Privatsphäre am PC & Smartphone / Tablet, ein Widerspruch?

Tiu

Rear Admiral
Registriert
Sep. 2001
Beiträge
5.560
Mich persönlich stören Themen wie Vorratsdatenspeicherung , NSA & Co. eher weniger.
Was mich viel mehr stört, ist die kommerzielle Nutzung der privaten Daten durch Firmen.
Am PC lässt sich noch vieles "selbst" bestimmen was ich zulassen möchte und was nicht, nur bei Smartphone & Co. sieht die Sache schon ganz anders aus. Schaut man sich einmal genauer an welche Berechtigungen die Apps alle so haben wollen und welche Informationen dabei zum großen Teil auch preisgegeben werden, wird einem schwindelig. Aber ohne die "Zustimmung" vorab, lässt sich kaum eine App installieren, geschweige denn das sie funktioniert.
Kostenlos war eben noch nie Kostenlos, sondern wir bezahlen mit unserer Privatsphäre, und das immer häufiger und in immer größerem Ausmaß. Auf vieles möchten wir heute "mobil" nicht mehr verzichten. Das Smartphone / Tablet ist zum mobilen Ersatz für PC und Notebook geworden... Nur, was nutzen mir alle Sicherheitsvorkehrungen am PC / Notebook wenn sie durch Smartphone und Tablet gleich wieder zunichte gemacht werden? Wie viele Apps hat der Durchschnittsanwender auf seinem Smartphone? Und was funken die alles nachhause?
Wozu brauchen Apps zugriff auf die Kamera obwohl das Programm selbst nichts mit der Kamera zutun hat? Wozu Zugriff auf den Standort, wenn es für das Programm irrelevant ist? Zugriff auf das Mikrofon obwohl die App nichts mit einem Mikrofon zutun hat? :freak:
Und wir stimmen dem fröhlich zu während wir versuchen unsere PC etc immer weiter vor genau diesen Sachen zu schützen und dicht zu machen.... Aber wozu noch? :rolleyes:
 
Ich verstehe deinen Einwand, kann aber nur auf die fehlende Konsequenz hinweisen, dass du offenbar, denn so interpretiere ich deine Auslassung, solche Apps im Anschluss dennoch benutzt.

Ich möchte mich da gar nicht ausnehmen, auch ich habe schon so manche App installiert, obwohl mir der Zugriff auf gewisse Systemfunktionen nicht schlüssig war. Bei anderen hingegen habe ich die Installation abgebrochen. Letztlich ist es eine Abwägung zwischen Bequemlichkeit und dem Schutz eigener Daten. Je vermeintlich wichtiger eine App für den eigenen Gebrauch ist, desto eher ist man wohl bereit auch einen Zugriff auf Systemparameter zuzulassen.
 
Jein, natürlich schaue ich mir vorher genau an was die App so alles an Berechtigungen haben will.
Das Problem liegt ja nun einmal an allen Fronten! Wenn ich WhatsApp nutzen will muss ich deren App installieren, wenn ich FB nutzen will muss es deren App sein, wenn ich den Messenger von FB nutzen will dann muss es deren Messenger sein etc. Bei PDF Konvertern usw hat man freie Auswahl, bei vielen anderen Apps aber nahezu keine oder gar keine.
Mir geht es eher darum, dass "wir" als Endverbraucher diesen Wahnsinn einfach so hinnehmen.
Schlimmer noch, selbst diejenigen, die "eigentlich" Ahnung von der Materie haben und so etwas am PC niemals hinnehmen würden, tun aber genau das am Smartphone! :freak:
 
meine privatsphäre wird auch ohne meine zustimmung verletzt. z. b. kennt facebook/whatsapp meine handy-nr und weiß wen ich kenne, ohne dass ich einen dieser dienste nutze. es reicht dass ich jemanden kenne, der whatsapp hat. aus dessem telefonbuch haben die meine nummer und meinen namen. und die wissen von jedem ihrer nutzer, der mich gespeichert hat, dass er mich kennt.
ich habe dem niemals zugestimmt und würde es auch nicht. mir ist meine privatsphäre immernoch ein hohes gut, dass eigentlich durch die verfassung geschützt ist. eigentlich...
 
WhatsApp als Beispiel habe ich deinstalliert, tatsächlich als Konsequenz auf die Übernahme durch Facebook. Mag übertrieben sein und tatsächlich habe ich über Threema nicht einmal ein Drittel meiner Kontakte wie derzeit bei WhatsApp, aber hier waren wir meine Prinzipien wichtiger als die Bequemlichkeit, die mir WhatsApp bieten konnte.
Und es funktioniert auch. Ich bin über SMS und/oder Threema erreichbar und den ein oder anderen konnte ich auch schon zum Wechsel überzeugen.

Wir als Endverbraucher können die Konzerne nur so davon überzeugen mit unseren Daten keinen Schindluder zu treiben, in dem wir ihnen entweder als Kunden fern bleiben oder ihnen einen anderen Anreiz bieten als mit unseren Daten Geld zu machen. Und das bedeutet eben auch für eine App Geld auszugeben und nicht auf die kostenlose Variante auszuweichen. Möglicherweise sogar ein Abo abzuschließen, mit dem ein Konzern verlässlich planen kann. Tausche persönliche Daten gegen Bargeld.
 
Oft haben ja die Berechtigungen ihren Grund. Bspw kann man direkt über whatsapp ein Foto machen, also ist Zugriff auf die Kamera notwendig.

Aber von whatsapp auf threma umsteigen ändert nichts. Ist halt nur ne andere Firma welche Daten bekommt. Das Telefonbuch wird da ja auch übertragen.

Im Grunde müsste man komplett auf das Smartphone verzichten, wenn einem die Daten so wichtig sind.
Leider ist es eben heutzutage so das entweder verzicht oder halt keine Datensicherheit.
 
Klar haben einige Berechtigungen ihren Grund, andere aber eben nicht... Was will ein PDF-Viewer mit meinen Standortdaten?
Um herauszubekommen in welcher Sprache er die App installieren soll? Da reicht auch ein Auswahlmenü!

Warum beklagen sich Leute über Windows 10 weil es nun "noch mehr" Daten nachhause funkt, installieren sich Software die es verhindert bzw weniger schlimm macht, aber am Smartphone verkacken sie genau das wieder? Sie regen sich über VDS und NSA etc auf, verschlüsseln und stellen sonstwas an damit niemand an ihrer Privatsphäre am PC herum schnüffelt, aber bei Smartphone ist alles egal? Hauptsache die App funktioniert und ich kann vom NAS meine Videos aufs Smartie ziehen? :freak:
Gibt es wirklich nur so wenige Alternativen?
Sind App die etwas Geld kosten besser?
Ist es schon Gewohnheit das es eben so ist, wie es ist?
 
@Noxiel: das schlimme ist, es ist egal ob du bei whatsapp bist, deine daten haben sie trotzdem. eben weil deine freund da sind und von denen haben die deine daten und wissen auch wen du davon kennst. du hast also über deine eigenen daten keine kontrolle und scheinbar keine rechte. deine freunde haben bestätigt, dass whatsapp ihr telefonbuch auswerten darf und da stehen nunmal auch deine daten drin.
du hast keine kontrolle über deine persönlichen daten, privatrechtliche unternehmen wie facebook, mikrosoft, google und co. können sich nach belieben an deinen daten vergreifen, ob du es willst oder nicht. wenn dir n kumpel über googlemail schreibt und du benutzt die antwortenfunktion, sendes du google persönliche informationen. wenn du bei java ein update machst, sendes du oracle infos über dein system und die verwendung. etc.
 
@WhiteShark
Nun, im Grunde schon, zumindest was WhatsApp vs. Threema angeht. Threema bietet für "bequeme" Nutzer ebenfalls an, das Telefonbuch nach bekannten Kontakten zu durchsuchen. Allerdings als Opt-In, anders als Whatsapp, dass ja ohne Zugriff auf das Telefonbuch nicht funktioniert und auch keine Wahl lässt, die weiter geht als Whatsapp als Konsequenz gar nicht zu nutzen. Threema kann komplett ohne Einsicht in das eigene Telefonbuch genutzt werden, was natürlich auch Kosten der Bequemlichkeit geht, da du allen deinen individuellen Code mitteilen musst.
Auch sonst ist Threema stärker auf den Schutz der Privatsphäre ausgelegt als WhatsApp. Aber darum gehts ja eigentlich nicht.

Ich halte zumindest nichts von einer Entweder-oder-Mentalität. Was früher Gewinnspiele auf ein Auto waren, sind heute kostenlose Apps. Jeder muss selbst entscheiden ob es ihm wert ist und eben dort Nein sagen, wo das Kosten-Nutzen-Verhältnis negativ wird.
 
naja der unterschied zwischen einem gewinnspiel und whatsapp, facebook und co ist, dass man sich bei letzteren mittlerweile gesellschaftlich abkapselt. wenn fast alle deine kumpels whatsapp haben und darüber miteinander schreiben, kannst du entweder kleinbeigeben und auch whatsapp anschaffen oder dich selbst ausgrenzen und bekommst vieles nicht mehr mit.
 
Wobei wir festhalten müssen, dass zumindest in meinen WhatsApp Gruppen viele Banalitäten ausgetauscht wurden und jetzt, rund ein Jahr nach meiner freiwilligen WhatsApp Abstinenz, fühle ich mich im Freundes- und Bekanntenkreis nicht weniger wahrgenommen.

Und bei der Diskussion geht es ja nur sekundär um soziale und zwischenmenschliche Kontakte, sondern primär um die Art und Weise wie wir mit unseren Daten umgehen und wie bereitwillig wir dergleichen preis geben, wenn dadurch ein Angebot vermeintlich kostenlos wird. Mit der Gewinnkarte auf das neue Auto haben wir ebenfalls Name, Geburtstag, Wohnort und Adresse hinterlassen, mit dem Ergebnis, da ab diesem Zeitpunkt regelmäßig Werbeflyer im Briefkasten landeten und von dort in den Mülleimer wanderten.
Bei Whatsapp und Konsorten geschieht das vielleicht etwas unbemerkter und Spam lässt sich mit einem Klick entsorgen aber im Grunde unterscheidet sich das nur geringfügig.
Was mich tatsächlich interessieren würde ist stattdessen, wie mein Profil bei einem großen Konzern tatsächlich aussieht. Einfach weil ich neugierig bin, inwieweit meine Vorstellungen sich mit der Realität decken. Aber dieser Wunsch wird wohl niemals erfüllt werden und daraus erschließt sich für viele nunmal auch ein gewisses Horrorszenario, einfach weil nicht zu überprüfen ist, wie umfangreich Persönlichkeitsprofile bei großen Firmen vorhanden sind.
 
Nicht nur das @ Noxiel
Brennend interessiert mich auch, wie meine Daten miteinander und untereinander verknüpft werden!
Woher weiß A das ich noch eine andere Email-Adresse besitze außer der, mit der ich mich bei ihm registriert habe?
Wie weit ziehen und gehen diese Kreise?
 
Tiu schrieb:
Wie weit ziehen und gehen diese Kreise?
Nach meinem Empfinden viel zu weit. Vor allem, weil scheinbar immer mehr Menschen tatsächlich GLAUBEN, dass all das zu ihrem eigenen Komfort geschieht (Steigerung der "usability" durch Optimierung der Steuerung oder personalisierte Auto-Korrekturfunktion z.B.) ...
Eigentlich sollte klar sein, dass der User nicht nur als Konsument interessiert, sondern seine mit Abstand wchtigste Funktion in der als Datenquelle für Profi-Spamming besteht.

Ich besitze nebenbei kein Smartphone ... weil ich es als unnötige Spielerei empfinde. Mein Telephon muss nur Dinge können, die schon vor 15 Jahren jedes Handy konnte ... Aber als Wanze kann auch das missbraucht werden.

Im Prinzip wünsche ich mir (bei meinem PC) eine Firewall, die jeden nicht ausdrücklich von mir genehmigten Zugriffsversuch mit einer fetten DDos-Attacke oder einem echt bösartigen Virus kontert ... Träume eben - momentan würde ich wahrscheinlich vor lauter Genehmigungs-Anfragen zu nichts kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was in der Diskussion irgendwie immer wieder untergeht, jedenfalls für mich, ist die Selbstbestimmung. Ich habe mal gelernt, dass das Konzept des Datenschutzes auf 7 Säulen steht, welche das Recht auf informationelle Selbstbestimmung stützen sollen. Einfach mal danach googlen, oder BDSG 4 lesen - dort steht die Sache mit der Einwilligung.
http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Ge...ng/informationelle-selbstbestimmung_node.html
Wenn jemand Datensparsamkeit bis zu Ende betreiben will, ist dies sein gutes Recht ABER dies bedeutet auch, dass jeder auch seine Daten weitergeben darf bzw. kann und trotzdem im Rahem des Datenschutzes handelt (nämlich in seiner Selbstbestimmung und dann sollte das Unternehmen, welches diese Daten anvertraut bekommen hat, sicher damit umgehen).

Irgendwie läuft diese Diskussion immer mehr dahin "nur wer sich allem verweigert, betreibt Datenschutz richtig".
Nein. Ich nutze auch den einen oder anderen Dienst - bin mir aber bewusst, was dort mit meinen Daten geschieht (siehe gmail, oder andere Dienste von US Anbietern) und habe dies für mich somit selber entschieden, wo und bei wem ich zustimme und bei wem nicht.
 
bin mir aber bewusst, was dort mit meinen Daten geschieht
Du weißt also ganz genau das der Shop bei dem du bestellst die Daten nicht weitergibt? Oder Computerbase deine E-Mail-Adresse?
Auch wenn es gesetzlich verboten ist, irgendein Mitarbeiter der Zugriff auf diese Daten hat, sieht das schnelle Geld und schwups sind die Daten weiterverkauft.
Man kann sich nie bewusst sein was mit den Daten geschieht.

Irgendwie läuft diese Diskussion immer mehr dahin "nur wer sich allem verweigert, betreibt Datenschutz richtig".
Ja, weil dies auch so korrekt ist.
 
WhiteShark schrieb:
Du weißt also ganz genau das der Shop bei dem du bestellst die Daten nicht weitergibt? Oder Computerbase deine E-Mail-Adresse?
Auch wenn es gesetzlich verboten ist, irgendein Mitarbeiter der Zugriff auf diese Daten hat, sieht das schnelle Geld und schwups sind die Daten weiterverkauft.
Man kann sich nie bewusst sein was mit den Daten geschieht.
Du musst schon richtig lesen, was ich schreibe. Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass nichts weitergeben wird? Du ziehst die Diskussion schon wieder auf dieses Level. Nein. Ich habe mir vorher die Bedingungen durchgelesen und war entweder damit einverstanden, oder nicht. Ich habe auch eine gmail Adresse und weiß, dass Google sich da bestimmte Rechte rausnimmt. Die Weitergabe der Daten ist ja gar nicht verboten, wenn ich vorher zugestimmt habe (kommt dann natürlich auf jeden Dienst an - siehe aber letztens Spotify und die ach so schlimmen Bedingungen)
Natürlich kann man sich nie 100% sicher sein, aber du ziehst gerade Parallelen zur Kriminalität und die kann einen in jeder Sparte treffen.

Wie oben geschrieben, schau einfach mal im BDSG 4 oder Informationelles Selbstbestimmungsrecht nach.

Ja, weil dies auch so korrekt ist.
Nope. So war das Konzept nie gedacht. Datenschutz beeinhaltet, dass jeder frei entscheiden kann, ob er die Daten weitergibt, oder nicht ...ja, man hat dann keine 100%ige Sicherheit, dass dort oder hier bei Base kein Schindluder betrieben wird, aber dies ist ein Todschlagargument. Wer keine Daten weitergeben will, der muss es nicht, aber wer es will, handelt eben so nach seiner Selbstbestimmung und nicht gegen Datenschutz. Diese müssen dann einfach richtig verarbeitet und sicher gespeichert werden - auch eine Weitergabe ist okay - sofern zugestimmt wurde. Über mögliche Kriminalität zu diskutieren bringt doch nichts, da diese einen überall treffen kann.
 
Am PC lässt sich noch vieles "selbst" bestimmen was ich zulassen möchte und was nicht, nur bei Smartphone & Co. sieht die Sache schon ganz anders aus.

Du kannst es schon einstellen. Mehr Vorteile wenn du superuser zugriff hast. Ohne reicht auch eine Firewall.
 
Kausu schrieb:
Irgendwie läuft diese Diskussion immer mehr dahin "nur wer sich allem verweigert, betreibt Datenschutz richtig".
Nein. Ich nutze auch den einen oder anderen Dienst - bin mir aber bewusst, was dort mit meinen Daten geschieht (siehe gmail, oder andere Dienste von US Anbietern) und habe dies für mich somit selber entschieden, wo und bei wem ich zustimme und bei wem nicht.

Dein gutes Recht. Was mir bei der Diskussion immer wieder fehlt sind zwei Tatsachen: Daten sind bares Geld, und Konzerne wie Facebook, Google und Co sind keine Wohltätigkeitsunternehmen, sondern Dienstleister, die mit Daten bezahlt werden. Das ist vielen gar nicht bewusst, die sie hemmungslos nutzen.

Was Apps betrifft muss man unterscheiden, schließlich gibt's auch OpenSource-Apps, die keinerlei Daten haben wollen, ob da nun ein kleiner Hobby-Programmierer ein paar Smartphonedaten haben will, um seine kleine App zu verbessern (die er völlig kostenlos anbietet, nur einen Spendenlink für wohltätige Zwecke integriert, sowas gibt's wirklich!), oder ob Datensammeldienste/Konzerne/kl. Unternehmen die sich teure Marktforschung ersparen wollen dahinter stecken. Muss man letztere nutzen? Ich denke, um manche kommt man nicht herum, aber vieles andere kann man sich ersparen. Was bringt einem die billige Fitnesstrackingapp, die ohne Onlinezugang und Anmeldung keine Daten sammeln und ausspucken will? Vor allem Datenweitergabe, also benutzt man besser etwas anderes. Wir sind die Kunden, wir haben die Wahl, ob wir das mit uns machen lassen wollen. Jemand wie ich, der noch Windows kannte, als man damit noch nicht ins Netz gehen konnte, wird man auch künftig nicht von den Vorteilen der Clouds überzeugen können, andere vermutlich schon.
 
Mal ehrlich, wie oft relativiert man seine Ansicht im Bezug auf Faulheit, Bequemlichkeit, Gewohnheit oder auch ohne vllt groß darüber nachzudenken wenn man Apps installiert? Warum machen viele am Smartphone genau das, was sie am PC nicht tun oder nicht tun würden?
Ich rede jetzt hier nicht von Jugendlichen die 20 oder 30 Apps und Spiele installiert haben auf dem Smartphone, sondern von Menschen denen Datenschutz und Privatsphäre ansonsten doch sooooooo wichtig ist! irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das doch sehr viele einen Unterschied machen ob es sich um eine PC Software handelt oder um eine App für das Smartphone. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie bei Apps, warum auch immer, eher bereit sind auf Datenschutz und Privatsphäre zu verzichten, als am PC oder Notebook.:freak:

Okay, es ist ein subjektives empfinden und beruht lediglich auf gemachte Erfahrungen im Freundeskreis, Bekannten, Kollegen, Verwandten
etc., aber auch so ein wenig durch lesen im Forum.... In dem einen Thread sich über VDS, NSA etc beschweren, und im anderen Thread dann, ....nimm diese App, versuch mal diese App, ich nutze diese App etc.
Es ist mir schon klar das es einen Unterschied zwischen "freiwillig" und "unfreiwillig" gibt, aber irgendwie scheint es da im Bezug auf Datenschutz und Privatsphäre doch eine persönliche Doppelmoral zu geben! Oder?
 
Ach, Apps sind doch nur die Spitze des Eisbergs. Der Datenklau findet schon viel früher statt; in der Hardware. Datenschutz auf technischer Seite ist nur noch ein Worthülsel. Politisch medienwirksam wird noch auf Datenschutz gepocht, dabei ist das doch schon alles unterwandert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Globa...ageaffäre#NSA-Hintert.C3.BCren_in_IT-Hardware Sicherlich wird so nicht nur die NSA vorgehen.
Mama Mutti: https://www.youtube.com/watch?v=yRTBXKj3qTM (ab 12.40). Da kann sich jeder seine eigene Meinung drüber bilden :)
 
Zurück
Oben