ComputerBase

ComputerBase: Weihnachten 2008

von Jan-Frederik Timm

Wunschzettel

Seit einem halben Jahrzehnt gehört die Veröffentlichung der Wunschzettel der Redaktion und Moderation auf ComputerBase zum Adventsprogramm. Vor zwei Jahren waren es in erster Linie Monitore und Mainboards, im letzten Jahr Notebooks, MacBooks, Monitore und Grafikkarten, die in der Gunst der Wünschenden ganz oben auf der Liste standen. Und wie sieht es aus im Jahr 2008? Welche kleinen oder großen Wünsche hegt das ComputerBase-Team?

Artikellogo
Artikellogo

Wir wollen es auf den folgenden Seiten erneut verraten. Dass es dabei nicht immer die neueste Hardware sein muss, die unter dem festlich geschmückten Baum liegt, zeigt sich auch in diesem Jahr auf's Neue.

Andy

Weihnachten gestaltet sich für mich in diesem Jahr zu einem seltsamen Problem. An und für sich besitze ich in puncto Computer und Co. alles, was ich benötige, und die einzelnen Komponenten verrichten den Dienst auch noch zu meiner Zufriedenheit. Allerdings sind allesamt nicht mehr die neuesten. So hat das Desktop-System etwa mehr oder weniger ein bis drei Jahre auf dem Buckel, aktuelle Titel werden aber noch in brauchbaren Auflösungen und Detailgraden dargestellt. Dennoch sehe ich Handlungsbedarf.

Allerdings sehe ich nicht ein, allein wegen Weihnachten die Läden zu stürmen, sondern lasse mich lieber mit schnödem Mammon beschenken und investiere das Geld im Verlauf des kommenden Jahres in ein von Grund auf frisch zusammengestelltes System – die Weihnachtswünsche wandeln sich also eher zu einem „Alles Neue bringt der Mai“. Welche Komponenten dann den Weg in das System meiner Wahl finden werden, ist momentan völlig offen, allein das Preis-/Leistungsverhältnis und die Zukunftssicherheit werden den Ausschlag geben. Da momentan noch nicht abzusehen ist, welche Hersteller in einigen Monaten die besten Angebote machen, spare ich mir hier eine etwaige Empfehlung.

Nett wäre zudem ein neues Display, am besten mit Full-HD in einer Größenordnung von 20 Zoll und mehr. Ein neues Notebook ist immer gern gesehen, vornehmlich ein kleiner Begleiter für den Uni-Alltag. Eine neue Konsole könnt ich mir auch gut vorstellen, ließe sich ja an und für sich ganz praktisch mit dem neuen Display verbinden...

Aber all' das ist Wunschkonzert, den Vorrang genießt ein neues Desktop-System. Und je nachdem wie viel von dem Weihnachtsgeld über bleibt (und nicht anderweitig verschwindet), werden die weiteren Wünsche abgearbeitet. Von daher heißt es wie so oft bei mir auch in diesem Jahr: Abwarten, Tee trinken und Geld beisammen halten.

Arne

Nachdem der Rechner bereits über's Jahr mit aktueller Hardware versorgt wurde und eine Menge Geld verschlungen hat, könnte nun zum Weihnachtsfest das nächste zeit- und kostenintensive Betätigungsfeld eine Investition vertragen: die Fotografie. Da der Body bei einem Spiegelreflexsystem immer nur die Einstiegsdroge ist, muss nun ein weiteres Objektiv her. Und zwischen das „30mm 1.4“ und das „100mm 2.8 Makro“ passt ein „Canon EF 85mm 1.8 USM“ für etwa 300 Euro wirklich hervorragend. Vielleicht gibt es auch noch den einen oder anderen Aufsteckblitz dazu, denn wer weiß schon so genau, was der wohlgenährte im roten Mantel so alles bringt?

Canon EF 85mm 1.8 USM
Canon EF 85mm 1.8 USM

b-runner

Weihnachten wäre nicht Weihnachten, wenn mir nicht jedes Jahr eine ganze Wunschliste voller potentieller Hardware im Kopf herum geistern würde. Doch mein primärer Weihnachtswunsch im Sinne eines Sachgeschenks ist weniger was für die Freunde der Grafikschleudern und Silentkühler, nein, viel banaler wünsche ich mir einfach nur einen Radiowecker, der eine dimmbare Anzeige hat und der – was nahezu unmöglich scheint – nicht ein hörbares Brummen, Summen oder Piepen vom Trafo oder Display an mein Ohr schickt und mir so den Nachtschlaf raubt. Leider sind bisher alle Testobjekte umgehend zurück zum Fachmarkt gewandert, da die Geräuschkulisse eher an ein Umspannwerk erinnert. Sollte die Community hier einen Geheimtipp haben, bin ich um Feedback dankbar.

Einen weiteren Wunsch habe ich mir schon vorzeitig erfüllt. Fast genau so schwer wie die Suche nach dem oben genannten Radiowecker ist wohl die nach einem brauchbaren Notebook bis 900 € in der 15,4"-Klasse. Nach Abstechern zu Toshiba, Dell und Asus habe ich nun endlich mit dem Samsung R560 Maloz [1] ein Notebook in der Hand, welches mir nicht mehr Kompromisse abverlangt, als ich einzugehen bereit bin.

samsung R560
samsung R560

Sicherlich, von einer Überversorgung an Schnittstellen kann man nicht gerade sprechen, weder FireWire noch eSATA sind vorhanden. Die Hochglanzoberfläche der Handballenauflage sorgt zudem dafür, dass jedes R560 ein individuelles Fingerabdruckmuster zeigt. Doch die äußerst leise Geräuschkulisse trotz halbwegs brauchbarer Grafik (nVidia 9600M GT DDR3), das gute Display und die erstaunliche Akkulaufzeit machen dies Mängel wett.

Doch die Tatsache, dass ich schon eine ganze Menge Geld für eben dieses Notebook ausgegeben habe, heißt nicht, dass ich nun wunschlos glücklich wäre, nein, vielmehr zieht diese Anschaffung neue Herausforderungen nach sich, die gelöst sein wollen. So möchte ich am PC guten Klang haben, am Laptop aber bei stationärem Einsatz eben auch. Hier kommt mir mein letzter Wunsch entgegen, das Logitech Z Cinéma Advanced [2], welches sowohl über Klinke als auch USB angeschlossen werden kann und somit eine bezahlbare [3] und wohlklingende Lösung für zwei Abspieler ist.

Logitech Z Cinema
Logitech Z Cinema

So, genug gewünscht für 2008. Abschließend aber noch ein allerletzter: Alles Gute und schöne Weihnachten der gesamten ComputerBase-Community und ganz besonders natürlich unseren Boardies.

Boron

Mein Wunsch kann wohl kaum in diesem Winter erfüllt werden. Dafür wird es zu kalt sein und es liegt zu viel Schnee. Auch bin ich kein bisschen suizidgefährdet, so dass ich mir meinen Wunsch erst im kommenden Sommer erfüllen werde, wenn die Witterungsverhältnisse es erlauben über 4000 Höhenmeter zu steigen. Ich wünsche mir nämlich den Gipfel des Berges, der in seiner Pracht in folgendem Bild bewundert werden kann. Wer den Berg erkennt, der darf sich selbst auf die Schulter klopfen und sich einen Müsliriegel spendieren.

Bergtour 2008
Bergtour 2008

Erfüllbare Wünsche bleiben trotzdem noch. So fehlen mir beispielsweise noch Gamaschen, Antistollplatten und ein Eispickel. Zudem brauche ich noch eine vernünftige Jacke zum Bergsteigen. Warm und leicht sollte sie sein. Dass sie gegen Wind und Regen schützen sollte, ist klar. Wenn sie dann auch noch recht strapazierfähig ist, habe ich die perfekte Jacke für Hochtouren gefunden. Schau'mer mal...

„Hallo Alpen, die Jagd auf deine 4000er hat begonnen!“

Frank

Dieses Jahr gibt es zu Weihnachten keinen umfassenden Wunschzettel. Größere Anschaffungen sind für dieses Jahr nicht mehr geplant. Der Wunsch aus dem letzten Jahr hat sich in Form des „LiquidFM Transmitter Deluxe für iPod“ zwar erfüllt, allerdings lässt die immer wieder von kleineren Störungen torpedierte Übertragungsqualität doch etwas zu wünschen übrig, so dass er hauptsächlich als mobiles Ladegerät fungiert.

Dennoch gibt es etwas, was mich in diesem Jahr reizen würde und sogar zur Thematik von ComputerBase passt. Der vor eineinhalb Jahren angeschaffte Sony Vaio VGN-TZ11MN verrichtet trotz Sonys kürzlicher Rückrufaktion und dem damit einhergehenden Einsenden des Geräts weiterhin hervorragende Dienste, ist mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher aufgrund der Limitierungen des 945-GMS-Chipsatzes von Intel in dieser Hinsicht jedoch bereits maximal bestückt. Bremsender Faktor des Notebooks ist in vielerlei Hinsicht jedoch die 80 GB große, mit 4200 Umdrehungen rotierende 1,8-Zoll-Festplatte, welche laut eigenen Messungen Daten durchschnittlich lediglich mit 20 MB/s liest und schreibt. Eine SSD-Festplatte könnte Programme demnach dank mindestens doppelter Transferrate und kürzerer Zugriffszeit enorm beschleunigen und der mobile Sektor stellt meiner Meinung nach im Gegensatz zum Desktop-Markt schon jetzt ein sehr interessantes Einsatzgebiet für SSDs dar.

Beschäftigt man sich mit diesem im Grunde leichten Unterfangen jedoch etwas genauer, zeigen sich schnell ein paar Schwierigkeiten. Nicht nur, dass die Auswahl an SSDs im 1,8-Zoll-Format bereits sehr begrenzt ist, da sich viele Hersteller auf Festplatten mit 2,5 Zoll beschränken, auch der notwendige Anschluss wird zum Problem. Während in Deutschland im Handel verfügbare 1,8-Zoll-SSDs entweder auf SATA oder IDE setzen, kommt im TZ11MN aufgrund der sehr begrenzten Platzverhältnisse das ZIF-Format zum Einsatz. Und genau dies stellt, neben dem Verlust der Garantie, das größte Problem an der geplanten Bastelei dar. SSDs mit 1,8 Zoll und ZIF-Anschluss können derzeit von Endkunden in Deutschland bei keinem einzigen Händler zu angemessenen Preisen ohne lange Lieferzeiten erworben werden. Selbst der Blick in Online-Auktionen fördert nur vereinzelte Angebote aus den USA, Korea oder Taiwan zu Tage.

SanDisk SSD UATA 50001.8" 64GB
SanDisk SSD UATA 50001.8" 64GB

Die grundsätzliche Modellauswahl ist dabei ohnehin sehr beschränkt. Passende Modelle mit 32 oder 64 GB konnte ich bisher nur bei SanDisk, Samsung und Mtron ausfindig machen, wobei SanDisk die Produktlinie bereits wieder eingestellt hat. Persönlicher Favorit in dieser kleinen Auswahl ist derzeit Mtron. Eine 32-GB-Variante würde aufgrund des deutlich günstigeren Preises wahrscheinlich den Vorzug erhalten, zumal auf viel Speicherplatz unterwegs verzichtet oder notfalls auf externe Speichersticks zurückgegriffen werden kann.

Jan

Manchmal bin ich gemütlich. Man könnte auch sagen bequem. Mein diesjähriger Weihnachtswunsch führt mir diesen ab und an dominanten Charakterzug einmal mehr vor Augen. Denn nachdem ich längere Zeit auf der Suche nach einer vernünftigen Backup-Lösung gewesen bin, habe ich letztendlich Apples „Time Capsule“ in den Brief an das Christkind gekritzelt. Automatische Backups von meinem Macbook Pro über WLAN nach 802.11n-Standard, bequemer geht es nicht. Dabei ist mir wohl bewusst, dass es günstigere Alternativen gegeben hätte als die 299-Euro-Lösung aus Cupertino. Aber die Zweifel, die sich daraus ergeben haben, wurden letzten Endes von der Tatsache, dass mein WLAN derzeit noch nach 802.11b-Standard tickt und Time Capsule einen Router nach 802.11n umfasst, schnell unter den Teppich gekehrt.

Time Capsule
Time Capsule

Den eigentlich größten Wunsch 2008 habe ich mich übrigens schon im Frühjahr selbst erfüllt und mir, wie Kollege Volker Rißka es plant, ein Zweitrad zugelegt. Neben dem bestehenden Off-Road-Tracking-Bike steht in meinem Fall aber kein Rennrad sondern ein waschechtes Mountainbike in Form des Trenga TDM-8 [4] im Keller.

Jirko

Alle Jahre wieder freue ich mich darauf, anderen eine Freude machen zu dürfen. Durch fröhliches Beisammensein genauso wie durch die Erfüllung kleinerer und größerer Wünsche. Vergleichsweise stressig ist es (auch wenn es komisch klingt), sich der eigenen Wünsche bewusst zu sein, die den fragend drein blickenden Schenkenden verraten werden können. Was war die Kinderzeit in dieser Hinsicht schön: Lego, Eisenbahn, Computerspiel – alles recht, alles vergleichsweise „günstig“ und alles für Monate spaßig. Heute wird stets der kritische Maßstab angesetzt, den das Vernunftbewusstsein bei dünnem Portemonnaie diktiert: Was ich schon habe, brauche ich nicht mehr. Wenn doch, muss es deutlich besser sein. Was deutlich besser ist, ist leider auch deutlich teurer. Unverantwortlich als Wunsch an einem Fest, bei dem es eigentlich nicht auf Geld ankommen sollte. Was also tun?

Ich habe letztendlich versucht, einen Mittelweg zu gehen, also etwas zu suchen, das ich nur zum Teil besitze: Einen Film-Player, nun allerdings für Blu-ray-Disks. Natürlich habe ich ein DVD-Abspielgerät daheim stehen, ein Full-HD-LCD steht allerdings ebenso herum, ohne wirklich genutzt zu werden. Man könnte auf diese Art einen Bedarf definieren, wenngleich das alles immer noch nicht wirklich notwendig ist. Die Zeichen stehen sogar gut, dass der Wunsch bald auch relativ kostengünstig zu realisieren ist. So bewegen sich Blu-ray-Player bereits jetzt unter der magischen 200-Euro-Grenze. Wirklich viel muss mein Wunschgerät nicht können, auf das aktuelle BD-Profil 2.0 lege ich aber dann doch Wert. Den Rest soll über kurz oder lang ein AV-Receiver übernehmen, sodass es ausreichen würde, qualitativ nicht den größten Schund aus der HDMI-Leitung zu ziehen.

Panasonic BD55
Panasonic BD55

Was bleibt, ist die Optik, die im übrigen dann auch gegen eine PlayStation 3 spricht, die ebenfalls in die engere Auswahl käme, wenn sie nicht so konsolentypisch heimkinountypisch aussehen würde. Ein erster Blick in die Runde fördert deshalb den Panasonic BD55 ans Tageslicht – nicht nur wegen der äußeren Qualitäten. Ob er aber wirklich als Weihnachtsgeschenk realisiert wird, will ich nicht mutmaßen. Es wäre eben doch ein teures Geschenk, dessen Kauf ich niemandem aufzwingen möchte.

Martin

Als ausgesprochen ungeduldiger Mensch, der Dinge genau ab dem Zeitpunkt auch haben möchte, an dem er sie benötigt, ist es mir auch in diesem Jahr nicht geglückt, mit der Verwirklichung meiner Wünsche bis zur Weihnachtszeit zu warten. Dabei stand auch 2008 weniger die Aufrüstung der heimischen Rechenknechte auf dem Programm, denn diese sind spätestens seit Intels Core-2-Duo-Einführung auf einem für mich als Gelegenheitsspieler sehr zufriedenstellenden Geschwindigkeitslevel angekommen. Vielmehr war es endlich an der Zeit, meinem Hobby der Fotografie auch entsprechendes Equipment bereit zu stellen und die etwas in die Jahre gekommene Canon Powershot G5 durch eine spiegelreflextechnik-basierende Digitalkamera zu ersetzen.

Olympus E-520 Digitale Spiegelreflexkamera
Olympus E-520 Digitale Spiegelreflexkamera

Nach langem Suchen fiel meine Wahl auf das Olympus E-System in Gestalt der E-520 im attraktiven Doppel-Zoom-Kit. Die im Vergleich zur marktführenden Konkurrenz sehr gute optische Qualität bei geringem Gewicht und vertretbaren Preisen der Olympus Zuiko-Digital-Objektive in Kombination mit dem hohen Funktionsumfang und der in dieser Preisklasse konkurrenzlosen Haptik der E-520 haben mich trotz der konzeptionellen Nachteile des Four-Thrids-Standards bei geringen Lichtverhältnissen zu diesem Kauf bewogen, den ich bis dato nicht bereue. Mittlerweile hat das ursprüngliche Kit allerdings weiteren Zuwachs durch das ZD 14-54/2.8-3.5 Pro-Zoom-Objektiv und das ZD 50/2.0 Makro, eine der schärfsten Linsen der Welt, sowie den Olympus FL-50R Systemblitz bekommen und damit die ohnehin recht klamme Weihnachtskasse nahezu restlos ausgeschöpft. Andererseits bin ich mit dieser Kombination für das Jahr 2009 aus meiner Sicht bestens gerüstet, um sowohl dem freizeitlichen Fotovergnügen nachzugehen, als auch knackige Produkt- und Messefotos für ComputerBase abzuliefern. In diesem Sinne wünsche ich allen ComputerBase-Lesern und -Mitgliedern ein glückliches und erfülltes Fest und natürlich einen wunderschönen Start ins CB-Jubiläumsjahr 2009.

niz

Wow, schon wieder ist das Jahr fast um und wie jedes Jahr macht man sich Gedanken, was man den Lieben wohl passendes schenken könnte. Nicht nur weil Weihnachten ist, sondern weil sich insbesondere dieses Jahr bei mir einiges ergeben hat, so dass Freunde und Familie teilweise vernachlässigt wurden. Dass sie dennoch immer für einen da waren und sind, macht sie zu besonderen Menschen. Ein Grund, um sich noch mehr Gedanken zu machen, wie man den anderen Anerkennung und Dank zeigt.

Für mich jedoch haben sich zwei Selbstgeschenke bereits erfüllt. Dieses Jahr haben sowohl mein treuer HTC Prophet als auch die alte Digitalkamera, die mit einer Punktlandung in der Toilette das Zeitliche segnen durfte, ausgedient. Auf der Suche nach passendem Ersatz bin ich bereits vor Monaten auf das HTC Touch HD [5] gekommen und wartete nur unruhig auf dessen Release (Hier in einem wirklich tollen Test zu sehen. [6]). Meine Versuche, mich mit einem anderen Handytypen wieder anzufreunden, sind leider gescheitert, da meiner Meinung und Anforderung nach viele Funktionen einfach nicht zu ersetzen sind. Das fast schon unverschämt große Display und das für mich unangefochtene Design sprechen für sich. Für den ein oder anderen Schnappschuss sollte die integrierte 5-Megapixel-Kamera ausreichen - all zu hohe Erwartungen stelle ich an ein Handy in dem Bereich aber nicht.

Für die richtigen Fotos lachte mich seit einiger Zeit die Casio Exilim Pro EX-FH20 [7] an, deren großer Bruder - die EX-F1 - zwar schon in der Vergangenheit ebenfalls sehr interessant für mich war, doch was hätte ich mit meiner alten Kamera gemacht und lohnt es sich für den Preis der EX-F1 nicht gleich, sich eine kleine DSLR zu gönnen? Zwar nicht ganz so schnell, dafür höher aufgelöst und kompakter wurde im September die EX-FH20 auf den Markt gebracht, welche für ihren Preis in Sachen Serienbildaufnahmen (immerhin 40 Bilder pro Sekunde bei reduzierten 7 Megapixel) und HD-Video (1280x720 Pixel) gespickt mit einem 20 x optischen Zoom einfach meine werden musste.

HTC Touch HD
HTC Touch HD
Casio Exilim Pro EX-FH20
Casio Exilim Pro EX-FH20

Nun, diese beiden Sachen sind, um sie jemandem als Geschenk zu machen, vielleicht doch etwas teuer. Für die Familie werden noch beim Christmas-Shopping in den Straßen von New York eine Woche vor Weihnachten die passenden Sachen gefunden werden. Wie jedes Jahr geht von mir auch dieses ein nicht ganz so kleiner Betrag wieder an Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns vor den eigenen PCs und Notebooks , sondern denen viel kleinere Dinge schon so viel bedeuten. Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit.

Parwez

Langsam aber sicher platzt die mit 80 GB für heutige Verhältnisse doch recht klein dimensionierte Backup-Festplatte im externen Gehäuse aus allen Nähten, obwohl schon jetzt nur der wichtigere Teil der Daten gesichert wird. Zeit also, sich nach einem etwas größeren Ersatz umzusehen. Die Performance ist dabei eigentlich zweitrangig, so dass neben dem Preis und der Zuverlässigkeit vor allem die Lautstärke, die Wärmeentwicklung und der Energiehunger entscheidend sind. Da das externe Gehäuse für SATA-Festplatten ausgelegt ist, stehen theoretisch alle aktuellen 3,5-Zoll-Festplatten zur Wahl. Die besten Karten hat aktuell jedoch die „Caviar GP“-Serie (Green Power) von Western Digital in Form des kleinsten Modells mit 500 GB Speicherkapazität und 16 MB Cache – für die nächsten Jahre sollte das erstmal reichen. Die Umdrehungszahl der Serie liegt zwar „nur“ zwischen 5.400 und 7.200 U/min, doch dafür können die Festplatten mit einer geringen Wärmeentwicklung, einem leisen Betrieb und einer geringen Leistungsaufnahme punkten. Ideale Voraussetzungen also für den Betrieb in einem lüfterlosen Gehäuse. Mit Preisen ab etwa 50 Euro [8] schont die Festplatte die Brieftasche zudem schon beim Kauf.

Western Digital Caviar Green Power
Western Digital Caviar Green Power

PuppetMaster

Schon der Weihnachtswunsch des letzten Jahres führte eher zum Sommergeschenk: die gewünschten Komponenten waren wider Erwarten doch nicht alle zeitnah lieferbar, dann kam Prüfungsstress hinzu und letzten Endes konnte anhand der FAQ aus unserem Forum [9] schon ein aktuellerer PC mit Wolfdale-CPU und RV770-GPU zusammengestellt werden.

Auch dieses Jahr wird die Erfüllung eines größeren Wunsches nicht unbedingt mit Weihnachten zusammenfallen. Zur Ergänzung des PCs steht nämlich ein größerer Monitor an, doch gibt es auf dem Markt aktuell anscheinend kein bezahlbares Gerät, welches meinen Ansprüchen gerecht wird.

Gesucht wird ein TFT-Monitor mit 24 Zoll Diagonale, der ein gutes Bild insbesondere auch in Hinblick auf Blickwinkelstabilität und Schwarzwert bietet, demzufolge mit PVA- oder S-IPS-Panel ausgestattet sein sollte. Der letzte aussichtsreiche Kandidat, der HP LP2475w [10], bot als einer der wenigen S-IPS-Monitore all das zu einem fairen Preis, scheiterte aber doch in der Auswahl genauso wie die in dieser Größenordnung üblichen PVA-Monitore mit Overdrive an zu hohem Input-Lag.

Da bleibt auch dieses Jahr nur, weiter auf die eierlegende Wollmilchsau zu warten.

TFT gesucht
TFT gesucht

Sasan

Wer sich mit einem neuen Notebook sowie Monitor schon während des Jahres selbst beglückt hat, braucht sich nicht wundern, dass in der Weihnachtszeit erst einmal das große Grübeln einsetzt, wenn es um die Formulierung konkreter Wünsche geht. Doch gibt es selbst dann zugegeben schwierigere Aufgaben, als sich etwas zum großen Fest der Liebe zu wünschen. Dabei half die Erinnerung an manch' stressigen Umgang mit dem Testsystem, auf dem seit gut einem Jahr immer wieder diverse PC-Titel auf Herz und Nieren untersucht werden. Während die Konfiguration spätestens mit dem Einbau einer GeForce 9600 GT wieder auf einem aktuellen Stand ist, fiel die Festplattenkapazität gerade in Zeiten, in denen mehrere Testkandidaten vorlagen, doch immer wieder negativ ins Auge.

Denn diese ist mit 80 GByte äußerst klein dimensioniert, bedenkt man vor allem, dass die meisten Titel dieser Tage mindestens acht GByte einfordern und auch für Vista rund 25 GByte reserviert sind. Aus diesem Grund waren die Grenzen der HDD-Nutzung immer schnell erreicht, was in der Regel dazu führte, dass Daten auf externe Festplatten ausgelagert wurden und Testkandidaten gleich nach Anfertigung des jeweiligen Artikels vom Medium flogen. Um diese nicht ideale beziehungsweise komfortable Situation zu entschärfen, könnte nun Weihnachten dafür genutzt werden, eine neue Festplatte her zu schaffen.

WD Velociraptor
WD Velociraptor

Das Angebot ist bekanntlich groß, wird allerdings in diesem Fall aufgrund von Kosten-/Größe-Überlegungen geschmälert, da der Einbau von SSDs hier nicht in Frage kommt. Abgesehen davon kann der geneigte Käufer aber aus einer Vielzahl hochwertiger und zum Teil auch recht günstiger Produkte auswählen, sodass die Entscheidung für eine „VelociRaptor WD3000GLFS“ vom Festplattenspezialisten Western Digital nur eine von vielen Möglichkeiten darstellt. Die „VelociRaptor“ [11] liefert 300 GByte Speicher und arbeitet mit satten 10.000 Umdrehungen pro Minute. Der verbaute Cache auf der „VelociRaptor“ beläuft sich auf 16 MB, während die durchschnittliche Leseleistung bei rund 100 Megabyte pro Sekunde liegt und die Zugriffszeiten bei 4,2 ms (Lesen) beziehungsweise 4,7 ms (Schreiben).

Hoheitliche Leistung fordert auch einen majestätischen Preis: Obwohl die „VelociRaptor“ bald ein Jahr auf dem Markt ist, kostet sie im Idealfall um die 210 Euro (in der Regel ohne Versand). Kein Problem, solange es dem entspannten Arbeiten dient. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Sebastian

Das Jahr 2008 war, wenn ich über ComputerBase nachdenke, das Jahr der Solid State Drives und der Netbooks [12]. Im Laufe dieses Jahres hat sich aber auch gezeigt, dass halbwegs erschwingliche SSDs mit Kinderkrankheiten zu kämpfen haben und wenn man noch ein gutes, wenn auch altgedientes Subnotebook sein Eigen nennt, dann lassen einen auch die kleinen Netbooks kalt. Was sowohl SSDs als auch Netbooks bei mir jedoch geprägt haben, ist das Bewusstsein für verwandte Technologien, sprich die gute alte Festplatte in Form einer Western Digital VelociRaptor als auch Nettops, also den stationären Brüdern der mobilen Netbooks.

Da ich einen Nettop nicht von der Stange kaufen, sondern selber bauen würde, geht es mir konkret um das Gehäuse. Interessant erscheint hierbei das recht unkonventionelle Antec Mini-Skeleton. Es ist derzeit nur eine Produktstudie, die allerdings auf dem bereits etablierten Antec Skeleton [13] basiert. Während letzteres dem ATX-Standard entspricht, soll sich das Mini-Skeleton an Mini-ITX orientieren. Aber was es noch nicht gibt, lässt sich natürlich schlecht unter den Weihnachtsbaum legen. Daher einfach der bescheidene Wunsch, dass Antec den Mut beweisen möge, den nächsten Schritt von Produktstudie zur Markteinführung des Mini-Skeleton zu gehen.

The Antec Skeleton Open Concept Case Preview – Computex 2008 Taipei

Video abspielen

Konkreter sieht es da schon bei der Festplatte aus. Diese ist mit meiner derzeitigen Western Digital Raptor nicht gerade langsam. Doch mit ihrem hohen Energieverbrauch und inzwischen nur mehr durchschnittlichen Transferraten kann eine Raptor ihr Alter nicht verbergen. Weitere Aspekte, die mich mit einem Ersatz liebäugeln lassen, sind auch der mit 150 GB relativ beschränkte Platz der Raptor und die immer wieder vergleichsweise verlockenden Eckdaten so genannter Solid State Drives (SSDs). Doch gerade jene Eckdaten halten noch längst nicht immer das, was sie versprechen, hinterlässt doch vor allem der Controller MLC-basierter SSDs im Alltag einen durchwachsenen Eindruck [14].

Western Digital VelociRaptor 300 GB WD3000HLFS fit für die Dämmbox dank 3,5"-Rahmen für Backplanes
Western Digital VelociRaptor WD3000HLFS
Western Digital VelociRaptor WD3000HLFS
Western Digital VelociRaptor WD3000HLFS

Western Digital scheint diese Situation schon früh erkannt zu haben, ist deren im Frühling dieses Jahres vorgestellte VelociRaptor als eine konventionelle 2,5"-Festplatte doch gerade gegenüber etwas günstigeren SSDs sowohl in der Alltags-Leistung als auch im Preis-pro-Gigabyte-Verhältnis noch sehr gut aufgestellt. Um die vorhandene Festplatten-Dämmbox der 3,5 Zoll großen Raptor weiter nutzen zu können, bietet sich insbesondere die VelociRaptor vom Typ WD3000HLFS [15] an. Denn dieses Modell würde mit seinem speziellen Layout bezüglich der Schnittstelle und des Kühlers für Backplanes und Wechselrahmen wie eine normale 3,5"-Festplatte in eine entsprechende Dämmbox passen. Dieses Modell der VelociRaptor kostet mit 300 GB rund 250 Euro inklusive Versandkosten [16] noch etwas mehr als die Variante von Kollege Sasan Abdi – ein Preis, ab dem es gerade einmal 128 GB große MLC-SSDs [17] mit kränkelndem JMicron-Controller (JMF602) [13] gibt.

Simon

Wünsche gibt es bekanntlich viele. Da sich der Autor dieses Abschnitts jedoch in sehr naher Zukunft der Einrichtung einer kompletten Wohnung widmen darf und daher aus Selbstzwang das Budget für teure Leckerbissen vorerst auf ein Minimum gekürzt hat, fällt das persönliche Geschenk dieses Jahr im Vergleich zur vergangenen Weihnachtszeiten insgesamt eher mager aus. Dringender Handlungsbedarf besteht dennoch bei einem „mobilen“ Speicher-Medium. Da ein entsprechendes Festplatten-Gehäuse in Form eines QNAP QBack-25S mit USB 2.0-Anschluss und automatischer 256-Bit-AES-Verschlüsselung bereits vorhanden ist, fehlt lediglich noch eine kleine S-ATA-Festplatte im 2,5 Zoll-Format.

Samsung M6S 320 GB
Samsung M6S 320 GB

Die Wahl fällt aller Voraussicht auf eine Samsung SpinPoint M6S 320GB (HM320JI) oder eine Fujitsu Hornet M160 320GB SATA (MHZ2320BH). Beide Laufwerke drehen mit 5400 Umdrehungen pro Minute und besitzen jeweils acht MByte Cache. Die Zugriffszeit liegt bei 12 Millisekunden. Sowohl die Samsung als auch die Fujitsu gehen derzeit zu einem Preis von ca. 60 Euro über die Ladentheke.

Zudem findet sich mit dem Buch „VMware ESX 3.5: Automatisierung, Befehle, Scripting“ in der gebundenen Ausgabe hoffentlich auch etwas Lese-Stoff für den IT-Administrator unter dem Weihnachtsbaum wieder.

Steffen

Im letzten Jahr war die Vorfreude auf ein 15" MacBook Pro [18] groß. Als die nächste Generation dann im Frühjahr 2008 vorgestellt worden war und das Gerät eintraf, war die Ernüchterung jedoch schnell ebenso ausufernd. Denn wer achtet schon vor dem Kauf darauf, dass eine Tastatur eventuell keine Entfernen-Taste haben könnte? Auch das Fehlen der Tasten Bild-Auf, Bild-Ab, Pos1 und Ende ist unglücklich, wenn man wie ich viel auf der Kommandozeile arbeitet. An einige Eigenheiten wie die abweichenden Tastenkombinationen zum Erzeugen des @- und Pipe-Zeichens oder die merkwürdige Mausbeschleunigung hätte ich mich wohl gewöhnen können. In der Summe waren die Unterschiede zu Linux und Windows jedoch zu krass, so dass ich mich auch von dem tollen Multi-Touch-Trackpad wieder verabschiedete und das nur wenige Tage alte MacBook Pro weiterverkauft habe.

Die Suche nach einem neuen Notebook ging also weiter, verlief jedoch zunächst lange Zeit erfolglos. Da ich mein bisheriges Notebook im vergangenen Sommersemester kein einziges Mal mit in die Uni geschleppt hatte, reifte nach und nach die Einsicht, dass ich auch 17"-Notebooks als Option in Betracht ziehen könnte. Denn wenn man das Notebook ohnehin nur alle paar Wochenenden oder auf eine spontane Mini-LAN einpackt, spielt das Gewicht eine untergeordnete Rolle. Die Entscheidung fiel dann letztendlich auf das HP EliteBook 8730w – einem der wenigen 17"-Notebooks mit mattem Display und Ziffernblock.

HP EliteBook 8730w
HP EliteBook 8730w

Das Notebook ist ausgestattet mit einem Intel Core 2 Duo T9400, 2 GB RAM (aufgerüstet auf 4 GB), Nvidia Quadro FX 2700M mit 512 MB Speicher und 320 GB großer Seagate-Festplatte mit 7200 U/min. Das 17"-Display mit einer Auflösung von 1680x1050 Bildpunkten wurde von LG produziert und kann – abgesehen von der Blickwinkelabhängigkeit (diesbezüglich ist das Display meines alten IBM Thinkpad R51 nach wie vor die Referenz) – überzeugen. Ergänzt habe ich das Notebook um eine Dockingstation, sodass sich der Kabelsalat in Grenzen hält. Insbesondere befindet sich der Audio-Ausgang auf der Vorderseite des Notebooks, was zwar bei der Verwendung von Kopfhörern sinnvoll ist, für den Anschluss von Lautsprechern jedoch die denkbar ungünstigste Position ist. Durch Verwendung der Dockingstation befindet sich am Notebook selbst nun kein einziges Kabel mehr, denn sowohl die Stromversorgung als auch der Anschluss des Netzwerkkabels, der Maus, des Druckers und der Boxen erfolgt über die Dockingstation.

Nachdem der Notebook-Shop es beim ersten Versuch nicht geschafft hatte, das korrekte Modell zu liefern – offenbar kam es beim Pixelfehler-Check zu der Verwechslung –, lief leider auch anschließend nicht alles reibungslos ab. Zwar ließ sich Linux ohne Probleme einrichten, doch erst mit der Betaversion 180.08 der proprietären Linux-Grafiktreiber von Nvidia arbeitete die relativ neue Quadro FX 2700M problemlos zusammen. Die nächste Hürde ergab sich beim Bestellen eines 2 GB großen RAM-Moduls, welches das eingebaute 2 GB große Modul ergänzen sollte. Ein bekannter Internetversand lieferte nämlich zunächst zwei 1 GB große Module, so dass erneut den Weg zur Post angetreten werden durfte, um auch diesem Händler die Korrektur seines Fehlers zu ermöglichen. Ärgerlich war auch, dass ein HP-Mitarbeiter am Telefon die Auskunft erteilte, man könne in die Dockingstation jede beliebige 2,5"-Festplatte einbauen. Das stimmt nämlich nur dann, wenn man bereits den passenden Einbauschacht besitzt, den es ausschließlich inklusive einer 250 GB großen Festplatte für unverschämte 270 Euro zu kaufen gibt. Immerhin schaffte es ein dritter Händler tatsächlich, beim ersten Versuch den korrekten Notebook-Rucksack zu liefern.

Aber immerhin: Ergänzt um die Dockingstation erfüllt das neue Notebook seine Aufgabe als Desktop-Replacement bislang gut.

Toengel

Wieder ist ein Jahr herum und es ist viel passiert: der Kampf HD-DVD vs. Blu-ray hat sich zugunsten der Blu-ray entschieden, die Blu-ray-Player sind inzwischen erschwinglich geworden, neue Grafik- und Prozessorgenerationen haben dieses Jahr das Licht der Welt erblickt. Nur Deutschland ist immer noch ein HDTV-Entwicklungsland im Bereich des privaten und öffentlichen Fernsehens.

Auch dieses Jahr möchte ich mir einen Wunsch erfüllen, der sich abseits der Computerbranche bewegt. Nachdem ich dieses Jahr live in den Genuss von Queen + Paul Rodgers in Mannheim gekommen bin und als Queen-Fan natürlich das neue Album The Cosmos Rocks bereits besitze, freut es mich umso mehr, dass dieses Jahr noch The Single Collection Vol.1 [19] veröffentlicht wird.

Queen Single Collection Vol. 1
Queen Single Collection Vol. 1

In dem ersten von vier Box-Sets befinden sich 13 Singles aus den Jahren 1973 bis 1979 und es umfasst Klassiker wie Bohemian Rhapsody, Somebody To Love oder We Are The Champions. Dabei wurde das Layout der Cover von den Originalen, die um den Globus verteilt veröffentlicht worden sind, übernommen. So kann ich auch dieses Jahr nur sagen: Zurücklehnen und Anlage aufdrehen! Frohe Weihnachten!

Volker

Jahr ein, Jahr aus lege ich mit dem Mountainbike mehrere Tausend Kilometer zurück. Kein Wunder, bietet der Spreewald allein unzählige Kilometer gute Radwege. Parallel dazu gibt es hier in der Gegend darüber hinaus die stillgelegten oder noch aktiven Tagebauten zur Braunkohlenförderung, in denen ein Mountainbike dank Stock, Stein und vor allem viel Sand richtig gefordert wird. Aufgrund der asphaltierten Radwege entlang des Deiches der Spree, aber auch durch die guten Verbindungen zwischen den Dörfern in der Umgebung, auf dessen Straßen fast nie ein Auto fährt, bin ich in diesem Jahr allerdings fast mal wieder schwach geworden. Ziel für 2009 ist deshalb: ein Rennrad!

Pinarello Prince Carbon 50HM1K Torayca
Pinarello Prince Carbon 50HM1K Torayca

Beim Radeln bin ich zwar ein alter Hase, bei einem Rennrad begebe ich mich aber auf Neuland. Deshalb kommt freilich kein Carbon-Rad aus italienischem Hause in Frage, auch wenn dieses Bike (siehe oben) schon optisch ein Traum ist. Zum Start werden aber mit Sicherheit erst einmal kleinere Brötchen gebacken. Aktuell stellen die meisten Hersteller ihre 2009er Modelle vor, so dass hier und da ein Schnäppchen aus dem noch aktuellen Modelljahr gelandet werden kann. Überstürzt handeln sollte man aber dennoch nicht – und vor allem die Folgekosten im Auge behalten. Denn das Rad ist nur ein Punkt in einem größeren Gesamtpaket. Zur notwendigen Ausstattung gehören nämlich auch Schuhe für die Klickpedale, eine ordentliche Radhose, vielleicht ein Trikot und Handschuhe, sowie ein Tacho und weitere Kleinigkeiten wie Trinkflasche ect. pp.. Bis all' diese Punkte zusammengetragen sind, dürfte auch der runde Geburtstagswunsch im Mai des kommenden Jahres mit abgehakt sein. Aber spätestens dann sollte das Rad definitiv fahrbereit im Haus stehen.

Wolfgang

Einen eigenen Wunsch zu finden, ist mittlerweile ganz schön schwierig geworden, denn irgendwie ist man ja mit vielen Dingen zufrieden. Der eigene Rechner ist noch schnell genug, um sämtliche Spiele in hohen Qualitätseinstellungen darstellen zu können. Ok, Crysis Warhead stellt sich diesbezüglich noch etwas bockig an. Doch bei wem ist das nicht der Fall? Zudem möchte ich gerne bei einer einzelnen Grafikkarte bleiben. Das Heimkino ist zu meiner vollen Zufriedenheit fertiggestellt und dort genieße ich zur Zeit lieber zahlreiche Filme als erneut in irgendeine Bastelwut zu verfallen.

Die Antwort auf die scheinbar noch schwierigere Frage als die nach „dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ hat sich dann eines Tages aber doch überraschend schnell von selber beantwortet, als die (mehr, oder eher weniger) guten Kopfhörer des iPods einfach nicht mehr wollten. Neue mussten also her, allerdings sollen es dieses Mal doch deutlich bessere Vertreter ihrer Art sein, da die audiophilen Ansprüche mit der Zeit gestiegen sind.

Ultimate Ears Super.fi 5 Pro
Ultimate Ears Super.fi 5 Pro

Nach sorgfältiger Überlegung und stundenlanger Recherche sollen es nun die In-Ear-Kopfhörer „Super.fi 5 Pro“ von Ultimate Ears werden. Sie scheinen meinem Hörgeschmack entgegen zu kommen, da die Ultimate-Ears-Produkte größtenteils auf eine gute Linearität ausgelegt sind und weniger mit einem zu stark betonten Bass punkten sollen. Ebenfalls reizvoll ist die versprochene Außengeräuschdämpfung von 26 dB, sodass man sich selbst in lauten Umgebungen noch auf die Musik konzentrieren kann.

Austauschbare Kabel, einen Dämpfungszwischenstecker für Ausgänge mit sehr hohen Pegeln und vor allem verschiedene Ohranpassstücke runden die Ausstattung der Super.fi 5 Pro ab. Als Gegenleistung verlangt man nicht gerade zaghafte 150 Euro von mir – die Ohren werden das Geschenk hoffentlich mit Dankbarkeit annehmen.

Frohes Fest!

Abschließend möchten wir allen Mitglieder, treuen Lesern und Gelegenheitssurfern noch von allem Herzen eine besinnlichen Vorweihnachtszeit wünschen und hoffen, dass bei dem ein oder anderen ein kleiner oder großer Wunsch am 24. Dezember in Erfüllung gehen wird.

Das ComputerBase-Team

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a357798.html
  2. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/multimedia/2008/test_logitech_z_cinma_advanced/
  3. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a298694.html
  4. http://www.trenga.de/details2008.asp?kat=2&subcat=5&ID=82&lang=EN
  5. http://www.htc.com/www/product/touchhd/overview.html
  6. http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=497128
  7. http://ex-fh20.exilim.de/de/
  8. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a269814.html
  9. http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=215394
  10. http://www.computerbase.de/news/hardware/monitore_displays/2008/juli/hp_24-zoll-tft_s-ips-panel/
  11. http://www.wdc.com/de/products/Products.asp?DriveID=494
  12. http://www.computerbase.de/news/hardware/komplettsysteme/2008/juni/intel_atom_netbook_nettop/
  13. http://www.antec.com/ec/de/productDetails.php?ProdID=15125#
  14. http://www.anandtech.com/cpuchipsets/intel/showdoc.aspx?i=3403&p=7
  15. http://www.wdc.com/de/products/Products.asp?DriveID=495
  16. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a358271.html
  17. http://www.computerbase.de/preisvergleich/?cat=hdssd;xf=252_131072&sort=p
  18. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/2007/computerbase_weihnachten_2007/11/#abschnitt_steffen
  19. http://www.queensinglesbox.com/
Copyright © 1999–2012 ComputerBase GmbH