News Spotify: Apple versucht Gratis-Streaming zu stoppen

belli131 schrieb:
für leistung darf und soll man eine gegenleistung erwarten dürfen.

wer kauft noch musik wenn alles kostenfrei ist? keiner.
Darum gehts hier nicht. Hier gehts darum, dass Apple wieder und wieder und wieder mal an
etwas verdienen wollen dass sie wieder und wieder und wieder nicht selbst erfunden oder
hergestellt haben. Wie fast alles was Apple jemals hergestellt hat. Die Diskussionen und die
Beweise sind mittlerweile so alt wie Slide to unlock, welches es seit Jahrtausenden an jedem
Kuhstall in Metallform gibt. Apple ist hier nicht der Künstler, der geprellt wird, Apple sind hier
die, die auch mal zugreifen wollen, wenn der Hörer via Werbung dem Künstler einen kleinen
Geldbetrag zukommen lässt (was er nicht tut, wenn er stattdessen die Musik einfach als MP3
von den einschlägigen Seiten runterlädt. Niemand wird von dem Werbegeld reich, aber es ist
die einzige Möglichkeit, illegalen Downloads Paroli zu bieten. Apple will das aber jetzt auch
noch angreifen und dafür sorgen dass jeder seine Musik via itunes kauft oder bei Apple streamt.
Zahl doch mal die 100 Lieder, die du pro Woche Online hörst bei Apple. Der Künstler bekommt
da nur vielleicht mehr Geld, aber wer auf jedenfall viel mehr bekommt, ist - Apple.

Mit den Aktionen soll Apple versuchen bessere Bedingungen für den Start des eigenen Streaming-Angebotes zu schaffen. „Bis hin zu Tim Cook, diese Leute sind Halsabschneider“, äußerte sich eine Quelle der Musikindustrie zu Apples Plänen.
Ich wollte eigentlich sagen: Endlich sagts mal einer, aber es sagt ja dauernd jeder außer den Applern.

Woppl schrieb:
Ein Grund mehr diese Firma zu boykottieren.
Nur einer von vielen. Ich hab die früher geliebt, aber das ist wie mit Whatsapp und vielen anderen:
Mit dem Erfolg kommt das Geld, mit dem Geld kommen die asozialen Geschäftspraktiken.
 
Um mal ehrlich zu sein welche Nachteile hat Spotify für Künstler?

Kaum welche für kleine Künstler bringt es sogar nur Vorteile.
Ich denke nicht das Künstler einen finanziellen nachteil dadurch haben.

Die einzigen die unter dem gratis streaming leiden oder denken, dass sie dadurch leiden sind die Musiklabels/Plattenfirmen.

Neue Talente sind nicht mehr gezwungen bei Ihnen unter Vertrag genommen zu werden, wenn sie erfolgreich werden wollen.
Sie können sich nicht mehr 80% vom Profit einstecken.

Das Argument Apple hätte in diesem Bereich innovation geizeigt ist auch nur gelogen. Das gab es schon vorher nur weil man jetzt von der Konkurenz in diesem Bereich nichts mehr hört heißt es nicht, dass sie nicht existiert hat.


Apple war mir noch nie Symphatisch.
Das ging schon mit den ganzen lächerlichen Copyright verletzungen in Sachen logo los bis zu dem Patent auf runde Ecken wovon nur etwa 5% gerechtfertigt waren.

Apple geht es wieder nur um Gewinnmaximierung und das geht am besten wenn man die Konkurrenz tötet, leute ausbeutet, eine Menschheit heranzüchtet welche alle nur kaufen weils von Apple ist.
Dazu noch andere Unternehmen kaufen welche etwas neues auf den Markt bringen und dan behaupten sie hätten es erfunden.

Ich hasse diese ganzen Komerzvereine und damit meine ich nicht nur Apple.
Es gibt genug riesige Unternehmen welche die Welt verändern könnten, und damit meine ich nicht irgenwelche features die keine Sau braucht.
Aber es wäre ja gar nicht vertretbar wenn man den Leuten in den 3 Welt ländern oder auch bei uns helfen würde.

Warum gibt es keine Unternehem welche für die Menschen etwas machen?
Einfach nur traurig ;(
 
Den Quellen der Musikindustrie zufolge versucht Apple zudem, die Verfügbarkeit von Musik auf YouTube einzuschränken und sei sogar dazu bereit, Universal Music die von YouTube gezahlten Beträge zur Lizenzierung zu ersetzen, sollte Universal Music es YouTube verbieten, die eigenen Songs auf der Videoplattform zur Verfügung zu stellen.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen!
 
Lape schrieb:
Das Hauptproblem ist das unter jungen Menschen heutzutage der Gedanke eingetrichtert ist, dass MUSIK KOSTENLOS IST.

Wo denn? Auf den Konzerten, deren Preise inzwischen schwindelerregende Höhen erreicht haben?
Bei Plattenpreisen, die inzwischen wieder 90er Jahre CD Niveau erreicht haben? Vor 12 Jahren konnte man noch bequem eine Vinylscheibe (echte Handarbeit) für unter 10€ neu bekommen.
Das Problem ist, dass bei Musik alle die Taschen aufhalten, bei den Künstlern kommt nicht viel davon an. Apple wildert seit vielen Jahren auch nur in dem Bereich, die fördern keine Musiker, die wollen Bares für ihren Vertriebsweg sehen. Das andere inzwischen modernere und bessere Wege haben, ist denen egal, sie haben das dickere Konto und das muss sich durchsetzen. Für Konsumenten heisst das nur eines: Weniger Wettbewerb, weniger neue Modelle, weil man sich in Cupertino einbildet zu wissen, was für die Menschheit am besten ist... und das ist ziemlich krank :freak:
 
Zerschlagen, das amerikanische Kartellrecht kennt ja die Möglichkeit zur Entflechtung marktbeherrschender Unternehmen. Und Appel beweißt damit einmal mehr das es viel zu lange bereits in dieser Liga mitspielt.
 
Zerschlagen, das amerikanische Kartellrecht kennt ja die Möglichkeit zur Entflechtung marktbeherrschender Unternehmen. Und Appel beweißt damit einmal mehr das es viel zu lange bereits in dieser Liga mitspielt.

Die (mir unsympathischen) amies werden wohl kaum eines ihrer erfolgreichsten Unternehmen zerschlagen ;)

P.S.: auch wenn es nur einen Apfel (Apple) und ein Ei Steuern zahlt ...
 
Schrammler schrieb:
Wo denn? Auf den Konzerten, deren Preise inzwischen schwindelerregende Höhen erreicht haben?
Bei Plattenpreisen, die inzwischen wieder 90er Jahre CD Niveau erreicht haben? Vor 12 Jahren konnte man noch bequem eine Vinylscheibe (echte Handarbeit) für unter 10€ neu bekommen.
Das Problem ist, dass bei Musik alle die Taschen aufhalten, bei den Künstlern kommt nicht viel davon an. Apple wildert seit vielen Jahren auch nur in dem Bereich, die fördern keine Musiker, die wollen Bares für ihren Vertriebsweg sehen. Das andere inzwischen modernere und bessere Wege haben, ist denen egal, sie haben das dickere Konto und das muss sich durchsetzen. Für Konsumenten heisst das nur eines: Weniger Wettbewerb, weniger neue Modelle, weil man sich in Cupertino einbildet zu wissen, was für die Menschheit am besten ist... und das ist ziemlich krank :freak:

Platten werden teurer, weil weniger gepresst werden. Somit steigt der Preis. Und bei Konzerten holen sich Künstler noch etwas Geld. Im Endeffekt sind es die Kunden - ihr entscheidet, ob der Künstler was bekommt.

Spotify ist gut für kleine Künstler? Wie kommst du auf sowas? Solange du da nicht richtig Geld rein pfefferst, bekommst du auch keine Werbung. Und nach einem konzert schaut der Kunde dann auf spotify, sieht die Musik der Künstler und denkt sich: oh die gibt es ja schon auf spotify... wenn die da was verdienen, brauch ich die cd ja nicht. Nein ein kleiner Künstler bekommt nichts. Wir zahlen Gebühren für das Einrichten / Hochladen und jährlich - nicht viel - Aber wir bekommen dafür auch nichts. Ein Produkt in dem viel Zeit und Geld steckt laden wir hoch, damit es jeder kostenlos bekommt - Danke! Und wer denkt, es geht den Künstlern nur darum berühmt zu sein, sollte auch nochmal bitte direkt nachfragen. Viele machen es einfach, weil es ihnen Spaß macht und es das einzige ist, für was sie sich interessieren. Und wenn sie das mit 1000 Leuten teilen, die dafür einen Obolus zahlen, dann würde das schon reichen. Peace
 
Lape mach mal halblang. Kleine Künstler haben oft nur eine regionale Bekanntheit. Dementsprechend schwierig ist es auch, an die entsprechenden "Platten" zu kommen. Die verdienen ihr Geld nicht durch Verkäufe weil sie die entsprechende "Breite" an Kundschaft erreichen, sondern durch Auftritte und/oder Fanartikel. Wer am Konzert war, kauft normalerweise die CD(s) auch dort. Trotzdem sind deine Unterstellungen hier ziemlich gewaltig. Wer am Konzert war soll bitteschön auch die CD kaufen. Moment, wenn ich mir die Preise für Konzertkarten ansehe, dann wird mir ganz anders bei dem Gedanken. Sorry. Für mich ist auch ein Besuch eines Konzerts oder der Kauf von Merchandise-Artikeln was ganz anderes als eine CD zu kaufen. Zum einen ist da das einzigartige Erlebnis, zum anderen bekommen die Künstler einen wesentlich höheren Anteil der Kohle als bei der CD wo sich die GEMA, Label, Publisher etc. noch jeweils eine gewaltige Scheibe abschneiden.
 
Was für Unterstellungen? Im Endeffekt sagst du ja das gleiche wie ich. Geh zu einem Konzert, weil es noch das meiste für die Künstler bringt. Wenns dir dann gefällt, dann kauf halt die CD vor Ort. Ich rede hier über Konzerte für 0 bis 20 Euro. In diesem Bereich ist es meistens übrigens so, dass Künstler gar nichts bekommen und der Preis gerade mal die Location, Promo, Anfahrt, andere Bands etc. deckt. Ich bin gerade selbst dabei für meine Band eine eigene Verkaufsplattform zu entwickeln, da die meisten Online-Geschäfte einfach viel zu viel abzwacken. Das einzig gute ist, dass man als Künstler dort quasi in eine Chart-Liste kommt und evtl. entdeckt wird. Aber WAYNE... ich will lieber Fans die mich live sehe und es geil finden :king: BACK TO THE ROOTS !
 
Der Forenuser an sich hat offenbar ein größeres Problem mit Streaming-Angeboten als die Künster die er angeblich in Schutz nehmen will.

Als ich das letzte Mal Spotify nutzen wollte waren gut ein Viertel der Künstler die ich gerne höre dort nicht vertreten weil sie sich dem System Streaming verweigern. Die Damen und Herren können sich als durchaus selbst schützen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber eben auch das all jene die dort vertreten sind in irgendeiner Form einen Vorteil daraus ziehen oder zumindest für sich sehen.
 
Lape schrieb:
Platten werden teurer, weil weniger gepresst werden. Somit steigt der Preis.

Entschuldige, aber es werden heute mehr Platten als vor 10 Jahren gepresst und verkauft. Der Unterschied: Heute ist die Nachfrage höher und bekannte Musiker veröffentlichen inzwischen fast alle wieder Vinyl: Man hat erkannt, dass es dort Geld zu holen gibt. Vinyl war viele Jahre lang billiger als eine CD, heute hat sich das wieder angeglichen.

Lape schrieb:
Spotify ist gut für kleine Künstler?

Wo habe ich das, bez. Spotify, geschrieben? Unbekanntere Künstler haben immer Nachteile, egal wer im Musikmarkt den Ton angibt. Die haben aber über Youtube oder, klassisch, über (kleine) Konzerte die Möglichkeit ihre Hörer zu finden.

Apple will allerdings auch nur Kohle und bietet dafür lediglich einen wasserdichten Vertriebsweg. Fördern die kleine Künstler? Wie denn? Wo denn? Richtig, überhaupt nicht. Die wollen uns Konsumenten diktieren, wo wir einzukaufen haben und welche Dienste wir nutzen, und das geht nicht.
 
Noch mal ein Grund, warum ich niemals was von denen kaufen werde. (Ok, so´n Apple 2 wäre schon ganz cool).

Ich finde diese Alles-Muss-Umsonst-Sein-Kultur (Wie es hier jemand genannt hat) auch nicht gut. Aber ich finde, die Möglichkeit muss da sein. Ich bezahle inzwischen für Spotify. Aber das nur weil ich es ca. 2 Jahre umsonst nutzen konnte und es dann meine Entscheidung war, es auch auf dem Handy haben zu können und ich es auch richtig fand.

Hätte es das nicht umsonst gegeben, hätte ich bestimmt niemals bezahltes Streaming genutzt. Zudem habe ich ziemlich viele kleinere Bands erst über Spotify gefunden, auf die ich sonst nie gekommen wäre. Von einer Band hab ich mir dann auch die CD gekauft, weil ich die echt gut fand. Übrigens das einzige Mal, dass ich mir je eine CD gekauft habe (hab trotzdem einige, waren aber sonst alles Geschenke). Ich könnte mir das gar nicht leisten, alles zu kaufen, was ich höre, über Streaming schon.
 
Zuletzt bearbeitet: (Mir ist noch was zusätzliches eingefallen)
Und genau deshalb sollte es eine Gratis Testzeit geben. Aber ich sehe es nicht ein, die Gratis Streamer mitzufinanzieren. Wir reden hier nicht von 150 Euro im Monat, sondern lediglich 10 und dann auch noch ohne Vertragslaufzeit. Zudem gibt es immer wieder Aktionen für ein paar Euro. Wer sich da immer noch durchschnorren muss....
 
Die ganzen "kostenlosen" Angebote von Spotify, Deezer, etc. abschaffen. Für Neu- Kunden einen Probe- Schnupper- Monat einführen, dannach hat man zu zahlen. Und fertig.
Wem's den 10er im Monat wert ist gut, wem nicht, auch gut. Aus die Maus.

Wenn man das Vertriebsmodell wieder komplett abschafft gewinnt keiner. Der kleine Künstler wird auch nicht bekannter, die schon bekannten Künstler bekommen auch nicht mehr Geld, ebenso wie die Labels.
Denn dann läuft wieder alles über Youtube und cracken. Ggf. gibt es noch den einen oder anderen der dann die Mucke im Internet- Radio mitschneidet. (So wie in meiner Jugend. Da haben wir mit dem Radio- Cassettenrekorder auch da gesessen und die Stücke vom Radio auf Cassette aufgenommen.)
Wer hat denn dann dabei was gewonnen?

Ich wüsste aktuell keine bessere Altenative zu den Geshäftsmodellen von Spotify, etc.


Das der kleine unbekannte Künstler arg zu kämpfen hat liegt nicht am Angebot der Streamingdienste, sondern in der Natur der Sache.
Sollte es "dem kleinen Künstler" wirklich helfen, wäre ich gerne bereit auch nen 5er mehr im Monat auf den Tisch zu legen.
Wäre auch realisierbar, wenn alle Seiten dies ehrlich wolten.
Anstelle von 9,95 EUR monatlich zahle ich 14,95 EUR monatl.
Davon kassiert der Streamingdienst, so wie bisher 9,95 EUR in die eigene Tasche. Also kein Verlust für ihn.
von den 5,- EUR mehr nimmt man dann 4,- EUR, schmeisst sie in einen "Fördertopf". Aus diesem werden dann unbekanntere Künstler gefördert.
Und der eine Euro, der dann noch bleibt ist für den Streamingdienst als Aufwandsentschädigung. Dann gibt's halt ein Eis, oder ne Schachtel Fluppen weniger im Monat für mich.
Aber sorry, das passt ja nicht in unsere "Geiz ist Geil"- Mentalität von heute.

Tante Edit: Übrigens bin ich erst durch Simfy/ Spotify auf Bands, wie z.B. "Porugal. The Man" oder "City and Color" gestossen. Von ersterer Band habe ich mir dann auch eine CD gekauft, weil das Cover einfach nur geil war ("The Satanic Satanist" - könnt gerne mal auf Amazon schauen...). Und auf Konzerten von beiden war ich auch schon. Ohne die Streamingdienste wäre ich nie auf die gekommen.
 
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