Ubuntu auf Netbook

pineapplefreak

Lieutenant
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Hallo alle hier!

Ich wollte mich mit meinem Netbook (Acer Aspire One AOD255E) endlich mal ins Abenteuer Linux stürzen.
Jetzt tun sich natürlich einige Fragen auf.

Als Betriebssystem würde ich gern Ubuntu mit Unity Oberfläche nutzen. Das bedeutet also ich brauche diese .iso Datei,
richtig? http://www.ubuntu.com/download/desktop mit 32Bit .
Ist das überhaupt eine gute Idee, oder schafft der 1 Kern CPU Ubuntu gar nicht? Bisher lief Win7 starter.

Ist Unify da jetzt schon drin oder muss ich das extra downloaden? Ist das ganze auf Deutsch oder nur Englisch? (Netbook ist für die ganze Familie, da ist es bisschen blöd, wenn es englisch only ist ;))


Jetzt gehts weiter. Was brauche ich für Treiber? In dem Netbook steckt ein Intel Atom N455. Auf der Intelseite gibt es jetzt unglaublich viele Firmwares für unglaublich viele Linuxversionen. Welche brauche ich dort?
Allgemein, was für Treiber brauch ich bei einem Netbook? Reichen da die von der Intelseite? Müsste ja eigentlich nichts externes in dem Teil stecken ;)
Das müsste die Treiberseite sein: https://downloadcenter.intel.com/Se...otebook&ProductProduct=Intel®+Atom™+Prozessor


Ich bedanke mich schon für alle Antworten :)
 
Ich installier gerne Lubuntu auf alten Netbooks, die gehen dann wieder ordentlich ab. 32 Bit ist schon richtig, verringert den Speicherverbrauch, und solange du nicht mehr als 3,4 GB RAM hast hast du auch keine Nachteile.

http://lubuntu.net/

PS: Gibt auch deutsche Sprachversion. Wenn ich mich recht entsinne ist dann wirklich fast alles deutsch.
 
Dürfte für Unity recht schwach sein das Netbook, nimm da lieber ein Linux mit Xfce, das ist ressourcenschonender. Kommt aber auf einen Versuch an, mein Atom N270 war jedenfalls zu schwach für Unity.

Treiber von der Intelseite? Brauchst du nicht, Linux ist nicht Windows, die Treiber kommen üblicher Weise direkt aus den zur Distribution gehörenden Paketquellen. Wahrscheinlich läuft dein Netbook daher Out-of-the-Box.

Im Zweifel probiers eben einfach aus, viel kaputt machen kannst du ja nicht und kosten tut es auch nix.
 
Kannst du mir dann bei der Treiberfrage noch weiterhelfen? :)

Okay, danke @Shririnovski

Ich probier jetzt einfach mal lubuntu, wenns nicht klappt, halt mit einem mit Xfce! :)

Mal schauen, ich melde mich, was wird
 
Zuletzt bearbeitet:
Du brauchst keine Treiber, das läuft out-of-the-Box. LXDE und Xfce sind sehr ressourcenschonend, wobei ich las das LXDE noch weniger RAM nimmt, weshalb ich das verwende.
 
LUbuntu, Xubuntu und Ubuntu sind alle deutsch und englisch.
Du brauchst keine Treiber, die werden alle mitgebracht. Deine Grafikkarte kann Probleme verursachen, vor allem bei Ubuntu (3D Support).
 
versuch erstmal ubuntu zum starten zu bekommen, netbooks weigern sich da sehr gerne ;)
 
Lubuntu hängt sich jedes mal beim Bootvorgang von USB auf... Ist offenbar ein bekanntes System... Naja, ich probiers mal mit Xubuntu... :/

Der USB Stick im FAT 32 Format? Irgendjemand im Forum hat auch was von FAT 16 geschrieben...
 
Zumindest beim Kernel sollte man bei Linux auf x86ern _immer_ zur 64bit-Version greifen, wenn die CPU diesen Modus beherrscht. Der kann einfach vieles schneller/besser. Dies gilt auch, wenn man darauf ein 32-bit Userland betreiben möchte.
 
@Bomberdeluxe
Fat32 bitte, 16 könnte Probleme bereiten. Hast du die Partition als aktiv markiert? Einfach Iso entpacken reicht leider nicht.
 
marco_f schrieb:
@Bomberdeluxe
Fat32 bitte, 16 könnte Probleme bereiten. Hast du die Partition als aktiv markiert? Einfach Iso entpacken reicht leider nicht.

Gut, hab Fat32.
Partition als aktiv markieren? Ich hab mit verschiedenen Programmen (unetbootin bzw. USB Creator) mit den iso einen bootfähigen Stick erstellt. Er versucht jetzt vom Stick zu booten, bleibt aber irgendwann einfach hängen, sprich schwarzer Bildschirm mit blinkendem weißen Unterstrich.

Externes Laufwerk hab ich leider nicht... wäre mir aber auch lieber -.-
 
Ist das eine Primärpartition oder eine logische Partition? evt. kommt das alte Mainboard nicht mit einer logischen Partition klar. Ich hatte auch mal Probleme mit einem USB-Stick. Eigentlich sollten diese Tools das korrekt einstellen, aber manchmal ist der Stick so verkonfiguriert, dass die Tools das nicht gebacken bekommen.

Am besten geht bei mir immer Diskpart(unter Windows):

http://msdn.microsoft.com/de-de/library/cc779300(v=ws.10).aspx
 
Photon schrieb:
BomberDeluxe: Da bleibt irgendwas beim Boot hängen. Um dem Problem auf die Schliche zu kommen, wechsle im Bootmenü von Ubuntu mit F6 in den Bearbeitungsmodus des Startbefehls und entferne die Optionen quiet und splash. Siehe auch https://help.ubuntu.com/community/BootOptions#Changing_the_CD_Boot_Option_Configuration_Line Dann siehst du einen Haufen Meldungen, die letzten vor dem Hänger könnten Aufschluss über das Problem geben.

Ich komm nicht ins Bootmenü. Er bootet nichtmal vom Stick.



Die Partition ist bereits die Primär-Partition.
Auf dem Stick ist auch nur eine Partition ;)


Ich versuch mal einen anderen Stick
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ISO bitte noch mal laden und das ganze anfertigen mit RUFUS. Unetbootin ist nicht mehr das was es mal war. Verändert das ganze mit einen eigenen Menü und dann startet in vielen Fällen das ganze nicht mehr.
 
Ich krieg ne Krise... Soll ich euch sagen, woran es lag?

Ich habs einfach nochmal mit nem anderen USB Stick probiert, den nochmal komplett formatiert und dann mit unetbootin die iso draufgezogen.

Alles klappt. Traumhaft.

Ich krieg echt ne Krise mit USB Stick boots, ich glaub ich kauf ein externes Laufwerk...



Vielen Dank an alle hilfreichen Vorschläge :)
 
Du brauchst keine Krise zu bekommen. Meistens liegt es an Unetbootin und an dem ISO. RUFUS kann zur Zeit am besten einen Stick erstellen.
 
Zur Leistung des Prozessors: ich habe einen EeePC R101 hier, das hat auch den N455 drin (oder vielleicht auch N450). Ich habe da KDE drauf gehabt mit Gentoo Linux (das, bei dem man alles selber kompiliert). Lief natürlich nicht superflott, aber ausreichend schnell für den Alltag. XFCE hatte ich auch drauf, das war geringfügig flotter, vor allem beim Anmelden. LXDE finde ich zu spartanisch für einen komfortable Nutzung. Ungeachtet der Nutzeroberfläche hat Firefox aber etwa 20 Sekunden zum Starten gebraucht. Für eine aufgebrezelte Oberflächen (wie auch Unity eine ist) sollte ausreichend RAM drin sein. 1 GB reicht für Oberfläche und eine größere Anwendung, aber dann ist Pumpe und der Cache wird zu klein. Zum Glück hatte ich noch nen Zweier-Riegel da, mehr kann der Atom nicht.

PS: Ich Spreche in der Vergangenheitsform, weil das Gehäuse konstruktionsbedingt Displaykabel frißt und ich den EeePC deshalb nicht mehr als Klappi nutzen kann. Ansonste würde ich ihn auch jetzt noch nutzen, trotz des Aspire One mit Sandy-Bridge-Celeron, auf dem ich gerade tippe.
 
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