Test: S.T.A.L.K.E.R. – Call of Pripyat (3/5)

Im Osten nichts Neues?
Autoren: Sasan Abdi und Wolfgang Andermahr

Allgemeine Benchmarks

Und wie schaut die allgemeine Performance bei Stalker Call of Pripyat aus? Diese untersuchen wir anhand derselben Testsequenz und denselben Einstellungen. Bei den DirectX-11-Karten lassen wir den technischen Vorteil angeschaltet, wobei wir jedoch auf die Tessellation verzichten. Somit können die Radeon-HD-5000-Karten aufgrund der besseren API generell eine höhere Performance als die anderen Testprobanden mit DirectX 10 aufweisen.

1920x1200 1xAA/1xAF

1920x1200 1xAA/1xAF

 Maximal:
ATi Radeon HD 5870
86,0
ATi Radeon HD 5850
71,0
Nvidia GeForce GTX 285
56,0
Nvidia GeForce GTX 275
53,0
Nvidia GeForce GTX 260
43,0
ATi Radeon HD 4870
41,0
ATi Radeon HD 4850
32,0
Nvidia GeForce GTS 250
27,0
 Durchschnitt:
ATi Radeon HD 5870
70,7
ATi Radeon HD 5850
58,3
Nvidia GeForce GTX 285
49,7
Nvidia GeForce GTX 275
46,7
Nvidia GeForce GTX 260
38,1
ATi Radeon HD 4870
34,0
ATi Radeon HD 4850
26,4
Nvidia GeForce GTS 250
24,0
 Minimal:
ATi Radeon HD 5870
62,0
ATi Radeon HD 5850
52,0
Nvidia GeForce GTX 285
41,0
Nvidia GeForce GTX 275
39,0
Nvidia GeForce GTX 260
32,0
ATi Radeon HD 4870
29,0
ATi Radeon HD 4850
23,0
Nvidia GeForce GTS 250
20,0

Ohne Anti-Aliasing sowie der anisotropen Filterung zeigen unter 1920x1200 vor allem die DirectX-11-Vertreter, wer in Stalker Call of Pripyat das Sagen hat. So setzt sich die Radeon HD 5850 im Durchschnitt um 17 Prozent von der GeForce GTX 285 ab, während die Radeon HD 5870 eine noch um 21 Prozent höhere Leistung als der kleinere Bruder abliefert. Und auch bei den Minimum-FPS liegt ATi weit in Front.

Die Radeon HD 4870 hat dagegen das Nachsehen und muss sich der GeForce GTX 260 um zwölf Prozent geschlagen geben. Die GeForce-GTX-200-Beschleuniger unterscheiden sich untereinander um 30 Prozent. Wirklich flüssig läuft der dritte Stalker-Teil in diesen Qualitätseinstellungen erst ab einer Radeon HD 4870. Sowohl die Radeon HD 4850 als auch die GeForce GTS 250 weisen keine flüssigen Frameraten mehr auf.

1920x1200 4xAA/16xAF

1920x1200 4xAA/16xAF

 Maximal:
ATi Radeon HD 5870
44,0
ATi Radeon HD 5850
38,0
Nvidia GeForce GTX 285
27,0
Nvidia GeForce GTX 275
24,0
ATi Radeon HD 4870
23,0
Nvidia GeForce GTX 260
20,0
ATi Radeon HD 4850
17,0
Nvidia GeForce GTS 250
12,0
 Durchschnitt:
ATi Radeon HD 5870
35,2
ATi Radeon HD 5850
29,7
Nvidia GeForce GTX 285
21,8
Nvidia GeForce GTX 275
19,2
ATi Radeon HD 4870
18,0
Nvidia GeForce GTX 260
16,7
ATi Radeon HD 4850
13,2
Nvidia GeForce GTS 250
9,8
 Minimal:
ATi Radeon HD 5870
29,0
ATi Radeon HD 5850
23,0
Nvidia GeForce GTX 285
18,0
Nvidia GeForce GTX 275
16,0
ATi Radeon HD 4870
14,0
Nvidia GeForce GTX 260
14,0
ATi Radeon HD 4850
10,0
Nvidia GeForce GTS 250
7,0

Mit den beiden qualitätssteigernden Features können sich die Radeon-HD-5000-Produkte gar noch weiter von der Konkurrenz absetzen. Die Radeon HD 5850 rendert um 36 Prozent flotter als die GeForce GTX 285, die Radeon HD 5870 gar um 61 Prozent. Die Radeon HD 4870 kann die GeForce GTX 260 nun um acht Prozent überholen, reiht sich aber noch hinter der GeForce GTX 275 ein. Diese ist noch um sieben Prozent schneller.

Bei eingeschalteter Kantenglättung benötigt Stalker Call of Pripyat bei maximalen Details eine enorm schnelle Grafikkarte. In 1920x1200 ermöglicht einzig die Radeon HD 5870 und zu einem Großteil noch die Radeon HD 5850 flüssige FPS-Werte, solange der DirectX-11-Modus angeschaltet ist. Die ältere Radeon-HD-4000- sowie die GeForce-GTX-200-Garde ist in dem Fall durchweg zu langsam, um auch nur annähernd an die 30-FPS-Grenze zu kommen.

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