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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FSF startet Kreuzzug gegen Windows 7 & Co.



Parwez
28.08.2009, 14:50
Die Free Software Foundation hat eine Kampagne zur Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung in Hinblick auf die Probleme proprietärer Software im Allgemeinen und Microsofts nächster Betriebssystem-Version Windows 7 im Speziellen gestartet. Explizit werden aber auch Adobe und Apple genannt.

Zur News: FSF startet Kreuzzug gegen Windows 7 & Co. (/news/2009-08/fsf-startet-kreuzzug-gegen-windows-7-und-co./)

Marcel^
28.08.2009, 14:55
Jeder will ein Stück vom Kuchen abhaben...

Wenn irgendwas großes kommt, kriechen immer jede Menge Ratten aus ihren Löchern, um vom Käse zu naschen.

tommydabong
28.08.2009, 14:57
Dieser Brief ist gut und schön, aber da so gut wie alle Produkte auf Windows bzw. Mac vorraussetzen bleibt einem nichts anderes möglich als auf diese zurückzugreifen.

Wenn einmal dieses Netz zerbrochen werden sollte besteht evtl. die Möglichkeit ein freies Betriebssystem zu verwenden.

Neocroth
28.08.2009, 14:59
Auf der Homepage der Kampagne macht die Stiftung in Form eines Briefes auf sieben Themen aufmerksam, die dem Verbraucher besonders stark schaden: die Verletzung der Privatsphäre, die „Vergiftung“ der Bildung, das Einschließen der Nutzer, das Ausnutzen monopolistischen Verhaltens, die Durchsetzung von „Digital Restrictions Management“ und die Bedrohung der Sicherheit der Nutzer.

Das sind aber nur 6 Themen ;)

Das Ignorieren und Missachten von Standards fehlt in der Aufzählung.


5. Abusing standards: Microsoft has attempted to block free standardization of document formats, because standards like OpenDocument Format would threaten the control they have now over users via proprietary Word formats. They have engaged in underhanded behavior, including bribing officials, in an attempt to stop such efforts.

The_1st_Knight
28.08.2009, 14:59
...die „Vergiftung“ der Bildung...

Haben die keine anderen Sorgen? Zum Beispiel das derzeitige TV-Programm zum Mittag/Nachmittag. Man hätte die Kritik vielleicht ernst nehmen können, aber damit zeigen Sie mal wieder, dass es nur ums Prinzip geht. Abgesehen davon gab es diese Meldungen/Meinungen in der letzten Zeit ja immer mal wieder.

Für mich mehr oder weniger inhaltsloses Gewäsch.

Und zum grad angeführten "abusing standards": Keiner zwingt irgendwen MS-Produkte und deren proprietäre Formate zu nutzen.

M.E.
28.08.2009, 14:59
Dumm nur, dass die meisten Win7 Käufer, die zum Media Markt oder Aldi rennen und ihren fertig OEM PC mit Win7 abholen noch nie etwas von FSF gehört haben geschweige denn diesen Brief lesen werden...

MountWalker
28.08.2009, 14:59
Kleine Ergänzung zur News: laut Adrian Kingsley-Hughes wurden nur 499 der top500 Unternehmen (http://blogs.zdnet.com/hardware/?p=5250) angeschrieben: Microsoft bekam keinen Brief! :D

CB_KeinNameFrei
28.08.2009, 15:01
Ich hab mir die Webseite gestern mal angeschaut... Oh mann, die sind echt arm drauf da. Zentralargument: "Windows kostet Geld". Nein, wirklich? Könnte damit zusammenhängen, dass viele tausend Leute damit ihre Familien erhalten? Nun ja, wenn man den weiteren Ausführungen folgt, dann wird Microsoft seine Einnahmen wohl nicht an die Angestellten auszahlen, sondern eher in die Verbreitung des puren Bösen in der Welt investieren und uns alle zu willigen Untertanen allumfassendender Diktatur erziehen! :evillol :rolleyes

Klar, jeder mag freie Software. Ich auch, immer her damit! Aber so, wie sich die Herren von der FSF dort selbst präsentieren, sind sie für mich weit jenseits jeder Glaubwürdigkeit. Da ist ja die BILD-Zeitung weniger populistisch drauf.

AeS
28.08.2009, 15:03
Schon sehr witzig, das hinter dieser ganzen Sache eine Foundation steht, welche sich für ein völlig anderes Betriebssystem einsetzt, wodurch natürlich Microsoft zu einem direkten Konkurrenten wird, da werden natürlich auch Firmen in das Visier genommen, welche ebenfalls zur Konkurrenz gehören oder eben für die Konkurrenz Programme entwickeln.
Es geht hier also direkt nicht um das Wohl des Users sondern einfach nur um einen fanatischen geführten Krieg gegen Wettbewerbskonkurrenten und auch ein "offenes" Betriebssystem steht in Konkurrenz zu "kommerziellen" Betriebssystemen.
Schon ganz schön erbärmlich das Ganze und wirklich Inhalt bietet das Ganze ja auch nicht gerade.
In meinen Augen ist so was nicht mal eine News wert.

SheepShaver
28.08.2009, 15:06
Keiner zwingt irgendwen MS-Produkte und deren proprietäre Formate zu nutzen.
Ahso? Wie soll ich dann Dokumente mit beispielsweise Kunden oder Geschäftspartnern austauschen? :freak2 Indirekt wird man durchaus dazu gezwungen MS-Formate zu verwenden. :o

tobe0402
28.08.2009, 15:08
Bevor man mit Steinen wirft, sollte man es einfach besser machen...

Wenn ein in allen Belangen besseres OS auf dem Markt wäre, könnte man weiterkritisieren.

Jedoch zweifelsohne einige Kritikpunkte gerechtfertigt sind.

bealehni
28.08.2009, 15:10
Für mich absolut inhaltsloses Gekritzel .... :evillol

Kenny [CH]
28.08.2009, 15:11
Heiss luft um nix. Wenn linux mit exes umgehen könnte und alle meine Games auf Linux laufen würden, hatte ich es schon langs als os abe rkein OS sei es von MS oder Apple ist perfekt und OpenSource auch ned!

@CB_KeinNameFrei schön gesagt

@SheepShaver schon mal was von PDF gehört?

dgschrei
28.08.2009, 15:12
Also zu der ganzen Formulierung und dem generell unprofessionellen Ton ("Vergiftung der Bildung." also wirklich. Warum nicht gleich "Ertränken von Hundebabys") fällt mir eigentlich nur eins ein:
Da hat die gute Foundation wohl Minderwertigkeitskomplexe, weil die proprietäre Software, ganz egal ob nun von MS, Apple oder Adobe immer noch qualititiv den freien Software Produkten 1000fach überlegen ist und diese deshalb auch überall zur Anwendung kommt.
Allein schon das Aufbäumen gegen Adobe find ich ja putzig. Bevor man über solche Firmen schimpft, sollte man vielleicht erst einmal Produkte auf den Markt bringen, die auch dazu in der Lage sind, mit Windows,MacOS, Photoshop, Acrobat, Illustrator, Premier, Aftereffects und co zu konkurrieren.
So wirkt das ganze ungefähr so lächerlich, wie ein Haufen Hippies, der heute vor dem Bundestag für "Peace&Love" demonstriert.

[FB]VentiLator
28.08.2009, 15:12
Jeder will ein Stück vom Kuchen abhaben...

Wenn irgendwas großes kommt, kriechen immer jede Menge Ratten aus ihren Löchern, um vom Käse zu naschen.
hast du die news gelesen?
btw, freie software frisst von keinem kuchen, es geht hier nicht um geld.


Dieser Brief ist gut und schön, aber da so gut wie alle Produkte auf Windows bzw. Mac vorraussetzen bleibt einem nichts anderes möglich als auf diese zurückzugreifen.

Wenn einmal dieses Netz zerbrochen werden sollte besteht evtl. die Möglichkeit ein freies Betriebssystem zu verwenden.
genau darum geht es hier doch, durch die monopole stellung dieser firmen wird die softwarefreiheit stark eingeschränkt. daher müssen sich freie betriebssysteme zurzeit mit halbwegs funktionierenden lösungen rumschlagen, weil die "originale" lizensiert wurden und nicht frei verwendet werden dürfen.


Haben die keine anderen Sorgen? Zum Beispiel das derzeitige TV-Programm zum Mittag/Nachmittag. Man hätte die Kritik vielleicht ernst nehmen können, aber damit zeigen Sie mal wieder, dass es nur ums Prinzip geht. Abgesehen davon gab es diese Meldungen/Meinungen in der letzten Zeit ja immer mal wieder.

Für mich mehr oder weniger inhaltsloses Gewäsch.

Und zum grad angeführten "abusing standards": Keiner zwingt irgendwen MS-Produkte und deren proprietäre Formate zu nutzen.
mit der vergiftung ist hier sicherlich die stellung der firmen im bezug auf die bildung gemeint, immerhin halten die firmen die macht darüber inne, was du siehst und was nicht.



Ich hab mir die Webseite gestern mal angeschaut... Oh mann, die sind echt arm drauf da. Zentralargument: "Windows kostet Geld". Nein, wirklich? Könnte damit zusammenhängen, dass viele tausend Leute damit ihre Familien erhalten? Nun ja, wenn man den weiteren Ausführungen folgt, dann wird Microsoft seine Einnahmen wohl nicht an die Angestellten auszahlen, sondern eher in die Verbreitung des puren Bösen in der Welt investieren und uns alle zu willigen Untertanen allumfassendender Diktatur erziehen!

Klar, jeder mag freie Software. Ich auch, immer her damit! Aber so, wie sich die Herren von der FSF dort selbst präsentieren, sind sie für mich weit jenseits jeder Glaubwürdigkeit. Da ist ja die BILD-Zeitung weniger populistisch drauf.
frei bedeutet nicht nur kostenlos ;) es geht hier darum, dass proprietäre software dem nutzer von anfang an aufzwingt, wie er was zu nutzen hat. http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software

MountWalker
28.08.2009, 15:16
@ AeS

Dier FSF verdient kein geld mit Marktanteil oder Absatzzahlen von GPL-Software, deswegen existiert diese reine Marktkonkurrenz zwischen FSF und den Unfreie-Software-Konzernen so nicht. Was existiert ist ein Kampf der Ideologien zwischen Freier-Software-Ideologie und Unfreier Patent-Und-Kopierrecht-Ideologie. Da gibts auch auf beiden Seiten Extremisten, was nicht jedem gefällt. Linus Torvalds sagt: "Hass auf Microsoft ist eine Krankheit" (http://arstechnica.com/microsoft/news/2009/07/linus-torvalds-microsoft-hatred-is-a-disease.ars) Aber in dieser FSF-kampagne sehe ich solche Extremistenübertreibung jetzt nicht - das ist eigentlich das ganz normale alte sachliche Argumentieren, durch das auch Projekte wie LiMux (http://de.wikipedia.org/wiki/LiMux) entstanden sind. Wenn meine politische Idee Vorteile hat, muss ich die auch nennen dürfen, ohne dass ein kommerzielles Interesse unterstellt wird, das beim nicht profitorientierten Fund für Freie Software nicht gegeben ist.

Maul Wurf
28.08.2009, 15:19
Es ist ganz einfach: Nicht alles kann man kostenlos bekommen, das ist aber was solche Organisationen durchführen wollen.

Klamann
28.08.2009, 15:21
Es ist jedes mal erschreckend zu erfahren, wie sehr wir an proprietäre Software gewöhnt sind und mit all ihren Nachteilen leben, oft auch leben müssen.

Die meisten Menschen sehen einfach nicht die Alternative und oftmals gibt es sie schlicht und ergreifend nicht. Wie man eine Verwaltungseinrichtung auf freie Software umstellt, haben Projekte wie LiMux (http://www.muenchen.de/limux) eindrucksvoll gezeigt. Wer wirklich umstellen kann, sind große Unternehmen, die sich mit wegfallenden Lizensierungskosten Millionen sparen können.

Wer zwangsweise auf Windows-Software zurückgreifen muss, hat das Nachsehen aber vor allem steht der innere Schweinehund im Weg.
Wenn ich ehrlich bin, könnte ich 95% meiner Anwendungen auch unter Linux betreiben. Ich tue es aber nicht, weil ich für die restlichen 5% nicht jedes mal mein System neustarten möchte.

Krautmaster
28.08.2009, 15:21
ich stell mir da ne Runde 30 jähriger, rauchender, bärtiger, pizzafressende, fettleibiger Programmierer in nem Keller vor wenn ich von so was höre... ;)

Maul Wurf
28.08.2009, 15:21
Punkto freie Software: Ich bin sogar froh darüber, dass M$ Windows kein offenes Buch ist sonst wäre es für Hacker und Malwareschreiber noch einfacher.

Kenny [CH]
28.08.2009, 15:22
@[FB]VentiLator niemand wird gezwungen gehst media Markt kaufst ein Pc und instalierst Linux drauf wer sagt das man ein Windows Braucht?

Sagen wirs so! Windows ist viel einfach als Linux, Apple noch einfach als beides zusammen! aber

Linux lauft auf jedem Rechner ist und kann sehr Kompliziert werden und das negatifste momentan ist man auf opensource Programme angewisssen (z.B. Gibt kein Adobe für Linux von Adobe)

Mac setzt mac hardware voraus und die ist teuer! (Für ärmere Familien ungeeignet und die Kompatibilät eingeschränkt)

Windows kan auf jedem Rechner installiert werde Kompatiblität 100% hand Habung seit vista recht einfach!

@Klamann leider nein Im Buissnes gibt es auch Datenbank software die Windows Vorschreiben zb. Opacc! Als Datenbank server muss mindestens eine W2k3 und als Emailserver ein Exchange vorhanden sein -.- unsere Ganze Firma ist umgstiegen von OEX auf Exchange (und mein Lehrmeister ist Fan von Opensource jeder server der nicht Windows sein muss ist mit Linux aufgesetzt!) Ich sage nur mein Chefchen hat es auch nicht gerne gemacht

MacroWelle
28.08.2009, 15:23
Jeder will ein Stück vom Kuchen abhaben...
Wenn irgendwas großes kommt, kriechen immer jede Menge Ratten aus ihren Löchern, um vom Käse zu naschen.
Wo ist da der Bezug zum Thema??


Für mich mehr oder weniger inhaltsloses Gewäsch.
Tja, das liegt wohl daran, dass du dich mit den Inhalten nicht auseinandergesetzt hast.


Und zum grad angeführten "abusing standards": Keiner zwingt irgendwen MS-Produkte und deren proprietäre Formate zu nutzen.
Hahahaha, guter Witz.


Also zu der ganzen Formulierung und dem generell unprofessionellen Ton ("Vergiftung der Bildung." also wirklich.
Ich darf die "Vergiftung" in der Bildung live miterleben und der Begriff ist zwar kräftig, aber durchaus korrekt.


Da hat die gute Foundation wohl Minderwertigkeitskomplexe, weil die proprietäre Software, ganz egal ob nun von MS, Apple oder Adobe immer noch qualititiv den freien Software Produkten 1000fach überlegen ist und diese deshalb auch überall zur Anwendung kommt.
So ein Quatsch. FOSS kommt ebenfalls nahezu überall zur Anwendung. Und es gibt gibt Bereiche in denen proprietäres keine Chance (mehr) hat, genauso wie andersrum.

SheepShaver
28.08.2009, 15:25
Irgendwie bezeichnend, wie defensiv und infantil Windowsnutzer reagieren, wenn irgendwer irgendwas gegen die heilige Kuh Microsoft sagt. Und dazu kommt wohl noch ne große Prise Ignoranz, wenn ich sehe, wie hier über die FSF hergezogen wird.

@bealehni
Immernoch mehr Inhalt als dein Post. :evillol

Einhörnchen
28.08.2009, 15:25
Wenn man bedenkt, dass bei dem Markteintritt von Microsoft proprietäre Software noch eine Seltenheit war...

deswegen existiert diese reine Marktkonkurrenz zwischen FSF und den Unfreie-Software-Konzernen so nich
In Form von Produkten nicht, in Form von Dienstleistungen schon.

Maul Wurf
28.08.2009, 15:26
@Klauman
Ja, ich sehe. Linux nutzen und die Hardwareleistung nicht 100% ausschöpfen.
Es gibt mehr als nur 5% Gründe um Linux nicht zu nutzen. Ich selber bin ein Linux-Nutzer (separates PC ;))
Es gibt soo viele Hürden die man bei einem Linux nicht überwinden kann:
- Driver
- keine PC-Spiele zuverlässig spielen
- jede Menge Software die sich nicht installieren lässt

das alleine macht schon 40% ....

Ergänzung vom 28.08.2009 15:29 Uhr: Ja - und Microsoft hat einen Konkurenten: Apple.
Für mich beherscht M$ längst nicht mehr den markt.

[FB]VentiLator
28.08.2009, 15:30
@[FB]VentiLator niemand wird gezwungen gehst media Markt kaufst ein Pc und instalierst Linux drauf wer sagt das man ein Windows Braucht?

Sagen wirs so! Windows ist viel einfach als Linux, Apple noch einfach als beides zusammen! aber

Linux lauft auf jedem Rechner ist und kann sehr Kompliziert werden und das negatifste momentan ist man auf opensource Programme angewisssen (z.B. Gibt kein Adobe für Linux von Adobe)

Mac setzt mac hardware voraus und die ist teuer! (Für ärmere Familien ungeeignet und die Kompatibilät eingeschränkt)

Windows kan auf jedem Rechner installiert werde Kompatiblität 100% hand Habung seit vista recht einfach!
ok, ich gehe in den mediamarkt und kaufe einen rechner... auf dem windows vista vorinstalliert ist. alleine hier liegt ein problem, der 08/15 käufer ohne erfahrung bekommt windows aufgedrückt.

und wieso ist windows einfacher als linux und apples OS noch einfacher? was heisst hier "einfach"? in der handhabung? hast du jemals eine linux-distribution ausprobiert? btw, apples OS ist ein UNIX-abkömmling.

"Linux lauft auf jedem Rechner ist und kann sehr Kompliziert werden und das negatifste momentan ist man auf opensource Programme angewisssen (z.B. Gibt kein Adobe für Linux von Adobe)"
moment, es soll negativ sein, auf opensource "angewiesen" zu sein? spätestens jetzt erhärtet sich bei mir der verdacht, dass du niemals ein freies betriebssystem genutzt hast. hast du eine ahnung, wie simpel es unter einer linux-distribution ist, passende software zu installieren?

Sherman123
28.08.2009, 15:31
Seit zig Jahren bringt dieser Spaßverein vor jedem Windows Release einen derartigen Brief raus.

Gute Punkte - aber Kritik ohne Lösungsvorschlag kann ich nicht ernst nehmen.

Maul Wurf
28.08.2009, 15:32
@SheepShaver
Ja, jede Menge Leute sind halt sehr zufrieden mit M$ Windows; trotz Bluescreens (mich inklusive).

Wintermute
28.08.2009, 15:32
Ich darf die "Vergiftung" in der Bildung live miterleben und der Begriff ist zwar kräftig, aber durchaus korrekt.

So ein Quatsch. FOSS kommt ebenfalls nahezu überall zur Anwendung. Und es gibt gibt Bereiche in denen proprietäres keine Chance (mehr) hat, genauso wie andersrum.

Hey, kannst du diese beiden Teile bitte etwas ausführen? Interessiert mich ernsthaft und ist nicht als "jetzt wollen wir doch mal sehen was er drauf hat" gedacht. ;)

@Ventilator:
Die meisten User wollen ein System, das einfach nur läuft und fertig. Warum sich Linux deswegen nicht rasend durchsetzt (was ja seit seiner Geburt prophezeit wird), kann sich nun jetzt jeder selbst erklären. Eine Erklärung gibt es immer, ob sie einem gefällt, ist die andere Sache.

[FB]VentiLator
28.08.2009, 15:32
@Klauman
Ja, ich sehe. Linux nutzen und die Hardwareleistung nicht 100% ausschöpfen.
Es gibt mehr als nur 5% Gründe um Linux nicht zu nutzen. Ich selber bin ein Linux-Nutzer (separates PC ;))
Es gibt soo viele Hürden die man bei einem Linux nicht überwinden kann:
- Driver
- keine PC-Spiele zuverlässig spielen
- jede Menge Software die sich nicht installieren lässt

das alleine macht schon 40% ....

Ergänzung vom 28.08.2009 15:29 Uhr: Ja - und Microsoft hat einen Konkurenten: Apple.
Für mich beherscht M$ längst nicht mehr den markt.
deine kritikpunkt sind auf proprietäre software zurückzuführen, da beisst sich der hund in den eigenen schwanz :evillol

Maul Wurf
28.08.2009, 15:33
Zudem sein wir bitte Vernünftig:
Man kann einem Otto-Normal-User kein Linux unter die Nase schieben.
Es ist halt schwerer zu bedienen wie Windows.

Thats the way how it is.

[FB]VentiLator
28.08.2009, 15:35
Zudem sein wir bitte Vernünftig:
Man kann einem Otto-Normal-User kein Linux unter die Nase schieben.

und wieso nicht? das geht sehr wohl, ich habe mein mutter quasi mit linux aufgezogen und sie fühlt sich nun unter windows behindert.

oder meinst du mit dem otto-normal-user den durchschnitts-pc benutzer der windows sei jeher auf der platte hatte?

Maul Wurf
28.08.2009, 15:38
Gute Punkte - aber Kritik ohne Lösungsvorschlag kann ich nicht ernst nehmen

Ich schließe mich deiner Meinung an.
Es gibt halt nur keine Lösung. Die Welt kostet. Geistliches eigentum und Patente müssen respektiert werden und nicht alles kann ein offenes Buch sein.

AeS
28.08.2009, 15:39
@ AeS

Dier FSF verdient kein geld mit Marktanteil oder Absatzzahlen von GPL-Software, deswegen existiert diese reine Marktkonkurrenz zwischen FSF und den Unfreie-Software-Konzernen so nicht. Was existiert ist ein Kampf der Ideologien zwischen Freier-Software-Ideologie und Unfreier Patent-Und-Kopierrecht-Ideologie. Da gibts auch auf beiden Seiten Extremisten, was nicht jedem gefällt. Linus Torvalds sagt: "Hass auf Microsoft ist eine Krankheit" (http://arstechnica.com/microsoft/news/2009/07/linus-torvalds-microsoft-hatred-is-a-disease.ars) Aber in dieser FSF-kampagne sehe ich solche Extremistenübertreibung jetzt nicht - das ist eigentlich das ganz normale alte sachliche Argumentieren, durch das auch Projekte wie LiMux (http://de.wikipedia.org/wiki/LiMux) entstanden sind. Wenn meine politische Idee Vorteile hat, muss ich die auch nennen dürfen, ohne dass ein kommerzielles Interesse unterstellt wird, das beim nicht profitorientierten Fund für Freie Software nicht gegeben ist.

Es existiert eine direkte Marktkonkurrenz, schließlich geht es um Betriebssysteme und die FSF ist bestrebt GNU am Markt zu etablieren und Windows und somit Microsoft zu schädigen bzw. ihnen Marktanteile ab zu nehmen.
Ein anderes Ziel verfolgt auch diese propagandistische Kampagne nicht, die sich gegen direkte Konkurrenten wendet.
Das man sehr wohl auch mit "freier" Software Geld verdienen kann beweisen nicht zuletzt viele offene Betriebssysteme, es geht ja nicht nur darum auf direkt dadurch Geld zu verdienen, sondern unter anderem auch durch Programme, Werbung, Daten usw.
Und auch diese Foundation muss finanziert werden.
Wie diese Gelder zustande kommen kann ich nicht sagen, ich bin mir aber sicher das sie nicht rein durch Spenden erwirtschaftet werden.

Klamann
28.08.2009, 15:40
Es gibt mehr als nur 5% Gründe um Linux nicht zu nutzen. Ich selber bin ein Linux-Nutzer (separates PC ;))
Es gibt soo viele Hürden die man bei einem Linux nicht überwinden kann:
- Driver
- keine PC-Spiele zuverlässig spielen
- jede Menge Software die sich nicht installieren lässt

das alleine macht schon 40% ....
Ich habe nicht gesagt, dass es nur 0,05 Gründe gegen Linux gibt, nur dass ich selbst von der Zeit, die ich am PC verbringe, zu 95% auf Windows verzichten könnte. Browser, Office, Bildbearbeitung, Medienwiedergabe - fast alles gibt es für Linux und ich verwende auch meist Programme, die es auch für Linux gibt: Firefox, Open Office, VLC, GIMP.

Treiber stellen kaum noch Probleme dar, selbst Grafiktreiber gibt es für Linux inzwischen ganz vernünftige und der Rest, der früher Stress gemacht hat, läuft heute per Plug'n'Play über USB.

PC-Spiele sind ein Grund, nicht vollständig auf Windows zu verzichten und dann noch einiges an proprietärer Software, die es nunmal nicht für Linux gibt und zu der es leider auch keine freie Alternative gibt.

Aber ich will hier keine Grundsatzdiskussion Windows vs. Linux anfangen, ich finde nur diese Aktion der FSF gerechtfertigt. Die Hauptargumente könnte man 1:1 auf jedes proprietäre Betriebssystem übertragen, das es heute für Endkunden auf dem Markt gibt.

TheGhost31.08
28.08.2009, 15:40
Für mich ist der Brief ziemlicher Rufmord, auch wenn ich jetzt von Apple und Linux-Fans zugebombt werde ^^
Somit finde ich den News-Titel passend denn der Kreuzzug war ja auch ziemlich...makaber.

Und trotz keinerlei Bluescreens bin ich mit Windows zufrieden und werde long as possible bei Xp bleiben. Hatte auch mal eine Linux-Distribution am laufen, aber konnte mich einfach nicht so überzeugen das ich den Eindruck hatte es würde sich lohnen sich ein zu arbeiten.

Maul Wurf
28.08.2009, 15:41
@Ventilator
1. Wird ein Otto-Normal-Nutzer es nicht fertig bekommen überhaupt den Pinguin auf die fesste Platte zu bekommen.
2. Ein Otto-Normal-User geht in den Super Markt und kauft ein Programm; es soll sofort auf dem jeweilligen Betriebsystem funktionnieren, klappt halt leider bei Linux fast nie, weil fast keine Software für Linux zurecht geschnitten ist (siehe vieele DruckerTreiber, Unterhaltungsspiele für Kinder...)

SheepShaver
28.08.2009, 15:43
@SheepShaver
Ja, jede Menge Leute sind halt sehr zufrieden mit M$ Windows; trotz Bluescreens (mich inklusive).
Aber gerade auf einer Seite wie ComputerBase, auf der sich so viele selbsttitulierte "Experten" tummeln, kann man doch etwas mehr Fachwissen erwarten. Richard Stallman und seine FSF haben in den letzen 25 Jahren immens viel zur Softwarewelt beigetragen. Hier hat ja augenscheinlich 99% der Poster noch nie was von der FSF gehört. Naja, Tellerrand und so...

Wintermute
28.08.2009, 15:43
Ich finde es bedenklich, dass fsf.org aus usabilty-analytischer Sicht eine 5 kassieren würde. Viel zu viele typographische Verbrechen, die Navi in 2 Sprachen, generell sehr hohes Rauschen auf dieser Site. =/
Dazu noch Schrift in einem Bild und dann verlinkt: http://static.fsf.org/fsforg/img/front-gnu.png

Fortschritt?

@sheep:
Gegen Stallmann sage ich auch nichts, nur dagegen, dass er mit seiner Art und Weise manchmal mehr Leute vertreibt, als er von seiner (eigentlich anständigen) Idee überzeugt. So ist es halt mit den Radikalen ... kann man nix machen.

Maul Wurf
28.08.2009, 15:45
@Klauman
Abgesehen von deiner Egoistischen Einstellung dass Linux für dich genügen würde: Kannst du behaupten dass der Pinguin für jeden gut wäre? Nicht jeder will nur Firefox und Gimp nutzen.

Kenny [CH]
28.08.2009, 15:46
@[FB]VentiLator noch nie ein Linux aus Probiert und software installiert? DU hast mein Post nie gelesen
Wenn man Informatiker Support lehrnt lehrnt man automatisch etwas über Unix 1. | 2. Ich hatte schon vorher linux auf dem Rechner installiert und es lief gut das ist kein ding aber das GUI war ned der hammer.
3. Mir auch Klar das die Neuste Distribution von Mac auf einen Umgeschrieben Kernel Bassiert aber eben UMGESCHRIEBEN! Und Das gui von Mac ist viel besser wie von OpenSuse und dem (meiner meinung nach bester Linux version) Ubuntu!

"moment, es soll negativ sein, auf opensource "angewiesen" zu sein? spätestens jetzt erhärtet sich bei mir der verdacht, dass du niemals ein freies betriebssystem genutzt hast. hast du eine ahnung, wie simpel es unter einer linux-distribution ist, passende software zu installieren?"
Ja wenn ich OpenOffice anschaut das es nicht mal schaft ein Doc zu herstellen so das ich es in der schule mit Word öffnen kan ohne das es Verzehrt ist und ruiniert ist (und wir Punkte abgezogen werden und eine schlechtere Note Kassiere!!)? JA dan würde ich lieber ein MS office 2007 benutzten (mir ist klar das MS den Doc standart ned rausrückt)

TheGhost31.08
28.08.2009, 15:47
@SheepShaver: Warum sollte man auch? Never touch a Running System und so...

Edit: @[FB]VentiLator: Da ist aber schon das erste Problem: Woher soll der User wissen welche Distribution er benutzen soll? Bei Windows und Apple ist es einfach das man einfach das neuste nimmt das grade so am Markt ist. Bei Linux muss man erst gucken ob Suse,Gnu, usw.

[FB]VentiLator
28.08.2009, 15:48
@Ventilator
1. Wird ein Otto-Normal-Nutzer es nicht fertig bekommen überhaupt den Pinguin auf die fesste Platte zu bekommen.
2. Ein Otto-Normal-User geht in den Super Markt und kauft ein Programm; es soll sofort auf dem jeweilligen Betriebsystem funktionnieren, klappt halt leider bei Linux fast nie, weil fast keine Software für Linux zurecht geschnitten ist (siehe vieele DruckerTreiber, Unterhaltungsspiele für Kinder...)

1. also die meisten distro-installationen, die ich hinter mir habe, waren einfacher und boten mehr möglichkeiten als eine windows-installation. und ob auf der festplatte ein betriebsystem vorinstalliert ist oder nicht, entscheidet der hersteller des PCs, der zumeist verträge abschließt, zu (meiner meinung nach) 98% mit microsoft.

2. was eine folge von proprietärer software ist. wirklich, gäbe es eine gute möglichkeit, jede software auf jedem betriebssystem gleich zu nutzen, dann wäre die ganze frage hinfällig.

dgschrei
28.08.2009, 15:51
Auch wenn es nicht viel Sinn macht mit jemandem zu diskutieren, der schon den Pinguin im Avatar hat:



Ich darf die "Vergiftung" in der Bildung live miterleben und der Begriff ist zwar kräftig, aber durchaus korrekt.

Gut dann erklär mal ein bisschen auführlicher wo die Bildung vergiftet wird. Weil in Schulen Windows zum Einsatz kommt? Ich würde eher sagen es wäre eine Vergiftung der Bildung, wenn die heutigen Schüler in der Nutzung eines Minderheiten-Betriebssystems geschult werden und dann wenn sie die Schule verlassen nicht richtig mit dem umgehen können, was im wirklichen Leben real existiert. Eine Schule soll nämlich aufs Leben vorbereiten und nicht hier den moralisch hohen Hund für die Freie Software raushängen lassen. :rolleyes
Ich bekomm ja schließlich in der Fahrschule auch nicht Linksverkehr beigebracht, weil das in einer Minderheit in ein paar Ländern praktiziert wird.



So ein Quatsch. FOSS kommt ebenfalls nahezu überall zur Anwendung. Und es gibt gibt Bereiche in denen proprietäres keine Chance (mehr) hat, genauso wie andersrum.

Und das interessiert jetzt für diese Diskussion warum? Es gibt de facto keine Linux Disitribution, die den beiden großen MacOS und Windows in Bedienerfreundlichkeit und Funktionsumfang samt Softwareunterstützung das Wasser reichen kann.
Es gibt nicht einmal annähernd ein Open Source Programm, das Photoshop Konkurrenz machen könnte. Da gibt es nicht mal wirklich ein proprietäres Programm das das kann.
Das selbe bei Premiere, After Effects, Audition, Acrobat, Flash.
Trotzdem fordert diese Foundation nun aber, dass jeder diese im Vergleich minderwertige Software anstatt der Closed Source Software verwenden soll. Das ist doch lächerlich.
Klar, der nächste Pixar Film entsteht mit Blender und GIMP :rolleyes.

Teralios
28.08.2009, 15:52
Ach die Diskussion ist auch hier. :)
Na ja für mich gewinnen beide Seiten, denn wollten die sich nicht gegenseitig übertrumpfhen, so würden wir Kunden drunter leiden.

Macht MS/Adobe und ko. was gut, kommen die OpenSource Entwickler, kopieren und verbessern es und kommen mit eine neuen tollen Idee, die dann wieder von MS/Adobe und ko. kopiert und verbessert wird.

@Almost, Problem ist, OpenSource ist für den Nutzer toll, OpenOffice und auch RedHat-Linux usw. sind sogar toille Dinge, da da hinter eine Firma steht.
Andere Aspekte bei OpenSource ist aber auch, dass man in bestimmten Bereichen auf die Community angewiesen ist oder auf sich selbst. ;)

OpenSource für den Privatanwender ist in vielen Bereichen eine Alternative, aber auch nur, wenn sie was neues lernen wollen. Ich würde meiner Mutter heute kein Linux hinstellen, da sie das absolut nicht gewöhnt ist.

Maul Wurf
28.08.2009, 15:53
@Ventilator
Träume sind Schäume; Was zählt ist die Realität:
Firmen wie HP und Dell würden nie igrendeine Linux Distribution durchgesetzt bekommen; will halt kein Mensch. Und wenn heutzutage sich ein Otto-Normal-Nutzer sich bereit erklärt, etwas neues zu sehen und kennen zu lernen (tun die wenigsten) dann sicher kein Linux ;) eher Mac OS X (heutzutage gibt es eine große Faszination für den Apfel halt)

Ergänzung vom 28.08.2009 15:54 Uhr:
Gut dann erklär mal ein bisschen auführlicher wo die Bildung vergiftet wird. Weil in Schulen Windows zum Einsatz kommt? Ich würde eher sagen es wäre eine Vergiftung der Bildung, wenn die heutigen Schüler in der Nutzung eines Minderheiten-Betriebssystems geschult werden und dann wenn sie die Schule verlassen nicht richtig mit dem umgehen können, was im wirklichen Leben real existiert. Eine Schule soll nämlich aufs Leben vorbereiten und nicht hier den moralisch hohen Hund für die Freie Software raushängen lassen.


Und das interessiert jetzt für diese Diskussion warum? Es gibt de facto keine Linux Disitribution, die den beiden großen MacOS und Windows in Bedienerfreundlichkeit und Funktionsumfang samt Softwareunterstützung das Wasser reichen kann.
Es gibt nicht einmal annähernd ein Open Source Programm, das Photoshop Konkurrenz machen könnte. Da gibt es nicht mal wirklich ein proprietäres Programm das das kann.
Das selbe bei Premiere, After Effects, Audition, Acrobat, Flash.
Trotzdem fordert diese Foundation nun aber, dass jeder diese im Vergleich minderwertige Software anstatt der Closed Source Software verwenden soll. Das ist doch lächerlich.
Klar, der nächste Pixar Film entsteht mit Blender und GIMP

Sehr gute Argumentation.

dMopp
28.08.2009, 15:56
Oh man, wieder mal ein aufschrei gegen die bösen "monopole"

Wer alles richtig macht, hat Marktanteile verdient (Windows, iPhone, VW Motoren, Samsung Panels...)

TchiboMann
28.08.2009, 15:57
Lasst mal zum Boykott der FSF aufrufen! //Ironie aus

Selten son schmarrn gelesen. Freie Software schön und gut, in manchen Bereichen sogar erwünscht - aber Windows ist in Sachen Einfachheit, Kompatibilität und Funktionalität eigentlich so nicht zu schlagen. Ich würde - wenn Linux so einfach zu bedienen wär (da können die sich bei MS einiges abschauen!) - sicherlich auch beim OS auf freie Software setzen - aber zu Windows gibts defacto keine ernst zu nehmende Alternative.

Ich werd eh nie raffen, wieso so viele der Meinung sind, dass Software allgemein freies Gut sein muss - schliesslich sitzen da oft Vollzeitbeschäftigte, die die Software programmieren (sonst gäbs weder Windows, noch Mac!), weil anders sonst die Entwicklungszeit zu lang sein würde - deswegen muss entsprechend auch dafür bezahlt werden. Das Argument, dass Software "aus natürlich vorkommenden einsen und nullen" besteht is ebenso absoluter schmarrn - sicherlich sind die Eins und Null "naturgegeben", wichtig ist viel eher, dass die kreative Leistung bezahlt wird und nicht das Programm an sich - die Gehirnarbeit anderer wird bezahlt. Das kann natürlich niemand verstehen, der sich zu fein/zu faul ist selbst programmieren zu lernen - denn im Grunde kann sich jeder seine eigene Software schmieden. Das reine Programmieren ist absolut kostenlos. Doch stattdessen wird das Proggen anderen überlassen (was ja nicht falsch ist) - gleichzeitig wird jedoch verlangt, dass diese Progger ihren Sourcecode offenlegen und kostenlos weitergeben. Wovon sollnse dann leben?

Maul Wurf
28.08.2009, 16:01
(IRONIE EIN)
@dMopp
Wir müssen die Hirsche jaulen lassen.
Ja, die guten lieben halt den Pinguin, ist doch ganz gut?! GUI zwar nicht so gut wie bei Windows und Benutzerfreundlichkeit und Einsatzfähigkeit beschränkt; aber was sollst? Ist doch alles kostenlos ?!
Man muss den Leuten das undbedingt zeigen!! Die Leute Werden das Lieben??!! Ja; es gibt halt viele Maken; aber was solls? Nach der arbeit nachhause kommen und Probleme lösen; kein Problem.
(IRONIE AUS)

TheGhost31.08
28.08.2009, 16:01
@TchiboMann: Deswegen ist Deutschland ein hochtechnisiertes und modernes Land: Harz4 und der Tag gehört dem Programmierer der kein Geld damit verdienen darf ^^

[FB]VentiLator
28.08.2009, 16:01
die realität? wenn die realität aus einem oder zwei proprietären system besteht, dann ist es ziemlich egal, was der mensch will. der mensch will funktionierende software wie photoshop und die bekommt er dank proprietärem system nur auf windows oder mac zum laufen. es ist ja nicht so, dass es keine software für linux und co. gäbe, im gegenteil, auch ist eine "industrielle" software, die geld kostet, auf einem freien system kein problem. das problem ist, dass es zu wenige nutzer eines freien systems gibt, da der durchschnittliche PC-user ein vorinstalliertes betriebssystem vorgesetzt bekommt. soll adobe nun für den kleinen teil der linux-user ein neues photoshop schreiben? die entstehenden entwicklungskosten wären sicherlich höher als der gewinn aus dem verkauf.

Teralios
28.08.2009, 16:03
@TchiboMan
Ich stimmt dir grundlegend zu. Wenn man es aber so macht wie z.B. RedHat, kann auch Software frei sein. Jeder kann sie nutzen, aber ohne Garantie oder sonst was. Wer mehr haben will, kann dann dafür zahlen. (OpenOffice/StarOffice als Beispiel.)

@Maul Wurf, Linux und andere BSD-System sind schon relativ stabil und gut, oder auch Sun OS, und trotzdem sind sie OpenSource. Linux iust nicht mehr das Frickelsystem, was es mal war!

MacroWelle
28.08.2009, 16:04
In Form von Produkten nicht, in Form von Dienstleistungen schon.
Die FSF verkauft keine Dienstleistungen auf dem Markt.


Es gibt soo viele Hürden die man bei einem Linux nicht überwinden kann:
- Driver
- keine PC-Spiele zuverlässig spielen
- jede Menge Software die sich nicht installieren lässt
Und wenn du jetzt mal kausal denkst, dann siehst du das dies daran liegt, dass es hier undokumentierte, geschlossese Schnittstellen eine Monopolisten hat. Was soll die Linux-Welt denn machen, hm?


Ja - und Microsoft hat einen Konkurenten: Apple.
Für mich beherscht M$ längst nicht mehr den markt.
Wie du der News entnehmen kannst, geht es nicht nur ausschließlich um Microsoft.


Hey, kannst du diese beiden Teile bitte etwas ausführen? Interessiert mich ernsthaft und ist nicht als "jetzt wollen wir doch mal sehen was er drauf hat" gedacht. ;)
Ja wird gemacht, ich kann nur grad net.


Warum sich Linux deswegen nicht rasend durchsetzt (was ja seit seiner Geburt prophezeit wird), kann sich nun jetzt jeder selbst erklären. Eine Erklärung gibt es immer, ob sie einem gefällt, ist die andere Sache.
Linux & Co. haben sich "durchgesetzt". Man sollte den Blick nicht auf den Desktop-Bereich beschränken.


Die Welt kostet. Geistliches eigentum und Patente müssen respektiert werden und nicht alles kann ein offenes Buch sein.
Es gibt kein "geistiges Eigentum" in Deutschland und wie du jetzt auf Patente kommst weiß ich auch nicht.


Es existiert eine direkte Marktkonkurrenz, schließlich geht es um Betriebssysteme und die FSF ist bestrebt GNU am Markt zu etablieren und Windows und somit Microsoft zu schädigen bzw. ihnen Marktanteile ab zu nehmen.
Die FSF ist nicht am Markt. Die beiden Organisationen sich mental absolut feindselig gegenüber. Das ist der Punkt.


Wie diese Gelder zustande kommen kann ich nicht sagen, ich bin mir aber sicher das sie nicht rein durch Spenden erwirtschaftet werden.
Stimmt, die verkaufen auch Sticker und Plüsch-GNUs :D

Maul Wurf
28.08.2009, 16:06
@Ventilator:
Es gibt Systeme mit vorinstallierter LinuxDistribution; die waren halt nicht der Renner.
Sogar die Netbook wo anfang massiv auf Linux gesetzt wurde sind heute nicht zu sehen; warum?
Die Netbooks mit Windows waren halt ein Renner.

TheGhost31.08
28.08.2009, 16:08
@MacroWelle: Von OpenGL gehört? Soll angeblich auch auf Linux funktionieren. aber der Microsoft-Pendant ist einfach besser sonst würden die Spielentwickler es wohl mehr nutzen.

Darkwonder
28.08.2009, 16:10
Gut gewählte Überschrift :D, als ich see gelesen hab muss ich erst mal überlegen, da Kreuzzüge ich eigentlich mit was anderes verbunden hab :-). Wäre sicher ne gute Überschrift für das Titel Blatt der Bild :-) (im positiven sinne).
Ich finde, man kann viel Kritisieren solange man es selbst nicht besser macht.
Vielleicht sollten sich die Linux Leute, die von Ms und die von Apple mal an einen Tisch setzen und etwas gemeinsam machen. Da ich finde, jedes BS hat seine Vor- und Nachteile.
Das BS wo da dann rauß kommt muss ja nicht kostenlos sein, aber es wäre im Allgemeinen Nutzen.
Da die Programmierer, dann nur noch für eine Plattform programmieren müssten und nicht wie jetzt das komplette durcheinander.
Der Zeit würde ich als solche Plattform einfach das BS von Windows sehen, da es hier einfach die größte Unterstützung gibt. Wenn Spiele Programmieren jetzt ihre Spiele für Vista, Linux und Mac OS Programmieren müssten wäre das ein nicht zu unterschätzender Mehr Aufwand, somit auch kosten Aufwand.

mfg darkwonder

Maul Wurf
28.08.2009, 16:10
Und jetzt bitte die die Lautstärke herunterdrehen; sonst werden die Lieben Moderatoren den Therad zensieren und sperren :heuldoch

[FB]VentiLator
28.08.2009, 16:11
@TchiboMann: ohne freie software gäbe es auch kein windows und schon garkein Mac!
der meinung vieler leute nach soll software freies gut sein, da sie immer auf dem wissen und der arbeit eines anderen basiert. in den anfängen der IT gab es keine software für geld, die software wurde meist an jedem system neu geschrieben oder unter den nutzern getauscht.
sicher, hart arbeitende programmierer verdienen ihr geld, keine frage. nur inwiefern der programmcode geistiges eigentum ist, ist nicht wirklich klar ausdrückbar. sicher, der schreiber hat es erfunden doch basiert seine erfindung auf der eines anderen.

Teralios
28.08.2009, 16:11
...

OpenGL hat das Problem, das jede neuerung in langen Diskussionen ändert, und daher nötige Änderungen lange brauchen. DirectX bekommt die Änderungen einfach.
OpenCL kam jetzt auch so schnell, weil Apple dahinter her war, hätte die Khronos Group dahinter gesteckt, hätte es sicher mehre Jahre gebraucht, bis sie sich überhaupt auf den Sprachstandard geeinigt hätten. ;)

Winterday
28.08.2009, 16:14
Bei freier Software geht es natürlich auch um Geld. Schliesslich muss "frei" nicht gleich "kostenlos" bedeuten. Support, Trainings und die Anpassung der IT-Infrastruktur erfordern einiges an Geld, welches die jeweiligen Unternehmen investieren müssen.

Freie Software und freie Datenformate sind wünschenswert, aber eben nicht immer geeignet. Insbesondere das heikle Thema DRM ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite will ich als Konsument nicht gegängelt werden, auf der anderen Seite bin ich als Anbieter daran interessiert, dass meine Produkte und Leistungen auch nur vom zahlenden Kunden genutzt werden können.

Die Aktion als solche halte ich insgesamt für grenzwertig, denn die Vorzüge freier Software sollten für sich allein sprechen. Die Geschichte lehrt uns, dass ein Kreuzzug noch nie das geeignete Mittel war, um Überzeugungsarbeit zu leisten.

PS: Wie finanziert sich eigentlich die FSF? Mit "freier" Arbeit?

Maul Wurf
28.08.2009, 16:15
@Ventilator
Bitte, das nimmt schon schlechte Züge.
Das ist wie wenn man sagen würde dass es ohne Gold heute kein modernes Währungsystem geben würde.

[FB]VentiLator
28.08.2009, 16:15
@Ventilator:
Es gibt Systeme mit vorinstallierter LinuxDistribution; die waren halt nicht der Renner.
Sogar die Netbook wo anfang massiv auf Linux gesetzt wurde sind heute nicht zu sehen; warum?
Die Netbooks mit Windows waren halt ein Renner.

joah, hier könnte man sich auch wieder fragen, warum die mit windows der renner waren. zum einen war xandros einfach nur beschränkt :evillol: (linux != linux) und zum anderen wollten alle win-user win.

*edit:


@Ventilator
Bitte, das nimmt schon schlechte Züge.
Das ist wie wenn man sagen würde dass es ohne Gold heute kein modernes Währungsystem geben würde.

sicher, ist auch nicht ganz meine meinung. btw, ein währungssystem gibt es, damit man dienstleistungen/waren unabhängig von zeit und lokalem faktor machen kann :D

worauf ich hinaus wollte: der programmierer verdient für seine arbeit sicher geld, denn auch programmierer müssen essen. trotzdem sollte seine arbeit auch anderen offen zugänglich sein, da ihm auch die arbeit anderer offen zugänglich war.


PS: mein hirn ist zurzeit etwas aufgedunsen.

JokerGermany
28.08.2009, 16:22
Windows ist nicht einfacher als Linux, es ist einfach nur anders.
(Werde meine Mutter jetzt mit Linux erziehen, da sie sich mit Computern überhaupt nicht auskennt. Das einzige Problem ist PowerPoint 2007 welches leider noch deutlich besser als OO ist...

Linux installiert sich eigentlich mitlerweile realtiv gut.
Man darf nur keine total neue Hardware nutzen (neu=1-3 Monate nach Release), denn die OpenSource Community muss erst mal Treiber zusammenfriemeln, weil die Hersteller kein Bock darauf haben...
Ansonsten ist man nach einer Linux installation mindestens so weit wie bei M$....

Ich würde Linux sofort nutzen, wenn DirectX entweder auch unter Linux funzt oder DirectX durch OpenGl abgelöst wird....
So bleibt es leider nur 2. Betriebssystem, da ich kein Bock auf dauernde Neustarts habeund meine Zockerleidenschaft nicht aufgeben will^^

€dit:

Punkto freie Software: Ich bin sogar froh darüber, dass M$ Windows kein offenes Buch ist sonst wäre es für Hacker und Malwareschreiber noch einfacher.

Der Vorteil bei Offener Software ist, dass der Quellcode von vielen Menschen kontrolliert werden kann und auch wird.
Somit sind Fehler sehr schnell behoben, weil sie einfach schneller auffallen :)

damon6
28.08.2009, 16:22
Ja wenn ich OpenOffice anschaut das es nicht mal schaft ein Doc zu herstellen so das ich es in der schule mit Word öffnen kan ohne das es Verzehrt ist und ruiniert ist (und wir Punkte abgezogen werden und eine schlechtere Note Kassiere!!)? JA dan würde ich lieber ein MS office 2007 benutzten (mir ist klar das MS den Doc standart ned rausrückt)

du merkst schon das du dir damit eben ins bein geschossen hast und die FSF aussagen untermauerst ?

die bildung wird vergiftet in dem die schulen schon auf ms getrimmt werden und gar keine freie software zulassen ? so nutzt ms nunmal die machtstellung aus

achja und wenn ms auch quelloffene standards hätte dann würde openoffice auch kompatibler zum microsoft office sein ... aber dann gibts ja noch das problem mit den patenten ;)

ich war auch jahrelang ms user aber wenn man sich mal an linux gewöhnt hat weiss man es zu schätzen so viel frickelaufwand wie früher ist es nicht mehr und das einarbeiten in linux ist mit nem guten buch viel leichter als jemand der heute nochmal mit microsofts betriebsystem anfängt

leider ist es im mom noch so das hersteller einfach aufgrund der geringeren marktanteile nicht gezwungen werden linuxtreiber nachzuliefern aber stellt euch für es gäbe einen marktanteil von linuxusern grösser 20% dann würden auch hersteller langsam kapieren das man treiber schreibt wenn man auch an diese 20% treiber ausliefert

im unternehmen selbst werden bei uns nur hardware angeschafft (drucker) die linux treiber von haus aus mitlieffern

JokerGermany
28.08.2009, 16:26
ich war auch jahrelang ms user aber wenn man sich mal an linux gewöhnt hat weiss man es zu schätzen so viel frickelaufwand wie früher ist es nicht mehr und das einarbeiten in linux ist mit nem guten buch viel leichter als jemand der heute nochmal mit microsofts betriebsystem anfängt


Kannste mir mal nen gutes Buch nennen?
Ohne Bücher will mein Vater nicht wechseln^^

€dit:
Am besten für kubuntu/ubuntu

[FB]VentiLator
28.08.2009, 16:30
@JokerGermany: das zitat ist falsch gesetzt :D
also eigentlich sind kubuntu/ubuntu sehr gut dokumentiert, es gibt riesige wikis.
aber wenn es wirklich sein muss: http://openbook.galileocomputing.de/ubuntu/ kompletter geht glaub ich nicht :D
jedoch man muss beachten, dass mit jedem neuen kernel veränderungen kommen.

Übertacktet
28.08.2009, 16:31
Ich sehe mich von Microsoft weder hintergangen, noch betrogen oder eingschlossen...
Ich kaufe ein Betriebssystem bewusst, obwohl ich auch Linux haben könnte.
Ich verwende die vorinstallieren Programme, weil sie mir gefallen.
Programme die mir nicht gefallen, ersetze ich problemlose gegen alternative Programme von anderen Firmen.
Usw...

Ich finde Microsoft nutzt seine "Monopolstellung" überhaupt nicht aus. Die haben einfach das beste Betriebssystem geschaffen und durch ihre Arbeit wurden die erfolgreich wie heute.
Bei Microsofts Produkten habe ich auch sehr viel mehr Freiheiten als bei Apples Produkten, somit noch ein Grund warum ich Microsoft lieber habe...

JokerGermany
28.08.2009, 16:36
VentiLator;6540912']@JokerGermany: das zitat ist falsch gesetzt :D
also eigentlich sind kubuntu/ubuntu sehr gut dokumentiert, es gibt riesige wikis.
aber wenn es wirklich sein muss: http://openbook.galileocomputing.de/ubuntu/ kompletter geht glaub ich nicht :D
jedoch man muss beachten, dass mit jedem neuen kernel veränderungen kommen.

Ok, ich wette, dass wenn ich ihm zum ernsthaften Linux Versuch bringe wird er sich das Buch auch kaufen :rolleyes

Naja, danke, ich Zeig ihm das Heute abend :)

€dit:
Wieso falsch zitiert?

€dit2:
Gibts auch irgendwas zu kubuntu?

damon6
28.08.2009, 16:36
@joker eben oben besagtes openbook von galileo(das kostet nichts ) oder aber man wartet 2 weitere gedruckte bücher ab

das offizielle ubuntu buch (leider noch nicht erhältlich zu einer aktuellen distribution)
ubuntu für dummies (leider im mom auch noch am übersetzen und ist daher nur englisch erhältlich)

linux ist einfacher als man denkt man muss sich nur damit befassen



Bei Microsofts Produkten habe ich auch sehr viel mehr Freiheiten als bei Apples Produkten, somit noch ein Grund warum ich Microsoft lieber habe...

welche freiheiten hast du bei closed source ? die einzigste freiheit besteht darin zu wählen ob du es nutzt oder nicht?

hast du mal versucht einfache erweiterungen für ein ms programm wie outlook zu schreiben ? das geht bei ms nur bei programmen wo microsoft sagt - hey jungs hier die api für mein programme wenn ihr nochmal 30 euro bezahlt verrate ich euch die schnittstellen um das programm schön zu erweitern :D

MacroWelle
28.08.2009, 16:42
Auch wenn es nicht viel Sinn macht mit jemandem zu diskutieren, der schon den Pinguin im Avatar hat
Keine Sorge du musst nicht mit mir diskutieren. Ich komme auch gar nicht bis zu deinem Avatar, sondern nur bis zu deinem Nick, der mir noch in Erinnerung ist und mich von der Diskussion abhält.


Firmen wie HP und Dell würden nie igrendeine Linux Distribution durchgesetzt bekommen; will halt kein Mensch.
Beide Firmen verkaufen Systeme mit Linux, HP bietet selbst Debian-Support an und Dell verkauft auch non-Server mit vorinstalliertem Linux.


Ich werd eh nie raffen, wieso so viele der Meinung sind, dass Software allgemein freies Gut sein muss - schliesslich sitzen da oft Vollzeitbeschäftigte, die die Software programmieren (sonst gäbs weder Windows, noch Mac!), weil anders sonst die Entwicklungszeit zu lang sein würde - deswegen muss entsprechend auch dafür bezahlt werden.
Software wird offen entwickelt, seit es sie gibt. Wer keine quelloffene Software benutzen möchte, kann vermutlich keinen modernen Rechner laufen lassen (und andersherum).


Sogar die Netbook wo anfang massiv auf Linux gesetzt wurde sind heute nicht zu sehen; warum?
Die Netbooks mit Windows waren halt ein Renner.
1. Es gibt Netbooks mit Linux und diese verkaufen sich gut - sagt Dell (http://www.theregister.co.uk/2009/08/12/dell_reality_linux_windows_netbooks/).
2. MS war gezwungen mit Kampfpreisen und XP anzutreten, weil man plötzlich Feuer unterm Arsch hatte. Dies zeigt was mit mehr Konkurrenz möglich ist.

JokerGermany
28.08.2009, 16:42
@joker eben oben besagtes openbook von galileo oder aber man wartet 2 weitere gedruckte bücher ab

das offizielle ubuntu buch (leider noch nicht erhältlich zu einer aktuellen distribution)
ubuntu für dummies (leider im mom auch noch am übersetzen und ist daher nur englisch erhältlich)

linux ist einfacher als man denkt man muss sich nur damit befassen

Sag das meinem Vater.

Seine Bücher würden jeden erschlagen.
Kann ja mal heute abend, wenn ich zuhause bin posten was er alles für schinken hat...

einer über Windows 98, einer über Windows 2k, einer über Windows XP und einer über Windows 7 kommt bestimmt bald auch dazu....
Weiß gar nicht wie man sowas lesen kann... :freak

damon6
28.08.2009, 16:46
Beide Firmen verkaufen Systeme mit Linux, HP bietet selbst Debian-Support an und Dell verkauft auch non-Server mit vorinstalliertem Linux.

dell bietet rechner mit ubuntu schon länger an
hp betreibt sogar firmenintern ihr eigenes unix (hp-ux)



Sogar die Netbook wo anfang massiv auf Linux gesetzt wurde sind heute nicht zu sehen; warum?
Die Netbooks mit Windows waren halt ein Renner.

das geht auch anderst rum ich hab mir nen netbook mit oem-xp gekauft das war nen notwendiges übel da ich mir das erste 10 zoll netbook geholt hab

und was hab ich gemacht ? oem version runter und nen angepasste ubuntu distribution drauf so einfach tauch ich jetzt in der statistik als ms user auf ? :D

JokerGermany
28.08.2009, 16:50
Wichtig ist auch glaube ich vor dem Kauf nochmal zu fragen, ob es auch Linux Treiber gibt.
Um einfach mal die interesse an Linux zu zeigen.

Habe ich gerade bei Dell gemacht, obwohl ich eigentlich vorher gedacht habe:
Die Linux Community wirds schon richten. Aber ich glaube das ist der falsche Weg...

Gohst
28.08.2009, 16:54
Klar, Proprietäre Software wie Windows Betriebssysteme sind etwas vom wichtigsten im IT Markt.

Mit den Produkten lässt sich Geld verdienen und sie sind komfortabel und in einem überhaupt erst tragbaren Rahmen zu administrieren.
Ganz speziella auf Windows Server bezogen.

Da kann kein anderes System direkt konkurrieren.

Nur, das hat schon dazu geführt, das es schwierig wird, überhaupt die Chance zu bekommen, mit freier Software arbeiten zu können.

Fangen wir mal mit PDF Dokumente an.
Was gibts noch? NICHTS!!!

Gut, der Reader ist gratis und es gibt gratis PDF "Printer".
Aber sachen wie diese machen es doch fast unmöglich auf 100% Basis mit Opensource Software auszukommen.

Und es wird ja immer schlimmer habe ich das Gefühl.
Eines tages ist es so weit, das Standarts aus proprietären Programmen so weit verbreitet sind, dass man gezwungen wird solche Software zu kaufen.

So mit Windows.
Es kann kaum ein IT Fachmann mehr ohne Windwos leben.
Auch zu hause, denn hat er es nur in der Firma, hat er meist zu wenig Kenntniss.

Genau so mit der KV Angestellte.
Hätte sie zuhaus nur Linux, und an der Arbeitsstelle ist nur Windows, dann ist man meist ne ganze Weile hilflos.

So wie wenn jemand der noch nie an Linux war plötzlich damit arbeiten müsste.
Man wäre verloren.

So kommts nun für die Proprietäre Software, welche zum Standart wird, und man immer mehr gezwungen ist, diese zu verwenden.

Microsoft kommt meiner Meinung nach zwar etwas entgegen (MSDNAA, immer mehr "kostenlose" Software für Windows etc.....).
Nun, das mag aber am Konkurrenzdruck liegen.

Beispiele sind IIS, IE, Virtual PC, Visual Studio, XNA Studio und und und.

Aber die Sorgen der FSF sind 100% berechtigt und verständlich.
Wenn etwas, egal was es ist, Standart sein möchte, muss es Opensource und Opensource kompatibel sein.

Allermindestens muss es genug Freeware dazu geben.
Beispiel PDF.

Mit den Treibern haut man dem Nagel genau aufn Kopf.
Viele HW läuft unter UNIX garnicht so gut, das ist eine Frechheit.

blackiwid
28.08.2009, 16:57
so versuch mal auch bischen auf die gängisten hier vorgebrachten vorurteile und unwissenheiten einzugehen.

1. Die armen Programmierer müssen doch Geld verdienen ^^ das tun sie auch bei IBM z.B. oder bei Sun oder anderen großen firmen die teilweise auch keine oder nur sehr spezielle software verkaufen. Also der Aktienkurs von MS sollte einem sicher nicht aus Moralischen gründen bei Microsoft halten.

2. Microsoft sei leichter zu bedienen wie Windows, das stimmt so schon lange nicht mehr, ein Ubuntu ist 10x leichter zu installieren wie ein Windows mit viel mehr optioenn und man hat dann gleich office und ne bildverarbeitung + nen benutzbaren browser vorinstalliert. Von updates fang ich erst gar nicht an, ne komplette neu installation wenn man auf eine neue version von Windows umsteigen will?

3. auf der seite steht eben nicht nur das es Kostenlos sei und deshalb besser wie hier jemand verucht hat dies zusammenzufassen. Es ist z.B. die Rede von AntiFeatures, dort werden entwickler hingestellt, die Zeit investieren um bestimmte kundengruppen von features auszusperren oder sie sonst irgendwie einzuschränken, dies ist bei freier software nicht möglich, da jeder den source nehemn kann die sperren entfernen kann und die neue verison verteilen kann.

4. Treiber, hier sieht man mal wie selectistische Wahrnehmung funktioniert. Man hat vielleicht vor jahren mit irgend einer Hardware probleme unter linux gehabt, sicher in einzelfällen mag das auch heute so sein, allerdings ist der Treibersupport z.B. immernoch besser wie er in vista ist. Das mag im einzelfall zwar anders sein aber prinzipiel unterstützt linux deutlich mehr geräte als dies vista tut bzw warscheinlcih auch windows 7. Hier ist Linux sicher nicht perfekt das geb ich zu, aber dies ist bei MS ja nicht besser, wenn man sich ein neues Windows kauft kann man sich meistens nen enuen drucker und scanner zulegen. Sowsa gibts bei linux nicht, wenn dort mal was unterstützt wird bleibt es in aller regel unterstützt.
Man sollte sich bei der Hardwarewahl allerdings bischen daran orientieren welcher hersteller Linux supporten bzw wo es treiber gibt das stimmt.

5. Raubkopieren, das hat hier zwar keiner angebracht, ich verteidige dies eigentlich auch immer, aber trotzdem, wenn es keine Raubkopien gäbe hätte sich Linux doch schon lange durch gesetzt, sagen wir 50% der leute hier benutzen zum teil raubkopien (schätze sind noch mehr aber nehmen wir mal die zahl) wenn jetzt raubkopien irgendwie unmöglich wären sagen wir perfekte überwachung oder funktionierende kopoierschutzssysteme, schätze ich würden sich mindestens 50% von diesen raubkopierern andersweitig umsehen da sie sich das nicht leisten könnten, vielleicht konsole + pc mit linux mit ein paar spielen fürn pc. so dann hätten wir 25% Linuxmarktanteil auf dem Desktop dann müssten alle Hardwarehersteller diese auch 100% untersützen und auch die hersteller von proprietärer software würde linuxversionen raus bringen weil es ein interessanter markt wäre und ein port von programmcode auf ein anderes os nicht sooo das rießen problem ist. Damit wäre das Quasimonopol durchbrochen jeder hätte die freie wahl. Niemand würde mehr schief angeschaut wenn er ein odf file verschickt etc. Klar das ist jetzt nicht realität, aber schon erstaunlich das wohl warscheinilch die Marktdominanz von Microsoft auf Raubkopien beruht und wie man auf der anderen seite diese so stark bekämpft.

Zu den hardwaretreibern noch kleiner nachtrag, die freien treiber unterstützen jetzt auch hardwarebeschleunigung (3d) für alle neuen Radeon karten, das ist ein rießen schritt wenn man dran denkt das vor 2 Jahren der Bildschirm beim booten von der Ubuntu cd teilweise einfach schwarz blieb da einzig der geschlossene treiber überhautp ein bild darstellen konnte. Damit steigert sich das out of the box Erlebnis von Linux total und jeder kann ohne erst binäre buggy treiber zu installieren direkt ein richtiges Linuxdesktop-erlebnis haben. Die einzigen wo momentan hier noch schlechter gestellt sind sind Nvidia nutzer, die müssen sich noch mit kommerziellen treibern rumärgern die extra immerwieder die hersteller treiber (halb)manuell installieren müssen, und hoffen das die treiber neu genug sind für die aktuelle xserver/kernel version da nvidia linux nicht richtig unterstützt.

MountWalker
28.08.2009, 17:02
...
Die meisten User wollen ein System, das einfach nur läuft und fertig. Warum sich Linux deswegen nicht rasend durchsetzt (was ja seit seiner Geburt prophezeit wird), kann sich nun jetzt jeder selbst erklären. ...Die Erfahrung von Acer ist entgegen der negativen Erfahrung von MSI (was vielleicht auch etwas an MSI liegt) in Bezug auf linux auf Acer One positiv, andere haben sich auch positiv geäußert und dass TomTom, das seit jeher auf Linux setzt, vom Otto-Normal-Verbraucher als umständlicher als die ganzen WinCE-Navis von DataBecker und Co. empfunden würde, trifft ja auch nicht zu.Ich kenne einen ü50 "software-unaffinen", der mit seinem linpus Acer One auch keine Probleme hat. http://arstechnica.com/open-source/news/2009/04/death-of-linux-on-netbooks-greatly-exaggerated.ars uva.


...
Das man sehr wohl auch mit "freier" Software Geld verdienen kann beweisen nicht zuletzt viele offene Betriebssysteme, es geht ja nicht nur darum auf direkt dadurch Geld zu verdienen, sondern unter anderem auch durch Programme, Werbung, Daten usw. ...Google finanziert sich so, aber klassische Free-Software-Unternehmen - und die FSF ist keins, eine Foundation ist grundsätzlich eine non-profit Ortganisation (das ist in den USA auch steuerrechtlich relevant) - verdienen geld mit Support oder mit Hardware.

Ansonsten ist der Punkt dass Ardour, Cinelerra, Blender und Co. noch nicht en par mit ihren kommerziellen Counterparts sind, kein Grund immer auf Linux zu verzichten, wenn professionelle Software wie Avid und Maya (CAD) seit jeher (bzw. seitdem SGI statt dem eigenen IRIX auchg auf Linux setzt) auch auf Linux unterstützt wird. Man sollte auch mal daran denken, dass Apple Final Cut und Adobe Premiere entgegen ihrer Öffentlichkeitspräsenz im professionellen markt (TV-Sender, alteingesessene Studios usw.) eher geringe Marktanteile haben und hier Filme vor allem mit Avid geschnitten werden, das zwar auch kommerzielle Softzware ist, aber eben seit jeher auch auf Linux läuft. ;)

P.S.
Schaut euch mal Making Ofs von alten Anime-Filmen an, in denen nicht wie heute nur gelabert, sondern auch die Filmtechnik noch erklärt wurde - da standen grundsätzlich SGI-Unix-Workstations für die Erstellung und rendering und danach PCs oder Worksations mit Avid fürs abmischen - einen Mac habe ich da nie gesehen, nur bei Pixar, dem Studio von Steve Jobs, wird alles auf Mac gemacht. Peter Jacksons Herr der Ringe hatte Modelling in Maya auf Linux-Workstations usw. usf.

SheepShaver
28.08.2009, 17:05
Ich finde Microsoft nutzt seine "Monopolstellung" überhaupt nicht aus. Die haben einfach das beste Betriebssystem geschaffen und durch ihre Arbeit wurden die erfolgreich wie heute.
Ahem nee. Windows ist eher das VHS der Betriebssysteme. ;)

damon6
28.08.2009, 17:05
1. Die armen Programmierer müssen doch Geld verdienen ^^ das tun sie auch bei IBM z.B. oder bei Sun oder anderen großen firmen die teilweise auch keine oder nur sehr spezielle software verkaufen. Also der Aktienkurs von MS sollte einem sicher nicht aus Moralischen gründen bei Microsoft halten

wir unterscheiden auch hier zwischen OSS und FOSS

open source software wie zum beispiel der suse linux enterprise server kosten auch geld sind aber dennoch für den käufer opensource und individuell anpassbar also auch programmierer verdienen damit geld wenn es sich nicht um kostenfreie open source produkte handelt

fakt ist aber das jeder hier im zuge der opensource und sei es auch nur ein counterstrike spieler ohne programmiererfahrung eventuell zu einem programm was beitragen kann wenn er nur möchte und sich ein bischen einarbeitet oder was kann das sonst anderen schwer fällt :)

JokerGermany
28.08.2009, 17:06
5. Raubkopieren, das hat hier zwar keiner angebracht, ich verteidige dies eigentlich auch immer, aber trotzdem, wenn es keine Raubkopien gäbe hätte sich Linux doch schon lange durch gesetzt, sagen wir 50% der leute hier benutzen zum teil raubkopien (schätze sind noch mehr aber nehmen wir mal die zahl) wenn jetzt raubkopien irgendwie unmöglich wären sagen wir perfekte überwachung oder funktionierende kopoierschutzssysteme, schätze ich würden sich mindestens 50% von diesen raubkopierern andersweitig umsehen da sie sich das nicht leisten könnten, vielleicht konsole + pc mit linux mit ein paar spielen fürn pc. so dann hätten wir 25% Linuxmarktanteil auf dem Desktop dann müssten alle Hardwarehersteller diese auch 100% untersützen und auch die hersteller von proprietärer software würde linuxversionen raus bringen weil es ein interessanter markt wäre und ein port von programmcode auf ein anderes os nicht sooo das rießen problem ist. Damit wäre das Quasimonopol durchbrochen jeder hätte die freie wahl. Niemand würde mehr schief angeschaut wenn er ein odf file verschickt etc. Klar das ist jetzt nicht realität, aber schon erstaunlich das wohl warscheinilch die Marktdominanz von Microsoft auf Raubkopien beruht und wie man auf der anderen seite diese so stark bekämpft.

Nicht umsonst hat Steve Balmer mal gesagt, dass eine raubkopiertes Windows besser ist, als ein Linux^^

dgschrei
28.08.2009, 17:12
Es gibt kein "geistiges Eigentum" in Deutschland und wie du jetzt auf Patente kommst weiß ich auch nicht.
Wenn man keine Ahung hat....
http://de.wikipedia.org/wiki/Geistiges_Eigentum
Gleich in den ersten Sätzen.

Unter Geistigem Eigentum (auch intellektuelles Eigentum, engl. intellectual property) werden absolute Rechte an immateriellen Gütern verstanden. Geistiges Eigentum wird daher auch als Immaterialgüterrecht bezeichnet. Inhaber eines solchen Rechts ist z. B. der Anmelder eines Patents oder der Schöpfer eines urheberrechtlichen Werks.
Sprich es gibt natürlich geistiges Eigentum in Deutschland. Gerade in Deutschland dem Land der Dichter und Denker (und damit Buchschreiber) wäre alles andere ja auch katastrophal. Zumindest für die Anbieter der geistigen Ware. Beim Rest der deutschen dürfte dann legal Emule heißlaufen. Auch nicht schlecht.^^

Und mir ist schon klar, dass ich mir den persönlichen Seitenhieb von dir selbst zuzuschreiben zu habe, aber trotzdem scheinst du ja nicht in der Lage zu sein Alternativen aus der Open Source Community zu nennen, die in der Lage sind, die Produkte von vor allem Adobe abzulösen, weil sie in Funktionsumfang, Benutzerfreundlichkeit und Performance mindestens auf einer Höhe mit ihnen stehen. Mein Argument bleibt bestehen:
Pixar wird den Teufel tun und ab sofort mit Bleder rendern, Texturen mit GIMP erstellen und den Videoschnitt am besten noch mit Virtualdub durchführen (sorry aber mir fällt momentan echt keine ordentliche Videoschnittsoftware ein). Und das tun die sicherlich nicht, weil Adobe (und wahrscheinlich Autodesk) hier seine/ihre Marktmacht ausnutzt, sonder weil es keine brauchbaren Alternativen zu diesen Programmen gibt.

BustaFiles
28.08.2009, 17:13
Herr je, ich fühl mich wirklich extremst von meinem OS beengt, abgekabselt und ziemlich DRM maltretiert, wohaa. :freak:freak:freak

Ycon
28.08.2009, 17:16
Freie Software?
Tut mir Leid, aber so gerne ich auch OpenSource Software nutze (habe eig. kaum kostenpflichtige Software; fast alles OpenSource), mehr als ein sinnvoller Zusatz für ein M$ Windoze ist es auch nicht und da liegt eben der entscheidende Nachteil dieser ganzen Story: Eine Computerwelt ohne M$ ganz oben (sprich als Lieferant des OS) kann und wird es nicht geben - nicht bei der Marktpenetration des Produkts.
Die werfen M$ also die Etablierung proprietärer Formate vor? Ja und? Der Ort, an dem man so eine Forderung stellen konnte, ohne ausgelacht zu werden ist leider 1990 gestorben, tja, müssen sie sich wohl nen anderen Spielplatz suchen.
Sicher sind einige Punkte gedanklich nicht ganz falsch, aber selbst M$ die Heilsarmee wäre, würden die nicht mal für eine Minute darüber nachdenken, weil das schlichtweg niemand verlangen kann.

val9000
28.08.2009, 17:16
@joker ...wenn ich schon den namen Steve Ballmer hör kommt mir das grauen...das ist einer der gründe, warum ich microsoft nicht mag^^...

@Topic
also ich finde es schwachsinn, einfach nur schwachsinn, wie viele hier bereits geschrieben haben...
freeware und opensource software? ich arbeite mit dem Adobe Paket, Reason, Office / iWork ... klar ich hab mal versucht "opensource" alternativen und freeware etc. zu verwenden...da sah ich kein land gegenüber den großen firmen...ich brauch die Software und entwickler wollen ja auch von irgendwelchen geldern leben...ich arbeite sehr gern mit meinem Mac OSX und Apples software... lieber als mit den meisten opensource sachen...man merkt einfach, dass man da qualität hat...genauso bei Office... es ist einfach qualität dahinter, die man in der menge nicht oder sehr selten bei open source programmen findet...
Bei Linux fehlen mir leider diese sachen, aber das liegt ja nicht an Linux, sondern an den faulen entwicklern... Linux ist wirklich top... wenn die großen firmen energie dort reinstecken würden, dann würde Linux extrem aufsteigen und Microsoft hätte ein Problem... Apple wohl auch, aber vllt nicht so ein großes wie Microsoft...aber es ist nunmal wie es ist... alles wird auf Windows und Mac OSX konzentriert, wer wirklich rein open source will und damit klarkommt, soll linux holen...
der professionelle anweder, wenn er jetzt nicht gerade ein purer programmierer ist, wird nicht um Windows oder Mac OSX drumrum kommen und dessen geschlossenen und kostenpflichtigen programme...

wenn ich mal so in die glaskugel schau und dabei daran denke, wie sich alles grad ändert in sachen betriebssysteme etc. (da Windows auch marktanteile verliert), denke ich, dass irgendwann das Licht mehr auf OpenSource und Linux etc. rücken würde... aber da fragt sich halt... woher kommen dann die gelder für die entwicklung?

OpenSource schön und gut, aber kostenlos wirds nicht geben...und da es OpenSource ist, ist es schwer dafür geld zu verlangen...



Ich finde Microsoft nutzt seine "Monopolstellung" überhaupt nicht aus. Die haben einfach das beste Betriebssystem geschaffen und durch ihre Arbeit wurden die erfolgreich wie heute.
autsch, ich glaube du hast viel in deinem IT-leben verpasst, dass du soeine behauptung aufstellst^^...meiner meinung nach ist Windows auf platz 3, wenns rein ums betriebssystem, stabilität, features etc. geht... wenn man von erweiterungen erstmal absieht und den grundaufbau eines betriebssystem kennt...dann ist Windows auf platz 3... Linux und Mac OSX teilen sich dann sogesehen platz 1... meine meinung...

JokerGermany
28.08.2009, 17:20
Freie Software?
Tut mir Leid, aber so gerne ich auch OpenSource Software nutze (habe eig. kaum kostenpflichtige Software; fast alles OpenSource), mehr als ein sinnvoller Zusatz für ein M$ Windoze ist es auch nicht und da liegt eben der entscheidende Nachteil dieser ganzen Story: Eine Computerwelt ohne M$ ganz oben (sprich als Lieferant des OS) kann und wird es nicht geben - nicht bei der Marktpenetration des Produkts.
Die werfen M$ also die Etablierung proprietärer Formate vor? Ja und? Der Ort, an dem man so eine Forderung stellen konnte, ohne ausgelacht zu werden ist leider 1990 gestorben, tja, müssen sie sich wohl nen anderen Spielplatz suchen.
Sicher sind einige Punkte gedanklich nicht ganz falsch, aber selbst M$ die Heilsarmee wäre, würden die nicht mal für eine Minute darüber nachdenken, weil das schlichtweg niemand verlangen kann.

Aha, also ist es besser alles über sich ergehen zu lassen?
Das ist so wie zu Nazi Zeit:
Bloß nicht dagegen machen, man kann ja sowieso nichts ändern

blackiwid
28.08.2009, 17:22
BustaFiles, ich fühle mich nicht in erster Linie durch ein OS beengt, ich finds nur schrecklich wenn ichs teilweise benutzen müsste z.B. um legal zu bleiben. Will ich eine Bluray unter Linux anschauen mach ich mich entweder strafbar oder ich kanns nicht anschauen. Das ms mit drm und co mit macht ist dafür ein grund. Würden die nicht mitmachen könnten die Contentfirmen das auch nicht so einschränken weil sie dann 90% ihrer potentiellen kunden aussperren würden.

Des weiteren fühl ich mich beengt wenn mein Windows meint ich darf nen treiber nicht installieren weil microsoft den nicht genehmigt hat. Auch fühl ich mich beengt wenn ich Windows versuche auf eine usbfestplatte zu installieren und dies entweder gar nicht geht oder höchstens nach 5 tagen gefrickel oder wenn man sehr viel glück hat mit dem verbauten controller. Dies wurde beschnitten ein Antifeature weil Microsoft gerne eine spezialversion für usb-datenträger verkaufen will die dann deutlich teurer ist...

Aber nochmal das OS beegnt dich nicht, das du nicht die freiheit hast ohne große einschränkungen ein anderes OS zu verwednen (Bluray, office-format...) das ist die beengung und daran ist Nunmal Microsoft und andere schuld, auch wenn du dafür sicher wieder die Linuxgemeinde für schuldig hälst.

Der beste vergleich hier fand ich ja noch, das wenn man in Openoffice ne office datei ins fremdformat abspeichert und dies dann das orginaloffice nicht richtig öffnen kann dann die opensource gemeinde als schuldigen hinzustellen.
Das Openoffice standardmäsig in einem Standardformat abspeichert das dem bisher einzigen gültigen office standard-xml standard entspricht und das office vor ort dieses nicht problemlos öffnen kann, das ist der Skandal.

@Val2000: keine angst mit opensource/freesoftware wird gutes geld verdient brauchst dir nur mal dei quartalsberichte von ibm und sun anschauen und auch redhat, die haben keine geld-probleme die sind sogar von der kriese zum teil zumindest weniger berührt als die anderen firmen, weil man in der kriese eben eher zu freien produkten greift wegen einsparpotentialieren.

Die übersetzung frei von Freibier die hier gerne udn sonst auch oft so aufgefasst wird ist falsch, es geht eher um freiheit, sprich das du mit deiner sofware machen kannst was du willst und wenn du diese weiterentwickelst dieses dann wieder frei ist für andere.
Bei firmen hat das oft einen großen faktor. Man ist nicht auf Gedeih und verderb auf einen Hersteller angewiesen. Wenn jmand z.B. schlechten support liefert für die software eines unternehmens kann man wenn der Kunde den source hat eben zu nem andreen anbieter gehen und diese weiter entwickeln lassen. Oder ein paar entwickler einstellen und das intern umändern lassen (gut meistens ists wohl ausgelagert aber das tut jetzt ncihts zur sache ^^) Oder die firma geht pleite gut das wird bei ms leider nicht so schnell passieren aber bei kleineren firmen kann das doch schnell gehen, dann kann man vielleicht die software die man benutzt hatte wegwerfen da man sie nicht mehr auf neue Sachverhalte anpassen kann.

Das läuft dann unter Investitionsschutz.

damon6
28.08.2009, 17:26
ich arbeite sehr gern mit meinem Mac OSX und Apples software... lieber als mit den meisten opensource sachen...man merkt einfach, dass man da qualität hat...genauso bei Office... es ist einfach qualität dahinter, die man in der menge nicht oder sehr selten bei open source programmen findet...

dazu müssen wir aber ganz klar mal feststellen das apple aus einem quelloffenen bsd heraus entstanden ist auch sozusagen auch mal opensource war oder irre ich mich da ?

und wie schon erwähnt unterscheiden wir hier zwischen 4 arten von software

kostenpflichtige software (closed source)
kostenfreie software (freeware closed source)

kostenfreie open source software (FOSS)
kostenpflichtige open source software (OSS)

wenn apple jetzt zu jedem macos noch seinen quellcode dazu packen würde wäre es das letztere :) man stelle sich einfach mal nen linux vor das quasi nur für bestimmte hardware geschrieben wurd und die entwickler es nur für ein notebook entwickeln genau das hat nunmal apple umgesetzt man hat sich auf eigene hardware eingespielt und das funktionert ja ganz gut

Bagama
28.08.2009, 17:27
Oh man, wieder mal ein aufschrei gegen die bösen "monopole"

Wer alles richtig macht, hat Marktanteile verdient (Windows, iPhone, VW Motoren, Samsung Panels...)

VW ????
Bääähhhh wenn dann Chrysler oder Cadillac erwähnen die bauen Motoren. :love

val9000
28.08.2009, 17:30
@damon6, Mac OSX ist eine abstammung von Unix (Darwin wars glaub), es ist eigentlich nichts anders als Linux, welches einfach umgeschrieben wurde (so wie Android grad von google, nur beim Mac OSx ist es einfach intensiver)... also hast du schon recht mit dem, dass es aus einem quelloffenen bsd heraus entstanden ist und auch mal opensource war... vom prinzip her ja...
beides basiert auf Unix, das ist sozusagen die großmutter aller tollen betriebssysteme^^
natürlich wäre es toll, wenn Apples Mac OSX richtig Open Source wird...aber Apple lebt ja von ihrer Software... da steckt viel forschung drin..forschung, die microsoft scheinbar nicht wirklich hat in bezug zum betriebssystem..microsoft konzentriert sich ja scheinbar mehr darauf möglichst überall konkurrieren zu dürfen und ihr eigenes durch durchzubringen...und da fliegen sie immer mehr auf die nase...microsoft ist halt ein naives unternehmen aus meiner sicht...

mal kurzer zusatz zum letzten post: kostenpflichtige open source software ist halt wie gesagt etwas schwer^^... also es gibt wenig kostenpflichtige opensource software...falls jemand glaubt ich wollte beim letzten post sagen, dass es keine gibt...

damon6
28.08.2009, 17:34
es gibt wenig kostenpflichte opensource software ?

software aus dem gesamten webbereich die auf interpretersprachen aufbauen sind opensource da der quellcode nicht versteckt werden kann ?

wenn du ein forensystem wie vbulletin oder das woltlab burning board kaufst (die lizenz) dann bekommst du automatisch auch den quellcode da dieser ja auch eben diesen interpretersprachen besteht oder irre ich mich da ?

es gibt genug anwendungen wie auch novells server distributionen die mit quellcode kommen

und die firma woltlab machts doch auch vor -> das freie burning board lite für privatanwender die das ein bischen testen wollen oder sie kaufen eine lizenz die dann auch updates und support beinhalten und nun soll mir mal einer erzählen das das zum beispiel kein gutes geschäftsmodell ist

desweiteren wird support meistens nicht auch richtig verstanden

nehmen wir mal an ich entwickle ein formular zur dateneingabe das ich opensource machen und nun fällt einer firma auf ... das formular verfügt über nur ein feld zur faxnummern eingabe aber wir brauchen die software angepasst sodass ein kunde von uns auch 2 faxnummern eintragen lassen kann dann nennt sich auch das support und wartung wenn ich diese software individualisiere

val9000
28.08.2009, 17:35
wenig im vergleich zu kostenlosen opensource programmen ;D
man sagt ja immer "wenig" oder "mehr" weil es einen vergleich gibt... "wenig" (und im kopf den satz weiterbilden) im vergleich zum allgemeinen des besprochenen spezifischen themas/objekts/was uach immer...^^
naja ich will hier nicht php-geschnipsel und sowas mit richtigen programmen vergleichen...

mein hirn tickt halt anders^^

damon6
28.08.2009, 17:42
naja ich will hier nicht php-geschnipsel und sowas mit richtigen programmen vergleichen...

es gibt genug webdienste die so langsam dank ajax javafx usw an richtige programme rankommen d.h. du kannst heutzutage auch schon ne menge in php umsetzen sogar dafür konsolenanwendungen schreiben (wenn man zumindest das know how dazu hat)

aber damit wäre jetzt glaube ich eindeutig bewiesen das man über opensource auch geld verdienen kann

Elitekiller
28.08.2009, 17:43
Und die FSF hat so recht! Und jeder weiß es, aber keine will es glauben.

Schön, dass Computerbase drüber berichtet. :)

MountWalker
28.08.2009, 17:48
dazu müssen wir aber ganz klar mal feststellen das apple aus einem quelloffenen bsd heraus entstanden ist auch sozusagen auch mal opensource war oder irre ich mich da ? ...Darwin, das eigentliche Betriebssystem in Mac OS X, das im Prinzip ein BSD-Derivat mit Austausch des Schedulers und Speicherverwaltung mit Mach ist, ist Freie Software, auch wenns unter BSD-Lizenz steht, die nicht so sehr zum Bestand der Freiheit auffordert, wie die GNU GPL, ist Darwin Freie Software. Was nicht freie Software ist, ist die Schreibtischumgebung Aqua mit unfreien Libs, mit CoreAudio, CoreVideo, CoreImage usw.usf und dem Cocoa-API. "Mac OS X Programme" sind in der Regel Aqua-Programme, die Aqua incl. dem ganzen eben genannten vorraussetzen, deswegen läuft davon nichts auf dem blanken Darwin-Betriebssystem, so wie KDE-Software wie amaroK, KOffice usw. nur auf bzw. mit KDE läuft. Mac OS X besteht also sowohl aus Freier Software mit dem Darwin-Betriebssystem, als auch unfreier Software mit der Aqua Schreibtischumgebung zu der die unfreien Software-Elemente wie bspw. CoreAudio/-Video/-Image und das Cocoa-API gehören.

Jatoll
28.08.2009, 17:51
Hi, also erstmal ich kenn mich ja schon relativ gut aus am PC ... aber ich hab echt noch nie was von FSF gehört (schade)... und wenn man mal ehrlich ist ... meine eltern und andere (die mehrheit der) nutzer weiß nichtmal, dass es außer windows noch was gibt...
ich persönlich überleg seit 3 jahren mich mal mit linux an zu freunden ABER ich hör nur "voll scheiße zu bedienen", "man muss alles irgendwie compilieren", "Adobe und andere 'standard-progs' laufen da nicht" und nur sowas...
gut die bedienung und was alles dazu gehört... das würde mir nix ausmachen... is halt gewohnheitssache ... aber dass adobe und progs von anderen großen firmen da irgendwie nicht drauf laufen sollen hindert mich das zu installieren... weil ich nahezu ausschließlich mit marken-kauf-software arbeite.
ich hoffe wirklich, dass googles OS vielleicht mal was ändert... (wird das denn umsonst sein?) ... weil wenn wir ehrlich sind google is einfach momentan das einzige was man MS entgegensetzen kann, was auch auf den normalverbraucher auswirkungen hat (siehe OpenOffice... ich kenn inzwischen niemanden mehr der noch MS office hat)
und es sei jetzt erstmal dahin gestellt, dass google wieder nur daten sammeln will und was man sonst schnell mal gerne behauptet... mir gehts nur darum, dass man den leutchen mal klar macht "es geht auch anders!"

GrambleX
28.08.2009, 17:57
Die FSF hat doch recht. Das dürfte auch jedem bewusst sein.

Natürlich bieten MS, Adobe usw. usw. auch viele Vorteile. Sonst wären die Programme nicht Marktführer.

Diese Aktion ist meiner Meinung nach sehr sinnvoll, da sie zumindestens zum denken anregt. Den Funktionsumfang eines Programmes bzw. eines OS spürt man immer. Benutzt mein ein schlechteres Programm, ärgert man sich jedes Mal. Des Umstieg auf ein gutes proprietätes Programm (soll nicht heißen, dass nicht proprietäre Programme generell nichts sind!) bringt dann meisten viel Freude. Die Probleme die man sich dadurch jedoch einhandelt, und auf welche der FSF auch hinweist sind aber nur selten im Blick, da man sie nicht so stark "spürt".

Beispiel: Arbeitet man mit OpenOffice und einem offenem Standard beim speichern von Texten wird man schnell das Problem bekommen, dass man mit diesem Standard nicht weiterkommt, da andere Programme oder nutzer halt das MS Format verlangen. Folge: Dauernd ärgert man sich wie "unpraktisch" dieser offene Standard ist und wechselt zum MS-Standard. Beim arbeiten hat man nun deutlich weniger Probleme. Die Nachteile die ein MS-Standard mit sich bringt spürt man bei seiner täglichen Arbeit einfach nicht.

JokerGermany
28.08.2009, 18:02
"voll scheiße zu bedienen"
Für Windows User ja, für Neulinge nein.


, "man muss alles irgendwie compilieren"
Diese Zeit ist schon lange vorbei.
Man kann es heute aber immer noch machen wenn man will^^



(siehe OpenOffice... ich kenn inzwischen niemanden mehr der noch MS office hat)

Naja, also ich für meinen Teil brauche noch PowerPoint, weil da OO absolut nicht konkurrieren kann.

damon6
28.08.2009, 18:03
ch hoffe wirklich, dass googles OS vielleicht mal was ändert... (wird das denn umsonst sein?) ... weil wenn wir ehrlich sind google is einfach momentan das einzige was man MS entgegensetzen kann, was auch auf den normalverbraucher auswirkungen hat

googles chrom os = linux 2.4 soviel dazu es gibt ja jetzt schon eine ubuntu distribution die bei google eingesetzt werden die sich gOS schimpft aber davon hat wohl auch noch keiner was gehört



Hi, also erstmal ich kenn mich ja schon relativ gut aus am PC ... aber ich hab echt noch nie was von FSF gehört

einer der punkte den die fsf aufgreift ist das sich viele leute nicht mehr mit dem computer auskennen sondern nur noch mit den produkten von microsoft aber keine ahnung mehr prinzipiell von computern haben :)



Beispiel: Arbeitet man mit OpenOffice und einem offenem Standard beim speichern von Texten wird man schnell das Problem bekommen, dass man mit diesem Standard nicht weiterkommt, da andere Programme oder nutzer halt das MS Format verlangen

offene standards sollten von den gänigsten programmen dich nicht ms hinterherdackeln einfach zu verstehen sein da diese ja offen sind für jeden also zugänglich :)

blackiwid
28.08.2009, 18:05
@Jatoll, schnapp dir einfach mal ne linux heftcd (ubuntu) oder lads dir runter brenns oder lad dir einfach unetbootin runter und machs dir damit mit 2-3 mausklicks auf nen usbstick drauf. Starte es und probiers du brauchst es nicht installieren du kannst es erstmal ausprobieren und wenns dir gefällt dann aus dieser "Live"-umgebung heraus installieren wenn es dir gefällt oder auch direkt aus windows heraus. Z.B. auch nur in eine Datei hinein oder eben ohne datenverlust deine windows partition mal um 10gb kleiner machen und dort hin installieren.

Also nochmal kurz einfach booten ausprobieren nicht so viel auf hörensagen geben selber ausprobieren. Hast nix verloren außer mal 10 mins deiner zeit im schlimmsten fall.

MCCornholio
28.08.2009, 18:59
Oh schön ein Whine Brief an die besten Spamfilter dieser Welt :rolleyes

Turrican101
28.08.2009, 19:22
Das Problem von Linux ist doch einfach, dass niemand wechseln MUSS.

Es gibt mit Windows ein OS das sich durchgesetzt hat, für das es Unmengen an Software gibt, was von vielen Herstellern genutzt wird und das einfach einen funktionierenden Markt bietet.

Windows selbst konnte sich dagegen erst durchsetzen, als die Leute wechseln MUSSTEN! Bis Mitte der 90er waren z.b. im Grafikbereich Macs und Amigas, bei den Musikern Atari der Standard. Als sich Commodore und Atari selbst in den Sand gesetzt haben waren die Leute nunmal gezwungen irgendwo hinzuwechseln und haben sich für den "IBM-PC" mit Windows entschieden, der wohl ne bessere Basis darstellte als Apple mit seinen Macintoshs. Dazu kam noch dass Windows95 sehr erfolgreich wurde und OS/2 sich nicht durchsetzen konnte.

Wenns also keinen triftigen Grund gibt, werden sich die Leute nunmal nicht einfach so eben mit nem komplett anderen System auseinandersetzen. Vor allem wenn man mit Windows zufrieden ist, denn Windows ist besser als je zuvor, das sah früher anders aus.

ChilliConCarne
28.08.2009, 19:29
Den Punkt 5 und insbesondere 6 kann ich nachvollziehen. Ansonsten bin ich mit dieser Kampangne irgendwie nicht auf einer Linie.

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@MacroWelle: Von OpenGL gehört? Soll angeblich auch auf Linux funktionieren. aber der Microsoft-Pendant ist einfach besser sonst würden die Spielentwickler es wohl mehr nutzen.
Ziemlicher Humbug.



Pixar wird den Teufel tun und ab sofort mit Bleder rendern, Texturen mit GIMP erstellen und den Videoschnitt am besten noch mit Virtualdub durchführen (sorry aber mir fällt momentan echt keine ordentliche Videoschnittsoftware ein). Und das tun die sicherlich nicht, weil Adobe (und wahrscheinlich Autodesk) hier seine/ihre Marktmacht ausnutzt, sonder weil es keine brauchbaren Alternativen zu diesen Programmen gibt.
Arbeitest du so professionel wie ein komplettes Pixarteam? Bisher habe ich mit Blender und Gimp alles hinbekommen was ich wollte. Dass Pixar da etwas mächtigeres braucht ist schon klar. Und nein, CYMK brauch ich nicht. Ich betreibe keine Druckerei und erstelle quadratmetergroße Plakate. Dieses Argument kam mir schon immer wie ein verzweifelter Gimp-Schlechtmacher vor. Aber bevor das Argument wieder kommt: google vorher mal nach Gegl. Aber VirtuaDub ist misst. Das stimmt. Was allgemein Videobearbeitung angeht, sieht es unter Linux noch recht mau aus.

blackiwid
28.08.2009, 19:40
Nein falsch der IBM pc hat sich durchgesetzt weil er in firmen viel eingesetzt wurde daher wegen kompatibilität haben halt plötzlich auch alle privat zum pc gewechselt ansonsten wäre die plattform nicht sonderlich interessant gewesen, für privatanwender.

Und ja man muss nicht zu windows wechseln, wenn man entweder gut geld über hat oder raubkopiert, da geb ich dir recht. Nur krieg ich mitlerweile fast sowas wie klaustrophobische Anfälle wenn ich mich länger als ein paar minuten in windows aufhalte. Schon alleine das man alle programm übereinander legen muss wie statt schön sortiert nebeneinander wie in linux macht mich gaga. Man kann höchstens 5 programme gleichzeitig offen halten übereinander ^^ danach verliert man sofort den überblick ;) Hätten sie mal das fenstersystem von linux kopiert das man mehrere fenster hat wo dann immer ein paar anwednungen nebeneinander laufen bzw eben bei kleineren monitoren eine anwendung pro fenster das ist deutlich übersichtlicher als das überlappende zeug in windows drückt man z.B. man ausversehen leicht neben den scrollbalken von firefox fluppt einem der file-explorer der drunter liegt ins gesicht. Sehr sehr unübersichtlich, auch an tabs im Fileexplorer hab ich mich schon gewöhnt (nautilus).

Das alleine wäre schon grund genug für mich für linux, das alle programmierschnittstellen offen liegen und es für alles schnittstellen gibt, ein packetmanagement (updatemanagement) das einfach funktioinert und einheitlich ist, das einem z.B. auch erlaubt in ubuntu alle 6 monate komplett alle software auf nen neuen stand zu bringen so das die ganze software aufeinander abgestimmt ist. Keine manuellen treiberinstallationen mehr. Die möglichkeit das man sein windows nur 1x installiert dann einfach immer updated und sogar auf seinen neuen pc überträgt und dort weiter benutzt, man installiert also 1x und dann zig jahre nimmer. Das sind gründe für mich wo ich sagen muss das windows für mich zum reinsten horror geworden ist. Philosofische überlegungen bezüglich freiheit noch gar nicht berücksichtigt, die aber auch sehr wichtig sind, sogar wichtiger.

Turrican101
28.08.2009, 19:57
Nein falsch der IBM pc hat sich durchgesetzt weil er in firmen viel eingesetzt wurde daher wegen kompatibilität haben halt plötzlich auch alle privat zum pc gewechselt ansonsten wäre die plattform nicht sonderlich interessant gewesen, für privatanwender.


Ich meinte ja auch eher die Leute, die Amiga/Atari weitergenutzt hätten, wenns die noch weiter gegeben hätte. Der PC wurde ja eben nicht in allen Industriebereichen eingesetzt. Ich hab Mitte der 90er ein Praktikum in ner Foto/Videofirma gemacht, die Fotografen hatten alle ihre Macs, Videoschnitt wurde übern Amiga gemacht. PCs gabs auch, aber nur zum Briefeschreiben. http://turrican101.ohost.de/pd/smileys/ugly.gif
Bei Computerspielen hatte der Amiga auch lange die Nase vorne, gerade vom Sound her waren Welten dazwischen. Aber bei 3D hatte er Nachteile und die Spiele wurden auch immer größer, da sind dann halt viele auch zum PC gewechselt. Der Rest war die übliche Kettenreaktion, wenn einer zum PC wechselt, dann wechseln andere halt mit, wenn sie unzufrieden sind. Genau das hat Linux ja nicht, denn die Mehrheit ist eben nicht mit Windows unzufrieden.

Und wer weiss, hätte es 1990 schon Internet mit DSL gegeben hätte Linux heute vielleicht 95% Marktanteil und nicht Windows. ;)

Fiona Wildcat
28.08.2009, 20:06
LOL - selten so gelacht.
Dabei ist es doch nur die alte Leier(Geschichte).
Sobald die Menschheit sich irgendetwas erarbeitet bzw. geschaffen hat und ein Fundament besteht, auf dem aufgebaut werden kann kommen die "Besserwisser" aus ihren Ecken gekrochen und heulen rum.
Sie können alles vieeeeeel besser, man muss nur das Bestehende abschaffen und Ihnen das Feld überlassen, dann wird alles gut.
Und wer es glaugt wird selig, lol.
Als ob es in irgendeiner Weise besser wäre, wenn die Dinge genau andersrum wären.
Es würde wieder genau so losgehen, nur mit vertauschten Rollen. :evillol

blackiwid
28.08.2009, 20:09
@turrican solche firmen wirst aber heute immernoch finden schätze ich ^^ gut amige nimmer aber gibt ja immernoch bzw teilweise sogar wieder verstärkt so appleanhänger firmen. oft gerade die mit zu viel geld ^^

Von technik hatte der keine ahnung aber von design halt bischen. (auch nicht zu viel meiner meinung nach) Aber meinte dann er müsse mit seinem tollen apple erstmal irgendwas ungefragt in der db von dem portal rumlöschen und hat sich danach bei uns beschwert das irgendwas nimmer ging, konnten ihm das zum glück rauslocken das er was rumgemurkst hat, sonst hätten wir stress am hals gehabt ohne schuld dran. Naja das projekt war für mich eine Erfahrung wie man ein projekt nicht macht ;)

Fiona Wildcat, du kannst ja gerne anderer meinung sein, aber geht doch bitte mal auf die seite und lies dich dort mal 5-10 minuten ein bevor du es kritisierst. Dort schreibt niemand das sie alles besser machen wollen oder das man ihnen grundlos alles überlassen soll. Es ist vielmehr ein anstoß sich mal drüber gedanken zu machen ob man seine Freiheitsrechte so weit freiwillig abgeben will, wenn das für einen ok ist dann bitte kein problem.

Es ist eben kein Fud sondern gute argumente, die gegenseite bringt eher mal FUD

MountWalker
28.08.2009, 20:23
... Dass Pixar da etwas mächtigeres braucht ist schon klar. ...Ich erinnere mal nochmal daran, dass Pixar nicht das größte Hollywood-Studio ist und dessen Beschränkung auf Mac ziemlich einzigartig sein dürfte. (der Hype um Pixar ist irgendwie typisch Steve Jobs und warum das Animationsfilmstudio von Steve Jobs nur Computer von Steve jobs einsetzt - liegt ja auf der Hand) In großen Produktionsunternehmen wie New Line Cinema dürften sowhl Windows, Mac und Linuxrechner stehen, Maya und Avid laufen auf allen drei Plattformen. (und wenn ich mich nicht irre, ist selbst das Pixar-Renderman-Plugin für Maya auf Linux verfügbar) Nur weil man vielleicht unfreie Software einsetzt muss man deswegen nicht zwingend ein komplettes unfreies System einsetzen. ;)

Über das kleine Progrämmchen VirtulDub lohnt die Diskussion nicht, weils eh bei weitem nicht die Sperrspitze der Free-Software-Filmschnederei ist, sondern eher Cinelerra (http://de.wikipedia.org/wiki/Cinelerra) - dass Cinelerra gegen GNOME- und KDE-HIG verstößt ist sicherlich auch kein Problem, weil typische Filmworkstations vermutlich eh weder GNOME noch KDE einsetzen. ;)

Micha45
28.08.2009, 20:23
Es ist vielmehr ein anstoß sich mal drüber gedanken zu machen ob man seine Freiheitsrechte so weit freiwillig abgeben will,
Wenn ich also für Software bezahle, gebe ich meine Freiheitsrechte auf?
Wenn ich Software kaufe und somit mit dazu beitrage, dass andere Menschen ihren Arbeitsplatz behalten, gebe ich dann wirklich irgendwelche Freiheitsrechte auf?

Leute, Leute, manchmal kann ich gar nicht glauben, was ich hier und da so alles lesen muss.

Neocroth
28.08.2009, 20:31
Wenn ich also für Software bezahle, gebe ich meine Freiheitsrechte auf?

Nein, wenn du unfreie Software verwendest, gibst du deine Freiheit zu wählen auf. Ob diese kostenpflichtig ist oder nicht, das spielt keine Rolle. Auch freie Software kann Geld kosten - sei es die Hardware, Support, Schulungen, Unterlagen, AddOns, usw...



Wenn ich Software kaufe und somit mit dazu beitrage, dass andere Menschen ihren Arbeitsplatz behalten, gebe ich dann wirklich irgendwelche Freiheitsrechte auf?

Und freie Software programmiert sich von selbst? Ich verweise hier auf nur fünf Firmen, die mit Open Source Software ihr Geld machen: IBM, Novell, Sun, Google, Red Hat.



Leute, Leute, manchmal kann ich gar nicht glauben, was ich hier und da so alles lesen muss.


dito

blackiwid
28.08.2009, 20:31
@Micha45: nein das hast du falsch verstanden, du darfst gerne für software geld bezahlen, deshalb gibst du keine freiheit auf, gibt z.B. auch shops wo du ubuntu mit ner schönen dvd und nem guten buch erwerben kannst. Der punkt ist ob du auch den Sourcecode mitgeliefert bekommst oder im zweifel diesen erhalten kannst wenn du willst, das erlaubt z.B. 3. dir auch vollen support zu liefern. Und das garantiert dir wenn die software von relativ vielen leuten benutzt wird dsa auch keine spyware eingebaut ist oder das gar irgendwelche fähgigkeiten des programmes vor dir versperrt werden etc.

Du dafst gerne für ein freies system (im sinne von Freiheit) auch geld zahlen dagegen spricht nix.

zu der diskussion das Leute wegen 5% software bei Windows bleiben würden, wenn diese nicht spiele sind besteht dazu kein grund. Spiele ist noch ein problem weil diese nicht alle über wine unter linux laufen und über andere virtualliserungen sowieso nicht. aber für photoshop oder änliches gibt es sehr gute lösungen die praktisch ohne probleme laufen, meistens über virtualisierung. Klar man braucht dann immernoch eine Windows lizenz das ist ein problem, aber man muss sich nicht mehr in windows aufhalten zudem reicht dafür bis auf weiteres auch eine alte windows xp lizenz oder eben für die raubkopierer die raubkopierte version.

Fiona Wildcat
28.08.2009, 20:33
@blackiwid das mit den Freiheitsrechten hab ich schon gut im Griff- (Yes I Can).

Und ich glaube nicht, dass hier irgendwer stellvertretend für den Rest der Menschheit alleine entscheiden sollte, was "gute Argumente" sind und was nicht.

Micha45
28.08.2009, 20:57
Und ich glaube nicht, dass hier irgendwer stellvertretend für den Rest der Menschheit alleine entscheiden sollte, was "gute Argumente" sind und was nicht.
So is es!

Ich nutze ja auch "freie" Software und bin auch bereit dafür zu zahlen.
Es ist mir aber in den meisten Fällen lieber, dass Software nicht frei zugängig ist, weil die Mehrheit der Nutzer (mich eingeschlossen) ehe nichts mit dieser Freizügigkeit anfangen kann.

feuerfuchs
28.08.2009, 21:07
VentiLator;6540527'] hast du eine ahnung, wie simpel es unter einer linux-distribution ist, passende software zu installieren?

Mir ist das mit dem mounten in Linux zwar nicht sehr geheuer, vllt. auch weil ich Windows gewohnt bin.


@CB_KeinNameFrei: sehr gut ausgedrückt ;)

noskill
28.08.2009, 21:18
Gut dann erklär mal ein bisschen auführlicher wo die Bildung vergiftet wird. Weil in Schulen Windows zum Einsatz kommt? Ich würde eher sagen es wäre eine Vergiftung der Bildung, wenn die heutigen Schüler in der Nutzung eines Minderheiten-Betriebssystems geschult werden und dann wenn sie die Schule verlassen nicht richtig mit dem umgehen können, was im wirklichen Leben real existiert. Eine Schule soll nämlich aufs Leben vorbereiten und nicht hier den moralisch hohen Hund für die Freie Software raushängen lassen. :rolleyes


Falsch, es geht darum, dass die Schule hier die Schüler auf ein proprietäres kostenpflichtiges BS einfährt.

Die Schule ist nicht dazu da, um auf das Berufsleben vorzubereiten, dazu ist die Ausbildung und das Studium da.
Sie ist vielmehr dazu da Menschen zu schaffen, die verantwortungsvoll handeln und ein gewisses breites Grundwissen mitbringen um z.B. auch unsere Demokratie am Leben zu erhalten.
Doch um verantwortungsvoll zu handeln muss man ein ausgeglichenes Allgemeinbild haben und kein von privaten Firmen borniertes Bild. ;)

Doch um die Weisheit, die in dem Gedanken "Freier Software" steckt zu erkennen, muss man sich erstmal davon loslösen zu glauben immer auf dem richtigen Pfad zu sein, bloß weil vor einem und hinter einem auch alle anderen trampeln.



Ich bekomm ja schließlich in der Fahrschule auch nicht Linksverkehr beigebracht, weil das in einer Minderheit in ein paar Ländern praktiziert wird.


Du lernst ein offen zugängliches Verkehrssystem, dass alle benutzen dürfen ohne Lizenzen bezahlen zu müssen und jeder einsehen darf.
Lediglich der Service und die Instandhaltung kosten Geld.
Dass du hier in Deutschland keinen Linksverkehr lernst ist eher pragmatischer Natur, dass Dein Fahrlehrer Dich überleben will und keinen Abschiedskuss von einem Laster einfangen will.

KarlKarolinger
28.08.2009, 21:23
Also mir ist ja schnuppe was ich benutze solange es funktioniert und ich nicht irgendwelche Treiber in Kommandozeilen zur Hälfte selber einbinden/programmieren muss.
Natürlich ist Windows nicht perfekt und ich bin auch kein Fan von DRM aber Linux ist es auch nicht und DRM hätte es nie gegeben wenn niemand raubkopiert hätte, hat man aber, ist jetzt nunmal so, selber eingebrockt. :freak

Turrican101
28.08.2009, 21:35
Die Schule ist nicht dazu da, um auf das Berufsleben vorzubereiten, dazu ist die Ausbildung und das Studium da.

Meine Schulzeit war computertechnisch eh mehr als realitätsfern...
Während alle Welt Excel in Win95 mit ein paar Klicks bediente, wurden mir Befehle für Works für DOS beigebracht und ich musste längst ausgestorbene Sprachen lernen. Was auch an der Technik lag, in meiner Berufsschule gabs Ende der 90er noch 386er... :rolleyes

gsx-r
28.08.2009, 21:43
Knete, denn seit dem ich Windows nutze (95, 98, XP, Vista --> teilweise sind Beileidsbekundungen erklaubt :), meine Freundin W7) fühle ich mich nicht so ganz ausgenutzt, zensiert oder eingeschränkt.

Den "Educationteil" finde ich ziemlich bekloppt, denn zum einen sind so viele Einrichtungen froh, überhaupt eine Unterstützung zu bekommmen und selbst wenn, was hat Microsoft für einen Einfluss wenn man z.B. Mathe lernen will? Und wenn es der Umgang mit der Software ist, sorry, Microsoftprodukte sind leider noch die meist benutzten in Heim und Arbeit.

Mir kommt eher bei Goolge das Gruseln.

MacroWelle
28.08.2009, 21:47
Wenn man keine Ahung hat....
http://de.wikipedia.org/wiki/Geistiges_Eigentum
Gleich in den ersten Sätzen.
Meine Meinung: Geistiges Eigentum kann es nicht geben, weil die Immaterialgüterrechte als Synonym zu diesem Begriff zwar auch Rechte sind, aber keine Eigentumsrechte, sondern einzelne Gesetze (z. B. Patentrecht).
Und den fetten Absatz "Kritik" in dem Wikipedia-Artikel hast du vergessen :lol zu erwähnen, inklusive der Aussage, dass der Begriff "geistiges Eigentum" ein politischer Begriff ist und im rechtlichen Bereich nicht verwendet wird.


LOL - selten so gelacht.
Dabei ist es doch nur die alte Leier(Geschichte).
Sobald die Menschheit sich irgendetwas erarbeitet bzw. geschaffen hat und ein Fundament besteht, auf dem aufgebaut werden kann kommen die "Besserwisser" aus ihren Ecken gekrochen und heulen rum.
Sie können alles vieeeeeel besser, man muss nur das Bestehende abschaffen und Ihnen das Feld überlassen, dann wird alles gut.
Das "Fundament" und das "Bestehende" ist nicht nur Windows & Co., Tellerrand und so. Und die FSF gibt es auch nicht erst seit gestern und sie besteht auch nicht aus Leute die irgendwie warten und dann irgendwann meinen man müsste ihnen plötzlich "das Feld überlassen".
Wenn du schon über "gute Argumente" redest, dann bring doch erstmal welche. "LOL" ist jedenfalls keines.


Wenn ich also für Software bezahle, gebe ich meine Freiheitsrechte auf?
Nein, aber du gibst Freiheit auf, wenn du dich abhängig machst von Schnittstellen oder Formaten, die ein Hersteller kontrolliert (z. B. patentiert hat, je nach deinem Wohnort) und diese einsetzen kann, um dich an ihn zu binden. Das ist alles andere als abstrakt, beispielsweise sind viele Daten aus den 80ern heute nicht mehr auslesbar, weil die Formatierung nicht dokumentiert ist - und wir haben bisher nicht viel darauß gelernt.
Übrigens würde ich für meine Linux-Distribution zahlen, wenn diese dadurch unter den gleichen Bedingungen zugänglich wird wie jetzt.

Turrican101
28.08.2009, 21:58
Das Problem ist ja nur dass man ja nicht nur seine eigene Welt hat, sondern von anderen auch abhängig ist. Und da bringts nix, wenn man selbst frei ist, in einer freien Welt der Opensource und die Kunden dann weiter mit Word und .doc oder sowas ankommen oder mit Programmen arbeiten, die es unter Linux nicht gibt.
Ich benutzt ja auch standardmäßig Openoffice, musste aber letztens wieder ne MS-Office Trial draufmachen, weil Openoffice mit Kundendaten nur Bockmist angestellt hat. Und theoretische bessere Dinge und Wunschdenken einer besseren Welt bringen mich da auch nicht weiter. ;)

Fiona Wildcat
28.08.2009, 22:03
@noskill : Die Schule ist also nicht dazu da, um auf das Berufsleben vorzubereiten?
Aha. Da haben wir ja einen ganz versierten Pädagogen hier.

Da schmeissen wir dann noch mit ein paar grossen Begriffen wie Demokratie, der richtige Pfad, bornierte Firmen, ... um uns und schon sind wir ein richtig cooler Freiheitskämpfer, der es wirklich schwer hat auf dieser Welt...

acc
28.08.2009, 22:05
DRM hätte es nie gegeben wenn niemand raubkopiert hätte, hat man aber, ist jetzt nunmal so, selber eingebrockt. :freak


drim gibt es weil es technisch möglich ist und nicht wegen "raubkopien". die gier zur kontrolle wäre ungebrochen, selbst wenn es keine "raubkopien" geben würde.

dgschrei
28.08.2009, 22:38
Nur weil man vielleicht unfreie Software einsetzt muss man deswegen nicht zwingend ein komplettes unfreies System einsetzen. ;)
Hab ich auch nie behauptet. Bei den Betriebssystemen ist die Diskussion doch eh längst so festgefahren, dass man nicht wirklich noch was anfangen kann. Windows ist halt der Allrounder der alles kann, Mac die Plattform auf der sich alle Kreativen die Klinke in die Hand geben und Linux das Betriebssystem das gut für alles geeignet ist was hinter den Kulissen abläuft. Das sieht man ja auch sehr schön an der Zahl der Linux Server. Das wäre alles kein Problem wenn Linux nicht irgendwann angefangen hätte in Microsofts Hauptmarkt wildern zu wollen und seither schlägt man sich die Köpfe ein.

Aber mir geht es hier nicht um die Betriebssysteme. Mir geht es um den dämlichen Seitenhieb auf Adobe. Adobe's Programme stehen absolut außer Konkurrenz. Da gibt es momentan kaum Alternativen dazu. Und schon gar nicht von Open Source. Trotzdem fordert dieser lustige Verein jetzt, dass man doch die tolle freie Software verwenden soll, obwohl sie in diesem Bereich der professionellen kostenpflichtigen und proprietären Software absolut nicht das Wasser reichen können. Und das ist nunmal lächerlich. Soweit ich weiß, gibt es von Photoshop keine Linux-Variante. Das dürfte wohl einer der Gründe sein, warum Pixar Mac anstatt Linux einsetzt. Wobei ich meinen Arsch drauf verwette, dass deren Renderfarm definitiv nicht von Apple kommt. ^^

Und wie gesagt, ich kenne kein gutes Filmschnittprogramm. Das liegt aber daran, dass mich der Bereich bisher auch nicht interessiert hat.

Falsch, es geht darum, dass die Schule hier die Schüler auf ein proprietäres kostenpflichtiges BS einfährt.

Die Schule ist nicht dazu da, um auf das Berufsleben vorzubereiten, dazu ist die Ausbildung und das Studium da.
Sie ist vielmehr dazu da Menschen zu schaffen, die verantwortungsvoll handeln und ein gewisses breites Grundwissen mitbringen um z.B. auch unsere Demokratie am Leben zu erhalten.
Äh sonst geht's dir gut? Wenn das die Definition von Schule ist, dann wäre das für mich ein Grund meine Kinder wenn's sein muss mit gerichtlicher Hilfe aus der Schule fernzuhalten.
Was du hier von der Schule verlangst, ist dass sie die Kinder einer Gehirnwäsche unterzieht, mit dem Ziel, dass sie ein bestimmtes, gerade als richtig und "gut" angesehenes Weltbild als das einzig richtige akzeptieren. Solche Schulen haben wir zum Glück seit 1946 nicht mehr.
Allein schon die Formulierung: "Menschen schaffen" was ist denn das für ein Menschenbild? Als wenn ein Kind ein Stück Knete wäre, das man nach belieben verformen kann und darf.

Die Schule ist dafür da, auf das Leben vorzubereiten. Zum Leben gehört auch die Arbeit, aber auch das gesellschaftliche Leben, die Vermittlung von Wissen und gewissen Grundfähigkeiten (Deutsch[lesen+schreiben], Mathematik, Naturwissenschafften, Geschichte) Sie soll auf keinen Fall dafür sorgen, dass alle gleichgeschaltet sind und gleich denken.
Momentan sieht die Situation so aus, dass es wahrscheinlicher ist, dass der Schüler im späteren Leben auf Windows als auf Linux trifft. Dementsprechend ist es sinnvoll und zu begrüßen, dass in der Schule normale PCs verwendet werden.

Ausbildung und Studium dagegen stellen eine Spezialisierung dar. Hier macht es dann Sinn, den Studenten /Azubi an ein anderes Betriebssystem heranzuführen, wenn er es wahrscheinlich in seinem Beruf verwendet.




Meine Meinung: Geistiges Eigentum kann es nicht geben, weil die Immaterialgüterrechte als Synonym zu diesem Begriff zwar auch Rechte sind, aber keine Eigentumsrechte, sondern einzelne Gesetze (z. B. Patentrecht).
Und den fetten Absatz "Kritik" in dem Wikipedia-Artikel hast du vergessen :lol zu erwähnen, inklusive der Aussage, dass der Begriff "geistiges Eigentum" ein politischer Begriff ist und im rechtlichen Bereich nicht verwendet wird.


Na zum Glück gibt es in Deutschland noch den Unterschied zwischen der indiviuellen Meinung und dem geltenden Recht, sonst würde hier bald alles im Chaos versinken.
Unter anderem wegen dem Absatz "Kritik" missbillige ich auch das momentane Urheberrecht und Patentssystem (Nintendo: Patent D-Pad, MS: linker + rechter Mausklick :rolleyes zur Belustigung sind diese Patente zwar geeignet sinnvoll sind sie aber nicht. ) und werde deshalb auch die Piratenpartei wählen. Ich bin also durchaus auch gegen Softwarepatente und den ewigen Verwertungsschutz (60 Jahre nach dem Tod etc.).

Die Existenz dieses Rechtssystems in Deutschland aber völlig zu verleugnen halte ich für ganz schön dreist.

Fiona Wildcat
28.08.2009, 22:44
@MacroWelle: Was heisst nicht nur Windows & Co., Tellerrand und so?
Ich sag es einfach mal andersrum: Was mich nervt is das rumheulen von Leuten wie FSF und co.
Wenn die in irgendeiner Art und Weise etwas irgendwo beitragen möchten, dann sollen sie es machen.(Ansatzweise immerhin schon geschehen- aber das reicht eben bei Weitem nicht).
Das Bestehende kritisieren kann ich auch, rumnörgeln auch. Dann is man ja gleich nen ganz Cooler(ich wiederhole mich).
Auch ein MS Betriebssystem kann durch etwas besseres ersetzt werden - wird es auch früher oder später.
Wer etwas ändern möchte muss halt mit etwas Besserem kommen und in der Lage sein das auch durchzusetzen - und gerade da erscheint mir der "FSF Verein" nicht fähig genug zu sein.

blackiwid
28.08.2009, 22:47
hmm was ich komisch finde hier, ist das die windowsfraktion (nenn ich jetzt mal so) teilweise so agressiv wird. Es wird doch hier grad niemand gezwungen offene Software zu benutzen. Es ist nur eine Aufklärungskampanje, wer anderer meinung ist, kann dies gerne sagen, nur was die frage ob jetzt ein linux leichter zu bedienen ist oder nicht mit der kampanje zu tun hat versteh ich nicht.

Entweder man wird in der freiheit beschnitten oder nicht, es sprechen zwar viele fakten dafür aber man kann dies sicher auch irgendwie anders sehen. Wenn man damit kein problem hat bitte. Aber wieso immer so agressiv gegen solche initativen. Da frag ich mich immer ob da andere Gründe dahinter stehen.

Könnte es sein das es eine angst ist in einer art neuen welt (linux ist ja aufm vormarsch auch wenn in den nächsten 1-3 jahren sicher nicht die marktführung einnehmen wird) wo linux das dominante system ist und wo man sein mühselig angesammelte Windows wissen nix mehr wert ist, habt ihr davon angst oder hat wirklich jemand versucht euch linux aufzuzwingen, kenne nämlich eigentlich niemand der das tut.

Aber was ich auch glaube ist wie ich glaub schon mal geschrieben habe das vieles einfach auch vorurteile und unaufgeklärtheit ist, gemischt mit falschen schuldzuweisungen.


Also mir ist ja schnuppe was ich benutze solange es funktioniert und ich nicht irgendwelche Treiber in Kommandozeilen zur Hälfte selber einbinden/programmieren muss.Wenn eurer nvidia treiber spinnt gebt ihr doch auch nicht microsoft die schuld, hier wird das aber mit selbstverständlichkeit gemacht:
Das ihr zusätzlich zu den offiziellen quellen noch die möglichkeit habt alpha treiber zu beziehen und diese selbst zu kompilieren in extremfällen, das ist teil der freiheit, wenn unter windows der treiber in dem status ist bekommt ihr ihn einfach nicht und dann heißts halt funktioniert nicht, im zweifel ist dann aber immer der hersteller schuld wie unter windows auch.

Nur weil aus menschenfreude oder anderen gründen oder einfach weil manche leute sich selber nen treiber für ihre hardware schreiben, und euch netterweise diesen kostenlos zur verfügung stellen, dies als anrecht zu sehen, und wenn dieser nicht 100% daugerecht geleifert wird dies auch noch anzuklagen statt sich beim hersteller zu beschweren oder beim nächsten kauf woanders umzusehen ist schon fast frech.


Mir ist das mit dem mounten in Linux zwar nicht sehr geheuer, vllt. auch weil ich Windows gewohnt bin.sowas hier ist auch absolut out of date, du hast warscheinlich schon seit Jahren kein Linux mehr ausprobiert oder hattest sehr viel pech bei der auswahl deines Linuxes: Ein normaler Linux desktop (Gnome oder kde) mounted ganz automaitsch neue datenträger das muss man nicht von hand machen und soweit ich weiß gibts dann unter windows auch sowas wie "hardware sicher entfernen" das ist nichts anderes.


Wie gesagt ich oder sonstige Linuxer werden euch im normalfall nicht versuchen zu eurem Glück zu zwingen, was haben wir davon? Nur bitte nehmt der fsf nicht übel das sie mehr oder weniger selbstlos mit guten argumenten (z.B. das mit den antifeatures ist nicht von der hand zu weißen meiner ansicht nach) versucht leute und firmen aufzuklären. Natürlich steckt da indirekt vielleicht auch ein gewisses geschäftsinteresse von bestimmten gruppen drin, das kann ich nicht ausschließen, das macht das thema und die argumente deshalb nicht falsch.

Man könnte es auch anders sagen, nur weil man verfolgungswahn hat heißt das nicht das sie nicht wirklich hinter einem her sind ^^

@FIONA WILDCAT: wo heult den jemand rum, das ist einfach marketing fertig, meinst microsoft hat nicht auch tausende von mitarbeiter der diese firmen ständig abgrast? nen harmloser brief kann da nicht schaden und wens nicht juckt oder wems egal ist kan den brief ja in die tonne werfen, aber leute von was aufklären versuchen mit Heulen zu vergleichen kann ich nicht verstehen.

Irgendwie ist das hier teilweise so ne gewinnermentalität. Der gewinner hat immer recht, deshlab setzen galub auch viele auf nvidia und intel, weil sie sind ja marktführer also haben sie gewonnen. Daher wird drauf gesetzt ist das die neue Philosophy, sind jetzt an den normalen schulen nur noch bwler als lehrer eingestellt oder kriegt ihr das vom fernsehen mit, jeder der nicht zum Mainstream gehört ist ein verlierer oder was? Gegen den strom schwimmen ist out oder wie? Manchmal könnte man meinen hier wären 90% BWL-studenten untwegs so stuff ich die nämlich ungefähr ein, das mag ein vorurteil sein, ist aber so.

Turrican101
28.08.2009, 23:14
hmm was ich komisch finde hier, ist das die windowsfraktion (nenn ich jetzt mal so) teilweise so agressiv wird. Es wird doch hier grad niemand gezwungen offene Software zu benutzen.


Es wird den Windowsnutzern aber dauernd gesagt, dass sie doch mal über ihren Tellerrand gucken sollen, aber es wird niemand vorher gefragt, ob er eigentlich mit seinem Teller zufrieden ist.
Und das nervt einige halt langsam. ;)

Fiona Wildcat
28.08.2009, 23:24
@blackiwid: Absolut richtig. Gewinnermentalität, darum geht es. Nicht nur hier sondern im ganzen Leben, auch wenn es hart und unromantisch klingt.

Und wenn man sich nun noch mal z.B. die FSF anschaut worum geht es bei denen?
Richtig - einzig und allein um das wohl der Menscheit!? Alles nur harmlose "Aufklärung"!?
Kann es nicht sein, dass auch die zu den Gewinnern gehören wollen?
Vielleicht einfach mal ein bisschen kritischer hingucken, was da noch so läuft, denn: There is more than meet's the eye.

acc
28.08.2009, 23:24
aber es wird niemand vorher gefragt, ob er eigentlich mit seinem Teller zufrieden ist.

diejenigen sollten sich dann bei solchen themen aber auch zurückhalten. wie man sieht, verstehen diejenigen im normallfall garnicht, was die fsf überhaupt anstrebt mit der aktion ;).

noskill
28.08.2009, 23:28
@Fiona Wildcat

Ein bisschen dünn oder?
Denk mal darüber nach.

@dgschrei

Ich bin jetzt zu faul dich komplett zu widerlegen, weil du anscheinend nicht mal im Ansatz verstanden hast was ich geschrieben habe. :freak
Trotzdem musste ich dir das hiermit vermitteln.

Eventuell findest Du Deinen Fehler selbst, während Du versuchst uns zu vermitteln, was ich von Gehirnwäsche geschrieben habe.

@Turrican101

Damit hast du recht.
Um es deutlicher zu sagen: Es ist jedem selbst überlassen ob er Verantwortung übernehmen kann, oder seine Verantwortung abgibt.

Kamikaze321
28.08.2009, 23:34
oh je, was hier wieder abgeht. An alle Windows und closed source fanboys.... in wiefern ist proprietäre Software der freien Software überlegen, ich habe noch keine Vorschläge gehört, bis auf Photoshop und Windows. Ich würde gerne meine unterlegene freie Software gegen Bezahlsoftware ersetzten da sie je besser ist. Also fangen wir mal an, Womit soll ich folgende programme ersetzen,..

1) Firefox
2) Pidgin
3) Amarok
4) Evolution/Thunderbird
5) Kile
6) Okular
7) Netbeans/eclipse
8) Gimp -->Photoshop?
9) Open Office -->Word? HAHA
10) Stellarium
11) Totem/Kaffeine
12) Unzählige Datenbanken, CMS Systeme, Programmiersprachen
13) Aircrack :evillol
14) Transmission/muTorrent

Bitte schlagt mir was vor, dann noch wie ich mit windows, ohne Firewalls und Antivirensoftware (so nennt man sie doch, falls ich es noch richtig in Erinnerung habe) sicher mit meinem Computer alles machen kann.

Klar die Spiele laufen nicht so wie unter Windows, den ein kleines Programm hat die Massen "versklavt", es heißt directX. Microsoft steht und fällt mit DirectX, denkt darüber nach.

Abgesehen davon ist meiner meinung nach, Linux Windows um viele jahre voraus. Wenn man sich die Repositories anschaut, es gibt nichts einfacheres als damit software zu installieren, man schreibt das benötigte programm hin, klickt auf ok und ohne nachfrage werden alle verknüpfungen etc erstellt, ja ohne 1000 fache nachfrage wie unter windows auch ohne dass man den Ort angeben muss.. Ein paar Dutzend Programme ohne eine einzige nachfrage, und alle Verknüpfungen richtig gesetzt, das geht nur mit Linux. Damit kann man um ein vielfaches schneller das System aufsetzen als mit Windows.

Ich muss auch keine Treiber installieren, alles out of the box, Drucker, Grafikkarte (bei nvidia 3 klicks), Webcam, Scanner. Im Vergleich dazu, habe ich den ganzen Tag damit verbracht Server 2008 auf meinem Rechner zum Laufen zu bekommen, ohne Ende Grafikfehler aufgrund der Treiber, (nein jetzt keine Kommentare was ich falsch gemacht habe, es ist ein bekannter bug ohne Lösung). Unter Windows MUSS ich wissen wie man Treiber installiert, unter Linux nicht. Ich könnte auch mein mainboard Austauschen ohne Neuinstallation!! Macht mir das nach mit euerem Windows und dann redet von der Überlegenheit.

acc
28.08.2009, 23:41
Klar die Spiele laufen nicht so wie unter Windows, den ein kleines Programm hat die Massen "versklavt", es heißt directX. Microsoft steht und fällt mit DirectX, denkt darüber nach.

so schlimm ist es nun nicht. der kundenkreis der wirklich directx benötigt ist relativ klein bei ms, fällt garnicht auf bei der masse an einfachen office-kisten fürs büro. mit denen macht ms nämlich das grosse geld.

Kamikaze321
28.08.2009, 23:57
so schlimm ist es nun nicht. der kundenkreis der wirklich directx benötigt ist relativ klein bei ms, fällt garnicht auf bei der masse an einfachen office-kisten fürs büro. mit denen macht ms nämlich das grosse geld.

Sind es die Eltern oder die Kinder die den "Computer" entdeckt haben? WIe fing es bei dir in deinem haushalt an? Bei uns haben die Kinder den Computer bekommen (also ich) wir haben nur rumgespielt und sich an das System gewöhnt somit brauchen wir nun nichts anderes als MS. Die Leute von denen du sprichst, haben als Kind ihren PC bekommen und sie haben rumgespielt, heute vielleicht nicht mehr doch sie wollen nun nicht umlernen. Man muss Kinder und Jugendliche an sich fesseln, nicht die Rückständigen Eltern, und das geschieht und geschah schon immer mit Hilfe der Computerspiele.

dgschrei
29.08.2009, 00:38
@noskill
Du plädierst also dafür, dass ein Schüler in einer normalen Schule nicht an das Betriebssystem herangeführt werden sollte, das er mit einer 95% igen Wahrscheinlichkeit (in dem Bereich bewegt sich doch der Marktanteil noch, oder?) später einmal verwenden wird.
Stattdessen sollen die Schüler zur Verwendung freier Software "umerzogen" werden.
Jetzt mal völlig abgesehen davon, dass die Idee, dass die Schule jemanden "umerziehen" soll leicht menschenverachtend und bedenklich ist, probier ich es eben mal über eine andere Schiene.
Wenn es einen guten Grund gibt, warum ein Schüler Linux in der Schule verwenden sollte, dann nennst du mir bitte als nächstes auch einen Grund, warum die irreellen Zahlen nun im Grundkurs-Mathe-Abitur abgeprüft werden sollten. Denn das hätte ungefähr den selben Sinn.
Die Dinge die im GK-Abitur Mathe abgeprüft werden, sind Disziplinen, von denen es wahrscheinlich ist, dass sie der Abiturent benötigt. Das wären eben so Dinge wie Wahrscheinlichkeitsrechnung und Integralrechnung. Irreele also nur theorethisch existente Zahlen benötigt aber nur ein seehr kleiner Teil der Abiturenten später wieder, deshalb ist das weder Inhalt des Grundkurses Mathe, noch wird es logischerweise abgeprüft. Die Schulen sollen einen vernünftigen Grundstock legen, mit dem jeder gut zurecht kommen kann. Für Spezialisierungen sind dann wie gesagt, der jeweilige Ausbildungsberuf bzw. die Uni/FH zuständig.

AeS
29.08.2009, 00:51
hmm was ich komisch finde hier, ist das die windowsfraktion (nenn ich jetzt mal so) teilweise so agressiv wird. Es wird doch hier grad niemand gezwungen offene Software zu benutzen. Es ist nur eine Aufklärungskampanje, wer anderer meinung ist, kann dies gerne sagen, nur was die frage ob jetzt ein linux leichter zu bedienen ist oder nicht mit der kampanje zu tun hat versteh ich nicht.

Entweder man wird in der freiheit beschnitten oder nicht, es sprechen zwar viele fakten dafür aber man kann dies sicher auch irgendwie anders sehen. Wenn man damit kein problem hat bitte. Aber wieso immer so agressiv gegen solche initativen. Da frag ich mich immer ob da andere Gründe dahinter stehen.

Könnte es sein das es eine angst ist in einer art neuen welt (linux ist ja aufm vormarsch auch wenn in den nächsten 1-3 jahren sicher nicht die marktführung einnehmen wird) wo linux das dominante system ist und wo man sein mühselig angesammelte Windows wissen nix mehr wert ist, habt ihr davon angst oder hat wirklich jemand versucht euch linux aufzuzwingen, kenne nämlich eigentlich niemand der das tut.


Liegt vielleicht daran das du anscheinend aus dem Linux Lager kommst und die meisten hier Betriebssysteme benutzen oder Programme welche dieser "nette" Verein an den Pranger stellt.
Das ist das selbe wie als würdest du in einem Macforum schreiben das du auch Windows PCs nutzt, dann wirst du gesteinigt und ich denke das die Linux Gemeinde ähnlich fanatisch ist, was ich hier oft als sehe wie die Linux User argumentieren, dann merkt man doch deutlich wie die Realität verzerrt wird.
So scheint jeder Linuxuser frei von Zwängen zu sein und alle Anderen sind unmündige User.
Jedoch sollte jeder sein Handeln und das von irgendwelchen Vereinen hinterfragen, das passiert anscheinend auch nicht in der Linux bzw. GNU Gemeinde.
Das liegt einfach daran das man eine Gewisse Grundkenntnis von Betriebssystemen und Programmen bräuchte um die Freiheit nutzen zu können, welche FSF so verlangt, auch könnte diese Freiheit in falschen Händen zu sehr frustrierenden Erlebnissen führen, was im Endeffekt die Entwickler wieder dazu treiben würde die Programme vor der öffentlichen Zerschießung zu schützen.

esdeebee
29.08.2009, 01:01
Wenn ich mir das durchlese...

Auf meinem benachbarten Tisch steht mein Firmenlaptop. Voll mit lizensierter Software auf Win Xp Basis. Und will nicht runterfahren... Und die Zicken die das Teil sonst noch macht...
Ist ein Industrierechner - was bitte soll so ne Firma machen, wenn sie ein System zusammenstellen will, das diverse Möglichkeiten erfüllt? Der Standart, an dem sich alle orientieren, ist Windows. Liegt es denn nur an Microsoft, wenn so ein System spinnt, nur weil es mit mieser Software überfrachtet ist?

Ich will nix von diesem Big Brother Gelaber hören. Das kann heutezutage jeder Hinterhofhacker.

Das Fordern nach Freeware und Open Source bringt doch keinerlei Nutzen bezüglich der Sicherheit.
Das die meisten Viren Windows angreifen, hat doch schlicht und einfach damit zu tun, dass die meisten Windowns nutzen. Währe es ein anderes OS, wäre das der Angriffspunkt. Denn: es gibt keine Software, die Fehlerfrei ist!

Soweit so gut. Es gibt genug Kritikpunkte bei der Nutzung. Aber dieses pauschale Genörgele über MS und Co. finde ich nervig.

BRDiger
29.08.2009, 01:02
Sind es die Eltern oder die Kinder die den "Computer" entdeckt haben? WIe fing es bei dir in deinem haushalt an? Bei uns haben die Kinder den Computer bekommen (also ich) wir haben nur rumgespielt und sich an das System gewöhnt somit brauchen wir nun nichts anderes als MS. Die Leute von denen du sprichst, haben als Kind ihren PC bekommen und sie haben rumgespielt, heute vielleicht nicht mehr doch sie wollen nun nicht umlernen. Man muss Kinder und Jugendliche an sich fesseln, nicht die Rückständigen Eltern, und das geschieht und geschah schon immer mit Hilfe der Computerspiele.
Zumindest aus eigener Erfahrung würde ich dem Zustimmen, allerdings geht die Tendenz aufgrund der historischen Verbreitung so langsam in die Elterngeneration über, nicht zu unrecht zog Spon? zuletzt die Grenze bei mitte 30 ;)
Aber nochmal zur Seite selber...sicherlich kann man in einigen Fällen von einem Lock-in sprechen, allein es wird vom großteil ebensowenig hinterfragt wie die Qwerty(z) Tastatur.
Um das Nachdenken anzuregen, die Bereitschaft, wie so oft, vorausgesetz, kann der Aufruf allerdings sicherlich als Wirksam angesehen werden. Zumindest hat er einige Neugierig gemacht...so auch mich. Da ich für meinen Teil eine neue Hardwareinvestition immer wieder zurück stellen musste, wird das Update bald kommen. Allerdings hat mich der Link zum DRM und Protected Media Path doch ziemlich aufgeschreckt...kann mir einer der aktuellen Vistanutzer etwas dazur sagen? Die Hiobsbotschaften aus dem Artikel (http://www.cs.auckland.ac.nz/~pgut001/pubs/vista_cost.html) sind ja eher veraltet...

[FB]VentiLator
29.08.2009, 01:05
aber es geht hier doch nicht darum, ob eine unfreie/freie software gut ist oder nicht. es geht um eine grunfeinstellung, die euch nutzer eigentlich kaum interessieren sollte. interessieren sollte es auch spätestens dann, wenn die software euch einschränkt und das tut proprietäre software nunmal. egal wie gut sie ist.

*edit:


Das Fordern nach Freeware und Open Source bringt doch keinerlei Nutzen bezüglich der Sicherheit.
Das die meisten Viren Windows angreifen, hat doch schlicht und einfach damit zu tun, dass die meisten Windowns nutzen. Währe es ein anderes OS, wäre das der Angriffspunkt. Denn: es gibt keine Software, die Fehlerfrei ist!
und wie freie software der sicherheit beiträgt. wenn jeder nutzer den quelltext einsehen kann, kann auch jeder nutzer bugs finden und beseitigen.
und es gibt tatsächlich fehlerfreie software: http://www.elektor.de/elektronik-news/garantiert-fehlerfreie-software-existiert-sie.1046082.lynkx?utm_source=DE&utm_medium=email&utm_campaign=news

esdeebee
29.08.2009, 01:18
Das ist genau die Frage - tut sie das tatsächlich?

Wir sind mittlerweile in einer Zeit angelangt, in der Programmierer nicht nur zum Spaß arbeiten, sondern auch damit Geld verdienen müssen. Und zwar ohne damit reich zu werden wie Billy. Also ist es auch nur ok, wenn man deren Arbeit honoriert und schützt.
Ich habe deswegen ein grundsätzliches Probem mit Leuten, die pauschal gegen Kopierschutz sind.

Betrachtet mal die andere Seite: jemand investiert Zeit und Geld in eine gute Idee. Und jemand anderes kopiert sie einfach. Egal worum es geht: ob um Autos, Glühbirnen, Haarwickler oder was auch immer, jeder, dessen Idee einfach so kopiert werden würde, käme sich verarscht vor. Software macht da keine Ausnahme.
Wenn jemand seine Arbeit anderen frei zur Verfügung stellt, finde ich das toll und anerkennenswert. Aber daraus kann man doch keinen Allgemeinanspruch ableiten, dass bitte alles umsonst sein muss.
Als würde jemand der ehrenamtliche Arbeit leistet fordern, dass alle umsonst arbeiten müssten.
Wer das möchte: bitte vortreten!

Edit:
@ [FB]VentiLator: Du glaubst also tatsächlich, dass jeder User in der Lage ist Quelltext zu lesen und zu verstehen? Den meisten reicht es, wenn die Software funktioniert, ohne Probleme zu machen.

blackiwid
29.08.2009, 05:29
@esdeebee, omg ;) da hast du doch was falsch verstanden, die Linuxgemeinschaft plädiert nicht für freies kopieren von aller software also auch proprietärer software, bzw das Raubkopien legal sein sollen oder so. Da bist bei der falschen Adresse, sie sagen nur, dass man sich nicht in seiner Freiheit einschränken lassen soll. Das heißt nicht das man software die man nicht kopieren darf kopieren soll, sondern das man sich software suchen soll die man kopieren darf, ändern und weitergeben darf bzw eben alle grundrechte die die GPL lizenz fordert. Das versucht sie niemandem aufzuzwingen sondern versucht eben die Leute davon zu überzeugen das unfreie software schädlich ist für die Gesellschaft, da dies einiges verhindert, klar es reicht damit eine firma gut geld verdienen kann, und das die user eine halbwegs aktzeptable software bekommen, aber darüber hinaus ist es extrem schädlich.

Ich kann z.B. keinen support Anbieten für geschlossene Software, das kann nur der Hersteller. Noch schlimmer bei firmen (die ja hier primär adressiert waren) heißt das, dass man eben auch nur support von einer Firma oder vielleicht parter firmen besorgen kann. Ich musste daher das letzte mal so lachen wo sich doch wirklich ein paar Firmen über die höheren Preise bei SAP beschwert haben, wenn man sich einer firma total ausliefert kann man sich doch hinterher nicht beklagen wenn die die preise willkühlich ändert ^^

Aber es verhindert im grunde Geschäfte auf kleiner Ebene, und es gibt die ganze macht der firma die die programmierre beschäftigt. Es ist wie wenn man sich ein kochbuch kauft, man selber die rezepte verwenden darf in dem man es nach kocht, aber man die rezepte nicht abändern darf und auch nicht dem nachbarn oder sonst jemand das rezept kopieren darf und wenn man es doch macht gilt man als Räuber oder Pirat. Darum geht es und das ist noch ein Harmloses beispiel, in einem rezept kann praktisch kein schadcode oder spionagecode enthalten sein. dies kann bei geschlossener schon enthalten sein. Bei freier kann dies auch jemand versuchen dann wird er aber danach an den Pranger gestellt die software wird von jemandem kopiert der schad/spionagecode wird entfernt und jeder kann sich diese version ziehen.

Esdeebee im grunde zumindest zum teil ja, der punkt ist, man kann es nicht ausschließen, bei freier software kommt man mit ein bischen ahnung in den meisten fällen zumindest dahinter welcher part spinnt (sollte dies mal der fall sein) meistens handelt es sich dann um den nicht-offenen grafikkartentreiber ^^ oder die nicht-offene flashsoftware von adobe. Klar kann auch ein anderer hersteller als microsoft daran schuld sein, aber da man es im grunde nicht ausschließen kann spielt es keine rolle.

Es ist bei den Kernelentwicklern so das sie sobald man einen geschlossenen treiber geladen hat die kernel-entwickler darauf keinen support mehr geben, sie können es auch nicht, weil sie nicht sehen können was dieser teil macht. Im grunde kann es microsoft auch nur begrentzt wenn sie sourcen von treiber doch einsehen dürfen z.B. aber dies ist längst nicht bei aller software der fall. Das ist hier vielen nicht bewusst anscheinend aber wenn man eine binäre datei vor sich hat ohne quellen, kann darin entweder ein mohrhuhn spiel drin sein oder ein virus oder eine atomraketensteuerung man weiß es erst nachdem man es gestartet hat und selbst dann sieht man in der regel auch nur die sachen die der programmierer will das man sie sieht. Es sind halt nen haufen blackboxen wo Firmen das einbauen was für sie von vorteil ist, das kann zum teil die zufriedenheit von kunden sein, aber eben nicht ausschließlich.

@dgschrei, natürlich muss man kinder an linux heranführen um ihnen nicht startchangen zu entziehen, du tust so als wäre das für immer und ewig in stein gemeiselt das ms die führung auf dem desktop behält (in allen anderen sektoren hat linux längst gesiegt oder spielt mindestens eine sehr wichtige rolle) es ist so das man wenn man sich mit linux beschäftigt erstmal keine hürden mehr hat, das ist ungefähr so wie wenn du nem kind vom fahrrad das hilfsrat weg machst, er kann plötzlcih alles machen, wenn es ihn stört das im lieblingsprogramm der button exit in der ersten reihe ganz unten versteckt ist, dann kann er dies ändern. auch hat er viel mehr auswahl an software mit wenigen mausklicks oder alternativ einem befehl auf der konsole zugriff, ich finde es wichtig das jeder die change bekommt dieses potential als kind ausschöpfen zu können. Wegen mir darf auch Windows gezeigt werden auch wenn ich mich frage ob man soviel steuergelder dafür investieren soll um ein kommerzielles produkt den leuten quasi als kostenlose werbung vorzustellen, aber wegen mir. Man muss doch nicht wirklcih das nutzen was die meisten nutzen wenn man Linux benutzen kann wird man in den meisten fällen auch nicht vom arbeitgeber gezwugnen werden windows zu benutzen. Dann installiert man sich halt mal in ner halben stunde auf dem pc ein Linux drauf und gut ist oder lässt es vom admin machen. Oder zur not startet mans bis dahin vom usbstick der bis dahin eh so schnell und groß wie ne ssd heute ist ;)
Linux sollte natürlich bevorzugt werden da es frei ist und man keine werbung für eine firma machen muss. Man kommt doch auch nicht auf die Idee ausschließlich von einem Stuhlhersteller exclusiv und ohne ausschreibungen stühle in die schule zu stellen nur weil am pc arbeitsplatz vielleicht später auch stühle vom gleichen hersteller stehen könnten. Dazu sollte man bei anwendungen eher lernen eine Textverarbeitung an sich zu bedienen oder anderer Softwaretypen eine bildbearbietung und nicht schon als wehrloses kind total auf eine ganz bestimmte software von einem hersteller eingeschossen werden. Solch eine werbung für ein Produkt ist doch eigentlich unbezahlbar. Man stelle sich vor was coca cola dafür zahlen würde wenn die ihr produkt auch irgendwie in den unterricht integriert bekämen. oder hmm schwierig beispiele zu fidnen, da software mittlerweile solch einen sonderstatus inne hat das man schwer tut noch vergleichbares zu finden ^^

dgschrei
29.08.2009, 08:37
VentiLator;6542961']
und wie freie software der sicherheit beiträgt. wenn jeder nutzer den quelltext einsehen kann, kann auch jeder nutzer bugs finden und beseitigen.
und es gibt tatsächlich fehlerfreie software: http://www.elektor.de/elektronik-news/garantiert-fehlerfreie-software-existiert-sie.1046082.lynkx?utm_source=DE&utm_medium=email&utm_campaign=news
Das ist aus zwei Gründen schon mal totaler Käse:
1. 99% aller Nutzer sind nicht dazu in der Lage den Quellcode zu lesen und Fehler zu finden. Sie tragen also auch nicht zur Sicherheit bei.
2. Dein Argument dreht sich doch selbst ins Gegenteil. Deine Argumentation setzt nämlich vorraus, dass jeder Mensch herzensgut ist und wenn er eine Sicherheitslücke findet, dabei hilft, diese zu beheben.
Bei der Anzahl an Viren, die es für alle Systeme gibt, gehe ich davon aber mal nicht aus. D.h. Wenn jeder im Quellcode lesen kann, kann er auch Schwachstellen gezielt suchen und dann Viren dafür programmieren. Den ganzen Virenerstellern wird also ein zusätzliche Hürde genommen, ohne dass die Sicherheit durch die Nutzer erheblich gesteigert wird.
Das einzige was Linux momentan davon abhält, das virenverseuchteste OS zu sein ist ganz eindeutig sein Marktanteil.





@dgschrei, natürlich muss man kinder an linux heranführen um ihnen nicht startchangen zu entziehen, du tust so als wäre das für immer und ewig in stein gemeiselt das ms die führung auf dem desktop behält

Ach man muss also? Ich weiß ja nicht, wo ihr immer eure absolute rechtfertigung hernehmt. Extreme Selbstüberschätzung der eigenen Wichtigkeit kommt mir da in die Gedanken.
Ich versuchs nochmal mit einem Beispiel: Wie man vielleicht mitbekommen hat, hab ich Abitur, durfte also in den Genuss des kompletten Gymnasiums kommen. Nun hatten wir da ein Jahr in Biologie keinen anderen Stoff als Insekten. Ich habe also ein Jahr zwei Stunden pro Woche damit zugebracht, mir den Aufbau von Fliege, Wespen, etc. zu merken.
Bringt mir das jetzt irgendwas? Wenn ich nicht grad Biologe werden will nein Das ist genau so ein Beispiel wo Wissen stur vermittelt wird, das der Schüler nachher nie mehr braucht.
So ähnlich wenn auch längst nicht so extrem wäre es mit Linux. Mal abgesehen davon, dass der "Informatik" Unterricht an Schulen sowieso der totale Witz ist und man da sowieso nichts lernt. Von unseren 60 Lehrern, die wir an der Schule hatten, waren 2 in der Lage einen VHS Rekorder zum Abspielen zu bewegen. Dass diese Leute nicht in der Lage sind ordentlichen "Informatik" Unterricht abzuliefern ist sowieso klar.

Und ja ich betrachte das als quasi vollständig festgemeiselt, dass MS die Krone behalten wird. Ob mir das gefällt oder nicht sei mal dahingestellt. Aber wenn ein Unternhemen einmal einen solchen Marktanteil erreicht, dann behält es den üblicherweise auch.
Oder ist es Intel bei den Prozessoren anders ergangen? Oder Henkel beim Waschmittel?Der Post nach der Privatisierung? Ich bekomm immer noch höchstens jedes 20te Paket von anderen Paketdiensten als der DHL.



(in allen anderen sektoren hat linux längst gesiegt oder spielt mindestens eine sehr wichtige rolle)

Jetzt wird's lustig: Also ich möchte erst noch einmal anführen, dass ich eigentlich keinen Bock habe wieder den Linux Vs. Windows Krieg loszutreten weil das sowieso zu nix führt, aber bei solchen Aussagen stehen mir ganz einfach die Haare zu Berge.

a) welche Sektoren. Mir fällt da auf Anhieb nur der Servermarkt ein. Dort ist aber dann auch nur von der wichtigen Rolle zu sprechen. Windows Server ist da noch lange nicht besiegt.
(Großcomputer zählen nicht, da es: 1. kein Windows für gibt und 2. Das ein viel zu kleiner Markt ist)
b) wie viele Menschen arbeiten denn in diesen Bereichen, im Vergleich zum klassischen PC? Das ist ein verschwindend kleiner Anteil an, wie ich jetzt schon ein paar mal gesagt habe, spezialisierter Facharbeiter, die in ihrer Ausbildung ihre Linuxkenntnisse beigebracht bekommen.



es ist so das man wenn man sich mit linux beschäftigt erstmal keine hürden mehr hat, das ist ungefähr so wie wenn du nem kind vom fahrrad das hilfsrat weg machst, er kann plötzlcih alles machen, wenn es ihn stört das im lieblingsprogramm der button exit in der ersten reihe ganz unten versteckt ist, dann kann er dies ändern.

Und mein XP sieht gerade so aus wie Windows 7. Wenn ich will und mich ein bisschen damit beschäftige kann ich auch Windows ohne Ende modifizieren.
Außerdem ist die Analogie ein bisschen heikel. Wenn ich einem Kind das sowieso schon kaum Fahrrad fahren kann auch noch die Stützräder wegnehme, dann legt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach gepflegt auf die Fresse. ^^
Das hat man ja sehr schön an den Netbooks gesehen. Die Linux-Varianten hatten eine unheimlich hohe Rückgabequote. Da ist anscheinend vielen Leuten die Lust am Radfahren vergangen.
Wie war da noch der Spruch: "With great power comes great responsibility"
In Zeiten wo Eltern ihre Kinder lieber in der KiTa abladen als sich um sie zu kümmern ist es aber mit der "responsibility" nicht mehr allzu weit.



auch hat er viel mehr auswahl an software mit wenigen mausklicks oder alternativ einem befehl auf der konsole zugriff,

Du bist wahrscheinlich der erste Linuxler der behauptet, dass es auf Linux mehr Software gibt. Von quasi jedem Open Source Programm das was taugt gibt es aus gutem Grund auch einen Windows Port. Wie du es schaffen willst, mehr Software unter Linux zu haben, möcht ich mal wissen. Dann lass doch mal die Massen von massentauglichen Programmen hören, die ich unter Windows nicht verwenden kann.


Man muss doch nicht wirklcih das nutzen was die meisten nutzen wenn man Linux benutzen kann wird man in den meisten fällen auch nicht vom arbeitgeber gezwugnen werden windows zu benutzen.

Äh hallo. Dann lass dich doch mal irgendwo anstellen wo ein bestimmtes Betriebssystem benutzt wird. (Egal ob nun Windows oder Linux. Mit Mac wird nachfolgendes Argument noch größer) Und dann verlang mal, dass du ein anderes BS verwenden willst, weils dir besser gefällt. Zwei Optionen ergeben sich da:
1. Man lacht dich aus und du musst weiterhin das ungeliebte BS verwenden
2. Man setzt dich gleich wieder vor die Tür.



Dann installiert man sich halt mal in ner halben stunde auf dem pc ein Linux drauf und gut ist oder lässt es vom admin machen. Oder zur not startet mans bis dahin vom usbstick der bis dahin eh so schnell und groß wie ne ssd heute ist ;)

Ich weiß ja nicht in welcher Welt du lebst, aber in unserer Welt bringt dir so ne Aktion eine fristlose Kündigung und eine Klage auf Schadensersatz für die Gefährdung der Systemstabilität ein. Oder wenn du zum Admin gehst einen Tinitus weil der die Krise bekommt und dich erst einmal ne halbe Stunde anschreit.
Bei den meisten Firmen dürftest du noch nicht mal deine Eigene Tastatur mitbringen und du willst mal einfach so in ein gepflegtes System ein Fremd OS einführen. Na dann viel Spaß bei der Jobsuche mit der Einstellung.


Man kommt doch auch nicht auf die Idee ausschließlich von einem Stuhlhersteller exclusiv und ohne ausschreibungen stühle in die schule zu stellen nur weil am pc arbeitsplatz vielleicht später auch stühle vom gleichen hersteller stehen könnten.

Völlig dämliches Beispiel, denn der Stuhl vermittelt außer "Holz ist hart." keine nennenswerten Erkenntnisse. Es lassen sich auch keine Erkenntnisse darüber lehren.



Dazu sollte man bei anwendungen eher lernen eine Textverarbeitung an sich zu bedienen oder anderer Softwaretypen eine bildbearbietung und nicht schon als wehrloses kind total auf eine ganz bestimmte software von einem hersteller eingeschossen werden.
Und wie willst du das anstellen? Wie soll denn eine allgemeine Ausbildung auf viele Textverarbeitungsprogramme gleichzeitig aussehen. Wenn in einem Programm die Formatierung ander durchgeführt wird oder der Button schlicht anders heißt, ist das doch schon unmöglich. Da würde eine allgemeine Ausbildung dann so aussehen, dass man die verschiedenen Formatformen (Blocksatz, etc.) in der Schule durchnimmt, aber nie das praktische Erstellen eines Dokuments an einem Programm, weil das ja bei verschiedenen Programmen unterschiedlich funktioniert.
Bei Bildbearbeitung ist es noch schlimmer. Photoshop ist in der Bedienung mit jeder anderen Software völlig verschieden. Da gibt es kaum allgemeines, das man jemandem beibringen kann. Das würde sich dann eher auf allgemeine Farbenlehre usw. beschränken. Und siehe da, genau das wird im Kunstunterricht auch angesprochen.


Man stelle sich vor was coca cola dafür zahlen würde wenn die ihr produkt auch irgendwie in den unterricht integriert bekämen.
Unser Automat in der Schule hatte CocaCola. ^^ Irgendwann haben sie dann auf CokeZero umgestellt. :kotz

[FB]VentiLator
29.08.2009, 09:03
Das ist aus zwei Gründen schon mal totaler Käse:
1. 99% aller Nutzer sind nicht dazu in der Lage den Quellcode zu lesen und Fehler zu finden. Sie tragen also auch nicht zur Sicherheit bei.
2. Dein Argument dreht sich doch selbst ins Gegenteil. Deine Argumentation setzt nämlich vorraus, dass jeder Mensch herzensgut ist und wenn er eine Sicherheitslücke findet, dabei hilft, diese zu beheben.
Bei der Anzahl an Viren, die es für alle Systeme gibt, gehe ich davon aber mal nicht aus. D.h. Wenn jeder im Quellcode lesen kann, kann er auch Schwachstellen gezielt suchen und dann Viren dafür programmieren. Den ganzen Virenerstellern wird also ein zusätzliche Hürde genommen, ohne dass die Sicherheit durch die Nutzer erheblich gesteigert wird.
Das einzige was Linux momentan davon abhält, das virenverseuchteste OS zu sein ist ganz eindeutig sein Marktanteil.
leider zeigt die realität, dass auf 1000 bugs im windows-kernel 1 bug im linix kernel kommt.
linux ist nicht um sonst im servermarkt, wo es auf sicherheit und verlässlichkeit ankommt, marktführend.
http://www.wired.com/software/coolapps/news/2004/12/66022




Unser Automat in der Schule hatte CocaCola. ^^ Irgendwann haben sie dann auf CokeZero umgestellt. :kotz
bei uns hatten sie auch erst coca cola, aber dann haben sie boykottiert, weil coka cola wasser aus indien verwendet. nun haben wir sinalco :freak2

dgschrei
29.08.2009, 09:23
Coca Cola verwendet für die indische Coke indisches Wasser. Das Wasser, das die da für ihre Coke verwenden, käme bei uns gar nicht durch die Kontrollen für die Schadstoffbelastung. ^^ "Sinalco schmeckt."

Aber wie erklärst du dir dann, dass man wenn wieder eine Hackerconvention ansteht, in letzter Zeit immer die selben Meldungen hört?
Die Hacker erklären MacOS für langweilig und hacken es in wenigen Minuten. Für Linux brauchen sie länger. Und bei Vista geben sie mittlerweile selbst zu, dass es für sie das am schwierigsten zu hackende System ist.
http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/sonstiges/news/153767/nach_macos_auch_vista_ultimate_gehackt/

Der Artikel beschreibt es ganz gut.
MacOS 2 Minuten
Vista SP1 : 2 Tage
Linux: Gar nicht. Aber mit dem Zusatz im letzen Satz: Zwar wurden bei den Angriffsversuchen einige Bugs in dem Linux-System entdeckt doch keiner der Hacker wollte die Arbeit auf sich nehmen und daraus einen erfolgreichen Exploit machen.

Weil Linux numal für Hacker recht uninteressant ist. Gleichzeitig setzt sich ein Hacker aber zwei Tage hin und rödelt wie blöd um Vista zu knacken. Eigenartig.

[FB]VentiLator
29.08.2009, 09:41
hm, irgendwie kann ich dem artikel nicht viel abgewinnen^^ da steht weder, worum es bei dem hack ging, noch, weshalb man keinen exploit schreiben wollte.
und linux ist auf KEINEN(!) fall uninteressant für cracker/hackerangriffe, immerhin laufen die meisten webanwendungen auf linux-basis oder anderer freier software (apache um mal ein beispiel zu nennen).


ach, ganz vergessen, die benutzen indisches wasser nicht nur für die in indien verkaufte cola :D es ist günstiger, das ganze wasser um den halben globus zu verschiffen, als quellen im eigenen land zu benutzen.

edit2: und bonaqua ist stinknormales leitungswasser.

*edit 3: noch ein kleiner anhang, der sicher nicht uninteressant ist: http://www.computerbase.de/news/software/betriebssysteme/2004/oktober/linux_windows/
besonders der verlinkte artikel :) http://www.theregister.co.uk/2004/10/22/security_report_windows_vs_linux/

dgschrei
29.08.2009, 11:06
Also a) Dein verlinkter Artikel ist von 2004. Meiner von 08. Deiner bezieht sich nur am Rande auf XP ohne echte Zahlen zu nennen. Ich rede über Vista.

Wenn du mehr über den Wettbewerb herausfinden hättest wollen, dann hättest du nur den Link zum Artikel über den Mac-hack weiterverfolgen müssen. Da stehen ein paar mehr Infos.
http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/sicherheitsluecken/news/153480/hacker_contest_nach_zwei_minuten_entschieden/index.html

So durften zum Beispiel nur Zero-Day-Exploits verwendet werden, was mit VistaSP1 anscheinend schon ziemlich schwer wurde.

b) CocaCola verwendet in Deutschland definitiv kein indisches Wasser. Das tun sie nicht weil die Schadstoffbelastung durch Insektizide und Düngemittel viel zu hoch ist um auf dem deutschen Markt zulässig zu sein. Und außerdem ist es unmöglich, dass das Verschiffen von Wasser über mehrere tausend Kilometer billiger ist, als die Coke-Fabrik eine deutsche Quelle, oder wie es meistens aussieht einen deutschen Wasseversorger verwenden zu lassen. Die Wasserpreise in Deutschland sind geradezu witzlos niedrig.
Hier mal aus dem Wikipedia-Artikel.
"2006 wurden in Indien bis zu dreißigfach über den Grenzwerten liegende Pestizid-Werte in Coca-Cola nachgewiesen. [...] Eine aktuelle Studie bestätigt die Einhaltung der europäischen Richtlinien für Pestizide in Getränken. "
Kann ja wohl nicht indisches Wasser sein dann.
Der Wasserverbrauch von 500 Millionen Litern ist auch viel zu "niedrig" um noch andere Märkte mit zu versorgen. Das reicht gerade mal, um jeden zweiten Inder einmal im Jahr eine 1L Flasche Coke zu verkaufen.

Turrican101
29.08.2009, 11:10
Klar die Spiele laufen nicht so wie unter Windows, den ein kleines Programm hat die Massen "versklavt", es heißt directX. Microsoft steht und fällt mit DirectX, denkt darüber nach.


Wieso hat DX die Leute versklavt? Hat MS die Programmierer dazu gezwungen das zu nutzen? In den 90ern gabs ja oft beides aber ich hab Spiele immer mit OpenGL statt DX gespielt, weil das irgendwie besser lief. Irgendwann lief aber auf einmal DX besser, weil das sich irgendwie weiterentwickelt hat, OpenGL eher nicht und ist auf einmal verschwunden.

Immer toll, MS bietet den Leuten Schnittstellen an und wenn man sie dann nutzt schimpfen wieder welche weil die Menschen versklavt werden. :freak

[FB]VentiLator
29.08.2009, 11:38
Also a) Dein verlinkter Artikel ist von 2004. Meiner von 08. Deiner bezieht sich nur am Rande auf XP ohne echte Zahlen zu nennen. Ich rede über Vista.

Wenn du mehr über den Wettbewerb herausfinden hättest wollen, dann hättest du nur den Link zum Artikel über den Mac-hack weiterverfolgen müssen. Da stehen ein paar mehr Infos.
http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/sicherheitsluecken/news/153480/hacker_contest_nach_zwei_minuten_entschieden/index.html

So durften zum Beispiel nur Zero-Day-Exploits verwendet werden, was mit VistaSP1 anscheinend schon ziemlich schwer wurde.

b) CocaCola verwendet in Deutschland definitiv kein indisches Wasser. Das tun sie nicht weil die Schadstoffbelastung durch Insektizide und Düngemittel viel zu hoch ist um auf dem deutschen Markt zulässig zu sein. Und außerdem ist es unmöglich, dass das Verschiffen von Wasser über mehrere tausend Kilometer billiger ist, als die Coke-Fabrik eine deutsche Quelle, oder wie es meistens aussieht einen deutschen Wasseversorger verwenden zu lassen. Die Wasserpreise in Deutschland sind geradezu witzlos niedrig.
Hier mal aus dem Wikipedia-Artikel.
"2006 wurden in Indien bis zu dreißigfach über den Grenzwerten liegende Pestizid-Werte in Coca-Cola nachgewiesen. [...] Eine aktuelle Studie bestätigt die Einhaltung der europäischen Richtlinien für Pestizide in Getränken. "
Kann ja wohl nicht indisches Wasser sein dann.
Der Wasserverbrauch von 500 Millionen Litern ist auch viel zu "niedrig" um noch andere Märkte mit zu versorgen. Das reicht gerade mal, um jeden zweiten Inder einmal im Jahr eine 1L Flasche Coke zu verkaufen.

ich habe den artikel gelesen :)
dass der artikel von 2004 ist, ist ziemlich irrelevant, bezüglich des kernels hat sich seit win nt nicht mehr viel getan ;)
hast du meine verlinkten artikel gelesen? besonders den letzteren? das würde mir einiges an schreibarbeit ersparen.

und zu der cola sache, also ehrlich gesagt war mir das total egal :evillol: die leute wollten darauf hinaus, dass coca cola lokale brunnen aufkauft und total überbelastet/ausschöpft, so dass die anwohner selber kein reines wasser mehr haben :freak

nejiomi
29.08.2009, 12:20
ein bs muss für mich: einfach zu bedienen sein (ich will *.exe haben, und nicht erst mit irgendwelchen kommandozeilen rumfuchteln) es muss stabil laufen

UND es muss zockfähig sein...
ich habe keine lust auf experiementelle aufwändige, nie richtig funktionierende spiele...

also ist mir ist es rellativ egal ob ich nun ms oder was anderes nutze...
solange die kriterien nich da sind, bleibe ich strikt und einfach bei win... auch wenn es meine "freiheit vermüllt" wie der banner so nett sagt

Kamikaze321
29.08.2009, 12:56
...ich will *.exe haben, und nicht erst mit irgendwelchen kommandozeilen rumfuchteln)

Bei ubuntu hast du .deb ein klick genügt, wo ist das problem? Und wie schon gesagt, man muss die dateien nichtmal anklicken, sondern über repositories beziehen. Die Programme sind deutlich einfacher und schneller zu installieren als mit Windows.


UND es muss zockfähig sein...

Ja das ist die Geschichte mit directX

@alle

Linux ist nicht deswegen sicherer weil es nicht so weit verbreitet ist wie Windows. Das ist quatsch. Nun, würdet ihr auch behaupten, dass ein Alditresor nur deswegen so unsicher ist, weil er weiter verbreitet ist als der Bundesbanktresor? Einfach lächerlich.

nejiomi
29.08.2009, 13:07
es ist aber beides nur teils oder gar nicht gewährleistet... und es tut mir wirklich sehr leid dir mitteilen zu müssen, dass ich installieren will und danach auf die verknüpfung drücken möchte und es so auch funktioniert! ich möchte gern mal jemanden sehen der heute in den laden geht, sich ein aktuelles spiel kauft, und dann versucht das auf nem linux rechner zu installieren...

...nichts aktuelles an spielen funktioniert auf irgendeinem anderem bs als Win! das ist nunmal FAKT!
und wie ich dir schon gesagt habe, solange das nicht der fall ist, wechsel ich auch nicht!

warum auch?

und ich kann mir definitiv vorstellen, dass wenn anstatt nur sagen wir 10% der weltbevölkerung linux oder so nutzt (war nur so daher gesagt, ich kenne die zahlen nicht) auf einmal 50% linux nutzen, sich die anzahl der exploids steigern wird... scvhon alleine aus dem grund weil viele office und geschäftsrechner win laufen haben. da finden sich weitaus viel interessantere dinge...

blackiwid
29.08.2009, 13:12
Wieso hat DX die Leute versklavt? Hat MS die Programmierer dazu gezwungen das zu nutzen?

Es wurden nicht die Programmierer versklavt die haben dort mehr oder weniger freiwillig mit gespielt, wer versklavt wurde (wenn man das so ausdrücken will) waren die Nutzer die sobald sie spielen wollen windows nutzen müssen. Zumindest zusätzlich, aber gut wie gesagt ich würde hier nicht von versklavung sprechen, eher eine zwangsbindung/kuppelung, das macht ms gerne willst du A braucht du B willst du C brauchst du A. Das nennt sich auch ausnutzen von Marktmacht, und ist in den meisten Regionen strafbar weshalb es auch schon einige prozesse gab wo ms meistens schuldig gesprochen wurde, nur waren die strafen meiner ansicht nach meistens zu gering bzw einfach falsch, sollte nicht primär darum gehen ms geldstrafen aufzulegen (so hohe strafen gibts nicht das ms das arg juckt ne milliare pro Tag bis das problem abgestellt ist das würde sie jucken aber das kriegt man ja nicht durch.





Ach man muss also? Ich weiß ja nicht, wo ihr immer eure absolute rechtfertigung hernehmt. Extreme Selbstüberschätzung der eigenen Wichtigkeit kommt mir da in die Gedanken.


Naja nicht müssen im Sinne von sonst gibts ne Kugel in den Kopf ^^ aber es wäre doch sehr sinnvoll, es wird doch heutzutage von der Schule erwartet das man dort viele sachen lernt das die Kinder auch konkurenzfähig zu den Chinesen und Japnischen Kindern und vielleicht auch Indern ist. Dort spielt Linux definitiv eine große rolle. Der Computersektor ist ansich ein sehr wichtiger heutzutage mit zunehmender Tendenz, da SOLLTE man so viel potential nicht verschenken. Die Wichtigkeit ergibt sich aus sich selbst heraus, wenn jemand es benutzt ist es führ ihn wichtig und wenn er damit Kreativ werden kann programmieren lernt z.B. dann ist das ein Eigenwert. 90% dessen wsa man in Linux machen kann ist einfach generelles wissen das man auch unter Windows brauchen kann. Ja ich hör dich schon wieso dann nicht gleich windows hernehmen die gründe hab ich genannt, da die schule kein ort sein sollte wo man multimilliarden firmen aktiv im unterricht bewirbt, der cola automat im flur kann man auch kritisch sehen, aber es wird einem im unterricht nicht beigebracht wie man den automaten nutzt und das man gefälligst cola auswählt statt der selters ^^



Und ja ich betrachte das als quasi vollständig festgemeiselt, dass MS die Krone behalten wird. Ob mir das gefällt oder nicht sei mal dahingestellt. Aber wenn ein Unternhemen einmal einen solchen Marktanteil erreicht, dann behält es den üblicherweise auch.


schau dir die wachstumsraten von linux auch auf dem desktop der letzten paar jahre an und rechne das mal auf weitere 10 jahre hoch. Linuxpcs gibts mitlerweile von dell... alles vor 5 jahren undenkbar. Bedenke dabei das eine migration von Windows -> Linux in 99% eine einbahnstrasse ist, du bist vielleicht dann die ausnahme ^^.



a) welche Sektoren.
(Großcomputer zählen nicht, da es: 1. kein Windows für gibt und 2. Das ein viel zu kleiner Markt ist)
b) wie viele Menschen arbeiten denn in diesen Bereichen

zu a) ich dachte da z.B. an embedded systems: http://www.linux-magazin.de/NEWS/VDC-Analyse-Linux-fuehrend-bei-Embedded-Systemen neben den klassischen pcs ein sehr wichtiger bereich.
ja webserver ist auch ein punkt, und wieso großcomputer bitte schön nicht zählen soll versteh ich nicht, wenn sich microsoft dann mal ausm desktop ganz zurück ziehen sollte dann zählt eine führerschaft von linux auf dem sektor für dich dann auch nicht oder?
b) was für bereiche die meisten pc tätigkeiten die wohl die meisten ohne informatikstudium machen sind office tätigkeiten wenn sie dort windows/office einsetzen ist das eine persönliche (entweder von sich selber oder vom IT-entscheider/chef der firma) das hat dann meistens nichts mit wirklcihen anforderungen zu tun. Also in potentiellen linuxbereichen arbeiten wohl 95% der leute. Das diese dort meistens linux einsetzen, hat mit unkenntnis oder mit dem fehlenden wissen der angestellten die nur windows kennen zu tun, nicht damit das linux hierfür nicht nutzbar wäre. Ja es gibt spezialsoftware die es nur unter windows gibt, aber das nutzen doch nicht die meisten leute im beruf die benutzen ausschießlich office und davon auch nur 10-20% der funktionalität die auch openoffice 100% liefern kann. OOffice speichert in einem standardformat sehe hier also keine probleme.



Und mein XP sieht gerade so aus wie Windows 7.

Ja dann mach doch mal das von mir gesagt beispiel, lol oder versuch doch mal den windows explorer zu installieren, analog zu müsste ich in windows nur sagen aptitude remove nautilus oder dies über ein gui machen wie genau funktioniert das in windows, oder meim beispiel mit dem button an ner anderen position wie machst du das in microsoft outlook nochmal genau? Gar nicht ahhh ok.



Außerdem ist die Analogie ein bisschen heikel. Wenn ich einem Kind das sowieso schon kaum Fahrrad fahren kann auch noch die Stützräder wegnehme, dann legt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach gepflegt auf die Fresse. ^^
Das hat man ja sehr schön an den Netbooks gesehen. Die Linux-Varianten hatten eine unheimlich hohe Rückgabequote. Da ist anscheinend vielen Leuten die Lust am Radfahren vergangen.

nein die analogy passt genau, du willst auch nicht das dein kind später als erwachsener immernoch mit stützrädern rumfährt?
Schön immer die selective wahrnehmung ein Hersteller hat sich über rücklaufquoten beschwert, zufällig der mit dem beschissensten am wenigsten auf die geräte zugeschnittenen Linux, aus anderen kreisen z.B. dell hört man im schlimmsten fall das die rücklaufquoten gleich hoch sind.




Du bist wahrscheinlich der erste Linuxler der behauptet, dass es auf Linux mehr Software gibt. Von quasi jedem Open Source Programm das was taugt gibt es aus gutem Grund auch einen Windows Port. Wie du es schaffen willst, mehr Software unter Linux zu haben, möcht ich mal wissen. Dann lass doch mal die Massen von massentauglichen Programmen hören, die ich unter Windows nicht verwenden kann.

und was nun was taugt, das bestimmst ganz offiziel du oder? Prost :P
Die frage ist nicht ob es etwas theoretisch gibt, klar kann man sich quelloffene software prinzipiel fast immer auch auf windows kompilieren irgendwie. Das ist der sinn von quelloffener software und es gehört zu den freiheiten der user diese überall zu benutzen wo er will und wo er es kompiliert bekommt. Nur ist das doch eine frage des zugriffs, will mal sehen wie du unter windows dann mal 25000 programme installierst: Wikpedia zu debian: "derzeit sind es über 25.100 Programmpakete (http://de.wikipedia.org/wiki/Programmpaket)." <- das sind glaub 12 dvds oder gar noch mehr, wobei es hier ausschließlich programme nicht gb weise demobildchen oder sowas dabei sind wie bei kommerziellen programmen die kann man sich vielleicht extra besorgen wenn man werbung haben möchte.
Klar man braucht nicht alle 25.000 aber es ist schön das es so ne rießen auswahl gibt, wenn du diese software dann zu sagen wir 30% für windows selber kompilieren möchtest un dbei den anderen tausenden jeweils manuell auf die webseite der software gehen möchstest und dir die exe ziehen danach nochmal auf weitere webseiten mit den jeweiligen abhängigkeiten und diese dann in einem umständlichen unnötigen setup dialog installieren möchstest be my guest, nur hast dir deine 500 wunschprogramme in linux dann in nem bruchteil der zeit installiert bzw bekommst die 30% warscheinlich gar nicht kompiliert für die es aber debian packete gibt. Ja es gibt mehr programme für linux als für windows, ob die dir alle gefallen ist ne andere frage.





Äh hallo. Dann lass dich doch mal irgendwo anstellen wo ein bestimmtes Betriebssystem benutzt wird. (Egal ob nun Windows oder Linux.

Als programmierer ist das in 99% der fälle kein problem ich hatte in meinen arbeitsstellen da noch nie probleme, wieso auch kostet den Chef ja keinen Cent, außer er erlaubt dir, was bei mir der fall war, das du linux wärend der arbeitszeit installierst, aber zugegeben in großen firmen ist das wohl wirklich ein problem, wobei z.B. ibm neben Windows auch Linux bei den mitarbeitern supported also aufm desktop, aber das ist warscheinlich NOCH ne ausnahme das geb ich zu. Ich konzentrier mich bei der arbeitssuche eher auf kleine firmen, das kann ich mit meinem gewissen besser vereinbaren da hat man nen gewissen überblick was die firma alles macht und muss nicht wie z.B. bei nokia indirekt ausbeutung von leuten in indien bis hin zu deren vergiftung durch irgendwelche säuren und hungerlöhnen mit verantworten. Nur mal so als beispiel die meisten großen firmen haben solche leichen im keller.



Und wie willst du das anstellen? Wie soll denn eine allgemeine Ausbildung auf viele Textverarbeitungsprogramme gleichzeitig aussehen.
Da gibt es kaum allgemeines, das man jemandem beibringen kann.


So schlimm ist das nicht, ich habe in den schulen irgend ein Windows bildprogramm gelernt war glaub teilweise photoshop teiweise aber auch ein anderes das billiger war ^^ konnte da 95% auch direkt auf gimp übertragen, dort gibt es auch layer dort gibt es auch sowas wie ein zauberstab etc. das selbe gilt auch für excel und so. Aber wenn man sich natürlich extrem da rein spezialisert, also die letzte spezialfunktion und extra formatierung lernt von word kann man dies wohl nur sehr umständlich übertragen, daher sollte man sich lieber auf die wichtigeren funktionen konzentrieren als einen MS-Office experten zu produzieren oder sowas. Aber gut wird wohl auch so meistens nicht gemacht. Nur stellt sich dann die frage wozu steuergelder verschwenden um den leuten z.B. diese generischen allgemeinen funktionen zu zeigen braucht man dann eben kein photoshop, soll mal lieber statt der ganzen kommerziellen software (die vielleicht billiger ist für schulen aber nicht kostenlos) mal die computer früher updaten oder nen zusätzlichen computerraum einrichten. Macht mehr sinn meiner ansicht nach.


Noch ein paar links weil du ja glaubst das das mit Microsoft jetzt für die nächsten 30 jahre fest gefahren ist:
http://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/IDC-Studie-sagt-Linux-gute-Wachstumsraten-voraus

Man muss wohl insider sein (bzw lol einfach bischen den linuxmarkt beobachten) aber dann sieht man erst was linux für sprünge in jedem jahr macht. z.B. durch ubuntu wurde linux sowas von gepusht, Linux ist mehr oder weniger von heute auf morgen (1-2 jahre) komplett massenkompatibel geworden, es braucht keine LInux-installationsparties mehr, weil Linux einfacher zu installieren ist wie ein Windows. Im grunde hat linux nur noch ein vorurteils/unkenntniskeits problem. Klar die meisten zocker hier werden nicht unbedingt die ersten (zumindest total-) umsteiger sein, aber für alle die nicht zocken oder 500-1000,- spezialsoftware benutzen also die meisten bietet Linux das bessere packet sie bekommen alles was sie brauchen zu nem konkurenzlosen preis ;) Und das ist alles heute in 10 jahren brauchen wir uns über solche themen gar nicht mehr unterhalten, vielleicht hat windows dann immernoch eine dominante rolle das werden wir sehen, aber Linux hat dann auch auf dem desktop längst 10-20% marktanteil (das wäre dann der worst case) da sind dann deine geschilderten probleme nicht mehr so das thema.

MountWalker
29.08.2009, 13:19
... und ich musste längst ausgestorbene Sprachen lernen. ...Brüder im Geiste:
http://www.computerbase.de/forum/attachment.php?attachmentid=152498&d=1251543793 :king


Bei ubuntu hast du .deb ein klick genügt, wo ist das problem? Bei mandriva kann man auch auf shellskripte, wenn sie ausführbar markiert sind, doppelklicken und es öffnet sich magisch ein Terminal, RPM installieren geht auch mit Doppelklick über gurpmi, wobei er dann halt gleich alle Abhängigkeiten checkt, anders als bei Windows, wos mir mal passieren kann, dass ich die zum jeweiligen Programm passende Microsoft-Visual-C++-Lib noch selbst über WWW besorgen muss, weil der Programmierer des programms sie nicht in sein Prgrammpaket mit hineingepackt hat. Auf Windows (und Mac) scheppt üblicherweise jedes Installationspaket/Programmpaket haufenweise abhängige Techniken als ballast mit, die in 90% der Fälle wegen anderer Programme mit ähnlichen Abhängigkeiten bereits installiert sind, bei Debian/Ubuntu APT, Mandriva Urpm/SMART, YellowDog/RedHat YUM und Suse (keine Ahnung wie deren pendant heißt) erledigt sowas automatisch, ohne dass jedes Programmpaket diese zusätzlichen Megabytes mitführen muss. :cool

abschließend:
Naja, die Kampagne richtet sich an die top499 Unternehmen, Filmuntrnehmen, die da drin sind, setzen sowieso weder Adobe Premiere noch Apple Final Cut Pro ein, sondern AVID. Grafikunternehmen in dieser Größe gibts glaube ich nicht, deswegen fält der einzige Adobe-"Zwang" Photoshop bei dieser Kampagne, die sich eben an die US top499 richtet, eh nicht ins Gewicht.

Bleiben noch Schreibtisch-Infrastruktur-Angelegenheiten und da kann man lohnend auf OOo ua. umstellen, weil deren Office-Dokumente eh nicht mit Konzernfremden Personen für Weiterbearbeitung ausgetauscht werden müssen, sobald ein Office-Dokument nicht weiterbearbeitet werden muss, ist in allen US top499 Unternehmen mit Sicherheit schon seit zehn Jahren PDF-Export Pflicht. In kleineren Unternehmen mag das noch telweise anders sein, aber wir reden hier von den 500minus1 umsatzstärksten Unternehmen der USA. ;) (und statt Outlook nimmt man eben Lotus Notes ua. - einfach mal IBM-Fernsehwerbung sehen und überlegen, mit welchen Kunden die wohl redet)

Turrican101
29.08.2009, 13:21
Es wurden nicht die Programmierer versklavt die haben dort mehr oder weniger freiwillig mit gespielt, wer versklavt wurde (wenn man das so ausdrücken will) waren die Nutzer die sobald sie spielen wollen windows nutzen müssen.

Das mein ich ja auch, also sind so gesehen eher die Programmierer schuld, sie hätten ja auch einfach ne andere Schnittstelle nehmen können. Aber was hätten sie denn tun sollen, ne schlechtere Schnittstelle nehmen, nur weil sie "frei" ist? Wieso wird MS runtergemacht, nur weil sie ne bessere Schnittstelle anbieten und sie die besser weiterentwickeln, während die bei OpenGL sich noch zanken was man als nächstes tun könnte? ;)
Man könnte MS höchstens vorwerfen, dass DX nur unter Windows funktioniert aber das ist nunmal ihr eigenes Programm für ihr eigenes System und damit können sie machen was sie wollen.

Maul Wurf
29.08.2009, 13:39
Was macht ihr hier M$ vorwürfe?
DX ist einer der größten Projekte die zum Fortschritt in der Spieleindustrie beigetragen haben,
ähnlich wie .net Framework die Programmierung weiterhin drastisch vereinfacht hat.
Man kann sogar ohne Zweifel behaupten, dass die Erfindung von DX genau so viel respekt verdient wie die Erfindung der GUI durch Apple.

Das Konzept der Polygone war halt zukunfsfähig und wohl durchdacht.

Und bitte redet hier nicht von zwängen: es ist nicht M$ die bei der Installation eines Programmes tausend andere aufzwingen
will oder einfach ohne Erlaubnis auf die Platten bringt (siehe Apple)

noskill
29.08.2009, 13:42
@noskill
Du plädierst also dafür, dass ein Schüler in einer normalen Schule nicht an das Betriebssystem herangeführt werden sollte, das er mit einer 95% igen Wahrscheinlichkeit (in dem Bereich bewegt sich doch der Marktanteil noch, oder?) später einmal verwenden wird.
Stattdessen sollen die Schüler zur Verwendung freier Software "umerzogen" werden.
Jetzt mal völlig abgesehen davon, dass die Idee, dass die Schule jemanden "umerziehen" soll leicht menschenverachtend und bedenklich ist, probier ich es eben mal über eine andere Schiene.
Wenn es einen guten Grund gibt, warum ein Schüler Linux in der Schule verwenden sollte, dann nennst du mir bitte als nächstes auch einen Grund, warum die irreellen Zahlen nun im Grundkurs-Mathe-Abitur abgeprüft werden sollten. Denn das hätte ungefähr den selben Sinn.
Die Dinge die im GK-Abitur Mathe abgeprüft werden, sind Disziplinen, von denen es wahrscheinlich ist, dass sie der Abiturent benötigt. Das wären eben so Dinge wie Wahrscheinlichkeitsrechnung und Integralrechnung. Irreele also nur theorethisch existente Zahlen benötigt aber nur ein seehr kleiner Teil der Abiturenten später wieder, deshalb ist das weder Inhalt des Grundkurses Mathe, noch wird es logischerweise abgeprüft. Die Schulen sollen einen vernünftigen Grundstock legen, mit dem jeder gut zurecht kommen kann. Für Spezialisierungen sind dann wie gesagt, der jeweilige Ausbildungsberuf bzw. die Uni/FH zuständig.

Meine Güte, du hast enorme Probleme Texte zu lesen und zu verstehen, kann das sein?

Hier mal mein Zitat:


Falsch, es geht darum, dass die Schule hier die Schüler auf ein proprietäres kostenpflichtiges BS einfährt.

Die Schule ist nicht dazu da, um auf das Berufsleben vorzubereiten, dazu ist die Ausbildung und das Studium da.
Sie ist vielmehr dazu da Menschen zu schaffen, die verantwortungsvoll handeln und ein gewisses breites Grundwissen mitbringen um z.B. auch unsere Demokratie am Leben zu erhalten.

Wo steht da etwas von umerziehen?
Da steht stattdessen etwas wie "breites Grundwissen". ;)
Arbeitest du für Microsoft oder warum versuchst du meine Aussage so dermaßen zu verfälschen?

Man kann nur eine freie Entscheidung treffen, wenn man auch genügend Alternativen kennt.

Ob das Betriebsystem auf 95% aller Rechner läuft und die Firma eine Monopolstellung hat, sollte keinerlei Einfluss auf die öffentlichen Schulen haben!
Ausserdem unterscheiden sich die meisten BS nicht so extrem in der Bedienung, als das ein Schüler dann unfähig wäre Windows zu nutzen. :rolleyes

PS: Wenn du mit irreelle Zahlen die imaginären Zahlen meinst, dann sollte das für einen Gymnasiasten, der schonmal eine x-y-Ebene gesehen hat wohl kaum ein Problem sein!
Das hat aber mit dem Thema herzlich wenig zu tun. ;)

Maul Wurf
29.08.2009, 13:44
Gut dann erklär mal ein bisschen auführlicher wo die Bildung vergiftet wird. Weil in Schulen Windows zum Einsatz kommt? Ich würde eher sagen es wäre eine Vergiftung der Bildung, wenn die heutigen Schüler in der Nutzung eines Minderheiten-Betriebssystems geschult werden und dann wenn sie die Schule verlassen nicht richtig mit dem umgehen können, was im wirklichen Leben real existiert. Eine Schule soll nämlich aufs Leben vorbereiten und nicht hier den moralisch hohen Hund für die Freie Software raushängen lassen.

Ergänzung vom 29.08.2009 13:47 Uhr: In Schulen käme also kein anderes OS wie M$ in Frage. Punkt.


Und das interessiert jetzt für diese Diskussion warum? Es gibt de facto keine Linux Disitribution, die den beiden großen MacOS und Windows in Bedienerfreundlichkeit und Funktionsumfang samt Softwareunterstützung das Wasser reichen kann.
Es gibt nicht einmal annähernd ein Open Source Programm, das Photoshop Konkurrenz machen könnte. Da gibt es nicht mal wirklich ein proprietäres Programm das das kann.
Das selbe bei Premiere, After Effects, Audition, Acrobat, Flash.
Trotzdem fordert diese Foundation nun aber, dass jeder diese im Vergleich minderwertige Software anstatt der Closed Source Software verwenden soll. Das ist doch lächerlich.
Klar, der nächste Pixar Film entsteht mit Blender und GIMP

Ergänzung vom 29.08.2009 13:48 Uhr: Zudem hat die entzückende Freie Software auch wenig entzückende Nachteile:
Die Sicherheit leidet halt darunter.

MountWalker
29.08.2009, 14:37
http://www.youtube.com/watch?v=lYSq3LGKx9I&NR=1

blackiwid
29.08.2009, 15:08
@Maul Wurf: zum teil hast du da natürlich recht, nur wurden hier die top 500 unternehmen angesprochen dort wird dx kaum eine rolle spielen, aber man kann ms den vorwurf machen das sie dx nicht offengelegt haben (rede nicht vom source sondern von spezificationen), man kann vorallem eu und anderen vorwerfen das sie sowas nicht endlich durchsetzen wie z.B. bei den fat filesystem passiert ist.

Microsoft hat halt im grunde 3 Hebel wie sie die leute an sich binden kann.

1. DX, hier sind vorallem die spieler interessiert, das bedingt sich gegenseitig wegen der marktmacht muss kein programmierer auf ein anderes system setzen, und weil keiner entwickler auf opengl oder änliches setzt wechselt auch kein spieler zu linux.

2. geschlossene inkompatible formate (vorallem office) hier änliches prinzip wie bei 1. ms versucht mit allen mitteln hier keine einheitliche lösung einzugehen, oder auch nur zu unterstützen, es gibt technisch nichts was man mit dem OSI standard Odf nicht umsetzen kann, ms könnte sogar eigene erweiterungen einbringen, die sie dann soweit ich weiß aber offenlegen müssten. Es mag ja aus Bwler sicht (das scheint hier manchmal ja die einzig legitime zu sein) sinnvoll sein dies so zu machen, nur muss es deshalb trotzdem nicht gut sein oder geduldet werden z.B. vom gesetzgeber. Dies wird auch wirklich mit allen Mitteln durchgesetzt.

schaut euch einfach mal die ersten 5 links dort an: http://www.google.de/search?hl=de&ei=wSSZSpz9BpWN_Abax_SmBQ&sa=X&oi=spell&resnum=0&ct=result&cd=1&q=osi+ooxml&spell=1

hier z.B. http://www.grokdoc.net/index.php/EOOXML_objections

oder wie das iso verfahren "flüssig" von statten gegangen ist ^^ solche sachen sind doch nicht legitim auch nicht in einer marktwirtschaft, soweit ich sind bestechung und solche sachen illegal, oder ist es eurer auffassung auch ok solange man nicht mit eindeutigen beweißen dabei erwischt wird? Naja seis drum bestechung hin oder her, das ein unfreies format als "offener" standard durchgekommen ist zeigt einfach die macht von ms dienge machbar zu machen die eigentlich schwachsinnig sind.

3. oem markt, das ms dsa immernoch machen darf ist eigentlich der größte Skandal, wieviel % der leute wurde wirklich aktiv hingehen und sich im laden Windows kaufen und sich selber installieren, klar ihr spielefreaks hier wo dx10 wollt vielleicht schon zu nem hohen prozentsatz aber doch nicht einer der sich nen pc kauft um ein paar briefe zu schreiben und auszudrucken oder im internet zu surfen. Dort wäre dann entweder ne illegale kopie von windows schnell aufm pc oder man würde sich woanders umsehen.

Das witzige ist, das es zwar komplett als selbstverständlich angenommen wird weil man sich dran gewöhnt hat, man sich es aber in irgend einem anderen sektor kaum vorstellen könnte. Das der Marktführer ne kopplung von produkten machen darf um seine marktstellung zu halten. Das ist so wie wenn man wenn man ein auto kauft nur bei einer Tankstellenmarke sprit kaufen darf der autohersteller bekommt dann von der tankstelle geld dafür das sie das auto so bauen das nur der zapfhahn von der einen tankstelle passt (der wegen mir patentiert ist) das wäre ein lohnendes geshcäft sowohl für die autohersteller als auch für die eine Tankstellenkette, natürlich müssten alle oder zumindest die allermeisten autohersteller mitmachen da sonst jeder diese eine Marke nicht kaufen würde. Aber sowas ist rechtlich undenkbar. Praktisch läufts aber im pc sektor so ab, nur ist der sprit halt microsoft und das auto der pc.

Klar vergleiche hinken immer ein wenig aber es kommt sehr nahe dran.

Hätte microsoft einer dieser starken hebel nicht mehr wäre das ein sofortiger dammbruch. Bei office fängts schon an das dieser punkt nimmer so stark wiegt aber er funktioniert teilweise immernoch, das viele wasser das Microsoft versucht aufzuhalten lässt sich aber nicht ewig aufhalten irgendwann bricht dort einer der Marktverzerrungen weg dann fliegen die anderen wie dominosteine auch weg. Wenn microsoft doch wie hier viele glauben das bessere System anbieten wozu brauchen sie dann diese Marktverzerrenden Masnahmen? Gut Oem könnte man argumentieren auch wenns ein wenig absurd ist, das man ja nur der faulheit des kudnen entgegen kommt und ihm eine grottenschlechte ms-install routine ersparen will, aber für die anderen 2 punkte gibts nur einen grund Lockins, Markt verzerren Wettbewerb verhindern.

[FB]VentiLator
29.08.2009, 15:27
Ergänzung vom 29.08.2009 13:47 Uhr: In Schulen käme also kein anderes OS wie M$ in Frage. Punkt.



Ergänzung vom 29.08.2009 13:48 Uhr: Zudem hat die entzückende Freie Software auch wenig entzückende Nachteile:
Die Sicherheit leidet halt darunter.

ich zitiere mich selber:

hm, irgendwie kann ich dem artikel nicht viel abgewinnen^^ da steht weder, worum es bei dem hack ging, noch, weshalb man keinen exploit schreiben wollte.
und linux ist auf KEINEN(!) fall uninteressant für cracker/hackerangriffe, immerhin laufen die meisten webanwendungen auf linux-basis oder anderer freier software (apache um mal ein beispiel zu nennen).


ach, ganz vergessen, die benutzen indisches wasser nicht nur für die in indien verkaufte cola es ist günstiger, das ganze wasser um den halben globus zu verschiffen, als quellen im eigenen land zu benutzen.

edit2: und bonaqua ist stinknormales leitungswasser.

*edit 3: noch ein kleiner anhang, der sicher nicht uninteressant ist:
http://www.computerbase.de/news/software/betriebssysteme/2004/oktober/linux_windows/
besonders der verlinkte artikel http://www.theregister.co.uk/2004/10/22/security_report_windows_vs_linux/

Maul Wurf
29.08.2009, 18:54
@Ventilator
Dass die nutzung von Linux sicherer ist als mit Windows ist mir klar und hab das auch nie geleugnet.
ABER: Wäre M$ Windows ein offenes Buch wäre es für Trojanerschreiber und Malwareschreiber NOCH EINFACHER. Deshalb: Windows und offenes Buch = Unsicherheit.
Halt die Geschichte mit Vorteilen und Nachteilen.

Ergänzung vom 29.08.2009 19:00 Uhr: ZUDEM hab ich FSF durchschaut:
Hier meine Verschwörungstheorie:
FSF will die 190.000 HOCHQUALIFITZIERTE Programmierer von M$, Apple und Adobe arbeitslos machen damit diese an OpenSource Projekte schreiben.
Zudem würde ein überschuss an Arbeitskräfte die Gehälter der Programmierer drastisch sinken.
Und so könnte M$ und Apple zugrunde gehn und OpenSourceSoftware zur allereinzigen Alternative werden.
Es würden horrente Preise aufgeschlagen werden, Mindestlohn bezahlt werden und die "openSourceProgramme" würden die Softwareherrschaft übernehmen ....
Die openSorce Projekte werden eben von diesen Gruppen finanziert die erhoffen später riesige Summen zu verdienen.

OK, ich gebe zu dass das Blödsinn ist aber es ist genau so sinnvoll wie die existenz von FSF.

blackiwid
29.08.2009, 19:48
hmm ne das ist ganz einfach ein kleiner teil macht das aus hobby gründen. Ein anderer teil programmiert irgendwas das er grad braucht vielleicht was gar nicht soo spektakuläres mit nur 500 zeilen code oder so. Aber da es für andere nützlich sein könnte und oft auch ist, aber es sich nicht lohnt das zu vermarkten und weil der jenige vielleicht kein egoist ist gibt ers dann frei, und damit nicht eine firme her geht das ganze noch einen tick schöner macht vielleicht nen installer dazu macht unds unter windows kompiliert und dann mit der arbeit eines anderen fett kohle macht und daraus geschlossene software macht vielleicht noch nen trojaner spyware oder änliches einbaut, stellt mans unter die gpl.

Der andere warscheinlich größere Sektor sind firmen, die nicht jede für sich alleine das Rad neu erfinden will und dann jeder ne suboptimale lösung haben will. konzentriert man lieber die kräfte von vielen firmen und vielleicht auch ein paar privaten und um dies am unproplematischten zu gewährleisten legt man den source dann für alle offen. Um so fairer die lizenz ist um so eher tragen dann auch andere leute dazu bei weil sie ja auch davon profitieren wenn andere was dazu beitragen ein geben und nehmen halt.

Evoltion ist auch in erster Linie eine geschichte von kooperationen und nicht nur von auslese wie Darwin oft falsch interpretiert wird, aber das nur am rande ^^

Die fsf ist dabei aber ein philosofischer flügel oder sowas in der art könnte man sagen, wobei dem auch viele entwickler die teilweise großes geleistet haben angehören. Das ist dann sozusagen noch ein kleiner streit zwischen den offenen menschen. Aber wenn du dich mit denen nicht anfreunden kannst versuchs mal mit den pragmatischen Opensourcelern, die könnten dir eher gefallen. Auch wenn einige opensourcemenschen sagen würde das es keinen unterschied gäbe und dann gibt es auch welche die es eher pragmatisch sehen bzw nicht so reflektiert aber trotzdem eher zu neueren gpl versionen stehen und welche die unbedingt an der gplv2 fest halten wollen wie z.B. Linus torvalds.

Aber hör hier lieber mal auf das geht für euch wohl warscheinlich doch zu weit.

Ich fidne man kann halt niemand vorwerfen der so eine große positive bewegung losgetretten hat, das er versucht die welt zu verbessern, das kann niemand bestreiten, mag sein das dort auch ein wenig egoismus dabei ist (selbstdarstellung etc) aber das macht das ziel und den einsatz nicht schlechter.

Und nein das ziel ist nicht alle microsoft-mitarbeiter arbeitslos zu machen, sondern die befreiung der leute, das man das recht hat das man seine software abändern KANN (nicht muss), und das man seine geänderte version weitergeben KANN und das man keine antifeatures eingebaut bekommt das man von wem man will support erhalten kann von einer lokalen firma z.B. das man die wahlfreiheit hat etc. Wenn deshalb Microsoft bankkrott gehen müsste wäre das ein kleiner preis, sie könnten sich aber auch einfach anpassen support leisten für ein offenes windows als beispiel. oder für dx oder für irgend eine serversoftware die sie für linux schreiben etc. Sie müssen es nicht keine frage, aber sollten sie dann im laufe der zeit daran zu grudne gehen dürfen sie sich auch nicht beschwerer.

Falcon
29.08.2009, 20:17
Ahso? Wie soll ich dann Dokumente mit beispielsweise Kunden oder Geschäftspartnern austauschen? :freak2 Indirekt wird man durchaus dazu gezwungen MS-Formate zu verwenden. :o

In dem dass man keine .docs verschickt, sondern zum Beispiel .PDF oder .RTF

Es gibt durchaus offene Standards die auch Microsoft unterstützt. Und Dokumentenaustausch bei Formaten, bei denen das Layout, Design und Schriftarten nicht fest eingebrannt sind, sind sowieso suboptimal (.Doc, .ODT, etc.).
Formate wie PDF oder XPS erlauben den Austausch von Dokumenten ohne dass derartige Eigenschaften verloren gehen.

SheepShaver
29.08.2009, 22:24
Was macht ihr hier M$ vorwürfe?
DX ist einer der größten Projekte die zum Fortschritt in der Spieleindustrie beigetragen haben,
ähnlich wie .net Framework die Programmierung weiterhin drastisch vereinfacht hat.
Man kann sogar ohne Zweifel behaupten, dass die Erfindung von DX genau so viel respekt verdient wie die Erfindung der GUI durch Apple.
Oh oh, woher hast du diese Informationen? :D Bevor du noch so Sachen vom Stapel lässt, mach dich bitte in der Materie kundig. DirectX ist nur eine API, und nicht mal sonderlich elegant und .net ist auch nicht viel mehr als ein Java-Abklatsch.


In dem dass man keine .docs verschickt, sondern zum Beispiel .PDF oder .RTF
Kann ich in PDFs ohne teure Zusatzsoftware Kommentare einfügen, die mein Kunde vielleicht nicht hat? Und ja, macht bestimmt nen sauguten Eindruck, wenn ich meinem Kunden ein 100 Seitiges Dokument in .RTF-Format schicke. :D Warum nicht gleich .TXT?

blackiwid
29.08.2009, 23:02
kannst gerne auch dateien im osi standard odf verschicken da gibt es auch mindestens eine software die das auf allen gängigen plattformen öffnen bearbeiten und beschreiben kann sogar kostenlos und frei, den namen verrat ich nicht aber kommst vielleicht selber drauf ;)

Aber zur not gibt glaub sogar noch ein plugin für ms office für dieses format, wenn diese nicht gut sein sollte bitte bei der zuständigen firma beschweren (Microsoft) wenn diese den offensichtlichen Mangel nicht nachbessern will würde ich drüber nachdenken den geschäftspartner zu wechseln ;)

Maul Wurf
29.08.2009, 23:39
Das was so manche hier verlangen ist eher extrem linksliberal.
Keine Linzenzen.
Weitergabe von Software (also kostenlos für 2.)
Daran drehen und schrauben
Fliegende Ponnys und Schweinchen

Ich kann das nicht nachvollziehen.

@SheepShaver
ja... .net war nach java gekommen... ist aber quasi in fast allen Domainen besser.
Ja ich bin eher der Meinung dass solche kleinen Programmchen nicht 400€ kosten dürften,
aber man kann weeiit aus mehr damit anstellen im Vergleich mit den kostenlosen Versionen
als nur Komentare hinzufügen ;)
Na sieh mal einer an... da geht jemand auf wikipedia, liest folgendes

DirectX ist eine Sammlung von COM-basierten Programmierschnittstellen (englisch: Application Programming Interface, kurz API) für multimediaintensive Anwendungen
Und denkt DX sei nur so eine Sammlung von Apis. Eine Runde mitleid.
Ja; DX ist eine Sammlung von APIs, wie sonst wills du mit der ansammlung von Diensten kommunizieren?
Aber davon hab ich nicht gesprochen.
Hab vom Konzept geredet und so.
Welche Programmiersprachen beherscht du den? Pascal oder GroßAufReißer?

Und bitte gib hier nicht den Eindruck du wärs besser in der Matiere, auch wenn das so wäre , das ist nur Angeberei.
Lass deine Depressionen an einem Punchball aus.

blackiwid
29.08.2009, 23:47
lol, lizenzen für software sind nur ne erfindung von microsoft, bevor microsoft das eingeführt hat war es üblich das software kopiert werden durfte und das der kunde auch den source einsehen durfte. Aber wieso dann auch noch links-liberal, das schließt sich für mich eh aus aber gut das ist einstellungssache vielleicht liegts auch nur daran das ich liberal mit der fdp gleich setze und die alles andere als links ist, auch wenn sie sich vielleicht so einstuft. Links heißt für mich immernoch auch sozial zu sein und das ist diese partei nunmal nicht.

Aber lol wieso sollte es schweinchen und ponies regnen oder sie fliegen, wenn man will das es fairen wettbewerb gibt und wahlmöglichkeit. Das kannst du wohl so in den überschriften im programm von cdu und fdp sicher auch nachlesen real machen sie natürlich was anderes aber das ist doch nicht links, das man fairen wettbewerb mit gleichen changen für alle will ohne ausnutzung von quasimonopolen. Und wenn man will das die steuergelder nicht dafür verschwendet werden um kindern irgendwie das produkt eines der größten konzerne beizubringen und sie schon früh drauf zu eichen.

Das sind die punkte, gut hat mit dem eigentlichen topic natürlich nix zu tun aber bin ja glaub nicht als erstes abgeschweift ^^

dgschrei
30.08.2009, 01:34
zwangsbindung/kuppelung, das macht ms gerne willst du A braucht du B willst du C brauchst du A. Das nennt sich auch ausnutzen von Marktmacht, und ist in den meisten Regionen strafbar
Bevor wir jetzt hier wieder mit deinen fast schon verleumdnerischen Unterstellungen weiter machen:
Dir ist schon klar, dass eine Portierung von DirectX so gut wie unmöglich ist. Und das liegt nicht daran, dass MS den Quellcode nicht rausrückt. Das liegt daran, dass DX mehr ist als OpenGL. OpenGL ist nur eine GrafikAPI und das die GPU von allen Betriebssystemen gleich angesprochen wird, kann man hier leicht porten.
DX bietet aber auch APIs für Sound, Input, Multiplayer etc. Das sind Dinge, die für Windows genauso eine spezielle Lösung benötigen wie unter Linux. Wie willst du denn z.B. eine Anweisung an die Windows Firewall, dass sie den Traffic eines Games unter diesen und jenen Umständen nicht blocken soll, auf Linux übertragen? Wie willst du die Anbindun der Tastatur per Windows Treiber an den NT-Kernel auf Linux übertragen, damit man DirectInput benutzen kann?
Um den vollen Funktionsumfan von DX unter Linux nutzen zu können, müsstest du schon DX von Grund auf neu programmieren. Damit wär's aber dann wieder nicht mehr das selbe und die Versionen wären untereinander wieder inkompatibel.




aber es wäre doch sehr sinnvoll, es wird doch heutzutage von der Schule erwartet das man dort viele sachen lernt das die Kinder auch konkurenzfähig zu den Chinesen und Japnischen Kindern und vielleicht auch Indern ist.

Richtig und als nächstes will ich auch noch, dass mein Kind in der Schule die japanische Firmenphilosophie verinnerlicht bekommt. Bei der wird die Firma in der man angestellt ist, mit einer zweiten Familie gleichgestellt und der Arbeiter tut alles um seinen Arbeitgeber zufrieden zu stellen. :freak
Tut mir ja leid, aber mir ist es ganz lieb, wenn sich mein Kind an die Situation in Deutschland gewöhnen muss und nicht auch noch mit den Japanern und ihren komischen Ansichten konfrontiert wird.



schau dir die wachstumsraten von linux auch auf dem desktop der letzten paar jahre an und rechne das mal auf weitere 10 jahre hoch.
Richtig, Wachstumsraten sind immer klasse. Von 0,5% auf 1%. Woah 100% Wachstumsrate. Von 1% auf 2%. Woah schon wieder 100%.
Hätte man Micorsofts Wachstumsrate in den 80ern extrapoliert, hätten die heute wahrscheinlich mehr Windows Lizenzen verkauft, als es Sterne im Universum gibt.
Sorry, aber mit Wachstumsraten braucht man gar nicht erst anzufangen. Als kleiner Zwerg mit Winzanteil tut man sich immer leicht eine Wachstumsrate in astronomischer Höhe zu erzielen. Gleichzeitig kann Microsoft momentan eine maximale Wachstumsrate von vielleicht 5% erzielen.
Bei Linux wird sich ganz einfach eine gewisse Sättigung einfinden, ab der sich der Marktanteil nicht mehr nennenswert ausdehnt. So ähnlich wie bei MacOS. Die haben zwar jetzt durch die Unbeliebtheit von Vista wieder ein bisschen gutmachen können, aber eigentlich dümpelt MacOS doch seit Jahren in den selben Prozentbereichen rum.



ja webserver ist auch ein punkt, und wieso großcomputer bitte schön nicht zählen soll versteh ich nicht, wenn sich microsoft dann mal ausm desktop ganz zurück ziehen sollte dann zählt eine führerschaft von linux auf dem sektor für dich dann auch nicht oder?

Warum das nicht zählen kann, hab ich dir doch sogar schon mit hingeschrieben. Für diesen Markt (Betriebssysteme für Großrechner) gibt es kein Windows, da Windows nur auf x86 Prozessoren funktioniert. Du kannst doch Linux nicht zum Sieger über Windows in einem Markt erklären, in dem Windows gar nicht existiert. Das ist doch lächerlich.





und was nun was taugt, das bestimmst ganz offiziel du oder? Prost :P

Nö, die die was taugen sind ganz einfach üblicherweise die, die auch eine hohe Downloadzahl aufweisen, weil sie durch ihre Qualität überzeugen konnten und so eine gewisse Bekanntheit erreicht haben. Es gibt viele Bereiche von Software, die ich wahrscheinlich nie benutzen werde. Wie sollte ich mir da auch eine Meinung machen. Aber gut wenn du mir mangels ordentlicher Argumente lieber das Wort im Mund umdrehen willst, bitteschön.



Nur ist das doch eine frage des zugriffs, will mal sehen wie du unter windows dann mal 25000 programme installierst: Wikpedia zu debian: "derzeit sind es über 25.100 Programmpakete (http://de.wikipedia.org/wiki/Programmpaket)." <- das sind glaub 12 dvds oder gar noch mehr, wobei es hier ausschließlich programme nicht gb weise demobildchen oder sowas dabei sind wie bei kommerziellen programmen die kann man sich vielleicht extra besorgen wenn man werbung haben möchte.
Klar man braucht nicht alle 25.000 aber es ist schön das es so ne rießen auswahl gibt, wenn du diese software dann zu sagen wir 30% für windows selber kompilieren möchtest un dbei den anderen tausenden jeweils manuell auf die webseite der software gehen möchstest und dir die exe ziehen danach nochmal auf weitere webseiten mit den jeweiligen abhängigkeiten und diese dann in einem umständlichen unnötigen setup dialog installieren möchstest be my guest, nur hast dir deine 500 wunschprogramme in linux dann in nem bruchteil der zeit installiert bzw bekommst die 30% warscheinlich gar nicht kompiliert für die es aber debian packete gibt.

Und da sind wir wieder: Bei den sinnlosen Beispielen.
Wer sollte denn 25.000 Programme auf seinem Rechner installieren wollen? Oder die 500 die du da noch mit reingeworfen hast, weils dir wahrscheinlich selber gedämmert hat? Ich habe momentan so viele Programme installiert wie noch nie und bin noch meilenweit von einer dreistelligen Zahl entfernt. Wer sollte denn auch bei über 500 Programmen noch den Überblick behalten, welches denn nun für was da ist?

So nebenbei: Wenn ich mir aus 25.000 Programmen die 500 rauspicken muss, die mir gefallen, dann dauert das auf beiden Systemen gleich lang. Nämlich zu lang.
Nenn mir doch einfach mal ein paar Programme, die unter Windows abhängig von einem anderen sind. Die einzigen beiden Softwareprodukte, die mir da einfallen, von denen manche Programme abhängig sind, wären wohl DirectX und .Net Framework.
Komischerweise werden beide schon mit Windows ausgeliefert. Eigenartig!



das kann ich mit meinem gewissen besser vereinbaren da hat man nen gewissen überblick was die firma alles macht und muss nicht wie z.B. bei nokia indirekt ausbeutung von leuten in indien bis hin zu deren vergiftung durch irgendwelche säuren und hungerlöhnen mit verantworten. Nur mal so als beispiel die meisten großen firmen haben solche leichen im keller.
Genau dieses Problem mit dem Gewissen habe ich und anscheinend auch der Großteil der Bevölkerung aber nicht. Und das auch zu Recht. Denn wenn ich meine Ethik auf alle Lebensbereiche rücksichtslos ausweiten würde, dann bliebe mir eigentlich nur noch übrig, eine kleine Blockhütte irgendwo auf dem Land zu errichten und dort dann von meinem eigenen Gemüseanbau zu überleben.
Ich dürfte keinen Strom haben, weil die Stromkonzerne so böse sind. Ich dürfte wenn ich schwer krank werde nicht zum Arzt gehen, weil die Pharmakonzerne so böse sind. Ich dürfte die städtische Wasserversorgung nicht benutzen, weil sie entweder in einem bösen staatlichen Monopol existiert oder ebenfalls Teil der bösen Energieversorger ist.
Ich dürfte keine Produkte irgendendeiner Art kaufen, da über maximal eine Ecke immer ein böser Konzern davon profitiert. (Strom braucht man für alles.)
Solch sinnloser Idealismus ist ganz einfach weder zielführend noch hilfreich. Erinnert eher an die ganzen Atomkraftgegner, die nichts besseres zu tun haben, als den CASTOR so lange wie möglich aufzuhalten. (Verdammt nochmal das Ding strahlt. Was für einen Sinn macht es dann für Ökos das Teil auch noch so lange wie möglich auf die Umwelt einstrahlen zu lassen. )




Das mein ich ja auch, also sind so gesehen eher die Programmierer schuld, sie hätten ja auch einfach ne andere Schnittstelle nehmen können. Aber was hätten sie denn tun sollen, ne schlechtere Schnittstelle nehmen, nur weil sie "frei" ist? Wieso wird MS runtergemacht, nur weil sie ne bessere Schnittstelle anbieten und sie die besser weiterentwickeln, während die bei OpenGL sich noch zanken was man als nächstes tun könnte? ;)
Man könnte MS höchstens vorwerfen, dass DX nur unter Windows funktioniert aber das ist nunmal ihr eigenes Programm für ihr eigenes System und damit können sie machen was sie wollen.

Nicht nur das. Das Problem hier ist auch der weitverbreitete Irrglaube DirectX=OpenGL. Richtig wäre eher Direct3D=OpenGL. DirectX enthält eben noch sämtliche anderen APIs, die man als Entwickler für ein Spiel brauchen könnte.
MS bietet hier eben ein Komplettpaket an, das alleine schon deshalb konkurrenzlos ist. Solange da von der Open Source Seite nicht endlich mal auch ein solches Paket geschnürt wird, wird sich an der Dominanz von DirectX sowieso nichts ändern, weil es den Entwicklern ganz einfach zu viel Zeit und Geld spart.
Wenn man dann noch den Erfolg der XBOX mit rein nimmt, tut sich da sowieso nichts.




Ob das Betriebsystem auf 95% aller Rechner läuft und die Firma eine Monopolstellung hat, sollte keinerlei Einfluss auf die öffentlichen Schulen haben!

Und alle Leute fahren nur noch mit Sprit der aus Blumen gemacht wird. :rolleyes.
Richtig, wir verhalten uns jetzt alle zu 100% idealistisch und gehen absolut keine Kompromisse ein. Denn dann bewegt sich was in der Welt. Zumindest wenn wir die Einzigen sind, die das tun, oder alle anderen Menschen der Welt das selbe Ideal haben wie wir. Aber was solls, wenn die nicht das selbe Ideal haben als wir, dann haben die halt einfach Unrecht. Und wer Unrecht hat, hat nichts zu melden.

Soll ich den Gedankengang jetzt noch ein bisschen weiter spinnen? So ungefähr kommen deine Forderungen nämlich rüber.



PS: Wenn du mit irreelle Zahlen die imaginären Zahlen meinst, dann sollte das für einen Gymnasiasten, der schonmal eine x-y-Ebene gesehen hat wohl kaum ein Problem sein!
Das hat aber mit dem Thema herzlich wenig zu tun. ;)
Nö ich mein das hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Irreelle_Zahlen
Und wenn du mir aus deinem normalen Matheunterricht eine Lösung präsentieren kannst, wie man die Wurzel aus einer negativen Zahl zieht, dann Gratulation.




3. oem markt, das ms dsa immernoch machen darf ist eigentlich der größte Skandal,

Wo is denn da der Skandal? MS nutzt auf normale Art und Weise das Recht der Vertragsfreiheit, das die Linken zum Glück noch nicht wieder abschaffen konnten. Illegal werden solche Aktionen nur, wenn man so wie Intel verfährt und Rabatte dafür gewährt, dass nur die eigene Lösung Verwendung findet.



Das was so manche hier verlangen ist eher extrem linksliberal.
Keine Linzenzen.
Weitergabe von Software (also kostenlos für 2.)
Daran drehen und schrauben
Fliegende Ponnys und Schweinchen

Ich kann das nicht nachvollziehen.


Full Ack!
Man kriegt hier ja fast den Eindruck manche wollen wieder den Kommunismus einführen.
Alle sind gleich, ganz egal wie der Marktanteil aussieht.
Jeder muss gleich behandelt werden, ganz egal ob das Produkt konkurrenzfähig ist.
Der Staat sollte den Unternehmen Marktwirtschaftliches Handeln verbieten.
Nur mal für alle die es immer noch nicht begriffen haben: Das Streben nach einem Monopol ist die genaue Definition der Rolle des Unternehmers in der Marktwirtschaft. Die Marktbeherrschung hat immer sein Ziel zu sein.






lol, lizenzen für software sind nur ne erfindung von microsoft

Na für die Behauptung will ich aber jetzt definitiv einen Beleg sehen. Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass MS die ersten waren, die ein reines Nutzungsrecht auf ihr Softwareprodukt angeboten haben?

blackiwid
30.08.2009, 01:49
@dgschrei rofl ich dachte ich hätt jetzt den längsten beitrag hier geschrieben seit langem, aber hast mich übertrumpf jetzt muss ichs aber erstmal lesen um was dazu zu schreiben ^^

Also mal wieder aggressiver ton bischen, aber gut seis drum versuch mich dran zu gewöhnen ;) Bin sicher auch nicht immer nur mega-nett jeh nach tageszeit.

such mir nur mal paar punkte raus hab jetzt nimmer so viel zeit und muss dann auch bald mal schlafen:

zu den 500 programmen die man installieren muss, das fängt ja schon damit an das z.B. ein Ubuntu schon nen haufen an programmen mit lierfert die muss man sich nicht erst extra installieren wie bei windows (ja die lierfern auch bischen was mit aber lange nicht so viel) so ist z.B. openoffce + firefox + gimp + .. schon mal dabei aber das sind nur die desktop-anwendungen auf der konsole sind ein haufen von programmen schon vorinstalliert. Die viele Leute auch freiwillig benutzen, also so sachen wie grep (textsuche in dateien) nano vi joe emacs etc. Dann gedit, der taschenrechner schlag mich tot könnte wohl ewig weiter machen, für leute die bischen entwickleln, git, dann apache, lighttpd verschiedene framworks, ... Ich höre jetzt besser auf wenn du ne packetliste von allen programmen die es in linux gibt bzw in einer distribution, findest du das irgendwo auf der seite der jeweiligen distribution, z.B. hat auch gentoo sehr viele packete im programm.

Ich komme mit meinem linux wo ich sicher nicht schon hunderte programme manuell installiert habe bei meinem ubuntu schon auf folgende daten:



black@saturn:~$ dpkg -l | wc -l
2144

Das ist die anzahl (grob sind vielleicht 5 zeilen überschriften und leerzeilen dabei), der pakete die installiert sind, darunter sind sicher auch biblioteken, datenpakete und sowas. aber grob kannst du mit 1/3 bis 1/2 an realen anwendungspacketen rechnen. natürlich sind da auch viele systemnahe und oder administrative tools dabei aber auf 500 programme kommt man damit wohl schätzugnsweise schon wenns aber nur 300-400 sind dann ists geschenkt.

ANZAHL PROGRAMME:
Es gibt in Linuxdistributionen oft auch meta-packete die man installiert, also man kann auch xx anwengen mit einem befehl installieren man muss nicht jedes tool einzeln installieren. wenn ich z.B. apt-get install gnome mache wird dieses meta-packet installiert, dort ist dann ein editor, ein browser ein taschenrechnerprogram, ein instantmessanger programm etc dabei. Daher kannst du die zahlen ruhig glauben.

Aber was ich vielleicht verstehe ist wenn ich so viel aufwand hätte wie unter windows ein programm zu installieren, suchen, runterladen komische dialoge ausfüllen, etc würd ich auch nicht 500 programme installieren wollen. Nur ist sowas für mich halt eine zeile entfernt was unter windows nen mords aufwand ist.

tippe in der konsole ein: (ich kann 10 finger system daher dauert das vielleicht 10 sekunden maximal eher weniger)

apt-get install firefox gnome deluge xchat xqf nexiuz gimp inkscape brasero mplayer openoffice me-tv
drück auf enter und in maximal 2 minuten ist alles installiert und einsatzbereit (gut hab nen starken breitband anschluss, sonst wärens halt vielleicht 10 mins)
dies kann man natürlich auch mit grafischen programmen unter ubuntu oder anderen systemen erledigen wer angst vor der konsole hat, nur gehen halt so sachen oft schneller wenn man die namen schon weiß und direkt tippen kann statt sie erst in einem gui erst irgendwie suchen muss.

Das liegt sicher auch ein bischen daran das Linux eine art Nachfolger von Unix ist (sehr verkürtzt) und eben auch viele entwickler nach dort nach den gleichen regeln arbeiten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unix-Philosophie#Raymond:_The_Art_of_Unix_Programming
Es besagt eben auch das ein programm nur eine Sache machen soll und diese möglichst perfekt. Unter windows installiert man meistens rießen programme die viele sachen auf einmal machen, soetwas gibt es in Linux auch diese nutzen dann eben oft die schnittstellen der kleineren programme die ihren part möglichst perfekt machen, aber man kann eben trotzdem noch auf diese spezialisten zugreifen wenn die großen programme bei einer spezialaufgabe dann doch versagen. Naja führ jetzt mal nicht weiter aus ^^ Soll hier kein Linux tutorial oder Vortrag werden, nur tuts hier glaub auch gut wenn hier mal ein paar missverständnisse ausgeräumt werden.


Wachstumszahlen:
Redhat wächst grad auch 30% (umsatz) in diesem jahr der wirtschaftskriese nur mal so am rande klar kann man auch relativen wenn man will. Nur die vermutung das linux aufhören wird zu wachsen, bei wenigen prozent, so wie apple was du glaubst ist eher unwarscheinlich meiner meinung nach. Da 1. durch das größer werden von Linux immer mehr Barieren fallen, und bei einem fairen markt (ohne barieren) linux so viele vorteile hat (schon alleine das es kostenlos ist) es gibt noch andere gründe aber keine lust drüber zu streiten ob jetzt windows technisch besser ist oder linux, es schenkt sich nicht so viel das es relevanter wäre wie der preis. außer man rechnet eben solche "barieren" mit als features ein, und gibt anderen schuld wenn das office keine odf dateien richtig lesen kann z.B.
Und zweitens weil die Hardware basis größer ist Macosx hat eben auf der Zielplattform nahe 100% Marktanteil viel mehr geht da nicht, da Apple nicht jegliche PC Hardware unterstützen will + vielleicht kann, ist damit sense. Linux läuft aber auf allen pcs un apple maschinen dort ist also noch viel mehr möglich und es gibt eigentlich keinen grund warum es nicht weiter wachsen sollte und plötzlich stagnieren sollte. Man kann sich ja über die Geschwindigkeit streiten aber es wird wohl weiter wachsen oder durch ein anderes freies System ersetzt werden, das ist nämlich das einzige was gegen MS bei dieser Marktlage eine change hat. Denn niemand wird Windows aufgeben für ein anderes Geschlossenen System das Geld kostet, das wird nicht passieren dazu ist der Markt wegen kompatibilitätssachen eben nicht offen genug. Nur ein system mit massiven vorteilen kann auch die starken lockins von Microsoft langsam egalisieren.

DX:
ja ok dx ist mehr als eine grafikschnittstelle da hast du recht, es ist aber weiterhin eine programmierschnittstelle dort definiert jetz bischen vereinfacht gesagt der programmier das er jetzt sound aus der linken box will bzw einen 3d sound generell oder das jetzt ein fesnter aufgehen soll worin ein 3d model dargestellt werden soll. Die aufgabe von dx ist es nun dieses in betriebssystemanweisungen umzusetzen. So eine implementierung gibt es z.B. auch für linux nennt sich Wine, nur haben die einige probleme weil sie die Spezificationen also: "Was macht windows genau bei welchen befehlen und welche grenzwerte gibt es hierbei vielleicht..." nicht haben, das heißt sie müssen Reverseenginieren: sie fangen bei nem ganz simplen programm an und schauen das es das tut was es soll, dann rufen sie ein leicht komplexeres oder einfach anderes programm auf und schauen ob das auch geht wenn nicht, versuchen sie rauszufidnen was schief gelaufen ist. eine solche art von entwicklung ist extrem ineffizient. Die spezificationen was eine dx anweisung genau macht und welche eckwerte es gibt wären hier gold wert. Und dabei geht es nicht darum ob jetzt der ie oder sonstwas genau aufgerufen wird sondern einfach abstrahier es wird ein browserfenster geöffnet, oder es wird ein frame geöffnet worin ein 3d modell dargestellt wird...

Ich weiß übrigends schon das DX nicht nur der grafikpart ist und das dies direct-3d ist mir ist dx nur relativ schnuppe und es hat im grunde auch nichts mit meinem argument zu tun Man kann für beides die spezificationen rausrücken, daher bin ich meistens zu faul diesen unterschied herauszuarbeiten ^^

http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifikation

GEWISSEN:
Wenn du mit deinem gewissen sowas alles vereinbaren kannst ist das ja schön nur hat das jetzt nichts mit dem brief oder dem webauftritt des fsf zu tun bzw dessen legitimität.

BELEG MS:
Naja gut stimmt wohl nicht ganz genau, es gab ja vor Microsoft schon Apple die haben den source auch nicht freigegeben soweit ich weiß, vielleicht gab es auch noch andere, aber Microsoft waren eine der ersten die diese software gesondert verkauft haben, finde leider auch nichts genaueres. Auf jeden fall hat Bill gates einen offenen Brief an die community geschrieben das man doch alles closed source verkaufen solle damit man geld machen könne oder so änlich und er hat dieses geschäftsmodell sehr stark geprägt und war damit definitiv einer der ersten besonders auch in dem ausmass. Gut apple war auch forne dabei, das mag sein, liegt mir aber fern hier apple gut zu reden von daher ist das jetzt nicht sooo wichtig (zumindest für mich) ^^

KOPPLUNG:
Vertragsrecht gilt nicht uneingeschränkt, wenn jemand eine Marktbeherschende stellung hat unterliegt er bestimmten Regeln das er bestimmte sachen nicht machen darf z.B. darf er seine Marktmacht im einen Sektor nicht ausnutzen um einen anderen Markt erobern zu können oder halten zu können. Meiner ansicht nach ist diese Kopplung auch nicht Rechtens, dies müsste aber vor einem Gericht geklärt werden, und dann ist es immernoch eine frage wer recht bekommt, teure Anwälte können oft viel bewirken und auch nicht jeder richtig Urteilt gleich. Aber seis geschenkt ist ansichtssache, bzw auch ne juristische frage das werden wir beide nicht beurteilen können ob es rechtens ist. Meiner ansicht nach wäre es sollte es erlaubt sein, dann der Skandal das das gesetz so ist das es diese Lücke (meiner meinung nach aufweist) aber lassen wirs da kommen wir nicht auf nen gemeinsamen nenner ^^

ZU DEN SCHULEN:
das mit dem Konkurenzkampf gegen die asiaten war eher eine beobachtung, nicht eine meinung von mir, das es zumidnest in die richtung geht. Ob ich das gut oder schlecht finde dazu hab ich mich nicht geäußert. Aber das ist jetzt uach nicht wirklich das thema bei der frage Linux in schulen zumindest auch zeigen bzw damit arbeiten ist eher eine frage ob man Steuergelder verschwenden will um alle kinder mit der software eines Großkonzerns vertraug zu machen bzw ihnen nicht zeigen sollte das es auch noch alternativen gibt. Ich hab dies z.B. erst sehr spät erfahren durch meinen Bruder. ich hätte einiges dafür gegeben wenn man mir das mal als kind nahegebracht hätte, dann hätte ich vielleicht früher gelernt mit dem pc neben spielen noch was sinnvolles zu machen. Weil in Linux sind speziell für entwickler praktisch keine schranken meiner ansicht nach auch für desktop-user aber das ist ansichtssache ;)

So jetzt hab ich glaub doch das meiste noch abgearbeitet dank fehlenden zitaten wird der beitrag warscheinlich nicht mal so lange

Maul Wurf
30.08.2009, 02:05
@dgschrei
Es hat keinen Sinn; alle Fragen sind beantwortet.
Dieser Forum ist halt voll von hungrigen Menschen, die Blut und Feuer sehen wollen...

Am besten einfach aufhören. Die wissen schon dass FSF nicht die beste Lösung ist.

Kamikaze321
30.08.2009, 02:14
Links heißt für mich immernoch auch sozial zu sein und das ist diese partei nunmal nicht

Das heisst, die DDR war sozialler als die BRD? Das ist nicht dein ernst oder? in der BRD lebt jeder Arbeitslose besser als in der DDR, obwohl sie alle "Arbeit" hatten. Sozial ist das was der Masse Wohlstand bringt, und da hat die Linke nichts zu melden, außer ein paar dutzend Millionen Hungertote. Je linker ein Land eingestellt ist, umso schlimmer sind die Lebensbedingungen dort, ist nunmal Fakt.

Ich steige nun aus der Diskussion aus, von mir aus könnt ihr alle Win nutzen, ich muss ja nicht mit der "online durchsuchung" leben, sondern ihr. Und euere lauwerke sind sicher auch 256Bit AES verschlüsselt.

Ach ja, Ich warte übrigens immer noch bis jemand meine Softwareliste, die ich ein paar Seiten zuvor angegeben habe, verbessert. Das ist alles open source, es wird ja wohl kein Problem sein bessere proprietäre Alternativen anzugeben? Vielleich erstellt jemand eine Gegenliste, also proprietäre Software die ich nicht gleichwertig oder besser mit Open source ersetzen kann? :D

Maul Wurf
30.08.2009, 02:38
So guten Morgen Kamikaze321,

1) Firefox
2) Pidgin
3) Amarok
4) Evolution/Thunderbird
5) Kile
6) Okular
7) Netbeans/eclipse
8) Gimp -->Photoshop?
9) Open Office -->Word? HAHA
10) Stellarium
11) Totem/Kaffeine
12) Unzählige Datenbanken, CMS Systeme, Programmiersprachen
13) Aircrack
14) Transmission/muTorrent

Ähh... ja das gefällt mir dass du so lieb bist eine Liste zu erstellen mit Software die offen ist. Ist nur Blöd
dass die Software nichts Wert ist - schrott (außer Firefox, Gimp) Frage: ist das so wichtig?
Oder geht es dir nur darum dass sie kostenlos ist?

Zu punkt 14) Hier merkt man sehr wohl dass du dir den Kopf gestoßen hast...
Pardon, hab ich nicht ernst gemeint, find das sogar gut:
Wer nämlich Torrent nutzt, ist sicher schon mit malware in kontakt gekommen...

Hey und Word ist ein gutes stück besser als OO, stürtzt wenigstens nicht ab.
Und wenn dann werden die Daten zuverlässig wiederhergestellt - nicht so bei OO.
Leider kann M$ Office nicht mit OO konkurieren... da OO kostenlos ist und die meisten Leute
immer nur das kostenlose nehmen, auch wenn es schlecht ist.

Jeder der OO herrunterläd unterstützt dass einige 1000 programmierer ihren Job bei M$
verlieren... Und dann reden die Leuten über böse Manager und bonis?!

12) Visual Studio ist kostenlos und die beste IDE seit langem.
Sollte ich sie nicht nutzen nur weil sie nicht offen ist?? Blödsinn.

Ich kann (primitiv ausgedrückt) nur eines dazu sagen:
JEDER DER OO HERUNTERLADEN WILL SOLLTE VORERST DARAN DENKEN WIE WICHTIG IHM SEIN EIGENER ARBEITSPLATZ IST

Und dann gibt es diese Linux extremisten die jaulen:
Es ist für das Unternehmen viel billiger wenn sie Linux nutzen...
Da gibt ein Unternehmen 1Mio€ für Server aus und will 15.000€ an Betriebssystemen sparen.

Neocroth
30.08.2009, 03:27
Ähh... ja das gefällt mir dass du so lieb bist eine Liste zu erstellen mit Software die offen ist. Ist nur Blöd
dass die Software nichts Wert ist - schrott (außer Firefox, Gimp) Frage: ist das so wichtig?
Oder geht es dir nur darum dass sie kostenlos ist?

Sorry, aber das ist absoluter Bullshit. Ich gehe davon aus, dass du in deinem Leben noch keine Zeile Java programmiert hast, denn Eclipse und NetBeans als Schrott zu bezeichnen zeugt nicht von Kenntnis. Zudem man bei Eclipse auch die Möglichkeit hat, über Einbindung von MinGW und der Installation der Eclipse C Develompent Tools auch C/C++ entwickeln kann. Thunderbird ist ein ebenbürtiges Pendant zu Windows Mail. Zu Amarok und Pidgin kann ich nichts sagen.

Zu deiner Meinung über .NET: der Ansatz von Microsoft war gut und sie haben vieles richtig gemacht: die JIT-Kompilierung von vorkompilierten Bytecode in nativen Maschinencode für höhere Performance, komplette Objektorientierung, freie Sprachwahl, das Prinzip der Common Language Runtime, optional unmanaged Code usw. Aber um gegenüber Java wirklich konkurrenzfähig zu sein, hätte man auf vollkommene Plattformunabhängigkeit setzen müssen. Rotor ist eine halbgare Entwicklung, Mono hinkt hinterher. Für mobile Geräte gibts gar nichts. Deswegen wird sich .NET außer im Windows-Umfeld nicht gegen Java behaupten können.



Zu punkt 14) Hier merkt man sehr wohl dass du dir den Kopf gestoßen hast...
Pardon, hab ich nicht ernst gemeint, find das sogar gut:
Wer nämlich Torrent nutzt, ist sicher schon mit malware in kontakt gekommen...

Und schon gehts weiter... ich möchte nur erwähnen, dass auch Blizzard Torrents zur Verbreitung von World of Warcraft-Patches benutzt und einiges an Software über BitTorrent kursiert. Merke: Torrent != illegale Software



Hey und Word ist ein gutes stück besser als OO, stürtzt wenigstens nicht ab.
Und wenn dann werden die Daten zuverlässig wiederhergestellt - nicht so bei OO.


ich habe OpenOffice seit fast einem Jahr nicht mehr verwendet, aber es lief durchwegs stabil bei mir. Inzwischen verwende ich für Dokumente LaTeX - kein Ärger mit Formatierungen.




Jeder der OO herrunterläd unterstützt dass einige 1000 programmierer ihren Job bei M$
verlieren... Und dann reden die Leuten über böse Manager und bonis?!

Woher kommt dieser Schwachsinn, wenn ihn jeder verbreitet? Nur weil Software frei ist, muss sie nicht gratis sein. Außerdem kann Software gratis sein, Geld aber mit anderen Dienstleistungen verdient werden - Red Hat, Sun, IBM machens vor.



12) Visual Studio ist kostenlos und die beste IDE seit langem.
Sollte ich sie nicht nutzen nur weil sie nicht offen ist?? Blödsinn.

Visual Studio ist mitnichten kostenlos, nur die eingeschränkten Express Editions sind gratis. Und die unterstützen meines Wissens keine direkte Integration des Team Foundation Servers oder eines SVN/CVS und sind damit für einen professionellen Software-Entwickler uninteressant. Zudem erschweren die Express Editions durch ihre Trennung in einzelne Sprachen die Entwicklung von sprachübergreifenden Projekten - ursprünglich eine Stärke von .NET



So nebenbei: Wenn ich mir aus 25.000 Programmen die 500 rauspicken muss, die mir gefallen, dann dauert das auf beiden Systemen gleich lang. Nämlich zu lang.
Nenn mir doch einfach mal ein paar Programme, die unter Windows abhängig von einem anderen sind. Die einzigen beiden Softwareprodukte, die mir da einfallen, von denen manche Programme abhängig sind, wären wohl DirectX und .Net Framework.
Komischerweise werden beide schon mit Windows ausgeliefert. Eigenartig!


ich kann dir noch einige weitere aufzählen:

Visual C++ Redistributable
Internet Explorer
Windows Media Player
alle möglichen Versionen des Windows Installers

Maul Wurf
30.08.2009, 04:13
@neocoth

Für mobile Geräte gibts gar nichts
Jawohl, .net Mobile. Für Windows Mobile.


Zitat:
Zitat von Maul Wurf
Jeder der OO herrunterläd unterstützt dass einige 1000 programmierer ihren Job bei M$
verlieren... Und dann reden die Leuten über böse Manager und bonis?!
Woher kommt dieser Schwachsinn, wenn ihn jeder verbreitet? Nur weil Software frei ist, muss sie nicht gratis sein. Außerdem kann Software gratis sein, Geld aber mit anderen Dienstleistungen verdient werden - Red Hat, Sun, IBM machens vor.


Du kannst jetz an der Suppe herumrühren, die Wahrheit bleibt:
Wer OO herunterlädt und kostenlose Programme durch kostenpflichtige ersetzt, zerstört Arbeitsplätze.
Das war früher mit den garagen übrigens auch so: es gab kleine Betriebe die Auto Reparierten und
es gab die Originalhersteller die es viel billiger anboten, Fachkräfte wurden Unterbezahlt,
es wurden so viele junge Knaben angeheuert wie möglich, die keinen Lohn bekamen.
What ist happening? Es gibt diese kleinen Betriebe nicht mehr. Und die Mechaniker werden nicht
mehr so gut bezahlt wie früher.

Schlussendlich ist es ganz einfach: stell dir die Frage ob dir dein Arbeitsplatz etwas wert ist;
wenn ja verzichte so viel wie möglich auf kostenlose Software.

So etwas wie ein gesunder ausgleich zwischen kostenlose und kostenpflichtigen Software, nicht?

noskill
30.08.2009, 08:45
Und alle Leute fahren nur noch mit Sprit der aus Blumen gemacht wird. :rolleyes.
Richtig, wir verhalten uns jetzt alle zu 100% idealistisch und gehen absolut keine Kompromisse ein. Denn dann bewegt sich was in der Welt. Zumindest wenn wir die Einzigen sind, die das tun, oder alle anderen Menschen der Welt das selbe Ideal haben wie wir. Aber was solls, wenn die nicht das selbe Ideal haben als wir, dann haben die halt einfach Unrecht. Und wer Unrecht hat, hat nichts zu melden.

Bitte was? Jetzt übertreib es mal nicht! Es geht hier um die Benutzung eines BS und eventuell solltest du auch den Rest der Aussage mitzitieren, wenn du schon keine Ahnung davon hast, dass die Benutzerführung kaum verschieden ist.
Ich wiederhole mich eigentlich ungern, aber das hier hast du komplett überlesen:


Ausserdem unterscheiden sich die meisten BS nicht so extrem in der Bedienung, als das ein Schüler dann unfähig wäre Windows zu nutzen.

Ausserdem hat ein Schüler sowieso nur Kontakt mit grundlegenden Funktionen des BS und da findet sich sogar meine Mutter wunderbar zurecht.
Kein vernünftiger Admin erlaubt Schülern einen tieferen Eingriff in das System.
Wozu für ein bisschen Surfen, Programmieren, Bilderbearbeitung, Tabellenkalkulation etc. also Windows nutzen?
Stattdessen sehen die Schüler dann gleich mal, dass es mehr als nur Windows gibt und dass sie auch damit im Berufsleben konfrontiert werden können.



Soll ich den Gedankengang jetzt noch ein bisschen weiter spinnen? So ungefähr kommen deine Forderungen nämlich rüber.

Das machst du sowieso schon die ganze Zeit. :cheerlead




Nö ich mein das hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Irreelle_Zahlen
Und wenn du mir aus deinem normalen Matheunterricht eine Lösung präsentieren kannst, wie man die Wurzel aus einer negativen Zahl zieht, dann Gratulation.

Tja und er verlinkt auf einen Artikel der die "Komplexen Zahlen" mit ihrer "imaginären Zahlenebene" enthält. :hammer

Achso zu deiner Wurzel aus einer negativen Zahl, nehmen wir mal sqrt(-1):
i ok du kannst es auch wie in der Elektrotechnik üblich j nennen.
Nur der Vollständigkeit halber: i² = -1

Das i ist übrigens die Imaginäre Einheit, so wie auch andere Maßeinheiten wie z.B. das Meter.
Eventuell ist es ja jetzt für dich verständlicher.

Warum benutzt du eigentlich Wikipedia, wo es auf Ubuntu Linux Servern läuft und das Paradebeispiel von Open Source ist? :D

dgschrei
30.08.2009, 08:49
Bin sicher auch nicht immer nur mega-nett jeh nach tageszeit.

Jo so gegen 1 Uhr muss dann auch mal was weitergehen. Da bleibt die Höflichkeit auch mal auf der Strecke. ^^



Und zweitens weil die Hardware basis größer ist Macosx hat eben auf der Zielplattform nahe 100% Marktanteil viel mehr geht da nicht, da Apple nicht jegliche PC Hardware unterstützen will + vielleicht kann, ist damit sense.

Bitte, Bitte,bitte, komm mir jetzt nicht mit 100% Marktanteil bei MacOSX. Da könnt ich die Krise kriegen. Die 100% Marktanteil existieren da nur in Apples Marketing, wegen der unsinnigen Trennung von MAC und PC. Spätestens seit dem Wechsel von IBM zu Intel gilt aber. MAC=PC, weils die gleiche Hardware ist. Wenn Apple es nicht auf die Reihe bekommt, dass deren Betriebssystem auch mit anderer Hardware klar kommt, dann ist das deren Problem. Aber dann sollen sie nicht einfach behaupten, dass sie deswegen ein eigener Markt sind.
Nur weil mein Druckertreiber nur auf meinem Drucker funktioniert, hat der keine 100% Marktanteil an seinem "eigenen Markt.



GEWISSEN:
Wenn du mit deinem gewissen sowas alles vereinbaren kannst ist das ja schön nur hat das jetzt nichts mit dem brief oder dem webauftritt des fsf zu tun bzw dessen legitimität.

Das was ich genannt habe, kannst du auch alles mit deinem Gewissen vereinbaren. ^^
Du nutzt Strom (sonst könntest du hier nicht posten), du kaufst aller Wahrscheinlichkeit auch Lebensmittel. Da sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Produkte von Nestle dabei, einem Konzern, der dafür sorgen will, dass auch die Menschen in Afrika für ihr Wasser zahlen müssen. Du nutzt das Internet, obwohl die dahinter stehenden ISPs zu tausenden die deutschen Kunden verarschen. usw.
Das ist alles eine Form des Pragmatismus, weil Idealismus bei uns nunmal dazu führen würde, dass man komplett aus der Gesellschaft fallen würde.




KOPPLUNG:
Vertragsrecht gilt nicht uneingeschränkt, wenn jemand eine Marktbeherschende stellung hat unterliegt er bestimmten Regeln das er bestimmte sachen nicht machen darf z.B. darf er seine Marktmacht im einen Sektor nicht ausnutzen um einen anderen Markt erobern zu können oder halten zu können. Meiner ansicht nach ist diese Kopplung auch nicht Rechtens, dies müsste aber vor einem Gericht geklärt werden,

Meine Argumentation sieht da so aus, dass MS das Recht hat, einen Vertrag zu schließen, der sie zum Zulieferer (Nichts anderes ist es im Endeffekt ja) für Dell, Fujitsu Siemens und co erklärt. Beim Autobau regt sich da doch auch keiner auf, obwohl es da in einigen Bereichen auch Quasi Monopole einzelner Hersteller gibt. (Ich rede hier nicht von VW und co. Ich rede davon, dass für bestimmte Bauteile, bestimmte Zulieferer Quasi Monopole haben)



ich kann dir noch einige weitere aufzählen:

Visual C++ Redistributable
Internet Explorer
Windows Media Player
alle möglichen Versionen des Windows Installers

Visual C++ Redistributable: Visual hmm ich war der Überzeugung das fällt mit unter .Net
Internet Explorer: In Windows integriert. Muss ich also nicht extra installieren. blackiwid ging es um Programme, die ich zusätzlich installieren muss.
Windows Media Player: Auch bereits ins BS integriert muss nicht installiert werden.
alle möglichen Versionen des Windows Installers: Ich hab noch nie den Installer installiert sorry. Außerdem willst du mir doch nicht erzählen, dass Linux nicht seine eigene Installationsroutine hat?

SheepShaver
30.08.2009, 11:08
@Maul Wurf
.net besser als Java? Da hätte ich doch gerne mal eine Begründung. :) .net ist im professionellen Umfeld eigentlich ein ziemlicher Exot. Hatte bis jetzt erst ein Projekt mit .net und .net ist ja in Punkto Skalierbarkeit, Failover oder Loadbalancing katastrophal.
Und DirectX ist nun wirklich nichts besonderes oder gar innovatives.

Und sorry ja, ich bilde mir ein, dass ich von der Materie etwas verstehe, da ich seit nunmehr fast 10 Jahren professionell in der Softwareentwicklung tätig bin und auch ein abgeschlossenes Hochschulstudium in der Materie habe. Und das hat nichts mit Angeberei zu tun, wenn hier völlig wirre und falsche Behauptungen aufgestellt werden und ich mir dann das Recht heraus nehme, diese zu berichtigen.

P.S.: Die beste IDE ist nicht Visual Studio, sondern Eclipse. ;) Visual Studio ist eigentlich ziemlich beschissen, imho.

[FB]VentiLator
30.08.2009, 11:39
visual studio ist meiner meinung nach ziemlich angenehm, der compiler ist gut integriert und das management-system ist auch klasse, nachteile hat der spass leider auch, so hält sich der MS-compiler zum beispiel nicht an ISO-standards :-/



Wer OO herunterlädt und kostenlose Programme durch kostenpflichtige ersetzt, zerstört Arbeitsplätze.
glaubst du, programmierer von freier software leben von luft und liebe und sind eigentlich arbeitslose penner? mann, you made my day :P

jodd
30.08.2009, 11:49
das für und wieder von freier und geschlossener software ist lang und breit diskutiert worden, teile weise auch sehr weit weg vom eigentlichen thema. die wortwahl einiger und das umgehen miteinander hier ist auch nicht gerade das was wir uns unter einer vernünftigen diskussion vorstellen.

[FB]VentiLator
30.08.2009, 11:54
ich hab meinen beitrag mal entschärft...

blackiwid
30.08.2009, 12:56
Sag mal Maul Wurf arbeitest du zufällig bei Microsoft oder einem Engen Partner von Microsoft?

Anders kann ich mir solche schwachsinnigen Äußerungen nicht erklären. Du redest doch von Marktwirtschaft oder von Kapitalismus (such dir eins aus), da ist der freie Wettbewerb ein zentraler Punkt, ich kaufe sicher nicht bei Opel ein Auto damit die überleben, sondern wenn dann weil mir das Produkt gefällt und das ist gut so. Und ich kaufe genausowenig aus Mittleid Microsoft Produkte damit die statt 10 Milliarden Umsatz 11 Milliarden bekommen ups oder war das der Gewinn ^^? Sag mal gehts noch?


So guten Morgen Kamikaze321,

dass die Software nichts Wert ist - schrott (außer Firefox, Gimp) Frage: ist das so wichtig?
Oder geht es dir nur darum dass sie kostenlos ist?


soso da haben wir mal wieder jemanden der glaubt entscheiden zu können welche software schrott ist und welche nicht. Bitte fasse deine aussagen ein bischen zurückhaltender so einschübe wie "meiner meinung nach" helfen hierbei. Das ist weniger absolut und man kann es schlechter widerlegen. Wobei schrott dabei eh ein wackeliger Begriff ist da Schrott ja auch noch etwas wert ist. Aber da die software einige leute runterladen und benutzen und damit zu frieden sind passt die bezeichnung schrott wohl nicht ganz.




Wer nämlich Torrent nutzt, ist sicher schon mit malware in kontakt gekommen...


Das stimmt nicht zwingend, du weißt doch gar nicht was derjenige runtergeladen hat, man holt sich komischerweilse Malware und Spyware meistens bei geschlossener proprietärer Windowws software. Mir wäre nicht bekannt das es sowas für Linux gibt, und selbst wenn man die tools für Windows benutzt gibts immernoch haufenweise downloads wo man nicht mal Code ausführen muss, von Linux images über Musik über Filme etc. Ich möchte dies jetzt nicht werten, aber ne pauschale aussage das man über Torrent sicher Malware bekommt ist ziemlicher blödsinn.



Hey und Word ist ein gutes stück besser als OO, stürtzt wenigstens nicht ab.
Und wenn dann werden die Daten zuverlässig wiederhergestellt - nicht so bei OO.
Leider kann M$ Office nicht mit OO konkurieren... da OO kostenlos ist und die meisten Leute immer nur das kostenlose nehmen, auch wenn es schlecht ist.

Schlecht ist relativ, es kommt eben auf den Einsatzbereich an, ich bin kein Word oder OOffice experte, aber es ist doch wohl mit änlich viel aufwand machbar damit einen simplen brief zu schreibne und auszudrucken, welche der beiden softwaren nun einen Tick besser ist will ich nicht beurteilen, aber für die arbeit von 90% aller privatpersonen kann OOffice genauso gut erledigen, und wieso sollten die sich für gutes Geld dann ein office kaufen. Die frage an office ist ja eh nicht der Preis, solange in den meiten firmen noch office gekauft wird hat doch MS schon gewonnen, der privatanwender Raubkopiert eh zu 60-90% (tippe auf 90), dazu sind ja die privaten versioenne billiger, das ist praktisch nur das anwixen, wie wenn ein drogendealer gratisproben verteilt, das es trotzdem noch ein wenig was kostet ist warscheinlich eher da um die gier danach zu erhöhen, "Ey ich hab software X hier hab somit 500,- gespart" <- so sprüche hab ich schon gehört.

Zu den Datenverlust-anklagen, willst du hier ne Urban Legend lostretten damit mehr leute MS office kaufen oder kannst du dies irgendwie belegen, ich persönlich und ich kenne auch niemandem (Mein daddy benutzt seit jahren Openoffice) hatten noch nie Datenverlut oder besonders viele Abstürtze kann mich nicht mal an einen erinnern, und schon gar keine Datenverluste. Ich kenne aber sehr wohl leute die Daten mit MS office verloren haben, also bitte belege für solch eine aussage oder sie bitte nicht machen.



Und dann gibt es diese Linux extremisten die jaulen:
Es ist für das Unternehmen viel billiger wenn sie Linux nutzen...
Da gibt ein Unternehmen 1Mio€ für Server aus und will 15.000€ an Betriebssystemen sparen.

Die zahlen sind natürlich auch falsch und an den Haaren herbeigezogen. Es geht auch nicht nur um betriebssysteme sondern miindestens auch noch office und es geht auch nicht primär um den preis sondern das man die macht über seine Software hat, das man sie ändern kann (oder ändern lassen kann, auf seine bedürfnisse anpassen z.B.) das man sie einsehen kann (oder es andere für einen einsehen) und man dann weiß das keine Mal/Spyware etc darin enthalten ist, das man es kopieren kann ohne stundenweis sinnlose ewig lange schlüssel einzutippen die gegen Raubkopien genau gar nix bringen. etc. Beim server spielen ja eh meistens andere gründe eine Rolle weil dort einfach Linux besser skaliert z.B. dort sind meist die technischen vorteile von Linux nicht von der Hand zu weisen, mag hier irgendwelche spezialkontexte geben. Aber die ersparnis des geldes ist aufm Desktop viel interessanter, selbst bei massenlizenzen kommt an da locker auf 100,- für office + windows (kenne die zahlen von solchen großaufträgen nicht, aber office haut meistens gut rein die 100,- sind da eher ne vorsichtige schätzung) dann kostet die hardware vielleicht 300-500,- nehmen wir mal die 500,- dann wären das bei deinen erwähnten 1Mio euro immerhin 200.000€ oben drauf. Das sind dann schon zahlen die interessant sind für manche. Dafür hätte man sich potentere Hardware oder einfach 20% mehr Geräte besorgen können oder für irgendwas andere verwenden. sich z.B. ein paar firmenwaagen besorgen oder änliches.

Neocroth
30.08.2009, 13:21
@neocoth

Jawohl, .net Mobile. Für Windows Mobile.



Du wirst nicht abstreiten können, dass mehr mobile Endgeräte Java-fähig sind statt .NET Mobile. Ich denke da unter anderem an Symbian, Maemo, Blackberry, Palm oder Android.



Du kannst jetz an der Suppe herumrühren, die Wahrheit bleibt:
Wer OO herunterlädt und kostenlose Programme durch kostenpflichtige ersetzt, zerstört Arbeitsplätze.
Das war früher mit den garagen übrigens auch so: es gab kleine Betriebe die Auto Reparierten und
es gab die Originalhersteller die es viel billiger anboten, Fachkräfte wurden Unterbezahlt,
es wurden so viele junge Knaben angeheuert wie möglich, die keinen Lohn bekamen.
What ist happening? Es gibt diese kleinen Betriebe nicht mehr. Und die Mechaniker werden nicht
mehr so gut bezahlt wie früher.

Schlussendlich ist es ganz einfach: stell dir die Frage ob dir dein Arbeitsplatz etwas wert ist;
wenn ja verzichte so viel wie möglich auf kostenlose Software.


http://www.golem.de/0406/31953.html
http://www.openpr.de/pdf/64458/berlinux-2005-Freie-Software-schafft-Arbeitsplaetze-in-der-Hauptstadt-Region.pdf
http://bat8.inria.fr/~lang/ecrits/diplo/de/lm_T980116.434.html

Ich zitiere aus letzterem Artikel:



Technisch stellt die freie Software eine glaubwürdige, erprobte Lösung dar. Sie schafft neue Wirtschaftszweige und damit Arbeitsplätze, indem sie Dienstleistungen und Lohnarbeit ausweitet, eine ergänzende oder konkurrierende kommerzielle Produktion fördert und vor allem den Technologieunternehmen durch die Zufuhr unentgeltlicher, unabhängiger, verläßlicher und qualitativ hochstehender Ressourcen wichtige Anregungen bietet.


Ich verdiene selbst mit der Entwicklung von Software mein Geld. Aber dass freie Software und OpenSource Arbeitsplätze vernichten, stimmt einfach nicht. Der Fokus wird von der Entwicklung auf andere Dienstleistungen wie Wartung und Service verlegt. Firmen stellen eigene Entwickler an, um freie Softwarelösungen individuell an ihren Bedarf anzupassen - das erhöht Produktivität UND schafft Arbeitsplätze. Zudem kommt es die Firma günstiger und kaum eine Firma die Standardsoftware herstellt kann auf jeden Kundenwunsch individuell eingehen - das würde enorm viel Zeit und Geld kosten.



So etwas wie ein gesunder ausgleich zwischen kostenlose und kostenpflichtigen Software, nicht?

Ja, letzten Endes wird es auch so aussehen. Nur warum für ein Programm Geld bezahlen, wenn es ein gleichwertiges oder besseres Tool für lau gibt? Ich weiß ja nicht, wies dir geht - aber ich habe kein Geld zu verschenken. Mir schenkt auch niemand welches - jede Firma die bei uns einkauft schätzt genau die Kosten ab und entscheidet sich letztendlich für das Produkt, dass auf lange Zeit gesehen ressourcensparender und somit günstiger kommt. Software-Hersteller müssen sich andere Konzepte überlegen. Es funktioniert nun mal nicht mehr, eine Softwarelizenz zu verkaufen und sich mehr oder weniger darauf auszuruhen. Der Kunde will Service, Wartung und dass das Ding funktioniert. Arbeitsplätze schafft er damit so oder so - egal ob er freie oder proprietäre, gratis oder kommerzielle Software verwendet und wenn er damit nur Arbeitsplätze in der eigenen Firma schafft.



Visual C++ Redistributable: Visual hmm ich war der Überzeugung das fällt mit unter .Net
Internet Explorer: In Windows integriert. Muss ich also nicht extra installieren. blackiwid ging es um Programme, die ich zusätzlich installieren muss.
Windows Media Player: Auch bereits ins BS integriert muss nicht installiert werden.
alle möglichen Versionen des Windows Installers: Ich hab noch nie den Installer installiert sorry. Außerdem willst du mir doch nicht erzählen, dass Linux nicht seine eigene Installationsroutine hat?

Gut, ich dachte es geht prinzipiell um Abhängigkeiten. Aber du musst zugeben, es gibt Software, die zwingend den Internet Explorer vorraussetzt - beispielsweise den Sharepoint Server oder die Visual Studio Team Suite. Also habe ich gar keine andere Wahl, als den Internet Explorer auf meinem PC zu haben (abgesehen davon lässt er sich eh nicht deinstallieren). Das selbe gilt für den Media Player.
Den Windows Installer musste ich zu XP-Zeiten 2mal manuell updaten. Unter Linux verwende ich sowieso einen Paketmanager oder beispielsweise apt-get.
Das Visual C++ Runtime Redistributable Package (-> 'Visual C++ Runtime Libraries') installiert Komponenten wie beispielsweise die ATL, MFC oder OpenMP. Diese sind kein Teil von .NET, müssen also bei Bedarf seperat installiert werden. (EDIT: die benötigen übrigens mindestens den Windows Installer 3.0 ;) )

Letzten Endes wurde hier aber noch ein großer Vorteil von freie Software verschwiegen. Die Konkurrenz steigt und damit steigt auch die Qualität der Software. Das beste Beispiel dafür ist der Internet Explorer. Microsoft hat sich ewig auf der Version 6 ausgeruht, Netscape ist tot und Opera kaum Konkurrenz. Erst seit dem Firefox wird bei MS auch Augenmerk auf den Internet Explorer, Stabilität, Features und Standardkonformität gelegt. Schlussendlich profitiert davon der Kunde - also wir, egal welchen Browser wir nun benutzen. Konkurrenz belebt nun mal das Geschäft.

Maul Wurf
30.08.2009, 13:24
@blackwind
Ich hatte schon in der Zeit wo ich OO nutze (immer aktuellste Version) vor allem beim Calc 20 Abstürtzen. Bei den meisten konnten die Daten nicht erfolgreich wiederhergestellt werden. Und nein ich arbeite nicht für M$... :) auch wenn es so klingt - ich setzte auf ein Markt der Möglichkeiten - Konkurenz etablieren und Monopole vermeiden. Mein Herz sagt mir, dass es sicher gut wäre wenn Windows bspw. offener wäre, vor allem Könnte man die Spionageverdachte entschärefn - mein Kopf sagt mir dass es schlecht wäre; die Sicherheit würde darunter leiden und es ist nicht zum gunsten irgendeiner Marktwirtschaftlichen aktivität.
Glaub mir - Wer irgendein Torrent nutzt, ist 100% schon mit Malware in Kontakt gekommen, vor allem Trojaner. Du würdest es nicht merken.

@sheepshaver
Ja aber du fustrierst die kleinen Hardware-Speziallisten hier im Forum. Danach werden Sie aggressiv und so. Hab noch nie so richtig mit Eclipse gearbeitet... Auf jeden Fall spiegelte die iX im vergleich mit allen IDEs in einem Test die Combination von VS und Intel Compiler als beste Lösung für die Erstellung von M$ Software.
Ja - Und wahrscheinlich bist du besser in der Matierre drin im Vergleich zu mir; aber du musst es ja nicht so hervorheben ;)
Java ist nicht so mein Ding ;) Eher VB und C++.
Hab ich den wirre und falsche Behauptungen aufgestellt? :D Kann ich mir nicht vorstellen. Hab eventuell mein Ausdruck falsch in Wörter herübergebracht.

Meine ganz persönliche Meinung:
Programme wie der PDF berarbeiter von Adobe sollten viel billiger sein (dazu benötigt man Konkurenz)
Linux Distributionen und OO und Gimp solte kostenpflichtig sein, sei es nur 10€.
Wenn es nicht diese Befürchtungen gäbe dass die entwickelte Software der Gratissoftware nicht überlegen sein könnte dann würde sogar M$ Office würdige Gener kennen.
Will ich z.B. Morgen eine Softwarefirma gründen die versucht durch eine kluge Innovation M$ Office uninteressant zu machen werde ich dass nicht hinbekommen; gegen Gratissoftware kann man nicht konkurieren.
Durch würdige Gegner würde M$ Office Paket dann evtentuel 50€ kosten.

Ich weiß dass FSF nur auf freie Software setzt die nicht unbedingt kostenlos sein muss; aber es ist halt herrumgeschwärme.
Hätten die Politiker ein wenig mehr Ahnung dann würden sie sich nicht so auf die Killerspielchen konzentrieren sondern auf die Gefahren der FSF Blase und die Beseitigung von kostenlos Software Konzentrieren.

Ergänzung vom 30.08.2009 13:58 Uhr: @neocroth

Letzten Endes wurde hier aber noch ein großer Vorteil von freie Software verschwiegen. Die Konkurrenz steigt und damit steigt auch die Qualität der Software. Das beste Beispiel dafür ist der Internet Explorer. Microsoft hat sich ewig auf der Version 6 ausgeruht, Netscape ist tot und Opera kaum Konkurrenz. Erst seit dem Firefox wird bei MS auch Augenmerk auf den Internet Explorer, Stabilität, Features und Standardkonformität gelegt. Schlussendlich profitiert davon der Kunde - also wir, egal welchen Browser wir nun benutzen. Konkurrenz belebt nun mal das Geschäft.
ja - eines der Vorteile. Find es auch gut.
Aber Programme wie OO sollten kostenpflichtig sein - denn hier zerstören sie den Markt.

Ergänzung vom 30.08.2009 14:03 Uhr: Für mich bleibt die FSF eine extrem links orientierte Organisation.

Neocroth
30.08.2009, 14:09
Hätten die Politiker ein wenig mehr Ahnung dann würden sie sich nicht so auf die Killerspielchen konzentrieren sondern auf die Gefahren der FSF Blase und die Beseitigung von kostenlos Software Konzentrieren.

Sorry, aber zu diesem Absatz fällt mir absolut nichts ein... ja, am besten sollte ein Wachstumsmotor der Wirtschaft beseitigt werden, der Arbeitsplätze schafft und sichert, der Umsätze bringt und Know-How liefert.
Klingt einleuchtend...



ja - eines der Vorteile. Find es auch gut.
Aber Programme wie OO sollten kostenpflichtig sein - denn hier zerstören sie den Markt.

Ich hätte gerne einen Beleg für deine Behauptung. So ist sie nur eine persönliche Meinung. Ich habe dir drei Meinungen der Wirtschaft zu OpenSource geliefert, ich hätte nun gerne einen Beleg, dass Open Source bzw. freie Software Arbeitsplätze vernichtet - Schwarz auf Weiß und nicht von Microsoft bitte.

Hier übrigens noch zwei weitere Meinungen zu diesem Thema:

http://phlow.net/mag/netzkultur_spielerei/was_ist_das_tolle_an_open_source_software.php
http://guggemahier.de/text-9.phtml

am besten gefällt mir: Als erstes, keiner könnte das hier lesen, wenn es kein Open Source geben würde.

ansonsten wurde in diesem Thread eigentlich alles (mehr als einmal) gesagt.

blackiwid
30.08.2009, 14:23
@Maul Wurf: ähh ja ich habe dann auch ein Ingenieurs Diplom auf dem Informations-technik Sektor in der Tasche und ich weiß einfach das es unmöglich ist sich über eine mp3-datei oder eine avi/mkv datei einen Virus Malware oder sontiges einzufangen. Da kannst du es nochmal 100x sagen. Sorry bist ja grad halbwegs versönlich versuch mich grad auch zurückzuhalten, aber sorry das ist nunmal quatsch.

Wieso benutzt du den Openoffice wenn du damit nach eigener aussage Microsoft schädigst? Um drüber lästern zu können oder warum?

Aber genau dieser Markt der Möglichkeiten ist momentan nicht gegeben, wegen unfreien Formaten hat man meistens eben keine wirkliche Wahlfreiheit, das ist bewusst von microsoft so forciert (siehe 2. osi office standard, dx...)

Zur Sicherheit, ist Linux nun dafür bekannt das es unsicherer ist wie Windows? Aber ich gebe dir Recht wenn microsoft genausolangsam bekannte sicherheitsprobleme fixen würde wie bisher un den soruce veröffentlichen würden dann wäre das wohl ein Sicherheitsproblem. Nur ist dann die frage was das problem ist der fehlende willen die bekannt werdenden probleme zu fixen oder das bekanntwerden der probleme?

Achja nochmal zu den Trojanern ich habe sogar noch ein Windows installiert zusätzlich weil ich doch gerne hin und wieder ein neueres spiel spiele, das ists aber das ist der einzige zweck wozu ich windows auf meiner maschine habe als Spiele-starter, wenn dort Trojaner oder Malware drin ist ist mir das relativ schnuppe solange die nicht ext4/mdraid/lvm treiber mitbringen und irgendwelche lese/schreibzugriffe auf meine linuxdaten machen ist mir das so schnuppe wie sonst was.

Das windows ohne nach der neuinstallation nur wenige minuten braucht um sich trojaner oder sonstiges von ganz alleine einzufangen (außer man hat das volle programmpaket drauf virenscanner firewall und nen anderen browser) Wie man dabei von sicher sprechen kann, versteh ich dann eh nicht ganz.

So sorry wenn ich zu aggressiv argumentiert hab aber zu den Argumentationen steh ich. (Bin erst vor ein paar wenigen stunden aufgestanden ^^)

Maul Wurf
30.08.2009, 14:34
Ich muss oo nutzen, da zwei meiner Professoren die Dateien in .odf und so wollen.

Falls ich eines Tages die Zeit habe, dann werde ich versuchen einen sehr verständlichen Leseartikel darüber zu schreiben, was die Chancen und die Nebenwirkungen von super rosa schaumigem offenem und kostenloser Software ist.

Ich habe zudem nie gesagt dass Linux unsicher sei sonder wenn MS Windows ein offenes Buch wäre, dann wäre es noch unsicherer.

Zudem argumentierst du hier nicht sachlich und eher aus der Luft gegriffene Situationen.

Ihr habt ja sicher von diesem Kreditkartendebakel gehört? Das ist nur die Spitze des Eisberges.
Torrents, vor allem bitTorrent ist das am meist genutzte Werkzeug zur Verbreitung von Trojanern; Wer da downloadet muss damit rechnen mit Trojaner infiziert zu sein.
Egal ob Windows, Mac doer Linux. Es gibt Umfangreiche IDEs um praktisch plattformunabhängige Programme zu schreiben. siehe Qt.
Die ALLERMEISTEN Trojaner werden von keinem Virenscanner entdeckt; löschen sich selbst manchmal nach einiger Zeit.
Ihr müsst mir das allen natürlich nicht glauben, das ist euer wille und zu jedermanns Gunsten die Hände von torrents zu lassen.

PUNKT UND AUS

noskill
30.08.2009, 15:14
@Maul Wurf

Also Open Office hat bei mir eine Dokumentenwiederherstellung die wunderbar funktionert.
Mir ist nämlich erst kürzlich die grafische Oberfläche (xserver) hängengeblieben, dank Zusammenwirkung vom proprietären Adobe Flash (64Bit Alpha) und dem proprietären Grafiktreiber.
Da sind wir auch schon bei einem anderen Punkt:
Flash!
Wenn Flash OpenSource wäre, dann hätten wir heute längst ein vernünftiges 64Bit Flashplugin.
Ausserdem würde Flash unter Linux dann um Längen besser funktionieren, als es das jetzt tut.

Das OpenOffice den Markt zerstört ist kompletter Schwachsinn, da kann man nicht mehr viel dazu sagen.
Ich nutze Open Office seit Jahren und habe bisher nicht mal annähernd einen Grund gefunden MS Office zu nutzen, nicht zuletzt weil ich eh Linux nutze.
Abgesehen davon kann ich mit OpenOffice zum Bsp. wunderbar direkt Formeln eingeben.
Die Kollegen die ich kenne, die MS Office benutzen müssen das offenbar mit irgend einem extra Programm machen und es sieht immer sehr bescheiden aus.
Die einzige wirkliche Alternative zu OpenOffice wäre für mich LaTeX, welches nebenbei im wissenschaftlichen Bereich Standard ist und auch PDFs erstellen kann.

Das OpenSource Software ein Sicherheitsrisiko ist, aufgrund der Offenheit des Quellcodes und das proprietäre Software sicherer ist weil der Quellcode nicht einsehbar ist, ist noch viel größerer Unsinn.
Wenn ich einen Pufferüberlauf provozieren will, dann werde ich wohl kaum im Quellcode eine passende Stelle suchen. :daumen

Dem Internet Explorer scheint übrigens ja z.B. die Geschlossenheit nicht sehr zu helfen, wenn ich daran erinnern darf, dass sogar MS vor nicht allzu langer Zeit davon abgeraten hat ihn zu benutzen, als über Wochen! ein richtig kritisches Loch enhalten war.

Ausserdem ist der Gedanke von Freier Software nicht im geringsten kommunistisch, sondern liberal!
Es geht hier nicht in erster Linie um kostenlose Software, sondern um einsehbare transparente Software.

Meiner Ansicht nach ist Linux inzwischen Microsofts Windows in fast allen Punkten vorraus.
Der Kernel hat im letzten Jahr einige noch sehr wichtige Fortschritte für den Heimbereich gemacht.
Lediglich der fast immer verwendete XServer Bedarf noch Überarbeitung zwecks einfacherer Unterstützung externer Grafiktreiber und das gemeinsame Paketformat welches RPM und DEB ersetzen soll ist noch ein wichtiger Punkt für die Zukunft.

[FB]VentiLator
30.08.2009, 15:21
oh, hier möchte ich nochmal auf ein video aufmerksam machen, welches die problematik des desktop-linux sehr gut auffängt und behandelt: http://www.youtube.com/watch?v=YoYL4R3Te2s anschauen lohnt sich definitiv!

Common-Dolphin
30.08.2009, 15:28
Ich bleibe bei Windows weil es funktioniert ... im Gegensatz zu Linux habe ich mit Windows keine Probleme.
Und das die FSF anprangert das Windows Geld kostet, finde ich arm.
die Leute sitzen nunmal jahrelang in Räumen und programmieren dadran, das machen die nicht umsonst.
Ich bezahle gerne Geld für etwas, das meine Wünsche an ein gutes OS erfüllen, Linux kann das nicht.
Und diese Aktion werte ich als schwache Aktion der FSF, die scheinen ja wirklich in der Enge zu sitzen.

Gute Software macht von alleine auf sich aufmerksam, dazu muss man andere nicht schlecht machen.

v4uen
30.08.2009, 15:31
@Maul Wurf

Ich hab schon viele demo spiele als torrent geladen, chip online und sowas. Da ist nix mit malware.
Du meinstest vermutlich raubkopien mit "torrents", aber wenn du anderen mangelnde sachlichkeit vorwirfst, solltest du wenigstens den korrekten ausdruck verwenden.

Neocroth
30.08.2009, 16:02
Und das die FSF anprangert das Windows Geld kostet, finde ich arm.

Und aus welcher der "7 Sins" kannst du das herauslesen?

@Maul Wurf

von Sun gibts ein .odt-Plugin für Office: http://www.sun.com/software/star/odf_plugin/index.jsp

Keine Ahnung wie nützlich es ist, ich benutze nur Excel 2007 und LaTeX ;)

ChilliConCarne
30.08.2009, 16:15
Hm Maul Wurf, ich weiß ja nicht ... deine Beiträge sind mir extrem aufgefallen ...


ähnlich wie .net Framework die Programmierung weiterhin drastisch vereinfacht hat
Und genauso tat es Java davor.


Das Konzept der Polygone war halt zukunfsfähig und wohl durchdacht.
Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten, das Konzept der Polygone stamme von DX.



Die Sicherheit leidet halt darunter.
Ein Ammenmärchen das einfach nicht ausstirbt. Beleg bitte.


Wäre M$ Windows ein offenes Buch wäre es für Trojanerschreiber und Malwareschreiber NOCH EINFACHER
Also von Systemnaher Programmierung hast du scheinbar kein großes verständnis.


Das was so manche hier verlangen ist eher extrem linksliberal
Dann sind Gauss, Euler, Einstein, Galileo etc. alles linke marxisten aus alter Zeitgeschichte? Nur so als Anmerkung: Red Hat, Novell, Canancional ... die verdienen echtes Geld.


schrott (außer Firefox, Gimp)
Laut dieser Aussage ist also in deinen Augen folgendes Schrott: Eclipse, Okular, MySQL, Postgresql etc.
Naaaaa ja ....


Jeder der OO herrunterläd unterstützt dass einige 1000 programmierer ihren Job bei M$ verlieren... Und dann reden die Leuten über böse Manager und bonis?!
Der größte Unsinn den ich hier seit langem gelesen habe.



Visual Studio ist kostenlos und die beste IDE seit langem
Ja ... für einen Visual Basic Programmierer.


JEDER DER OO HERUNTERLADEN WILL SOLLTE VORERST DARAN DENKEN WIE WICHTIG IHM SEIN EIGENER ARBEITSPLATZ IST
Und zum Glück kann man dafür in Deutschland nicht belangt werden, sofern nichts anderes im Arbeitsvertrag.


Ich muss oo nutzen, da zwei meiner Professoren die Dateien in .odf und so wollen
Professoren? DU studierst Informatik?! Nichtsdestotrotz: Dann sei froh, dass deine Professoren keine Latex Dokumente wollten.


Es gibt Umfangreiche IDEs um praktisch plattformunabhängige Programme zu schreiben. siehe Qt.
QT ist keine IDE.



Außerdem willst du mir doch nicht erzählen, dass Linux nicht seine eigene Installationsroutine hat?
Linux (also Kernel) hat keine 'eigene Installationsroutine'.


und ich weiß einfach das es unmöglich ist sich über eine mp3-datei oder eine avi/mkv datei einen Virus Malware oder sontiges einzufangen.
Das ist so leider falsch. Du musst nur eine schlecht programmierte Abspielsoftware mit einer manipulierten Datei verwenden (am besten führt das ganze zu einen Segfault) und irgendwelchen Schnipseln in Dateiheadern oder Metainformationen stehen Tür und Tor offen.

blackiwid
30.08.2009, 19:07
ChilliConcarne: ok mag sein das dies theoretisch möglich wäre, kannst du mir mal einen Link schicken wo soetwas implementiert wurde, und wenn dann wäre dieser code auf ein os und einen mediaplayer zugeschnitten die ich nicht nutze. Und soweit ich weiß steht kein code in headerinformationen aber lasse mich gerne etwas anderem belehren?

ChilliConCarne
30.08.2009, 22:50
Du, ich hab nicht im Kopf wo wann welche Infizierung stattfand. Das letzte an das ich mich erinnere ist, dass sich ein Schädling mittels jpeg Dateien über den IE verbreitet hat. Google einfach mal nach solchen Dingen.


und wenn dann wäre dieser code auf ein os und einen mediaplayer zugeschnitten
Ich kann dir versichern, dass es eher weniger cross-platform viren gibt. Das ist kein enfaches Schreiben von Java Code ;). Schädlinge sind mehr als sonstige Software von bestimmten Systemkonstellationen abhängig. Die Dinger arbeiten nicht wie "rm -rf /". Dass du aus praktischer Sicht unsicher lebst behaupte ich ja nicht. Es geht nur darum zu sagen, dass das "unmöglich" von dir falsch ist.


Und soweit ich weiß steht kein code in headerinformationen aber lasse mich gerne etwas anderem belehren?
Du brauchst keinen ausführbaren Code um Katastrophen anzustellen. Siehe allein oben die jpeg Lücke. Ein Eingabestream kann gefährlich werden, wenn die verarbeitende Software nicht damit umgehen kann. Du musst es nur schaffen in einem SQL Server irgendwie den Query "drop table ..." unterzujubeln. Nennt sich sql-injection. Typischerweise reicht es jedoch wenn, sagen wir ein schlecht programmiertes c-programm, nicht vernünftig mit Zeigern umspringt (Segfaults etc.). Dieses nimmt irgendwelchen input. Videos, MP3s, Bilder ... nimm was du willst. Die komprimitierte Datei provoziert jetzt irgendeinen Pufferüberlauf und schmeißt aus dem eigenen Inhalt irgendwelchen Binärmisst rein, dessen Interpretation zu Chaos führt. Dieses Zeug kannst du ziemlich vielfältig in mp3, video, foo Dateien reinbinden. Was sollen Headerinformationen sein (Die Frage ist rethorisch)? Du kannst da reinpacken was du willst solang es Software XY interpretiert.

Wintermute
31.08.2009, 01:38
VentiLator;6548332']oh, hier möchte ich nochmal auf ein video aufmerksam machen

Danke.
=)
Ist wirklich sehr interessant. Der spricht genau das aus, was ich mir bei meinem (wiederholt) letzten Kontakt mit Linux vor 2 Jahren auch gedacht habe. =/ Irgendwie scheint sich seither nicht wirklich viel getan zu haben.

blackiwid
31.08.2009, 01:52
zieh mir grad das video rein, ist bischen lächerlich, hab hier auch nen beamer und unter ubuntu keine probleme. 2 klicks und gut.

Aber das ist genauso ein beispiel von falschen zuschreiben von problemen, wenn jemand mit den nvidia treibern problem hat dann sind die schuld. Nur weil LInux nicht wie windows ist aber die Hersteller es so behandeln wollen (20 jahre stabile apis...)

Würd gerne mal sehen wie toll micrsoft funktioneiren würde wenn sie alle 6 monate neue windows versionen raus hauen würden. Schmeiss all den beschissenen propritären shit raus und Linux läuft wie butter. 3d speed um neueste spiele zu spielen braucht man eh nicht, da ja eh kein spielehersteller mehr Linux unterstützt. Außer vielleicht alle 5 jahre ein ID spiel.

Natürlich ist auch in Linux nicht alles perfekt keine frage das ist es bei weitem bei Windows aber auch nicht.

Außerdem tut sich seit 1-2 jahren grade bei Xorg einiges zu nennen sind da KMS und vorallem Gallium, das wird treiberentwicklung zumindest unter allen Systemen außer Windows und vielleicht MacosX revolutionieren.
momentan ist man noch dabei wirklich überall mit jder grafikkarte 3d mit dem freien treiber zum laufen zu bringen. Und man ist dort recht nahe dran näher als jemals zu vor (zum glück ^^)

Ich mein ist ja schön neue vorschläge zu bringen, aber manche sind teilweise auch bischen bescheuert, es gibt die lsb, man kann niemand zwingen diese zu verwenden, wäre auch horror wenn alle nur noch rpms unterstützen würden weil das packetformat eines der schlechtesten in linux verfügbaren ist, dann gibt es distributionen wie gentoo die eben source packete haben die sich mit speziellen flags compilieren lassen, sozusagen ne massanzug distri, will man jetzt den entwickler verbieten solch ein linux anzubieten oder den usern verbieten diese distribution zu benutzen, das ist schwachsinn. Es setzen sich die besten durch und die anderen existieren eben noch weiter oder werden wenn sie wirklich niemand mehr nutzt und für entwickelt sterben sie, das ist wie evolution, es wagt doch auch keiner die ineffizienz von Evolution anzuprangern?

Wintermute
31.08.2009, 02:08
Reit doch nicht auf dem Beamer rum ... hab schon Leute gesehen, die seit 20 Jahren im Business sind und auf total bekloppte Probleme stoßen oder mal Standardfehler machen, die eigentlich total lächerlich sind. Das macht das was sie hinterher sagen auch nicht weniger wahr.

Er spricht ein paar allgemeine Problematiken an, die bis heute nicht gelöst wurden und weswegen sich Linux nie auf breiter Front durchgesetzt hat und im jetzigen Zustand auch nicht wird. Es ist da, wo es eingesetzt werden sollte, gut aufgehoben - aber nicht für jedermann. Mit Mac OS kam ich nach 20 Jahren Windows innerhalb von 2 Tagen gut klar und hatte einige Dinge gefunden, die ich nicht mehr missen wollte ... da konnte mein erstes Linux noch nicht mal Klänge abspielen. Aus Consumer-Sicht beurteilt ist das ein epic fail.

Danke für die Stichwörter, da werd ich in jedem Fall auch mal reinschauen. Die Sache ist: Ich als Pixelschieber habe keine Lust mich mehr als notwendig mit dem OS auseinander zu setzen ... mit OSX und Windows klappt das witzigerweise, mit dem laut Linux-Ultranerds alles könnenden Linuxes geht es leider nicht. =/ (Achtung, beides überspitzt. Ich setze mich rein aus Interesse mehr als notwendig damit auseinander.)

Man könnte nun sagen: Dann arbeite dich halt rein! Gib dir Mühe!
Ja stimmt ... nur leider denken 98% der Computerbenutzer wie ich. Sie arbeiten MIT dem Computer und nicht AN ihm.

Distris kommen und gehen, jede will die einzig wahre Revolution sein. Es klappte bisher kein einziges Mal auch nur ansatzweise (ACHTUNG: Ich rede immer noch von Endverbraucher oder vom professionellen Bereich Grafik, im speziellen: Photoshop).

Wie löst man dieses Problem? Ich kenne mich zu wenig mit der Materie aus, um da eine Antwort darauf zu geben. Das soll die Community tun. Meine Aufgabe ist es Linux alle 3 Jahre als reiner User wieder eine Chance zu geben, mich natürlich vorher gut zu informieren. Mehr kann ich nicht tun ... da Produkt muss mich überzeugen und sich mir anpassen bzw. sich einfach (<- Betonung) anpassen lassen.

Sommer 2010 sehen wir also weiter.
Ich weiß ja wo ich fragen kann. ;)

blackiwid
31.08.2009, 03:17
hmm 1. schnappst du immer sätze von mir irgendwie im falschen kontext auf, mich hat nicht gestört das er ein beamer problem hatte, sodnern das er linux dafür die schuld gegeben hat, gut hab nebenher gekocht vielleicht hab ich das auch falsch verstanden, aber es gibt für viele probleme eben 2 Sichtweisen wer schuld ist, und wenn wir immer sagen linux ist schuld und wir müssen es so anpassen das die probleme die da sind weg gehen, dann haben wir am schluss ein kostenloses Windows und das wollen die meisten Linux user nicht. Und es sind eben oft nicht nur probleme sondern oft im gleichen atomzug auch features, Man kann z.B. eine sich ständig ändernde Kernel api nicht mögen, und sagen ja dann müssen die firmen ihre treiber alle paar monate anpassen. Das ist ein Punkt, faktisch entwickelt sich so aber Linux viel schneller weiter wie Windows. (Rede jetzt vom Kernel)

Offene Software ist auch meistens sehr kompatibel mit anderer offener Software wo probleme entstehen sind meistens bei geschlossener Software. die Propritären Nvidia/AMD treiber und flash. Aber das liegt oft eben einfach an dessen Herstellern und eben das diese ausschließlich (fast) nach finanziellen interessen handeln, bei Linux gehts aber zum glück nicht in 1. Linie um geld zu machen sondern um die Leute freiheiten zu geben. Das linux zufällig technisch in vielen bereichen führend in anderen zumindest auch nicht so weit hinten dran oder gleich auf ist ist eher zufall bzw weil Firmen und Menschen eben zu einem großen anteil dieses Modell eben auch vorziehen.

Achja ganz witzig find ich das für das nächste Ubuntu, Canonical unter anderem solch einen App shop angekündigt hat, ob dieser sonderlich viele geschlossene Software anbietet weiß ich nicht, aber vielleicht geht man ja in die Richtung.

Doch Ubuntu rockt momentan wie damals schon angesprochen und das gilt heute noch viel mehr alles andere weg, nicht unbedinbt weil sie technisch so viel besser sind, aber es ist halt Dau gerecht. (will niemanden beleidigen ^^) Selbst diese "bösen" geschlossenen Treiber sind dort nur 2 Mausklicks entfernt. (vielleicht noch nen reboot) weiter integrieren geht nicht, das reicht aber auch.
Flash änlich, man muss halt nen kompromiss finden zwischen den leuten die geschlossene Software benutzen wollen und zu linux nicht aus freiheitsbedürfniss kommen sondern nur weil sie die technischen vorteile geniesen wollen und vielleicht später auch die Idee dahinter begreifen oder vielleicht auch nie die möglichkeit geben diese tools einfach zu installieren die tut ubuntu, und eben doch noch die freiheitsansprüche von linux verteidigen. Die meisten Linuxer zumindest die meisten die sich mehr damit befassen oder selbst entwickler von freier software sind, finden nämlich geschlossene Software böse, es geht dabei nicht darum das die firmen geld dafür verlangen das ist nicht das problem, dsa problem ist das sie die macht darüber behalten, das sie antifeatures einbauen können, ablaufdaten (hörte vorhin im chat was bei den applicationen für andoid phones) Das sie spyware einbauen können, das man es nicht anpassen kann, das man bei allem immer auf den hersteller angewiesen ist, das es vielleicht nur eine version gibt für ein Linux für 32bit nur oder nur für 64bit nur für x86 nicht für andere sachen weil niemand außer der hersteller es portieren kann etc. Man möchte freier sein, sowohl im sinne von Macht, als auch im Sinne von sicherheit, von spionagefunktionen über drm-"features" etc. Man will auch nicht das man software wie skype hat die rechenzeit ungefragt an 3. vom pc vermietet und biosinformationen ungefragt weitersendet... Man möchte auch nicht 3 monate warten müssen nachdem ein neuer kernel rausgekommen ist bis einer der Treiberhersteller mal lust hat, die 5 zeilen im code anzupassen und eine neue version zu kompilieren und diese dann anzupassen... Die liste lässt sich fast endlos fortsetzen.

So aber, mal diese Idealistischen Spinnerreichen beiseite gelegt ^^ man kann natürlich auch Photoshop laufen lassen (und ja ich kann verstehen das man für geld verdienen auch solche kompromisse eingeht) Ich persönlich würde es nicht tun, ich sitz aber momentan auch ohne job da, ob das nur damit zusammenhängt sei mal dahingestellt aber seis drum ^^. Hier gäbe es übrigends auch eine gute lösung um die leute nicht mehr abhängig zu machen bzw freier zu machen ein Bedarfsunabhängiges Grundeinkommen das man nicht nur wie heute hartz4 bekommt wenn man keine arbeit hat, sondern auch wenn man arbeit hat. Aber hör hier schon wieder wie mich hier alle als links-radikalen beschimpfen daher das nur am Rande.

So nochmal zu deinem Photoshop: du musst hierbei dann auch bischen bereit sein bischen geld hinzublättern wenns mit wenigen klicks gehen soll. Wenn du aber bereit bist 5 befehle von ner internetseite in die console zu kopieren und auszufürhen bzw noch leicht anzupassen geht das natürlich auch kostenlos:

http://www.basimo.de/words/archives/2006/10/13/photoshop-unter-linux-benutzen/

der link scheint noch besser:

http://www.peterkroener.de/zwei-wege-fuer-perfekt-funktionierendes-photoshop-unter-linux/

Wenn du paar euro über hast und lieber bischen zeit und nerven schonst, würd ich dir die software von codeweavers nahelegen ist im grunde ein gut vorkonfiguriertes Wine das es einfacher macht Anwendungen zu installieren: http://www.codeweavers.com/?lang=de

Vorteil codeweavers ist das sie ihre verbesserungen wieder an das orginalprojekt zurück liefern, das macht transgaming nicht. Dafür sind die tendentiel bischen weiter was den support von spielen angeht wenn ich richtig informiert bin.

Aber nochmal Ubuntu ist echt weit, es lässt sich einfacher installieren wie ein Windows, mir grausts immer davor Windows alle zig jahre zu installieren, aber bei Linux ist das kein problem man kann die installation anfangen im hintergrund und wärenddessen noch den browser von der installations cd starten und browsen oder Musik hören etc. Man wird auch nur am anfang mal paar wenige sachen gefragt und muss dann nur noch bischen warten wärend man im vordergrund surft ^^. Und es geht dann nach der installation weiter nicht erst 10 treiber oder wenigstens ein paar treiber von irgendwelchen seiten ziehen und manuell installieren in der regel läuft alles sofort. Dann das updatesystem das wirklich funktioniert im gegensatz zu windows, wo das von programm zu programm unterschiedlich ist. Ubuntu hat auch bei allr software gute standardeinstellugnen man installiert sie und man kann sie direkt benutzen (wobei das jetzt eher bei serversoftware oder sowas relevant ist bei desktop software gibts in der richtung eh weniger probleme) Naja hör jetzt mal auf, vielleicht morgen wieder ;)

Sorry für die fürchterliche Rechtsschreibung in dem beitrag, aber es ist schon sehr spät und naja der stärkste bin ich auch nicht was Rechtschreibung angeht mal nicht wenn ich mich nicht anstrenge ;)

achja fand es übrigends ein großer fehler das rpm damals als standard in lsb einging, wäre es damals deb geworden wären wir vielleicht schon weiter, vielleicht hätten dann redhat und novell (bzw damals noch suse) nachgegeben und das bessere format übernommen, aber das debian, das eindeutig überlegenere deb format aufgeben stand außer frage, und es kommt nicht von ungefähr das das erfolgreichste linux seit jeher dieses format benutzt, Das ist zwar sicher nicht der einzige grund für ubuntus erfolg aber es gehört dazu.

Wintermute
31.08.2009, 04:16
Danke für deine Ausführungen, die muss ich aber morgen nochmal durchlesen. :)
Nur ein kurzer Gedanke: Ubuntu ist erfolgreich, weil es sich erfolgreich (im Gegensatz zu anderen Versuchen bisher) in Richtung Mensch und intuitiver Nutzbarkeit+Komfort gedreht hat.

Ich lasse das mal als These bis morgen so stehen. ;)
n8

[FB]VentiLator
31.08.2009, 06:52
und hier noch ein SEHR interessanter beitrag zur windows sicherheit: http://chaosradio.ccc.de/cre022.html
anhören lohnt sich diesmal wieder :) zwar wird die sicherheit unter linux nur kurz angeschnitten, aber über die windows-probleme/lösungen erfährt man hier einiges!

Total01
31.08.2009, 08:58
Ich denke das Googles neues OS durchaus etwas werden könnte, manche die meinen Google könnte gegen MS nichts ausrichten die wissen gar nicht wie mächtig Google schon jetzt ist. Das Internet verbreitet sich immer mehr und Google ist der Gigant dieses wachsenden Mediums. Google könnte noch ein ernsteres Problem für Microsoft werden als viele meinen.

[FB]VentiLator
31.08.2009, 09:42
googles OS basiert auf linux... und wird kein "volles" OS sein, wie man es kennt, sondern mehr eine kleine, spezifische distribution, wie man sie heute auf manchen netbooks findet.

MountWalker
31.08.2009, 10:25
Also dass professionelle Grafikerei auf Linux (den mir bekannten Distros) Probleme macht, hat einen wahren Kern: Die "meiste" Monitorkalibrierungssoftware für Linux ist die von KDE und die ist wentlich weniger intuitiv, was was Apple von Haus aus mit OS X anbietet. Auf Windows gibts sowas von Haus aus auch nicht, aber wenigstens bieten Nvidia und ATI entsprechende Kalibrierungswerkzeuge an, so dass se praktisch verfügbar sind, was se für Linux halt nicht tun, was nicht die Schuld von linux ist, aber den praktischen Nutzen von Linuxdistros einschränkt. KDE ist ja af dem richtigen weg, immerhin gibts da eine Kalibrierungssoftware, die ich in Gnome noch nicht gefunden habe.
Es gibt also schon Problemchen, die sich mit der einen oder anderen Einsatzmöglichkeit stoßen, aber, ich sag nochmal was ich hier vor vielen Seiten schonmal gesagt habe: Diese Kampagne richtet sich an die top500minus1 (nicht an Microsoft) Unternehmen der US-Wirtschaft und ich bezweifle stark, dass da ein Grafikstudio drin wäre. Da gehts nur um Dokumentaustausch innerhalb der Unternehmen und Sachen wie Lotus Notes usw. ;)

Turrican101
31.08.2009, 10:50
Also dass professionelle Grafikerei auf Linux (den mir bekannten Distros) Probleme macht, hat einen wahren Kern: Die "meiste" Monitorkalibrierungssoftware für Linux ist die von KDE und die ist wentlich weniger intuitiv, was was Apple von Haus aus mit OS X anbietet.



Ich hab mir letztens mal angesehen, was ich machen müsste, um mein Wacom-Tablet, für das es natürlich keine Linuxtreiber gibt, unter Linux doch irgendwie zum laufen zu bekommen. :freak
Da gibts seitenweise Anleitungen was ich wie in welcher Reihenfolge machen müsste, tausend Sachen per Hand und unendlich lange Configdateien selbst schreiben, jedes Mal wenn ich z.b. die Druckpunkte angleichen will wieder die Configdateien raussuchen, alles per Hand über irgendwelche Variablen umändern, von denen ich natürlich nicht weiss, in welchen Wertebereichen das liegt, etc.
Unter Win/OSX installier ich die Treiber und die sehr gute Konfigurationssoftware und kann loslegen.

[FB]VentiLator
31.08.2009, 10:52
und wen willst du nun dafür beschuldigen? den linux-kernel oder die hersteller des tablets, die keine treiber schreiben?

MountWalker
31.08.2009, 11:22
Ich denke mal er will, genau wie ich, niemanden dafür "beschuldigen", es geht nur darum, dass Linux dadurch eben praktisch schlecht als Grafikworkstation geeignet ist - wer daran nun schuld ist, interessiert mich und Turrican101 nicht.

Aso nochmal kurz: Linux immer und überall "nein", aber diese Kampagne eindeutig "ja" - die von FSF adressierten Großkonzerne können davon profitieren (wobei einige der Adressaten das schon lange tun - IBM zählt schließlich zu den 500 umsatzstärksten US-Unternehmen).

[FB]VentiLator
31.08.2009, 11:29
ahso, klang so ein wenig nach "geht nicht, also ist es doof" :D stimmt ja so auch, wenn es um den nutzen geht, aber wenn der hersteller nun einen treiber schreiben würde, dann würde linux zumindest etwas mehr geeignet sein.

Turrican101
31.08.2009, 11:42
VentiLator;6551573']ahso, klang so ein wenig nach "geht nicht, also ist es doof" :D


Stimmt ja so gesehen auch, was interessierts mich WARUM irgendwas nicht geht? Wenn ich etwas benötige und ein System das nicht bietet, dann ist es halt "für mich" unbrauchbar, der Grund ist egal.

Wenn ich mir ne Pizza bestelle und der Lieferant erst nach 2Std ankommt interessierts mich auch nicht ob das daran liegt, weil er nen Platten hatte oder irgendwo Stau war. Zu spät ist zu spät. ;)

blackiwid
31.08.2009, 12:26
Turrican101: nein das stimmt nicht, wenn unter Windows Nvidia ne neue Treiberversion freigibt die fehlerhaft ist oder irgendwie beschränkt, wer ist dann schuld Microsoft oder Windows, oder gibst du da fairerweise doch Nvidia die schuld und überlegst dir das nächste mal ne ATI grafikkarte zu kaufen (kann man auch mit umgekehrten Markennamen durchspielen soll nur ein beispiel sein)

So und wieso gibst du hier dann Linux schuld wenn wacom scheisse baut und wieso kaufst du nicht das nächste mal doch die Hardware wo der Hersteller vernünftigen support gibt. Wieso wird hier zweierlei Mass gewertet?

Turrican101
31.08.2009, 12:34
Ich geb Linux nicht die Schuld, ich hab nur gesagt dass es mich nicht interessiert, wer Schuld hat und warum etwas nicht geht. Es geht mir halt nur um die Tatsache, DASS etwas bestimmtes nicht geht. Und wenn das eben ein K.O.-Kriterium ist, dann nimmt man halt was anderes. ;)

Und dein Beispiel mit den Treibern hab ich bei Vista gemacht.
Damals hatte ichn Tablet von Aiptek (auch nur zum Einstieg weil die eben billige Dinger machen) und selbst 1 Jahr nach Vista gabs von denen nur halbfertige und unbrauchbare Betatreiber. Da hab ich halt ne andere Hardware genommen, da meine Ansprüche eh gestiegen sind und ich was besseres brauchte. Das bessere hab ich dann aber bei Wacom gefunden und mir kein besseres von Aiptek geholt. Und ich wär garantiert nicht zu Linux gewechselt, falls es da Aiptektreiber gibt, nur weil das dann da funktioniert. Denn zwischen Aiptek und Wacom liegen qualitätsmäßig Welten, das hab ich sofort gemerkt, als ich mal mit nem Tablet von denen gearbeitet hab.

blackiwid
31.08.2009, 13:34
Ja das mag sein, es geht ja nicht darum wem du die schuld gibst, es geht darum was man wechselt, ok magst pech haben nur würd ich dann nicht rum jammern das für dich linux deshalb nicht in frage kommt, sondern würde sagen ja linux ist super aber leider bietet wacom keinen support für an deshalb kannst du nicht wechseln. Das k.o. kriterium setzt hier Wacom. Das auf dem Markt wohl auch eine marktbeherschende Stellung einnimmt wenn ich dich richtig verstehe da es sonst nur noch minderwertige konkurenz gibt?

Es geht ja auch nicht darum das jeder Linux einsetzt, aber es geht um Wahlfreiheit was du in dem fall nicht hast, unter andere wegen Wacom. Nun mag dir der praktische nutzen bzw die bedieneinfachkeit unter Windows wichtiger sein, wie deine Wahlfreiheit, (es scheint wie du ja sagst doch zu gehen wenn man bischen hand anlegt) das ist verständlich, nur nochmal die Schuld hierran liegt bei Wacom das sollte man zumindest verurteilen und es nicht als Fehler von Linux rausposaunen oder als NOGO für Linux (zum glück benutzt nur ein kleiner teil der user so hardware, auch wenns trotzdem schade ist) wenn das andere lesen denken sie dann ja Linux ist doch so scheisse auch wenn du das nicht so meinst, dabei kann kein kernel dev oder sonst wer was dafür sondern ausschließlich Wacom, auch könntest du einen Brief an Wacom schreiben z.B. so oder so änlich:

"Ich möchte mein Wacom xy gerät auch unter Linux einsetzen, ich bin langjähriger sonst zufriedener Kunde von Ihnen und würde mich sehr über Linux support freuen ich werde das bei meiner nächsten Kaufentscheidung mit berücksichtigen und ich denke ich spreche hier stellvertrettend für viele Ihrer Kunden, ich würde mich freuen von Ihnen diesbzüglcih zu hören, Gruß..."

Es ist ja nicht so das sich linux den Leuten aufzwingt oder die Linuxgemeinschaft das tut, die meisten schauen schon ganz freiwillig über den Tellerrand und dann kann man einfach nicht erwarten das die Linuxgemeinschaft ohne spezificatioenn für jegliche Hardware selber perfekte treiber bereit stellt. Klar ist es ärgerlich kenne auch jemand der hat auch unter anderem deshalb noch ein dualboot system weil er damit unter linux nicht so klar kommt. Es ist ärgerlich, und auch werden einige leute nicht auf linux wechseln deshalb nur bitte den Frust an die richtige Adresse hier Wacom.

MacroWelle
31.08.2009, 15:00
Wer sich nicht für Linux interessiert und nicht bereit ist sich mit (Hinter)Gründen auseinanderzusetzen, der soll es einfach lassen.

Das ist wie mit einer Frau, wenn Mann sich nicht für sie persönlich interessiert, sollte er die Finger von ihr lassen. Es sei denn sie ist Prostituierte.

@Turrican101
Wenn User Hardware und Software zusammen verwenden wollen, von denen bekannt ist das diese nicht gut zusammen funktioniert, dann sind sie selber schuld. Man kaufe seine Hardware für das Betriebssystem, dass man benutzen will (ggf. mehrere). Mache ich auch so für Linux und es läuft.

Keine Frage, es stellt natürlich ein Problem dar, wenn es keinen guten Treiber gibt, aber die FSF bestreitet dies doch nicht. Wir haben jetzt über 200 Beiträge, aber nahezu keine Kritik an den Argumenten der Kampagne, das kommentiert sich von selbst...

Wintermute
31.08.2009, 15:19
Doch, gab es. Es geht nur niemand darauf ein, weil jeder seine eigene, spezifische Meinung zu dem Thema hat. Imho ein weiteres Problem der Open Source oder Freie Software Welt - aber da wird nun arg OT denke ich. Deine PN beantworte ich noch, btw. Ich hab sie nicht vergessen.

jodd
31.08.2009, 15:37
OLPC macht Kinder von Microsoft abhängig (http://winfuture.de/news,49443.html)

demnach will die FSF lieber "dumme" kinder, als kinder die mit einen OS von Microsoft lernen. der "Verein" wird mir immer unsympathischer.

blackiwid
31.08.2009, 15:55
Naja das kann man so oder so interpretieren, wenn es das projekt nicht gegeben hätte würde es der freie markt regeln, ist bischen so wie wenn wir klamotten nach afrika schicken, das macht dort auch die lokale kleidungsindustrie dort kaputt, (das zeug wird dann nicht mal verschenkt sondern nur spottbillig verkauft zu konkurenzlosen preisen)

Wenn es das olpc projekt nicht gegeben hätte, hätten vielleicht die länder vor ort sich irgendwas organisiert, gebraucht pcs mit linux z.B. diese kann man z.B. auch hierzulande in großen stückzahlen recht günstig erwerben und ein export dort hin wäre wohl auch bezahlbar (alte schrottautos dort hin schiffen lohnt sich ja auch).

Aber bitte schön nicht immer von ner verkürzten übersetzen auf 3 sätze zusammengefassten Artikel auf die wahren absichten von der fsf schließen.

Zum Topic, es wurde nicht von mir oder vielen anderen die positiv in der richtung argumentieren schnell das Thema gewechselt, hier wurden dann einfach so kommentare gebracht wie "FSF will das alles kostenlos ist" oder so änlich. Da muss man doch mal paar sachen richtig stellen. Oft hat man sich gefragt ob die betroffenen auch nur mal für 2 minuten auf die seite gegangen sind, weil sie der kampanje ziele unterstellten die diese dort nicht verfasst hat.

Aber finde es noch eine halbwegs sachliche diskussion auch wenn sie ein wenig OffTopic ist.

MountWalker
31.08.2009, 15:59
Doch, gab es. Es geht nur niemand darauf ein, ...
Das stimmt nicht, an der kampagne selbst wurdde nichts kritisiert, sondern nur an Homy-Desktop- oder Grafiker-Desktop-Verbreitung, was aber mit dieser Kampagne nichtv das geringste zu tun hat, denn, ich wiederhol zum zigsten mal, sie richtet sich an die 500minus1 umsatzstärksten Unternehmen der US-Wirtschaft - da ist punkt aus Ende kein Grafikstudio drin, da ist kein Werbefilmchenmacher drin, da ist kein Fünf-Mann-Naturdokumentationsstrudio drin. An einem AVID-Videoschnitt-Arbeitsplatz bei NewLine Cinema oder TimeWarner Cinema usw. wirst du mitunter keine Desktop-Umgebung finden, weil da eine Linux/Unix-Kiste steht auf der außer AVID-Video-Programmen nichts läuft. Siehe meine Beiträge dazu - nur das schneidet ja hier keiner mit, weils bequemer ist einfach irgendwelceh Linux-Fans zu kontern, die bereit sind, mit euch Möchtegernkritikern eiune Diskussion am Thema vorbei zuz führen.

Die Argumente, die berechtigter Weise gegen Linux am einen oder anderen Arbeitsplatz sprechen, haben mit der kampagne nichts zu tun - auch wenns 99% der Poster in diesem Thread nicht passt, aber das Thema heißt nicht "OS Wars Classics".

@ jodd

Du übersiehst, dass bspw. in Indien Dorfcomputer mit freier Software bereits seit 2000/2001 eingesetzt werden. Das OLPC-Projekt sollte zurecht noch stärker angegriffen werden, weil es sich als Weltneuheit aufspielt, die es faktisch nicht ist. In IOndien hängen bspw. auchg seit ettlichen Jahren Computer in der Öfrfentlichkeit in einigen Armenvierteln nur für den Zweck, dass Straßenkiddies daran lernen - gibts alles, aber alle Welt tut so, als würde nur OLPC helfen. Dass die Ammies sich von den Philantropen so verblöden lassen, ist bei denen ja schon seit Jahrzehnten Kultur, aber dass uns Europäer diese von den medien getragene Verblödung mitmachen, ist relativ neu. Bei solchen Themen versteht man dann, warum ein afrikanischer knapp u30 Oppositiobnspolitiker in "Forum der Europäer" auf Arte mal die 45min der Sendung genutzt hatte, uns mal zu sagen, dass es besser wäre, wir würden in oder "für" Afrika null komma gar nichts machen, als was wir jetzt machen - das Problem mit den bei uns nicht wahrgenommenen Indien-Bürger-Computern ist, dass die bei diesen Computern frei veröffentlichte Software von einem rein indischen Unternehmen stammt - es hat schon TV-Dokus über diese gegeben, auf Pheonix, aber wahrgenommen werden die von den Massenmedien nicht und dann kommt OLPC und scheitert an der Preisvorgabe, die die indischen Armuts-PCs schon lange können (die meisten indischen Dörfer hängen am Internet und haben einen "PC-Opa" der den Bauern hilft, ihre Waren in Europa zu vermarkten) und lässt sich von Intel und Microsodft zum Werbemakler umkrempeln um die Preisvorgaben zu erfüllen, die die Inder auch ohne proprietäre Software hinbekommen - aus diesen Dokus weiß ich ja darüber, weils sonst bei uns totgeschwiegen wird.

Wir müssen endlich mal unseren verschissenen kolonialen Hochmut aufgeben, nachdem wir die Welt mit unserer Hilfsbereitschaft, wie Elvira bei den TinyToons, zerquetschen. Wenn wir helfen wollen, können wir das auch wien Marc Shuttlewortzh tun, indem wir die Software ganz einfach freistellen, wir müssen den Leuten kein CocaCola-T-Shirt anziehen. Es gibt in vielen Dritte-Welt-Staaten, nicht nur in Schwellenlänmdern, hochgebildete Arbeitskräfte als gemeldete Staatsbürger, die aber alle in den USA oder Europa arbeiten, weil sie zu Hause keine Arbeit finden, weil wir das Entstehen von Industrien durch unsere Fertigproduktverschenkerei verhindern. Die Schwellenländler von Indien machen ihren Dorf-PC seit Jahren selbst, die habens nicht nötig, dass ihnen US-Konzerne ihren zukünftigen Markt klauen. Freie Software hilft ihnen dabei, die Anpassung dieser Freien Software sichert dien Arbeitslplätze im größten indischen Software-Unternehmen, das die Software dieser Dorf-PCs pflegt.

blackiwid
31.08.2009, 16:13
hihi @Mountwalker Elvira ;) schöner vergleich. Ja es wäre wünschenswert wenn microsoft es nicht durch solche "bestungsänlichen" vorgängen schafft ein fuss in die Tür in afrika zu kriegen oder in andere enwicklungsländer, bzw ich nenne sie mal 2. Welt länder ;), denn diese sollten die abhängigkeit von einem konzern erst gar nicht beginnen, wir in europa und amerika kämpfen ja schon und werdens noch lange um diese beschränkung und abhängigkeit mal zu überwinden. Die Entwicklungsländer sollten wie gesagt den Schritt überspringen, dann können sie direkt von den fortschritten der technik profitieren ohne Hindernisse wie Lizenzen/Patente oder änliches und würden damit technisch sofort mit uns gleich ziehen oder uns gar überholen (auf dem pc sektor)

Das sind doch nur anfix-geschichten, erst verschenkts mans quasi (subventionierte laptops) dann wenn alle abhängig sind und nix anderes mehr als windows + deren programme bedienen können, müssen die firmen vor ort auch alle für die mitarbeiter windows anschaffen und dann natürlich zu schönen hohen preisen, und mit vielen kontrollen. Das ist bischen so wie bei Drogen, da gibt man kindern auch kostenlos drogen. Könnte man ja auch argumentieren gönnt ihr den Kindern etwa keinen spass? Nicht zu jedem preis sag ich dazu.

dgschrei
31.08.2009, 18:36
Wenn es das olpc projekt nicht gegeben hätte, hätten vielleicht die länder vor ort sich irgendwas organisiert, gebraucht pcs mit linux z.B. diese kann man z.B. auch hierzulande in großen stückzahlen recht günstig erwerben und ein export dort hin wäre wohl auch bezahlbar (alte schrottautos dort hin schiffen lohnt sich ja auch).

Also das ist ja nun wirklich. Lächerlich. Das OLPC Projekt gibt es nur, weil sich diese Länder eben gar nichts leisten können. Die meisten dieser Regierungen sind damit beschäftigt, den totalen Staatsbankrott samt Hyperinflation abzuwenden. Da ist definitiv kein einziger Euro übrig um den Kindern PCs zu verschaffen.
Jodd hat da schon ganz Recht. Die FSF verhält sich hier in einer klassisch asozialen Weise, die man so nicht mal von MS kennt. Die Argumentation der FSF lässt sich wirklich so zusammenfassen.
"Bevor ein Kind in Afrika einen Windows Laptop bekommt, soll es lieber überhaupt keinen Laptop bekommen. " :freak
Ein wirklich klasse Leistung. Vor allem will ich jetzt mal erklärt haben, warum die Kinder von Windows abhängig gemacht werden, nur weil der Laptop Windows drauf hat?
Abhängig würde ja bedeuten, dass den Kindern keine Alternative bleibt. Und das auch in Zukunft? Wo ist denn das der Fall?



ich wiederhol zum zigsten mal, sie richtet sich an die 500minus1 umsatzstärksten Unternehmen der US-Wirtschaft - da ist punkt aus Ende kein Grafikstudio drin, da ist kein Werbefilmchenmacher drin, da ist kein Fünf-Mann-Naturdokumentationsstrudio drin.
Bevor du hier groß rumtönst, wie wär's wenn wir einfach mal den Dow Jones (also die 30 größten US-Unternehmen durchgehen und nach Firmen suchen die Software benötigen, die unter Linux nicht läuft, aber sehr wohl unter Windows/MacOS lauffähig ist?
Boeing: Die kriegen ihre CAD Software aller Wahrscheinlichkeit nach nicht unter Linux zum Laufen.
Catterpillar: Siehe Boeing
Disney: Ein Riesenmoloch von Studios, die eindeutig auf die Multimediasoftware angewiesen sind. Allen voran Photoshop

Das sind jetzt zwar nur 3 aus den größten 30, aber man muss sich mal vor Augen führen, was das alles für Unternehmen sind:
2 Erdölkonzerne
4 Finanzdienstleister
2 Schwerindustriebetriebe
2 Telekommunikationsunternehmen
5 Technologiehersteller
1 Supermarktkette
1 Fastfoodkette
1 Pharmakonzern
2 Lebensmittelkonzerne
1 Baumarktkette
1 Konsumgüterhersteller

Was die FSF gern vergisst, ist, dass viele Unternehmen eigene Software verwenden, die bei einem Wechsel des Betriebssystems meist komplett neu geschrieben werden müsste. Bei welchen Unternehmen wäre das wohl der Fall?
Finanzdienstleister : Komplett neues Sicherheitssystem
Pharmakonzern: Da wird's wohl Software geben, von der ich nur träumen kann. ^^

Das macht schon mal weiter 5 Unternehmen.

Für welche Unternehmen wäre ein Umstieg zu Linux jetzt vielleicht noch möglich, aber äußerst unbequem?
Die Technologiehersteller. So lange der Markanteil so bleibt, wie er ist, werden die den Teufel tun, und auf Linux setzen, wenn sie mit der Endkundenbetreung beschäftigt sind.
IBM bietet Linux, also lassen wir das außen vor, Cisco könnte wohl auch gut umstellen, also fliegen die auch raus.Dann landen wir bei:
Intel + HP
Nochmal 2.

In geringerem Maße wäre es für alle Unternehmen unbequem nur noch auf Linux zu setzen, da z.B. die komplette Marketingabteilung auf die Adobe Suite angewiesen ist. Und bei den meisten großen Unternehmen ist die nicht ausgegliedert, sondern in House. Das vernachlässigen wir aber dann mal, weil es dann langsam abwegig wird.

Was ist das Ergebnis?
Von 30 Unternehmen, haben wir:
3 für die eine Umstellung unmöglich sein dürfte.
5 für die sich die Umstellung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht rechnen würde
2 für die eine Umstellung unbequem wäre.

Landen wir bei ingesamt 10 Firmen, bei denen eine Umstellung auch bei Umstellwillen unwahrscheinlich bis unmöglich ist.
Wenn man jetzt noch in Betracht zieht, dass in den Top500 der Anteil an im Kreativbereich angesiedelten Unternehmen wohl wesentlich höher sein wird, als die 3% im Dow(es werden ja wohl mehr als 15 sein.), dann kann ich echt nicht nachvollziehen, wie du behaupten kannst, dass sich für die Top 500 generell der Umstieg rechnet.

MountWalker
31.08.2009, 20:35
...
Boeing: Die kriegen ihre CAD Software aller Wahrscheinlichkeit nach nicht unter Linux zum Laufen.
...Welche CAD-Software solls denn sein? von den Mediengestalter-CAD-Programmen läuft zwar nur eines der drei, nämlich Maya, drauf, aber das ist dummerweise gleich so ziemlich das beste Modellingwerkzeug - ich glaube aber eher, dass Boeing sehr komplexe Luftsimulationen und Belastungssimulatzionen wichtiger nimmt, als reines CAD-Modelling und diese Sachen laufen auf HPC-Rechnern die mit absoluter Sicherheit weder von Windows noch von mac OS X verwaltet werden - welches unixoide System es auch sein wird, es wird ein unixoides System sein. Schonmal bei den Space-Shuttle-Missionen Computermmonitore angekuckt, die nicht ins große Terminalpaneel eingearbeitet sind? Da steht nicht aus Spaß das Logo von Sun Microsystems drauf. ;)

Boeing hat doch ein bisschen andere Anforderungen an Simulationssoftware, als ein Architekturstudent mit AutoCAD.

[FB]VentiLator
31.08.2009, 20:43
ich will gerade sagen, besonders in der industrie, d.h. schwerindustrie werden stark angepasste und anpassbare systeme verlang, die auf bestimmte bereiche zugeschnitten sind. hier wird man wohl zu 95% auf unix-basierende systeme stoßen, die also alle auf freeware basieren.

Maul Wurf
31.08.2009, 23:19
http://www.tecchannel.de/sicherheit/spam/401638/report_viren_unter_linux/index2.html

Ergänzung vom 31.08.2009 23:24 Uhr: Es gibt ein einfaches Prinzip:
Arbeiter und Arbeit schaffen den Mehrwert.
Dieser Mehrwert wird mit Geld belohnt.
Kommt dies nicht zustande, gerät das ganze System ins schwanken.
Immer. Die goldene Regel des KAPITALisumus

Stellt euch vor es gäbe überall freiwillige Klempner.
Wer würde dann noch zu einer Firma gehn?

Ergänzung vom 31.08.2009 23:34 Uhr: Zudem ist es ein mythos dass nur Linux Superduper speziell angepasst werden kann:
M$ erlaubt es in genau so großem umfang.

MountWalker
01.09.2009, 00:17
Mal für alle, die immernoch nicht verstanden haben, warum Open Source Software Entwicklung für alle vorteilhaft ist, hier mal ein Beispiel:
Open source can save your life (http://blogs.zdnet.com/storage/?p=575)

Maul Wurf
01.09.2009, 02:11
Ja - nur dass OpenSource Schreiber sich nicht so viel der Responsabilität stellen müssen...

[FB]VentiLator
01.09.2009, 11:02
Ergänzung vom 31.08.2009 23:34 Uhr: Zudem ist es ein mythos dass nur Linux Superduper speziell angepasst werden kann:
M$ erlaubt es in genau so großem umfang.
in was für einem umfang? man darf an ein paar APIs, mehr auch nicht. einem vergleich zu OFFENER software kann das doch nicht standhalten^^

LazyGarfield
01.09.2009, 11:45
Dumm nur, dass Linux und andere OS-Freeware noch immer nicht vergleichbar mit Windows ist und genau deshalb so wenige Anhänger findet.

Wenn man 1000 Faq´s lesen muss, weil man einen ollen Treiber installieren möchte und das dann trotzdem nicht funktioniert und von der eingebildeten Community auf Fragen nur "RTFM" als Standardantwort erhält (offensichtlich wissen die es selbst nicht, sonst müssten sie ja helfen können :p), dann sollte sich auch keiner wundern, dass alle Windows benutzen, auch wenn es nicht der Weissheit letzter Schluss ist.

Ich hatte noch nie einen PC von der Stange, kam aber um Windows nie herum. Alleine schon die Spieleunterstützung ist unvergleichlich.

Ich arbeitete auf dem ach so unsicheren Windows 3.11/95/98 und XP und immer (sofern es eines gab) am Adminkonto, weil mir die hin- und herloggerei am A.... geht, und hatte im Leben noch keinen Schädling auf meinem PC. Dafür hab ich bei Bekannten und Verwandten schon hunderte Schädlinge "gejagt" und "erlegt".

Wer ist also jetzt Schuld an den verseuchten Systemen? Der User der jede EXE unbesehen anklickt und jede Browsernachfrage (unbelesen) mit "ja" beantwortet oder das OS??? :lol

DRM interessiert mich nicht... Wer verwendet schon den ollen MP? :evillol

Das Einzige was mich an Vista und W7 stört ist, dass der Hardwaresound wegen dem DRM entfernt wurde, was imho einen krassen Rückschritt in Sachen Soundqualität zufolge hatte.

Spiele wie z. B. WoW (schlechtes Beispiel, ich weiss :)) klingen jetzt beschissen und von Sourroundsound ist keine Spur mehr, der wurde einfach für Vista durch Pseudosourround ersetzt. Wo ich früher klare, satte Sounds aus den richtigen Richtungen gehört habe, hör ich jetzt garnichts oder nur dumpfe, hallende, unecht klingende Soundfetzen, als würde mein Char im Badezimmer kämpfen.

Und hört mir auf mit Monopolstellung! Windows ist nicht umsonst erfolgreich. Da steckt jede Menge Arbeit und auch Geld drin. Versuch mal ein neues OS zu etablieren und fast alle Softwarehersteller dazu zu bringen, dafür Software zu schreiben und dann sehn wir weiter ;)

JEDER der als einziger ein so erfolgreiches Produkt am Markt hätte, würde genauso handeln und alles dazu tun, um seinen Platz an der Front zu behalten.

Jeder der das abstreitet, war noch nie in einer solchen Situation (was wohl die Meisten sein werden :p) oder ist einfach nur unrealistisch. ;)

MountWalker
01.09.2009, 12:50
@ Maul Wurf

Hast du den Link wenigstens mal anklickt und überflogen? das System dort ist absolut verlässlich - die FOSS-Prjekte von IBM und Sun Microsystems usw. usf. auch, die DARPA hat übrigens für "verlässliche" Sicherung der Systeme die von der National Security Agency genutzt werden SELinux entwickelt, 100% GPL, aso freier kann Software nicht sein - klar, die NSA ist ganz betsimmt einfach doof und hätte lieber irgendwas vom Home-user-bedürfnisbefriediger Microsoft verwenden sollen.

Wenn du jetzt immernoch nicht aufhörst, solche Sachen zu ignorieren, werde ich beantragen den Thread wegen Shreddern schließen zu lassen.

TchiboMann
01.09.2009, 13:12
@GameRsT #58 (http://www.computerbase.de/forum/showpost.php?p=6540801&postcount=58)
@ FBVentilator #52 (http://www.computerbase.de/forum/showpost.php?p=6540761&postcount=52)

Ja, bei manchen kanns schon funktionieren - allerdings wird das ganz gern auch verallgemeinert. Wenn man mal so herumfragt "Wie stehst du zu Opensource?" und "Wenn du Opensource nutzt weil dir das Programm gefällt, lässte dem Programmierer auch entsprechend Lohn zukommen?" - dann wirste staunen, welch - sorry - asoziale Antworten da teilweise kommen. "Nö, warum denn? Ist mir doch egal, es is kostenlos und gut ist." Dass da aber jemand zig Stunden seines Lebens damit verbracht hat, diese Software zu erstellen - und dann womöglich bei Fehlern auch noch Undankbarkeit zu spüren bekommt, das ist vielen schlichtweg egal. Da könnte ich als Programmierer einfach nur noch sagen: Dann codet euch den - sorry - Scheiss doch selbst.

In den USA ist der Gedanke da viel weiter - da kannste mit Opensource auch insoweit Geld verdienen, dass du davon in der Regel auch Leben kannst, oder es wenigstens ein gutes Zubrot zu deinem normalen Job ist. In Deutschland ist sowas absolut undenkbar. Da sind wir echt Rückständig.

Das ist auch der Grund, warum ich diese "Piratenpartei" hasse. "Kulturflatrate + Auftragsarbeit reichen für Werkschaffende!" - dem ist faktisch überhaupt keinesfalls so. Wer das nicht einsieht, der tut mir wirklich leid. Man müsste allein in DE den DSL-Preis dermaßen in die höhe schrauben, dass sich kaum einer mehr DSL leisten kann - denn in Deutschland gibts mehr als eine Handvoll Werkschaffende. Mal ein Rechenbeispiel:

Geht man davon aus, dass es 20 Mio Highspeed-Internetanschlüsse gibt und jeder Anschluss 50 Eur Kulturflatrate zahlt (also ~90 Euro Endpreis) - dann kämen etwa 1000 Mio Euro zusammen. Soweit, so gut.

Dann kommt aber die Zahl der Werkschaffenden zum Tragen. Geht man davon aus, dass es 100.000 Werkschaffende in DE gibt (denke dass das sogar noch hoffnungslos untertrieben ist...), dann käme auf jeden einzelnen wie viel Lohn? Richtig - bummelig 10.000 Eur. Und davon kannste schlichtweg nicht leben. Unmöglich. Achja - und dann ist ja auch noch die Frage: Wie schauts bei ausländischen Werkschaffenden aus? Tja - da sitzen auch potentiell noch ein paar hunderttausende Leute, die entsprechend entlohnt werden wollen.

Und mal abgesehen davon - jeder Werkschaffende musste selbst auch noch irgendwo Geld in Software reinstecken (weil: private use ist frei, commercial nicht) - kann aber mit dem, was er daraus keriert, kein Geld verdienen, weil die Piratenpartei und deren Verfechter wollen, dass das Werk für privaten Gebrauch frei ist. Wer da das Paradoxon nicht erkennt...

Was macht z.B. ein CMS-Entwickler, der überwiegend für privat (Clan, Blog, Hobby, Fansite...) sein CMS anbietet? Der muss es praktisch (wenns nach dieser Opensourceideologie geht) allen kostenlos zur Verfügung stellen. Und er kann froh sein, wenn er dann den ein oder anderen Euro mal zugesteckt bekommt - ansonsten ist da Hartz4 angesagt. Und das, wo er da wahrscheinlich ein bis zwei Jahre Arbeit reingesteckt hat. Ist das fair? Denke nicht.

Im gewissen Maß ist Opensource sinnvoll und gut, gar keine Frage. Aber es muss immer noch jedem Programmierer selbst überlassen werden, ob er für seine Arbeit Geld verlangt und wenn ja, wie viel. Das darf weder Staatlich kontrolliert noch verboten werden - das wäre gegen jedweden wirtschaftlichen Grundsatz - vor allem dem Grundsatz des "Leistung für Gegenleistung"-Prinzips.

Und: Quellcode ist _grundsätzlich_ Gehirnleistung. PHP z.B. wurde natürlich von jemand andrem entwickelt und man kann froh sein, dass es kostenlos ist. Doch diese Basis allein bringt rein gar nichts, wenn da nicht jemand ist, der sich in EIGENARBEIT sich mit der Scriptmaschine auseinandersetzt. de.php.net (http://de.php.net) bietet zwar eine recht umfassende Hilfe zu den einzelnen Funktionen - aber: Es liegt immer noch am Programmierer selbst, wie er diese Funktionen nutzt. PHP gibt einem nur die Mittel, die Möglichkeit liegt beim Programmierer. Und DAS ist das, was bei vielen Scriptsprachen ähnlich abläuft - DAS ist das, was der User bereit sein sollte zu entlohnen. Das sehn leider nur die wenigsten in Deutschland wirklich ein.

Außerdem ist auch fakt, dass diejenigen, die wirklich extrem gut sind und mit dieser Scriptsprache ihren Lebensunterhalt verdient haben, gerne auch bei der Weiterentwicklung von PHP weiterhelfen (Beispiel: Manuel Lemos aus Portugal (http://phpclasses.mirrors.php-homepage.de/browse/author/1.html) - Verdient seine Kohle mit PHP-Entwicklung, ist bei PHPClasses.org aktiv und wirkt auch bei der Weiterentwicklung von PHP mit) Und da schliesst sich eben auch der Kreis. Die Profiprogrammierer geben ihr Wissen in Form von Tutorials und anderen Hilfen weiter - für ihre kompletten Programme jedoch wollen sie auch entsprechend bezahlt werden. Da ist überhaupt nichts anstößiges dran. Und nein - solche fälle sind keine Ausnahme, sie sind die Regel. Beispiel PECL - komplett von Leuten programmiert, die sich mit Programmierung ihren Lebensunterhalt verdienen und als Gegenleistung kostenlos einige Tools für PHP geschrieben haben - kostenlos. Es findet da ein Ausgleich statt, ein Kompromiss: "Ich nutze Dinge, die andere zur Verfügung stellen - gebe dann, wenn ich genug weiß, auch mein Wissen in Form von Tipps, Tricks und Tutorials an andere weiter." So - und nicht anders - hat es auch zu funktionieren. Das darf aber eben nicht ausschließen, dass Programmierer für einige ihrer Softwares auch von Privatleuten Geld verlangen.

Das Patentsystem ist dabei noch ein ganz andres Thema... Da bin ich auch eher der Meinung, dasses restrukturiert werden müsste.

MountWalker
01.09.2009, 13:17
Bei all deinem Vorurteilsgemecker möchte ich dich mal darauf hinweisen, dass die Kulturflatrate in der Piratenpartei immernoch kontrovers diskutiert wird, eben auch wegen den Punkten, wie das ganze verteilt wird. Ansonsten nur zum abertausendsten Mal der Hinweis, dass man als Open-Source-Entwickler nicht von Spenden von Privatpersonen lebt, wer sowas will, schreibt idR. auch nicht OpenSource sondern "Freeware" (Closed Source Software die auch gänzlich proprietär sein darf deren einzige Freiheit die Kostenfreiheit ist). Freie Software ist eben nicht nur kostenfrei.

TchiboMann
01.09.2009, 13:28
Mir gehts da erstmal rein um den Gedanken freier Software und dem, was die Piratenpartei und deren Anhänger verlangen. Von Freeware kannste ebensowenig leben wie von Opensource, da der einzige Unterschied nur der closed source ist. Du kannst nur mit Software Geld verdienen, die du auch regulär verkaufen kannst und _nicht_ frei kopiert werden darf. Eine Sicherheitskopie darf jedem vergönnt sein - blos darf sie niemals weitergegeben werden. Weder privat, noch kommerziell. Da kannste mir sagen wasde willst.

MountWalker
01.09.2009, 13:53
Das ist vollkommener Blödsinn, denn unter vielen anderen bezahlt IBM Entwickler von FOSS. daran ändert sich mit FOSS nicht so wahnsinnig viel, was sich ändert, ist, welchen Stellenwert die Software hat - im Gegensatz zur klassischen Kommerzsoftware, wird FOSS nicht mehr für sich selbst entwickelt, sondern um Services, Geräte usw. möglich zu machen. TomTom bspw. bezahlt gerade die Entwicklungen im Linuxumfeld (mit), die für TomTom-Geräte vorteilhaft sind. Oracle, das größte Datenbankunternehmen der Welt, bezahlt FOSS-Entwicklungen im Datenbankumfeld, bspw. stehen diewichtigsten Entwickler von btrfs auf der Gehaltsliste von Oracle.

[FB]VentiLator
01.09.2009, 13:59
und mal zu dem "entwickler freier software, der dann doch kein geld aus spenden bekommt" - es ist ja nicht so, dass er es sich nicht aussuchen könnte. du sagst hier in etwa, dass es im aufgezwungen ist, freie software zu schreiben und dass er dann doof guckt, wenn er kein geld bekommt. das ist idiotisch^^

Maul Wurf
01.09.2009, 14:31
@Mountwalker
Noch nie was von Windows Embedded gehört? ist sehr zuverlässlig.
Windows kann man mittlerweile genau so gut anpassen wie jede Linux Distribution, auch wenn man von Windows nicht den "Kernel" zur Verfügung gesetzt bekommt, so kann man dank zahlreicher Tool, die sehr leicht zu bedienen sind, Windows wunderbar zurechtschnippeln.

Bin kein Windows Fanatiker, wollt nur zeigen dass der mythos "linux lässt sich als einziges System gut zurechtschneiden" eine Lüge ist.

Es gibt ein einfaches Prinzip:
Arbeiter und Arbeit schaffen den Mehrwert.
Dieser Mehrwert wird mit Geld belohnt.
Kommt dies nicht zustande, gerät das ganze System ins schwanken.
Die goldene Regel des KAPITALisumus

ubuntu und openSuse werden ausschließlich von freiwilligen geschrieben...
Und solche Produkte sollen mit Windows konkurieren?
Moral = 0

[FB]VentiLator
01.09.2009, 14:39
"Es gibt ein einfaches Prinzip:
Arbeiter und Arbeit schaffen den Mehrwert.
Dieser Mehrwert wird mit Geld belohnt.
Kommt dies nicht zustande, gerät das ganze System ins schwanken.
Immer. Die goldene Regel des KAPITALisumus "

und dann gibt es auch noch ganz nette, verrückte leute, denen ein mehrwert total egal ist, die einfach nur nett sind und ihre fähigkeiten der gemeinheit schenken, sich ins fäustchen lachen und zufrieden sind, ohne reichtum, ohne kaptial.

Maul Wurf
01.09.2009, 14:45
@ventilator + mountwalker
Zudem habt ihr hier im Forum gezeigt, dass ihr openSource extremisten seid und nicht offen für Argument seid. Desshalb hat das weiterführen des Themas keinen Zweck mehr.

@ventilator
Das ist total egal, arbeit muss immer bezahlt werden, ob es der Arbeiter will oder nicht.
Sonst gerät das System ins Schwanken.

Schau doch bitte nochmal mein Beispiel mit dem Klempner an.

[FB]VentiLator
01.09.2009, 14:54
also ich würde mich nicht als extremisten bezeichnen, nein garnicht :( nur weil ich andere ansichten habe?

wieso muss arbeit bezahlt werden? muss ich jetzt auch bezahlt werden, wenn ich hello_world.cpp kompiliere? es soll leute geben, die software schreiben weil es spass macht. ob sie dabei ein bestehendes produkt "kopieren" spielt für sie doch keine rolle.

dgschrei
01.09.2009, 18:09
@Ventilator
Dass ausgerechnet du dich gegen diese Argumentation stellst? Du warst doch derjenige, der dieses Video hier gepostet hat. http://www.youtube.com/watch?v=YoYL4R3Te2s
Die zentral Aussage von dem Mann ist doch gerade:
"Software costs money to make." und " Developpers need to eat."
Und genau damit greift er den Knackpunkt der momentanen Entwicklung von Open Source Software an. Wie er es so schön sagt:
Wenn wir wollen, dass die Open Source Software konkurrenzfähig zur Closed Source Software werden soll, müssen wir willens sein, eine ähnliche Menge an Geld in die Entwicklung dieser Programme zu schieben, wie wir es heute für Bezahlsoftware tun.
Die Entwicklung von Windows Vista hat 5 Milliarden Dollar gekostet. Der Großteil dieser Kosten entfällt logischerweise auf die Gehälter von Entwicklern.
Wenn nun die OpenSource Community ein ähnliches Projekt auf die Beine stellen will, benötigt sie ähnliche Mengen an Geld. Denn die Entwickler, die daran arbeiten, wollen schließlich auch von irgendwas überleben. Es kann sich schließlich nicht jeder auf seinen Idealismus berufen und dann einfach HartzIV kassieren und für Linux etc. coden.
Momentan gibt es zur Lösung dieses Problems nur einen Weg. Der Entwickler hat nebenher noch einen normalen Job. Höchstwahrscheinlich auch als Programmierer in irgendeiner kommerziellen Firma.
Das Problem: Damit kann der Entwickler sich nicht in normaler Arbeitszeit (sprich 40h/Woche) mit dem Projekt beschäftigen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten, diesem Problem zu begegnen
Man bringt mehr Entwickler ins Projekt, um das auszugleichen oder,
Es dauert halt einfach ewig, bis etwas fertig ist.

Da die letzte Option natürlich nicht akzeptabel ist, sieht der momentane Lösungsansatz eben so aus, dass man extrem viele Entwickler auf große Softwareprojekte wirft.
Das Problem dabei, fasst der Mann in deinem Video aber auch gut zusammen. Mehr Entwickler heißt nicht automatisch, dass das Produkt besser wird. Eher verhält es sich so, wie in dem deutschen Sprichwort: " Viele Köche verderben den Brei.", weil einfach zu viele Ideen auf einen Haufen kommen. Bei einem professionellem Entwickler, sei es nun Microsoft, Adobe, Ahead oder wer auch immer, sind viele Ideen kein Problem, weil ein ordentliches Projektmanagement dahinter steht. Die "schlechten" Ideen, werden also schon vorher ausgesiebt.
Das funktioniert aber bei der momentanen Art der OpenSource Entwicklung meist nicht, da ja jeder Entwickler freiwillig mitwirkt. Sagt man einem Entwickler nun, dass seine Idee Scheiße ist, dann wird der sich höchstwahrscheinlich einen anderen Zeitvertreib suche. Man muss also ständig Kompromisse eingehen. Und das hält auf. Siehe OpenGL. Während die KronosGroup (so heißen die doch oder?) sich noch streitet, welche Features integriert werden sollen, hat MS bei Direct3D einfach radikal festgelegt, was integriert werden soll und das wird dann auch durchgezogen.
Ein Mitspracherecht haben hier höchstens Nvidia und ATI, weswegen DX10 ja auch dank Nvidia ziemlich beschnitten wurde. :(
Es wäre also wesentlich besser, wenn es so laufen würde, wie der Mann im Video es beschreibt: Fünf Entwickler und ein Tester setzen sich hin und programmieren eine Videobearbeitungssoftware mit ungefähr dem Funktionsumfang von Windows MovieMaker.
Er schätzt den Zeitaufwand auf ein Jahr. Bei einem Jahresgehalt von 75.000 Dollar/Jahr (für US Verhältnisse normal) macht das 450.000 Dollar, die aufgetrieben werden müssen.
Das Problem. Open Source Software versucht sich momentan vor allem dadurch populär zu machen, dass sie kostenlos ist. Denn mal ehrlich, wer würde für den Windows MovieMaker getrennt etwas zahlen? (letztendlich zahlt man ihn ja mit Windows mit, wobei die halbe Million bei den 5 Milliarden nicht wirklich ins Gewicht fällt)
Wo kommt also jetzt das Geld dafür her? Momentan läuft es größtenteils über Spenden, aber da kommt im Leben nicht genug zu Stande, denn "Geiz ist Geil!".

Das sieht man auch sehr schön an den Programmen, die die Open Source Verfechter den Leuten am liebsten unter die Nase halten, wenn sie von deren Vorteilen schwärmen.
Allen voran Firefox.
Firefox kann sich momentan aber nur so gut entwickeln, weil Google massenweise Geld in dessen Entwicklung steckt und im Gegenzug dafür die Standardsuchmaschine im Firefox ist.(Ein Schelm, wer da die Zementierung eines Monopols drin sieht. Zum Glück kann man die Suchmaschine ja ändern, sonst wäre das wohl ein Fall für die Wettbewerbshüter. )
Das Problem: Google hat jetzt einen eigenen Browser, und die Verträge mit den Firefox Entwicklern laufen meines Wissens nur noch bis nächstes Jahr. Danach kann man wohl davon ausgehen, dass Google den Geldhahn zudrehen wird, da man ja logischerweise eher den eigenen Browser pushen wird.
Ab diesem Zeitpunkt wird es erst wirklich interessant werden, zu beobachten, wie sich der Firefox entwickelt.
Ich schätze (Vorsicht persönliche Meinung), dass ab diesem Zeitpunkt Opera wieder anfangen wird, sich vom Firefox abzusetzen, da Opera ja mit den ganzen Moblie Versionen ihres Browsers eine beständige Geldquelle haben.
Der Überzeugung bin ich vor allem deshalb, weil es neben Firefox keinen anderen bekannten Open Source Browser mit diesem Leistungsumfang gibt. Wenn es wirklich auch ohne Finanzierung funktionieren würde, dann ,müsste es ja mindestens noch ein konkurrenzfähiges Alternativprojekt zum Firefox geben. Nur findet man da auf weiter Flur nichts.

MountWalker
01.09.2009, 18:30
1. Dein Vergkleich von Microsoft DirectX mit OpenGL ist deshalb Quatsch, weil die Khronos Group aus haaregenau den Unternehmen besteht, die bei Direct3D an Microsoft Empfehlungen geben, was aufgenommen werden soll. Der Unterschied zw. D3D und OGL ist nicht, dass das eine lahm entwickelt würde - denn "inoffizielle" Erweiterungen, die zu OGL dazugehören, wie die Milch zum Kakao, stehen bei OGL ab dem ersten Tag zur Verfügung, an dem sier jemand geschrieben hat, während man bei D3D Jahre darauf warten darf, dass sie integriert werden. Zwischen inoffizieller Erweiterung und offiziellem Standard gibts bei OGL viele Zwischenschritte, mit dem, was D3D bietet, ist man da auch schnell en par - einer Spezifikation, die sowohl von ATI als auch von Nvidia genutzt wird. Was bei OGL eine Ewigkeit länger dauert, als eine D3D-Spec, ist der offizielle Standard, der von allen OGL-Karten zwingend unterstützt werden muss, aber den bekommt man bei D3D ja eh nie (siehe bspw. fehlendes vertex shading in Intel D3D9-Grafikchips zum Vistastart), insofern ist es einfach unlauter, diesen mit D3D zu vergleichen.

desweioteren erinnere ich jetzt zum abertausendsten Mal daran, dass auch FOSS-Entwickler mituntzer direkt für ihre FOSS-Entwicklung angestellt sind - Oracle btrfs, die KDE-Entwiccklungslkeitung, die Gnome-Entwicklungsleitung (verteilt auf ich glaube ca. 10 Unternehmen!) usw. usf.

Was also kostenlos dazu kommt ist nur das, was koordiniert wird, nicht die Koordination selbst. Und was das angebliche Qualitätsproblem durch die tausenden Contributors betrifft, möge mir mal einer von euch Anti-OSS-Experten ein unixoides System zeigen, das maßgeblich besser als Linux wäre, ohne selbst unter irgend einer Public License zu stehen - jedes aktuelle BSD ist nach den Kriterien der FSF Freie Software, OpenSolaris ist nach den Kriterien der FSF freie Software, Apple Darwin ist nach den Kriterien der FSF Freie Software usw. usf. SGI verkauft seit ettlichen Jahren Linux-Computer, XFS ist nicht ohne Grund seit 2001 unter GNU GPL im Linux-Kernel aufgenommen, Novell hat NetWare zugunsten von Linux nahezu beerdigt usw. usf. Merkt ihr was?

dgschrei
01.09.2009, 19:14
Und damit widerlegst du mich jetzt? Du bestätigst doch eher das, was ich gesagt habe.
Für große Projekte kann die Entwicklung nur effektiv funktionieren, wenn es auch fest angestellte Entwickler gibt.
Die Aussage des Mannes ist schon richtig. Wenn wir Closed Source Software durch Open Source Software ersetzen wollen, dann muss fast die selbe Menge an Geld, die heute für propiretäre Software ausgegeben wird in die Entwicklung von Open Source Projekten fließen. Das einzige Einsparpotential wäre da die Gewinnmarge der heutigen Softwareunternehmen.

Und nochmal zu OpenGl. Und was nützt es mir, dass es dank Open Source 100+ Auswüchse für OpenGL gibt, die ich ebenfalls nutzen kann?
Programmiert wird immer für den kleinsten gemeinsamen Nenner. Und das ist der definierte Standard. Und wenn der eben zu lange braucht, bis er formuliert ist, dann ist das schlicht Scheiße. Da gibt es kein drumherum reden. Das ist das selbe wie mit der Diktatur und der Demokratie. In der Demokratie brauchen Entscheidungen laaaaange, in der Dikatur fallen sie schnell. Wer letztendlich die besseren Entscheidungen trifft, lässt sich nicht sagen. Wenn man sich nur ansieht, was alles für halbgare bis faule Kompromisse im Bundestag geschlossen werden, kann man nicht behaupten, dass die Demokratie immer zur bestmöglichen Lösung führt.
Theoretisch hätte die Diktatur das Zeug dazu, eine wesentlich effektivere Staatsform zu sein, nur existiert eben der Mensch nicht, der dazu in der Lage wäre, hier unparteiisch die Spitze zu übernehmen. Deswegen gibt es eben die Demokratie.
Aber um wieder aufs Thema zurückzukommen. Es wird immer für den kleinsten gemeinsamen Nenner programmiert. Oder kennst du ein Spiel, das die Tesselationseinheit verwendet, die man auf den heutigen ATI-Karten findet? Es wäre sicherlich möglich, auf diese zuzugreifen, auch wenn man Direct3D verwendet. Würde halt einen gewissen Aufwand bedeuten.

ChilliConCarne
01.09.2009, 21:02
Kleine Anmerkungen am Rande.




Und nochmal zu OpenGl. Und was nützt es mir, dass es dank Open Source 100+ Auswüchse für OpenGL gibt, die ich ebenfalls nutzen kann?
Es gibt nur eine Hand voll. Unzwar die Treiber der Grafikkartenhersteller und Mesa. Und es sind keine Auswüchse dabei, eben gerade wegen des gemeinsamen Nenners.




Und wenn der eben zu lange braucht, bis er formuliert ist, dann ist das schlicht Scheiße.

Warum? Bzw. anders gefragt: wann und warum dauert es 'zu lange'?




Theoretisch hätte die Diktatur das Zeug dazu, eine wesentlich effektivere Staatsform zu sein,
Mit dieser Aussage wäre ich VERDAMMT VORSICHTIG! Was du als 'theoretisch ideale' Staatsform siehst, wird vielmehr im Marxismus gesehen. Diktatur ist nicht effektiv da sie aus Prinzip menschenverachtend ist. Da ist es egal wer an der Spitze ist. Das hat, wie im folgenden Zitat:


nur existiert eben der Mensch nicht, der dazu in der Lage wäre, hier unparteiisch die Spitze zu übernehmen.
nix mit 'unparteiischen Führungspositionen' zu tun! Solche Aussagen würde ich mir verkneifen, wenn man davon nichts weiß. Und falls du doch davon Ahnung haben solltest, können wir gerne einen Ehrfahrungsaustausch machen. Ja, EHRFAHRUNGSaustausch!




Oder kennst du ein Spiel, das die Tesselationseinheit verwendet, die man auf den heutigen ATI-Karten findet? Es wäre sicherlich möglich, auf diese zuzugreifen, auch wenn man Direct3D verwendet. Würde halt einen gewissen Aufwand bedeuten.
Ich weiß nicht ob es ein Spiel verwendet, aber das hier:
OpenGL Tesselation (http://www.songho.ca/opengl/gl_tessellation.html)
scheint darauf zu deuten, dass Tesselation verwendet wird. Bin mir aber nicht sicher.

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Ansonsten: Nach ca. 200 Beiträgen und ohne Nagetiere die im Boden buddeln, eine richtig interressante Diskussion :).

dgschrei
01.09.2009, 22:16
Es dauert dann zu lange, wenn das proprietäre Direct3D in der Lage ist, technologisch davonzuziehen. Eigentlich sollten beide APIs technologisch immer gleich auf sein.
Nur leider ist das bei OpenGL wegen Rückwärtskompatibilität und dem ewigen Streit, was jetzt nun offiziell Teil der API ist nicht der Fall.
Es gibt ja eigentlich nur zwei Gründe, warum ein Entwickler zum proprietären Direct3D greifen sollte, anstatt auf OpenGl zu setzen.
Entweder, Direct3D ist technisch voraus oder
es spart dem Entwickler Geld, weil sich leichter darin programmieren lässt.

Wobei der zweite Teil ja eigentlich auch was mit technisch voraus zu tun hat. Denn es muss ja offensichtlich irgendwas gedreht worden sein, damit sich die API besser verwenden lässt.

Welcher von den beiden Gründen es nun letztendlich ist, müsste man einen Entwickler fragen. Aber anscheinend scheint ein entsprechender Grund zu existieren. Anders kann man die nahezu 100%ige Verwendung von Direct3D nicht erklären. So gut kann nicht einmal Microsoft Monopole schaffen. ^^


Was die Politik angeht: Das Theoretisch war aus gutem Grund fett geschrieben. Das ist reine Theorie, die nie in der Praxis durchgeführt werden kann. Der perfekte Staat, wäre nunmal der, der immer die richtige Entscheidung sofort treffen kann.
Ist ein bisschen so wie mit den Kennzeichen für den vollkommenen Markt. Den vollkommenen Markt gibt es nämlich auch nur in der Theorie.

GrambleX
01.09.2009, 22:32
Anders kann man die nahezu 100%ige Verwendung von Direct3D nicht erklären.

Nahezu 100%ige Verwendung von Direct3D bei Computerspielen. Ansonsten ist 100% doch sehr hoch gegriffen.^^

dgschrei
01.09.2009, 23:50
Natürlich für Computerspiele. Professionelle 3D-Anwendungen erscheinen ja so ziemlich alle auch für Mac und kommen deshalb meistens in OpenGl daher. Wobei 3dsmax z.B. auch einen Direct3D Modus hat.
Trotzdem kann man wohl generell sagen, dass der mit Abstand größte Markt für diese APIs natürlich die Spiele sind.

MacroWelle
02.09.2009, 01:51
Auch wenn hier einige Aussagen sehr amüsant sind steige ich jetzt aus. Es hat immer noch keine inhaltliche Kritik an den Argumenten der Kampagne. Stattdessen kommt "Open Source vernichtet Arbeitsplätze und ist Sozialismus".

Bei dringendem "Bedarf" bitte ich um PN. Macht den Thread meinetwegen zu, servus.

ChilliConCarne
02.09.2009, 09:07
Es dauert dann zu lange, wenn das proprietäre Direct3D in der Lage ist, technologisch davonzuziehen.
EBEN! Lustig. Schon im ersten Satz genau das was ich lesen wollte :).
Frage: Und weshalb zieht D3D (im Anschein, wenn wir nur von D3D reden) wohl davon?



Eigentlich sollten beide APIs technologisch immer gleich auf sein.
Im D3D vs OGL Vergleich sind sie es auch. Weder D3D noch OGL entscheiden über den technischen Fortschritt, sondern was die GPU Hersteller mit ihren Mips Instruktion bereitstellen. Weder D3D noch OGL definieren wie die Matrizen auf der GPU jongliert werden (Konsequenz weiter dazu unten in *)! Wenn GPU Hersteller neue Techniken bereitstellen, gibt es die bei den OGL Treibern unter den unoffiziellen Extensions.



Nur leider ist das bei OpenGL wegen Rückwärtskompatibilität
Das hat (wird) sich mit OGL 3.2 aka Mount Evans erledigt.



Direct3D ist technisch voraus oder
es spart dem Entwickler Geld, weil sich leichter darin programmieren lässt.
Erspart Geld. DirectX, also das komplette 'Spiele-Toolkit' macht die Spieleentwicklung unter Windows einfach sehr 'rapid'. Die Kombination aus SDL+OpenGL+OpenAL+OpenCL+Foo ist eben nicht so 'angenehm'. Das ist der einzige Grund.

Ich möchte mal nur folgendes anmerken *: Was meinst du warum so viele Spiele auf den Mac portiert werden können? Weil sie OpenGL nutzen! Und warum trotz DirectX? Weil D3D nämlich auch einen OGL Kontext versteht!



Denn es muss ja offensichtlich irgendwas gedreht worden sein, damit sich die API besser verwenden lässt.
s.o.



Was die Politik angeht: Das Theoretisch war aus gutem Grund fett geschrieben. Das ist reine Theorie, die nie in der Praxis durchgeführt werden kann. Der perfekte Staat, wäre nunmal der, der immer die richtige Entscheidung sofort treffen kann.


Also du, was therotisch heißt, weiß ich mehr als du wohl vermutest und meine Schrift ist hier auf mehr als 2pt eingestellt. Der obige Absatz, hätte im Beginn schon klar und deutlich ausdrücken sollen, dass die Diktatur auch in der Theorie nicht funktioniert! Ein utopischer Staat, der immer die richtige Entscheidung trifft (wobei die Vorstellung einer 'richtigen Entscheidung' ebenfalls utopisch ist) impliziert nicht eine Diktatur! Dir sollte bewusst sein, dass das was du hier erzählst ziemlich brisantes, en mass gefährliches Gedankengut ist!

fuyajo
03.09.2009, 15:44
Ich finde die Diskussion im allgemeinen hier sehr interessant. Auch wenn es sich doch immer wieder um ähnliche Argumente dreht und das seit Jahren. Nach dem Scheitern von DRM in der Musik Industrie sehe ich erst einmal nicht das weitere Täufliche Dinge aus den Konsumenten zukommen. Auch wenn zum Beispiel PC-Spiele heute schon die schlimmsten Nutzer-Einschrenkungen mit sich bringen. Aber hier der Unterschied zu freien und vor allem nicht-kommerziellen Games sehr krass. Da kann einfach keine kostenlose Anwendung mithalten, wennn Blizzard 50 Mio in ein Projekt haut.

blackiwid
06.09.2009, 16:20
Hmm weiß nicht ob hier noch jemand was ließt, aber lass grad trotzdem noch einen kommentar ab:

was hier auffällt, es wird alles mögliche vermischt, ob es für firmen interessant ist, ob linux bei privatanwendern funktioneirt, und ob entwickler davon leben können.
Das hat erstmal nix mit dem Thread an sich zu tun.

Ob das modell Entwicklern gefällt ist erstmal auch nebensächlich zumindest ab einem bestimmten Punkt, wenn es die Anwender zum großteil wünschen bleibt dem Entwickler nichts anderes übrig da kann man mit Marktwirtschaft oder sonstwas kommen das spielt dann keine rolle. Und es scheint zumindest eine Bewegung im Markt in die Richtung zu geben, man kann sich einbilden das es aus irgendwelchen Phantasiegründen (es wurden keine genannt) irgendwann ne Sättigung geben wird ich sehe das nicht.

Ich sehe das eher so, einige Teile der Industrie die nicht nur ihr Brot sondern asl firma einfach stink reich werden von dem alten geschäftsmodell (geht hier nicht um überleben oder einigermasen gut Leben, geht schlicht und ergreifend darum ob man dadurch reich werden kann) versucht das noch aufzuhalten durch inkompatible künstlich aufrecht gehaltene incompatible formate und andere Sachen (office, dx...), aber die sachen schwanken natürlich um so mehr Leute nach Linux wechseln, um so mehr firmen denken auch um, um so mehr wechseln. Die wichtigkeit von ms office (des formats) fällt natürlich um so mehr User Openoffice hat, da wenns irgendwann jeder 3. einsetzt (wenns nicht heute schon so ist) dann wirds selbstverständlicher und weniger leute können sagen ich nehme nur docx files an oder verschicke nur solche. Bzw da bekannt ist das es problematisches format ist, wird eben schon seit ner weile verstärkt auf pdf aufgewichen.
Dadurch werden die Probleme kleiner -> mehr opensource/linux nutzer -> weniger probleme ...

Es gibt sicher ausnahmen, einer der wenigen sehe ich bei Spielen. Dort stehen oft auch rießen kosten den teilweise rießen einnahmen entgegen das kann nicht (bei hochklassigen spielen) über spenden ablaufen. Nur muss man hier auf die kunden zugegehen, wobei es dafür auch eine einfache gute lösung gibt. Jedes spiel das einen guten Onlinemodus bietet oder gar das hauptaugenmerk darauf legt, kann rein technisch nicht gut kopiert werden. Das ist aufch ein kopierschutz der fast von allen Menschen aktzeptiert ist, also einfacher cdkey -> der dann vom server abgecheckt wird. Natürlich ausschließlich fürs onlinespiel. Alles andere wird zurecht nicht aktzeptiert. (Starcraft2)

Man muss hier einen Mittelweg gehen meiner ansicht nach, für ein wirklich gutes spiel das man noch monate/jahre im inet spielen zahlen die leute auch gerne mal 30-50,- nur für nen 10h singleplayer den man an 1-2 tagen durch hat zahlen die wenigsten zurecht diese beträge. Also der Mittelweg wäre so weit wie möglich auf den Kunden zubewegen mit der einschränkung das man den multiplayer ohne key nicht spielen kann. Finde dabei Wow ein gutes beispiel, nicht das ich mir wünsche nur noch reine online spiele zu sehen, aber dort wird der client auch kostenfrei verteilt und aufm server liegt dann der code. Dies könnte man auch opensource gestallten, natürlich müsste man dann die preise für den onlinezugang auf faire niveaus (so das die firmen eben nicht mehr sich dumm und dämlich dran verdienen) senken, aber gut das muss nicht sein ;)

Es geht eben bei opensource nicht in erster linie darum das etwas kostenlos sein soll. Es hätte auch niemand was dagegen wenn Microsoft ihr Office für Linux freigibt, sogar closed source wäre ok, wenn sie damit werben würden das sie mehr features haben aber dies über ein offenes format tun würden (das odf format kann man erweitern nach belieben, muss die änderungen dann natürlich aber auch dokuemntieren und diese dokumentation freigeben) Wenn es eben einen Produktwettbewerb gäbe nach dem Motto was ist technisch besser, und nicht, das jetzige modell (Wir haben die meisten user, wir verhindern auf jeden fall das jemand anders zu uns kompatible sein kann, das ist dann der Grund warum die leute gezwungen sind alle unser produkt zu benutzen), das es dann Closed source wäre, wär kein problem. Die user könnten sich dann frei entscheidne ob sie diese ganzen features brauchen die ms vielleicht anbietet über oo hinaus, vielleicht würde dann oo nicht mal mehr mit so viel biss weiterentwickelt weil der schuh nimmer so drückt und es eben brotlos wäre.

Das ist der Punkt der MS und anderen Firmen übel genommen wird, keiner hat was gegen wahlfreiheit und das unbedingt jegliche geschlossene Software abgeschaft werden muss, (die wenigsten) nur die Lockins nerven, das der Wettbewerb durch alle mglichen mittel ausgehebelt bzw verhindert wird.

Und um diesen Markt wieder herzustellen damit Marktwirtschaft (Wettbewerb ist das wichtigste im Kapitalismus/Marktwirtschaft) wieder funktioniert kämpfen halt auch viele Idealisten die sich nicht vorschreiben lassen wollen von firmen oder Arbeitgebern was für ein System sie benutzen sollen um primitivste Desktoparbeiten zu machen, bzw die keine trojaner oder anderes auf Ihrem system haben wollen (bzw dies ausschließen können wollen) etc.
Deshalb wird so erbittert gegen MS gekämpft, nicht weil alles LInuxfanboys sind denen die Standard Hintergrundfarbe von Gnome besser gefällt wie die von Windows.

Man kann nicht von firmen erwarten das sie Wettbewerb fördern, sie werden immer versuchen diesen einzuschränken oder auszuhebeln, daher brauchts einen Gegenpart der das ganze zurecht biegt, der einzige der Dafür in Frage kommt ist der Staat (im weitesten Sinne), wenns den nicht gibt läufts in jeder Branche auf ein absolutes Monopol mittelfristig raus oder olligopol. Was für die Firma sicher schön ist aber für die Gesellschaft absolut schädlich. Deshalb ist es auch nicht verwerflich wenn man verlangt, das nicht noch Steuergelder dafür verwendet werden ein Quasimonopol noch zu festigigen (siehe schulen) Das wenigste was man hier erwarten kann vom Staat ist das er neutral ist, aber eigetnlich müsste er sogar die alternativen fördern, bzw optimal mit den Steuergeldern umgehen und bei ausschreibungen den billigsten nehmen der die Aufgabe erfüllen kann, und dabei darfs keine bevorzugung eines bisherigen Partners geben so nach dem Motto dann müssen die Mitarbeiter nicht umlernen. Naja da das hier warscheinlich eh kaum mehr einer ließt hör ich mal hier auf.