ComputerBase

ComputerBase: Weihnachten 2006

von Parwez Farsan

Es weihnachtet

Auch wenn die milden Temperaturen und der weiterhin ausbleibende Schnee es nicht vermuten lassen, steht Weihnachten vor der Tür: Zeit für Besinnlichkeit, Familie und – wohl nicht zuletzt – auch für Geschenke. Wie schon in den letzten drei Jahren wollen wir auch 2006 wieder einen kleinen Einblick geben, was sich die ComputerBase-Mitarbeiter privat wünschen oder vor kurzem geleistet haben. Dabei muss es sich nicht immer um die neuste Hardware für den PC handeln und vielleicht findet der eine oder andere bisher noch unentschlossene Leser eine Anregung oder Entscheidungshilfe auf der Suche nach einem passenden Geschenk für sich selbst oder die Lieben.

CB Weihnachten 06
CB Weihnachten 06

An dieser Stelle wünschen wir allen Lesern viel Freude bei der Lektüre dieses Artikels und eine, hoffentlich nicht allzu hektische, Vorweihnachtszeit. Der Ein oder Andere kann sich zudem auf ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk aus unserem Nikolaus-Gewinnspiel [1] freuen.

Alexander

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Wieder ist ein Jahr vergangen. Die IT-Branche rotiert wie immer und wir wurden dieses Jahr wieder Zeugen spannender Themen wie Windows Vista, Multicore-Plattformen, neuen Grafikkarten-Generationen und hochauflösenden Multimedialandschaften, aber auch nachdenklicherer Themen wie dem der „Killerspiele“-Diskussion.

Letztendlich bleibt alles gleich. Vieles wird schneller und braucht mehr Ressourcen. Neue Möglichkeiten tun sich auf und man versucht auf seinem Interessensgebiet mit der Zeit zu gehen. So habe ich mir dieses Jahr bereits mein Weihnachtsgeschenk genehmigt, welches ich mir sozusagen über das Jahr hinweg geleistet habe: einen 24 Zoll großen Widescreen-TFT von Eizo (=121&cHash=87274d7846"]FlexScan S2410W [2]). Nachdem ich vorher jahrelang mit einer 19-Zoll-Röhre gearbeitet hatte und dies mein erster TFT-Flachbildschirm ist, war ich natürlich gespannt. Letztendlich kann ich sagen, dass ich ihn nicht mehr hergeben würde. Man gewöhnt sich sehr schnell an eine Auflösung von 1920x1200 und auch das Widescreen-Format 16:10 kann ich wärmstens empfehlen. Das Arbeiten wird deutlich einfacher. So kann man in einem Excel-Sheet ohne zu scrollen bis zum Feld 58-W sehen, was natürlich die Produktivität und Übersicht steigern kann. 24 Zoll sind zudem sehr angenehm, wenn man am Computer Fernsehen schaut. Womit ich auch zu meiner zweiten Weihnachtsempfehlung komme. Die gerade neu auf den Markt gekommene 4in1-TV-Card von Hauppauge (WinTV-HVR-4000 [3]). Wenn man auf der (zur Zeit) sicheren Seite – was TV-Formate angeht – sein möchte, ist man mit einer Karte, die analoges PAL-Fernsehen, DVB-T, DVB-S und DVB-S2 unterstützt, gut bedient. Mit dem für das erste Halbjahr 2007 angekündigten Common Interface USB-Adapter für Smartcards sollte auch der Empfang von verschlüsseltem TV-Material gesichert sein.

WinTV-HVR-4000
WinTV-HVR-4000

Ich wünsche allen Lesern von ComputerBase eine erholsame Weihnachtszeit und auf dass alle geschenkten bzw. erworbenen Geräte ordnungsgemäß funktionieren und jeder seinen Spaß daran haben wird.

Andreas

Weihnachten wird bei mir zumindest im Bereich Computer eher spartanisch ausfallen. Zwar ist das System mit einem Single-Core-Prozessor und einer Grafikkarte aus der GeForce-6800-Reihe technisch nicht mehr taufrisch, verrichtet aber noch auf annehmbaren Niveau seinen Dienst – Panikeinkäufe sind also nicht von Nöten.

Jedoch stehen nächstes Jahr einige spannende und Hardware-fordernde Spiele auf dem Programm und Windows Vista ist ebenfalls nicht für einen schonenden Umgang mit den Ressourcen bekannt. Von der Performanceseite her darf es dann gerne etwas mehr sein. Fraglich nur, ob ein vollständiger Systemwechsel in Betracht gezogen werden sollte, oder ob der Austausch einzelner Komponenten vorerst genügen muss? Da selbst mit gesparten Weihnachtsgeldern ersteres den finanziellen Rahmen sprengen dürfte, bleibt nur die zweite Möglichkeit. So wird es wohl dazu kommen, dass Anfang nächsten Jahres eine neue Grafikkarte den Weg in mein System finden wird.

Um welches Modell es sich handeln wird, ist noch offen. Neueste Technologie sollte sie beherrschen, allerdings dürften die aktuellen G80-Karten von nVidia das finanziell Machbare sprengen. Also heißt es vorerst abwarten und Tee trinken. Die Zukunft wird zeigen, was für Modelle nVidia noch auf Basis der G80-Architektur herausbringen und zu was ATis Karten auf Basis des R600 im Stande sein werden. Ein Modell mit einem Preis-/Leistungsverhältnis vom Schlage einer GeForce 6600, Radeon 9500 oder GeForce Ti4200 wäre sicherlich willkommen.

Genaueres wird sich aber erst im nächsten Jahr herauskristallisieren. So bleibt dieses Jahr Zeit, etwas Abstand von materiellen Dingen zu nehmen und schlicht ein paar ruhige Tage mit Freunden und Familie zu verbringen.

Arne

Nach CPUs wie dem Athlon XP 2500+, Athlon 64 3000+ oder Pentium D 805 wird in Kürze ein neuer potentieller OC-König am Horizont erscheinen: Die Rede ist natürlich vom Intel Core 2 Duo E4300 [4] mit 1800 MHz Takt und einem hohen Multiplikator von neun. Diese CPU wird vermutlich noch nicht direkt zu Weihnachten aber so schnell wie möglich nach dem für Anfang Januar erwarteten Erscheinen in den Händlerregalen seinen Weg in meinen Rechner finden. Das selbstgesetzte, wenn auch sehr hoch gesteckte, Ziel ist es, den FSB von 200 auf 400 MHz zu treiben und somit 3,6 GHz zu erreichen, was 100 % Übertaktung entspricht. Ob das möglich ist, wird sich mit Hilfe eines Asus P5B Deluxe und 2x1024 MB DDR2-800-Speicher noch nicht näher festgelegten Typs zeigen. Entscheiden wird dabei in Zeiten täglich schwankender Speicherpreise und -verfügbarkeit sicher der aktuelle Preis – derzeit kommen die recht günstigen 2-GB-Kits von A-Data [5] und G.Skill [6] in Frage, wobei mein Favorit das A-Data-Kit für unter 200 Euro ist.

Soviel zu dem, was unterm Schreibtisch steht. Doch auch auf der Oberfläche ist frischer Wind angesagt und nachdem die Logitech MX510 bereits einer MX400 weichen musste, wird die Tastatur vom Cherry Evolution Marlin Wireless Desktop, der seit kurzer Zeit endlich lieferbar ist, das mittlerweile nicht mehr den Ansprüchen genügende Logitech Media Keyboard ersetzen. Dabei überzeugt vor allem natürlich der Notebook-ähnliche Tastenanschlag, das Design, die Reichweite von angegebenen zehn Metern und die Mehrplatzfähigkeit.

Cherry Evolution Marlin Wireless Desktop
Cherry Evolution Marlin Wireless Desktop

Soviel zu den erfüllbaren Wünschen. Leider vorerst noch nicht in Aussicht ist der Wunschtraum eines perfekten Notebooks, welches ich bis heute nicht gesichtet habe. Darunter stelle ich mir ein Notebook mit mattem 12"-Display im 4:3-Format mit 1024x768 Pixel, Pentium M/Core Duo, stromsparender Onboard-Grafik von Intel, einer mindestens 60 GB großen Festplatte, DVD-Brenner und einigermaßen langer Akkulaufzeit vor; natürlich so günstig wie möglich. Hier ist für mich Beobachtung des Marktes angesagt, und der eine oder andere Kompromiss wird sich sicher auch nicht umgehen lassen.

Christoph

Schwups, schon ist es wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür. Dabei war doch gerade noch Sommer und die aktuellen Temperaturen sprechen eigentlich auch eine vollkommen andere Sprache. Dennoch muss auch ich mich wohl wieder darauf einstellen, im Kreise der Familie Geschenke auszutauschen – und viel wichtiger – auch solche zu bekommen. Da mein PC leider nahezu ungenutzt in der Ecke verstaubt und mein Notebook meinen Bedürfnissen vollkommen entspricht, werde ich mir in diesem Jahr keine neuen PC-Komponenten mehr kaufen bzw. schenken lassen.

Dafür wird in diesem Jahr erstmals das Unternehmen „HDTV“ angepackt. Den Anfang mache ich dabei mit zwei Geräten, die mir einen guten und dabei auch noch relativ preiswerten Einstieg in die Welt des hochauflösenden Fernsehens gewähren sollten. Zum einen soll dies ein neuer Fernseher sein. Und da ich schon immer ein Fan von LC-Displays war, sollte es dann auch ein solches TV-Gerät werden. Als dieser Entschluss erst einmal gefasst war, fing die wirkliche Arbeit allerdings erst an. Denn nun musste ich mich für ein Modell entscheiden – und dies ist einfacher gesagt als getan. Nachdem ich mich durch gefühlte 10.000 Testberichte gewühlt hatte, fiel die Wahl letztendlich auf den „Toshiba 32 WL 66 Z“.

Toshiba 32 WL 66Z
Toshiba 32 WL 66Z

Hierbei handelt es sich um einen LCD-TV mit einer Bilddiagonale von 32 Zoll, was ungefähr 82 cm entspricht. Für mein mittelgroßes Wohnzimmer und meinen mittelgroßen Geldbeutel also ein guter Kompromiss zwischen Größe und Preis. Das Gerät ist natürlich mit dem HD-ready-Logo zertifiziert und bietet eine native Auflösung von 1366 x 768 Pixel (WXGA). Full-HD wäre zwar schön, liegt aber leider weit außerhalb meiner Preisvorstellungen. Ferner bietet dieser TV „SRS WOW Surround Sound“ und kann damit – zumindest rudimentär – Surround-Sound emulieren. Dies funktioniert in der Praxis übrigens auch ganz gut. Für Geräte in dieser Preisklasse ungewöhnlich: Der Toshiba hat zwei HDMI-Anschlüsse mit HDCP-Unterstützung. Konkurrenten bieten zum gleichen Preis so gut wie immer nur einen. Das Panel bietet ferner eine maximale Leuchtkraft von 500 Candela pro m² und ein Kontrastverhältnis von 1200:1. Der maximale Blickwinkel liegt bei 176 Grad, die Reaktionszeit des S-PVA-Panels gibt Toshiba mit 8 ms an.

Zur Bildverbesserung setzt das Gerät auf „PIXEL PROcessing III+“. Dieser Technik liegt ein De-Interlacing-Chip aus dem Hause Faroudja zugrunde, der auf diesem Gebiet beeindruckende Ergebnisse liefern soll. Dies bestätigten mir auch diverse Testberichte, die immer wieder den WL66Z hervorhoben. So soll sich das Gerät gegenüber den zahlreichen Konkurrenten vor allem durch eine nahezu optimale Wiedergabe von Nicht-HD-Signalen absetzen. Es macht es also auch Spaß, ganz normales PAL-Fernsehen zu schauen – einen ordentlichen Abstand zum LCD-TV sollte man aber dennoch einhalten. Der Toshiba 32 WL 66 Z kostet derzeit rund 799,- Euro und ist damit vielfach günstiger als Konkurrenten, die zudem weniger leisten.

Da ich mit circa 150 Filmen auch eine relativ große DVD-Sammlung habe, sollte es dann auch gleich noch ein passender neuer DVD-Player sein. Denn diese gibt es mittlerweile mit einer HDMI-Schnittstelle und Upscaling-Funktion. Auf Deutsch bedeutet dies: Der Player kann über die digitale HDMI-Schnittstelle an den Fernseher angeschlossen werden und rechnet eigenständig das PAL-Bild der DVD hoch auf HDTV-Auflösung. Passend zum Fernseher fiel dabei meine Wahl auf den „Toshiba SD-360E“.

Toshiba SD-360E
Toshiba SD-360E

Denn auch dieser Player verfügt über eine HDMI-Schnittstelle und kann PAL-Signale wahlweise auf 720p oder 1080i hochrechnen. Darüber hinaus verfügt er über einen digitalen Koaxial-Ausgang und kann über YUV bewegte Bilder ausgeben. Auch mit an Bord ist die Fähigkeit DivX-Filme abzuspielen. Ach ja, MP3s und HD-JPGs kann das Gerät natürlich auch wiedergeben. Und mit rund 85,- Euro ist der DVD-Player auch einer der eher günstigeren Sorte. Von jeglichem Regionalcode befreien lässt sich der SD-360E übrigens auch relativ problemlos durch eine einfach Eingabe auf der Fernbedienung.

Ausgerüstet mit diesen beiden Geräten kann HDTV also kommen. Ich bin gewappnet und kann jetzt schon meine DVDs in erhöhter (ja, man sieht es wirklich!) Qualität betrachten. Sobald Player für HD-DVD- oder Blu-ray-Medien erschwinglich geworden sind, werde ich mir dann wohl solch ein Gerät zulegen und anfangen, meine Filmsammlung umzustellen. Doch da damit vermutlich nicht vor 2008 zu rechnen ist, fahre ich mit meiner jetzigen Lösung wohl vorläufig ganz gut.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern frohe Weihnachten, ein paar besinnliche Feiertage mit der Familie und – wo wir gerade dabei sind – auch noch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Frank

Dieses Jahr soll es also endlich doch noch so weit sein? Auf den „High Definition“-Zug aufspringen oder doch noch warten – wieder einmal? Wie lange? Worauf überhaupt genau? SED? Gabs das nicht schon mal? Nein – Schluss, Aus, Ende! Irgendwann muss man kaufen, warten kann man immer – oder? Der Entschluss wäre demnach – wenn auch mit einem unwohlen Gefühl im Magen – gefällt, ein HDTV soll her. Doch dieser Entschluss macht die Situation nicht unbedingt einfacher. Plasma- oder LCD-Technik? OK, verzichten wir auf hervorragende Schwarzwerte und nehmen wir den LCD-TV. Doch welchen und wie groß soll er überhaupt werden? Eng verbunden mit der Größe sind der Preis und somit auch die Frage, wie schnell der LCD-TV wieder durch ein neueres und technisch ausgereifteres Modell ersetzt werden soll. Da der LCD-TV, welcher es am Ende auch immer werden mag, durchaus einige Jahre seinen Dienst verrichten soll, wurde die Größe auf 37 bis 42 Zoll eingeschränkt – wenn schon, dann wenigstens richtig. Und so wurden Testberichte gewälzt, Foren durchwühlt und Meinungen eingeholt. Recht schnell konnte das Feld möglicher Hersteller des neuen Wunschobjekts eingegrenzt werden: Samsung, Toshiba, Philips oder Sharp.

Leider bietet aber jeder dieser Hersteller eine Vielzahl von Modellen an. Es hätte ja zu einfach sein können, wenn man nur zwischen vier Modellen hätte wählen müssen. Und so wurde jedes Modell verglichen und die Liste immer kleiner. Am Ende war die Entscheidung dann doch einfacher als gedacht. Und Herr Doktor, was wird es? Ein Toshiba! Auch wenn die Entscheidung am Ende eher aus dem Bauch heraus getroffen werden musste, wird das Gewissen durch viele positive Testberichte zu Toshibas LCD-TVs beruhigt – und das ist es am Ende ja, worauf es ankommt. Bei Toshiba war die Auswahl dann auch erfreulich einfach: Toshiba 42WLT68P [7] oder die kleinere Variante, der Toshiba 37WLT68P [8]. Integriertes DVB-T, Active Vision M100 (100 Hz), drei HDMI-Eingänge, HDCP (480i, 480p, 576i, 576p, 720p, 1.080i, 1.080p), PIXEL PROcessing IV, DCDI Faroudja-Deinterlacer, SRS WOW Surround Sound, Slim-Speaker von Onkyo, 8 ms Reaktionszeit, eine Helligkeit von 500 cd/m², ein Kontrast von 3500:1 (dynamisch) und Betrachtungswinkel von 178 Grad horizontal und vertikal gaben am Ende den Ausschlag. Und auch wenn sich all diese technischen Daten zwar sehr schön lesen, fehlt dem 42WLT68P von Toshiba etwas: Full-HD. Mit einer Auflösung von 1366x768 Bildpunkten ist er zwar HD-ready aber eben kein Full-HD-TV. Was nun? Auf Full-HD verzichten oder auf die älteren Modelle mit einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten setzen und dafür auf 100 Hz, PIXEL PROcessing IV, einen HDMI-Eingang und andere Kleinigkeiten verzichten? Bisher ist die Entscheidung gegen Full-HD gefallen, da ohnehin zu wenig Inhalte für die volle HD-Auflösung bereitstehen und selbst bei diesen der Unterschied von einer normalen Sitzposition aus marginal ist.

Toshiba 42WLT68P
Toshiba 42WLT68P

Derzeit liegt bei der Wahl der Größe noch das 42-Zoll-Modell knapp vorne. Wenn schon auf HDTV gesetzt wird, dann darf die Bilddiagonale auch gleich deutlich größer sein als die der alten Röhre. Leider ergeben sich hieraus aber weitere Probleme. Bereits das 37-Zoll-Modell passt nicht in die Aussparung der Wohnzimmerwand. Mit einer Breite von lediglich 90 cm reicht dieser Platz – wenn auch knapp – nicht aus. Demzufolge müssen auch die Möbelstücke ausgewechselt werden und damit dieses Problem nicht noch einmal auftreten kann, wird in Zukunft auf eine einfache Fernseher-Bank ohne Seitenwände gesetzt. Doch soll der kommende LCD-TV überhaupt auf seinem Standfuß stehen oder doch lieber an der Wand hängen. An der Wand, weit weg von umherfliegendem Kinderspielzeug und kleinen Kinderhänden, welche auf das Display patschen und das gute Stück ins Wanken bringen könnten? Ist andererseits eine ständig nach oben geneigte Kopfposition auf Dauer ideal für den Fernsehgenuss? Diese Frage ist leider noch nicht geklärt, erscheint aber ungleich einfacher zu lösen als die eigentliche Auswahl des LCD-TVs.

Jan

Als Apple den iTunes Music Store am 30. April 2003 in den USA ins Leben rief, konnte mich der mit anfänglich nur 200.000 Liedern bestückte Shop sofort begeistern. Nein, ich kannte nicht alle Konkurrenten und sicherlich war ich durch meinen iPod schon vorbelastet. Aber die Aufbereitung und Präsentation des Angebotes sowie die Preisstruktur überzeugten mich sofort. Doch selbst als der Shop am 14. Juni 2004 auch in Deutschland online ging, stand für mich fest: Mitglied werde ich trotzdem nicht! Zu verlockend die Möglichkeit, einmal registriert mit nur wenigen Klicks in Sekundenschnelle ganze Alben auf die Platte zu ziehen, ohne dem virtuell eingesetzten Geld nachzutrauern. Ein Fass ohne Boden!

iTunes-Gutscheine
iTunes-Gutscheine

Und ich hielt Stand. Bis, ja bis zu iTunes 7. Eigentlich habe ich es schon bei der Präsentation der Version durch Steve Jobs gewusst, dass dies die Version sein wird, die mich an den Kragen kriegt. Und so war es. Mit iTunes 7 warf mir Apple einen Köder zu, dem ich nicht widerstehen konnte – obwohl ich es besser wusste. Denn nicht nur, dass man die eigene Musiksammlung samt Covern ab sofort in aller Pracht in 3D durchblättern konnte und seine digitale Plattensammlung durch ganz neue Augen sah. Apple gab dem Nutzer, der vorerst durch eine Reihe an nicht vergebenen Fragezeichen-Covern stöberte, die einmalige Möglichkeit, Cover zu allen Tracks, die genug Informationen bereithalten, kostenlos aus dem Store zu ziehen. Wunderbar!

Wenn man weiß, dass die einzige Voraussetzung für diesen Freundschaftsdienst ein iTunes-Account ist, ist der Rest schnell erzählt. Kurzum, ich sehe neuerdings nur noch eine Chance, meine Musikausgaben im Apple-Shop auf einem verträglichen Niveau zu halten: Geschenkgutscheine zu Weihnachten!

Jirko

Weihnachten, das ist Liebe. Weihnachten, das ist Freude. Weihnachten, das ist das Fest der konsumgesteuerten, zwanghaften Einkaufstouren, der aus egozentrischen Gedanken heraus geborene Wahn, schnell noch ein Geschenk für jedermann, aber ganz speziell für sich selbst zu kaufen. So wird der Monate vorher angestaute Berg an finanziellen Mitteln, der jüngst sogar den zweistelligen Euro-Bereich erklommen hat, geopfert, um möglichst vielen Freunden und Bekannten etwas Gutes zu tun – und auch mir selbst (Ist bereits jemandem aufgefallen, dass man sich immer zur Weihnachtszeit fragt, ob man so viele Freunde eigentlich braucht?). Gott sei... Jesu... BAZ (Bundesamt für den Zivildienst) sei Dank erhöht dieses Jahr noch ein üppiges Weihnachtsgeld meinen Kontostand und da ich mal nicht so knauserig sein will, wünsche ich mir ausnahmsweise eine neue Digitalkamera. Es wäre meine dritte ausnahmsweise gewünschte Foto-Diva – übrigens alle zur Weihnachtszeit angeschafft – und sie soll den Gipfel dessen markieren, was ich mir für längere Zeit im Fotobereich anschaffen will. Daher darf es ausnahmsweise auch einmal 500 Euro kosten – für gewöhnlich nicht meine Art mir etwas zu wünschen.

Das Objekt der Begierde ist in diesen Tagen eine Samsung Digimax Pro 815 [9]. Eine Kamera, die nicht versteckt, was sie zu bieten hat: großer Bildschirm, gigantischer Zoom, hohes Gewicht. Dass da auch etwas drinstecken muss, sagen mir zumindest die gut 500 Euro Anschaffungspreis und einige Testberichte zu diesem Spanner-Equipment.

Samsung Digimax Pro 815
Samsung Digimax Pro 815

Sollte sich dieser Wunsch erfüllen, kehre ich im nächsten Jahr wieder zu dezenteren Preisvorstellungen zurück. Es läge mir dann fern, teure Dinge für die letzte Woche des Jahres in Augenschein zu nehmen. Wahrscheinlich würde ich dann einfach einen großen Bogen um alles machen, was mich interessiert, und im Kaufhaus bis auf den Tupperladen alles auf Abstand halten (durch den 15-fachen optischen Zoom müssten die Geschenke allerdings auch nicht zwangsweise direkt vor mir liegen).

Martin

Weihnachten in kurzen Hosen? Selten war diese bizarre Vorstellung in unseren Breiten greifbarer als in diesem Jahr, denn bei 18 °C Außentemperatur zu Nikolaus wächst doch eher die Vorfreude auf Grill und Biergarten, als jene auf den rauschebärtigen Hardware-Lieferanten inklusive besinnlicher Stunden im Kreise der Liebsten. Nichts desto trotz hat man sich auch in diesem Jahr der kalendarischen Konvention hinzugeben und das wichtigste Fest des Jahres zu zelebrieren.

Rückblickend brachte das vergangene Jahr 2006 nur wenige wirklich nennenswerte Updates des persönlichen Hardware-Equipments. Neben der im Vorjahr in Aussicht [10] gestellten Realisierung eines superleisen Ein-Lüfter-PCs im Micro-ATX-Format auf Basis des Silverstone SG01 [11] sind lediglich die nicht bereuten Anschaffungen eines 20"-Widescreen-Monitors, dem Preis/Leistungs-Hit Samsung SyncMaster 203B [12], sowie eines Light-Scribe-fähigen DVD-Brenners, dem Samsung SH-S182M, zu erwähnen. Die übrigen privaten PC-Komponenten basierend auf „kleinen“ Athlon 64-Chips und AGP-gebundenen Grafikkarten der vor-vorletzten ATI- respektive nVidia-Generationen, erscheinen für einen Hardware-Redakteur zwar fast als peinlich rückständig, erfüllen aber doch nach wie vor hinreichend leistungsfähig ihren Zweck, als dass man sie im Zuge einer kostspieligen Komplettsanierung der heimischen Systeme vorschnell ausmustern müsste, sodass sich in diesem Jahr keine klassische PC-Hardware auf meinem Wunschzettel an den Rechenknecht-Ruprecht wiederfindet.

So komprimieren sich meine diesjährigen Wünsche auf zwei Komponenten. Zum einen liebäugle ich schon längere Zeit mit einem Grafiktablett, um die Virtualisierung kreativer, gestalterischer Ideen am PC einfacher vornehmen zu können, als dies durch die gängigen Eingabemöglichkeiten gewährt wird. Im bezahlbaren Bereich um die 150 Euro hält hier die Firma Wacom [13] mit der Graphire4-Reihe attraktive Optionen bereit – wobei mein persönlicher Fokus auf dem Graphire4 Classic XL [14] liegt. Das Gerät verspricht neben dem grundlegend sehr stimmigen Design eine DIN A5 große, funktionale Arbeitsfläche, hohe Genauigkeit und Sensibilität sowie Kompatibilität zu den verbreiteten Grafikprogrammen. Die enorme Arbeitsflexibilität Dank Kabelungebundenheit und die laut vielen Benutzerrezensionen hervorragende Harmonie zwischen Stift und Pad lassen das Graphire4 daher zum Top-Kandidaten avancieren.

Wacom Graphire4 Classic XL
Wacom Graphire4 Classic XL
Wacom Graphire4 Classic XL

Zum anderen sei mir noch ein zweiter, in Anbetracht des Preises etwas frecherer Wunsch gestattet, der auf den Namen Sony Cybershot DSC-R1 [15] hört. Die 10-Megapixel-Digitalkamera des Technikriesen ist zwar nicht die aktuellste ihrer Zunft, hat sich aber über das Jahr in einen attraktiven Preisrahmen [16] für semiprofessionelles Fotografieren katapultiert. Des Weiteren gehören fünffacher optischer Zoom, elektronische Bildstabilisierungshilfen sowie Compact-Flash-Unterstützung zu den Eckpunkten der mit einem hochwertigen 24 mm Weitwinkel Carl Zeiss Objektiv ausgestatteten Kamera.

Sony Cybershot  DSC-R1
Sony Cybershot DSC-R1

Neben all der feinen Wünscherei möchte aber auch ich es nicht versäumen, den ComputerBase-Lesern und den Redaktionskollegen ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr zu wünschen.

Michael

Dieses Jahr wird es bei Michael Mal etwas geben, wofür er sich normalerweise nicht ausspricht: Eine doch eher gequälte Zwitterlösung. Was soll man machen, wenn man die AGP-Grafikkarte nicht wegschmeißen aber dennoch auf Intels neuen Core 2 Duo aufrüsten will? Genau: Man sucht sich ein Board, welches den alten DDR-Speicher und die alte AGP-Karte beherbergen kann. Die Wahl fiel auf das ConRoe 865 PE des Herstellers ASRock [17]. Auch wenn hier sicherlich nicht das letzte Quentchen aus dem neuen Prozessor herausgeholt werden kann, so beflügelt es den Rest des alten P4-Systems doch zu neuen Höchstleistungen.

Asrock-ConRoe865PE
Asrock-ConRoe865PE

Ein schneller Benchmark mit der freien Version von PC-Mark04 [18] zeigte deutlich, dass ein E6400 auf diesem Board in etwa die doppelte Punktezahl gegenüber einem Intel Pentium 4 mit 2,6 GHz auf einem Board mit gleichem Chipsatz (i865) bringt. Beim Nachfolger, dem PCmark05, sind es immerhin noch gute 50 Prozent mehr. Somit rüste ich mein altes System für ca. 50 Euro [19] zuzüglich Prozessor auf und kann die Details in meinem neuen Lieblingsspiel, Armed Assault [20], noch ein wenig höher schalten.

Parwez

Meine Anschaffungen drehten sich dieses Jahr rund um das Thema Eingabegeräte. Neben den üblichen Verdächtigen Maus und Tastatur stand auch ein Präsentationsstick auf der Einkaufsliste, da er das Halten von PowerPoint-Präsentationen wesentlich komfortabler gestaltet.

Bei der Auswahl der Tastatur standen für mich die Ergonomie und die Verarbeitung im Vordergrund. Da die Auswahl passender Tastaturen sehr überschaubar ist, fiel meine Wahl recht schnell auf Microsofts Natural Ergonomic Keyboard 4000 [21]. Neben den Standard-Tasten verfügt sie zusätzlich über einen Zoom-Slider und Tasten für den Schnellzugriff auf unter anderem Internet- und Multimedia-Funktionen, denen sich mit der mitgelieferten „IntelliType Pro“-Software ebenso wie den Zweitbelegungen der F-Tasten auch andere Funktionen zuweisen lassen. Neben dem geschwungenen und zweigeteilten Tastenfeld sorgt auch die gepolsterte Handballenauflage für mehr Komfort beim Schreiben. Der abnehmbare Fuß, durch den die Tastatur vom Nutzer weg geneigt wird, ist sicherlich Geschmackssache, stört in dieser Form aber auch nicht weiter. Im Handel ist die Tastatur derzeit ab 34,75 Euro inkl. Versand [22] erhältlich.

Microsoft Narural Ergonomic Keyboard 4000
Microsoft Narural Ergonomic Keyboard 4000

Die Anforderungen an die neue Maus waren ebenfalls überschaubar, die Suche nach dem richtigen Modell gestaltete sich hierbei jedoch schwerer, da die Auswahl ungleich größer war. Wichtig waren mir zwei Daumentasten, 4-Wege-Scrollrad und ein optischer Sensor – auf Sondertasten konnte ich getrost verzichten, da ich sie bei der vorigen Maus schon nicht benutzt hatte. Auch hier entschied ich mich für ein kabelgebundenes Modell, da ich gut damit zurecht komme und das Aufladen von Akkus einfach nur als lästig empfinde. Letztendlich machte Logitechs MX400 Performance Laser Mouse [23] das Rennen. Mit nicht mehr und nicht weniger als den von mir vorausgesetzten Features und einer für mich angenehmen Ergonomie erfüllte sie meine Anforderungen und riss mit ihrem moderaten Preis auch kein Loch in meine Brieftasche. Die MX400 ist derzeit ab 27,68 Euro [24] im Handel erhältlich.

Logitech MX400 Performance Laser Mouse
Logitech MX400 Performance Laser Mouse
Logitech Cordless 2.4 GHz Presenter
Logitech Cordless 2.4 GHz Presenter

Zu guter Letzt musste, wie bereits erwähnt, noch ein Präsentationsstick her. Beim Halten einer PowerPoint-Präsentation – der Eine oder Andere wird es aus eigener Erfahrung kennen – ständig zum Notebook rennen zu müssen, um eine Taste zu betätigen oder aber gleich an einer wenig idealen Stelle beim Notebook stehenbleiben zu müssen, ist auf Dauer kein wünschenswerter Zustand. Meine Recherche beschränkte sich in diesem Fall auf das Durchsehen der Angebotspalette von zwei Versandhändlern. Letztendlich fiel meine Wahl auf Logitechs Cordless 2.4 GHz Presenter [25], da ich diesen bereits bei einem Bekannten gesehen hatte und ihn im Sonderangebot für 39,- Euro bekam.

Der im Stick verstaubare USB-Empfänger mit 15 Meter Reichweite gibt sich dem Computer als Tastatur zu erkennen, so dass auf Windows-PCs erfreulicher Weise keine Software für den Betrieb erforderlich ist und sofort losgelegt werden kann. Neben den obligatorischen Vor- und Zurücktasten verfügt der Stick zusätzlich über jeweils eine Taste zum Starten/Beenden des Präsentationsmodus', Schwarzschalten des Bildschirms, An- und Ausschalten des Sticks sowie zur Lautstärkeregelung des Rechners. Ein Laserpointer – dank einer erhöhten Taste läuft man nicht Gefahr, ausversehen eine der beiden Navigationstasten mit zu betätigen – fehlt ebenso wenig wie ein über eine Seitentaste bedienbarer Timer mit Vibrationsalarm, der sich in 5-Minuten-Schritten einstellen lässt und zwei Minuten vor Ende sowie am Ende vibriert.

Konkurrenzprodukte verfügen zwar teilweise über mehr Tasten, für den normalen Betrieb sind diese jedoch überflüssig und erhöhen höchstens die Gefahr, eine ungewollte Aktion auszulösen. Für die Stromzufuhr zeichnen sich zwei handelsübliche Micro-Batterien verantwortlich, die selbst bei häufiger Benutzung bis zu sechs Monate halten sollen. Mit im Paket enthalten ist zudem ein Reiseetui. Der Preis für den Cordless 2.4 GHz Presenter beginnt derzeit bei 43,90 Euro [26].

Ralph

Große Anschaffungen sind für diese Weihnachten nicht geplant. Nachdem letztes Jahr ein neuer TFT-Monitor seinen Platz fand, kommt dieses Jahr etwas wesentlich kleineres auf den Wunschzettel für den Gabentisch. Nach ein paar Jahren ist der noch auf dem USB-1.1-Standard basierende USB-Stick mit seinen 128 MB Kapazität nicht mehr ausreichend. Treiberpakete sprengen heute schon locker die 50-MB-Grenze, da wird es schnell eng mit dem Platz. Also muss etwas Neues her. Klein, schnell und groß (bezüglich der Kapazität) soll es sein. In die nähere Auswahl für die Wunschliste kamen daher zwei Modelle aus dem Hause SanDisk.

SanDisk Cruzer Micro 2 GB
SanDisk Cruzer Micro 2 GB

Je nachdem, was der Etat des Weihnachtsmanns noch hergibt, oder wie gut mein „Ich war immer brav!“-Konto gefüllt ist, wird es entweder der SanDisk Cruzer Micro mit 2 GB Kapazität, oder der etwas haltbarere und edlere SanDisk Cruzer Titanium mit ebenfalls 2 GB. Beide verfügen natürlich über die moderne USB-2.0-High-Speed-Schnittstelle, was einen schnellen Datentransfer garantieren sollte. Ein sehr interessantes Ausstattungs-Merkmal ist die U3-Funktionalität. Damit ist es möglich, nicht nur persönliche Daten, sondern ganze Anwendungen wie Messenger lokal vom USB-Stick aus zu betreiben.

Angenehm ist so etwas zum Beispiel am Arbeitsplatz, sofern der Vorgesetzte keine Einwände hat. So ist man online erreichbar, ohne das Produktiv-System mit nicht gewollten Installationen zu belasten. Dazu kommen beim Cruzer noch Skype und die Avast Antiviren-Software, die bereits auf dem Stick gespeichert sind. Klein und handlich sind beide Modelle mit ihren 7,94 mm x 20,6 mm x 57,15 mm (Micro [27]) und 7,14 mm x 19,05 mm x 57,94 mm (Titanium [28]) (jeweils Dicke x Breite x Länge). Warten wir also ab und harren der Dinge, die sich da am 24. Dezember völlig überraschend auf dem Gabentisch wiederfinden werden. Allen Lesern, Kollegen und Freunden an dieser Stelle bereits gesegnete Festtage von mir.

Pierre

Wieder ist ein Jahr vergangen und das Fest der Liebe, Familie und nicht zuletzt auch des Konsums steht vor der Tür. Und während ich mir alle Wünsche des vorigen Jahres dank tatkräftiger Unterstützung des Weihnachtsmannes erfüllen konnte, weiß ich dieses Jahr nur einen wirklichen Wunsch. Neben diversen anderen Anschaffungsplänen ist es nämlich der einzige, der preislich nicht in direkt greifbarer Nähe liegt. Die Rede ist von einem zweiten Monitor, der meinen Iiyama E481S-B um einige Pixel ergänzt. Das sollte das gleichzeitige Arbeiten an zwei (oder mehr) Rechnern stark vereinfachen und auch der simultanen Anwendung mehrerer Programme dürfte mehr Bildfläche durchaus zu Gute kommen.

NEC MultiSync 20WGX²
NEC MultiSync 20WGX²

Meine Wahl fällt dabei auf den NEC MultiSync 20WGX² [29], der quasi allen meinen Anforderungen gerecht wird. Er setzt wie der E481S von Iiyama auf die S-IPS-Technologie und hat dementsprechend hohe Blickwinkel, laut diversen Tests im Internet eine nahezu perfekte Farbwiedergabe sowie eine niedrige Reaktionszeit von sechs Millisekunden. Auch Helligkeit und Kontrast sind durchaus akzeptabel. Als Bonus verzichtet der NEC auf die überflüssigen Mini-Lautsprecher, die viele Hersteller auch heute noch in ihre Geräte integrieren und ersetzt sie durch einen 4-Port-USB-2.0-Hub. Natürlich soll der Monitor auch seine Mängel haben, etwa das Hochglanz-Display, das zwar den Schwarzwert verbessert, aber den Bildschirm bei falscher Raumbeleuchtung gleichzeitig zu einer Art High-Tech-Spiegel macht. Oder die Bedienelemente, die etwas schwammig reagieren sollen. Und zu guter Letzt macht der Monitor sich auch nicht viel aus Höhenanpassung und Pivot-Funktion. Für mich sind dies alles aber nur winzige Negativpunkte, so dass ich den Mann mit dem Coca-Cola-roten Mantel nur zu gerne um seine Mithilfe zur Beschaffung solch eines guten, aber leider auch nicht ganz billigen Stücks [30] Hardware bitte.

Ansonsten wünsche ich allen Kollegen und Lesern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Sasan

Die Zeiten werden rauer! Die große 19 kommt und auch ohne diese gemeine Zahl gilt es schon heute zu überlegen, woher morgen das Geld kommen soll. Da gibt es viele verschiedene Wege – zum Beispiel der Tellerwäscher-Job beim Bistro um die Ecke oder die Option, die Geigen-Kenntnisse aufzufrischen und auf dem Weihnachtsmarkt zum Besten zu geben. Doch all jene Ansätze stellen nur kurzfristige Lösungen dar und da auch der feine Schreiberling eines Tages das Leben eines Menschen von Welt genießen will – ja, ganzjährig Wein an der Côt D'Azur trinken ist ein heres Lebensziel! – sollte man sich zu Weihnachten nicht in die „19 Prozent“-Panik versetzen lassen und vergleichsweise sinnlos konsumieren: Kein ultraflacher HD-Fernseher, kein noch so schnelles, neues System und schon gar keine neue Konsole – nein. Aktien müssen her. Und zwar nicht irgendwelche! Der informierte Leser weiß nun schon, was hier einzig in Frage kommen kann. Richtig, Google-Aktien.

Asus P5W DH Deluxe
Asus P5W DH Deluxe

Zwar steht der Wert eines Papiers dieses schier nicht zu stoppenden Unternehmens derzeit bei guten 500 US-Dollar [31], Analysten aber sehen beim Run der Aktie nach oben keine Grenzen – bereits im nächsten Jahr soll die Marke von 600 US-Dollar fallen. Dabei erfüllt das Google-Papier alle Eigenschaften, die das Lebensziel des Schreiberlings in greifbare Nähe rücken: Vergleichsweise konstant steigender Wert, bis dato relative Krisensicherheit sowie ein potentes Unternehmen, das selten Negativ-Schlagzeilen schreibt und laufend neue Strategien entwickelt. Irgendwie ein Abbild des Schreiberling-Charakters. Perfekt! Fragt sich nur noch, woher das Startkapital kommen soll. 200 Papiere sollten es für den Anfang dann schon sein. Mal 500 … vielleicht ist der Job beim Bistro ja noch frei! Und wenn nicht, dann soll's eben doch ein neues Board samt CPU sein. Zum Beispiel ein Intel Core 2 Duo E6400 und ein Asus P5W DH Deluxe. Oh, neuer RAM müsste dann wohl auch her. Wird doch teurer als gedacht ... Aber es gibt ja noch die Geigen-Option … In diesem Sinne, frohe Weihnachten!

Steffen

Das Aufrüsten der Hardware steht dieses Jahr zu Weihnachten nicht an. Zwar würde eine schnellere Grafikkarte als die vorhandene GeForce 6600 oder ein neuer Flachbildschirm mit geringerer Reaktionszeit durchaus eine Verbesserung darstellen, doch zum Zocken fehlt momentan ohnehin die Zeit. Die letzte auf Vorrat getätigte „Hardware-Anschaffung“ in Form zweier Tintenpatronen zum Ausdrucken unzähliger Vorlesungsfolien passt da exakt ins Bild. Ohne Zweifel macht auch Nintendos neue Spielkonsole Wii einen interessanten Eindruck, findet jedoch aus demselben Grund keinen Platz auf dem Wunschzettel.

Nützlich wäre ein neuer Notebook-Akku, da der jetzige mit einem Wear-Level von knapp 50 Prozent nur noch für deutlich weniger als zwei Stunden mobilen Vergnügens sorgt. Andererseits dürfte in etwa einem Jahr – sofern sich ein passendes Modell mit UMTS-Unterstützung finden lässt – ohnehin die Anschaffung eines neuen Notebooks anstehen, so dass sich der Wunsch nach einem neuen Akku noch nicht endgültig durchsetzen konnte. Wahrscheinlich wird es in diesem Fall auf eine Last-Minute-Entscheidung hinauslaufen.

Um jedoch an dieser Stelle zumindest einen konkreten Wunsch äußern zu können – sollte er auch noch so wenig mit Informatik zu tun haben – sei der „Sprachkalender Business English 2007“ von Langenscheidt genannt.

Rudolf

Einige berufliche Veränderungen meinerseits trugen dazu bei, dass ein Multifunktionsgerät zum Faxen, Drucken, Kopieren und Scannen erforderlich war. Meine Wahl fiel nach etlichen Gesprächen mit Redaktionskollegen sowie diversen Recherchen im Internet auf den Canon PIXMA MP 530.

Nun ist das gute Stück bereits seit ein paar Wochen im Einsatz und verrichtet treu seinen Dienst in einem kleinen Handwerksbetrieb. Ausgezeichnet gefällt mir die Wahl zwischen zwei Papierschächten, da ich für die Faxeingänge ausschließlich gelbes Papier verwende. Mittels Software oder direkt am Gerät lässt sich die Papierzuführung mit jeweils 150 Blatt Fassungsvermögen auswählen. Die Bedienung der Faxfunktion ist selbst für Laien sehr einfach, was meine büro- und technikfeindliche Frau nach kurzer Zeit bestätigte. Automatischer Papiereinzug für Fax oder Kopie ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit und erfreut den Nutzer durch reibungslose Funktion. Scan- oder Kopiervorgänge können so unproblematisch, ohne den Deckel anzuheben, bewältigt werden.

Canon Pixma MP530
Canon Pixma MP530

Ausgestattet mit der FINE-Technologie überzeugt der Pixma 530 sowohl beim Drucken von Fotoprints als auch beim Dokumentendruck. Gedruckt wird mit einer Tröpfchengröße von bis zu 1 Picoliter und einer Druckauflösung von bis zu 9.600 x 2.400 dpi. Und das bei einem Drucktempo von 51 Sekunden (im Standardmodus) für ein randloses Foto im Format 10 x 15 Zentimeter. Das abgestimmte System aus farbstoffbasierten Tinten und zusätzlicher schwarzer Pigment-Tinte sorgt auch beim Kopieren für sehr gute Ergebnisse auf Normalpapier und speziellen Fotopapieren. Praktisch sind auch das automatisch öffnende Ausgabefach, Duplexdruck, bedrucken geeigneter CDs und DVDs sowie der PictBridge-Port.

Der integrierte CIS-Flachbett-Farbscanner des Pixma MP530 scannt gemäß ISO 14473 mit einer maximalen Hardware-Abtastauflösung von bis zu 1.200 x 2.400 dpi. Hilfreich sind Scanfunktionen wie Push-Scan, Multi-Scan, Scan-to-PDF und automatische Retusche. Via 2.0 i-Speed-Schnittstelle werden die Scans zum PC übertragen. Separat auszutauschende, transparente Tintentanks beugen der Tintenverschwendung vor. LEDs blinken, wenn der Tintenvorrat zur Neige geht und für einen Druck nicht vollständig ausreicht. Leider blinken die LEDs teilweise sehr früh, obwohl noch ca. 20 Prozent Tinte vorhanden ist. Das sollte doch etwas kundenfreundlicher programmiert werden, da die vermeintlich leere Patrone zu früh ein verschlüsseltes Signal an den Canon-Steuerkopf sendet. Die Verschlüsselungstechnologie (auch militärisch genutzt) ist so komplex, dass es keine Anbieter kompatibler Tinte für den PIXMA gibt. Lediglich GEHA bietet eine komplexe Einheit für alle fünf Patronen, wobei der Einspareffekt hier fraglich erscheint.

Im Lieferumfang enthalten sind neben der üppigen Software auch ein Adapter für das Bedrucken geeigneter CDs und DVDs. Alles in allem hat sich der ca. 230,- Euro teure Canon PIXMA 530 [32] sehr bewährt und das Preis-Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet.

Ich wünsche allen Lesern Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und vor allem eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.

Tobi

Jedes Jahr die gleiche Frage: Was legt man seiner Liebsten unter den Baum? Tja, und was wären wir Männer, wenn wir hier und da nicht ein klein Wenig Eigensinnig denken würden. Und daher ist die Wahl dieses Jahr – natürlich voll und ganz im Sinne meiner Liebsten ;-) – auf einen schicken neuen Flachbild-Fernseher gefallen. Ein ComputerBase-Redakteur ohne neue PC-Hardware unterm Baum? Tja, nachdem das Samsung-Notebook und der heimische Desktop-PC ohne jegliche Probleme ihren Dienst verrichten, wurde vor wenigen Wochen lediglich ein neuer TFT-Monitor für das heimische Büro angeschafft. Die Wahl fiel hier auf den Samsung SyncMaster 203B [33] – ein ideales Arbeitsgerät mit DVI-D-Anschluss, Pivot-Funktion und meiner bevorzugten Auflösung von 1400 x 1050 Bildpunkten (SXGA+). Der SyncMaster 203B ist ab ca. 265,- Euro [11] zu erstehen.

Samsung SyncMaster 203B
Samsung SyncMaster 203B

Doch nun zurück zum schicken LCD-TV: Kurzum, die Wahl ist auf den Philips 37PF9731 [34] gefallen. Die Bilddiagonale liegt bei angenehmen 37 Zoll, was circa 94 cm entspricht. Der 37PF9731 verfügt über so ziemlich alles, was gut und teuer ist. Da wären das Full-HD-LC-Display mit 1920 x 1080 Pixel (1080p), der integrierte DVB-T-Tuner, Pixel Plus 3 HD und die Clear-LCD-Technologie – und natürlich mehrere HDMI-Eingänge. Der entscheidende Kaufgrund neben dem Full-HD-Panel war jedoch die „Philips Ambilight Surround“-Technologie.

Beim Philips Ambilight wird Umgebungslicht in Ergänzung zu den Farben und der Lichtstärke auf drei Seiten des Bildschirms erzeugt. Der umgebende Lichtschein schafft Atmosphäre, sorgt für ein entspannteres Fernsehen und verbessert die subjektiv wahrgenommenen Bildkontraste und -farben. Die Ambilight-Farben werden an jeder Seite des Bildschirms automatisch und separat an die Fernsehbilder angepasst. Durch das dritte Ambilight wird nun auch für die Oberseite des Bildes Umgebungslicht erzeugt. Dank zweier HDMI-Eingänge ist das Gerät für die Zukunft gerüstet und damit steht auch der Anschaffung der Sony Playstation 3 nichts mehr im Wege.

Philips 37PF9731
Philips 37PF9731
Philips 37PF9731

Der Philips 37PF9731 wird seitens des Herstellers mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 3.799,- Euro gelistet, ist jedoch schon ab ca. 2.500,- Euro [35] zu haben. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Liebsten.

Tommy

Alle Hardware-Wünsche wurden in den vergangenen Jahren bereits erfüllt. Zu diesem Weihnachtsfeste stehen daher keine weiteren Stromfresser auf dem Wunschzettel. Die Wunschliste ist dennnoch alles andere als kurz, konzentriert sich jedoch komplett auf einen Bereich: Als Frühumsteiger auf Windows Vista Ultimate besteht der Wunsch, dass rechtzeitig zum Fest die passenden Treiber für die Weihnachtsgeschenke der vergangenen Jahre bereitstehen.

So konnte der Desktop-Rechner dank AMD Athlon 64 zwar direkt auf die 64-Bit-Version des neuen Betriebssystems umsteigen. Den theoretischen Performance-Vorteilen auf der einen Seite, stehen andererseits jedoch gravierende Nachteile gegenüber: voll funktionsfähige Treiber für TV-Karte, Multi-Funktions-Drucker und Bluetooth-Tastatur fehlen komplett oder aber sind im Falle von Grafikkarte und Mainboard noch im Beta-Stadium.

Windows Vista Ultimate - Das Betriebssystem ist da, aber die Treiber fehlen
Windows Vista Ultimate - Das Betriebssystem ist da, aber die Treiber fehlen

Für die TV-Karte (KNC One TV-Station Plus DVB-T) bringt Vista von Haus keine Treiber mit und auch der Hersteller hat seine Entwicklung bisher auf die 32-Bit-Version konzentriert, für die zumindest eine frühe Beta zur Verfügung steht. Die Karte ist baugleich mit der Terratec Cinergy 1200 DVB-T, für die – einem besseren Support sei Dank – sogar signierte Windows Vista x64-Treiber angeboten werden. Aufgrund des Beta-Status' hat sich das Windows Media Center, die TV-Komponente von Vista, jedoch dazu entschlossen, mit dem Produkt nicht zusammen arbeiten zu wollen – der Sendersuchlauf bleibt ergebnislos und es muss auf alternative Produkte wie das – zugegeben – exzellente Terratec Home Cinema oder Team Media Portal ausgewichen werden. Über Umwegen ist das TV-Vergnügen damit auch unter Windows Vista x64 möglich.

Beim Multi-Funktions-Drucker (HP Photosmart 3310), der theoretisch als Drucker, Scanner und Fax eingesetzt werden kann, war HP „großzügig“ und hat zumindest die Treiber zum Drucken in Vista integriert, die restliche Funktionalität steht jedoch nicht zur Verfügung. Sollte HP bei der Entwicklung von vollständigen Vista-Treibern ähnlich schnell zu Werke schreiten wie bei der Entwicklung der Windows XP x64-Treiber, dann habe ich Glück und der Wunsch geht bereits – oh Wunder – in einem Jahr in Erfüllung.

Vollkommen hoffnungslos ist dagegen wahrscheinlich die Aussicht auf 64-Bit-Treiber für das Logitech diNovo Media Desktop 2.0, da sich der Support auf das Nachfolge-Modell (Laser Desktop) zu konzentrieren scheint.

Das Vista-Treiber-Debakel nimmt seinen Lauf, wenn man Vista auf einem Sony TX1HP-Notebook betreiben möchte – schließlich treffen hier Microsoft, Intel und zu allem Übel auch noch Sony aufeinander. Intel hat sich – aus technischer Sicht scheinbar grundlos – dazu entschlossen, für i915G-Chipsätze mit integrierter Grafik keine Treiber mit dem neuen Vista-Treiber-Modell „WDDM“ (Windows Display Driver Model, früher Longhorn Display Driver Model) bereitzustellen. Microsoft unterstützt den Kunden dadurch, dass er – offenbar ebenso grundlos – Movie Maker und DVD Maker nur dann starten kann, wenn WDDM-Treiber vorhanden sind. Sony weiß dies noch toppen und bringt für Vista mit dem TX4 (TX4XP/B, TX4XRP/B, TX4XTP/B) extra eine neue Produktfamilie auf den Markt, die vom Unternehmen als Vista-Premium-fähig umworben wird. Auf der anderen Seite steht z.B. die TX1-Serie, bei dem sämtliche Sondertasten (Helligkeit, Lautstärke etc) mit den in Vista integrierten Treibern nicht funktionieren und die von Sony gelieferten Tools (bis auf die Helligkeitsregelung) ihren Dienst verweigern.

Weniger als zwei Monate bleiben bis zur Verfügbarkeit von Vista für Endkunden. Während Microsoft die Arbeiten bereits abgeschlossen hat, müssen nun die Komponenten-Hersteller aufholen und geeignete Treiber nachreichen. Mit den – wenn überhaupt – vorhandenen Beta-Treibern ist auf Dauer kein produktives Arbeiten möglich. Daher kann es dieses Jahr nur einen Wunsch geben: fertige Vista-Treiber, und das möglichst bald!

Neben dem Wunsch nach neuen Treibern vermag Vista auf ein weiteres Defizit hinzuweisen: 1 GB Arbeitsspeicher ist für das System zwar ausreichend, 2 GB wären jedoch angebracht, wenn man eine Abwertung beim Windows Performance Index (WPI) auf unter fünf Punkte verhindern möchte. Wenigstens hier kann man als Kunde aktiv werden, während man bei Treiber-Problemen auf die Hersteller angewiesen ist.

Wolfgang

Es ist soweit und die Qual der Wahl steht bei jedem zukünftigen Beschenkten an. Seien wir mal ehrlich: Wer hat in gewissen Augenblicke nicht irgendwelche Wunschvorstellungen, die zu Weihnachten durchaus Realität werden könnten? Bei mir war in letzter Zeit eigentlich immer die Verlockung vorhanden, sich einen aktuellen Dual-Core-Prozessor ins eigene Heim zu setzen, was dank der großflächigen Werbeplakate an öffentlichen Plätzen, im Internet und natürlich im Fernsehen jeden Tag aufs Neue wieder ins Gedächtnis gehämmert wurde.

Zudem haben verschiedene Eigenerfahrungen gezeigt, dass der zweite CPU-Kern, obwohl dieser in vielen Spielen noch ungenutzt bleibt, im Alltag nichtsdestotrotz eine große Erleichterung ist. Ein Blick in verschiedene Reviews und die Preissuchmaschine Geizhals – auch wenn Weihnachten ist, unendlich Geld gibt es nun mal nicht – verrät, dass der Intel Core 2 Duo E6600 [36] derzeit ein verlockendes Angebot ist. Mit seinen 2,4 GHz, einem 1066 MHz schnellen Frontside-Bus sowie den insgesamt 4 MB L2-Cache ist der Prozessor auch in Single-Thread-Anwendungen rasend schnell. Mit etwa 280 Euro ist die CPU darüber hinaus finanziell noch im grünen Bereich. Auf die Wunschliste bitte, lieber Weihnachtsmann!

EVGA nForce 680i
EVGA nForce 680i

Da eine Sockel-775-CPU ohne passenden Untersatz höchstens als Schlüsselanhänger interessant ist, muss darüber hinaus ein neues Mainboard her. Da im heimischen Rechner zwei nVidia-Grafikkarten im SLI-Modus den Dienst verrichten, fällt die Wahl des geeigneten Chipsatzes nicht schwer: Der moderne nForce 680i SLI soll es sein. Die Auswahl der entsprechenden Hauptplatinen ist dabei noch arg eingeschränkt – genau ein Modell ist derzeit erhältlich. Die Rede ist vom EVGA nForce 680i SLI [37], das wohl glücklicherweise nicht die schlechteste Wahl zu sein scheint.

Die Sucht nach genügend PCIe-Steckplätzen sollte dann der Vergangenheit angehören, ebenso die immer weiter schwindenden, freien USB-Anschlussmöglichkeiten. Mit sechs S-ATA-Ports ist das Mainboard gut bestückt und der einzelne IDE-Controller ist kein unüberwindbares Hindernis. Schlussendlich wünsche ich trotz aller Geschenke den Kollegen und natürlich auch allen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

b-runner

Meinen diesjährigen Weihnachtsbeitrag teile ich, was die tatsächliche Finanzierbarkeit angeht, in drei Kategorien: Realistisch, grenzwertig und utopisch.

Realistisch: Ein kleines, nützliches Utensil, welches höchstwahrscheinlich den Weg auf den diesjährigen Gabentisch finden wird, ist die MP3-RadioStation f.ox von Trekstor. In Zeiten, in denen es kaum noch möglich ist, ein Standard-Autoradio in ein Fahrzeug einzubauen, ist so ein UKW-Sender eine willkommene Alternative zur rauschenden und pfeifenden Adapterkassette inklusive Kabelsalat. Der Trekstor-Adapter bietet zudem die Möglichkeit, direkt einen mit mp3-Tracks gefüllten USB-Stick anzuklemmen und diesen über den UKW-Sender zu steuern. Zudem ist das Gerät mit einem Preis um die 30 Euro noch bezahlbar und eben auch nicht viel teurer als eine brauchbare Adapterkassette.

Trekstor MP3-RadioStation f.ox
Trekstor MP3-RadioStation f.ox

Grenzwertig: Was macht man, wenn das eigene System noch nicht einmal ein Jahr alt ist und an sich mehr als genügend Leistung für jedwede Anwendung hat? Ganz klar: Trotzdem aufrüsten! Sollte also das Christkind selbst hier mitlesen, möge es zu Kenntnis nehmen, dass mir eine MSI GeForce 7900 GTO recht gut gefallen würde. Eine recht leise Grafikkarte, die bei an sich schon hoher Leistung noch ein Übertaktungspotential bietet, welches eine 7900 GTX alt aussehen lässt, wäre genau das Richtige für meine Wenigkeit. Nur schade, dass die Karte aufgrund der geringen Verfügbarkeit derzeit zu Mondpreisen gehandelt wird.

Utopisch: So, es ist wohl nun die Zeit gekommen, ein Wenig meinen Tagträumen nachzuhängen. Leider werde ich wohl in der nächsten Zeit kaum größere Lottogewinne oder ähnliche Finanzspritzen zu erwarten haben, so dass mir auch nach dem diesjährigen Weihnachtsfest nur bleiben wird, weiterhin von einem perfekten Laptop zu träumen. Unter perfekt würde ich beispielsweise das Acer Aspire 9514WSMi verstehen. Core 2 Duo, reichlich Platz auf der Festplatte und ein guter Grafikchip, welcher das Bild auf einen 17"-TFT bringt – sowas könnte mir schon gefallen. Leider müsste ich einen guten Monatslohn dafür hinblättern, denn unter 1.800 Euro ist das Gerät nicht zu haben.

In diesem Sinne wünsche ich der gesamten CB-Community, insbesondere den Stammboardies sowie den Kollegen von Redaktion und Moderation, schöne Weihnachten 2006.

QUEEN

Speicher kann ein Computersystem bekanntlich nie genug haben. Ob Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher oder Cache: Viel ist gut, mehr ist besser, lautet dabei eine weit verbreitete Devise. Moderne und entsprechend komplexe Betriebssysteme, Anwendersoftware, die neuesten Spielekracher und natürlich auch die eigene Musiksammlung, Videos oder das umfangreiche Bildarchiv eines Hobbyfotografen gelten dabei als wahre Speicherfresser. Glücklicherweise liefern sich die großen Festplattenhersteller untereinander fast schon traditionell und regelmäßig ein heißes Rennen um die höchstmöglichen Kapazitäten. 300 GB, 400 GB, 500 GB und sogar 750 GB findet der interessierte Kunde derzeit im Angebot. Und so findet sich auf meinem Wunschzettel für Weihnachten 2006 eine Seagate Barracuda 7200.10 [38] mit satten 750 GB Speicherplatz wieder. Die technischen Daten lesen sich durchweg komplett: 7.200 U/Min, Perpendicular Recording, S-ATA 300, NCQ, 16 MB Cache und eine lange Garantiezeit von fünf Jahren sprechen für dieses Produkt. Knapp über 320 Euro kostet das Speichermonster derzeit. Aber dafür hätte sich mein leidiger Platzmangel für die nächste Zeit erstmal erledigt.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/2006/computerbase_nikolaus_gewinnspiel/
  2. http://"http://www.eizo.de/wscreendisplays.html?&user_products[uid
  3. http://www.computerbase.de/news/hardware/multimedia/2006/dezember/neues_topmodell_hauppage_wintv-hvr-4000/
  4. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a228222.html
  5. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a223923.html
  6. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a217237.html
  7. http://www.toshiba.de/consumer/content/defaultid1_1_id2_3_id3_2.aspx
  8. http://www.toshiba.de/consumer/content/defaultid1_1_id2_2_id3_6.aspx
  9. http://www.computerbase.de/news/consumer_electronics/digitalkameras/2005/juni/samsung_digitalkamera_15-fachem_zoom/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/2005/kolumne_weihnachten_2005/6/#abschnitt_martin
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2006/test_silverstone_sg01_lian_li_pc-v800/2/#abschnitt_silverstone_sg01_evolution
  12. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a196490.html
  13. http://www.wacom-europe.com/de/
  14. http://www.wacom-europe.com/int/products/graphire4/index.asp?lang=de&pdx=12
  15. http://www.sony.de/search/Search.action?applicationtype=Search&searchtype=product&site=odw_de_DE&section=de_DE_Search&start=1&page=ProductMultiSiteSearchResult&shortcut=false&query=DSC-R1&locale=de_DE&brand=all&allSections=true
  16. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a165130.html
  17. http://www.asrock.com/product/ConRoe865PE.htm
  18. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/futuremark_pcmark04/
  19. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a213042.html
  20. http://www.armedassault.com/
  21. http://www.microsoft.com/germany/hardware/mouseandkeyboard/productdetails.aspx?pid=049
  22. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a160600.html
  23. http://www.logitech.com/index.cfm/products/details/DE/DE,CRID=2142,CONTENTID=11551
  24. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a188522.html
  25. http://www.logitech.com/index.cfm/products/details/DE/DE,CRID=2000,CONTENTID=9893
  26. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a134295.html
  27. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a194609.html
  28. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a224362.html
  29. http://www.nec-display-solutions.de/coremedia/generator/index,realm=Products__Details__Main,spec=x__de__de,docId=143646,group=LifD
  30. http://www.computerbase.de/preisvergleich/?fs=20wgx%B2&in=
  31. http://www.computerbase.de/news/wirtschaft/unternehmen/2006/november/google_aktie_500-dollar-marke/
  32. http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Multifunctionals/Multifunctionals/PIXMA_MP530/index.asp
  33. http://monitor.samsung.de/article.asp?artid=659F2C8B-0F4F-4A54-9BEC-35CAE1EE7F79&show=feats
  34. http://www.consumer.philips.com/consumer/catalog/tree/TV_GR_DE_CONSUMER/FLAT_TV_CA_DE_CONSUMER/LCD_LARGE_30_40_SU_DE_CONSUMER/product/37PF9731D_10_DE_CONSUMER/catalog.jsp?activeTab=features&language=de&country=DE&catalogType=CONSUMER&proxybuster=SQBHWRYWBOW2VJ0RMRCSHQVHKFSESI5P
  35. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a207566.html
  36. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a200142.html
  37. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a223983.html
  38. http://www.seagate.com/docs/pdf/datasheet/disc/ds_barracuda_7200_10.pdf
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