News ThinkCentre Chromebox: Cloud-basierter Desktop von Lenovo für Unternehmen

"Cloud-basierter Desktop ... für Unternehmen". Diese Unternehmen dürfen aber wirklich keine Geheimnisse haben.
 
obi68 schrieb:
"Cloud-basierter Desktop ... für Unternehmen". Diese Unternehmen dürfen aber wirklich keine Geheimnisse haben.

So ein Bullshit. Die meisten Unternehmen für die ich arbeite sind dabei ihre komplette interne Software auf Intranetseiten umzubauen und weg von fetten Desktop Rich-Client Applikationen zugehen. Dann braucht ein normaler Anwender in einer Firma eigentlich nur noch einen Browser und dann ist sowas wie ChromeOS interessant. ChromeOS zu benutzen heißt ja nicht zwangsläufig die Google Dienste zu benutzen. Ich kann auch nur Firmen interne Applikationen damit ansteuern und warum braucht ein Sachbearbeiter dann noch einen richtigen Desktop?
 
@BeiNacht

Naja, ist immer die Frage ob Public oder Privat Cloud gemeint ist.
Von daher hat obi68 schon recht das kein Unternehmen mit Verstand Public Cloud Lösungen verwenden wird.
 
Du triffst den Kern auf den Punkt.. Bis(!) die meisten Firmen es geschafft haben von x86 Software-Lösungen in den Browser alles zu portieren, vergeht eine gefühlte Ewigkeit. Mit HTML5 ist zumindest mal eine Weiche geschaffen worden aber ich wage es dennoch zu bezweifeln dass Rechenintensive Programme in absehbarer Zeit aus der Cloud gestreamt werden.

Ich merke es ja an meiner Uni. Seit sie auf ein gestreamtes OS zurückgreifen um die Prüfungen zu absolvieren merkt man was das für einen Overload erzeugt, wenn gerade mal 50 Leute zeitgleich darauf zugreifen. Dann noch die Inputlags beim Tippen.

Auch Office 365 als gestreamte Version, lässt dich bei der 1. Ausführung irgendeiner Funktion einmal warten bis es geladen wurde und wenn es nur temporär gespeichert wird, geht das bei jedem Neustart so weiter.

Vom heutigen Standpunkt aus gesehen, würde ich sagen dass es sicherlich Berufsfelder gibt, wo ein Chrome OS ausreichen würde.
 
leipziger1979 schrieb:
@BeiNacht

Naja, ist immer die Frage ob Public oder Privat Cloud gemeint ist.
Von daher hat obi68 schon recht das kein Unternehmen mit Verstand Public Cloud Lösungen verwenden wird.

Das ist auch etwas was hier in der News fehlt bzw. was wohl auch Lenovo so noch gar nicht kommuniziert hat. Weil Chrome OS schön und gut. Aber wenn Lenovo hier nicht strikt die Google eigenen Lösungen = Google Drive ect. nutzt sondern eben für Firmen eine Intranet Lösung anbietet. Dann kann das ganze wirklich sehr interessant werden.
 
Ich denke gerade solche Chromebox-Systeme werden die Zukunft für Clients in Unternehmen darstellen.

Wenn man Cloud-Lösungen wählt, geht es für die Thin-Clients im Prinzip überwiegend darum folgende Punkte zu erfüllen:

- billig in der Anschaffung
- billig im Unterhalt
- einfach in der Wartung

Und gut funktionierende Cloud-Lösungen sind doch im Business-Sektor auch keine Zukunftsmusik mehr. SAP läuft doch bereits seit Jahren ganz ordentlich über Citrix.

Es ist eher der Consumer-Bereich der hinterherhinkt. Wobei ich geheime Technologien/Studien/Informationen mit hoher Brisanz etc. auch nicht auf Cloud-Systemen sichern würde. Für die Auftragsabwicklung von Mittelstandsunternehmen etc. sehe ich da aber keine wirklichen Probleme.
 
Warum wird das hier gefeiert als wäre es irgend ein neuer heisser Scheiss? Thinclients gibt es schon ewig, die Nutzung gemeinsamer Daten auf einem Server auch, diese Chrome Cloud scheint irgendwas zwischendrin zu sein.

Keine Firma mit Verstand geht in den öffentlichen Raum mit ihren Daten. Und dass es die kleinen settop Boxen wie Intels NUC oder die Zbox von Zotac auch irgendwann in das Geschäftskundenumfeld schaffen ist auch kein Wunder.
Das einzige was hieran interessant ist: warum sollte ich Chrome verwenden und welcje Lösungen seitens Lenovo sollen mich davon überzeuen dies zu tun?
 
Hi,

ich muss auch ganz ehrlich sagen ich sehe die Notwendigkeit nicht. Wenn der Preis nicht unsagbar günstig ist sehe ich keinen Vorteil zu einem NUC mit Windows 8. Auch extrem klein, auch günstig, auch sehr stromsparend. Damit kann ich auch in der firmeninternen Cloud arbeiten, Surfen, alles was ich möchte - bin aber gleichzeitig flexibel genug, auch das ein oder andere lokale Windows-Programm auszuführen.

Für mich ist die Einschränkung auf ChromeOS ganz klar ein Minuspunkt.

VG,
Mad
 
Cloud macht man sinnigerweise nur dann im Unternehmen wenn die Hardware eben zuteuer oder nicht verfügbar ist, beides ist bei einem 0815 OfficeDesk nicht gegeben.
Warum nun ausgerechnet die privaten Firmendaten übers achso sichere Internet müssen kann nur ein BWL Cloud Heinz erklären (irgendwas mit Admin einsparen) -> Wenn die Cloud dann mal off ist, das Backup beim selben Anbieter liegt oder die Druckerpatrone alle ist wird das die geschulte Sekretärin machen dürfen. Hat man dann sicherlich richtig entscheiden....
 
BeiNacht schrieb:
Die meisten Unternehmen für die ich arbeite sind dabei ihre komplette interne Software auf Intranetseiten umzubauen und weg von fetten Desktop Rich-Client Applikationen zugehen.

Die meisten Firmen für die ich arbeite, haben das vor 10 Jahren gemacht. Trotzdem werden noch überall vollwertige Desktop PCs eingesetzt, da immer noch reichlich Spezialanwendungen genutzt werden.
Wie verhält es sich denn mit ChromeOS? Ist es dafür ausgelegt, auch in einer private cloud verwendet zu werden? Bietet Google Lösungen für die Einrichtung einer private cloud?
 
Vor allem, warum sollte man ausgerechnet ChromeOS anstelle eines Linux Thin Clients nehmen? Die Dinger reichen für das Fußvolk, das gezwungenermaßen im Browser arbeiten muss. Aber sogar die haben randaliert, weil zumindest vor fünf Jahren Outlook Web Access die Hölle war. Vor allem ohne Internet Explorer.

Die Bearbeitungszeiten haben sich vervielfacht, die Erreichbarkeit sank an den entsprechenden Arbeitsplätzen drastisch, und am Ende ist man zum normalen Windows PC zurückgekehrt. Thin Client = Milchmädchenrechnung von Leuten, die selber nicht daran arbeiten müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar wenns ins spezielle geht ist Chrome Os sicher noch nicht das richtige System. Für 08/15 Office Arbeitsplätze völlig ausreichend.
genauso für Schule Uni unddaheim. Vorteil: Man braucht sich mit keinen Konfigurationen oder Update/Installations-Orgien rumschlagen.
Alles bleibt im Hintergrund Up to Date.
 
also wir haben 700 computer und der großteil ist im intranet.
wird nie und nimmer in irgendeine cloud ausgelagert außer in unsere eigene.
alleine aus sicherheitsgründen schon nicht möglich.

diverse software ist explizit für das unternehmen programmiert worden und läuft nur auf den clienten (windows). das müsste man alles webbasiert erst mal adaptieren dies viel kostet.
und ob man für so ein vorhaben fähiges personal findet steht sowieso auf einen anderen blatt papier.

also die BWLER mal wieder wie so oft weit an der praxis vorbei...
aber gut, vielleicht findet sich eine 5 mann würstchenbude die chrome os inklusive der all in one cloud nutzen wird.
aktuell könnten wir chrome os noch nicht mal für die kassensysteme nutzen - die sind nämlich ebenso explizit auf den betrieb zugeschnitten.

Thin Client = Milchmädchenrechnung von Leuten, die selber nicht daran arbeiten müssen.

und keinen cent für die umstellung locker machen. für die adaption in größeren betrieben musst du dafür extra personal anstellen.
warum sollten sich aktuelle itler nun mit chrome os herumschlagen oder gar damit beschäftigen?

die meisten haben mit SAP CITRIX und co genug beschäftigung.

Die meisten Unternehmen für die ich arbeite sind dabei ihre komplette interne Software auf Intranetseiten umzubauen

wir haben diverse datenbankabfragen webbasiert. aber ALLES .. lol .. mach mal 2 mio € locker für die investition (rein fürs personal). dann reden wir weiter.

aber ich wage es dennoch zu bezweifeln dass Rechenintensive Programme in absehbarer Zeit aus der Cloud gestreamt werden.

du kannst nicht mal einen besseren drucker über einen thin client verwenden.
wo sind denn die minolta chrome os treiber? ohh...... wait :lol:

- billig in der Anschaffung
- billig im Unterhalt
- einfach in der Wartung

die wartung wird nicht einfacher nur eben zentralisiert.
billig im unterhalt? ha ha ha... peanuts die du da einsparst im vergleich zu anderen kosten
billig in der anschaffung? ein normaler intel nuc kostet 300€ der die chromebox in den boden stampft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ich sehe schon praktische Anwendungsfälle. Zum Beispiel im CallCenter, dessen Software-Lösungen heutzutage eh webbasiert laufen. In diesem Fall wird der Browser-Cache dann vielleicht online gespeichert, aber ansonsten werden keinerlei sensible Daten gespeichert. Das ist wohl auch der Grund warum viele Unternehmen, aufgrund der (JavaScript-)Geschwindigkeit, immer mehr den Chrome(ium) nutzen. Diese webbasierten Software-Lösungen profitieren oft von der Performance.

Natürlich ist es in Buchhaltungen etc. undenkbar, aber man sollte vielleicht ein wenig über den Tellerrand schauen :)
 
AppLeYArD schrieb:
Ach ich sehe schon praktische Anwendungsfälle. Zum Beispiel im CallCenter, dessen Software-Lösungen heutzutage eh webbasiert laufen. In diesem Fall wird der Browser-Cache dann vielleicht online gespeichert,

Da wird gar nichts "im Web" gespeichert, da gerade diese Arbeitsplätze keinerlei freien Internetzugang haben. Und weshalb man jetzt einen zweiten Update-Server speziell für Google-Zeug zum ohnehin vorhandenen WUS hinstellen soll, musst du mir erklären. In größeren Unternehmen testet man Updates nämlich, auch und gerade bei Browsern.

Mal ganz abgesehen von der fehlenden CTI-Software. Welches Unternehmen mit Verstand, außerhalb der USA, macht seine Funktionsfähigkeit komplett von Google abhängig? So dämlich können doch nicht mal Schulen sein.
 
Zurück
Oben