800MHz und hohe CPU-Auslastung vs. 3,2GHz und niedrige CPU-Auslastung

-NexuZ-

Captain
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Hi, im Moment bin ich dabei mir ein Spiel via Origin herunterzuladen. Da das Spiel aber 20GB groß ist, und ich nur ein 2k-Leitung habe, muss mein PC jetzt halt ein bisschen laufen.
Wenn ich nur Origin offen habe, dann ist meine CPU etwa 15% ausgelastet (bei 3,2GHz). Jetzt kann man die CPU via CatalystControlCenter ja auf 800MHz heruntertakten. Nur stellt sich mir jetzt die Frage, wie es für die CPU besser ist: Mehr Takt, also 3,2GHz (ca. 1,35V) oder lieber 800MHz (0,96V) dafür dann ca. 40% ausgelastet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Durch die geringere Spannung wird er heruntergetaktet etwas weniger Strom brauchen.
 
Der CPU ist das fast egal. Weniger Strom wirst du mit 800 MHz @ 0,96 V verbrauchen
 
Die 800 Mhz sind besser, da weniger Verbrauch. Die Frage sollte aber eher sein, wieso taktet sich deine CPU nicht automatisch runter ?!?!?

Stell hierzu mal die Energieoptionen auf Ausbalanciert
 
Das ist ein alter Phenom II, vermutlich taktet der nur im Idle komplett runter.
 
@Tricky: Das macht sie nur, wenn sie gar nichts zu tun hat.

@all: Danke für die Antworten!
 
wenn origin offen is taktet er bei mir auch nicht runter wenn origin was runterläd das nervt auch aber runtertakten is da echt das beste
 
Tricky56 schrieb:
Also wenn ich nur Origin offen habe, dann taktet sich meine CPU auch runter...

Naja, hast du's nur offen, oder findet auch ein Download statt? "Nur offen" => Idle; "Download" => nix mit Idle, sondern Spaß bei der Arbeit.
 
Ich habe natürlich noch ein Download offen :D
 
„Race-to-Idle“ („Rennen-zum-Stillstehen“) - Der Prozessor schaltet sofort in den leistungsfähigsten Zustand, um die Aufgabe mit höchster Leistung so schnell wie möglich abzuarbeiten und möglichst bald wieder in einen sehr tiefen Schlafmodus fallen zu können.
Moderne PCs und Notebooks verwenden im Allgemeinen Race-to-Idle, da es stromsparender ist und den Benutzer-Auftrag schneller ausführen kann. Ist jedoch ein dauerhaft leiser Betrieb notwendig (z. B. kein kurzzeitiges Lüfter-Aufheulen), kann Variante 1 vorteilhaft sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/PC-Power-Management#L.C3.B6sungen
 
Den Takt absenken ist ja nur eine Variante. Normalerweise geht die CPU, bzw. die einzelnen Teile ohnehin ständig in Sleep-Modis. Der anliegende Takt ist dann zwar weiterhin hoch, aber die Rechenwerke, Caches schalten trotzdem ab. Die CPU muß normalerweise immer auf irgendwas warten, auf Platten, Eingabegeräte, Netzwerk, RAM und selbst intern wartet eine Komponente auf die andere.
Hauptmerkmal der CPU-Last ist dann eigentlich die Temperatur.
 
Moderne PCs und Notebooks verwenden im Allgemeinen Race-to-Idle, da es stromsparender ist
Was wer verwendet, ist ausschließlich Sache der Software, solange die CPU irgendwie dynamische Taktänderungen zulässt. Windows hebt bei jeder Kleinigkeit den Takt sehr aggressiv an, beim Phenom ist es aber mit ziemlicher Sicherheit sparsamer, den mit der niedrigen Spannung laufen zu lassen - Spannung ist bei den Dingern alles.

Alternativ irgendwie ein Mittelding zwischen höherem Takt und möglichst niedriger Spannung finden, meiner läuft im Idle mit 1.6 GHz @0.88V - braucht an der Dose nicht ein Watt mehr als 800 MHz @0.73V, fühlt sich aber auf dem Desktop ne Ecke flüssiger an und verbrät auch deutlich weniger Strom als mit Standardspannung (>1.2V im Idle).

"Download" => nix mit Idle, sondern Spaß bei der Arbeit.
Naja komm, beim Downloaden passiert doch fast nichts. Nichts, was eine x86-CPU der letzten 10 Jahre im Idle-Takt überfordern würde, auch wenn die Daten komprimiert ankommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab dass selbe Problem schonmal mit nem Leistungsmessgerät durchgetestet und es machte bei geringer Teillast bei meinem HTPC (AMD X4 615e) keinen Unterschied. Ich hatte das ganze mal mit dem Phenom Tweaker erzwungen auf 800 MHz und einmal @Stock, bei dem Phenom Tweaker hatte ich sogar manuell für die 800 MHz dieSpannung angepasst, ca. 0,78V, jeweils die gleichen Ergebnisse.
Das ganze mit Win8 getestet.

Mir viel sogar auf, dass bei gefixten 800MHz die Leistungsaufnahme ab einer bestimmten Last deutlich stieg, gegenüber des @Stock Modus.

Wenn man den Taskmanager dazu beobachtet, sieht man deutlich, wie Windows die Last auf mehrere Kerne verteilt und über die Threads rotieren lässt.


Was sinnvoll wäre, mit dem Phenom Tweaker alle Pstats manuell anpassen und die Zeitintervalle selbst bestimmen.


Cu der Pry
 
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