Abzocke bei Euro (SEPA) Überweisung nach Großbritannien

Zhalom schrieb:
Viel lieber interessiert mich eine Antwort. Nicht das ich es selbst brauchen täte. Aber konstruktiv sieht anders aus.

Eine Antwort findest du praktisch in jedem Beitrag, der nicht vom TE ist. Dieser hier ausgenommen^^
 
Warum soll man eigentlich eine SEPA Überweisung in Euro machen, wenn man nicht genau weiss was durch die Umrechnung (Kurs unbekannt) am Ziel ankommt. Oder wie läuft das? Bei einer Auslandsüberweisung gibt man den richtigen Endbetrag in der Währung an, und du bekommst das abgezogen was nötig ist, und deine eigene Bank rechnet um zu einem Kurs den man (mindestens unverbindlich) erfragen kann.

PS. mit "leicht arrogant" sollte ein erwachsener Mensch schon umgehen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie hier einige Zeit verplammpern für jemanden, der sich nicht belehren lassen will. Lasst ihn sein Lehrgeld zahlen. TE einfache Sache, wenn deine Frage in den ersten Beiträgen nicht nach deinem Ermessen geklärt wird, dann ruf doch einfach deine Bank an und gut ist. Das ist allemal besser als hier eine sinnloses Geplänkel zu führen.
 
florian. schrieb:
wie so oft mache aber eben der Ton die Musik.
an der Diskussion ist der TE nicht ganz unschuldig.
"Nun denn mal Butter bei die Fische:"
"Was fällt Dir auf? Rischtiiiiiiiiisch!"
...
Leicht Arrogant, wenn man Hilfe sucht...

Dann kann ich auch gerne noch ein gutes altes deutsches Sprichwort beisteuern: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus".

Denn: "Hättest Du Dir meine links wirklich durchgearbeitet, wäre Dir das bestimmt auch aufgefallen." / "Zumal, wenn man sich beratungsresistent zeigt."

Zhalom schrieb:
Warum soll man eigentlich eine SEPA Überweisung in Euro machen, wenn man nicht genau weiss was durch die Umrechnung (Kurs unbekannt) am Ziel ankommt. Oder wie läuft das? Bei einer Auslandsüberweisung gibt man den richtigen Endbetrag in der Währung an, und du bekommst das abgezogen was nötig ist, und deine eigene Bank rechnet um zu einem Kurs den man (mindestens unverbindlich) erfragen kann.

Das kann ich gerne erklären. Die Rechnung kam natürlich in US$. Dann habe ich durchkalkuliert: Bei einer Auslandsüberweisung in Dollar fallen 7,50 Euro Gebühren an, während eine SEPA-Überweisung kostenlos ist (hier nochmal der Hinweis: das war der Gedankengang BEVOR ich herausfand, dass Gebühren zur Währungsumrechnung legitim sind, nur für den Fall dass jemand meint, dieses Argument nochmals aufgreifen zu müssen...)

Diese 7,50 wollte ich sparen, außerdem ist das SEPA-Formular wesentlich einfacher und intuitiver und vor allem online ausfüllbar. Also habe ich mir im Netz den Tageskurs rausgesucht, umgerechnet, einen recht hohen Aufschlag draufgerechnet für den Fall, dass der Dollar innerhalb eines Tages um mehr als 1,5 Cent steigt, und dem Empfänger mitgeteilt, dass zu viel gezahltes Geld auf der nächsten Rechnung gutgeschrieben werden soll.

Nun ja, dann kam allerdings die Nachforderung...

Jetzt im Nachhinein muss ich sogar sagen, es hätte wesentlich schlimmer kommen können. Spätestens Ende der Woche hab ich auch ein US$-Konto, und da will ich als Grundstock doch einen "etwas" größeren Betrag als 5000 Euro drauf überweisen (natürlich nicht zu viel, der Mega-Batzen kommt erst, wenn der Euro wieder bei 1,45 steht...) Ohne Vorwissen hätte ich das ganze nämlich sehr wahrscheinlich auch erst bei der Empfänger-Bank umrechnen lassen.
 
Ich habe dich leider nicht verstanden. Ich wollte eigentlich den Sinn erfahren, was es heisst 1000Dollar auf ein Dollar Konto zu überweisen, ohne Dollar auf einer SEPA Überweisung angeben zu können. Da kommt doch nie die exakte Summe an :p Du kennst dich ja jetzt aus deswegen frage ich.
Kostengünstig lese ich übrigens immer, nicht kostenlos.
 
Zhalom schrieb:
Ich habe dich leider nicht verstanden. Ich wollte eigentlich den Sinn erfahren, was es heisst 1000Dollar auf ein Dollar Konto zu überweisen, ohne Dollar auf einer SEPA Überweisung angeben zu können. Da kommt doch nie die exakte Summe an :p Du kennst dich ja jetzt aus deswegen frage ich.
Kostengünstig lese ich übrigens immer, nicht kostenlos.

Genau, eine Punktlandung auf den Cent genau dürfte so recht schwiereig sein. Da es sich um einen regelmäßigen Zahlungsempfänger handelt, wäre es nicht so schlimm gewesen, wenn etwas mehr angekommen wäre, da dies mit der nächsten Rechnung verrechnet werden könnte. Also habe ich einen Sicherheitsaufschlag drauf geschlagen, um mehr als den Rechnungsbetrag zu überweisen.
 
Ich weiß, der Thread ist alt, aber ich bin auf der Suche nach der Lösung für eine ähnliche Problematik drauf gestoßen. Ich versuche gemäß meiner bisher angeeigneten Kenntnisse ein bisschen Licht ins Dunkel zu bekommen:

Eins gleich vorweg: Wenn ich es richtig verstanden habe, hat die Empfängerbank die Kosten für die Währungsumrechnung genommen, da lässt sich (LEIDER!) wenig machen.

Dann ein bisschen zur Korrektur der Oberlehrer, die geantwortet haben. Die SEPA-Überweisung ist für den Überweisenden nicht immer kostenlos, sondern hat grundsätzlich genau so teuer zu sein, wie eine Inlandsüberweisung in der gleichen Währung und unter gleichen Bedingungen (es gibt da ggf. Unterschiede, je nachdem ob man's am Schalter oder online macht).

Wo der auch mE äußerst überheblich auftretende ThomasK_7 --
"Du hast Dich falsch informiert")
ist sein erster Satz, der Umgang und Weiterführung der Diskussion bereits erahnen lässt -- Unrecht hat, ist die folgende Aussage "Alles was mit anderen ausländischen Währungen zu tun, hat ist keine SEPA-Überweisung!"

Das stimmt so nicht. Die entsprechende EU-Verordnung (die hier von einigen erwähnte von 2001 ist durch die verlinkte aufgehoben worden) besagt ausdrücklich:
"Hat ein Mitgliedstaat seinen Beschluss, die Anwendung dieser Verordnung auf seine Landeswährung auszudehnen, gemäß Artikel 14 mitgeteilt, so kann eine Inlandszahlung in der Währung dieses Mitgliedstaats als eine einer grenzüberschreitenden Zahlung in Euro entsprechende Zahlung betrachtet werden."

Großbritannien und Schweden beispielsweise haben dies getan. Das Problem ergibt sich aus dem nächsten Absatz:
(4) Diese Verordnung gilt nicht für Entgelte für Währungsumrechnungen.

Dass, wie vom Threaderöffner dargelegt, dadurch die Situation entsteht, dass eine "teure" Auslandsüberweisung durch die Hausbank günstiger hätte sein können, als eine SEPA-Überweisung, weil die Empfängerbank bei der Umrechnung ordentlich was abknappst, ist gelinde gesagt paradox, weil sie ja dem eigentlichen Sinn und Zweck der Sache entgegenläuft. Da kann man leider nur empfehlen, die ganze Grütze durchzurechnen und vor allem den Empfänger zu fragen, wie denn seine Bank den Überweisungseingang berechnet, falls er in einer anderen Währung als der Landeswährung ankommt.

So, und jetzt wieder lieb sein!
 
Und kann jemand sagen, was nun die billigste Methode ist um Geld vom DR nach UK zu schicken? :king:
 
Hallo zusammen,

ich hatte das gleiche Problem. Mein Banker hat mir geraten eine GBP-Rechnung (2.300 GBP) in Euro mit SEPA zu überweisen.
Was ankam, waren 133 GBP (~ 150-160 €) weniger und das musste ich noch nachbezahlen.

Mich interessiert, ob es möglich gewesen wäre die Überweisung mit weniger Gebühren zu überweisen...
Ich habe mich schließlich vom Bankangestellten beraten lassen und ich habe darauf vertraut, dass es passt per SEPA zu überweisen.
Nur kommt mir das schon etwas komisch vor, dass ich dann 133 GBP nachbezahlen musste.

Mich würde auch interessieren, was nun die billigste Variante ist um Geld nach UK zu überweisen...
Hat das mittlerweile schon jemand rausbekommen? JanKrohn vielleicht?

Grüße
Whissic
 
Whissic schrieb:
Mich würde auch interessieren, was nun die billigste Variante ist um Geld nach UK zu überweisen...
Hat das mittlerweile schon jemand rausbekommen? JanKrohn vielleicht?

Wenn Deine Bank einen brauchbaren Wechselkurs in GBP anbietet, ist die guenstigste Moeglichkeit meines Erachtens, in GBP zu ueberweisen. Dann fallen nur Fixkosten um die 50 Euro an.
 
Mein Tipp, Nachfragen ob der Empfänger ein passendes Euro Konto hat. Versandfirmen und/oder größere Handler haben dies meist in der Regel.
Dann wäre es eine normale Sepa Überweisung und es kämen keine weiteren Kosten auf einen zu.
Wenn man aber das Risiko mit dem Wechselkurs der Fremdbank umgehen will, einfach direkt in der Landeswährung überweisen, dann kommt auch genau das an was man Überweisen soll.
 
Also ich habe festgestellt, dass die günstigste Variante um Geld nach GB (Ferienwohnung) zu schicken die über paypal war. Das ist zwar keine Bank, hat aber günstig und reibungslos funktioniert.

Ich habe aber noch mal ne andere Frage: Kennt sich jemand auch mit SEPA-Lastschriften aus Fremdwährungen aus? Also ein Einzug von einem GB-Konto nach DE? Ist sowas möglich und wenn ja, dann würde bei einem regelmäßigem Einzug (Abo) ja ständig ein anderer Betrag in Euro ankommen, oder nicht ?!?
 
rein vom Namen SEPA - Single Euro Payments Area, deutsch Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum - vermute ich, dass die Briten mit ihrem Pfund (und alle anderen Fremdwährungen) da aussen vor sind.

Was natürlich nicht heißt, dass es nicht unabhängig von SEPA funktioniert. Das weiß ich nicht, keine Ahnung.
 
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