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Asynchroner Schaltkreis

17. Jan 2006, 18:30

Asynchrone Schaltkreise sind elektrische Schaltungen, die im Gegensatz zu synchronen Schaltkreisen ohne einen globalen Takt arbeiten. Diese Unterscheidung ist nicht relevant für Rechenwerke (engl. datapath) – diese brauchen generell kein Taktsignal – sondern nur für Steuerwerke (engl. controlpath).

Steuerwerke müssen ihren internen Zustand speichern können. In asynchronen Schaltkreisen wird dies verteilt durch den Signalpegel der ein- und ausgehenden Signalleitungen gewährleistet. Man unterscheidet dabei zwischen externen Signalen, die von der Umgebung kontrolliert werden, und lokalen Signalen, die vom Schaltkreis selbst kontrolliert werden.

Änderungen am Signalzustand können unabhängig voneinander bzw. nebenläufig erfolgen.

Auf theoretischer Ebene kann dies durch Signal Transition Graphs (STGs) beschrieben werden, einer speziellen Form von Petri-Netzen.

[Bearbeiten] Siehe auch

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