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Kommentar Tschüs, Diablo-3-Auktionshaus!

Also ich weine dem Auktionshaus keine Träne nach :)
Umso mehr freue ich mich auf Reaper of Souls, dann kann ich endlich wieder nach einem knappen Jahr beruhigt von 0 an beginnen und das Tuning des Charakters bis auf die Spitze treiben :evillol:
 
@Myon

Sag mal ist das jetzt als Satire gemeint?

@Topic

Per se ändert sich mit den ganzen Updates gar nichts, die Problematik wird nicht behoben, sondern nur verschoben.
Man wird immer an einem Punkt kommen wo einem Botter und Vielspieler den Rang ablaufen.
Kann sich halt nicht jeder leisten 60 Stunden die Woche ins Spiel zu investieren.
Am Ende des Tages ist es nur ein Spiel, das muss man auch erst begreifen, auch ich habe mich lange über die ganzen Problematiken aufgeregt aber es gibt keine eierlegende Wollmilchsau, irgendwo müssen die Entwickler immer Abstriche machen.

Ich muss sagen, obwohl mir der kurzweilige Effekt der Änderungen bewusst ist, habe ich endlich wieder Spaß an Diablo.
Ich finde immer noch das viel zu viel Scheiße dropt aber irgendwie habe ich jetzt das Gefühl, trotzdem mehr und gezielter belohnt zu werden.
 
l_uk_e schrieb:
Also eine Sache in dem Kommentar stimmt doch aber nicht oder?
Wenn ich ein legendary finde, dann kann ich es so lange wie ich will traden. Nur wenn ich es einmal angelegt habe, dann laufen die 2 Stunden.
Ob es dann trotzdem nur in der Gruppe geht mit der ich unterwegs war weiß ich nicht, das habe ich noch nicht getestet.

Nein, das Legendary ist immer automatisch nach 2 Stunden gebunden, ob du es anlegst oder nicht. Du kannst es in diesem Zeitraum lediglich an Gruppenmitglieder abgeben, die zum Zeitpunkt des Drops in deiner Gruppe waren.
 
Ok, ich war mir ziemlich sicher, dass die Zeit dort nicht erschienen ist wenn ich es auch nicht angelegt habe. Aber ok, wenn ihr das so bestätigt, dann glaube ich das mal ^^
Muss heute Abend mal wieder weiter spielen. Mein Hexendoktor verlangt nach besserem Gear ^^

Und nächste Woche gehts dann los mit dem Kreuzritter.
 
muss(te) man sich durchsterben? Also bei mir nicht.

Klar muss man es an einigen Stellen, allerdings muss man das taktisch einsetzen. Außerdem kann es ja nicht Sinn eines Spiels sein ohne Widerstand und ohne Nachdenken sich einfach durchzuschnetzeln.

Also mir war das AH sowas von egal.
 
Sehr guter Kommentar liebe CB und ich finde es gut, daß ihr euch kritisch mit Diablo 3 auseinandersetzt und das Thema gut durchleuchtet habt. :)

Es wurde Zeit, daß das AH abgeschalten wurde und ein neues Loot System einkehrt, die Vorteile habt ihr alle beim Namen genannt. Ich denke Blizzard könnte zB das Weiterhandeln von Legendarys auf den Clan erweitern, andererseits ist die Idee der gebundenen Items nicht neu und auch richtig.

Damit wirkt man der Inflation entgegen da die sich wiederholenden Drops den Markt nicht überfluten können.

Damit ist Diablo 3 wieder dort angekommen wo es von Anfang an hingehört hat. 90% Spielspaß
Es macht einfach wieder Spaß zu leveln und Items zu sammeln.
 
Die besten Diablo-3-Kämpfer waren am Ende nicht die fleißigsten Spieler, sondern die geschicktesten Händler.
Das gilt nicht nur für Diablo 3, sondern für sehr viele andere (F2P-)Onlinespiele auch. Auch würde ich der Aussage nicht zu 100% zustimmen: die Besten Händler sind mitnichten die besten Kämpfer, die besten Händler sind die Spieler mit den meisten Möglichkeiten. Ein neuer Charakter mit komplettem Item-Set? Kein Problem! Und: wie in der wirklichen Welt werden die Reichen immer reicher, während man als neuer Spieler nahezu keine Chance hat, auf normalen Wegen, also ohne Einsatz von Echtgeld, jemals mithalten zu können. Wirklich wirksam kann man dem nur entgegenwirken, indem man das Spiel auf ein Abo-Modell umstellt. Ein Grund, warum WoW nach Jahren noch funktioniert.

so long and greez
 
Mal gucken ob ich Diablo 3 nochmal auspacke. Es war durch das AH stinkend langweilig!
 
Jirko schrieb:
Als Diablo 3 dann ein integriertes Auktionshaus anbot – zuerst nur gegen Gold, später auch gegen Echtgeld –, hätte das gefallen müssen.
Jeder, der auch nur ein bisschen Weitblick an den Tag gelegt hatte, wusste, dass das genau das Ergebnis haben würde, das eingetreten ist.
Allein schon durch die komplette Auslegung des Spiels auf Stärke durch Items, die wiederum gekauft werden konnten und auch mussten (keine vernünftigen Drops zu erhalten erschien auch vorher schon wahrscheinlich, schließlich verdiente Blizz an jedem gekauften Item).

Auch die Anonymität des Verkäufers stieß direkt sauer auf, genau wie das Fehlen des $-AHs im HC-Modus, da gehts also auch ohne?
Damit war das Argument des Schutzes der Spieler vor "illegalem" Handel mit Drittseiten doch schon wieder aufgehoben.

Jirko schrieb:
Dass es nicht so kam, lag an Blizzards Unfähigkeit, die tiefe Verzahnung des Auktionshauses mit dem Rest des Spiels aufzubrechen.
Sicherlich ist Blizzard selbst die Schuld zu geben für das Scheitern des Systems, aber ich sehe da eher die Faktoren Gier (damit verbunden die komplette Verlagerung auf Items und die schlechte droprate bzw. hohe droprate von Müll) und fehlende Weitsicht, diese Entwicklung konnte man vorher absehen.
Die Probleme mit der Inflation und Deflation konnte man schon erwarten, Wirtschaft halt (man hatte auch Erfahrungswerte genug mit WOW und co.)
Aber gut, unter Umständen hat man aufgrund der Gier absichtlich auf eine fundierte Prognose verzichtet.

Ich jedenfalls habe mir das Spiel nicht gekauft, weil ich (anscheinend besser als Blizz :rolleyes:) wusste was passieren würde und auch keinesfalls so ein System für zukünftige Spiele unterstützen würde.
Das tut mir zwar weh als Fan seit der Demo von Diablo 1, aber was Blizz da abgezogen hat (auch viele Statements zum AH, $-AH und Onlinezwang) haben mich sogar so weit gebracht, dass ich von denen sicher erstmal nichts mehr kaufen werde.

@Myon: Ernsthaft: Vielen ist das einfach total egal, sie wollen nur spielen, koste es was es wolle.
Und wenn man etwas genauer hinschaut: Das Spielprinzip von Diablo basiert doch eh nur auf Psychologie, man will sammeln und belohnt werden, das sitzt ganz tief ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Begrüße diese Entscheidung sehr ! Gerade weil das Handeln früher so unsicher war hats doch schon einen Reitz ausgemacht ...
 
Also ich fand das Handeln früher in D2 wirklich super bevor die dämlichen Runen kamen. Man musste für seine Items weiterhin selbst arbeiten um zumindest ein gleichwertiges Item zu finden das man gegen sein Wunschitem tauschen konnte. DAS hat Spaß gemacht.
Ich habe vor 2 Wochen mit D3 angefangen als es preislich auf 19 € gerutscht ist und finde es total super das ich so gute Items finde. ich habe auch schon eine Kiste voll von Legendären Items (ich brauche sie zwar nicht alle aber ich kann sie nicht verwerten/ verkaufen ^^) und die gelben Items die ich finde sind auch immer recht gut.
Ich finds bisher klasse wie es ist, besonders ohne AH. Vielleicht ist es wirklich vorteilhaft wenn man als neuer Spieler in D3 einsteigt und unvoreingenommen an das Spiel ran geht.
 
dante`afk schrieb:
im momentanen zustand ist D3 doch nichts anderes als ein offline game. ich will anderen spielern meine Beute verkaufen/handeln koennen, Leute uebers Ohr haun, diebisch sein. items fuer items tauschen, handeln, verhandeln. mit spielern interagieren. prahlen koennen was ich gefunden habe und es eventuell verkaufen/tauschen fuer ein imba item fuer einer meiner anderen chars. ich möchte mir angebote unterbreiten lassen oder angebote machen. man mag es nicht glauben, aber mir macht der Handel 100x mehr spass, wenn ich dabei direkt mit einem anderen Spieler interagieren kann und andere Spieler auf mich aufmerksam machen muss - und das hat man beim AH halt alles nicht.

daher seh ich nicht wirklich eine motivation ueberhaupt irgendwas im spiel zu machen, denn alles was man macht ist nur fuer sich selber, klein, im geheimen, single pseudo-online hack&slay grind. das kann diablo 1 ja sogar besser ;)

So sehe ich das genauso. (Abgesehen vom Diebisch sein etc. ^^)

Wenn ich D3 Spiele komme ich mir auch total isoliert vor, bzw. wie in ein Solo Grind Titel.
Klar man kann jetzt Clans aufmachen etc. aber das auch nur ein Blender bzw ein weiteres Text fenster.. Im Endeffekt farmt man für sich alleine um zwischenzeitlich mit 3...anderen Spieler diverse Bosse, Farmruns auf möglichst hoher Monsterstufe zu absolvieren. Das für mich persönlich total unmotivierend.

Das mit den "gebundenen" Legendary Drops finde ich ein weiterer Schritt in die Falsche Richtung. Ich möchte auch meine Gefundenen Schätze für viel Gold weiterverkaufen können und nicht in meiner Truhe vergammeln lassen...

Die 8er Handelsgames und die lustigen PVP Matches in D2 fand ich irgendwie motivierender.
 
Betr. eingeschränkter Item-Handel seit 2.0:

bei allen Vergleichen mit D2 darf man nicht vergessen, dass es damals kein Ebay gab! Wären Items handelbar (außerhalb der Gruppe und der 2 Stunden Regel), dann wären diejenigen am besten ausgerüstet, die am meisten RL Geld ausgeben. Außerdem wäre der Betrügerei wieder Tür und Tor geöffnet, was sich Blizz ersparen wollte. WENN Handel, dann wegen der Sicherheit nur Systemintern (über AH), was aus besagten Gründen aber unerwünscht ist. Logische Konsequenz: eben KEIN Itemhandel. Das ist sehr gut so! D3 macht endlich wieder Spaß und ich freue mich auf RoS! Fröhliche Itemjagd euch allen und bis die Tage in der Hölle ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Silverback schrieb:
Betr. eingeschränkter Item-Handel seit 2.0:

bei allen Vergleichen mit D2 darf man nicht vergessen, dass es damals kein Ebay gab!

Wenn ich mich recht erinnere gab es doch Ladder und nonladder items auf Ebay?
 
Habe D3 damals nach 2 60er Chars (beide Inferno durch) entnervt aufgegeben, da es nur noch um's Gold farmen fuer das Auktionshaus ging. Gefunden hat man so gut wie nichts brauchbares - 2 (miese) Uniques in der ganzen Spielzeit. Habe letzte Woche testweise wieder angefangen einen neuen Char hochzuziehen und siehe da - es macht Spass! In 3 Stunden 8 Uniques sind zwar schon wieder zuviel des Guten, aber das waren eher so "bessere" Rare Items - nichts Weltbewegendes. Und trotzdem freut man sich und findet ständig Verbesserungen für das Equipment. Vor allem sind 90% der Items auf den eigenen Char zugeschnitten. Keine 2 Haender mehr mit komischen Kombinationen wie 300 Int und Extrawut fuer den Barbar. Auch viele Runen wurden sinnvoll überarbeitet - spielt sich teilweise wie ein ganz anderes Spiel.
 
Frust vorbei, komme im Spiel endlich weiter, mit den erforderlichen Waffen. Hatte Auktionshaus noch nie benutzt...!
 
Ich kann weiterhin nur meinen ingame Status kommentieren : " Today is my day of mourning. R.I.P AH ! Always remembered , never forgotten. Manifested deep in our hearts..."
 
qhil schrieb:
[...]Ich möchte mir Angebote unterbreiten lassen oder Angebote machen. Ich möchte Items vs. Items tauschen. Man mag es nicht glauben, aber mir macht der Handel 100x mehr Spaß, wenn ich dabei direkt mit einem anderen Spieler interagieren kann und andere Spieler auf mich aufmerksam machen muss - und das hat man beim AH halt alles nicht.[...]
dante`afk schrieb:
[...]ich möchte mir angebote unterbreiten lassen oder angebote machen. man mag es nicht glauben, aber mir macht der Handel 100x mehr spass, wenn ich dabei direkt mit einem anderen Spieler interagieren kann und andere Spieler auf mich aufmerksam machen muss - und das hat man beim AH halt alles nicht.[...]
Ich finde es ja toll, dass wir einer Meinung sind, aber dass du fremde Aussagen kopierst ohne darauf hinzuweisen, ist schon ziemlich dreist! :freak:

Zum Kommentar: Ich würde sofort jedes Wort unterschreiben. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich hoffe sehr, dass Blizzard den Handel wieder möglich macht.
 
Ein Diablo 2 LoD mit besserer Grafik, cheatfrei und neuer Story wäre das perfekte D3 geworden.
Diablo 2 habe ich ca. 6 Jahre gezockt und es war ein großartiges süchtigmachendes Game.
Die Grundpfeiler von Diablo sind:
- lvln (bis 99 hat eine Ewigkeit gedauert)
- farmen (es sind oft uniques und set-items gedroppt, doch für die guten items hat es nunmal auch lange gedauert.)
- Traden (Sei es im Tradechat oder im Tradegame, traden ist ein absoluter Grundpfeiler in Diablo und d2 lod hat es überhaupt nicht geschadet, sondern bereichert.)
- PVP (Wie nice waren die ewigen Schlachten im Blutmoor?! :D)
- Hardcore (Nach 3 Jahren SC sehnt man sich nach einer neuen Herausforderung, die man im Hardcoremodus finden konnte.)

All das hat einen irren Spielspaß und viel Abwechslung gebracht. Ab lvl 90 hat es wirklich lange mit dem lvln gedauert. So hat man nach 50 Cowruns den Mephisto mindestens genauso oft niedergeknüppelt, mit dem ein oder anderen Unique ging es den Rest des Tages in Tradegamea und in der Nacht bis in die frühen Morgenstunden wurde das Blutmoor mit Ohren gepflastert...

Achja was waren das für schöne Zeiten! ;)

Leider wurde das Spiel almählich durch Hacks und Dupes zerstört. Daraus lässt sich aber auch schließen, dass D3 feine Änderungen gereicht hätten um ein absoluter Bestseller (wie man es von Blizzard gewohnt ist) zu werden.

Ich denke, dass die meisten oldschool d2 Spieler sich nichts anderes als ein überarbeitetes d2 gewünscht hätten.

Stattdessen schmeißt Blizzard dem Diablo Zocker einen Haufen mit zig Änderungen vor die Füße, bei dem auch noch alles auf die Schwierigkeit ausgelegt ist und man das gute alte Diablo nicht mehr wiedererkennt.

Der Schwierigkeitsgrad hat bei Diablo nie eine große Rolle gespielt und war nie ein grundlegendes Element, wodurch der Spielspaß maßgeblich erhöht wurde.
Natürlich gab es auch die eine oder andere heikle Situation, wie z.B. Puppen in Act3 oder Souls in Act4/5 (kann in HC völlig unerwartet und schnell Frust auslösen ^^). Das Spiel ging aber erst so richtig ab Hell los und den Spielspaß hat man durch die oben erwähnten Elemente erhalten.

Letzendlich sehe ich D3 durch loot 2.0 in die richtige Richtung gehen, jedoch ist es noch ein weiter Weg, damit sich auch die alten D2 Zocker wieder wohl fühlen.

So genug geschrieben,

see u in hell!
 
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