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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Diskussion] Ubuntu Linux auf einem USB-Stick installieren



HisN
22.08.2008, 22:48
Ubuntu Linux auf einem USB-Stick installieren (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=462439)

<-- ist gespannt warum der Stick Partitionierbar sein muss. Linux sollte ja kein Problem damit haben aus einer Partition zu laufen.

jodd
22.08.2008, 23:25
"Wir werden zwei Partitionen mit verschiedenen Dateisystemen erstellen müssen" -> ?

HisN
22.08.2008, 23:54
Bin auf die Erklärung "warum" gespannt.

kiesbyjo
30.08.2008, 00:54
@HisN
Man kann natürlich auch den USB-Stick mit einer Partition formatieren und dann Linux dort hinein installieren. Ein solches System ist aber nicht dafür gedacht, ständig auf unterschiedlichen Rechnern zu laufen. Außerdem verbraucht es mehr Platz und lässt sicht nicht unter Windows als Wechseldatenträger nutzen.

@jodd
Die eine Partition muss mit FAT formatiert werden, weil das zum einen mit syslinux bootbar ist und zum anderen sogar von Windows gelesen werden kann. Die zweite Partition muss mit ext3 oder ähnlichem formatiert werden, um von Linux als Systemlaufwerk benutzt werden zu können.

Die Computerbase-Server haben eben alle Bilder, die sich nicht im Anhang befanden, gelöscht. Die Methode, die Bilder einfach in den überfüllten Anhang hochzuladen und auch wenn sie dort schon nicht mehr zu sehen waren immer noch deren Links für die Bildanzeige zu nutzen hat also nicht sonderlich gut funktioniert.

Ich habe die Bilder nun bei imagehost.org (http://www.imagehost.org/) hochgeladen, mit denen ich bisher nur gute Erfahrungen hatte.

Vesh
29.09.2008, 11:26
eine kleine nachfrage: ist es möglich dann auch auf dem USB Stick mit dem Live Linux daten speichern zu lassen? und auch auf der festplatte?

ansonsten hätte ich hier noch eine alternative: klick (http://sourceforge.net/projects/unetbootin/) <- das Programm ermöglicht es einem jede ISO datei auf einen USB Stick zu kopieren, dann kommt es eben nur auf die größe des Sticks an, ist evtl. ein wenig einfacher als alles im Linux an sich anzugeben.

habe so auch Ubuntu Eee auf meinem EeePC installiert und kann sagen, dass es super einfach ist.

athlonforever
29.09.2008, 15:37
Sehr gut beschrieben.

Weiß jemand, ob das auch mit SD Karten geht?

emagon
29.09.2008, 16:50
Normal geht es auch mit SD Karten, allerdings sind die in Sachen Perfomance meist schlechter. Für ein Rettungssystem sicher praktikabel.

Wollte aber anfügen, dass es hier auf cb.de irgendwo gut versteckt ne riesige Liste mit getesten USB Sticks gibt, d.h. Größe/Preis und v.a. selbst gemessene Geschwindigkeitsangaben. Könnte man dem Artikel noch beifügen wenn sich jemand um die Suche bemüht (hab jetzt nix gefunden)

EDIT: http://usbstick.halbleiter.org/

kiesbyjo
29.09.2008, 17:55
@Vesh
Ja, du kannst Daten sowohl auf deinem Stick, als auch auf jedem von Linux ansprechbaren Gerät deine Daten speichern, genauso wie auf einem auf der Festplatte installierten System.

@athlonforever
Wenn du eine genügend große Karte hast, wäre ich für einen Erfahrungsbericht dankbar. Das schwierigste dürfte das Auswählen der SD-Karte als Bootgerät im BIOS sein.

Backslash
29.09.2008, 18:02
Nur so eine Anregung, habe sowas selbst noch nicht gemacht, aber das müsste sich doch eigentlich auch automatisieren lassen, sprich in ein bash-Script packen?!

Sonst: schöne Anleitung. :daumen

Straßdörfler
30.09.2008, 19:51
Hi,

Super tut ;) doch ich habe ein Problem beim Booten , hier kommt (initramfs)
Ist warscheinlich eine Art console, kommt nachdem der kernel zu 100% geladen wurde, und es eigentlich weiter gehen sollte, was muß ich machen?

Mfg

Ps: sry wenn der Text etwas seltsam formatiert sein sollte, kommt vom iPhone ,sry

luphisto
30.09.2008, 20:37
Habe selbiges Problem wie Straßdörfler. Bitte um etwas Hilfe.

Bergfruehling
02.10.2008, 12:57
Welche Änderungen muss man bei kubuntu im Vergleich zu Ubuntu machen ?

kiesbyjo
02.10.2008, 15:30
@Vesh
Sehr interessant. Mal schauen, ob damit mein Tutorial hinfällig wird ;-)

@Backslash
So kritische Sachen wie Partitionen formatieren würde ich nicht so gerne in Scripts sehen.

@Straßdörfler & luphisto
Vielleicht bringt es was, statt der Zeile syslinux /dev/sd*1 das hier bei der Einrichtung einzugeben: syslinux -sf /dev/sd*1

@Bergfruehling
Da Ubuntu und Kubuntu nur wenige Unterschiede auf Systemebene haben, sollte es reichen, statt einer auf deine Erfahrungen mit Kubuntu bin ich sehr gespannt.

Katzenstreu
02.10.2008, 16:50
Ich muss zugeben, ich habe das Tut nur überflogen. Aber eine LiveCD, bzw ein Live-USB-Stick kann man doch viel eichfacher mit http://unetbootin.sourceforge.net erstellen lassen. Das Programm funktioniert mit Windows und Linux, läd das gewüschte Image aus dem netz, entpackt es, formatiert des Stick u.s.w. und kopiert alles auf ihn.

http://sourceforge.net/dbimage.php?id=167328

Grüße,
Tim

Straßdörfler
02.10.2008, 18:57
genau das habe ich jetzt auch mit ubuntu gemacht, nur kann mann da nicht deutsch beim start einstellen.

fand den ansaty vom tut auch besser, weil man da sachen speichern konnte, mit dem tool geht das nichtmehr, und man zerschiesst die installation, wenn m an ein update macht.

telemachos
06.10.2008, 18:34
Ich habs mit Kubuntu Ibex Beta versucht. Geht aber nicht, nach dem Splash-Screen kommt eine Fehlermeldung und die rudimentäre Konsole. Anscheinend findet es irgend was vom Linux-Kernel nicht. Ich nehme an, weil Ibex einen neueren verwendet und darum die Dateien anderst heissen.

Ich habs jetzt mit dem Kingston DataTraveler gemacht. Mit dem Kingston MiniSlim hab ich’s nicht geschafft.

Im Howto müsste es glaubs
cd ./casperheissen, du hast den Punkt vergessen.

Besten Dank für das Tutorial, es ist super gemacht und nützlich


Habe selbiges Problem wie Straßdörfler. Bitte um etwas Hilfe.
Wechsle mal in dieser Situation das Terminal aufs erste Textbasierte (STRG ALT F1) dort stehen eventuell mehr Informationen, was nicht klappte. Zurück kommst du mit STRG ALT F8 oder F7 (weiss ich nicht)

luphisto
07.10.2008, 16:03
Hab mittlerweile Ubuntu 8.10 Beta in Windows installiert und bin nach einiger Spielerei über die Paketverwaltung draufgekommen, dass Ubuntu da ein ganz nettes Tool dazu anbietet. Man braucht nur nen Stick und ne ISO und fertig.

Werde das demnächst mal testen und meine Erfahrungen diesbezüglich posten.

Habe die alte Installation nach dem Tutorial wieder gelöscht, da ich einfach zu wenig Zeit hatte. Aber ich meld mich wieder sobald ichs ausprobiert hab.

BLJ
08.10.2008, 16:52
Hallo,

vielen Dank für das Ausführliche How-To!

Wie siehts eigentlich mit der Performance aus? Sprich Hänger, lade- /Wartezeiten?

ich habe gerade eben anlässlich einer Dienstreise ein Ubuntu komplett 'normal' auf einen USB Stick installiert (OCZ Rally 2 Turbo 16GB, Lesen: 33MB/s, Schreiben: 16MB/s). Sprich Statt einer Festplatte ists einfach ein USB Stick... habe es ganz normal mit EXT3 Systemplatte und zusätzlicher SWAP Partition installiert, wie vom installer vorgeschlagen.
[lief übrigens total Reibungslos ab, musste nur CD einlegen und dem Wizard folgen...].

Das Problem: Ubuntu ist damit ziemlich langsam. Ich konnte es zwar wesentlich tweaken (ohne Tweaks brauchte das Laden des 'Start-Menüs' mehrere Sekunden!!)... [Tweaks: swappiness runter auf 5 stellen damit weniger geswappt wird, bei der Bootoption für Ubuntu ein IRQ Forwarding o.Ä. anhängen (müsste nochmal nachschauen)], aber es ist / war immer noch wesentlich langsamer als eine gleichwertige Installation auf einem langsameren Laptop mit langsamerer Festplatte (c.a. 25MB/s lesen / schreiben, 4200 RPM 2.5" Laptop; Zugriffszeit wird in der Grössenordnung um 20ms sein).


Nun benötige ich das Ubuntu auf dem USB Stick nicht mehr, da ich ja wieder an der Desktop-Maschine mit Ubuntu arbeiten kann. Doch wäre es trotzdem ziemlich praktisch für weitere Integrations-meetings und Demonstrationen...

EDIT: Ach ja, mit 8.04 war da noch so ein mühsamer Bug: Sys-partition auf USB Stick -> nach dem Login bleibt Gnome hängen und man hat nix anderes als das Hintergrund-Bild. Gnome-Keyring stürzt ab. Den USB Device-Controller als non-removable setzen hilft hier.

luphisto
08.10.2008, 20:45
Sodale hab das jetzt mit dem "Create an USB Startup Disk" Tool probiert (unter Ubuntu im Startmenü auf Anwendungen -> Hinzufügen / Entfernen -> einfach danach suchen & installierern)

Funktioniert, sofern man ein Ubuntu irgendwo installiert hat, sehr flott und einfach. USB Stick und ein ISO File von der LiveCD (bei mir wars 8.10 Beta) und ein paar Minütchen Zeit.

Hab den Stick (Sandisk Cruzer 4GB) in FAT32 formatiert, werde das aber auch noch in ext3 probieren + eine zweite FAT32 Partition damit ich ihn auch noch als "normalen" USB Stick in Windows benutzen kann ausprobieren.

Das Linux läuft mMn sehr sehr flott. Die von BLJ beschriebenen Probleme mit dem Öffnen des Startmenüs oder sonstige Hänger konnte ich bis jetzt nicht feststellen. Man hat eben hier die Live CD auf USB Stick. Aber grade zum Daten retten oder um schnell mal jemandem Ubuntu Linux vorzuführen reichts allemal.

Wakanaka
09.10.2008, 23:47
Top Anleitung, vielen Dank für die Arbeit!

maxmad
11.10.2008, 15:43
Das ist ja schön unf gut das ich nun quasi die live cd auf nem usb stick habe wenn ich nach der von luphisto beschriebenen methode vorgehe. Aber wie bringe ich dieses system nun dazu die von mir vorgenommenen einstellungen abzuspeichern so das ich nicht nach jedem neustart das jungfräuliche basissystem habe!?

kiesbyjo
11.10.2008, 17:51
Stick formatieren und mein Tutorial befolgen :D

Man kann mit dem Programm eine Live-CD auf einen Stick kopieren und diesen genauso bootfähig wie eine Live-CD benutzen. Der Unterschied zwischen einer auf CD-ROM gebrannten Live-CD ist, dass man auf dem Stick ein paar Daten, aber keine Einstellungen speichern kann.

Bei dem von mir beschriebenen Weg werden alle Änderungen am System in einer zusätzlichen Partition gespeichert, Daten können auf der ersten Partition, wo auch die Dateien der Live-CD stecken, gespeichert werden.

Kabuto
13.10.2008, 21:53
Erstmal Super tut !

Habe das ganze getestet, bekomme aber nun auch das
Problem mit dem initramfs :(

Als Fehler wird mir angezeigt


Couldn't open directory /lib/modules/2.6.24-16 generic :No such file or directory
Could not open /lib/modules/2.6.24-16 generic/modules.dep.temp No such file or directory
Could not load /lib/modules/2.6.24-16 generic/modules.dep No such file or directory
Could not load /lib/modules/2.6.24-16 generic/modules.dep.temp No such file or directory

Bedeutet das nun, alles nochmal neu aufsetzen ?

Bitte um Hilfe :)

BrollyLSSJ
15.10.2008, 20:52
Nette Anleitung. Ich habe sowas schon in einem englischen Artikel gesehen. Da ich aber eh nur n 512 und n 256 MB Stick habe ist es leider nichts fuer mich. Falls ich mal was auf Viren ueberpruefen will, nutze ich allerdings Knoppix. Fuer Leute, die mit Linux nicht umgehen koennen, koennen doch auch eine BartPE Windows CD oder Vista DVD machen und damit arbeiten oder irre ich mich?

SiGa456
15.10.2008, 22:18
Vielen Vielen Dank für das Tutorial.

Ich habe genau nach soetwas gesucht und hier gefunden.

Ich persönlich möchte aber ein "verbesserungs" vorschlag machen.

Ich würde die Partition, wo die Dateien der LiveCD drauf sind, genau so groß machen wie die ISO Datei ist. (vll. n'paar MB mehr, zur sicherheit, später kann mans ja noch verkleinern).

Dann hätte man eine Partition "LiveCD" die man eig. nie braucht.
Eine wäre für die Linux Daten, sprich, das was normalerweise die "Festplatte" ist.

Und wenn man noch Daten mit dem USB Stick transpotieren möchte, die unter Windows und Linux verfügbar sein sollen, ohne das Linux auf dem Stick booten zu müssen (oder durch die Linux verzeichnis strucktur sich bis ins home verzeichnis zu kämpfen :freak ), kann man eine Extra Partition für Daten anlegen.

Also drei Partitionen

1. LiveCD
2. Linux Daten/Festplatte
3. Für Normale Daten, wofür der Stick eig. auch gedacht war/ist.

So habe ich das gemacht und es funktioniert wunderbar!

PS: Vielen Dank nochmal für das Tutorial.

kiesbyjo
16.10.2008, 11:13
@BrollyLSSJ
Um es noch einmal zu wiederholen:
Der Vorteil dieser Installationsart gegenüber einer Live-CD oder einem mit UNetbootIn aufgespieltem Image ist, dass das Ubuntu Linux seine Daten und Einstellungen speichern kann. Du kannst z.B. Anwendungen installieren und sie werden auch beim nächsten Start noch funktionieren.

@SiGa456
Den Gedanken, die Live-CD in eine extra Partition zu legen, hatte ich zuerst auch. Das Problem, das ich dabei sah, war, dass Windows mir dann zwei Partitionen im Arbeitsplatz anzeigen könnte, bzw. nur die Live-CD Partition anzeigen würde. Die Partition für das Live-Image müsste ja die überprivilegierte sein (zum Booten) aber gleichzeitig versteckt werden können. :confused
Beschreib doch mal bitte, wie es bei dir aussieht.

SiGa456
16.10.2008, 18:32
Das stimmt, ist mir erst jetzt aufgefallen.

Unter Windows sehe ich nur die LinuxCD - Partition. :(

Die andere wird nur in der Verwaltung angezeigt aber dort steht nicht "Aktiv" (wie bei der anderen).

Weiß jemand vll. wie man die "aktivieren" kann?


Und noch was, wenn ich auf dem USB Stick dem root Benutzer ein passwort zuweise ist es nach dem reboot weg, bzw. er fragt gar nicht nach einem login obwohl ein normaler Benutzer angelegt ist.

Außerdem wird die Uhrzeit immer wieder zurückgesetzt.

deSeis
16.10.2008, 22:44
Schoene Anleitung und mit den Bildern echt einfach zu verstehen.

Noch eine Sache zum Thema "Usb Stick bootfaehig machen".

Gibt es da nicht ein Tool von Hp um (jeden) Stick bootfaehig zu machen? Ich hatte mal einen recht alten 128mb grossen Usb Stick, der zuerst nicht bootfaehig war, doch mit dem Programm klappte es dann am Ende (hatte ein Bios Update vor).

jackhammer2k
17.10.2008, 10:11
Hi! Erstmal, schöne Anleitung. :)

Es gibt auch eine Anleitung auf wiki.ubuntuusers.de (http://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB_-_persistente_Installation), welche auch ein automatisiertes Script für Linux anbietet.
Download Live-USB-Script (http://wiki.ubuntuusers.de/_attachment?target=Live-USB+-+persistente+Installation%2Flive_usb_script_0-7b.tar.gz)

Wie folgt zu benutzen:


Die Adresse des USB Sticks - also /dev/sdX
Den Pfad zum CD-Inhalt
Wie groß die Persistent-Partion werden soll

Hat bei mir einwandfrei funktioniert.

Atomic11
17.10.2008, 13:36
Hallo,

dein HowTo is wirklich super geworden, daher erst mal ein DANKE!. Habe das hier jetzt schon ein paar Tage verfolgt und gestern hat ich dann auch mal Zeit, um es selbst auszuprobieren.

Ich habe es auf 2 mal versucht mit syslinux /dev/sdb1 und syslinux -sf /dev/sdb1

Beide male habe ich einen TrekStor QU 4GB usb Stick verwendet und von einer Ubuntu Live CD aus, auf einem Dell XPS 1330 gearbeitet.

Leider kam beide male, nachdem ich vom Stick aus gebootet habe, nach einiger Zeit nur eine Art Eingabeaufforderung "initramfs". So wie es Straßdörfler schon beschrieben hat.

Es wird keine Fehlermeldung oder ähnliches angezeigt.

Hat noch jemand dieses Problem gehabt und evtl. eine für Linux-Laien verständliche Lösung?

Auf einem Desktop Rechner Gigabyte Mainboard GA-P35 DS3 habe ich auch versucht mit dem USB Stick(den ich auf dem Dell Notebook erstellt habe) zu booten. --> Gleiches Problem:(

MfG Atomic

r15ch13
18.10.2008, 17:35
Huhu,

ich habe die Methode von jackhammer2k ausprobiert und beim booten das gleiche Problem wie Atomic11. Ein Eingabeaufforderung "initramfs".


Bei der Methode des Tuts gibts nur schlicht nen "Boot Error".
syslinux mit und ohne -sf versucht, beidemale ohne Erfolg.

Als Stick habe ich die 8GB Variante des von kiesbyjo im Tut verwendeten Pico-C.

Gibts da eine Lösung?

MfG r15ch13

kiesbyjo
19.10.2008, 21:42
@SiGa456
Der Passwortdialog wird wahrscheinlich deshalb nicht angezeigt, weil Ubuntu im Grunde immer nur von den Live-CD Daten der ersten Partition bootet. Die Uhrzeit wird zurückgesetzt, weil ein USB-Stick ja keine eigene Uhr eingebaut hat

@Atomic11, r15ch13 und alle anderen mit initramfs-Fehlern
Möglicherweise sind diese Fehler Resultat eines groben Fehlers, der bis zum 16.10. in meiner Anleitung steckte. Im dritten Teil habe ich den Punkt im Befehl cd ./casper vergessen. Vielleicht funktioniert das Linux, wenn ihr den dritten Teil nocheinmal ausführt, die Befehle dürften nun alle richtig sein.

Sollte dieser Fehler tatsächlich Schuld an allen derartigen Fehlern sein, ein großes Entschuldigung und Asche auf mein Haupt.

@jackhammer2k
Werde ich mir mal angucken...

Atomic11
20.10.2008, 17:44
Hi,

jetzt habe ich es nochmal von Anfang an versucht und in dem Abschnitt zwischen dem Herunterladen der syslinux.cfg und dem Löschen der initrd.gz das Verzeichnis mit cd ./casper gewechselt.

Leider ohne erkennbare Wirkung:(

Trozdem Danke für deinen Lösungsvorschlag!

Würde es denn helfen, wenn ich irgendwelche Log Dateien o. ä. poste? (Bräuchte nur ne Beschreibung wie ich die finde). Fehlermeldung kommt ja keine.

Noch eine Frage: Kann ich den Befehl syslinux /dev/sdb1 mit geänderten Optionen -sf jetzt auf dem soweit fertigen USB Stick nochmals ausführen, oder muss ich dann nochmal alles komplett machen?

MfG Atomic

Atomic11
20.10.2008, 18:36
hab jetzt mal noch auf Anraten eines Freundes in der syslinux.cfg an einigen stellen die Optionen Quite und Splash entfernt(hoffe ich habe dabei nichts kaputt gemacht), um eventuelle Fehlermeldungen ran zukommen.

Hier meine Entdeckung:

[ 19.815049] input: AT Translated Set 2 keyboard as /devices/platform/i8042/serio0/input/input1

WARNING: Couldn't open directory /lib/modules/2.6.24-16-generic: No such file or directory

FATAL: Could not open /lib/modules/2.6.24-16-generic/modules.dep.temp for writing: No such file or directory

Begin: Loading essential drivers........... .....

usw. dann kommt BusyBox v1.1.3 ...

Vieleicht versteht ja jemand da drausen was mir der Rechner damit sagen will *grübel*

SiGa456
20.10.2008, 19:43
@SiGa456
Der Passwortdialog wird wahrscheinlich deshalb nicht angezeigt, weil Ubuntu im Grunde immer nur von den Live-CD Daten der ersten Partition bootet. Die Uhrzeit wird zurückgesetzt, weil ein USB-Stick ja keine eigene Uhr eingebaut hat

Ne Festplatte hat auch keine Uhr, trotzdem wird sie nicht bei jedem Boot zurückgesetzt sondern ausm Bios genommen.

Aber es wird auch die Zeitzone zurückgesetzt.

kiesbyjo
21.10.2008, 17:32
@Atomic11
Möglicherweise ist der falsche Kernel vorhanden, ich werde aber auch nicht ganz schlau aus der Meldung.
Bitte stelle sicher, dass du die Daten von Ubuntu 8.04.1 (http://www.ubuntu.com/getubuntu/download) verwendest.

@SiGa456
Dann liegt es wohl nur an der Bootmethode als Live-CD. Eine Live-CD weiß halt nicht in welcher Zeitzone sie sich befindet und kommt anscheinend nicht auf die Idee, diese Daten in der Persistent Partition (die, in der die Änderungen gespeichert werden) zu speichern und wieder auszulesen.

Eine Lösung kann ich dir nicht für dein Problem geben, vielleicht muss man es einfach akzeptieren, vielleicht findest du selbst noch was.

Atomic11
22.10.2008, 19:16
Hallo nochmal,

schreibe hier gerade auf einem vom USB Stick laufendem Ubuntu :)

Du hattest recht mit deiner Vermutung. Es war die falsche Version 8.04 :freak Sorry!

Ich habe hier eine Original CD, also ne gepresste 8.04 liegen, von der hab ich die ganze Zeit gebootet und kopiert. Den 1er hab ich irgendwie gar nicht wahrgenommen:mad Hab jetzt nochmal deinen Download Link verwendet und siehe da:D

Also entschuldigung für den Stress den ich dir hier gemacht hab und nochmal Danke für deine super Anleitung!

MfG Atomic

Faranor
24.10.2008, 13:56
hi!
Ein super tut hast du da bis jetzt gemacht^^, aber ich habe folgendes Problem:
Wenn ich im Partition-editor die 2. Partition erstellen will sagt er mir, ich kann keine 2. primärpartition erstellen.
Muss ich die erste partition als erweiterte partition erstellen?
oder erst die systempartition als erweiterte und dann die primäre?

grüße Faranor

Faranor
24.10.2008, 19:31
ihr habts des doch alle schon gemcht, währe sehr verbunden mit einer antwort.^^

Grüße Faranor

kiesbyjo
26.10.2008, 15:26
Vielleicht ist dein USB-Stick nicht vernünftig partitionierbar.
Meiner hatte keine Probleme mit einer zweiten primären Partition (4 sind insgesamt möglich).
Falls du die Möglichlkeit hast, solltest du es nochmal mit einem anderen Stick probieren.

Faranor
26.10.2008, 19:38
Hmm ich besitze einen pico-c 8gb sollte ig keine probe bereiten ich versuches mal spaßeshalber mti meinem flash voyager. aber danke für die antwort.
macht es denn unterschiede, wenn die partitionen nicht primär sind?

kiesbyjo
29.10.2008, 18:27
Die erste Partition muss auf jeden Fall primär sein, weil von dieser gebootet wird. Vielleicht ließe sich die zweite auch in eine erweiterte Partition einbinden, ohne dass das Linux verwirrt wird; allerdings braucht es eine primäre Partition, um darin alle weiteren erweiterten Partitionen unterzubringen, womit es nach wie vor unmöglich bleiben sollte.

52354235
30.10.2008, 20:53
Hey, deine Anleitung hat super geklappt.
Seit heute ist Ubuntu 8.10 raus kann ich deine Anleitung auch bei Ubuntu 8.10 anwenden?

Ich war so faul und hab auf dem Stick den inhalt von FAT32 formatiert und die daten von der *.iso datei (ubuntu 8.10) rüber kopiert hat nicht funktioniert :-) ^^

Also klappt das mit deiner anleitung (live cd version 8.10)

stasikz
31.10.2008, 18:42
Hallo!

Diese Anleitung finde ich super! Hat bei mir alles auf anhieb funktioniert!

Allerdings habe ne Frage:

1. Die fat32 Patrition mit Live-CD Daten wird als /cdrom eingebunden, sodass man auf sie kein Schreibzugriff hat, kann man diese irgendwie andres ins System einbinden?

Gruß Stas

52354235
01.11.2008, 12:10
Habe die Einleitung nun mit 8.10 probiert, klappt irgendwie nicht.
Mach ich was falsch oder muss die anleitung angepasst werden???

kiesbyjo
01.11.2008, 16:07
@52354235
Ich habe ein Update zu dem Thema unten in die Anleitung geschrieben. Ubuntu 8.10 funktioniert nicht mit dieser Anleitung, wird aber noch nachgereicht. Danke für deinen Erfahrungsbericht.

jackhammer2k
10.11.2008, 11:16
Es sollte vielleicht erwähnt werden, dass in Ubuntu 8.10 ein simpler "USB-Installer" integriert wurde.
Zu finden unter: "System -> Systemverwaltung -> Create a USB startup disk" (siehe http://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB/Intrepid?highlight=usb)

Hat bei mir einwandfrei geklappt.

Billy10
23.12.2008, 20:15
Vielen dank erst mal für die gute Anleitung!:cool
Leider kommt bei mir wenn ich vom USB Stick booten will Could not find kernel image:Linux:Boot
Habe es auch schon mit einem anderen USB Stick getestet jedoch erscheint das selbe.
Muss ich das mit dem virtuellen Laufwerk machen?
syslinux-sf/dev/sdc1 hab ich auch schon getestet!:(:(

silbergrau
11.06.2009, 13:34
Ich bin dann wohl jetzt der erste Beitrag seit dem Kommentar zur einfacheren Installierbarkeit mit der Version 9.04.
Jedenfalls habe ich alles soweit auf meinen USB Stick installiert und nun habe ich einfach ein Abbild der life-CD. Das heißt auch, dass sämtliche Einstellungen nach dem Neustadt wieder weg sind.
Kann mir jemand einen Tipp geben, wie man diese vereinfachte Installation auf einem USB Stick so anpassen kann, dass sie einer Festplatteninstallation entspricht?

fsx94
24.06.2009, 12:13
Warum so kompliziert.
Kennt ihr nicht USBuntu

BrOokLyN R!ot ³
05.03.2010, 00:28
Hi all,

ich habe eine Frage als Leihe. Ich wollte mit diesem Tool (Pendrive Linux (http://www.pendrivelinux.com/universal-usb-installer-easy-as-1-2-3/)) meinen 8GB OCZ ATV zu einem Linux Live Medium umwandeln. Also nicht wirklich Kubuntu installieren sondern nur den USB Stick als Live CD verwenden.

Nun geht das Programm recht easy von statten, nur wenn ich versuche von dem USB Stick zu booten, kommt ein Error. Nun schlagen die bei Pendrive Linus vor das der Pfad unter Umständen nicht richtig ist und ich habe mit mal von der Text.cfg die Pfade angesehen und da steht:

default live
label live
menu label ^Try Kubuntu without any change to your computer
kernel /casper/vmlinuz
append file=/cdrom/preseed/kubuntu.seed boot=casper initrd=/casper/initrd.lz quiet splash --
label live-install
menu label ^Install Kubuntu
kernel /casper/vmlinuz
append file=/cdrom/preseed/kubuntu.seed boot=casper only-ubiquity initrd=/casper/initrd.lz quiet splash --
label check
menu label ^Check disc for defects
kernel /casper/vmlinuz
append boot=casper integrity-check initrd=/casper/initrd.lz quiet splash --
label memtest
menu label Test ^memory
kernel /install/mt86plus
label hd
menu label ^Boot from first hard disk
localboot 0x80

Ich nehme einfach mal an als Leihe dass das "cdrom" der Fehler ist. Nur weiß ich nicht wie ich das umbenennen soll das er den USB Stick meint. Habt ihr da Vorschläge für mich? Pendrive vllt?

Wäre um Hilfe dankbar.

Grüße Jensen

Stereosound
05.03.2010, 20:14
Hallo,

Ich habe das FAQ zum Installieren von Ubuntu auf einem USB-Stick gelesen, ich nutze Ubuntu (momentan 8.10) selbst auf meinem 'PC2' von daher bin ich mit em Betriebssystem vertraut.

Nun kam mir eine wesentlich einfachere Idee, ich habe einen IDE/Sata to usb Adapter (Diesen hier (http://www.kabelclip.de/product_info.php/cPath/650_681/products_id/4157)) wenn ich an diesen nun eine Festplatte (in meinem fall eine 40gb Samsung IDE Festplatte) an diesen Adapter Anschliesse und diesen widerrum mit meinem PC verbinde kann ich doch Ubuntu direkt von der CD auf diese Festplatte installieren, Bootfähig müsste sie ja sein. Das sollte doch ansich Funktionieren?


MfG

Stereosound

Vektor
07.03.2010, 11:10
Also theoretisch müsste es gehen. Allerdings frage ich mich, warum man dann (zumindest die Installation) nicht nativ übers IDE-Interface macht. Geht doch viel schneller.

Stereosound
07.03.2010, 11:44
Ja, aber wenn ich die Installation direkt über das IDE Interface meines Mainboards mache habe ich wieder GRUB, den Bootmanager auf dem Rechner, wenn ich Ubuntu allerdings auf meinen "großen USB-Stick" Installiere dann sollte ich doch keinen GRUB mit drauf haben.

zumindest dann wenn ich meine Hauptfestplatte für die Dauer der Installation entferne, wobei ich die HD dann ja auch Nativ anbinden könnte.

Das was mich auf die idee brachte das ganze über USB zu machen ist der Umstand das ich dann auch von der HD Booten kann, wenn ich die Festplatte für die Installation aber Nativ anbinde weiss ich nicht ob ich von ihr Booten kann wenn ich sie per USB betreibe und das Primäre ziel ist es ja das System per USB an jedem über USB Bootfähigen Rechner zu starten.


MfG


Stereosound

aivilon
03.06.2011, 12:38
Halli Hallo

Hab n übles problem...

Das ganze prozedere hat gut geklappt... aber wenn ich nun den stick booten möchte, kommt einfach die meldung unknown keyword in configuration file:GFBoot

wie kann ich dieses Problem lösen?

grüsse