Asus GL502VS Notebook schlechte Kühlung

Hallo alle miteinander,

Der Post ist zwar schon älter aber ich schreibe trotzdem dem Mal für alle die dieses Notebook haben und ebenfalls unter der Hitze im Notebook leiden.

Ich habe auch das GL 502VS und zwar mit dem i7 6700HQ. Als ich das Notebook gekauft habe war ich auch schockiert das es beim zocken so heiß lief.
Auch bei mir lag die CPU bei 95° und die GPU bei 83° max.

Ich bin von der Ausstattung in dem Recht schlanken Gehäuse sehr angetan und die Verarbeitung im allgemeinen ist sehr gut finde ich. Weshalb ich mich eigentlich nicht von dem Gerät trennen wollte.
Also habe ich das Notebook geöffnet und die Kühlung ausgebaut. Ich war erschrocken was für eine Sauerei Asus da angestellt hat. Die Wärmeleitpaste war viel zu dick aufgetragen, trocken und bröckelte schon. Die Paste auf den Spannungswandlern und dem Grafikspeicher war zwischen 0,5 und 1,0 mm dick aufgetragen.

Also habe ich die alte Paste entfernt. Die Lücke zwischen dem Kühler und dem Spannungswandler sowie dem G-RAM habe ich mit Wärmeleitpads überbrückt.
Bei der CPU und GPU habe ich dann aus den vollen geschöpft und Flüssigmetall statt Normaler Wärmeleitpaste genommen.

Weiterhin habe ich die CPU mittels XTU um 0,12 Volt undervolted und die GPU läuft mit 0,85 Volt (undervolting mit MSI afterburner) bei einem boost-Takt von 1746 Mhz stabil.

Unter Volllast (Stresstest XTU) und Vollast GPU (Render Test GPU-Z) wird die CPU jetzt 70° und die GPU 71° warm.
Bei zocken von Nier Automata geht die CPU auf 63° und die GPU auf 65°.
Beim Witcher 3 liegen CPU und GPU jeweils bei 68°.

Diese Temperaturen sind meines Erachtens vollkommen OK. Es reicht sogar um die 1070 bei 0,85V noch um 100 MHz zu übertakten. Diese lief übrigens auch mit 0,95Volt und 1875 MHz stabil aber dann bei 78°.

Ihr seht also mit ein wenig Eigeninitiative kann man aus dem Notebook wirklich ein gutes Gerät machen.

Das Notebook steht immer auf einem Thermaltake Cooling Pad und die Raumtemperatur lag zwischen 21-22 Grad.

Die Lüfter drehen seid dem nicht mehr voll hoch wodurch sogar noch Kühlreserven verfügbar sind.

Also schreibt das GL502 nicht ab, das ist top. 😀
 
Eigentlich hat Flüssigmetall in einem Notebookkühlsystem nichts zu suchen. Das kann man gerne bei geköpften CPU´s verwenden, wo man nie wieder ran muss... aber an ein Notebookkühlsystem muss man immer wieder ran um die Lamellen zu reinigen. Flüssigmetall frisst sich da gerne in den DIE und in die Kupferplatte vom Heatsink, da es eine direkte Verbindung eingeht. Dann lieber eine hochwertige Wärmeleitpaste (IC Diamond z.B.) verwenden.
 
Hallo,

Flüssigmetall reagiert nicht mit Silizium oder Kupfer. Aus Aluminium darf der Kühler aber nicht sein, stimmt. Der verbaute Kühler ist aber aus Kupfer. Da "sollte" eigentlich nichts passieren. Das der später schwerer wieder runter geht stimmt wohl. Das nehme ich für die wesentlich besseren Temperaturen aber gerne in Kauf. Was die Reinigung der Lüfter angeht gebe ich Ihnen gerne Recht. Man muss bei einem Notebook sicherlich öfter Mal Reinigen. Das mache ich bei Notebooks inzwischen seid 17 Jahren 😉. Beim Gl502 kann man. Die Lüfter aber abbauen ohne den Kühler zu lösen 😀.
Aber danke für die Warnung. Ich denke es war gut gemeint 😁. Jeder der bedenken hat sollte sowieso die Finger von so einem Vorhaben lassen.

Und nun noch ein kleiner Nachtrag zum vorherigen post.
Seid der oben genannten Maßnahmen laufen meine Lüfter nur noch auf 50% GPU und 25% CPU wenn ich den Rechner automatisch die Drehzahl regeln lasse.
Wenn man die Lüfter beide auf 100% stellt kann man die 1070 auf knapp 1,9GHz takten und ist dann bei 63 Grad 😉. Allerdings bei entsprechender Geräuschkulisse

MfG
 
Mahlzeit,

du schreibst es "sollte" und die Formulierung würde ich für den DIE von CPU und GPU nehmen.
Leider finde ich das Bild nicht oder habe es nicht mehr, da ich dir gerne gezeigt hätte was Flüssigmetall nach einigen Monaten Nutzung mit dem DIE von GPU und CPU gemacht hat bei einem Erazer X6823. Danach war das Thema Flüssigmetall für mich durch.

Da der Text scheinbar nicht ganz klar war/ist.
Bei der Verwendung der FM hat sich nicht der Kühlkörper zersetzt sondern, warum auch immer, die Schutzschicht der DIE von CPU und GPU.
Es gab eine Art leichtes einbrennen in die oberste Schicht, was aber nicht hätte passieren dürfen.
Bilder von diesem leichtem einbrennen habe ich nicht mehr.

Wie geschrieben der Kühler, obwohl er aus Kupfer und Alu war hatte keinerlei Beschädigung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

das "sollte" ist eher so zu verstehen, das gemäß Gebrauchsanweisung nichts dagegen spricht. Man kann Flüssigmetall auf jeden Fall direkt auf die DIE auftragen. Das findet man in etlichen Videos und howto's. Genau so wie man es auch auf Kupfer auftragen kann. Es darf nur eben kein Aluminium sein. Sollten Sie Ihr Bild noch finden wäre ich sehr interessiert. Ich habe Mal nach ein paar Bildern des Kühlers vom Erazer X6823 im Netz gesucht und siehe da, das Erazer hat eine Kombination aus Kupfer und Aluminium. Die Gefahr dass da beim Auftragen oder Zusammenbau etwas auf den Alu-Teil kommt ist denke ich gegeben. Wenn das passiert ist würde das auch Ihre Erfahrungen mit dem Flüssigmetall erklären. Wenn Sie auch nur ein Bild im Netz finden auf dem ein reiner Kupferkühlkörper der durch Flüssigmetall zerstört wurde zu sehen ist, dann posten Sie es bitte oder schicken es mir per PN.

Ich hatte diesen post erweitert, weil ich zu dem Thema nicht viel gefunden hatte und anderen Eigentümern eines GL502 helfen wollte. Solche Einwürfe das die DIE und der Kühler dadurch beschädigt werden obwohl dies bei sachgemäßer Anwendung nicht passieren kann, sind wirklich kontraproduktiv. Die Hinweise von ITzZent waren ja berechtigt, da er tatsächlich Hinweise gegeben hat die jeder berücksichtigen muss sollte er die Verwendung von Flüssigmetall in Betracht ziehen.

Also, an alle die mich belehren wollen. Bitte schreibt mir eine PN aber bläht den post nicht auf. Solltet ihr Hinweise für andere Nutzer des GL502 haben dann nur zu, dafür ist ein Forum ja da 😀

MfG
 
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