SSD in einen alten Vaio Laptop? Arbeitsspeicher nicht voll nutzbar?

MiLK.

Lieutenant
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Hey zusammen,

ich habe zwei Fragen zu meiner Aufrüstarbeit an meinem alten Vaio VGN-AW31M/H, zu denen ich keine Antwort finden konnte:

1. So wie es scheint, habe ich nur einen SATA I Port in meinem Laptop. Lohnt sich da überhaupt der Aufpreis auf eine SSD? Ich brauche ledigliche schnellere Boot- und Zugriffszeiten.
Das BIOS sieht relativ schmal aus, ich habe keinerlei Möglichkeit gefunden den IDE Modus auf AHCI umzustellen. Von einem nachträglichen Umstellen über die Registry bin ich nicht begeistert, da viele Dienste die SSD dann immer noch als eine normale HDD anzusehen scheinen. Was sollte ich da am besten machen?

2. Und eine andere Frage: Von meinen 4GB DDR2 800MHz kann ich praktisch nur 3GB nutzen, weil 1GB "für Hardware reserviert" wird. MSConfig - Erweiterte Optionen - Haken bei "Maximaler Speicher" raus hat nichts gebracht und auch Memory Remapping finde ich im BIOS nicht. Verbaut ist eine nVidia 9600M GT.


Würde mich über eure Hilfe freuen :)
 
MSConfig - Erweiterte Optionen - Haken bei "Maximaler Speicher" raus hat nichts gebracht

Warum sollte es auch ? Das ist eine Debugging-Option und hat rein gar nichts damit zu tun wieviel Speicher vom System im Normalbetrieb benutzt wird.

MfG
 
1. Man kann bai Vaio nichts im Bios umstellen, das stimmt
2. Eine SSD lohnt auf jeden Fall, die Zugriffszeiten sind maßgebend
3. Es handelt sich um einen SATA2 Port
4. Auch mit 3GB und SSD wird das Ganze deutlich flotter als zuvor
5. Es sollte aber eine der kompatibleren SSDs sein, Crucial, eine günstige Intenso oder Samsung
 
Nein, lohnt sich NICHT, eine SSD dafür zu kaufen. Zumindest wirtschaftlich gesehen ist das höchst fragwürdig, da die SSD den Restwert des Notebooks übersteigen dürfte. Du würdest in nen 30 Jahre alten FIAT Panda ja auch nicht mehr in einen neuen Motor investieren (Selbst wenn der mehr Leistung hätte als der alte)....
 
Lohnt sich auf jedenfalls. Was den Arbeitsspeicher angeht oft wird im Windows 1 GB für die Interne Grafikeinheit abgezogen.

Kenne dieses Phänomen von diversen Notebook Herstellern. Ist aber nicht bei jedem so dargestellt.
 
nurmalsoamrande schrieb:
Nein, lohnt sich NICHT, eine SSD dafür zu kaufen. Zumindest wirtschaftlich gesehen ist das höchst fragwürdig, da die SSD den Restwert des Notebooks übersteigen dürfte. Du würdest in nen 30 Jahre alten FIAT Panda ja auch nicht mehr in einen neuen Motor investieren (Selbst wenn der mehr Leistung hätte als der alte)....

Der Vergleich hinkt mal ganz gewaltig!
Nicht jeder kann sich immer was neues kaufen.
Es kann auch sein, dass der Laptop dann für seine Zwecke mehr als Ausreichend ist.

--> SSD kaufen und evtl. ein 64bit Windows installieren (falls du das nicht hast, dann kannst auch die ganzen 4GB verwenden)
 
@nurmalsoamrande

selbst wenn eine SSD den augenblicklichen Wert des/ eines Notebooks überschreiten sollte. Die Zeit wo das Notebook jedoch noch be-/ genutzt wird, wird die SSD einem treue Dienste leisten und mit seiner Performance beflügeln.

Angenommen, das Notebook macht in ein paar Monaten oder in einem Jahr die Grätsche und die Reparatur lohnt nicht (mehr), so kann die SSD in einem Nachfolgemodell und/ oder einem PC weiter verwendet werden.

Nur weil das Notebook dann die Grätsche macht, ist die SSD mit einem mal dann nichts mehr Wert ... Im Gegenteil, ich/ man kann sie noch weiter verwenden und/ oder schlimmstenfalls auch (noch) verkaufen.
 
So, jetzt. Danke für die schnellen und zahlreichen Antworten.

Alles klar, es wird wohl die günstigste 120GB SanDisk SSD von Amazon werden, mehr wäre absolute Geldverschwendung.

Auf dem Rechner läuft Win8.1 Pro 32 Bit, so wie es scheint reserviert tatsächlich die Grafikkarte den Speicherplatz. Da der Laptop nur für Uniarbeiten Zuhause bei der Freundin genutzt werden soll, wären die vollen 4GB wirklich sinnvoll. Gibt es ansonsten keine Möglichkeit, die 4GB dem ganzen System zur Verfügung zu stellen? Unter CPU-Z werden auch die vollen 4GB erkannt, die Riegel laufen korrekt, das ist ja nicht das Problem.

@Graphixxx
Wenn du das Problem googlest, scheint es bei 9 von 10 Leuten damit behoben zu sein. :)

Ich habe noch nie mit SSDs gearbeitet. Asche auf mein Haupt. Demnächst kommt auch eine in meinen Hauptrechner, versprochen. :D
Also macht es der Platte nichts aus, wenn ich sie im IDE laufen lassen? Wird sie dann von Windows überhaupt als SSD erkannt? Muss ich dann andere Sachen beachten, wie z.B. die automatische Defragmentierung von Windows zu deaktivieren?
 
Windows 8.1 sollte die SSD trotzdem voll erkennen!

Zu Sicherheit kannst du ja kontrollieren, ob der Trigger in der Aufgabenplanung für das automatische Defragmentieren der SSD deaktiviert ist!
Der eigentliche Defrag- Dienst ist dabei aber noch aktiv, wird aber nur nicht mehr die SSD drannehmen!
 
MiLK. schrieb:
So, jetzt. Danke für die schnellen und zahlreichen Antworten.

Alles klar, es wird wohl die günstigste 120GB SanDisk SSD von Amazon werden, mehr wäre absolute Geldverschwendung.

Auf dem Rechner läuft Win8.1 Pro 32 Bit, so wie es scheint reserviert tatsächlich die Grafikkarte den Speicherplatz. Da der Laptop nur für Uniarbeiten Zuhause bei der Freundin genutzt werden soll, wären die vollen 4GB wirklich sinnvoll. Gibt es ansonsten keine Möglichkeit, die 4GB dem ganzen System zur Verfügung zu stellen? Unter CPU-Z werden auch die vollen 4GB erkannt, die Riegel laufen korrekt, das ist ja nicht das Problem.

Einfach eine 64-bit Version von Windows 8.1 Pro installieren (der Key funktioniert für beide Versionen), dann geht das auch.
 
Alles klar, danke!
 
Kurzes Update:
Bin auf diesen Link gestoßen (Tomshardware) und bei dem Vaio wird im Gerätemanager ein AHCI Controller gelistet und cmd spuckt DisableDeleteNotify = 0 aus, also dass TRIM aktiviert ist. Somit sollte die SSD doch zu 100% unterstützt werden, richtig?

Habe jetzt mal die SSD hier bestellt: SanDisk SDSSDP 128G

Kann man die nehmen oder ist die günstigste auch die schlechteste SSD?
 
Danke, dann geht die SanDisk zurück und ich bestelle eine BX100.
 
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So, ich hoffe jemand liest das hier noch, habe nämlich ein kleines Problem...

Soeben wollte ich Win8.1 Pro in der 64 Bit Variante auf die neue BX100 installieren. Die Intallation bricht aber nach wenigen Prozent mit der Fehlermeldung "0x8007025d" ab. Ich verwende eine USB ISO und die habe ich schon mehrere Male für verschiedene PCs benutzt und nie verändert, kann mir also kaum vorstellen, dass die ISO defekt ist.
Die Win8.1 Pro 32 Bit Installation von einem anderen Stick hat sofort geklappt, allerdings habe ich jetzt immernoch das Problem, dass ich nur 3GB RAM nutzen kann...

Habe auch keine Lust jetzt bei einer neuen Installation die SSD vorher zu defragmentieren, nur damit die 64Bit Variante immer noch nicht draufgeht...

Jemand eine Idee?

Edit: Mein P8700 unterstützt diie 64er Architektur. Und sowieso, wieso sollte das Problem bei einem 64Bit OS behoben sein, 32Bit Systeme können doch mit bis zu 4GB umgehen!?
 
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