Cloud Computing

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xX_mock_Xx

Gast
Hallo liebe Forencommunity,


ich hab jetzt schon einiges von Cloud Computing, vor allem über Chrome OS gelesen und gehört.
Vorallem wie schnell das System funktionieren soll. Aber persönlich halte ich ein OS, dass darauf basiert Programme aus dem Netz zu nutzen und die Cloud als Speicherplatz nutzt für den persönlichen gebrauch total unsinnig. Nie wird ein Lan Kabel die Schnelligkeit einer lokalen Festplatte haben, vorallem in Sachen Sicherheit und Stabilität.

Wenn man jetzt noch auf die Mobilität setzt, die so groß angepriesen wird, ist man vollkommen aufgeschmissen, denn die Netzbetreiber ala Vodafone oder Telekom müssten dazu ersteinmal ein funktionierendes Mobilfunknetz flächendecken ausbauen, dass nicht nur EDGE Geschwindigkeit anbietet sondern schnelles LTE oder zumindest HSDPA. Und davon sind sogar die großen 2 weit davon entfernt.

Also was macht Cloud Computing so interessant?

Ich verstehe es nicht. Ich würde mir schon aus Sicherheitsgründen nie so ein OS antun. Und dann bedenke man mal das ein normaler Speichervorgang Minuten lang dauern kann, wenn nicht noch länger, da die Files nicht lokal sondern auf irgendeinem Server in irgendeinem Land abgespeichert werden, auf die Externe Zugriff haben. Wer speichert da bitte seine persönlichen Fotos ab, die er via Cloud bearbeitet hat?
Natürlich zähl ich da vllt zu den Ausnahmen die diesbezüglich sensibler reagieren, aber ich denke mal die breite Masse ist da meiner Meinung.
Nein Chrome OS wird für mich persönlich ein Reinfall werden. Da hab ich auch kein Proglem mit den längeren Bootzeiten.

Was meint Ihr dazu?
 
ich würde das auch nicht machen da Cloud Computing, wär weis was sie mit den gespeicherten Daten machen alla FB???

mfg
 
Der Sinn ist letztendlich das man selbst kein wirklich potentes Geraet mehr braucht und die eigene Hardware letztendlich nicht mehr ernuert werden muss.
Selbst halte ich das ebenso fuer Schwachsinn, ich kauf schon keine Spiele fuer die man Online sein muss, und ich werd einen Teufel tun meine Daten oder Programme in die Cloud zu verlegen, das macht den User doch nur noch transparenter, und so oft wie bei mir mal das Internet wegfaellt will ich auch nicht aufgeschmissen sein.
 
sicherheit und stabilität kann man auch anders definieren, nämlich im sinne von ausfallsicherheit und da sind große server arrays meißt um welten besser gesichert als die kleine daten-festplatte der nutzer.
und nur weil daten auf nem fremden server liegen hindert dich keiner daran die datensätze mit 1024bit aes bei einem 30zeichen langen schlüßel zu verschlüßeln ;-) was nützt da der zugriff, wenn es quantencomputer braucht um jedes billige foto zu entschlüßeln.
 
Also ich nutze die "Cloud" nur für Daten, die ich sowohl auf dem Andorid Handy als auch auf dem PC brauche. Also zB Mails und Kontakte, Dropbox. Aber Google Mail gab es schon bevor der Begriff Cloud Computing aktuell wurde.
 
Ich stehe Cloud Computing auch sehr skeptisch gegenüber. Der Grundgedanke dahinter ist zwar ganz nett, aber wie bereits von dir angesprochen gibt es da je nach Anwendungsbereich bei der Sicherheit enorme Bedenken, außerdem gibt es teilweise (in Deutschland) noch keine Infrastruktur, die sowas flächendeckend überhaupt möglich macht. (In anderen Ländern, wie zum Beispiel Korea mit durchschnittlich mehr als 25 Mb/s down, sollte es vermutlich aktuell auch schon möglich sein)

Teilt man die Anwendungsbereiche ein, komme ich zu folgender Bewertung:
Umgang mit persönlichen Daten jeglicher Art: In Hinsicht auf die Bandbreite nicht unmöglich, allerdings würde ich derartige Dateien lieber auf meinen eigenen Datenträgern sehen als auf fremden.
Spielehoster: Nett für Leute, die sich keine eigene, teure Hardware kaufen wollen. Ob man aber unterm Strich wirklich spart und die teilweise vorhandenen Nachteile (höhere Reaktionszeit, teilweise "merkwürdige" Vertragsbedingungen hinsichtlich Löschen von Accounts) so unbedeutend sind, steht auf einem anderen Blatt. Außerdem wird (je nach Auflösung) eine Verbindung benötigt, die aktuell in den meisten deutschen Haushalten bei Weitem nicht anliegt.
Berechnungen jeglicher Art durchführen lassen: Je nach Anwendungsbereich sinnvoll, da man auf große Rechenkapazitäten zurückgreifen kann. Geht es hier aber um den Schnitt des Urlaubsvideos, sieht das wohl anders aus.

-> Für die breite Masse der Privatanwender dürfte Cloud Computing eher nicht geeignet sein, zumindest bei aktueller (und mittelfristig zukünftiger) Infrastruktur und wenn man auch nur ansatzweise auf seine privaten Daten achtet.

edit: Umweltfreundlich ist das sicher auch nicht, wenn zusätzlich zur berechnenden Hardware noch unnötig viel Netzinfrastruktur gefordert wird.
 
Silveran schrieb:
ich würde das auch nicht machen da Cloud Computing, wär weis was sie mit den gespeicherten Daten machen alla FB???

Bei der Schreibweise würdest du es auch nicht verstehen, wenn man es beschreibt.

Zur Cloud: Man muss halt wissen, was man da einbringt. Genau die Daten, wo man sagt "juckt mich nicht" gehören da rein, genau die Daten, die man auch für die Welt sichtbar auf seine Website packt zB.
Ich packe zB Mails und Termine in die Cloud, eben die Dinge, wo es mich nicht juckt, ob sie wer durch Hacking erfahren könnte. Ich denke, das ist auch der Punkt, in die Cloud gehören nur Daten, die die Welt im Hackingfall ruhig erfahren dürfte. Andererseits nicht besonderes, genau nur sowas poste ich auch bei Facebook oder in Foren (und mit Foren leb ich seit 10 Jahren oder so).
 
Ich persönlich finde dass es eine ziemlich geniale - wenn auch zur Zeit nur schwerlich realisierbare - Idee ist. Einfach die Tatsache, dass es völlig egal ist was für eine Hardware man im PC hat ist einfach fantastisch: es wird ja alles gestreamt, alles was man braucht ist ne fixe Internetleitung, und in Ballungsräumen oder großstädten ist das ja bereits (oder ist in absehbarer Zeit) kein großes Ding mehr. Es wird schon reichen nen Netbook mit Beamer im Wohnzimmer hinzustellen um alles mögliche an Programme, Filmen und Spielen absolut problemlos zum laufen zu kriegen: Selbst ein Tablet mit passendem Betriebssystem würde reichen. Wenn das Konzept des Cloud-Computing erstmal durchweg ausgereift und erschwinglich für Ottonormal-verbraucher ist, dann stehen die Chancen auf einen Erfolg der Idee meines Erachtens nach ziemlich gut. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Erstens ist natürlich der sinn in mobileren Endgeräten, zweitens inder generellen Verfügbarkeit. So halte ich meine in der Schule geschrieben Dokumente über Google docs immer Synchron. Und wenn ich eine vortrag mache stelle ich die Präsentation nurnoch auf share und man muss sich nichtmal mehr treffen und jeder kann arbeiten wenn er zeit hat, was sehr hilfreich ist. Außerdem musst du die Cloud auch aus anderen Perspektiven betrachten. SO zu beispiel der Software und Musikindustrie. Wenn ich mich in der Schule umgucke ist mindestens jedes 2. Windows geklaut(Softwarepiraterie ist DIEBSTAHL!).Das wird mit der Cloud umgangen da du dort pro zeit/pro Nutzung bezahlst und du selber keine Software mehr installierst, sondern z.b. pro Spielminute 1-20 ct zahlst. Du sparst , der Content Anbieter macht mehr Gewinn da nun alle für ihre Lizens bezahlen müssen. Win-Win. Auch sinkt der Stromverbrauch da nicht mehr jeder einen Fetten pc zuhause hat sondern es einen Serverknoten gibt der die last effektiver verteilen kann. DUkaufst nicht merh alle paar Jahre einen PC für 1000 € sondern zahlst monatlich 50 € und bist hardwaremäßig immer up to date.

Die Cloud macht alle glücklich auch wenn vor allem auf Userseite noch viel arbeit zu leisten ist. Auch muss auf Glasfaser und 4G bzw 5G umgestiegen werden. So lahme netzte wie das von E+ müssen aufrüsten oder sie werden sterben.

MFG
 
Auch sinkt der Stromverbrauch da nicht mehr jeder einen Fetten pc zuhause hat sondern es einen Serverknoten gibt der die last effektiver verteilen kann.
Dem zweiten Teil stimme ich zu, dem ersten nicht. Der Server würde vielleicht etwas effektiver werkeln als der heimische PC (je nach Alter der beiden), allerdings müssen diese "Unmengen" an Daten dann auch irgendwie erst einmal zum heimischen PC kommen. Ich weiß nicht ganz genau, was so ein 10-Mb/s-Stream stündlich an Energie benötigt, aber "nichts" wird das auch nicht sein.

DUkaufst nicht merh alle paar Jahre einen PC für 1000 € sondern zahlst monatlich 50 € und bist hardwaremäßig immer up to date.
50€ * 12 = 600€
Für 600€ kann man sich ohne Probleme Jahr für Jahr auf einem relativ aktuellen Stand halten, vielleicht nicht High-End, aber durchaus auf einem spielbaren Niveau mit einigen Qualitätseinstellungen.
 
600 € für PC+ OS+Spiele+Office ?
win7 = 80 €
office home and student = 100 €
4 Games à 50 € =200 €
Bleiben 220 € für einen PC.
Damit kann man zwar zocken.
Aber in der Cloud geht es schneller besser und von jedem Device.
Man spelt das spiel am Fernseher mit controller. Zockt dann unterwegs auf seinem Smartphone(welches längere Akkulaufzeiten hat als heute da man keine aufwendigen Prozessor mehr einbauen muss sondern nur noch ein hoch effektiven Videodecoder) weiter um dann bei Kumpel mit ihm zusammen weiterzuspielen.
 
Ich denke nicht, dass alles, was du da nennst, für 50€/Monat zu haben ist. Außerdem: Man kauft sich einmal alles, danach kann man fast das komplette Geld in neue Hardware stecken. Kaum einer wird noch alles neu kaufen müssen, sondern jeder wird schon etwas haben, worauf er aufbauen könnte. Von daher geht deine Rechnung nicht so ganz auf.
 
naja, rund 50 € du bezahlst nach anwendung. Z.b. gibt es bei Sony eine Flat fürs musikhören für 10 € wenn du dir im monat 2 alben kaufen würdest fährst du mit der flat schon besser.Und die frage sit ob es überhaupt noch Hardware geben wird wenn die cloud richtig groß kommt. Denn wenn alle homeuser die cloud haben wird Intel wohl kaum für die million pro User noch Hardware herstellen. Auch wird es keine Software mehr geben. Spiele erscheinen nur noch in der Cloud da sie so besser Optimiert werden können und es keine Raubkopien mehr gibt. Daher was wills tdu mit einem PC für den es keine Software mehr gibt (Ausser Linux) und keine Spiele ?
 
Ich finde du lobst "die Cloud" hier ein wenig übertrieben, außerdem würde ich nicht davon ausgehen, dass sich das innerhalb der nächsten 10 Jahre wirklich so stark durchsetzt, dass es kaum noch Leute gibt, die auf eigene Hardware setzen würden. Dafür müsste wie gesagt sowieso erst einmal Infrastruktur geschaffen werden.

Denn wenn alle homeuser die cloud haben wird Intel wohl kaum für die million pro User noch Hardware herstellen.
Denk doch nicht nur an den Endkundenmarkt, es gibt auch Unternehmen und die Server brauchen ihre Hardware auch von irgendwo. Von daher wird es selbst wenn sich die Cloud durchsetzen sollte noch lange, lange Zeit starke Hardware (auch für Endkunden) geben.

Für Spiele, die nur noch in der Cloud laufen sollen, gilt das Gleiche. Kein Entwickler wird sich beispielsweise 30% Gewinn durch die Lappen gehen lassen, nur weil er lediglich für die Cloud entwickeln will. Zumal ich bezweifle, dass der Unterschied in der Entwicklung so dramatisch ausfällt, wie du das hier darstellst. Die Berechnungen für das Spiel selbst bleiben die gleichen, die Grafik wird halt nur auf dem Server statt beim Nutzer gerendert.

-> Nix da "nur noch Cloud und keine eigenen Computer mehr"

Ach ja, weil du vom Spielen auf Smartphones geredet hast: Erstens hat man hier keine so berauschenden Bedienmöglichkeiten, die meisten PC-Spiele könnte man von daher darauf schon einmal vergessen. Zweitens dürften wir dafür wahrscheinlich mindestens zwei weitere Mobilfunkgenerationen abwarten, mit LTE wird das sicher nichts und so überragend kann der Nachfolger auch nicht werden, dass schlagartig zig Mbit/s für jeden Nutzer zur Verfügung stehen. Und die gute alte Drossel darf man natürlich auch nicht vergessen.
 
Richtig, es gibt unternehmen, aber gerade die setzen jetzt schon auf die cloud,z.b. im Büro. SIcherheitskritsche ANwender (Feuerwehr, Polizei,Militär) haben sowieso ihre iegenen Netze und werdne sich dann ihren eigenen Servver installieren. Un man wird sicherlich noch hardware kaufen können. Jedoch ist das dann reine Server-Hardware mit der man als Endkunde nichts anfangen kann. AUch gibt es dann wieder keine Software und man müsste verträage mit den Herstellern eingehen. Ziemlich aufwendig.

Und Spiele in der Cloud. Kein Spielehersteller lässt sich den Gewinn entgehen den er macht wenn plötzlich alle zahlen müssen. Das ist nämlich weit mehr als die 30% die sie gewinne wenn sie etwas für beides entwickeln.Wie die Playstation (bevor sie gecrackt wurde), nur stärker.
Denkst du denn die Cloud wird mit Xenons betrieben. Ich denke eher das die Cloud auf sehr vielen kleinen ARM- Prozessoren besteht und dadurch extrem Energieeffizient ist. Auch müsste man so die Spielwelt nur einmal für 1000-10000 Spieler laden + die direkte Umgebung jedes Spielers(Also Gegner +Schäden).
Was ich damit sagne will will, die cloud kommt ob du willst oder nicht. Und du nutzt sie heute schon mehr als du denkst. Es ist eine Schleichende Revulotion, aber es ist eine.
 
Kennst du dich gut genug mit den Prozessorarchitekturen aus (im speziellen Fall x86/x64 und ARM), um sagen zu können, dass moderne Spiele auf ARM energieeffizienter laufen würden als auf x86 oder x64? Ehrlich gesagt kenne ich mich damit auch nicht gut genug aus, um wirklich mit Sicherheit etwas sagen zu können, aber trotzdem meine Einschätzung:
Bekanntlich werkelt x86/x64 mit CISC (Complete Instruction Set Computer), ARM mit RISC (Reduced Instruction Set Computer), das heißt ARM hat weniger einzelne Befehle zur Verfügung, was die CPUs einfacher werden lässt. Dementsprechend kann man mit ARM zwar einfache Aufgaben effizient ausführen, für kompliziertere Aufgaben hat man aber das Problem, dass mehr Befehle für denselben Schritt notwendig werden, was die Rechenleistung pro Watt dann doch wieder schmälert. Ob man also wirklich auch moderne Spiele so toll energieeffizient darauf laufen lassen kann, steht auf einem anderen Blatt.
Und du darfst wie gesagt nicht vergessen, dass derartig große Datenströme auf dem Weg zum Cloud-Anwender auch einiges an Energie benötigen, was die Energiebilanz für Cloud-Computing noch einmal schlechter dastehen lässt.

Zu deinem Gedanken bezüglich der einmal geladenen Spielwelt für alle Spieler: Ich finde du vernachlässigst hier etwas, denn es gibt nicht nur MMORPGs mit riesigen Spielwelten, sondern auch andere Spielarten, die es explizit erfordern, für jedes Spiel/jede Runde die Karte selbst geladen zu haben. Ein Beispiel dafür seien Strategiespiele oder Shooter mit zerstörbarer Umgebung. Außerdem ist RAM weder sonderlich teuer, noch macht er den größten Teil beim Energieverbrauch aus, von daher ist es meiner Meinung nach weniger das Problem, dass die Spielwelt "zu oft" geladen werden muss. Und selbst wenn man mal von derartigen Spielen ausgeht, gibt es da ein großes Problem: Man wird so oder so nicht mit einem zentralen "Weltspeicher" auskommen, denn dann müssten alle Recheneinheiten gleichzeitig darauf zugreifen, was eher nicht möglich sein wird. Stattdessen müsste die Welt trotzdem mehrfach geladen sein.

Also im Großen und Ganzen sehe ich weiterhin nichts, was für einen derartig breiten Einsatz der Cloud spricht. Vielleicht in 20 Jahren, aber aktuell sind wir noch weit davon entfernt.
 
hast du noch nie Fotos irgendwo hochgeladen, deine Sachen auf ner Onlinefestplatee gesichert oder Dropbox/Mobileme/Windows Live Mesh/.... benutzt ? Das sit die cloud von heute. Die Cloud ist schon da, du benutzt sie täglich. Und Onlive finde ich höchst interessant , und wenn sie denn die 1080p ausgabe schaffen sicherlich größter Konkurrent für Microsoft(Xbox) und Sony (Playstation). Auch wenn du filme z.b. bei itunes nutzt nutzt du die cloud. Und wie gesagt man sieht ja z.b. an xb0ox und playstation was hardware schafft wenn die Software speziell für sie geschrieben ist ( Auch Mäc os auf Motorolaprozessoren zeigt dies). Ausserdem ist die cloud unabhängig von örtlichen Gegebenheiten. Sie kann da stehen wo Strom Billig ist.
Und stell dir mal vor du spielst nicht mit einer ausnahme. Und die sit crysis. Und nur für ein spiel so einen teuren rechner ? in der cloud kannst du spielen wenn du willst und verbrauchst immer den Selben strom. Die Clous ist schnell , Öko, und günstig. Es wird bestimmt nicht lange dauern bis es Spiele flats gibt. Oder das content modell setzt sich durch. DU kannst Crysis 3/4/5 spielen aber nur mit 1. gewehr und wenn du mehr haben willst musst du bezahlen.

Die Cloud bietet für alle nur vorteile.Zumindest für den DAU von nebenan. Und da es davon wesentlich merh gibt als echte Spezis wird sich der markt nach ihnen richten.

Hättest du vor 15 Jahren an den Siegeszug des Internets gegalubt?
Und wie sieht es heute aus ? Frau Müller bestellt ihre Brötchen nun bei Amazon, Herr Klaus druckt seine Fotos online, und Frau Peter hat ihre Musik auf ner Onlinefestplatte.
 
Fotos hochgeladen schon, aber das zählt für mich nicht wirklich zu Cloud-Computing im klassischen Sinn.
Onlinefestplatte habe ich nicht benutzt, könnte ich auch aufgrund meiner aktuellen Internetverbindung nicht, würde es aber auch nicht machen. (Und habe es früher, als ich noch DSL hatte, auch nicht gemacht). Wofür denn, wenn ich die Daten lokal speichern kann?
Von Dropbox, Mobileme und Windows Live Mesh weiß ich nicht einmal, was das sein soll.
Für Onlive (den Spielestreamer?) bräuchte man gerade für Full HD eine Internetverbindung wie sie die Mehrzahl der Leute heutzutage nicht hat, was also auch noch zwangshaft aufgeschoben werden müsste, zumindest für die breite Masse.
Filme aus dem Internet laden kommt wie gesagt auf Grund der Verbindung bei mir auch nicht in Frage, iTunes habe ich aber auch nicht, da ich kein Produkt von Apple habe. Und wenn man schon das Runterladen von Filmen (was mich sowieso relativ wenig interessiert) als "Cloud" bezeichnet, ist das simple Runterladen von Programmen von zum Beispiel ComputerBase auch schon "die Cloud". Nach der Definition wäre das gesamte Internet die Cloud, aber das ist meiner Meinung nach nicht so. Cloud Computing fängt für mich da an, wo der Endbenutzer nur noch Geräte braucht, um die Streams zu verarbeiten.

Die Cloud ist schnell
Nicht, wenn es keine passende Infrastruktur hin zum Endkunden gibt
Wobei sie so viel energieeffizienter nicht sein kann, selbst wenn die Berechnung an sich weniger Energie benötigt, dafür muss kodiert, übertragen und dekodiert werden, was nicht ohne Aufwand geschieht.
Ob das wirklich so stimmt, muss sich noch zeigen.
Es wird bestimmt nicht lange dauern bis es Spiele flats gibt.
Spekulation.
Oder das content modell setzt sich durch. DU kannst Crysis 3/4/5 spielen aber nur mit 1. gewehr und wenn du mehr haben willst musst du bezahlen.
Dafür braucht man keine Cloud.

Die Cloud bietet für alle nur vorteile.Zumindest für den DAU von nebenan.
In der Tat, auf eine ständige, schnelle Internetverbindung angewiesen sein und der Kontrollverlust über eigene Daten ist ein wahrer Vorteil.

Frau Müller bestellt ihre Brötchen nun bei Amazon, Herr Klaus druckt seine Fotos online, und Frau Peter hat ihre Musik auf ner Onlinefestplatte.
Du sprachst eben von den DAUs, die machen das sicher nicht, alle von dir genannte Beispiel dürften eher kleine Anteile bei der Masse der User ausmachen.

Mir scheint, als würdest du alle Sachen, die gegen die Cloud sprechen, gezielt ignorieren und nur deine eigene Lobeshymne als die Wahrheit ansehen.
 
Erstmal Thumbs up dafür das du nicht auf den Applewahn reinfällst ! (Schlechte Produkte(Antennagate...)+Veraltete Hardware+schlechte Software+Zu hoher Preis)

Also ich habe 50.000 VDSL und kann ziemlich gut in der cloud interagieren.
z.b. gibts zz bei Kabeldeutschland für 19.99 € 100.000 DSL, damit kann man shcon was anfangen.
Schnelles internet ist also zumindest in der stadt weder utopisch noch teuer.
Ich sehe wie gesagt den vorteil vorallem beim Contentinhaber, der sich nun sicher sein kann das es keine Softwarepiraterie gibt und allein dadurch die software verbilligen kann.
Und das sehe ich durchaus als vorteil. Aber man muss sicherlich gucken was man ochlädt.
Beispei ANdroid:
Ichhabe einen Kumpel mit einem HTC Desire HD der sicher wirklich alles Illegal ruterlädt(Sogar seine ANtivirensoftware) der hat die Android sicherheitshinweise immer abgenickt ohne sie zu lesen. Dann aht er sich gewundert das bei der Letzten reinigungsaktion 10 apps gelöscht wurden.
Das größte problem sitzt vor dem Bildshcirm und ich dneke nicht das es eine gute idee war das internet für DAU´s zu öffnen.
 
Du sagst wieder nur "Ich sehe den Vorteil, dass...", aber nicht "Ich sehe den Nachteil". Sicher stimmen ((aus meiner Sicht) die meisten) der von dir genannten Punkte, ein paar halte ich für etwas strittig bzw. nicht genau genug betrachtet. Aber dennoch gibt es auch Nachteile, die man nicht vergessen darf.

Und sicher, du hast VDSL mit 50 Mb/s, du hast die Möglihckeit zu KD zu gehen und dort 100 Mb/s zu haben, aber nur deshalb kannst du längst nicht für alle Leute, nicht einmal für alle Leute, die in einer Stadt wohnen, Rückschlüsse ziehen. An vielen Stellen gibt es gar nichts, kein DSL, kein HSPA, kein Internet über Fernsehkabel. An manchen Stellen gibt es nur sehr niedrige Bandbreiten, teilweise nicht einmal 10 Mb/s (nicht meine Defintion von "sehr niedrig", aber immer noch die untere Grenze für eine sinnvolle Nutzung der Cloud). Anteilsmäßig machen derartig schnelle Verbindungen bzw. auch nur die Möglichkeit dazu (nicht jeder, der es haben kann, hat es auch), immer noch nicht den Großteil aus. Deutschland dümpelt nicht aus Spaß bei unter 10 Mb/s im Schnitt aller Internetverbindungen rum. Und mit dieser Vorraussetzung ist Cloud Computing einfach im Sinn von "Ich spiele Spiele, die auf fremden Servern gerendert werden" nicht durchführbar, weil die Bandbreite nicht reicht.
 
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