News A 9 wird zur Teststrecke für autonome Fahrzeuge

Kann doch nicht euer Ernst sein? Das Tanken wäre sehr, sehr einfach zu automatisieren. Mir schwebt zB ein ausfahrbarer Tankrüssel vor. Bezahlung dann automatisch über Internet.
 
Triversity schrieb:
Akkuwechsel wäre auch noch möglich, wobei ich nicht denke, dass sich das durchsetzen wird.
Ein Prototyp wurde von Tesla schon auf einer Präsentation vorgestellt. Bei Tesla zahlen die Käufer ja für alles quasi einen Pauschalpreis, worüber z.B. das kostenlose Laden an den SuperChargern realisiert wird. Das sind glaube ich 1.500€ vom Kaufpreis, die nur für das kostenlose Laden auf Lebenszeit des Fahrzeugs veranschlagt wird.

Bei den dt. Herstellern wird nur das gebauen und sich später realisieren lassen, was wirtschaftlich ist. Elon Musk macht es einfach und ohne das hätte Tesla nicht das Monopol auf Langstreckenfahrten mit "Elektroautos". Aktuell kann man von Norditalien nach Nord-Norwegen durchfahren, da ungefähr alle 200km ein Supercharger steht. Die steigenden Zulassungszahlen weltweit machen jedenfalls jetzt selbst die dt. Hersteller hellhörig, für die Langstreckenfahrten bisher noch als "unmöglich" eingestuft wurden.
 
Eisbrecher99 schrieb:
Ein Prototyp wurde von Tesla schon auf einer Präsentation vorgestellt.
In Californien ist die erste Tesla battery-swap station schon online um die Nachfrage zu testen. Ich glaube, dass es sich nicht durchsetzen wird. Egal wie rum ich es drehe, es spricht immer zuviel dagegen und zuviel für die normalen supercharger.
Auch außerhalb von Tesla sehe ich keine große Zukunft dafür, lasse mich aber gerne überraschen. Gleichstrom Ladesäulen werden wohl das wichtigste Mittel zum Laden werden.

P.S.: Den supercharger Zugang muss man als extra Option zubuchen, es steht also jedem frei, das zu tun. Aber wer es nicht tut, ist schön doof :D
 
efferman schrieb:
Und wer kümmert sich um die ladungssicherung? Ein Disponnent der hunderte kilometer vom lkw entfernt in seinen Bürostuhl pupst und noch nie einen Spanngurt in der Hand hatte? Außerdem, wer tankt?

Es gibt viele Möglichkeiten, das ist das kleinste Problem. Es gibt bereits jetzt Fahrzeuge, welche die Ladung sichern können, man muss nur auf die Lastverteilung achten, welche in der Regel überhaupt kein Problem ist und von Achslastmesssensoren angezeigt werden.
Als Übergang fallen die klassischen Disponenten weg und Ladungssicherungsbeauftragte werden eingesetzt, welche mit einem kleinen PKW Firmen abfahren und für die Firmen/Kunden Container kontrollieren oder beladen.

Sobald man solche Fahrzeuge wirklich auf die Straße ohne Fahrer schicken kann, kann man auch wichtige bis viele oder gar sämtliche Tankstellen (vor allem an der Autobahn) mit einem RFID-Leser ausrüsten, welche den Kraftstoff beim Halten an der Zapfsäule automatisch abbuchen. Das ist bereits heute möglich und einen mickrigen Greifarm, welcher etwas von A nach B führt (Zapfpistole), kann auch bereits jedes Kind mit Lego Robotern nachbauen. Stelle dir das also in einer Profiversion vor.

Das sind wirklich die kleinsten Probleme. Du musst dir einfach nur ein paar Gedanken machen...
 
Mr.Kaijudo schrieb:
Diesen Hollywood Unsinn glaubst du wohl doch nicht im ernst?

Doch, das wird bei bestimmten Personen noch kommen.
Was haben wir wohl vor 500 Jahren nicht alles geglaubt... uuund jetzt isses da!

Siehe Spionage NSA und Co.
Siehe Kriege auf der Welt.
Siehe diese religiösen Fanatiker.
Siehe die sogenannten Bananenrepubliken mit ihren Urteilen.
Siehe dich selbst, wie Du dagegen nichts unternimmst...
 
efferman schrieb:
unterschiedliche positionen von tankdeckeln die noch dazu zu 90 prozent mit einem separaten Schlüssel abgeschlossen sind. Viel Spaß bei einer automatisierten tankanlage..

Das Auto kann vollautonom fahren aber weiß nicht auf welcher Seite sein Tankdeckel ist und kann die entriegelung nicht betätigen?

Also bitte, da mach ich nen Sender oder so in den Boden vor der Anlage den das Auto erkennt und sich dann passend platziert und den Tankdeckel öffnet - der Tankdeckel ist dann natürlich kein herkömmlicher sondern wird elektronisch komplett geöffnet. (oder alternativ kann die Anlage eben den Deckel mechanisch öffnen) Die Anlage muss nur den Rüssel einführen (optische steuerung) und loslegen.

Das ist was mir dazu spontan einfällt und wir haben sicher ein paar Ingenieure die noch bessere Lösungen parat haben - wir sind ja nicht die ersten die mal über das Thema nachdenken.

Und wie gesagt alternativ reicht einfach ein Tankwart und ein Auto das die entriegelung steuern kann.

Welche Tankstellen was anbieten kann ähnlich wie die Spritpreis Datenbank verwaltet werden - Das Auto kann sich dann die optimale Tankstrategie berechnen.

Und wenn ich das Thema noch ein ganzes Stück weiter denke dann "tanke" ich per Induktion und irgendwann sind entsprechende Systeme schon an vielen Stellen in der Straße integriert und laden die Akkus ständig häppchenweise.

Edit:
Funktionsfähiger Tankroboter von 2009
http://tanke.blogg.de/2009/05/27/tank-pitstop-der-tankroboter/
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist viel zu teuer und zu kompliziert. Ein LKW müsste sich nur "ungefähr" genau positionieren. Dann kommt der Rüssel in einen Trichter (am LKW), der den Rüssel mechanisch in die Tanköffnung führt. Fertig. Probleme wie Ladungssicherung sind für Maschinen kein Problem, sondern eine einfache Übung. Ich glaube viele haben noch nicht verstanden, wie weit die Technologie wirklich ist.
 
Wie gesagt, wie man es genau löst ist ja egal, wichtig ist nur dass man es schon heute (und morgen erst recht) locker lösen kann.
Viele scheinen sich bei solchen Themen sehr schwer zu tun sich eine Änderung von heute gewohnten Umständen vorzustellen - man akzeptiert das autonome Fahrzeug weils in der News steht aber beharrt auf dem Stillstand der restlichen Welt.
 
um eine große sicherheit zu haben, müssten die systeme redundant sein wie im flugzeug
dort funktioniert fast alles automatisch, sogar eine landung könnte automatisch erfolgen
an sich sehe ich da kein problem, auch wenn mal sensoren ausfallen, wenn diese redundat sind
 
NoD.sunrise schrieb:
Das Auto kann vollautonom fahren aber weiß nicht auf welcher Seite sein Tankdeckel ist und kann die entriegelung nicht betätigen?

Also bitte, da mach ich nen Sender oder so in den Boden vor der Anlage den das Auto erkennt und sich dann passend platziert und den Tankdeckel öffnet - der Tankdeckel ist dann natürlich kein herkömmlicher sondern wird elektronisch komplett geöffnet. (oder alternativ kann die Anlage eben den Deckel mechanisch öffnen) Die Anlage muss nur den Rüssel einführen (optische steuerung) und loslegen.

Das ist was mir dazu spontan einfällt und wir haben sicher ein paar Ingenieure die noch bessere Lösungen parat haben - wir sind ja nicht die ersten die mal über das Thema nachdenken.

Und wie gesagt alternativ reicht einfach ein Tankwart und ein Auto das die entriegelung steuern kann.

Ein LKW ist kein PKW! da liegt die nichtexistierende tankklappe nicht seitlich am Fahrzeug sondern der tankstutzen liegt oben auf dem tank. Da gibt es keinen schlauch der vom tank zum gut erreichbaren stutzen geht. An den tankdeckel kommt man mitunter kaum mit der Hand dran weil die ladefläche obendrüber und die seitenverkleidung davor sitzt.
Wenn der Tankstutzen automatisiert zugänglich sein muss, dann muss das standardisiert sein. Also ein gepanzerter schlauch (schutz vor spritdiebstahl) der zu einem autoähnlichen tankdeckel geht. Dann ist automatisches tanken machbar, und ein eventueller Tankwart verrenkt sich nicht die finger.
 
Cool dann werde ich Arbeitslos und liege euch auf der Tasche und wer schon mal Lkw gefahren ist und die Straßenzustände kennt, weiß wie Last sich bei schlechten Straßen verhält (Megaspurrillen usw.)
Und viel Spaß beim Rangieren an die Rampe.
Tankstellen die Großzügig umgebaut werden müssen da man Zapfsäulen samt Armmechanik und beidseitige Adblue Tanks braucht, deren Zapfen Millimeter genau eingeführt werden muss und wer schließt den Tankdeckel auf dessen Schlüssel Eigentum des Truckinhabers ist, fährt da der Tankwart erst zum Spediteur?
Es gibt so viel Wichtigeres auf der Welt was wir zu allererst ändern sollten als hier einen auf S.H.I.E.L.D. - Ironman und Co. zu machen.
Forschung ist wichtig, nur nicht für die Industrie, damit die sich hinterher noch mehr sparen kann und noch mehr Leute auf der Straße landen.
Legt sie endlich ab eure Religion namens "Shopping" wenn das der Maßstab bleiben soll na dann gute Nacht.
 
Sorry, ihr träumt von vollautomatischen LKW?! Die Dinger, bei denen die Speditionen am liebsten aus Kostengründen auf ABS und ESP verzichten würden und bei denen Winterreifen auch nur im absoluten Notfall montiert werden?

Auch wenn man bedenkt was ESP-Units kosten (auch wenn die für LKW größer ausfallen dürften) im Vergleich zu der Sensorik, die man für teilautomatisiertes Fahren benötigt. Es gibt schlicht keinen Markt dafür!
 
der Fahrer Verursacht immense Kosten.
ein Fahrer kostet im jahr 25.000€ (?)
und er Fährt nur 1/4 seiner lebenszeit (40h woche)

ein Autonomer LKW kann rund um die Uhr Fahren und spart somit Jährlich 100.000€
in Zehn Jahren 1.000.000€

Das sollte sich durchaus rechnen ;)
 
jo gerade da rechnet es sich. auf lange sicht gesehn führt kein weg dran vorbei.

für die nächsten jahrzente ist das aber noch zukunft.
der lkw fahrer muss auch schonmal "durch den halben block" nur um einen zu finden der ihn ablädt - jedenfalls kenn ich das von großunternehmen so. gibt auch noch viele andere stolpersteine, wo ein fahrer schon wichtig wäre.
 
für Probleme unterwegs gibts halt dann eine art ADAC
LKW stellt ein Problem fest --> LKW fährt auf den seitenstreifen und Informiert die Leitstelle.

mal schaun, wie viele Jahrzehnte das noch geht.
 
Warum bauen wir nicht einfach autonome Monorails. Google hatte mal sowas ähnliches vorgestellt nur dass jemand drinsitzt und tretet.
Ich würde es motorisiert und autonom machen. Es können Güter oder Personen fördern. So ein Einschienenbahn dürfte nicht teuer sein. Und Unfälle kann es kaum passieren, da nicht mal entgleisen möglich ist.
 
@experiment
Transrapidunfall Lathen
war menschliches versagen, aber ganz unfallfrei wird es nirgends geben, auch nicht wenn man autonome fahrzeuge einsetzt. wo menschen arbeiten wird es immer fehler geben (konstruktionsfehler mit inbegriffen - zb. Unglück von Eschede).
 
florian. schrieb:
der Fahrer Verursacht immense Kosten.
ein Fahrer kostet im jahr 25.000€ (?)
und er Fährt nur 1/4 seiner lebenszeit (40h woche)

ein Autonomer LKW kann rund um die Uhr Fahren und spart somit Jährlich 100.000€
in Zehn Jahren 1.000.000€

Das sollte sich durchaus rechnen ;)

Das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Zum einen wird durch den Einsatz von Technologie die Wartungstruppe größer, und das sind i.d.R. dann besser bezahlte weil höher qualifizierte Leute. Wenn du das von der Spedition auf den Hersteller umlegen willst, legt der seine Kosten auf den Kaufpreis um - oder verlangt Servicegebühren.

Dann hast du noch zusätzlichen Aufwand für Personal, dass mit der Beladung und Ladungssicherung vertraut ist. Ein Teil der Aufgaben gehört nunmal in die Hände der Fahrer. Auch muss das Fahrzeug sich entsprechend der Beladung verhalten. Das lässt sich nicht durch stupfe Regler ausgleichen. Das ist dann schon höhere Kunst.

Und die Kosten für die Hardware sollte man auch nicht vernachlässigen. Ein Laserscanner wie der beim Google-Mobil auf dem Dach kostet halt locker mal jenseits der 100k€. Und Laserscanner sind verdammt empfindlich. Bei Schnee hast du ein Problem. Bei Schnee hast du mit Ultraschall ein Problem wenn dir die Sensoren zufrieden, was da noch einigermaßen geht ist Radar.
Um sich so genau zu positionieren wie nur irgendwie möglich braucht man eine DGPS-Unit. Die Teile sind kostenmäßig auch jenseits von gut und böse, dazu braucht man ein "Abo" für Korrekturdaten beim DGPS-Provider, das kostet jährlich allein schon so viel wie ein günstigerer Kleinwagen.


Experiment_57 schrieb:
Warum bauen wir nicht einfach autonome Monorails. Google hatte mal sowas ähnliches vorgestellt nur dass jemand drinsitzt und tretet.
Ich würde es motorisiert und autonom machen. Es können Güter oder Personen fördern. So ein Einschienenbahn dürfte nicht teuer sein. Und Unfälle kann es kaum passieren, da nicht mal entgleisen möglich ist.

Wie wärs mit "DualRails"? Gibt's seit grob 200 Jahren und ist ziemlich ausgereift...LKW werden ja normal da eingesetzt, wo es keinen Schienenanschluss gibt, bzw. weil LKW den einfach nicht brauchen.
 
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