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Adobe Systems

28. Sep 2008, 11:44
Adobe Systems, Inc.
Logo von Adobe
Unternehmensform Corporation
ISIN US00724F1012
Gründung 1982
Unternehmenssitz San Jose, Kalifornien, USA
Unternehmensleitung

Charles Geschke, Gründer
John Warnock, Gründer
Bruce Chizen, CEO
Shantanu Narayen, Präsident

Mitarbeiter 6.794 (2007)
Umsatz 3,158 Milliarden USD (2007)
Branche Softwarehersteller
Produkte

Software

Website www.adobe.com
Hauptquartier von Adobe Systems in Downtown San Jose, Kalifornien
Hauptquartier von Adobe Systems in Downtown San Jose, Kalifornien

Adobe Systems [əˌdoʊbiˈsɪstəmz] ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen. Es wurde 1982 von John Warnock und Charles Geschke, den Erfindern des Dokumentenformats PostScript, gegründet. Der Name Adobe (span. Lehmziegel, von „adobar“ eingipsen) leitet sich von einem Fluss namens Adobe Creek ab, der hinter dem Haus eines der Unternehmensgründer verläuft.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

John Warnock war forschender Angestellter bei Xerox PARC und erfand dort die Seitenbeschreibungssprache Interpress. Da Xerox nicht gewillt war, diese zu vermarkten, wurde später Adobe gegründet und Interpress mit kleineren Änderungen unter dem Namen PostScript vermarktet. PostScript erlaubt es, mit verhältnismäßig geringem Datenaufkommen Dokumente für die Druckvorstufe exakt und reproduzierbar zu beschreiben. Die Dateien sind im Gegensatz zu Druckersprachen hardwareunabhängig, können in andere Dokumente eingebunden werden (EPS), sind jedoch als letzte Stufe der Produktionskette nur bedingt bearbeitungsfähig.

Seit der Gründung konzentriert sich Adobe vor allem auf Programme rund um die Druckvorstufe. PostScript sowie PDF sind demnächst Industriestandards, da Adobe sie zur ISO eingereicht hat. In den letzten Jahren spielen Dokumentenmanagement- und Formular-Lösungen rund um PDF für Regierungen eine immer größere Rolle und machen einen stark wachsenden Anteil von Adobes Umsatz aus.

Ende 2006 beschäftigte Adobe Systems mehr als 6000 Angestellte und hatte einen Jahresumsatz von ungefähr 2,5 Milliarden US-Dollar.

[Bearbeiten] Produkte

Zu den weiteren Produkten gehören seit dem 3. Dezember 2005 die ganze Programmpalette des Unternehmens Macromedia (Flash, Shockwave, Dreamweaver, Director). Adobe Systems kaufte am 18. April 2005 das Unternehmen Macromedia für 3,4 Milliarden Dollar.

Nach der Übernahme von Aldus PageMaker durch Adobe wurde nach einiger Zeit Adobe PageMaker durch Adobe InDesign ersetzt.

Um auch im Privatbereich Programme anbieten zu können, erstellt Adobe zu vielen Programmen abgespeckte Varianten, die den Namenszusatz Elements tragen.

[Bearbeiten] Digitale Bildbearbeitung

[Bearbeiten] Video und Audio

[Bearbeiten] Druck und Internet

[Bearbeiten] Server-Produkte

[Bearbeiten] Technologien

Die vollständige Liste mit näheren Informationen zu den Produkten gibt es hier.

[Bearbeiten] Kritik

Die Firma Adobe Systems wird kritisiert, da sie, insbesondere nach der Übernahme von Macromedia, in vielen Bereichen ein Monopol innehat, so z.B. bei der Bildbearbeitung durch Photoshop oder der Illustration mittels Illustrator oder dem übernommenen Freehand, das in der beliebten Version MX noch angeboten, aber nicht mehr weiterentwickelt wird.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Preisgestaltung für den europäischen Markt, welche Adobe mit regionalen Gegebenheiten rechtfertigt. Angesichts der Preisunterschiede ist dies jedoch fraglich, so liegt der Preis in Europa beispielsweise für die Adobe Creative Suite CS3 Design Premium um 65 Prozent höher als in Amerika.[1][2]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. Petition für faire Preise
  2. Deutscher Blogeintrag zur Petition
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