Cambridge Soundworks DTT3500 Digital an PC anschließen

Pancake

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moin,
Ich habe oben genanntes System geschenkt bekommen und möchte es (trotz seines Alters) gerne mal anschließen. Da sich mein Wissen in diesem Bereich allerdings darauf beschränkt, dass ich einen Cinch von einem AUX optisch unterscheiden kann, ist das nicht so ganz einfach.
Ich habe nun alle 5 Satelliten und den Subwoofer an den Decoderverstärker angeschlossen. Doch ich habe keine Kabel mehr zum Verbinden an den PC. Kann mir da jemand sagen was genau ich brauche?
Anschlüsse vom Decoderverstärker
Anschlüsse von meiner ASUS Xonar DGX
 
Es würde mit einem optischen Kabel funktionieren..

Die Lautsprecher sind übrigens durchaus nett, ich hatte die auch einige Jahre lang.
 
Ok, das Kabel ist angekommen und funktioniert auch.
Jetzt ein weiteres Problem. Ich kann ja jetzt nicht 5.1 höen. Also habe ich versucht etwas zu recherchieren. Irgendwas mit DTS oder so soll meine Soundkarte jetzt nicht können und wegen der limitierten Bandbreite und keiner Komprimierung oder sowas habe ich jetzt eben nur Stereo.
Das ganze hin und her mit den Begriffen bringt mich gerade total durcheinander.
Gibt es denn eine Soundkarte mit Optical Out für 5.1 damit ich das mit dem Soundsystem nutzen kann?
Bei Lust darf auch gerne jemand kurz und knapp meine geistige Verwirrung in Bezug auf das Thema mal kurz lösen und sagen, was genau das Problem ist und warum es nicht funktioniert. PCM soll da auch noch eine Rolle spielen.
 
Wenn du zum Beispiel eine DVD/BluRay mit einer DTS-Tonspur hast kann die ausgegeben werden. (Ist bereits vorher kodiert worden)
Soll ein Spiel oder Musik in 5.1 oder DTS ausgegeben werden, muss dies erst noch getan werden. Hierzu benötigst du eine Soundkarte mit z.B. DolbyDigital-Live bzw. DTS-Connect.
 
Das System kann Dolby Digital dekodieren, was bedeutet das Filme in Dolby Digital gehen wenn man die Abspielsoftware auf SPDIF-Through stellt. Für Spiele in 5.1 brauchst du eine Soundkarte die Dolby Digital Live beherrscht um den Sound nach Dolby zu konvertieren. Die Xonar DGX kann das leider nicht (dein OnBoard Sound auch nicht). Die günstigste Lösung wäre eine Asus U3 (oder eine gebrauchte Karte mit DDL, z.B. von Club3D)


Edit: zu DTS hab ich bei dem Soundsystem jetzt nichts gefunden, wäre mi da also nicht so sicher dass das auch geht...
 
Könnte man mir dann eventuell noch eine Sache erklären?
In den Eigenschaften meines Audiogeräts kann man ja Dolby Surround testen. Das funktioniert soweit auch, da werden alle Lautsprecher angesprochen. Warum läuft dann die Musik nicht auch über alle 5 Lautsprecher sondern nur über die 2 Fronts? Wie kann man das einstellen, dass er das evtl dupliziert o.ä?
 
Der Soundtest benutzt ein fertiges Dolby Digital Signal wie es in Filmen drin ist, die wären auch 5.1 Musik ist aber erst mal nur Stereo und ein UpMix auf alle Boxen würde erst mal getrennte PCM Tonspuren erzeugen (wie bei Spielen), dafür bräuchte man den Dolby Digital Live Encoder um das zu wandeln.
 
Leider führen alle CMSS-Modi zu dem selben Ergebnis. Nur die 2 Front Speaker funktionieren. Auf den anderen 3 ist nur ein leichtes Rauschen zu hören.
 
Ein funktionstüchtiges DTT3500 in 2015. Find ich toll! Habe das Schwester-Modell der selben Firma, ein Creative Inspire 5.1 5700, hängend an einer ZxR 5.1 über Dual-RCA analog auf 1x 3,5mm Klinke [Front] -> CMSS Upmix 5.1 [Musik] > dynamischer Modus 2 (> Fernbedienung).

Sogleich gestehe ich ein, daß ich bei dem Problem daneben stehen bleiben werde müssen. Denn zum Einen hast Du eine Xonar. Ich habe keine Erfahrungen damit. Zum Andren, habe ich selber Probleme mit meinem 5700, und wenn Du über Digital-Koax/Toslink in Stereo reinfährst, und der CMSS Upmix 5.1 gibt nur 2.1, könnte bei Deinem 3500 was faul sein... oder es liegt an einer Einstellung unter Windows. [Fourpoint/5.1 DIN] bitte vermeiden! Nach meinem Geschmack klingt das 5.1 CMSS ProLogic 1 schöner/satter bei analog mit einer Creative Zx/ZxR, aber...

Die Saurier starben irgendwann aus. Creative hat das eingesehen, ihre Systeme einst zu Diskontpreisen verscherbelt, und uns im Regen stehen lassen wie Kinder, die man irgendwo im Dschungel ausgesetzt hat.

Leiden lindern unter Win 7/ 8.1 Plattformen ist nicht einfach. Der übliche Tip aller hier im Forum gilt: Kauf Dir einen ordentlichen A/V-Receiver und ein neues 5.1-Lautsprechersystem. Es ist nur so: In Wahrheit könntest Du dir das Geld sparen. Du hättest Möglichkeiten in Software Dein DTT3500 richtig zu befeuern, mehr als Du dir vorstellen kannst, auch ohne echtes 4.1/5.1 durch Digital-DIN. Das Prinzip des Phasenverschubes ist nachstellbar. In jedem Fall gibt es bessere Algol's als die von DTS oder Dolby, speziell auch über analoges Klinkenkabel. Nur paßt das diesen Firmen nicht.

Und nur in Software spielt die Musik! Was hättest Du z.B. bei Digital-DIN dazwischenklemmen können?: nichts.

Ein A/V-Receiver speist Dich mit paar Grundfunktionen ab. Du kannst ein altes Cambridge Soundworks besser klingen lassen als ein A/V-Receiver mit seinem Enhanced Music Compressor. Die Industrie will nur, daß man kauft kauft kauft, ihnen aus der Hand frißt wie ein Hund. Sobald Creative wieder sowas baut, klopft als Erstes vermutlich die Fa. Dolby an die Tür und sagt: He, wegen euch will niemand mehr dieses erbärmlich komprimierte 5.1 der Digital-Encoder. Dieses Verfahren sei für die Soundworks-Receiver angeblich auch nicht optimal.

Also müssten in Software vorhanden sein vielleicht ein virtuelles 5.1/Virtual Speaker/Limiter/Clipper (asynchron), 3-Bändchen-AGC, Bass Boosts, Distortion (EAX1-Ersatz-Funktionen), Cyberlink EQs, FIR, Latency, eigene Mixmatrix, Grundfunktionen, die in einfacher Form gegeben sein können durch den FFDshow Audio Dekoder und dem SA Stereo Tool, was keine Soundkarte heute mehr bietet, und kX ist ja so gut wie tot. Creative kommt dabei möglicherweise nicht gut weg. Aber ich denke mir, die zahlen keine Lizenz-Gebühren für ein Paket, das am Ende nur wenige Puristen genutzt hätten, gleichzeitige Benutzer handelsüblicher A/V-Receiver jedoch ziemlich verärgert hätte (: !).

Wenn nun jemand hier meint, es ist blöd asynchron zu limitieren (Peaks/Clipper Bass zu Mitten/Höhen), oder einen FIR Tiefpass einzusetzen, frage ich mich aber, warum haben sie dann damals uns Legacy-Usern diese Sachen unterbreitet wenn nichts dran wäre? Mein Inspire 5700 ist z.B. bei den meisten Quellen im Höhenbereich ohne Manipulation durch FIR Tiefpass einfach zu klar/höhenbetont - unerträglich. Was erwartet mich da erst bei einem KEF 5.1?
 
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Wow hast dir ja richtig Mühe gegeben hier etwas anständiges zu schreiben.
Danke dafür erstmal!

Wenn sich jetzt jedoch meinen Anfangspost durchliest, könnte man feststellen, dass ich ungefähr garnichts von dem verstanden habe was in dem ganzen Beitrag steht :D
 
Folgendes entspricht meinen derzeitigen Ansichten und ist teils nur ähm... *philosofischer* Natur... ich habe sicher viel rumprobiert und Auswege gefunden, habe aber mit dem SA Stereo Tool allein, als Winamp 2 DSP (setzt installiertes Winamp voraus) im FFDShow Audio Dekoder dazugeladen, nie einen Durchbruch erzielen können. Aber heute denke ich so: was ich brauche ist kein A/V-Receiver mit vorkonfigurierten Fertigzuckerln, sondern ein spezieller, von Creative entwickelter Receiver, der auch Spieler ansprechen würde. Ich finde die Entwicklungen seit dem Fall von EAX zum Kotzen. EAX hatte ich einst zu verdanken, daß ich auch non-EAX-Spiele vernünftig spielen konnte. Jedes Spiel hatte sein eigenes Preset. Heute, mit der ZxR, ist das genauso. Oft frustrierend aber zu hören, wie ein Cambridge-Soundworks-System unterm Hund laufen muß. Zum Teil sind es die Soundclips der Spiele selbst. Das offen einstellbare Smart Volume lindert Probleme. Stimmen klingen in bestimmten Spielen hervorragend (> Dialog Plus).

Wenn ich eine Xonar hätte, und über mein Inspire 5.1 5700 dieses 5.1 haben möchte, müßte ich entweder den Digital-Ausgang benutzen (über Adapterkabel 3,5mm Klinke am Ausgang auf 1x Cinch Koaxial wahrscheinlich mit 75 Ohm), oder Toslink.

Über die Tochterkarte meiner ZxR habe ich DTS wie auch DDL erneut ausprobiert bei Spielen, um zu hören, wie das klingt. Es hat nichts gebracht. Ich bin gerne wieder zu Stereo analog auf CMSS Upmix 5.1 intern zurückgekehrt. Die Fa. Creative hat zwei feine Upmixer eingebaut. Damit muß ich aber auf echtes 5.1 verzichten. Ich mußte einsehen, daß ich von diesem echten 5.1 eigentlich nichts mehr habe.

Wenn ich z.B. auf ein DTT3500 ein 5.1 Dolby direkt in den Decoder des Receivers laufen lasse ab einem DVD-Player, höre ich, was fehlt. Da fehlen/laufen gleich mehrere Dinge/ falsch.

Mehr als ein unnormalisiertes Standart-5.1 ist nicht zu hören. Mehr war einst beim Hauptanschluß Digital-DIN 5.1 möglich. Das war 3x S/PDIF uncompressed, phasenverschoben zwar, aber doch recht limitiert. Nur ein bestimmter Algolrythmus ließ die Creative-Büchsen ordentlich klingen - und nur in VERBINDUNG MIT - was das genau ist frag Creative's Tochterfirma Cambridge Soundworks selbst, denn die haben das ja damals auf ihrer Site online verkauft.

Heute, bei Stereo analog, müßte ich SURROUND-Technik von SPATIALIZER haben. Oder ich baue Cyberlink's VIRUTAL SPEAKER fix ein. Da ich kein Programmierer bin, ist das fast unmöglich für mich. Soundchecks haben bei mir ergeben, daß Spatializer eine Lösung wäre. Natürlich nur über sinnvolles Postprocessing. PowerDVD 10 allein nützt mir nichts. Das ist eine Technik, die eigentlich für Stereoboxen eingesetzt wird, wo 5.1 emuliert wird, aber sehr hochwertig klingt. Die Masche zieht offenbar ganz gut über ein einfaches analoges 3,5mm Klinkenkabel wie ich es benutze ... zumindest mit der ZxR 5.1. Über DTS- oder DDL-Encoder eher nicht. Das Ergebnis ist ein - so in etwa - ein anderes Digital-DIN 5.1. Worauf ich dich aufmerksam machen möchte ist das Prinzip der Wellenform und des Phasenverschubes. So kann ich den internen CMSS Upmix meines Inspire 5.1 befriedigend bedienen, aber nichts mehr darüber hinaus. Creative hat etwas nicht in die Beihefte geschrieben.

Nur Creative weiß, was über analog [Front] maximal möglich ist und was nicht, und was über digital, und wie Digital optimiert aussehen würde. Vielleicht empfehlen die sogar einen Aphex/Sonic Wave-Exciter oder Sonic BBE Maximizer oder externen, sehr hochwertigen DAC. Creative hatte einst mal einen Deal mit der Firma Sonic glaub ich. Ich finde nur, einen Aphex/Exciter brauch ich nicht. Mein Problem ist, die Wellenform von normalem Stereo ist nicht optimal für diese alten Receiver. Mein 5700 erwartet sich - wie bei einer Digital-DIN-Soundkarte, daß zumindest Bass zu Mitten/Höhen phasenverschoben rüberlaufen. Diese Technik konkurrenzierte einst stark zu Dolby und DTS. Die Frage ist nur, was will der Receiver zuerst haben, den Bass, oder die Höhen? Zu hinterfragen wäre außerdem, wo die Schwellenwerte liegen, und warum verdammt noch mal mein Inspire 5700 mit einem Wert von ca. 1.17 in der Mixmatrix des Mixers besser läuft als unter 1.00 oder mit [Matrix normalisieren]. Vielleicht erzeuge ich damit nur eine leichte Form der Loudness. Aber das Ding ist dankbar dafür. Vielleicht ist es auch schon zu alt, oder hat seit langem leicht defekte Bausteine.

Meine vorherige Soundkarte, eine Auzentech X-Fi 7.1, war 2010 über Koaxialkabel mit dem Receiver verbunden. Ich verwendete den DTS Interactive Digital-5.1-Encoder, + CMSS-3D um Stereo zu 5.1 aufzumixen. So dermaßen blöd war ich. Deine Xonar müßte das doch auch dabeihaben. Der Grund wahrscheinlich, warum du nur 2.1 hörst.

Bedenke aber, daß auch dein DTT3500 einen internen Frequenz-Trennwert hat, der näher zu DTS (80Hz), oder zu Dolby (120Hz) stehen könnte (/oder er liegt weit über 120Hz). Bei meiner X-Fi damals zeigte der Frequenz-Trennwert-Regler der Konsole keine Wirkung. Außerdem berechnete der CMSS-3D Upmix immer wieder Soundclips falsch, indem er gewisse in den Vordergrund, andere in den Hintergrund mixte. Der CMSS Upmix in Hardware dagegen ist bei Spielen nichts als ein Pausch. Ich habe damit wohl einige exzellente Ergebnisse mit der ZxR... anderseits muß ich Creative rügen. Warum zum Teufel ist dieser interne Upmix im EQ oberhalb 0dB so limitiert? Bei reinem Stereo (also 2.1 am Receiver) ist das nicht so, da funktioniert jeder EQ, und sogar der X-Fi Crystalizer hörte sich besser an. Braucht mein Inspire einen Active EQ Dynamic Booster + Soundcompressor mit einem Schwellenwert von 0.85? Oder fängt das Problem bereits bei 0.50 an?

Nun, der Crystalizer hat den Fehler, daß ihm erstens ein frei einstellbarer Balken fehlt, mit dem man Mitten/Höhen ausblenden kann, dann, macht es bei meinem 5.1-System keinen Sinn, zu boosten im Tiefbassbereich bis +6dB. Im Gegenteil: bei Musik/Spielen regle ich bei 31Hz oft tiefer runter, sehr gut funktioniert das mit dem Cyberlink EQ des extra im MPC 6.4.9.1 hinzugeladenen Cyberlink Audioeffekts. Dieser bietet auch zusätzlich Bassboost/Limiter/EQ/TrueBass, und den oben erwähnten CL Virtual Speaker. Aber nach oben hin scheinen nur die Höhen offen zu sein. Beim Bass ist oberhalb 0dB im EQ hörbar bald Schluß. Das muß mit CMSS zu tun haben. Gut funktioneren die Cyberlink EQs [Blues] und [Akoustic].

Damals unter Win98SE/Digital-DIN-Soundkarte, fixierte ich mit einem Hilfstool aus dem Internet die Einstellungen des damaligen TrueTheaterSurround-Zusatzpackets zu PowerDVD 5. Hörbar über mein 5.1 war damals aber nicht Virtual Speaker, sondern [MEI Movie] oder [Music] glaub ich.

Da die Fa. Creative einst eine DTS-610 anbot, wo Stereo auf DTS 5.1 hochgemixt wurde, aber nur zu 44100Hz, läßt mich glauben, daß der interne Frequenztrennwert der Soundworks-Büchsen intern um 89-98Hz liegt. DTS lief jedenfalls bei mir immer mal heiß. Der Bass wurde schwächer, und ich zog die Konsequenz daraus. Außerdem ist der Standart-Win7-S/PDIFER, der immer auf [bereit] stehen muß bei 16- oder 24Bit/48000Hz, scheinbar gar nicht ideal für diese alten Receiver. In jeden Fall müßte die Latenz reduziert werden. Dir fehlen ja - das ist auffällig - die ersten 1-2sec nachdem ein Musikstück aufgerufen wurde. Da läuft für die Creative-Büchsen wohl Mehreres gleichzeitig falsch, daher, ich möchte dir abraten, einen der Encoder zusammen mit diesem S/PDIFER dauerhaft zu benutzen. Außerdem müßtest du 44100Hz einstellen können. Paar andere Sachen fehlen dazu noch. Nicht nur ein passendes EAX 1/2 Preset.

Sehr interessant wäre, was Creative selbst dazu meint. Nur, die schweigen sich dazu aus. Gemäß der Kritik zur ZxR, klingt das Maximum-Decease für ihre alten Würfe exakt so wie kritisiert, und wie der Cambridge Soundworks Support anklingen ließ: keine Spur von High-End, aber Kiddie-Bass und Kickass-Sound. Nachdem ich mir sagen lassen habe, daß ein gut ausgesteuerter Luftkompressions-Subwoofer wie meiner einen Newton von Cambridge Soundworks verblassen lassen würde, weiß ich, worum es geht, da man einen A/V-Receiver immerhin um +3 bis +8dB boosten müßte um die selben Resultate zu erzielen. So schwach sind die Creative-Büchsen also nicht.
 
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LOL azalia013, was reimst Du Dir hier alles zusammen? Ich habe sowohl ein DTT3500 als auch ein Inspire 5.1 Digital 5700 hier und betreibe die Geräte an unterschiedlichen Soundkarten, mit und ohne Digital-DIN, und Settop-Boxen, sowohl digital als auch analog gespeist und habe überhaupt kein Problem damit. Also wer zu diesen Lautsprechersystemen noch Fragen hat kann sich an mich wenden.
 
Es gäbe Fragen - auf meiner Seite - die offen geblieben sind, und vermutlich offen bleiben werden. Weil sich das Internet dazu ausschweigt heute. Dazu reisen wir zurück ins Jahre 2004. Damals hatte ich eine Win98SE-Installation, mein Inspire 5.1 5700 hing noch an einer Live 5.1 (SB0060) am 5.1 DIN Out dran. Was unter Digital-DIN gilt, gilt teils-teils auch heute noch, auch unter Stereo analog mit einer Creative ZxR, auf CMSS Upmix 5.1. Zunächst: DTS Encoding, DDL, und S/PDIFen lassen wir weg - kein Thema! Wer damit die Decoder dieser alten Büchsen direkt befeuert, ist selber schuld. Zwar mag das Inspire nur abgehackte, *rechteckige Signale*, bei Stereo analog wird es aber mit dreieckigen-Signalen öfters konfrontiert. Analog auf CMSS 5.1 hat bei mir einen saftigen Klang, solange die Dynamic stimmt der Quellen. Je schlechter die Dynamic/Quelle, desto schlechter die Musik. Manchmal ist der Eindruck da, als ob dieses 1x 3,5mm Klinkenkabel nicht imstande ist, den Stereosound ohne Verluste zu übertragen, oder dieses Stereo ist falsch. Das verleitet mich zu der Annahme, daß ein Sonic BBE Maximizer nützlich sein könnte. Ich vermute da könnte oft BUMPING im Spiel sein. Aber das Dynamic-Problem bleibt. Wir laden ja heute auch jeden Dreck runter, z.B. MP3, wovon keiner weiß, wer die wie gemacht hat und welchen minderwertigen Postprozesse sie durchlaufen haben. Leider ist das bei so mancher gekaufter CD ebenso der Fall.

Interessant fände ich, in welchem Verhältnis Bass, Mitten, und Höhen zueinander stehen. Was ist da drinn eingebaut? Welches Postprocessing erwartet es sich. Die Frage ist offen, ob diese alten Lautsprechersysteme FENSTERFILTER brauchen, und wo die Knackpunkte bei LIMITING und LOUDNESS wären. Wo liegt der THRESHOLD? Ab welchem Schwellenwert könnte ein Dynamic Kompressor sinnvoll sein wenn überhaupt. Die Wirkung eines billigen Compressors demonstiert VLC, oder der Multiband des SA Stereo Tools. Bei Medal of Honor Allied Assault hatte ich einst den besten Bombast bei einer Soundkarten-Reglerstellung von 95% (damals: Auzentech X-Fi 7.1 Forte).

Bei Musik kann es bereits bei 50% ausreichend laut klingen (~48-65%).... kann. Was sind die maximal erlaubten Vrms-Werte? Wie reagiert ein Inspire 5.1, wenn ich die Vrms auf über 2.0V setzen würde.

Loudness: mein Inspire läuft auch gut mit Smart Volume [Laut], aber dermaßen unreguliert, daß das fast nicht zu gebrauchen ist.

Inspire klingt noch immer manierlich bei Directsound (Spielen). Allerdings, an der Klangcharakteristik der Soundclips glaube ich zu erkennen, wie weit man sich von früher her gewohnten Qualitäten entfernt hat. Einen A/V-Receiver damit gespeist, klingt das vielleicht "saugut", unterm Kopfhörer der Mix jedoch oft beschissen, ins Inspire direkt reingelassen gerade mal noch höchstens gut (mit einfachsten faulen Tricks), demgegenüber stehen Spiele, wo die Soundclips offen in WAV vorliegen, wo das genau umgekehrt ist.

Nun fehlt überhaupt ein Stereo-Soundplugin seitens Creative mit EAX 2 Fake. gRRRoss steht ja auf der Frontblende: EAX. Nicht umsonst. Weder die Auzentech noch die ZxR haben eine gültige Surround-/Raumklangprozedur. Der Surround-Regler der ZxR ist definitiv nicht zu gebrauchen, wenn, dann max. bis 3% (bei mir). Zwischen 1% und 2% - hin u. her geschalten - ergibt sich bereits ein Unterschied. Nur ein EAX 2 Fake könnte - denk ich mir - einen leichten Effekt zaubern, der bei Musik natürlich sehr zurückhaltend neutral eingestellt sein müßte.

Was mir fehlt ist ein aktiver PREAMP mit exakter Einmessung inkl. dem Abhacken der unnötigen Spitzen, die das Gerät nicht braucht um geil klingen zu können. FFDshow bietet mir zwar den Normalizer, und einen FIR Tiefpass (: bei der Auzentech war der Bandpass nützlich, der bei der ZxR unbrauchbar ist), sowie Dithering Noise Shaping, sonst aber, habe ich neben dem SA Stereo Tool wenig Brauchbares.

Ich weiß, ich bräuchte zum einen auch so einen DSP wie viellleicht den von Texas Instruments, der bei analog Sinn machen könnte. Nun ist aber ein Inspire kein Cambridge Azur. Bei meinem kommt nur das raus, was reingeht. Ich habe Material auf der Platte, wo es noch immer respektabel gut klingt, anderes aber klingt einfach widerlich schlecht. Man hört allerdings unterm Kopfhörer ansatzweise, daß dieses Material eine Dynamic hat, mit dem das Inspire einfach nicht gut klingen kann - das ist wie ein Kamm wo viele Zacken fehlen.

Von nichts kommt nichts. Eine Live 5.1 hatte einen 5.1 DIN Ausgang. Soundtechnisch die selbe Masche bei analog zu ziehen heute, ist mir bis jetzt nur teils-teils gelungen, zumal ich ja weder eine Auskreuzung machen kann, noch den Basskanal frisieren, noch irgendetwas in der Hand habe, was nötig wäre für einen Normalbetrieb unter Win 7 64Bit. Unter Win 7 64Bit mit einer Auzentech oder der ZxR ist aber nichts mehr normal. Auch die ZxR ist eine reine A/V-Receiver-Bedienerkarte, die ohne EAX, oder faule Fakes mit FFDshow/SA Stereo Tool nicht mehr ist wie ein gehobener Onboardsound, weit unter dem Klang, den ich von der Live 5.1 her mit EAX gewohnt war. Ein A/V-Receiver hat nicht mal die Hälfte der Features, die man on the fly einsetzen müßte, um alte Creative Cambridge Soundworks Systeme so klingen zu lassen, wie sie klingen müßten, wenn Creative mal ehrlich gewesen wäre. Leider könnte dazu ein Aphex in Software gehören... oder ein Dynamic Booster.

Trotz allem hat eine Disco-Soundmachine mitsamt DBB + EQ keinen Saft gegen das in CMSS hochgemixte 5.1 des Creative-Receivers. Kommt Loudness wie Smart [Laut] ins Spiel, verliert sie sogar den Vorteil der besseren Verstärkerleistung von 100W RMS. Aber DBB/EQs/Radio-DSP auf dem PC könnten nicht schaden... sofern DBB wirklich aktiv dynamisch arbeitet - den Basskanal selbst einmessend, ähnlich arbeitend wie ein Compressed Music Enhancer, den du bei bestimmten Quellen einfach nötig hast.

Mein Inspire hört sich aber leider eher so an bei analog [Front], wie eine Postkutsche, deren Pferde zügellos durch die Gegend kutschieren. Ich limitiere, frisiere, presse, auch in 3 Bändern, loudnesse wenn es sein muß, normalisiere, setze Flankenfilter ein, smart-volume leicht, ich komme aber nie an eine perfekte Lösung ran mit dem Dreck den ich da habe. Es ist einfach zum Kotzen.

Ich geb zu, daß ich mich wenig darum gescherrt habe um das, was in Hardware dazu käuflich wäre, z.B. auf Thomann. Weil ich nicht einsehe, warum ich das & das nicht auch in Software haben kann als Implantat (> Lizenz). Rein technisch ist mir nicht klar, was ein Inspire 5.1 wirklich macht, hat es bei analog einen gewissen unteren Bassfrequenzbereich gesperrt und nur frei bei 5.1 DIN?, oder ist bei mir gar ein Kondensator einst geplatzt, oder klingen diese Büchsen ohne EAX/Dynamic Regulator so. Unter meinem heutigen Win98SE ist es zumindest so, daß sich der Klang von Stereo analog/CMSS Upmix zu Digital-DIN fast nicht unterscheidet. Ich glaube zu wissen warum... weil was fehlt. Das haben die A-Löcher nämlich nie mitgeliefert, sondern uns damals - nachträglich aber - draufgespielt über MS Windows-Update (/ich vermute: Upmixer/Matrix/Konvolver/Boost, weil Musik bei 5.1 DIN vor 2004 eher kläglich war). Wenn man nur Steve Ballmer fragen könnte, aber der sagt uns vielleicht nur, diese 5.1-Systeme von Creative könnt ihr in die Mülltonne kippen. Ich selbst finde keine Informationen im Internet mehr hierzu.

Ich weiß von früher her nur:

Creative's Würfe haben schwere Probleme mit Quellen, die schlecht sind. Du müßtest dir mal <Made In Japan> von Deep Purple in FLAC anhören in Winamp 5.6.1. Dort, läuft neben paar Kleinigkeiten nur das SA Tool mit. Ich frage mich immer, hört sich so ein defektes System an... wohl kaum. Hier stimmt aber die Dynamic von der Studioausarbeitung her eher.
Ein schwer frisierter Digital-DIN Out und EAX 2 vonnöten und Fensterfilter mit Kerb(?) in 3 oder gar 4 Bändern - Formen von Active EQ zudem erfolgreich, möglicherweise Yamaha-Tiefpass-Filter von Vorteil. Weil die Höhen können ein Kraus sein. Mein FFDshow FIR steht bei ca. 10340 bis 10500, bei Kopfhörer erhöhe ich gern auf 11200Hz, aber diese FIRs taugen im Grunde nicht viel glaub ich. Kennst Du dich damit aus?, ich weniger.

OHNE all das... hören sich diese Systeme in etwa so an wie meines noch, aber ziemlich langweilig. Bei meinem gibt's halt kleine Unsicherheiten: Leichter Hitze- (Kondensator geplatzt einst?), Mikrowellenschaden (durch Handy), oder defektes Teil durch Entladungen.
 
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Erst als ich alles, was unten steht, geschrieben hatte, fiel mir eine ganz wichtige Sache ein, deshalb füge ich das jetzt mal über dem ganzen anderen ein:
Und zwar haben das Inspire 5.1 5700 und auch der Vorgänger DTT3500 einen Makel, den man durch richtige Bedienung aber vermeiden kann!
Wenn man mit der Taste für die Wahl des digitalen Eingangs einmal alle digitalen Eingänge durchschaltet und dann wieder zum ersten, also auf Optical springt, aktiviert das System automatisch auch den analogen Eingang "Line In". In diesem, für den Mix von einer digitalen und einer analogen Quelle gedachten, Modus sind beide Eingänge aktiv und CMSS ist für den digitalen Eingang nicht verfügbar und Dolby Pro Logic widerum ist für den analogen Eingang nicht verfügbar. In diesem Zustand klingen Digitalquellen nicht gut. Erst wenn man einmal auf die Taste "Analog" drückt wird der analoge Line In wieder abgeschaltet und CMSS wirkt wieder auf den digitalen Eingang. Der Mix-Modus war nur für PC-DVD-Spiele gedacht, bei denen auch eine Hardware-DVD-Decoder-Karte zum Einsatz kam. Das heißt für Dich: IMMER drauf achten, daß nicht Digital- und Analogeingänge gleichzeitig aktiv sind. Es sollten also immer nur 2 LEDs am Gerät leuchten. Eine für den Eingang und eine für den gewählten Effektmodus bzw. den aktiven Dolby- oder DTS-Modus.


azalia013 schrieb:
Es gäbe Fragen - auf meiner Seite - die offen geblieben sind, und vermutlich offen bleiben werden. Weil sich das Internet dazu ausschweigt heute. Dazu reisen wir zurück ins Jahre 2004. Damals hatte ich eine Win98SE-Installation, mein Inspire 5.1 5700 hing noch an einer Live 5.1 (SB0060) dran am 5.1 DIN Out dran. Was unter Digital-DIN gilt, gilt teils-teils auch heute noch, auch unter Stereo analog mit einer Creative ZxR, auf CMSS Upmix 5.1. Zunächst: DTS Encoding, DDL, und S/PDIFen lassen wir weg - kein Thema! Wer damit die Decoder dieser alten Büchsen direkt befeuert, ist selber schuld.

Die Decoder sind seitens DTS und Dolby genormt und funktionieren einwandfrei.
Wenn Du das Inspire immer auf CMSS Up Mix stehen hattest hast Du es falsch bedient und hast niemals diskreten EAX-/DS3D-Surroundsound gehört, sondern im Gegenteil sogar einige Geräusche überhaupt nicht gehört.

azalia013 schrieb:
Zwar mag das Inspire nur abgehackte, *rechteckige Signale*, bei Stereo analog wird es aber mit dreieckigen-Signalen öfters konfrontiert.

Was sind rechteckige und dreieckige Signale? Davon habe ich noch nie gehört und ich habe schon viel über Audiotechnik gelesen.

azalia013 schrieb:
Analog auf CMSS 5.1 hat bei mir einen saftigen Klang, solange die Dynamic stimmt der Quellen. Je schlechter die Dynamic/Quelle, desto schlechter die Musik. Manchmal ist der Eindruck da, als ob dieses 1x 3,5mm Klinkenkabel nicht imstande ist, den Stereosound ohne Verluste zu übertragen, oder dieses Stereo ist falsch. Das verleitet mich zu der Annahme, daß ein Sonic BBE Maximizer nützlich sein könnte. Ich vermute da könnte oft BUMPING im Spiel sein. Aber das Dynamic-Problem bleibt. Wir laden ja heute auch jeden Dreck runter, z.B. MP3, wovon keiner weiß, wer die wie gemacht hat und welchen minderwertigen Postprozesse sie durchlaufen haben. Leider ist das bei so mancher gekaufter CD ebenso der Fall.

Welches CMSS, das einer Creative Soundkarte oder das im Inspire-Verstärker? Und welcher Modus, Movie oder Music? Je schlechter eine Quelle, desto schlechter die Musik: das gilt immer, was hat das Inspire damit zu tun?
Wenn das Klinkenkabel vernünftig verarbeitet ist und nicht gerade 20 Meter lang sollte es keine Übertragungsprobleme geben, aber es kommt natürlich auch auf das Signal der Soundkarte an.
Systeme wie Sonic BBE Maximizer würde ich vermeiden, damit kann man den Klang nicht tatsächlich verbessern, sondern höchstens seinem Geschmack anpassen, mit natürlicher Wiedergabe hat das dann aber nichts zu tun.
Bumping hab ich noch nie gehört.
Bei den minderwertigen MP3-Dateien und CDs geb ich Dir Recht, hat aber auch nichts mit dem Inspire zu tun.

azalia013 schrieb:
Interessant fände ich, in welchem Verhältnis Bass, Mitten, und Höhen zueinander stehen. Was ist da drinn eingebaut? Welches Postprocessing erwartet es sich. Die Frage ist offen, ob diese alten Lautsprechersysteme FENSTERFILTER brauchen, und wo die Knackpunkte bei LIMITING und LOUDNESS wären. Wo liegt der THRESHOLD? Ab welchem Schwellenwert könnte ein Dynamic Kompressor sinnvoll sein wenn überhaupt. Die Wirkung eines billigen Compressors demonstiert VLC, oder der Multiband des SA Stereo Tools. Bei Medal of Honor Allied Assault hatte ich einst den besten Bombast bei einer Soundkarten-Reglerstellung von 95% (damals: Auzentech X-Fi 7.1 Forte).

Die Trennfrequenz zwischen Bass und Mitten/Höhen ist beim Inspire unveränderbar, was aber auch kein Problem darstellt, da der Verstärker nur für den Betrieb mit den mitgelieferten Lautsprechern ausgelegt ist und auf diese Lautsprecher eingestellt ist. Eine Ausnahme ist der Subwoofer, den man abklemmen und statt dessen einen beliebigen aktiven Subwoofer an den extra vorhandenen Subwoofer Line Out-Anschluß hängen kann. Aber auch dann kann man die Trennfrequenz nicht verändern.
Postprocessing mit Equalizern und Co hab ich noch nie gebraucht, aber Musik höre ich sowieso nur über die Digitaleingänge und möchte es möglichst unverfälscht.

azalia013 schrieb:
Bei Musik kann es bereits bei 50% ausreichend laut klingen (~48-65%).... kann. Was sind die maximal erlaubten Vrms-Werte? Wie reagiert ein Inspire 5.1, wenn ich die Vrms auf über 2.0V setzen würde.

Die erlaubten Werte sind mir unbekannt, aber man hört ja, wenn es übersteuert, verzerrt, clippt. Vom Inspire wird eigentlich nur ein unverstärkter Linelevel-Input erwartet. Es ist auch nicht gerade sinnig das Signal zu verstärken bevor man es analog in das Inspire schickt.

azalia013 schrieb:
Loudness: mein Inspire läuft auch gut mit Smart Volume [Laut], aber dermaßen unreguliert, daß das fast nicht zu gebrauchen ist.

Woher kommt jetzt wieder Smart Volume? Siehst Du Dich gezwungen, sämtliche Verschlimmbesserer, die Deine Soundkarte bietet, zu aktivieren? Auch Loudness ist eigentlich nur Dreck der HiFi-Industrie. Ok, um bei sehr geringen Lautstärken etwas mehr Volumen reinzubekommen, im Auto oder so, laß ich es nochmal durchgehen, aber zu Hause hat es nichts zu suchen, wenn man vernünftig Musik oder auch Spiele und Filme geniessen will.
Jedenfalls kann das Inspire nicht dafür, wenn Du das Signal schon verhunzt, bevor es im Inspire ankommt!

azalia013 schrieb:
Inspire klingt noch immer manierlich bei Directsound (Spielen). Allerdings, an der Klangcharakteristik der Soundclips glaube ich zu erkennen, wie weit man sich von früher her gewohnten Qualitäten entfernt hat. Einen A/V-Receiver damit gespeist, klingt das vielleicht "saugut", unterm Kopfhörer der Mix jedoch oft beschissen, ins Inspire direkt reingelassen gerade mal noch höchstens gut (mit einfachsten faulen Tricks), demgegenüber stehen Spiele, wo die Soundclips offen in WAV vorliegen, wo das genau umgekehrt ist.

Ich verstehe nur Bahnhof, das was Du schreibst ist für mich völlig zusammenhangslos. Ich glaube nur zu erkennen, daß Du die Soundqualität heutiger Spiele kritisierst und wenn dem so ist gebe ich Dir da völlig recht, daß die Qualität eigentlich unter alle Sau ist. Aber auch das hat nichts mit dem Inspire zu tun.

azalia013 schrieb:
Nun fehlt überhaupt ein Stereo-Soundplugin seitens Creative mit EAX 2 Fake. gRRRoss steht ja auf der Frontblende: EAX. Nicht umsonst. Weder die Auzentech noch die ZxR haben eine gültigen Surroundprozedur. Denn der Surround-Regler der ZxR ist definitiv nicht zu gebrauchen, wenn, dann max. bis 3% (bei mir). Zwischen 1% und 2% - hin u. her geschalten - ergibt sich bereits ein Unterschied. Nur ein EAX 2 Fake könnte - denk ich mir - einen Surroundeffekt zaubern, der bei Musik natürlich sehr zurückhaltend neutral eingestellt sein müßte.

EAX steht auf dem Inspire geschrieben, bedeutet aber rein gar nichts und steht nur aus Marketinggründen drauf. Es findet im Inspire absolut nichts in Sachen EAX statt.
Alles was Du sonst noch schreibst hat nichts mit dem Inspire zu tun und mir erschliesst sich auch nicht, was Du erreichen willst? Was willst Du mit Stereo EAX, wenn Du ein Surround-System hast. Falls Dein Ziel ist Spielesurroundsound über das analog 3,5-Klinkenkabel zu bekommen hieß die Funktion dafür zu SB Live!-Zeiten immer Live-Surround und packte den Spielesound in ein analoges Dolby Surround-Pro Logic-Signal. Ob es das bei Deinen Soundkarten noch gibt weiß ich nicht.
Welche Soundkarte willst Du eigentlich am Inspire benutzen und warum gehst Du nicht digital ins Inspire?

azalia013 schrieb:
Was mir fehlt ist ein aktiver PREAMP mit exakter Einmessung inkl. dem Abhacken der unnötigen Spitzen, die das Gerät nicht braucht um geil klingen zu können. FFDshow bietet mir zwar den Normalizer, und einen FIR Tiefpass (bei der Auzentech war der Bandpass nützlich, der bei der ZxR unbrauchbar ist), sowie Dithering Noise Shaping, sonst aber, habe ich neben dem SA Stereo Tool nichts mehr in Hand.

Ich weiß, ich bräuchte zum einen auch einen DSP von Texas Instruments, der bei analog Sinn machen könnte. Nun ist aber ein Inspire kein Cambridge Azur. Bei meinem kommt nur das raus, was reingeht. Ich habe Material auf der Platte, wo es noch immer respektabel gut klingt, anderes aber klingt einfach widerlich schlecht. Man hört allerdings unterm Kopfhörer ansatzweise, daß dieses Material eine Dynamic hat, mit dem das Inspire einfach nicht gut klingen kann.

Das Inspire ist ein Einsteigersystem, warum vergleichst Du es mit Highend Komponenten?

azalia013 schrieb:
Von nichts kommt nichts. Eine Live 5.1 hatte einen 5.1 DIN Ausgang. Die selbe Masche bei analog zu ziehen heute, ist mir bis jetzt nur teils-teils gelungen, zumal ich ja weder eine Auskreuzung machen kann, noch den Basskanal frisieren, noch irgendetwas in der Hand habe, was nötig wäre für einen Normalbetrieb unter Win 7 64Bit. Unter Win 7 64Bit mit einer Auzentech oder der ZxR ist aber nichts mehr normal. Auch die ZxR ist eine reine A/V-Receiver-Bedienerkarte, die ohne EAX, oder faule Fakes mit FFDshow/SA Stereo Tool nicht mehr ist wie ein gehobener Onboardsound, weit unter dem Klang, den ich von der Live 5.1 her mit EAX gewohnt war. Ein A/V-Receiver hat nicht mal die Hälfte der Features, die man on the fly einsetzen müßte, um alte Creative Cambridge Soundworks Systeme so klingen zu lassen, wie sie klingen müßten, wenn Creative mal ehrlich gewesen wäre. Leider könnte dazu ein Aphex in Software gehören... oder ein Dynamic Booster.

Ja, seit es Digital-DIN nicht mehr gibt geht es nur noch bergab (es sei denn Spielesurroundsound geht ohne DTS Interactive oder DDL über HDMI, das habe ich mangels HDMI-Soundkarte noch nicht ausprobiert) und dann wurde EAX zu Grabe getragen. Die ZxR-Karten sind in der Tat totaler Müll. Den Basskanal zu frisieren bringt Dir beim analogen Anschluß am Inspire gar nichts, weil es keinen separaten analogen Basseingang hat.
Ab den Worten "Ein A/V-Receiver hat nicht..." verstehe ich gar nicht mehr was Du meinst bzw. es Murks.

azalia013 schrieb:
Trotz allem hat eine Disco-Soundmachine mitsamt DBB + EQ keinen Saft gegen das in CMSS hochgemixte 5.1 des Creative-Receivers. Kommt Loudness wie Smart [Laut] ins Spiel, verliert sie sogar den Vorteil der besseren Verstärkerleistung von 100W RMS mit einem Tatsch. Aber DBB/EQs/Radio-DSP könnten nicht schaden... sofern DBB wirklich aktiv dynamisch arbeitet - den Basskanal selbst einmessend, ähnlich arbeitend wie ein Compressed Music Enhancer, den du bei bestimmten Quellen einfach nötig hast.

LOL, was rauchst Du?

azalia013 schrieb:
Mein Inspire hört sich aber leider eher so an bei analog [Front], wie eine Postkutsche, deren Pferde zügellos durch die Gegend kutschieren. Ich limitiere, frisiere, presse, auch in 3 Bändern, loudnesse wenn es sein muß, normalisiere, setze Flankenfilter ein, smart-volume leicht, ich komme aber nie an eine perfekte Lösung ran mit dem Dreck den ich da habe. Es ist einfach zum Kotzen.

Wie wäre es, wenn Du die analoge Scheisse mal läßt und digital anschließt?

azalia013 schrieb:
Ich geb zu, daß ich mich immer einen Dreck gescherrt habe um das, was in Hardware dazu käuflich wäre, z.B. auf Thomann. Weil ich nicht einsehe, warum ich das nicht auch in Software haben kann (> Lizenz). Rein technisch ist mir nicht klar, was ein Inspire 5.1 wirklich macht, hat es bei analog einen gewissen unteren Bassfrequenzbereich gesperrt und nur frei bei 5.1 DIN?, oder ist bei mir gar ein Kondensator einst geplatzt, oder klingen diese Büchsen ohne EAX/Dynamic Regulator so. Unter meinem heutigen Win98SE ist es zumindest so, daß sich der Klang von Stereo analog/CMSS Upmix zu Digital-DIN fast nicht unterscheidet. Ich glaube zu wissen warum! Weil was fehlt. Das haben die A-Löcher nämlich nie mitgeliefert, sondern uns damals - nachträglich aber - draufgespielt über MS Windows-Update (/ich vermute: Upmixer/Matrix/Konvolver, weil Musik bei 5.1 DIN vor 2004 eher kläglich war). Wenn man nur Steve Ballmer fragen könnte, aber der sagt uns vielleicht, diese 5.1-Systeme von Creative könnt ihr in die Mülltonne kippen. Ich selbst finde keine Informationen mehr im
Internet.

Zum Inspire muß man sich gar nichts dazu kaufen, entweder holt man sich eine ganz andere Verstärker-Lautsprecher-Kombination oder man gibt sich mit dem Inspire zufrieden. Was zur Hölle sollte man auch bei Thomann kaufen für das Inspire???

Bei 5.1 DIN gingst Du digital und optional mit diskretem Basskanal in das Inspire, bei analogem Anschluß kommt das Basssignal nicht diskret rein, als wenn das eine Überraschung wäre!?!?!? Mit EAX hat das nichts zu tun.
Musik über Digital DIN war auch vor 2004 einwandfrei, da wird einfach ein SPDIF-Signal übertragen, nicht mehr und nicht weniger.

Digital-DIN mußte Creative vom Markt nehmen weil die Contentindustrie es so sollte, Microsoft hat damit nichts zu tun.

BTW hatte Harman Kardon einen Heimkinoverstärker mit Digital-DIN-Eingang auf dem Markt, ich habe danach schon mehrfach im Internet gesucht aber nichts dazu gefunden. Gelesen hatte ich das irgendwann 1998 oder 1999 in der PC Games oder PC Professionell. Ich habe die Ausgabe noch bei meinen Eltern verstaut, ich will die aber unbedingt nochmal ausbuddeln um die genaue Modellbezeichnung des Verstärkers zu finden und danach dann man bei Ebay und Co zu suchen. Technisch ist Digital-DIN ja "nur" 4 SPDIF-Leitungen in einer. Man könnte sich also auch ein Kabel von Digital-DIN auf 3x Coax (drei deshalb, weil keine Creative-Karte jemals 8 Kanäle über Digital-DIN schicken konnte) basteln und da 3 Verstärker mit je 2 Lautsprechern dranhängen, damit könnte man sich das qualitativ ultimate EAX 4.0-Setup bauen (die EAX 5.0-fähigen Karten geben meines Wissens ja nicht mehr Digital-DIN aus). Als Soundkarte dann die Audigy 2 ZS.

azalia013 schrieb:
Ich weiß von früher her nur:

Creative's Würfe haben schwere Probleme mit Quellen, die schlecht sind. Du müßtest dir mal <Made In Japan> von Deep Purple in FLAC anhören in Winamp 5.6.1. Dort, läuft neben paar Kleinigkeiten nur das SA Tool mit. Ich frage mich immer, hört sich so ein defektes System an... wohl kaum. Hier stimmt aber die Dynamic von der Studioausarbeitung her eher.
Ein schwer frisierter Digital-DIN Out und EAX 2 vonnöten und Fensterfilter mit Kerb(?) in 3 oder gar 4 Bändern - Formen von Active EQ zudem erfolgreich, möglicherweise Yamaha-Tiefpass-Filter von Vorteil. Weil die Höhen können ein Kraus sein. Mein FFDshow FIR steht bei ca. 10340 bis 10500, bei Kopfhörer erhöhe ich gern auf 11200Hz, aber diese FIRs taugen im Grunde nicht viel glaub ich. Kennst Du dich damit aus?, ich weniger.

OHNE all das... hören sich diese Systeme in etwa so an wie meines noch, aber ziemlich langweilig. Bei meinem gibt's aber Unsicherheiten: Leichter Hitze- (Kondensator geplatzt einst?), Mikrowellenschaden (durch Handy), oder defektes Teil durch Entladungen.

Du nennst hier ein spezielles Album im FLAC-Format aber spielst dann über Winamp ab!!! Das passt ja gar nicht zusammen. Musik am Inspire hört man idealerweise so: Man braucht eine Soundkarte, die nicht zwangsweise alles auf 48 khz resampled, damit scheiden schon mal alle älteren Creative-Karten aus, ob neuere Creative-Geräte auch ohne Resampling agieren können weiß ich nicht. Die Soundkarte schließt man digital optisch oder digital koaxial an das Inspire an. Ich gehe jetzt mal von Windows 7 oder neuer aus. Man installiert sich als Playersoftware Foobar2000 und in Foobar2000 installiert man sich dann noch die Komponente "WASAPI output support", falls die noch nicht mit drin ist. In Windows 7 setzt man für die Soundkarte in der Systemsteuerung dann noch einen Haken bei "Anwendungen haben alleinige Kontrolle über das Gerät" und "Anwendungen im exklusiven Modus haben Priorität". Alle "Klangverbesserer" und Effektprofile des Soundkartentreibers schaltet man ab. Zack, schon hat man bitperfekte Wiedergabe bis 96 khz/24 bit, mehr kann der DAC im Inspire nicht. Testen, ob's bitperfekt aus der Soundkarte kommt kann man, indem man eine DTS-Audio-CD abspielt oder eine wav-Datei, die DTS oder Dolby Digital enthält. Wenn die DTS oder Dolby Digital LED angeht und Ton kommt ist alles richtig, wenn nur Rauschen kommt nicht.
Zum Musikhören aktiviert man dann am Inspire entweder Stereo, CMSS Music, Dolby Pro Logic oder Fourpoint/5.1 DIN, je nach Musikmaterial und Geschmack. "Fourpoint/5.1 DIN" zu wählen bei dieser Konstellation macht zwar logisch keinen Sinn, ABER komischerweise spielt das System damit satter als im Stereo-Modus, obwohl genau die selben Lautsprecher spielen, da die Surrounds und der Center mangels Signal ja stumm bleiben. Der Stereo-Modus klingt sowohl bei DTT3500 als auch beim Inspire immer etwas blechern. Aufgrund der kleinen Satelliten höre ich meistens aber mit CMSS Music, weil dann der etwas größere Center-Lautsprecher mitspielt.

So, mehr fällt mir gerade nicht ein und mir ist auch nicht ganz klar, worauf Du überhaupt hinaus willst. Ich habe den Eindruck Du versuchst mittels diverser (Software-)Eingriffe aus einem Einsteiger-Surround-Lautsprechersystem ein audiophiles Klangwunder zu machen, was aber nicht funktionieren kann. Und zum reinen Musikhören wärst Du besser beraten Dir für 150 EUR einen vernünftigen USB-DAC zu kaufen und dazu entweder hochwertige Kopfhörer (ca 150 EUR) oder ein gutes Stereosystem (ich sag mal ab 300 EUR für Lautsprecher und Verstärker).
 
Ich gehe auf Deinen Beitrag schon noch näher ein. Leider, ist das mit dem BBE Sonic Maximizer von mir nie getestet worden. Bis jetzt nicht.

DIGITAL war mein Anschluß der Win 7 64Bit Ära ans Inspire 5700 von 2010 bis 2011. Zunächst war ich so blöd, und ließ es mit dem DTS-Encoder über Koaxialkabel laufen. Hörte sich soweit zwar schon recht gut an bei Spielen, z.B. bei Silent Hunter 4 v1.4 (/hier war jedoch SVM nötig), aber, der Pegeldurchschnitt blieb nur mittelmäßig. Ein Videofilm ab DVD-Player direkt in 5.1 hört sich über den DD-Decoder zwar nicht ganz schlecht an, z.B. Avatar, aber man vermißt bald etwas, was man ThrueTheater Surround nennt, und, eine Art von Audionormalisierung/ Maximierung der Klangdimension, die ich von Digital-DIN unter Win98SE her gewohnt war. Ohne etwas, kommt Dolby, wie sicher auch DTS, staubtrocken über den Receiver.

DIGITAL optisch vergessen wir mal. Warum soll ich für einen Kabelweg von nicht mal einem Meter ein analoges Signal zu digital wandeln, nur um es im Receiver wieder zu analog wandeln zu lassen? Bei Stereo analog geht das direkt rein, der Wandler wird umgangen. Bei Spielen wie DYING LIGHT zieht bei der ZxR ein fauler Trick, um besseren Klang unter CMSS Upmix 5.1 Music bei 16Bit 44100Hz zu haben: die Einstellung [5.1] in der Win Audio-Sys, und es ist mein Glück das die Masche zieht, denn zu [Stereo] gibt es ausnahmsweise einen hörbaren Unterschied (> schäbiger Klang; game-spezifisch?), und das Ausnützen aller verfügbaren Features des SBX Pro Studios bis auf das nicht anwendbare Bass-Management.

Dennoch wäre das Experiment Wave-Exciter / BBE Maximizer interesssant. Nun ist es nicht so, daß etwa ein Musikstück, welches bereits ohnehin gut klingt, noch höher gepusht werden müßte. Nein, gar nicht, ich bekämpfe mit allen Mitteln genau das, was zu allzu aufdringlichen Effekten führt beim Inspire > zuviel Bass, zuviel Mitten, zuviel Höhen. Im EQ spielt sich alles nur im Bereich +/- 1dB ab.

Vor mehr als 10 Jahren schnappte ich eine Information auf - ob sie nun so geschrieben stimmen mag oder nicht:

Ein A/V-Receiver pusht minderwertige (= digitale) niedrigpegelige Signale durch seine hochwertigen Bausteine in exzellenter Manier hoch. Der interne Soundprozeß eines Inspire - einfacher, kleiner, spartanisch aufgebauter - erwartet scheinbar "lautere", aber hochwertig aufbereitete Signale mit abgehackten Spitzen, etwas, was es es so ohne aber nicht mehr bekommen kann.

Die Effizienz des FFDshow FIR Bandpass unter der Auzentech X-Fi 7.1 Forte damals (bei Musik) im Vergleich zu ohne war erschreckend hoch, denn daraus ergab sich ein BOOST. Es war also etwas megafaul. Frage Dich, ob es nicht doch sein könnte, daß mindestens 3 filterbare Fenster arschweit offen sind im Receiver, und mit der Creative ZxR 5.1 allein durch nichts abgedeckt werden können. Oder der Receiver kann "nicht so gut atmen" wenn er *volle Breitseite* bekommt. Bei der ZxR dann war mit dem Bandpass nix mehr, sondern, der FIR Tiefpass ist nützlich für mich; auch unter Kopfhörer!.

foobar2000 kenn ich, damit experimentierte ich lange Zeit rum, auch mit WASAPI, bis 2012, bis mir endgültig der Kragen platzte. Denn: mag das noch was gewesen sein unter Win98SE einst, blieben mir die *Glanzeffekte* des Kernelstreamings daraus unter Win 7 64Bit aus. Ich kann n.a. auch mit dem SA Tool die Player-internen Mixer umgehen ja, und so, die Samples setzen (Latenz)... hier eine Frage an Dich: könnte es sein, daß der ideale oder maximal sinnvolle Wert für die Samples für ein Inspire bei zufällig ca. 3040 liegt? Man kann nur einstellen 512, 1024, 2048 (bevorzuge ich > Inspire), 4096 Samples (> Kopfhörer).
 
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