News Kein Firefox für 64-Bit-Architektur von Windows

Mir persönlich ist es piepegal ob Firefox 32Bit, 64Bit oder 47Bit hat. Hauptsache das Programm läuft stabil, tut was es soll, unterstützt möglichst die PlugIns die ich verwenden möchte und ja, dass wars.
 
Naja... früher oder später kommen die um x64 nicht herum. Spätestens wenn Windows 64bit only kommt... ich hoffe mal nicht das die dann FireFox im "x86 Emulator" laufen lassen wollen.
 
Da ich kein Softwarentwickler bin frage ich mal: Welchen Vorteil würde denn ein 64-Bit Browser für den Nutzer bringen? Windows nutzt standardmäßig nur die 32-Bit Version vom IE. Und Micrososoft selbst war es mal die den Nuzern geraten haben Office 32-Bit zu installieren und nur die 64-Bit Version zu benutzen wenn man mit Exceltabellen größer 2TB arbeiten muss.
 
Seit ewig und drei Tagen weiß man schon, dass es keinen geben wird sagte Mozilla schon zich male .
 
@Dr. MaRV

Er ist schneller unter einem 64 Bit System, da er besser mit den OS in verbindung steht und er kann mehr RAM beanspruchen. Allerdings ist dieser Performance Gewinn maginal.
 
Einer der Vorteile ist eben auch die Performancesteigerung, das vergessen viele das AMD64 nicht nur eine Adresserweiterung ist...
 
64bit kann als erstes mehr als 4GiB speicher adressieren.

aber heutige 64Bit CPU haben noch geschwindigkeitsvorteile von 64Bit, weil gewisse instruktionen nur darunter angesprochen werden...

im runde kann man sagen der browser läuft schneller ^^
 
Inoffiziell ist noch „Waterfox“ im Rennen. Da dieser aber auf „Nightly Builds“ von „Firefox für Win64“ basiert, ist dessen Zukunft derzeit ebenfalls ungewiss.

Das stimmt nicht, Waterfox basiert immer auf de Aktuellen Firefox Version und nicht auf der Nightly. Was den Waterfox betrifft, dieser sollte ohne Probleme bis mind. Version 19 angeboten werden können, aber ab der Version 20 müssen die Waterfox die möglichen Fehler selber beseitigen.
 
Naja.. es heißt doch grundsätzlich das 64Bit eine höhere Geschwindigkeit und Speicheradressierung aufweisen kann. Theoretisch sollte mit nem 64Bit Browser der Seitenaufbau von Webseiten schneller gehen.
 
rony12 schrieb:
aber heutige 64Bit CPU haben noch geschwindigkeitsvorteile von 64Bit, weil gewisse instruktionen nur darunter angesprochen werden...
Welche Geschwindigkeitsvorteile? Ohne Optimierung belegt der Prozess nur mehr RAM und die Geschwindigkeit sackt ebenso ab, da weniger Daten transportiert werden können.

64 Bit ist nicht immer schneller als 32 Bit.
 
hm74 schrieb:
Theoretisch sollte mit nem 64Bit Browser der Seitenaufbau von Webseiten schneller gehen.

Nein, das kommt auf den Netzwerkstack und die DSL Leitung an nicht auf die Architektur. Der Browser startet schneller und öffnet einen neuen Tab schneller das eigetliche laden erfolgt bei DSL 2k weiterhin mit DSL 2k.
 
Dr. MaRV schrieb:
Windows nutzt standardmäßig nur die 32-Bit Version vom IE. Und Micrososoft selbst war es mal die den Nuzern geraten haben Office 32-Bit zu installieren und nur die 64-Bit Version zu benutzen wenn man mit Exceltabellen größer 2TB arbeiten muss.

Unter Windows 8 x64 läuft Metro IE10 standardmäßig als 64bit Anwendung, bei Desktop IE10 läuft der Manager-Prozess immer als 64bit-Version und die Tabs als 32bit, aber wenn man bei diesen denn erweiterten geschützten Modus aktiviert, dann laufen die tabs auch als 64bit.
Gerade bei WebGL Anwendungen kommt man mit dem Firefox schnell über 2GB Belegung.
 
64Bit ist mitunter gewaltig schneller... kommt auf das Szenario an. Die Befehlslänge eines Codes darf bei x64 auch länger sein. Sicher, noch bringt x64 bei Browsern keinen Vorteil... aber was man jetzt verschläft bereut man in Jahren. Auch Webanwendungen werden immer komplexer, und da kann x64 sicher noch einiges in Sachen Leistung reißen (und die 2GB Grenze pro Thread fällt auch weg).
 
Yuuri schrieb:
Welche Geschwindigkeitsvorteile? Ohne Optimierung belegt der Prozess nur mehr RAM und die Geschwindigkeit sackt ebenso ab, da weniger Daten transportiert werden können.

64 Bit ist nicht immer schneller als 32 Bit.

Selbst ohne jede Optimierung laufen dann sämtliche Abläufe, die z.B. ein long oder ein double brauchen einfach durch das rekompilieren zu 64 bit innerhalb eines Taktes anstatt zuvor innerhalb von mindestens 2 ab. Je nachdem wie viel der Anwendungslogik auf diese Datentypen zugreift kannst du allein dadurch schon einen enormen Geschwindigkeitsvorteil erzielen.

Unter Windows x64 ist die 64 bit Version aber auf jeden Fall schneller da sämtliche 32bit Anwendungen nur noch in einem vom OS zur Verfügung gestellten Kompatibilitätsmodus laufen, der natürlich auch seinen eigenen Overhead generiert.

Und weil es hier diskutiert wird: Der normale IE nutzt standardmäßig die 32 bit Version, weil es von Adobe keine 64 bit Version des Flash-Plugins gibt. Das Problem hat der Metro IE ja nicht, weil er kein Flash mitmacht, deshalb konnte MS da problemlos die 64 bit Version zum Standard machen.

EDIT: nachdem klink mich verbesser hat. Es gibt mittlerweile eine 64 bit Version von Flash. Daran merkt man, dass ich mich das letzte mal ernstahf mit dem IE beschäftig hab, als Win 7 rauskam :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Der einzige technische Vorteil von 64-bit Unterstützung wäre die Mögilchkeit mehr als 2GB Speicher in einem Prozess allokieren zu können. Inwieweit das Sinn macht sei dahingestellt.

Das eigentliche "Problem" an 32-bit Anwendungen ist, dass man wegen denen alle libraries doppelt im System hat. Diese machen atm ca 10% einer blanken Windows (7) Installation aus.
Es ist ein Legacy Layer den man mitschleppt.
Unter Linux braucht man die 32-bit libs nur noch in wenigen Ausnahmefällen (Skype, ...). Da is es halt leichter weil man die meisten Applikationen einfach neu kompilieren kann, was bei der prop. Software die unter Windows die Regel ist, halt nicht so einfach geht.

Traurig ist nur, dass es ein OSS-Projekt nicht gebacken bekommt einen 64-bit-Port zu machen.
 
Zurück
Oben