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Test: Call Of Duty 4 – Modern Warfare

von Sasan Abdi

Vorwort

Die Call-Of-Duty-Reihe war bis dato für satte Auseinandersetzungen vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges bekannt. In allen drei bisherigen Teilen sowie in den zugehörigen Addons galt es für den Spieler, als Angehöriger der alliierten Streitkräfte in Europa und Afrika gegen die Truppen Nazi-Deutschlands anzutreten. Mit Call Of Duty 4: Modern Warfare hieven der Publisher Activision und die Spieleschmiede Infinity Ward nun die ebenso beliebte wie gelungene Call-Of-Duty-Serie (CoD) aus dem historischen Hintergrund des 2. Weltkriegs in eine nahe Zukunft. Absolut „zeitgemäß“ gilt es in Modern Warfare dieses Mal, einen diffusen terroristischen Gegner zu schlagen, der auch vor atomaren Schlägen nicht zurück schreckt (siehe Bild).

CoD 4 – Atomarer Schlag
Atomarer Schlag in Call of Duty 4

ComputerBase hat den vierten Teil der Serie unter die Lupe genommen und klärt, ob der Sprung in die Zukunft mit Call Of Duty 4: Modern Warfare gelungen ist.

Inhaltliches

Auch das Shooter-Genre lebt – gerade auf dem Sektor der so genannten „Kriegsspiele“ – von einer gut erzählten Handlung und einem sauberen Missionsdesign. In diesem Abschnitt klären wir, wie sich Call Of Duty: Modern Warfare in diesen Punkten schlägt.

Plot

Nach der grandiosen Introsequenz und den ersten Missionen wird schnell klar, dass Call Of Duty 4: Modern Warfare seinem Namen alle Ehre macht. Die gesamte Handlung des Spiels ist konsequent auf Orte fokussiert, die auch heute schon potentielle Krisenherde sein könnten, oder es gar schon sind. Ob auf der Arabischen Halbinsel, in Russland, der Ukraine (Tschernobyl) oder aber in Aserbaidschan – im Verlauf der Einzelspielerkampagne wird nichts ausgelassen.

In eben diesen Regionen operiert der Spieler in wechselnden Rollen als Mitglied des britischen Special Air Service (SAS) oder als US-Marine. Sehr gelungen ist hierbei die logische Verknüpfung der beiden Handlungsstränge, die für einen erstaunlichen Tiefgang der Kampagne sorgen: Während man als Marine vornehmlich auf der Arabischen Halbinsel bei der Invasion eines fiktiven Ölstaates agiert (man bemerke die Anlehnung an den Irak-Krieg), stoßen die Kollegen des SAS bei der Bergung eines Informanten aus den Händen russischer Ultra-Nationalisten – zu spät – auf eine Information, die besagten Feldzug im Nahen Osten dramatisch verändert.

Call Of Duty 4 – Modern Warfare
Umkämpfte Hochburg russischer Ultranationalisten

Fortan entwickelt sich die Kampagne wie ein sehr gut gestrickter Politthriller über ein bombastisches Kriegsszenario, das in erster Linie mit zahlreichen Überraschungen und Wendungen und somit mit nur wenig Vorhersehbarkeit im sonst üblichen Genre-Einerlei zu glänzen weiß. Geschmacklich sicher diskutabel ist, dass auch in diesem Kriegsspiel nicht mit alten Vorurteilen gebrochen wird: Während auf der einen Seite mit Briten und Amerikanern die Guten kämpfen, steht auf der bösen Seite eine recht platte Mischung aus arabischen Terroristen und russischen Tyrannen – vielleicht hätte hier ein weniger konventionelles Feindbild nicht geschadet. Zumal die Realität gerade in unserer heutigen Zeit beweist, dass eine solche Schwarz-Weiß-Malerei in der Realität schlicht nicht funktioniert.

Abgesehen davon ist der einzige handfeste Kritikpunkt am Plot die mit rund acht Stunden doch recht knapp bemessene Spielzeit, die aber durch die Wahl des Schwierigkeitgrades (hier „Soldat“, Näheres siehe „Schwierigkeitsgrade“) verändert werden kann. Dieser Negativpunkt wird durch den umfassenden Multiplayer allerdings entscheidend abgeschwächt (siehe hierzu „Multiplayer“).

Missionsdesign

Mitunter maßgeblich verantwortlich für den Tiefgang der Kampagne, die jedem Hollywood-Streifen locker die Stirn bieten kann, ist das gelungene Missionsdesign. Auch wenn das Kriegshandwerk generell ja nun nicht gerade mit einer Vielzahl verschiedener Tätigkeiten zu locken weiß, so wird Modern Warfare dank einer umsichtigen Gestaltung der Missionen niemals langweilig.

Schon die erste Aufgabe zeigt exemplarisch, mit was für einer Geschwindigkeit das Spiel abläuft und mit welch' hohem Detailgrad man bei Infinity Ward gearbeitet hat: Innerhalb von wenigen Minuten gilt es, einen im Pazifik treibenden Frachter zu stürmen und nach einem „Paket“ zu durchsuchen. Kurz nachdem man sich zu eben diesem durchgeschossen hat, wird das Schiff von anfliegenden Migs zerstört. Alles wackelt, Wasser bricht ein, Metallstücke schießen durch die Gegend und für den Spieler heißt es: Rennen (siehe Bild). Wer seinem Team nicht schnell genug folgt – was nicht zuletzt wegen der Wassermassen und der daraus resultierenden schlechten Sicht kein Leichtes ist – geht in den Fluten unter.

CoD 4 – Frachter-Mission
Mission 1: Flucht aus einem sinkenden Frachter

In den folgenden Missionen muss der Spieler dann beispielsweise einen fest steckenden Panzer sichern, an Bord eines Lockheed AC-130H Spectre Gunship oder CH-47-Chinook-Transporthubschraubers Feuerunterstützung leisten, abgeschossene Piloten aus Gefahrenzonen bergen und fiesen Terror-Führern mit einem Scharfschützengewehr so richtig zusetzen – zugegeben, weitestgehend business as usual.

Dennoch kommt in Modern Warfare niemals auch nur ein Hauch von Langeweile auf. Begründet liegt dies in der cineastischen Inszenierung, welche die Verantwortlichen bei Infinity Ward ganz offensichtlich großartig beherrschen. Dabei kommen Stilmittel zum Einsatz, die auf den ersten Blick fast schon so selbstverständlich erscheinen, dass man sich wundern muss, warum so viele andere Genre-Mitbewerber auf diese Authentizität stiftenden Werkzeuge verzichten.

Vor allem die Vielzahl von geskripteten Randhandlungen sorgt dafür, dass zu keiner Zeit der Eindruck entsteht, man sei nicht mitten drin. Im Gegenteil: Modern Warfare zieht den Spieler mit den andauernden, teils riesigen Kämpfen derart in den Bann, dass man alles um sich herum vergisst. Im Leben eines CoD-4-Spielers gibt es – abgesehen von den taktischen Scharfschützenmissionen – einfach keine Ruhe. Panzer rollen neben einem her und feuern stetig ganze Häuser in Schutt und Asche, Hubschrauber liefern sich über dem eigenen Squad halsbrecherische Schusswechsel mit vermummten Terroristen, die versuchen, die fliegenden Gegner mit Boden-Luft-Raketen abzuschießen und auch die eigenen Leute feuern andauernd und wissen sich zudem, zum großen Glück des Spielers, sinnvoll zu bewegen.

Abgerundet wird das Geschehen von hervorragenden Videosequenzen, die den explosiven Anspruch des Spiels deutlich unterstreichen.

CoD 4 – Videosequenz
Videosequenz: Anfliegen Boden-Luft-Rakete gefährdet den SAS-Heli

Aufgrund dieser Umstände kann Modern Warfare sodann auch ein leidliches Problem des Genres, das auch der CoD-Reihe anhaftet, verziehen werden: Die Kampagne von CoD 4 gestaltet nach wie vor zu einhundert Prozent linear; der Spieler hat in keiner Weise die Möglichkeit, den Fortlauf zu verändern. Auch ist er bei seinem Vorankommen nach wie vor auf seine KI-Partner angewiesen, da nur diese beispielsweise Türen öffnen und damit zum nächsten Teil einer Mission führen können.

Kämpferisches

Soweit zu den eher theoretischen Grundlagen. Im Anschluss an den offiziellen Trailer zum Spiel soll nun ein detaillierterer Blick auf einige weitere Kernaspekte geworfen werden.

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KI

Auch beim Stichwort „Künstliche Intelligenz“ (KI) kann die bisher erhobene Lobesrede auf Modern Warfare nicht beendet werden. Zwar stehen befreundete NPCs gerade in engen Gängen gerne mal im Weg herum (ein echtes Ärgernisse im beinharten Häuserkampf), doch kann der KI daraus kein reißfester Strick gedreht werden. Denn abgesehen davon verstehen sowohl Gegner als auch Verbündete ihre Arbeit ausgezeichnet zu erfüllen: Handgranaten werden gezielt geworfen, Einheiten beginnen zu logisch schlüssigen Momenten mit einer Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung und suchen stetig Deckung vor umher fliegenden Geschossen. Auch wechseln gerade die gegnerischen Truppen gerne häufiger ihre Position, sodass es nur selten zu eintönigen Stellungskämpfen kommt und vor allem der Straßenkampf in den Marines-Missionen unglaublich authentisch wirkt.

Waffen

Das Waffenarsenal von Modern Warfare bietet alles, was in einer nahen Zukunft zum Einsatz kommen könnte. Standardmäßig ist der Spieler in der Regel mit zwei Maschinengewehren, einer Pistole und jeweils vier Blend- und Splittergranaten ausgestattet. Gerade die Maschinengewehre lassen sich aber, einmal auf dem Schlachtfeld angekommen, sehr häufig und recht beliebig austauschen. So lassen die Gegner Schusswaffen vom Typ Mini-Uzzi, MP5, P90, AK47 und Dragunov liegen, sodass ein jeder sich nach Belieben ausstatten kann. Überdies kommt man im Verlauf der Kampagne in den Genuss, Panzerabwehrraketen vom Typ FGM-148 Javelin, einen M203-Granatwerfer, stationäre Maschinengewehre sowie die Geschütze des A130 und die Railguns der Hubschrauber benutzen zu können.

CoD 4 –Scharfschütze
Im Visier: Das Scharfschützengewehr in Aktion

CoD 4 – Wirkung einer Blendgranate CoD 4 – Panzerabwehr Waffen

Schwierigkeitsgrade

Modern Warfare kommt mit vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden daher. Erwähnenswert ist, dass das Spiel im Rahmen des Tutorials eine Empfehlung zur Einstellung abgibt. Je nachdem in welcher Zeit der Hindernisparcours, bei dem man eigentlich alle Fertigkeiten eines CoD-4-Spielers innerhalb weniger Minuten an den Tag legen muss, bestanden wurde, wird man in einen der vier Grade eingeordnet.

Schon auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad ist Modern Warfare gerade in späteren Missionen selbst für Shooter-Freunde eine Herausforderung. Wem die anfangs erwähnte Spielzeit von rund acht Stunden zu kurz erscheint, sollte in jedem Fall das nächsthöhere Level wählen. Vom allerhöchsten Rang ist prinzipiell abzuraten, da dieser beim Großteil der Spieler aufgrund des unglaublichen Ansturms von Gegnern – und vor allem deren Granaten – zu größerer Frustration führen dürfte.

Multiplayer

Der von Punkbuster geschützte Multiplayer von Call Of Duty: Modern Warfare vereint die positiven Aspekte anderer Genre-Referenzen und sorgt dafür, dass auch nach dem Ende der Einzelspielerkampagne viele weitere Stunden Spielspaß garantiert sind. Dafür verzichteten die Verantwortlichen bewusst auf einen allzu klassischen – und einfacher zu erstellenden – Standard-Multiplayer, der mit ein paar Karten zum (Team)-Deathmatch einlädt.

Stattdessen motiviert der Mehrspieler von Modern Warfare durch ein aus der „Rainbow Six“-Reihe bekanntes Rangsystem, bei dem man bei gewonnenen Spielen in den Rängen auf-, bei verlorenen aber wieder absteigt. Doch hagelt es für gewonnen Spiele nicht nur Ränge, sondern auch echte Goodies wie die Option, seinen Soldaten mit neuen / anderen Waffen auszustatten oder ganz neue Charakterklassen zu erspielen. Letzteres ist gerade am Anfang am wichtigsten. Als „Newbie“ hat man in Modern Warfare nämlich zunächst nur drei Klassen zur Auswahl – eine Einschränkung, die prompt zum exzessiven Online-Gaming motiviert.

CoD 4 – Multiplayer-Startscreen
CoD 4 Multiplayer Lounge

Überdies können mit der Zeit die persönlichen Eigenschaften des eigenen Kämpfers verbessert werden: So kann man sich mehr Lebensenergie, eine stärkere Durchschlagskraft der Waffe oder ein Mehr an Ausdauer hinzu „kaufen“. Abgerundet wird das RPG-Element bei Modern Warfare durch die Möglichkeit, sich mit Hilfe von diversen Extras Vorteile zu erschleichen. Dazu gehört beispielsweise die Option „Terminator“, bei welcher man auch nach einem tödlichen Schuss noch für ein paar Sekunden feuern kann. Von diesen Extras gibt es ein gutes Dutzend, wobei allerdings nur drei gleichzeitig genutzt werden können.

Abgerundet wird der Multiplayer durch die mittlerweile offenbar fehlerfreie Matchmaking-Funktion, die für kurzentschlossene Clans und Spieler nach gleichstarken Gegnern sucht, sowie von der wirklich gelungenen „Kill Cam“-Option, welche einem die letzten Sekunden vor dem eigenen Ableben aus der Perspektive des Gegners vor Augen führt.

Insgesamt ist der Multiplayer von Modern Warfare wirklich herausragend und relativiert die etwas zu kurz geratene Einzelspieler-Kampagne. Als einzigen Kritikpunkt kann man an dieser Stelle anführen, dass man die Kampagne nicht im Koop-Modus durchspielen kann. Aufgrund der stetigen Motivation, die der Mehrspieler aufgrund der vielen Gimmicks fördert, sei dieser kleine Schnitzer aber verziehen.

Technisches

Inhaltlich und spielerisch wusste Call of Duty 4: Modern Warfare zu überzeugen. In diesem Abschnitt wird ein Blick auf die grafische- und tontechnische Umsetzung des Titels geworfen. Zuvor seien an dieser Stelle das Testsystem sowie die vom Hersteller empfohlene minimale Systemkonfiguration erwähnt.

CoD 4 – Grafik-Menü
CoD-4-Grafik-Menü

Testsystem für Call Of Duty 4

Minimale Herstellerempfehlung für Call Of Duty 4

Auf besagtem Testsystem lief das Spiel in einer Auflösung von 1280*1024 (4xAA / sonstige Einstellungen auf „Ja“ bzw. Maximum („Normal“)) stabil mit rund 50 Bildern pro Sekunde, wobei der Wert gerade in explosiven Gefechten durchaus variierte.

Grafik

Man mag kaum glauben, dass Modern Warfare noch auf der Technologie von CoD 2 fußen soll. Doch ganz egal um welche Engine es sich im Detail tatsächlich handelt: Sie ist absolut zeitgemäß. So glänzt Call Of Duty 4: Modern Warfare mit wunderbaren dynamischen Schatten, einem realistischen Mündungsfeuer, sehenswerten Explosionen und einer authentischen Physik. Je nach Materialstärke berechnet die Grafik-Engine ein unterschiedliches Durchschussverhalten, sodass beispielsweise Blech oder aber auch dünnes Holz keinen so guten Schutz bieten wie ein Baum oder eine dickere Wand. Auch werden – eine CoD-Premiere – die Körper der Verschiedenen in Modern Warfare mittels vorgefertigte Texturen und Ragdoll detailliert dargestellt. Überdies ist ein Großteil der Strukturen zerstörbar, sodass Kraftfahrzeuge im wahrsten Sinne des Wortes einen „explosiven“ Schutz bieten (siehe Bilder) und russische Ultra-Nationalisten selbst in einem Haus vor den Geschützen des AC-130H nicht sicher sind.

Call Of Duty 4 – Modern Warfare
Gassen der fiktiven Hauptstadt des CoD-4-Ölstaates

Call Of Duty 4 – Modern Warfare Call Of Duty 4 – Modern Warfare CoD 4 – Explodiertes Auto

Sound- & Sprachumsetzung

Auch soundtechnisch ist der vierte Teil der Call-Of-Duty-Reihe ansprechend umgesetzt. Neben den authentischen Geräuschen eines modernen Schlachtfelds sorgt auch die zu passenden Zeiten eingespielte Musik von Stephen Barton dafür, dass dem Spieler die eine oder andere Gänsehaut vergönnt ist.

Besonders gut gelungen ist auch die Sprachumsetzung. Auch wenn an dieser Stelle generell vehement dafür plädiert werden muss, gerade Spiele dieser Art in der Originalsprache zu belassen, so wussten die für die Synchronisation verantwortlichen doch, was sie taten. Die einzelnen Charaktere und die Ingame-Stimmen sind hervorragend besetzt und sorgen dafür, dass die Atmosphäre – nicht wie so oft – an einer kläglichen Eindeutschung krepiert.

Fazit

Call Of Duty: Modern Warfare hat ohne Übertreibung alles, was ein Kriegs-Shooter haben muss: Einen spannenden Plot, ein ausgefeiltes, cineastisches Missionsdesign, die grandiose Grafik, den packenden Sound, eine einwandfreie KI, ein umfassendes Waffenarsenal und ein ausgewogenes Verhältnis der Schwierigkeitsgrade.

Aus diesem Grund fällt das Fazit an dieser Stelle überraschend kurz aus: Modern Warfare ist quasi perfekt. Daran können auch kleine Schönheitsfehler wie die brutale Linearität der Kampagne sowie die fehlende Interaktion mit der Umgebung (Stichwort: „Türen öffnen“) und die sicher diskutable, keinerlei Überschneidungen erlaubende Gut-Böse-Logik nichts ändern. Der einzige wirkliche Kritikpunkt, die kurze Spieldauer der Einzelspielerkampagne, wird zum einen von den verschiedenen Schwierigskeitsgraden, zum anderen aber vor allem durch den umfassenden Multiplayer relativiert.

Für Shooter-Freunde bleibt am Ende dieses Tests somit nur noch eine Empfehlung: Kaufen.

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