News Siemens & BenQ: Auffanggesellschaft bis 2008

Das sind mal halbwegs gute Mitteilungen für die Siemens BenQ Mitarbeiter.....

Obwohl die ganze Aktion immer noch eine großer Skandal ist und ein bleibender Image Schaden.
mfg
 
Ob der aktuelle Schmiergeldskandal ein Auslöser für war? Um auch mal mit guten Nachrichten im Rampemlicht zu stehen und mal was positives zu bringen?

Aber immerhin, wir wollen eine gute Tat nicht hinterfragen, auch wenn sie aus schlechtem heraus geboren wurde.
 
Siemens ist ja noch in Ordnung aber BenQ ist ein verdammter Drecksladen.
Die sollten auch etwas beim Fond beisteuern und nicht tatenlos zusehen äh wegsehen.
So ein Konzern, wie BenQ ist es nicht wert auf deutschen Boden munter Zeugs zu verkaufen.. und tschüss sag ich da nur - auf nimmer Wiedersehen.
 
Das ist genau die Art von sozialer Verantwortung, die ich von so einem Konzern schlicht und ergreifend erwarte. Die Mitarbeiter haben Glück, dass Siemens gerade in einem handfesten Kriminalfall- oder sagen wir die kriminelle Führungsclique- verstrickt ist. Selbst an so einem Koloss wie Siemens geht das nicht spurlos vorbei, sodass so eine Publicity gerade recht kommt. Die neuen Herrscher der Märkte haben jedes Maß an Anstand, sozialer Kompetenz und Edelmut verloren, sodass ich für solche Leute lediglich Verachtung erübrigen kann.

Die gehen für die Rendite über Leichen. In dem Fall über arbeitslos werdende Familienväter, Familienmütter und sogar ganzen Familien. Ein gutes Beispiel ist die Deutsche Bank, die Telekom und neuerdings auch die Post, die ihren Postboten abverlangen, ihre Arbeit in Teilzeit zu erledigen. Und all die Bosse treten dann süffisant lächelnd vor die Kameras von N-TV oder N24 und labern etwas von Einsparungen, Effizienzsteigerungen, Shareholder- Value und dieses ganze neudeutsche Gedöns, was lediglich den Abbau von Arbeitsplätzen bedeutet.

Das Problem ist, das niemand der sog. Führungselite loyal gegenüber seinem Unternehmen und/oder seiner Firma eingestellt ist. Da fallen die Schicksale einiger tausend Mitarbeiter nicht besonders ins Gewicht und die können trotzdem ruhig schlafen.
 
Verantwortung? Schadensbegrenzung? Imageschaden? Bestenfalls das schlechte Gewissen, das die werten Manager hier rumtreibt. Der s.g. Sozialplan wurde, laut der News, seitens der Gewerkschaft erstritten und ist i.d.R. für einen Mitarbeiter die schlechtere Wahl. Schiebt er doch das Ende des Arbeitsverhältnisses und so das Risiko des Existenzverlustes nur hinaus. Letztlich zahlen wieder die entlassenen Mitarbeiter für das Missmanagement und das ausbleibende Shareholdervalue. Das die Sache für bis jetzt 80 Leute doch noch positiv ausgeht, ist bei ~3000 Beschäftigten ein kleiner Trost, denn es werden nur die Rosinen ausgepickt. Ich hoffe weiter für BenQ, wie für jeden der von Arbeitslosigkeit bedroht ist...
 
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