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Aufwärtskompatibilität

16. Mai 2008, 16:36

Als Aufwärtskompatibilität wird die Verwendbarkeit oder Kompatibilität älterer oder veralteter Versionen eines technischen Objekts oder Standards zu den Anwendungsbedingungen einer neueren Version bezeichnet.

Im Fall einer Textverarbeitungsanwendung kann das beispielsweise beinhalten, dass eine alte Version der Anwendung Dokumente anzeigen und bearbeiten kann, die von einer neueren Version erstellt wurden. Teile des Dokumentes, für die in der alten Version noch keine Funktion besteht, können zwingendermassen nicht verarbeitet werden. Aufwärtskompatibilität bedeutet aber, dass diese Teile das einwandfreie Funktionieren der alten Version nicht beeinflussen.

In der Programmierung ist die Gewährleistung von Aufwärtskompabilität schwieriger als die von Abwärtskompatibilität, weil beim Erstellen einer Version der Anwendung noch nicht alle Formate und Strukturen späterer Versionen bekannt sind. Trotzdem muss die aktuelle Version mit diesen Formaten und Strukturen arbeiten können. Bei der Abwärtskompabilität entsteht dieses Problem nicht, da man beim Erstellen der neuen Version die Formate und Strukturen alter Versionen bereits kennt.

Eine alte Version, die Daten einer neuen Version erhält, kann nur alle Daten, für die es Anweisungen zum Verarbeiten hat, verarbeiten, den Rest ignorieren und versuchen, nicht abzustürzen, wie zum Beispiel ein Webbrowser, der neue HTML-Tags ignoriert, die er nicht kennt.

Viele Programme sind heute aufwärtskompatibel und können auch noch große Unterschiede zwischen Versionen kompensieren.

[Bearbeiten] Siehe auch

Abwärtskompatibilität

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