DynDNS nicht erreichbar

Du kannst das DDNS-Update auch auslagern. Wenn der Router unbedingt eine "falsche" IP beim DDNS eintragen will, dann ist das ein Problem, das man nicht so einfach lösen kann.
Es ist durchaus möglich, dass der Routerhersteller bei der Realisierung von DDNS ganz einfach nur die IP am WAN-Port ans DDNS übergibt, auch wenn das gar nicht die "echte" WAN-IP beim Provider ist..

Variante 1
Im Router als DDNS-Anbieter "andere", "sonstige" oder "benutzerdefiniert" wählen - falls möglich. Anschließend kann man gemäß der Anleitung des Anbieters die Update-URL einstellen. Oftmals kann man in Routern aber nur fest definierte Anbieter wie dyndng.org oder aber in deinem Falle den Asus-Dienst wählen.

Variante 2
DDNS im Router ausschalten. Stattdessen im Netzwerk einen PC/Server oder auch einen KleinstPC wie den Raspberry PI (30€ 3-4 Watt) einrichten, der zB alle 15 Minuten die "echte" WAN-IP prüft und bei einer Änderung das DDNS-Update durchführt. Dabei ist die WAN-IP meistens unerheblich, weil eine URL mit Benutzername/Passwort/Domain aufgerufen wird und der DDNS-Anbieter automatisch die Quell-IP ausliest.
 
in dem falle modem für 10 minuten stromlos machen.
 
Ahh, interessant.

Ich habe gestern mal die DynDNS Dienste urchgeschaut. Da gibt es einen der sich www.dnsomatic.com nennt. Dort kann man wohl jeden beliebigen Anbieter eintragen und reicht das Update dann weiter.

Habt ihr für mich einen kostenlosen Anbieter, der das auch für ein Jahr macht?

Woran liegt den jetzt eigentlich das Problem? Wie kann es sein, dass die IP des WAN-Ports nicht die 'echte WAN-IP' ist?
 
DDNS-Anbieter gibt es wie Sand am Meer, kostenlose und auch kostenpflichtige. no-ip.com, selfhost.eu (oder .de?), spdns.de sowie freedns.afraid.org, um nur mal eine Handvoll davon zu nennen. Der Router muss es nativ können oder eben eine benutzerdefinierte Möglichkeit anbieten. Ansonsten wie gesagt zB mit einem zigarettenschachtelkleinen Raspberry PI.

Die Spreu trennt sich allerdings vom Weizen, wenn es um den Account als solchen geht. Einige Anbieter - die meisten meiner Erfahrung nach - erfordern monatlichs Einloggen in den Account. Halb so wild, aber wenn man es mal vergisst oder auf Urlaub ist, kann es sein, dass der Account deaktiviert wird.
 
Hat jetzt alles geklappt, der Tipp mit dem raspberry Pi wars. Ich hab zu Hause einen HomeServer mit debian 7. Dort habe ich das tool ddclient installiert und mich bei no-ip.com registriert.
Prüfintervall auf 60s eingestellt und jetzt läuft die Geschichte :)

Danke euch
 
60s Prüfintervall heißt IP-Check oder auch gleich Update? Der Check wäre ok, beim Update wäre ich vorsichtig. Einige DDNS-Anbieter sind allergisch gegen Update-Spams. ddclient hatte ich auch mal drauf, ich bin mir nicht mehr sicher wie das gehandhabt wurde. Zur Zeit hab ich den Intervall daheim auf 15 Minuten stehen, aktualisiere meine DDNSsss (ja, mehrere) mit einem eigenen Script. Im schlimmsten Falle wäre ich also von außen für 15 Minuten nicht erreichbar. Das ist zu verschmerzen ;)

edit: Ach ne, Denkfehler! Script läuft alle 5 Minuten, aktualisiert aber 3 Anbieter im Wechsel (zwecks Ausfallsicherheit). Jeder Anbieter für sich wird nur alle 15 Minuten aktualisiert, insgesamt wäre ich aber nur 5 Minuten nicht erreichbar :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung, ob das ein Update ist?

Als check-methode wird (manuell konfiguriert) checkip.dyndns.com aufgerufen. Ich denke dadurch dass beide Vorgänge getrennt zu sein scheinen, wird das tool so intelligent programmiert wurden sein, den Update nur im Falle des Falles zu tun.

Wenn ich Zeit habe schaue ich mir mal die Ausgabe bei -verbose an, und poste meine Ergebnisse hier
 
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