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16-Bit

16. Jun 2008, 13:25

16-Bit ist ein Attribut, das vielfältig im Bereich der Computertechnik verwendet wird. Es dient dort der Abgrenzung gleichartiger Techniken mit anderer Bitzahl, meist der halben oder doppelten Bitzahl (hier 8-Bit und 32-Bit). Ohne weiteren Kontext verweist es meist auf die Ausrichtung auf eine 16-Bit-Architektur (16-Bit-Betriebssystem, 16-Bit-PC).

16 Bit war die logische Adressbreite Ende der 1980er bis Anfang der 1990er Jahre, nachdem die leistungsfähigeren PC-Systeme die frühen Homecomputer ersetzt hatten, die noch auf einer 8-Bit-Architektur fußten.

In der Computertechnik findet man das 16-Bit-Attribut häufig für:

  • 16-Bit-Hauptprozessor (CPU) - zur Bezeichnung der ALU-Berechnungsbreite, meist auch intern (nicht-segmentierte) Adressbreite
  • 16-Bit-Betriebssystem (OS) - Ausrichtung auf 16-Bit-CPU, heute vor allem in eingebetteten Systemen
  • 16-Bit-Bus - Datenleitungen insbesondere bei externen vieladrigen Kabeln
  • 16-Bit-Unicode, Zeichenbreite - Symbolbreite in digitalen Datenströmen

Dabei gilt, dass nicht jedes System mit 16 Bit breiten Datenpfaden auch über 16 Bit breite Adresspfade verfügt. Mittels Segmentierung und Adressierung von Speicherbänken kann ein größerer Adressraum verwaltet werden. Hierbei werden beispielsweise zuerst die Byte-Adresse und dann die Segmentadresse an den Speicher geschickt. Je nach Modell kann ein Prozessor damit 2 hoch 32 (4.294.967.296) Adressen verwalten.

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