Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : warum tragt ihr den "military-look"?
Hi leute,
ich muss für die schule eine umfrage machen. Es geht sie um folgendes xD...
...warum tragt ihr den sogenannten „military-look“ oder Teile davon? Gemeint sind u.a. die Nato- und die Fliegerjacke, Trenchcoat, Parka, Cargo-Hose mit vielen Außentaschen, Tank-Top, spezielle Stiefel, Bundeswehr-Rucksäcke, schwere Hosenketten, imitierte Patronengürtel, „Dogtags“ und diverse Prints wie z.B. Camouflage.
Vielen dank für eure antworten.
Also ich trag sowas gar nicht. Vor ein paar Jahren war der Camouflage Look ja ziemlich In.
Krebsnebelwesen
20.09.2006, 23:29
Ich habe das auch eine Zeit lang getragen. Meistens aber nur in der Woche...
War so von Mitte 1997 bis Mitte 1999. Da hatte ich auch wirklich alles. Hosen, Hemden, Jacken, Rucksack, Mütze...
Hier ein Beweisfoto :D
HappyMutant
21.09.2006, 00:19
Das Gefährt ist aber nicht Standard. Der gute alte Wolf gl sah irgendwie anders aus. :D
Naja wenn Military, dann BW-Restbestände wie die T-Shirts, die sind ja recht robust. ;) Cargo-Hosen selten und nur weil sie wirklich praktisch sind. Und garantiert kein Camouflage-Look oder die Stiefel, außer wenn sie praktisch sind. Und mit den Bundeswehr-Rucksäcken würde ich mich auch nicht in der Öffentlichkeit blicken lassen (haben sie eh behalten). Und den restlichen Klimperkram der irgendwo rumbaumelt den brauche ich nun wirklich nicht, nervt nur. :D
Das Trenchcoat und Parker (Edit: okay es gibt die beliebten BW-Parka, glatt vergessen) Military-Look sein sollen bezweifel ich hier einfach mal.
Krebsnebelwesen
21.09.2006, 00:59
Tja, H.M., das Glück der Auslandseinsätze :) Das war eines schönen Sommers in Sarajevo.
Den Flecktarnparka habe ich aber auch behalten. Natürlich bezahlt. Ziehe ich aber nur im Garten bei der Arbeit an...
"Glück der Auslandseinsätze"? :freak
Naja... wohl fühlen würd ich mich net... aber des is OT... :D
Ich hab "damals" sowas getragen weil ich sehr oft im Wald unterwegs war
und oder angeln. Tarnung is alles ;)
In der Öffentlichkeit habe ich sowas nur getragen wenn ich mich einsauen wollte/musste.
vielen vielen dank für eure antworten!
aber tragt ihr das wirklich nur weil es praktisch ist und nicht auch der "coolness" wegen?
Ne "coolness" isset net....
Ich denke da sind die meisten hier im Forum raus aus den Alter ;)
[Chefkoch]
21.09.2006, 09:59
aber tragt ihr das wirklich nur weil es praktisch ist und nicht auch der "coolness" wegen?
Naja, besonders "cool" komme ich mir nicht vor, wenn ich mit nem BW-Shirt im Garten arbeite oder den Wagen wasche :D
Ich hatte damals (das ist bestimmt 12-15 Jahre her!) nen BW-Rucksack - war halt ne Zeit, wo man vielleicht noch etwas "punkiger" :evillol unterwegs war; der war von oben bis unten mit Schriftzügen/ Aufnähern von irgendwelchen Metalbands versehen...wie gesagt, lang ist´s her. Aber praktisch waren die Dinger immer!
Edit: ach ja, die Crago-Hosen waren auf Festivals immer äußerst praktisch - es passten mind. 2 Bierdosen in jede Tasche :lol
kennyalive
21.09.2006, 10:08
Ich finde Cargo-Hosen mit Außentaschen wirklich praktisch. Sind zwar optisch net so der bringer, aber wenn man mal viel mit rumtragen muss, sind die extrem gut angebracht.
Hab ne weiße Camouflage-Hose und die find ich einfach spitze. Sieht extrem gut aus und passt . :D
Will mir in den nächsten Wochen noch ein vernünftiges Dogtag zulegen, aber ansonsten trage und halte ich vom "Military-Look" nix.
ich trage wenn nur cargohosen weil die praktisch sind. Camouflage sachen finde ich hässlich passt nicht zu meinen schwarzen Buddlerstyle( der name kommt nicht von mir)
reiskocher83
21.09.2006, 22:38
Also ich trage imer noch mit 23, sehr gerne meine BW-Hose, im amerikansichen Stiel, der hiesige, gepunktete Stoff gefällt mir überhaupt nicht.
Cool bin ich darin sicher nicht, bin ja kein HipHopper der cool sein will *Streit provozier*, aber ich mag dies eArt von Hose. ISt die einzige schlabber Hose überhaupt die ich anziehen würde. Und bequem sind sie allemal. Sieht ,naja, auch irgend wie männlich aus, so, von wegen...harter Soldat :evillol :freak
___
Jan
Wintermute
21.09.2006, 23:54
Ich habe Stiefelchen mit Stahlkappen drin. Damit es mir egal ist wenn Leute bei Konzerten und Festivals auf meinen Füßen rumtreten.
Anderes BW-Sach habe ich auch, aber nicht in Camo sondern Uni (Schwarz meist). Rucksäcke sind günstig und praktisch, in die Hosen passt viel Bier. Simpel.
Tapeworm
21.09.2006, 23:57
das einzige was bei mir camo look hat sind meine chucks ^^
Ich habe bis jetzt nicht und werde wohl auch niemals etwas dieser Art anziehn.
Auch wenn ich damit nicht wirklich auf Gegenliebe stoße, ich halte es für geschmacklos mich so anzuziehn als ob ich im Krieg oder weiß Gott wo wäre.
Es soll Länder geben, in denen Kinder dazu gezwungen werden soetwas zu tragen und ganz sicherlich nicht mit modischen Aspekt
Mfg McHurtz
Edit: Das bezieht sich jetzt unbedingt auf Oliv Grün, sondern eher auf das Camo Muster und co.
...warum tragt ihr den sogenannten „military-look“ oder Teile davon? Gemeint sind u.a. [...] schwere Hosenketten, [...] und diverse Prints wie z.B. Camouflage.
Schwere Hosenketten (bzw is eigentlich mehr Geldbeutelkette) - ganz einfach: So kann ich im Suff oder im Gedrängel meinen Geldbeutel net verlieren. :D
Camouflage / Cargo - auch einfach: Mir gefällt's ("Coolness" und "In-Sein" ist mir dabei ziemlich sch**ssegal...) und die vielen Taschen sind zudem noch praktisch. Allerdings nur bei Hosen. Ausserdem macht in meinen Augen eine Tarn- oder Cargohose noch keinen "Military-Look" aus. Wäre wohl im Ernstfall auch net so sinnvoll dazu ne "blinkende" Kette am Geldbeutel zu haben und ein farbiges T-Shirt dazu...
Und nen BW-Rucksack hab ich auch - allerdings nur für Kurz-Tripps. Du glaubst gar net was man da alles reinbekommt. :D
Aber das ganze mit Pink, Strass, aufgedruckten Herchen, etc zu "verschönern" finde ich dann doch etwas neben der Kappe... Bravo & Co sei Dank.
Ich muss aber McHurtz teilweise sogar zustimmen: Wenn jmd meint er muss von oben bis unten in Tarn gekleidet sein -am Besten noch mit Patronengürtel, Mütze und anderen "Accessoires"-, sollte er vllt doch lieber zum Bund oder zur Fremdenlegion gehen und sich freiwillig für den Libanon- oder andere Einsätze melden... Ob er's danach noch lustig findet, wage ich mal zu bezweifeln...:freak
Auch wenn ich damit nicht wirklich auf Gegenliebe stoße, ich halte es für geschmacklos mich so anzuziehn als ob ich im Krieg oder weiß Gott wo wäre.
Es soll Länder geben, in denen Kinder dazu gezwungen werden soetwas zu tragen und ganz sicherlich nicht mit modischen Aspekt
Warum müßt ihr euch immer zwanghaft ein schlechtes Gewissen einreden? Wer mit einer BW-Hose durch die Straßen läuft wird wohl kaum seiner Geringachtung Kriegsopfern gegenüber Ausdruck verleihen wollen. Das ist ein Trend und nichts weiter. Bei uns herrscht kein Krieg und wenn die Mode gefällt dann bitteschön. Und wenn wo anders Krieg herrscht so ist das bedauerlich, aber deshalb muß ich nicht mit Trauerflor herumlaufen.
Meine Oma hat mir früher immer gesagt, daß man Essen nicht wegwirft weil woanders Leute hungern. Doch was haben die davon, wenn ich das letzte Kartoffelstück esse obwohl ich satt bin? Als würde das, was ich nicht selbst esse direkt verschifft...
Der soziale Gedanke ist zwar lobenswert, aber er wird oft viel zu weit getrieben. Und mit gutem Willen ist niemandem geholfen.
Aber bei den wirklich abgedrehten Leuten ab einem gewissen Alter stimme ich McHurtz schon zu (als Kinder fanden wohl die meisten von uns alles militärische cool, oder nicht).
Nebenbei bemerkt trage ich selbst auch keine Tarnklamotten, aber in der Freizeit finde ich Cargohosen schon gemütlich - und wenn sie nicht gerade überweit sind schauen sie auch gut aus (hmm - auf Cargohosenverhältnisse umgerechnet müßte man sogar eng sagen ;) )
Ich rede mir nicht zwanghaft ein schlechtes Gewissen ein, Ich finde es nur nicht so prickelnd mit so zu kleiden. Wobei mir der modische Gedanke bei nem "Kampanzug" nicht so ganz klar werden will.
Man muss doch nun wirklich nicht jeden Mist mitmachen, oder?
Ich hab früher auch Hosen getragen, die 5 Nummern zu groß waren. Ich hab mir so oft von meinen Eltern anhören müssen, das ich aussehe als ob ich keine Beine hätte usw.
Das ist aber, denke Ich, noch vertretbar im gegensatz zu anderen sachen.
"in oder Out" Hin oder her, ich mags einfach nicht :)
Das war jetzt nicht so direkt auf dich persönlich bezogen. Wäre ja schlimm wenn alle der selben Meinung wären. Und Kampfanzüge beurteilen wir ohnehin ähnlich.
Diese Rockhosen oder Hosenröcke - wie auch immer - gefallen z.B. mir überhaupt nicht ;)
HappyMutant
22.09.2006, 19:32
Bei uns herrscht kein Krieg und wenn die Mode gefällt dann bitteschön.
Kein Widerspruch. Aber wem es nicht gefällt der darf auch sagen warum.
Und wenn wo anders Krieg herrscht so ist das bedauerlich, aber deshalb muß ich nicht mit Trauerflor herumlaufen.
Solche Holzhammer-Argumente müssen es aber auch nicht gleich sein. Eine gewisse soziale Einstellung ist nichts verwerfliches und bedeutet nicht das man als nörgelnder schuldgeplagter Trauerkloß politisch korrekt durchs Leben geht. Einen Standpunkt darf man ja wohl auch haben und äußern. Und irgendwie fühlen sich einige von bestimmten Standpunkten angegriffen. (Was meist auf eine "Gutmenschen" Aussagen hinaus läuft). Ich glaube es gibt mehr Dinge als nur volle Militärmontur und Trauerflor. ;)
Zum Thema wieder: Eine Cargo-Hose die keinen Camouflage-Druck besitzt würde ich mal gar nicht so als Military-Look empfinden. Da sind die Grenzen schon fließend. Aber eine gewisse Gruppen, verbindet diese Dinge mit einer politischen Aussage. Umgekehrt war der BW-Parka ab den 70er ein beliebtes Utensil bei Studenten und macht da natürlich eine ganz andere Aussage. Der Kontext ist eben auch immer entscheidend bei der Mode. Darf man ja auch mal ansprechen. :)
Der Holzhammer ist das Pendant zum Heiligenschein. Du darfst ihn als stilistisches Mittel betrachten ;)
Ich denke, unsere Meinungen sind nicht so weit voneinander entfernt.
HappyMutant
22.09.2006, 19:52
Das ist allerdings richtig. :D
Ich trage auch keinen "military-look"
Finde ich eher uncool. Aber praktisch und robust sind alle Sachen allemal.
bitfunker
24.09.2006, 13:25
Army und BW-Klamotten sind reichlich praktisch, sehr haltbar, günstig und nicht unbedingt häßlich; hab da auch ein paar nette Sachen, allerdings durchgängig ich schwarz.
Camouflage sieht imho prollig aus. V.a. die Kombination Springer/Tarnfleckhose/BW-Unterhemd bürgt dann letzendlich doch meist für IQ < Trockenpflaume.
Ich trage lediglich Cargo-Hosen aber normale einfarbig/sandfarben. Nix mit Camo oder so...das sieht einfach prollig aus.
Ich find die einfach bequemer als Jeans, gerade im Sommer weil die ja doch an den Beinen etwas weiter sitzen als viele Jeans. Allerdings würde ich nie die Hosen so auf Halbmast tragen wie es die Kiddis so gerne tun, am Arsch müssen se schon vernünftig sitzen und auch da wo ne Hose hingehört und nicht in den Kniekehlen.
Ich finde die BW Sachen aber durchaus nicht schlecht, robust und teilweise günstig zu bekommen...aber wenn ich privat so was tragen würde, dann nur die alten einfarbigen oliv Sachen und nicht die Flecktarn Sachen.
Ich müsste mitlerweile eigentlich auch aus dem Alter raussein in dem ich diese Sackhosen trage. Bin ich aber irgendwie noch nicht so ganz :D
Sie sind halt gemütlich, und fürs rumgammeln zuhause oder bei Freunden immernoch ganz praktisch.
@Lufkin, du willst doch nur deinen plattegesessenen Informatik-popo präsentieren :D