnemannes übersteht. An den Weihnachtsfeiertagen darf dann wieder munter zwischen den Großeltern hin und her gereist werden, schließlich soll auch sein zweites Weihnachtsfest im Alter von 14 Monaten nicht ohne Großeltern an ihm vorbeigehen ;)
Hannes
Weihnachten steht vor der Tür, die Mitmenschen wollen beschenkt werden – ich natürlich auch. Dieses Jahr nehmen meine Weihnachtswünsche wieder etwas Abstand vom Computer, jedoch nicht komplett. Da ich seit einiger Zeit das sehr komfortable Speed-Link [29] Medusa 5.1 Headset benutze, um mich via Skype und diversen Voicetools zu verständigen, dieses jedoch vor Allem im Bereich der Störsignal-Abschirmung gravierende Mängel aufweist, liebäugle ich mit dem Alienware Ozma 7 Kopfhörer [30].
Basierend auf dem Design und der Technik des Ultrasone [31] HFI-700 HiFi-Schalenhörers trumpft es mit exzellenten Merkmalen wie einem Kennschalldruck von 94 dB, einem Frequenzbereich von sehr guten 10 - 25.000 Hz und dem neuartigen „S-Logic Natural Surround Sound“, der einen 5.1-nahen Raumklang via Stereoeingang ermöglicht, auf. Das ganze wird ermöglicht durch digitale Signalprozessoren. Für stolze 197€ stellt es für Audiophile eins der Top-Modelle im Vollschalenbereich dar.



Im Mobilfunkbereich tut sich bei Motorola [32] nach den einschlagenden Erfolgen mit dem aktuellen RAZR V3-Modell, dessen schwarze Special-Edition ich seit etwa drei Monaten mein Eigen nenne, wieder einiges. Da es beim V3 einige Mängel wie den sehr kleinen Hauptspeicher und die etwas lapidar eingebaute Kamera gab, liebäugle ich mit dem neuen V3X, welches in Kürze auf den deutschen Handymarkt kommt. Dann auch erhältlich in der modernen, weißen iPod-Variante, wurden Features wie eine Erweiterbarkeit des Speichers von bis zu 512 MB, eine Dual-Digitalkamera mit 2,0 Megapixeln und ein TFT-Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln bei 262.000 darstellbaren Farben mit in die Hardware gepresst.
Möge das Christkind die Kreditkarte zücken und mich sowie Euch mit technischen Raffinessen beglücken. Frohe Weihnachten!
Jan
Nach einem 19-Zoll-Flachbildschirm auf dem Wunschzettel zu Weihnachten 2003 [33], der letztendlich der Anschaffung eines Notebooks von Samsung, dem P30, weichen musste, fiel der Wunsch nach einer 512-Megabyte-Speichererweiterung für das neue Arbeitsgerät zu Weihnachten 2004 [32] schon zurückhaltender aus. Und, wurde nun endlich auch gewünscht und geschenkt oder schlussendlich zumindest selber angeschafft? Nein, weit gefehlt! In traditioneller Jahr-2003-Manier werkeln auch heute noch einsame 512 Megabyte Arbeitsspeicher im treuen Rechenknecht.
Da es um nur ein Jahr in Folge geäußerte Wünsche somit nicht all zu gut gestellt zu sein scheint, wandert der vor knapp zwölf Monaten geäußerte Anschaffungstraum 2005 ein weiteres Mal auf das Papier - um mit der Zeit zu gehen selbstverständlich als 1024-MB-Erweiterung. Ob der Weihnachtsratgeber 2006 auf einer Maschine mit 1280 Megabyte Arbeitsspeicher (256 MB müssten für den neuen Riegel im Notebook ihren Slot räumen) getippt werden wird? Die mehrere Gigabyte große Outlook-PST-Datei würde es ihm danken. In 356 Tagen wissen wir spätestens mehr.
Jirko
Mein letzter Weihnachtswunsch [34] ging generell in Erfüllung: Es umringt mich zu dieser Stunde allerdings kein „Logitech Z5500 Digital“-Soundsystem, denn dem Weihnachtsmann wurde vor gut elf Monaten noch schnell mitgeteilt, dass er sich doch lieber zum Teufel scheren solle. Und so säumen nun sechs nette Lautsprecher des „Teufel Concept E“-Systems mein direktes Umfeld, und die werden es wohl auch noch eine Weile lang tun. Zumindest lange genug, dass sich die Anschaffung zweier Standfüße für die Rear-Speaker auch noch lohnt; diese nämlich waren im zweiten Eilbrief des letzten Jahres gewünscht. Dumm nur, dass mir dessen Inhalt erst als guter Vorsatz für das Jahr 2005 eingefallen ist.
Die restlichen Wünsche, die ich im Laufe dieses Jahres gesammelt habe, haben sich bis auf einen bereits erfüllt - wohl, weil ich in vielen Dingen einfach zu wenig Geduld habe. So kann ich neben einem schnuckeligen „Canon IP5000“-Drucker auch ein neues Fahrrad des Typs „Technium Beaver“ mein Eigen nennen. Letzterem wünsche ich im Übrigen viel Glück für den bevorstehenden Winter - seinem Vorgänger haben nämlich Blitzeis und Dauerschnee nicht gut getan. Mir übrigens auch nicht so sehr. ;)
Was da jetzt noch übrig bleibt, das ist das lang ausgebliebene Upgrade der PC-Komponenten. So bereitet mir vor allem die Grafikkarte in jüngster Zeit des Öfteren Probleme, speziell bei hochmodernen Computerspielen, auf die mein kindliches Gemüt noch nicht ganz verzichten will. Eine GeForce FX 5900XT liegt, so schmerzlich man das nach der doch geringen Lebenszeit auch hinnehmen will, eben schon zwei Generationen hinter der Zeit und sollte demnächst ersetzt werden. Ins Auge gefasst habe ich aber nicht die aktuellen Rennboliden von ATi oder nVidia; vielmehr will ich mich der seit kurzem vergangenen Generation annehmen. So stehen entweder nVidias Geforce 6800 GT oder ein ATi-Pendant der Marke Radeon X850 Pro auf dem Plan. In jedem Fall muss es eine AGP-Grafikkarte sein, für mehr reicht das Weihnachtsbudget einfach nicht.


Ins Auge gefallen sind mir in diesem Zusammenhang Asus' V9999GT und MSIs RX850Pro VTD256. Beide Grafikkarten rangieren zwischen 200 und 250 Euro und sind damit in einer realistischen Höhe, auch für arme Abiturienten wie mich. :) Ich traue dem Weihnachtsmann einfach mal ein gutes Händchen bei der Auswahl zu, auch ohne mich entscheiden zu müssen.
Marcus
Nun, da für mich die Zeit des Studierens angebrochen ist, werde ich der Empfehlung meines Mikroökonomie Professors folgen und mir zum Fest der Liebe ein Notebook wünschen und hoffen dieses unter dem Weihnachtsbaum vorfinden zu dürfen.
Glücklicherweise kann ich aus den Fehlern meiner Kommilitonen, die ihr Notebook für supergünstige 999 Euro bei einem Liebensmitteldiscounter erworben haben, lernen. Denn bei jenen ist es immer wieder lustig zuzuschauen, wie sie nach einer Stunde den Zweit-Akku aus der Tasche holen und schon nach zwei weiteren Stunden in die Röhre gucken, wenn sie nicht zufällig am Rand an einer Steckdose sitzen. Für mich heißt das: entweder ganz oder gar nicht. Also soll mein Laptop eine Akkulaufzeit bei aktiviertem W-LAN von mindestens 5 Stunden haben und nichts mehr als 2,5 kg wiegen – alles andere ist im täglichen Einsatz mehr Frust als Lust. Dafür bin ich dann aber auch bereit den Weihnachtsmann finanziell zu unterstützen – Qualität hat nun mal seinen Preis!


Ein Notebook, das genau diese Anforderungen erfüllt, ist beispielsweise das Sony VGN-TX1HP [35] vom Kollegen Tommy bzw. Sony, von dessen Qualitäten ich mich auch schon im Einsatz überzeugen konnte. Auch das neue Lifebook P7120 [36] von Fujitsu Siemens Computers erreicht eine Akkulaufzeit von fast sechs Stunden. Diverse Notebooks von Samsung, beispielsweise das X25 XVM 1730 mit bis zu 12 Stunden bei einem Gewicht von ca. 2,4 kg, werben mit einer Akkulaufzeit von mehr als 6 Stunden. Was diese Herstellerangaben angeht, sollte man jedoch sehr vorsichtig sein und sich das Gerät lieber einmal vor Ort im Laden anschauen, um nicht die Katze im Sack zu kaufen.


Martin
Schon seit Ende September winken die in Schokolade gegossenen, roten Zipfelmützen freundlich lächelnd und in großen Scharen aus den Regalen der Supermärkte und leiten in harmonischer Eintracht mit Lebküchlie und Blätterkrokant die besinnliche Weihnachtszeit ein, die sich trotz frisch gewählter, erstmals femininer Obhut unseres Landes auch in diesem Jahr nicht hat lumpen lassen. Und obgleich der traditionelle Charakter dieses Festes längst von marketingstrategischen Aspekten der modernen Wirtschaft überschattet wird, lässt man sich doch immer wieder gern beschenken oder - sollten einen die Lieben vergessen haben oder gar nicht mehr lieb sein - tut sich selbst etwas Gutes, solange es das Weihnachtsgeld noch gibt. Und so stellt sich auch in diesem Jahr wieder die alles entscheidende Frage: Versüße ich mir die Zeit der vor Kälte frierenden, roten Nasen wieder mit ausgelassenen Nachmittagen am Glühweinstand des heimatlichen Weihnachtsmarktes, oder investiere ich, wie sicher ein Großteil der Bundesbürger, in höchst technisches Gerät und vereinfache damit meinen ohnehin schon von Bits und Bytes überbesiedelten Alltag weiter.
Und während ich im Stillen über diese scheinbar essentielle Entscheidung philosophiere, drängen sich wieder die seit Wochen erdrückenden Gedanken an die jüngst verflossene, große Liebe in den Vordergrund und lassen mich einmal mehr spüren, dass ich Eines im Moment gar nicht gebrauchen kann: Ruhe und Zeit, mich in meinen Gedanken zu verlieren. Und wie entgeht man der Ruhe angesichts der gedanklich nicht immer auslastenden, zivildienstlichen Arbeiten? Richtig, mit ununterbrochener Musik im Ohr! Deswegen ist für dieses Jahr ein portabler MP3-Player Pflicht. Allzuviel muss dabei gar nicht geboten werden, nur ein robustes Äußeres, ein ansprechendes Design, eine gute Ergonomie, viel Speicherplatz und natürlich eine hervorragende Klangqualität gelten als unabdingbar. Insofern wäre auch für mich ein iPod [37] der fünften Generation die scheinbar ideale Ergänzung zu den Schokoladen-Äpfeln des Weihnachtsmarktes, wenngleich ein Creative Zen Touch [38] bis auf fehlende Video- und Fotofunktionen Ähnliches zum deutlich günstigeren Preis zu bieten hat und mir damit trotz seines höheren Gewichts und größeren Abmessungen ebenfalls ein festliches Lächeln auf die Lippen zaubern würde.
Zudem ist es wohl endlich an der Zeit, meinem Arbeits-PC wieder ein Gehäuse zu spendieren, denn die provisorisch zusammengesteckte Hardware liegt seit einigen Wochen trittanfällig und schutzlos unterm Tisch und muss täglich per Schraubendreher in Gang gebracht werden. Glücklicherweise fällt die Wahl auf ein adäquates Gehäuse nicht ganz so schwer, denn es muss lediglich micro-ATX-Abmessungen, einen stilvollen Auftritt und ein 120-mm-belüftetes Netzteil besitzen. Derzeit beschränkt sich der Markt für solche Gehäuse nahezu ausschließlich auf das Antec LifeStyle-Case Aria [39], weshalb ich mir eine Begegnung unterm Weihnachtsbaum mit genau diesem wünsche, damit endlich mein leistungsstarker, aber lautloser Zwei-Lüfter-Mini-PC komplettiert werden kann.
Ob sich meine nicht ganz bescheidenen Wünsche dieses Jahr erfüllen, weiß wohl nur der rote Mann mit der Rute, in dessen brillianten Spürsinn ich auch 2005 wieder mein vollstes Vertrauen setze. Und vielleicht ist der Dicke ja tatsächlich ComputerBase-Leser.
Michael
Auch im Leben eines Redakteurs passieren Dinge, die nicht immer vorhersehbar sind. Und wenn dieser eine Redakteur mal auf eine seiner Lieblings-Sendungen verzichten soll, wird er sehr traurig. Und traurige Gesichter möchte niemand zur Weihnachtszeit sehen.
Aus diesem Grund entschied sich der kleine Redakteur, seine Band-fressende VHS-Maschine zu verteufeln und sich nach etwas anderem umzusehen. Irgendwie digital sollte es schon sein. Und DVDs beschreiben können, ja, das wär' schön. Was läge da ferner, als sich mal nach einem DVD-Rekorder für die Heimkino-Anlage umzusehen?
Da gäbe es viel zu beachten, las er in den einschlägigen Fachforen. Tipps und Tricks, wohin das Auge schweift. „Alles nicht so einfach“, vernahm der kleine Redakteur in seinem ratlosen Köpfchen. Also entschied er sich irgendwann für ein Gerät: Sony RDR-HX 710/S [40]
Die Vorzüge eines solchen Gerätes liegen auf der Hand. Gegenüber der herkömmlichen Bandsalat-Produktion kann man mit einer solchen Maschine eine Sendung aufzeichnen und zeitversetzt anschauen. Man bräuchte eigentlich nur noch eine halbe Stunde später mit dem Anschauen zu beginnen, und kann dennoch jeden Werbeblock locker überspringen.
Ansonsten liest sich die Feature-Liste ganz ordentlich:
- Aufnahme von DVD-R / DVD+R / DVD-RW / DVD+RW (Dual RW-kompatibel)
- Kompatibel mit Doppelschicht-DVD+R (8,5 GB)
- Festplatte: 160 GB.
- Aufnahme in HQ+ mit Dynamic VBR Dubbing über Festplatte
- D-Matrix Noise Reduction System
- Precision Cinema Progressive mit 12 Bit / 108 MHz Video-D/A-Wandler
- Anhalten von Live-Fernsehsendungen / Zeitversetzte Wiedergabe während der Aufnahme
- Automatische Szeneneinteilung und visuelle Suche (von Festplatte und DVD-RW im VR-Modus)
- DV-Terminal (i.LINK): Program Dubbing/One Touch Dubbing/Advanced Program Dubbing.
- Wiedergabe von MP3 und JPEG (CD-R/RW)
- Grafische Benutzeroberfläche mit kurzer Reaktionszeit
- Wiedergabe von DVD Video / CD / Video CD und DVD-R / DVD-RW / DVD+R / DVD+RW
- Fast Playback mit Ton (Festplatte): 1,5-fach
- High-Speed-Dubbing: bis zu 64fach (8fach-Laufwerk)
- S-Video-Ein-/Ausgang, analoger AV-Ein-/Ausgang, Komponenten-Videoausgang
- 2 x Scart (1 x einschl. RGB-Eingang) und digitaler Audioausgang
- ShowView/VIDEO Plus+ und VPS/PDC
- A/V-Synchro- und STB Synchro-Aufnahme
- Automatische Benennung aufgenommener Sendungen (Übernahme des Namens vom Videotext)
Äußerst praktisch bei diesem Modell finde ich die Möglichkeit, dass die Sendungen automatisch einen vom Videotext abgeleiteten Dateinamen verpasst bekommen. Und die schlappen 160 Gigabyte reichen für meinen persönlichen Gebrauch derart aus, dass mir ein Modell, welches eine größere Festplatte mitbringt, aber ansonsten nicht mehr Funktionen bietet, nicht den Aufpreis wert ist.
Ja, ein DVD-Rekorder mit eingebauter Harddisk, das wär mal was. Schließlich will man ja nicht jede aufgezeichnete Sendung für immer auf einem Wechseldatenträger im Schrank aufbewahren. Somit kann die alte VHS-Sammlung digitalisiert werden und schafft nebenbei Platz im Regal für zum Beispiel ein [41] paar [42] gute [43] Bücher [44].




Parwez
Das Jahr nähert sich mal wieder unaufhaltsam dem Ende und die liebe Weihnachtszeit steht vor der Tür. Bevor wir zu den diesjährigen Wünschen und Empfehlungen kommen, wollen wir doch zunächst die letztjährige Druckerfrage klären. Letztendlich ist es ein Monolaser vom Typ B4100 [45] der Firma OKI geworden. Modelle mit mehr Features gibt es natürlich zu Hauf, doch der OKI-Drucker zeichnet sich sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb durch geringe Kosten aus und ist – sofern man auf Farbe und eine Duplex-Einheit verzichten kann – für das Ausdrucken von Skripten, sonstigem Uni-Material und Briefen bestens geeignet.
Nach dem erst kürzlich erstandenen iPod 5G (CB-Test [46])– der seinen Dienst übrigens anstandlos verrichtet und dank der mitgelieferten Lederhülle auch nicht von Kratzern geplagt wird – hatte ich für dieses Jahr eigentlich keine größeren Ausgaben mehr geplant. Doch wie der Zufall so will, werde ich mir nun doch noch eine Digitalkamera zulegen. Welches Modell es wird, kann ich leider noch nicht sagen, aber die Vielfalt technischer „Spielzeuge“ ist ja bekanntlich recht groß, so dass ich auch dieses Jahr wieder eine Empfehlung abgeben möchte.
Mobiltelefonen sind weiterhin ein beliebtes Weihnachtsgeschenk und dank immer neuer Features wird sich das wohl auch nicht so schnell ändern. Nach Farbdisplays und den nicht überall gern gesehenen Kamera-Handys sind es nun die Modelle mit ausgefeilteren Funktionen zur Wiedergabe von MP3s und mit mehr Speicher, die Begehrlichkeit der Kundschaft wecken. Einen ausgewachsenen MP3-Player mit Festplatte können sie zwar noch nicht ersetzen, aber gerade zu den Geräten mit Flash-Speicher sind sie mittlerweile eine gute und praktische Alternative. Grund genug, bei einem anstehenden Neukauf auf die MP3-Tauglichkeit ein besonderes Auge zu werfen.
Beim Durchstöbern diverser Tests ist mir vor allem das unter dem altehrwürdigen Walkman-Label der Konzernmutter Sony laufende Tri-Band-Handy W800i [47] von Sony Ericsson ins Auge gefallen. Dabei handelt es sich im Grunde um eine aufgepeppte Version des gut gelungenen K750i [48], die um Tasten für die Musik- und Radio-Wiedergabe sowie einen 512 MB großen Memory Stick Pro Duo ergänzt wurde. Wer noch mehr Speicher braucht, bekommt im Handel Sticks mit bis zu zwei GB Kapazität [49] – mehr bieten, mit wenigen Ausnahmen, auch aktuelle Flash-Player nicht. Zusammen mit dem internen Speicher stehen so von Haus aus bereits 546 MB Speicher zur Verfügung. Für iTunes- und iPod-Nutzer wie mich besonders erfreulich: Neben MP3 beherrscht das W800i, im Gegensatz zu vielen MP3-Playern, auch AAC, so dass AAC-kodierte CD-Sammlungen nicht zusätzlich im MP3-Format auf den Rechner gezogen werden müssen. Auch die Playlist-Unterstützung und der Fünf-Band-Equalizer des W800i wissen zu gefallen – zwischen Gitarren-Rock und Vocal-lastigen Songs sind eben doch so einige Unterschiede, die erst mit einem Equalizer wirklich gut rauskommen.


Wer die Abwechslung liebt, wird sich auch über das integrierte RDS-Radio freuen. Gerade wenn man unterwegs doch mal aktuelle Nachrichten oder Sportergebnisse hören möchte, ist ein Tuner recht praktisch. Die 2-Megapixel-Kamera (1.632 x 1.224 Pixel) mit 4-fachem digitalen Zoom zählt zu den besten momentan in Handys verbauten Kameras und kann neben Bildern auch Videos aufnehmen, was natürlich entsprechend viel Speicherplatz erfordert. Das TFT-Display mit 262.144 Farben bietet eine zweckmäßige Auflösung von 176 x 220 Pixel, schließlich will man ja keine Filme darauf ansehen. Zu den weiteren Features des Handys zählen unter anderem ein E-Mail-Client, Java-Unterstützung, eine Freisprechanlage, Bluetooth, eine Infrarot-Schnitstelle und Massenspeicher-Funktionalität am PC.
Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Handy ein Li-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 900 mAh, Ladegerät, USB-Kabel (über das sich der Akku ebenfalls aufladen lässt), eine CD mit der Software „Disc 2 Phone“, Stereo-Headset, ein Memory Stick Pro Duo mit 512 MB Kapazität und ein Handbuch. Wer das mitgelieferte Headset nicht benutzen möchte, kann dank Standard-Klinken-Stecker problemlos ein anderes Produkt seiner Wahl einsetzen. Ohne Vertrag [50] gibt es das W800i ab 389 Euro inkl. Versand (Amazon), mit Vertrag [51] bereits ab 0 Euro.
Weitaus günstiger kommt man mit einer eigenen Mail-Domain weg. Die Freemail-Angebote von GMX, Web.de und Konsorten sind zwar ganz nett, bieten aber leider – zumindest in der kostenlosen Version – nicht das, was ich suche. GMX hat mit einem GB Speicher eigentlich ein gutes Angebot, die fehlende IMAP-Unterstützung trübt das Gesamtbild dann aber doch erheblich. Genau umgekehrt verhält es sich bei Web.de – IMAP-Unterstützung aber dafür nur 12 MB Speicher; wer häufig größere Dateien verschickt, wird nicht umhin kommen, regelmäßig den Account aufzuräumen. Der eigentlichen Vorteil von IMAP, seine Mails direkt auf dem Server aufzubewahren und zu verwalten, ist damit praktisch hinfällig. Die kostenpflichtigen Angebote der Freemailer hingegen schlagen gleich mit mehreren Euro pro Monat zu Buche, eine eigene Domain kostet nochmals extra.
Eine günstige und noch dazu werbefreie Alternative sind die „Mail-Domain“-Angebote diverser Webhoster wie 1und1 [52], Host Europe [53] und Strato [54]. Neben voller IMAP-Unterstützung und Webmailer bieten diese je nach Wunsch gleich mehrere Mail-Accounts mit mindestens einem GB Speicher, eigene Domains, Spam-Schutz, Viren-Schutz, mehrere E-Mail-Adressen pro Account, einen kleinen Webspace und teilweise auch Unified-Messaging [55]. Eine DE-Domain und ein E-Mail-Konto mit 2,5 GB Speicher bekommt man so zuzüglich Einrichtungsgebühr bereits ab 50 Cent pro Monat [56].
Da ich zur Zeit keine DE-Domain brauche und im Internet keine gravierenden Mängelberichte finden konnte, habe ich mich für die Minisite XL [57] von Host Europe entschieden. Für 1,69 Euro im Monat (69 Cent für die Minisite XL + 1 Euro für eine Domain) enthält das Angebot unter anderem eine Domain, 25 Sub-Domains, drei E-Mail-Konten mit verschlüsseltem Zugang über POP3, IMAP, SMTP und Webmailer, insgesamt 2,5 GB frei auf die Konten verteilbaren E-Mail-Speicher, 30 MB Web-Speicher, 20 GB Traffic, einen zuverlässigen Spam-Filter (SpamAssassin [58]), Virenschutz, 50 E-Mail-Adressen und multiple E-Mail-Weiterleitungen. Welcher Anbieter für einen persönlich nun das günstigte Angebot bereithält, hängt jedoch von den eigenen Bedürfnissen ab, so dass man sich vor der Bestellung darüber im Klaren sein sollte, was man wirklich haben möchte und was nicht.
Zu guter Letzt würde ich mir von Apple Kopfhörer mit Fernbedienung für den iPod 5G [59] wünschen, die nach Möglichkeit auch nicht allzu teuer sein sollten. Die alten Kopfhörer mit Fernbedienung [60] funktionieren mit dem neuen iPod auf Grund der unterschiedlichen Stecker leider nicht mehr und seien wir mal ehrlich: jedes mal den iPod aus der Tasche und Lederhülle holen zu müssen, nur weil die Umgebungslautstärke gerade mal wieder stärker oder schwächer wird, oder einem ein Lied gerade nicht gefällt, ist einfach nur nervig. Also bitte lieber Steve, erspare uns das lästige Gekrame in der Tasche und leg die neuen Kopfhörer am besten gleich jedem iPod bei, die Kunden werden es dir danken!
Ralph
Endlich scheinen die Röhrenmonitore auch für mich langsam aber sicher den Zenit überschritten zu haben. Der sehr gute Iiyama Vision Master Pro 454, auch HM903DT genannt, hat langsam ausgedient. Die Technik der TFT-Displays ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass sogar ein alter Röhren-Fan sich begeistern kann für die Flachmänner. Waren früher die TFTs viel zu teuer und zu leistungsschwach: inzwischen können sie überzeugen.
Um auch gleich ein Display für die nächsten paar Jahre zu besitzen, habe ich mir vom Weihnachtsmann ein besonderes Leckerli gewünscht. Der Wunschkandidat ist der Samsung SyncMaster 940MW [61], ein 19"-TFT im 16:10-Format. Den optischen Eindruck stört die unten angebrachte Lautsprecher-Phalanx, der eigentliche TFT macht aber den von Samsung gewohnten, hochwertigen Eindruck. Wichtig ist natürlich der DVI-Eingang, denn es gibt kaum etwas unsinnigeres als einen TFT, der nur per analogem Eingang mit Signalen versorgt wird.
Eine Reaktionszeit von 8 ms sollte auch dem Spiele- und Film-Vergnügen nicht im Wege stehen, der Sichtwinkel von je 160 ° gepaart mit einem Kontrast von 700:1 erfreut das Auge. Die Helligkeit mit 300 cd/m erscheint gering, für mich als Helligkeits-Allergiker aber genau richtig. Schließlich soll der Monitor ein Bild darstellen und nicht die davor sitzende Person beleuchten.
Bleibt als Manko der sicher nicht geringe Preis [62], der auf die Lebensdauer von etwa fünf Jahren gerechnet aber wohl hoffentlich eine sinnvolle Investition darstellt.
Pierre
Weihnachten steht bei mir ganz im Zeichen der Ein- und Ausgabe. Leider scheint der Mann mit dem roten Zipfel jegliches Wissen bezüglich technischer Produkte zu verlieren, wenn es darum geht, mich mit Geschenken zu erfreuen. Stattdessen weicht er jedes Jahr aufs Neue auf Hosen, Socken und T-Shirts aus. Die sind sicher nützlicher als immer wieder neue Hardware, bringen mich aber auch nicht gerade dazu, vor Freude im Kreis zu springen. Aus diesem Grunde mache ich es ihm diesmal sehr einfach: keine Geschenke, Bares! Das mag sehr einfallslos sein, hat aber den Vorteil, dass ich mir hinterher das leisten kann, was ich mir ohnehin wünschen würde. Von den folgenden Ideen wird es wohl nicht für alle reichen, aber die Kopfhörer werden es auf jeden Fall.
Während sich mein System bereits über eine neue Grafikkarte freut, ist es nun der akustische Bereich, dem ich mich dieses Jahr widmen will. Mein Plan, mir eine Creative Sound Blaster X-Fi Platinum [63] zu leisten, steht seit dem Moment fest, als das Geschoss mit der Rechenleistung eines Pentium 4 angekündigt wurde. Am interessantesten ist für mich dabei der „24-bit-Crystalizer“, der Musikdateien in besserer Klangqualität wiedergeben soll. Auch der (angeblich) verbesserte virtuelle Surround Sound in Verbindung mit Stereo-Lautsprechern ist für mich von Bedeutung, habe ich doch ein Logitech 2.1 Z-2300 Digital THX [64] auf dem heimischen Arbeitsplatz stehen. Nützlich ist auch das Frontpanel der Platinum-Version, speziell für Kopfhörer-Nutzer wie mich. Was die Verfügbarkeit der Soundkarten anbelangt, so gibt es mittlerweile einige Händler, die die X-Fi in Stückzahlen auf Lager haben. Ausgenommen ist aber die eher schlecht als recht erhältliche „Fatal1ty FPS“-Version. Der 64 Megabyte große X-RAM scheint gut bei den Kunden anzukommen, da die Karte so gut wie überall restlos vergriffen ist. Mit dem Kauf warte ich dennoch bis zum Januar, denn mit ein bisschen Glück geht der Preis, der mit derzeit noch 160 Euro und mehr [65] für eine „einfache“ Soundkarte eigentlich schon ein wenig hoch ist, noch ein Stück nach unten.


Ganz anders sieht es beim Thema Kopfhörer aus. Mein jetziges Medusa [66]-Headset hat zwar eine für mich sehr gute Klangqualität, jedoch scheint Speedlink ein Qualitätsproblem mit den Lautsprechern zu haben, da der Bass der linken Seite bereits Aussetzer hat und bei entsprechenden Tönen ein leichtes Klirren zu vernehmen ist. Darum muss nun Ersatz her. Da ich das Mikrofon nur ganz selten nutze, muss es diesmal auch kein Headset, sondern nur ein „gewöhnlicher“ Kopfhörer sein. Nach ausgiebiger Recherche im weltweiten Netz fiel meine Wahl dabei auf die Sennheiser HD595 [67] - hohe Qualität zu einem vergleichsweise günstigen Preis von etwas über 110 Euro [68]. Das Design mag nicht jedermanns Sache sein, aber die sehr großen Ohrschalen umschließen das Ohr komplett und schotten den Anwender sehr gut von der Außenwelt ab. Der Druck ist nicht zu fest, hält den Kopfhörer aber jederzeit in seiner Position. Für mich besonders wichtig: die Polster sind nicht mit Leder, sondern mit Stoff überzogen. So kann der Kopfhörer auch mal mehrere Stunden am Stück auf dem Kopf sitzen, ohne dass man unter dem Leder zu schwitzen anfängt. Klanglich kann der HD595 natürlich ebenfalls überzeugen - auch wenn er an die deutlich teureren HD600 oder gar HD650, ebenso wie an einige High-End-Kopfhörer anderer Hersteller wie AKG oder Beyerdynamic nicht ganz herankommt.
Zu guter Letzt noch eine Anschaffung, die mehr als Ergänzung denn als Ersatz zu verstehen ist: eine neue Maus für meinen Rechner. Als treuer Logitech-Fan besitze ich bereits ein Cordless Desktop MX3100 [69], bei dem die Logitech MX1000 Laser enthalten ist. Eine gute Maus, aber mit wenig Ausdauer. Nun habe ich die Qual der Wahl, wie ich dieses Set erweitern soll. Der Traditionshersteller hat etliche gute Nager im Programm. Da aber die beiden ersten Anschaffungen gut an meinem Geldbeutel gezerrt haben werden, sollte es ein günstiges Modell mit möglichst vielen Funktionen sein. Mich als Profispieler zu bezeichnen, wäre sehr vermessen, daher brauche ich keine Maus mit mehr als 1000 dpi. Funk soll sie haben und natürlich einen optischen LED-, wenn nicht gar Laser-Sensor. Durch diese Einschränkungen bleiben für mich nur noch zwei Mäuse über, die aber so ziemlich alles haben, was ich mir wünsche:
Maus Nummer eins - die Logitech Mediaplay [70], rote Version
Für momentan etwa 25 Euro [71] zu haben und mit sage und schreibe elf Tasten bestückt, ist sie nach meinem Empfinden schneller und präziser als die MX1000 Laser. Manch einer mag sich fragen, was man denn mit elf Tasten anstellen soll. Nun, die Maus kann theoretisch als Fernbedienung für die gängigsten Media-Player genutzt werden. In der Standard-Einstellung sind sechs der Tasten mit Funktionen wie Play/Pause und voriger/nächster Titel, sowie zur Regulierung der Lautstärke belegt. Im Treiber lässt sich aber so ziemlich jede Taste auf die Maus verfrachten. Dazu ist sie sowohl für Links- als auch für Rechtshänder gut geeignet, liegt angenehm in der Hand und hält mit einer Batterie-Ladung bis zu drei Monate aus, auch bei viel Benutzung.
Maus Nummer zwei - die Logitech MX610 [72]
Sie baut auf derselben Technik auf wie die MX1000 Laser [73] und bietet statt dem Cruise-Control und dem Programmumschalter ihrer Vorgängerin drei Tasten zur Lautstärkeregelung und zwei "intelligente Tasten". Bei letzteren handelt es sich um je eine Schnelltaste zum Aufruf eines Instant Messengers und eines E-Mail-Clients. Hat man nun über eines von beiden eine neue Nachricht bekommen, leuchtet die entsprechende Taste auf. Mit einem Druck darauf kann man das Programm aufrufen und sich die Nachricht ansehen. Ausgeschlossen sind bis dato leider der Mozilla Thunderbird, der AOL Instant Messenger und ICQ, was sich aber leicht bei einem zukünftigen Treiberupdate ändern könnte. Ein erstes Antesten der Maus in der hiesigen Filiale eines bekannten Elektronik-Discounters zeigte, dass die MX610 trotz ihres seltsamen Aussehens sehr gut in der Hand liegt, wenn auch nur bei Rechtshändern. Auch sie soll sehr sparsam mit ihrer Energie umgehen und dadurch lange mit einem Satz Batterien auskommen können. Dafür hat sie, übrigens ebenso wie die Mediaplay, keine Ladestation, sondern wird mit zwei AA-Batterien betrieben. Zu haben ist die MX610 aktuell ab etwa 40 Euro [74].
Da meine Wahl noch nicht feststeht, wäre ich sehr dankbar für Feedback bezüglich der MX610, sei es als Kommentar unter dem Artikel, per Mail [75] oder via privater Nachricht [76]. Soweit zu meinen aktuellen Weihnachtswünschen. Sicher gäbe es noch das ein oder andere, aber das steht in der Dringlichkeit noch weit hinter den hier aufgeführten Ideen. So bleibt mir nur noch, allen Lesern ein frohes, gesegnetes und natürlich auch gabenreiches Weihnachtsfest zu wünschen.
Sasan
Wie jedes Jahr gilt es zu Weihnachten auch in diesem Dezember den PC-Spielefreund im Herzen des Redakteurs zu befriedigen. Und wenn man schon – welch' Schande – Battlefield 1942 verpasst hat, bietet sich als ein wichtiger Wunsch nichts besser an als das brandneue und ebenso heiße Battlefield 2. Nirgendwo sonst gibt es modernere Schlachtfelder für rund 45 Euro zu kaufen. Und das auch noch im packenden Multiplayer-Modus. Dem Freizeit-Veteran stehen dabei mit den Marines, der arabischen MEC und der chinesischen PLA drei unterschiedliche Parteien mit unterschiedlichen Charakter-Features zur Verfügung. Insgesamt sieben unterschiedliche Infanterie-Einheiten – vom Scharfschützen über den Versorgungssoldat bis zum Panzerabwehrschützen fehlt nichts – und ein großes aber dennoch absolut realistisches Waffenarsenal runden den virtuellen Kriegsspaß ab.
Ganz dem Genre entsprechend versorgt Battlefield 2 den geneigten Spieler dabei mit Realismus; stupides Schießen ist fehl am Platz, die ruhige Hand gewinnt. Maßgeblich zur Authentizität des Spiels trägt die gelunge Engine bei. Die darauf basierende Grafik muss sich beispielsweise vor anderen Grafik-Schmankerl wie Doom 3, Far Cry oder FEAR nicht verstecken. Und auch der riesige, rund 30 Fahrzeuge messende Fuhrpark sorgt für mächtig Spaß. In sechs Kategorien unterteilt, findet sich für jedermann das passende Gefährt, egal ob Helikopter, schwerer Panzer, Jet oder Schnellboot. Zudem wird vorallem der Multiplayer-Modus durch eine solide und aktive Community, einige Mods und viele Server abgerundet. Damit kann Battlefield 2 für Freunde der gepflegten Kriegs-Action durchaus ein passender Eintrag für den wohl wichtigsten Zettel im Jahr bedeuten. Aber beim Spielen in den warmen vier Wänden nicht vergessen, dass echter Krieg menschliche Leiden und Zerstörung bedeutet...
Groß, schwarz und schnell. Das ist nicht etwa die Beschreibung auf ein Lieblings-Auto, sondern auf einen properes LC-Display. Groß dimensioniert, schnell in der Reaktionszeit und schwarz vom Design her, so sollte es sein. Denn: Gut PC-Spielen macht Spaß – ist aber nur das Eine. Lässig dabei aussehen, ist das Andere. Selbst wenn das unter Umständen „60 Hz Gaming“ bedeuten sollte. Viel lässt sich hierzu allerdings gar nicht erzählen. Die Auswahl ist riesig, eine gute Entscheidung entsprechend schwierig. Und weil man halbwegs realistisch mit seinen Wünschen sein sollte - Mama und Papa oder der eigene Geldbeutel jammern ja schon so genug, sollen hier die Vaio-Exemplare mal außen vor gelassen werden. Der AL 1951bs von Acer tut's schließlich auch. Mit 19" und einer Auflösung von maximal 1280*1024 sowie einer Reaktionszeit von 6 ms handelt es sich hierbei um ein Oberklasse-Display, das mit einem Preis ab 367 Euro [77] noch im Bereich des Machbaren liegen könnte. Besonders attraktiv ist das Ganze, weil Acer mit dem Namen für das Display, „Gamer Line“, genau den Geschmack des Battlefield 2 Freundes trifft und sich damit den Zuschlag ordentlich verdient hat. Recht so.
Steffen
Der Wunsch nach einem Arbeitsspeicher-Upgrade des Notebooks wurde bereits erfüllt. Denn 512 Megabyte erweisen sich in einer Zeit, in der geringer Ressourcen-Verbrauch beim Programmieren von Anwendungen eher eine untergeordnete Rolle spielt, immer häufiger als Leistungsbremse. Der Wunsch nach Veröffentlichung eines erneut zukunftsweisenden Web-Browsers ist am Dienstag mit dem Download von Mozilla Firefox 1.5 [78] in Erfüllung gegangen.
Doch was steht für Weihnachten an? Der ein Jahr alte Proton USB-Stick [79] macht leider einen sehr zerbrechlichen Eindruck, insbesondere beim Aufenthalt im Kleingeldfach des Portemonnaies. Abhilfe schaffen soll ein Iomega Micro Mini 1GB USB 2.0 Drive [80], welches es in Ausführungen mit bis zu einem Gigabyte Speicherkapazität gibt. Dieser USB-Stick mit im Lieferumfang vorhandener Schnittstelle zum Schlüsselbund ist zwar nicht unwesentlich dicker als der genannte Proton USB-Stick, dafür macht er jedoch zumindest optisch einen bedeutend weniger fragilen Eindruck. Je nach Einsatzzweck kann man die Bits und Bytes auf dem Speicherstick sogar sehr gut als Schüssel betrachten.
Rudolf
Nachdem mein Wunsch nach einer Microsoft Optical Desktop Elite for Bluetooth [81]-Tastatur in Erfüllung gegangen ist, bin ich hardwaretechnisch eigentlich auf einem sehr zufriedenstellenden Stand. Vielleicht mal eine DVB-T-Karte, aber das hätte auch noch etwas Zeit.
Mein netter Kollege Pierre war bezüglich dieser wunderbaren Liste von Redakteuren und Moderatoren des gesamten Teams etwas schneller, daher ist mein Hardwarewunsch in diesem Artikel schon vergeben: die Creative Sound Blaster X-Fi Elite Pro.
Was ich mir allerdings in diesem Jahr noch gegönnt habe, war der 7.1 - Receiver AVR 1905 von Denon.
Der Kleine ist ein wahrer Kraftprotz und fordert von meinem 7.1- Set Teufel Concept G das Brutalstmögliche (nettes Wort, was unser Herr Koch aus Hessen da kreiert hat ;-) ). Der ca. 450,- Euro teure Denon bringt wahre Freude ins Wohnzimmer und bietet außer Radio sehr gute Anschlussmöglichkeiten für Audio-, TV- und Video-Geräte aller Art. Seit Kurzem gibt es den Nachfolger mit der Bezeichnung Denon AVR 1906 [82], der außer dem Auto Setup mit Präzisions-Messmikrofon noch ein paar andere kleine Veränderungen erfahren hat, im Preis jedoch identisch ist.
Wer mit dem Gedanken spielt, seinen teuflischen Lautsprecher etwas Gutes zu gönnen und dabei ein ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis sucht, der ist mit der Denon AVR-Serie wirklich bestens bedient.
Tobi
Nachdem sich der Wunsch nach einem neuen Notebook, wie letztes Jahr angekündigt, endlich erfüllt hat, steht die Wunschliste in diesem Jahr ganz im Zeichen der Computer-Peripherie. Vorab jedoch noch ein paar Worte zu dem neu erworbenen Notebook. Schlussendlich hat sich das Samsung X20 als idealer Begleiter im Alltag für mich herauskristallisiert. Das angenehm flache und leichte Gerät bietet ein hochauflösendes 15-"-SXGA+-Display mit einer Auflösung von 1.400 x 1.050 Bildpunkten. Die verbaute ATi Mobility Radeon X600 mit 128 MB lassen sogar das eine oder andere Spiel mit angemessener Grafikleistung zu. Ebenfalls angemessen ist der Arbeitsspeicher mit einem Gigabyte. Das integrierte WLAN machen das Arbeiten im Garten zum Kinderspiel. Eine eventuell sinnvolle Ergänzung zu meinem X20 wäre der passende Hochleistungsakku, denn die verbaute Grafikkarte macht sich in Sachen Akkulaufzeit schon deutlich bemerkbar.
Doch nun zu meiner aktuellen Wuschliste: Der Logitech diNovo Media Desktop Laser hielt schon vor circa einem Monat Einzug ins Büro und ersetzt seitdem die – schon merklich in die Tage gekommene – Tastatur und die kabelgebundene Maus. Zugegeben: Fast 200 Euro für ein Tastatur-Maus-Set sind schon viel, aber ich muss feststellen, dass sich diese Investition eindeutig gelohnt hat. Das Tippen von E-Mails geht flott von der und auch die Logitech MX1000 Bluetooth liegt gut in der Hand. Und seit Neuestem findet auch das Handy per Bluetooth Anschluss an den PC.
Das Notebook plane ich mit der Logitech V400 Laser Cordless Mouse zu erweitern, da diese gerade das Arbeiten in großen Excel-Tabellen erheblich vereinfachen kann. Praktisch für unterwegs: Ist die Maus nicht in Betrieb, steckt man den USB-Empfänger einfach in sie hinein. Dadurch spart man Platz und geht nicht die Gefahr ein, den USB-Empfänger zu verlieren. Ob und wie gut sich die V400 im Alltag schlägt, wird sich im kommenden Jahr zeigen.
Der letzte Wusch auf der Liste in diesem Jahr hat mit dem Thema Computer und IT rein gar nichts zu tun. So stehen ein Satz Tagfahrleuchten für meinen ABT Audi A4 Avant auf dem Zettel an das Christkind. Leider bin ich bis dato mangels Zeit noch nicht dazu gekommen, mich zu diesem Thema in Sachen Kompatibilität etc. ausreichend zu informieren. Das Thema wird im Frühling 2006 in Angriff genommen.
Tommy
Der größte Wunsch ging dieses Jahr eigentlich schon in Erfüllung: Man darf seinen Verpflichtungen für ComputerBase endlich auch mobil am Notebook nachkommen und ist so in der Lage, selbst Freistunden in der Uni besonders sinnvoll zu nutzen. Dabei gestaltete sich die über zweijährige Suche nach dem passenden Gerät ob der hohen Ansprüche besonders schwierig. Klein und leicht, langläufig und funktionshaltig, gepaart mit einer hohen Auflösung, sollte es sein. Alles zusammen sollte sich über die Jahre als wahres Killerargument erweisen.
Dem Dell Inspiron X1 oder dem Asus M5X ging nach ca. drei Stunden die Puste aus. Auch das aktuelle Subnotebook von IBM , das ThinkPad X41, macht in der Standardkonfiguration kaum mehr und kann darüber hinaus nur eine Auflösung von 1024x768 Bildpunkten anbieten – dafür, dass wir kurz vor dem Jahr 2006 stehen, ist dies einfach zu wenig. Auch ein Apple iBook oder PowerBook in der 12-Zoll-Klasse musste aufgrund des Gewichts und der Auflösung von der Kandidatenliste gestrichen werden. Auch Toshibas Portegé-Serie, Panasonics neuestes ToughBook oder das Fujitsu Siemens Lifebook P7120 hatten ihre Makel, letztes wusste insbesondere im Preis nicht zu gefallen.
Letztendlich fiel die Wahl auf ein Sony VGN-TX1HP, das bereits im Rahmen unserer Berichterstattung auf sich aufmerksam machen konnte. Das Gerät bietet ein 11,1 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1366x768 Pixeln (exakt 16:9), wiegt samt integrierten Double-Layer-DVD-Brenner nur 1,25 kg und kann darüber hinaus mit Laufzeiten von weit über sechs Stunden aufwarten. Bleibt das Wireless-LAN nach IEEE 802.11 b/g oder das ebenfalls vorhandene Bluetooth aus, knabbert das Gerät an der 8-Stunden-Marke, die Intel erst für 2008 versprochen hat. Ein ansprechendes Design, Firewire, ein SD- und MemoryStick-Pro-Kartenleser und die Möglichkeit, das Subnotebook an eine Docking-Station anzuschließen, runden das nahezu perfekte Angebot ab. Auch das sehr winkelunabhängige und dank moderner LED-Hintergrundbeleuchtung sehr lichtstarke, aber dennoch Strom sparende Display weiß mit einer vergleichsweise genauen (aber dennoch nicht perfekten) Farbwiedergabe zu überzeugen.
Ein Kritikpunkt bleibt aber: Der Lüfter ist etwas übermotiviert und vergisst ab 60 °C Prozessortemperatur alle eingestellten Geschwindigkeiten. Vielleicht vermag Sony diesen Makel durch ein Software-Update zu mindern. Der eingesetzte 1,1 GHz schnelle Ultra Low Voltage Pentium M 733 verträgt jedenfalls deutlich höhere Temperaturen. Die Preisempfehlung für das VGN-TX1HP liegt bei 1.999 Euro; Online-Shops verlangen ca. 1800 Euro, können im Gegensatz zu Sony aber noch nicht liefern. Die Mehrinvestition in das 500 Euro teurere VGN-TX1XP lohnt übrigens nicht, denn auf einen 100 MHz höher getakteten Pentium M 753 und 512 MB mehr Arbeitsspeicher kann man entweder verzichten, oder durch einmalig 100 Euro gleich auf 1,5 GB upgraden.
So viel zum lang ersehnten Wunsch, der bereits in Erfüllung gegangen ist. Weitere Sehnsüchte betreffen eher Arbeitserleichterungen wie z.B. einen zweiten TFT, damit zum Beispiel parallel getestet und gearbeitet werden kann. Aktuell wird an der KVM-Switch-Box zwischen bis zu vier Eingangssignalen umhergeschaltet, und allein der Gedanke daran, dass der Benchmark auf seine nächste Eingabe warten könnte, erschwert ein konzentriertes Schreiben und Testen erheblich. Als neues Display 19“-Display bietet sich ein Samsung 930BF oder 960BF an. Am besten wären natürlich zwei, so dass die Geräte farblich zueinander passen - wie schön Täume doch sein können.
Eine weniger kostspieliger Wunsch und damit für den Weihnachtsmann eher im Rahmen seiner Möglichkeiten, wäre ein ADSL-Router, der den quasi zum Server gewordenen PC ablösen und so Strom und damit bares Geld sparen würde. Um im gleichem Atemzug die Sicherheit des derzeit über einen Software-Access-Point ohne MAC-Filter oder WPA realisieren Wireless-LANs zu erhöhen und die täglichen Verbindungsprobleme, die ab einer lächerlichen Entfernung von 5 m auftreten, zu mindern, bietet sich die FRITZ!Box WLAN 3070 von AVM an, die darüber hinaus Support für Network-Storage (USB) oder einen Drucker (USB) bietet.
Zu guter Letzt besteht der Wunsch nach einem neuen Drucker, der den in die Tage gekommenen Tintenstrahler HP Deskjet 722 (der nicht in der Lage ist, mehrseitige Formulare einzuziehen) und den noch älteren Nadeldrucker Epson LQ570 (der eben nur noch für diese Formulare genutzt wird und die bestehenden Reste von vergilbten Endlospapier verbraucht) in Rente schicken kann. Beide Geräte werden noch über den aussterbenden Parallel-Port angesteuert und reagieren im Falle des letzteren gelegentlich nur noch auf sanfte Schläge. Insbesondere die Tatsache, dass moderne Drucker heute von Hause aus beidseitig drucken können, entsprechende CDs beschriften und aufgrund getrennter Farbtanks deutlich geringere laufende Kosten haben, lässt diesen Wunsch aufkommen. Darüber hinaus werden alle neuen Geräte über USB angesteuert und könnten so direkt an der Fritzbox angeschlossen und im Netzwerk verfügbar gemacht werden. Ein Canon Pixma 5200 würde alle Voraussetzungen erfüllen und wäre auch geeignet, das eine oder andere Urlaubsfoto zu drucken – wenn man zum Pixma 5200R greift, dann sogar kabellos.
Volker
Nachdem ich bereits das letzte Jahr ohne Computerteile, Zubehör und Dergleichen zugebracht habe, werde ich mit dieser kleinen Tradition auch dieses Jahr nicht brechen. Ein Grund ist, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als einen PC und dessen Drumherum und es ist ja auch nicht so, dass man als Mitarbeiter von ComputerBase hier völlig nackt in Sachen neuer Hardware dasteht. Und wieso sich groß neue Teile wünschen bzw. kaufen, wenn man diese als Arbeitsutensilien zur Verfügung gestellt bekommt? Na klar ist dies immer mit Arbeit verbunden, aber zwingend etwas Neues zulegen, das ist einfach nicht nötig – die Arbeit in Form von neuer Hardware stapelt sich in Kürze eh wieder im Haus. So lasse ich die Kollegen ihre Hardware für das Fest zusammensuchen, immer mit dem „Hab ich eigentlich etwas vergleichbares bzw. brauch ich nicht wirklich“-Gedanken im Hinterkopf.
So bleibt die Zeit rund um und vor allem an Weihnachten für die wichtigen Dinge im Leben vorbehalten. Da ich im Allgemeinen kein großer Freund des „Kommerzfestes“ bin, besinne ich mich derweil auf Freunde und Familie und mache ein paar ruhige Tage fernab von allem. In diesem Sinne kann ich allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen. Und denjenigen, die es sich wünschen, reichlich Geschenke.
Wolfgang
Da der heimische Rechner mit einer GeForce 6800 Ultra noch über genügend Grafikkarten-Power verfügt, fällt mein Wunsch zum diesjährigen Weihnachtsfest abseits der Chipriesen ATi und nVidia aus – zudem lässt der Redaktaktionsalltag keine Wünsche bezüglich der 3D-Hardware offen. Einen Blick in den Rechner zeigt, dass die dort verbaute Hardware zwar nicht mehr die neueste, jedoch zum Spielen aktueller 3D-Titel immer noch ausreichend ist. Aber halt, irgendetwas hat mich doch schon immer gestört. Stimmt, das Gehäuse war es! Der Chieftech DA-01SLD ist zwar durchaus ein großer Tower mit einigen positiven technischen Finessen, allerdings ist der Platz zum Basteln am Mainboard etwas zu klein geraten. Normalerweise stellt dies zwar kein Problem dar, aber die generelle Abneigung, die Kabel ordentlich zu sortieren, lässt es leider sehr eng werden. Zudem sieht man dem Gehäuse an, dass es bereits einige Jahre auf dem Buckel hat: Ein neues muss her!
Was gibt es da besseres als Weihnachten? Die Auswahl ist schnell getroffen, das persönliche Traum-Gehäuse muss es sein, möge dieses kosten, was es wolle. „Lian Li PC 70 [83]“ lautet der Traum, der allerdings nicht gerade billig ist – aber wozu gibt es denn das Fest der Liebe? Das Lian-Li-Produkt macht optisch ziemlich was her, ist dank des verbauten Aluminiums leicht genug, um eine LAN-Party ohne Rückenbeschwerden zu überstehen, schön erweiterbar und bietet zudem noch einen großen Freiraum für das Mainboard. In der Hoffnung, dass der Tower bei der Nutzung nicht wieder sämtliche Stresssymptome hervorruft, landet dieser problemlos an der ersten Stelle des Wunschzettels.


Weiterhin wird auf dem Wunschzettel, ähnlich wie bei den Kollegen Pierre und TeddyBiker, noch die „Sound Blaster X-FI Platinum“ [62] aus dem Hause Creative stehen. Grund dafür ist die altgediente Sound Blaster Audigy, die nach knapp drei Jahren Betrieb ihren Geist aufgegeben hat und somit schnellstmöglichst ersetzt werden muss – Onboard-Sound kommt für mich nicht in Frage. Was gibt es denn zur Zeit netteres als die neue X-Fi-Serie? Dank EAX 5.0 bietet die Karte auch in zukünftigen Spielen eine hochwertige Audio-Wiedergabe, zudem bleibt die Karte auch bei hochwertigem Audio-Einsatz immer noch rasend schnell. Darüber hinaus sollte die X-Fi auch bei Musik und vor allem beim Abspielen von DVD-Filmen der richtige Partner sein, zumindest wenn man glaubt, was die Erfahrungsberichte aus dem Forum versprechen. Gespannt bin ich auch auf das Frontpanel, da das häufige Umstöpseln zwischen Headset sowie digitalem beziehungsweise analogem Anschluss zum Mehrkanalreceiver bei der Audigy mehr als nur lästig war.
ForumBase
b-runner
Schade, dass das Christkind keine E-Mail-Adresse hat (wenn doch, scheitere ich aber sicherlich am Spamfilter). Wünsche hätte ich genügend: Ganz oben auf der Wunschliste, Abteilung Hardware, steht ein gutes altes Stückchen Hardware, namentlich die Legende „MDT 256-MB PC150 SD-RAM CL2“. Speicherriegel sind ja bekanntermaßen recht klein, daher würde ich mich richtig freuen, wenn zwei von den Goldstückchen - für die man immer noch je 60 € investieren muss - unter dem Weihnachtsbaum Platz finden würden. Noch mehr darüber freuen würde sich allerdings mein Intel Tuleron, der dann in seinem zweiten Frühling eine bislang ungeahnte Performance erleben würde. Retro ist in!
Ein weiteres Highlight, mit dem wahrscheinlich ein deutlich größerer Teil der Leserschaft etwas anfangen kann, ist das SeaSonic S12-430. SeaSonic-Netzteile sind nun ja schon seit Jahrzehnten für ihre gute Effizienz bei geringer Lautstärke bekannt. Die SeaSonic-S12-Reihe bietet nun auch ein passendes, ansprechendes Äußeres zu dem qualitativ sehr hochwertigen Innenleben. Nur schade, dass das Christkind runde 75 Euro invertieren müsste, um mir diesen Wunsch zu erfüllen.
Schon seit der Veröffentlichung des Entwurfs ganz oben auf meiner Liste „Hardware, die man haben muss“: Das Optimus Keyboard des Designstudios Art Lebedev. Ich hoffe ja immer noch, dass dieses hochfeine Stückchen Technik eines Tages tatsächlich erhältlich sein wird. Die Preisprognosen bewegen sich zwischen 200 $ und 300 $, aber das Ding ist einfach zu gut.
Ein vierter Wunsch wäre eine neuer Teil von Need for Speed, der endlich wieder an die Zeiten von NFS V - Porsche Unleashed anschließt. Leider müsste das Christkind dazu zaubern können...
So viel zu den Wunschträumen. In der ach so realistischen Realität freue ich mich darauf, hoffentlich mit meiner Familie ein schönes, ruhiges Weihnachten feiern zu können; das reicht mir dann auch.
DunkelAngst
Ich mag es kaum glauben, aber es ist schon wieder Weihnachten. Wie vielleicht bei einigen anderen auch, lassen sich meine Wünsche in keine materielle Form pressen. Ich habe soweit alles und es reicht aus zufrieden zu sein. Ich habe Menschen, die mich lieben und als den Menschen akzeptieren, der ich bin. Klar könnte der ein oder andere PC unter meinem Dach eine Kur gebrauchen und mal aufgemöbelt werden, aber wenn doch alles funktioniert... Ja, ich komme noch sehr gut mit PCs um die 2 GHz aus und arbeite noch immer hauptsächlich mit einem niedlichen PIII750-Notebook.
Wenn es denn aber der Fall sein sollte, dass doch ein Paketchen für mich unter dem Baum liegt, dann wäre es vielleicht ein platzsparenderes und hoffentlich auch leichteres Notebook zum Arbeiten. Da ich es nur für die Arbeit nutzen würde, liebäugle ich mit dem Acer Aspire 1652WLMi. Der 1.73-GHz-Pentium-M und die 1024 MB DDR2 würden schon eine enorme Steigerung darstellen.
Da müsste ich aber wohl mit leidendem Blick bei der Chefetage betteln gehen.
Weil ich aber aus eigener Sicht noch sehr gut mit meinem „kleinen“ Notebook klarkomme und ein neues auch nicht wirklich brauche, werde ich mir den einzig materiellen Wunsch wohl selbst erfüllen. Das JVC KD-SHX851.
Für den Rest des Geldes (obwohl es grundsätzlich doch immer so ist, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist) werde ich hoffentlich mit meiner Freundin einige schöne Tage in einer weiter entfernten Stadt verbringen, den Alltag vergessen und einfach nur die Zweisamkeit und Ruhe genießen.
Ich wünsche meinen Kollegen, meinen Freunden und Bekannten, meiner Familie, euch Boardies und mir selbst für das kommende Jahr Gesundheit und viel Erfolg in Beruf und Schule.
Green Mamba
Was ich mir zu Weihnachten wünsche? Da ich momentan mitten in der Diplomarbeit stecke, bleibt sowieso nicht genügend Zeit, mich ausgiebig mit neuer Hardware oder Unterhaltungselektronik auseinander zu setzen. Daher sieht mein Wunschzettel dieses Jahr etwas weniger materiell aus, trotzdem hoffe ich, dass diese Wünsche wenigstens zu einem kleinen Teil in Erfüllung gehen, wenn auch nicht gleich von heute auf morgen. Ich wünsche mir, dass den Menschen langsam klar wird, dass dieser Erdball der einzige weit und breit hier in der Gegend ist, der uns Lebensraum schenkt. Es gibt auch im Jahr 2005 noch keine Anzeichen, dass in greifbarer Nähe ein alternativer Ort existiert, auf den man ausweichen kann, wenn's hier zu ungemütlich wird. Und diese Erkenntnis muss bei jedem Einzelnen eintreffen. Nicht nur die Regierungen sind für alles verantwortlich. Du selbst trägst in erheblichem Maße dazu bei! Ich wünsche mir also, dass auch du zu dieser Erkenntnis gelangst, und vielleicht ein Bisschen mehr über diese Sachverhalt nachdenkst und dementsprechend handelst. Das Leben ist eins der wichtigsten Ding im Leben, und nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat jeder nur eins davon.
Daher wäre es an der Zeit, dass angefangen wird, mit der Erde entsprechend umzugehen, so dass unsere Nachkommen hier auch mindestens genauso gut leben können wie wir heute. Und das am besten überall auf der Welt. Das bezieht sich nicht nur auf den Umgang mit der Umwelt an sich, auch wünsche ich mir einen möglichst friedlichen Planeten. Auf den einen oder anderen mögen diese Wünsche vielleicht etwas altmodisch wirken, für mich sind sie aber gerade in der heutigen Zeit topaktuell.
Ach ja, da fällt mir doch noch was ein. Da mein alter Laserdrucker Brother HL-1250 quasi den Geist aufgegeben hat (vielmehr die Trommeleinheit, die fast so viel kostet wie ein neuer Drucker), hätte ich Platz für ein neues Gerät. Die Wahl ist dabei auf den Canon Pixma 4200 gefallen. Dieser Drucker begeistert durch sehr guten Photodruck und günstige Unterhaltskosten durch getrennte Farbpatronen. Die Patronen lassen sich zudem wieder auffüllen.
Noxman
Es ist Weihnachten! Weihnachten? War das nicht die Gelegenheit, zu der man ungestraft auch mal größere Wünsche äußern darf? Schon seit einiger Zeit führen mich meine Ausflüge im Web immer wieder auf die Seiten von Sharp [84]. Mein besonderes Augenmerk gilt dort den LCD-TVs, speziell dem LC-37 GD7E [85].
Für mein Vorhaben, einen HTPC optimal zu betreiben, wäre dieser LCD sicherlich eine ideale Lösung. Ausgestattet mit einem Advanced-Super-View-Black-TFT-LCD-Panel im 16:9 -Format, einer Auflösung von 1366 x 768 Pixel und 94 cm sichtbarer Bildschirmdiagonale erhält man mit dem TV eine Heimkino-Wiedergabequelle wirklich respektabler Größe. Durch seine vielfältigen Anschlussmöglichkeiten wie z.B. eine HDMI-Schnittstelle ist der Monitor auch für den kommenden HDTV-Standard gerüstet. Ein besonderes Extra sind die eingebauten Digitaltuner, einer für DVB-S und einer für DVB-T. Dies als kleiner Abriss über das Gerät. Wer sich über die kompletten technischen Daten informieren möchte, kann das bei Sharp [86] tun.
Da der Preis [87] des Monitors nicht gerade taschengeldfreundlich ist, bleibt mir nur die Hoffnung auf Santa Claus' tatkräftige Unterstützung bei der Erfüllung dieses Wunsches.
Ein frohes Fest von mir an alle, und mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen.
olly3052
Alle Jahre wieder... wird der Sinn des Weihnachtsfestes auf das Beschenken reduziert. Da auch ich mich nicht ganz frei davon machen kann, habe ich mich für ein schlichtes, innovatives und geräuscharmes Gehäuse entschieden, welches schwerlich unter den Gabentisch passen dürfte – ein Antec P180.
Darauf aufmerksam wurde ich das erste Mal dank des gelungenen Testberichts [88]. Danach geriet dieses formschöne, 14 Kilogramm schwere Gehäuse in Vergessenheit. Bis zu dem Tag, an dem ich einen von mir geschätzten Redakteur von CB in seinen privaten Gemächern aufsuchte. Da stand es nun, in seiner aufgeräumten, eleganten und stillen Pracht. Ab diesem Zeitpunkt stand mein Weihnachtswunsch felsenfest.
Doch stehen die materiellen Wünsche neben einem friedvollen und besinnlichen Weihnachtsfest mit meiner Familie ganz hinten an.
QUEEN
Acht lange Jahre leistet mir mein Ecomo17H97 von Elsa nun schon treue Dienste. Die noch immer einwandfreie Darstellung und die eine oder andere Schwäche moderner TFTs haben mich bisher davon abgehalten, meine 17-“-Röhre durch einen TFT zu ersetzen.
Auch als Gelegenheitszocker achtet man natürlich auf niedrige Schaltzeiten der Displays, wobei das alleine betrachtet noch keinen guten TFT ausmacht. Die grundlegende Darstellungsqualität eines TFTs ist mindestens genauso wichtig. Schwarzwert, Blickwinkelabhängigkeit, Graustufenauflösung, Kontrast, Helligkeit, Farbtreue und die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung sind zentrale Qualitätsmerkmale. Dazu zählen aber auch mechanische Freiheiten des Displays wie beispielsweise eine Höhen-, Neige- oder Drehverstellung. TFTs mit TN–Panel haben es da schon schwer, Entsprechendes zu bieten. Mit dem Aufkommen der Overdrive–Technik in Kombination mit einem PVA–Panel sieht das Ganze allerdings schon deutlich besser aus.
Und so steht auf meinem Wunschzettel dieses Jahr ein EIZO S1910 [89].
Er bietet alles, was das Herz begehrt: Angefangen vom gewohnt schicken SlimEdge–Design mit einer Rahmenbreite von nur knapp 13 mm, über das bereits angesprochene PVA–Panel mit Overdrive–Technik, einer integrierten 10-Bit–LUT, welche dem TFT zu einer genaueren Abstufung von Farbinformationen verhilft, bis hin zu vielfältigen Einstellmöglichkeiten des Displays lässt der S1910 aus dem Hause EIZO fast keine Wünsche mehr offen. Ein zusätzlicher DVI–Eingang, Blickwinkel von 178 °, zwölf Millisekunden Schaltzeit, ein hohes Kontrastverhältnis von 1000:1, der komplette Lieferumfang mit allen benötigten Kabeln und ein fünfjähriger Vor-Ort-Austauschservice komplettieren das Paket.
Natürlich ist dieser TFT nicht ganz billig in der Anschaffung. Da Monitore aber im Regelfall mehrere Rechner-Generationen überstehen, ist ein Preis von ca. 500 Euro, auch im Hinblick auf die gebotene Leistung, durchaus angemessen.
Stewi
Alle Jahre wieder ..... Ja, alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch die Frage „was wünscht du dir zu Weihnachten?“ Das ganze Jahr über graut mir vor dieser Frage. Was soll man sich wünschen? Was braucht jemand, der hardwaretechnisch zufrieden ist? Tagelang macht man sich Gedanken, um dann am Heiligen Abend doch wieder vor Rasierwasser, Hemden und einem Buch zu stehen. Man hat es ja selber in der Hand, hätte ja auch einen konkreten Wunsch äußern können. Tja, Wünsche gibt es wohl viele, allen voran die nach Gesundheit und Wohlbefinden, dicht gefolgt vom Lottogewinn und dem Traumauto.
Aber bleiben wir realistisch: Es ist Weihnachten, wünsch dir was! Knallhart und ultimativ bahnt sich dieser Satz den Weg bis ins Gehirn. Eine Entscheidung wird verlangt, nicht jetzt sofort, aber doch in absehbarer Zeit. Langsam beginnen die grauen Zellen zu arbeiten. Es wird sich umgeguckt. Was fehlt, was könnte mal ersetzt werden? Na ja, es ist ja noch Zeit, also immer ruhig mit den jungen Pferden. So gehen die Tage ins Land, bis ich irgendwann am frühen Morgen aufwache und mir bewusst wird, heute ist deadline, der Tag der Entscheidung ist erreicht. Leichte Panik macht sich breit, denn wo jetzt auf die Schnelle einen Wunsch herbekommen? Die Gehirnzellen rebellieren, so früh am Morgen sind sie diese harte Arbeit nicht gewohnt. Jetzt ruhig bleiben, Stewi, du hast immerhin noch ein paar Stunden. Irgendetwas ist dir doch bis jetzt immer in solchen Situationen eingefallen.
Schnell ein gehetzter Blick zum Schreibtisch. Na ja, das Gehäuse sieht schon reichlich mitgenommen aus, könnte mal erneuert werden. Ach was, finde mal wieder so ein Teil, das genau deinen Ansprüchen genügt, deine ganzen Platten und Laufwerke aufnimmt und diese dann auch gut gekühlt unterbringen kann. Ok, aber die Grafikkarte, die könnte schon noch erneuert werden, schließlich musst du bei einigen Spielen die Auflösung schon etwas runterstellen, damit alles ruckelfrei läuft. Aber wann zocke ich schon mal? Für die ein bis zwei Mal im Jahr wäre es Sünde, dort eine High-End-Karte zu verbauen. Was noch? Jetzt aber, der DVD Brenner könnte mal erneuert werden, ist schließlich eine lahme Krücke und brennt nur 4fach. Aber, mal ganz ehrlich jetzt, Stewi. Wie oft brennst du denn eine DVD?
Resignation verbreitet sich. Warum, warum zum Teufel lässt du dir mit solchen Sachen auch immer soviel Zeit? Aber Moment. Teufel, da war doch was. Kaum aufgegriffen, da wird der Gedanke auch schon sofort wieder verworfen. Das vorhandene Soundsystem verrichtet seinen Dienst noch ganz hervorragend, kein Grund zum Wechsel also.
So verrinnt die Zeit, die Stunden fliegen nur so dahin, und ich freunde mich schon einmal mit dem Gedanken an, wenigstens ein paar neue Hemden und Pullover mein Eigen zu nennen nach den Feiertagen. Was war das letztes Jahr doch schön, wie habe ich mich gefreut über die neue Digitalkamera, die tollen Fotos. Irgendwo auf CD müssen die doch noch rumschwirren, schön wären ja jetzt auch ein paar Abzüge auf Papier. Und plötzlich ist er da, der Gedanke. Wie wäre es, von den schönsten Fotos ein paar Bilder selber auszudrucken? Langsam finde ich Gefallen an dem Gedanken und fange an mich zu informieren. Sofort fallen mir meine Dias ein, die schon seit Jahren im Schrank ihr Dasein fristen. Zuletzt vor ca. zehn Jahren angesehen, danach hat irgendwann der Projektor den Geist aufgegeben, und weil so eine Diashow immer mit sehr viel Aufwand verbunden ist, wurde dann auch kein Ersatz besorgt. Gibt es für Außenstehende etwas langweiligeres als einen Dia-Abend? Ich denke nicht. Aber einige von den Aufnahmen würde ich mir schon gerne von Zeit zu Zeit wieder ansehen, wenn möglich natürlich auf CD oder Papier.
Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Nach kurzer Recherche im Internet fiel die Wahl auf ein Multifunktionsgerät der Firma Hewlett-Packard, den HP Photosmart 3210 All-in-One [90]. Dieses Gerät erfüllt meine Bedürfnisse voll und hat als Bonus noch ein paar Extras, die meine Vorstellungen sogar noch übertreffen (z.B. eine Ethernet Schnittstelle und ein LCD-Farbdisplay, so dass man zum Drucken nicht einmal den PC anschalten muss). Verkauft wird dieses Multitalent für eine UVP von 299,- €, ist aber auch schon günstiger gesichtet worden. Mal sehen, wie gut die Connections vom Weihnachtsmann sind. ;)
Tiguar
Eben war noch Sommer und schon geht's mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. Eine Jahreszeit, die bei mir das Bedürfnis auslöst, nach einem hektischen Jahr zum Ausklang ein wenig vom Gas zu gehen und etwas Zeit in Ruhe und Muße zu verbringen. Was aber auch bedeutet, dass ich mich dem vorweihnachtlichen Trubel weitgehend entziehen muss, um nicht in überfüllten Innenstädten und Kaufhäusern mit Massen von gehetzten Weihnachtseinkäufern die beabsichtigte Gelassenheit leichtfertig auf's Spiel zu setzen.
Geschenke werden daher schon vorher gekauft, der November ist der Einkaufsmonat! Auch dann, wenn ich mir zum Jahresende außer der Reihe etwas gönnen möchte. PC-technisch besteht aktuell kein Ergänzungsbedarf. Alle Geräte laufen so, wie sie sollen, obwohl die Hardware sicherlich nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Also sollte es etwas anderes sein. In diesem Jahr hat mir der Weihnachtsmann in seiner Warmlaufrunde daher einen alten Kindheitstraum erfüllt und mir einen kleinen ferngesteuerten Modellhubschrauber beschehrt.


Kein Problem, mit dutzenden Flugstunden auf PC-Simulationen sollte der Umgang damit keine Schwierigkeiten bereiten. Soweit die Theorie. In der Realität sieht das ganz anders aus. Der weiteste Flug waren bisher drei Meter, bei einer maximalen Flughöhe von einem knappen Meter und weniger als zwei Sekunden Dauer. Nothing beats the real thing! Es macht einen Heidenspaß, und das Ding ist jedenfalls trotz zahlreicher harter Landungen - oder sanfter Abstürze, wie man will - bisher nicht kaputt!
In erster Linie freue ich mich aber auf einige wohldosierte Besuche mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt, auf die leuchtenden Augen und freudigen Gesichter meiner kleinen Nichten, auf das traditionelle Plätzchenbacken, auf gemeinsame Zeit mit der Familie und auch einfach auf etwas Leerlauf zu den Feiertagen und drum herum.































