1. #1
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    Linux Partitionen erstellen?

    Tach,

    habe win xp auf c: und möchte gerne linux bzw. suse installieren. Wie muss ich vorgehen welche partitionen soll ich erstellen. Linux Ext 2/3 oder swap oder alle?
    Ich habe keine ahnung was ich machen soll und im inet find ich auch nur schmand ^^.

    mfg
    eugenb
    Gibt "Shizzl Dizzl" keine Chance!

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  3. #2
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    AW: Linux Partitionen erstellen?

    Du brauchst ein paar GigaByte unpartitionierten Bereich auf deiner Festplatte.
    Dann bootest du von SuSE CD/DVD und schaffst das dann schon .

    PS:
    - SuSE ist nur eine Linux-Distribution unter sehr vielen.
    - Du hast nicht einfach nur "Windows auf C:", sondern eine Festplatte mit nur einer Partition, die dann C: heißt und in der Windows installiert ist.
    - Keine Angst: Dein Windows wird durch SuSE nicht zerstört.
    Gruß Boron (dessen neuer Rekord beim Bowlen bei 154 Punkten liegt (Stand: 5. März 2011))
    Alternativ: der sich oft wegen mieser Rechtschreibung anderer die Augen reiben muss

    Firefoxbenutzer sollten das hier nutzen: https://addons.mozilla.org/de/firefox/browse/type:3


  4. #3
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    AW: Linux Partitionen erstellen?

    @eugenb:

    du kannst es mal mit der gparted livecd probieren, die ist klein, sieht gut aus & leicht zu bedienen:

    http://distrowatch.com/table.php?distribution=gparted
    http://gparted.sourceforge.net/livecd.php

    also an partitionen solltest du mindestens 4 haben

    /boot (100-250 MB), ext2 / ext3 / reiserfs <== sollte ganz am Anfang der Platte sein, dadurch kannst du dann alles "booten" (!!! windows könnte eventuell nicht mehr booten, wenn du die Partition nach "oben" verkleinerst, hol dir lieber rat)
    / (4-* GB) für das System ("root"), xfs / jfs / reiserfs
    /home (der Rest), am besten ext3 (am "Sichersten")
    swap 2.5 GB
    GNU/Gentoo Linux hardened, Linux kernel 3.16.1-custom, BFQ, BFS, UKSM , ...), Razor-qt , (ZFSonLinux , zram, zswap )*lz4

    Wichtig: Silent-Bit Corruption, Bitrot, Datenverlust mit Dateisystemen ohne Prüfsummen

  5. #4
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    AW: Linux Partitionen erstellen?

    für die boot partition würd ich eher ext2 empfehlen als ext3 ( meine empfehlung 50mb + ext2 )
    die swap partition kann auch ruhig etwas kleiner sein ( je nachdem wieviel platz du hast )

  6. #5
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    AW: Linux Partitionen erstellen?

    Wer keinen Server aufbauen möchte, kann sich auch an die Standardaufteilung von Suse halten.
    Seit Version 10 wird folgendermassen aufgeteilt:

    1. Swap - ca. 500MB (Filesystem SWAP)
    2. Root - ca. 5GB (für Vollinstallation werden ca. 9GB benötigt) bis max. freier Platz
    3. Home -restlicher freier Platz - optional, trotzdem empfehlenswert - hier werden die eigenen Daten und Konfigurationen abgelegt und können bei evtl. Neuinstallation beibehalten werden.

    Am besten ist es, unpartitionierten Platz bereitzuhalten, dann erstellt der Installer alles weitere automatisch. Wenn vorhandene Partitionen benutzt werden sollen, dürfen sie NICHT formatiert sein, sonst muss man eine manuelle Zuweisung und Einteilung vornehmen. Dabei sollte man dann schon genau wissen, was man da macht. Wenn ansonsten kein Platz vorhanden, wird automatisch ein rezise der vorhandenen NTFS Win Partition vorgeschlagen und der so gewonnene Platz verwendet.

    Standardfilesystem ist im übrigen ReiserFS, ein JournalingFileSystem, welches nach Ausfall des Systems unvollendete Transaktionen automatisch nachfahren kann und auf Geschwindigkeit bei vielen kleineren Dateien optimiert ist.

    Eine eigene Boot Partition wird nur in Ausnahmefällen benötigt.
    Geändert von limoni (19.09.2006 um 23:03 Uhr)

  7. #6
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    AW: Linux Partitionen erstellen?

    hallo eugenb,

    ich hab das auch versucht und es ist offenbar gründlich schief gegangen. jedenfalls bootet das teil nicht. (aber dazu ein anderer fred). wie ist das denn bei dir? hat es geklappt?

    hallo alle,
    was mich in diesem zusammenhang interessieren würde ist, was extended hier bedeutet? meine partition nr. 4 ist irgendwie mit extended bezeichnet und nimmt den allermeisten raum ein. was ist da los?

  8. #7
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    AW: Linux Partitionen erstellen?

    Irgendjemand hatte sich mal gedacht, nie ein Mensch mehr als 4 Partitionen auf der Platte benötigt.
    Daher hat man festgelegt, dass es nur 4 primäre Partitionen geben darf.
    Um aber mehr Partitionen zu ermöglichen, wird eine primäre Partition in eine logische Partition umgewandelt.
    Innerhalb dieser logischen Partition kann man unbegrenzt (?) viele Partitionen erstellen, die man extended Partitionen nennt.

    Es ist da also alles in Ordnung bei dir.
    Zwischen oder und und und und und und und und und oder ist immer ein Leerzeichen.

  9. #8
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    AW: Linux Partitionen erstellen?

    Zitat Zitat von e-Laurin Beitrag anzeigen
    Innerhalb dieser logischen Partition kann man unbegrenzt (?) viele Partitionen erstellen, die man extended Partitionen nennt.
    Sorry, umgekehrt.
    Die Extended stellt eine Art Container für theoretisch beliebig viele logische Partitionen bereit.
    Unter Windows ist allerdings wegen der Laufwerksbuchstaben bei 24 Schluss - C: bis Z: (A: + B: sind ja für Diskettenlaufwerke fest reserviert)
    Unter Linux lassen sich ein wenig mehr verwalten, da anderes Konzept über Devicenamen.

  10. #9
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    AW: Linux Partitionen erstellen?

    o.k., und woher weiß ich, welche partitionen zu extended gehören? oder muss ich das gar nicht wissen?

    und vor allem: wo ist dann mein restlicher speicherplatz hin? alles zusammen gibt nie und nimmer 60 GB.

  11. #10
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    AW: Linux Partitionen erstellen?

    und woher weiß ich, welche partitionen zu extended gehören?
    Linux zählt die logischen Partitionen nach der 4. primären.Wobei die erweiterte als eine primäre betrachtet wird.

    Also wenn du z.B. auf einer Festplatte folgende Verteilung hast :

    1. primär, hda1
    2. primär, als erweiterte mit 3 logischen Partitionen hda2
    3. primär, hda3
    4. primär, Swap

    dann werden die drei logischen als hda5, hda6, hda7 bzw. sda5, etc. gezählt.
    Die Swap-Paritition kann sowohl logische als auch primäre Partition sein.

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