Creative Soundblaster Z vs Asus Essense STX II an Teufel e450 digital und KH MMX 300

iJoker

Ensign
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Hallo zusammen,
dies ist hier mein erster Beitrag, und ich hoffe ich werde nicht gesteinigt:)

Es geht um folgendes, ich hatte vor ein paar Tagen eine Creative Soundblaster Z und ein Logitech Z906 bekommen. Wobei ich das Z906 wieder zurück gegeben hatte, nachdem ich zum Vergleich das Teufel e450 digital ausprobiert hatte. Bei Teufel werde ich bleiben was die LS angehen. Als Headset stelle ich mir das Beyerdynamic MMX 300 vor, zur Zeit habe ich ein Logitech G35, aber ich möchte weg von USB Headsets, und da kommt mein Wissensproblem.
32 Ohm oder 600 Ohm? Und sollte ich lieber bei der Soundkarte zu der Asus Essence STX II greifen? Bzgl. der 600 Ohm.
Ich habe kein Problem mit den etwas Mehrkosten der Asus. Und benötige ich für die Asus die Tochterplatine bzgl. 5.1 oder reicht der Toslink? Zur Zeit ist an der Creative der optische Ausgang an das Teufel dran. Ist der Klang bei Klinke besser als Optisch?
Ich spiele sehr viel Battlefield und höre gerne Musik. Ich mag das wummern beim Heli fliegen und sauberen Klang der LS.
Ich bin zur Zeit zufrieden, möchte aber alles richtig machen.
Danke für Unterstützung, momentan kann ich die Creative halt noch zurück geben.

PS: Mein PC ist ein Windows 7 64Bit, Asus Maximus IV Extrem Mainboard, Graka Asus GTX 780, SSD Samsung 840 Pro
 
Hi
wenn du die "Creative Soundblaster Z" noch hast,dann behalte sie, weil sie über den optischen Ausgang
auch 5.1 -Kanal bietet ( Dolby® Digital Live und DTS Connect )
 
Ok, werde mir das als Alternative überlegen, schon mal danke für den Tip, brauche dennoch noch bzgl. meiner anderen Fragen Hilfe und Aufklärung.
Ergänzung ()

Oh, das geht ja schnell hier, DANKE:)
Wenn ich also wie Ihr beschreibt, die Z behalten soll, und ein Beyerdynamics Kopfhörer kaufe, optional ein Mic, welchen Ohm Wert soll ich dann nehmen?
 
Hab auf der Händlerseite gesehen das die DT 770/880/990 Unterschiede haben bzgl. Offen/Halboffenen etc.
Was kommt für mich in Frage? Und falls ich doch das MMX kaufe, 32 oder 600 Ohm?
 
Also zu sache Impedanz von KH da gibts von beyerdynamic ne gute Erklärung

Je höher die Impedanz, desto mehr Leistung ist nötig um einen guten Pegel aus dem Kopfhörer zu bekommen:

32 oder 80 Ohm = mobiler Einsatz am Laptop, MP3 Player, portable Recorder usw.

250 Ohm und höher = für feste Installationen, Kopfhörerverstärker usw.

Hintergrund:

Eine Impedanz von 0 Ohm wäre ein Kurzschluss des Kopfhörerausgangs, wobei dieser viel Strom liefern müsste, sich dabei stark erhitzt und entweder abschaltet oder stirbt. Das andere Extrem wäre eine unendlich hohe Impedanz (gebrochenes Kabel oder Draht), dann fließt gar kein Strom mehr, allerdings kommt dann auch kein Audiosignal mehr an - Kopfhörerimpedanzen müssen daher irgendwo dazwischen liegen.

Oftmals ist es so, dass Kopfhörer mit niedriger Impedanz für den Anschluss an tragbare Geräte entwickelt wurden. Diese arbeiten intern meist mit einer relativ niedrigen Spannung erzeugt von Batterien oder Akkus. Diese Betriebsspannung begrenzt gleichzeitig die maximale Ausgangsspannung am Kopfhörerausgang. Ein niederohmiger Kopfhörer kann daher an einer niedrigen Ausgangsspannung eventuell lauter betrieben werden.

Warum gibt es dann aber nicht nur niederohmige Kopfhörer?

Dieser Erklärung bedarf einer etwas längeren Erklärung: die impedanzbestimmende Schwingspule (beim dynamischen Kopfhörer) besteht aus aufgewickeltem, zur Isolation lackiertem Kupferdraht.

Dieser Kupferdraht ist auf dem weltweiten Drahtmarkt zwar in nahezu jeder gewünschten Länge, nicht aber in jeder Dicke erhältlich (dünnerer Draht hat einen höheren Widerstand als dickerer Draht, es „passt halt weniger durch“). Das Magnetfeld, das eine Spule beim Anlegen des Audiosignals erzeugen soll, ist unter anderem von der Anzahl der Windungen abhängig. Das führt dazu, dass für ein niederohmiges Wandlersystem relativ dicker (und damit auch schwerer) Draht notwendig ist. Da auch die eigentliche Membranfolie nicht unendlich leicht sein kann, ist die bewegte Masse (also das Gewicht von Membran und Schwingspule, die sich vor und zurück bewegen) relativ hoch. Es dürfte nun klar sein, dass eine höhere Masse einem komplexen Audiosignal weniger präzise folgen kann als eine geringere. Diese geringere Masse lässt sich aber prima mit dünnerem (und damit leichterem) Draht erreichen, allerdings wird die Schwingspule durch den dünneren Draht hochohmiger.

Das bedeutet, bei ansonsten baugleichen Kopfhörern (z. B. DT 770 Pro mit 80 oder 250 Ohm) klingt die hochohmigere Variante üblicherweise neutraler, ist aber (je nach Kopfhörerverstärker) eventuell etwas leiser.

Ideal zeichnen sich die 80 Ohm-Systeme bei der Verarbeitung von druckvollem, tief-frequentem Material (wie zum Beispiel bei einem E-Bass) aus. Die etwas härtere und dickere Membran des 80 Ohm Systems liefert klare und saubere Bässe auch bei lauten Pegeln.

Das 250 Ohm System klingt – wie schon erwähnt – weicher und etwas gefälliger und ist bei der Anwendung im Gesamtmix der 80 Ohm Variante vorzuziehen.

Die Beyerdynamic sind aber nicht wählerisch bei der Quelle. Die 250 Ohm variante kannst du ohne Probleme an deiner Soundkarte nutzen. 600 Ohm sind da schon ne andere Hausnummer das müsstest du halt ausprobieren ob dir der Pegel noch ausreicht. Zusätzlich kommt dann noch die Empfindlichkeit der KH hinzu so kann z.B. ein 250 Ohm KH an der selben Quelle lauter sein als ein Hörer mit 200 Ohm.
 
Danke für den FAQ, da ich mich aber glaub ich in das MMX 300 verguckt habe, und alles in einen Gerät habe, denke ich ich nehme dann die 32 Ohm Version, für PC und Gaming sollte das den ja reichen, und für Spitzenklang für Musik geh ich in meine Stube, da wartet Onkyo und Elac auf mich:) Und bzgl. Soundkarte behalte ich dann an Creative Z, ich hoffe ich kann dann gut schlafen, ansonsten bitte weiter Posten.
Aber ich überdenke nochmal den 80 Ohm KH, da kommt glaub ich nur die DT770 in Frage, wie zufrieden bist mit deinem DT880 denn, weil das kostet ja auch über 200€?
Und bzgl. des Mic, gibt es andere als Zalman, oder soll ich das Mic nehmen was bei der Creative Z dabei ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
iJoker schrieb:
Hab auf der Händlerseite gesehen das die DT 770/880/990 Unterschiede haben bzgl. Offen/Halboffenen etc.
Was kommt für mich in Frage? Und falls ich doch das MMX kaufe, 32 oder 600 Ohm?

Beim normalen Beyerdynamic: 250 Ohm sind ein guter wert. Beim DT 770 könnte man mit der 80 Ohm version überlegen, falls man das gerade Kabel will (die 250 Ohm version hat ein Spiralkabel).

Beim MMX 300:
600 Ohm nur, wenn es wenig aufpreis ist.. Wenn du ein MMX 300 mit 32 Ohm für 220€ bekommst, und die 600 Ohm version für 299-320€ oder so, dann natürlich 32 Ohm.

Aber bedenke eins... 130€ für einen DT 770, der mit 80/250 ohm ein TICKEN besser spielt. Dazu 50€ für ein Modmic: http://www.modmic.com/
Ein sehr gutes mic, welches ich zur Zeit auf 40-50 cm entfernung als "tischmic" nutze weil ich nach 5 monaten immernoch zu faul war, es mal anzubringen.......... ^^

Zu den Kopfhörern:
DT 770 Pro: Geschlossen, betonte bässe und höhen.
DT 990 Pro: Offen, betonte bässe und höhen. Im prinzip das gleiche, nur eben offen.
Bei beiden lohnt sich Edition nicht, da der aufpreis zu hoch ist.

DT 880 Pro/Edition: Halb-offen ist eig egal.. Halboffen = Offen. Unterscheide eig nur zwischen geschlossen, und nicht geschlossen.
Klanglich nur MINIMAL bass- und höhenbetont, damit ein eher neutrales/natürliches Klangbild. Feiner/hochauflösender als DT 770/990, damit auch eine kleine stufe höher qualitativ. Ist meiner Meinung nach (bin KEIN liebhaber von stark bassbetonten Kopfhörern) einer der besten allrounder unter 300€. Nicht zu bassstark, aber auch nicht zu Langweilig.

Pro: Stärkerer anpressdruck, beim dt 770/990 minimal schlechtere materialien, und ein altmodischeres Design, + Spiralkabel bei den meisten versionen.
Edition: Moderneres Design, beim DT 770/990 minimal bessere materialien (verarbeitungsqualität ist bei beiden aber gleich gut), Sanfterer anpressdruck (klemmt nicht so stark).

STX 2: Lohnt nicht unbedingt.. Eine Asus Phoebus Solo bekommst du für 114€, und die ist SEHR gut für den Preis. Gleicher Kopfhörerverstärker wie bei der STX (2), nur minimal schlechterer DAC, das hörst du aber nicht raus.

Du kannst das Mic nutzen was bei der soundblaster Z Retail dabei ist. Aufpreis lohnt aber nicht.. Dann lieber gleich die deutlich bessere Phoebus nehmen, und für 5€ ein Zalman mic1 nehmen, was mindestens genau so gut ist, wie diese billigen tischmics (es ist auch meiner Meinung nach besser als das Mic der Phoebus tischbox).

32 Ohm würde ich wenn möglich wie gesagt Meiden. Bei den Beyerdynamic modellen gilt für 32 Ohm: Es wurde klanglich schlechter gemacht nur dafür, dass es an schwachen Quellen besser läuft.
Nur beim MMX 300 würde ich 32 Ohm nehmen, wenn es deutlich günstiger ist als 600 Ohm.
Bei den KH ansonsten 250.

das MMX 300 würde ich aber nicht nehmen, weil du einfach keine wahl hast.. Egal ob du es bassbetont willst oder nicht. Egal ob du es offen oder geschlossen willst. du MUSST das nehmen, und es gibt keine alternative in der Qualität.

Bei Kopfhörern kannst du dt 770, 880, 990 nehmen, einige modelle von AKG; ein philips Fidelio X2 für 230€ aus amazon.it (der einer der besten Allrounder unter 300€ ist) etc. Da ist die chance viel höher, dass dir einer davon besser gefällt. Denn für 250-300€ gibts wirklich besseres als das MMX 300.
Ich würde es sonst halt nur nehmen, wenn du schon ganz sicher weißt, dass es bassbetont UND geschlossen sein soll, und du krampfhaft allergisch gegen 2 Kabeln bist (obwohl du das nie merken würdest...)
 
Hoi, super danke für Deine ausführliche Beschreibung. Ich werde mir bzgl. eurer Erfahrung wie folgt verhalten.

- Teufel e450 Digital wie gehabt, bleibt bestehen
- Headset wird neu das Beyerdynamic DT 880 Edition 250 Ohm, MIC dann Zalman oder Modmic
- Soundkarte behalte ich dann die Creative Z

Jetzt habe ich aber noch folgende Lücke im Kopf die geschlossen werden möchte, auch wenn ich das abermals in dem Forum gelesen habe, aber auch als Techniker nicht verstanden habe.

- Mein Teufel ist zur Zeit über Optik an die Soundkarte angeschlossen, ich könnte auch Klinke, ist das wie ich es angeschlossen habe, das optimale? Oder doch Klinke. Ich hatte es mal umgestellt, und der Klang war pfade, weil wahrscheinlich unkomprimiert an das Teufel weitergeben wird, oder? Was komisch war, als ich optisch dran war, durfte ich nicht unter der Systemeinstellung Windows, das SPDIF als Standard setzen, da kam in Game kein Ton, und bei Musik, unter Windows Player eine Fehlermeldung. In der Anleitung stand so etwas auch drin, ich habe also zur Zeit Optik Kabel und unter Systemsteuerung Lautsprecher als Standard und unter Creative Software DTS Connect aktiviert.
Und so wie ich es verstanden habe, falls ich mir eine Asus Essense zulegen würde, könnte ich dieses nicht wie oben beschrieben betreiben via Optik, weil wahrscheinlich kein DTS Connect. Ich bräuchte dann wohl die Tochterplatine, mit den Chinch Ausgängen?
Bzgl. der Asus Phoebus habe ich gelesen, das diese Problem macht bei Teamspeak, wenn ja, wäre das super schlecht. Passt Optisch aber zu mein ROG:)
Ich brauche wie gesagt nur die Info, das alles so ok ist, oder kann ich was verbessern.
 
Ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster und sage, dass die Leute die Probleme mit Creative oder ASUS haben einfach unfähig sind die Software, etc vernünftig zu bedienen. Ich hatte ne SB Z, ne Phoebus und jetzt ne ZxR unter Windows 7 und Windows 8.1 und hatte bisher bei KEINER der Soundkarten irgendwelche Probleme.

Allerdings würde ich weder das SB Z, noch Phoebus-Mikrofon nutzen - denn die sind einfach nur Mist und höchstens als Übergangslösung zu betrachten (hoffe ich schmeiß da nix mit nem anderen Thread durcheinander).
ModMic ist sicher ne gute bis sehr gute Wahl.
 
Hi, und danke für deinen Beitrag, doch es ging nicht um Probleme von Soundkarten, nur das hier eine Soundkarte genannt worden ist, die das besagte Problem im TS haben soll. Bei mir läuft eigentlich auch alles, ich wollte nur nicht in ein Problem laufen, falls ich einen Wechsel durch führen soll, weil da bin ich mir noch nicht sicher, bzgl. Qualität:)
Und ob ich es optimal richtig angeschlossen habe.
 
ok, danke für deine Meldung Jesterfox, dann kann ich ja beruhigt schlafen:)
Also werde ich mal wenn kein Einwand kommt, nachher mal den KH bestellen. Gibt es einen Shop wo man den Beyerdynamic und das Modmic zusammen bestellen kann, ich finde bei Ama... das Mic nicht.
 
Wer sich für eine Essence entscheidet und diese digital mit einem AVR oder den Aktivboxen verbindet, der braucht auch keine Essence. Man kauft die Karte eben wegen des guten DAC und der analogen Ausgänge.

Bei digitaler Verbindung wählt man die Xonar HDAV, die dem Kunden trotzdem die analoge Wahlmöglichkeit belässt.

Für 150€ würde ich den AKG 612pro immer einer Heilbronner Badewanne vorziehen. Der AKG ist derzeit sehr günstig zu haben.
Für Zocken wären die beyerdynamic auch nicht meine erste Wahl.
 
Er würde die Essence wenn dann ja für die Kopfhörer kaufen. Die HDAV dagegen ist völlig sinnfrei und wohl auch nicht ganz unproblematisch von der Handhabung her. Jede aktuelle Grafikkarte kann selber Ton per HDMI ausgeben, da braucht man keine extra Karte dafür.
 
Genau, das war der Sinn der Soundkarte, Jesterfox hat es auf dem Punkt gebracht.
Ich werde heute Abend den Beyer bestellen.
Und Soundkartentechnisch bei der Z bleiben, mal sehen was in der nächsten Zeit passiert.

Dennoch blieb eine Frage unbeantwortet, ist es so optimal das mein Teufel System via Optik angeschlossen bleiben kann.
Ich habe natürlich gegenüber meiner alten Onboard Sound und Creative 2.1 alter LS Kram ein riesen Sprung an Klang gemacht.
Mir gefällt es mit der neuen Soundkarte und dem Teufel, ABER, hole ich mehr klang mit Klinke raus?
Ansonsten lass ich wie es ist:)
 
Natürlich kann man über eine Grafikkarte Ton ausgeben. Aber man verbindet eine Grafikkarte vornehmlich mit dem Monitor.

Die HDAV und so jede andere gute Soundkarte verbindet man mit einem AVR oder dicken Endstufen und nicht mit einem Monitor und den darin verbauten Lautsprechern.

Selbst des Themenerstellers einfaches Lautsprechersystem verfügt über analoge 5.1 Eingänge. Hier auf eine rein digitale Verbindung über COAX oder S/PDIF beim möglichen Einsatz einer hochwertigen Soundkarte zu setzen wäre unverhältnismäßige Geldverschwendung. Bei einer SB Z ist es ein anderes Thema.

Eine Essence für Lautsprecher und Kopfhörer und der bezahlte Gegenwert ist gegeben, wer sich dafür entscheidet. Einzig DTS fehlt, was die gute Audiowiedergabe auf stärker komprimiertes Dolby Material beschränkt. Sonst greift man komplett auf unkomrimiertes Audiomateral zurück.

Wer die Essence rein für Kopfhörer wählt, der kann auch gleich zum Fiio E09K greifen und mit seiner SB Z oder einer anderen, guten analogen Audiogrundlage verbinden. Also alles selbst ab einer x-Fi extreme music oder Xonar D1. Dann braucht man kein Geld in eine Essence verschwenden. Wäre nicht noch die günstige Phoebus, die je nach Einsatz lohnt, dann könnte man auch auf einen FiiO verzichten.
 
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