News Einsteiger-Linux: Q4OS 1.2 setzt auf Debian 8 und KDE 3

AvenDexx schrieb:
OpenSUSE? Also ich habe gehört, das Einsteiger und Umsteiger (von Windows) gerade nicht auf openSUSE setzen sollten, weil es eben nicht einsteigerfreundlich ist. Die Wizards dort kenne ich nun nicht, aber weil so viele davon abrieten, habe ich von einer Installation bisher abgesehen.

Jo. Dem kann ich nur zustimmen! Als ich damals versucht hatte auf Linux umzusteigen, habe ich es auch mit SUSE versucht. Nach dem 3.-4. mal Rumfrusten, bin ich dann eher zufällig auf Ubuntu gestoßen. Hab das dann mal auf meinem T61 installiert und ich war begeistert! :cool_alt: Seitdem nutze ich privat nur noch K/L/X-Ubuntu (-Server)
Ich werde auch bis heute mit SUSE irgendwie nicht warm...

LG
 
Ubuntu, Kubuntu, etc. so einige Ubuntu-Derivate habe ich ja getestet, aber die waren alle irgendwie umständlich und wenig einsteigerfreundlich. Selbst die von Ubuntu 12.04 vorgeschlagenen Grafiktreiber (bei mir nVidia) haben schon Probleme verursacht. Da schlägt Ubuntu selbst die Download und Update-Quellen vor und nach dem Systemneustart ist der Bildschirm dann schwarz und nichts geht mehr. Kommt man wirklich mit 0-Ahnung von Windows, steht man einfach doof da.

Ich wollte mich demnächst mal an Linux Mint wagen. Habe nun schon mehrfach gelesen, dass es für Einsteiger gar nicht so schlecht sein soll. Aber auch hier werden einem wohl nicht ein paar Grundlagen beim Systemstart nähergebracht oder?
 
Auweh...

Einsteiger - mag ja sein.

Darf aber doch (vor allem bei den Geräten heutzutage) ruhig auch gut aussehen.

Und neue Bedienkonzepte?

Ich für meinen Teil bin mit GNOME super-happy.

Bedient sich anders, schaut anders aus, IST anders. Immer toll, wenn Freunde und Bekannte mit offenen Mündern zuschauen wenn GNOME läuft.

Häufigste Reaktion "Dagegen sieht Windows oder MacOS richtig alt aus..."

Jaja, schlagt mich ruhig, ihr Minimalisten. Hab ja auch Crunchbang am Laufen, ist ja nicht so ;)
 
Was ist denn der Fokus von Q4OS? Alte, leistungsschwache Systeme? Kann Q4OS überhaupt auf modernen UEFI-Systemen (mit SecureBoot) installiert werden?
 
Danke, habe es gerade auf der Website des Projekts gefunden. Die sind zwar sehr sparsam mit Infos zu ihrer Distri, aber das hier "System is distinguished by speed and very low hardware requirements, run great on brand new machines as well as legacy computers. It is also very applicable for virtualization and clouds." ist ausreichend.
 
AvenDexx schrieb:
OpenSUSE? Also ich habe gehört, das

Dann hör dich mal woanders um ;) openSUSE ist für Einsteiger durchaus geeignet und in gerade hier in Deutschland sehr verbreitet => www.linux-club.de

Die Fortgeschrittenen können Yast links liegen lassen, wenn sie es nicht brauchen.

zum Punkt alte Hardware: der hat sich mit fortschreitender Entwicklung immer mehr überlebt. Unter einem Dual Core fasse ich gar nichts mehr an. Sowas kriegt man heute geschenkt.

@Ferdinand: eine einzige News-Meldung zu openSUSE, bei Beginn der 13.2-Entwicklung, finde ich wirklich zu wenig! Die Distro zählt zu den wenigen großen, gerade hierzulande, da wäre eine News bei Release und eine zum Stand der 13.3-Entwicklung schon angebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:
MDMMA schrieb:
Bedient sich anders, schaut anders aus, IST anders. Immer toll, wenn Freunde und Bekannte mit offenen Mündern zuschauen wenn GNOME läuft.

Das Erlebnis hatte ich auch schon.

Ich hatte am Wochenende das zweifelhafte Vergnügen, einer Mittfünfzigerin Windows 8.1 zunächst zu erklären und anschließend ein Startmenü zu installieren. Ich denke, dass sie Gnome sofort verstanden hätte. Leider gibt es weit verbreitete Software, die wohl nie anständig unter Wine laufen wird. Dazu gesellt sich der "Ich-bleibe-lieber-bei-dem-was-ich-kenne-Faktor", auch wenn das, was man zu kennen meint, schon lange nicht mehr das ist, was man kennt.
 
MDMMA schrieb:
Bedient sich anders, schaut anders aus, IST anders. Immer toll, wenn Freunde und Bekannte mit offenen Mündern zuschauen wenn GNOME läuft.

Häufigste Reaktion "Dagegen sieht Windows oder MacOS richtig alt aus..."

Mach das mal mit xmonad, i3 oder so. Da staunen die Leute erst recht :D
Und was alt aussieht ist halt Geschmackssache. Gnome würde ich vielleicht XP vorziehen, aber auf keinen Fall Win7 oder 8.1. Und MacOS ist finde ich vom Design her aktuell das schickste, was ich kenne, da kann für mich selbst Win7 mit Aero und allem Pipapo einpacken. Aber nur Design reicht halt nicht, um mich zu einem OS zu treiben.
 
@Ferdinand: Von wegen der Ausgewogenheit der Bereichte: Passt schon, das kann ich nachvollziehen! Schön wäre es dennoch hier mehr zu Linux Distries zu lesen, muss ja nicht immer von Dir sein! Hat die Abneigung gegen Ubuntu basierende Distributionen auch konkrete technische Gründe? Letzendlich sind es ja auch Debian basierende Lösungen, wobei sich dann natürlich die Frage stellt: warum nicht gleich Debian?

Zum Thema Anfänger Distri: Dazu müsste man erstmal "Anfänger" definieren, das ist ein breite Gruppe die sich in vielen Punkten unterscheidet:

  • PC technische Vorbildung
  • Interesse sich in eine neue Umgebung einzuarbeiten
  • Umfang des Einssatzzwecks des PCs (Surfen, Mailen, Office + X)
  • Vorhandene Hardware
  • Bereitschaft vorhandene Windows Software auf einer VM oder unter Wine zu verwenden
  • Bereitschaft sich selbst zu helfen, wenn kein Linuxer greifbar ist!
  • etc.

Der ideale Anfänger ist mit Surfen, Mailen & Office zufrieden und freut sich wenn sein System sich selbst aktuell hält und keinen großen Wert auf häufige OS Updates legt.
 
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Das mag sein, aber installiere SuSE in ein Fakeraid mit einer Partition wo Windows installiert ist und dann Debian. ;) Aus Erfahrung behaupte ich, das SuSE das Kompatibleste Betriebssystem und das gepflegteste OS ist das ich kenne. Da könnten sich so manche Distris eine dicke Scheibe abschneiden.
 
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Dafür hört es dann beim Package-Manager auf... da ist Debian/Ubuntu mit den transitiven Abhängigkeiten besser als die pure RPM-Variante. Allerdings ist mein Stand bereits ein paar Jahre alt. Hat sich da was getan inzwischen bei SuSE?
 
Ich sage nur Zypper, schnell einfach ohne Yast. Zuhause benutze ich Windows und SuSE auf meinen Severn ausschließlich FreeBSD.
 
Autokiller677 schrieb:
Mach das mal mit xmonad... Da staunen die Leute erst recht
Wer in der IT über mehr als 20 Jahre Technologie staunt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Vielleicht solltest Du mal jemand fragen, der sich damit auskennt.
 
fuyuhasugu schrieb:
Wer in der IT über mehr als 20 Jahre Technologie staunt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Vielleicht solltest Du mal jemand fragen, der sich damit auskennt.

Willst du das irgendwie mal erläutern? So klingt das ziemlich umzusammenhängend. Wie staut man über 20 Jahre Technologie und wen soll ich weshalb fragen?
 
kling1 schrieb:
für sowas gibt es ja lxde oder man baut sich selber ne desktop umgebung aus verschiedenen komponenten.

jo aber es wird ja als Einsteigerlinux gehandelt und gerade als Einsteiger sich einen Desktop aus verschiedenen Komponenten zusammenbauen ? ich weiss ja nicht wie lange dein Einstieg her ist, aber so ein paar Tage ist es wohl schon her, ich hab vor 3 Wochen mit Linux angefangen und die ersten Tage war ich echt froh wenn die benutzung der Enter Taste nicht eine neuinstalation des ganzen Systems zur Folge hatte, als Windowsnutzer ist man nunmal gewöhnt Setupdatei anklicken, kurz warten = Programm fertig, als Linuxnutzer Programm suchen, zum Installieren Sudo .... was ist Sudo ? in diversen wiki sich einlesen, ahhh Adminrechte gro übersetzt, ok also nochmal programm mit sudo instaliert, Enter gedrückt oh scheisse im günstigen Fall Fehlermeldung, im ungünstigen Neuinstallation ... ich glaub ich hab in den 3 Wochen jetzt schon an die 40 mal eine Systeminstallation durchgeführt, mal um zu schauen ob mir eine Version gefällt, da gibt es Suse, Archlinux, Fedora CentOS Debian und alle Ubuntuderivate aufzuzählen würde sicher die Serverleistung hier sprengen, und bei dieser unübersichtlichen Sache soll man sich auch noch ein Desktop selber zusammen bauen ? ..... irgendwie klingt das sehr überheblich, zumindest für mich als Neuling und bei allem was eim so auf den Weg zu Linux begegnet ist Q4OS sicher eines der wenigen wirklich guten Dinge, es ist klein, es ist schnell, es ist übersichtlich und es funktioniert.
Es hilft wie bei vielem neuen im Leben nur sich zu informieren und dabei helfen überhebliche Aussagen sicherlich am allerwenigsten, Q4OS ist sicher eine Distro die eine Chance verdient hat, man kann mit Ihr nämlich vieles machen und nicht nur Bilder anschauen auf irgendeinem uralt Rechner.
 
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